Konstantin Kirsch

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Sonntag 7. Mai 2017

Vier Gebote der Klimawandel-Religion

Ist der Begriff „Klimawandel“ womöglich nur die Bezeichnung einer neuen Religion oder eines Aberglaubens?

In einem interessanten Artikel fand ich vier Gebote der Klimawandel-Gläubigen:

Das erste Gebot:
Du sollst keinen anderen Klimafaktor kennen als die menschgemachten Treibhausgase!

Das zweite Gebot:
Du sollst keinen anderen Klimawandel kennen als den katastrophalen!

Das dritte Gebot:
Du sollst nicht an der Allmacht des Klimas zweifeln!

Das vierte Gebot:
Du sollst keine andere Politik als die Risikovermeidung akzeptieren!

Zu jedem der vier Gebote bringt der Artikel nachdenkenswerte Ausführungen. Die Frage ist allerdings, inwiefern Menschen überhaupt noch denken können und denken wollen (siehe digitale Demenz).

Meiner Ansicht nach ist es angemessen, wenn Menschen sich für das Wohlergehen ihres Lebensraumes, ihres Raumschiffes Erde, einsetzen. Die Klimawandel-Geschichte wandelt sich jedoch immer mehr ins groteske. Es ist als ob die Politik in der Sackgasse nochmal Vollgas geben will… Anstatt ganz grundsätzlich über das Sein und den Sinn des Daseins zu denken, zu spüren, wahr-zu-nehmen, werden Wildvögel gehäckselt und Fledermäuse in Massen umgebracht. Und weil die Windkraftanlagen nur Flatterstrom herstellen können müssen viele andere Kraftwerke in Bereitschaft gehalten werden und produzieren bei Bedarf sehr „unsauberen“ Strom und Zusatzgeräte müssen zuviel „Ökostrom“ vernichten!!

Man könnte stundenlang und seitenweise Fakten auf den Tisch bringen. Aber das bringt nichts weil es sich wohl um einen ABERGLAUBEN handelt: „… ABER ich glaube DOCH an den KLIMAWANDEL und das PÖSE CO2.“

Ich beschreibe es gerne mit diesen Worten: Na klar wandelt sich das Klima, es kann nicht anders. Es wandelt sich, seit es den Planeten Erde gibt. Und CO2 ist das wichtigste Spurengas in der Atmosphäre! Pflanzen würden besser wachsen wenn es etwas mehr davon geben würde!

Es gibt ein Thema, das zum Verständnis der geistigen Unfähigkeit zur Erkenntnis des Daseins gehört:

„Versunkene Kosten“

Laut Wikipedia heißt es: http://de.wikipedia.org/wiki/Sunk_costs

Sunk costs (deutsch: versunkene Kosten, oft auch als irreversible Kosten bezeichnet), sind Kosten, die bereits entstanden sind und nicht (beispielsweise durch Verkauf) rückgängig gemacht werden können.

[…]

Da versunkene Kosten unabhängig davon bestehen, welche Option ein Entscheidungsträger wählt, dürfen sie bei einer rationalen Entscheidung zwischen Handlungsalternativen keine Berücksichtigung finden und stellen somit entscheidungsirrelevante Kosten dar.

Die Ansicht, dass es heißt, versunkene Kosten sind entscheidungsirrelevante Kosten, mag theoretisch stimmen, aber… stimmt das in der Praxis?

Meiner Wahrnehmung nach ist es sogar genau andersrum:
Versunkene Kosten sind das entscheidungsrelevanteste überhaupt!

Wie komme ich zu dieser Ansicht?
Jeder mag diesen Spruch kennen: „…ich habe doch schon so viel investiert …“

Jetzt gehen wir aber mal ins größere Bild, weg von der einfachen BWL und hin zur Psyche:
Wenn ein Mensch eine Ansicht vertreten hat, womöglich vor einer Gruppe von Zuhörern öffentlich geredet hat, neigt er dazu diese einmal verkündete Ansicht weiterhin zu halten auch wenn mittlerweile klar ist, dass es falsch war. Warum? Man kann Sorge haben „das Gesicht“ zu verlieren. Auch deshalb haben viele Menschen Angst überhaupt öffentlich zu reden. Man würde sich ja ‚festlegen‘.

Ein anderer Bereich: Über lange Zeiträume wurden landwirtschaftliche Strukturen aufgebaut, zentralisiert, technisiert, Transportstrecken aufgebaut, Kontrolleure ausgebildet, Lagerhäuser, Geschäfte gebaut, etc. etc. und dann kommt einer daher und erklärt: Der Humus verschwindet, das Wasser stirbt, wir müssen mit dem Irrsinn aufhören sonst ist es in wenigen Jahren ganz vorbei! … wenn jede Familie einen Hektar bewirtschaftet, dann hätten wir noch eine Chance… Was passiert? Nee: wir haben doch so schon so viel Herzblut, so viel Glauben in diese Art der Landwirtschaft gesteckt, soll alle technische Entwicklung umsonst gewesen sein?

Das gleiche beim Staat:
Über jahrtausende wurden Strukturen geschaffen zur Entmündigung, zur Beherrschung anderer Menschen. Es ging sogar soweit, dass viele die Ketten als Komfortzone wahrnahmen. Und dann kommt jemand daher und behauptet, das taugt alles nichts für die Zukunft, … Nee, da werden die „Staatsoptimierer“ wach und wollen verbessern, verbessern, denn das Ganze grundsätzlich in Frage zu stellen würde bedeuten alle bisherigen Kosten als versunken zu verbuchen. Und das tut so dermaßen weh….

Deshalb wird weitergemacht wie bisher … es werden Straßen gebaut, Kriege angezettelt, Fracking genehmigt, Stimmzettel in die Urne geworfen, dem Banker geglaubt, dem Anwalt die eigene Souveränität abgegeben und so weiter und so weiter.

Erst wenn die aktuellen Kosten (zb Krankheitskosten) höher werden als alle bisher ausgegeben Kosten der Fehlentwicklung von der Vergangenheit bis jetzt, wächst Bereitschaft zur Änderung.

Wenn also die laufenden Kosten höher werden als die versunkenen Kosten, kippt die Richtung.

Das dumme ist nur, dass bei grundlegender Änderung, also beim Infragestellen von tausenden von Jahren der Entwicklung, die versunkenen Kosten praktisch unendlich hoch sein würden.

Kann es dann überhaupt eine grundsätzliche Änderung geben?

Viele glauben: Nein
Und diese Ansicht ist verständlich!

Ich behaupte jedoch:
Ja! Eine Änderung ist möglich. Allerdings nur wenn die neue Ausrichtung als so wertvoll empfunden wird, dass alle bisherigen Kosten gerne als versunkene Kosten verbucht werden.

Daher muss eine grundlegende Zukunftsperspektive sehr groß, sehr weit ansetzen. Sie muss alle Kosten in den Schatten stellen.

Ich nenne daher meine Ausrichtung:

Die Bestimmung der Menschheit ist es ein Paradies zu schaffen auf dem Planeten Erde.

17 comments to Vier Gebote der Klimawandel-Religion

  • Jan Umsonst

    Wollte nur mal Fragen ob sie ihren Artikel zu der Klimawandelreligion ernst meinen? Da sie ja nicht auf Fakten eingehen, wollte ich sie bei der Gelegenheit mal fragen an was sie glauben zu wissen?

    Unser Klima erwärmt sich?

    Wir steuern auf eine Eiszeit zu?

    Es verändert sich gerade gar nichts?

    Ist es die Sonnenaktivität?

    Die Kosmische Hintergrundstrahlung, die einen Einfluss auf die Wolkenbildung hat?

    Steckt Harp dahinter?

    Sind es die Chemtrails?

    Danke für die Antwort

    LG

    Jan Umsonst

  • Roland

    „Die Bestimmung der Menschheit ist es ein Paradies zu schaffen auf dem Planeten Erde“
    Danke, lieber Konstantin, für diesen Leitsatz und für diese Perspektive.

  • Hallo Jan,

    ich antworte mal zwischen den Zeilen:

    >Wollte nur mal Fragen ob sie ihren Artikel zu der
    >Klimawandelreligion ernst meinen?
    Was sollte daran nicht ernst gemeint sein?

    >Da sie ja nicht auf Fakten eingehen,
    >wollte ich sie bei der Gelegenheit mal
    >fragen an was sie glauben zu wissen?
    Muss ich an etwas glauben?

    > Unser Klima erwärmt sich?
    Wer ist mit „Unser“ gemeint?

    >Wir steuern auf eine Eiszeit zu?
    Wer ist mit „Wir“ gemeint?

