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Freitag 13. März 2020

Energie folgt der Aufmerksamkeit – versus – Bestätigungsfehler

Gestern erreichte mich eine Email einer langjährigen Freundin. Auf einen Teil des Textes antworte ich nun in der Öffentlichkeit, weil es viele Menschen interessieren dürfte. Dies hat sie mir geschrieben:

***

„Danke auch für die ausführliche Beschreibung der Ausführungen seitens Frank McCormack.
Ich bin verunsichert über Deine Haltung in dieser Pandemie Angelegenheit, weil ich deine Sichtweise hinsichtlich anderer Zustände so interpretiere:
Hinwendung der Aufmerksamkeit auf besorgniserregende Zustände verstärken jene.: Energie folgt Aufmerksamkeit.
Habe ich etwas falsch verstanden?“

***

Mit der ersten Zeile meint sie die Datei zum Corona-Virus SARS-CoV-2 und die Atemwegserkrankung CoVid-19, die wir auf unserer Waldgartendorfseite veröffentlichen. Diese Datei ist nunmehr in der 5. Version und hat aktuell 119 Seiten:
https://www.waldgartendorf.de/wegweiser/

Die in dieser Datei stehenden Texte, geschrieben von Frank McCormack, sowie auch die von ihm bei uns angebotenen Jungbrunnen-Seminare
https://www.waldgartendorf.de/jungbrunnen/
unterscheiden sich durchaus von meinem Schreibstil und meiner Art Seminare zu halten. Dies ist nicht verwunderlich, wir sind ja verschiedene Menschen mit unterschiedlicher Biographie und Erfahrung. Gleichwohl sind wir befreundet, können uns gut ergänzen und gemeinsam an Projekten arbeiten.

Nun zu meiner Haltung in dieser Pandemie Angelegenheit:

An erster Stelle finde ich es erstaunlich, diese Virus-Geschichte, und wie Menschen damit umgehen, zu beobachten. Wie ich im letzten Rundbrief vor 10 Tagen schon schrieb, werden mir die unterschiedlichsten Meinungen angetragen.

Sehr häufig kamen zu mir Mitteilungen wie: Viren gibt es nicht, alles ist nur Panikmache, da steckt etwas anderes dahinter, nur wer Angst hat kann krank werden, mit dem richtigen Glauben bleibt man gesund, nachdem zuerst Panik und Angst da war kann mir nun nichts mehr passieren, usw.

Dies hat sich die letzten Tage fortgesetzt. Fast jede Mitteilung zum Thema ist für mich ein Paradebeispiel für den Bestätigungsfehler. Mit diesem Begriff (engl. confirmation bias) bezeichnet man die Neigung, Informationen so auszuwählen, zu ermitteln und zu interpretieren, dass diese die eigenen Erwartungen erfüllen (bestätigen).

Witzigerweise neigen Menschen dazu, sich angegriffen oder beleidigt zu fühlen, wenn man ihnen mitteilt, das ihre Sicht wohl auf dem Bestätigungsfehler beruht. Diese Reaktion ist unnötig, denn der Bestätigungsfehler ist bei jedem und überall anzutreffen. Selbstverständlich habe ich auch diese Neigung, „Informationen so auszuwählen, zu ermitteln und zu interpretieren, dass diese die eigenen Erwartungen erfüllen.“ Mich kann niemand beleidigen, daß ich doch dem Bestätigungsfehler verfallen sei, weil ich weiß, daß dies bei jedem, also auch mir, immer so ist.

Die Frage ist, was der einzelne ERWARTET. Mit der Ausrichtung, die eigene Erwartung ändern zu können, kann man den Bestätigungsfehler ungefährlich machen. Wer nichts erwartet, wer alles was kommt annehmen kann, wer in der bedingungslosen Hingabe ans Sein, also in der Liebe ist, hat keinen Bestätigungsfehler. Aber Achtung: diese bedingungslose Liebe ist nicht nur rosa. Sich die Welt schön zu reden ist oft eine Wahrnehmungsverzerrung weil man es nicht erträgt das ganze Sein in allen Aspekten anzunehmen. Andererseits kann dass „die Welt schön reden“ meiner Ansicht nach der Auftakt sein den Bestätigungsfehler absichtlich als Werkzeug für die Zukunftsgestaltung zu nutzen. Wenn man eine schöne Zukunft ERWARTET, dann findet man auch die dafür passenden Informationen usw.

