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Freitag 11. Juni 2021

Pioniere für Familienlandsitze: Einzelne bahnen den Weg, viele werden folgen.

In den Anastasia-Büchern wird die schöne Vision von Familienlandsitzen und ganzen Siedlungen bildhaft dargestellt. So kann jeder Mensch einen Raum der Liebe schaffen, in dem gemeinsam mit dem Schöpfer geträumt, gelebt, gepflanzt, gestaltet, geerntet und gefeiert wird.

Der etwa 1 Hektar große Familienlandsitz ist mit Bäumen, Hecken, Wasserflächen und Gemüsebeeten die Lebensgrundlage der Familie.

Mehrere dieser Familienlandsitze ergeben zusammen eine Landsitz-Siedlung.

Soweit in Kurzform die Beschreibung der Vision.

Beim Lesen der Anastasia-Bücher spürt man leicht im eigenen Herzen ein Sehnen. Man wünscht ein gesundes und glückliches Leben in so einer Siedlung.

Viele Leser beginnen mit dem Gärtnern, und wenn es zuerst auch nur ein paar Pflänzchen auf dem Balkon sind.

Doch das Sehnen wird größer, der Wunsch nach einem Hektar Land wird größer.

Immer mehr Menschen fragten bei mir an, wo denn diese Siedlungen seien, in denen man einen Hektar Land bekommen kann.

Nun, ganz so weit ist es noch nicht.

Wir sind noch in der Phase der Pioniere. Einzelne Menschen gehen voran und bereiten den zukünftigen Weg vor. Diese Pioniere haben eine ganz besondere Situation und Aufgabe: Ihr Weg ist holperig, mit Steinen und Gegenwind gepflastert. Doch in ihnen ist genügend Kraft und Mut immer weiter zu machen. Aufbauend auf der Erfahrung dieser Pioniere werden eines Tages weitere Menschen den Weg aufs Land finden und es dann entschieden leichter haben.

Der Weg raus aus der Abhängigkeit der Stadt, der Industrie, der technischen Fremdversorgung, hin zu einem Leben im paradiesischen Garten in Kooperation mit dem Schöpfer klingt sehr verlockend – ist jedoch im realen Tun und im Detail oft eine große Herausforderung.

Im Anastasia-Band 3, Seite 182f finden sich Hinweise, wie der Weg zu den Familienlandsitz-Siedlungen geht. Auffallend dabei ist, das Anastasia empfiehlt, erst einmal zu bleiben, wo man ist:

Vladimir: «Die Menschen verlassen ihre Stadtwohnungen und gründen eine Gemeinde mitten in der Natur. […] Die Leser möchten von dir wissen, wie sie ihr Vorhaben am besten verwirklichen können.»
Anastasia: «Warum wollen sie denn umsiedeln?»
«Warum? Das sollte dir doch klar sein. Sie wollen den Stress und dem Schmutz der Städte entfliehen, der schlechten Luft, der Lärmbelästigung. Sie wollen lieber an sauberen, ökologisch reinen Orten leben, um auch selbst reiner zu werden.»
«Und wer soll all den Schmutz entfernen, wo sie hergekommen sind? Etwa jemand anders?»
«Keine Ahnung. Aber es kann doch nicht verwerflich sein, wenn man in der freien Natur leben will.»
«Das nicht, aber da wäre noch ein anderer Punkt zu beachten:
Wer um sich herum Schmutz geschaffen hat, wird auch Schmutz an einen anderen Ort tragen. Er sollte zuerst den Ort säubern, den er verunreinigt hat; dadurch wird er selbst rein werden.»
«Dann muss also alles mit dem Aufräumen beginnen. Und wie soll das vonstatten gehen?»
«[…] Es ist nicht nötig, in den Wald zu ziehen. Was soll der Wald von solchen Umsiedlern halten? Er wird eine lange Zeit sorgfältig ihr Tun beobachten, bevor er sie akzeptiert. Denn dort, wo sie vorher lebten, war früher auch einmal Wald gewesen, der zur Freude des Schöpfers wuchs.»

Ich lese in diesen Zeilen, daß es eine „innere Stadt“ gibt, also ein inneres Leitbild eines städtischen Lebensraumes und städtischen Lebensstiles, das tief in uns steckt. Und wenn wir diese innere Stadt mitnehmen beim Umzug aufs Land oder in den Wald, dann würde dort wieder eine Stadt entstehen.

Zu beachten ist auch, das viele ehemals autarke Dörfer im Lauf der letzten Jahrzehnte immer abhängiger wurden von Industrie und Fremdversorgung.

Laut dem Zitat aus dem Anastasia-Buch geht der Weg zu den Familienlandsitzen zuerst über die Säuberung des Ortes, den man verunreinigt hat. Hierbei gibt es ein Außen und ein Innen: Die Wohnung, der Gehweg, der Vorgarten (oder Hinterhof) sind äußere Bereiche. Herz, Geist und Seele sowie Träume, Leitbilder und Sehnsüchte sind innere Bereiche. Und auch diese können verunreinigt sein. Anders gesagt: das Außen und das Innen gehört zusammen. Wer säubern will, wer Ordnung schaffen will, tut gut daran, innere sowie äußere Arbeit zu leisten.

