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Sonntag 17. Juni 2012

Zur Wahl in Griechenland

Heute soll in Griechenland „gewählt“ werden. Wohl gemerkt ist es eine Wahlwiederholung weil es bei der letzten Wahl vor ein paar Wochen kein gewünschtes Ergebnis gab. Was wäre wenn es 100 Parteien gäb die alle gleichviel (bzw. wenige) Stimmen bekommen würden weil die Gedanken und Weltbilder eben im Volk genau so verteilt wären? Wieso um alles in der Welt müssen die Gewählten eine „Regierung“ bilden, also klären wer wen unterdrücken darf? Wieso dulden Menschen überhaupt Mehrheitsentscheidungen? Unsere Zeit ist schnell, da hat man keine Zeit für Konsens (alle sind einverstanden). Nein, man meint, dass alles nur funktioniert sofern einzelne über andere herrschen, also unterdrücken. Doch dies führte nur zu immer schnelleren und zerstörerischen Entscheidungen. Wieso also weitermachen mit dem Weg der bekanntermaßen nicht funktioniert? Dummheit? Gewohnheit?

Es gibt und gab keine echte Wahl für ein Parlament in Griechenland (und hier auch nicht). Es ist alles nur Theater.

Heute fand ich ein passendes Zitat vom Schreiber „Mephistopheles“ im gelben Forum:

Es ist in einer Demokratie sowieso egal, wie GEWÄHLT wird
mal grundsätzlich:

1. Entweder wird so gewählt wie beabsichtigt. Dann ist alles ok.

2. Oder es wird nicht so gewählt wie beabsichtigt, dann wird eben so ausgezählt, bis das beabsichtigte Ergebnis herauskommt. Wie in den USA bei der vorletzten Präsidentenwahl.

3. Oder es wird nicht so gewählt wie beabsichtigt, und es wird auch nicht so ausgezählt, wie beabsichtigt, dann wird die Wahl eben so lange wiederholt, BIS das beabsichtigte Ergebnis herauskommt. Mehrere Beispiele in Europa in den letzten Jahren.

4. Oder es wird nicht so gewählt, wie beabsichtigt, und es wird auch nicht so lange ausgezählt, bis das beabsichtigte Ergebnis herauskommt, und es gibt auch keine Wahlwiederholung, dann werden die Gewählten von der Lobby so lange bearbeitet, bis sie wie beabsichtigt abstimmen. Dafür werden sie nach Ende ihrer politischen Karriere in gut dotierte Vorstandspositionen berufen wie Koch oder Vorstände von Landesbanken, Stadtwerken oder anderen öffentlichen Unternehmen.

5. Oder es wird nicht so gewählt, wie beabsichtigt, und es wird auch nicht so lange ausgezählt, bis das beabsichtigte Ergebnis herauskommt, und es gibt auch keine Wahlwiederholungen, und die Gewählten lassen sich von der Lobby nicht entsprechend bearbeiten: Das führt dann immer zu völlig überraschenden Politikerselbstmorden (Möllemann, Barschel usw.) oder Autounfällen.
Dann zurück auf LOS.

Gruß Mephistopheles

Die wahre Wahl eines Menschen ist die eigene Entscheidung, das eigene Denken, das eigene Fühlen, die eigene Meinung, die eigene Selbstverantwortung für das eigene Leben. Einen „Vertreter“ braucht man dafür nicht, es wäre nur hinderlich. Und selber ein Vertreter für andere Personen zu werden sollte man auch strikt unterlassen.

2 comments to Zur Wahl in Griechenland

  • Avatar Uwe

    Damit hätte man aber die Gesellschaft abgeschafft und es gäbe nur noch Individuen.

  • Da habe ich eine andere Ansicht: Die Gesellschaft würde sich grundlegend ändern. Sicher wäre die Selbstzerstörungs-Nichtverantwortung-Wegschau vom Sinn-Nur nach Geld gucken-Gesellschaft abgeschafft. Aber dies wäre doch gut, oder nicht?

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