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Sonntag 4. Februar 2007

Netzwerk? – Marketing

Gestern hatte ich in ein interessantes Gespräch mit Beate aus Berlin. Wir sprachen über die Verwendung des Wortes „Netzwerk-Marketing“. Dieser Begriff ist leider schon häufig in Misskredit gekommen. Da ich gerne Sachen auf den Grund gehe, habe ich heute morgen in der Enzyklopädie Wikipedia geschmökert. Da finde ich zum Beispiel hier eine Abhandlung über Netzwerke. Dort steht:

Dass der Großteil der Knoten zu einer oder mehreren Maschen gehört, ist das eigentliche Kennzeichen eines Netzwerks gegenüber anderen Typen von Strukturen.

Diese Definition passt allerdings nicht zu der Organisationsstruktur in Netwerk-Marketing-Firmen. Hier ist es eher eine Verästelung als eine Vernetzung. Der Begriff „Verästelungs-Marketing“ ist allerdings nicht gebräuchlich.

Bei weiterem Suchen habe ich einen Begriff gefunden die sehr gut beschreibt wie unsere Arbeit funktioniert: Empfehlungsmarketing

http://de.wikipedia.org/wiki/Empfehlungsmarketing

Eine der wichtigsten Erweiterungen des Empfehlungsmarketings ist das so genannte Netzwerk-Marketing, bei dem die Kundenkontakte ausschließlich aufgrund persönlicher Empfehlungen anstatt über klassische Medien generiert werden und die selbstständigen Verkäufer keine Daten von Bestandskunden erhalten. Einschlägige Anbieter verzichten somit auf großflächige eigene Marktkommunikation von Seiten des Herstellers und geben die so eingesparten Mittel in die Provision. Dieser Bereich des Verkaufs findet sich überwiegend im Konsumgütermarkt z.B. mit Nahrungsergänzung und im Bereich der Finanzdienstleistungen.

Einem anderen Verständnis nach ist Empfehlungsmarketing eine relativ neue Unterform des Netzwerk-Marketing. Sie unterscheidet sich dadurch, dass kein Verkauf stattfindet, sondern lediglich eine Weiterempfehlung des oder der Produkte/s, die dann direkt vom Unternehmen geliefert und abgerechnet werden. Jeder Vertriebspartner kauft nur monatlich sein persönliches Produkt. Es gibt damit keinen Unterschied zwischen Verkäufer und Kunden, sondern lediglich Netzwerkkunden bzw. -mitglieder oder -partner. Bei dieser Form des Netzwerk-Marketing dauert der Aufbau einer Vertriebsstruktur länger, anfangs werden keine hohen Einkommen erzielt, es handelt sich eher um ein „langsames Geschäft“, aber es bietet sehr viele andere entscheidende Vorteile: Die Vertriebsstruktur ist langfristig stabiler, damit auch das bis dahin erzielte monatliche Einkommen und man ist von Abrechnungsaufgaben entlastet. Darüber hinaus sind die Produkt- und Einstiegskosten relativ niedrig. Ein positiver Nebeneffekt ist die unterschiedliche persönliche Beziehung der Partner, die durch das Fehlen jeglicher Verkaufsstrukturen geprägt ist. Diese spezielle Form des Netzwerk-Marketing wird in Deutschland bislang von sehr wenigen Firmen gepflegt, die sich aber durchweg als ethische Netzwerkfirmen verstehen.

In diesem Sinne wünsche ich frohes und erfolgreiches „Empfehlen“!

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