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Archiv

Green Hosting mit Ökostrom und lokal erzeugtem Solarstrom!
Mittwoch 6. Juli 2022

Anastasia: Ich möchte, dass unser Sohn von der Erde kostet

Anastasia: «Unser Sohn isst nichts Schlechtes und wird es auch in Zukunft nicht tun. Besonders Kleinkinder, die an die Brust gewöhnt sind, nehmen darüber hinaus nichts in größerer Menge zu sich. Und ein paar Beeren oder Kräuter kann unser Sohn ruhig probieren. Wenn sie einen Schadstoff enthalten, sind sie bitter und er wird sie ausspucken. Im schlimmsten Fall wird er sich übergeben und in Zukunft nicht mehr davon essen. Ich möchte, dass unser Sohn von der Erde kostet. Er soll selber den Geschmack der Erde und des Weltalls erfahren, nicht durch die Worte eines anderen.»

Zitat aus: Band 5, Seite 16

Dienstag 5. Juli 2022

Anastasia: Kinder sind noch frei von Dogmen

Von alledem, was mir Anastasia über Kindeserziehung sagte, hat sich mir Folgendes am meisten eingeprägt: Kinder sind Persönlichkeiten. Wir Erwachsenen sind den Kindern natürlich körperlich überlegen, doch geistig sind wir ihnen hoffnungslos unterlegen. Sie sind viel reiner als wir und noch frei von allen Dogmen. Und bevor wir ihnen unsere moralischen Vorstellungen einhämmern, sollten wir uns einmal gründlich überlegen, was wir wirklich von der Welt verstanden und was wir einfach nur blind übernommen haben.

Zitat aus: Band 3, Seite 175

Montag 4. Juli 2022

Anastasia: Mathematik als Fortbewegung auf dem Weg zur Wahrheit

Was sie wirklich lernen, ist, die Seele zu verstehen, nach dem Guten zu streben und die Gedanken anderer Menschen zu lesen. Im Mittelpunkt steht nicht die Mathematik, sondern derjenige, der sie erlernt. Und erlernt wird nicht Mathematik als losgelöstes Fach, sondern als eine Art Fortbewegung auf dem Weg zur Wahrheit. Je klarer die Motivation der Schüler ist, je besser sie verstehen, wozu und für wen sie überhaupt lernen, desto erfolgreicher kommen sie auf ihrem Wissensgebiet voran.

Zitat aus: Band 3, Seite 161

Sonntag 3. Juli 2022

Anastasia: problemloser Informationsfluss

Was Sie hier sehen, ist in erster Linie ein Versuch der Kinder, miteinander Kontakt aufzunehmen. Wenn sie dabei erfolgreich sind, können Sie den Lehrstoff der Mathematik, der in normalen Schulen auf zehn Jahre angelegt ist, in nur einem Jahr absolvieren. Das ist ihre Aufgabe. Ihr Erfolg hängt davon ab, ob es ihnen gelingt, zu jemandem Kontakt aufzunehmen, der das nötige Wissen bereits hat. Mithilfe ihrer Feldstrukturen sind sie in der Lage, die Informationen voneinander abzulesen. Ist der Kontakt zwischen zwei bioenergetischen Feldern hergestellt, kann der Informationsfluss problemlos stattfinden. Das ist etwa so wie bei der sprichwörtlichen Liebe auf den ersten Blick: Der eine versteht den anderen schon, bevor der überhaupt etwas gesagt hat.

Zitat aus: Band 3, Seite 159

Samstag 2. Juli 2022

Anastasia: Der Mensch konnte so lange leben, wie seine Seele es wollte

Ihre Körperzellen hatten eine viel längere Lebensdauer, und wenn sie dann doch ermatteten, wurden sie sofort durch frische ersetzt. Der Mensch konnte so lange leben, wie seine Seele es wollte.

