Fragen an Konstantin

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Dienstag 10. September 2019

Wie sich mein Großvater dem NS-Regime widersetzte

Ich bin Stolz auf meinen Großvater: Er widersetze sich den Vorgaben des damaligen Systems so gut er konnte.

Zum einen rettete er seine Frau, meine Großmutter vor dem KZ. Es hatte sich ergeben, daß meine Großmutter im Traum Bilder sah von Fabriken mit Schornsteinen und statt Rauch kamen aus den Schornsteinen Knochengerippe. Seinerzeit wusste niemand von den KZs. Meine Großmutter hatte aber wohl eine Ahnung was passiert, oder sie war hellsichtig, wie sonst konnte sie diese Bilder sehen? Auf jeden Fall kam sie wegen diesen Bildern in die Psychiatrie, in Gummizellen, Dampfbäder und so weiter. Man wollte es ihr austreiben, daß sie etwas sieht, was es doch gar nicht geben würde. Die Ärzte wollten meine Großmutter noch länger behandeln, doch zu Weihnachten bestand mein Großvater darauf, seine Frau mit nach Hause zu nehmen. Wenige Tage später war die ganze Psychiatrie leer: man hatte alle Insassen verschwinden lassen, wahrscheinlich in ein KZ.

Diese eine Tat kann man noch sehen als Eigennutz, Eigeninteresse, er wollte seine Frau einfach an Weihnachten zu hause haben. Das Risiko für ihn war gering. Die zweite Tat, an deren Erzählung ich mich gut erinnere, war dagegen sehr gefährlich, ja lebensbedrohlich:

Meine Großeltern lebten in einer großen Kreisstadt in Franken. Mein Großvater war Bildhauer und hatte einen Laden mit Schaufenster. Stück für Stück hatten immer mehr Schaufenster in der Auslage Hakenkreuze. Mein Großvater weigerte sich dies auch zu tun. Andere Ladeninhaber weigerten sich auch im Schaufenster die Zustimmung zum NS-Regime zu bezeugen – und waren über Nacht spurlos verschwunden. Mein Großvater weigerte sich trotzdem strickt dagegen sich für das Regime zu bekennen. Sein Schaufenster blieb frei von Hakenkreuzen. Er bestand darauf, daß er als Künstler unpolitisch sei und sich keiner Partei unterordnet. Diese Narrenfreiheit des Künstlers wurde schließlich geduldet.

Auch wenn es nur kleine Taten waren, ich bin stolz auf ihn. Hätten viel mehr Menschen, die breite Masse, diesen Mut zu zivilem Ungehorsam bewiesen, wäre womöglich schlimmeres verhindert worden.

Unerfreulicherweise sehe ich heutzutage, grob 80 Jahre später, ein ähnliches Muster wiederkehren: Statt Zivilcourage zu zeigen läuft die Masse den Parolen und der Propaganda hinterher. Ein typisches Beispiel sehe ich im sogenannten „Klimaschutz“. Dieses Thema ist mittlerweile so grotesk geworden, da staune ich fast täglich neu. Das Klima zu schützen geht am besten mit Baumpflanzungen, Humusaufbau, Wasserflächen bis hin zu Bildungmaßnahmen, in denen Menschen wieder Kontakt zur Natur bekommen. Die Medien haben jedoch das wichtige Thema Klima reduziert auf CO2, und daß man dies reduzieren müsse. Und wenn dazu Wälder fallen wegen Windkraftanlagen, wenn dazu die Freiheit des Einzelnen eingeschränkt wird, wenn quasi eine Klima-Öko-Diktatur errichtet wird, dann klatschen alle Mitläufer anstatt inne zu halten und mal zu überlegen, daß ihr eigener Körper, ja das ganze Leben, auf Kohlenstoffbasis aufgebaut ist, wie eigentlich Photosynthese funktioniert, was Klima eigentlich ist und was wirklich helfen könnte. Und wenn dann ein paar Gärtner daher kommen, und sagen: Im Garten liegt die Lösung! Dann werden sie verunglimpft, ausgegrenzt und diffamiert. Man sei ja technikfeindlich, und wahrscheinlich Nazi, wenn man die eigene Scholle beackern wolle. Die Wahrheit ist vielleicht ganz anders: Man will keine Diktatur, weder eine NS-Diktatur, noch eine Konsum-Diktatur, noch eine Klima-Diktatur. Doch was ist, wenn jemand die Wahrheit sagt? Der braucht ein schnelles Pferd…

Dienstag 10. September 2019

was mit Bäumen alles möglich ist

Heute früh habe ich einen Film gefunden, der anschaulich darstellt, was mit Bäumen möglich ist. Es handelt sich zwar mehr um Kunst anstatt um lebende Häuser, trotzdem ist es erstaunlich. Leider weiß ich nicht, wo diese Bäume wachsen. Es wirkt auf mich wie eine Baumschule, vermutlich in Asien.
https://www.facebook.com/video.php?v=281132312786095

Arbosculpture or tree shaping uses living trees and other woody plants as the medium to create structures and art. There are a few different methods to shape the trees, which share a common heritage with other artistic horticultural and agricultural practices, such as pleaching, bonsai, espalier, and topiary. Most artists use grafting to deliberately induce the inosculation of living trunks, branches, and roots, into artistic designs or functional structures.

