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Montag 7. September 2015

Was können wir von den Flüchtlingen lernen?

Jeden Tag, wenn nicht sogar jede Stunde, ereilen uns neue Meldungen über noch mehr Flüchtlinge, die nach Deutschland kommen und über noch viel mehr, die nach Deutschland wollen.

Was können wir daraus lernen?

Ich wage mal eine unübliche Sicht:
Wir können lernen, dass, wenn hundertausende Menschen sich auf den Weg machen, sie kein Zaun, kein Gesetz stoppen kann. Wenn also hundertausende Deutsche in klarer Entschlossenheit losziehen auf Äcker und einfach starten mit dem Aufbau eines Landsitzes, dann werden sie nicht gestoppt werden und kein Bauamt wird etwas zu sagen haben, wenn diese Menschen sich ihr Häuser selber bauen.

Wir können lernen, dass Leitbilder sehr stark funktionieren, sofern sie als attraktiv empfunden werden (Deutschland nimmt Flüchtlinge auf, zahlt Geld, gibt zu essen und zu trinken usw.).
Wenn also hunderttausende noch nicht auf die Äcker ziehen und ihre Landsitze starten, dann wird dieses Leitbild noch nicht so attraktiv empfunden wie andere Ausrichtungen.

Wir können lernen, dass Menschen bereit waren, unlogisch zu handeln. Der ökologische Fussabdruck (einfach gesagt: Flächenbedarf) des Lebensstils der Deutschen beansprucht bisher die doppelte Fläche von Deutschland!!! In anderen Worten: Ausserhalb der Fläche Deutschlands beanspruchen die Deutschen die gleiche Flächengröße (also nochmal ca. 360.000 Quadratkilometer), um den Lebensstil hier vor Ort halten zu können. Das heißt, auf der Fläche von ca. 360.000 Quadratkilometer wächst Essen für Deutsche / werden Rohstoffe ausgebeutet etc., dass die dortigen Menschen nicht bekommen (zB Bananen / Ananas / Öl, Gas, …) und so weiter.

Wer logisch denkt, bedenkt folgendes:
Wenn also beispielsweise Menschen in Afrika hungern, dann hängt dies auch damit zusammen, dass in Afrika Nahrungsmittel angebaut werden, die die dortigen Menschen nicht bekommen, weil sie nach Deutschland exportiert werden. Wandern in dieser Situation die Menschen verständlicherweise dem Essen hinterher (also z.B. nach Deutschland), dann hat es hier noch mehr Menschen pro Fläche, denn die Afrikaner/Syrer etc. bringen ja keine Landfläche auf ihrer Reise mit. Solange Deutsche glauben, mit Geld könne man alles kaufen, denken und handeln sie unlogisch. Denn Essen muss irgendwo wachsen. Wenn hier also Massen an Flüchtlingen willkommen geheißen werden, dann fördern diese das Leid in ihrer Herkunftsregion, weil beispielsweise das zusätzlich nötige Essen gar nicht vor Ort in Deutschland wächst. Selbst ohne die Flüchtlinge müssten alle Deutschen ihren Lebensstil dergestalt ändern, dass der ökologische Fussabdruck sich halbiert NUR damit wir von unserer eigenen Fläche leben können. Wenn wir Flüchtlinge aufnehmen ohne deren Herkunftsländer und andere Regionen der Welt noch mehr auszubeuten, dann müssen die Deutschen ihren Lebensstil noch viel drastischer einschränken.

Als kleinen Auftakt empfehle ich: Anstatt Flüchtlingen Bananen zu schenken, selber nur noch 1 Banane pro Jahr zu kaufen. Politisch empfehle ich, die Importzölle für Lebensmittel, die von ausserhalb der EU kommen, derart anzuheben, dass 1 kg Bananen (und auch Äpfel aus Neuseeland etc.) beispielsweise mindestens 10 Euro, besser 50 Euro kosten.

Neben dem Flächenbedarf für Lebensmittel gibt es auch noch Flächenbedarf für Treibstoffe. Dies wird vermutlich sogar höher und schlimmer sein als nur der Bereich Lebensmittel, denn wegen Öl und Gas wurden Kriege geführt und sind Menschen gestorben.