Ein hilfreicher Weg ist die innere Ausrichtung auf Dankbarkeit.
Hier hat sich seit Jahrzehnten ganz besonders Alfred R. Stielau-Pallas einen Namen gemacht, indem er Bücher und Seminare anbietet über die Macht der Dankbarkeit.
Er bietet auch seit Jahrzehnten einen täglichen Dankbarkeits-Tipp:
https://www.pallas-seminare.de/tagestipp/

Sehr wirksam ist auch das hawaiianische Heilungsritual Ho’oponopono.
https://de.wikipedia.org/wiki/Ho%CA%BBoponopono
Selber habe ich einmal an einem Seminar mit dem Hawaiianer Kawika Foster teilgenommen. Die positive Wirkung in meinem Leben war überwältigend.
Hier die Seite von Kawika:
https://www.manaokahiko.com/kumu-paa-kawika-foster

Auch hilfreich ist die Beschäftigung mit dem Kultbuch:
„Anleitung zum Unglücklichsein“ von Paul Watzlawick.
Darin sind viele vermeidbare Fehler beschrieben, die einen im Alltag vom Glück abhalten. Siehe dazu auch hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Anleitung_zum_Ungl%C3%BCcklichsein

Zurück zu den Pionieren der Familienlandsitz-Siedlungen:
Diese Menschen haben frühzeitig begonnen in ihrem Inneren aufzuräumen als Vorbereitung für den Weg zum Landsitz, zum Raum der Liebe. Auch wenn es leichter sein würde, zu warten bis andere Pioniere den Weg vorbereitet haben, sind sie jetzt schon unterwegs und beginnen mit den ersten Schritten. Dabei ist auch zu beachten: Wenn keiner startet und alle nur warten, würde gar nichts geschehen.

Insofern gebührt diesen Pionieren ganz besonderer Dank und Anerkennung!

Die oft nicht gestellte Frage lautet:

Wer finanziert eigentlich die Pioniere?

Denn es ist leicht verständlich, daß der Weg für die nachfolgenden Siedler schneller und besser bereitet sein wird, wenn die Pioniere finanziell gut ausgestattet wären. Derzeit gibt es in unserem Lande hierfür keine staatliche Unterstützung. Vielleicht ist dies auch ganz gut so, denn Fördermittel sind allzu oft verbunden mit einengenden Vorschriften.

Also gilt bisher oft: Alleine alles stemmen, sparsam sein, auch wenn die Schritte klein bleiben und man nur langsam voran kommt. Viele ehemalige Pioniere für ein gesundes Leben auf dem Lande haben auch aufgegeben, oft wegen finanziellen Problemen.

Was würde jedoch passieren, wenn all jene, die sich ein eigenes Leben in einer Landsitzsiedlung wünschen, zusammenlegen um die Pioniere zu unterstützen? Dann würden die Pioniere besser und schneller vorankommen und die Nachfolgenden kämen früher und leichter zu ihrem eigenen Landsitz, also hätten alle etwas davon!

Mehrfach durfte ich schon beobachten, das Menschen einen Garten anlegten und später erkannten, daß Planungsfehler gemacht wurden. Beispielsweise standen die immer größer werdenden Bäume zu eng, manche Wege verliefen ungünstig und so weiter.

Öfters hörte ich auch den Spruch: „Wenn ich nochmal neu anfangen würde, dann würde ich vieles anders machen!“

In anderen Worten gesagt: Es ist wertvoll, wenn einzelne Menschen voran gehen, Erfahrungen sammeln und diese Erkenntnisse dann den nächsten Interessenten mitteilen.

Diese zu sammelnden Erfahrungen beziehen sich (unter anderem) auf diese Themen: natürliche Bauweisen, autarke Heizung und eigene Brennstoffernte, Energieversorgung, Geländegestaltung, Humusaufbau auf großer Fläche, Wasserver- und entsorgung, Pflanzenauswahl, Vermehrung von Pflanzen, Erntewerkzeuge, Lagerung von Lebensmitteln, Haltung von Tieren sowie Aufbau von zukunftsfähigem Unternehmertum.

Die Aufgabe der Pioniere ist das Zusammentragen und Kombinieren von altem Wissen mit Errungenschaften der High-Tech-Gesellschaft. Die Frage beim Betrachten und Anwenden des Alten sowie des Neuen ist: „Was dient dem Leben?“

All diese Arbeit kostet Geld und Zeit, ist jedoch sehr wertvoll für all jene, die später auf diesem Wissen aufbauen werden.

Ich schätze, wir haben vielleicht 1 Pionierfamilie auf 1000 Interessierte.

Die größere Anzahl der Menschheit lebt noch in der alten Wirtschaft, sehnt sich nach einer guten Zukunft und kann jetzt die Wegbereiter unterstützen. Diese können mit Unterstützung der Gruppe ihre alten Jobs leicht loslassen um sich ganz auf den neuen Weg einzulassen.

Wenn beispielsweise 1000 Menschen je nur 500 Euro geben (oder 100 Menschen je 5000 €), dann hat eine Pionierfamilie 500.000 Euro. Das reicht für einen Hektar Land mit angemessenem Wohnhaus (inkl. Wirtschaftsräumen) sowie für eine initiale Geländegestaltung (beispielsweise: Zaun, Wege, Teich, Hecken- und Baumpflanzungen).

Alle Beteiligten so einer Gruppenfinanzierung sind genau jene, die die neue Zeit mit erschaffen!
Zum einen sind die Pioniere diejenigen, die den Weg bahnen.
Zum anderen sind die Geldgeber auch voll mit dabei, weil sie die Arbeit der Pioniere erst ermöglichen und auch selber leichter nachfolgen werden.

Bei einer Gruppen-Finanzierung (englisch Crowdfunding) muss das Geld zweckgebunden genutzt werden. Darüber hinaus gibt es mehrere Varianten der Gruppenfinanzierung. Für unser Anliegen passen insbesondere diese zwei Varianten:

1. Spende/Geschenk (ohne Gegenleistung und ohne Rückzahlung)
2. Leihgabe (das Geld wird zurück gezahlt)

Selbstverständlich können bei ein und dem selben Projekt auch beide Varianten gleichzeitig möglich sein: Der eine gibt eine Schenkung, der andere ein Darlehen.

Vor ein paar Tagen kam mir eine weitere Variante in den Sinn, die insbesondere bei unserer Vision passend ist. Es ist eine Kombination aus Schenkung und Darlehen:

3. Weitergeben der Schenkung an die nächsten Erschaffer eines Landsitzes.

Das bedeutet: Das Geld wird im Lauf der Zeit nicht dem ursprünglichen Geldgeber zurück gezahlt (das wäre ein Darlehen, also Nummer 2 der obigen Liste) sondern das Geld wird einem anderen Pionier als Schenkung gegeben, der es später wiederum jemandem zu gleichen Konditionen zu geben hat. Eine einmal auf diesen Weg eingebrachte Geldmenge wird also laufend weiter im Fluss bleiben zur Verwirklichung der großen Vision!

