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Donnerstag 23. Februar 2017

Pilze am Eschenhaus

Als ich vor 25 Jahren mich dazu entschied aus Eschen ein großes lebendes Haus zu pflanzen galten Eschen als robust und gesund. Viele Jahre später tauchte bei vielen Eschen dass Eschentriebsterben auf. Dann machte verstärkte Trockenheit dem Eschenhaus schwer zu schaffen.

Jetzt sind Pilze aufgetaucht, die zwar essbar sind, aber doch ein Zeichen sein dürften, dass es dem Eschenhaus gar nicht gut geht. Ich könnte darüber hinweg gehen und nur schöne, optimistische Visionen verbreiten. Doch die Wahrheit ist mir wichtiger. Ich mache Forschung und die ist neben Erfolgen auch immer mal wieder begleitet von Fehlschlägen und Misserfolgen. Und doch sind dies immer auch Erfolge, gelebte Erfahrungen. Denn wenn man nichts probiert, erreicht man keine neuen Ufer.

Hier ein paar aktuelle Bilder:

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An grob 30 Stellen des Eschenhauses wachsen diese Pilze.

Durch zwei Fachleute wurde der Pilz eindeutig bestimmt als: Gemeiner Samtfußrübling, oder auch Winterrübling genannt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeiner_Samtfu%C3%9Fr%C3%BCbling

Dieser Pilz ist essbar und sehr schmackhaft (roh und erhitzt) und er gilt auch als Heilpilz!
Dazu kann man hier einiges nachlesen:
http://www.passion-pilze-sammeln.com/vitalpilz_samtfussruebling.html
http://www.passion-pilze-sammeln.com/tinktur_vom_samtfussruebling.html

Allerdings wächst dieser Pilz nur an totem oder absterbenden Holz:

Da der Winterrübling als Folgezersetzer gesundes Holz so gut wie nie angreift, bildet er – im Gegensatz zum auch Lebendholz zerstörenden Hallimasch – kein Gefahrenpotential für die Forstwirtschaft. Im Baum ruft er, und das auch fast nur stellenweise, die Weißfäule hervor. Er zersetzt sowohl das dem Holz seine Struktur gebende Lignin als auch die Zellulose. (Zitat von www.passion-pilze-sammeln.com)

Es kann also sein, dass das Eschenhaus auf dem Weg ist, zu Humus zu werden.

Aus diesem aktuellen Anlass machen wir am Sonntag den 12. März eine Zukunftwerkstatt zum Eschenhaus, dem größten aller Naturbauten in unserem Projekt. Es ist fraglich wie es mit diesem Bau(m)werk weiter geht. Deshalb sind zu dieser Zukunftswerkstatt all jene eingeladen, die das Eschenhaus genau unter die Lupe nehmen, alle Erfahrungen sowie Erkenntnisse schöpfen wollen. Gemeinsam wollen wir über die Möglichkeiten beraten, wie es mit diesem besonderen Baumhaus weitergehen kann.
Mehr Details dazu: www.waldgartendorf.de/seminare-veranstaltungen.html#eschenhaus

6 comments to Pilze am Eschenhaus

  • Avatar Karin

    http://www.bio-gaertner.de/Handelsprodukt/Steinmehle,
    Pilze abernten und die Stämme einreiben ,(Vorsicht, Atemmaske) !
    Das Gesteinsmehl in den Boden einarbeiten.

    http://www.abtei-fulda.de/gartenbau/humofix.html
    „Zauberwasser“
    Wenn irgendetwas ausartet herrscht Mangel, ich würde alles versuchen den Mangel auszugleichen und ein natürliches Gleichgewicht wieder herzustellen.

    Also was fehlt der Pflanze ?
    Oder was liebt der Pilz? Dies entziehen und gleichzeitig stärkend auf die Bäume einwirken !
    Und ganz stark Mulchen, Mulchen , Mulchen !!!

    Mist von der Taube ? Guano ?

    Abernten, säubern , mit Honig bestreichen ?

    http://www.homa-hof-heiligenberg.de/index.php?lang=de Agnihotra Asche

    Lieber Konstantin,
    ich hoffe es ist etwas für Dich dabei !

    Herzliche Grüße !

