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Freitag 11. Dezember 2020

Vorbereitungen für die Zeit nach Corona

Der folgende Text wurde von mir am 6. 12. 2020 an meine Rundbrief-Abonnenten versendet .
(Newsletter-Anmeldung über diese Seite: https://www.waldgartendorf.de/newsletter/)

Nun bekam ich mehrere Anfragen ob ich den Text auch veröffentlichen würde, was ich hiermit in leicht korrigierter Version mache.

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Guten Morgen am 2. Advent,

heute ist der 6. Dezember, der Tag des Nikolaus. Gerade in diesem Jahr, in Zeiten von ‚Lockdown‘ und Ausgangssperre, passt es diesen Tag zu würdigen. Der Bischof Nikolaus wirkte vor 1700 Jahren in Myra (heutzutage Türkei) und soll unter anderem das Leben unschuldig eingesperrter Menschen gerettet haben.

In zweieinhalb Wochen ist Weihnachten, das traditionelle Fest der Liebe, der Familie, des Schenkens. Beeinträchtigt werden diese Gedanken durch die mit Corona begründeten politischen Entscheidungen.

Schon längst fühlt sich die Bedrohung, eventuell an einem Virus zu erkranken, vernachlässigbar klein an im Vergleich zu den konkret erlebbaren Bedrohungen und Schäden in praktisch allen Lebensbereichen.

Von einem langjährigen Bekannten bekam ich beispielsweise eine email, in der unter anderem steht: „… es ist schrecklich zu sehen, wie viele Menschen unter diesen Maßnahmen leiden, im Bekanntenkreis eines Freundes haben 4 Männer mit Schulden zwischen März und Mai 2020 Suizid begangen.“

Mir ist bewusst, das solche Nachrichten für gewöhnlich tabuisiert werden mit der Begründung der Sorge um Nachahmer. Aktuell sehe ich es jedoch als wichtig an, genau dies zu thematisieren, denn es kann gut sein, das die kommenden Herausforderungen noch weit größer werden als das Bisherige. Und wer die Corona-Zeit gesund und munter überstehen will sollte an erster Priorität sich selbst wertschätzen und sich nicht umbringen EGAL was im Außen passiert.

Ich kann jeden zutiefst verstehen, der die aktuellen politischen Entwicklungen wahrnimmt als Weg in eine faschistische Diktatur. Das kann man mit Grauen und Abscheu betrachten und versuchen dagegen anzukämpfen. Dabei ist jedoch zu bedenken, ein Kampf „gegen“ etwas für gewöhnlich das Bekämpfte nährt und stärkt. Sicher ist auf jeden Fall, das die derzeitige Phase vorüber gehen wird. Die derzeitige große Wandlung wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch das Finanzsystem erwischen. Im großen Stil Schulden zu machen während gleichzeitig die Wirtschaft runter gefahren wird, hat noch nie ein Staat überleben können. So etwas geht einfach nicht.

Ob nun eine Hyperinflation kommt, ein Währungscrash, eine Weltwährung oder die komplette Abschaffung des Geldes – wir wissen es nicht. Das WorldEconomicForum macht auf jeden Fall schon Werbung für ein von ihnen angestrebtes „GreatReset“, also einen großen Neustart. Ich kann mir zwar nicht vorstellen, das von dort aus irgendetwas wirklich neues, lebensfreundliches und menschliches kommen kann, aber das Ende des Bisherigen scheint nah.

Konkret ist die Frage, wie man im hier und jetzt geschickt mit der Situation umgeht. Wie sieht die bestmögliche Vorbereitung aus, für das was kommt?

Da wir nicht genau wissen was kommt, ist eine Bandbreite an Schritten günstig.

An erster Stelle steht, wie oben geschrieben, die Entscheidung sich selbst wertzuschätzen, egal was passiert. Und dies meine ich auch insbesondere in Situationen, in denen die Presse Lügen und Hetze verbreitet über Menschen, die einen Ausweg suchen aus dem vermeintlich Ausweglosen. Die Massenmedien haben eh längst bewiesen lebensfeindliche Propaganda zu verbreiten anstatt sich der Wahrheit und der Menschlichkeit zu verpflichten.

