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Sonntag 6. März 2022

dritte Kategorie im Kopf nötig

Vor ein paar Tagen schrieb ich folgenden Texte als Info-Briefe an meine Newsletter-Abonnenten.
Mein Eindruck ist, daß noch mehr Menschen es lesen sollten, deshalb veröffentliche ich die Texte nun hier im Blog:

*****

Nun mag ich noch ein paar Gedanken teilen zu den Ereignissen in der Ukraine und darüber, wie wir weise damit umgehen können.

Es ist üblich, sich bei Konflikten oder Streitigkeiten zu positionieren auf die eine oder andere Seite. Dies gilt auch oft beim Sport, beispielsweise beim Fußball. Sehr viele Zuschauer fiebern mit „ihrer“ Mannschaft mit, wobei diese Mannschaft selbstverständlich nicht ihnen gehört, eher haben sie sich selbst entschieden einer Seite den Vorzug vor der anderen Seite zu geben. Oft ist dies mit einem regionalen Bezug gegeben (Stadt oder Land).

Dieses Verhalten habe ich schon oft beobachtet, konnte es aber nie so richtig nachempfinden. Ich habe beispielsweise immer geklatscht, wenn durch besonders gelungene Körperkunst ein Tor entstand – egal auf wessen Seite, denn ich war ja innerlich  auf keiner der beiden Seiten. Oft hat dies zu Verwirrung bei meinen Mitmenschen geführt. Wiederholt wurde ich aufgefordert mich klar zu positionieren. So etwas mache ich jedoch nur, wenn ich darin einen Sinn sehe. Und beispielsweise bei Fussball sehe ich keinerlei Sinn darin, mich auf irgendeine Seite zu positioneren.

Vor kurzem hat der Informatiker Herr Danisch es trefflich formuliert:

In Kriegszeiten, vor allem in der heißen Phase, könnt Ihr gar nichts glauben. Das erste Opfer im Krieg ist die Wahrheit.
[…]

Ich weiß jetzt auch nicht, was ich Euch raten soll, weil ich ja auch nicht weiß, was da stimmen kann und was nicht, ich kenne Land, Leute, Sprache überhaupt nicht, war noch nie dort.

Ich rate einfach dazu, solche Informationen erst mal weder für wahr, noch für falsch zu halten, sondern zu sammeln, zu sortieren, und zu einem späteren Zeitpunkt, wenn es geht, zu verifizieren oder zu falsifizieren.

Ich möchte an dieser Stelle nämlich – auch als Hinweis auf wissenschaftliches Vorgehen – auf einen weiteren Denkfehler hinweisen, der vielleicht auch mit der Amygala zu tun haben könnte: Wir neigen nämlich dazu, Informationen sehr schnell in gut und böse, wahr und falsch, links und rechts, feministisch und sexistisch, haram und halal einzustufen. Oder wie ich sagen würde: Eigenes Rudel und Feindrudel.

Das untrainierte Gehirn kennt nur diese zwei Kategorien und will Informationen sofort einteilen.
[…]

Man muss aber einfach lernen, Informationen auch in die Kategorie „Weiß ich (noch) nicht“ einzustufen, sie aber trotzdem nicht zu vergessen. Wir müssen uns im Kopf so eine dritte Kategorie aufbauen (Teil des wissenschaftlichen Arbeitens, an dem vor allem Linke, Geisteswissenschaftler und Gender-Zombies grundsätzlich scheitern), nämlich den Stapel von Informationen, Behauptungen, Aussagen, von denen wir nicht wissen, ob sie stimmt, und sie für später aufbewahren, um sie bei Gelegenheit oder als Aufgabe zu prüfen.

Quelle: https://www.danisch.de/blog/2022/02/25/fake-news-oder-doch-wahr-wurden-wir-belogen/

In dieser Betrachtung ist offensichtlich, daß die Massenmedien sich nicht an diese Empfehlung der dritten Kategorie halten. Sie bieten dem Medien-Konsumenten nur zwei Möglichkeiten (für oder gegen). Aktuell erscheint es oft noch krasser, in dem nur eine einzige Möglichkeit angeboten wird (Putin sei böse / man muss den aktuellen Krieg schlecht finden).