Gepostet von Avantgardens am Samstag, 30. März 2019

Samstag 7. September 2019

Eine Nachricht vom Verlag Govinda

Der Verlag Govinda ist Herausgeber der Anastasia-Bände 1 bis 5 sowie 10 und dem von mir geschriebenen Index.

Seit einiger Zeit gab es diverse Angriffe durch Medien gegen Anastasia-Leser. Vor ein paar Wochen hatte Felix K. beim Verlag Govinda nachgefragt ob Journalisten schon an den Verlag herangetreten seien bezüglich der Anastasia-Buchreihe, die im Moment für so viel Aufregung sorgt. Dies kam als Antwort vom Verleger Ronald Zürrer:

Lieber Herr Kxxxx,

Besten Dank für Ihr Interesse an unseren Publikationen und für Ihr freundliches Schreiben.

Bisher ist zu diesem Thema noch kein einziger Medienvertreter direkt an uns gelangt. Wie es aussieht, werden für die sich in jüngster Zeit häufenden Artikel über die „Anastasia“-Bücher bevorzugt andere Quellen als der herausgebende Verlag verwendet, und nicht selten scheinen die jeweiligen Autoren auch einfach gegenseitig voneinander abzuschreiben, ohne persönlich zu recherchieren. Da wir also weder direkt befragt noch direkt angegriffen worden sind, sehen wir bislang keine Veranlassung zu einer Stellungnahme. Wir leben ja in einer freien Gesellschaft, in der jeder Journalist auch das Recht hat, einseitige und schlecht recherchierte Artikel zu veröffentlichen und verzerrte oder auch falsche Behauptungen wiederzugeben. Wir respektieren dies ohne Groll, wenngleich wir es für bedauernswert halten.

Wenn Sie mir eine persönliche Frage gestatten: Warum entscheiden Sie sich dafür, sich von dieser Kritik verunsichern und Ihre Begeisterung dadurch trüben zu lassen?

Diesen Text hatte ich gefunden in einem Kommentar zu einem meiner Artikel:
http://www.konstantin-kirsch.de/2019/08/anfrage-eines-spanischen-journalisten.html/comment-page-1#comment-63230

So habe ich vor ein paar Tagen beim Verlag rückgefragt ob ich dieses Schreiben in einem Blogeintrag wiedergeben darf. Dies wurde mir bestätigt. Interessanterweise hat sich zwischenzeitlich, seit der Frage von Felix K., zum ersten Mal ein Medienvertreter beim Verlag gemeldet!

Ich zitiere aus der Email vom Verleger:

Danke für Deine Anfrage. Ich habe nichts dagegen, wenn Du meine Antwort an Felix zitierst. Allerdings hat sich seitdem tatsächlich zum ersten Mal ein Medienvertreter direkt bei mir gemeldet, und zwar notabene jener spanische Journalist, um den es im Titel Eurer Blogkette geht. Deshalb müsste man, um transparent und ehrlich zu bleiben, dies in einer Fußnote ergänzen; das wäre sonst nicht fair.

Trotzdem ist ein einziger Journalist in den 16 Jahren, in denen wir die „Anastasia“-Bücher in Deutsch herausgeben, wahrlich nicht gerade viel.

Ich fragte zurück, was denn geschrieben wurde. Doch es war mündlich:

Es gibt nichts Schriftliches. Er hat mich im Verlag angerufen, und wir haben eine Viertelstunde lang gesprochen. Er machte auf mich einen freundlichen und durchaus verständigen Eindruck, aber natürlich weiß ich nicht, ob seine Chefs es zulassen werden, dass er einen wohlwollenden Artikel schreibt. Wir werden es sehen.

So bin ich auch wartend, ob dieses Mal ein wohlwollender Artikel erscheint.

Samstag 7. September 2019

Fertigstellung der Earthbag-Mauer

Ende Juli schrieb ich über den Verputz der Earthbag-Mauer:
http://www.konstantin-kirsch.de/2019/07/verputz-der-earthbag-mauer.html

Ich wollte eine schöne Farbe erzielen, doch die Mischung aus Weißzement und rotem Sand wurde sehr fleckig. So versuchte ich es mit einer letzten Schicht an Zementschlämme, der noch gelbes Pigment beigegeben war. Doch auch dies gefiel mir nicht wirklich von der Farbgebung. Zusätzlich haftete diese Schlämme aus irgendeinem Grund nicht überall gut. So habe ich die losen Teile wieder abgelöst und den Rest geschliffen.

Dann fand ich die Lösung in Rein-Silikatfarben der Firma Keim. Ich nahm Unikristalat im Vollton Ocker. Mehrere Schichten, jeweils unterschiedlich verdünnt mit Keim Fixativ und etwas Wasser, ergaben ein sehr schönes Ergebnis. Bei voller Sonne leuchtet die Mauer jetzt in Sonnenblumen-Goldgelb:

Im obigen Bild sieht man an mehreren Stellen je zwei Backsteine übereinander liegen. Diese Stellen wurden markiert um dort Bambus zu pflanzen. Es gibt viele verschiedene Bambusarten und – sorten. Bekannt ist, daß Bambus lange Ausläufer machen kann und nur mit sogenannten Bambussperren (senkrecht eingegrabene dicke Kunststoffwände) im Zaum gehalten werden kann. Es gibt jedoch auch eine Bambus-Gattung, die diese oft als lästig empfundene Eigenschaft nicht hat: Fargesia
https://de.wikipedia.org/wiki/Fargesia

Sehr passend ist, das Bambus dieser Gattung sehr frostfest ist.