Womit wir beim Thema wären:
„Energie folgt der Aufmerksamkeit“

Lege ich meine Aufmerksamkeit auf besorgniserregende Zustände, dann verstärke ich sie?

Nun, es kommt darauf an. Man verstärkt zuerst die eigenen Sorgen. Und dann kommt es wieder darauf an, was man erwartet. Wenn ich beispielsweise ERWARTE, daß ich flink, elegant und treffsicher einer Bedrohung ausweichen oder sie meistern kann, dann ist die Aufmerksamkeit auf das Problem hilfreich für den erfolgreichen Umgang damit. Wenn ich jedoch erwarte, das ein Problem mich zu Grunde richtet, dann fördert die Aufmerksamkeit auf die Sorgen den eigenen Untergang.

Ich bin sicher, daß man der Pandemie alleine durch spirituelles Bewusstsein begegnen kann und dabei gesund und munter bleibt. Dies sehe ich als genau so reale Möglichkeit, wie Menschen, die sich nur durch die Berührung eines Türgriffs infizieren und innerhalb weniger Stunden sterben. Beides hat meines Erachtens nur bedingt etwas mit Bestimmung oder naturgegebener Konstitution zu tun. Man kann durch falsches Leben (ohne Bewegung, geschwächte Geisteskraft, schädliches Essen etc.) sich selbst chronisch krank und schwach machen, so daß man durch kleinsten Gegenwind umfällt. Man kann jedoch auch Körper, Geist und Seele trainieren bis dahin, daß man physisch, mental und emotional derart fit ist, das man Widrigkeiten entweder gar nicht begegnet (der sogenannte Zufall wird zum Freund) oder wenn doch, man sie locker bewältigt.

Die erfolgreiche alleinige Anwendung von spiritueller Ausrichtung beim Umgang mit der Pandemie traue ich allerdings nur jenen zu, die mindestens zehn Jahre lang meditiert sowie Herzzentrierung und Intuition trainiert haben. Und der Körper muss trainiert sein, denn ein gesunder Geist mag besonders gerne in einem gesunden Körper wohnen.

Ähnlich sehe ich es mit dem Immunsystem des Körpers: Ad hoc, von heut auf morgen, entsteht kein kampferprobtes Immunsystem, das mit allem souverän umgehen kann. Das braucht Jahre, wenn nicht gar Jahrzehnte.

In der aktuellen Lage der Pandemie sehe ich es als wertvoll an nicht in Hochmut zu verfallen und zu meinen, mir könne eh nichts passieren. Deshalb rate ich allen sich mit den empfohlenen Hygienemaßnahmen zu beschäftigen und diese zu leben. So schwer ist das nun wirklich nicht, sich häufig die Hände zu waschen und wenn, dann erst nach dem Hände waschen, ins Gesicht zu greifen.

Das mit dem „ins Gesicht fassen“ ist übrigens weit häufiger als viele ahnen. Selbst bei jenen, die uns erzählen, man solle nicht mit den Fingern ins Gesicht fassen, wird vorgelebt, daß sie es selbst tun, von dem sie uns abraten:

Filmdauer 1:22 Minuten: Officials keep warning the public not to touch their faces – and then do just that.

Darüber hinaus empfehle ich die genau Lektüre des Wegweiser Textes zur Pandemie:
https://www.waldgartendorf.de/wegweiser/

Und selbst, wenn man für sich meint, vieles davon schon zu wissen oder nicht zu brauchen, mögen diese Informationen wichtig bis lebensrettend sein für jene, die erst beginnen sich mit Selbstverantwortung in Sachen Gesundheit zu beschäftigen.

Zum Thema Selbstverantwortung:
Immer mehr wird klar, daß die sogenannte Regierung, oder präziser gesagt, die Vertreter der BRD-Regierung entweder nichts verstehen wollen, nichts verstehen können oder das sie gar absichtlich den Deutschen schaden wollen.