Und selbst die schon oft sprachlich und inhaltlich souverän aufgefallene Sarah Wagenknecht kam ins Straucheln bei der Konfrontation mit der Forderung, daß sie sich doch gegen Putin und gegen diesen Krieg zu positioneren habe.

All dies passt zur üblichen Verhaltensweise der Massenmedien die Bürger NICHT beim Denken zu trainieren sondern eher im betreuten Denken zu fixieren. Wie Herr Danisch geschrieben hat: „Das untrainierte Gehirn kennt nur diese zwei Kategorien und will Informationen sofort einteilen.“

Zum Training des Gehirns gehört es, sich mit der Geschichte zu beschäftigen, mit früheren Ereignissen, die erst zum aktuellen Zustand geführt hat, den man als Mißstand wahr nimmt.

Als Einstieg nenne ich diese vier Filme:

Ukrainian Agony – Der verschwiegene Krieg (kompletter Film)
https://youtu.be/sy759dlJWYE

Daniele Ganser: Imperialismus der USA in 14 Minuten
https://youtu.be/3QX7QKqAjE0

Genozid im Donbass? Wie Kiew Zivilisten der Grenzregion terrorisiert
https://tube.frischesicht.de/w/nndx21gb3LNjmGPY4WjQ1a

Christoph Hörstel: Globale Mächte haben den Krieg in der Ukraine herbeigeführt!
https://auf1.tv/stefan-magnet-auf1/christoph-hoerstel-globale-maechte-haben-den-krieg-in-der-ukraine-herbeigefuehrt/

Der erstgenannte Film ist von 2015, also schon 7 Jahre alt! Der zweitgenannte Film ist von 2017. All das, was zwischenzeitlich an Grausamkeiten passierte, ist daher logischerweise nicht dargestellt. Der dritte Film ist vom 21.Februar, zeigt jedoch nur einen sehr kleinen Ausschnitt des Geschehens. Das Interview mit Herrn Hörstel wurde am 23. Februar 2022 aufgezeichnet, wenige Stunden, bevor die militärische Operation Russlands in der Ukraine begann.

Hier noch eine Zusammenfassung der Ereignisse seit Beginn der russischen Militäroperation:
https://archive.is/WZZrP

Interessant ist auch, sich zu beschäftigen, gegen wen der Widerstand im Donbass und nun auch Russland kämpft, beispielsweise gegen das Regiment Asow, eine ultranationalistisch, rechtsextreme Kampftruppe.
Siehe dazu hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Regiment_Asow
und hier: https://t.me/neuesausrussland/1743

Wie hieß es noch vor kurzem aus Berlin: Der Kampf gegen Rechtsextremismus ist Staatsziel. Wieso jubeln die deutschen Politiker und Medien jetzt nicht, sondern stellen sich gegen Putin?

Ich gehe davon aus, es geht in der Urkraine um weit mehr als um einen Kampf gegen „Rechts“. Schlecht einzuschätzen ist das Thema Bio-Labore mit Viren und Biowaffenforschung, die angeblich von den USA finanziert und in der Ukraine nun angegriffen werden. Diesbezüglich habe ich diesen Link gefunden:
http://web.archive.org/web/20220224145735/https://threadreaderapp.com/thread/1496745429672857602
hier die deutsche Übersetzung:
https://dasgelbeforum.net/index.php?id=598614

Auch ist es ein Gehirntraining, sich selbst mit den umfassenden Texten zu beschäftigen, beispielsweise die kompletten Reden Putins sich zu Gemüte zu führen anstatt nur die aus dem Zusammenhang gerissenen Schnipsel zu lesen, die die Medien uns anbieten (mitsamt ihrer Interpretation und Wertung).

