Fragen an Konstantin

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Samstag 11. August 2018

Rainbow-Worldpeace-Gathering auf der Rhön

Ab heute findet einen Monat lang auf der hohen Geba eine Versammlung der Regenbogenfamilie statt. Thema ist der Weltfrieden. Passend dazu wurde ein Platz gefunden in der Nähe der alten West-Ost-Grenze.

Hier ein Beitrag (mit Video von 2015) vom Rhönkanal:
https://rhoenkanal.de/2018/08/rainbow-family-wieder-zu-gast-in-der-rhoen/

Was ist Rainbow?

Die Regenbogenfamilie heißt dich herzlich willkommen

Jedes Jahr hält unsere weitverzweigte Familie weltweit an vielen Plätzen Treffen der Stämme ab, ein völlig freies, unkommerzielles Teilen unseres Lebens und unserer Herzen in der Kathedrale der Natur.
Hier gibt es keine autoritären Hierarchien. Wir haben eine Stammesanarchie, in der wir für einander Sorge tragen, weil wir spüren, dass wir eine Einheit sind. Das Treffen funktioniert, weil jeder von uns die Verantwortung dafür übernimmt, das zu tun, was getan werden muss, und weil wir unser Wissen und Herz teilen.
Teil dieser Verantwortung ist die Übereinkunft:
Zu versprechen, sanft und bewusst mit unserer Mutter Erde umzugehen, uns selbst und alle lebenden Wesen zu respektieren und für einander Sorge zu tragen. Im Umgang miteinander gewaltfrei zu handeln, direkt mit offenen Herzen aufeinander zuzugehen.
Diese Leitfäden können sich als Sammlung unserer gelebten Weisheit ständig erweitern, zum Nutzen für uns alle. (Zitatquelle: www.rainbowinfo.de)

Gestern war ich vor Ort, habe einen Rucksack voll Lebensmittel zum Platz gebracht, beim Tragen von Tipistangen geholfen und habe ein paar Bilder vom Platz und von der Vorbereitung gemacht. Während einer Rainbow-Versammlung sind technische Geräte eher unerwünscht. Deshalb habe ich auch darauf geachtet, dass ich aus größerer Entfernung photographiert habe um niemanden zu stören.

Auf dem 2 km Fußweg vom Parkplatz zum Gelände fand ich diesen Hinweispfeil um den passenden Feldweg zu finden:
(Eine Rainbow Versammlung ist nicht kommerziell und wird nicht mit großen Plakaten beworben. Man muss schon genauer hinschauen um zu so einem Treffen zu finden)

 

Ein Blick über das Gelände (ca. 2 Quadratkilometer groß) mit weiter Aussicht über die Rhön, in der Bildmitte die Küche, rechts im Bild der Platz für das zentrale Feuer:

 

Hier die Küche in Großaufnahme. Der Sturm am Vortage hatte die Planen weggefegt. Nun wird die Küche wieder aufgebaut. Gekocht wird auf Holzfeuer:

*********

Ergänzung vom 25.8.:

Gestern abend fuhr ich zum Rainbow, übernachtete im Zelt und kam heute mittag wieder zurück. Der kalte Wind war nur ein Teil, warum ich mich unwohl fühlte und wieder abfuhr. Abends wurde ich gleich als erstes von einer Zeltnachbarin mit einem Joint begrüßt und auch sonst habe ich sehr viele gesehen, wie sie Haschisch konsumierten. Ich finde das ekelhaft. Ursprünglich galt bei Rainbow-Versammlungen die zentrale Regel: Keine Drogen! Genau deshalb fühlte ich mich vor vielen Jahren zu solchen Treffen hingezogen. Ich habe noch nie gekifft und sehe auch keinen Anlass warum ich dies irgendwann mal tun sollte. Bewusstseinsveränderung geht auch mit Singen, Tanzen und Atmen sehr gut. Da braucht man keine Drogen! Ich empfinde Drogen sogar überwiegend als schwer schädlich für eine Bewusstseinsentwicklung. Es mag sein, dass unter Anleitung mit erfahrenen Schamanen im Rahmen eines Rituals auch Drogen ein Hilfswerkzeug für Therapie sein können, aber auf keinen Fall bei Konsum auf einem Festival!