Aktuelles Beispiel von gestern Abend: Stellungnahme zum Coronavirus von Angela Merkel und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder.
https://youtu.be/nSE6CMOoHw8?t=434
Zitat Herr Söder: „Durch Corona ist die Welt eine andere. Und die Auswirkungen sind wohl viel tiefgreifender als wir es noch vor ein zwei Wochen überhaupt hätten ahnen können.“

Soll man bei so einer Aussage lachen oder weinen? Es ist doch viel mehr der Ausdruck der Unfähigkeit für ein politisches Amt. Wer schwere und zerstörerische Auswirkungen einer Virus Pandemie nicht für möglich hält, ja nicht einmal „ahnen“ kann, der hat doch keinen verantwortlichen Posten verdient!

Seit knapp zwei Wochen schon findet sich in meinem Blog ein Text über mögliche Auswirkungen. ICH habe geahnt was kommt. Aber ein Ministerpräsident nicht? Jemand, der aus einer viel höheren Position eine viel größere Übersicht haben sollte, behauptet im Ernst, es nicht hat ahnen zu können?

Seit dem 25 JANUAR beschäftige ich mich mit dem Coronavirus. Ich hatte innerhalb weniger Tage mit mehreren Menschen fachlichen Austausch und ahnte spätestens Ende JANUAR, was auf uns zukommen kann. Ich wußte allerdings damals noch nicht wie langsam, inkompetent und falsch die hiesige Regierung entscheidet.

Umgehend nahm ich Ende Januar mit Frank McCormack Kontakt auf und fragte ihn, wie er die Lage und die Entwicklung einschätzt. Am 29. Januar schrieb er mir:

„So ähnlich sehe ich das auch:
https://www.welt.de/debatte/kommentare/article205421265/Coronavirus-in-Deutschland-Warum-die-Apokalypse-nicht-kommen-wird.html
Allerdings gibt es eine Ungewissheit: die lange Inkubationszeit, d.h. die Phase, da das Virus vom Überträger gestreut wird, aber dieser noch keine Symptome zeigt, so dass weder er, seine Kontaktpersonen noch etwa Medizinpersonal gewarnt sind.
Ein solcher Fall in einem Kegelclub kann natürlich weit mehr Schaden anrichten, als in anderen Fällen. Nehmen wir an, es ist der Ausbilder von 100 Schiedsrichtern, die ihrerseits dann wieder zeitnah in ihren Heimatvereinen trainieren und agieren … plus Fussballstadion mit lauter Fans ‚auf Tuchfühlung‘ und schon haben wir eine Explosion der Fallzahlen. Noch besser eine Ausbildung von Notärzten, deren Ausbilder schon unerkannt erkrankt ist, und die eigentlich … die Epidemie bändigen helfen sollten.
Genau diesem Umstand wird man nur durch möglichst übervorsichtige und radikale und weitgreifende Quarantäne gerecht, was aber im diktatorischen Rotchina derzeit wohl praktiziert wird, siehe Klinikplätze für 100.000 Patienten quasi über Nacht.“

Wie wir heute wissen war die damalige Einschätzung der WELT („Das neue Coronavirus ist bei weitem nicht so gefährlich wie Sars, das vor knapp 17 Jahren 800 Menschen tötete.“) viel zu milde, denn mittlerweile sind nach offiziellen Angaben schon über 4000 Menschen gestorben. siehe: https://de.statista.com/themen/6018/corona/

Nur drei Tage später, am 1. Februar, hatte sich Frank McCormack weit intensiver mit der Lage beschäftigt. Er schrieb mir seinerzeit folgende Einschätzung:

„Auch die Idee, dass China die Zahlen schönt, ist zwar denkbar, aber … die statistischen Kurven der Ausbreitungen in anderen Ländern, mit zugegeben noch weniger Infizierten, ähneln den chinesischen WHO-Meldungen, was dafür spricht, dass China zumindest nicht die Virulenz schönredet, auch wenn meinetwegen dort schon doppelt soviele als zugegeben krank sein mögen – diese Kurven scheinen zu zeigen, dass das Virus wegen der symptomlosen ersten 14 Tage i.d.R., jetzt, da man gewarnt ist, nach zwei Wochen diagnostiziert wird, meist jedenfalls richtig. Das heisst für mich, dass man in zwei mal zwei Wochen, also Ende Februar, wohl ziemlich genau weiss, wie virulent es wirklich ist und wo man aufpassen muss.“

Und was geschah GENAU Ende Februar? Dir Fallzahlen von Corona-Infizierten gingen schlagartig in die Höhe. Es war nun klar, daß dieser Virus sehr virulent ist. Die zeitliche Einschätzung von Frank McCormack war zu 100% zutreffend!