Anastasia: «Wenn du rauchst oder Alkohol trinkst, wenn du im Auto durch die Stadt fährst und die verpestete Luft einatmest, wenn du tote Nahrung isst und mit deiner Verbitterung dein eigenes Leben zersetzt – wer, sage mir, wer außer dir selbst führt deinen Tod herbei?»
Wladimir: «So ist das Leben nun mal heutzutage – für uns alle.»
«Nein, Wladimir, der Mensch ist frei. Jeder bestimmt den Lauf seines eigenen Lebens und auch seine Lebensdauer – mit jeder Sekunde seines Lebens.»

Wenn Probleme auftraten, ließen die Menschen sie keinen Schaden anrichten, sondern nutzten sie, um ihr Leben zu vervollkommnen.

Zitat aus: Band 4, Seite 29

Freitag 1. Juli 2022

Der Trans-Mathematiker

Und wenn dieser Film gefallen hat, gibt es noch eine Zugabe: „alternative Mathematik“

Freitag 1. Juli 2022

Anastasia: Ich nährte mich von der Luft allein

Anastasia: «Doch gibt es noch ein anderes Sprichwort, das dem deinen widerspricht: ‹Ich nährte mich von der Luft allein.› Und ursprünglich war das auch tatsächlich möglich. Als Adam im Garten Eden geboren wurde, gab es keine schädlichen Staubpartikel in der Luft; dafür enthielt sie Pollen und feine Tautröpfchen.»
Wladimir: «Was für Pollen?»
«Pollen von Blumen und Gräsern, auch von Bäumen und Früchten, herbeigetrieben vom Wind. Keinesfalls wurde der Mensch durch Nahrungssuche von seinen großen Aufgaben abgelenkt. Er ernährte sich durch die Luft. Der Schöpfer hat es von Beginn an so eingerichtet, dass alle Lebewesen auf der Erde bestrebt waren, dem Menschen in Liebe zu dienen, und dass sogar die Luft, das Wasser und der Wind ihn labten.»

Zitat aus: Band 4, Seite 28

Donnerstag 30. Juni 2022

GreenyPlus: Nahrungspflanzen-Tuning oder Verbrauchertäuschung?

Mitte Mai bekam ich eine Werbemail bezüglich eines Geräts mit angeblich unglaublichen Eigenschaften. Es wurde derart vollmundig überzogen angepriesen, daß ich vorsichtig aber dennoch neugierig wurde. Als Beispiel zitiere ich einige der Werbeaussagen:

  • Technologischer Durchbruch löst das Problem der drohenden Nahrungsmittelknappheit
  • Ein absolut revolutionäres Projekt
  • Es ist so genial, dass es kaum wahr zu sein scheint
  • Neuste bahnbrechende Unternehmung, revolutioniert den Gartenbau
  • Auf knapp 0,2 Quadratmetern werden zwei Menschen über das ganze Jahr mit naturbelassenem, nährstoffreichem Obst und Gemüse versorgt.
  • Der Traum der Selbstversorgung ist wahr geworden und das in Einklang mit der Natur.
  • zu Hause 60 Quadratmeter Ackerland imitieren – auf einer Stellfläche von nur einem Viertelquadratmeter

Ist an diesen krassen Werbeaussagen etwas dran oder wird alter Wein in neuen Schläuchen angeboten, bzw. liegt hier Täuschung, Betrug oder etwas anderes vor?

In der Werbemail war ein Videolink zu einem 70 min. Film. Das fand ich spontan etwas viel.
Ich fand die Webseite des Produktes. habe mich dort umgeschaut und gewusst: Das ist nichts für mich.

So sieht das beworbene Gerät aus:

Quelle des Bildes: https://produkte.gaia-energy.at/products/greeny/

Im übrigen bestätigt es meinen Verdacht, daß beim Greeny Täuschung und Betrug im Spiel ist, wenn ich sehe, daß dieses Gerät bei gaia-energy.at angepriesen wird. Der hinter dieser Webseite stehende Verein war vor Jahren deutlich negativ aufgefallen beim Anpreisen des nicht funktionierenden“Auftriebskraftwerks“ (siehe Blogeintrag).

Nachdem nun wiederholt ein langjähriger Freund auf mich zukam und mir dieses Gerät angepriesen hat erlaube ich mir eine öffentliche Stellungnahme.

Ich beschreibe deshalb warum ich dieses Gerät NICHT so toll finde wie es angepriesen wird.