Putin: Anerkennung des Donbass:
https://linkezeitung.de/2022/02/22/anerkennung-des-donbass-praesident-putins-komplette-rede-an-die-nation-im-wortlaut/

Putins Rede zum Beginn der Operation:
http://web.archive.org/web/20220225103815/https://www.anti-spiegel.ru/2022/putins-komplette-rede-an-das-russische-volk-zum-beginn-der-militaeroperation/

Putins Rede zur militärischen Operation in der Ukraine
https://youtu.be/T2cxq40FiZ8

Es gibt einzelne Menschen, die ein deutlich größeres Bild wahrnehmen, und dazu den Mut besitzen, dies auch mitzuteilen. Zu beachten ist jedoch, daß sicher niemand alle Aspekte und Hintergründe komplett erkennen kann.

Diesbezüglich nenne ich einen Kurzfilm und einen längeren Text:

Gerald Grosz über Russland-Ukraine-Konflikt
https://youtu.be/qy2f5Y4b5Ec

Des Satans große Selbstentlarvung (Autor: Diogenes Lampe)
https://dasgelbeforum.net/index.php?id=598480

*****

Ergänzend mag ich noch hinweisen auf einen Artikel des Informatikers Herrn Danisch, in dem er warnt vor Leuten, die das Wort „Demokratie“ verwenden, jedoch genau das Gegenteil anstreben:
https://www.danisch.de/blog/2022/02/16/warnung-vor-der-demokratie/

Auch sehr lesenswert ist der Artikel von Herrn Danisch über sein Steckenpferd, Verlogenheit durch doppelte Maßstäbe aufzuzeigen:
https://www.danisch.de/blog/2022/02/18/ueber-den-anstellungsbetrueger-und-bundestagsabgeordneten-andreas-audretsch/

Aller guten Dinge sind drei. Deshalb noch ein Artikel von Herrn Danisch aus dem ich ein ganz wenig zitiere:
„Links kann man nur sein, wenn man die Mathematik nicht verstanden hat.“
„Und dieser ganze dekadente Haufen linken und feministischen Denkschrotts ist nun an einem Ende angekommen.“
„Wir sind jetzt mal an einen Punkt angekommen, an dem man merkt, dass unsere Politik Aktivitäten nur vortäuscht, und in Wirklichkeit nur Geld rotieren lässt, ohne eine tatsächlich Leistung dahinter zu haben. Der ganze Schwindel linker Regierungsweise fliegt jetzt auf.“
https://www.danisch.de/blog/2022/02/25/prozess-des-umdenkens/

*****

Warum schreibe ich so umfassend und gebe so viele Verweise auf andere Filme und Texte?
Ganz einfach: Die gesamte Menschheit steht an der Schwelle in eine neue Zeit. Grundlegendes gehört dabei überdacht. Dazu muss auch Vergangenes betrachtet und verstanden sein, damit Fehler sich möglichst nicht wiederholen.

Und zwei der weit verbreiteten Strukturen, die meiner Ansicht nach falsch sind, nennt man Imperien und Metropolen.

Dazu ein Zitat:
1. Ein Imperium benötigt Metropolen, um es verwalten zu können.
2. Es gibt nichts Kinderfeindlicheres als eine zivilisierte Metropole, deswegen gehen die Geburtenraten in allen Metropolen zurück.
3. Um diesem Schicksal zu entgehen bleibt den Imperien nichts anders übrig, als die Bevölkerung so lange auszutauschen, bis sie schließlich eine Bevölkerung haben, die nicht zivilisationsfähig ist.
4. Und schon wieder ist der Turmbau zu Babel gescheitert.

Die Lösung aus diesem Dilemma ist offensichtlich eine geänderte Siedlungsweise OHNE Metropolen, beispielsweise mit Familienlandsitzen, wie es in den Anastasia-Büchern beschrieben ist.

Darin sehe ich einen wirklichen Weg für dauerhaften Frieden.

