Konstantin Kirsch

Fragen an Konstantin

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Donnerstag 1. Dezember 2016

Fragen an Konstantin

Viele Menschen haben sich auf den Weg gemacht, das alte System zu verlassen. Sie suchen eine neue Ausrichtung. Sie spüren in sich hinein und finden dort eine Menge an offenen Fragen. Ein Sehnen nach Antworten entsteht.

Durch diverse Projekte, Vorträge, Bücher, Filme und diesen Blog bin ich sehr bekannt geworden. Unzählige Menschen haben sich schon mit ihren Fragen an mich gewendet. Ich habe, so gut ich es konnte, die Fragen beantwortet. Allerdings ist es mir unmöglich geworden, allen Fragenden zu antworten. Es sind einfach viel zu viele geworden.

Die Themen der Fragen ähneln sich oft. So ist die Antwort auf die Frage eines Einzelnen wohl auch für viele andere interessant.

Daher biete ich jetzt hier die Möglichkeit, Fragen an mich zu stellen. Das geht ganz einfach:
Unter diesem Text steht: „Einen Kommentar schreiben“. Dort trägt man die Frage ein und klickt auf: „Kommentar eintragen“.

Sobald ich dazu komme, werde ich die Kommentare freischalten und beantworten.
Wenn die Antworten einen Wert darstellen, ist es angemessen als Ausgleich eine Spende an unseren Verein zu überweisen:
www.waldgartendorf.de/spenden.html

Eine individuelle Beratung, die über diese öffentliche Beantwortung von Fragen hinausgeht, ist grundsätzlich möglich, kostet allerdings entsprechend.

Daher empfehle ich zuerst hier die Fragen und Antworten zu lesen, vielleicht ist die Antwort schon zu finden.
Wenn das nicht reicht, bitte zuerst hier das Anliegen als Kommentar schreiben. Und als dritte Stufe gibt es die individuelle Beratung, sofern diese dann noch als nötig empfunden wird.

Konstantin

9 comments to Fragen an Konstantin

  • Hallo Konstantin,
    Ich bin schon länger auf der Suche nach einer Gemeinschaft und hab mir schon ein paar angeschaut.
    Ich habe weder das Geld, etwas zu kaufen oder zu renovieren noch bin ich heilpädagogisch so professionell veranlagt, um in einer solchen Gemeinschaft leben zu können. Grundsätzlich fehlen mir ein Haufen Basiskenntnisse, die ich mir erstmal anzueignen habe, Permakultur, Finanzen…. Deshalb meine Anfrage bei euch.
    Die Anastasia Bücher habe ich 2005 das erste Mal zu Lesen bekommen und ich bin völlig überrascht, was aus dieser Vision geworden ist.
    Ich würde jetzt, da ich etwas Zeit habe, gerne es vorbereiten, auch eine Gemeinschaft in Russland oder Osteuropa besuchen zu können, falls du da Kontakte hast. Ich kann kein Russisch und wäre auf einen Dolmetscher angewiesen.
    Und ich würde gern wissen, ob und was für Möglichkeiten ich habe, mich in einer Gemeinschaft zu verwirklichen, was man dazu braucht ? – Vorzugsweise in Deutschland. Denn langfristig habe ich vor, mich in einer Gemeinschaft niederzulassen.
    Ich lese immer wieder das auch das nötige Geld vorhanden sein muss. In welcher Höhe ?
    Viele Grüße
    Katja

  • Hallo Katja,
    danke für die Beschreibung Deiner Situation.

    Nach Russland direkt habe ich keine Kontakte. Jedoch kenne ich Dorothea Baumert, die Reisen nach Russland anbietet. Hier ihr aktuelles Angebot:
    *****************************************************************
    Ein Angebot von Dorothea Baumert

    Eine Reise von den wedischen Ursprüngen zu Russlands Zukunft

    Es ist dein großer Traum, endlich mal die Familienlandsitzsiedlungen
    in Russland zu besuchen?
    Du möchtest die Menschen dort und ihren Lebensstil kennenlernen?
    Außerdem bist du furchtbar neugierig auf die Dolmen, diese
    majestätischen, jahrhundertealten Megalithen? Und auf die
    Schetininschule wärst du sowieso am liebsten selbst gegangen,
    hättest du früh genug von ihr gewusst? Tja, dann schnür´ schon mal
    deine Stiefel und pack´ den Rucksack! Wir fahren hin!