In den Werbeunterlagen zum Greeny-Plus, bzw. Greeny-Garden finden sich weitere Sprüche:

  • AUFBRUCH IN EINE GESUNDE ZUKUNFT
  • Stell Dir vor, die Natur käme in Dein Zuhause. Wild, atemberaubend und unglaublich schön. Lebe wieder im Takt der Natur!
  • Der greenyGARDEN sorgt dafür, dass ganzjährig Gemüse in Bio-Qualität, wie Salat, Kräuter, Tomaten, Gurken und vieles mehr, erntefrisch auf Deinem Teller landet! Unabhängig von Saison und Standort ermöglicht Dir der greenyGARDEN den kinderleichten Anbau von nährstoffreichem und gesundem Gemüse. Noch dazu spart unser greenyGARDEN rund 95% Wasser sowie 60 m2 Ackerland.

In einer Werbedatei (Greeny-Garden-Broschüre) finden sich gleich auf Seite 2 einige Sprüche unter der Überschrift „Warnung“, die ich entweder für schräge Ironie oder für dummen Humor halte:

  • Suchtgefahr
    Der greenyGARDEN macht süchtig und verändert Dein Bewusstsein. Er ist daher nur für Menschen geeignet, die weltoffen und positiv denken.
  • Rezeptpflichtig
    Der greenyGARDEN ist nicht in Apotheken erhältlich.
    Er löst Glücksgefühle aus und ist nur für Menschen mit guter Persönlichkeit geeignet.
  • Krankheit
    Der greenyGARDEN macht gesund und sollte daher nur von Menschen verwendet werden, denen das wichtig ist.
  • usw.

Nun, ich sehe mich durchaus als sehr weltoffen, positiv, an Gesundheit interessiert und mit guter Persönlichkeit ausgestattet.
Jedoch habe ich keinerlei Interesse an einem Gerät, daß sogar laut Aussage des Herstellers süchtig macht und das Bewusstsein verändert.

Ich habe auch kein Interesse an Lug und Betrug bzw. an Neppern Schleppern, Bauernfängern.

Und sehr sehr vieles an diesem Spielzeug, insbesondere an den Werbeaussagen, gefällt mir gar nicht.

Die Grundidee, das vertikale Gärtnern, ist uralt. Das Durchfließenlassen von Wasser, bzw. Nährstofflösung ist auch altbekannt. Wasserenergetisierung, Elektrokultur, Lakhovsky-Spiralen, Tesla-Spulen, Ventilatoren, elektrische Beleuchtung, … all das sind für mich alte Hüte. Als langjähriger Permakulturgestalter kenne ich diese Module seit Jahrzehnten. Vor ca. 20 Jahren gab es mal eine Diskussion mit Margrit Kennedy, die in Japan eine einzige Tomatenplanze in der Größe eines Fussballfeldes gesehen hatte (mit Nährstoff umspülten Wurzeln), mit der Frage ob solche Hydroponik-Anlagen zur Permakultur passen oder nicht. (Meiner Erinnerung nach waren die Teilnehmer eher ablehnend als begeistert.)

Negativ: Dieses Gerät ist also NICHT: revolutionär, bahnbrechend, neuartig, technologischer Durchbruch
Evtl. positiv: Dieses Gerät ist möglicherweise eine geschickte Kombination aus längst bekannten Details.

