Fragen an Konstantin

Spenden

Wer diesen Blog unterstützen will, kann spenden:

Projekt Waldgartendorf e.V.
VR-Bank Bad Hersfeld
DE41532900000036101300
BIC: GENODE51BHE
Verwendungszweck: Spende

Archiv

Green Hosting mit Ökostrom und lokal erzeugtem Solarstrom!
Samstag 9. Juli 2011

Paradiesbau auf Erden

Soeben bekam ich Post von einem Mammutbaumfreund. Im Briefumschlag fand ich einen Flyer der Stiftung „Paradiesbau auf Erden“.

In dem Flyer steht: „Wir pflanzen Bäume kostenlos“
„Schreiben Sie uns oder suchen Sie uns im Internet und beantragen formlos unsere Gratisdienste.“
„Haben Sie viel Platz im Garten oder sonstige Bodenflächen auf denen Sie gerne schöne und große Bäume wachsen sehen möchten, so lassen Sie es uns wissen.“
„Wir pflanzen kostenlos Bäume, insbesondere Mammutbäume und andere hochwachsende Bäume.“

Nach kurzer Internetsuche finde ich die Seite: http://paradiesbau.bplaced.net/ mit diesem Text:

Beweggründe zur Errichtung der Stiftung Paradiesbau auf Erden

Die Natur verändert ihren Zustand aufgrund menschlichen Betragens. Der klimatische Zustand auf Erden ist nichts anderes, als ein Hineinwachsen der Natur in das Betragen der Menschheit.

Die Erde war ursprünglich überall so eingerichtet, dass sie für Menschen und Tiere ein angenehmer Wohnbereich war. Gegenwärtig ist die Erde eine Ruine im Vergleich zu dem, was sie einstmals war.

So wie Krankheiten aller Art unerwünscht sind, so sind auch Katastrophen aller Art unerwünscht. Weder sind Katastrophen biologisch erforderlich, noch besteht für sie Bedarf. Genau so, wie die Gesundheit des Menschen ein Sollzustand ist, so gibt es auch einen klimatischen Sollzustand auf Erden, den es wiederherzustellen gilt.

Mehr als 100 Meter hochwachsende Riesenbäume zogen einst überall auf Erden wie ein Magnet die von den Weltmeeren aufsteigende und über Land ziehende Luftfeuchtigkeit auf sich, und leiteten diese in den Boden, um Quellen zu speisen, die sich dann ihrerseits über Bäche, Flüsse und Ströme in die Weltmeere ergossen.

Die Stiftung Paradiesbau auf Erden hat sich vorgenommen das Auftreten von Naturkatastrophen zu verhindern. Diese Verhinderung soll dadurch bewerkstelligt werden, dass überall auf Erden ein weitläufiges Gerüst hochwachsender Bäume angepflanzt wird, weil auf andere Weise das Aufkommen von Naturkatastrophen nicht verhindert werden kann.

Riesenbäume sorgten einst durch ihr Vorhandensein weltweit für die Aufrechterhaltung des klimatischen Sollzustandes. Durch eine allmähliche und gezielte Wiederaufforstung des Erdbodens mit Riesenbäumen können Stürme und alle anderen Arten von Naturkatastrophen weniger häufig auftreten, und schließlich völlig zum Verschwinden gebracht werden.

Die Luftbewegungen über den Weltmeeren werden von den Luftbewegungen über den Kontinenten beeinflusst, und umgekehrt. Hochwachsende Bäume sind in der Lage die Winde zu kanalisieren, und Warmluft ständig dahin zu leiten, wo sie gerade fehlt.

Eine weltweite Aufforstung des Erdbodens mit Riesenbäumen hat ferner zur Folge, dass der Meeresspiegel zu sinken beginnt, und dass das Verhältnis Meer/Festland sich ändert. Als Folge hiervon kommen alle überfluteten Landstriche und Inseln nach und nach wieder zum Vorschein, und können dann ebenfalls aufgeforstet werden.

Alle heutigen Wüstengegenden können nach und nach wieder genauso grün werden, wie sie es zu Zeiten waren, als noch keine Wüstenbildung stattfand. In den arktischen Gegenden wird es dann nach und nach wieder angenehm warm werden, und in den überheißen Gegenden wird es unter dem Schutz der Riesenbäume angenehm kühl werden.

Durch die Aufforstung des Erdbodens mit einem Gerüst von Riesenbäumen werden sich enorme Wassermassen aus den Weltmeeren in Pflanzen verlagern und von dort aus dem Kreislauf der Luftfeuchtigkeit dienen. Alle versiegten Quellen werden dann wieder zu sprudeln beginnen, und alle ausgetrockneten Flussbette werden dann wieder Wasser führen.