Heute vormittag bin ich viele Stunden über den Platz gelaufen, habe die Menschen (mehr als 500) wahrgenommen und war auch im Gemeinschaftstipi eine Zeit lang. Fast alle Menschen wirkten auf mich verschlossen bzw. geistig abwesend. Nur eine verschwindend geringe Anzahl wirkte auf mich wie lichtvolle Seelen. Sehr schade.

Mit einer Familie, die seit einer Woche da war und heute ihre Sachen packte, kam ich ins Gespräch. Gerade mit Kindern seien die Tage eine sehr große Herausforderung gewesen. Insbesondere, weil alle möglichen zentral wichtigen Regeln von vielen nicht eingehalten werden würden, z.B. dass im Wald nicht gezeltet werden darf! Nur direkt am Waldrand würde dass Zelten erlaubt sein, auch offenes Feuer sei nur und ausschließlich an der zentralen Feuerstelle und in der Küche erlaubt. Trotzdem würden viele kleine private Feuer gemacht und ein privates Tipi sei vor ein paar Tagen sogar abgefackelt. Die Frau meinte, es läuft womöglich alles darauf hinaus, dass dieser Platz nie wieder für ein Rainbow zur Verfügung stehen würde.

Schade, schade. Liegt der Verfall der Rainbow-Werte an dem Konsum von Drogen, oder an digitaler Demenz, oder an einem generellen Verfall von Werten? Oder liegt es daran, dass die Versammlung keinen Eintritt kostet? Kommen deshalb überwiegend Drogensüchtige und jene, die mit der Gesellschaft nicht zurecht kommen?

Wie könnte so eine Versammlung besser laufen? Muss es kostenpflichtig sein? Müsste eine große Gruppe an Hütern der Regeln, an Ordnern, auf dem Platz sein, die im Fall der Fälle auch durchgreifen können, zB „Rainbow-Polizei“? Ist doch absurd und traurig, dass gerade jene, von denen  ich den Eindruck habe, dass sie nichts mit Polizei zu tun haben wollen, sich genau so unordentlich verhalten, dass ich denke, man müsste Ordnungshüter (=Polizei) vor Ort einführen…

Ausserdem wurde bei mir mehrfach vermutet, dass ich ein lokaler Förster sei und kein Teilnehmer vom Rainbow. Und dies nur, weil ich meine grüne Baumkletter-Kleidung anhatte und keinen bunten Indien-Fummel. Ausserdem habe ich kurze Haare und keine Dreadlocks. Gibt es bei der bunten Vielfalt des Regenbogens schon eine Kleiderordnung, bzw. vorgeschriebene Haare- und Kleider-Unordnung, um dazuzugehören?

Das Ganze erinnert mich an den Begriff „Lifestyle“, über den ich in diesem Blog-Beitrag geschrieben hatte:
http://www.konstantin-kirsch.de/2018/07/begegnung-mit-dem-enkel-von-bill-mollison.html
Es geht um Freizeitpräferenzen und Attribute wie Kleidung etc., mit denen man sich zugehörig füht oder abgrenzt. Vom eigentlichen Inhalt des Ganzen bleibt nur wenig übrig.

*********

Ergänzung 2 vom 30.08.2018

Nachdem ich nun einige Kommentare zu der Versammlung erhalten habe, sowie einige private emails, ist es für mich klar, dass ich bei meiner Reise zum Rainbow „Pech mit dem Moment“ hatte. Es war zu dem Zeitpunkt meines Besuches gerade ein Kälteeinbruch gewesen, der wohl nicht nur mich stark herausgefordert hatte. Dazu waren wohl viele Neulinge am Platz. Neben der physischen Wettersituation im Außen gibt es auch immer die eigenen inneren Geschichten, die mit dazu beitragen, was man wahrnimmt bis hin, zu welchen „Zufällen“ man Resonanz hat und so ergibt es auch bei Rainbowversammlungen sehr unterschiedliches, was der einzelne Mensch erleben kann. Ich empfehle daher, alle Kommentare zu diesem Blogbeitrag zu lesen um auch einen Ansatz der Vielfalt der einzelnen Erlebnisse zu bekommen.

17 comments to Rainbow-Worldpeace-Gathering auf der Rhön

  • Hofmann Tirdad

    Liebe Konstantin Danke für deine Einladung ich und meine Familie finden es sehr toll was du machst . Leider lässt unsere Situation momentan nicht zu am besagten Daten Ende August 2018 bei euch zur sein. Aber wir werden euch Licht und liebe senden und werden euch vom gerne unterstützen.
    Freuen uns auf irgend wann wenn wir uns persönlich mal kennen lernen und gemeinsames zur machen.