Wenngleich die Endfertigung in regionalen 3D-Druckereien gemacht wird benötigt es doch für den Drucker Rohstoff und für die Steuerungselektronik, für die Ventilatoren und für die Lampen Hightech-Großkonzerne und internationale Lieferketten. Auch braucht es eine durchgehende Stromversorgung für den Betrieb. Die Angabe, man könne ja Solarzellen nehmen, taugt nicht weit, denn 3kWh Tagesbedarf an Strom (laut Firmenprospekt) ist für eine Solaranlage im Winter eine riesige Herausforderung. Und wenn es beispielsweise mal nur einen Monat lang keine nennenswerte Sonneneinstrahlung auf den Solaranlagen gibt, dann müsste man 3kWh x 30 Tage = 90 kWh Strom speichern. Ein üblicher Akku sollte nicht vollständig entladen werden. Man braucht also etwas mehr an Kapazität, sagen wir 135 kWh. Dies entspricht genau 10 Stück des modernen Stromspeichers TESLA Powerwall für je 8.750 Euro. Für einen Monat Winterüberbrückung braucht man also schon einen Speicher im Kostenbereich von 87.500 Euro. Für zwei grau-wolkige Wintermonate braucht man das doppelte… usw. Um diesen Speicher bei Sonnenschein wieder aufzuladen braucht es eine Solaranlage mit mindestens 3kW (16 m² Fläche), die im Sommer den Tages-Strombedarf innerhalb einer Stunde voller Sonne produziert und im Winter noch eine Kleinigkeit produziert. Dafür sollte man inkl. Montage weitere 10.000 Euro einplanen. Nach 20 Jahren sind die Solarzellen jedoch zu ersetzen und die Akkus vermutlich schon weit früher (10 Jahre?). Ich kalkuliere, daß man zum dauerhaften Erhalt so einer Anlage mindestens 10.000 besser 20.000 Euros JÄHRLICH  zurücklegen müsste. Und dies wohlgemerkt, NUR bei gleichbleibendem Wert des Euro und bei gleichbleibenden Kosten der Anlagenteile (wovon NICHT auszugehen ist). Ganz dumm ist übrigens, daß mit regenerativem Flatterstrom aus Wind und Sonne keine Solarglasherstellung und damit kein Ersatz von kaputten Solarzellen machbar ist (siehe hier).

Hier findet man eine Karte über die Globalstrahlung von Deutschland:
https://www.dwd.de/DE/leistungen/solarenergie/strahlungskarten_sum.html?nn=16102

Im Januar 2022 lag die Monatssumme im Durchschnitt bei 20 kWh/m². Ein einziger Greeny-Garden braucht pro Tag 3 kWh (im Winter bei eingeschalteter Beleuchtung). Für einen Monat gilt: 3 mal 30 Tage sind 90 kWh. Nach dieser Rechnung würde ein Laie vielleicht 5 m² (90kWh / 20 kWh/m² = 4,5 m²) Solaranlage einplanen. Doch das wäre zu kurz gedacht, denn es geht noch um den Wirkungsgrad, den Neigungswinkel und Schneefall … Deshalb kalkuliere ich einen Bedarf von 16 m², besser 30 m², Photovoltaik-Fläche.

Die Kalkulation des Stromspeichers ist ganz schwierig zu machen. Üblicherweise wird eine Speicherung von 3 bis 5 Tagen angestrebt. Dann käme man mit einer Tesla-Powerwall für knapp 9.000 Euro hin. Das dumme ist nur, wenn nur kurze Zeit der Strom ausfällt, sind die Pflanzen im Greeny am Absterben weil die Pumpe kein Wasser mehr befördert und das Licht aus ist. Wer es schnell genug merkt müsste das Licht ausschalten bevor der Akku abschaltet damit noch eine Zeit lang die Wasserpumpe am Laufen ist, nur ohne Licht stellen die Pflanzen das Wachstum ein…

Für den strom-autarken Betrieb eines einzigen Greeny-Garden braucht es in Deutschland meiner Kalkulation nach also alles mindestens 16 m² Solarfläche und 2 Tesla Powerwall. Man muss dafür grob 30.000 Euro kalkulieren.

In diesem Film antwortet Arthur Tränkle (Wissenschaftler und Mitentwickler des Greeny) auf die Frage nach autarker Stromversorgung für den Greeny:

„Du kannst über ein Balkonkraftwerk zum Beispiel, muss man halt nur errechnen, wie viel Energie kann dieses Solarpanel wandeln und dann dementsprechend einen Greeny komplett autark zu gestalten. Man kann sich dann überlegen noch einen kleinen Puffer anzuschaffen, eine kleine Mofa-Batterie, um das zwischen zu speichern, weil das ist ja alles mit 24 Volt betrieben (Gleichstrom) und das ist hervorragend in der Praxis umsetzbar.“

Soll man bei so einer Aussage Lachen oder Weinen? Eine Mofa-Batterie hat immer 12 Volt (24 Volt gibt es bei LKWs). Eine kleine Mofa-Batterie hat beispielsweise 4Ah. Bei 12 Volt sind das 48 Wh. Ein GreenyGarden braucht 3 kWh, also 3000 Wh pro Tag. Das sind 125 Wh pro Stunde. Man kann mit einer „kleinen Mofa Batterie“ einen GreenyGarden also für ca. 23 Minuten betreiben!

