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Mittwoch 7. November 2018

Reise zum Mars – Zitate

Vor ein paar Tagen schrieb ich schon mal über die Reise zum Mars:
http://www.konstantin-kirsch.de/2018/10/reise-zum-mars.html

In der dritten Folge sowie in der gestern veröffentlichten vierten Folge fand ich einige Zitate, die bedenkenswert sind bezüglich unseres Lebens auf Mutter Erde:

Folge 3
https://www.welt.de/mediathek/dokumentation/space/mars/sendung181566880/MARS-Druckabfall.html

Minute 9
Das Hauptproblem ist der Mangel an Ressourcen.
Wir wissen noch nicht, wie wir dort an diese gelangen.
Auf dem Mars müssen unsere Grundbedürfnisse erfüllt werden.
Und das sind: Essen, Wasser, Unterkunft und Strahlungsschutz.

[…]

Die technischen Herausforderungen für eine dauerhafte Besiedelung des Mars, gehen uns nicht aus.
Das wichtigste sind die Grundbedürfnisse.

Minute 23:50
Der Mars ist noch immer der Todesplanet, der Friedhof für viele Raumschiffe

Minute 37
Der Mars ist eine Chance, Menschen friedlich zu vereinen, und unserer Spezies ein Ziel zu geben.
Er ist etwas Gutes, was die Menschen anstreben können.

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Folge 4
https://www.welt.de/mediathek/dokumentation/space/mars/sendung181652760/MARS-Energie.html

Minute 24:50
Es kommt darauf an, von welcher Art dauerhafter Anwesenheit auf dem Mars wir sprechen. So wie auf der Antarktis, wo das langfristige Ziel die Wissenschaft ist, oder wollen wir, daß dort Menschen leben und eine Heimat haben. Es gibt viele Gründe zum Mars zu reisen. Für mich sind das alles Gründe zum Erforschen. Wenn man bleiben will, muss man Nahrung anbauen, oder eine ständige Versorgungskette sicherstellen.

Bei unserer ersten Reise zum Mars werden wir abhängiger von der Erde sein als irgendwo sonst. […] Wenn ein Versorgungsschiff nicht landet, wie es sollte, was passiert dann?

Minute 26:00
Für eine Marskolonie ist es notwendig sich schnell selbst versorgen zu können. In der ganzen Weltgeschichte ging es darum unfruchtbares Land in nutzbares zu verwandeln, das lebensfreundlich ist. Solange bis der Mars terraformiert ist, muss Landwirtschaft in Gewächshäusern stattfinden. Und dafür werden Pflanzen benötigt, die so produktiv wie möglich sind.

Minute 30:10
Ohne Landwirtschaft keine Zivilisation – und ohne Pflanzen. […] Ohne Pflanzen sind wir nichts.

Minute 34:00
Beim Versuch eine beständige Gemeinschaft aufzubauen, sind komplette Forschungsgruppen gestorben oder hatten sehr große Todesraten.

Minute 39:50
Respekt für Leben und Interesse an Leben sind ein menschlicher Grundwert.

Minute 40:40
Die Erde ist ein großer Organismus und wir Menschen sind die Organe der Erde und die Erde bildet Knospen. Wir forschen aus dem Trieb zu erkunden, den Bedarf an Ressourcen, den Drang ins Unbekannte. So ist der Mensch.

 

Für mich ist offenkundig: Wer zum Mars flüchtet, während er auf der Erde ungelöste Probleme hat, nimmt die Probleme mit.
In anderen Worten: Lasst es uns zuerst anstreben auf der Erde ein schönes glückliches Leben aufzubauen, bevor wir nach den Sternen greifen!

1 comment to Reise zum Mars – Zitate

  • Roland

    … ich will eigentlich gar nicht zum Mars.
    Brauchen die überhaupt Fachkräfte von der Erde?
    Der Mars-Migrations-Pakt ist doch noch gar nicht erdacht, geschweige denn unterschrieben …
    😉

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