    Sonnige Grüsse aus Isfahan Iran
    Tirdad Hofmann und Familie

  • Hallo all ihr Lieben, wer persönlich eingeladen ist und sich angesprochen fühlt, darf natürlich gerne zu den Rainbow-Gatherings kommen! Denkt aber bitte an den bestehenden Konsens, dass keine Einladungen mit Wegbschreibung über soziale Medien oder Internet veröffentlich werden sollen. Die Energie muss von Herz zu Herz fließen und anstecken, was beim websurfen nicht möglich ist! Danke, Gopaldas

  • Angela

    Wirklich gut beschrieben. Der permanente Drogenkonsum ist mir auch aufgefallen. Man rühmt sich dafür damit, daß man keinerlei Alkohol zu sich nimmt. Ich war ja schon fast Alkoholiker, weil ich eine Flasche Bier vor mir stehen hatte.

  • Hallo Angela,

    danke für den Kommentar bezüglich Alkohol. Das habe ich vergessen anzumerken: Alkohol ist bei einer Rainbow-Versammlung praktisch nicht zu finden. Allerdings hatte ich vor Jahren mal ein großes Rainbow in Arizona (USA) besucht mit ca. 40.000 Teilnehmern. Dort gab es ein Alkoholiker-Camp und zwar unmittelbar am Parkplatz. Mit einem 6-pack Bier konnte man bezahlen, damit das eigene Auto bewacht wurde…
    Viele Grüße Konstantin

  • TamanGa

    Ich möchte hier und an dieser Stelle mal loswerden, dass ich ziemlich erschüttert war, nach einer fast 9-stündigen Fahrt zum WordPeace Gathering, zu sehen, wo bzw. in welches Feld das Gathering errichtet wurde. Nämlich direkt an einem sehr stark strahlenden Funkmasten. Für sensible, oder gar hochsensible Menschen (wie ich) gab es hier keine Chance, sich für längere Zeit aufzuhalten. Ich musste das Camp noch am selbigen Tag verlassen. Ein Feld mit über 2000 MykroWatt pro Quadratmeter ist höchst aggressiv !! Ein Kind würde ich hier keine Stunde lassen. Sehr sehr schade. Ich hatte mich sehr darauf gefreut.

  • Tim Tomate

    Lieber Konstantin,

    ich will mich auf das nach vorn Gewandte deines Kommentars beziehen: Wie kann man solche Entwicklungen verhindern? Ich habe schöne Erfahrungen gemacht mit dem Prinzip „Freunde von Freunden“. Man fängt ein Fest(ival) ganz klein an im Kreis von Vertrauten. So entsteht hoffentlich ein wunderschöner „Vibe“, und diese Stimmung gilt es zu bewahren und in die Welt zu schicken. Wer also dabei war, ist ab sofort „Hüter des Vibes“. Dann lädt man diese Freunde ein, beim nächsten Mal eine/n Freund/in, evtl inkl. Familie, mitbringen zu dürfen. Ich bitte meist noch darum, sich selbst vorher zu fragen, ob man sich die Verantwortung für den mitgebrachten Menschen zutraut, was gleichbedeutend ist damit, ob man diesem Menschen vertraut, achtsam mit der Stimmung umzugehen. Dann sind sie auf dem nächsten Fest (unausgesprochen) „Integrationsbeauftragte“ dieser Menschen, damit man als Organisatoren nicht irgendwann nur noch mit Feuer löschen beschäftigt ist, sondern das Fest als Belohnung der eigenen Vorarbeit auch selbst geniessen darf. Ausserdem ist es für „Neue“ oft sehr hilfreich, einen vertrauten Menschen dort zu wissen. Ich habe schon oft bei sehr schönen Festen erlebt, dass fremde Gäste fast in eine Art Rausch der Stimmung geraten sind, und anfingen, sich nahezu anzubiedern/ „zu viel des Guten“ anzubieten, da sie unbedingt weiter dabei sein wollen. Sie fühlen sich dann an wie Energieparasiten. Obwohl sie nette Sachen sagen, fühle ich, wie sie an meiner Energie saugen wollen. Ein vertrauter Mensch hilft hier sehr viel, da sich die „Neuen“ dadurch schon ein bisschen zugehörig fühlen, dennoch Herr ihrer selbst bleiben. Man agiert also insgesamt nach dem Prinzip „ein guter Anführer schafft mehr Anführer“. Prämisse des eigenen Tuns sollte es immer sein, die eigene Rolle abzuschaffen und sich nicht in ihr einzunisten. Im Optimalfall, und das habe ich schon einige Male erleben dürfen, finden die Menschen dann selbst im Laufe des Abends Rollen und Aufgaben, die hilfreich sind und man selbst findet sogar teils viel Zeit, den Abend zu geniessen.