Für die Wiederherstellung des klimatischen Sollzustandes auf Erden ist eine Zeitspanne zu veranschlagen, die über zahlreiche Jahrhunderte hinweggeht. Es wird jedoch wesentlich länger dauern, weil nicht überall auf Erden gleichzeitig mit der Wiederaufforstung begonnen werden wird.

Riesenbäume benötigen ein Wachstum von Jahrhunderten, um Höhen von über 100 Metern erreichen zu können. Erst dann können diese Riesenbäume jene Aufgaben erfüllen, die ihrer Existenz entsprechen. Sicher ist, dass nicht sofort und überall gleichzeitig die erforderlichen Aufforstungen stattfinden werden, sondern dass schnellstenfalls nach und nach damit begonnen werden wird.

Eine Aufforstung des Erdbodens ausschließlich mit Bäumen, die keine stattliche Höhe erreichen können, wäre ungenügend, da die globalen Naturkatastrophen-Szenarien nur mittels beachtlich hochwachsender Bäume aus der Welt geschafft werden können.

Ein bedeutsamer Teil des heutigen Inhaltes der Weltmeere befand sich einst in Gestalt von Pflanzenbewuchs, Luftfeuchtigkeit und Bodenfeuchtigkeit an Land. Die existierende Wassermenge auf Erden ändert sich nie. Sie ist ewig gleichbleibend. Einst befanden sich enorme Wassermassen in dem allerorts vorhanden gewesenen Baumbestand, sowie in der den Pflanzenbewuchs umgebenden Luftschicht, und auch im Boden.

Wo heute Wüsten und Steppen sind, standen einst üppige Wälder. In der Vergangenheit gab es Zeitepochen, in denen die jährlichen Durchschnittstemperaturen deutlich höher lagen, als es gegenwärtig der Fall ist. Dass es heutzutage weite Gegenden gibt, in denen kein einziger Baum mehr steht, ist ein unnatürlicher Zustand, der durch Aufforstung leicht beseitigt werden kann.

Gerade aus diesem Grunde gilt es einen Naturschutz höherer Kategorie zu betreiben, das heißt, Wiederherstellung. Hierfür hat die Stiftung Paradiesbau auf Erden sich zuständig gemacht. Der Stiftungsvorstand und dessen freiwillige Mitarbeiter haben das Vorrecht, dem Anliegen des Stifters dienen zu dürfen, der sein Berufsleben als passionierter Gärtner verbrachte.

Ein weitflächiges Dach aus Baumkronen ist imstande, aufsteigende Warmluft zu kanalisieren, und daran zu hindern, ungenutzt in große Höhen aufzusteigen. Unter dem Schutz von Riesenbäumen können Windkanäle vom Äquator zu den Polen hin entstehen, in denen die vom Äquator kommende Warmluft wie eine Fernheizung wirkt, und die Kühlluft aus den polaren Gegenden zum Äquator treibt.

Auch die Meeresströmungen folgen einem solchen Prinzip. Eine durch Sonnenenergie hervorgerufene Wasserbewegung macht sich vom Golf von Mexiko bis in das nördliche Eismeer fühlbar. Eine gleichartige Warmwasserströmung tut sich im Indischen Ozean kund, und wendet sich dem südlichen Eismeer zu. Ebenso ist es im Stillen Ozean, damit die Meere überall erwärmt werden, und damit jeder Teil des Erdballs für das Wohl des Anderen bestehen kann.

Die Strömungen warmer Wassermassen, die von den Äquatorzonen ausgehen, werden die arktischen und antarktischen Eismassen nach und nach völlig zum Schmelzen bringen. Auch wird man eines Tages zu sehen bekommen, wie sämtliche Gletscher der Hochgebirge schmelzen und vollständig abfließen.

Begründung:

Die am Äquator liegende Meeresoberfläche wird täglich überreichlich stark von Sonnenstrahlen begünstigt. Dadurch werden Wassermassen wie durch einen Tauchsieder fortwährend aufgeheizt und geraten auf diese Weise in Bewegung.

Diese Wassermassen würden schließlich sogar anfangen zu kochen, wenn sie nicht abfließen könnten. Die aufgeheizten Warmwassermassen verdunsten einerseits, und fließen andererseits nach Norden und nach Süden zu den Polen hin ab, und treiben die polaren Wassermassen zum Äquator hin, welche sich dort erneut aufwärmen, um dann wiederum abzufließen.