Was soll man von so einem „Wissenschaftler“ halten, der noch nicht mal in einer annähernd richtigen Größenordnung einschätzen kann? Oder kennt er aus seinem Aufenthaltsort Mallorca nur Bewölkung von max 23 Minuten Dauer?

Sehr ungern verlinke ich zu Psiram, aber hier scheint es angemessen zu sein:
https://www.psiram.com/de/index.php/Arthur_Tr%C3%A4nkle
Dort findet man einen Hinweis auf einen Wasservitalisierer der im Funkbereich der Amateurfunker störte und deshalb von der Bundesnetzagentur verboten wurde.

Auf dieser Webseite https://hpd.de/artikel/bundesnetzagentur-verbietet-8-000-euro-teuren-wasservitalisierer-19116
findet sich ein eher bissiger Kommentar dazu:

„Die Wassermatrix AG hat also allein auf dem deutschen Markt Millionenumsätze erzielt, indem sie eben jenen Menschen, die ihre Smartphones in Alufolie wickeln und aus gesundheitlicher Überzeugung keinen Drucker besitzen, eine Handsonde verkauft hat, die überhaupt nichts tut, außer genau das, wovor der Aluhut schützen soll: strahlen.“

Da beim GreenyGarden genau die gleiche Thematik „Wasservitalisierung bei 150 MHz“ angepriesen wird ist zu vermuten, daß der GreenyGarden auch das Amateurfunknetz illegal stören kann.

Nur weil jemand behauptet, eine Frequenz sei die „Sonnenfrequenz“ muss sie noch lange nicht gesundheitlich förderlich sein.
Elektrosmog wird der GreenyGarden wohl in großer Mischung abgeben (inkl. den Lampen, den Ventilatoren, der Steuerung…).

***

Zusätzlich gibt es noch das Thema, daß der Greeny eine übliche Raumtemperatur braucht. Das wiederum braucht in geschätzt 100% aller Wohnungen von Greeny-Besitzern in Deutschland eine durchgehende Stromversorgung. Dies gilt praktisch für alle Öl-, Gas-, Fernwärme-, Wärmetauscher-Heizungen. Und die auch noch Strom-autark zu machen sollte man locker noch mal 30.000 Euro kalkulieren.

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Für eine Nahrungs-Selbstversorgung braucht es im übrigen Grundnahrungsmittel. Je nach Ernährungsstil unterscheidet sich dies sehr. Bekannt sind: Fleisch, Fisch, Eier, Milch, Weizen, Roggen, Reis, Hirse, Mais, Kartoffeln, Bohnen, Linsen

Nichts dergleichen sehe ich in den Präsentationen. Bis auf Bohnen sehe ich auch nicht, daß irgendeins der Liste praktikabel in einem GreenyGarden anbaubar wäre.

Wenn man im Sinne der Permakultur an die Sache geht liegt die nachhaltige Zukunft in mehrjährigen essbaren Pflanzen. Beispielsweise Esskastanien statt Getreide. So liste ich einmal einige mehrjährige Lebensmittelpflanzen auf, die alle nicht im GreenyGarden anbaubar sind:

Esskastanien, Walnuss, Haselnuss, Zedernnüsse, Bucheckern, Eicheln, Mandeln, Apfel, Kirsche, Birne, Himbeer, Brombeer, Banane, Weintrauben, Aprikosen, Kornelkirschen, Johannisbeeren, Felsenbirnen, Holunder, Mispeln, Granatapfel, Kiwi, Pfirsich, Pflaumen, Feigen, Beinwell, Lindenblätter, …

