Ein paar Anmerkungen zum linken Brandanschlag in Berlin.

Gestern Abend hatte ich ja das vollständige Bekennerschreiben gepostet.
Nun habe ich zwei lesenswerte Kommentare zum Anschlag gefunden. Der von mir schon mehrfach zitierte Programmierer Hadmut Danisch hat gestern fast zeitgleich mit mir über den Anschlag berichtet, das Bekennerschreiben kommentiert und ein paar Stunden später hat Herr Danisch einen weiteren Kommentar dazu veröffentlicht.

Der Reihe nach:
In seinem Post von 18 Uhr, https://www.danisch.de/blog/2026/01/04/der-vulkan-von-berlin/, veröffentlicht Herr Danisch den Link zu einer von Linksextremen betriebenen Webseite, auf der das Bekennerschreiben möglicherweise als erstes bekannt gegeben wurde. Dann geht er auch auf mehrere Punkte des Textes ein. Ich spare mir all dies zu zitieren, sondern rate, es selbst zu lesen.

Kurz nach 22 Uhr veröffentlichte Herr Danisch einen weiteren Kommentar zum Thema: https://www.danisch.de/blog/2026/01/04/ist-der-stromausfall-von-berlin-ein-inszenierter-fake/ in dem er den auf einen Gedankengang eines seiner Leser eingeht. Kurz zusammen gefasst: Wir haben aktuell wenig Sonne, wenig Wind und daher so gut wie keinen Solar-Windstrom im Netz. Da kann es aus Gründen der Erhaltung der Systemstabilität passend sein, einen Teil der Verbraucher von Netz zu nehmen. Ein vollständiger Blackout in ganz Deutschland würde weit mehr Schaden verursachen und womöglich einen kompletten Volksaufstand ergeben.

Es gibt einen interessanten mdr-Dokufilm über den Blackout in Thüringen zum Jahreswechsel 1978/79:
https://www.youtube.com/watch?v=55ryLCY6hAM
Damals wurde, um das ganze Stromnetz zu retten, Thüringen abgeschaltet.

Eine teilweise Abschaltung des Stromnetzes kann durchaus beitragen einen größeren Blackout zu verhindern. Dennoch ist meiner Einschätzung nach der aktuelle Anschlag in Berlin wirklich von verzweifelten Linksextremen durchgeführt worden.

Zu Beginn des Bekennerschreibens steht:

In der Gier nach Energie wird die Erde ausgelaugt, ausgesaugt, verbrannt, geschunden, niedergebrannt, vergewaltigt, zerstört. Ganze Regionen werden unter der Hitze unbewohnbar gemacht. Sie verbrennen einfach. Oder Lebensräume verschwinden unter den Fluten bei Überschwemmungen oder aufgrund des steigenden Meeresspiegels.
Fossile Kraftwerke abschalten ist Handarbeit. Nur Mut.
Wir wissen, wir müssen diese Zerstörung unterbrechen. 

Diese Passage ist nur ein Beispiel, daß die Autoren Opfer der Klimapanik-Propaganda sind.

Sieben Absätze weiter im Bekennerschreiben ist mir eine Formulierung besonders aufgefallen. Da heißt es: Wir sagen nicht, wir wüssten den Ausweg. Aber wir wissen, wir müssen diese Zerstörung unterbrechen.

Das ist für mich typisch linksextrem: Sie haben keinen Ausweg, keine Perspektive, und dennoch zerstören sie das Bisherige.

Hinzu kommt, daß sich Linksextreme selber den Zugang zu den Anastasia-Büchern verbaut haben, in dem ein Ausweg aus den Problemen aufgezeigt wird. In dem Linke und Linksextreme die Anastasia-Bücher ohne echten Grund als „rechts“, als „antisemitisch“, als „rassistisch“ usw. verunglimpfen und jeden, der diese Bücher liest, als Nazi diffamieren, ist es ihnen entsprechend ihrer eigenen Logik verboten, diese Texte zu lesen.