  • Schade, dass wir uns auf dem Rainbow verpasst haben. Hatte mich über deine Einladung als AnastasiaTreffen auf dem Rainbow sehr gefreut.
    Ich bin Donnerstag gekommen (da war das Wetter noch warm und sonnig) und dann auch bis Samstag Mittag geblieben (wegen des Wetters und dann doch bevorzugt anderen Verabredungen, denen ich mehr Zeit geben wollte, dazu später mehr)

    Zum Rainbow noch… Ich persönlich bin keinem Joint begegnet und zu dem „Menschen wirkten auf mich verschlossen bzw. geistig abwesend. Nur eine verschwindend geringe Anzahl wirkte auf mich wie lichtvolle Seelen. Sehr schade.“
    Ich schätze, dass das Wetter im Außen zur Einkehr ins Innere geführt hat. Ich habe es ja auch beobachtet. Am Donnerstag bei 10Grad mehr und Sonne war dort eine ganz andere Energie.
    Auch sonst hatte ich in meiner kurzen Zeit nur positive Begegnungen. Aber es waren auch vorallem Freunde, die ich dort wiedergetroffen habe. Wie ich auch gehofft hatte dich dort zu treffen. Ansonsten ist ja auch nicht die Teilnahmebedingung leuchten zu müssen.

    Dass du als Förster und nicht als Rainbow wahrgenommen wurdest, kann auch dadurch kommen, dass du dich nach deiner ersten Begegnung mit dem JointNachbar vom Ganzen innerlich distanziert hast…
    Also ich habe dort auch einige sehr konventionell gekleidete Menschen getroffen mit ebenso kurzen Haaren die mir doch den Eindruck machten, dass sie sich aufgenommen und dazugehörig fühlten.. Klar Kleider machen Leute, und Leute, die Rainbow-like möglichst wenig mit Babylon verkehren, können es sich erlauben ein unzivilisiertes/wildes Äußeres anzunehmen. Das ist für viele in der konventionnellen Berufswelt ja gar nicht möglich. Es ist daher sicherlich auch ein Erkennungszeichen. Was ja nicht schlecht ist, um einen Gleichgesinnten schnell zu erkennen.

