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Dienstag 21. Februar 2012

Kein „Plan B“ für Stromausfälle

Was passiert wenn eine Woche lang der Strom großflächig ausfällt?

Zum ersten Mal kommt ein Hauch der Bedrohung in die Massenmedien. 3Sat hat sich des Themas angenommen und einen 6 Minuten Film dazu erstellt. In der Realität wären die Wirkungen sicher noch viel viel schlimmer, aber das kann auch 3Sat dem im Fernsehsessel sitzenden Zuschauer nicht zumuten.

Manche Kleinigkeiten sind zu dramatisch dargestellt: Ausfallende Ampeln müssen nicht zu Massenunfällen führen. Es müssen auch keine Unruhen oder Diebstähle auftreten. Doch am Ende des Films erscheint kurz eine der echten schweren Bedrohungen: Kernkraftwerke brauchen ein stabiles Stromnetz um gekühlt zu werden. Ein Inselbetrieb (Stromherstellung des AKW zur eigenen Kühlung) geht nicht. Selbst abgeschaltete AKWs müssen ca. 100 Jahre ohne Unterbrechung gekühlt werden! Und wenn nicht? Dann kann ähnliches passieren wie in Tschernobyl und Japan. Siehe dazu das gelbe Forum.

Ein Dank an 3Sat für ihren Mut diese menschenverachtende Technik überhaupt als Problem bei Stromausfall zu erwähnen. Jedoch dürften sie in der Dimension der wahren Bedrohungen bei weiteren Filmbeiträgen die Verhältnismäßigkeiten besser beachten.

Oder ist ein kaputtes „heiliges Blechle“ (schwäbischer Begriff fürs Auto) wirklich schlimmer wie die tödliche Verseuchung eines ganzen Kontinentes über Jahrzehntausende?

Link zur Filmbeschreibung: www.3sat.de/page/?source=/nano/technik/160615/index.html
Link zum Film: www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=29474

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