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Donnerstag 29. Juli 2010
Nikoletta aus dem Ökodorf 7-Linden berichtet beim heutigen Morgen-Plenum, daß sie einen Workshop über “Lotusgeburt” halten will. Ich habe keine Ahnung was ich darunter verstehen soll und gehe zu dem Workshop. Die Nabelschnur wird bei einer Lotusgeburt nicht durchtrennt. Somit bleibt das Baby mit seiner Plazenta verbunden, bis sich die Nabelschnur von selbst gelöst hat, was meist nach 3 – 5 Tagen nach der Geburt der Fall ist. Ich finde dies sehr interessant. Im besonderen die Möglichkeit von Wirkungen auf das Unterbewußtsein. Beispielsweise nenne ich dauernde Sorge auch immer genug Essen griffbereit zu haben (Verhungerungspanik) entstanden aus zu früher Abnabelung von der Plazenta die einen über Monate mit Nahrung versorgte. Hier sind ein paar willkürliche Links, die ich über eine Suchmaschine gefunden habe: Im Unterschied zu diesen Texten hat Nikoletta beschrieben, daß sie die Nachgeburt in eine eigens angefertigte Tonschale legte um sie zu trocknen. Ich empfinde dies passender als die Plazenta mit Salz und Kräutern zu trocknen denn Salz und Kräuter können möglicherweise auch eine Wirkung auf den Säugling haben. Mittwoch 28. Juli 2010
Im Rahmen des Workshops im Ökodorf 7-Linden lerne ich John Croft kennen. Er ist einer der Begründer von “Dragon Dreaming”. Er ist seinerseits Workshopleiter, nimmt aber am Minuto Workshop teil. Danach spircht er mich an und will den Minuto nochmal komplett in englischer Sprache erklärt bekommen. Danach ist er mehr als begeistert. Er hat schon viele Regiogelder (LETS-systeme) in Australien eingerichtet und begleitet. Doch der Minuto ist anders, er löst viele der bekannten Probleme. So hat John beschlossen den Minuto nach Australien zu bringen und ihn dort einzuführen!!!
Hier ein paar Infos zum Dragon Dreaming: www.dragondreaming.info/deutsch/einführung Mittwoch 28. Juli 2010
Der bisher größte Auftritt mit dem Minuto läßt etwas “Lampenfieber” in mir aufkeimen. Während dem Sommercamps des Ökodorfes Sieben Linden wurde der gesamte Mittwoch Nachmittag für die Vorstellung des Minuto zur Verfügung gestellt. Hier kann man auf dem Plenumsbrett die angekündigte Veranstaltung am Mittwoch nachmittag sehen (blaue Umrahmung):
Über 50 Teilnehmer haben beim Workshop spielerisch erlebt wie die Minuto - ZeitGutscheine funktionieren:
Es war wiederholt besonders auffällig zu erleben welche Vielzahl an Fähigkeiten in einer kleiner Gruppe von Menschen zusammen kommt. Samstag 24. Juli 2010
In der Nähe von Eschwege findet dieses Wochenende ein WIR-Camp statt. Dazu wurde ich eingeladen um den Minuto vorzustellen. Es gibt immer mehr Menschen die Interesse am Minuto bekommen. Das freut mich sehr. Die WIR-Bewegung ist eine ganz besondere Geschichte. Am besten lies man auf der zugehörigen Webseite selber nach: http://www.wir-gemeinsam.net/
Freitag 23. Juli 2010
In einem ehemaligen Steinbruch habe ich heute eine Weinrebe gepflanzt. Ich bin mal gespannt ob es möglich ist, hier in Nordhessen leckere Trauben zu ernten. Leider dürfte es ein paar Jahre brauchen bis die Rebe so richtig kräftig wächst.
Dienstag 20. Juli 2010
Heute drehte ein Hubschrauber über dem Naturbauten-Park einige Runden. Was er dort oben machte verrate ich erst später, … Hier ein Bild. Im Vordergrund das Mammutbaumhaus, oben in den Wolken der Hubschrauber:
Nachtrag: Auflösung findet sich im Blogeintrag vom 26.8.2010 Samstag 17. Juli 2010
Ich halte ein Mitmachseminar zum Thema “Minuto ZeitGutscheine” im Lebensgarten Steyerberg. Besonders freut es mich, daß Margrit und Declan Kennedy teilnehmen. Margrit ist bekannt als Spezialistin für Regiogelder.Bezüglich dem Minuto ist sie angetan von der Einfachheit des Konzeptes und der Dezentralität, jedoch rät sie mir noch ein paar Änderungen am Erklärungstext vorzunehmen. Es ist wichtig, daß alles leicht verständlich ist und damit für viele Regionen umsetzbar wird. Webseite des Minuto: www.minuto-zeitgutscheine.de
Samstag 17. Juli 2010
In der Morgensonne sieht der Gemüsegarten immer schöner aus. Die Erdbeeren und auch die Salate werden von Tag zu Tag kräftiger.
Mittwoch 14. Juli 2010
Seit Tagen bewegt mich eine besondere Bauweise: Earthbag-Buildings sind Bauwerke aus gefüllten Gewebesäcken, Sandsäcken, Getreidesäcken. Besonders hat mir dieses Bild gefallen:
Im ersten Anlauf bekam ich bei Raiffeisen jedoch nur 50kg Getreidesäcke. Diese sind etwas zu groß. Im zweiten Anlauf bekam ich über ebay gebrauchte Säcke (ehemals verwendet für Meersalz) im passenden Maß von ca. 45 x 75 cm. Hier ein Bild von beiden Säcken im Vergleich:
Die Bauten basieren auf dem Patent von Nader Khalili der vor 11 Jahren die Grundzüge dieser Bauweise patentierte. Siehe Patent Nr. 5934027. Besonders auffallend ist, daß die Bauweise sogar auch für die NASA interessant ist, denn sie eignet sich auch für Bauten auf anderen Planeten weil nur minimalste Mengen an Baustoffen (Gewebesäcke und Stacheldraht) transportiert werden müssen. Die Bauten sind außerordentlich stabil gegenüber Wärme/Kälte/Sturm/Hochwasser/Druckwellen/Erdbeben. Weitere Anregungen zu dieser besonderen Bauweise sind im Netz zu finden: http://earthbagbuilding.com Dienstag 13. Juli 2010
Im Mammutbaumhaus stehen seit heute zwei Solarpanele sowie eine Metallbox mit Akku und Solarregler. Jetzt kann ich Kleingeräte (zB Lampe, Akkuschrauber etc) vor Ort betreiben bzw. nachladen.
Nach der Montage habe ich eine interessante Beobachtung gemacht: Ich fühle Stolz im Verstand, daß ich alle technischen Bauteile richtig zusammenfügen kann. Aber mein Herz, meine Seele blieb unberührt. Komplett anders ist es beim Betrachten der Bienenvölker. Ich habe keine Macht diesen Lebewesen anzuordnen wie sie ihre Waben und Nester bauen sollen. Ich kann nur eine passende Umgebung schaffen. Allerdings fühlt mein Herz Freude und meine Seele Glück während ich Bienen beobachte wie sie sich einrichten. Technik, im besonderen High-Tech macht mich nicht glücklich. Es ist ein brauchbares Werkzeug für viele Angelegenheiten. Doch nur Lebewesen erfreuen Herz und Seele. |
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