Die Wahl fiel auf die Sorte: ‚Purple Dragon‘
http://www.bambus-lexikon.de/fargesia-purple-dragon.html

Die Winterhärte wird mit -28°C angegeben, die Wuchshöhe mit 3 bis 4 Metern. Im Winter soll diese Bambus im Schatten stehen, was bei dem Standort der Mauer zutrifft. Der Platzbedarf wird mit 1-2 Metern Durchmesser angegeben. So viel kann ich dem Bambus hier allerdings nicht gewähren, da der Platz dafür schlicht nicht vorhanden ist. Die Sprossen dieses Bambus sind essbar, geben jedoch nicht viel her, da sie eher dünn sind.

Vor mehreren Jahren kaufte ich zwei Pflanzen der Sorte ‚Purple Dragon‘, teilte die Ballen jeweils in 6 Teile, topfte sie ein mit verrottetem Pferdemist und hatte nun 12 kräftige Pflanzen für die Hecke. Wer mehr Geld als Zeit hat kann auch gleich alle gewünschten Pflanzen kaufen:
https://www.bambuspflanzen.de/shop/Startseite/Fargesia-Purple-Dragon-Red-Zebra%C2%AE:::53_2112.html

Ich baute simple Schalungen aus Sperrholz und stellte sie über tiefe Pflanzlöcher:

Da hinein kam dann verrotteter Pferdemist gemischt mit saurer Rhododendron-Erde. Diese sollte Silizium enthalten, weil das der Bambus braucht. Es gibt auch spezielle Bambuserde und Bambusdünger. Außenrum kam Sand und als Rand ein paar Steine. Die Sperrholzbretter habe ich dann wieder heraus genommen.

Zwei der Bambuspflanzen stehen schon:

Zwischen Oberkante Trockensteinmauer und dem Bambus ist noch etwas Abstand. Dort wird noch ein Wasserlauf entstehen über den ich das Regenwasser vom Hausdach in den Garten leiten werde, damit es in gutem Abstand vom Haus versickern kann. Das ist gut für das Grundwasser und für den Geldbeutel, denn Regenwasser in die Kanalisation einzuleiten kostet bei uns.

Resümee:

Die Farbe Unikristalat von Keim gefällt mir so gut, daß ist den Aufwand mit Weißzement und einer farbigen Sandsorte nicht mehr machen werde. Daher ist meine aktuelle Empfehlung: normaler Zement mit dem billigsten Sand plus anschließender Farbauftrag. Wenn man es etwas besser machen will, kann man statt Zement + Sand fertigen Sockelputz nehmen. Der haftet auch recht gut. Und das dauerhafteste wäre ein Zementputz mit Sulfadur + anschließender Farbe Unikristalat. Der Sulfadur-Zement ist widerstandsfähig gegen Sulfat. Das wiederum kann in Form von Gips im Boden vorkommen und auf Dauer am Zement Schäden verursachen. Wenn etwas besonders lange halten soll ist Sulfadur zu empfehlen.

Mittwoch 28. August 2019

Windstrom trocknet Böden aus

Mitte Juli hatte ich diesen Verdacht schon geäußert:
http://www.konstantin-kirsch.de/2018/07/klimawandel-durch-windkraftanlagen.html

Nun habe ich erfahren, das schon einen Monat vorher ein ähnlicher Verdacht veröffentlicht wurde:
https://sciencefiles.org/2019/06/25/windkraft-und-trockene-boden-kommt-zusammen-was-zusammengehort/?highlight=trockene%20b%C3%B6den

Nun gibt es einen weiteren Artikel, der eine Studie zitiert. Aus Verdachtsmomenten werden Indizien, womöglich werden daraus bald Beweise:
https://mannikosblog.blogspot.com/2019/08/harvard-ingenieure-windstrom-warmt.html

Studie (englisch):
https://www.cell.com/joule/fulltext/S2542-4351(18)30446-X

Sollte sich dieser Verdacht weiter bestätigen, werden wohl kurz bis mittelfristig alle Windkraftanlagen abgebaut werden müssen. Wasser im Boden ist nun mal weitaus lebenswichtiger als Strom.

*****

Nachtrag 4. September 2019

Heute war ich fast sprachlos. Jetzt fordern Greenpeace, WWF, Deutsche Umwelthilfe und andere die Aufweichung des Artenschutzes zu Gunsten der Windkraft. Nur weil Windkraftanlagen angeblich gut für das Klima seien, sollen sie vorrangig berücksichtigt werden wenn sie mit Aspekten des Natur- und Artenschutzes kollidieren. Na dann prost: Die Nachfahren sollen dann von Vögeln, Fledermäusen und Insekten erfahren über Smartphone und Monitore?? Und bei Stromausfall gibt es keine Vögel mehr. Nicht mehr draußen weil erklagen durch „Ökostrom“ und nicht mehr auf Monitoren, weil Blackout. Ein Text dazu steht in der Welt:
https://www.welt.de/wirtschaft/article199597222/Energiewende-Windkraftindustrie-will-Naturschutz-aufweichen.html

Es gibt aber noch weitere Fundstellen im Netz. Hier der 10-Punkte-Plan, siehe insbesondere Punkt 7:
https://www.wind-energie.de/fileadmin/redaktion/dokumente/pressemitteilungen/2019/190830_10_Punkte_fuer_den_Ausbau_der_Windenergie_Verbaende_FINAL.pdf

Angenommen, die oben angeführte Vermutung (Windkraft stört das Klima) stimmt, dann ist ein Teufelskreis aufgebaut: Das Klima ändert sich spürbar (z.B. trockener), es wird argumentiert, man bräuchte noch mehr Windkraft „fürs Klima“, es wird noch trockener, man baut noch mehr Windkraft, etc. etc. Das wars dann.

