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Dienstag 20. Februar 2007

Wüste und Frost; 2 Bilder zum Verständnis

Heute hatte ich ein Beratungsgespräch in dem ich mit bildhaften Geschichten darstellte was ich meine. Konkretes Thema war ob Vitaminpräparate (zB aus der Drogerie) auch etwas bewirken und ob die Kräuter aus dem Regenwald „besser“ sein würden.

Dazu ist zuerst zu sagen, dass man in Deutschland mit dem Wort „wirken“ sehr vorsichtig sein sollte. Das Gleiche gilt für das Wort „besser“.

Zum Bild 1:
Stell Dir vor, Du bist mit dem Auto in der Wüste und das Fahrzeug bleibt stehen. Nach ein paar Tagen sind die Wasservorräte verbraucht und Du beginnst zu verdursten. Im letzten Moment fällt Dir ein, dass im Fahrzeug Kühlerflüssigkeit (mit Frostschutzmittel) ist und auch noch etwas Scheibenwischwasser (mit Tensiden und Duftstoffen). Dieses trinkst Du und rettest Dich so über die nächsten Tage bis Hilfe kommt. Zurück in der Heimat kannst Du ganz ehrlich behaupten: Kühlerflüssigkeit und Scheibenwischwasser haben mein Leben gerettet. Das stimmt, aber solltest Du wirklich aus diesen beiden Stoffen ein Mittel zusammenstellen das „gesundheitsförderlich“ ist? Nein. Das wäre absurd.

Das einzige was diese Geschichte aussagt ist: Wenn man verdurstet genug ist, hilft auch das dreckigste Wasser.

Übertragen auf die Gesundheit: Wer krank genug ist, dem helfen auch synthetische Vitamine von irgendwoher. Das heißt aber noch lange nicht, dass diese Produkte einem gesunden Menschen gut tun…

(Danke an Christian Opitz für dieses Bild)

2. Bild: Frost

Bei Unterkühlungen ist zu beachten, dass diese nicht zu schnell erwärmt werden. Sonst ist der Schaden sehr gross. Also langsam und sachte aufwärmen. Wenn zB die Füsse sich bei 5 Grad befinden, wäre ein Fussbad mit 39 Grad absolut falsch. Da ist 10-15 Grad richtig und dann langsam steigern.

Übertragen auf die Gesundheit: Die Regenwaldkräuter mit kräftiger Bioenergie können in hoher Dosierung ungünstig sein für Menschen die seit Jahrzehnten sich nie um Gesundheit, vollwertige Ernährung und Eigenverantwortung gekümmert haben. Da hilft nur: Vorsichtig, sachte, liebevoll mit sich umgehen und mit der Dosierung ganz klein beginnen und langsam steigern.

Vitaminpräparate und Regenwaldkräuter: Keins ist besser als das andere. Sie sind einfach anders. Das „besser“ entsteht erst im konkreten Fall: Die einzelne Person, die Situation, entscheidet was angemessen ist.

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