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Es wird gesagt, man brauche keinen grünen Daumen zur Bedienung. Das mag sein, aber zu viel Krücke reduziert die Bildung eigener Kompetenz. Deshalb wird ein Greeny-Besitzer gar keinen grünen Daumen entwickeln wollen … bis zum nächsten Stromausfall … und dann hat er versäumt die Natur selber zu begreifen und zu erkennen und kann draußen im Garten nicht mehr gärtnern…

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Man sei unabhängig von den Jahreszeiten. Aber dies ist eben der Takt der Natur. Und es gibt wohl auch einen göttlichen Sinn in den Jahreszeiten. Wer dies aufhebt wird dadurch Wirkungen in Gang setzen, die vorab für viele nicht einschätzbar sind. Beispielsweise ist man womöglich nicht mehr gewillt ins Freie zu gehen in die Winterkälte, weil die Nahrung, gewachsen im Natur-entkoppelten Greeny einem den Sommer vorgaukelt und der Körper vielleicht gut kühlen könnte, aber nun heizen sollte…

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Dieses Gerät ist also NICHT nachhaltig und führt NICHT zur Selbstversorgung

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Die Pflanzen im Greeny haben keinen Kontakt zu Mutter Erde, ja nicht einmal zu Humus (Wortstamm ‚human‘ = Erdling). Durch die für autarken Betrieb nötige Solaranlagenfläche (und weiteren Flächenbedarf für Ersatzteile) sehe ich keine einzige reduzierte Fläche.

Das ganze Teil wirkt auf mich nach typisch patriarchalem Machbarkeitswahn bei Ausblendung der weitläufigen Wechselwirkungen der Biosphäre, der Mutter Erde, des Weiblichen.

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Man kann mit 2000 Euro im manchen Regionen sogar 2000 m² landwirtschaftliche Fläche kaufen und dann darauf etwas echt nachhaltiges anlegen…

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Ich sehe sehr viel finanzielles Potential beim Vermarkten dieses Gerätes (in der EU wird man schon 0,2 % Kunden (ca. 1 Million Leute) dafür finden können; mal 2.000 Euro ist ein Volumen von 2 Milliarden …). Es passt quasi perfekt in den derzeitigen (kranken) Zeitgeist in der man öko, grün, bio, sozial, etc. sein will aber nur die Oberfläche betrachtet und nur einen Knopfdruck machen will anstatt echt etwas tiefgründiges zu lernen und bereit ist selber zu handeln

In anderen Worten: Man kann mit dem GreenyGarden sehr wohl den Wohn-Knast netter machen anstatt ins Freie zu gehen.

Insofern sehe ich beispielsweise eine passende Anwendung in der Edelgastronomie, wenn beispielsweise der Kellner mit Tomaten-Creme-Suppe zu den Kunden geht und in Sichtweite des Tisches ein paar frische Basilikumblätter pflückt und mit serviert. So eine Frische kommt an! An so einer Adresse ist es auch passend, Frischgemüse und Kräuter anzubauen auf eine besonders teure und Natur-entfremdete Art und Weise, jedoch mit stark optischem Effekt. Ich beteilige mich jedoch nicht an diesem Geschäft und überlasse dieses Feld all jenen, die dazu Resonanz haben.

***

Wer wirklich gesund und nachhaltig gärtnern will, möge dieses Buch lesen:
https://www.waldgartendorf.de/shop/artikel/clever-gaertnern-leicht-gemacht/

***** Nachtrag 5. Juli 2022 *****

Ich zitiere aus unserer Waldgartendorf-Broschüre, Seite 8:

Traditionelle landwirtschaftliche Systeme (vor mehreren Jahrhunderten) konnten, mit Hilfe der Sonne, dem Wachstum der Pflanzen und der Intelligenz der Menschen aus 100 Einheiten eingesetzter Energie etwa das Dreifache in Form von Nahrung erzeugen. Moderne Agrotechniksysteme brauchen viele Fabriken für Maschinen, Treibstoff, Dünger, Spritzmittel usw. und bringen es bestenfalls auf ein Verhältnis von 100:10. Der sogenannte „Ertrag“ ist vielmehr ein Verlust von 90%!

