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Samstag 6. August 2011

Zeit zum Einwecken

Die Erntezeit hat begonnen. An den Bäumen hängen jede Menge Früchte. Aktuell gibt es viele Kirschpflaumen. Viel mehr als wir frisch verzehren können. Daher liegt es nahe die Ernte haltbar zu machen. Ein guter Weg ist die Nutzung von Weck-Gläsern in denen die Früchte „eingeweckt“ werden. Statt Zuckerwasser habe ich mich für Saft entschieden. Zuerst wird aus einem Teil der Früchte mit dem Dampfentsafter der Saft geerntet. Dann werden die Früchte mit dem Saft kombiniert eingeweckt (30 min bei 90°). Der Rest aus dem Dampfentsafter wird durch die Flotte Lotte gekurbelt und anschließend zu Marmelade verarbeitet. Das Ergebnis lässt sich sehen:

img_3883

Die Weck-Technik ist meines Erachtens eine sehr wertvolle Methode für den Selbstversorger. Die Gläser und Deckel lassen sich leicht reinigen. Die Haltbarkeit grenzt an die Ewigkeit. Nur die Gummiringe sollten im Lauf der Zeit erneuert werden.  Die Weck-Gummiringe sind im übrigen aus Naturkautschuk (im Gegensatz zum PVC der Deckeldichtungen von Schraubgläsern).

Sein ein paar Jahren gibt es komplett neu gestaltete Weck-Gläser. Diese haben einen nach innen abgesengten Deckel und werden mit zwei kleinen Klammern beim Einwecken verschlossen. Als Ergebnis kann man die Gläser viel besser stapeln. Ein weiterer Vorteil ist der geringere Hohlraum im Glasinneren. Wer sich für das Einwecken interessiert dem sei die Lektüre des Einweckbuches empfohlen:

www.shop-weck.de (Zubehör / Einkochbuch)

In diesem Shop der Herstellerfirma sind die Gläser auch weit günstiger als im Einzelhandel. Anstatt des elektrischen Einweckautomaten empfehle ich einen gebrauchten Wecktopf (zB über ebay) zu besorgen und auf einem holzbefeuererten Küchenherd zu arbeiten. Sicher muss man dann die Temperatur selber ablesen und die Hitze nachregulieren. Man ist so aber viel unabhängiger als wenn man sein Leben an die laufende Verfügbarkeit von Netzstrom knüpft.

3 comments to Zeit zum Einwecken

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