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Donnerstag 22. April 2021

Wer Grippe bekommen will, sollte Zucker essen

Der Konsum von Zucker wirkt auf den Körper in vielfacher Hinsicht. Ganz grob gesagt steigt der Blutzuckerspiegel an und wird durch körpereigene Vorgänge wieder reguliert auf das gesunde Maß.

Der Vorgang der Selbstregulation nennt sich Homöostase:
„Homöostase bezeichnet einen Gleichgewichtszustand eines offenen dynamischen Systems, der durch einen internen regelnden Prozess aufrechterhalten wird. Sie ist damit ein Spezialfall der Selbstregulation von Systemen.“

Diese Selbstregulation des Körpers gibt es in vielen Bereichen, am einfachsten erkennbar bei der Temperatur (37°C Solltemperatur):

Sofern durch einen äußeren Einfluss die Soll-Temperatur unterschritten wird, heizt der Körper selbsttätig auf. Wenn der Körper zusätzlicher Wärme ausgesetzt wird, entsteht Schweiß, der über Verdunstungskälte den Körper kühlt. Es gibt selbstverständlich Grenzen, deren Überschreiten es dem Körper nicht mehr ermöglicht, zu regulieren (Erfrierungen, Verbrenungen). Allerdings kann man die Selbstregulationsfähigkeit trainieren und den Korridor der Verträglichkeit weiten.

Zurück zum Zucker:

Wenn wir Kohlehydrate (zB Zucker) essen steigt der Blutzuckerspiegel an. Zur Gegenregulation schüttet die Bauchspeicheldrüse Insulin aus.

In diesem Zusammenhang ist der Begriff Glykämischer Index zu nennen:
„Der glykämische Index (GI) ist ein Maß zur Bestimmung der Wirkung eines kohlenhydrathaltigen Lebensmittels auf den Blutzuckerspiegel.“

Durch eine übermäßige Gegenregulation mit Insulin (kommt bei Industriezucker vor) kann jedoch der Normwert des Blutzuckerspiegels auch unterschritten werden. Viele Menschen kennen das Phänomen, das Zucker eine aufputschende Wirkung hat, mit einer darauf folgenden Müdigkeitsphase.

Nun gibt es die Beobachtung, das genau in dieser Phase, in der der Blutzuckerspiegel außerordentlich niedrig ist, die Infektionsanfälligkeit gegenüber Viren stark ansteigt. Erforscht hat dies beispielsweise Dr. med. Benjamin Sandler in den USA schon vor über 70 Jahren. Ein bedeutenden Thema seinerzeit war die Kinderlähmung.

Dr. Sandler sagte:
„So kam ich zu einer einfachen Vorschrift zur Verhütung der Kinderlähmung: Fabrikzucker und fabrikzuckerhaltige Speisen sind in Epidemiezeiten aus der Ernährung auszuschließen, und der Verbrauch auszugsmehlhaltiger Nahrungsmittel ist einzuschränken.“

Doch es scheint sich allgemein um Infektionsanfälligkeit gegenüber Viren aller Arten zu handeln. Diese Thematik wurde später in Deutschland von Dr. Bruker wieder aufgegriffen und weiter geführt. Dr. Bruker hat dazu ein kleines Buch herausgegeben, in dem viele Arbeiten von Dr. Sandler enthalten sind:

Buchtitel: „Vollwerternährung schützt vor Viruserkrankungen“

Link zum Buch: https://emu-verlag.de/vollwerternaehrung-schuetzt-vor-viruserkrankungen-13330

Hier findet sich eine PDF mit einer Zusammenfassung des Buches:
http://www.emdr-selbsttherapie.de/download/SandlerViruserkrankungen.pdf

Ganz grob zusammengefasst, in meinen Worten: Solange der Blutzuckerspiegel oberhalb von 80mg/100ml bleibt besteht eine äußerst geringe Infektanfälligkeit. Durch die Aufnahme von Industriezucker und Auszugsmehlen wird diese Schwelle (nach vorübergehendem starken Anstieg) sehr deutlich unterschritten. Wenn die Schwelle von 80mg/100ml über mehrere Stunden unterschritten ist, besteht eine sehr große Infektanfälligkeit gegenüber Viren.

Kurz gesagt: Wer Grippe (oder Covid-19) bekommen will, sollte viel Industriezucker essen!

Als medizinischer Laie kann ich diese Aussagen des Buches nicht im Detail prüfen, bestätigen oder widerlegen. Es ist für mich jedoch auffällig, das ich mehrere Fälle beobachtet habe, in denen der zeitliche Zusammenhang von Zuckerkonsum und anschließender Krankheit deutlich war.

Weiterhin ist es für meine Wahrnehmung auffällig, das gerade beim Thema Covid-19 erkennbar ist, das es von „symptomlos krank“ bis zu Bedarf an Intensivmedizin die Bandbreite der Körperreaktionen sehr groß ist. Nirgends jedoch fand ich Untersuchungen über die Ernährungsweise der Menschen in Korrelation zur Schwere der Covid-Erkrankung.

Nach der Lektüre des Buches von Dr. Bruker würde es mich nicht wundern, wenn ein direkter Zusammenhang zwischen Zuckerkonsum und nachfolgend schwerer Covid-Erkrankung nachzuweisen wäre – wenn man denn mal darauf achten würde.

Wie würde es uns allen gehen, wenn statt Lockdown, Maskenpflicht, Ausgangssperre, Testzentren, Impfangeboten, Ermächtigungsgesetz, die Regierung ganz simpel folgendes laut und deutlich mitteilt:

Fabrikzucker und fabrikzuckerhaltige Speisen sind in Epidemiezeiten aus der Ernährung auszuschließen, und der Verbrauch auszugsmehlhaltiger Nahrungsmittel ist einzuschränken.

Denkbar wäre auch entsprechende Produkte mit einer saftigen Steuer zu belegen (z.B. 1 Euro pro Gramm Industriezucker) jedoch natürliche Süße wie echten Honig von dieser Steuer auszunehmen. Als Wirkung würde mit Sicherheit der Konsum von Industriezucker deutlich sinken, vermutlich daraufhin die Erkrankungsraten sinken und über die Steuereinnahmen könnte man die Kosten der Behandlung der trotzdem Erkrankten decken.

 

PS: Im übrigen bin ich kein genereller Freund oder Anhänger der Ernährungsempfehlungen von Dr. Bruker. Insbesondere das Thema Lektine im Getreide lässt mich Abstand halten von zu viel „Vollkorn“ bzw. von unfermentiertem Vollkorn. Siehe dazu auch die Arbeiten von Dr. Gundry.

 

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