    >Es verändert sich gerade gar nichts?
    Was ist mit „Es“ gemeint?

    > Ist es die Sonnenaktivität?
    Was ist mit „es“ gemeint?

    >Die Kosmische Hintergrundstrahlung, die einen
    >Einfluss auf die Wolkenbildung hat?
    Kann es sein, dass alles einen Einfluss auf alles hat?

    >Steckt Harp dahinter?
    Wohinter soll Harp stecken?

    >Sind es die Chemtrails?
    Was ist mit „es“ gemeint? / Wer ist sicher, je einen „Chemtrail“ gesehen zu haben? / Gibt es überhaupt „Chemtrails“? / Woher nehmen die Chemtrail-Gläubigen ihren Glauben?

    Es gibt viele Fragen, die es wert wären gestellt zu werden.
    Doch Klimawandelgläubige und CO2-Paniker können womöglich mit manchen Fragen nicht konstruktiv umgehen. Insbesondere wenn es Fragen sind, die die Fundamente ihres Aberglaubens als Treibsand entlarven könnten.

    Ich tendiere gelegentlich in Richtung Agnostizismus.

    Es kann sein, dass es ein Klima gibt, das sich ändert. Womöglich wärmer, womöglich kälter. Vielleicht auch zuerst wärmer, dann kälter oder andersrum, und dann vielleicht auch regional unterschiedlich…
    Es kann sein, dass es Windkraftwerke gibt, die Vögel gehäckselt haben. Ich empfinde dies als glaubwürdig, wenngleich ich nie einen verletzten Vogel unter einer Windkraftanlage erlebt habe, denn angenommen diese drehenden Räder über den Wäldern sind nicht nur eine optische Täuschung oder eine Illusion in meinem Bewusstsein, dann könnte es sein, sie sind aus Materie, also verdichteter Gedanke und bei Rotation und Kollision mit einem Flug-Zeug – äh – Vogel dürfte der Begegnungsimpuls zwischen Windrad und Lebewesen etwas stärker sein als das Lebewesen als angenehm empfindet – es empfindet dann gar nichts mehr, zumindest nicht mehr als körperhaftes Lebewesen. Der Geist des Vogels – wenn es denn einen gibt – der wird vielleicht noch etwas wahrnehmen. – Was? keine Ahnung.

    Ob es jetzt gut ist Windkraftanlagen zu bauen? Keine Ahnung.
    Nun es könnte gut sein noch mehr Vögel zu häckseln, noch mehr Uranverseuchung durch Neodynmanetgewinnung in China zu begehen, noch mehr Netzinstabilität zu produzieren, und gar dadurch einen Blackout zu produzieren durch denn dann einzelne oder mehrere AKWs explodieren – wenn das alles nötig ist damit die Menschheit aus ihrem Koma aufwacht? Wäre der Preis zu hoch? Würde es günstiger auch gehen?

    Ist es gut Windkraftwerke zu verhindern? Keine Ahnung.
    Vielleicht ja, vielleicht nein – siehe oben.

    Ich bin nur sicher, dass es diese Windmühlen-Dinger in wenigen Jahren nicht mehr gibt. Vielleicht noch einzelne als museale Relikte einer Zeit, in der die Menschheit blind war für das Leben und versessen auf schwachsinnige technische Gigantomanie.

    Viele Grüße
    Konstantin

  • Jan Umsonst

    Hallo Herr Konstantin, hätte mich auch gewundert, wenn ich eine Antwort bekommen hätte – dachte ja sie hätten so unendlich viele Argumente – wir leben halt in einer einzigen unendlichen Verschwörungstheorie. Aber mit Windrädern scheinen sie sich ja zumindest auszukennen…

    Viele Grüße

    Jan Umsonst

    p.s. „Klima“ ist Definitionssache – langjähriges Mittel von Wetter ist gemeint (min. 30 Jahre). Und ich bin da offen. Nur leider stelle ich immer wieder fest, dass Menschen, die den Stand des Wissens in Frage stellen, hinsichtlich des globalen Temperaturverlaufes, keine Argumente haben und immer nur davon reden welche zu haben. Ich will aber wissen und nicht glauben.

  • Hallo Jan,
    zuerst überlegte ich ob der angegebene Name ein frei erfundener Nickname ist. Aber eine Websuche ergab, dass es einen Menschen gibt, der diesen Namen trägt und über den zB als Occupy Aktivist geschrieben wurde.

    Ich bitte daher um Verzeihung für meinen zweifelnden Gedanken.

    Ich antworte wieder zwischen den Zeilen:
    >Hallo Herr Konstantin,
    bitte das „Herr“ weglassen.
    „Konstantin“ ist die allgemein übliche Schriftform des Wortklangs auf den ich höre. Es ist unpassend diesen umzuformen in die Anrede einer juristischen Person.

    >hätte mich auch gewundert, wenn ich eine Antwort bekommen hätte –
    Nun, eine Antwort habe ich gegeben, oder?
    Ich habe sogar Rückfragen gestellt und darauf keine Antwort bekommen, oder?

    >dachte ja sie hätten so unendlich viele Argumente
    Woher wollen Sie wissen was ich alles an Argumenten habe?
    Würde auch Interesse bestehen an: Wissen, Wahrheit, Erkenntnis, Einsicht? Ich verspreche damit jedoch nicht all das mitzuteilen, warum auch?

    > – wir leben halt in einer einzigen unendlichen
    > Verschwörungstheorie.
    Habe ich nie behauptet. Glauben Sie das?

    >Aber mit Windrädern scheinen sie sich ja zumindest auszukennen…
    Würde ich nicht behaupten.

    > p.s. „Klima“ ist Definitionssache – langjähriges Mittel
    > von Wetter ist gemeint (min. 30 Jahre).
    Diese Definition ist bekannt.

    > Und ich bin da offen.
    Offen bezüglich einer anderen Definition oder offen bezüglich wie sich das Klima ändert?

    > Nur leider stelle ich immer wieder fest,
    „fest – stellen“ ist so eine Sache. Diese Wortwahl erscheint mir unpassend. Wäre „beobachte ich“ vielleicht passender?

    > dass Menschen, die den Stand des Wissens in Frage stellen,
    Meines Wissens nach macht das jeder Wissenschaftler laufend sofern er sich an wissenschaftliches Denken und Verhalten gewöhnt hat.

    > hinsichtlich des globalen Temperaturverlaufes, keine Argumente
    > haben
    Wieso sollte man Argumente hinsichtlich eines globalen Temperaturverlaufs haben? Hä?? Der globale Temperaturverlauf ist genau so wie er ist, wie sonst??? Würde sich der Temperaturverlauf ändern, wenn man „Argumente“ hätte????

    > und immer nur davon reden welche zu haben.
    Wo habe ich geredet „Argumente“ bezüglich globalem Temperaturverlauf zu haben?

    >Ich will aber wissen und nicht glauben.
    Das freut mich, darauf kann man bauen.

    Viele Grüße
    Konstantin

  • Jan Umsonst

    Hallo Konstantin, ich beziehe mich auf diese Aussage von Ihnen: „Man könnte stundenlang und seitenweise Fakten auf den Tisch bringen. Aber das bringt nichts weil es sich wohl um einen ABERGLAUBEN handelt: „… ABER ich glaube DOCH an den KLIMAWANDEL und das PÖSE CO2.“

    Ich möchte einfach nur, dass sie Konkret werden, wenn sie denn behaupten so viele Fakten zu haben – dann sollten sie doch auch eine Ansicht zu dem sogenannten Klimawandel haben.

    Steigt die gemittelte Oberflächentemperatur, oder sind sie schon hier der Meinung, dass es sich um eine falsche Aussage der Klimareligion handelt?

    Gibt es in unserer Atmosphäre Gase, die Wärme speichern, oder ist das auch schon eine falsche Aussage?

    Lg

    Jan Umsonst

  • Hallo Jan,

    >Hallo Konstantin, ich beziehe mich auf diese Aussage von Ihnen:
    >“Man könnte stundenlang und seitenweise Fakten auf den Tisch
    >bringen. Aber das bringt nichts weil es sich wohl um einen
    >ABERGLAUBEN handelt: „… ABER ich glaube DOCH an den KLIMAWANDEL
    >und das PÖSE CO2.“
    >
    >Ich möchte einfach nur, dass sie Konkret werden, wenn sie denn
    >behaupten so viele Fakten zu haben

    Wo habe ich behauptet, dass ICH „so viele Fakten“ hätte?
    Ich schrieb: „Man könnte“.
    Und ich kenne einen Mann, der alle Klimawissenschaftler und alle Politiker gleichzeitig mit Fachwissen schachmatt setzen kann. Ich bin mit dem Menschen sogar sehr gut befreundet. Er beschäftigt sich auch mit Gehirnwissenschaft und weiß, dass es nicht zielfführend ist „Perlen vor die Säue zu werfen“. Fachliche Argumente bringen nämlich nichts, wenn der Gegenüber sie nicht hören will.