*******************
Ich bekam Antworten auf diesen Info-Brief und schrieb ein paar Tage später diesen weiteren Text:
*******************

seit nunmehr einer Woche ist der Krieg in der Ukraine bestimmendes Thema. Man kann fragen, warum dies nicht schon seit 8 Jahren so war. Der dortige Krieg ist ja nichts Neues, er ist jetzt nur anders geworden, deutlich anders. Vermutlich haben viele Politiker im Westen nie gedacht, daß der russische Bär eines Tages mal seine Krallen zeigen könnte. Jetzt auf Putin zu zeigen als Täter oder als Schuldigen kommt mir vor wie ein Streit im Kindergarten: Ein gemütliches, in sich ruhendes Kind wird laufend gestichelt, gemobbt und geärgert – bis es ganz unvermittelt zurückschlägt und diejenigen, die die Ursache setzten schreien umgehend: „Der hat angefangen“.

Es ist so dermaßen offensichtlich – für diejenigen, die die Augen aufmachen.

Auf meine letzten Info-Briefe bekam ich einige Schreiben. Überwiegend gab es Danksagungen. Eins der Schreiben hebt sich davon ab. Ich gebe es komplett wieder, weil vom Autor ein direkter familiärer Kontakt in die Ukraine besteht:

„… hier etwas über den Ukraine Konflikt in Donezk.
Meine Frau stammt aus Donezk. Wir haben uns kennengelernt im Nov. 2013 als alles begann.
Im Februar 2014 haben wir geheiratet und kurz bevor die ukrainische Armee versucht hat, Donezk zu befreien, indem sie viel zerstört und geplündert hat, ist meine Frau nach Deutschland gekommen.
Die Eltern sind dort geblieben und haben den Konflikt nah miterlebt.
2016 waren wir das erste Mal wieder in Donezk zu Besuch und es wurde Nachts immer geschossen.

Ich hab mich immer gefragt, auf wen die Ukrainer denn noch schießen, wenn sie sich doch nur verteidigen?
Aber das Gebiet vor Donezk stand immer unter Beschuß und das die ganzen 8 Jahre.

Angeblich kämpfen ja die Ukrainer auch gegen die Korruption, doch haben die ukrainischen Soldaten an der Grenze zu Donezk immer fast schon um Geld gebettelt, damit alles reibungslos läuft.

Dass Wohnhäuser bombadiert wurden von den Ukrainern, hat man hier in DE nicht berichtet. Jetzt sind es natürlich nur die bösen Russen, die das tun.

Unterm Strich würde ich sagen, dass, als die Ukrainer Krieg geführt haben, hat es keinen interessiert.
Und jetzt, ist es ganz schlimm, wenn es der Russe tut.-
es ist natürlich schlimm, aber, dass man jetzt nur noch darüber berichtet und so tut als ob in Donezk alles gut war, seitens der Ukrainer, finde ich absolut verzerrend.“

*****

Ein anderer Schreiber hat mir schwere Vorwürfe gemacht weil er meine Emails so gedeutet hat, daß ich „hinter einem demokratiefeindlichen Angriffskrieg stehe“ und ich als inoffizielles Sprachrohr der Anastasia-Bewegung einseitig Partei einnehme.

Jemand weiteres schrieb: „Daher kommt ihre Mail bei mir so an als würdest du zwar anraten vorerst keine Position beziehen zu wollen, jedoch selbst Position bezogen haben und ebenso wie die Mainstreamspresse ausschließlich einseitige Berichte präsentieren.“

Diese beiden Autoren haben überhaupt nicht verstanden, was mich bewegt und wie meine Haltung ist.

Selbstverständlich bin ich kein Sprachrohr der Anastasia-Bewegung. Ich spreche nur für mich. Selbstverständlich habe ich Berichte gewählt, die man als einseitig sehen kann. Dies tue ich unabhängig davon ob ich diese Ansichten auch in mir habe. Es ist für mich einfach ein Graus, wenn Medien gleichgeschaltet rüber kommen und einen Täter (aktuell Putin) in Grund und Boden texten wollen. So etwas ist menschenverachtend. Es gehören immer beide Seiten gehört. Und wenn die Massenmedien nur Putin als den Bösen benennen, dann brauche ich dies nicht auch noch bekräftigen sondern suche und finde das Gegenteil. Dies dient der inneren Ausgewogenheit. Und in Band 10 der Anastasia-Bücher wird auch aufgefordert, daß der Mensch in sich Licht und Schatten in Ausgleichung bringen möge.