Der Antriebsimpuls für alle Luft- und Meeresströmungen wird von der Sonne gegeben, welche die Funktion eines Brüters ausübt. Die Sonne erwärmt in den Äquatorgegenden täglich die Weltmeere und verursacht auf diese Weise Warmwasserströme, die den Polen zufließen. Durch diesen Umstand bekundet sich unwiderstehlich machtvoll das Universalgesetz des Kreislaufes in den Wassermassen der Weltmeere.

Dieses Hand in Hand Arbeiten der weltweiten Wassermassen kann auch mit den weltweiten Luftmassen geschehen, sobald hochwachsende Bäume die Kanalisierung von Luftströmen erneut so zu regeln beginnen, wie sie es einstmals taten.

Das Hand in Hand Arbeiten der Luftbewegungen wurde durch die Beseitigung der Riesenbäume gestört. Das Werk der Wiederaufforstung ist somit eine Angelegenheit, deren Wohlbegründetheit leicht verstanden werden kann.

Man sieht deutlich das Übel, welches durch die Verminderung des Baumbestandes auf Erden angerichtet wurde. Andrerseits kann man sich sehr gut den Segen vorstellen, der erzielt werden kann, wenn der Erdboden erneut vollständig mit Pflanzenwuchs bedeckt sein wird.

Eine gezielte und mit Sachkenntnis durchgeführte Wiederaufforstung des Erdbodens kann uns Menschen die Wiedereinrichtung des geregelten Kreislaufes der Luftfeuchtigkeit und der Winde bringen. Hochwachsender Pflanzenbewuchs kann verhindern, dass der Erdboden übermäßig erwärmt wird. Auf diese Weise wird gleichzeitig dem Austrocknen der Erde vorgebeugt, sowie dem Versiegen von Flüssen und Bächen, und vielem mehr.

Die Wiederherstellung des klimatischen Sollzustandes auf Erden ist ein Werk, welches viele Jahrhunderte in Anspruch nehmen wird. Die Tatsache, dass es Bäume gibt, die über 100 Meter hoch werden können, besagt, dass das Vorhandensein dieser Riesenbäume einem wohlbestimmten Zwecke dient, nämlich der Regulierung des Weltklimas. Die Aufgaben dieser Baumriesen können durch keine Alternative stellvertretend erfüllt werden.

Sobald die zur Zeit noch auf dem Festland aufgetürmten Eismassen nach und nach schmelzen und sich in die Meere ergießen, ehe eine nennenswerte Aufforstung bereits stattgefunden hat, wird es weitflächiges Hochwasser geben. Eine erneute Absenkung des Meeresspiegels kann dann nur dadurch erfolgen, dass ein Teil des Meerwassers an einen anderen Ort verbracht wird.

Dieser andere Ort ist der erst noch wiederherzustellende Pflanzenbewuchs auf Erden, welcher der einzige Ort ist, der gigantische Wassermassen aufzunehmen und auf Dauer festzuhalten imstande ist. Eine alternative Möglichkeit ist nicht vorhanden, da solche Wassermassen weder von Wolken getragen, noch von der Erde entfernt werden können.

Jeder Baum ist ein Wasserspeicher, und gleichzeitig ein Umwälzer von Wassermassen. Störungen natürlicher Kreisläufe auf Erden sind Menschenwerk, und können deshalb auch nur von Menschenhand beseitigt werden.

Der Mensch hat seine Funktion als Hüter natürlicher Ordnung auf Erden bisher noch nicht richtig verstanden, jedoch wird er seine diesbezügliche Zuständigkeit eines Tages verstehen lernen. Der moderne Mensch wird dann die Ehre und das Vorrecht haben, all das wieder in Ordnung bringen zu dürfen, was seine Vorfahren mehr oder weniger unbewusst und ungewollt in Unordnung gebracht haben.

Wenn die meisten Menschen, denen man heutzutage fast überall begegnet, einen unbekümmerten Eindruck machen, so hat dies seinen Grund in der Mittelmäßigkeit ihrer Ziele.

Jedem Menschen fällt es leicht, mit höher gesteckten Zielen und mit einem erweiterten Gesichtskreis zu wachsen. Anstrengungen fallen leicht, wenn das Gemüt vor Begehren nach schönen und großartigen Unternehmungen brennt, und es kann kein schöneres und kein großartigeres Unternehmen geben, als die Neugestaltung der Natur, die Neugestaltung des modernen Menschen und die Neugestaltung der modernen Zivilisation.