    Termine:
    23.04. – 06.05.2017 (Beltane-Feier)
    07.05. – 20.05.2017 (Feier zum 9.Mai)
    19.09. – 02.10.2017 (Festival 2Herzen)

    Kontakt:
    Dorothea Baumert
    dorotheamariabaumert@gmail.com
    +49 157/ 52 490 757
    *****************************************************************

    Deine Frage bezüglich Möglichkeiten in einer Gemeinschaft ist schwierig zu beantworten. Jede Gemeinschaft ist individuell. Da kann vielleicht Karl Heinz Meyer weiterhelfen (http://www.gemeinschaften.de/).

    Zur letzten Frage, wieviel Geld vorhanden sein muss: Die Antwort ist simpel: gar keins.
    Diese Antwort ergibt sich rein logisch, denn es gab schon Menschen und Gemeinschaften vor der Erfindung des Geldes. Es „muss“ also nichts vorhanden sein.
    Andererseits ist es in der Industrie beispielsweise üblich, dass die Schaffung nur eines Arbeitsplatzes ca. 500.000 Euro kostet.
    In anderen Worten: Wenn man sich selbständig machen will, sollte man mit einem Investment in Höhe von 500.000 Euro bis 1 Million Euro rechnen, bis die eigene Selbständigkeit stabil steht. Allerdings braucht es nicht generell Geld, sogar vielmehr die eigene Leistung, nur eben grob in diesem Leistungswert. Diese eigene Leistung kann theoretisch auch ein „Geistesblitz“ sein, der für andere Menschen derart viel Wert darstellt, dass man die Basisinvestition schon erfüllt hat.
    Was Du auf jeden Fall brauchst ist das innere Feuer Deinen Weg zu gehen, EGAL was andere sagen, EGAL was andere von Dir halten.
    Das bedeutet, ich empfehle Dir an erster Stelle Persönlichkeitsentwicklungs-Seminare. Egal was, es gibt vielfältige Angebote. Mach, was Dich anspricht.

    Viele Grüße
    Konstantin

  • Hallo Konstantin
    zum Thema Lebenderklärung, das grad wieder aktuell ist: Du hast mal vorgeschlagen, im Beisein von Zeugen einen Baum zu pflanzen als Beweis der Lebendigkeit – und das alle 7 Jahre.
    mittlerweile gibt es verschiedene Vorschläge im Netz – was ist Deine heutige Empfehlung diesbezüglich? (prometheus.com.mt, L.E. ans nächste Erzbistum,……)
    Mit lieben Grüssen
    Rejula

    *********

    Hallo Rejula,
    danke für die Frage.
    Nun, meine Erfahrung ist diese: Ich habe seit Jahren davon gehört, dass manche Leute eine „Lebenderklärung“ gemacht haben oder dies auch empfohlen hatten. Mich wunderte immer wieder, dass ich keine Resonanz spürte dies auch zu tun. Es mag ja sein, dass irgendeiner, der sich Papst nannte, irgendwann einmal (war das um 1666?) etwas aufgeschrieben hatte, dass alle als tot erklärt sein würden, die sich nach 7 Jahren nicht als lebend erklären.

    Nur, was geht mich das an? Was stört es eine alte deutsche Eiche wenn sich ein Wildschwein daran reibt / äh wenn jemand den Baum als „tot“ deklariert nur weil der Baum keine „Lebenderklärung“ gemacht hat?

    Es kann doch auch sein, dass tausende anderer Leute irgendwelche Behauptungen in ihrem Kreis verkündet haben, vielleicht ganz unkreativ, einfach nur kopierend, dass alle tot seien, die sich bei Ihnen nicht als lebend erklären. Soll ich jetzt alle tausende Irren herausfinden und mich denen gegenüber als lebend erklären? Oder wenn die andere Erklärungen verkündet haben, beispielsweise, dass alle Menschen eine grüne Hautfarbe haben wenn sie nichts anderes erklären, dann muss ich erklären, dass meine Haut hautfarben aussieht?