Anstatt für ein Darlehen Zinsen an eine Bank zu zahlen wäre es angemessen, wenn etwas mehr (beispielsweise 10%) weitergeschenkt wird, als man bekommen hatte.

Jedoch hat der Euro (wie praktisch jede andere Währung auch) über die Zeit gesehen keinen stabilen Wert. Eine verpflichtende Festsetzung eines Weiterschenk-Geldbetrages in einer Zahl passt daher nicht zur laufenden Veränderung des Wertes der Währungen. Auch würde ein juristisch verpflichtender Vertrag die Freude am Beschenktwerden und am Weitergeben vermutlich abschwächen.

Viel bedeutender als ein schriftlicher Vertrag ist die innere Haltung der Beschenkten: Sind es Unternehmer mit reinen Absichten? Was werden sie mit der Schenkung kaufen? Mit welcher Tätigkeit werden sie den Mitmenschen dienen und dabei das Geld verdienen, das sie wiederum anderen Projekten schenken werden? Und schließlich die Frage: Nach welchen Werten werden sie zu gegebener Zeit entscheiden, wem und welchen Projekten sie Geld schenken werden?

Dabei zählt das Herz und die Liebe weit mehr als Pflichten oder gar Schuldgefühle. Eine Anpassung an Währungsschwankungen und eine Extra-Schenkung (der angesprochene Ersatz für die sonst üblichen Zinsen bei einer Bank) ist selbstverständlich weil die innere Ausrichtung für das Wohl der gesamten Menschheit auf unserem wunderschönen Planeten Erde der bestimmende Wertemaßstab ist.

Diese Struktur hat interessante und bedeutende Vorteile:

+ Das Geld des Schenkers wird nicht der einzelnen Familie geschenkt sondern der gemeinsamen großen Vision.

+ Es ist ähnlich wie bei einem Verein oder einer Stiftung, bei der die Ziele und Zwecke entscheidend sind für diejenigen, die eine Spende geben.

+ Die Struktur ist dezentral und selbstorganisiert, denn es gibt keine Zentrale für die Vermittlung der Gelder, der Darlehen, der Rückzahlungen.

+ Diejenigen, die das Geld geschenkt bekommen, haben es abzuzahlen inkl. Extra-Schenkung (z.B.: 10% Aufschlag), nur eben nicht an eine Bank sondern an andere Projekte. Dies bedeutet in der Nachbarschaft eines Dorfes eine ähnliche Situation mit denjenigen, die ihr Anwesen über ein Darlehen einer Bank finanziert haben. Durch die ähnliche Lage wird Neid vermieden.

+ Weil man als Beschenkter das zu erarbeitende Geld an Projekte der gleichen Vision zu zahlen hat, womöglich an befreundete Familien, kann es sein, daß man beim Arbeiten und Geld verdienen mehr Freude empfindet, als wenn man eine Bank zu bedienen hat.

+ Als Beschenkter spürt man zu Beginn die Freude, man erlebt, daß viele Menschen zusammen stehen für die große Vision, es gibt Rückenwind und man fühlt Dankbarkeit. Später, nach dem Erarbeiten des Geldes und des Weitergebens an andere Projekte fühlt man das Selbstwertgefühl, das eigene Anwesen durch eigene Leistung auch wirtschaftlich selbst erschaffen zu haben.

+ Man kann die Weitergeben-Schenkung auch in kleineren Portionen nach und nach geben. Beispielsweise statt 100.000 € auf einmal schenkt man nacheinander an 5 verschiedene Projekte je 20.000 € (oder 20 mal je 5000 € usw.).

+ Es sind auch kleine Weitergeben-Schenkungen denkbar und hilfreich, wenn eine Familie beispielsweise schon einen Landsitz hat und nur noch einen Teich baggern lassen will.

Blicken wir nun in die ganz ferne Zukunft:

Sollte eines Tages kein Pionier, kein Erschaffer eines Landsitzes mehr gefunden werden können, der die Weitergeben-Schenkung nutzen will (beispielsweise, weil alle Menschen schon so leben), dann kann die Siedlungsgemeinschaft, in der so eine Geldsumme gerade ist, darüber entscheiden, was mit diesem Geld geschieht.

Und genau bis zu dem Zeitpunkt, bis alle Menschen, die dies wollen, auf Familienlandsitzen leben, wird eine einmal gegebene Schenkung weiterwandern von einer Familie zur nächsten Familie und so weiter!

Für diese Idee des Schenkung-Weitergebens wurde ich inspiriert durch den Film:
„Das Glücksprinzip“
https://youtu.be/NF0NznIFUOQ
https://de.wikipedia.org/wiki/Das_Gl%C3%BCcksprinzip

Zum Film: Ein Sozialkunde-Lehrer konfrontiert seine Schüler in der ersten Stunde gleich mit einer ebenso schwierigen wie interessanten Aufgabe. Sie sollen sich etwas ausdenken, womit sie die Welt verbessern können.
Ein Schüler hat eine besondere Idee. Nach seinem Prinzip „Weitergeben“ soll man drei anderen Menschen etwas Gutes tun. Diese geben den Gefallen nicht zurück, sondern helfen ihrerseits jeweils drei anderen Menschen.

Im Unterschied zu dem Film (je drei Menschen helfen) ist meine Idee beim Weitergeben-Schenken, daß es nur in der Größe weiter gegeben werden muss, in der man es bekommen hatte plus 10%.

Gleichwohl steht die Schenkung-Weitergeben-Idee in Zusammenhang mit dem Glücksprinzip-Film. Insbesondere auch, weil es um eine Idee geht, das Leben überall auf Mutter Erde zu verbessern.

Ich nenne diese Art an Schenkung deshalb:
„Glücksprinzip-Schenkung mit Weitergeben!“

Die Geldgeber sollten über die Jahre wahrnehmen können, was mit dem Geld passiert, also auch sobald es weiter wandert und wohin. Beispielsweise kann dies über eine Webseite geschehen (Seite wird aktuell vorbereitet). Auch sollte es hierbei einen Raum geben für neue Projekte, sich vorzustellen.