Bildquelle, abgerufen am 13.3.2020:
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1101414/umfrage/fallzahl-des-coronavirus-in-deutschland-frankreich-spanien/

Zwischenzeitlich hatte Frank McCormack in fast übermenschlicher Leistung eine fachliche Abhandlung zum Thema gestartet (Version 1 von Anfang März hatte damals schon über 50 Seiten). Ich habe umgehend am 2. März die Unterseite /wegweiser/ auf unserer Webseite eingerichtet um dieses Handbuch kostenlos der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen:
https://waldgartendorf.de/wegweiser

Das heißt im Zusammenhang betrachtet: Als Herr Söder und Frau Merkel noch nicht einmal ahnten, was kommt, waren wir schon fertig mit der Veröffentlichung eines Handbuches, in der zu finden ist, was jeder Mensch tun kann!

Herr Söder sprach gestern im übrigen einen weiteren Text, den ich ungeheuerlich finde:
https://youtu.be/nSE6CMOoHw8?t=559

„Es darf auf keinen Fall dazu führen, daß wir wie in Italien und anderswo in die Situation kommen, daß in den Krankenhäusern Entscheidungen getroffen werden muss, welcher Patient in welchem Alter behandelt wird. Dies ist nicht vereinbar mit unserer humanitären Auffassung einer modernen und nachhaltigen Gesundheitspolitik.“

Hat Herr Söder eigentlich gemerkt, daß er mit dieser Formulierung den Italienern (und anderen) unterstellt, daß jene verzweifelten Ärzte, die im kriegsähnlichem Katastrophenzustand ihr Bestes geben, eine inhumane Auffassung hätten??

Das Verhalten unrettbare Patienten nicht zu behandeln und sterben zu lassen nennt sich Triage. Das wird auch hierzulande kommen, wenn der Deutsche Schlafmichel sich weiterhin treudumm zu spät und zu schwach an die Empfehlungen der Regierung hält.

Ach ja, in dem Handbuch von Frank McCormack findet sich schon in der ersten Ausgabe vom 1. März eine Abhandlung zur Triage:

„Wenn es ganz schlimm kommt, und potentiell steht dem nichts im Wege, so greift man zur selben Strategie, wie im Lazarettbetrieb im Krieg oder bei Grosskatastrophen wie Explosionen usw.: der Triage. Dabei werden Menschen in drei Gruppen geteilt: diejenigen, die sowieso sterben, überlässt man ihrem Schicksal, evtl. auch dem Feind, evtl. drückt man ihnen noch Medikamente zur Selbsttötung in die Hand, bevor man sich der zweiten Gruppe widmet, denen, bei denen noch Hoffnung besteht. Die dritte Gruppe, das sind, im Krieg, die Leichtverwundeten, die im Zweifel für sich selbst sorgen und ggf. sogar weiterkämpfen können, die werden auch nicht versorgt, denn das können sie noch halbwegs selbst. Das ist die Triage. Und sie funktioniert. Würden sich die Lazarette ab dem Moment, da deren Ressourcen nicht mehr hinreichen, den schwersten und hoffnungslosen Fällen widmen, würden die andern beiden Gruppen irgendwann entweder auch zu hoffnungslosen Fällen, oder der Feind jedenfalls erränge die Oberhand. Das Szenario habe ich nicht erfunden, das steht so in jedem Fachbuch zu dieser Materie.“

Die Anwendung der Triage ist also fachliche Praxis und angewandte Humanität. Wenn nun ein Ministerpräsident dieses in Katastrophen wichtige Verhalten herabwertet und als inhuman darstellt, dann ist für mich noch offensichtlicher, das er entweder keinen gesunden Verstand besitzt oder die Sachlage als derart ausweglos und schlimm erkannt ist, so daß er absichtlich lügt nur um Panik zu verhindern.