Ein großartiges Projekt lächelt uns Menschen freundlich an. Die Stiftung Paradiesbau auf Erden beginnt mit der Ausführung dieser Arbeit vor allem deswegen, weil irgend jemand damit beginnen muss.

Der Stifter

Es besteht kein Urheberrecht • Kopieren & verbreiten erwünscht

Die Präsentation wurde zuletzt im Juli 2011 aktualisiert.

Impressum: J. W. Gramlich (Testamentsvollstrecker) • Stadtwald 1 • 77815 Bühl • Paradiesbau@aol.com •

Auf dem Flyer ist ergänzend zur Postadresse eine Telefonnummer angegeben: 07226 9204940

Ich finde, eine sehr gute Idee und Aktion.
Also: Wer Platz und Lust auf große Bäume hat melde sich bei dieser Stiftung!

*****

Nachtrag vom 11.7.

Soeben telefonierte ich mit Herrn Gramlich. Tausende an Jungbäumen sind gesät und werden derzeit pikiert. Neben dem oben veröffentlichten Text gibt es auch eine längere Fassung. Diese sei an meheren Stellen im Internet zu finden. Beispielsweise hier:
http://www.initiative.cc/Artikel/2011_01_05_Klimaregulierung.htm

5 comments to Paradiesbau auf Erden

  • Avatar Felix Krauß

    Wir beobachten, wie sich langsam aus verschieden Gründen die Erkenntnis Bahn bricht, dass wir vor allem eine Sache tun müssen, um die Erde wieder ins Gleichgewicht zu bringen, uns selbst wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Bäume pflanzen. Je mehr und je größer, desto besser.

    Mit den Riesenbäume der Elben in „Herr der Ringe“ oder den Bäumen beim Film „Avatar“ haben Hunderte Millionen Menschen diese Vision auf riesigen Leinwänden vorgeführt bekommen. Es gibt ein Projekt von einem jungen deutschen angestoßen, dass schon einige Milliarden Bäume gepflanzt hat. (http://www.plant-for-the-planet-billiontreecampaign.org/)
    Sogar der Friedensnobelpreis wurde schon für die Mutter der Bäume WANGARI MAATHAI 2004 verliehen. Wir erkennen allmählich, dass wir im Zeitalter der Wiederherstellung, der Heilung der Erde angekommen sind. Die neue Weltreligion wird Bäume pflanzen.

    Es gibt Ansätze von Baumreihen auf Feldern, weil sie die Felder offensichtlich schützen, ein gutes Microklima erzeugen. Waldgärten werden wieder populär, auch Anastasia rückt die Bäume in den Fokus, die auf jedem Familienlandsitz gepflanzt werden sollen und überall ringsherum.
    Einen alternativen Nobelpreis gab es für Dr. Ibrahim Abouleish, der mit dem Projekt SEKEM beweist, dass man auch in der Wüste wieder alles anbauen kann, mit Bäumen als Grundlage.

    Wir könnten auch gar nichts tun, uns fast vollständig ausrotten und es würde sich wohl wieder so einstellen, aber es würde länger dauern. Wir können unsere Fähigkeiten zur Zerstörung und zur Heilung einsetzten. Lasst und letzteres ins Auge fassen. Straßen sind die Brüder der Wüsten. Bäume die Hirten des Paradieses.

  • Avatar Uwe

    Hmm, Mammutbäume hier? Warum keine einheimischen, das wäre ökologisch sinnvoller, weil die Mammutbäume kaum mit einheimischen Arten interagieren. Zum Beispiel könnte man auf diese Weise die Schwarzpappel retten – sie wächst schnell und wird sehr groß. Oder Eichen, sie wachsen zwar langsamer, werden aber bis 1000 Jahre alt… Beide, Pappeln und Eichen sind Nahrung für eine Vielzahl von Insekten (Schmetterlinge z.B.), die von Mammutbäumen nichts haben.

  • Mammutbäume sind hier heimisch!

  • Avatar Corsten Franz

    Hallo würde gerne im Naturschutzgebiete in Neunstetten 20 Stück setzen von allen Arten würde auch eine kleine Spende dafür geben hätte gerne ein paar Samen von allen Arten und eine genaue Beschreibung wie ihr sie aufzüchtet weil ich komme aus dem Odenwald wir hätten genügend Platz mit sehr freundlich grüßen Franz

  • Hallo, bitte diesen Wunsch senden an: paradiesbau@aol.com

Kommentar schreiben (wird moderiert)