    Merkst Du den Irrsinn?
    Es ist doch die Anerkennung genau dieses jenigen (zB Papst) der angeblich etwas zu meinen Ungunsten behauptet hat, wenn ich mich darauf beziehe und RE-agiere und zB eine „Lebenderklärung“ mache. Einerseits will man (vermeintlich) die Freiheit und Unabhängigkeit von der Obrigkeit und dann wählt man einen Weg, der in sich ein Ausdruck von Unterwürfigkeit ist.

    Diese „Lebenderklärung“ in Malta kostet laut Webseite 1300 Euro plus 18% Steuer plus Flug nach Malta, und vermutlich noch Unterkunft. Da kommt man schnell auf 2000 Euro gesamt. Wieviele Bäume könnte man dafür kaufen?

    Und was ist mit der Frage, ob dieses Verhalten auch für alle anderen gehen kann? Sollen jetzt alle 80 Millionen von Deutschland einen Flug nach Malta machen, damit die dortigen Anwälte 2000 x 80 Mill.= 160 Milliarden Umsatz machen? Statt dessen könnten wir es auch ganz einfach hier vor Ort schön machen.

    Die Idee alle 7 Jahre einen Baum zu pflanzen (mit Zeugen) als Ausdruck der Lebendigkeit ist mangelhaft.
    Es geht genau andersrum. Nicht weil man Lebendigkeit zum Ausdruck bringen will, pflanzt man Bäume.

    Man ist lebendig, pflanzt Bäume, jedes Jahr, mit Menschen gemeinsam, und diejenigen, die meinen an Papiere und alte Paragraphen zu glauben, können beim Beobachten dieses Verhaltens erkennen, dass dort Menschen LEBEN.

    Wieso suchen Menschen Genehmigungen von „Oben“? Wieso suchen sie nicht dort wo sie die Antwort finden können – in sich selbst?

    Viele Grüße
    Konstantin

  • angela sand

    Hallo Constantin und Alle Lesenden,

    Heute würde ich gerne mal eine Frage stellen:

    Telegoniegesetz:

    Thema: Partner gut loslassen können,
    im Licht von wedisch arischer, russischer alter Kultur.

    Welche Bräuche sind erforderlich,
    dass ich eine Vergangene Beziehung gut abschliesse.?

    Danke im Voraus für alle Kommentare.
    Und jetzt such ich die Antwort in mir selber.

    Grüße

    Anschila Sand

    ***************
    Hallo,
    dazu gibt es mehrere Textstellen im Band 8.2 der Anastasia Serie.
    Hier sind die entsprechenden Seitenzahlen:
    36-39, 42, 48, 145, 146, 157, 166, 207, 208
    Grüße
    Konstantin

  • Morgenrot

    Hallo Angela oder Anschila, Konstantin und alle anderen Leser!

    Beim Thema Telegonie stelle ich mir vor allem die Frage: Was ist die Hauptmotivation für eine Löschung der alten Informationen (bzw. der Information des ersten Partners)?
    Liegt die Motivation darin, dass die aktuelle Liebe, einfach weil sie im Jetzt vorhanden ist, die beste aller Möglichkeiten ist?
    Oder liegt dem ganzen ein patriarchalisches Weltbild zugrunde, so dass eigentlich nur der aktuelle(nicht erste) Mann ein Interesse an der Löschung hat?
    Hat das ganze auch Vorteile für die Frau? Oder sind die Vorteile für die Frau eher indirekter Natur? Z.B. durch bessere Aktzeptanz der Kinder, und damit bessere Unterstützung der Familie durch den Mann?
    Oder erkennt die Frau dadurch, dass sie den Wunsch nach einer Löschung verspürt, dass sie nun „den richtigen“ gefunden hat?

    Weitere Fragen: Hat nur der erste Mann einen Einfluss auf die (später mal gezeugten) Kinder, oder auch die weiteren? Kommt es darauf an, welche Gefühle jeweils im Spiel waren, oder noch sind? Ist der Telegonieeffekt bei einer Vergewaltigung der gleiche, wie bei einem Liebesakt?

    Freue mich über Antworten aus männlicher und aus weiblicher Sicht!

    Allgemein zum Thema „Partner gut loslassen können“: Ich finde, am besten kann man eine Beziehung abschließen, wenn man sich zu 100 % sicher ist, dass sie nicht (mehr) funktioniert, aus welchen Gründen auch immer. Wenn man diese Sicherheit hat, dann kann man an die guten Seiten der Beziehung zurückdenken, ohne sich die negativen ständig vor Augen halten zu müssen. Es reicht zu wissen, dass es nicht (mehr) geht. Dann kann man dankbar auf alles zurückblicken, was man in dieser Beziehung gelernt hat, ohne wieder „rückfällig“ zu werden.

