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Donnerstag 16. September 2021

Anastasia: Heimat

Anastasia: «Die Erde könnte tatsächlich die Heimat aller Menschen sein. Eigentlich aber ist die Heimat eines Menschen der Ort, an dem alle seine Daseinsebenen auf einen Punkt zusammenlaufen und ihn mit dem Kosmos verbinden. ‹Heimat› solltest du den Ort nennen, an dem du dir einen Raum der Liebe geschaffen hast, den Ort, wo du mit dem Universum in Kontakt stehst und den Kosmos atmest. Durch diesen Kontakt wirst du unermessliche Kraft schöpfen und wirst sogar in anderen Welten bekannt sein. Alles wird dir dienen, so wie Gott, unser Schöpfer, es ursprünglich wollte.»

Zitat aus: Band 4, Seite 154

Anastasia fuhr fort: «Wähle dir zunächst einen Ort auf der Erde aus, der dir in vieler Hinsicht geeignet erscheint, einen Ort, an dem du leben möchtest und von dem du dir vorstellen kannst, dass auch deine Kinder dort leben wollen. Noch deine Urenkel werden dir dafür dankbar sein. Das Klima an diesem Ort soll für dich angenehm sein. Dort nimm dir einen Hektar Land. Suche das Land gut aus, denn diese Entscheidung soll für Jahrhunderte gelten.»
Wladimir: «Niemand kann sich einfach so ein Stück Land nehmen. Land kann man nur kaufen, aber auch nur dort, wo jemand willig ist, es zu verkaufen.»
«Ja, so ist es leider. Dein Heimatland ist riesengroß, aber du kannst darin nicht einmal einen Hektar Land finden, auf dem du für dich und deine Kinder ein kleines Paradies erschaffen kannst. Dann ist es aber allerhöchste Zeit, es zu versuchen. Du musst versuchen, die bestehenden Gesetze so gut wie möglich auszunutzen.»

Zitat aus: Band 4, Seite 168

Wladimir: «Natürlich kenne ich nicht alle Gesetze, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass es per Gesetz niemandem erlaubt ist, auf Jahrhunderte hinaus ein Stück Land zu erwerben. Als Landwirt kann man vom Staat Land pachten – sogar viele Hektare -, aber höchstens für neunundneunzig Jahre.»
Anastasia: «Dann muss man für den Beginn eben das Land pachten. Aber natürlich muss es möglich sein, dass jeder einen Flecken Land als Heimat hat. Schließlich hängt davon auch das Wohl des Staates ab. Wenn die Gesetze tatsächlich so unsinnig sind, müssen sie schleunigst geändert werden.»

Zitat aus: Band 4, Seite 169

So machte ich mich auf den Weg durch die Taiga und ließ meinen Gedanken freien Lauf. Eine Frage beschäftigte mich dabei besonders: Wie kommt es, dass wir – genauer gesagt die meisten von uns – zwar ein Heimatland haben, aber kein eigenes Stück Heimatboden? Wir haben in unserem Land noch nicht einmal ein Gesetz, das einem Menschen und seiner Familie das Recht verbürgt, auf Lebenszeit auch nur einen Hektar Land zu besitzen. Die Parteien versprechen alles Mögliche, doch die Frage nach Privatbesitz von Grundstücken scheinen sie in ihren Programmen alle zu vermeiden. Warum nur? Wie kann man überhaupt von einem Heimatland sprechen, wenn es sich nicht aus solchen kleinen Heimatparzellen mit Haus und Garten zusammensetzt? Es muss ein Gesetz erlassen werden, das jedem ein Stück Heimatboden gewährt – jeder Familie, die das möchte.

Zitat aus: Band 4, Seite 211

Wie aber sollte das Gesetz lauten? Vielleicht so?
«Der Staat ist verpflichtet, jedem Ehepaar auf deren Ersuchen das Nutzungsrecht für einen Hektar Land auf Lebenszeit zu übertragen. Dieses Land kann innerhalb der Familie vererbt, darf jedoch nicht verkauft werden. Landwirtschaftliche Erzeugnisse dieses Grundstücks dürfen nicht besteuert werden.»

Zitat aus: Band 4, Seite 212

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