  • Avatar Roland

    Hallo Konstantin,
    ich dachte zuerst nur an diese neuartige Eschen-Krankheit, die seit einigen Jahren grassiert.
    Vielleicht ist dieser Pilzbefall sogar noch das kleinere Übel (und heilbar…)
    Der Tip von Karin mit Mulchen ist sicher gut.
    Du schreibst von Trockenheit. Die verstärkt sich bei Naturbauten zusätzlich, weil die seitliche und vor allem nach oben verdichtete Pflanzenverdichtung und -Belaubung erschwert, daß leichter Regen überhaupt auf manche Bodenbereiche durchkommen kann. Es bleibt viel im Laub hängen und wird nach kurzem Regen wieder verdunsten und ist weg…
    Daher scheinen durstige Baumarten bei Naturbau-Anwendung zusätzliches Wasser auf jeden Fall bei Trockenperioden benötigen.
    Wenn keine Wasserleitung in der Nähe ist, könntest ev. in erhöhter Lage einen Teich anlegen, der bei Trockenheit zum Bewässern ran muss…
    Was diesen Winterrübling betrifft: vielleicht wird sich das zurückbilden, wennst von den Stämmen alles Moos mit einer Bürste entfernst und neues Moos immer wieder weg machst. Auf der einen Seite scheint der Boden zeitweise zu trocken zu sein, auf der anderen Seite bindet das anhaftende Moos Feuchtigkeit an Stellen wo es die Esche nicht brauchen kann, der Pilz aber ganz gut…
    Jedenfalls sieht es so aus, als ob sich die Baumart Esche im Ranking der bestgeeignetsten Naturbau-Sorten eher nach hinten verschiebt? Ich denke, die Linde ist da eher vor ihr… Was meinst Du? LG Roland

  • Hallo Karin und Roland,
    danke für die Anteilnahme und die Vorschläge. Ich habe auch ein paar emails bekommen und sammle alles für den 12. März. Dann will ich es mit denen besprechen, die bei der Zukunftswerkstatt dabei sind.
    Grüße
    Konstantin

  • Avatar Dieter

    Grüß dich Konstantin,
    Wie sieht es denn an den vorderen Torbögen aus? Die Eschen sind wesentlich weiter auseinander gepflanzt, besser entwickelt und die Stämme sind wesentlich dicker und ich vermute gesund. Ansonsten halte ich sauber machen für eine gute Idee.

    Leibe Grüße

    Dieter

  • Avatar Danka Rubarth

    Lieber Konstantin,
    um das Eschenhaus selbst in die Beratung miteinzubeziehen, ist es möglich eine Pflanzenkommunikation durchzuführen. Alles, was lebt, kommuniziert auch, ob Tiere oder Gewässer oder Pflanzen, speziell natürlich auch die Bäume. Sagten schon die alten Indianer.
    Ich werde es wahrscheinlich am 12. März nicht schaffen, aber habe eine E-Mail dazu an Dich geschrieben.
    Es ist weiterhin auch möglich dem Eschenhaus, Reiki zu geben und auch auf das Problem bezogen mit dem Reiki zu arbeiten.
    Wenn ich dem Eschenhaus irgendwie pflanzenkommunikatorisch oder Reikimäßig nützlich sein kann, melde Dich gern.
    Eine Gesamtheit aus Körper und Seele ist immer gut für jedes Wesen. 🙂

  • Avatar Morgenrot

    Hallo Konstantin,
    der Kommentar von Danka Rubarth hat mich auf die Idee gebracht für das Eschenhaus zu singen. Ich finde das Wandel-Lied von Cora Zauberharfe eignet sich sehr gut als Stärkung sowohl für Menschen als auch für Bäume (habe den Refrain meinen Obstbäumen vorgesungen), vielleicht kann man es je nach Diagnose auch noch speziell für das Eschenhaus umdichten, oder es fällt jemandem noch ein anderes heilsames Lied ein.
    Ich denke es wäre gut, wenn viele Menschen gleichzeitig im Haus, oder wenn es sehr viele sind darum herumstehend für das Haus singen. Immerhin besteht es auch aus vielen Bäumen.
    Liebe Grüße
    Morgenrot

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