Konstantin Kirsch

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Mittwoch 5. Juli 2017

Schattenspiele des Bayerischen Rundfunks

Immer mehr kann ich diejenigen Menschen verstehen, die die öffentlich-rechtlichen Medien als „Lügenpresse“, „Lückenpresse“ oder gar als „Hetzpresse“ bezeichnen.

Achtung: Dieser Blogeintrag ist etwas umfangreicher, weil meines Erachtens bei so einem brisanten Thema etwas genauer hingesehen werden sollte. Ausserdem ist der von mir geschriebene Anastasia Index bei Minute 4:30 eingeblendet. Ich bin daher ein direkt Betroffener.

Konkret geht es um einen Film des Bayerischen Rundfunks, der ihm Rahmen der ARD-Themenwoche „Woran glaubst Du?“ am 14.06.2017 in der Zeit von 22:00 bis 22:45 gesendet wurde.

Der Titel des Films: „Gefährliche Allianz: Grüne Esoterik und braune Philosophie?“

Um die weiteren Ausführungen zu verstehen, ist es günstig den Film in voller Länge gesehen zu haben.
Vorab zitiere ich jedoch ein paar öffentliche Kommentare, die bei Youtube gegeben wurden:

luna1363
Einfach nur mies und lächerlich! Braune Esoterik, dass ich nicht lache! Armseliger gehts glaube ich nicht mehr, doch wer weiß, schlechter geht immer noch bei euch!

Thomas Nueckel
Warum so unqualifiziert, luna 1363; argumentieren Sie doch bitte mal, anstatt nur zu schimpfen. Shalom

Heidemarie Lindig
Die vom Staat bezahlten Medien, auch dieses unverschämte Video zählt dazu…..die versuchen doch wirklich den Menschen für dumm zu verkaufen…die wollen einem einreden…die Wiese ist rot oder der Himmel ist grün…wie lächerlich!!!!!

Thomas Nueckel
Warum, liebe Frau Lindig, belegen Sie Ihre Aussagen nicht? Nur schimpfen ist ja, mit Verlaub, ein wenig armselig. Shalom

Heidemarie Lindig
Das Video ist eine bodenlose Frechheit!!! der letzte Versuch, die Menschen gegen friedlebende Wahrheitssuchende Leute aufzuhetzen

Thomas Nueckel
Warum echauffieren Sie sich eigentlich so, Frau Lindig. Sie sollten doch deutlich gelassener sein; und außerdem: Niemand hat Sie gezwungen, sich diese hervorragende Dokumentation aunzuschauen. Shalom.

redewahr
Wenn sie solche Reportagen senden müssen zeigt das nur wie sehr ihnen die Felle schon davon schwimmen.
Es wird ihnen nichts mehr nützen.
Danke für die Werbung.

Meine Ausführungen richten sich daher auch an den Kommentator Thomas Nueckel, weil er Argumente und Belege wünscht. Wenngleich ich Gefühle weit höher wertschätze als „vernünftige“ Argumente, so sind sachliche Fakten doch gelegentlich günstig, um Klarheit zu schaffen.
Hier ist nun der Film und der Youtubelink, von dem die oben genannten Zitate stammen:
https://www.youtube.com/watch?v=yk73frqsaUw

Zum Zeitpunkt 0:50 steht: „Ein Film von Susanne Roser“ und beim Zeitpunkt 43:39 steht: „Buch und Regie: Susanne Roser“

Im Vorfeld des Filmes hatte Susanne Roser mit mir Kontakt aufgenommen:

21. März 2017 um 10:06
email von Frau Roser, dessen Inhalt ich in meinen Worten wiedergebe: „Bei Suche nach Frühjahrsthema auf Ihre Naturbauten gestossen. Dabei ihr Projekt Waldgartendorf entdeckt, auch sehr interessant. Wie kann ich Sie persönlich kontakten?“

Umgehend telefonierte ich mit Frau Roser, sprach dabei auch über Robert Briechle und seine Aktivitäten im Allgäu, sowie von einem Vortrag am 24.3. von Prof. Ralf Otterpohl in Rot an der Rot zum Thema „Das neue Dorf“ und sendete Frau Roser per email die Kontaktdaten zu Robert Briechle sowie einen Link zum Vortragstermin in Rot an der Rot und den Youtubelink von Prof. Otterpohl: https://www.youtube.com/watch?v=_M0J2u9BrbU

Ich kann mich noch gut an das Gespräch erinnern. Frau Roser zeigte Interesse an Permakultur und wollte mit Hilfe des Films beitragen, dass Menschen wieder auf dem Land leben wollen. Sie hatte auch früher schon mal einen Film gemacht über Dörfer, die immer leerer werden, so sei unser Thema eines neuen Dorfes sehr passend für sie.

Was mir beim Gespräch aufgefallen war ist, dass ich intuitiv auch über die größer gewordene Kritik an den Massenmedien gesprochen habe und dass insbesondere nach 9/11 der Begriff Lügenpresse verstärkt genutzt würde. Diesbezüglich stellte ich die Frage in den Raum, wie denn ein Film über öffentlich-rechtliche Massenmedien beschaffen sein müsste, so dass die Zuschauer dem Inhalt auch glauben würden.

Was mich dann sehr überraschte und was mir sehr verdächtig vorkam: Frau Roser gab vor nicht zu verstehen, was ich meinte mit 9/11. Nach kurzen Erklärungen meinerseits war von ihren Antworten nicht zu erkennen, dass sie jemals davon gehört hätte, dass es zur Zerstörung des WorldtradeCenters auch andere Ansichten gibt als die offizielle Geschichte. Sie hatte angeblich auch keine Ahnung, dass seit 9/11 die Massenmedien falsche Nachrichten zu 9/11 verbreitet haben und das die Massenmedien mitgewirkt haben, dass Deutschland im Krieg ist (Afghanistan / NATO-Bündnisfall). Sie drehte vielmehr den Spieß um und wollte von mir Erklärungen was denn passiert sei. Diese Taktik ist meines Erachtens typisch bei Verhören. Ich habe mich auf keine weiteren Ausführungen zu 9/11 eingelassen, sondern habe Frau Roser auf den Vortrag von Daniele Ganser verwiesen: https://www.youtube.com/watch?v=LHF8qKRV1vA

Trotz des sehr verdächtigen Verhaltens von Frau Roser habe ich den Kontakt mit ihr weiter gepflegt, denn vielleicht wusste sie tatsächlich nichts von dem, was so in der Welt passiert.

28.03.2017 12:13 neue email von Susanne Roser
Inhalt mit meinen Worten wiedergegeben: „Zu dem Vortrag von Ralf Otterpohl konnte ich leider nicht kommen. Das Thema interessiert mich weiterhin. Das Wetter ist schön. Würde Sie gerne mal besuchen, ohne Kamera, nur um einen Eindruck zu bekommen, wie Ihre Naturbauten aussehen. Die Beiträge vom Hessischen Rundfunk sind schon ein paar Jahre alt.“

Meine email 28.03.2017 13:17
Sehr geehrte Frau Roser,
ja, das Wetter ist super. Ich bin zwar gerade im Büro, aber gleich wieder draussen.
Ein Besuch ist in den kommenden Tagen möglich, allerdings zeitlich nicht zu ausgedehnt, also vielleicht max. 2 Stunden.
Von Freitag nachmittag bis Sonntag ist bei uns ein Seminar: Planung eines Waldgartens.
In der Zeit bin ich fest eingeplant und für ein Gespräch mit Ihnen nicht verfügbar, ausser Sie würden als Teilnehmerin dabei sein wollen, was auch möglich wäre, falls es interessiert.
Viele Grüße
Konstantin Kirsch

email von Frau Roser 28.03.2017 14:34
Inhalt mit meinen Worten wiedergegeben: „Muss meine Termine in den kommenden Tagen noch sortieren. Ist die Seminar-Teilnahme am 1./2. April möglich oder wäre es passender in der nächsten Woche mal vorbeizuschauen?“

meine email 28.03.2017 15:34
Sehr geehrte Frau Roser,
gerne können Sie am 1. und etwas am 2. am Seminar teilnehmen.
Details könnten wir wohl besser am Telefon besprechen, von meiner Seite erst ab morgen, weil ich heute ziemlich ausgebucht bin.
VG Konstantin Kirsch

email von Frau Roser 28.03.2017 17:18
Inhalt mit meinen Worten wiedergegeben: „OK, morgen ruf ich an“

email von Frau Roser 29.03.2017 14:21
Inhalt mit meinen Worten wiedergegeben: „bei mir ist heute etwas viel los, wollte mich schon zurückgemeldet haben. Gerne bin ich beim Seminar dabei. Dann finde ich vielleicht auch eine Idee, was gedreht werden könnte. Hier meine Handynummer:…

email von Frau Roser 29.03.2017 16:58
Inhalt mit meinen Worten wiedergegeben: „mir ist eingefallen, dass ich am Sonntag relativ früh wieder in München sein muss, also kann ich nur von Samstag mittag bis abends da sein und in der Region übernachten.“

meine email 29.03.2017 18:30
Hallo Frau Roser,
hier ist der Link zur Datei mit den Übernachtungsmöglichkeiten:
http://www.waldgartendorf.de/tl_files/dateien/pensionen+gaststaetten-region-bauhaus.pdf
Viele Grüße und bis Samstag
Konstantin Kirsch

meine email 30.03.2017 09:09
Hallo Frau Roser,
zu Ihrer Info mein aktuelles Rundschreiben an die Teilnehmer.
Ihre Ankunft ist für Sa. ca. 12 Uhr vorgemerkt.
Ich habe gestern mit dem Referenten Claas Fischer gesprochen und auch er freut sich auf Sie.
Viele Grüße
Konstantin Kirsch

(das angehängte Rundschreiben gebe ich hier sehr verkürzt wieder)

[…]
Der Ablauf des Seminars ist aktuell so geplant:
Freitag: Waldgartenspiel und Pflanzenkunde
Samstag vormittag: Theorie eines Waldgartens
Samstag nachmittag: Besuch unseres Hektars als Beispiel eines Waldgartens
Samstag abend: tiefergehende Pflanzenkunde
Sonntag: Entwurf und Planung des Waldgartens in der Schulstraße
[…]

Am 1. April kam Frau Roser etwas verspätet an. Die Gartenführung hatte schon begonnen. Eine Teilnehmerin ging zum Parkplatz, um ihr zu helfen uns überhaupt zu finden und um Frau Roser die Bereiche im Garten zu erklären, durch die die Gruppe schon gegangen war. Als Frau Roser zur Gruppe kam, begrüßte ich sie und war überrascht. Frau Roser wirkte viel „schattiger“ als am Telefon. Auch wenn meine Empfindung kein sachliches Faktum ist, so habe ich trotzdem meine ganz eigenen Wahrnehmungen. Ihre Kleider, die Haare, die Augen und die Ausstrahlung war dunkel. Hm, dachte ich mir, die arme, lebt wohl im Moloch München und ist echt auf niedrigem Energienieveau, so ausgezehrt, wie sie aussieht, braucht sie echt was aufbauendes.

Nach der Gartenführung kam Susanne Roser mit ins Waldgärtnerhaus für die tiefergehende Pflanzenkunde. Ob dies inhaltlich für sie interessant war, habe ich nicht erfahren, weil mir die Gelegenheit zum Austausch fehlte. Abends hat sie sich verabschiedet. Im übrigen hat Frau Roser nichts gezahlt für die Führung oder die Seminarteilnahme. Ich dachte mir: Wenn sie schon so bedürftig wirkt, dann tut es ihr vielleicht gut, wenn sie mal was geschenkt bekommt. Und vielleicht macht sie ja einen schönen Film, der allen Landbewohnern zugute kommt.

Einige Zeit später bekam ich einen Anruf aus dem Allgäu. Frau Roser hatte sich bei Robert Briechle gemeldet und war dort aufgetaucht. Robert fragte mich, wen ich denn da zu ihm geschickt hätte, so was von schattig, dauernd eine Stimmung wie beim Verhör …
Dies fand ich interessant, dass er und seine Freunde eine ähnliche Wahrnehmung hatten wie wir.

Dann hörte ich lange nichts mehr von Frau Roser, bis eines Tages diese email auftauchte.

email von einer Freundin aus München 15.06.2017 00:54
Lieber Konstantin,
ich vermute, du hast es schon zugespielt bekommen, aber falls nicht…es wurde gerade ein Beitrag gesendet, eine Doku vom BR, in der so ziemlich alles, von Anastasia, über Permakultur und Frieden bis hin zu Waldorfschulen auf haarsträubende Art in die rechte extreme Ecke geschoben wurde…alter Verwalter…die müssen die Hosen ja ganz schön voll haben, da oben…
http://www.br.de/br-fernsehen/programmkalender/ausstrahlung-1067964.html
Nun gut, jedenfalls hoffe ich, dass die Leute checken, dass das total absurd ist.
Vielleicht hast du ja Lust, ein bissl nachzuhelfen…
Ansonsten ist es vermutlich jetzt erstmal schwierig, die Dinge beim Namen zu nennen, ohne gleich abgestempelt zu werden.
Keine Ahnung, was darauf wohl die vernünftigste Reaktion ist. Auch in Anbetracht auf das Anastasia Festival usw…
Falls du eine Idee hast, lass es mich und andere wissen.
Liebe Grüße
J.