Selbstverständlich bin ich gegen Krieg, aber eben auch gegen chronischen zermürbenden Dauerkrieg, wie er eben seit 8 Jahren in der Ukraine läuft. Ich hoffe zutiefst auf baldigen Frieden in der Ukraine und auf dem gesamten Planeten!

*****

Ich finde es im übrigen ziemlich unnötig irgendeine „Ich-bin-gegen-Krieg-Position“ öffentlich kund zu tun. Es gibt weit besseres zu TUN als nur irgend eine „Position zu beziehen“. Echte Handlung war schon immer sehr wirkungsvoll.

*****

Aktuell empfehle ich zwei ganz konkrete Handlungen:

  1. Beschäftigung mit den eigenen Vorfahren / Familienaufstellung
  2. Tension and Trauma Releasing Exercises (TRE)

zu 1.:
Vor grob 100 Jahren startete der erste Weltkrieg. Grob 20 Jahre danach gab es noch weit größere Gefechte, Brandbomben, Massenmorde bis hin zu Atombomben.

Jeder von uns hatte Vorfahren in diesen Zeiten – sonst wären wir heute nicht am Leben.
Doch diese Kriegserfahrungen waren oft traumatisch und prägten das Leben oft dauerhaft. Ich selbst bin ein sogenannter Kriegsenkel, denn meine Großeltern haben diese Zeit erlebt. Und deren Schmerzen und Traumata haben sie bewußt oder unbewusst weiter gegeben an die Nachkommen bis hin zu mir.

Siehe dazu auch diese Webseite: https://www.kriegsenkel-kongress.de/

Günstig für die eigene Gesundheit und damit auch für die Mitmenschen und das große Ganze ist es, wenn man mit sich selbst im Frieden ist, mit allem, was in einem ist, inkl. der Herkunftslinien, der Vorfahren und deren Geschichte.

Kann man verzeihen, was die eigenen Vorfahren anderen Menschen angetan haben könnten? Kann man Mitgefühl entwickeln, über das Leid, was die Vorfahren durchlitten hatten? Bei sogenannten Familienaufstellungen kann man diesbezüglich sehr tief arbeiten. Im übrigen geht diese Methode auch ganz alleine: Man nehme ein Kissen für jeden einzelnen Vorfahren, verteilt die Kissen im Raum, und beginnt eine Unterhaltung mit allen. Man startet am eigenen Platz und endet am eigenen Platz, und während dem Gespräch wechselt man laufend die Positionen auf den Kissen, je nachdem, wer denn gerade dran ist. Alle Details jetzt zu schreiben führt zu weit. Wer Interesse daran hat, findet im Internet vieles zum Thema Familienaufstellung und kann dann Stück für Stück anfangen.

Allerdings ist es gut die Namen der Vorfahren zu kennen, gerne auch weitere Angaben wir Geburts- und Sterbedaten, Wohnorte usw. Man macht Stammbaum-Recherche. Besonders interessant und wertvoll ist es auch sich alle möglichen Dokumente der Vorfahren zu besorgen (mindestens bis vor den ersten Weltkrieg also vor 1914), beispielsweise kann man über die Standesämter Eheurkunden und sogenannte „beglaubigte Abschriften aus dem Geburtsregister“ der Vorfahren bekommen. Manchmal bekommt man abgetippte Zettel. Es können aber auch beglaubigte Kopien der Originale sein. Dann kann man auch die seinerzeitige Handschrift sehen. Mit Hilfe dieser Papiere kann man leichter eintauchen in die damalige Zeit um sich einen Eindruck zu verschaffen, wie es den eigenen Vorfahren seinerzeit erging.