Zu dieser Sorge um sich selbst gehören auch so Selbstverständlichkeiten wie ein paar Vorräte an Wärme, Licht, Wasser und Lebensmitteln.
Besonders empfehlenswert sind hochwertige Lebensmittel, beispielsweise aus sibirischen Zedern, die in unserem Webshop zu bekommen sind: https://www.waldgartendorf.de/shop/zedernprodukte/

Ein Freund schrieb mir, das ich nicht nur mitteilen solle, das sie [die Zedernprodukte] verfügbar sind. [dies hatte ich in einem früheren Rundbrief geschrieben] Der Nutzen sei viel wichtiger mitzuteilen. Hm, ja das stimmt. Nur gerät man bei so guten Produkten sehr leicht in Richtung von Heilaussagen, was man aber besser vermeiden sollte, denn Heilaussagen darf man bei Lebensmitteln nicht machen. Ich lehne auch die Aussage ab, das Zedernöl alle Krankheiten heilen könne, vielmehr stellen hochwertige Lebensmittel, wie beispielsweise Zedernöl, die Nährstoffe bereit, die ein gesunder Körper braucht, um sich gesund erhalten zu können.

Neben guten Lebensmitteln für den Körper braucht auch unser Geist gesunde Nahrung. Besonders empfehlenswert sind hierfür die Anastasia-Bücher, geschrieben für den Weg durch die große Krise und für die bessere Zeit danach. Mir ist ein Mann bekannt, der konkret durch die Lektüre dieser Bücher vom geplanten Selbstmord abgelassen hat, weil er wieder eine Perspektive für sein Leben gefunden hat:
https://www.waldgartendorf.de/shop/anastasia/

Zur Sorge um sich selbst gehört auch, den eigenen Körper gesund zu erhalten, in dem man ihn nicht verletzt und konfrontiert mit potentiell schädlichem. Konkret rate ich diesbezüglich jedem, Impfungen kritisch zu betrachten und wenn überhaupt, nur das an sich ran zu lassen, was Jahrzehnte lang erprobt und bewährt ist.

An zweiter Stelle ist die Sorge um die Mitmenschen. Hierbei kann es sich handeln um Menschen, die erst in der Zukunft den Glauben an die Medien verlieren werden, oder um Menschen, die bisher nicht im Geringsten an Vorratshaltung dachten. Für diese Mitmenschen sollte man so gut es geht auch vorbereiten, also ein paar Vorräte extra anlegen und sich darauf einstimmen jenen Menschen seelischen Beistand zu leisten wenn diese plötzlich vor den Scherben ihres bisherigen Lebens stehen. Es geht dann nicht darum zu bevormunden, sondern aufzufangen.

Neben dem eigenen Leben sind Mitmenschen das wichtigste und wertvollste, was wir haben können.

Und auch bezüglich des zu erwartenden Endes des bisherigen Geldes ist das Miteinander zwischen Menschen der wertvollste Weg. Es ist so traurig und absurd, das Menschen sich wegen finanziellen Schulden das Leben nahmen, während andere Menschen depressiv wurden, weil sie nicht wussten, wie sie ihr Geld sichern können vor Wertverlust!

In der Lage, das eigene Ersparnisse womöglich über Nacht wertlos werden könnten, erscheint es weit besser dieses Geld anderen Menschen zu geben, die damit beispielsweise ihre Schuldenlast tilgen können, oder die gewillt sind etwas aufzubauen, was nach der Krise von Wert ist.

Man kann beispielsweise bei dem regionalen biologischen Bauernhof, bei dem man gerne einkauft, nachfragen wie die finanzielle Lage ist und ob man etwas Geld leihen kann (Rückzahlung in Naturalien), bzw. ob man jetzt schon das Geld geben kann für Nahrungseinkäufe der kommenden Jahre. Im günstigsten Fall kann der Bauer all seine Schulden los werden (und sehr viele Bauern haben Schulden) und man selbst bekommt dann noch Lebensmittel, wenn alle Geschäfte geschlossen haben sollten…

Wer in der eigenen Nachbarschaft nicht genügend Menschen und Unternehmen findet, denen auf diese Weise geholfen werden kann, möge in der folgenden Liste etwas finden, was dem eigenen Herz zusagt:

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Heuhof Breitau
Nur 20 km von unserer Adresse entfernt liegt das Dörfchen Breitau. Dort gibt es die Herberge/das Restaurant Heuhof. Man kann dort im Heubett nächtigen und Speisen geboten bekommen, aus frischer Ernte aus dem eigenen Garten. Zubereitet wird vorzugsweise auf dem Holzherd. Der Heuhof Breitau ist unser Caterer bei Seminaren oder auch die Adresse, in der wir gerne mit Besuchern einkehren – zumindest war dies so vor Corona – und wir wünschen uns, das dies auch nach Corona wieder so sein wird. Die Umsatzeinbußen sind enorm, Mit Essens-Abholung und ganz wenigen Märkten konnten sie sich bisher gerade so über Wasser halten, doch eine dringend nötige Reparatur im Haus wurde nun zum großen Problem weil das erhoffte Weihnachtsgeschäft verboten wurde.
Im Gespräch habe ich erfahren, das sie bereit sind Gutscheine zu verkaufen, so das sie jetzt die schwierige Zeit überstehen. Eingelöst werden können diese Gutscheine sobald es passt in der Zukunft für Essen oder Übernachtung.

Kontakt:
Heike Brüggemann
05653/9173345
www.heuhof-breitau.de

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Martin Roth aus Dörentrup, Kreis Lippe, plant einen essbaren Wald anzulegen. Dafür braucht er einen Traktor (Geräteträger, Fendt GT 220). Er hat schon einen gut erhaltenen gefunden und angezahlt, doch nun fehlen ihm noch einige tausende an Euros für die Begleichung des Gesamtpreises (10.000€). Ich kenne Martin seit vielen Jahren und staune regelmäßig über seine Kreativität und Schaffenskraft. Sein Plan ist es Anteile zu je 500 Euro anzubieten mit einem Darlehensvertrag. Während der Darlehenszeit ist es möglich anstatt Zinsen Produkte aus eigener Herstellung zu bekommen. Weiterhin plant Martin für jeden vergebenen Anteil in Höhe von 500 Euro mindestens 5 Festmeter Brennholz zu machen und vorrätig zu halten um im Fall der Fälle dies als Natural-Sicherheit bieten zu können.
Sollte er mehr Anteile angeboten bekommen, als er für den Traktor braucht, erwägt er zusätzliche 3 Hektar kaufen, die ihm vor kurzem günstig angeboten wurden. Dort kann er dann noch weit mehr essbaren Wald anlegen.

Kontakt:
Martin Roth
05265 9558278
essbarer-wald@rawaule.net
www.rawaule.net

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Robert Briechle und sein Mutterhof im Allgäu
Seit Jahren kenne und schätze ich Robert, der sich ununterbrochen einsetzt für ein Leben in und mit der Natur. Als Sohn einer Bauernfamilie hat er den direkten Bezug zum Land und zu den Ängsten und Sorgen derer, die große Flächen Land bewirtschaften ohne dabei finanziell auf einen grünen Zweig zu kommen. Robert entwickelt immer wieder neue Ideen um einerseits den Boden zu verbessern und den Humus wieder aufzubauen. Darüber hinaus findet er immer wieder kreative Ansätze damit Mensch und Land zusammen finden können. Eins der neueren Projekte von Robert ist der Mutterhof. Hierbei handelt es sich um ein umfassendes Konzept für die Umgestaltung vorhandener landwirtschaftlicher Betriebe:
https://mutterhof.org/das-mutterhof-konzept/

Zur weiteren Verwirklichung dieser Vision hat Robert eine Spendensammlung gestartet in der er statt dem englischen Wort Crowdfunding das deutsche Wort Krautfindung gewählt hat:
https://mutterhof.org/donations/krautfindung/

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Nun zu unseren eigenen Vorhaben:
Vor 5 Jahren konnten wir mit einer beispiellosen Spendensammlung die ehemalige Dorfschule im Ort Bauhaus kaufen. Aus dem Gebäude, das wir jetzt ‚Waldgärtnerhaus‘ nennen, wollen wir Stück für Stück ein Zentrum der Familienlandsitzbewegung machen;
https://wghbauhaus.de/