Direkt danach kamen laufend emails bei mir an, die die Sendung kommentierten.

Ein email-Ausschnitt davon ist bemerkenswert:

Leider komme ich nicht umhin, festzustellen:
Mainstream-Medien (in dem Fall der BR), Vertreter der evangelischen Kirche und andere (welche mir noch nicht bekannt sind) versuchen mich und auch den Friedensweg in eine Ecke mit verfassungsfeindlichen und rechts, bzw. braun eingefärbten Ideologien zu stellen.
Das finde ich sehr schade, zumal von der evangelischen Kirche noch niemand mit mir selbst gesprochen hat, geschweige denn wahrheitsgemäß über den Friedensweg berichtet hat.
Weiterhin hat Frau Susanne Roser vom Bayerischen Rundfunk mir versprochen, das umfangreiche Material welches der BR zum Friedensweg gedreht hat in einer ARD Themenwoche mit dem Titel „Woran ich glaube“ zu senden und zwar in einem Beitrag ausschliesslich zum Friedensweg.
Gut jetzt kam es halt im BR, völlig aus dem Zusammenhang gerissen. Aber diese „Arbeitsweise“ beschrieb ja schon (der leider verstorbene) Udo Ulfkotte in seinem Buch „Gekaufte Journalisten“ sehr genau.

Dann habe ich an Frau Roser eine email gesendet:

19.06.2017 23:34
Sehr geehrte Frau Roser,
vor ein paar Tagen wurde beim BR ein Film veröffentlicht, der Ihren Namen trägt.
„Gefährliche Allianz“
Von einigen Zuschauern wurde ich auf diesen Film hingewiesen.
Ist dies das Filmprojekt, das Sie beabsichtigten, als Sie anfragten mein Projekt kennenzulernen?
Hier bei uns hatten Sie ja nicht gedreht. Allerdings ist, meiner Erinnerung nach, durch mich der Kontakt zu Robert Briechle entstanden, der in dem Film mehrfach dargestellt wird.
Wie geht es Ihnen mit dem Film?
Haben Sie schon Rückmeldungen erhalten?
Viele Grüße
Konstantin Kirsch

zwei Tage später kam eine Antwort:
21.06.2017 09:09
Inhalt mit meinen Worten wiedergegeben: „Sie fragen mich? Nun, dieses Filmprojekt war für mich sehr schwierig weil ich eine Entwicklung wahrgenommen habe, dass das freie Land für Demagogen anfällig wird. Ich lernte die „alternativen Medien“ kennen, die so tun als ob nur sie die Wahrheit senden, während die Massenmedien nur lügen. Ich glaube, das machen die alternativen Medien nur zum Geld verdienen.
Leider war es bei Ihrem Seminar wo mir bedenkliche Informationen durch Teilnehmer zu Ohren kamen. Dann habe ich begonnen die Anastasia Bücher zu lesen, da war ich geschockt: Die Juden sollen die Bösen sein. Die Weisen von Zion ist doch ein alter Eso-Hut. Mit Permakultur den Raubbau der Natur stoppen wäre ja super, aber mit so was auftauchen, was in den Anastasia Büchern steht… nee, das geht gar nicht. Leider ist vieles, was ich früher als wertvoll sah, zB Regiogeld, Selbstversorgung etc, sehr kritisch zu sehen.“

meine email 22.06.2017 08:38
Sehr geehrte Frau Roser,
herzlichen Dank für Ihre Antwort, auf die ich gerne genauer eingehen will. Vorerst habe ich jedoch eine Rückfrage:
Wo haben Sie in den Anastasia Büchern etwas gefunden, dass zu dieser Aussage führt?
>wieder einmal sind die Juden die Bösen so billig und so blöd. Unsere Welt ist etwas komplexer
>als dass man mit solch einem alten Eso-Hut daher kommen sollte (Weisen v. Zion)

Ich finde nirgends in den Büchern etwas über „Weisen von Zion“. (habe dazu auch sonst noch nie etwas gelesen).
Ausserdem finde ich in den Büchern nichts, wo Juden als Böse dargestellt werden.

Das in dem Film genannte Zitat ist meiner Wahrnehmung nach unzulässig aus dem Zusammenhang gerissen und stellt somit die Aussage der Buchreihe vollkommen falsch dar. Das im Film verwendete Zitat ist eine Aussage WIE ANDERE ÜBER JUDEN SPRECHEN und eben NICHT die Meinung des Autors!
Und dass andere über Juden schon mal schlecht geredet haben ist doch wohl kein Streitpunkt, oder?

Kennen Sie das Phänomen „Bestätigungsfehler“ (engl. confirmation bias)?
siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Best%C3%A4tigungsfehler

Ich befolge diesen Bestätigungsfehler im übrigen häufig absichtlich: Meine Erwartung ist, dass die Menschheit Lösungen für alle Probleme findet, deshalb wähle ich alle Informationen dementsprechend aus und interpretiere auch entsprechend meiner Erwartung. Ihren Film sehe ich deshalb als Werbefilm für die Anastasia Bücher, für Permakultur, für Frieden und (leider auch) für rechte Gesinnung. Den letzten Punkt hätte es meiner Meinung nach nicht gebraucht, aber aus irgendwelchen Gründen erschien es Ihnen wohl als wichtig, dies dabei zu haben.
(in der Werbung gilt ja bekanntlich: Hauptsache die Menschen reden von einem, egal ob gut oder schlecht)

Haben sie alle Anastasia Bücher komplett gelesen? Ich vermute eher nicht, es ist ja auch ziemlich viel Stoff.
In den Anastasia Büchern steht nämlich genau das Gegenteil von Antisemitismus!

Beispielsweise dieses Zitat, Band 8.1 Seite 138:
> In Israel gibt es einen Klub, der aus Lesern der Bücher über die Sibirierin
> Anastasia besteht. Die Israelis verfassen in russischer Sprache und in Iwrith
> Lieder über die Helden der Buchserie Die klingenden Zedern Russlands. Ich
> bekomme allmählich den Eindruck, dass an der Spitze der Bewegung zur Ver-
> wirklichung von Anastasias Ideen Juden stehen werden, die andere Völker in
> diesem Bemühen anführen.

Bezüglich der Seminarteilnahme und Aussagen von Teilnehmern: Ich weiß nicht, wer Ihnen was „zugeraunt“ hat, was Sie beunruhigt hat. Sie können mir gerne mehr Details mitteilen, vielleicht kann ich Licht ins Dunkel bringen.

Soweit ich mich erinnere hatte ich schon im ersten Telefonat mit Ihnen gesagt, dass meiner Wahrnehmung nach viele Menschen den Massenmedien immer mehr Misstrauen entgegenbringen, weil ihnen immer klarer wurde, dass zu oft zu viel falsch, bzw nicht ausgewogen, dargestellt wurde. (wer einmal lügt, dem glaubt man nicht …)

Sicher ist es schade, wenn Menschen von kritiklosem „Berieselnlassen“ durch Massenmedien nur umschwenken auf kritikloses „Beriesellassen“ durch alternative Medien.

Vielleicht waren manche Teilnehmer genervt, jemand von den Massenmedien zu begegnen und der angestaute Frust über sämtliche Medien ist bei Ihnen abgeladen worden.

Der Widerstand gegen den Beitragsservice ist beispielsweise eine Massenbewegung, die ihre Ursache sicher nicht in der Höhe der geforderten Kosten hat. Menschen geben so viel Geld für Krams aus. Für Lügen, Propaganda und Kriegshetze wollen Menschen jedoch kein Geld mehr geben, so zumindest habe ich es von vielen Menschen gehört, die sich der Forderung vom Beitragsservice widersetzen.

Bezüglich Ihrem Film bekam ich beispielsweise diese email von einer mir unbekannten Frau:
> weiter unten findet ihr einen Link – ein Bericht von den öffentlichen Medien BR u.a. zum Thema Friedensweg.
> Unbedingt anschauen 😊 Hier wird mal wieder alles in einem Topf geschmissen, kräftig umgerührt und fertig
> ist die „braune“ Suppe mit dem Stempel „Nazis“.
> 😊 oh … bin ich stolze GEZ-Verweigerin 😊
> Schaut selbst und macht euch ein Bild.

oder auch dieser Kommentar kam bei mir an:
> ne tolle Doku vom zwangsfinanzierten BR. Keine Argumente aber
> viel schwüles Geschwafel um die eigenen Pfründe zu sichern.

und dann war da noch dieser Kommentar:
> ich vermute, du hast es schon zugespielt bekommen, aber falls nicht…es wurde
> gerade ein Beitrag gesendet, eine Doku vom BR, in der so ziemlich alles, von
> Anastasia, über Permakultur und Frieden bis hin zu Waldorfschulen auf haarsträubende
> Art in die rechte extreme Ecke geschoben wurde…alter Verwalter…die müssen die
> Hosen ja ganz schön voll haben, da oben…

Daher kann ich bisher leider nicht erkennen, dass der Film ein Beitrag war die Glaubwürdigkeit des Senders zu bekräftigen.

Anhand der bei mir eingegangenen Kommentare kann ich auch nicht erkennen, dass die Zuschauer den Eindruck haben, dass Punkt 4, 5 und 6 der Programmgrundsätze eingehalten wurden:
> 4) die Pflicht, das gesellschaftliche Meinungsspektrum möglichst umfassend und fair widerzuspiegeln,
> 5) die Verpflichtung zu wahrheitsgetreuer und sachlicher Berichterstattung sowie zur sauberen
> Trennung von Nachrichten und Kommentaren und schließlich
> 6) das Recht zur Kritik wie das Recht kritisierter Personen oder Institutionen, ihre Gegenposition darzulegen.
siehe: http://www.ard.de/home/intern/fakten/abc-der-ard/Programmgrundsaetze/554870/index.html

Ich kann im übrigen sehr gut verstehen, dass Sie diesen Film als „extrem schwieriges Projekt“ bezeichnen.
Der Umbau einer Raubbau-Gesellschaft in eine schöne, gesunde, friedliche Welt ist wohl auch ein extrem schwieriges Projekt.

Viele Grüße
Konstantin Kirsch

Mehrere Tage kam keine Reaktion. So fragte ich nach:

meine email 04.07.2017 06:45
Sehr geehrte Frau Roser,
können Sie bitte meine Frage vom 22.6. beantworten?
>Wo haben Sie in den Anastasia Büchern etwas gefunden, dass zu dieser Aussage führt?
>>wieder einmal sind die Juden die Bösen so billig und so blöd. Unsere Welt ist etwas komplexer
>>als dass man mit solch einem alten Eso-Hut daher kommen sollte (Weisen v. Zion)
Viele Grüße
Konstantin Kirsch

Kurze Zeit später kam eine Antwort:
04.07.2017 09:54
Inhalt mit meinen Worten wiedergegeben: „Sorry Herr Kirsch für die verspätete Reaktion, ich suchte Abstand zu dem Thema weil es mich sehr betroffen gemacht hat. Es hat mich geschockt zu sehen in welche Richtung diverse alternative Strömungen sich entwickelt haben zu denen ich mich früher zugehörig fühlte. Sicher darf an Israel Kritik geübt werden, jedoch ist der Antisemitismus in den Anastasiabüchern auf keinen Fall zu tolerieren. Ich hatte Ihre mail nicht gelesen, weil mit Ihnen als Gläubiger eh rational nichts zu machen ist.

Ihre Fragen: Ganz schlimm finde ich Band 6, Buch der Ahnen: S. 174 – …kann man den Schluss ziehen, dass das jüdische Volk, vor den Menschen Schuld hat…sie versuchen alle zu betrügen, vom jungen bis zum alten …usw.

Und im Band 8 die unsägliche Geschichte der Dämonkratie, sie finden das sicher weil Sie ja den Index geschrieben haben.
Die Weisen von Zion ist ein alter Eso-Hut! [Anmerkung von Konstantin: Nirgends in den Anastasia Büchern steht irgendwas von ‚Weisen von Zion‘, das ist komplett dazugedichtet von Frau Roser]

Wegen der Themenwoche war ich sehr im Zeitstress. Der Titel gefällt mir nicht wirklich, die Redaktion hat den gemacht. Weil ich so viel recherchiert habe ist mir die Zeit echt knapp geworden. Vieles meiner Recherchen habe ich im Film nicht untergebracht.

