Fragen an Konstantin

Newsletter Anmeldung

Spenden

Wer diesen Blog unterstützen will, kann spenden:

Projekt Waldgartendorf e.V.
VR-Bank Bad Hersfeld
DE41532900000036101300
BIC: GENODE51BHE
Verwendungszweck: Spende

Archiv

Green Hosting mit Ökostrom und lokal erzeugtem Solarstrom!
Dienstag 1. September 2015

Unterschied Ökodorf und Familienlandsitz-Siedlung

Wladimir Megre spricht in diesem Video über den deutlichen Unterschied zwischen einer Familienlandsitz-Siedlung und einem Ökodorf. Es sei sehr unpassend eine Siedlung aus Familienlandsitzen als „Ökodorf“ zu bezeichnen. Dabei würde zu viel „Gemeinschaft“ verstanden, zu viel Kommune-Leben. Ein Familienlandsitz ist es gänzlich anderes. Sicher können die Erschaffer einer Familienlandsitz-Siedlung auch mal gemeinsam feiern und Dinge gemeinsam tun. Die Basis ist jedoch, dass jede Familie an erster Stelle ihren eigenen Hektar bewohnt, pflegt, gestaltet und sich davon ernährt.

Vladimir Megre about the Family Estate (Kin’s domain) Image from Yuri Smirnov on Vimeo.

weitere Informationen zu den Büchern von Herrn Megre:
http://www.waldgartendorf.de/anastasia.html

4 comments to Unterschied Ökodorf und Familienlandsitz-Siedlung

  • Avatar Heike

    Hallo lieber Konstantin,
    gibt es zu diesem Video eine deutsche Übersetzung?
    Liebe Grüße
    Heike

  • Hallo Heike, eine deutsche Übersetzung bzw. Fusszeilen wären sehr schön, sind mir aber nicht bekannt. Ich finde es auch recht anstrengend den englischen Text zu lesen. Es ist ziemlich schnell gesprochen. Ich musste manchmal den Film stoppen weil ich nicht immer schnell genug lesen konnte.

  • Avatar Heike

    Du bist mir wenigstens mit dem Englischen voraus. Ich kann es gar nicht.
    Vielleicht findet sich ja jemand, der es übersetzen mag.

  • Avatar Nora

    Hallo Heike, hallo Konstantin!

    Habe das ganze als Text übersetzt. Hoffe es freuen sich noch ein paar andere Leser dieses Blogs darüber.

    (Anmerkung: Übersetzung der englischen Untertitel. Es sind bei jeder Übersetzung Sinnverschiebungen möglich.
    Ich habe „homestead“ wie in den Büchern mit Landsitz übersetzt. Im städtischen amerikanischen Umfeld kann dieses Wort einfach „Eigenheim“ bedeuten, ansonsten bedeutet es oft so etwas wie „kleines Gehöft z.T. mit Nebengebäuden“, in England auch „Heimstatt“.)

    Vladimir Megre´s Eindrücke aus New York

    Hallo. Nun, jetzt bin ich wieder nach Hause zurückgekehrt, und ich möchte meine Eindrücke meiner Reise zu der Konferenz, die in der UNO stattfand, mit euch teilen.
    Ich sprach auf ein paar Sitzungen, bei denen das Thema „weltweite Ökodörfer“ war.
    Es gab unterschiedliche Gespräche von der Tamera Siedlung.
    Ich sprach über unsere Siedlungen.
    Und hier ist, was ich verstehen konnte.
    Nun, es ist üblich geworden, dass wir unsere Siedlungen manchmal „Ökodörfer“ nennen.
    Es hat sich herausgestellt, dass dies ein Fehler war. Ein großer Fehler.

    Sobald du das Wort „Ökodorf“ sagst, einschließlich dort, stellen sich die Leute sofort die Ökodörfer vor die schon bestehen, und was die Leute dort tun.
    Als eine allgemeine Regel gilt, dass alles in diesen Siedlungen gemeinschaftlich ist.
    Was ich meine ist, dass jeder auf einem Gemeinschaftsfeld arbeitet, oder irgendwo anders…
    nun, genau so ist es in der Tamera Siedlung: Sie haben dort gemeinsames Frühstück, Mittagessen und Abendbrot.
    Du kannst einen Happen essen… nun, es ist wie eine Art Cafeteria. Du kannst etwas essen.
    Es gibt dort eine Art Trend, dass die Leute sagen: „Lasst uns selbst ebenfalls ein Ökodorf nennen und so weiter.
    Aber wenn jeder entscheiden würde seinesgleichen „Ökodorf“ zu nennen, dann würde auch so etwas gesagt werden: „Schau mal, alles ist hier gemeinschaftlich, wie im Kapitalismus.

