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Dienstag 31. März 2020

Die Werte ändern sich: Hausuntericht, Hausgeburt und Selbstversorgung

Ist schon interessant wie ein ach so kleiner Virus die ganze Welt verändern kann – und zwar innerhalb von Wochen!

Das Hamsterrad steht still wenn der Virus es so will.

So konnten jetzt auch fest gefahrene Glaubensmuster und Wertvorstellungen sich schlagartig ändern:

Statt Schulpflicht, vorab ein praktisch unbesiegbarer Felsen in der BRD, gilt plötzlich Schulverbot. Die Kinder müssen daheim bleiben und dort lernen. Das nennt sich gelebte Bildungspflicht statt Schulpflicht. Im übrigen besteht in den meisten europäischen Ländern Bildungspflicht, das heißt die Vermittlung von Wissen ist für das Kind nicht an den Besuch einer Schule gebunden.

Statt Geburt im Kreissaal, vorab eine völlige Selbstverständlichkeit in der BRD, gibt es nun massives Interesse an Hausgeburten. Ist ja auch logisch: Wieso sollten Schwangere sich und ihr Neugeborenes gefährden durch eine Geburt im Krankenhaus, inklusive der schmerzlichen Situation, daß oft die Väter nicht mehr in den Kreissaal dürfen. Im übrigen ist eine Hausgeburt oft mit weniger Komplikationen versehen als eine Geburt im Krankenhaus. Ach ja, Hebammen, die eine Hausgeburt begleiten, sind selten und oft ausgebucht, die Versicherungskosten für Hausgeburtbegleitung sind extrem hoch (ca. 10.000 Euro pro Jahr – welche Hebamme kann sich das leisten?) – aber es braucht gar keine Hebamme für eine Geburt. Das geht auch ohne. Es nennt sich: Alleingeburt

Statt Einkauf im Supermarkt, vorab die beste Methode in der BRD um nicht als rechtsextremer Prepper verdächtigt zu werden, ist nun jeder froh, der einen eigenen Garten bestellen kann und jene, die es noch nicht haben, sehnen sich oft danach und streben in vielen Fällen zumindest mit Selbstversorgung anzufangen. Im übrigen ist es auch eine Freude, selber etwas ernten zu können, was darüber hinaus auch frischer und daher gesünder ist als gekauftes.

Hinweis:
Dies soll nicht zu einer neuen Ideologie führen. Statt ‚entweder-oder‘ kann auch ein ’sowohl-als-auch‘ gelten:
1. Es ist für Kinder und Jugendliche durchaus auch wertvoll sich mit Gleichaltrigen zu treffen, gemeinsam etwas zu unternehmen und auch gemeinsam etwas zu lernen.
2. Es gibt auch Situationen in denen eine Geburt im Krankenhaus sinnvoll ist. Eine Hebamme kann vorab helfen zu erkennen ob eine Komplikation vorliegt oder ein Risiko besteht.
3. Alles selber herstellen zu wollen wäre eine absurde und praktisch unmögliche Anstrengung. Märkte für den Austausch von Gütern werden also immer von Wert sein.

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