    >- dann sollten sie doch auch
    >eine Ansicht zu dem sogenannten Klimawandel haben.

    Na klar habe ich dazu eine Ansicht. Diese habe ich auch schon kund getan: Das Klima ändert sich seit eh und je, es kann gar nicht anders. Jegliches Jahr 31 hat andere Messwerte als das Jahr 1, dass dann aus der 30-jährigen Datensammlung herausfällt weil zu alt und das bisherige Jahr 31 wird das neue Jahr 30, das bisherige Jahr 2 (der 30 Jahre dauernden Messzeit) wird das neue Jahr 1. Da sich IMMER die Messdaten ändern, weil sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit NIE ALLE Messdaten ALLE ZEIT gleichen, MUSS sich das Klima jedes Jahr wandeln. Etwas was per Definition, kombiniert mit der Versuchsanordnung (Planet Erde), ein Faktum ist (Klimawandel) braucht nicht „geglaubt“ zu werden und es braucht auch nicht zum Politikum gemacht zu werden.

    Es geht doch um etwas gänzlich anderes: Mit dem Begriff „Klimawandel“ wird verknüpft, dass dieser aussergewöhnlich sei, menschengemacht sei, am pösen CO2 liegt UND man mit staatlichen Reglementierungen und Eingriffen (zB Energiewende) etwas am Klima ändern könnte UND dass man weiß welche Entwicklung des (seit eh und je immer stattfindenden) Klimawandels wünschenswert sei.

    Witzigerweise hieß die Sau, die früher durchs Dorf getrieben wurde: „Kimaerwärmung“. Das wurde im Lauf der Zeit geändert zum nicht nennenswerten Faktum „Klimawandel“.

    Dann kamen sogenannte Politiker auf die irrwitzige Idee eine maximale Begrenzung der Erwärmung in Grad Celsius vorzugeben. ich war nicht dabei, aber wenn die Angaben stimmen, die ich gelesen habe, dann ist das so was von dumm, da fehlen mir fast die Worte. Das ist in etwa so dumm wie wenn Fische in einem Aquarium beschließen wie viel Luft in das Aquarium hineinblubbern darf während sie überhaupt nicht ausserhalb des Aquariums sitzen und den Stellregler der Luftpumpe bedienen können.

    Wollen diese Quacksalber-Politiker dann zB die Sonne verklagen wenn sie (warum auch immer) mehr Energie auf die Erde senden würde? Oder würden sie ersatzweise den Papst verklagen? Na ja, das geht wohl schlecht, der hat sich ja sicherheitshalber einen eigenen Micro-Staat geschaffen und darin wird er sich wohl nicht selbst anzeigen…

    >Steigt die gemittelte Oberflächentemperatur, oder sind sie schon
    >hier der Meinung, dass es sich um eine falsche Aussage der
    >Klimareligion handelt?

    Keine Ahnung. Kann sein, kann nicht sein. Statistiken kann man fälschen, Messprotokolle können angepasst werden auf das politisch gewollte, auf das was am ehesten Fördermittel bringt usw. Habe mal was von Climategate gehört, da war ich aber auch vor Ort nicht dabei.

    Ist auch völlig egal ob die „gemittelte“ Oberflächentemperatur steigt oder fällt. Wenn ich statt Sommer +30°C und Winter -10°C (gemittelt +10°C) zu einem späteren Zeitpunkt diese Werte hätte:
    Sommer +100°C und Winter -90°C (gemittelt: +10°C) würde ich nicht feiern weil die GEMITTELTEN Werte gleich geblieben sind. Nein, alle Pflanzen in meinem Garten wären erfroren und verbrannt.

    FALSCH ist es nach der „gemittelten“ Temperatur irgendwelche Schlussfolgerungen zu ziehen.

    >Gibt es in unserer Atmosphäre Gase, die Wärme speichern,
    >oder ist das auch schon eine falsche Aussage?

    Kann sein, kann nicht sein, was weiß ich denn.

    Viel offensichtlicher ist, dass alle AKWs die Durchschnittstemperatur laufend erhöhen, indem sie durch Materievernichtung (E=m*c²) Energie freisetzen ohne zugehörige Kühlung (Betreff: Solarkonstante)

    Zusammengefasst: Das Thema ist nicht OB es einen Klimawandel gibt (weil es den per Definition gibt) sondern ob die Frage nach einer Ursache und einer Einflussnahme überhaupt sinnvoll ist.

    Das ist simpelste Mathematik: Da wird zuerst geprüft ob überhaupt eine Lösung für eine Frage existieren kann bevor man daran geht eine Aufgabe lösen zu wollen.
    Und es kann nicht „EINE“ Ursache für den Klimawandel geben ausser die Schöpfung selbst, die das Klima, das sich laufend wandelt, erfunden hat.
    Das gesamte Sein der Schöpfung ist so komplex, dass es unzulässig ist von „einer“ Ursache oder auch nur einer „Hauptursache“ zu reden. Und genau dieser Basisfehler wird seit Jahren getätigt in dem laufend alles auf das „ach so pöse CO2“ reduziert und konzentriert wird.

    Und wenn es eine unzählige und damit unübersichtliche und nie und nimmer verstehbare Vielzahl an kybernetischen Wechselwirkungen gibt (Sack Reis fällt um und es entsteht daraus ein Wirbelsturm), dann ist es nicht nur nicht zulässig eine einzelne Ursache zu benennen, es ist darüber hinaus noch viel unzulässiger durch staatliche Vorschriften einen Einfluss ausüben zu wollen um das gesamte System in eine gewünschte Richtung bewegen zu wollen.

    Man kann Probleme nicht mit der Gedanken- und Verhaltensweise beheben durch die sie entstanden sind. Man sollte zuerst die bisherigen Handlungen nicht wiederholen. Dann beobachten welche Probleme nicht mehr entstehen und dann kann man ganz vorsichtig klitzekleine Impulse setzen (zB Sack Reis umwerfen) um zu beobachten was sich wie verändert.

    Solange das aktuelle Geldsystem (Gier frisst Hirn) besteht, kann ich keinem in der Öffentlichkeit stehenden Politiker und Wissenschaftlern nicht glauben, dass sie ernsthaft an einer Lösung für die globale Herausforderung interessiert sind. NUR wenn sie ihren Job reduzieren würden und öffentlich dazu stehen, dass sie sich ausrichten zu Gärtnern, dann würde ich aufmerksam werden. Solange sie das nicht tun sind sie für mich unglaubwürdig.

    Haben Sie eigentlich einen Garten der Sie wärmt und ernährt? Oder leben sie gar von Zuwendungen des Staatskonstruktes (da gibt es ja viel von Hartz4 bis landwirtschaftlichen Fördermitteln) und ihr Unterbewusstsein MUSS das Konstrukt (inkl. Klimawandel-Bekämpfungspolitik) gut finden weil sie von diesem Tropf abhängig sind?

    Viele Grüße
    Konstantin

  • Jan Umsonst

    Hallo Konstantin, danke für Ihre Ausführungen. Zumindest mal was konkretes 🙂 Zuerst einmal stimme ich Ihnen zu dieser Aussage zu: „Die Bestimmung der Menschheit ist es ein Paradies zu schaffen auf dem Planeten Erde“. Wir arbeiten also beide für das gleiche Ziel. Und ich stimme Ihnen bei ihrer Einschätzung zu Politikern zu – gequatsche. Nur darf man nicht Wissenschaft mit Politik verwechseln. Das eine ist was Wissenschaftler herausfinden über unser Erdsystem und welchen Einfluss wir Menschen darauf haben und das andere was die Politik mit den Informationen macht. Und unser Einfluss geht inzwischen weit über die Klimawandel Thematik hinaus.

    Und das ist auch das Problem, dass ich mit Ihren Aussagen habe. Nicht nur, dass sie sich widersprechen – einerseits hätten wir keinen Einfluss auf die Temperaturentwicklung – Beispiel mit dem Aquarium – auf der anderen Seite sagen sie die Abwärme der Atomkraftwerke sei Schuld, Stichwort Solarkonstante, sondern dass ihre Einstellung dazu führt, dass wir ja so weiter machen können wie gehabt. Und das ist wohl das, was die Politik und die ökonomischen Interessengruppen dahinter wollen.