Ich glaube ich bin jetzt auch aufgewacht weil ich die freie Demokratie als so normal sah und gar nicht ahnte wie krass Rattenfänger diese Freiheit ausnutzen wegen ihrem Geldbeutel.“

 

Dies email empfand ich als äußerst dürftige Antwort auf meine Frage woher denn den Vorwurf bezüglich Antisemitismus stammt. Ein aus dem Zusammenhang gerissenes Zitat in einem Film zu nutzen OHNE denjenigen zu fragen, der die Buchreihe neben Autor und Übersetzer am besten kennt, weil er einen Index geschrieben hat (mich) ist nicht zu entschuldigen. Es wäre ein leichtes gewesen, mich vorab zu fragen, was denn der Tenor der gesamten Buchreihe bezüglich Juden ist. Dann hätte ich gerne gemeinsam mit Frau Roser alle Passagen durch sehen können und ein Fazit zusammenstellen können.

Im Film Minute 22:40 wird aus Band 6 Seite 174 zitiert:

Worin besteht die Schuld? (…) Sie versuchten alle zu betrügen, vom jungen bis zum alten. (…) Das bestätigt die Tatsache, dass viele Juden wohlhabend sind und sogar auf die Regierung Einfluss nehmen können.

Nun, in welchem Kontext stehen diese Worte? Hier der umfassende Text. Das Zitat ist in Fettdruck und der wichtigste unterschlagene Satzteil ist fett und rot:

Heute ist allen bekannt, so wie auch dir, Wladimir, wie Kinder und alte Menschen in Israel infolge des Terrors sterben. Erst vor kurzem, das weißt du, gab es einen Krieg, den man den Großen Vaterländischen (Fussnote: Zweiter Weltkrieg) nannte. Es sind sogar Dokumente erhalten geblieben, wie man in den Jahren jenes Krieges Juden – Alte und Kinder, Mütter und junge schwangere Frauen und junge Männer, die die Liebe noch nicht kannten – in Öfen verbrannt, mit Gas vergiftet und in Gemeinschaftsgräbern lebendig begraben hat.
Nicht einer, nicht Hunderte, nicht Tausende Menschen kamen um, es waren Millionen, die in diesem kurzen Zeitraum brutal ermordet wurden. Historiker halten Hitler für schuldig. Aber wer war zu einer anderen Zeit schuld: im Jahr 1113, Kiewer Rus. Die Empörung des Volkes richtete sich plötzlich gegen die Juden. Jüdische Häuser wurden in Kiew und in anderen Orten der Rus (Fussnote: Die Kiewer Rus war der Fürstenstaat der Ostslawen. „Rus“ ist eine alte Bezeichnung der
ostslawischen Stämme und ihres Siedlungsgebietes vor allem im 9./10. Jahrhundert.) geplündert, angezündet, die Juden wurden umgebracht und nicht einmal die Kinder wurden geschont. Das Volk der Rus, von tierischer Bosheit gepackt, war bereit, auch die herrschenden Fürsten hinwegzufegen. Die Fürsten versammelten sich zum Rat und beschlossen die Annahme eines Gesetzes: ’alle Juden von der russischen Erde heute auszuweisen und nicht mehr hereinzulassen. Diejenigen, die heimlich hereinkommen, sollen ausgeraubt und umgebracht werden.‘
Im Jahre 1290 beginnt man plötzlich in England mit der physischen Vernichtung der Juden. Die Herrscher sind gezwungen, das jüdische Volk aus ihrem Land zu vertreiben.
1492 begannen die jüdischen Pogrome in Spanien. Allen in Spanien lebenden Juden drohte die Gefahr der physischen Vernichtung und sie mussten das Land verlassen.
Ab dem Zeitpunkt, als die Juden aus der Wüste Sinai kamen, waren sie in vielen Ländern verhasst. In vielen Völkern wuchs der Hass an und hier und da wandelte er sich in grausame Pogrome und Mord.
Ich habe nur die Daten der furchtbaren Pogrome angeführt, die du selbst in der von Menschen geschriebenen Geschichte nachlesen kannst. Neben diesen Daten hatte das jüdische Volk viele Konflikte. Jeder einzelne davon ist natürlich weniger bedeutend als die allen bekannten. Aber wenn man die Vielzahl der kleinen Konflikte zu einem zusammenlegt, dann erweist er sich als vom Ausmaß her noch nie da gewesen und grausamer als der grausamste.
Da das schon mehr als ein Jahrtausend geschieht, kann man den Schluss ziehen, dass das jüdische Volk vor den Menschen Schuld hat. Aber worin besteht die Schuld? Die Historiker, die alten wie die neuen, sprechen davon, dass sie Verschwörungen gegen die Macht anzettelten. Sie versuchten alle zu betrügen, vom jungen bis zum alten. Von einem, der nicht sehr reich sei, versuchten sie, wenigstens etwas wegzunehmen, und bei einem Reichen seien sie bestrebt, ihn ganz und gar zu ruinieren. Das bestätigt die Tatsache, dass viele Juden wohlhabend sind und sogar auf die Regierung Einfluss nehmen können.
Es gibt aber eine Frage, die du dir selber stellen solltest. Inwiefern ist derjenige selbst gerecht, der von den Juden betrogen wurde? Derjenige, der Reichtum angehäuft hat, hat er ihn ausschließlich ehrlich erworben? Und derjenige an der Macht, ist er denn klug genug, wenn er mit Leichtigkeit betrogen werden kann?
Zudem sind die meisten Herrscher abhängig, und gerade die Juden zeigten das mit aller Deutlichkeit. Über dieses Thema kann man lange diskutieren, aber die Antwort ist einfach: In der okkulten Welt leben alle durch Betrug. Also lohnt es sich überhaupt zu bewerten, wer mehr hat als die anderen? Was das jüdische Volk anbelangt, so könnte an seiner Stelle jedes der heutigen Völker stehen. Jedes, wenn es einer nie da gewesenen Kodierung unterzogen worden wäre. Im Verlaufe einer vierzigjährigen Wanderschaft in der Wüste, wenn es nur den Okkultismus wahrnimmt und von der Schöpfung Gottes nichts sieht.

Das herausgepickte Zitat ist eine Aussage was ANDERE Schreiber (Historiker) über Juden schreiben und ist KEINE Aussage vom Autor der Buchreihe gegen Juden.

Meine email Antwort an Frau Roser 04.07.2017 16:15

Sehr geehrte Frau Roser,

es dürfte Ihnen bekannt sein, dass der Vorwurf „Antisemitismus“ in Deutschland einer der schwersten Vorwürfe ist, die möglich sind. Bevor man so einen Vorwurf spricht, schreibt oder gar in Massenmedien veröffentlicht, ist meines Erachtens eine umfassende und begründete Recherche unabdingbar, sofern man sich nicht der Gefahr aussetzen will, sich einen  Strafantrag wegen Beleidigung, übler Nachrede oder Verleumdung einzuhandeln.

Diese Formulierung kann im übrigen auch als entehrend und als Beleidigung aufgefasst werden:
> Sie sind ja Gläubiger, da ist meiner Erfahrung nach rational nichts zu machen.

Dazu passt nur der Satz: „Vater, vergib ihr, denn sie weiß nicht, was sie tut!“

Wo bitteschön kommen von Ihrer Seite rationale Belege, dass ich ein „Gläubiger“ sei, dass mit mir rational nichts zu machen sei UND, dass in der Anastasia Buchserie Antisemitismus zu finden ist?

Bemerken Sie eigentlich, dass Sie sich mit Ihren eigenen Aussagen in Widersprüchlichkeiten verstricken und dadurch immer mehr selber ins Fadenkreuz bewegen?
So wie Sie schreiben, macht es den Eindruck, dass Sie von Anfang an für die Themenwoche gearbeitet haben:
>da ich wegen der Themenwoche sehr unter Zeitdruck stand

Ich kann mich nicht erinnern, dass Sie vorher von dieser Absicht sprachen. Meiner Erinnerung nach hatten sie vorgegeben einen gänzlich anderen Film drehen zu wollen. Dieser Punkt nennt sich rational: Vortäuschung falscher Tatsachen.

Mit beliebig aus einem Zusammenhang gerissenen Zitaten kann man alles und nichts „beweisen“.
Ich zitiere zB aus Band 6, Seite 175:
„Die Juden sind das auserwählte Volk, wie Moses lehrte, und alle müssen sich ihm unterordnen.“

Wie würde es bei den TV Zuschauern ankommen, wenn mit diesem Zitat „bewiesen“ werden wollte, dass die Buchserie sich nur an Juden wendet?

Es stimmt, ich habe den Index verfasst, deshalb weiß ich auch, das in der gesamten Buchserie eben KEIN Antisemitismus zu finden ist.

Es ist vielmehr so, dass in den Büchern ein Weg aufgezeigt wird durch den Juden UND diejenigen, die Juden nicht mögen, GEMEINSAM einen Ausweg aus dem jahrhundertealten Dilemma finden.

Band 7, Seite 107
Die Hauptursache für die ununterbrochenen Konflikte in vielen Ländern dieser Welt liegt in der gleichzeitigen Existenz zweier einander ausschließenden religiösen Ideologien in einer Gesellschaft. Lassen Sie uns darüber diskutieren, was wir unter dem Begriff der „Religion“ heute verstehen. Religion stellt vor allem eine Ideologie dar, mit deren Hilfe die Menschen auf bestimmte Handlungsmuster programmiert werden, wodurch ein bestimmter Menschentyp entsteht.
Die Religion des jüdischen Volkes bestimmt in unserem Fall die Juden als das einzige von Gott auserwählte Volk. Sie konkretisiert und regelt sogar die einzelnen Handlungen der Juden gegenüber anderen Völkern.
Der christliche Glaube beschreibt die Menschen dagegen als Sklaven, von denen nur einige nach ihrem Leben auf Erden auf eine Erholung im Paradies hoffen dürfen. Für die reichen Menschen sei es besonders schwer, ins Paradies zu gelangen. Es sei besonders wichtig, seine Nächsten zu lieben und mit ihnen das Eigentum zu teilen.
Im Talmud wird verkündet „Alles gehört dir“, in der Bibel dagegen „Gib dein letztes Hemd deinem Nächsten ab“. Na, das ist ja eine tolle Kombination. Diese beiden einander ausschließenden Ideologien haben, wie wir wissen, beide ihren Ursprung im alten Israel. Das bedeutet jedoch nicht, dass die heutige Version dieser Glaubensrichtungen unmittelbar von den Juden entworfen worden ist. Wichtig ist hier etwas anderes: die Unvermeidbarkeit des Konfliktes.

Band 7, Seite 108
Auch wenn wir alle Juden zu Christen machen und alle slawischen Völker in Juden verwandeln, würden wir diese Konflikte nicht los. Es sind nicht die verschiedenen Nationalitäten, die einander bekämpfen, sondern die unterschiedlichen Ideologien, die sich verschiedener Nationalitäten für das Erreichen ihrer Ziele „bedienen“!

Band 7, Seite 109
Wollten sie wirklich das jüdische Volk damit beglücken, dass sie es für auserwählt erklärten? Die Geschichte zeigt uns die wahren Ziele ihres Handelns. Seit Jahrhunderten wird das jüdische Volk als Wechselkarte, als Sündenbock oder als Schild benutzt, um die Menschheit von denjenigen abzulenken, die „ihr eigenes Spiel spielen“ und dabei die Juden und die Christen als Marionetten für eigene Ziele missbrauchen. Die Programmierung auf dieses Spiel bringt den Anhängern beider Konfessionen nur Leid.

Band 7 , Seite 123
Vor dem Hintergrund der andauernden Missstände schenkte Anastasia unserer Welt die Idee der Familienlandsitze. Nun zeichnet sich immer klarer ab, dass sie uns mit einfachen Worten eine Philosophie, eine neue Ideologie erläuterte, die seit der Entstehung unserer Welt in den Herzen der Menschen vorhanden war und unerschüttert geblieben ist. Ein Kaiser und ein Bettler, ein Christ und ein Jude, ein Moslem und ein Shintoist, ein Russe, ein Chinese oder ein Amerikaner fanden schon immer die größte Beruhigung ihrer Seele und die Wonne ihres Daseins nur im Schoß der Göttlichen Natur.
Anastasias Philosophie basiert auf der Vereinigung der Interessen verschiedener Völker, nicht nur in der Theorie, sondern konkret in der Praxis. Ihre praktischen Vorschläge werden, wie das Leben zeigt, von Menschen verschiedener Nationen einschließlich der Juden gut aufgenommen. Und in meinem Besitz befinden sich Dokumente, die diese These bestätigen.
Ich schlage den jüdischen Analytikern, den Christen und den Ideologen der patriotischen Bewegungen vor, Anastasias Ideen und philosophische Bestrebungen objektiv zu diskutieren. Dieser Vorschlag gilt auch für die führenden Persönlichkeiten und die einfachen Mitglieder der großen und kleinen Konfessionen. Die Diskussion an sich ist schon ein Schaffensprozess, der zur Einheit der Gegensätze bei den teilnehmenden Parteien führen kann. Dieser Prozess kann seinerseits „zur gemeinsamen Schöpfung und Freude an der Betrachtung der Ergebnisse bei allen Beteiligten“ führen, wie Gott es so wollte.