    Was den „Drogenkonsum“ angeht noch ein paar Anmerkungen. An sich finde ich den gemeinsamen Wert super, keine bewusstseinsverändernden Substanzen einzunehmen, um gemeinsam auf einer Schwingung zu sein. Daher ebenso gemeinsame Mahlzeiten. Doch selbst da scheiden sich schon die Geister. Einmal zwischen Rohkost und Kochkost. Dann gibt es welche die evtl. privat noch tierische Produkte zu sich nehmen. Anderen ist es total wichtig Kaffee zu trinken und kochen sich den privat… Manche brauchen Tabak. Ich finde jegliche Substanz die wir zu uns nehmen bewusstseinsverändernd…
    Cannabis führt oft zu einem entspannten Zustand, der Menschen helfen kann mehr im Jetzt zu sein, den Moment zu genießen und aus der analytisch-bewertenden linken Gehirnhälfte rauszukommen . Andere brauchen Alkohol um sich zu lockern. Andere tierische Produkte oder Kochkost um sich zu erden. Klar begrüße ich es, wenn wir alle ohne all dies auskommen. Dafür gibt es ja die Healing Rainbows. Wo es dann auch nur Rohkost gibt
    Ich sehe das Rainbow als einen bunten Erfahrungspielraum, der allen sehr viel Heilung bietet. Einen Raum zu schaffen, wo jeder als souverän gilt. Es keine Hierarchie, keine Geld-Barriere gibt und jeder fürs Gelingen des Gatherings verantwortlich ist, finde ich großartig. Das dies schonmal chaotisch sein kann, ist ja nur ein Spiegel und nicht direkt schlecht. Ordnungshüter gibt es ja in der Art. Focalizer genannt. Dazu kann sich jeder ernennen, sobald er erklärt für die ein oder andere Sache die Verantwortung zu übernehmen. Es wurden auch schonmal Platzverweise ausgesprochen. Erstmal wird aber aufgeklärt und gebeten den Werten der Rainbow Idee nachzukommen. Vielleicht hast du ebenso auf den Joint entgegnet, dass es nicht dem Rainbow-Wert entspricht: Keine Drogen. Viele dort werten Cannabis nicht als Droge und vergessen, dass andere so werten. Mich stört ein Joint ebenso, wie wenn irgendwo tierische Produkte, Supermarkt-Ware, Zigaretten, Kaffee, usw. konsumiert wird oder auf dem Platz ein Handy zu sehen ist (was aber wirklich so gut wie gar nicht vorkommt). Ich weiß, dass nicht alle soweit sind, sich davon zu lösen und dies dann eben nur im Zelt und in ihrem kleinen privatcamp machen, aber nicht im großen Zirkel… Der ist wirklich frei von alldem.
    Dafür treffe ich unter all diesen aber ebenso inspirerende Menschen auf ihre Art und Weise. Ansonsten muss ich zu einem Healing Rainbow Gathering gehen… Da ist dann nur Rohkost und dementsprechend zieht es einen kleineren und spezielleren Kreis an, sodass ich mich an oben genannten Dingen nicht gestört fühlen muss.

    ich danke dir für die Schilderung deiner Wahrnehmung und deinen Gedanken dazu. Jeder gestaltet das Rainbow mit und umso mehr Menschen sich dort gegen Cannabis und co äußern umso weniger wird es dies dort in Zukunft geben. Viele dort sind eben Cannabis-affin und es wird nicht so geahndet wie z.B. der Gebrauch von Seife oder Toilettenpapier 😀 was aber auch in Diskussion ist. Ich habe mir einen luftdichten Eimer als Kompostklo mitgenommen. Damit nehme ich meins einfach wieder mit nach Hause. Und sonst nutze ich EM als Bakterien Schutzfilm auf der Haut…

    LG

  • Hallo Vamos,
    sicher ist die Stimmung anders, wenn die Temperatur wärmer ist und der Wind nicht so pfeift. Allerdings hätte ich mir schon vorgestellt, dass ich z.B. angesprochen und in ein Zelt eingeladen werde.
    Der Auftakt mit dem Joint hat mich innerlich nicht verschlossen gemacht für die anderen Menschen. Habe schon ab und an kiffende Menschen auf einem Rainbow erlebt und mache aus einer Zufallsbegegnung kein Vorurteil für andere. Es hat mich nur sehr erstaunt, dass ich fast überall entweder Joints oder Zigaretten oder Kaffee oder Handies oder Hunde sah! Alles Dinge, die ich in dieser Menge nicht erwartet hatte. Ich hatte bei der Erstbegegnung nichts gegen den Joint gesagt. Ich war erst angekommen und wollte nicht als Auftakt mit Belehrungen anfangen.

    Hätte mich gefreut Dich zu treffen. Ein anderes Mal hoffentlich!
    Viele Grüße
    Konstantin

  • Wolfgang

    Hallo Konstantin,

    aufgrund deines Vorschlages waren wir vom 15. -17.08. mit Familie (2 Töchter, 4 und 8) auf dem Rainbow gathering und waren begeistert – das wunderbare Wetter hat sicher auch dazu beigetragen. Die Kinder haben an großartigen Workshops teilnehmen können, und das abendliche Tanzen, Trommeln und Singen war einzigartig.

    Zum von dir vorgeschlagenen Vollmondwochenende hatten wir keine Zeit – zum Glück muss ich wohl nach deinem Erfahrungsbericht sagen.
    Zu unserer Zeit war die Stimmung sicher noch deutlich anders und es waren waren auch viele Familien dort und es war sehr sehr lichtvoll – besonders auch für die Kinder.

    Allerdings kam bei Gesprächen mit den Organisatoren herraus, dass es große Befürchtungen vor einem Massenansturm und vor Verfehlungen gibt.