Gleichwohl wollen wir schon heute mit dem ersten Vorhaben starten!

Eine mit mir befreundete Landsitz-Pionier-Familie hat nun endlich den Ort, das Haus, das Stück Land gefunden, welches nach ihnen ruft. Die nötige Startsumme ist mit 90.000 Euro vergleichsweise niedrig.

Da ich diese Familie seit Jahren kenne und wertschätze fällt es mir leicht, als Fürsprecher für ihr Anliegen aufzutreten. Seit Jahren sind sie auf ihrem inneren und äußeren Weg. Sie haben viel praktische Erfahrung mit Handwerk und Gartenbau, insbesondere in Punkto Kreativität und Schönheit. Ich durfte vor kurzem das von ihnen ausgewählte Haus und Land ansehen. So bin ich überzeugt, daß es zu ihnen passt. Auch glaube ich fest an die Leistungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit des Paares die benötigten 90.000 Euro innerhalb weniger Jahre wieder erarbeitet zu haben um sie mit freudigem Herzen anderen Pionieren weiterzugeben.

Die Familie hat ganz frisch auf ihrer eigenen Webseite ein paar Worte zu dem Vorhaben geschrieben. Die Idee mit dem Weitergeben der Schenkung ist mit ihnen abgestimmt, aber dort noch nicht auf der Webseite formuliert.

Auf dieser Seite findet sich auch die Bankverbindung der Familie:
https://endlich-verzaubert.de/i/unser-grund-und-boden

Wer die Idee der Weitergeben-Schenkung unterstützen will, schreibt in die Betreffzeile der Überweisung:
„Glücksprinzip-Schenkung mit Weitergeben“

Ich würde mich sehr freuen, wenn viele Menschen bei diesem Vorhaben schnell und üppig schenken. Zum einen kann dann die Familie umgehend loslegen und die Welle des Schenkens und Weitergebens für die Entstehung von Landsitzsiedlungen ist gestartet!

Und wenn mehr Geld zusammen kommt, als für dieses erste Vorhaben geplant ist, dann wird umgehend nach den nächsten Projekten Ausschau gehalten, die für eine „Glücksprinzip-Schenkung mit Weitergeben“ passend und würdig sind.

Zum Abschluss dieser ausführlichen Mail noch mal der Link zur Seite der Familie:
https://endlich-verzaubert.de/i/unser-grund-und-boden

Es wird schön werden auf Erden!

Konstantin Kirsch

6 comments to Pioniere für Familienlandsitze: Einzelne bahnen den Weg, viele werden folgen.

  • Per Email bekam ich folgenden Kommentar, aus dem ein Emailwechsel entstand, den ich mit Erlaubnis des Absender veröffentlichen darf:

    Guten Tag Herr Konstantin Kirsch,

    ich möchte mich hier zu Ihren Ausführungen wie folgt äußern.

    Vorweg ein dazu passendes Zitat:
    „Verstrickt euch nicht in einem Netze, die ihr nach Erlösung strebt, sondern werdet sehend.“ Von Abdruschin. (frei zitiert).

    Herr Kirsch, Sie geben sich viel Mühe mit der richtigen Deutung Ihres aufgeführten Zitates von Anastasia.
    Dabei nimmt das Geld, wie ich sehe, eine zentrale Rolle ein. Also scheint das Hauptproblem und das Wichtigste das Geld zu sein! Dann stellt sich die Frage: Wem gehört die Erde, wem gehört Grund und Boden? Wem gehört das Land?

    Es gibt sogenannte Grundrechte, sagt man uns.
    Eine infame Täuschung? Das hieße doch dem Worte nach: ein Recht auf Grund und Boden, auf dem der Bürger frei leben kann!
    Wer hat in Wirklichkeit die Grundrechte sich angeeignet, und sie den Menschen weggenommen? – Voran die Kirche?, dann die Banken?, der Staat mit seinen Regelungen, der mit den vielen Steuern steuert und die Profitsucht einzelner fördert?

    In Russland erhalten die Menschen, die einen Landsitz gründen wollen dazu Grund und Boden gratis, und wenn sie es gut bewirtschaften wird es ihnen geschenkt, wenn ich recht informiert bin.
    Und die Indianer hatten auch Land in reicher Fülle, bis die ausgewanderten Europäer kamen mit ihrer Rücksichtslosigkeit und ihrer Gier. Ihnen wurde alles genommen was sie hatten, denn sie konnten sich nicht ausreichend verteidigen, gegen die nicht gekannte Falschheit und List der Eindringlinge.
    Vor etwa 80 Jahren, und besonders auch zum Ende des 19. Jahrhunderts, gab es im deutschen Raum ausschließlich „Familienlandsitze“, Siedlungen, und unsere vielen Dörfer und Kleinstädte! Es gab damals ein großes freies Aufblühen, was Missgunst und Neid erweckte und grausam zerstört wurde von Lebensfeinden und deren Gefolge. Ein freudiger Neubeginn wird, wie Sie selber deutlich sehen und erleben, bis zum heutigen Tag in unserem Land erfolgreich verhindert, von immer noch den gleichen Lebensfeinden.

    Meint Anastasia etwa: sich geistig zu besinnen, und sich auf diese Weise vorzubereiten, auf dass das Übel mit der Wurzel ausgerottet wird?
    Denn in Wirklichkeit sind es die menschlichen Schwächen und Entartungen, es ist der Mangel an wahren Tugenden, welche den Menschen erst zum Menschen machen, die den verheerenden Zustand herbeigeführt haben!

    Also nochmal:
    Wem gehört die Erde?
    Wer ist der wahre Eigentümer der Erde?
    Wer fordert nun Rechenschaft von den Menschen über ihr Tun und Lassen? –

    Sehen Sie: Die Menschen haben ganz einfach das Allerwichtigste vergessen!!!
    Dies gilt es langsam zu begreifen von denen die weiterhin auf der Erde leben wollen.
    Denn das Alte, das Falsche vergeht, es bricht zusammen, vollständig, und dann ist Zeit und Platz für das vom allmächtigen Schöpfer gewollte Neue.

