Ich staune, die Zeitung WELT veröffentlichte vorgestern einen Beitrag mit der Überschrift:
„Linksextremisten streben eine Gesellschaftsordnung an, in der es keine freie Debatte mehr gibt“
In dem im Artikel eingefügten Video warnt der Politikwissenschaftler Herr Hendrik Hansen vor einer Verharmlosung des Linksextremismus.
Neben der Überschrift ist auch dieses Zitat des Artikel bemerkenswert:
„Vor allen Dingen ist es immer so, dass die Antifa darüber entscheidet, welche Positionen eigentlich richtig sind und welche Positionen akzeptabel sind in der gesellschaftlichen Debatte. Sobald sie eine aus deren Sicht inakzeptable Position vertreten, werden sie ausgegrenzt und als Faschist gelabelt“
Genau so ist es mir ergangen. Nur weil ich die Anastasia-Bücher wegen ihres friedenstiftenden Inhalts wertschätze wurde ich von Linksextremen als Faschist, als Nazi, als Rassist, als Antisemit usw. bezeichnet. Und in dem die Linksextremen mich ausgrenzen, und durch die negativen Labels, die sie mir (und anderen) angeheftet haben, verhindern sie selbst jegliche freie Debatte.
Was ich als schädlich für das Leben empfinde ist das dauernde Suchen von angeblich „sozialen“ und „linken“ Menschen und von Massenmedien, die alles und jedes was nicht linksextrem ist als böse, Nazi, antisemitisch, rechtsextrem, Sekte etc. verhetzen.
Wer unbedingt etwas echt antisemitisches finden will, der möge mal die Schriften von Martin Luther studieren. Aus dem gleichen Zeitbereich stammen die Jesuiten, die bis vor nicht allzulanger Zeit einen Ariernachweis über fünf Generationen forderten, was Himmler später dann zum Vorbild für seine SS gemacht hat. Da findet sich echt antisemitisches, aber nicht in den Anastasia-Büchern. Die Anastasia-Bücher thematisieren die Judenfeindlichkeit nur um Frieden für alle zu finden. Es geht in den Büchern darum, wie diese Feindseligkeiten ein Ende finden können. Und die in den Anastasia-Büchern dargelegte Empfehlung lautet: Die Vertreter unterschiedlicher Religionen mögen gemeinsam gärtnern.
Zurück zum Artikel in der WELT:
Lesenswert sind auch die dortigen Kommentare!
Die überwiegende Anzahl der Kommentare begrüßt die Warnung vor dem Linksextremismus. Es gibt auch Kommentare, die darlegen, daß einige Linksextreme in der Regierung und Verwaltung und insbesondere in den Massenmedien sitzen.
Ich gebe mal ein paar Kommentare wieder:
Wenn man einem Arbeiter 500€ wegnimmt und fünf faulen Leuten jeweils 100€ gibt, verliert man eine Stimme, gewinnt aber fünf. Es ist das größte Pyramidensystem der Geschichte und es heißt Sozialismus.
Linksextremisten setzen sich ganz sicher nicht für eine gute Gesellschaft ein. Es sei denn, man bezeichnet Sozialismus, Planwirtschaft und antidemokratische Regime als gut.
Es ist gut, wenn das was viele Menschen in Deutschland seit Jahren erleben, auch in der WELT deutlich gemacht wird. Allerdings fehlt noch der wesentliche Aspekt: Die Täter sitzen in Regierungen und im Bundestag. […]
Ich empfehle das Schwarzbuch des Kommunismus. Keine andere Ideologie in der Geschichte der Menschheit hat so viel Tod und Leid produziert.
[…]
Wenn man dazu auch noch die Nationalsozialisten zählt, die so wie die Kommunisten eine Unterart oder Nebenart des blutroten totalitären Sozialismus sind, dann wird der Abstand zu allen anderen Ideologien oder Herrschaftsformen noch gewaltiger und unfassbarer.
Hat sich da in der Medienlandschaft etwas geändert?