    Wenn wir aber ein Paradies auf Erden erschaffen wollen, dann sollten wir erst einmal verstehen in wie weit wir gerade das Gegenteil vom Paradies auf Erden vorantreiben und da spielt neben vielen anderen Faktoren auch der menschliche Einfluss auf unser Klima eine Rolle. Daher spielt ihr Glaube eine wichtige Rolle dabei, dass wir dazu gebracht werden können, so weiter zu machen wie gehabt, entgegen aller Probleme, die unser derzeitiges Handeln für alle folgenden Generationen haben wird.

    Die Erdsystemwissenschaften haben sich in den letzten 10 Jahren entwickelt. An dem Projekt arbeiten immer mehr Wissenschaftler weltweit, die sich global mit ihren Einzelinformationen immer mehr vernetzten, um all die verschiedenen sich verändernden Parameter in unserem Erdsystem in Zusammenhang zu setzen, um abschätzen zu können worauf die derzeitige Entwicklung der Menschheit gerade hinausläuft.

    An dem Projekt arbeiten zehntausende Wissenschaftler, die versuchen die Prozesse in der Atmosphäre in Zusammenhang mit den Prozessen der Ökosysteme der terrestrischen Landmassen mit denen in den Ozeanen in einen sich gegenseitig bedingenden System zu begreifen, welches die Lebensumstände in denen wir leben herstellt und stabilisiert. Das Ziel all dieser Wissenschaftler ist es nicht irgendeine Verschwörungstheorie der Politik zu verbreiten. Vielmehr handeln sie aus der Erkenntnis der letzten Jahrzehnte heraus, dass wir mit unserem politischen und ökonomischen System so auf gar keinen Fall weiter machen können, wenn wir als Spezies auf unserem Planeten eine Zukunft haben wollen. All diese Forscher aus sehr vielen unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen arbeiten unter Höchstdruck daran die wissensbasierte Basis dafür zu schaffen, dass wir uns als Menschheit grundlegend verändern müssen, wenn wir den Kollaps des Gesamtsystems nicht verursachen wollen.

    Es geht nicht um CO2 und nen paar Temperaturdaten, sondern um viel viel mehr – wir sind mitten im 6 Massensterben der Erdgeschichte, dass sich auf den Kontinenten und den Ozeanen gerade vollzieht, wir haben die biochemischen Kreisläufe unseres Planeten mit Nährstoffen überfrachtet, mit weitreichenden Folgen in terrestrischen wie aquatischen Ökosystemen, wir haben sich verändernde Niederschlagsmuster überall auf unserem Planeten, wir ändern die Zirkulationsmuster in unserer Atmosphäre, wir haben zunehmende Hitzewellen an vielen Orten des Planeten, steigende Meeresspiegel, während wir die dicht besiedelnsten Deltas des Planeten absenken (Wasserentnahme und verringerten Sedimenteintrag), neue Dürreextreme, die einen beständig größeren Teil der terrestrischen Landfläche betrifft, sinkende Grundwasserspiegel, dort wo wir die meisten Nahrungsmittel anbauen, eine grassierende Bodenerosion, eine immer schneller ablaufende Transformation der verbliebenen terrestrischen Ökosysteme auf deren Funktionen wir angewiesen sind, einen sich beschleunigenden Grad an Verschmutzung, der nicht nur die Abläufe von wichtigen Ökosystemen zunehmend beeinflusst, sondern auch uns Menschen zunehmend gefährdet und all das während unser pro Kopf Verbrauch und die Weltbevölkerung steil nach oben geht und wir uns beständig mehr global mit unseren Warenströmen vernetzen und voneinander abhängig werden, während wichtige Fertigungsprozesse sich immer weiter zentralisieren, die von immer mehr globalen Wertschöpfungsketten abhängig sind und wir so als Menschheit immer anfälliger gegenüber den Veränderungen in unserer Biosphäre werden.

    Und sie mit ihrer Religion, sorgen dafür, dass die Wissenschaftler diskreditiert werden, die immer eindringlicher davor warnen so weiter zu machen wie bisher. Die Lösung, die sie proklamieren gehen alle in die Richtung, dass zentralistische und fremdbestimmte Entscheidungs- und Einflussysteme zugunsten dezentralisierter und selbstbestimmter Systeme zurückgefahren werden.

  • Hallo Jan,

    ganz herzlichen Dank für diesen ausführlichen Beitrag!
    Ich nehme jetzt nur einzelne Fragmente aus dem Text heraus und beantworte diese:

    >Nur darf man nicht Wissenschaft mit Politik verwechseln.
    >Das eine ist was Wissenschaftler herausfinden über unser
    >Erdsystem und welchen Einfluss wir Menschen darauf haben
    >und das andere was die Politik mit den Informationen macht.

    Genau. Wissenschaftliche Erforschung über den Istzustand sowie über Wandlungsvorgänge wertschätze ich im gewissen Maße. Selten, wirklich nur ganz selten, habe ich Wissenschaftler kennengelernt, die ich wirklich als wissenschaftliche Wissenschaftler bezeichnen würde. Es fällt so dermaßen leicht grundlegende Herangehensweisen zu übergehen, beispielsweise, dass man eher das findet was man sucht, als das, was da ist. In Kombination des Geldsystems, mit dem die Verlockung des Verdienstes einerseits und die Drohung des Erfrierens und Verhungern andererseits im Kopf fast jeden Menschen eine Bereitschaft erzeugt sich zu prostituieren, also „jeden Scheiß“ mitzumachen Hauptsache man verdient daran, sind meines Erachtens nach ALLE wissenschaftlichen Forschungen in Frage zu stellen UND NICHT NUR die politischen Gequatsche, die diese Basisdaten für ihre Zwecke missbrauchen wollen.

    Darüber hinaus ist „Wissenschaft“ für manche eine neue Art an Ersatzreligion geworden. Mit diesem Wort wird alles und nicht begründet. Und „nichtwissenschaftliches“ gilt ungesehen als „des Teufels“…

    >Und unser Einfluss geht inzwischen weit über die Klimawandel
    >Thematik hinaus.

    Nun ich sehe die Menschheit als einflussnehmend auf das große Ganze seit es die Menschen gibt.

    >Nicht nur, dass sie sich widersprechen – einerseits hätten wir
    >keinen Einfluss auf die Temperaturentwicklung –

    Dann habe ich mich wohl missverständlich ausgedrückt:
    Wir Menschen haben extrem viel Einfluss auf praktisch alle Entwicklungen dieses Planeten und daher selbstverständlich auch auf die Temperaturentwicklung. Allein die Abholzungen der Region Mittelmeer oder der englischen Insel für die Schiffsflotten der britischen Marine (ist ziemlich lange her) haben das Klima nachhaltig verändert. Auch die AKWs (und sicher auch Atombombentests) ändern das Klima.
    NUR ist es absurd, wenn die Menschheit meint eine gewisse Entwicklung BEGRENZEN zu können auf zb 2° oder 1,5° weil sie dann in einer Art omnipotenz-Wahn meint, dass es keine anderen Mächte gäbe, die auf das große Ganze Einfluss nehmen können. Da finde ich es wäre ein gewisses Maß an Demut angebracht.

    >Beispiel mit dem
    >Aquarium – auf der anderen Seite sagen sie die Abwärme der
    >Atomkraftwerke sei Schuld,

    nicht „Schuld“, sondern sie haben einen Einfluss.

    >Stichwort Solarkonstante, sondern
    >dass ihre Einstellung dazu führt, dass wir ja so weiter machen
    >können wie gehabt.

    Auf gar keinen Fall!!!!!!!!!
    Wir sollten auf gar keinen Fall weiter machen mit dem Geldsystem, den Windkraftanlagen, den AKWs, dem Kunstdünger, den Photovoltaik-Hektaren, den Autos, den Styropordämmungen, den Energiesparlampen, den Regierungen, dem die Schuld bei den Anderen suche, der Vorstellung von Schuld generell, dem Vatikan, und so weiter.

    >Und das ist wohl das, was die Politik und
    >die ökonomischen Interessengruppen dahinter wollen.

    Nee, garantiert wollen die (aktuell) noch was anderes als ich. Sonst würden die umgehend die Hälfte ihrer Lebenszeit im Garten verbringen, Tendenz steigend.

    >Wenn wir aber ein Paradies auf Erden erschaffen wollen,
    >dann sollten wir erst einmal verstehen in wie weit wir
    >gerade das Gegenteil vom Paradies auf Erden vorantreiben

    Nein, wer beispielsweise erst verstehen will warum sein Auto so schnell auf den (im Stau stehenden) Vorderwagen zuschießt der hat keine Zeit mehr zum Abbremsen und verunglückt.
    Es liegt seit Anbeginn der Zeit auf der Hand welches Verhalten zum Wohle des gesamten Seins passend wäre. Da braucht man keine langwierigen (KOPF-)Forschungen machen. Beispielsweise brauche ich keine Forschungen machen warum eine weibliche Schönheit von einen männlichen Vergewaltiger wegrennt. Es ist seit jeher bekannt, dass mit Liebe IM HERZEN eine Begegnung zwischen weiblich und männlich wunderschön sein kann und zwar für beide.