Man beachte in diesem Zusammenhang das Schreiben vom Arzt Dr. Daniele Macchini aus dem Krankenhaus im italienischen Bergamo:

„Ich verstehe die Notwendigkeit, keine Panik zu erzeugen. Aber wenn die Tragweite dessen, was passiert, die Menschen nicht erreicht und ich immer noch spüre, dass sich Menschen einen Dreck um die Empfehlungen scheren und sich beschweren, weil sie nicht ins Fitnessstudio oder Fußballspiele gehen können, dann erschaudere ich. […]
Ich selbst beobachtete mit einigem Erstaunen, wie das gesamte Krankenhaus in der vergangenen Woche neu organisiert wurde – als unser gegenwärtiger Feind noch als Gespenst im Raum stand und noch gar nicht da war: Die Stationen wurden langsam buchstäblich „geleert“. Die nicht so dringenden Aktivitäten wurden unterbrochen, die Intensivstation nach und nach freigemacht, um so viele Betten wie möglich zu schaffen. Es entstand eine Stille und surreale Leere in den Korridoren des Krankenhauses. Es war, als ob wir auf einen Krieg warteten, der noch nicht begonnen hatte und von dem viele (einschließlich mir) nicht so sicher waren, dass er jemals mit einer solchen Grausamkeit kommen würde. […]
Nun, die Situation ist jetzt, gelinde gesagt, dramatisch. Es fallen mir keine anderen Worte ein. Der Krieg ist ausgebrochen und die Kämpfe halten Tag und Nacht ununterbrochen an. […]
Einer nach dem anderen tauchen die armen Unglücklichen in der Notaufnahme auf. Sie haben aber nicht die Beschwerden bei deiner normalen Grippe. Wir müssen aufhören, zu sagen, es sei wie eine schlimme Grippe. In meinen zwei Jahren hier habe ich gelernt, dass Menschen aus Bergamo nicht grundlos in die Notaufnahme kommen. Sie haben sich auch diesmal richtig verhalten, haben alle Hinweise befolgt: eine Woche oder zehn Tage zu Hause mit Fieber, ohne rauszugehen und eine Infektion zu riskieren. Aber jetzt können sie es nicht mehr ertragen. Sie atmen nicht genug, sie brauchen Sauerstoff.
Es gibt nur wenige Therapiemöglichkeiten für dieses Virus. Der Krankheitsverlauf hängt hauptsächlich von unserem Körper ab. Wir Ärzte können die Patienten nur unterstützen. Seien wir ehrlich: Man hofft vor allem darauf, dass die Körper das Virus von alleine bekämpfen. […]
Und während es in den sozialen Medien immer noch Menschen gibt, die sich rühmen, keine Angst zu haben, die die Hinweise ignorieren und protestieren, weil ihre normalen Lebensgewohnheiten „vorübergehend“ außer Kraft gesetzt sind, findet die epidemiologische Katastrophe statt.
Es gibt jetzt keine Chirurgen, Urologen und Orthopäden mehr: wir sind nur noch Ärzte, die plötzlich Teil eines einzigen Teams werden, um diesem Tsunami, der uns überwältigt hat, zu begegnen. Die Fälle multiplizieren sich, wir kommen auf eine Rate von 15-20 Aufnahmen pro Tag, alle aus dem gleichen Grund. Die Ergebnisse der Abstriche kommen nun nacheinander: positiv, positiv, positiv. Plötzlich bricht die Notaufnahme zusammen. Es werden Notfallregelungen erlassen: In der Notaufnahme wird Hilfe benötigt. Eine schnelle Besprechung, um zu erfahren, wie die Software der Notaufnahme funktioniert, und ein paar Minuten später sind sie bereits unten, neben den Kriegern an der Kriegsfront. Auf dem PC-Bildschirm steht immer der gleiche Grund für die Aufnahme: Fieber und Atembeschwerden, Fieber und Husten, Atemstillstand, usw… Die Untersuchungen, die Radiologie immer mit demselben Satz: Beidseitige Lungenentzündung. Einige müssen bereits intubiert und in die Notfallstation geschickt werden. Für andere ist es einfach zu spät… […]
Aufgrund des Mangels an bestimmten Geräten sind ich und viele andere Kollegen trotz aller Schutzmöglichkeiten, die wir haben, gefährdet. Einige meiner Kollegen haben sich bereits infiziert und einige ihrer Familien kämpfen bereits mit dem Tod.
Sagen Sie Ihren Familienmitgliedern, die älter sind oder andere Krankheiten haben, dass sie zu Hause bleiben sollen. Bringen Sie ihnen bitte ihre Einkäufe. […]