    Mit dem Zelten im Wald und auch Lagerfeuern im Wald ist uns auch sauer aufgestoßen – wurde aber sehr erst dort genommen.
    Trotz des wunderschönen Platzes und der elektrofreien Ausgestaltung war für uns sehr bedrückend, dass dort ein sehr leistungsstarker Sendemast stand – aber für drei Tage haben wir das dann mal in Kauf genommen.

    Wir danken dir auf jedenfall sehr für den Tipp und sind der Rainbow family gegenüber sehr aufgeschlossen.
    Andere Anastasia Leser haben wir dort auch nicht kennengelernt, aber leider eine reservierte Haltung Anastasia gegenüber.

    Ich bin sehr neugierig auf dein Seminar – Technischer Ausbau 🙂 und hoffe, mir Ende September dafür freischaufeln zu können.

    Viele Grüße
    Wolfgang Adam, Werder(Havel)

  • Conrad

    Also ich habe auch schon Rainbow Veterane getroffen und mir wurde immer gesagt, dass echt Rainbow Treffen nicht öffentlich bekannt gegeben werden und schon gar nicht als Veranstaltung auf einer Webseite. Die Orte sind geheim und das aus gutem Grund wie du nun siehst, denn es zieht viele schädliche Geister an, die mit der eigentlichen Rainbow Tradition nichts gemein haben.

  • Sabrina Deibich

    Hallo Ihr Lieben,

    wir waren am Sonntag dort und haben Dich gesucht Konstantin^^ Nun weiß ich warum ich Dich nicht gefunden habe.
    Auch uns wurde dort gezeigt das wir alle nur Menschen sind. Wir kamen an und erlebten gleich wie aufs heftigste gegen einen vorgegangen wurde der wohl sich an Kinder ran gemacht haben soll. Keiner wusste genaues alles nur Vermutungen. Ende vom Lied gegen Abend musste dieser Mensch das Festival verlassen.
    Ob das wirklich gut war, etwas zu bekämpfen statt dem mit Liebe und Verständnis entgegen zu kommen. Ich weiß es nicht! Da ich nicht selber betroffen war, kann ich nichts weiter sagen. Das einzige was ich hörte war das dieser Mensch das Sexual-Chakra von einem Mädchen heilen wollte.
    Wenn es um eine Heilung ging hätten ja die Eltern mit dabei sein können.
    Egal, ich betrachte das alles neutral und sende in die Situation viel Liebe rein.
    Ansonsten war dieser Tag einfach nur toll. Menschen getroffen die ich vorher noch nicht kannte und Menschen getroffen die ich schon lange nicht mehr gesehen habe und nicht damit gerechnet hätte sie wieder zu sehen. An diesen Begegnungen kann man so herrlich Wachsen <3
    Wir werden nächstes Wochenende wieder hin fahren und auch Zelten wenn das Wetter mit macht.
    In diesem Sinne möchte ich noch etwas Euch mitteilen:
    Erzengel Gabriel bittet darum, dass die Menschen an Vorträgen oder Seminaren über das kollektive Leiden informiert werden.

    Er meinte Folgendes:

    Es befindet sich um den ganzen Erdball ein großes Netz an Leidensenergien. Alle Menschen sind darin eingefangen.
    Sehen wir im TV einen Unfall in Indien mit Toten und Verletzten, hören wir etwas über eine Schlammlawine in Kolumbien mit hunderten von Toten oder über eine Überschwemmung in Thailand, bei der viele Menschen ertranken usw., so leiden wir alle wegen diesen Opfern. Sie tun uns leid, so sehr, dass auch wir körperlich darunter leiden.

    Was wir nicht wissen ist, dass wir dadurch den Schmerz und das Leiden verstärken. Somit sind die Angehörigen dort noch mehr mit Traurigkeit und Schmerzen bedrückt.

    Gabriel meint, es wäre von großem Vorteil, wenn wir uns bei solchen Negativ-Meldungen völlig neutral verhielten, dafür aber umso mehr das reine göttliche Liebeslicht anfordern oder visualisieren und dorthin senden würden.
    Wenn uns solch ein Leiden überfällt, können wir sofort dafür sorgen, dass es nicht in uns abgespeichert wird und wir uns nicht mit den Leiden, Mustern sowie negativen Energien von uns selbst oder anderen verbinden. Dazu ist folgender Satz hilfreich.