Das hat nichts, aber auch gar nichts mit Nachhaltigkeit und Resilienz zu tun. Das ist reiner Zerstörungsgeist. Mal sehen wann das ein Ende findet. Das Ende des Windstroms ist eh klar. Die Frage ist nur wann.

Donnerstag 22. August 2019

Anfrage eines spanischen Journalisten

Heute kam eine Anfrage eines spanischen Journalisten:

—— Originalnachricht ——

Betreff: ANFRAGE SPANISCHER JOURNALIST

Sehr geehrte Damen und Herren,
mein Name ist xxxxx. Ich bin ein spanischer Journalist. Ich arbeite für mehrere Medien in Spanien.
Eine von diese Medien ist xxxxx. Es ist eine Nachricht-Platform auf Spanisch.
Erlauben Sie mir bitte Sie zu kontaktieren.
Ich versuche mit jemanden von die Anastasia Bewegung in Europa zu sprechen. Es geht um eine Artikel über die Anastasia Bewegung. Wir wollen unsere Lesers eine generelle Idee über diese Bewegung geben.
Wäre es möglich ein telefonisches Interview zu führen ?
Herzlichen Dank,
Mit freundlichen Grüßen,
xxxxx

Meine Antwort:

Sehr geehrter xxxxx,

danke für Ihre Anfrage.
Ich weiß leider nicht, was Sie genau meinen mit den Worten „Anastasia Bewegung“.
Meines Wissens gibt es keine Organisation mit diesem Namen. Schon gar nicht gibt es eine „generelle Idee“.
Daher gibt es auch keinen Sprecher oder Vertreter.
Es gibt lediglich zehn Anastasia-Bücher und Leser dieser Bücher.

Ich könnte Ihnen erzählen was mich selbst bewegt, was ich für mich aus den Anastasia-Büchern gefunden habe.
Dies steht aber nur und ausschließlich für mich.

Wenn Sie einen guten Artikel über die Leser der Anastasia-Bücher schreiben wollen, dann müssen Sie mehr als 50.000 Leser interviewen – allein im deutschsprachigen Raum. Da Sie aber für Europa fragen, wäre es wohl passend, wenn Sie ca. 100.000 Leser interviewen. Dann bekämen Sie kein repräsentatives Bild jedoch eine zumindest unscharfe Annäherung dessen, was irgendwer als „Anastasia Bewegung“ bezeichnet hat.

Der viel einfachere Weg wäre meiner Empfehlung nach: Lesen Sie selbst alle zehn Anastasia-Bücher durch. Dann beobachten Sie an sich selbst, ob sich in Ihrer Wahrnehmung und Ihrer Handlung etwas ändert, ob irgendetwas in Ihnen in „Bewegung“ gerät. Vielleicht Ihr Herz, vielleicht Ihre Seele? Dann können Sie darüber gerne einen Artikel verfassen und veröffentlichen.

Mit freundlichen Grüßen
Konstantin Kirsch

Mittwoch 21. August 2019

Überraschungsbesuch von Frank

Heute mittag stand plötzlich und völlig unerwartet Frank Willy Ludwig vor meiner Tür. Er kennt die Anastasia-Bücher schon länger als ich, war schon in Russland und ist auf seine Weise sehr rege, die Vision von Familienlandsitzen zu unterstützen.

Seit Jahren hatte ich ihn nicht mehr getroffen. Zwar hatte ich früher schon mal wertvolle Hinweise bezüglich Gartenbau und Modellbau von ihm erhalten, aber dann gab es mehrere Momente, in denen ich sein Verhalten mir gegenüber so wahrgenommen hatte, als ob er mich beleidigen wollte.

Zusätzlich haben diverse Medien in den vergangenen Jahren Sendungen und Artikel über die Anastasia-Bücher und deren Leser gemacht und dabei praktisch immer über Frank Willy berichtet, wie böse, rechts, rassistisch, homophob, antisemitisch, etc. etc. er sei.

Heute mittag war eine ganz besondere Situation. Wir hatten gerade einen anderen Besucher da und sprachen über die Anastasia-Bücher und die Frage, was denn eigentlich in der Welt los sei, einerseits im allgemeinen und andererseits bezüglich der irrsinnigen Hetze gegen die liebevollen Anastasia-Bücher. Und plötzlich klopfte es an der Tür und Frank Willy stand vor mir. Selbstverständlich begrüßte ich ihn. Praktisch umgehend redeten wir weiter über das Universum und den ganzen Rest…

Eine Zeit lang später kam Frank Willy dazu sein Anliegen mitzuteilen: Er drehe gerade einen Film mit ganz vielen Interviewpartnern über die Frage, was ein Familienlandsitz ist, bzw. was man persönlich denn darunter verstehen würde. So fragte er auch mich und meinen Besuch ob wir bereit seien für ein Interview. Nun das überraschte mich zusätzlich.