Der komplette Text (verfasst am 6. März) ist hier zu lesen:
https://www.n-tv.de/panorama/Dr-Daniele-Macchini-im-Wortlaut-article21633361.html

Wer immer noch nicht glauben kann, daß wir es wirklich mit einer umfassenden und realen Herausforderung zu tun haben, möge dieser Text helfen den Ernst der Lage zu erkennen:
https://www.politplatschquatsch.com/2020/03/spa-beiseite-wie-corona-zum-handeln.html

Dieser Text ist eine Übersetzung basierend auf diesem englischen Text:
https://medium.com/@tomaspueyo/coronavirus-act-today-or-people-will-die-f4d3d9cd99ca

 

Während ich diesen Rundbrief schreibe kommt soeben per email ein Link von einem Video, in dem ein Redner sagt, die Mikrobe ist nichts, der gesunde Körper ist alles (mit Bezug zu Louis Pasteur). „Wenn ihr also einen gesunden Körper habt, werdet ihr nicht krank.“ sagt der Redner. Und dann redet er über die Lügen der Medien und der Gefährlichkeit von 5G.

Nun, ich gebe diesen Link absichtlich nicht weiter, weil ich diesen Redner für einen üblen Demagogen halte. Das Zitat von Pasteur mag stimmen, doch wer hat schon immer einen „gesunden“ Körper? Und dann stellt sich die Frage, wie denn die Kranken krank wurden, die hatten doch auch irgendwann einen gesunden Körper, oder etwa nicht?
Die Lügen der Medien sind sicher ein großes Problem und die Funkwellen von Handytelefonen sehe ich auch als eher gesundheitsschädlich. Aber die Lügen dieses Redners sind auch gefährlich, denn sie sind verpackt in Pseudowissenschaft. Deswegen gehe ich weiter nicht auf diesen Redner ein.

Mikroben haben viele wertvolle Funktionen. Unter anderem helfen sie dabei schwache und kranke Lebewesen in den Humuskreislauf zurück zu holen. Dabei ist es egal ob man diese Mikroben nun „Virus“ nennt oder nicht. Hier habe ich dazu schon einmal geschrieben:
http://www.konstantin-kirsch.de/2020/03/es-ist-irrelevant-ob-viren-existieren-oder-nicht.html

Sollte man selbst also nicht, oder noch nicht in den Humuskreislauf zurück wollen, dann hat man die Möglichkeit den eigenen Körper zu kräftigen. Und genau dafür bieten wir das Jungbrunnen-Seminar an:
https://www.waldgartendorf.de/jungbrunnen
Und da wir bei diesen Seminaren logischerweise auch Menschen dabei haben, die noch nicht top fit sind, werden wir bei akuter Pandemie, wie derzeit, selbstverständlich auch besondere Hygienemaßnahmen einhalten.

Ich sehe die gesamte Welt an einem Scheideweg:

Die alte Welt wird derzeit ausgebremst und gestoppt. Nach einer Pause wird sich dann alles wieder in Bewegung setzen. In welche Richtung es dann geht, wird sich zeigen und es wird durch alle mitbestimmt, die sich einbringen.

Ob nun die Menschheit in eine 5. Dimension aufsteigt, ob alles Papier- und Girogeld ungültig wird und ein Goldstandard kommt, ob eine NWO-neue Weltordnung entsteht, ob ein Eurasischer Riesenstaat geformt wird, ob derzeitige Republiken wie USA und BRD in einzelne Staaten zerfallen und wieder Kaiser und Könige ausgerufen werden, oder ob die Menschheit in märchenhaften paradiesischen Gärten lebt (was meine Ausrichtung ist) werden die Menschen erleben die körperlich und geistig fit genug sind für die aktuellen Turbulenzen.

Deshalb noch einmal die Empfehlung für das von uns angebotene Jungbrunnen-Seminar:
https://www.waldgartendorf.de/jungbrunnen
Je nach dem wie es mit der Pandemie weiter geht ist dies vielleicht auch das beste finanzielle Investment, die in der derzeitigen Lage gemacht werden kann: Investieren in die eigene Gesundheit und damit ins eigene Überleben.

Und bitte lest das Handbuch von Frank:
https://waldgartendorf.de/wegweiser

Soweit meine etwas ausführliche Antwort auf die Frage nach meiner Haltung zur Pandemie.

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