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Montag 2. Dezember 2019

Anastasia: Brief aus Israel

Seit vielen Jahren werden die Anastasia Bücher auch in Israel herausgegeben in hebräischer Übersetzung. Darauf habe ich schon mehrfach hingewiesen:
http://www.konstantin-kirsch.de/?s=anastasia+israel

In der Vergangenheit hatten mehrere Schreiberlinge versucht den Büchern antisemitischen Inhalt anzudichten. Es gab auch einige Leichtgläubige, die den Anschuldigungen ungeprüft Glauben schenkten, anstatt sich mit der Wahrheit zu beschäftigen.

Nun hat Stefan Veda aus Österreich mal Kontakt aufgenommen beim Verlag in Israel.

Am 1.11.2019 schrieb er:

Sehr geehrter Herausgeber der hebräischen Version der Anastasia-Bücher von Vladimir Megre,

Ich bin Stefan aus Österreich, ein Anastasia-Leser. Im deutschsprachigen Raum wurden die Anastasia-Bücher von einigen Medien verleumdet und als antisemitisch bezeichnet. Wir wissen, dass dies nicht wahr ist, aber wie können wir es der Öffentlichkeit am besten beweisen? Eine Idee ist es, zu zeigen, dass die Bücher in Israel veröffentlicht werden, sie also nicht antisemitisch sein können. Ich schreibe gerade einen Artikel darüber, den ich auf meiner Website loveproductions.org veröffentlichen werde.

Könnten Sie mir bitte folgendes sagen. Seit wann werden die Anastasia-Bücher ins Hebräische übersetzt? Können Sie mir bitte auch sagen, ob Sie jemals auf antisemitische Teile in den Büchern gestoßen sind?

Ich wünsche mir aufrichtig, dass Sie mir bald antworten können.

Mit freundlichen Grüßen,

Stefan

Gestern am 1.12.2019 kam die Antwort (übersetzt von Stefan):

Hallo lieber Stefan!

Zunächst einmal vielen Dank für Deinen Wunsch, die Frage der Haltung gegenüber den Juden in den Büchern von Anastasia zu klären. Die Bücher wurden vor etwa zehn Jahren ins Hebräische übersetzt und erschienen zu Beginn informell im Internet. Vor etwa zwei Jahren wurde eine gedruckte Ausgabe veröffentlicht und ein Vertriebsvertrag mit dem Autor unterzeichnet.

Die Bücher werden in Israel über das Internet verteilt und auf Wunsch manuell gedruckt. Wir bewerben sie nicht in den Medien und in den Buchhandlungen und die Informationen über sie gehen durch Mund-zu-Mund Werbung, so dass nur diejenigen, die sie wirklich lesen wollen, den darin enthaltenen Informationen ausgesetzt sind.

Tatsächlich versteht jeder, der die gesamte Reihe liest, dass die Haltung gegenüber Juden in diesen Büchern das Gegenteil von dem ist, was in den (deutschen) Medien behauptet wird. Vladimir Megre geht in seinen Büchern tief in dieses sehr sensible Thema ein und erklärt mit Hilfe von Anastasia, was der Hintergrund für die Entstehung des jüdischen Volkes war, und für welche Ziele es bestimmt und kodifiziert wurde.

Megre betont auch, dass er glaubt, dass viele der Veränderungen und ein Fortschritt in Richtung der „Neuen Zivilisation“, in Israel stattfinden werden. Unter den jüdischen Lesern der Anastasia-Bücher in Israel gibt es diejenigen, die während ihres Aufenthalts in Europa (bevor sie nach Israel gekommen sind) unter Antisemitismus litten. Und das beweist, dass die Bücher einfach nicht antijüdisch sein können. *

Wir hoffen, dass unsere Antwort Dir eine gute Grundlage für Gespräche über das Thema gegeben hat.

Mit unseren besten Grüßen,

Rani Kasher (der Herausgeber), Idit Beery (die Buchredakteurin), Jewgeniy Prunchak (der Übersetzer)

*Anmerkung des Übersetzers: Diese oben erwähnten Menschen sind jüdische Leser der Anastasia-Buchreihe und konnten offensichtlich keinen Antisemitismus in den Büchern wahrnehmen. Man kann davon ausgehen, dass gerade jene Menschen die unter Antisemitismus litten, besonders feinfühlig gegenüber antisemitischen Inhalten sind. Daher wird das hier auch als Beweis angegeben, dass die Bücher sicher nicht antisemitisch sein können.

Auf der Seite von Stefan findet man die Originaltexte als Screenshot:
https://www.loveproductions.org/2019/12/02/was-der-verlag-der-anastasia-b%C3%BCcher-in-israel-zum-antisemitismus-vorwurf-sagt/

***

Werden nun die „Kämpfer gegen Antisemitismus“ aufhören gegen die Anastasia-Bücher zu hetzen?
Werden sie gar rechtschaffene Menschen werden und ihre Verleumdungstexte aus dem Internet nehmen?
Werden sie sich gar entschuldigen oder noch besser, um Entschuldigung bitten?
Werden sie womöglich ihr Bestes geben um den angerichteten Schaden zu beheben?

Spontan würde ich sagen: wohl kaum. Wer sich in der Lüge eingenistet hat und vom organisierten Verbreiten von Angst und Schrecken wirtschaftlich lebt, wird die eigene Schuld und Schande womöglich gar nicht erkennen können (siehe dazu auch Bestätigungsfehler).

Andererseits gebe ich die Hoffnung nicht auf, daß auch in jedem Journalisten ein Mensch mit Herz und Seele steckt. Das Sehnen nach der Wahrheit liegt im Menschen verborgen. Liebe kann nur auf Wahrheit gedeihen. Viele Menschen können die Massenmedien nicht mehr lieben weil sie die Lüge erkennen. Deshalb wurden Abos gekündigt und Umsätze sind eingebrochen. All dies hat Wirkung. Stück für Stück ändert sich die Stimmung. Von daher braucht es vielleicht noch etwas Zeit bis die Wahrheit auch in den Massenmedien geschrieben wird.

Meiner Vermutung nach werden wir an einem einzigen Kriterium erkennen können, daß Massenmedien beginnen sich zu trauen Wahrheit zu veröffentlichen: Korrekte Berichterstattung über 9/11. Erst wenn öffentlich ausführlichst dargelegt wird, wer, warum und wie die drei Hochhäuser gesprengt wurden, und wenn die daraus entstandenen Folgen (inkl. Kriegen) gestoppt und geheilt sind, kann man Vertrauen wieder entstehen lassen – auch wenn es schwer fällt nach all den Lügen und der Propaganda der Vergangenheit.

Und wenn jemand einwenden mag, dass in Massenmedien doch durchaus auch mal etwas Wahres drin stehen würde, dem sei gesagt: „Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht und wenn er auch die Wahrheit spricht.“ Und bei den Massenmedien ist „einmal gelogen“ wohl so ziemlich die heftigste Untertreibung, die denkbar ist.

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