Es war eine interessante emotionale Herausforderung: Einerseits hatte ich mit ihm über Jahre keine Begegnung und noch nicht mal ein Telefonat, war froh darüber, weil ich klar wahrgenommen hatte, daß wir miteinander nicht können. Andererseits hatte ich mich in den vergangenen Jahren von Journalisten der Massenmedien interviewen lassen, die nun wirklich nicht dafür berüchtigt sind ehrliche und neutrale Berichte zu senden.

Es wäre nun grotesk und absurd gewesen mich nicht von ihm interviewen zu lassen. So willigte ich ein. Bis es dann dazu kam hatten wir noch einiges an Zeit. Im weiteren Gespräch wurde mir sehr deutlich, daß Frank sich persönlich weiter entwickelt hatte. Er ist nicht mehr so in Kampf-Stimmung, will auch nicht mehr kämpfen GEGEN etwas, z.B. gegen die Lügen der Presse, sondern er will positive-pro-aktive Berichte erschaffen und veröffentlichen.

Mal sehen, was aus dem Dreh wird. Vermutlich wird wenig oder gar nichts geschnitten (im Unterschied zu Massenmedien / Lügenmedien) .

Um es vorab klar zu stellen: Ich sehe weder Frank noch mich noch irgendwen als Vertreter, Führer oder Repräsentant einer angeblich so genannten Anastasia-Bewegung. Jeder steht für sich und kann natürlich mit so vielen anderen Menschen in Kontakt stehen wie der Einzelne will. Und selbstverständlich haben diese vielen individuellen Menschen auch unterschiedliche Ansichten über das Leben, das Universum und den ganzen Rest..

Es gibt im übrigen eine relativ neue Webseite der Anastasia-Bewegung:
http://anastasia-bewegung.de/

Darin wird auch mitgeteilt, das der Begriff „Anastasia-Bewegung“ kein selbst gewählter Begriff ist.
Ich habe im übrigen an dieser Seite in keiner Weise mitgewirkt. Ich war auch nicht auf dem Treffen dabei, auf dem die Erstellung dieser Seite besprochen und entschieden wurde. Gleichwohl finde ich es passend in diesem Zusammenhang auf die Webseite aufmerksam zu machen.

Samstag 17. August 2019

Klimawandel aufhalten? – Abwarten!

Ein ungewöhnlicher Artikel bezüglich Klimawandel legt den Schwerpunkt auf die Wirkung des Abwartens:
https://de.quora.com/Was-ist-ein-unkonventioneller-Weg-den-Klimawandel-aufzuhalten/answer/Kai-Hackemesser
(auch im Archiv)

Ich sehe die Perspektive nicht so düster wir in dem Artikel. Jedoch ist der Aspekt des Erntefaktors (EROEI) einer der zentralen Herangehensweisen der Permakultur. Gleichzeitig sehe ich auch das Problem des ausgehendes Phosphors für den Kunstdünger nicht wirklich als Problem. Nährstoffe können im Kreislauf gehalten werden, wenn man kleinräumige, nachhaltige Landwirtschaft (Permakultur) machen würde. Ich bin auch davon überzeugt, daß die derzeitige Anzahl der Menschen keine Überbevölkerung ist, sondern wir nur zu viel Fläche pro Mensch beanspruchen. Bei entsprechendem Bewusstseinswandel könnten wir viel flächensparsamer leben. Beispielsweise ist der Flächenverbrauch von Städten viel zu groß, weil sie neben der umliegenden landwirtschaftlichen Fläche auch zusätzlich viel Platz für Verkehr brauchen. Bei regionaler Versorgung, beispielsweise in Landsitzsiedlungen würde weniger Fläche gebraucht, als durch Städte.

Ob die Menschheit allerdings mit der Natur leben will, ob sie gesund und glücklich auf dem Land leben will, in Familien und Familienlandsitzen, was funktionieren könnte für 8 oder sogar 10 Milliarden, oder ob sie lieber in virtuelle Welten flüchten und in Großstädten, fremdversorgt und fremdbestimmt, dem Glauben verfallen will, es gäbe eine Überbevölkerung, das darf die Menschheit selbst entscheiden. Jeder einzelne entscheidet mit.

*****

Nachtrag 20.8.2019

Soeben erfahre ich von einem Artikel in dem es um Milliardäre geht, die die Klimaproteste unterstützen:
https://www.tichyseinblick.de/meinungen/gretas-milliardaere-millionen-fuer-den-klimaaufstand/

Auch hier warte ich mal ab, wie sich dies weiter entwickelt.

*****

Nachtrag 28.8.2019

Interessanterweise sind diverse Einträge bei wikipedia zum Thema Klima eng verknüpft mit wirtschaftlichen Interessen von Energiewende-Betreibern. Konkret geht es um den wiki-Autor mit dem Namen ‚Andol‘ und Andreas Lieb, der im Vorstand einer Energiegenossenschaft ist. Gefunden habe ich diese Information hier und hier.

Mittwoch 14. August 2019

Hinweis auf Landsitz-Siedlungen in Buch von Barbara Marciniak

Im Jahr 1995 erschien das Buch von Barbara Marciniak: „Boten des neuen Morgens – Lehren von den Plejaden“. Kurz nach Erscheinen las ich dieses Buch. Es berührte mich damals sehr.

Mittlerweile weiß ich gar nicht mehr wann ich zum letzten Mal darin las. Es ist sehr lange her. Heut wurde ich wieder an dieses Buch erinnert durch eine email. So habe ich erfahren, daß im Kapitel 15 ein Hinweis auf Landsitzsiedlungen steht. Das klingt direkt nach der Vision der Familienlandsitze, die in den Anastasia-Büchern beschrieben wird.

