Konstantin Kirsch

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Sonntag 9. Dezember 2012

Abhängige beklatschen die Ankündigung kostenloser Drogengabe

Gestern erfuhr ich von einem Film über „Raumenergie“ von Prof. Dr. Claus Turtur. Es gibt immer wieder Menschen die von „freier Energie“ träumen: http://www.youtube.com/watch?v=0e-w56VaO9A

Dazu mein Kommentar:

Seit ungefähr 20 Jahren beobachte ich beiläufig die sogenannte Forschung zur „freien Energie“.

Praktisch nie werden zentrale Fragen gestellt wie:
Brauchen Menschen überhaupt Strom? (Jahrtausende ging es ohne)
Nutzen Menschen aktuell Strom sinnvoll? (mit wenigen Ausnahmen mir nicht bekannt)
Wieviel „freie Energie“ darf freigesetzt werden ohne den Planeten zu überhitzen? Fachbegriff „Solarkonstante“)
Wie will man die übermäßige Freisetzung von „freier Energie“ begrenzen, kontrollieren, verbieten?
Wieso wird „freie Energie“ als umweltfreundlich dargestellt ohne zu berücksichtigen unter welchen Auswirkungen die Energieverbraucher hergestellt (bzw. später entsorgt) werden?

Fragen über Fragen, die es wert wären gestellt zu werden. Anstatt dessen wird über die theoretische Machbarkeit geplaudert und unzulässig vereinfacht.

In dem Vortrag verknüpft der Herr Professor beispielsweise das Verheizen von Brennholz mit der Formel E=m x c². Er erklärt dabei, dass beim Verbrennen von Materie Energie frei wird. Nun wenn ich an die Masse des Stücks Brennholz denke, multipliziert mit dem Quadrat der Lichtgeschwindigkeit, dann würde mir theoretisch ein Körnchen Sägemehl reichen und meine Hütte ist eine Sauna. Warum nur muss ich so viel Brennholz so häufig nachlegen… (/ironie)

Es wundert mich nicht wenn diese Art Vorträge das Thema ins Lächerliche ziehen.

Doch viel gewichtiger ist die Frage wie sich die Menschheit entwickeln würde wenn es denn solche Maschinen weit verbreitet im Einsatz gäbe. Ich erkenne nur Energie-Süchtige die möglichst bald geringere Kosten haben wollen für immer mehr Energie-Sucht-Konsum. Von Gesundung keine Spur. Zur Gesundheit führt meines Erachtens der Weg über:

1. Erkenntnis der eigenen Krankheit
2. Entziehungskur
3. Enthaltsamkeit vom Suchtstoff.

Und erst dann (Punkt 4) kann man erwägen in äußerst geringen Dosen mit dem Suchtstoff seinen Frieden zu finden und akzeptable Nutzungen derart einzuführen, dass man mit dem Suchtstoff leben kann ohne davon/damit zu Grunde zu gehen.

Beim Thema „Strom“ sehe ich für diesen Punkt 4 mittlerweile die eigene Produktion mit dem eigenen Körper als die sinnvollste Methode an. Um von diesen Gedanken in eigene Praxis zu gelangen erwäge ich mich konkret mit dem Ökotrainer anzufreunden. Sollte jemand dazu Erfahrung haben oder Besseres wissen freue ich mich über Hinweise.

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