    Schönen Gruß
    Josef P.

    *****

    Sehr geehrter Herr P.,

    danke für Ihr Schreiben.
    Die „zentrale Rolle“ in meinem Schreiben sowie meinem Geist und Denken ist selbstverständlich NICHT das Geld sondern der Weg der Wandlung vom Bisherigen in die neue Zeit. Dabei zählt für mich das, was funktioniert.

    Wenn der Glaube an Gott dazu führt, das die Gläubigen faul werden und nur warten, warten, warten, dann ist das für mich ein falscher Glaube weil dies die gottgegebene Kraft der menschlichen Mitschaffenskraft übersieht oder gar verleugnet.

    Für mich sind die gottgefälligen Unternehmer jene, die zu jeder Zeit die Lage betrachten, in der sie sind und aus dem, was sie vorfinden das Beste gestalten. Und wenn aktuell (noch) Geld existiert kann man dies nutzen. Und wenn das Geld zu irgendeinem Zeitpunkt nicht mehr existiert, macht man genauso weiter wie bisher, nur eben mit dem was dann verfügbar ist.

    Viele Grüße
    Konstantin Kirsch

    *****

    Danke schön für Ihre Antwort Herr Kirsch!

    Sehr treffend Ihre Aussage zum Thema Glaube!!!

    Wer bereit ist sein Geld aus dem zerstörerischen Kreislauf herauszunehmen, und es verdienten guten Entwicklungen zukommen lässt, kann auch jetzt schon viel Gutes fördern. Sie haben völlig recht.

    Und wenn das aber nicht oder noch nicht zur Verfügung steht, bleibt doch der freie Weg die eigene dringend notwendige innere Erneuerung zu bewerkstelligen, um in sich selber frei zu werden.
    Will damit sagen:
    Es gibt in jedem Fall viel zu tun. Wenn jeder endlich seine Möglichkeiten wahrnimmt, diese ausschöpft, und sich vorbereitet, geistig und irdisch, ist allen gedient.

    Schönen Gruß
    Josef P.

  • Eine Leserin schreibt mir folgende Fragen:

    Ich habe mit großem Interesse deinen Rundbrief gelesen.
    Viele Menschen sehnen sich wirklich nach so einem Leben, Menschen, die redlich sind und ihre innere Reinigung vielleicht schon beendet haben.
    Was ist mit diesen Menschen, die noch nicht mal 500,-Euro geben könnten?
    Und was ist, wenn es bald kein Geld mehr gibt?
    Das ist eine Menge Geld, welches benötigt wird , um ein glückliches naturverbundenes leben führen zu wollen.
    Was machen dann solche Menschen?
    Wie können die Menschen, die das Geld bekommen haben, geschenkt oder per zinsloses Darlehen , weitergeben? Wie verdienen sie sich das Geld? Ich gehe mal davon aus, das die, die sich für dieses Leben auf dem Land entschieden haben, nicht mehr am System gebunden sind und aufgrunddessen keine Arbeit mehr haben oder habe ich da einen Denkfehler oder etwas überlesen?
    Liebe Grüße
    D.

    *****

    Antwort:
    Wer keine 500 Euro geben kann, kann so viel geben wie das Herz gebietet und der Geldbeutel erlaubt.
    Die Zahl „500“ war ein Beispiel. Es ist jeder Betrag, kleiner oder größer möglich.

    Zur Zukunft des Geldes wiederhole ich meine Aussage aus dem anderen Kommentar: „Für mich sind die gottgefälligen Unternehmer jene, die zu jeder Zeit die Lage betrachten, in der sie sind und aus dem, was sie vorfinden das Beste gestalten. Und wenn aktuell (noch) Geld existiert kann man dies nutzen. Und wenn das Geld zu irgendeinem Zeitpunkt nicht mehr existiert, macht man genauso weiter wie bisher, nur eben mit dem was dann verfügbar ist.“

    Zur benötigten Menge an Geld: Wenn jemand einen „Arbeitsplatz“ fordert, damit er arbeiten kann um Geld zu verdienen, dann gehört auch dazu, das jemand anderes diesen Arbeitsplatz schafft. Sofern man jedoch diesen Bereich betrachtet, dann kommt man leicht zur Beobachtung, das oft eine halbe Million Euro vom zukünftigen Arbeitgeber investiert werden muss um einen einzigen Arbeitsplatz zu schaffen!! Wieso sollte es bei einem Familienlandsitz anders sein, der längerfristig 7 Menschen tragen können soll? Nach meiner Betrachtung entspricht das 2 Vollzeit-Arbeitsplätzen. Ein Familienlandsitz sollte also einen strukturellen Wert von 1 Million Euro haben, damit die Bewohner von dem Landsitz leben können. Hinweis: Diese Wertmenge ist nicht in Geld nötig. Es reicht aus wenn sie in Form von Arbeit und Fleiß erbracht wird. Nur dauert es dann eben länger bis der Landsitz 7 Menschen versorgen kann.

    Wer auf einem Landsitz lebt ist selbstverständlich Teil der Menschheit des Planeten. Deshalb ist es natürlich im Austausch mit den Mitmenschen zu sein. Ich habe im Artikel geschrieben, das die Pioniere auch den Aufbau von zukunftsfähigem Unternehmertum zu entwickeln haben. Ich zitiere aus Anastasia Band 5, Seite 11: „Den Gesamtwert eines solchen Familienlandsitzes kann man durchaus auf eine Million Dollar veranschlagen, und jede Familie mittleren Einkommens könnte sich ein solches Anwesen aufbauen.“

    Viele Grüße
    Konstantin

  • Avatar Doris

    Hallo Konstantin,

    Vielen Dank für deine Antwort.