Hier ist der Text der vergriffenen Auflage online zu lesen:
http://www.himmels-engel.de/deutsch/svetelna_knihovna/htm/de/de_kniha_poslove_usvitu.htm

Ein paar Zitate, die besonders gut zu den Anastasia-Büchern passenden Passagen habe ich fett markiert:

Eine gute Art, sich zu erden, ist es, hinauszugehen und sich auf den Boden zu setzen. Geht also hinaus und haltet euch in der Natur auf. Stellt oder setzt euch eine Weile neben einen Baum. Stellt euren Stuhl in die Sonne und lest ein Buch, wäh­rend die Sonne auf euch scheint. Oder geht schwimmen, oder haltet eure Füße ins Wasser. Das sind die Elemente. Sie machen die Erde aus, also könnt ihr sie fühlen.

[…]

Es gibt Technologien, die diesen Ort sehr schnell reinigen könnten, wenn das der Plan wäre. Aber da die menschliche Spezies zur Zeit keine Verantwortung für die Erde über­nimmt, hätte das keinen Sinn. Die gegenwärtige Spezies muß lernen, ihr Nest zu achten. Ihr alle müßt lernen, euren Körper zu achten, denn ohne Körper wärt ihr nicht hier, und auch ohne die Erde wärt ihr nicht hier. Euer Körper und euer Pla­net sind eure beiden größten Geschenke und die wertvollsten Dinge, die ihr besitzt. Im Idealfall würdet ihr die Erde und euer körperliches Sein heiligen, achten und schätzen. Das würde seinen Niederschlag in eurem Heim, eurem Besitz, dem Land, mit dem ihr verbunden seid, und auch dem Land eures Körpers finden.

Die Erde ist zäher, als ihr glaubt. Sie ist hier, um euch zu ernähren und zu erhalten. Auch die Tiere sind hier, um mit euch zusammenzuarbeiten. Wenn alles mit Liebe geschieht, steht die Kraft des Schöpfers dahinter. Mit tätiger Liebe gäbe es keine Verletzung, keinen Schaden. Wenn ihr einen Rat braucht, um Entscheidungen über euer Verhalten zu treffen, dann fragt euch: »Handle ich in meiner höchsten Vollkom­menheit? Wirke ich in Liebe? Ist Liebe meine Absicht für die Erde, die Tiere, all die Menschen, denen ich begegne, und all die Dinge, die ich tue?«

Alles auf der Erde kann benutzt werden, wenn die Erde dabei geliebt und geachtet wird. Es ist vielleicht schwer vor­stellbar: Ein Trupp Ölarbeiter, der sich anschickt, die Bohrer­spitze anzusetzen, hält sich an den Händen und bittet um Füh­rung und um die Erlaubnis, in die Erde eindringen zu dürfen. Und doch, wenn dies geschehen würde, würden die Dinge harmonischer ablaufen. Ihr lacht, weil ihr es für verrückt hal­tet, mit etwas zu reden, das nicht antwortet. Aber wenn die Industrie, die Lehrer und alle Menschen zuerst innehielten und sich der höchsten Einheit und Liebe für alle Beteiligten ver­schrieben und bäten, daß der Erde und den Menschen kein Schaden geschieht, würde das begeistert aufgenommen wer­den. Das würde den Plan für eine hohe Zivilisation in Gang setzen. Eine solche Bewußtheit kommt langsam; viele Men­schen erhalten jetzt diese Art von Information.

Viele Menschen möchten nicht hervortreten und in voller Integrität aufstehen, weil sie fürchten, Ärger zu bekommen. Sie sagen: »Ich will meinen Arbeitsplatz und meine Sicherheit behalten; also was soll’s!« Eines der unglaublichsten Dinge, die in einer Gesellschaft geschehen können, ist, daß jedermanns Sicherheit weggenommen wird. Der Mut beginnt wie ein frischangelegter Garten aufzublühen, denn die Leute haben nichts mehr zu verlieren. Die Menschen beginnen sich zu er­heben.

[…]

 

Es ist unerläßlich, daß ihr die Veränderungen in der Ge­sellschaft liebt und schätzt und angesichts dessen nicht in Angst und Schrecken verfallt. Es ist eure Aufgabe, in der Schwingung des Wissens darüber zu sein, daß Geist in jedem Ereignis Gelegenheit findet, seine Arbeit zu tun. Ihr seid eine außergewöhnlich faule Spezies. Ihr gebt eure Macht an jeden weg, der Dinge für euch tut, sei es euer Vorgesetzter oder euer Ehepartner. Ihr gebt immer wieder eure Macht ab. Damit ihr euch wieder euch selbst zuwendet, braucht ihr einige Ereignis­se, die euch die Verantwortung für euer Leben lehren. Segnet diese Veränderungen, die auf die Erde kommen und vertraut darauf, daß sich in diesen Ereignissen das manifestiert, was ihr mit Klarheit wollt. Ihr werdet auf dem Prüfstand sein. Ihr werdet sagen: »Bin ich hier Opfer? Geht die Welt um mich herum unter? Oder erhöht sie sich um mich herum, während sich alles andere scheinbar mitten im Zusammenbruch befin­det?«