    Genauso ist es seit jeher FÜR DAS HERZ bekannt wie Menschen mit der Schöpfung umgehen können so dass es allen gut geht.

    >An dem Projekt arbeiten zehntausende Wissenschaftler,
    >die versuchen die Prozesse in der Atmosphäre in Zusammenhang
    >mit den Prozessen der Ökosysteme der terrestrischen
    >Landmassen mit denen in den Ozeanen in einen sich
    >gegenseitig bedingenden System zu begreifen, welches
    >die Lebensumstände in denen wir leben herstellt und
    >stabilisiert. Das Ziel all dieser Wissenschaftler ist
    >es nicht irgendeine Verschwörungstheorie der Politik
    >zu verbreiten. Vielmehr handeln sie aus der Erkenntnis
    >der letzten Jahrzehnte heraus, dass wir mit unserem
    >politischen und ökonomischen System so auf gar keinen
    >Fall weiter machen können, wenn wir als Spezies auf
    >unserem Planeten eine Zukunft haben wollen. All diese
    >Forscher aus sehr vielen unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen arbeiten unter Höchstdruck daran
    >die wissensbasierte Basis dafür zu schaffen, dass wir uns
    >als Menschheit grundlegend verändern müssen, wenn wir den
    >Kollaps des Gesamtsystems nicht verursachen wollen.

    Wovon ernähren sich diese Forscher täglich?
    Woher kommt die Energie für die Heizung ihrer Büros, ihrer Wohnung?
    Woher kommt der Strom für ihre Computer?
    Woher kommen alle Geräte, die sie für ihre Forschung brauchen?
    Woher kommt das Geld, dass sie umverteilen?
    Woher kommt das Benzin, dass sie beim herumfahren verbrauchen?
    Wieviel Fläche verbrauchen sie mehr als sie haben?
    (Ökologischer Fußabdruck)
    …???

    Wieso suchen sie nach „wir MÜSSEN uns ändern“?
    Wieso suchen sie nicht nach dem was sie selbst als Änderung WOLLEN?
    Wieso fangen sie nicht einfach an mit einer Änderung BEI SICH SELBST?

    >Und sie mit ihrer Religion, sorgen dafür, dass die
    >Wissenschaftler diskreditiert werden, die immer
    >eindringlicher davor warnen so weiter zu machen wie bisher.

    Gerne diskreditiere ich nutzlose Warner, weil das Warnen alleine nichts bringt. NUR wenn jemand sein eigenes Leben ändert und dann wegen mir noch (beiläufig) warnt, hat er eine nützliche Wirkung. Und zwar ganz simpel: Je weniger er warnt und je mehr er Beispiel gibt umso mehr.

    Seit wann bitteschön folgt die Menschheit den Empfehlungen von Warnern??? Ist mir noch nie aufgefallen. Eher beobachte ich ein grundlegend gegensätzliches Verhalten:
    Die Energie folgt der Aufmerksamkeit!
    Wer vor etwas warnt fördert das wovor er warnt.
    Wer schreit: „Denke NICHT an den Eiffelturm“ erzeugt im Hirn des Gegenübers das Bild und den Gedanken des Eiffelturms.
    Wer hingehen sagt: Schau mal hier keimt eine kleine Buche, der lenkt die Aufmerksamkeit auf einen kleinen Baumsprössling.

    >Die Lösung, die sie proklamieren gehen alle in die Richtung,
    >dass zentralistische und fremdbestimmte Entscheidungs-
    >und Einflussysteme zugunsten dezentralisierter und
    >selbstbestimmter Systeme zurückgefahren werden.

    Richtig, dass ist genau meine Ausrichtung.

    Viele Grüße
    Konstantin

  • Roland

    Danke, Super Blog, interessant und unterhaltsam, was will man mehr … ich finde die Ausrichtung von Konstantin sinnvoller, zielführender und … 🙂 … herzlicher … Love & Peace

  • Hallo Roland,
    danke für die Wertschätzung meiner Ausrichtung. Ich mag noch etwas ergänzen zu den netten Worten „sinnvoller, zielführender und herzlicher“.
    Meiner Erfahrung nach ist dieser Weg auch anstrengender. Insbesondere weil man in der eigenen Innenwelt auch arbeiten muss um diesen Weg zu gehen. Man muss bereit sein dem eigenen Schatten zu begegnen – und dem eigenen inneren „Gold“. Vor beidem kann man Angst haben.
    Sollte das stimmen was in den Anastasia-Büchern steht, dass vor mehreren tausenden Jahren ein grundlegender Fehler begangen wurde und praktisch alle aktuellen Probleme eine indirekte Folge davon sind, dann ist es logisch, dass das derzeitig häufig beobachtbare Herumdoktern an Symptomen nichts bringen kann ausser (falscher) Gewissensberuhigung, dass man ja was getan hätte.

    Viele Grüße
    Konstantin

  • Roland

    Hallo Konstantin, du bist auf auf dem richtigen Weg und dadurch, dass du ihn aufzeigst und verteidigst kannst du andere inspirieren ihren eigenen richtigen Weg zu finden (wenn sie sich inspirieren lassen wollen) …… ob die zehn von tausenden von Wissenschaftlern, die mit Hochdruck vernetzt daran arbeiten den Kollaps des Gesamtsystems zu verhindern, im Falle des Falles überhaupt den Kollaps des eigenen Systems bewältigen können, bleibt wohl noch abzuwarten.
    Liebe Grüße, Roland

  • Jan Umsonst

    Hallo Konstantin, freut mich, dass wir in wir einer Meinung sind, über das System in dem wir leben wollen – eben eine freie selbstbestimmte Gesellschaft mit Menschen die sinnvolles tun. Nur wie kommen wir da hin? Wahrscheinlich in dem wir alle versuchen auf die Gesellschaft einen positiven Einfluss zu haben – wie sie es mit ihrem Garten und der Weitervermittlung ihres Wissen machen.

    In gewisser weise sind auch sie ein Wissenschaftler – sie wollen nicht glauben, dass ihre Tomaten gut wachsen, sie wollen wissen warum und wie sie es besser machen wollen. Sie widmen sich aus Interessere und Liebe ihrem Garten und weil sie es als sinnvoll erachten. Dabei wollen sie keine Religion aus dem machen was sie tun, sondern wissen warum und wie sie es tun. Alles sehr sinnvoll und gut. Und sicherlich nehmen sie auch wissen anderer an, wenn sie sich denn in ihrem Gebiet auskennen und würden sich daher wohl auch nicht von Menschen beraten lassen, die nur glauben zu wissen, wie man einen Garten pflegt und hegt, aber sich noch nie damit beschäftigt haben und noch nicht mal eine Tomate von einem Kürbis unterscheiden können.

    Genauso verhält es sich mit Wissenschaftlern. Die meisten, die sich mit der Erde und ihren Prozessen beschäfigen, machen dies aus Liebe zur Sache, weil sie herausfinden wollen wie z.B. die Atmosphäre funktioniert. Diese Menschen sind oft Freaks wie sie, denen es um die Sache geht und die sich nicht selber verarschen wollen, indem sie nur glauben wollen, sondern sie wollen wissen und verstehen. Daher brauchen wir Menschen wie sie, und wie sie es einer sind.

    Wenn ich lernen will wie man einen Garten anlegt, komme ich zu Menschen wie sie jemand sind, weil ich weiß, dass sie wissen und verstehen wollen, wo wir beim Klimawandel angelangt sind. Sie haben selber gesagt: „Das Thema ist nicht OB es einen Klimawandel gibt (weil es den per Definition gibt) sondern ob die Frage nach einer Ursache und einer Einflussnahme überhaupt sinnvoll ist.“ Natürlich ist die Frage nach der Ursache wichtig, sie wollen ja auch wissen was die Ursache ist, wenn ihre Tomaten eingehen. Und dafür brauchen wir Menschen, die herausfinden wollen warum etwas nicht funktioniert oder schlecht läuft.

