Fragen an Konstantin

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Donnerstag 22. August 2019

Anfrage eines spanischen Journalisten

Heute kam eine Anfrage eines spanischen Journalisten:

—— Originalnachricht ——

Betreff: ANFRAGE SPANISCHER JOURNALIST

Sehr geehrte Damen und Herren,
mein Name ist xxxxx. Ich bin ein spanischer Journalist. Ich arbeite für mehrere Medien in Spanien.
Eine von diese Medien ist xxxxx. Es ist eine Nachricht-Platform auf Spanisch.
Erlauben Sie mir bitte Sie zu kontaktieren.
Ich versuche mit jemanden von die Anastasia Bewegung in Europa zu sprechen. Es geht um eine Artikel über die Anastasia Bewegung. Wir wollen unsere Lesers eine generelle Idee über diese Bewegung geben.
Wäre es möglich ein telefonisches Interview zu führen ?
Herzlichen Dank,
Mit freundlichen Grüßen,
xxxxx

Meine Antwort:

Sehr geehrter xxxxx,

danke für Ihre Anfrage.
Ich weiß leider nicht, was Sie genau meinen mit den Worten „Anastasia Bewegung“.
Meines Wissens gibt es keine Organisation mit diesem Namen. Schon gar nicht gibt es eine „generelle Idee“.
Daher gibt es auch keinen Sprecher oder Vertreter.
Es gibt lediglich zehn Anastasia-Bücher und Leser dieser Bücher.

Ich könnte Ihnen erzählen was mich selbst bewegt, was ich für mich aus den Anastasia-Büchern gefunden habe.
Dies steht aber nur und ausschließlich für mich.

Wenn Sie einen guten Artikel über die Leser der Anastasia-Bücher schreiben wollen, dann müssen Sie mehr als 50.000 Leser interviewen – allein im deutschsprachigen Raum. Da Sie aber für Europa fragen, wäre es wohl passend, wenn Sie ca. 100.000 Leser interviewen. Dann bekämen Sie kein repräsentatives Bild jedoch eine zumindest unscharfe Annäherung dessen, was irgendwer als „Anastasia Bewegung“ bezeichnet hat.

Der viel einfachere Weg wäre meiner Empfehlung nach: Lesen Sie selbst alle zehn Anastasia-Bücher durch. Dann beobachten Sie an sich selbst, ob sich in Ihrer Wahrnehmung und Ihrer Handlung etwas ändert, ob irgendetwas in Ihnen in „Bewegung“ gerät. Vielleicht Ihr Herz, vielleicht Ihre Seele? Dann können Sie darüber gerne einen Artikel verfassen und veröffentlichen.

Mit freundlichen Grüßen
Konstantin Kirsch

12 comments to Anfrage eines spanischen Journalisten

  • Avatar Ed

    Geniale Antwort!!!

    Ich verfolge diese Artikel hier in diesem Blog schon länger, es ist für mich immer wieder ein kognitiver Genuss und ein emotionales Vergnügen die Konversationen zwischen Reportern, welche offensichtlich lese faul sind, weil 10 Bücher zu lesen für sie eine Anstrengung ist, welche sie heutzutage anscheinend nicht bewältigen können/wollen!

    Vielen Dank für das Teilen Herr Kirsch!
    Beste Grüße
    Ed

  • Avatar eva

    Ihre Antwort gefällt mir sehr. Hat der Journalist sich nochmal gemeldet?
    Alles Gute Ihnen. eb

    *****
    Antwort: Nein, keine Reaktion des Journalisten (Stand 29.8.2019)

  • Avatar philomena

    klasse Konstantin!

  • Avatar Heike

    Danke für die Antwort an den Journalisten, denn diese Antwort regt auch andere zum Nachdenken an, wie wir mit Personen und Dingen umgehen.

  • Avatar Ulrike Schulz

    Die Antwort enthält soviel Weisheit, die sich wohl auch auf viele andere Bereiche übertragen läßt. Danke dafür!!! Ulrike Schulz

  • Das hast du super formuliert, so wie es wirklich ist. Mich bewegen ganz andere Dinge als meine Freunde. Aus allem wird heute eine schlechte Suppe gekocht, aber das funktioniert so nicht. Wir sind alle „Einzigartig“ und so entnehmen wir den Büchern auch die unterschiedlichsten Erkenntnisse, die sich auch in unserem Alltag auswirken können.
    Ich z.B. spüre genau was jetzt richtig und falsch für mich ist, auch wenn ich die Bücher lese. Dafür brauche ich keinen Journalisten zu hören oder zu lesen, ich überprüfe das selbst. Und ich meine genau darum geht es in dieser Zeit, selbst die Verantwortung zu übernehmen.

    Auch ich gehöre keiner Bewegung an, nur weil ich die Bücher gelesen habe. Mich haben die Bücher inspiriert und ich bin dankbar das es die Bücher gibt und auch für deine Arbeit sehr dankbar.

