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Samstag 6. Juli 2013

Testfahrten mit neuem Berg-Fix

Schon zweimal habe ich vom Berg-Fix geschrieben (30. März und 5. April). Jetzt gibt es eine Neuerung bei diesem sehr nützlichen Fahrrad-Schub-Anhänger: Die neue Bauweise hat einen Nabenmotor. Dadurch ist der Berg-Fix leiser als bisher und hat am Berg einen höheren Drehmoment. Man kann sogar beim Bergabfahren Strom in den Akku zurückspeisen! Und ganz besonders geschickt: Es gibt 3 Leistungsstufen des Motors (ca. 250, 500 und 750 Watt). Sollte man ein Dreirad oder ein Ultra-Leichtauto mit dem Berg-Fix schieben wollen gibt es sogar einen Rückwärtsgang! Damit man weiß wie weit man noch kommt gibt es auch eine Anzeige der Akku-Kapazität.

Der Akku ist jetzt über dem Rad montiert, die Regel-Elektronik vor dem Rad ist in einem dreieckigen Kasten untergebracht. Der Berg-Fix wird einzeln und von Hand gefertigt. Es  wird laufend nach weiteren Verbesserungen geschaut. Darüber hinaus kann man auch eigene Wünsche einfließen lassen. Deshalb gleicht kein Berg-Fix dem anderen.

Bilder vom neuesten Berg-Fix:

 

Beim Besuch der Werkstatt habe ich den von mir genutzten Berg-Fix umbauen lassen:

Bei mir bleibt der Akku weiterhin quer im Stau-Raum des Anhängers und die etwas größere Elektronik ist jetzt dort wo vorher der Motor war.

Zurück im Waldgartendorf am Triesch habe ich entschieden, dass es Zeit ist für Testfahrten mit Dokumentation.

Also los und – hoppsala, schweres Krachen am Hinterrad des Fahrrades… Vor lauter Aufregung hatte ich vergessen zu überprüfen ob das Schaltwerk der Kettenschaltung auch richtig mit der Kette auf dem Ritzel übereinstimmt… Das Schaltwerk war verstellt, ich hatte kräftig in die Pedale getreten und dabei das Schaltwerk zerrissen… Da kamen mit die Worte vom Berg-Fix Entwickler in den Sinn: „Treten war gestern“.

So machte ich die ersten Testfahrten gänzlich ohne Möglichkeit des Mittretens… Ein komisches Gefühl, aber es ging indem ich mit einem Gummi die Kette und das Schaltwerk an der Hinterradstrebe befestigte. Allerdings ist es bei Motorstufe 3 sehr schwierig anzufahren. Da sollte man eigentlich erst mit den Pedalen das Rad in Schwung bringen um dann mit dem Motor nachzulegen. Also habe ich dann doch das Schaltwerk erneuert…

Die Ergebnisse:

Die Teststrecke „leichte Steigung“ hat eine Länge von 3 km mit leichten Schwankungen der Steigung. Genaue Bezeichnung: Vom Triesch Richtung Solz bis Hohe Buche.
Die Teststrecke „starke Steigung“ hat zuerst eine leichte Steigung über 250 Meter Länge, dann 300 Meter Bergabfahrt bei 8,5% Gefälle (ohne Stromrückspeisung), dann 250 Meter leichtes Gefälle und zurück. Der Leistungsbereich ist also: 500 Meter Strecke bei leichter Steigung und danach 300 Meter gleichmäßig steil bei 8,5% nach oben. Angegebene Geschwindigkeit wurde am obersten Punkt der Steilstrecke gemessen. Genaue Bezeichnung vor Ort: Vom Triesch über Schnepfenbusch bis Kunstteich und zurück.

Bild vom Fahrrad-Berg-Fix-Gespann mit 20 Liter Wasser als Zuladung:

Dann habe ich noch die Strom-Rückgewinnung getestet. Dabei ist klar geworden, dass dies hauptsächlich für Gepäckfahrten am sehr steilen Berg sinnvoll ist. Die Bremswirkung ist sehr stark. Es hat mein Rad auf ca. 10 km/h gebremst und da bei 8,5% Gefälle! Ich schätze, dass diese Funktion nur dann sinnvoll ist bei mindestens 10 kg Zuladung und bei ca. 10-15% Gefälle.

Was jetzt noch fehlt sind Testfahrten zum Thema Reichweite. Dazu bräuchte ich noch einen Zweit-Akku damit ich einen Akku komplett leerfahren kann. Mit dem zweiten Akku komme ich dann entweder zurück oder zumindest bis zur nächsten Lademöglichkeit.

Weitere Infos auf der Hersteller-Seite: www.berg-fix.de

****

Nachtrag Januar 2017:
Der Link zum Berg-Fix geht nicht mehr. Bei Interesse an einem Schubanhänger empfehle ich diese Webseite:
http://aevon.de/fahrradanhaenger/elektrischer-fahrradanhaenger/

2 comments to Testfahrten mit neuem Berg-Fix

  • Avatar Daniel

    Hallo Konstantin,
    seit dem 08.09. bin ich auch stolzer Besitzer eines Bergfix- Anhängers!
    Deinen Angaben zu den Testfahrten kann ich soweit zustimmen.
    Zur Reichweite lässt sich sagen, das die Angaben von bergfix etwas hochgegriffen sind:
    War heute früh mal auf dem Brocken, habe dabei auch fleißig mitgetreten aber nach 26 km war leider Schluß, Akku leer.
    Werde mich jetzt auch um einen Zweitakku kümmern, evtl.auch den Großen,mal gucken was Jörg für Preisvorstellungen hat

    schönen Sonntag noch
    Daniel aus dem Harz

  • Hallo Daniel,

    ich benutze den Berg-Fix nicht mehr. Sehr schwer störte mich die zu geringe Reichweite und die zu geringe Zuladung. Habe jetzt einen anderen Schubanhänger, bin aber noch nicht dazu gekommen diesen hier im Blog vorzustellen.
    Grüße
    Konstantin

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