    Es gibt einen Artikel im Internet.
    Die Autorin des Artikels ist Tatiana Ginzburg.
    Und sie reiste herum, untersuchte die vielen Siedlungen in denen sie war: in Italien, Finnland und Amerika.
    Auf einem dieser Zusammentreffen in der Tamera Siedlung hatten wir einen Repräsentanten aus der Kovcheg („Arche“) Siedlung dort.
    Und hier ist, wie sie über seine Rede schreibt.
    Dies war Dima aus Kovcheg. Er präsentierte Kovcheg als ein super cooles Ökodorf und er bekam mächtigen Applaus vom Publikum.
    Die Leute aus dem Westen verstehen nicht, was ein Familienlandsitz ist.
    Das heißt sie verstehen nicht, dass es eine Siedlung auf dem Land geben kann, und dass sie nicht gemeinschaftlich (-es Eigentum) ist.
    Der Hauptpunkt dieser Siedlungen ist es, auf dem Land zu leben, nicht Gemeinschaftseigentum zu erschaffen.
    Und aus diesem Grund, wenn sie mit russischen Siedlungen präsentiert werden, mit hundert Häusern, dann sind sie überglücklich, begeistert, und sie denken auf ihre eigene Weise darüber:
    Dies ist eine Kommune, dies ist ein Ökodorf in ihrer Wahrnehmung der Welt, wo Leute zusammen arbeiten, zusammen essen und Gemeinschaftseinrichtungen teilen.

    Nun, Dima richtete keine spezielle Aufmerksamkeit auf diesen Punkt, in dem Fall, Gott bewahre, die Leute könnten ihn nicht mögen.

    Es könnte so scheinen, als handele es sich nur um ein Wort, und was damit einhergeht: „Familienlandsitz“ oder „Ökodorf“.

    Aber sobald wir uns selber Ökodorf nennen, verlieren die Leute das Interesse. „Warum sollte ich ins ferne Russland gehen, obwohl ich das genau hier, in der Nähe haben kann?
    Hier hast du Amerika, hier… es ist genau die gleiche Sache.

    Das ist, offensichtlich müssen wir viel aufmerksamer darauf sein, was Anastasia sagt.
    Aufmerksamer sein in Bezug auf die Worte „Familienlandsitz“ und „Familienlandsitz-Siedlung“, verstehen was hinter ihnen steht, und dies anderen deutlich machen.

    Nun, es war eine Gruppe von Lesern dort.
    Es sind auch Leser unter den Veranstaltern der besagten Konferenz in der UNO.
    Dies sind ganz andere Leute, und sie reagieren komplett anders.
    Sie reagieren sehr positiv auf die Ideen, die über Familienlandsitze in Russland existieren.
    Und sie selbst sagen: „Ja, das ist episch. Darin liegt die Zukunft.“

    Und, vorauseilend werde ich sagen, dass zwei der Veranstalter dieser Konferenz Land haben, ungefähr hundert Hektar.
    Sie werden es an Siedler aufteilen, Leute die mitmachen wollen.
    Nun, für den größten Anteil werden sie aus den Reihen der Leser auswählen.
    Sie werden dieses Land in Stücke aufteilen, in der Größe von einem Hektar, um Familienlandsitze darauf bauen zu lassen. Sie haben eine Interessante Herangehensweise zu der Auswahl.
    Sie planen, dass zuerst, für ein Jahr… nun, eine Person diesen Hektar bekommt, aber zuerst muss sie ein Jahr dort leben, als richtige Vorgehensweise, um sein Recht auf Eigentum zu erwerben, so dass die anderen sehen können, wie es funktioniert.
    Ich verstehe dieses Vorgehen nicht wirklich, aber wie auch immer, wir brauchen eine Vielzahl von unterschiedlichen Herangehensweisen, so dass wir sehen können, welches der beste Weg ist.