    Liebe Grüße

    Doris

  • Eine weitere Leserin schreibt mir (deutlich gekürzt und Tippfehler korrigiert):

    Das jemand 500.000 Euro braucht halte ich für nicht gut.
    Ich selbst ich lebe ohne Strom.
    Nur mit Gas.
    Auch Anastasia redet davon erstmal ein Zelt und beobachten.
    Man muss viel Zeit damit verbringen zu überlegen, wie ich was mache.
    Ohne meinem Land zu schaden .
    Um in sein Land reinzuwachsen bedarf es keinen Plan mit Bagger.
    Sondern erstmal die Beobachtung was braucht das Land was brauche ich?
    Es ist wesendlich weniger als man sich vorstellen kann.
    In meinem Wohnwagen sind die Schränke halb leer und ich habe alles was ich brauche .
    Wäsche waschen und Wasser holen muß ich noch im Haus.

    *****
    Antwort:

    Guten Tag S.,

    danke für Dein Schreiben.
    Herr Megre schreibt im Buch Anastasia Band 5, Seite 11: „Den Gesamtwert eines solchen Familienlandsitzes kann man durchaus auf eine Million Dollar veranschlagen, und jede Familie mittleren Einkommens könnte sich ein solches Anwesen aufbauen.“

    Es geht in meinem Schreiben nicht darum, das jemand eine halbe Million „braucht“, sondern das es durchaus eine Größenordnung ist, in der man denken kann. Die konkrete Familie, über die ich schrieb, braucht 90.000 Euro für das Haus mit Land, das sie kaufen werden.

    Und die Frage bezüglich Bagger: Jedes Stück Land ist unterschiedlich. Es gibt Situationen, da braucht es keinen Bagger, es wäre sogar eher schädlich. Dann gibt es wieder Situationen in denen der Bagger ein Heilmittel wäre (beispielsweise wenn der Untergrund schwer verdichtet wurde. Mit einem Bagger kann man den Unterboden tiefgründig lockern).

    Und genau solche Punkte wie „Wasser holen“ und „Wäsche waschen“ sind es, die teuer werden, wenn man das auf dem Landsitz komplett autark bewältigen will. Die Notlösung ein nahegelegenes Haus zu nutzen geht nur, sofern es so ein Haus in der Nähe gibt (das wiederum laufende Kosten mit sich bringt).

    Viele Grüße
    Konstantin Kirsch

  • Avatar Kevin K.

    Moin Konstantin,
    2017 habe ich mit meiner Frau (damals war uns Anastasia noch unbekannt) einen Resthof mit 1 Hektar Land gekauft, welchen wir für unseren Ausstieg nutzen wollten und nun zu einem Landsitz nach Anastasia ausbauen…

    Nun zum Kern; wie sollen die Beschenkten das „Geld“ denn wieder auftreiben?!
    Meine Frau und ich haben noch etwa 400.000€ Schulden. Würden diese durch eine Schenkung getilgt, würden wir beide sofort aufhören mit klassischer Arbeit und uns auf unseren Hof konzentrieren. Hinzu kommt, das hier für ein autarkes Leben noch etwa 100.000€ investiert werden müssten (Aufforstung/Waldgarten anlegen für Nahrung und Brennholz, sowie Wasserzisternen, um Regenwasser zu speichern und ein Abwassersystem fehlt ebenfalls noch).

    Durch den Verkauf von Überschüssen (ich kompostiere etwa 20t Pferdemist und Stroh pro Jahr, bin Imker und kümmere mich um den Garten, meine Frau ist super im Einkochen und veredeln von meinen Erzeugnissen) kommt bestimmt genug raus um die Nebenkosten des Hofes zu tragen… Aber das Geschenkte + 10%?

    Und ist das Ziel von der Lebensweise nach Anastasia nicht, das Geldsystems los zu lassen und sich (zurück) zu wahren Werten zu entwickeln?

    Ich finde deine Initiative super! Und sobald die Seite online ist werden auch wir uns gern als Pionierfamilie für Geschenke bewerben.

    Doch erachte ich eine Rückgabe des geschenkten Geldes in Form von Zeit (Erfahrungsaustausch, Hilfe beim Renovieren, Lehrgänge usw.) als deutlich praktikabler…
    Daher möchte ich anregen, das die Schenkenden für eine Zeit (Tag/Woche/Monat/Jahr?) auf den Landsitz kommen. So könnte ein direkter Wissensaustausch stattfinden und die Schenkenden können direkt von den Erfahrungen der Pionierfamilie lernen.

    Ich bin hauptberuflich Bankkaufmann und in der Vermögensberatung tätig. Nach meiner Erfahrung bringt das jetzige Geldsystem nichts Gutes hervor und sollte (zumindest unter uns) so schnell wie möglich abgeschafft werden…

    Viele Grüße
    Kevin

    *****

    Lieber Kevin,

    vielen Dank für die Beschreibung Deiner Lage. Insbesondere freut es mich zu lesen, dass Du hauptberuflicher Bankkaufmann bist der begonnen hat einen neuen Weg zu gehen. Vor kurzem hatte ich Kontakt von einem Versicherungsmakler der sein Leben neu ausrichten wird. Es tut sich immer mehr in allen möglichen Berufsfeldern.

    Zurück zu Deinen Fragen: Wie sollen die Beschenkten das Geld wieder auftreiben?
    Ich wiederhole dazu ein paar Zeilen meines Textes:

    ***
    Jedoch hat der Euro (wie praktisch jede andere Währung auch) über die Zeit gesehen keinen stabilen Wert. Eine verpflichtende Festsetzung eines Weiterschenk-Geldbetrages in einer Zahl passt daher nicht zur laufenden Veränderung des Wertes der Währungen. Auch würde ein juristisch verpflichtender Vertrag die Freude am Beschenktwerden und am Weitergeben vermutlich abschwächen.

    Viel bedeutender als ein schriftlicher Vertrag ist die innere Haltung der Beschenkten: Sind es Unternehmer mit reinen Absichten? Was werden sie mit der Schenkung kaufen? Mit welcher Tätigkeit werden sie den Mitmenschen dienen und dabei das Geld verdienen, das sie wiederum anderen Projekten schenken werden? Und schließlich die Frage: Nach welchen Werten werden sie zu gegebener Zeit entscheiden, wem und welchen Projekten sie Geld schenken werden?