    Viele Grüße!
    Morgenrot

    *********

    Hallo Morgenrot,

    danke für die vielfältigen Fragen. Vielleicht kennen sich Leser hierzu besser aus als ich und schreiben etwas dazu.
    Viele Grüße
    Konstantin

  • Soeben bekam ich per Telefon die Frage wo man denn die Spezialklammern bekommen kann, mit denen ich (und andere) Bäume zum Verwachsen gebracht habe. Um einen Anbieter zu finden muss man den Fachbegriff kennen: Tonkinklammer, bzw. Bambusklammer. Anbieter findet man im Internet.
    Hinweis: Aus Erfahrung bin ich zurückhaltend geworden mit diesen Klammern Verwachsungen erzielen zu wollen. Gelegentlich sterbe die Triebe an diesen Stellen weil sie abgeklemmt werden. Besonders negativ ist dies bei Vogelbeere zu beobachten. Bei Buche hat es recht häufig funktioniert.

  • Heike Johannsen

    Hallo Konstantin,
    wir wollen uns ein lebendes Haus pflanzen und sind durch Zufall auf Dich gekommen. wir würden uns freuen, wenn Du Zeit und Lust hättest uns aus Deiner Erfahrung heraus einige Ratschläge zu geben?

    Wir leben in einer Hofgemeinschaft in der Nähe von Schwäbisch Hall und wollen für unsere Kleinfamilie am Rand einer Streuobstwiese ein eigenes Häuschen pflanzen. Unsere Idee war erst ein Eschenhaus zu pflanzen, aufgrund des Eschentriebsterbens tendieren wir jetzt aber eher zu Buchen. Buchen wachsen gut hier in der Gegend, unser Boden ist lehmhaltig, nährstoffreich und nicht zu sauer. Im Wald haben wir öfter schon Buchen beobachtet, die ohne äussere Einwirkung miteinander verwachsen, außerdem mögen wir Buchen.

    Meinst Du es ist besser Pflanzen bei einem Forstbedarf zu kaufen ( Bedenken wegen Anzuchtmethoden) oder Wildlinge aus dem Wald auszugraben?

    Bis zu welcher Grösse, denkst Du kann man Buchen noch verpflanzen, hier wachsen viele ca. 2 bis 3 m hohe Schösslinge?

    Unsere Idee ist , die Bäume nicht gleich zu verflechten, sondern sie wie auch im Wald in die Höhe wachsen zu lassen und erst wenn es an die Dachwölbung geht mit dem Verflechten zu beginnen. Eventuell müsste man dann, wenn die Stämmchen sich annähern Klammern oder Stifte einfügen, damit sie wirklich zusammen und nicht aneinander vorbeiwachsen. Was denkst Du dazu? Weisst Du, ob Buchen ab einem gewissen Alter nicht mehr miteinander verwachsen?

    Meinst Du man könnte auch mehr als 20 Bäume pro Meter pflanzen, damit sich schneller eine geschlossene Fläche bildet?

    Wir würden gerne einen 10 m Kreis aus Buchen pflanzen, nach Süden offen,dort nur einigen Bäumchen als Fensterrahmen und in diesen Kreis erstmal ein Stroh-Lehmhaus bauen, damit wir jetzt schon an diesem Platz leben und dem Haus beim Wachsen zuschauen können. Wieviel Abstand denkst Du ist nötig zwischen Lehmwand und Bäumen? Gibt es Erfahrungen, was passiert, wenn die Bäume direkt an die Lehmwand dranwachsen würden? Natürlich hoffen wir irgendwann die Lehmwände rausnehmen zu können und nur die gewachsene Wand zu haben, vorausgesetzt wir machen dem Baum dann nicht zu warme Füsse…

    Gibt es noch irgendetwas, das Du uns beim Pflanzen besonders raten würdest, z.b. Em, Wassergraben aussen, Hornspäne, Kompost, Wurzelschnitt, Pflanzschnitt oder ähnliches?