Dazu kommen noch Verpackung, Lagerung und Transport, bis die Nahrung auf dem Tisch landet. Damit haben wir ein Verhältnis von Gesamtenergieeinsatz zu Ertrag von 100:1. Ein solches System kann auf Dauer keinen Bestand haben.

Nun vergleichen wir dazu mal die Angaben des „Greeny“: In der Werbung wird von 200 kg Gemüse pro Jahr gesprochen bei einem Stromverbrauch von 3 kWh pro Tag (plus Anschaffung, Ersatzteile, Wasser, Dünger etc.)

Der Stromverbrauch pro Jahr beträgt daher: 3kWh x 365 Tage = 1095 kWh

Bei Nahrungsmitteln wird der Energiegehalt für gewöhnlich in kcal angegeben und nicht in kWh.

Beispielsweise folgende Früchte und Gemüse sind (laut der Werbung) im Greeny anbaubar: Erdbeeren, Honigmelone, Aubergine, Blumenkohl, Brokkoli, Chinakohl, Eisbergsalat, Fenchel, Gurke, Grünkohl, Kohlrabi, Lauch, Mangold, Paprika, Rote Beete, Rucola, Zuchini

Diese haben im Durchschnitt 30 kcal pro 100 g Gewicht, also 300 kcal pro kg.
Bei einer Jahresernte von 200 kg ergibt dies eine Erntemenge von 60.000 kcal pro Jahr

(Täglicher Energiebedarf eines Erwachsenen: Je nach Alter und Geschlecht zwischen 2.000-3.000 kcal.
Rechnen wir deshalb mit 2.500 kcal. Multiplizieren wir mit 365 Tagen und wir erhalten: 912,500 kcal pro Jahr und pro Erwachsenem.
Die beim Greeny angegebene Erntemenge reicht also nicht einmal für 10% des Energiebedarfs nur eines Menschen!!! Man müsste rein rechnerisch 15 Greeny pro Person betreiben!!!)

Doch wieviel kWh sind 60.000 kcal? Der Umrechnungsfaktor ist: 1 kcal = 0,001163 kWh
60.000 kcal sind also 77 kWh

Es werden also pro Jahr 1.095 kWh an Strom verbraucht und Gemüse geerntet mit einem Energiegehalt von 77 kWh.

Pro 100 Einheiten Energie, die in einen Greeny gesteckt werden können 7 Einheiten Energie geerntet werden.

Das ist nochmals deutlich schlechter als die oben angegebenen 100:10 der üblichen Landwirtschaft. Wobei in dieser Rechnung noch nicht Anschaffung, Ersatzteile, Wasser, Dünger mit einkalkuliert wurde. Vielleicht kommt man auch auf 100:1 wie es derzeit üblich ist.

Da passt es den obigen Satz des Zitates zu wiederholen:

Ein solches System kann auf Dauer keinen Bestand haben.

Donnerstag 30. Juni 2022

Anastasia: Ernährung der Wedrussen für heutige Menschen (Teil2)

