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Freitag 17. Juli 2009
PresshonigDie weit verbreitete Methode der Honigernte ist das Schleudern der Bienenwaben. Dazu müssen die Bienenwaben in einem Holzrämchen gebaut sein. Damit die Waben das Schleudern überstehen werden in den Rähmchen Drähte gespannt und oft eine Mittelwand aus Wachs mit vorgeprägtem Wabenmuster eingelötet. Während dem Schleudern bekommt der Honig viel Luftkontakt. Da alle modernen Schleudern aus Edelstahl bestehen berührt der Honig auch Metall. Die traditionelle Honigernte funktioniert jedoch mit Pressen aus Holz. Dies ist beispielsweise in diesem Film gut erkennbar: Um auch heutzutage Presshonig herzustellen bin ich auf die Suche gegangen. Wenige Imkereien stellen Presshonig her. Kleinere Imkereien verwenden Mostpressen zur Gewinnung von Presshonig. Bei der Suche nach einer Mostpresse aus Holz bin ich auf die “Obst- und Beerenpresse OP” der Firma G.Wein gestoßen. Es gibt sie in 4 Größen: www.gwein.de/Produkt-Bilder/05_1.jpg Fraglich war ob es möglich ist mit dieser Presse Presshonig zu gewinnen oder ob die Presse verstopft/ überläuft oder oder… Für das Experiment wurde die OP-20 gewählt (2-größtes Modell mit 20 Liter Inhalt) mit einem groben Press-Sack. Ein befreundeter Imker stellte die Waben zur Verfügung:
Da der Rahmen der Presse zurückgeklappt werden kann ist das Befüllen sehr leicht:
Der Pressvorgang beginnt. Für einen verbesserten Abfluß haben wir unter die Presse einen Balken gelegt, so fließt der Honig besser raus. Der Zusatzhebel für erhöhten Pressdruck ist noch nicht montiert. Trotzdem läuft der Honig gut:
Nach Aussage des befreundeten Imkers ist die Fließgeschwindigkeit ähnlich der einer Schleuder:
Ergebnis des Experiments: Die Obst- und Beerenpresse OP ist sehr gut zur Gewinnung von Presshonig geeignet. Der Presskuchen, das ausgepresste Wachs, war sehr trocken. Getestet wurde nur mit dem groben Presstuch und nur ein einmaliger Vorgang. Bei wiederholten Pressungen können evtl kleinere Wachsstücke durch den Press-Sack gelangen die mit einem einfachen Sieb unterhalb des Abflusses aufgefangen werden können. Da der Presskorb und das Bodengitter aus unbehandeltem Holz besteht sollte zur Honigpressung entweder eine fabrikneue Presse verwendet werden oder ein neuer Presskorb mit neuem Bodengitter. Mit Most getränktes Holz könnte die Honigqualität beeinträchtigen. Mit einem Preis von aktuell ca. 600 Euro liegt diese Presse vergleichbar mit guten Hand-Schleudern, ist jedoch weit günstiger als Motor-getriebene Honigschleudern. Beim Pressvorgang verschwindet jedoch die Wabenstruktur. So können keine leere Waben zurück in den Bienenstock gegeben werden. Dies ist bei manchen Imkerei Methoden (zB Warre) auch gar nicht vorgesehen. 10 Kommentare zu Presshonig |
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Boa Tarde caro amigo, qual seria o preço desta prensa para envio para a cida de Osasco – Brasil.
Kann jemand diesen Kommentar übersetzen?
Hallo Konstantin,
Der bk aus Brasilien fragt, was diese Obstpresse kostet um sie nach Osasco /SP -Brasilien zu liefern.
Hallo Dietrich,
danke für die Übersetzung! Der Interessent möge sich bitte an die Firma G.Wein wenden:
http://www.gwein.de/
info@gwein.de
Telefon: 0049-7143 8856 0
Telefax: 0049-7143 25249
Kannst Du ihm dies bitte übersetzen?
Vielen Dank
Konstantin
Constantino e Dietrich, gracias por la información proporcionada. Regards – Luiz
Olá Luiz,
Me envie um e-mail para vagelerdie@gmail.com
Estou em Vinhedo/SP
Dietrich
Hallo Konstantin, da hast Du ja wieder etwas Tolles gefunden! Herzlichen Dank für`s Teilen
Mit Bienengrüßen .Larissa
Hallo Dietrich, .. müssen oder sollen die Waben vor den Pressvorgang entdeckelt werden?
Sauber arbeiten, nennt man aber Anderes! Total verkalkter Topf mit Kalkschlieren. Würde mich als Kunden sofort in die Flucht schlagen!! Nicht bös’ gemeint. Bitte so wie es ist, nur als kollegial gemeinten Tip sehen!! Es grüßt Dich dein Imkerkollege ;o)
Hallo Matze,
das war eine Test-Pressung und keine Produktion für Kunden.
Gruß
Konstantin