    Es sind viele Fragen und ich wäre auch gerne zu Eurem Seminar gekommen, habe leider zu spät davon erfahren. Jetzt juckt es uns sehr in den Fingern und wir würden gerne noch pflanzen bevor die Bäume zu sehr im Saft stehen, deswegen freuen wir uns über jeden Ratschlag.

    Schöne Frühlingstage und liebe Grüsse
    Heike Johannsen

  • Hallo Heike,

    bei der Auswahl Esche oder Buche würde ich eher zu Buche raten. Insbesondere wenn sie gut in Eurer Region wachsen ist Buche eine gute Wahl. Wildlinge aus dem Wald auszugraben sollte mit dem Hüter des Waldes / dem Förster besprochen sein. Ich rate eher dazu in einer Forstbaumschule einzukaufen.
    Bezüglich Deiner Frage der Wuchsgröße zum Verpflanzen mag ich anmerken, dass die Größe weniger wichtig ist wie das Alter. In Baumschulen werden die Bäume für gewöhnlich einmal im Jahr umgepflanzt. Dadurch bilden sie viele kurze Feinwurzeln nah am Stamm. Wenn ein Jungbaum seit zB 5 Jahren an einer Stelle steht ohne umgepflanzt worden zu sein wird das Umpflanzen schwierig bis unmöglich weil zu viele Feinwurzeln zerstört werden.
    Buchen können auch dann verwachsen, wenn die Äste schon etwas älter sind weil auch dann die Rinde sehr dünn ist. Wegen der Baumanzahl pro Meter empfehle ich deutlich weniger als 20 pro Meter. Bei 5 bis 10 pro Meter kann es gut passen.
    Von der Raumgestaltung würde ich erwägen die Öffnung nach Osten zu legen um die Morgensonne einzuladen.
    Bei der angedachten Idee mit Lehmwand innerhalb des Naturbaus würde ich min. 50cm Abstand lassen um die Lehmwand herstellen und pflegen zu können sowie nach innen wachsende Äste flechten oder schneiden zu können.

    Ich rate grundsätzlich zur ruhigen Planung. Das heißt es scheint mir besser wenn ihr erst im Herbst pflanzt.

    Viele Grüße
    Konstantin

  • Email-Frage aus Österreich:

    Hallo,
    ich möchte ein Gebäude aus Ahornen gestalten und interessiere mich deshalb für die im Shop angebotenen Gummis.
    Genügt es Ihrer Erfahrung nach, die Stämme nur mit dem Gummi zusammenzubinden, damit sie gut zusammenwachsen?
    Was ist wenn die Bäume schon ein paar Jahre alt sind – gehts dann auch?
    Kann es nützlich sein die Stämme anzuschneiden und Kambium an Kambium zu legen – analog dem Veredeln von Obstbäumen? bzw. ist das realisierbar?
    Zu welcher Jahreszeit ist es sinnvoll die Stämme zusammenzubinden?

    Es würde mir sehr helfen, wenn Sie mir hierzu etwas schreiebn können. Danke dafür! Ich habe ausserdem vor, ihr Buch zu bestellen.

    Ich habe vor drei Jahren begonnen einen Waldgarten zu pflanzen – in Österreich. Am angrenzenden Waldstück setzt nach einer Schlägerung die Sukzession ein, die sich aktuell beispielsweise, in dichten Gebüschen aus etwa 5-6 Jahre alten Bergahornen zeigt. Es wachsen auch Haseln und Rotbuchen. Momentan verspüre ich große Freude, wenn ich dran denke einen Unterschlupf daraus zu gestalten.

    Mit freundlichen Grüßen,

    *********

    Hallo,

    danke für die Frage: Mit den Naturbau-Gummis können Verwachsungen entstehen, es dauert jedoch länger als mit manches andere, z.B. Schrauben. Man kann durchaus kleine Schnittwunden machen, diese übereinanderbringen und dann mit einem Naturbau-Gummi das ganze fixieren. Günstig ist die Verwachsung von 2 bis 5 jährigen Trieben. Alles ist jedoch Abhängig von der Baumart und der Erfahrung. Ein einfaches „Patentrezept“ zum Nachmachen mit Erfolgsgarantie gibt es nicht. Daher empfehle ich gleich mehrere Unterschlüpfe zu formen. Z.B. einen mit Schnittverletzungen an den Verwachsungen, und einen ohne. Nur der eigene Versuch bringt die Erfahrung.

    Viele Grüße
    Konstantin

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