Ich wiederhole das Zitat aus Band 8.1, wenngleich ist es schon in einer vorigen email nannte:

Band 8.1 Seite 138
In Israel gibt es einen Klub, der aus Lesern der Bücher über die Sibirierin Anastasia besteht. Die Israelis verfassen in russischer Sprache und in Iwrith Lieder über die Helden der Buchserie Die klingenden Zedern Russlands. Ich bekomme allmählich den Eindruck, dass an der Spitze der Bewegung zur Verwirklichung von Anastasias Ideen Juden stehen werden, die andere Völker in diesem Bemühen anführen.

Ernsthaft wäre zu erwägen den Zentralrat der Juden einzuschalten um Ihnen klar zu machen, dass in der Anastasia Buchserie kein Antisemitismus propagiert wird.

Doch all dieser Aufwand erscheint nicht sinnvoll, denn der Glaube ist jedermann sein Himmelreich, und wenn Sie glauben wollen – GEGEN JEDE RATIONALITÄT – dass in den Büchern Antisemitismus steht, dann ist das eben Ihr Glaube, den ich sogar respektiere. Die Sendung ist daher eher ein Dokument IHRES PERSÖNLICHEN Glaubens, denn eine Doku über die im Film genannten Themen.

Für mich ist es eine wunderbare Vorstellung, wenn Juden und Antisemiten, TV-Journalisten und Wahrheitsfanatiker, Antifa-Kämpfer und Rechtsextreme sich respektvoll begegnen, ihre Ansichten kundtun, andere Ansichten hören und beim gemeinsamen oder nachbarschaftlichen GÄRTNERN lernen, wie sie andere Weltanschauungen lieben lernen als Möglichkeiten die Welt und das Sein wahrzunehmen.

Genau dies ist es, auf was die Anastasiabücher hinführen.

Möglicherweise finden auch Sie eines Tages den Weg in den Garten um zu verstehen.
Ich hoffe es.

Viele Grüße
Konstantin Kirsch

 

Einen speziellen Punkt habe ich in meinen Emails noch nicht angesprochen: Die Auswahl der kritischen Interviewpartner:

Matthias Pohlmann, Evangelischer Beauftragter für Weltanschauungen
Marius Hellwig, Rechtsextremismus-Experte Amadeu Antonio Stiftung

Angesprochen habe ich auch nicht diverse inhaltlich schwere Fehler, z.B. die Aussage bezüglich Peter Fitzek, dass er sich angeblich selbst zum König eines von ihm erfundenen Phantasiestaates ernannte (Film Minute 33:30) Richtig ist, dass Peter Fitzek ein Königreich OHNE König ausgerufen hat. Er hat sich dabei NICHT zum König ernannt.

Der Film ist laufend kreuz und quer zusammen geschnitten, so dass der Zuschauer meinen könnte, alles hängt miteinander zusammen. Es ist ein Mischmasch aus allem möglichen, was miteinander wenig bis nichts zu tun hat, fast wie Kentucky Fried Movie, allerdings mit Smoothie-Funktion, mit der die zusammenhanglosen Episoden zu einem Brei vermixt wurden.

Man kann es sich so vorstellen, wie wenn man einen Film über’s Handwerk drehen würde und dann Bäcker und Heizungsinstallateure abwechselnd zu Wort kommen liesse, und den Zuschauer am Ende das mulmige Gefühl beschleicht, da könnten ein paar Schrauben im Frühstücksbrötchen mit eingebacken sein.

Auffallend ist, dass einerseits der Sektenbeauftragte der lutherischen (=antisemitischen) preussischen Staatskirche und dann der Angestellte der Stasi-Mitarbeiterin Kahane nebeneinander zu Wort kommen.

So wurden verschiedene naturverbundene und harmlose Menschen von einem Vertreter einer Institution, deren Gründungsvater zu den glühendsten Antisemiten zählt, ausgeforscht.

https://www.ev-theol.uni-bonn.de/fakultaet/ST/lehrstuhl-pangritz/pangritz/copy5_of_texte-zum-download/pangritz_luther.pdf
http://www.faz.net/aktuell/politik/die-gegenwart/lutherdekade-luther-unter-den-antisemiten-13344053.html
http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/fremde-federn-margot-kaessmann-die-dunkle-seite-der-reformation-12131764.html
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/martin-luther-und-das-reformationsjubilaeum-14934269.html
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/reformationsjubilaeum-wie-gehen-wir-mit-martin-luther-um-13271257.html
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/wer-schuetzt-luther-vor-seinen-lobrednern-14928241.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Luther_und_die_Juden
https://www.amazon.de/Luthers-Juden-Thomas-Kaufmann/dp/3150109981
http://www.deutschlandfunkkultur.de/martin-luthers-judenschriften-die-dunkle-seite-der.1079.de.html?dram:article_id=341916
http://www.theologe.de/martin_luther_juden.htm

Man kann bezüglich Martin Luther und Juden jede Menge krasse Zitat anfügen. Weil es so unerträglich ist, fasse ich mich knapp:

http://projektwerkstatt.de/religion/download/luther_flugi.pdf
„Luther füllte viele Seiten mit antisemitischen Klischees bis hin zu brutalen Auslöschungsphantasien. Sein religiöser Eifer, der sich in der Vernichtung der jüdischer Menschen im Geiste und später dann auch materiell niederschlägt, geht soweit, dass er offen dazu aufruft, dieses Werk zu vollstrecken (siehe: Auszüge aus Luthers Sieben-Punkte-Plan)“

http://www.schalomnet.de/fotoaus/luther/materialien/RU_Luther_und_die_Juden.pdf
Seite 21: 3.6 Ausgewählte Äußerungen Luthers

http://www.impuls-reformation.de/download/antijudaismus_bei_luther-konzeption.pdf
Antijudaismus bei Martin Luther

http://www.christen-und-juden.de/Download/AntijudaismusLutherRFL.pdf
Rechtfertigungslehre und Antijudaismus – Paulus und Luther im Vergleich

Wenn nicht schon da der Bock von den Öffentlich-Rechtlichen zum Gärtner gemacht wurde, dann schlägt die Vereinnahmung des Themas durch den DDR-Staatssicherheitsdienst dem Fass den Boden aus:
https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/w/files/pdfs/gutachten-anetta-kahane.pdf

Wenn wenigstens der evangelische Beauftragte sinngemäß gesagt hätte: „Wir in der evangelischen Kirche hatten mit Martin Luther einen glühenden Antisemiten, dieses schmerzvolle Kapitel haben wir jedoch überwunden und können daher aus Erfahrung sprechen und sind wachsam und empfindlich wenn ähnliche Tendenzen woanders auftauchen könnten.“

Vielleicht ist die beste Aussage des Filmes schon in den ersten 20 Sekunden gesprochen:

„Zunächst mal ist die Esoterik Szene, oder so wirkt sie zumindest, unpolitisch. Aber an den Rändern kann man natürlich beobachten, dass es da durchaus problematische politische Überzeugungen gibt.“

Nun, „an den Rändern“, was mag das bedeuten?
Der Redner sagt nicht: Die Esoterik Szene ist vom Kern her politisch problematisch, und das reicht bis an die Ränder.
Nein, er sagt: an den Rändern gibt es problematische politische Überzeugungen. Was kann gemeint sein mit den Rändern? Für mich heißt das ganz klar: An den Übergängen zur Nicht-Eso-Szene. Oder anders gesagt: Ausserhalb der Esoterik Szene gibt es problematische politische Überzeugungen (also in der angeblichen „Normal-Welt“) und die Esoteriker sind so tolerant, dass sie diese Polit-Problem-Leute nicht diskriminieren, sondern integrieren und einladen, die Politprobleme loszulassen, den Weg des Friedens zu gehen und womöglich anfangen zu gärtnern …

Viele Grüße an die Leser, die bis hierher durchgehalten haben. Alle Achtung!
Konstantin

 

PS: Wer sich bezüglich dieses Films beschweren will, der kann dies ganz elegant und effektiv hier machen:
https://publikumskonferenz.de/blog/programmbeschwerde/

Bei dem Formular ist Folgendes auszufüllen:
Beschwerdegrund: Programmgrundsätze
Sendeanstalt: Bayerischer Rundfunk
Name der Sendung: Gefährliche Allianz: Grüne Esoterik und braune Philosophie?
Datum und Uhrzeit: 14.06.2017 von 22:00 bis 22:45

*********

Nachtrag 6.7.2017
Filmtext ab Minute 9:20 „GartenWeden, so heißt die Zeitschrift der Bewegung“
Als ist diese Aussage im Film hörte, habe ich mich vor Lachkrampf fast verschluckt. Wenn, dann müsste man sagen: so heißt eine Zeitschrift, die von Menschen gelesen werden, von denen manche auch die Anastasia Bücher gelesen haben. Bei geschätzt 50.000 Lesern im deutschsprachigen Raum, und einer Auflage von ca. 300 Exemplaren der Zeitschrift GartenWeden von „Der Zeitschrift der Bewegung“ zu sprechen ist schon eine besondere Kunst (wer aktuellere Zahlen hat, möge sie bitte als Kommentar kund tun). Die Zeitschrift GartenWeden ist eine private Initiative, nicht von einem Verlag der Anastsais Bücher, nicht vom Autor der Anastasia Bücher und auf keinen Fall eine offizielle Zeitschrift der Bewegung! Nun denn, eine bessere Werbung für die Zeitschrift ist wohl nicht möglich. In Prozenten sind das 0,6%! Ich kenne die Anastasia Bücher seit grob 10 Jahren, habe den Anastasia Index geschrieben, im TV in mehr als 10 Stunden Sendezeit die Buchserie vorgestellt und habe jetzt im Sommer 2017 die Zeitschrift GartenWeden zum ersten Mal abonniert, damit auch ich einen Eindruck bekomme, was dort veröffentlicht wird.

Kann es sein, dass die Journalisten, die zentral gesteuerte, hierarchische geleitete Firmen gewöhnt sind oder nur in so etwas arbeiten, sich einfach gar nicht verstehen können, dass es auch sogenannte Graswurzelbewegungen gibt, die ohne zentrale Zeitschriften und ohne zentrale Sprecher bzw. Chefs auskommen?

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch der sogenannte Dunning-Kruger-Effekt:

„Wenn jemand inkompetent ist, dann kann er nicht wissen, dass er inkompetent ist. […] Die Fähigkeiten, die man braucht, um eine richtige Lösung zu finden, [sind] genau jene Fähigkeiten, die man braucht, um eine Lösung als richtig zu erkennen.“
– David Dunning

Wenn man diese Erkenntnis überträgt auf die Lösung der globalen Probleme durch Familienlandsitze, kommt man zu diesem Schluss: Wer nicht kompetent genug ist, diese Lösung selber zu finden, erkennt auch nicht, dass Familienlandsitze die Lösung für die globalen Probleme sind, selbst wenn man diese Lösung dem Inkompetenten vor die Nase stellt.
Ja derjenige wittert was „dunkles“ in dem was er nicht versteht. Nun, alles kann als dunkel empfunden werden, wenn das innere Licht des Geistesblitzes fehlt. Wieso nur ist seit langer Zeit das passende Symbol für eine gute Idee eine leuchtende Glühbirne? Passend dazu gibt es den Spruch: Mir ist ein Licht aufgegangen! Wem kein Licht aufgeht, der sieht überall Dunkelheit.

 

Nachtrag 2:
Filmtext ab Minute 23: „Robert Briechle sagt, er habe von den zehn Bänden des Romans von Wladimir Megre nur das erste Buch gelesen und wisse nichts von problematischen Passagen.“

Nun, diese Filmaussage ist selbstverständlich falsch. Es handelt sich um eine BUCHSERIE, aufbauend auf einem Erlebnisbericht und NICHT um einen „Roman“. Desweiteren hat Robert Briechle selbstverständlich alle zehn Bände der BUCHSERIE gelesen. Auf die Frage von Frau Roser, ob er alle Bücher gelesen hatte, war seine Antwort: „Ich bin bei der Umsetzung von Band 1.“ Und ganz sicher kennt er problematische Passagen in den Büchern, denn das Gärtnern ist oft viel problematischer, als in den Büchern beschrieben wird. Erst gestern habe ich mit meinem Freund Robert telefoniert. Wir haben seit Jahren einen engen Kontakt.

 

Nachtrag 3:
Das unsägliche Spiel „Teile und Herrsche“ in Punkto „Links“ – „Rechts“ ist so dumm, dass ich mich auf so einen Schwachsinn grundsätzlich nicht einlasse. Ich verurteile niemanden, weder Linke noch Rechte, noch diejenigen, die spalten wollen. Ich lass einfach alle in ihrer Ablenkung vom Wesentlichen herumirren und gebe, wenn denn Interesse besteht, ab und zu mal einen Hinweis, dass das Leben auch ohne diese Extreme und ohne Spaltereien gelebt werden kann.

