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Samstag 9. Februar 2019

Der Todestrieb des Sozialismus

Eine interessante Anregung für den Geist:
Ein Vortrag von Markus Krall. Er geht dabei auf ein Buch ein, von dem ich noch nicht gehört hatte:

Der Todestrieb in der Geschichte, Erscheinungsformen des Sozialismus
Autor: Igor Schafarewitsch
russischer Mathematiker * 1923, † 2017
https://de.wikipedia.org/wiki/Igor_Rostislawowitsch_Schafarewitsch

Grob zusammengefasst: Der Sozialismus besteht aus vier Komponenten, nämlich der Zerstörung von Privateigentum, Individualität, Tradition, Familie und Religion, ist damit immer kulturzerstörerisch und strebt nach kollektivem Selbstmord!

Außerdem verweigert sich der Sozialismus der Logik!

Das Ziel besteht in der nur mit Gewalt herstellbaren Gleichheit aller Menschen, in deren Hinwendung an die Idee und die bedingungslose Unterwerfung unter das Kollektiv. Das Individuum besitzt nur insofern einen Wert, als es zum Rädchen im Getriebe wird. Es geht um die Vernichtung der Freiheit.

Die einzige linke-sozialistische Dauer-Kultur wäre der Friedhof: Ewige Ruhe.

Ich will und kann aktuell nicht beurteilen ob die Ausführungen von Markus Krall stimmen oder nicht, empfinde den Vortrag jedoch als geistig anregend:

*****
Update 13.2.!

Habe einen weiteren Vortrag von Herrn Krall empfohlen bekommen:
„Wenn schwarze Schwäne Junge kriegen…“

Auch dieser Vortrag steckt voll mit Anregungen für den Geist. In der ersten Hälfte des Vortrages befinden sich einige Fachbegriffe aus dem Bankenwesen, die vielleicht nicht jeder kennt. Man möge gelassen den Redner weiter reden lassen, der Vortrag wird später wieder leicht verständlich:

1 comment to Der Todestrieb des Sozialismus

  • Ich glaube, der Autor schaut von außen auf den Sozialismus. Das Ziel ist nicht die Vernichtung der Freiheit, sondern die Beseitigung von sozialen Ungerechtigkeiten. Dabei wird billigend in Kauf genommen, dass die Freiheit des Einzelnen beschnitten wird im Interesse eines größeren Ziels.

    Der Kapitalismus macht das Gegenteil: die Freiheit des Einzelnen steht über dem gemeinsamen Interesse nach Frieden und sozialer Gerechtigkeit. Soll das besser sein? Wie sonst haben wir hier eine immer größere Schere zwischen Arm und Reich? Wie soll die weggehen? Darauf hat der Kapitalismus systembedingt keine Antwort, weil nur die Rücksichtslosigkeit herrscht und der Nachbar uninteressant ist. Im Sozialismus wurde die Gemeinschaft gefördert, wenn auch z.T. mit nicht funktionierenden Mitteln (fehlerhafte Umsetzung). Aber die Idee an sich schätze ich besser ein als die kapitalistische.

    Es wird verkannt, dass im Sozialismus mehr Kreativität in jeder Familie gelebt wurde als heute. Die Chinesen machen es uns vor, welche Bildung, Kultur, Volksgesundheit und Wirtschaftskraft sich entwickeln kann, wenn eine langfristige Planung eines Landes möglich ist. Die linken Parteienflügel haben aber auch gar nichts mit Sozialismus zu tun, sondern gehört zum „Demokratiegefüge“ des Kapitalismus, um den Anschein einer Mitbestimmung zu erwecken.

    Im Kapitalismus gibt es überhaupt keine langfristige Planung. Die Demokratie schafft sich selber ab mit diesem Unsinn, dass es keine Visionen mehr im Land gibt und niemand langfristig daran Interesse hat (4-jährige Legislaturperioden). Der Geplapper um den Klimawandel soll die Leute nur von dem Grundübel ablenken und man tut so, als wenn es eine langfristige Planung gäbe. Die ist leider systembedingt gar nicht möglich, so lange wir alle 4 Jahre neue Leute an der Macht haben und uns über die Parteien organisieren, die vor lauten Profilierungsbestrebungen nur um Mitgliederzahlen werben. Davon wird das Leben der Leute nicht besser, wie wir nach fast 30 Jahren Turbokapitalismus erfahren durften. Ich will damit nicht sagen, dass der Sozialismus die Lösung ist, aber die Meinung des Autors zum Sozialismus geht am Inhalt vorbei.

    Wahrscheinlich ist der Autor ein Westdeutscher, der von außen guckt und sich nicht genauer mit den theoretischen Grundlagen des Sozialismus beschäftigt hat, insbes. mit dem dialektischen Materialismus. Da wissen 17 Millionen mitteldeutsche Bürger mehr. Wir haben das Spiel längst durchschaut und suchen einen anderen Weg, der das Gemeinwohl wieder stärker in den Vordergrund stellt und nicht das Individuum in den Himmel wachsen läßt auf Kosten anderer Mitbürger.

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