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Dienstag 26. April 2016

30 Jahre danach: Die Halbwertszeit von Cäsium-137 ist nun rum

Vor genau 30 Jahren explodierte der Atomreaktor in Tschernobyl. Neben vielen anderen radioaktiven Substanzen flog auch massig Cäsium-137 in die Luft. Dieser Stoff hat eine Halbwertzeit von 30 Jahren. Das bedeutet, dass jetzt, 30 Jahre später, die Hälfte der strahlenden Atom aufgehört haben zu strahlen. Und was ist in weiteren 30 Jahren? Also am 26.4.2046? Sind dann alle Cäsium-137 Atome ungefährlich geworden? Mitnichten. Dann ist lediglich die Hälfte der jetzt noch verbliebenen Hälfte unschädlich. Das heißt, 2046 ist noch ein Viertel am strahlen. 2076 noch ein Achtel 2106 noch ein sechzehntel und so weiter. Grob gesagt ist nach zehn Halbwertszeiten, also im Jahre 2286 das radioaktive Cäsium-137 so weit abgeklungen, dass man es als ungefährlich betrachten kann.

Was hat die Menschheit aus dem Desaster gelernt? Meiner Beobachtung nach einiges. Viele Menschen wollen diesen Irrsinn nicht mehr. Allerdings fehlt bei vielen noch die konkrete Handlung.

Was haben die Politiker aus dem Desaster gelernt? Meiner Beobachtung nach praktisch nichts.
Zu Politikern passt der Satz: «Es ist sehr schwierig, einem Mann eine Sache beizubringen, dessen Gehalt davon abhaengt, sie nicht zu verstehen.» (Upton Sinclair)

Im übrigen dienen Windräder und Solarkraftwerke NICHT der Abschaffung der Atomkraftwerke. Ich erspare meinen Bloglesern Ausführungen von meiner Seite. Entweder hat man durch eigene Gedankenleistung schon verstanden warum oder man möge sich mit Texten eines echten Fachmanns beschäftigen. Als Einstieg zum Thema Gefahr von AKWs möge diese Seite dienen. Darüber findet man ein paar Links für weitere Studien:
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=208864

Für mich war das Ereignis vor 30 Jahren der Durchbruch. Nach dem Auftakt bei Wackersdorf
http://www.konstantin-kirsch.de/2015/12/dreissig-jahre-wackersdorf.html
gab mir Tschernobyl die restliche nötige Energie mein Leben grundlegend auszurichten auf die Erforschung und Entwicklung von wirklichen Lösungen, die den üblich gewordenen Irrsinn weder fördern, noch rechtfertigen sondern ihn unnötig machen, aushungern, ersetzen.

Ach ja, da gab es noch vor 5 Jahren, also 25 Jahre nach Tschernobyl, so einen klitzekleinen Zwischenfall in Japan:
http://www.konstantin-kirsch.de/2011/03/die-atomare-ablenkung-vom-wesentlichen.html

Das ganze Gelaber von „erneuerbaren“ Energien wirkt auf mich ungefähr so absurd wie wenn man debattieren würde ob die rote Farbe von einem Ferrari aus wasserlöslichem Lack mit Bio-Pigmenten besteht, oder ob die Farbe auf Erdölbasis angemischt ist. Ich meine, man könnte auch das Konzept „Sportwagen“ grundsätzlich in Frage stellen … aber dann sind wieder (Schöpfungs-zerstörungs-) Arbeitsplätze in Gefahr …

Es gibt meines Wissens nur eine einzige bedeutende Bewegung, die ein grundlegend neues Leitbild verfolgt und auch weiter ausbaut. Sicherlich kenne ich nicht alle Ansätze einer grundlegenden Wandlung in Richtung eines sinnvollen Lebens, aber es wird mir doch seit Jahren so allerhand zugetragen.

Wer wirklich ernsthaft daran interessiert ist eine sinnvolle lebenswerte Zukunft mit aufzubauen möge sich mit den Inhalten dieser TV Interviews beschäftigen: http://www.waldgartendorf.de/anastasia.html#band1

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