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Samstag 20. Juli 2019

Danisch und das Klima – 277 Gründe

Der Informatiker Hadmut Danisch (http://danisch.de) hat einen Film veröffentlicht in dem er 277 Gründe nennt,
warum ihm die CO2-Debatte so am Arsch vorbeigeht…

(Ursprünglich wollte er nur 250 Gründe aufführen, aber es wurden immer mehr…)

Der Film dauert etwas mehr als zwei Stunden. Sehr viele der genannten Gründe finde ich zutreffend. Nur sehr vereinzelt stimme ich ihm nicht zu. Beispielsweise sieht er Atomkraftwerke als positiv während sie tatsächlich das Klima aufheizen. Auch sieht er ein Problem mit der sogenannten Überbevölkerung und nennt als Grund 269: „Weil ich das Einsterben der Menschheit für den einzig effektiven Umweltschutz halte.“ Von so einem Gedanken stehe ich in großer Distanz. Für mich ist nicht die Menge der Menschen ein Problem sondern nur die Art und Weise wie die Menschen leben. Wenn beispielsweise der Großteil der Menschheit auf Familienlandsitzen glücklich und gesund leben würde, dann könnten weit mehr als 10 Milliarden Menschen auf dieser Erde leben und es gäbe noch viel Platz für unberührte Natur.

Gleichzeitig wertschätze ich Herrn Danisch sehr, daß er seine Sicht der Lage so umfassend darlegt. Hunderte an Argumenten für den Umgang mit Klimapanikern, Klimagläubigen und Klimahysterikern kann man aus diesem Film entnehmen:

Persönlich vermute ich, daß Herr Danisch sich noch nicht mit Debitismus (Schuldgeldwirtschaftsweise) beschäftigt hat. In seinem Blog gibt es auch kein Ergebnis, wenn man nach diesem Begriff sucht. Bei ganz vielen (allen?) politischen Entscheidungen geht es ums Geld. Konkret um Schulden, Kreditwürdigkeit und das Finden von Nachschuldnern. So ist das bei den Flüchtlingen und auch beim Klima. Herr Danisch erkennt zwar, daß laufend neue Aktionen gebracht werden, bei denen er zahlen soll (Steuern, Abgaben etc.), er erkennt jedoch nicht, warum dies so ist.

Wenn man sich mit Debitismus beschäftigt hat, dann ist dies völlig klar. So muß es laufen um das System am Laufen zu halten. Sicher kippt das Ganze eines Tages und dann ist nicht nur das große Heulen da, sondern viele nutzbare Strukturen sind kaputt gemacht worden. Es kann aber gar nicht anders laufen, sofern man das vorhandene Schuldgeldsystem beibehält.

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