Hier haben wir schon mehrere Veranstaltungen und Seminare angeboten. Auch läuft von hier aus der Versand von Anastasia-Büchern und Zedernprodukten. Der Garten hinter dem Haus wird zu einem essbaren Waldgarten entwickelt damit Besucher einen kleinen Eindruck bekommen können, wie manche Aspekte eines Landsitzlebens sein könnten. Im Haus realisieren wird einiges was im Hausbau auf einem Landsitz von Wert ist. Hierbei geht es beispielsweise um besonders effiziente Holzöfen, es geht um wohltuende Strahlungsheizung, gesunde Raumbeleuchtung und vieles mehr.
Nach dem erfolgreichen Kauf, danke allen Spendern, ebbte allerdings der Geldfluss ab, der dringend nötig ist um die weitere Sanierung des Hauses zu bewerkstelligen.
Auf dieser Seite findet sich die Bankverbindung unseres Fördervereins für Spenden:
https://wghbauhaus.de/spenden.htm
Dringend ist beispielsweise die Sanierung aller Fenster des Gebäudes, was mehrere tausende, eher zehntausende Euros kostet. Eigentlich nicht viel, wenn man bedenkt wofür Millionen und Milliarden ausgegeben werden, für uns als kleiner Verein ist es jedoch so viel, das wir Spenden dringend brauchen.

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Für die Sanierung von verdichteten Böden hat sich seit Jahrzehnten eine Entwicklung aus Australien bewährt: Der Yeomans-Pflug ist eigentlich kein Pflug im üblichen Sinne. Das heißt, er belässt die Bodenschichten wie sie sind und wendet nicht. Allerdings schneidet er Ritzen in den Boden, gegebenenfalls auch durch eine Grasschicht, und erzeugt kleine Hohlräume in Form von Röhren im Boden in denen Regenwasser in den Boden fließen und so versickern kann. Einerseits wird so der Boden wieder zu einem Wasserspeicher, es gibt weniger Hochwasser, der Boden wird fruchtbarer und das ganz besonders wertvolle ist, das durch die geschickte Ausrichtung der Bearbeitungsrichtung das Sickerwasser in der Richtung gelenkt wird. Man kann so einerseits trockene Stellen im Gelände mit Wasser versorgen, man kann bei entsprechender Flächengröße auch Quellen entstehen lassen.
Diese Bodenverbesserung inkl. Wasserlenkung ist auch wertvoll, wenn man lebende Häuser anlegen will: http://www.naturbauten.org

Der Entwickler des Pfluges, Herr Yeomans, sagt, das ein Boden, der richtig mit dem Yeomanspflug bearbeit wird nach 3-5 Jahren so viel Mutterboden und Humus aufgebaut hat, wie im Wald erst in 100 Jahren entsteht. Damit kann man sogar Boden schneller regenerieren als per Erosion zerstört wird.
Unverständlicherweise gibt es in Deutschland diese Geräte fast gar nicht. Ich kenne nur eine Adresse in Süddeutschland, an der ein Yeomans Pflug steht. Dann hörte ich noch, das es einen weiteren Pflug im Norden Deutschlands geben würde. Es ist also sinnvoll, wenn über Deutschland verteilt mehrere dieser Geräte einsatzbereit wären, damit man regional leihen kann.

Wir wollen vom Förderverein aus einen Yeomans-Pflug anschaffen, um einerseits eigenes Gelände zu bearbeiten und andererseits auch anderen Menschen anzubieten deren Land zu verbessern.

Der Kostenaufwand für ein Gerät inkl- Versand beträgt grob 8000 Euro.
Nachlesen über die Funktionsweise kann man hier (englisch):
http://yeomansplow.com.au/

Spendengelder für dieses Vorhaben laufen auch über das Konto vom Förderverein:
https://wghbauhaus.de/spenden.htm
Jedoch mit dem Betreff: „Yeomans-Pflug“

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Abschließend mag ich noch hinweisen auf das Selbstmach-Geld-Projekt Minuto:
Im Jahr 2009 träumte ich davon, das jeder eigenes Zahlungsmittel selber herstellen kann. Diese Idee wurde weiter entwickelt und ist einsatzfähig.
Möglicherweise ist dies in den kommenden Jahren von besonderer Bedeutung:
https://minutocash.org/

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Allen, die bis hier hin diesen langen Rundbrief gelesen haben, gilt meine besondere Wertschätzung und mein intensiver Dank!

Möge die Vorweihnachtszeit, der Jahreswechsel und das kommende Jahr eine gute Vorbereitung auf die neue Zeit werden.

Viele Grüße
Konstantin

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