Zu dem Thema links-rechts habe ich im übrigen vor über einem Jahr einen separaten Blogeintrag geschrieben:
http://www.konstantin-kirsch.de/2016/01/politisch-links-oder-rechts.html

 

Nachtrag 4:
Interview mit Erich Halbach (Friedensweg) nach BR-Doku 14.6. https://youtu.be/dM4ZwyoMO5c

 

Nachtrag 9.7.2017
Ein Leser hat mich auf einen Artikel hingewiesen, in dem ein Professor der UNI Witzenhausen schwerst abfällig dargestellt wurde: Die Überschrift lautet: „Erleuchtung durch die Gurke“ http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-49612762.htmlDazu fand ich einen Text, der sich damit beschäftigt was eine Autorin bewegen kann in solch einem Hass-Stil zu schreiben:
„Saat für die Pogrome der Zukunft“ http://selbstwerden.de/pogrome/
Ich empfinde durchaus die (möglicherweise beabsichtigte) Möglichkeit, Gefühle des Hasses gegen die Massenmedien zu entwickeln. Deshalb sehe ich es auch als so wichtig an diesen „Journalisten“ oder „Presstituierten“ zu vergeben. Wenn man diese Entladung der negativen Gefühle in sich selbst unterlässt, stört man die eigene Harmonie durch Unterlassung und kann im schlimmsten Falle zu einem Mit-Täter bei einem Pogrom werden (Hinweis: mit „Presstituierten“ meine ich Presse-Prostituierte, also Presseleute, die bereit sind jeden Scheiß für Geld zu machen).

In dem Artikel „Saat für die Pogrome der Zukunft“ http://selbstwerden.de/pogrome/ findet sich ein wunderbares Textstück, dass ich gerne zitiere:

In Wahrheit spricht [die Autorin]  mit jedem Satz ihres Artikels aus:

Ich fühle, dass hinter diesem Gedankengut eine tiefere Wahrheit liegen muss, aber mit dieser Wahrheit komme ich nicht zurecht. Sie würde mein ganzes Leben, meine Überzeugungen und meine Meinungen in Frage stellen, daher muss ich diese Gedanken mit aller Kraft verächtlich machen. Ich muss sie als gefährlich anprangern, um dieses Gefühl in mir zu übertönen.

Genau so kann es auch Frau Susanne Roser vom BR gegangen sein.

*********

Nachtrag vom 12.07.2017

Es ist sehr passend, dass Frau Susanne Roser vom Bayerischen Rundfunk allergisch auf den Band 6 (Buch der Ahnen) der Anastasia Buchreihe reagiert hat. Der Verweis auf die Juden und auf angeblichen Antisemitismus ist allerdings nur Ablenkung vom Wesentlichen. In dem Buch steht nämlich was richtig heftiges drin:

Dieser Band 6 hebelt die Macht der Massenmedien aus!

Was ist denn die Macht der Massenmedien? Nun, die verbreiten Bilder, lenken so den Geist der Leute UND sie beanspruchen für sich die Deutungshoheit über die Geschichte. Die Inhalte der Massenmedien kommen in Archive und Sammelbände, Jahresrückschauen und Schulbücher.

Wenn wir alle ein Buch der Ahnen schreiben, dann ist der Einfluss der Massenmedien vorbei!

Zu diesem Thema habe ich schon mal Blogeinträge geschrieben:
http://www.konstantin-kirsch.de/2013/11/buch-der-ahnen.html
http://www.konstantin-kirsch.de/2014/08/buch-der-ahnen-als-schutz-vor-geschichtsfaelschung.html

http://www.konstantin-kirsch.de/2008/02/die-kernideen-der-anastasia-bucher.html

29 Kommentare zu Schattenspiele des Bayerischen Rundfunks

  • Yella

    Lieber Konstantin,
    Super! Eigentlich bin ich ja der Meinung, dass jede weitere Beschäftigung mit diesem an sich schon fast niedlichen Filmchen überflüssig ist, aber die Hintergründe zur Entstehung waren jetzt sehr interessant zu lesen und warnen etwaige andere ‚Interviewopfer‘ schon mal vor. Danke dafür!

  • Monika Dauer

    Lieber Konstantin,

    ich möchte Dir von Herzen für Deine Arbeit an diesem Film danken und für Deine klaren Ausagen dazu, die meine volle Zustimmung haben. Ich hatte ihn aus Ärger nicht zu Ende geschaut. Ich werde das jetzt nachhholen.
    Kann es sein, dass diese Frau Roser im Alter meiner Kinder (28-36) ist? Ich finde so viel, das ich auch bei ihnen beobachte und könnte das Wort Codierung da eine Rolle spielen?

    Liebe Grüße,
    Monika

  • Ute

    Lieber Konstantin,
    mal unabhängig von den Details und /oder Argumenten , die Du ausführlich darlegst, empfinde ICH diese Sendung (auch wenn ich sie mir nicht bis zum Ende angeschaut habe) interessant, da ich noch nicht wusste (man möge mir Weltfremdheit vorwerfen oder nicht), dass es Versuche aus der sogenannten rechten Szene gibt, in Bewegungen, wie die der Familienlandsitz – Idee, Fuss zu fassen. Und offensichtlich tun sie gleiches in jeder Menschen bewegenden und ansprechenden Bewegung und wer weiss wer noch alles. Ich hatte das gar nicht im Blick und bin insofern dankbar für den Hinweis. Mehr entnehme ich der Sendung nicht. Allerdings hatte ich Deine Kritik schon gelesen bevor ich den Beitrag angeschaut habe. 😉
    Es gibt ein „buntes Volk“ in dieser Bewegung. Das habe ich auch schon festgestellt, finde es auch gut solange ihre Mitglieder dafür sorgen, dass sich Gedanken, die das Leben verachten in und mit ihr wandeln.
    Mit Formen von Hetze sollte sich die Familienlandsitzbewegung nicht aus der Ruhe bringen lassen. Wer den Grundgedanken verstanden hat kann unterscheiden zwischen „dem Leben dienend“ und „ausschliesslich dem Gelderwerb dienend“ und kann solche Angriffe richtig einordnen und gleich im Anschluss wieder vergessen. :)

  • Hallo Ute,
    Deine Formulierung finde ich interessant:
    >da ich noch nicht wusste, dass es Versuche aus der
    >sogenannten rechten Szene gibt, in Bewegungen, wie
    >die der Familienlandsitz – Idee, Fuss zu fassen

    Wie kommst Du darauf durch so einen Film jetzt zu meinen so etwas zu „WISSEN“?? Nur weil in einem Film etwas behauptet wird? Nur weil im TV so ein Vorwurf gesendet wurde? Hast Du schon mal überlegt wie Du ganz grundsätzlich zu Erkenntnissen, zu Wissen, zu Glauben kommst und was der Unterschied jeweils ist? Könnten eventuell alle Vorwürfe und Warnungen des Film rein inszeniert sein um zu testen ob die Zuschauer jeden erlogenen und erfundenen „Scheiß“ glauben?
    Oder könnte es ganz andersrum sein, dass z.B. alle „Recherchen“ des Films stimmen, aber die Relation, die Verhältnismäßigkeit voll daneben liegt? Wenn z.B. die Leseranzahl der deutschen Anastasia Bücher bei ungefähr 50.000 liegt und davon zB 10 Leser sogenannte rechte Überzeugungen bereit sind zu denken, um mal zu sehen was das denn für Gedanken sind. Und dann werden in einem Film genau diese 10 herausgefilterten Menschen interviewt und noch mit falschen Zitaten zusammengemixt. Mit so einem Verhalten kann man alles und nichts beweisen. Man könnte garantiert in der Anastasialeserschaft auch mindestens 10 Leser finden, die schon Schnecken oder Mäuse umgebracht haben und dann könnte man eine Verleumdungskampagne gegen die Anastasia-Tiermörder-Sekte anzetteln.

    Ich sehe in dem Beitrag ein sehr schönes Beispiel für das Versagen von Journalisten und Massenmedien. Sie können einfach nicht verstehen welche Wandlung tief in den Herzen der Menschen geschieht. Sie deuten falsch und berichten falsch. Aber sie können nicht anders, sie sind wohl in einem Gedankengefängnis eingesperrt und finden nur was sie suchen aber nicht was ist. So mag ich anregen allen Journalisten und Medienvertretern zu vergeben. Sie sind nicht unsere Feinde. Sie geben ihr bestes.

    Viele Grüße
    Konstantin

  • Lieber Konstantin!
    Dein Beitrag war klug und präzise.
    Aber – Du weißt schon: da wo der Blick hinfällt, dahin geht die Energie. Laß Deine wunderbare Energie nicht zu Frau Roser gehen. Das wäre zu schade!
    Glaube mir,sie KANN Dir einfach nicht schaden und Du hast Besseres zu tun. Dabei wünsche ich Dir viel Kraft und hoffe einen Weg zu finden, Dich zu unterstützen mit meinen Energien. (Habe ja in der Antwort schon ein paar gesandt – :-))Herzlich! Marthe

  • Markus

    Lieber Konstantin,
    ich kannte den Film bis heute morgen nicht und hab ihn mir jetzt genau angesehen. Erst mal danke das Du Dir die Mühe gemacht hast auf diesen Film einzugehen. Wenn ich diesem Film sehe und höre, dann werde ich den Verdacht nicht los, dass dieser Film ganz bewusst gemacht wurde um das:“ich nenne es mal Erwachen der Menscheit“,in ein negatives Licht zu setzen, denn es stellt ja das „herrschende System“ mit Globalisierung, Schuldgeld, usw… nicht nur in Frage, sondern ist für dieses System geradezu existenzbedrohend. Wenn man in dem Kontext auch mal auf die Russlandsanktionen schaut, wem diese Nützen und wem sie schaden…
    Ich habe inzwischen viele liebe mensche aus der RF und ehemaligen UDSSR kennengelernt und es ist sehr interessant wie sehr viele dieser Menschen über Mutter Erde und unser heute existierendes System denken.
    Wäre mal interessant, wer diesen Film wirklich iniziiert, finanziert und gesponsort hat. Heute wird eben leider auf eine sehr perfide Art versucht den Menschen „Gedankengut“ unterzujubeln…allen voran meiner Meinung nach von den Mainstream Medien. Wie Du schon sagst sehe ich auch ein breitflächiges Versagen man kann ihnen nur vergeben, denn sie sind eben Teil des herrschenden Systems, die Kirchen vielfach eingeschlossen, denn aus eigenen Kontakten weiss ich wie es dort auch gärt.
    Die Menschen sind nicht so dumm wie das herrschende System wohl gerne hätte oder meint… wie auch immer, ganz im Gegenteil, die Menschen schauen immer genauer hin und sehen welch abscheuliches Spiel mit uns gespielt wird. Und wenn im Film von Esoterik und brauner Gesinnung gesprochen wird, da haben die Medien, Kirchen etc. im 3. Reich ganz gut mitgemischt und sicher auch davon profitiert, aber das haben die wohl im Archiv unter Verschlussache verbannt…
    Sonnige Grüsse,
    Markus

  • A.Koller

    Lieber Konstantin!

    Du hast ausgezeichnet geschrieben – mir haben Deine Ausführungen gefallen!
    Aber trotzdem würde ich der Dame an Deiner Stelle lediglich eine Rechnung über die Seminarkosten schicken. Diese Kommunikationsebene scheint ihr vertrauter zu sein.

    Im übrigen erkenne ich in dem Filmchen eine große Angst der Systeme in Gefahr zu geraten und das kann man doch auch verstehen:
    Nur für einen schrumpfenden Teil der Menschen bietet das (ebenfalls schrumpfende) Möglichkeiten ein halbwegs gutes Leben zu führen.

    Solche Filme wollen diejenigen weiter schlafen bzw. Vogel-Strauß spielen lassen, die das noch nicht erkannt haben. Er vermittelt: „da darfst Du nicht mal hinhören – da darfst Du ja nicht anstreifen, sonst ist Deine Komfortzone bedroht: lauf weiter im Hamsterrad, schau Werbung und kauf Dir was Schönes,…“

    Aber unser Komfort ist schon länger bedroht – wachsendes Wirtschaftswachstum oder Konsum können auf lange Sicht eben nur Ersatzbefriedigungen à là HABEN bieten.

    Frieden, Natur und Kommunikation sind Grundlagen des Zusammen-Lebens und damit eines guten Lebens – nichts anderes.

    Eine freie Kommunikation und Information beschränken/verbieten zu müssen, ist nur ein Zeichen der Hilflosigkeit angesichts der versagenden Mechanismen,…

    Ganz naturgemäß sehnt sich jeder Mensch nach der Gewissheit, guten Gewissens auch sinnhafte Werte zu leben.
    Mit Politik, etc. hat es aber gar nichts zu tun, wenn jemand der Weltsituation einfach friedlich durch ein Leben im Einklang mit Natur, Mitmenschen und Erde antwortet.