Ein wichtiger grundlegender Glaube für euch ist, daß ihr zur rechten Zeit am rechten Ort das Richtige tut. Die Absicht, zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein – mehr als die Ab­sicht, das Wissen – wird euch für Führung öffnen. Vielleicht, ohne danach gesucht zu haben, wird plötzlich ein Stück Land vor euch sein oder die Möglichkeit, mit jemandem in Kontakt zu kommen. Ihr werdet es erkennen und sagen: »Das ist für mich. Ich nehme es.«

Glaubt es oder nicht, es wird eine Zeit kommen – oder besser gesagt, es könnte eine Zeit kommen – da viele von euch die Tür zu dem Leben, das sie jetzt kennen, hinter sich zumachen. Ihr gebt vielleicht tatsächlich euer Haus auf und geht mit nur ein paar Dingen hinaus. Im Moment scheint das unmöglich, nicht wahr? Etwas in euch wird sagen: »Mein Gott, ist die Welt verrückt geworden? Was sind meine Werte? Was ist jetzt für mich das Wichtigste zum Überleben?« Und Geist wird hereinkommen, euch leiten und sagen, was das Wichtigste für euer Überleben ist. Das kann bedeuten, daß ihr einfach nur ein paar Habseligkeiten mitnehmt. Einige von euch werden in diesem Leben buchstäblich auf der Schwelle ihrer Häuser stehen, hineinschauen, und es wird bedeutungs­los ein, denn die wichtigsten Dinge werden eure spirituellen Werte und euer Leben sein. Alle materiellen Besitztümer und Ansammlungen von Dingen bedeuten nichts im Lichte des­sen, was ihr werdet. Könnt ihr euch die Ereignisse vorstellen, die notwendig sind, um euch so handeln zu lassen? Es wer­den keine geringen Ereignisse sein.

Denkt an die Bestimmung der Menschheit, sich zu ent­wickeln. Wir garantieren, daß in zehn Jahren das Leben nicht mehr so sein wird, wie ihr es jetzt kennt. Die Welt, wie ihr sie kennt, die Wirklichkeit, wie ihr sie kennt, die Annehmlichkei­ten, Zukunftspläne, Urlaube und all die Dinge, die ihr tut, wird es in zehn Jahren nicht mehr gehen. Ihr seid zu eurer eigenen persönlichen Entwicklung hier. Wie diese Entwick­lung sich weltweit gestalten wird, wird recht interessant sein. Wir sprechen hier nicht von der Entwicklung einiger Dutzend Menschen; wir sprechen von der Entwicklung der Spezies. Es werden einige Ereignisse notwendig sein, um die Menschen aufzuwecken. Deshalb wird es eure Herausforderung sein, euer Leben mutig zu leben und den Mut zu haben, euer Licht zu leben.

Wir empfehlen, daß ihr alle beabsichtigt, daß die Lehren der amerikanischen Ureinwohner zu euch kommen. Beginnt, sie durch Schwitzhütten, durch Trommeln, Tanz und so wei­ter zu erkunden. Dies wird viele Dinge in euch erwecken und euch viel über die Erde lehren. Ihr seid auf Rituale codiert; wenn ihr Rituale durchführt, beginnt sich euer Körper zu er­innern, wer ihr seid und was ihr wißt.

Wie wir es sehen, werden in den neunziger Jahren Ge­meinschaften sehr einflußreich sein. Sie werden sich auf Landparzellen zwischen 50 und 100 Morgen Größe bilden, vielleicht auch nur 25 Morgen, und sie werden etwa 30 bis 100 Personen beherbergen. Diese Gruppen werden zusammen­kommen, weil die Mitglieder auf ein inneres Wissen antwor­ten. Die in diesen künftigen Gemeinschaften angewendeten Technologien werden sich auf Liebe gründen. Die moderne Technologie ist nichts Schlechtes. Der größte Stolperstein an der gegenwärtigen Technologie auf diesem Planeten ist, daß sie verwendet wird, um Menschen voneinander zu trennen, sie zu manipulieren und zu kontrollieren, und nicht, um ihre Weiterentwicklung zu ermöglichen. Technologie mit Liebe ist die Lösung. Vielen Menschen wird viel technologische In­formation gegeben werden, die scheinbar aus dem Nichts kommt. Vielleicht wird euch Information für eine Erfindung gegeben werden, ohne daß ihr wißt, was ihr eigentlich erfin­det. Ihr werdet sie vielleicht an jemand anderen weitergeben müssen, damit sie verwirklicht wird. Die Menschen werden harmonisch zusammenarbeiten, um diese neue Technologie hervorzubringen.

Ein Teil der Evolution des Bewußtseins besteht darin, ein Bewußtsein mit dem anderen zu vereinigen – sich nicht ge­trennt zu halten. Vielleicht hat jemand eine Idee, ein anderer greift sie auf und manifestiert sie, und wieder ein anderer verkauft sie. Wie wir es sehen, wird es einen enormen Unter­grund-Markt für Erfindungen geben. Diese Erfindungen werden nie auf dem herkömmlichen Markt gezeigt werden, denn ihr würdet ausgelöscht, erledigt werden, wenn bekannt werden würde, daß ihr diese Fähigkeiten besitzt. Zwischen den Gemeinschaften werden diese inoffiziellen Technologien gehandelt werden, denn sie werden alle möglichen Dinge für euch erledigen können.

