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Sonntag 29. März 2020

Der Minuto: selbstgemachtes Zahlungsmittel

Die Weltfinanzkrise 2007/2008 hatte ihren Höhepunkt mit dem Zusammenbruch der Großbank Lehman Brothers im Herbst 2008. Dies führte in mir zur verstärkten gedanklichen Beschäftigung mit dem Thema Geld. Wenige Monate später, im Februar 2009, träumte ich von selbst geschöpftem Zahlungsmittel. Kurz darauf stellte eine kleine Gruppe die ersten Minutos her.

Eine weltweite Erfolgsgeschichte begann ihren Lauf.

Hier ist eine Zusammenfassung der Minuto-Entstehungsgeschichte nachzulesen:
http://minutocash.org/extras/minuto-entstehung.pdf

Mittlerweile sind mehr als 10 Jahre vergangen.
Immer wieder erreichen mich Geschichten von Menschen, die mit Selbstherstellung von Minuto-Gutscheinen ihr Leben bereichert und den Austausch untereinander verbessert haben.

Im Lauf des vergangenen Jahrzehnts wurde mehrfach versucht den Minuto zu kopieren und zu verfälschen. Insbesondere wollten immer wieder ein paar moderne Zeitgenossen den Minuto umstellen auf elektronische Versionen, auf Bitcoin- oder Clowd-Dienste. Doch all dies funktioniert nicht und ist auch nicht sinnvoll. Es passt schlichtweg nicht zu der genialen Idee der Selbstermächtigung. Der Minuto widerstand all jenen Versuchen ihn zu verzerren und wird auch in Zukunft solchen Ansinnen widerstehen, denn er ist der Ausdruck einer gänzlich anderen geistigen Ausrichtung des einzelnen Menschen: Anstatt von einer externen Zentrale (z.B: Kirche oder Zentralbank) mit Glauben oder Kredit versorgt zu werden, erschafft der einzelne Mensch selber den Glauben an sich und damit den Kredit.

Das Wort Kredit ist übrigens abgeleitet von lateinisch credere „glauben, vertrauen“. Und so fängt die Unabhängigkeit vom Zentralbankgeld an mit dem Aufbau von Selbst-Vertrauen.

Jetzt, Ende März 2020, wandelt sich die ganze Welt intensiv in Zusammenhang mit dem sogenannten Corona-Virus. Weltweit gibt es Ausgangssperren und geschlossene Grenzen. Das Reisen hat rapide abgenommen, teilweise ist es unmöglich geworden.

Die direkte Folge von all dem ist, daß man mehr wahrnimmt wer und was bei den Nachbarn und in der eigenen Region gebraucht und angeboten wird und was nicht.

Zusätzlich wird praktisch jeder Mensch auf sich selbst zurück geworfen: Man muß sich mit sich selbst beschäftigen, sich in den Spiegel schauen, wie man sagt.

Vielleicht ist es nicht schön, was man erkennt:
Wahrheit ist nicht immer schön.
Schönheit ist nicht immer wahr.

Mit der Selbsterkenntnis kann der Weg zum Selbstverstrauen wachsen. Darauf kann dann die Kraft entstehen selber an sich und die eigene Leistungsbereitschaft zu glauben (=Kredit). Und dann kann man selber Zahlungsmittel = Minuto herstellen.

Gleichzeitig wird derzeit immer mehr von Bargeldzahlung abgeraten. Es wird mit dem Virus und der Möglichkeit der Infektionsübertragung begründet. Manche Menschen sehen darin den Versuch der Herrscher, das Bargeld ganz abschaffen zu wollen.

Wie dem auch sei. Ich sehe jetzt den passenden Zeitpunkt, das der Minuto weit bekannter wird als bisher und in naher Zukunft weit mehr genutzt wird als bisher. Vielleicht wird der Minuto eines Tages das alleinige „Bargeld“ sein?

Gut, zu Hause alleine mit sich, quasi in Quarantäne, kann man auch mit dem Minuto noch nicht viel anfangen. Aber in der Zurückgezogenheit hat man Zeit die Minuto-Filme anzusehen:

http://minutocash.org/

Man hat Zeit den Minuto-Text zu lesen (im übrigen habe ich aktuell ein paar Korrekturen im Text vorgenommen):

http://minutocash.org/minuto-text.pdf

Und dann kann man beginnen die Minutos selber herzustellen: Ausdrucken, ausschneiden, ausfüllen, stempeln und unterschreiben geht auch alleine. Und wer keinen Stempel hat kann ihn online bestellen z.B. hier:
https://www.stempel-fabrik.de/

Dann braucht man noch Bürgen. Ok, dazu muss man raus aus der eigenen Wohnung und in soziale Begegnungen gehen. Das wird auch eines Tages wieder in vollem Umfang erlaubt sein. Aktuell ist die Zeit der Vorbereitung. Ach ja, ein ganz wichtiger Punkt ist noch zu erwähnen. Vielleicht sollte man den auch klären bevor man den Stempel herstellen lässt: Was ist der eigene Beitrag, den man geben will und kann, den man anbietet für andere Menschen? Es mag die bisherige Berufstätigkeit sein, vielleicht aber auch etwas anderes?

Dabei mögen zwei Fragen helfen:
Was bringt mein Herz zum Singen?
Was haben andere Menschen davon, das es mich gibt?

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