Fragen an Konstantin

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Samstag 7. September 2019

Eine Nachricht vom Verlag Govinda

Der Verlag Govinda ist Herausgeber der Anastasia-Bände 1 bis 5 sowie 10 und dem von mir geschriebenen Index.

Seit einiger Zeit gab es diverse Angriffe durch Medien gegen Anastasia-Leser. Vor ein paar Wochen hatte Felix K. beim Verlag Govinda nachgefragt ob Journalisten schon an den Verlag herangetreten seien bezüglich der Anastasia-Buchreihe, die im Moment für so viel Aufregung sorgt. Dies kam als Antwort vom Verleger Ronald Zürrer:

Lieber Herr Kxxxx,

Besten Dank für Ihr Interesse an unseren Publikationen und für Ihr freundliches Schreiben.

Bisher ist zu diesem Thema noch kein einziger Medienvertreter direkt an uns gelangt. Wie es aussieht, werden für die sich in jüngster Zeit häufenden Artikel über die „Anastasia“-Bücher bevorzugt andere Quellen als der herausgebende Verlag verwendet, und nicht selten scheinen die jeweiligen Autoren auch einfach gegenseitig voneinander abzuschreiben, ohne persönlich zu recherchieren. Da wir also weder direkt befragt noch direkt angegriffen worden sind, sehen wir bislang keine Veranlassung zu einer Stellungnahme. Wir leben ja in einer freien Gesellschaft, in der jeder Journalist auch das Recht hat, einseitige und schlecht recherchierte Artikel zu veröffentlichen und verzerrte oder auch falsche Behauptungen wiederzugeben. Wir respektieren dies ohne Groll, wenngleich wir es für bedauernswert halten.

Wenn Sie mir eine persönliche Frage gestatten: Warum entscheiden Sie sich dafür, sich von dieser Kritik verunsichern und Ihre Begeisterung dadurch trüben zu lassen?

Diesen Text hatte ich gefunden in einem Kommentar zu einem meiner Artikel:
http://www.konstantin-kirsch.de/2019/08/anfrage-eines-spanischen-journalisten.html/comment-page-1#comment-63230

So habe ich vor ein paar Tagen beim Verlag rückgefragt ob ich dieses Schreiben in einem Blogeintrag wiedergeben darf. Dies wurde mir bestätigt. Interessanterweise hat sich zwischenzeitlich, seit der Frage von Felix K., zum ersten Mal ein Medienvertreter beim Verlag gemeldet!

Ich zitiere aus der Email vom Verleger:

Danke für Deine Anfrage. Ich habe nichts dagegen, wenn Du meine Antwort an Felix zitierst. Allerdings hat sich seitdem tatsächlich zum ersten Mal ein Medienvertreter direkt bei mir gemeldet, und zwar notabene jener spanische Journalist, um den es im Titel Eurer Blogkette geht. Deshalb müsste man, um transparent und ehrlich zu bleiben, dies in einer Fußnote ergänzen; das wäre sonst nicht fair.

Trotzdem ist ein einziger Journalist in den 16 Jahren, in denen wir die „Anastasia“-Bücher in Deutsch herausgeben, wahrlich nicht gerade viel.

Ich fragte zurück, was denn geschrieben wurde. Doch es war mündlich:

Es gibt nichts Schriftliches. Er hat mich im Verlag angerufen, und wir haben eine Viertelstunde lang gesprochen. Er machte auf mich einen freundlichen und durchaus verständigen Eindruck, aber natürlich weiß ich nicht, ob seine Chefs es zulassen werden, dass er einen wohlwollenden Artikel schreibt. Wir werden es sehen.

So bin ich auch wartend, ob dieses Mal ein wohlwollender Artikel erscheint.

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