Fragen an Konstantin

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Mittwoch 28. August 2019

Windstrom trocknet Böden aus

Mitte Juli hatte ich diesen Verdacht schon geäußert:
http://www.konstantin-kirsch.de/2018/07/klimawandel-durch-windkraftanlagen.html

Nun habe ich erfahren, das schon einen Monat vorher ein ähnlicher Verdacht veröffentlicht wurde:
https://sciencefiles.org/2019/06/25/windkraft-und-trockene-boden-kommt-zusammen-was-zusammengehort/?highlight=trockene%20b%C3%B6den

Nun gibt es einen weiteren Artikel, der eine Studie zitiert. Aus Verdachtsmomenten werden Indizien, womöglich werden daraus bald Beweise:
https://mannikosblog.blogspot.com/2019/08/harvard-ingenieure-windstrom-warmt.html

Studie (englisch):
https://www.cell.com/joule/fulltext/S2542-4351(18)30446-X

Sollte sich dieser Verdacht weiter bestätigen, werden wohl kurz bis mittelfristig alle Windkraftanlagen abgebaut werden müssen. Wasser im Boden ist nun mal weitaus lebenswichtiger als Strom.

*****

Nachtrag 4. September 2019

Heute war ich fast sprachlos. Jetzt fordern Greenpeace, WWF, Deutsche Umwelthilfe und andere die Aufweichung des Artenschutzes zu Gunsten der Windkraft. Nur weil Windkraftanlagen angeblich gut für das Klima seien, sollen sie vorrangig berücksichtigt werden wenn sie mit Aspekten des Natur- und Artenschutzes kollidieren. Na dann prost: Die Nachfahren sollen dann von Vögeln, Fledermäusen und Insekten erfahren über Smartphone und Monitore?? Und bei Stromausfall gibt es keine Vögel mehr. Nicht mehr draußen weil erklagen durch „Ökostrom“ und nicht mehr auf Monitoren, weil Blackout. Ein Text dazu steht in der Welt:
https://www.welt.de/wirtschaft/article199597222/Energiewende-Windkraftindustrie-will-Naturschutz-aufweichen.html

Es gibt aber noch weitere Fundstellen im Netz. Hier der 10-Punkte-Plan, siehe insbesondere Punkt 7:
https://www.wind-energie.de/fileadmin/redaktion/dokumente/pressemitteilungen/2019/190830_10_Punkte_fuer_den_Ausbau_der_Windenergie_Verbaende_FINAL.pdf

Angenommen, die oben angeführte Vermutung (Windkraft stört das Klima) stimmt, dann ist ein Teufelskreis aufgebaut: Das Klima ändert sich spürbar (z.B. trockener), es wird argumentiert, man bräuchte noch mehr Windkraft „fürs Klima“, es wird noch trockener, man baut noch mehr Windkraft, etc. etc. Das wars dann.

Das hat nichts, aber auch gar nichts mit Nachhaltigkeit und Resilienz zu tun. Das ist reiner Zerstörungsgeist. Mal sehen wann das ein Ende findet. Das Ende des Windstroms ist eh klar. Die Frage ist nur wann.

3 comments to Windstrom trocknet Böden aus

  • Avatar Irene Blome

    Danke für diesen Eintrag, lieber Konstantin. Ich wünsche mir schon lange den Abbau dieser Monster-Anlagen,
    in der Hoffnung auf ihr komplettes recykling

  • Ich wünsche mir schon lange den komplett recykelbaren Abbau dieser Mühlen-Monster!
    Danke für den wichtigen Hinweis, lieber Konstantin. Mit welchen Messungen ist nun als Beweismittel zu rechnen?

  • Avatar Gerd Carlson

    In früheren Jahrhunderten wurden Hecken angelegt um den Wind zu bremsen und damit die Austrocknung der Felder zu verringern. Die kühlende Wirkung von Wind beruht vor allem auf der Verdunstung.
    Dass die Gebiete mit hoher Trockenheit mit den Gebieten hoher Windkraftnutzung übereinstimmen wird wohl daran liegen, dass Windkraftanlagen natürlich dort gebaut werden wo viel Wind ist, der natürlich auch die Böden austrocknet. Das wirkt sich in den „ausgeräumten“ Agrarlandschaften Norddeutschlands besonders stark aus. Die Erhöhung der regionalen Temperatur um 0,24 Grad spielt wohl eher eine untergeordnete Rolle.
    Die Lösung liegt darin, wieder mehr Bäume und Hecken in die Landschaft zu pflanzen, nicht im Abbau der Windkraftanlagen.
    Und natürlich wäre es ziemlich schlau von uns allen, weniger Energie zu verbrauchen anstatt zu versuchen unsere gigantische Energieverschwendungsorgie durch Windkraftwerke zu kompensieren.
    Da sehe ich noch sehr viele ungenutzte Reserven ….

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