Im Frühling 1993, also nunmehr vor 33 Jahren, startete ich das Projekt ‚Eschenhaus‘. Ich entwarf einen Grundriss mit 5 Räumen zu je 5 Meter Durchmesser, ergänzt mit einer Doppelwand auf der (kälteren) Nordseite. Gepflanzt hatte ich dann 1350 Eschen. Es bildeten sich beeindruckende Gitterstrukturen, Verwachsungen und Kuppeln.
Sehr viele Menschen konnten staunen und haben sich inspirieren lassen.
Im Jhar 2007 habe ich mit Bildern den Pflegeeinsatz dokumentiert und veröffentlicht:
https://www.konstantin-kirsch.de/2007/04/das-eschenhaus-bekommt-viel-pflege.html
Durch mehrere sehr trockene Sommer, teilweise mit mehr als vier Wochen ohne einen Tropfen Regen, sind immer mehr Triebe des Eschenhauses vertrocknet und abgestorben. Letztes Jahr schrieb ich schon mal hier im Blog von der Entwicklung:
https://www.konstantin-kirsch.de/2025/03/leben-und-sterben-des-eschenhauses.html
Es gibt einzelne Bereiche des Eschenhauses, die stehen voll im Saft und sind auf dem besten Weg, lebende Wandflächen zu bilden. Doch mehr als die Hälfte der Wandfläche sieht abgestorben aus.
Bevor nun diese gestorbenen Bereiche verrotten, biete ich diese einzigartigen Verwachsungen zum Kauf an.
Sie sind ein Zeugnis eines der größten künstlerischen Experimente für Lebende Bauten.
Nun folgen ein paar Bilder der Bereiche, die ich abzugeben bereit bin:







Ernsthafte Interessenten werden vor Ort, nur in meiner Anwesenheit, und nur in Abstimmung mit mir, die gewünschten Bereiche auswählen, den vorab verhandelten Geldbetrag in bar übergeben, die Teile heraussägen und mitnehmen. Ich beabsichtige von jedem abgetrennten Teil, in Händen des neuen Besitzers, ein Erinnerungsfotos zu machen, das ich auch später veröffentlichen darf, damit die Dokumentation des Eschenhauses ergänzt wird mit den Angaben, in welche Teile der Welt sich die Teile verbreitet haben.
Die Teile sind absolut einzigartig.
Wer zuerst kommt, hat die größte Auswahl.
Ich gebe derzeit keine festen Preis für die Teile an. Dies könnte ich nur machen, wenn ich vorab die Größe der Ausschnitte festlege und selber säge. Noch, woihlgemerkt noch, biete ich ernsthaften Interessenten die Möglichkeit an auch größere Wand-Gitter-Bereiche zu erstehen, die dann enstsprechend mehr wert sind.
Es handelt sich nicht um gewerblichen Verkauf sondern vielmehr um einen Kunstverkauf, von mir als Künstler, der das Werk erschaffen hat, direkt an diejenigen, die die Teile wertschätzen.
tolle Idee!
Ich kenne das Haus noch aus Führungen der Anfangszeit, viel Glück mit der lebendigen Kunstaktion!