Es kann für euch eine der lohnendsten Erfahrungen in diesem Leben sein, in Zusammenarbeit mit einer Gruppe von Menschen zu leben, die das Land lieben und die von dem Land – der Erde – eine Antwort erhalten. Indem ihr das Land liebt und die Erde wissen laßt, was ihr wollt, wird die Erde euch nähren und für euch Sorge tragen. Das ist der Schlüssel.

[…]

Denkt daran, daß alles als Schwingung existiert. Die Tiere wurden als eure Begleiter auf den Planeten gebracht, um auf dem Land zu leben und um euch, falls nötig, zu ernähren und zu schützen. Dies sollte mit Liebe geschehen. Wenn ihr auf einem Bauernhof lebt und eure eigenen Hühner und Schwei­ne aufzieht, wenn ihr ihnen normales Futter gebt und wenn ihr sie dann zu gegebener Zeit mit Mitgefühl und liebe schlach­tet, dann ist das in Ordnung. Ihr gebt den Tieren Lebensqua­lität, und dann lassen sich die Tiere ihrerseits verwerten, um euch Liebe und Lebensqualität zu geben. Das ist das Ideal. Das war auf diesem Planeten lange Zeit Realität. Jetzt ist es nicht mehr so. Seid euch über die Schwingungen der Dinge bewußt.

Laßt euren Körper sagen, was er möchte. Seid bereit und gewillt, euch zu verändern, denn euer Körper wird sich von bestimmten Lebensmitteln abwenden, wenn er versucht, sei­ne Schwingung zu erhöhen und einen Lichtkörper aufzubau­en. Beabsichtigt, eure Ernährung ändern zu wollen, und dann beabsichtigt, daß die Dinge zu euch kommen. Wir betonen immer wieder, daß ihr mehr als nur physische Wesen seid. Ihr existiert in vielen Wirklichkeiten, und ihr habt viele Führer. Daher muß jeder von euch in seinen Absichten viel klarer werden. Was wollt ihr? Stellt fest: »Ich möchte mich entwickeln. Ich möchte meine Ernährung verändern. Ich wünsche, eine größere Intuition zu haben.« Seid euch über eure Absich­ten im klaren. Die Wörter ich beabsichtige haben enorme Kraft.

Dienstag 13. August 2019

Jahre ohne Sommer

Vor knapp mehr als 200 Jahren gab es das sogenannte „Jahr ohne Sommer“, das Jahr 1816.

Als Hauptursache wird heute der Ausbruch des indonesischen Vulkans Tambora im April 1815 angesehen. Neben ungefähr 150 km³ Staub und Asche wurden auch Schwefelverbindungen, die auf ein Schwefeldioxidäquivalent von 130 Megatonnen geschätzt werden, hoch in die Atmosphäre geschleudert, wo sie sich verteilten und wie ein Schleier um den gesamten Erdball legten. Es war kalt, sehr kalt und sehr lange kalt. Es gab Ernteeinbußen, Hungersnöte, Pferdesterben durch Futtermangel und vieles mehr.

Justus von Liebig überlebte dies Zeit als Kind und wurde später durch die Erinnerung an die Hungersnöte zu seinen Untersuchungen über die Bedingungen des Pflanzenwachstums angeregt. Als Ergebnis seiner Forschungen wurde die Mineraldüngung eingeführt.

Als Folge des Pferdesterbens wurde das Ur-Fahrrad entwickelt.

So ist unsere heutige Zeit, sehr geprägt von den Folgen des Jahres ohne Sommer.

Hier kann man mehr dazu lesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Jahr_ohne_Sommer

Es gab allerdings weitere Jahre mit vergleichbaren Ereignissen:

535/536, 1258, 1529, 1588, 1601, 1618, 1628, 1675 und 1813

Dies sind nun einfach so ein paar Zahlen. Interessanter wird es in der Darstellung eines Zeitstrahles. Wobei ich mich konzentriere auf die Ereignisse ab 1258. Als Bezugspunkt habe ich auch das aktuelle Jahr mit angegeben, wobei wir ja aktuell einen Sommer haben. Ich will jedoch darstellen, wo wir uns aktuell auf dem Zeitstrahl befinden:

Man kann sehr gut erkennen, daß der Bereich 1588 bis 1628 eine große Häufung hatte und vielmehr noch, daß die Zeitspanne zwischen 1816 und heute außergewöhnlich lange ist. Rein statistisch gesehen ist also ein neues Jahr ohne Sommer überfällig, bzw. nicht unwahrscheinlich.

Auf jeden Fall ist es angemessen, auf so ein Ereignis vorbereitet zu sein. Wer hat schon Vorräte an Wasser, Brennstoff, Nahrung um einen ganzen fehlenden Sommer zu überstehen? Ich aktuell nicht. Ich bin jedoch mental auf diese Möglichkeit vorbereitet, wenngleich ich in keiner Weise hoffe, das sie eintritt.

Passend dazu gibt es aktuell Berichte über eine angebliche kommende Abkühlung ab dem Jahr 2020. Ich kann dies jetzt nicht beurteilen, jedoch mag ich auf diesen Text hinweisen:

https://sciencefiles.org/2019/07/30/zieht-euch-warm-an-neue-forschung-zeigt-global-warming-wird-zur-kleinen-eiszeit/

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Nachtrag: Möglicherweise hat ein Vulkanausbruch vor grob 74.000 Jahren sehr große Wirkung auf das damalige Klima gehabt:
https://de.wikipedia.org/wiki/Toba-Katastrophentheorie