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Donnerstag 20. Mai 2010

Der asiatische Wildapfel Malus sieversii

Seit ein paar Tagen erreichen mich immer mehr Anrufe wegen dem aisatischen Wildapfel, auch Altai-Apfel genannt. Am 10. Mai lief auf Arte-TV eine Sendung zu diesem besonderen Apfel:

Woher stammt der Apfel des Gartens Eden? Vielleicht aus dem Hochgebirge Tian Shan in Kasachstan. Es ist die Heimat des Asiatischen Wildapfels “Malus sieversii”. Die Frucht, die es in verschiedenen Farben und Geschmacksvarianten gibt, ist nicht nur essbar, sondern äußerst schmackhaft. Zudem hat der Wildapfel eine außergewöhnliche Resistenz gegen Krankheiten entwickelt. Die Dokumentation versucht, hinter das Geheimnis dieser Resistenz zu kommen.

Im Hochgebirge Tian Shan in Kasachstan wuchsen vor 165 Millionen Jahren vermutlich die ersten Apfelbäume der Erde. Ist dies die Heimat des Apfels aus dem Garten Eden? Es ist auf jeden Fall die Heimat des Asiatischen Wildapfels “Malus sieversii”. Der dichte Wälder bildende Apfelbaum kann über 30 Meter hoch und etwa 300 Jahre alt werden. Die Äpfel gibt es in verschiedenen Variationen, darunter äußerst schmackhafte. Und diese Äpfel haben einen großen Vorteil verglichen mit anderen Apfelsorten. Sie zeichnen sich durch eine außergewöhnliche Resistenz gegen Krankheiten aus, besonders gegen die am meisten verbreitete aller Apfelbaumkrankheiten, den Schorf.
Was ist das Geheimnis ihrer Widerstandskraft? Der kasachische Wissenschaftler Aymak Djangaliev hat sein ganzes Leben der Erforschung und dem Schutz des “Malus sieversii” gewidmet. Dank seiner spannenden wissenschaftlichen und historischen Untersuchungen konnte er aufzeigen, dass der ursprüngliche Apfel eine Genkombination besaß, die im Laufe seiner Domestikation und auf der Reise von Asien nach Europa verloren gegangen ist. Darüber hinaus beschäftigt sich Djangaliev mit den Möglichkeiten, die sich aus der Entdeckung dieses Apfels ergeben. Könnte man nicht – nach dem Vorbild der in Frankreich entwickelten Apfelsorte “Ariane” – den “Malus sieversii” zu Kreuzungen nutzen, aus denen Bioäpfel mit natürlichem Schorfschutz hervorgehen?

Zitat von Arte-TV

Seit Jahren beschäftige ich mich damit diesen Apfel zu vermehren. Dieses Jahr, im Spätsommer bzw Herbst sollten einige Ableger vorhanden sein die ich abgeben kann. Bei Interesse bitte ich um eine Email.

Ein Kommentar zu Der asiatische Wildapfel Malus sieversii

  • Jens dreyßig

    Guten Tag,
    ich bin schon seit längerem auf der Suche nach einem Ableger des Altai-apfels, den ich gern in meiner Sortensammlung (500 Sorten) anpflanzen möchte. Besteht die Möglichkeit, über Sie einen Ableger zu beziehen? Wenn ja bitte kurze Rückmeldung. Besten Dank
    Jens Dreyßig

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