    Im Geist bin ich immer verbunden mit der göttlichen ´All Liebe´, aber niemals mehr mit den Leiden, Mustern, Themen oder negativen Energien von mir oder anderen Menschen.

    So können sich Leiden mit mehr neu in uns erinnern oder sich neu verstärken. Das Göttliche ist immer vollkommen und heil. Gott hat nie Krankheiten oder Leiden erschaffen, wir waren es, seine Kinder.

    Der letzte Beitrag den ich gepostet hatte mit Kawika dem Heiler aus Hawaii und seinem Welpen hat mich gelehrt das diese Nachricht an uns von großer Bedeutung ist.

    Ich Liebe Euch

    Dies ist aus dem Büchlein Gebete für die Seele von Anton Styger

  • Jo

    Hallo Konstantin,
    danke für die Bereitstellung Ihres Berichts, der Kommentarfunktion und somit der vorhandenen Kommentare.
    Was mich mal interessieren würde: Hatten Sie das Gefühl, dass die Einschätzung Ihrer Person als lokaler Förster mit einem negativen Wert konnotiert war oder nicht? -> Wenn dem nicht so gewesen wäre, wäre es dann schlimm gewesen, so eingeschätzt zu werden? -> Wenn ja: warum? (Plakativ: Dürfen lokale Förster nicht zu einem Rainbow Gathering kommen?)
    Dann möchte ich daran erinnern, dass Sie selbst dort Leute als nicht-lichtvoll — also finster — eingeordnet haben … Aufgrund welcher Anzeichen? War diese Einordnung nicht vielleicht auch von Äußerlichkeiten beeinflusst?
    Waren Ihre Gefühle (und Gedanken) bei der Abreise eher angenehm („positiv“) oder unangenehm („negativ“)?
    Zu guter Letzt: Können Sie sich vorstellen, dass Sie möglicherweise nur das wahrgenommen haben, wozu Sie im Inneren befähigt waren wahrzunehmen? Oder können Sie sich vorstellen, dass Sie möglicherweise im Außen das angezogen haben wahrzunehmen, was im Inneren bei Ihnen darauf wartet(e), wahrgenommen zu werden, damit ein Konflikt gelöst werden kann, der Sie blockiert(e), mit Ihrer Umwelt in einen näheren und fruchtbareren Kontakt zu kommen?
    Falls Sie kein Interesse daran haben, (hier) zu antworten, wäre das für mich nur verständlich … Es ist auch eher nur als Anregung für Sie gedacht, Sich diese Fragen selbst zu stellen und von Sich Selbst beantwortet zu bekommen …
    Mit lieben Grüßen
    Jo

  • Hallo Jo,
    mein Eindruck war, dass „Offiziellen“ eher reserviert begegnet wurde (ohne Wertung negativ-positiv). Es gibt bei einigen Rainbow-Leuten die Idee von „wir“ und „Babylon“ und mit Babyloniern wollen sie eher wenig zu tun haben.

    Ich schrieb von meiner Wahrnehmung bezüglich „lichtvollen Seelen“. Das ist eine subjektive Wahrnehmung, die vorrangig über Aura und über die Ausstrahlung der Augen geht. Es gibt Menschen, deren Augen leuchten und es gibt Menschen, deren Augen stumpf sind. Im übrigen kann sich dass bei einem und dem selben Menschen innerhalb einer kurzen Zeitspanne auch ändern.

    Meine Gefühle und Gedanken bei der Abreise waren wahrnehmend was ist ohne Wertung im Sinne von: angenehm („positiv“) oder unangenehm („negativ“), sondern: für mich jetzt nicht passend (also subjektiv auf mich bezogen und zeitlich auf das Jetzt bezogen).

    Selbstverständlich kann ich nur das wahrnehmen, was ich wahrnehmen kann. Und ich kann mich auch nur so ausdrücken wie ich es kann. Nie kann ich (und auch sonst keiner) die allumfassende Wahrheit des ganzen Seins wahrnehmen und mitteilen.