Es gibt einiges an Gesellschaftskritik in dem Bekennerschreiben, die ich durchaus teile. Nur behebt man diese Probleme nicht, in dem man Teile der kritisierten Infrastruktur mit Attentaten zerstört.

Meine Position – im Gegensatz zu den Attentätern – lautet:

Ich weiß den Ausweg, er lautet: Gärtnern und Handwerk und deshalb bin ich dankbar für vorhandene Infrastruktur und ich hoffe, daß diese so lange funktioniert, bis es so viele Gärtner und Handwerker gibt, die erfolgreich schaffen, bis wir diese (in Teilen zerstörerische) Infrastruktur nicht mehr in dem bisherigen Ausmaß brauchen.

Anders formuliert: Das Neue trägt noch nicht in vollem Umfang, das Alte trägt nicht mehr in vollem Umfang. Und genau in diesem Wandel ist es fatal und äußerst dumm, das noch funktionierende Alte zu zerstören, weil einem dann die Kraft fehlt das Neue fertig aufzubauen, bis es in vollem Umfang trägt.

Ich bezweifle nicht, daß die Menschheit einen schädigenden Einfluss auf den Planeten hat. Dieser Schaden betrifft aber weit weit weit weit weit mehr als nur das Klima. Es betrifft auch den Boden, den Humus, das Wasser, usw. usw. bis hin zur schlechter gewordenen Mineralienversorgung in der Ernährung der Menschen und bis hin zu gestörten Gefühlen und mangelnden Zukunftsvisionen der jungen Generation.

Mittlerweile gehe ich im übrigen davon aus, daß die globale Etablierung der Klimapanik und des Klimarettungswahns durch Linke und Linksextreme erfolgte mit der Absicht globalen Sozialismus / Kommunismus einzuführen. Das ist meiner Wahrnehmung nach an typisch linken Pseudolösungen erkennbar. Diese Pseudolösungen der Klimasekte, beispielsweise Windkraftanlagen sowie Solarparks, die Landschaft und Wald zerstören, das regionale Wetter verändern, den Boden austrocknen und so weiter, sind meiner Ansicht nach als Lösungsansatz, als „Ausweg“ aus den echten Problemen ähnlich dumm und zerstörerisch für die Infrastruktur der gesamten Gesellschaft wie das Attentat auf das Stromnetz in Berlin. Der Hauptunterschied besteht grob gesagt darin, daß das Attentat illegal ist, die Zerstörung der Stromversorgung der Gesellschaft durch Klimaschutzprojekte jedoch legalisiert wurde – und über das EEG§2 sogar Vorrang bei Schutzgüterabwägungen bekommen hat…


Nachtrag:
Ein Artikel von März vergangenen Jahres thematisiert, daß der Bundesvorsitzende der Linkspartei, Van Aken, Straftaten aus linken Kreisen als gemeinwohlorientiert betrachtet:
https://apollo-news.net/linken-chef-van-aken-linke-straftaten-schtzen-die-allgemeinheit/

Nachtrag 2:
Das Bekennerschreiben plus eine zusätzliche Einleitung wurde nun auch auf der linksextremen Seite indymedia veröffentlicht:
https://de.indymedia.org/node/565575

Nachtrag 3:
Waren es die Russen?
https://www.berlinstory.de/news/stromausfall-in-berlin-kyrillische-fehler-im-text/
https://www.danisch.de/blog/2026/01/05/die-russen-warens/

Nachtrag 4:
Auf der Webseite, auf der das Bekennerschreiben möglicherweise zuerst erschien, kam am 6.1. eine „Richtigstellung“ inkl. der Darlegung, daß es keine Aktion eines ausländischen Staates war. https://knack.news/14765

Nachtrag 5:
Die selbe (oder eine andere?) Vulkangruppe meldet sich am 7.1. mit einer Distanzierungserklärung:
https://de.indymedia.org/node/566531
Ich verstehe allerdings nicht, wer sich da nun vom wem oder von was genau distanziert.
Beide Texte kommen mir ziemlich verwirrt vor.

Schreibe einen Kommentar