    Vielen Dank, lieber Konstantin

    Herzliche Grüße Heike

  • Avatar Kai Marschner

    Nach dem Artikel in der „ZEIT“ ist das wohl die passende Antwort. Sehr gut formuliert. KM

  • Avatar Reinhard Loos

    moin lieber Konstantin ,

    einzig logisch mögliche Antwort …
    fast genau das Selbe habe ich vor ein paar Tagen erlebt als ich auf Band 9
    zu einem Treffen im Norden eingeladen hatte. Intern auf Band 9 . Wie kann es dann sein daß
    ein Journalist der dort nicht angemeldet ist teilnehmen will und als ich das abgelehnt habe
    nach einem ,,Hintergrundgespräch “ fragt ? Per Suchmaschine nachgesehen was er vorher
    schon abgeliefert hat beim GEZ TV . Im Verhältnis zu dem was S. Duwe mit angeklebtem Bart
    und in betrügerischer Absicht zusammen geschustert hat noch moderat . Aber ob es dabei bleibt
    möchte ich nicht erst ausprobieren . Selbst kann ich mir ja auch gar nicht anmaßen für andere
    Leser zu sprechen . Es bleibt also nur die Bücher selbst zu lesen und die Hintergründe so
    aus erster Hand zu erfahren . Daß es in Deinem Fall sogar schon im fernen Spanien interessiert
    was es mit den Anastasia Büchern auf sich hat kann uns ja freuen .
    vielen Dank und Gruß aus Mecklenburg
    Reinhard

  • Avatar Robert

    Ich finde die Bewegung vom Hamsterrad zur Heilung schon beachtlich. Es gibt eine starke Bewegung. Auch empfinde ich ein Wir. Und ich erkenne mühelos Einzelne, die sich in Tat und Öffentlichkeit hervorheben. Eine Organisation gibt es schon, oder sagen wir eine natürliche Ordnung. Nur wird sie nicht gelenkt durch Personen, sondern von innen heraus mit eigenem Antrieb.

  • Avatar Felix

    Liebe Konstantin, liebe Freunde,
    auch ich schätze deine clevere Art, Konstantin. Aber mit dieser ausweichenden Art können wir uns zwar als Einzelne vor Angriffen schützen, aber auch nichts Wesentliches bewegen.

    Vor ein paar Wochen schrieb ich eine E-mail an Ronald Zürrer vom Govinda-Verlag.

    Ich fragte ihn, ob Journalisten schon an ihn herangetreten sind bezüglich der Anastasia-Buchreihe, die im Moment für so viel Aufregung sorgt:

    Hier seine Antwort:

    „““““““““
    Lieber Herr Kxxxx,

    Besten Dank für Ihr Interesse an unseren Publikationen und für Ihr freundliches Schreiben.

    Bisher ist zu diesem Thema noch kein einziger Medienvertreter direkt an uns gelangt. Wie es aussieht, werden für die sich in jüngster Zeit häufenden Artikel über die „Anastasia“-Bücher bevorzugt andere Quellen als der herausgebende Verlag verwendet, und nicht selten scheinen die jeweiligen Autoren auch einfach gegenseitig voneinander abzuschreiben, ohne persönlich zu recherchieren. Da wir also weder direkt befragt noch direkt angegriffen worden sind, sehen wir bislang keine Veranlassung zu einer Stellungnahme. Wir leben ja in einer freien Gesellschaft, in der jeder Journalist auch das Recht hat, einseitige und schlecht recherchierte Artikel zu veröffentlichen und verzerrte oder auch falsche Behauptungen wiederzugeben. Wir respektieren dies ohne Groll, wenngleich wir es für bedauernswert halten.

    Wenn Sie mir eine persönliche Frage gestatten: Warum entscheiden Sie sich dafür, sich von dieser Kritik verunsichern und Ihre Begeisterung dadurch trüben zu lassen?
    „““““““““““

    Was ich daraus schließe:
    Die Journalisten interessieren sich nicht für die Buchreihe, weder für den Verlag, noch den Autor. Ihr braucht sie nicht weiter auffordern, die Bücher zu lesen. Bücher gibt es heute wie Sand am Meer und in den ersten 15 Jahren der Übersetzungen gab es beinahe gar kein öffentliches Interesse an den zehntausenden einzelnen Anastasia-Lesern. Sie waren (und sind?) bedeutungslos für die Gesellschaft, für echte Veränderungen in der Welt.
    Einzelkämpfer mit unseren individuellen Meinungen sind wir in diesem demokratischen und kapitalistischen Land ohnehin. Und ob der eine oder ander sich nun mit Gemüse selbst versorgt, oder nicht, wird nichts ändern. …

    Interessant, gefährlich, beachtlich, wunderbar… je nach Perspektive wurde das Ganze mit großen gemeinsamen Festen und vor allem gemeinsamen Projekten. Die Medien stürzten sich geradezu auf die 3- 4 Grüppchen von 5 bis 20 Menschen, mit 2-5 Familien, die gemeinsam an einem Ort siedeln wollen. Warum?
    Weil das Keime einer neuen Gesellschaft sein können, welche die alte nicht brauchen wird.