    Gott sei Dank!

    Ich teile Deinen Link und Deine Botschaft gerne!

    ganz liebe Grüße also
    und vergiß nicht auf’s Rechnung schreiben.
    (So einen Blogg-Eintrag würde ich gern noch dazu lesen *ggg*).

    A.Koller

  • juergen

    Habe jetzt alles durchgelesen und auch die Kommentare.
    Vor Jahren habe ich die Anasatasia Reihe gelesen.

    es gibt nicht einen Weg der in die Freiheit des m e n s c h e n führt, außer Anastasia. Sie hat an restlos alles gedacht.

    Der Schatten kann nicht anders als Anastasia zu verurteilen, denn seine Auflösung steht bevor. Mit allen Mitteln und in einigen Dimensionen und Sphären wirkt der Schatten gegen die sich Selbsterkennenden l e b e n d i g e n hier auf Erden.

    Ich da eine Metapher zusammengebastelt die sehr viel erkennen lässt wie einfach es hier abläuft.
    Nun die Metapher.

    „Da steh ich da und vor mir steht Gott,
    da kommt von der Seite her der Teufel
    uns sagt; „das ist der Teufel“ und zeigt auf Gott“
    Der Teufel kann nicht anders

    Dieses Verhalten von Verurteilungen gegen die Liebe sehen wir schon mal bei uns selbst im Kleinen (durch Reste von Unwissenheit) , doch in den Medien sehen wir das nur, ebenso in Politik.

    Ich denke, nach der Ausarbeitung dieses Vorganges ist es an der Zeit sich wieder dem Licht zuzuwenden.

    einen lieben Gruß der l e b e n d i g e

  • Cora

    Hier ein Gedicht (Ernst Jandl?)

    Manche meinen, Rinks und Lechts
    kann man nicht velwechsern.
    Werch ein Illtum!

  • gabriele Karl-Böcher

    Lieber Konstantin!
    Fernsehen ist nach der Atombombe und dem morgendlichen Wecker das dritte Grundübel in der Erfindungsliste der Menschheit und deshalb habe ich auch seit 15 Jahren keines mehr. Fernsehen soll Angst erzeugen. Die Anastasia-Vision hat schon in so vielen Herzen der Menschen Fuss gefasst und ist unumkehrbar. Also lachen wir doch über so ein Filmchen und bleiben im Frieden und gärtnern weiter.
    Ganz herzliche Grüsse aus dem schönen Vogelsberg

  • Michael Grandes

    Lieber Konstantin, ich danke dir so sehr für diese umfangreiche Zusammenfassung der Ereignisse. Frau Roser war übrigens im Rahmen der Dreharbeiten auch bei Torus.TV. sie saß sogar an der gleichen Stelle wie Erich Hambach in dem Interview. Wahrscheinlich wollte sie auch uns zerlegen, sie hatte mir Honig um den Mund geschmiert, dass sie im Rahmen ihrer Doku auch auf das Positive der alternativmedien eingehen möchte. Irgendwie lustig, dass die Dame unseren kleinen Sender dann überhaupt nicht erwähnt hat obwohl Erich Hambach unser Mikrofon benutzt und vor unseren Werbebanner sprach. Ich möchte auch noch auf das andere kurz Interview mit Erich hinweisen welches direkt während der Dreharbeiten des Bayerischen Rundfunk entstanden ist. Hier sieht man eine kleine Gegendarstellung, danach den kompletten Vortrag von Erich Hambach, dann das Außen Interview mit Handkamera sowie am Ende eine Meditation. Viel Spaß damit… Nachtrag: das Video scheint von YouTube gesperrt worden zu sein. Bitte schauen Sie auf unseren Kanal oder abonniert ihn, wir werden es natürlich in Kürze wieder hochladen. https://youtube.com/channel/UCCHqNU58itetnIsYqrND-Ew

  • Ute

    Hallo Konstantin,
    ich sehe es schon auch so dass ich noch nichts weiss nur auf Grund der Betrachtung einer Sendung.
    Meine Formulierung oben im Kommentar ist also gar nicht korrekt und meine Worte emotional gefärbt und nicht sachlich. Das allerdings weiss ich jetzt schon – danke für Deinen Hinweis.
    Was ich zutreffender hätte schreiben können wäre:
    Ich bin durch die Sendung auf den Gedanken gekommen, dass es Menschen innerhalb der Familienlandsitz -Bewegung geben könnte, die Ideen aus der rechten Szene haben und dass eine rechte Szene versuchen könnte, Einfluss auf die Familienlandsitz – Bewegung zu nehmen. Vorher habe ich gar nicht an so etwas gedacht sondern hatte die Familienlandsitz – Idee und ihre Inspirierende Kraft in meinem Blickfeld.

  • Per email kamen weitere Kommentare. Ich habe nachgefragt und jeweils die Genehmigung bekommen die Texte hier zu veröffentlichen:

    Am Freitag, 7. Juli 2017, 14:20 geschrieben:
    Es ist der Wahnsinn was alles zusammen gemischt wird um das abend Programm zu füllen…
    Was soll man machen gegen Menschen die nichts verstehen und keine eigene Meinung haben…
    Aber irgendwie müssen sie ja auch Geld verdienen und stellen Sie halt solche zusammen gemischt Beiträge her…
    Auf der anderen Seite haben die meisten Religionen angst das sie bald ganz allein dar stehen, weil immer mehr Menschen austreten….
    Bleib stark Konstantin und ärgere dich nicht über solche Aussagen….
    Das was du denkst,tust und lebst….bestätigt ja das du auf dem richtigen Weg bist….Wir fühlen ja das es richtig ist….
    Viele Grüße M.H. aus Österreich

    *********
    Am Freitag, 7. Juli 2017, 17:02 geschrieben:
    hallo lieber konstantin,

    habe mir diese sendung ich glaube so etwa 20 min angeschaut und empfand
    alles gesagte eher pro leben auch wenn das heute im mainstream bezüglich
    der entwicklung der technokratie nicht sehr populär ist. ein normal
    denkender mensch müßte diese sendung eher als komplett mißlungen betrachten
    da die ersten 20 min sich so bis briechle ja mit dem leben und seinen
    erbauenden seiten befasste. mag sein das ich das falsch verstanden habe,
    doch sei gewiss diejenigen die der antivernunft immer weniger abgewinnen
    können werden ebenso denken. und rechts kommt ja wohl von recht und links
    ja wohl von link wie man im volksmund sagt also heimtückisch gegen das
    gute. alles was dem leben der liebe der freiheit und unserer mutter erde
    zuträglich ist, kann unserem schöpfer ja wohl recht sein denke ich mal.
    Vielen dank für dein wunderbares wirken – und wissenschaftlich betrachtet
    benötigt jedes dogma das abgelößt wird eine gewisse zeit um das neue
    anzunehmen . dank ANASTASIA geht dieser prozess so schnell das alle
    gegenwehr sich ins gute wandelt.
    michael

    *********

    Am Freitag, 7. Juli 2017, 20:01 geschrieben:
    Hallo Konstantin,
    das ist kein Einzelfall. Selbst die Hochschule für ökologische Landwirtschaft in Witzenhausen wurde von den Medien mit einer beispiellosen Hetzkampagne angegriffen und ein Professor als Esoteriker dargestellt.
    Man findet einen Artikel im Internet „Erleuchtung durch die Gurke“.
    Das Ziel der Hetzkampagne war offensichtlich, die Lehre von Steiners Biodynamischen Präparaten zu verbieten. Diese bringen ohne Chemie eine deutliche Ertragssteigerung. Die ökologischen Landwirte dürfen also nur mit Wasser kochen, alles was zum Durchbruch verhelfen könnte ist verboten.
    LG
    Stefan

    *********
    Am Samstag, 8. Juli 2017, 22:17 geschrieben:
    Ich habe selber lange Jahre einen Blog geschrieben, und weiß, welcher Zeitaufwand (neben allen anderen Projekten) dahinter steht, um gute Informationen anbieten zu können. So bedanke ich mich an dieser Stelle für deine interessanten Artikel, die ich regelmäßig sehr gerne lese.

    Dein Beitrag vom 05.Juli 2017 über die „Schattenspiele des Bayrischen Rundfunks“ hat mir wieder mal bestätigt, wie hinterlistig und durchtrieben die Macher des zwangsfinanzierten Fernsehens vorgehen, um gegen andere nicht nur zu hetzen, (wobei sie diese Hetze ja immer nur den Anderen unterstellen) sondern diese auch bewusst und gewollt diskreditieren, in-kauf-nehmend, dass auch dadurch deren Existenzen zerstört werden. Ich habe die besagte Dokumentation im Fernsehen gesehen und war über die Art der Berichterstattung total entsetzt. Früher hätte ich dazu einen Leserbrief an den BR geschrieben, aber mir ist seit langem klar, dass das absolut nichts ändern bzw. ausrichten würde.

    Deine Klarstellung im Artikel war zwar gut, allerdings glaube ich, dass den Bayrische Rundfunk bzw. der Autorin, diese Form der Kritik am Allerwertesten vorbei geht. So wird diese Dokumentation demnächst nicht nur mehrmals wiederholt werden, (am 30.07.2017 um 23:15 Uhr und am 31.07.2017 um 19:15 Uhr,) sondern auch noch mit folgendem diskriminierendem Text auf der Sendeseite im Internet angekündigt:

    Folgendes ist hier zu lesen:
    „DokThema“ taucht ein in eine Parallel-Welt, die schon lange nicht mehr nur von sympathischen „Spinnern“ bevölkert ist, sondern in der sich immer mehr Menschen tummeln, die das politische System der Bundesrepublik radikal infrage stellen und es systematisch destabilisieren wollen Warum sind Reichsbürger auffällig oft von Beruf Heilpraktiker, die nebenher auch noch esoterische Artikel verkaufen? Und warum veröffentlichen ein und dieselben „alternativen“ Medien sowohl Beiträge über „Superfoods“ als auch Verschwörungstheorien mit nationalistischem und sogar rassistischem Beigeschmack? Stecken dahinter nur gemeinsame psychologische Grundmuster – oder eine Strategie der neuen radikalen Rechten, die die esoterischen Netzwerke für ihre Zwecke gezielt nutzen wollen? „DokThema“ taucht ein in eine Parallelwelt, die schon lange nicht mehr nur von sympathischen „Spinnern“ bevölkert ist, sondern in der sich immer mehr Menschen tummeln, die das politische System der Bundesrepublik radikal infrage stellen und es systematisch destabilisieren wollen.“

    Wie du siehst, eine bodenlose Frechheit! Sie versuchen die Beteiligten Personen (und damit wohl auch dich) insgesamt nicht nur zu diskreditieren, sondern schwingen gleichzeitig noch die Keule des „bösen Reichsbürgers“. Das würde ich mir nicht bieten lassen. Rechtlich gesehen erfüllt dies alles inhaltlich meiner Meinung nach mehrere Straftatbestände.
    Die Aussagen des o.a. Textes werden Menschen abschrecken, Seminare bei dir zu besuchen. Auf Diskussionsebene mit den verantwortlichen Machern der Doku lassen sich die Anschuldigungen wohl NICHT mehr so einfach aus der Welt schaffen, im Gegenteil, denn alle Behauptungen werden ja -trotz Klarstellung und Kritik- wie schon erwähnt, für ein Millionenpublikum wiederholt werden. Und was oft genug vom Fernsehen wiederholt und als Wahrheit verkauft wird, wird leider auch immer noch von den Meisten geglaubt.

    Mein Tipp für dich:
    Die Ausstrahlung rechtlich per einstweiliger Verfügung untersagen lassen. Deine Argumente und Belege sind hierfür gewichtig genug.

    Alles Gute für dich!
    Dieter.

    ****
    Danke Dieter für Deine Anregung den Film per einstweiliger Verfügung stoppen zu lassen.
    Dies ist jedoch nicht mein Weg. Meiner Ansicht nach diskreditiert sich der Bayrische Rundfunk durch jede weitere Wiederholung selbst und den Namen „Susanne Roser“ gleich mit. Gerade durch solche Filme ist meiner Einschätzung nach der Widerstand gegen GEZ/Beitragsservice zu einer Volksbewegung geworden.

    *********

    Am Samstag, 8. Juli 2017, 08:05 geschrieben:
    Hallo Herr Kirsch,

    ich bin wirklich schockiert über die Ignoranz und Einseitigkeit dieser „Journalistin“! Kaum zu glauben, wie man -trotz so umfangreicher Recherche, wie sie angibt- das ganze Thema so falsch verstehen kann!

    Natürlich will ich nicht ausschließen, dass es auch unter den Naturverbundenen wie uns schwarze Schafe gibt! Aber das so über einen Kamm zu scheren, ist eine reine Unverschämtheit!