Nachdem der Organismus alle Nahrungsmittel kennen gelernt hat, soll der Mensch einen großen Teller nehmen, das Gemüse in kleine Scheiben schneiden und auf den Teller legen. Auf den gleichen oder auf einen anderen Teller soll er dann kleinere Kräuterbündel und Beeren legen. Der Inhalt eines Tellers mit schnell verderblichen Produkten sollte mit Quellwasser übergossen werden. Außerdem sollten sich auf dem Tisch befinden: Honig, Blütenpollen, Zedernöl und Quellwasser. Der Mensch kann seinen gewöhnlichen Tätigkeiten nachgehen, und wenn er Hunger hat, nimmt er mit der Hand oder einem hölzernen Esslöffel von dem, was er mag, und isst es auf.
Es ist möglich, dass er bestimmte Produkte ganz aufisst, während er andere nicht einmal anrührt. Dies bedeutet, dass sein persönlicher weiser Arzt und Diätassistent, der ihm vom Schöpfer zur Seite gestellt wurde – sein Organismus – für ihn das Nötige ausgewählt und das Unnötige beiseite gelassen hat. Reste kann man am nächsten Tag nicht wieder auf den Tisch stellen. Nach drei Tagen dann sollte man das gesamte Sortiment von neuem auftischen. Es kann sein, dass der Organismus nun etwas anderes benötigt als zuvor.
Allmählich kann dann der Mensch entscheiden, welche Nahrungsmittel er eine Zeit lang von seinem Speiseplan streichen kann, um sich nicht unnötig mit deren Erwerb aufzuhalten. Da es aber sein kann, dass der Organismus diese Nahrungsmittel eines Tages doch wieder braucht, sollte man sich hin und wieder das gesamte Sortiment an Produkten besorgen.
Ich weiß, dass bei euch viele Menschen tagsüber ihr Haus verlassen müssen, aber auch darauf kann man sich einstellen. Zum Beispiel kann man sich einen Flechtkorb aus Birkenrinde besorgen oder selbst herstellen und den Teil der Produkte, der auf dem Tisch steht, darin aufbewahren. Der Organismus wird sich dann nehmen, was er braucht. Muss man für längere Zeit verreisen, so sollte man den Organismus am Reiseziel mit den regionalen Sorten von Obst und Gemüse Bekanntschaft machen lassen, denn sie mögen wohl den gleichen Namen tragen wie anderswo, können aber einen anderen Geschmack haben.
So sollte man das Wesentliche verstehen, was bei der Ernährung zu beachten ist, Wladimir. Nicht nur die Tiere sind mit der Fähigkeit ausgestattet zu bestimmen, welche Nahrung ihrem Organismus in welcher Menge und zu welcher Zeit am besten bekommt. Dieses Wissen ist auch jedem Menschen zu Eigen.

Zitat aus: Band 8.1, Seite 56

Mittwoch 29. Juni 2022

Anastasia: Ernährung der Wedrussen für heutige Menschen (Teil1)

Für die heutigen Menschen habe ich die Ernährung der Wedrussen unserer Zeit angepasst. Probiere das einmal aus, auch andere sollen das tun. Diese Ernährungsweise sieht folgendermaßen aus.

Ein Mensch, der in einer Wohnung lebt, sollte sich eine kleinere Menge – hundert oder zweihundert Gramm – von allen Gemüse- und Obstarten und allen essbaren Kräutern, die in seiner Region wachsen, besorgen.
Vor dem Genuss dieser Produkte soll er einen Tag lang fasten. An diesem Tag soll er Quellwasser und um die Mittagszeit Rote-Beete-Saft trinken. Danach sollte er das Haus nicht verlassen, denn der Magen- und Darmkanal wird nun intensiv gereinigt werden.
Wenn er am nächsten Morgen hungrig erwacht, soll er sich eine Frucht, ein Stück Gemüse oder ein paar Kräuter holen, dies auf seinen Teller legen, sich an den Tisch setzen, die Nahrungsmittel aufmerksam betrachten, daran riechen, daran lecken und sie dann ohne Eile essen. Dabei ist es vorteilhaft, allein im Zimmer zu sein und sich von den Klängen der künstlichen Welt abzuschirmen.
Der Hunger wird danach nicht gestillt sein oder zumindest nach einer Weile wieder aufkommen. Dann sollte man eine weiteres Stück Obst oder Gemüse nehmen und es so essen wie zuvor. Alle Produkte sollte man in beliebiger Reihenfolge, aber mit geringem Abstand, kosten. Die nächste Mahlzeit soll durch das Gefühl des Hungers bestimmt werden. Zu essen beginnen aber sollte man am Morgen.
Im Laufe des Tages sollte man alle pflanzlichen Produkte ausprobieren, die in der Region wachsen. Ist die Vielfalt der Produkte zu groß, kann man mit dem Probieren am nächsten Tag fortfahren. Dieser Vorgang ist sehr wichtig. Er wird es dem Organismus vieler Menschen ermöglichen – vielleicht zum ersten Mal im Leben -, den Geschmack und die Qualität der landwirtschaftlichen Produkte aus der Umgebung kennen zu lernen und zu bestimmen, wie viel Nahrung er gerade braucht.

Zitat aus: Band 8 Teil 1, Seite 55