Wieso traut sich die WELT einen derart linkskritischen Artikel und auch die linkskritischen Kommentare zu veröffentlichen?
Hat sich der Wind gedreht, oder sollte Herr Hansen jetzt den Bademantel bereit legen für die kommende Hausdurchsuchung?
Zu dem ersten von mir zitierten Kommentar, „Wenn man einem Arbeiter 500€ wegnimmt und fünf faulen Leuten jeweils 100€ gibt, verliert man eine Stimme, gewinnt aber fünf.“ will ich eine Überlegung ergänzen.
Ich wurde schon mal angefeindet für diesen Blogeintrag von 2020:
https://www.konstantin-kirsch.de/2020/11/kinderlosen-keine-regierungsverantwortung-geben.html
Darin schrieb ich über die Erwägung, was wäre, wenn nur Menschen mit Nachwuchs auch ein Stimmrecht hätten.
Jetzt teile ich eine weitere, vermutlich noch viel provokantere Erwägung:
Könnte sich eine Gesellschaft vor schädlichem Sozialismus schützen, wenn das Wahlrecht invers gekoppelt ist an Transferleistungen?
Vereinfacht formuliert: Wer Sozialhilfe bekommt, dürfte nicht wählen.
Dann würde beispielsweise das obige Zitat „Wenn man einem Arbeiter 500€ wegnimmt und fünf faulen Leuten jeweils 100€ gibt, verliert man eine Stimme, gewinnt aber fünf.“ nicht mehr gelten weil die fünf Transfergeldempfänger kein Stimmrecht hätten.
Hinweis an alle Schreiberlinge, die gegen mich hetzen wollen: Meine Erwägung ist keine politische Forderung sondern eine logische Frage.
Im Detail wäre zu klären, welche Transferleistungen dem Wahlrecht entgegenstehen sollten, um Sozialismus zu unterbinden.
Es gibt ja nicht nur Sozialhilfe. Auch Kindergeld, Elterngeld, Arbeitslosengeld, Grundsicherung für Senioren und landwirtschaftliche Fördergelder sind Transferleistungen.
Die Frage ist, wie groß der aktuelle Anteil an Transferleistungsempfängern bei den aktuell Wahlberechtigen ist. Womöglich sind das schon über 50 %… Und was würde sich bei der angedachten Regelung ändern? Würde jemand sein Verhalten ändern nur um das Wahlrecht zu erhalten? Wie würden die Nicht-Transferempfänger wählen?
Meine Erwägung, Transfergeldempfängern kein Wahlrecht zuzugestehen widerspricht sicherlich vielen Gesetzen. Wenn man jedoch bedenkt, daß die freiheitlich demokratische Grundordnung rein logisch und zwangsweise zerfällt sobald mehr Nutznießer als Leistungsträger entscheiden, weil es dann nicht mehr um Produktivität sondern nur noch um das Verteilen der Beute geht, dann steht eigentlich das Wahlrecht für Transferempfänger im Gegensatz zur freiheitlich demokratischen Grundordnung und ist damit verfassungswidrig. Widerspricht sich da die Rechtslage in sich? Oder hat dieses Problem keiner vorhergesehen, weil niemand auf die Idee kam, es könnten einmal mehr Nutznießer als Produzenten am Tisch sitzen?
Zuerst müsste in der breiten Masse ‚Sozialismus‘ als Problem erkannt werden bevor man eine Lösung für das Problem etablieren kann.
Durch die immer linker gewordene Politik der Regierung erkennen derzeit auch immer mehr Menschen das Problem des Sozialismus, des Linksextremismus. Der Artikel der WELT deutet darauf hin, daß der Bewusstwerdungsvorgang läuft.
Ich mag an dieser Stelle noch verweisen auf einen älteren Blogeintrag:
https://www.konstantin-kirsch.de/2019/02/der-todestrieb-des-sozialismus.html
Jetzt werde ich beobachten, was der heutige neue Blogeintrag auslöst: Bringe ich Menschen zum Denken, oder werde ich angefeindet… oder beides… ?