    Ich danke Ihnen für Ihren ausführlichen Blog-Eintrag. Ich habe ihn mir durchgelesen und werde mir morgen die Reportage bei Youtube ansehen, um die es geht und bin auch schon ganz gespannt.
    Danke, dass Sie sich auf diese Diskussion eingelassen haben und immer sachlich geblieben sind.
    Die Emails der Journalistin werden zunehmend umgangssprachlicher und informeller, wenn sie Worte benutzt wie z.B. „krass“. Wirkt nicht gerade professionell.

    Ich wünsche Ihnen viel Kraft und alles Gute!
    Sie haben nichts falsch gemacht! Aber das wissen Sie ja sicher sowieso! 😉

    Liebe Grüße,
    Fee Schirin Hoppe

  • Erich

    @ Konstantin: Vielen Dank für den gut dokumentierten und fundierten Artikel. Mir wurde schon beim Betrachten des Beitrags schnell klar, dass da Informationen vermischt und vertauscht werden, die weder zutreffend noch zusammengehörig sind. Ehrlich gesagt, ist es paradox, was der BR-Beitrag durch diese unglückliche Zusammenstellung aussagen möchte, denn die Äußerungen der Menschen aus dem „Anastasia-Kreise“ sind durchweg positiv.

    @ Ute: Liebe Ute. Danke für deine Äußerung mit der Sorge, dass sich tatsächlich Menschen mit menschenverachtendem Gedankengut zum „Anastasia-Kreis“ gesellen könnten.
    – Es ist mir bereits selbst vorgekommen, wo ich von einem Menschen, der (zwar nicht hierzulande) jedoch selbst wohnend auf einem Familienlandsitz eine – meines Erachtens – menschenverachtende Sichtweise darstellte. Ich teilte ihm direkt mit, dass ich diese Äußerung nur schwerlichst für mich annehmen kann und bat ihn darübe umsichtiger zu sprechen. Doch das ist für mich ein Einzelfall gewesen, der keineswegs als representant für die „Bewegung“ sein kann. Da hatte derjenige Mensch wohl eigene Annahmen und anderswoher Themen hinzugetragen, die mit den Anastasia Büchern nur wenig zu tun hatten. Anderswo konnte ich so etwas bisher nicht beobachten.
    – Das Thema Anastasia und die Familienlandsitze werden sicher mit dem BR Beitrag nicht das letzte Mal irrtümllich in die falsche Kategorie gesteckt werden. Wenn ich mich umhöre im Kreis der „Normal-Menschen“ in meinem Umkreis, dann wird bereits das Interesse an den eigenen Ahnen schon fast verdächtig nah zu rechtem Gedankengut zugeordnet. Ja es gibt sicherlich mehrere Schnittpunkte zu sogenannten „Rechten“ (auf die ich hier aber mangels Wissen nicht näher eingehen kann). Doch, dass dies zwei grundsätzlich verschiedene Paar Schuhe sind, ist für Außenstehende erstmal nicht ersichtlich.

    Ich gebe mal ein Beispiel um die vorprogrammierte Verwirrung der Medien aufzuzeigen:

    Im folgenden Video wird über das Thema „Ökonazis“ gesprochen: https://www.welt.de/videos/video146759854/Mein-Nachbar-der-Oekonazi.html
    Anna Schmidt, von (interessanterweise wieder) der Amadeu Antonio Stiftung, die in dem Beitrag als zu sehen ist, benennt typische Eigenschaften der sogenannten „völkischen Siedler“ ( im Beitrag auf Minute 1:04 )
    – Extrem rechts
    – siedeln im ländlicher Raum
    – treten in großen Familien
    – Öko-Anstrich
    – Selbstversorgung
    – (vermeintlich) germanische Bräuche

    Wenn ich einmal meine Interessen vergleiche mit den aufgelisteten Eigenschaften, müsste ich ja schon fast ein „völkischer Siedler“ oder „Ökonazi“ sein. Ich habe jedoch keinerlei „rechte“ Tendenzen, möchte keinen scheinbaren Ökoanstrich und auch keine vermeintlichen Informationen über meine Ahnen. Dass es aber Schnittpunkte gibt, mit Was ich mit diesem Beispiel aufzeigen möchte, wird den Lesenden sicher schnell klar.

    Die ganze Broschüre von Anna Schmitt zum Thema „völkische Siedler“ ist hier zu finden: https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/w/files/pdfs/voelkische_siedler_web.pdf

    (Ich möchte an dieser Stelle hinweisen, dass ich persönlich keinen Bezug zu den so bezeichneten „völkischen Siedlern“ oder „Ökonazis“ habe und daher auch keine inhaltliche Stellungnahme zum „Wahrheitsinhalt“ des Welt-Beitrags nehmen kann. Vielleicht ist das ja auch so ne Mogelpackung wie der BR-Beitrag. Ich weiß es jedoch nicht!)

    Die Anastasia Bücher behandeln ganz klar auch Themen die in unserem deutschen Kulturkreis etwa aufgrund des Zusammenhangs mit der politisch einflussreichen Zeit der Nationalsozialisten recht unbedacht und zu Unrecht tabuisiert werden, wie etwa „Ahnenforschung“. Als ob alle Menschen früher schlecht wären. Es bleibt aber jedem und jeder selbst überlassen sich für Themen zu interessieren, die für eine und einen selbst wichtig erscheinen.

    Als Mitorganisator des diesjährigen Anastasia-Festivals kann ich sagen, dass mir ein friedliches, buntes und herzliches Miteinander auf dem Veranstaltungsgelände sehr wichtig ist. Ich bin der festen Überzeugung, dass in dem Anastasia Kreise viele lichte und schöpferische Menschen zu finden sind, die das Fest erst vollkommen machen. Und wenn sich jemand aus reinem Herzen und reinen Absichten mit einem Thema seiner Wahl (zb Vorfahren) beschäftigen möchte, dann soll er seinen Platz haben. Natur- und menschenverachtende Beiträge wünscht sich das Orgateam nicht!

    Gr Erich

  • Lieber Konstantin und Freunde,
    ich schreib einfach mal ein Gedicht des Menschen und lebendigen Organs vom April 2017 hier rein, da es ganz gut zum Filmbeitrag der Selbst-Betrüger des Bayerischen Rundfunks paßt:
    „Du mußt wirklich nichts bereuen,
    denn jeden Tag wolltest Du von neuen,
    die Freiheit für Dich und ALL-e erringen.
    Was bringen Perso, Krankenkasse und Geld,
    etwa Sicherheit in einer falschen Welt?
    Immer warst Du der Schöpfer Deines Seins,
    die Wieder-Mensch-Werdung war Dir wichtig, wie sonst keins.
    Als Vernunft nutzendes Wesen hattest Du erkannt,
    die meisten vernunftbegabten Wesen hatten sich verrannt.
    Viel Ehrbares und Ererbtes hatte sich durch Putsch am 28.10.1918 im Seerecht aufgelöst,
    zurück ins Landrecht ALR1794 und staatlich deutsche Recht (SDR) zu gehen, war die Aufgabe ALL-er, höchst.
    Mit Perso warst Du ein „DEUTSCH“ komplett ohne Rechte, ein Sklave, geplündert alle Tage.
    Doch im Landrecht wurde der Mensch nur eine Person genannt, grundrechtberechtigt, keine Frage.“

    Zum Thema der im Lande aktuell um sich greifenden Denunzierung noch das Folgende:
    Bayerischer Rundfunk und Filmproduzenten stellen unstreitig, daß sie eine Denunzierung geleistet hatten, wobei „Denunzierung“ bedeutet: „Äußerung einer Unwahrheit mit dem Straftatbestand
    a) der falschen Verdächtigung,
    b) der üblen Nachrede, oder falls wider besseren Wissens der Verleumdung,
    c) der Amtsanmaßung, falls Bayerischer Rundfunk ein Anbieter mit öffentlichen Aufgaben ist,
    d) der Verunglimpfung des Bundesstaates oder des Deutschen Reichs und seiner Symbole,
    e) der Personenstandsfälschung des denunzierten Begünstigten oder des eigenen Selbst, oder
    f) des Identitätsbetrugs des denunzierenden Ich-Selbst in der Gestalt seines lebendigen Organs,
    die zur Verfolgung unschuldiger Begünstigter durch eine Stelle der Strafverfolgung führen kann.“
    ALL-e Informationen meines Kommentares dienen der Volksaufklärung ohne Obligo – im Landrecht §§ Einl. 41, 89 ALR – im Seerecht i.S. UCC 1-103, 1-308. 3-501
    Mensch+Person im Landrecht §§ 1, 23-25, 76 ALR, Grundrechtberechtigter, Inland-Deutscher
    Nachdenkliche Grüße v. BERND-JOACHIM HANS Wassermann(c) – TREUHÄNDER

  • gabriele Karl-Böcher

    Lieber Konstantin, ich glaube nicht, dass die Leute abgeschreckt werden, deine Seminare zu besuchen, ausser solche, die stark in der Angst verweilen. Du hast keinen Einfluss darauf. Man hat keine Kontrolle über die Gedanken und Taten anderer! Frieden findest du nur in deinem eigenen Geist, nirgends sonst. Ansonsten ist der Film eine gute Übung, im Frieden zu bleiben, was schwer fällt, sich aber lohnt. Wir sind Pioniere und ebnen einen heiligen, einen göttlichen Weg. Deshalb hast du, haben wir alle Kraft des Geistes Gottes hinter uns! Es gibt nichts stärkeres als die Liebe. Und dies wissen bestimmte Leute, und kämpfen dagegen an, indem sie solche Filmchen machen lassen.
    Es gibt nichts zu befürchten!

  • juergen

    Ich möchte noch etwas sagen zu den Vorgängen dass über Anastasia hergezogen wird.

    Über Jesus haben die Schatten auch hergezogen und haben ihn gekreuzigt. Wenn die Geschichte so stimmt.

    Der Schatten kann nicht anders = er hat Angst vor seiner Auflösung.

    Es ist Zeit sich wieder richtig auszurichten und dem Schatten die viele Beachtung zu entziehen. Denn sonst seit ihr kontraproduktiv und das wollen wir doch nicht.

  • Hallo Jürgen,
    danke für Deine Mitteilung, die ich sehr gut verstehen kann.

    Jedoch sehe ich es mittlerweile etwas anders: Dem Schatten die Beachtung entziehen mag hilfreich sein, wenn man vor dem Schatten Angst hat, bzw. wenn man das Gefühl hat vom Schatten ausgesaugt zu werden (Energievampier).

    Ich sehe im Schatten jedoch keine Kraft sondern nur einen Mangel an Licht und Liebe. Als ich schrieb: „Frau Roser wirkte viel „schattiger“ als am Telefon.“ meinte ich damit nicht, dass sie böse wäre, sondern, dass sie auf mich bedürftig wirkte. Ich spürte bei ihr eine Getrenntheit von Gott, von der Natur, von der Schöpfung, von Licht und von Liebe. So was wirkt auf mich „schattig“ und erweckt in mir ein Gefühl der Traurigkeit und der Bereitschaft dienend zu helfen, ihr etwas Licht und Liebe zu geben, sofern sie es wünscht und nur so viel, dass sie möglichst nicht geblendet wird.
    Diese Situation hat auch nichts mit Arroganz meinerseits zu tun, denn auch ich erlebte mich schon öfters als schattig, als bedürftig, und dann bekam ich auch schon oft Licht und Liebe von anderen, die mir wohlgesonnen waren.

    Ich meine, gerade der Schatten braucht Beachtung, im Innen und Aussen. Am besten liebevolle Segnung kombiniert mit Verzeihen und Vergeben.

    Gleichzeitig empfinde ich die Begegnung mit innerem und äußerem Schatten als Test inwieweit ich schon bei mir bleiben kann, in meiner Mitte zentriert bleiben kann, und wie gut ich im Bewusstsein bleiben kann die Liebe zu sein, die ich bin.

    Viele Grüße
    Konstantin

  • Jochen

    ..oooh, sehr schön geschrieben lieber Konstantin :)
    Herzlichen Dank für diesen Kommentar und Dein Wirken!