    Wir können uns noch Hundert Jahre lang hinter Aussagen verstecken, wie:
    „Meines Wissens gibt es keine Organisation mit diesem Namen. Schon gar nicht gibt es eine „generelle Idee“. “

    Aber das wird zu nichts führen. Wir bekräftigen damit nur unsere Uneinigkeit und auch unsere Unfähigkeit, etwas gemeinsames zu tun.
    Natürlich gibt es eine generelle Idee in den Anastasia-Bücher und natürlich gibt es bereits einige Vereine und Institutionen, die diese Idee voranbringen, auch wenn derzeit keine von Ihnen „Anastasia-Bewegung“ heißt.

    Ja, die Bewegung ist uneins, vielseitig und bunt. Aber so zu tun, als hätten wir alle nichts miteinander zu tun und als gäbe es keine Ansätze gemeinsamer Bestrebungen, stimmt nun auch wieder nicht.

    Anastasias Vision sieht Siedlungen von Familienlandsitzen erblühen. Seit diese Vision im Jahr 2001 in Russland öffentlich wurde, sind dort über 100 solche Siedlungen entstanden, auch wenn in den meisten bis jetzt nur wenige Familien gemeinsam siedeln, insgesamt aber einige 1000de.
    Die Übersetzung erschien auf deutsch nur wenig später. Und hier gibt es bisher 1 – 3 neue Siedlungsansätze, die vor allem von Anastasia inspiriert worden sind, mit je 5 – 10 Siedlern.
    Das ist vergleichsweise winzig, aber immerhin. Durch relativ wenige mutige, tatkräftige Menschen sind diese Bücher nun bekannt geworden, Hunderttausende haben so im deutschen Sprachraum davon erfahren.
    Diese Siedlungsinitiativen können sich ab einem gewissen Punkt nicht mehr verstecken und so tun, als wären sie zufällige einzelne Gärtner, die im gleichen Dorf je einen Hektar bepflanzen wollen. Ab einer gewissen Größe und Schaffensstufe geht das nicht mehr.
    Ab einem gewissen Punkt muss man sich zusammenschließen, wenn man Größeres erreichen will, so schwer das auch sein mag.

    Dass die alten Mächte hier in Deutschland das mit aller Kraft verhindern wollen und dass man dann zehnfache äußere Widerstände von außen zu den inneren Kämpfen hinzukommen, macht die Sache noch viel schwieriger, so schwierig, dass man sich kaum vorstellen kann, wie es gelingen soll.
    Aber gibt es einen anderen Weg?

    Eine neue Gesellschaft entsteht nicht von selbst.
    Sie entsteht nicht, wenn Tausende Leute einzeln versuchen, sich aus ihrem Garten zu versorgen.
    Sie entsteht auch noch nicht, wenn einige Tausend Familien in Deutschland einzelne Familienlandsitze erschaffen.
    Sie kann nur aus einem Keimen einer neuen Gesellschaft entstehen, aus Gemeinschaften vieler Familien, die ein gemeinsames Dorfleben gestalten, im Einklang mit Mutter Erde.
    Und diese Keime können sich nicht verstecken, irgendwann erblicken sie das Licht und wenn sie gut sind und die Bedingungen ausreichend, werden sie wachsen. Wenn sie nicht gut sind, oder die alten Systeme sie zerdrücken, dann werden sie eben nicht wachsen. Aber sie können nicht für immer im dunkeln bleiben, wenn sie wachsen und erblühen wollen.

  • Hallo Felix,
    Du schreibst: „Natürlich gibt es eine generelle Idee in den Anastasia-Bücher …“
    Der Journalist hatte geschrieben: „Wir wollen unsere Lesers eine generelle Idee über diese Bewegung geben.“
    Er fragte nicht nach einer generellen Idee, die in den Büchern steht, sondern nach einer generellen Idee ÜBER diese Bewegung.

    Und selbst wenn es um eine generelle Idee der Anastasia-Bücher gehen sollte, auch da widerspreche ist. Die Familienlandsitze und deren Siedlungen sind keine generelle Idee. Es steht beispielsweise in den Büchern drin, daß jeder dort bleiben solle wo er ist (also nicht in eine Familienlandsitzsiedlung ziehen) und dort aufräumen soll. Städter sollen in der Stadt bleiben und dort aufräumen. An anderen Stellen steht in den Büchern, daß es darum geht andere Planeten zu begrünen uns. In den Büchern steht sehr sehr viel verschiedenes drin und jedem Leser lasse ich die Freiheit die Teile heraus zu lesen, die als Anregung fürs eigene Leben taugen.

    Grüße
    Konstantin

  • Avatar Rudi

    Felix spricht das aus, was mir schon lange auffällt, Konstantin. Du windest dich vor den orwellschen Augen des Übervaters. Es ist deine Angst, die dich zu solchen grotesken sprachlichen Verrenkungen und Rückzugsorgien treibt.

    Schon mit den ersten konzertierten Kampagnen 2017 und den Ereignissen vor, hinter und nach dem Anastasia-Festival in der Gemeinschaft am Windberg 2017 war klar, dass es um mehr geht als um Bücher. Es geht darum, die Leute hier in Deutschland davon abzuhalten, so leben zu wollen und das praktisch umzusetzen, was die Siedlungen in Russland vorleben.

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