    Ich habe begonnen Siedlungen wie solche, die wir in Russland haben, in anderen Ländern anzusehen. (? Kann jmd. russisch und deutsch, und sich anhören, ob die Übersetzung für den Satz stimmt? Minute 4:32).
    Und ich denke, verantwortlich ist das einfache Wort „Ökodorf“ oder „Familienlandsitz“.
    Nun, was wir und diese Gruppe von Lesern, das was wir entschieden…
    Einer der Veranstalter der Konferenz ist Drehbuchautor. Er hat für einige Zeit in Hollywood gearbeitet. Er schlägt vor, dass wir einen Dokumentarfilm über Russland drehen, über russische Familienlandsitze, über Familienlandsitz-Siedlungen.
    Und dies alles in Amerika und anderen Ländern zu zeigen.
    Und er sagt, wenn wir schaffen es richtig zu machen, dann wird es eine Sensation sein, weil es sich von allem unterscheidet, was es auf der Welt gibt.
    Ich sagte in einer Sitzung, dass „Familienlandsitze“ überhaupt keine Ökodörfer sind. Sie haben ihre eigenen Philosophie, ihr eigenen gedankliches Konzept, ihre eigene Lebensweise. Und sie unterscheiden sich erheblich von dem was bereits existiert, und von dem, mit dem die westliche Öffentlichkeit vertraut ist.
    Und es gibt ein weiteres einzigartiges Merkmal.
    Nehmt Familienlandsitze… die Anzahl von Familienlandsitzen in Russland wächst.
    Nun, in Russland, Weißrussland, der Ukraine, Kasachstan…
    Keine der anderen sogenannten Ökodörfer sind gewachsen.
    Auf diese Weise glaube ich, dass wir auf dem richtigen Weg sind, und ich denke, dass wir uns selbst sehr genau positionieren müssen.
    Nun, diejenigen, die sie im Westen haben – dort sind weniger von ihnen – und es gibt dort weniger was neu ist, aber sie stellen sich selbst sehr gut dar.
    Leute gehen dorthin um sie zu besuchen, und der Tourismus ist dort gut entwickelt. Leute gehen dorthin und leben dort für eine Weile, aber nur wenige Leute bleiben übrig. Unter den dauerhaften Bewohnern werden diejenigen, welche seit fünf Jahren dort leben schon als Alteingesessene angesehen.
    Manche Leute in unseren Siedlungen leben dort schon seit fünfzehn Jahren. In unseren Siedlungen werden Kinder geboren. Und ich denke, wenn eine Brücke zwischen den Leuten verschiedener Länder gebaut wird., ich meine zwischen Lesern, dann wird das helfen die Beziehung zwischen Russland und dem Westen zu normalisieren: mit Europa und Amerika.
    Lasst uns durch Teilen unserer Erfahrungen zusammenarbeiten. Lasst uns sehen dass… Familienlandsitze schießen schon jetzt aus dem Boden und werden in Amerika aus dem Boden schießen… lasst uns sehen, wer darin die beste Arbeit leistet.
    Wer hat die allerschönste Oase?
    Wer hatte die Fähigkeit ein wirkliches Paradies auf seinem Familienlandsitz zu erschaffen?

    Fast jeder interessiert sich für die Zukunft:
    Die Zukunft der eigenen Familie, die Zukunft des Staates, die Zukunft der Welt.
    Sehr sehr viele im Westen sind darüber besorgt, und sie verstehen, dass ohne eine Art von zielgerichteter und klarer Vision einer Lebensweise, ist ein moderner Mensch, eine moderne Familie und eine moderne menschliche Gesellschaft nicht länger möglich.
    Es gibt einfach nichts, wohin wir weitergehen können: Wir stehen an einer Steinmauer und stoßen unsere Köpfe dagegen, alle zusammen,
    und wir sortieren unsere Unstimmigkeiten aus, indem wir Gewalt benutzen. Es gibt, sagen wir ISIS [der Islamische Staat] und andere Kriege. Und wir versuchen unsere Spiritualität (/unseren Geist) unter Beweis zu stellen, indem wir Gewalt (/Zwang) benutzen.
    Nun, das ist Blödsinn, kompletter Blödsinn der ab jetzt aufhören muss, ab jetzt für Jahrhunderte.
    Aber wir müssen unseren Wert durch unsere eigenen Taten unter Beweis stellen, durch Schaffen von etwas Neuem.
    Als ich dort in Amerika war, war ich stolz, dass in Russland so eine Bewegung existiert, und wir, die Erschaffer von Familienlandsitzen sind alle damit verbunden.
    Und ich bin stolz darauf, dass ich diese Bücher geschrieben habe. Ich bin stolz, dass wir Anastasias wunderschönes Bild haben.
    Anastasia, der es möglich war, eine Bewegung wie diese mit blendender Brillianz zu erleuchten und Russland zu schenken. Jetzt habe ich sehr tiefgehend verstanden, dass wir dieses Gedankenbild wirklich hochgeschätzt halten müssen.
    Es ist Kraft darin!
    Es hebt viele Menschen auf eine bestimmte Höhe, aber… der Mensch fängt an dieses Gedankenbild (vor sich u.o. vor anderen?) zu verschließen, und verliert den Grund auf dem er steht, und alles fällt in sich zusammen.
    Lasst uns den Worten gegenüber Aufmerksamkeit schenken. Lasst uns als die benennen, die wir sind. Wir sind die Erschaffer der Familienlandsitze, die Schöpfer eines wundervollen neuen Lebens!

    Im Video hörtest du das Lied „Ich werde ein Zuhause bauen“, geschrieben und vorgetragen von Oles aus Lyoboistok.

Kommentar schreiben (wird moderiert)