  • Ein weiterer Email-Kommentar, den ich veröffentlichen darf:

    Hallo Konstantin,
    danke dir für die Einblicke. Ich habe die Sendung auch gesehen und erlebte sie mit gemischten Gefühlen.
    Einerseits gibt es tatsächlich in dieser Szene Leute, denen es überwiegend um sich geht, um ihre finanzielle Situation, ihren Status etc.
    Und manche von denen wollen tatsächlich (andere) diktatorische Verhältnisse, ich merke es stets an gewissen Sympathien für die DDR oder das NS-Regime.
    Andererseits ist diese Art von Berichterstattung mal wieder nur als tendenziös und verhetzend zu bezeichnen.
    Ich wüsste nicht, was ich machen würde,wenn mich jemand von den Systemmedien um einen Beitrag fragen würde.
    In der Regel sind die Darstellungen nachher völlig anders, als vorab vereinbart. Eine Ausnahme kenne ich nicht.
    Viele Grüße
    Martin

    *****
    Hallo Martin,
    danke für den Kommentar. Dazu mag ich etwas ergänzen: Ich glaube, in jeder „Szene“ sowie in der Gesellschaft als Ganzes, gibt es Menschen, die nach ihrem persönlichen Vorteil trachten. Es wundert mich also nicht, wenn ich in der Anastasia Szene so etwas wahrnehme. Meiner langjährigen Beobachtung nach sind es jedoch eher seltene Ausnahmen, auf jeden Fall deutlich niedriger als in der sogenannt normalen Gesellschaft.
    Was ich allerdings in der Anastasia Szene noch nie erlebt habe, sind Menschen, die diktatorische Verhältnisse wollen. Am ehesten noch Sympathien für Putin und ein Spruch wie: „das wäre mal schön, wenn wir hier auch Politiker hätten, die sich für das Wohl des eigenen Volkes entscheiden, wie Putin es in Russland macht.“
    Solch einen Spruch sehe ich aber nicht als Wunsch nach Diktatur. Und eine Sympathie für das NS-Regime habe ich auch noch nie in der Anastasia Szene erlebt. Was es durchaus gibt sind Menschen, die sich mit der Geschichte des deutschen Volkes beschäftigen, und in Frage stellen ob das was sie im Geschichts-Schulunterricht gehört haben überhaupt so stattgefunden haben kann. War die Vergangenheit schlimmer als beschrieben ( Schönfärberei)? War die Vergangenheit schöner als beschrieben (Dramatisierung)? War es teilweise schlimmer, teilweise schöner? Dann kommt man zB zu Fragen: Wer hat entschieden was in die Geschichtsbücher kommt und warum hat er so entschieden? Passend dazu sind gerade solche Filme wie der aktuelle vom BR. Man erlebt ganz aktuell, dass so ein frisch gemachter Film mit der Realität nicht übereinstimmt. Und so ein Film kommt womöglich irgendwann in ein Filmarchiv und die Emotionen der Betroffenen verschwinden. Später kann dann ein Geschichtsunterricht sich auf solche falschen Filme beziehen und einen falschen Eindruck hinterlassen wie denn die Vergangenheit (also unser Jetzt) gewesen war.
    Viele Grüße
    Konstantin

  • Danke für Deinen Einsatz lieber Konstantin, obwohl ich denke das es eine Zeitverschwendung war…
    Oft ist es auch wichtig GRENZEN zu setzten!

    Habe diesen Witzigen Film auch in meiner Gruppe geteilt und auf meinem FaceBook Profil veröffentlicht.
    Was für ein Eigen_Tor!

    Hoppla ist MUTTER_Kirche wieder auf HEXEN_JAGT,
    um VATER_Staat den Rücken zu stärken ?
    Schon spanend zu sehen, wie sie dieses *Gefährliche Gedankengut: Landsitzsiedlungen <3 * der freien Menschen Bekannt machen 😉 .
    Grün/Braune Esoterik ? Langsam wird es doch Peinlich oder….
    Hexen_Jagt bezahlt mit Deutschen Zwangs GEZ Gebühren.
    Danke für Die Kostenlose Werbung:
    "Klar diese friedlichen Menschen können schon ein Gefährliche Gruppe sein, wenn ich daran Denke wie viele Schmarotzer sich von Generationen unserer Vorfahren Durchfüttern gelassen haben.
    Schade das mit unseren Steuern so lange die Welt in eine Tragödie GESTEUERT wurde, aber das gute daran ist doch das WENN wir es erkannt haben = es auch selbst Ändern können. Zeit wieder in die Selbstverantwortung zu kommen, damit alle Menschen die gleichen Rechte haben und die Geschenke von Mutter Natur auch Empfangen dürfen."
    JETZT ERST RECHT 😉

    Denke immer daran:
    „Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.“
    Mahatma Gandhi

    ———-
    Wenn sich die Lügen_Presse selbst in die Finger Schneidet…
    Kostenlose ANASTASIA Werbung <3 ! Danke 😉
    An den Taten werdet Ihr sie Erkennen, diese Menschen mit ihrer Garten Schaufel als Gefährlich zu Bezeichnen ist ja echt witzig.

  • Ulrike

    Hallo Konstantin,
    klasse Beitrag von Ihnen! Und meinen allergrößten Respekt, dass Sie auf so viel Einfalt, geballte Dümmlichkeit bzw. bewusste Verzerrung und Entstellungen der Tatsachen so beherrscht und rational antworten können! Das hat mich dabei sehr beeindruckt und mich sogleich zur Arbeit an der Vervollkommnung des eigenen Charakters aufgerufen. Vielen Dank dafür!

  • Frieder

    Eigentlich fordert die Sendung mit Ihren vielen Objektiven Fehlern heraus, einen Debunk-Video zu erstellen. Man müsste mal eine Liste aufstellen, aber das ist ziemlich Aufwand, da so lang. Am krassesten fand ich ja das Rock-Zwang-Argument (In den Büchern finde ich aber nur Band 8.2 S213 Jewgenia T. die 3 Hosen trägt, bis ihr Haus Wintertauglich wurde)
    Wobei Propaganda die Wahrheit ja egal ist, es geht darum, die eigenen Schäfchen zusammen zu halten.

    Man könnte auch darauf Hinweisen daß die Diffamierung der Bewegung als Sekte von Anfang an als Gegenreaktion, die positiven Einfluss bewirkt einkalkuliert wurde, um die Qualität der Landsitzplanung sicherzustellen (Band 7).

    Jedenfalls, von Ghandis Stufen: Ignorieren, Auslachen. Bekämpfen, Gewinnen sind wir jetzt eine Stufe weiter
    F.

  • Roland

    Hallo Konstantin, auch von mir ein herzliches Dankeschön für deinen Artikel, die wunderbare Art wie du mit dieser Geschichte umgehst und die zahlreichen Querverweise (habe gerade deine 2 Einträge zum Buch der Ahnen gelesen)
    Deine Seite ist eine einzige Goldgrube,
    Liebe Grüße, Roland

  • Roland

    Nachtrag:
    Entschuldige bitte, daß ich dieses BR-Machwerk durch die 50 €uro, die ich, dank GEZ-Zwangsfinanzierung, monatlich an meinen Gerichtsvollzieher abdrücken darf, teilweise mitgetragen habe 😉

  • jacqueline

    Hallo Konstantin,
    ich bin gestern über band9.net auf diesen Artikel gestossen…und da ich auf FB auf diese ‚Doku‘ aufmerksam gemacht worden war und ich mich im Juni damit befasst habe, bin ich dem Link bis hierher gefolgt.
    Eine gewisse ‚Helena S.‘ (und ich gehe davon aus, dass der Name frei erfunden ist) hatte also das Video auf meine FB-Seite gestellt.
    Hab mir den Film angeschaut und dieser ‚Helena S.‘ geschrieben: <>
    ‚Helena S.‘ meinte dazu, dass die Doku recht treffend sei und weitere Themen folgen werden, welche noch klarer die Verbindungen zum Rechtsextremismus belegen werden und auch strafbare Handlungen dokumentieren.
    Meine Antwort war: <<Die Doku ist leider recht treffend und leider eher 'scheinneutral/objektiv'…naja…ich mach eh mein Ding auf meine Weise 😉
    ‚Helena S.‘ fragte mich darauf, ob ich diejenige bin welche in Band 9 auch mal die Rechtslastigkeit und den Umgang mit Kritikern angemahnt hatte. Dies habe sie sehr gut gefunden. Die Doku sei recht zurückhaltend, aber das werde sich bei der darauffolgenden ändern.
    Ich hab mich über diese Aussage etwas gewundert, da ich davon ausging, dass ‚Helena S.‘ ein begeisterter Leser der Bücher von W. Megre ist und fragte nach, inwiefern sie mit dem Video zu tun habe. <> war ihre Antwort. Sie kenne Leute welche an dem Thema arbeiten würden und habe ein paar Andeutungen gehört.
    Darauf schrieb ich: <>
    Fast zeitgleich gab es eine Diskussion auf dem Profil eines Freundes, wo es um einen Vortrag von Frank Willy Ludwig in der Schweiz ging.
    Die Veranstalter hatten wegen dieses Vortrages Probleme mit z.B. ihrer ‚Stammbeiz‘ erhalten und wurden in einer lokalen Zeitung als u.a. ‚rechtsextrem‘ betitelt. Die Veranstalter haben den Vortrag abgesagt.
    Helena S. hat Kommentare dazu abgegeben und ich habe sie darauf angesprochen und dabei bemerkt auf welcher Seite sie in der Tat steht. In einer längeren Diskussion hab ich feststellen können, dass Helena S. sehr überzeugt und gezielt unterwegs ist, sie schreibt z.B.: <>
    Darauf habe ich meine Beobachtungen was die deutschsprachige Anastasia-Bewegung angeht kundgetan und am Schluss festgehalten, dass es mir lieber ist, die ‚Bewegung‘ wird angegriffen, als dass sie sich im Sinne von z.B. einem Frank Willy Ludwig ausbreitet…

    ‚Helena S.‘ hat kurz darauf und nach einer Diskussion auf der FB-Seite des Veranstalters des abgesagten Vortrages das FB-Konto gelöscht.

    Mir kommt vor, dass es sich mit ‚Helena S.‘ um diese Frau Roser handeln könnte. Sie scheint mir in der Tat sehr entschlossen und da sie mich auf den Vorfall im Januar 2016 im Forum Band9 angesprochen hat, ist sie augenscheinlich wohl schon länger forschend in der Szene unterwegs.

  • Harald Zimmermann

    Hallo Konstantin,
    oft, zumindest in mir, aber manchmal auch auf Band 9.de, habe ich Dich kritisiert. Meiner Meinung nach damals zu recht. Ich empfand Dich als elitär und dominant und auch aggressiv zum Beispiel in Deiner Wortwahl. Aber auch in Deinem Tun.
    Einen anderen Eindruck habe ich dann letztes Jahr bei Fulda bzw. auf dem letztjährigen „Bundesfest“ bekommen. Dort warst Du „kindlich fröhlich“ und „angenehm dominant“.

    Ich habe mir den Film angeschaut und kann Deinen Ausführungen zu 100% zustimmmen.
    Man muss erst mal Zeit haben, das alles zu lesen :-)
    Mir kommt es so vor, als wenn Leute wie Frau Roser auf ihre Art berichten, dass sie gar nicht so recht wissen was sie da tun. Auch ich hätte früher (vor ca. 20 Jahren oder länger) ähnlich geschrieben wie Frau Roser. Man war halt so „programmiert“ von allen Einrichtungen des öffentlichen Lebens.
    Deine Reaktion, nämlich ihr mehrfach zu schreiben und auch nachzuhaken (alles ohne Aggression) empfinde ich als den richtigen Weg, auch wenn der mühsam ist. Ich führe solche Gespräche nahezu täglich oder wöchentlich seit Anfang dieses Jahrtausends. Es ist sehr mühsam und manchmal strapaziert man auch seine Freunde damit.
    Der einfachere Weg ist sich seinen Familienlandsitz aufzubauen, dort glücklich zu werden (was dann sehr einfach ist) und dies die umgebenden Menschen spüren zu lassen. Wer noch keinen Landsitz hat, sollte sich bereits mal mit Pflanzen und Tieren anfreunden. Die spüren wie man drauf ist und dies wiederum spüren wir dann. Über diesem Weg ist man nicht mehr der „Prediger“, sondern anstatt zu diskutieren lebt man die Visionen Anastasias. Ich bekomme auf meinem werdenden Familiensandsitz oft direkte Kontakte zu unserem Vater.

    Weiter so Konstantin :-) und Grüße an Deine Frau.
    Liebe Grüße
    Harald

  • Hallo jacqueline, diese ‚Helena S.‘ kann auch ein Mann sein. An mich wurde beispielsweise ein Gerücht getragen, dass ein Mann mit dem Namen ‚Raimond Lüppken‘ die Anastasia-Bewegung bekämpfen würde. Ich kenne allerdings keinen Menschen mit diesem Namen. Sollte jemand mit diesem Namen existieren, will ich natürlich auch nichts unterstellen.
    Nach meiner Erfahrung lassen sich Konflikte am besten in direkter Begegnung klären. Das Internet in Kombination mit der Möglichkeit von Tarnnamen (Nicknames) ergibt viele Möglichkeiten für Verwirrung.

  • Vorgestern hat mich ein Bekannter darauf aufmerksam gemacht, dass Frau Susanne Roser in ihrem eigenen Film auch zu sehen ist. Von Minute 19:38 bis 19:42 steht sie auf, klatscht stehend Beifall (als Einzige!), schaut nach hinten, sieht die Kamera und setzt sich umgehend wieder hin. Wie passt das zusammen, einen Redner beklatschen, den sie mit ihrem eigenen Film in die braune Eso-Ecke stellen will?

    Hier der Youtube-Link mit Zeitabgabe, so dass er genau bei Minute 19:38 startet:
    https://youtu.be/yk73frqsaUw?t=19m38s

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