Den einzigen sinnvollen Weg, den ich sehe, ist der Weg aufs Land. Der geringstmögliche Fussabdruck, der nachhaltig machbar erscheint, ist der Weg in Familienlandsitz-Siedlungen zu leben mit einer Familie pro Hektar Land. Dort sollte Stück für Stück jegliches Essen wachsen und jeglicher Heizbedarf für die Wohnung geerntet werden. Weil dort das Leben sehr glücklich sein wird, reduziert sich der Wunsch an weiten Reisen (sog. Urlaub), was den Treibstoffbedarf senkt. Im übrigen steigt beim Leben im paradiesischen Garten auch die Freude, Kinder in die Welt zu setzen. Die Überalterung der Gesellschaft hat ja auch (mindestens) einen Grund. Und eine Zivilisation, die nicht mehr genügend Sinn im Bekommen von Kindern sieht oder vor lauter Agro-Gift im Essen oder beruflichem Dauerstress, oder, oder… gar nicht mehr genügend Kinder bekommen kann, sollte besser zuerst die Ursachen des Missstandes abstellen, anstatt über Symptomkurierung durch Zuwanderung zu sinnieren!

Ob einem dies passt oder nicht ist dabei egal. Rein mathematisch + physisch + biologisch + geistig haben wir keine andere Wahl.

Für weitere Gedankenanregung bitte diesem Link folgen:

http://www.waldgartendorf.de/leitbild.html

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Noch ein Hinweis bezüglich des Umgangs mit dem Thema „Flüchtlinge“:
Im gelben Forum habe ich einen interessanten Kommentar zum Thema gefunden:

verfasst von dottore, 29.08.2015, 19:28

lieber Medicus,

möchte ich aus gebotener Vorsicht zum Thema „Migration“ nichts äußern.

Äußerte ich mich zu „links“, müsste ich befürchten, dass mir der rechte Mob mein Haus anzündet, äußerte ich mich zu „rechts“, müsste ich befürchten, dass mir der linke Mob die Staatsanwaltschaft auf den Hals hetzt.

So kann ich nur so viel mutmaßen: Deutschland hat einen sehr schweren Weg vor sich, der in einer nationalen Katastrophe enden dürfte. Deutschland, wie wir es kannten und schätzten, wird es nie wieder geben.

Allgemeines Schweigen und Dulden ist angesagt. Guten Gruß – d.

 

Zitat aus: http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=367124

Ich widerspreche dieser Aussage obwohl ich sie gut verstehen kann. Jetzt ist NICHT die Zeit zu schweigen, sondern die Zeit noch viel deutlicher als bisher die funktionsfähige Vision der Familienlandsitze zu verbreiten! Und zwar am besten durch Film und Buch:
Film: http://www.waldgartendorf.de/anastasia.html
Buch: http://www.waldgartendorf.de/shop/literatur/anastasia.html

3 comments to Was können wir von den Flüchtlingen lernen?

  • Avatar Dirk

    Sehr bemerkenswerte Sichtweise!
    Das was sie in diesem Beitrag darlegen gilt für alle Probleme die wir uns in unserem Leben kollektiv erschaffen haben,also warum gehen wir nicht im Kollektiv los und beseitigen wir diese von uns erschaffenen Probleme?!
    Die Antwort ist klar: „Wir fühlen uns nicht Verantwortlich für das was wir tun!“
    Wir sind weder Schuld noch haben wir Verantwortung zu tragen das soll mal gefälligst die Politik gerade biegen und so haben wir jemanden den wir als unfähig bezeichnen und beschimpfen können!
    Sind wir nicht wunderbare Geschöpfe?
    Alles ist Liebe!
    Dirk

  • Avatar Claudia

    Lieber Konstantin,
    für wieviele Menschen reicht denn jetzt der Hektar und soll jede Familie einen Hektar bewirtschaften egal ob sie ein Kind oder 5 hat, ob die Großeltern noch mitversorgt werden müssen etc.? Wir haben zum Beispiel 3 Kinder und 3000m² Land (Waldgarten und Streuobstwiese). Davon können wir uns aber längst nicht ernähren und wenn ich es auf einen Hektar hochrechne würde dies im Winter auch nicht reichen. Im Sommer ist das kein Problem, aber man muss ja auch im Winter was essen. Und wenn man auch Getreide, Eier, Milch und gelegentlich etwas Fleisch möchte braucht man noch wesentlich mehr Fläche!
    Liebe Grüße
    Claudia

  • Hallo Claudia,
    je nach Situation an Boden, Sonne, Bepflanzung, Hügellage oder Tallage, Höhenmeter etc. ist jeder Hektar anders. Zusätzlich ist jeder Lebensstil anders. Die Empfehlung ein Hektar pro Familie soll eine Ausrichtung sein und kein „genau, exakt so, nicht mehr und nicht weniger“.
    Als Familiengröße gilt für mich die Anzahl 1 bis 7. Wenn es mehr werden braucht es auf jeden Fall mehr Fläche.
    Viele Grüße
    Konstantin

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