    Mögliche Wechselwirkungen von Außen und Innen, sowie Spiegelgeschichten sind ein weites Feld von Spekulationen, Möglichkeiten, Erkenntnissen und Irwegen. Darauf gehe ich jetzt in der Kommentarfunktion nicht näher ein. Inhaltlich ist mir das alles schon seit Jahrzehnten klar und bekannt und ich beobachte immer was es denn diesmal sein könnte. Diese Anregung Ihrerseits ist daher für mich keine Anregung, jedoch vielleicht für andere Leser.
    Konstantin

  • Henrik

    Hallo Konatantin, ich war auch auf dem Rainbow und werde wohl auh noch mal hinfahren.
    Mit dem Drogen kann ich dir nur beipflichten, es viele Menschen noch nie auf einem Rainbow gewesen haben anscheind eher ein Festival erwartet und sich dem entsprechend respektlos dem Platz Und der Familie verhalten, was ich auch als schade und ein wenig traurig empfand.

    Nun zu den Leser der Bücher. Getroffen habe ich mind. 4 Leser der Bücher und mehrere die davon gehört haben und sie noch lesen wollen.

    Der Spirit ist leider zum Wochenende gekippt, meiner Empfindung nach, weil zu viele Menschen gekommen sind die wohl zu wenig Feingefühl und Einfühlungsvermögen der Sache Gegenüber haben.

    Lieben Gruß aus Wiz.

    Henrik

  • Jo

    Hallo Konstantin,

    ich merke, ich habe sozusagen offene Türen bei Ihnen eingerannt … anscheinend habe ich einen Großteil meines Kommentars eher für mich selbst geschrieben (i.S.d. Kommentarinhalts). Bin halt noch was jünger. 😉
    Aber das mit dem „wir“ vs. „Babylonier“ erklärt für mich dennoch einiges … Danke für die Info. Dann nehme ich nun wohl Abstand von meinem Vorhaben, dort mal hin zu fahren (insb. auch, wenn ich den Kommentar von Henrik noch dazu lese …).

    Mit lieben Grüßen
    Jo

  • Hallo Jo,

    lass Dich bitte nicht von einem Kommentar abschrecken von einer Reise zu einer Rainbowversammlung. Nur das eigene reale Erleben ist das, was dann genau Dir passiert. Vielleicht passt es dieses Jahr und bei Dieser Versammlung nicht für Dich. Ich habe in den vergangenen 25 Jahren selbst schon so unterschiedliche Rainbowversammlungen erlebt und bin dankbar für die Bandbreite dessen, was dort möglich ist. Ich erlebte Rainbow-Gruppengroßen von weit unter 100 Menschen bis hin zu einer Versammlung mit über 40.000 Menschen.

    Grüße
    Konstantin

  • Stefan Jähn

    Hallo Konstantin,
    ich hatte die Anastasis Bücher gelesen. Zum Rainbow bin ich auch deiner Inspiration gefolgt und am Vollmondwochenende zum Rainbow gefahren. Dich hätte ich nicht gesehen. Mir ist auch aufgefallen, das der Stoff aus dem die Träume sind konsumiert wurde. In vielen Ländern ist dies legal und es ist ein internationales Treffen, daher finde ich sollte man tolerant sein. Mir wurde auch ein Joint angeboten, ich als Nichtraucher habe dankend abgelehnt. Ich fand es auch schwierig mit anderen in Kontakt zu kommen, wenn ich nicht mit Freunden angereist wäre, dann hätte ich mich etwas verloren gefühlt. Freitagabend war ich in der Krischnajurte zum Mantrasingen. In der Regel sind Tags interessante Workshops aber wegen dem Wetter war Samstag wahrscheinlich keiner. Dafür gab es Abends die Vollmondzeremonie mit einem großen Feuer. Die Nacht würde es sehr kalt, aber es gab im Großen Tipi ein Singkreis, darin brannte ein Feuer. Am Sonntag war das Highlight ein Rohkost und Lichtnahrungworkshop von einer Schamanin, meine Mitfahrerin war dabei, sie war begeistert. Sie hat auch einen Entgiftungsworkshoo und eine „Traumreise“ angeboten, dafür hätte ich ein paar Tage länger bleiben müssen. Leider musste ich am Sonntag wieder abreisen. Mir hat es sehr gut gefallen.

    Liebe Grüße,
    Stefan

    PS
    Am einfachsten ist es auf einem Rainbow interessierte zu einem Thema zu finden, indem man einen Workshop anbietet. Dies kann jeder tun, am besten bei einem Foodzirkel, diese gibt es zwei mal am Tag. Man geht einfach rund und ruft in die Menge „Good Morning Femaly today I offer a Workshop…“

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