    Dabei zählt das Herz und die Liebe weit mehr als Pflichten oder gar Schuldgefühle. Eine Anpassung an Währungsschwankungen und eine Extra-Schenkung (der angesprochene Ersatz für die sonst üblichen Zinsen bei einer Bank) ist selbstverständlich weil die innere Ausrichtung für das Wohl der gesamten Menschheit auf unserem wunderschönen Planeten Erde der bestimmende Wertemaßstab ist.
    ***

    Es geht nicht generell darum die geschenkt bekommene GeldZAHL plus 10% weiter zu schenken.
    Wenn beispielsweise in diesen Tagen, die von mir benannte Familie 100.000 Euro geschenkt bekommen sollte und angenommen schon in einem Jahr wirtschaftlich so stark sein würde mit der Weitergabe von 10.000 Euro Schenkgeld starten zu können, aber zwischenzeitlich eine Hyperinflation stattgefunden haben sollte und sie die 10.000 Euro erwirtschaftet haben durch den Verkauf von einem Sack Kartoffeln, dann wäre das nicht passend, denn aktuell 10.000 Euro entsprechen keinem Sack Kartoffeln, auch nicht in einem Jahr mit Hungersnot.

    Die Währung Euro ist nicht stabil. Und es ist nicht sinnvoll eine „gerechte“ Berechnungsweise einrichten zu wollen oder zu erzwingen. Wir alle sind in einer derart intensiven Wandlungsphase, das die obige Erklärung (Herz und Liebe zählt mehr … usw.) viel passender ist als ein Zahlwert. Daher ist die Weitergabe von Wissen selbstverständlich auch als Wert zu sehen, vielleicht wird das auch eines Tages als wertvoller angesehen als Euro-Zahlen auf Papier oder auf Konten. Es geht um das ausgewogene Werteempfinden. Wenn jemand beispielsweise aktuell 10.000 Euro geschenkt bekommt und eines späteren Tages die Erfahrung weiter geben will, das neue Kartoffeln wachsen, wenn man im Frühling eine Kartoffel in den Boden steckt, dann passt das nicht. Wenn jemand aber beispielsweise das Wissen um den Bau einer natürlichen Abwasserreinigungsmethode entwickelt hat und dies einem weiteren Siedler nicht nur vermittelt sondern ihm auch noch baut, dann kann das durchaus als gleichwertig angesehen werden zu aktuellen 10.000 Euro plus 10%.

    Gleichwohl steht die Frage im Raum: Wie kann jemand einen angemessenen Tauschwert erwirtschaften, wenn er aus dem System aussteigt?
    Eigentlich ist es ganz einfach: Wer gegen die Natur arbeitet hat viel Mühe. Beim Arbeiten mit der Natur muss auch das Erwirtschaften von Werten leichter gehen.

    Das für mich interessante dabei ist, das die Anastasia-Bücher sehr unterschiedlich verstanden werden. Sie selbst mag als komplette Aussteigerin gesehen werden, doch das ist falsch. Anastasia war nie ins System wie wir es kennen eingestiegen. Sie hat sich ein paar Mal verkleidet um einen Einblick zu bekommen, aber eingestiegen ist sie nie, also ist sie keine Aussteigerin. Sie hat auch nie aufgefordert es ihr gleich zu tun und in Bärenhöhlen zu leben.

    In den Büchern finden sich ganz andere Aussagen. Ich zitiere mal aus Band 5 Seite 49 f:

    Das Obst und Gemüse der russischen Gutshöfe verdrängte nicht nur im Nu die Importprodukte, auch die Ernte der großen Felder im Lande war nicht mehr gefragt. Die Menschen kamen einfach auf den Geschmack. Anstelle von Modegetränken wie Pepsi-Cola traten frisch gepresste Beerensäfte. Und selbst die exklusivsten, teuersten Spirituosen konnten den natürlichen Beerenlikören der Gutshöfe keine Konkurrenz machen.
    Auch solche Getränke enthielten den wohltuenden Äther, da die Menschen, die sie auf ihren Gutshöfen zubereiteten, wussten, dass von der Ernte der Beeren bis zur Verarbeitung zu Branntwein oder Likör nur ein paar Minuten liegen sollten.
    Eine noch größere Einkommensquelle für die neuen Siedlerfamilien waren die Heilkräuter, die sie in ihren Wäldchen, in ihren Gärten und von den umliegenden Wiesen sammelten.
    Arzneien auf der Grundlage russischer Kräuter wurden schnell beliebter als selbst die teuersten Medikamente aus anderen Ländern.
    Allerdings mussten die Kräuter von den Gutshöfen der neuen Siedler stammen. Herkömmliche Kräuter, die in großen Monokulturen gezüchtet werden, sind nicht in der Lage, die für den Menschen besten Stoffe aus dem Boden und der Luft zu ziehen. Der Preis für die Medikamente der Gutshöfe übertraf die Preise vergleichbarer Produkte um das Mehrfache, aber die Menschen in aller Welt kauften sie trotzdem in großer Menge.»
    «Warum schraubten denn die Gutsbesitzer die Preise so hoch?»
    «Das waren nicht sie. Die russische Regierung setzte eine untere Preisgrenze fest.»
    «Die Regierung? Sie hatte doch durch diese Produkte gar keine Steuereinnahmen. Was hatte sie davon, wenn einzelne Familien reich wurden?»
    «Der ganze Staat besteht aus einzelnen Familien, Wladimir. Und da die neuen Siedler reicher und reicher wurden, waren sie in der Lage, nötigenfalls die Infrastruktur ihrer Siedlungen selbst zu finanzieren – zum Beispiel den Bau von Schulen und Straßen. Manchmal gaben sie auch Geld für gesamtstaatliche Projekte. Die Politiker und Wirtschaftswissenschaftler veröffentlichten ihre Programme, aber verwirklicht wurden nur die, für die die Bürger ihr Geld anzulegen bereit waren.»
    «Und welche Programme waren bei der Bevölkerung am beliebtesten?»
    «Das Aufkaufen ausländischer Konzerne und Institute, die für die Entwicklung und Produktion von Chemikalien und Waffen arbeiteten.»
    «Sieh mal einer an! Hattest du nicht von friedlichen Familien mit göttlichem Bewusstsein gesprochen, die die Erde in einen Paradiesgarten umwandelten?»
    «Der Zweck des Aufkaufens war nicht die Produktion giftiger Chemikalien und tödlicher Waffen, sondern die Stilllegung dieser Betriebe. Die russische Regierung leitete den weltweiten Strom des Geldes entscheidend um. Das gleiche Geld, das dem Menschen zuvor den Tod gebracht hatte, diente jetzt der Abwendung des Todes.