    Daher ist ihre Analogie „Nein, wer beispielsweise erst verstehen will warum sein Auto so schnell auf den (im Stau stehenden) Vorderwagen zuschießt der hat keine Zeit mehr zum Abbremsen und verunglückt“ auch nicht ganz richtig. Es geht erst mal nicht um zu schnell. Geschwindigkeit entsteht immer durch das Verhältnis eines Objektes zu einem anderem. Erst wenn das andere Objekt bekannt ist, kann ich verstehen, dass ich zu schnell bin. Menschen die verstehen/sehen wollen, sehen den Stau, wodurch erst die Frage nach der Geschwindigkeit sinnvoll wird.

    So ist es mit der Menschheit und dem Verständnis unseres Erdsystems. Denn wie sie so schön im Anschluss formulierten „Das ist simpelste Mathematik: Da wird zuerst geprüft ob überhaupt eine Lösung für eine Frage existieren kann bevor man daran geht eine Aufgabe lösen zu wollen.“ Nur dass es hier darum geht die Ursache für die Erwärmung zu finden, um dann herausfinden zu können, ob eine Lösung existiert. Und da die Anwort simpelste Physik war, kam dabei der Mensch als Ursache heraus.

    Nicht Menschen wie sie waren für die Religion verantwortlich, oder würden sie sich dafür verantwortlich fühlen, wenn sie plötzlich aufgrund ihres Wissens als Gartenprophet hoch stilisiert werden würden und ihr Garten zu einer Pilgerstädte werden würde? Nur das dies bei der Klimawissenschaft so nicht stimmt.

    Seit den 60er Jahren weisen Menschen, die die Atmosphäre verstehen wollen, darauf hin, dass wir ein Problem bekommen, wenn wir so viel CO2, CH4 und N2O in die Atmosphäre entlassen. Vorher war Wissenschaft nie ein wirkliches Problem, die Produktionsmittel wurden verbessert, die Materialkunde wurde besser, wir konnten mehr Energie produzieren, die Psychologie half dabei, die Massen besser kontrollieren zu können. Doch eines Tages begann die Wissenschaft zunehmend zu einem Problem zu werden.

    Immer mehr der Menschen, die sich oft schon seit Kindheit an für die Themenfelder interssiert hatten, in denen sie später begannen zu Forschen, stellten zunehmend fest, dass wir die Menschheit ein Problem, zwei Probleme ja immer mehr Probleme verursachten. Zuerst war es die Atmosphäre und ihre Eigenschaft Wärme über Spurengase zu speichern. Dann kam die Landnutzung und die Zerstörung der Ökosysteme und das Artensterben hinzu. Als nächstes folgten die Ozeane, bei denen immer mehr der Ozeanographen aufschriehen, dass wir dabei sind sie zu zerstören und die ihr Forschungsobjekt genauso liebten wie sie ihren Garten. Und mit jedem Jahr, in dem immer mehr von uns Menschen verursachte Probleme erkannt wurden, durch Menschen die wissen wollten, die dies aus Liebe und Gewissen taten, wurde die Wissenschaft zunehmend zu einem Problem für die Machtverhältnisse, die begannen gegen zu steuern.

    Doch wie steuert man in einem solchem Fall dagegen? Eben, indem angefangen wurde die Wissenschaftler der Lüge überführen zu wollen – Z.b. Climategate – sie zu diffamieren, indem behauptet wurde es würde sich um eine Religion handeln, sie zu diskretisieren, indem behauptet wurde, es würde sich um eine einzige Verschwörung handeln, um eine Ökodiktatur zu errichten und vieles mehr. Aber letzendlich ging es darum, den Teil der Wissenschaft, der unbequem wurde, in der Öffentlichkeit als lächerlich und dumm darzustellen. Der eigentliche Clou war es die Meinungen zu puschen, die ihnen unterstellte sie wären ein Produkt der Politik um ihre ökonomischen Interessen gegen uns durchsetzen zu können. Einzelnen wie zum Beispiel den Koch Brüdern und Interessenverbänden der Industrie war es sogar so wichtig, dass sie Milliarden investierten, um die Wissenschaft als Teil einer globalen Verschwörung darzustellen, die nur böses im Sinn hatte. Das Grundprinzip dahinter: Teilen und herrschen!

    Es sind ja nicht nur die sogenannten Klimawissenschaftler, sondern Atmosphärenphysiker, Atmosphärenchemiker, Glaziologen, Ozeanographen, Ozeanbiologen, Biologen von terrestrischen Ökosystemen, Ökosystemforscher und viele mehr, die überall auf unserem Planeten Veränderungen, die durch höhere Temperaturen ausgelößt werden beobachten und zu ergründen versuchen. Die Veränderungen sind so vielseitig, von den Regenwäldern bis zu mongolischen Steppe und darüber hinaus bis in die Arktis, den errodierenden Küsten durch schmelzenden Permafrost, abtauenden Gletschern auf allen Kontinenten, globale Korallenbleichereignisse durch höhere Wassertemperaturen, Hitzewellen, Baumgrenzen die sich nach oben verschieben, Schädlinge, die sich zweimal im Jahr fortpflanzen, zunehmende Brände, durch extremere Dürren absterbende Wälder, wie z.B. den Rocky Moutains, verändernde Zirkulationsmuster in der Atmophäre aufgrund von höheren Wassertemperaturen, sich weltweit erwärmende Seen, die allein schon durch die höheren Wassertemperaturen in extrenen Fällen umkippen, Büsche in der arktischen Tundra, die sich aufgrund höherer Temperaturen in Bäume verwandeln, frühere Schneeschmelze, eine zurückgehende Schneebedeckung der Nordhalbkugel, eine globale Wanderung von Wirbeltieren, Insekten, Vögeln, Fischen, Meeressäugern in kältere Gebiete und vieles vieles mehr.

    Wir reden hier von sehr vielen Menschen wie sie einer sind, die ihr Betätigungsfeld lieben und wissen wollen wieso etwas passiert, die in ihrem Forschungsfeld Veränderungen feststellen, die aufgrund von höhren Temperaturen ausgelößt werden, die alle die These des sog. Klimawandels, denn es müsste Klimaerwärmung heißen, unterstützen. Diese Forscher kommen aus allen Kontinenten und politischen Systemen, die alle zu den gleichen Schlüssen kommen, unsere Biosphäre erwärmt sich und wieso? Einfach nur weil bestimmte Moleküle in der Atmosphäre besser Schwingung halten können als andere, die wir, oh welch zufall in großen Mengen emittieren – eben simpelste Physik der ersten Vorlesung in Teilchenkunde.

    Und dann kommen Menschen wie sie und sagen alles Idioten, ich weiß alles besser, denn die anderen, ja die anderen sind ja nicht so wie ich und wollen wissen wie ich, denn sie glauben ja nur und verbreiten Religion, denn ich hab ja einen Garten und weiß bescheid!

    Liebe Grüße

    Jan Umsonst

    p.s. helfen sie nicht den Verhältnissen, die sie bekämpfen und machen bei dem Scheiß mit! Die meisten dieser Menschen, die aus Liebe zur Sache verstehen wollen, stehen auf unserer Seite und kämpfen wofür auch wir kämpfen, eben für das Paradies auf Erden 😉 Daher spezialisieren wir uns, eben damit ich nicht zu ihnen komme und ihnen erkläre wie sie Tomaten zu pflanzen haben, sondern damit wir uns gegenseitig ergänzen und die Werkzeuge, die wir haben, weiter entwickeln, zum Wohle aller mit denen wir auf unserem noch schönen Planeten leben – denn das ist der eigentliche Sinn und Zweck von Wissenschaft und Technik. Ich zumindest werde Ihnen glauben, wenn sie mir irgendwann erklären, wie ich meinen Garten anlegen muss, weil ich daran glaube, dass sie beständig besser verstehen und wissen wollen, da sie ihren Garten lieben!

  • Hallo Jan,
    danke für den ausführlichen Beitrag. Leider habe ich den Eindruck im ganz Grundsätzlichen noch nicht verstanden worden zu sein.

    Ihre Frage: Wie kommen wir zu einer „freien, selbstbestimmte Gesellschaft mit Menschen die sinnvolles tun“?
    Ihre Antwort:
    >Wahrscheinlich in dem wir alle versuchen auf die
    >Gesellschaft einen positiven Einfluss zu haben.

    Nun, ich sehe diesen Punkt anders. Erstens will ich nicht „versuchen“ weil das Wort zu schwach, bzw. nichtssagend ist.
    Entweder hat man einen positiven Einfluss auf andere Menschen oder nicht. So was kann man nicht „versuchen“ sondern TUN oder eben nicht TUN.

    Zweitens ist es nur vermeintlich „positiv“ wenn man einen positiven Einfluss auf die Gesellschaft tun will. Meiner Beobachtung nach gibt es das Phänomen Dualität oder auch aktio=reaktio. So kann es sehr häufig (immer?) vorkommen, dass man gutes will und schlechtes schafft und umgekehrt (siehe auch Faust von Goethe).

