In einer Woche, am Mittwoch den 12. August, abends, ist in Europa eine Sonnenfinsternis. In der Mitte Spaniens kann sogar der Kernschatten der Finsternis erlebt werden. Eine totale Sonnenfinsternis im Kernschatten zu erleben ist außergewöhnlich.
Ich fuhr vor 27 Jahren extra in den Großraum Karlsruhe und habe dort die totale Sonnenfinsternis am 11. August 1999 erleben dürfen. Die nächste totale Sonnenfinsternis mit Kernschatten in Südwest-Deutschland wird erst am 3. September 2081, also in 55 Jahren stattfinden. Da dies für viele Interessierte zu lange hin ist, kann ich jeden verstehen, der große Reisen auf sich nimmt, um einen Kernschatten zu erleben.
Was mich seinerzeit sehr überrascht hatte: Nachdem die Verdunkelung laufend zugenommen hat, je mehr der Mond vor der Sonne stand, kam wenige Sekunden vor Beginn der Totalität, ein Schatten über die Landschaft geflogen. Ich konnte deutlich sehen, wie der Schatten des Mondes auf der Erde zu meinem Standort wanderte, bzw. raste. Die Geschwindigkeit des Kernschattens auf der Erdoberfläche beträgt etwa 2300 bis 2500 km/hbzw. ca. 0,7 bis 0,8 Kilometern pro Sekunde.
Und in dem Moment, als der Kernschatten ankam, war es trotz vorhergehender starker Abdunklung, schlagartig komplett kohlrabenschwarz, pechschwarzdunkel wie die Nacht, die Tiere waren schlagartig leise, er war schlagartig kühler und die Sterne funkelten am Himmel – und von der Sonne war nur noch die diamanten-glitzernde Korona zu sehen. Es war Mittags und plötzlich war es Nacht. Und ca. 2 Minuten später kam das Ende des Schattens, also das Licht angerast. Man konnte es trotz totaler Finsternis sehen, wie in der Ferne die Landschaft wieder hell wurde – und Bam – mit einem Schlag war es hammerhart hell (obwohl es immer noch vergleichsweise dunkel war). Der Unterschied zum Kernschatten, der soeben vorbeigezogen war, ist heftig. Das Licht war wieder da – und wurde nun laufend heller. Und es wurde wieder wärmer, die Vögel begannen wieder zu singen.
Für die aktuelle Sonnenfinsternis konnte ich es nicht einrichten nach Spanien zu fahren. Aber nächstes Jahr bietet sich die nächste Gelegenheit, dann wird es allerdings etwas weiter weg sein: Südspanien – Ägypten – Yemen
Auf dieser Webseite findet man eine Übersicht der Verläufe:
https://www.timeanddate.com/eclipse/list-solar.html
Hier ist der Verlauf vom 12. August 2026:
https://www.timeanddate.com/eclipse/map/2026-august-12 (Karte kann man mit Mausrad oder +/- vergrößern / verkleinern)
Hier der Verlauf im kommenden Jahr:
https://www.timeanddate.com/eclipse/map/2027-august-2 (Karte kann man mit Mausrad oder +/- vergrößern / verkleinern)
Soweit zum astronomischen.
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Gestern bekam ich den Hinweis auf einen Youtubefilm in dem es um die (angeblichen) geistigen Gefahren der Sonnenfinsternis geht. Der Inhalt ist sehr anthroposophisch formuliert. Allein der Auftakt des Sprechers kann Angst erzeugen: „Die meisten von uns unterschätzen, dass aus dem Weltall eine große Gefahr lauert, …“
Dann geht es weiter über Geschichten von Schwarzmagiern, die zu Zeiten der Finsternis besondere Rituale machen und vieles mehr in der Art.
Über solche Angstmach-Filme bräuchte ich eigentlich gar nichts schreiben.
Was ich jedoch bemerkenswert finde ist diese Empfehlung: Man solle weißmagisch gegen die Schwarzmagier wirken.