Insgesamt geht es dabei um Dankbarkeit, um Respekt, um Verständnis, um Liebe für die eigenen Vorfahren und damit auch für sich selbst. Und der beste Beitrag für Frieden in der Welt fängt beim Frieden mit sich selbst an!

Vor neun Jahren schrieb ich schon mal einen Tagebucheintrag zu diesem Thema:
http://www.konstantin-kirsch.de/2013/11/buch-der-ahnen.html

*****

zu 2.:
Vor einer Woche lernte ich eine besondere Therapie-Methode kennen, die Spannungen und alte Trauma auflösen kann:
Tension and Trauma Releasing Exercises (TRE)

Auch wenn ich bisher nur einen kurzen Einblick bekommen habe, so spürte ich sehr wohl schon, daß dies sehr wirkungsvoll ist. Wer aktuell beispielsweise viele Sorgen hat, sei es beruflicher Art, gesundheitlicher Art, politischer Art, oder … dann kann man über diese Körperarbeit Herz, Nerven und den Geist unterstützen die innere Ausgewogenheit wieder zu finden.

Ich nenne dazu zwei Webseiten, ein jeder möge weiter suchen und finden:
https://de.wikipedia.org/wiki/Tension_and_Trauma_Releasing_Exercises
https://www.tre-deutschland.de/index.php
mit Klick auf „TRE®-PROVIDER“ im Menue der Seite findet man regionale Ansprechpartner.

*****

Ich finde selbst in diesen turbulenten Zeiten gut in den Schlaf. Ich lese direkt vom dem Einschlafen gerne noch etwas über Bäume. Die faszinieren mich ganz besonders. Von Bäumen können wir lernen Probleme zu lösen. Sie stehen viele Jahre, mitunter Jahrtausende an einem Platz und müssen mit allem zurecht kommen was passiert. Bäume sind Problemlöser. Von ihnen können wir sehr viel lernen!

*****
Nachtrag 7.3.2022
Ich bekam eine Email, in der sich jemand an dieser von mir geschriebenen Formulierung stört:
„Jetzt auf Putin zu zeigen als Täter oder als Schuldigen kommt mir vor wie ein Streit im Kindergarten: Ein gemütliches, in sich ruhendes Kind wird laufend gestichelt, gemobbt und geärgert – bis es ganz unvermittelt zurückschlägt und diejenigen, die die Ursache setzten schreien umgehend: „Der hat angefangen“.

Folgendes wurde mir geschrieben:
Du vergleichst Putin mit einem „gemütlichen, in sich ruhenden Kind“: Das finde ich schon sehr gewagt! […] Putin ist ja nun wirklich kein „Kind“ mehr und sollte eine ganz andere Palette an Kommunikations- und Eskalationsmöglichkeiten im Repertoire haben, als ein Kindergartenkind. […]

Wie mal wieder zu sehen ist, läßt sich praktisch alles missverstehen, insbesondere in ‚heißen‘ Zeiten.
Daher erkläre ich diesen Punkt nun etwas genauer: Ich sehe die gesamte Menschheit auf dem Weg, erwachsen zu werden im Sinne kosmischen Bewusstseins. Einzelne Menschen sind sicherlich schon dort, die breite Masse jedoch noch nicht. Bezüglich der beschriebenen Situation sehe ich das Land Russland als lange Zeit „gemütlich und in sich ruhend“. Die Russen und Deutschrussen, die ich kennenlernte, wirkten auf mich so, daß sie einfach in Ruhe leben wollen. Als Kindergarten-Verhalten empfinde ich die westliche Welt inkl. der Nato und den Medien, die jahrelang Russland gestichelt , gemobbt und verärgert haben, und nun entsetzt sind, daß der russische Bär das Verhalten geändert hat und nicht weiter alles einsteckt. Ich wäre froh, wenn die Diplomatie vorher einen Weg gefunden hätte, ohne daß nun Waffen sprechen! Für mich ist die gesamte Menschheit erst dann erwachsen, wenn es keine Waffen mehr gibt, die für Zerströrungskriege gedacht und hergestellt sind.

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