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Sonntag 18. Mai 2008

Brasilianische Umweltministerin tritt zurück

Vor wenigen Tagen ist die brasilianische Umweltministerin Marina Silva zurückgetreten.
Siehe dazu den Beitrag im Spiegel und von standard.at.

Bei allem Schmerz und Sorgen über die Zukunft des Regenwaldes gibt dieser Schritt auch einen Anlass zur Hoffnung: Eine Regenwaldaktivistin hatte es ins Ministerium geschafft und viel erreicht. Man redet nun über sie und ihr Wirken. Der Präsident Präsident Lula da Silva kann jetzt nicht mehr grün daher reden, sie hätten auch eine Umweltministerin…

In diesem Artikel schreibt der Spiegel:

Das politische Urviech Lula hat es dank Marina Silva bislang geschafft, das Doppelspiel in der Ökofrage zu kaschieren. „Aber jetzt ist der Kaiser nackt“

Die Berliner Umschau bringt es auf den Punkt:

Wenn man also später einmal im Rückblick ein Datum festlegen will, wann es endgültig klar wurde, das Ende der Menschheit, wie wir sie kennen, wird nicht mehr aufzuhalten sein, dann könnten einige der wenigen Überlebenden auf die Idee kommen, es könnte der 13. Mai 2008 gewesen sein.

Jedoch wird es nicht so weit kommen. Alles Gerede vom Wirtschaftwachstum Brasiliens, von Ölfunden, Sojaexporten und vieles mehr, wird wirkungslos verhallen.
In sehr kurzer Zeit wird es diese Dinge nicht mehr geben.

Die weltweite Finanzkrise läutet das Ende der globalen Selbstzerstörung ein.
Das Ablaufdatum ist sichtbar. Der Zins + Zinseszins ist eine exponenzielle Entwicklung. Dies ist aber langfristig gar nicht machbar. Der Zins im Geldwesen ist wie ein Krebsgeschwür in einem Körper: Er will sich dauernd vermehren, doch der Krebs stirbt mit dem Tod des Wirtes.

So wird der Zins auch sterben mit dem Tod der Finanzwelt.
Anstatt dass wir uns über Zinswucher ärgern, wäre es angebrachter uns darüber zu freuen. Durch diese, im System eingebaute, Mechanik wird sich die Naturzerstörung selbst beenden.

Das Wichtigste ist dabei, dass wir alle aus der Geschichte lernen. Wir alle gemeinsam als Menschheit haben die Chance unser Bewusstsein zu entwicklen. Das Ziel sollte sein, dass wir nie wieder auf so einen Blödsinn hereinfallen wie „Wirtschaftswachstum“, „Geld arbeitet“, „Zinsen + Rendite“ und vieles andere mehr.

Freuen wir uns auf eine Zukunft mit blühenden Gärten, glücklichen Kindern, sauberem Wasser, satten Menschen, … ohne Banken, ohne Finanzämter, ohne Buchhaltung, ohne Steuern, ohne Subventionen, ohne Arbeitslose, ohne Existenzängste, ohne Kranken-Kassen, ohne …

Wir haben es fast geschafft. Bald werden wir zurückblicken und uns fragen warum wir uns das alles nur angetan haben.

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