    Es gibt eine ganz einfache Empfehlung um Geld (oder einen anderen Tauschwert) erhalten zu können:
    Frage Dich: „Was haben andere Menschen davon, das es mich gibt?“

    In anderen Worten: Jage nicht dem Geld hinterher. Geld ist eine geistige Idee. Gedanken können schneller sein als Du rennen kannst.
    Verhalte Dich besser so, das die Mitmenschen erkennen können, das Du etwas für alle Menschen wertvolles erschaffen kannst mit Geld, das Dir zufleißt. Und schon bringen die Menschen Geld zu Dir.

    In Deinem Fall (400.000 Euro Schulden, die getilgt werden sollen) ist die Lage so, das nicht erkennbar ist wie diese Schulden zustande kamen. Wenn die Menschen nur lesen, man solle einem Bankkaufmann Geld schenken, damit er seine Bankschulden los wird, dann wird es eventuell schwer bis unmöglich überhaupt eine einzige Schenkung zu bekommen. Da müsstest Du noch viel offener Deine bisherige Entwicklung, Deine Lage und Deine Perspektive beschreiben bis viele Menschen spüren, das es für das große Ganze ein Wert ist Euch zu beschenken.

    Grundsätzlich geht es bei meiner Idee der Glücksprinzip-Schenkung mit Weitergabe darum, den auf diese Weise bekommenen Schenkwert im Lauf der Zeit weiter zu geben damit Stück für Stück alle Menschen eine Unterstützung auf ihrem Weg bekommen können und eben NICHT (wie bisher so oft) nur wenige profitieren durch viele, die verlieren.

    Man kann die Idee auch vergleichen mit dem Verhalten der Amish (soweit ich es auf die Entfernung wahrgenommen habe):
    Wenn eine Familie eine Scheune baut, dann kommen viele Menschen zusammen und bauen gemeinsam die Scheune.
    Die Mithelfer werden mit Kost und Unterkunft versorgt (aber nicht bezahlt).
    Im folgenden Jahr wir bei einer anderen Familie eine Scheune gebaut. Wieder kommen viele Menschen zusammen, bauen und werden mit Essen und Unterkunft versorgt.
    Alleine kann keiner eine große Scheune bauen. Und wenn man es könnte, wird das Dach nicht dicht bis zum Herbst… Manche Dinge gehen nur durch gemeinsames Tun. Und wenn jeder mal bei den Nachbarn hilft beim Bau, dann entstehen Stück für Stück bei allen Familien die Gebäude, die jeweils nötig sind. Das ist Schenken mit Weitergeben. Und bei jedem Bau nötige die Versorgung mit Essen und Unterkunft kann als die Extra-Schenkung (10%) angesehen werden, die ich empfohlen habe.

    Viele Grüße
    Konstantin

  • Avatar Stephan

    Guten Tag Konstantin und Leser
    Ich suche auch schon seit etlicher Zeit Land für einen Familienlandsitz, und in der Tat ist es entweder zu zu teuer oder reines Landwirtschaftsland, auf dem man nicht wohnen darf. Wenn jeder einzeln sucht, haben alle dasselbe Problem. Im Burgenland (Österreich) konnte nun eine Gruppe ein Landstück von 40 ha mit verlassenen Gebäuden kaufen, das schliesslich Platz für 40 Familienlandsitze bietet. Das hat etwas über eine Million Euro gekostest, natürlich zu teuer für die meisten von uns, aber wenn das auf 40 Familien aufgeteilt wird, dann sind die Erstinvestitionen für viele Familien machbar.
    Ich würde mich gerne an einem solchen Projekt beteiligen, aber eben nicht im Burgenland, sondern in der Deutschschweiz oder Süddeutschland. Mich plagt der Gedanke, wie ich genug Menschen finden kann, welche sich zusammentun und damit ganz andere Möglichkeiten haben ein geeignetes Landstück zu erwerben. Es müssen ja nicht gleich 40 sein, aber so 3-6 Familien die etwas beisteuern können wären schon mal ein Anfang.
    Freundliche Grüsse
    Stephan

    *****
    Lieber Stephan,
    danke für Deinen Kommentar. Ich mag dazu ergänzen: Ich rate dringend dazu, das jeder Mensch spürt welches Stück Land wirklich das Stück ist, das zu einem spricht, wo die Beziehung Mensch – Land stimmt. Dies hat Vorrang zu alledem was dort derzeit ist und was „erlaubt“ ist. Bei einem Familienlandsitz geht es um die Ewigkeit und nicht darum, jetzt sofort, ganz schnell nett leben zu können. Ein guter Freund sagte mal: Er sei froh, wenn er in dieser Inkarnation überhaupt den Hektar findet, der der Familienlandsitz werden wird, selbst wenn er in diesem Leben noch nicht mal einen einzigen Baum pflanzen sollte!

    Von daher ist es kein Problem wenn das Stück Land, das nach einem ruft aktuell ein Landwirtschaftsgrundstück ist. Dort wird man auch das Stück Land lieben dürfen und beispielsweise eine Streuobstwiese anlegen dürfen.
    Meine Empfehlung: Unterschätze nicht den Bedarf der inneren Arbeit jedes einzelnen Menschen. Auch wenn man auswandert wird man sich selbst mitnehmen.

    Von daher: Finde Dein Land! Nicht mehr und nicht weniger.

    Grüße
    Konstantin

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