    Drittens ist mein Anliegen vorrangig einen schöpferischen, gestaltenden und weiterentwickelnden Einfluss auf mich selbst zu haben. Erst dann auf meinen Garten, auf Lebenspartner und Freunde, auf Nachbarn usw. Der Begriff „Gesellschaft“ ist sehr schwammig. Ich sags mal mit der schwäbischen Kehrwoche: Wenn jeder vor seiner eigenen Haustüre fegt ist überall sauber.
    Man muss sich nicht um die ganze Gesellschaft kümmern. Es reicht voll und ganz sein eigenes Leben auf die Reihe zu bekommen.

    Ich bitte um Zurückhaltung mit Unterstellungen, wenngleich diese freundlich und wohlwollend formuliert sind:
    >In gewisser weise sind auch sie ein Wissenschaftler –
    >sie wollen nicht glauben, dass ihre Tomaten gut wachsen,
    >sie wollen wissen warum und wie sie es besser machen wollen.

    Erstens baue ich für gewöhnlich keine Tomaten an. Ich werte diesen Satzteil jedoch als zulässiges Beispiel. Allerdings passt nicht, dass ich wissen will „warum“ die Pflanzen gut oder schlecht wachsen.

    Mir ist die innere Haltung zu eigen, dass ich weiß, dass ich niemals alles wissen kann und daher gehe ich mehr mit der inneren Ausrichtung des Spürens und Staunens in den Garten und nicht mit dem Will-Wissen-Kopf.

    Bei diesem Absatz habe ich echt Zweifel ihn zu glauben:
    >Die meisten, die sich mit der Erde und ihren Prozessen beschäfigen,
    >machen dies aus Liebe zur Sache, weil sie herausfinden wollen wie z.B. die Atmosphäre funktioniert. Diese Menschen sind oft
    >Freaks wie sie, denen es um die Sache geht und die sich nicht selber verarschen
    >wollen, indem sie nur glauben wollen, sondern sie wollen wissen und verstehen.

    Wenn es, wie früher geschrieben, zehntausende Wissenschaftler sind über die sie schreiben, woher wollen Sie wissen was bei „den meisten“ der innere Antrieb ist?? Kennen Sie persönlich die Mehrzahl derer und wissen was in denen abgeht? Das ist für mich völlig undenkbar. Ich staune ja oft über mich selbst wenn ich in mir Aspekte entdecke, von denen ich nicht dachte, dass diese auch in mir sind.
    Wissen zu wollen wie eine Atmosphäre „funktioniert“ ist dumm. Sorry aber das ist so. Dann hat man meines Erachtens das Wichtigste noch nicht kapiert. Man kann eine Atmosphäre erkennen, lieben, dankbar dafür sein und mit ihr einen wertschätzenden, produktiven und kreativen Umgang pflegen.
    Angenommen ich begehre ein Weib, will ich dann wissen wie sie „funktioniert“? Will ich sie dann gar sezieren um in dem Körper herauszufinden wie alle Funktionen in ihr funktionieren?? „Warum hast Du Fieber wenn ich Dir den Bauch aufschneide?“ Na dann boheren wir gleich noch mal tiefer und wollen noch mehr wissen warum was wie los ist??? Und dann werden noch ein paar Messgeräte installiert und noch mehr Datenreihen ausgestellt…..

    Dummerweise ist der Körper dann in der Transformation der Rückverwandlung in Staub und Erde weil der Lebens-GEIST dahin schwindet.

    Ein Wissenschaftler schafft vielleicht Wissen, aber damit hat es sich auch.
    Solange sein Schaffen am Geist und der Liebe vorbei geht hat er nicht verstanden.

    >Natürlich ist die Frage nach der Ursache wichtig, sie wollen ja
    >auch wissen was die Ursache ist, wenn ihre Tomaten eingehen.
    Eben NICHT. Im Fall des Eingehens von Pflanzen bin ich vielmehr in staunender Dankbarkeit über die Weisheit der Schöpfung, die schon wissen wird was läuft mit ihren praktisch unendlichen Wechselwirkungen.
    Die Frage nach der UR-Sache ist von Wissenschaftlern üblicher Hirnkonfiguration nicht lösbar.

    >Nur dass es hier darum geht die Ursache für die Erwärmung zu finden,
    Falsch: Wer im Aussen nach einer Ursache sucht hat schon den Lösungsweg verloren. Ausserdem unterstellt Ihr Satz, dass es eine Erwärmung gäbe. Insbesondere ist das Wort „die“, direkt vor dem Wort Erwärmung tendenziös. Das wäre ungefähr so als ob man bei Wechselspannung nur auf den Bereich achtet, in dem die Spannung nach oben geht. Logischerweise gibt es bei einem Phänomen das sich immer und laufend wandelt (genannt Klima) immer wieder Phasen in denen es wärmer wird und in denen es kälter wird.

    >um dann herausfinden zu können, ob eine Lösung existiert. Und da die Anwort
    >simpelste Physik war, kam dabei der Mensch als Ursache heraus.
    Dumm gelaufen weil schon wieder falsch. Angenommen „der Mensch“ ist bei irgendwas „die Ursache“, was ist denn die Ursache hinter dem Menschen???

    >Seit den 60er Jahren weisen Menschen, die die Atmosphäre verstehen
    >wollen, darauf hin, dass wir ein Problem bekommen, wenn wir so
    >viel CO2, CH4 und N2O in die Atmosphäre entlassen.
    Das ist nichts neues. Seit Jahrtausenden weisen Menschen darauf hin, dass wir ein Problem bekommen, wenn wir …
    Eins der bekanntesten Beispiele war Jesus.

    Aber auch Jesus wurde instrumentalisiert so wie aktuell diverse, noch so gut gemeinte, Erkenntnisse von Wissenschaftlern instrumentalisiert werden für zB schwachsinniges Glühbirnenverbot und CO2 Hetze.

    >wurde die Wissenschaft zunehmend zu einem Problem für die Machtverhältnisse

    Das sehe ich komplett konträr. Ich sehe die übliche Wissenschaft als zentralen Pfeiler der Politik und der Machtverhältnisse.

    >helfen sie nicht den Verhältnissen, die sie bekämpfen und
    >machen bei dem Scheiß mit!

    Nun, ich „bekämpfe“ keine Verhältnisse. Ich staune vielmehr über die weit verbreitete Dummheit. Wenn denn wirklich zehntausende gut gebildete Wissenschaftler wirklich den Planeten Erde lieben würden, was würde passieren, wenn all jene einfach mal ihre Forschungsausrichtung ändern würden weg von der Suche nach UR-Sachen und Warnen hin in Richtung WIE man leben kann, dass man selbst im Einklang mit der Schöpfung lebt?? Und wenn sie das dann auch noch selber tun würden, beispielsweise würde jeder dieser zehntausenden Wissenschaftler jeweils einen Hektar nehmen und zu einem selbstregulierenden Wohnraum, Wärme, Wasser und Nahrung spendenden Raum der Liebe umgestalten – DANN WÄRE ENDLICH MAL WAS NÜTZLICHES DURCH WISSENSCHAFTLER VOLLBRACHT!

    Viele Grüße
    Konstantin

  • Jan Umsonst

    Hallo Konstantin, dass eine ist zu glauben, dass es sich um eine einzige Verschwörung handelt. Das andere sind die Argumente, die immer wieder gebracht werden, die, selbst wenn man es vorsichtig ausdrückt, an Einfälligkeit kaum zu überbieten sind.

    Ihr O-Ton: Ich beschreibe es gerne mit diesen Worten: Na klar wandelt sich das Klima, es kann nicht anders. Es wandelt sich, seitdem es den Planeten Erde gibt. Und CO2 ist das wichtigste Spurengas in der Atmosphäre! Pflanzen würden besser wachsen wenn es etwas mehr davon geben würde!

    Nehmen wir mal Ihr erstes Argument, dass es klar ist, dass sich das Klima schon immer gewandelt hat und nicht anders kann. Dass es sich eben wandelt seitdem es den Planeten Erde gibt. Woher wissen Sie das? Haben Sie eine meditative Zeitreise gemacht? Es aus ihrem Komposthaufen herausgelesen? Haben Sie das Orakel von Delphi gefragt? Kann es sein, dass Sie es nur deshalb wissen, weil es eine Erkenntnis ist, die durch Jahrzehntelanges Forschen von Hunderten von Paleoklimatologen Stück für Stück rekonstruiert wurde? Und den gleichen Menschen, die Ihnen diese Erkenntnis vermittelt haben, werfen Sie nun vor, dass sie es selber nicht wüssten? Das ist, als ob Ihnen jemand Mathematik beibringt und Sie, nachdem Sie die Grundrechenarten endlich verstanden haben, Sie ihrem Lehrer sogleich vorwerfen, er wüsste nicht, das 1+1 = 2 ergibt und er daher keine Ahnung hat!

    Oder Ihr zweites Argument, dass CO2 das wichtigste Spurengas ist in der Atmosphäre ist. Pflanzen würden besser wachsen, wenn es mehr davon gebe. Echt Boa! Und wer hat Ihnen das gesagt? Waren es vielleicht Atmosphärenchemiker und Biologen, die dies festgestellt haben? Oder haben Sie es selber entdeckt, durch Testreihen in ihrem Garten? Und mal ehrlich, würden sie Ihre Pflanzen mit Kompost meterhoch zuschaufeln, nur weil es gut für ist? Oder hat ihr Kompost vielleicht noch andere Eigenschaften? Z.B. dass er Gewicht hat? Das sagt doch wieder nichts aus, denn das Eine schließt doch das Andere nicht aus! Nur weil CO2 ein Dünger ist, kann es doch noch andere Eigenschaften haben? Und na klar brauchen wir es, eben weil eine andere Eigenschaft von CO2 ist, dass es gut Wärme speichern kann, denn ohne CO2 in der Atmosphäre würden wir erfrieren. Nur bedeutet dies nicht, dass es nicht zu viel CO2 in der Atmosphäre geben kann. Und keiner der Wissenschaftler reduziert es nur auf CO2, denn da gibt es noch Wasserdampf, Methan, Ozon, Lachgas und FCKW’s.

    Sorry, aber merken Sie nicht einmal wie dumm diese Argumente sind? Zumindest Sie sollten doch wissen, dass wer im Glashaus sitzt, nicht mit Steinen werden sollte 😉

    Viele Grüße

    Jan Umsonst

  • Hallo Jan,
    ich weiß nicht wer an „eine einzige Verschwörung“ glaubt. Ist das Teil Ihrer Weltwahrnehmung?

    Das Klima wandelt sich, weil es sich wandelt. Ist das so schwer zu kapieren? Wieso ist Klima definiert als Durchschnittswetter der vergangenen 30 Jahre? Wenn das Wetter sich sich nicht wandeln würde, dann würde man doch definieren: Klima ist das Wetter von JETZT. Aber das „Klima“ ist definiert in Bezug zu zwei Parametern, und zwar „Wetter“ und „vergangene 30 Jahre“. Damit hat man es mit Variablen zu tun. Und das Wort Variable sagt schon alles: Die Werte sind variabel. Das sich das, was als „Klima“ definiert wurde, wandelt ist alleine aus der Definition heraus zu lesen, dazu brauche ich keinen einzigen Messwert und keinen einzigen Wissenschaftler. Da reicht mir die Wahrnehmung meines eigenen Körpers kombiniert mit dem Erinnerungsvermögen. Aber wie heißt es so schön bei „Per Anhalter durch die Galaxis“: „Woher soll ich wissen, ob die Vergangenheit keine Fiktion ist, die nur erfunden wurde, um den Zwiespalt zwischen meinen augenblicklichen Sinneswahrnehmungen und meiner Geistesverfassung zu erklären?“

    Auf die weiteren Details Ihres Beitrag gehe ich nicht ein weil ich nicht erkennen kann, dass Sie lesen und verstehen können. Sicher sind Argumente dumm, auch wenn ich diese hervorbringe. Argumente sind immer dumm, denn Argumente führen zu nichts ausser zur Freizeitbeschäftigung des Argumentierens. Und argumentieren ist eine sinnlose und nutzlose Mühe.

    Wieviele Bäume haben die Ihnen bekannten sagenumwobenen zehntausenden an Wissenschaftlern selber schon gepflanzt?
    Und noch viel interessanter: Wieviele davon leben schon mehr als 25 Jahre?
    Das alleinige „sich toll finden“ beim Bäume pflanzen ist eine Lachnummer (siehe Finkbeiner und plant for planet). Es ist für Bäume ganz normal, dass sie zehntausende, wenn nicht gar noch mehr an Samen abwerfen, die kleine neue Bäume ergeben. Dazu braucht es keine Menschen. Das machen Bäume ganz von alleine. Die Frage ist wie viele davon wachen und werden groß?

    Bei mir liegen die Zahlen bezüglich gepflanzten Bäumen ungefähr bei 5000. Davon leben nach 25 Jahren noch ca. 3000. Da ist im übrigen auch absichtlich weniger geworden, weil ich viele Zwischenkultur-Bäume selber wieder gefällt habe (zB Roterle eignet sich gut. Habe ich aus eigener Erfahrung beobachtet und nicht als Info von einem „Wissenschaftler“ geraten bekommen!). Zusätzlich kamen hunderte an Bäumen in das von mir gehütete Gelände durch Naturaussat. Diese stehen teilweise über einen gewissen Zeitraum bis ich sie fälle oder auch stehen lasse.

    Wieviele Bäume haben Sie gepflanzt?
    Wieviele stehen davon seit 25 Jahren?

    Bezüglich „Wissenschaftlern“ ist mein Maßstab derjenige Wissenschaftler, der meiner Wahrnehmung nach der Essenz des Seins und der Erkenntnis der Wahrheit am nächsten gekommen ist:
    Masanobu Fukuoka
    Sein Buch „Der große Weg hat kein Tor“ könnte von Ihnen gelesen werden wenn Sie einen Zugang zu meinem Verständnis der Welt bekommen wollen. Dieses Buch kann man auch über die Webseite unseres Vereins beziehen: http://www.waldgartendorf.de Das schreibe ich jetzt im übrigen hauptsächlich für die schweigenden Mitleser dieser Kommentare. Bei Ihnen bin ich noch nicht sicher ob sie überhaupt Interesse an nicht-unterscheidender-nicht-Tun-Landwirtschaft haben.

    Dem obigen Link zum Thema Finkbeiner können Sie gerne folgen, dort finden Sie weitere Kommentare inkl. einigen, die wohl eher Ihrer Ansicht sind. Wenn Sie Bestätigung Ihrer Weltwahrnehmung suchen werden Sie dort wohl fündig.

    Viele Grüße
    Konstantin Kirsch

  • Infoliner

    Das ist mal interessant, diesen Textwechsel zu lesen. Dankeschön Euch beiden, Jan und Konstantin.
    Ich möchte jetzt das Gemeinsame herausstellen: Jeder von Euch hat eine ganz definierte Weltsicht und hält sie für richtig und deutlich weiterführender als die Weltsicht des Gegenüber. Jeder hat eine Strategie, seine Sicht als richtig aufleuchten zu lassen, sei es durch Erklärungen und Argumente oder durch Beispiele des eigenen Lebens und Verweise. Jeder verwirft das Weltbild des Anderen, mehr oder weniger deutlich ausgedrückt. Und jeder von Euch weiß genau, daß der Andere nicht auf sein Weltbild umschwenken wird. Trotzdem gebt Ihr Euch beide Mühe und steckt Euren Geist, Eure Formulierungsfähigkeiten, Eure Gefühle und Eure Zeit in den Wortwechsel. In dieser Weise offenbart Ihr beide Hingabe und vielleicht auch Liebe durch Eurem Tun. Dankeschön!

    So und jetzt noch was Inhaltliches: Um sich verständigen zu können, muß man, bei einem Wortwechsel jedenfalls, die Begrifflichkeiten klären. Ich nehme als Beispiel „Wissenschaft“. Für mich bedeutet es die vorurteilslose, bedingungslose Suche nach Erkenntnis der Wahrheit. In diesem Sinn kann ein heutiges wissenschaftliches Studium keineswegs zu wissenschaftlicher Arbeit qualifizieren, da dort hierzulande sehr viele Glaubenssätze unterrichtet werden- und beachtet zu werden haben. In meinem Sinne wissenschaftlich zu arbeiten, kann aber jeder Mensch sich selbst erarbeiten, durch Schulung von Wahrnehmung, Denken usw.
    Wer in diesem Sinne wissenschaftlich arbeitet, wird sich weder zu ehrlicherweise unbeweisbaren Behauptungen hinreißen lassen, wie einem Zusammenhang zwischen „Erderwärmung“ und CO2, noch wird er beim kindlichen Staunen vor der unglaublichen Schöpfung stehen bleiben. Auch würde er nie die Sichtweisen anderer angreifen, sondern eher Jeden in der Seinen bestärken; Darin besteht ja unser Reichtum als Menschheit, daß jeder seinen Weg konsequent, offen und liebevoll geht.

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