Anastasia: Der Mensch ist so geschaffen, dass er nichts zu zerlegen braucht

Sie [die Astralwesen] haben in Adam und Eva Stolz und Eigendünkel erregt. Und es gelang ihnen, sie von dem falschen Dogma zu überzeugen: ‹Um etwas Besseres zu erschaffen als das, was es bereits gibt, muss man das betreffende Objekt zerlegen und nachschauen, wie es funktioniert.› Immer wieder redeten sie ihm ein: ‹Erkenne den Aufbau von allem, dann wirst du über allen stehen.› Sie hatten sich überlegt: ‹Wenn Adam Gottes Geschöpfe analysiert und über ihren Aufbau und ihre Bestimmung nachdenkt, wird er vielleicht die Beziehung aller Geschöpfe untereinander verstehen. Dann können wir seine Gedanken lesen und herausfinden, wie man so mächtige Schöpfungen kreieren kann wie Gott.›
Zunächst beachtete Adam ihre Ratschläge und Gesuche nicht. Doch eines Tages sprach Eva zu Adam: ‹Die unsichtbaren Stimmen erklären mir immer wieder, dass es uns viel besser gehen wird, wenn wir nur den inneren Aufbau von allem kennen. Wieso sollen wir uns eigentlich so hartnäckig weigern, ihrem Rat zu folgen? Wir könnten es doch wenigstens einmal ausprobieren.›
Als Erstes brach Adam einen Zweig mit wunderschönen Früchten von einem Baum. Und dann … nun, jetzt kannst du ja selber sehen, dass das schöpferische Denken des Menschen fast völlig zum Stillstand gekommen ist.
Seit jener Zeit analysiert, zerpflückt und zerschneidet er die Natur und versucht so, die innere Struktur von allem zu erkennen. Mit seiner lahm gelegten Kraft des Denkens bringt er nur sehr primitive Kreationen hervor.

[…]

Anastasia: «Wladimir, der Mensch ist so geschaffen, dass er nichts zu zerlegen braucht. In ihm – wie kann ich es nur klarer ausdrücken? -, im Menschen ist die Struktur aller Dinge bereits von Natur aus in codierter Form gespeichert. Diese Codes eröffnen sich ihm, wenn seine Inspiration durch kreatives Träumen beflügelt wird.»

Gottes Geschöpfe sind nicht nur reparaturfrei, sie können sich auch von selbst vermehren. Wozu also sie analysieren?

Zitat aus: Band 4, Seite 52f

1 Gedanke zu „Anastasia: Der Mensch ist so geschaffen, dass er nichts zu zerlegen braucht“

  1. Zitat: Anastasia: «Wladimir, der Mensch ist so geschaffen, dass er nichts zu zerlegen braucht. In ihm – wie kann ich es nur klarer ausdrücken? -, im Menschen ist die Struktur aller Dinge bereits von Natur aus in codierter Form gespeichert. Diese Codes eröffnen sich ihm, wenn seine Inspiration durch kreatives Träumen beflügelt wird.»

    Was gäbe ich drum, diese Worte so interpretieren/umsetzen/anwenden zu können, damit der beschriebene Zugang auch entdeckt wird.

    Wladimir hat sicherlich (aus nachvollziehbaren Gründen) “wichtige hilfreiche Essenzen” vorenthalten.

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