Diese geistige Vorstellung, man solle trennen, das eine sei gut, das andere schlecht – und man selbst will natürlich zu den „Guten“ gehören… sehe ich grundlegend als bedenklich. Diese Vorstellung der Trennung ist jedoch in sehr vielen Religionen und geistigen Lehren Standard.
Die Anastasia-Bücher sprechen da eine andere Sprache.
Ich gebe mal ein paar Zitate wieder und markiere in Fett einzelne Worte:
Band 2 Seite 52:
Anastasia: Der Mensch besitzt völlige Freiheit, Wladimir. Er kann all das benutzen, was Gott ihm ursprünglich an lichten Dingen gegeben hat. Er kann aber auch anderes benutzen. Im Menschen laufen die Gegensätze zusammen. Sieh nur, wie die Sonne scheint – das ist das Werk Gottes. […] Nur der Mensch hat die Wahl, sich über die ersten Sonnenstrahlen zu freuen oder zu ärgern.
Band 2, Seite 56:
Anastasia: «Er [Gott] hat mir verraten, wo die Antwort liegt und wo ich sie suchen muss.»
Vladimir: «Soso, Er hat es dir verraten. Und wo wäre das?»
«In der Einung der Gegensätze.»
Band 3 Seite 180:
Anastasia: «Eine Frage, auf die es im ganzen Universum keine Antwort gibt, würde mit unglaublicher Geschwindigkeit durch den Kosmos zischen und dabei alles beschleunigen. Wie ein greller Blitz, wie eine große Glocke, würde sie bis in die hintersten Winkel des Alls dringen. Alles würde dabei in Aufruhr geraten, wie bei einer Explosion, und durch die Vereinigung der Gegensätze würde sofort eine Antwort zustande kommen.»
Band 10, Seite 79:
Heller Bruder: ‹Der Mensch spürt uns [hellen und dunklen Bruder] nicht, besonders dann nicht, wenn unsere Teile in ihm ausgewogen sind. Bei solcher Ausgewogenheit erscheint eine dritte Energie. Und diese Energie ist von allen Wesen des Universums allein dem Menschen zu Eigen. Sie erscheint dann, wenn wir völlig ausgewogen sind, und diese neue Energie ist allmächtig. Sie ist in der Lage, neue Welten zu erschaffen. Für sie gibt es keine Geheimnisse. Ein solcher Mensch wird zum kosmischen Machthaber, zum Schöpfer, und seine Schöpfungen kann sich niemand auch nur vorstellen, sie können überwältigend und unbegreiflich sein.›
Band 10, Seite 207:
Anastasia: Vielleicht hast du Recht, Wladimir. Mögen also die über Jahrhunderte entwickelten technischen Mittel jetzt dem Wohle dienen! Dann wird es eine Synthese der Gegensätze geben. Ich glaube aber, das Leben sollte so geplant werden, dass es in Zukunft allmählich auch ohne diese Hilfsmittel geht.
Es gibt in den Büchern noch mehr Stellen in denen es um die Verbindung der Gegensätze, der Ausgewogenheit, der Harmonie, oder zusammen genommen, um die Liebe geht. Bezüglich der Sonnenfinsternis rege ich an sie als physisches astronomisches Ereignis zu bestaunen.
Ich bitte darum, beim Beginn der Sonnenfinsternis-Spezial-SoFI-Schutzbrillen zu tragen!!! Nur im Kernschatten sowie fortschreitend in Richtung Sonnenuntergang kann man schadlos ohne Schutzbrille in die teilverdeckte Sonne schauen.
Auf geistig, seelisch, spiritueller Ebene rege ich an, sich zu zentrieren, sich in Ausgewogenheit zu üben, das innere Licht und den inneren Schatten anzunehmen. Dann braucht man keinen Glauben an Schwarzmagier im Außen und spürt keinen Bedarf mit weißer Magie einen Gegenpol zu setzen.
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Hier gibt es die Anastasia-Bücher um nachzulesen:
https://www.waldgartendorf.de/shop/anastasia/
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Zur Förderung der inneren Ausgewogenheit, der inneren Harmonie, empfehle ich täglich einen Teelöffel Zedernöl im Salat sowie den Verzehr von 100 Gramm Zedernnüsse pro Tag: