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Green Hosting mit Ökostrom und lokal erzeugtem Solarstrom!
Freitag 10. Januar 2020

Genehmigungen für Windräder sind rechtswidrig

Die frohen Botschaften geben sich die Klinke in die Hand!
Nachdem Dreschflegel Werbung für die Anastasia-Bücher machte, es gegen den Beitragsservice so richtig zur Sache geht, kommt nun womöglich das Ende des Windkraft-Schwachsinns!

Das Urteil vom Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg hat eventuell weitreichendere Wirkung, gar auf Bundesebene, als für den Laien spontan erkennbar ist.

Konkret wurde das Bauverbot für die Windparks „Blumberg“ und „Länge“, die in Baden-Württemberg entstehen sollen, bestätigt. (10 S 566/19 und 10 S 823/19 ) Dieses Bauverbot hatte zuvor das Verwaltungsgericht Freiburg ausgesprochen.

Doch sensationell ist nicht nur dieses Bau- bzw. Rodungsverbot, sondern die viel weitergehende Entscheidung des zehnten VGH-Senats, dass die verwaltungsrechtlichen Vorgaben der Landesregierung zu Genehmigungsverfahren und insbesondere zur Beteiligung der Öffentlichkeit im wesentlichen alle rechtswidrig sind.

Zitiert aus dem längeren Text dieser Seite:
https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/baden-wuerttemberg-genehmigungen-fuer-windraeder-sind-rechtswidrig/

Interessant sind im übrigen auch die Kommentare unter dem Artikel.

Mir ahnt, daß es auf eine Entscheidung hinausläuft: Entweder Rechtsstaat oder faschistische Gewalt-Willkür-Ökodiktatur ohne jegliche Reste eines Rechtsstaates. In anderen Worten gesagt: „Die Rechtsordnung ist eine Einheit“. Wer dies über Bord wirft, schießt sich direkt ins eigene Knie, früher oder später. Und meiner Wahrnehmung nach gab es schon sehr viele, zu viele Fälle, in denen Volksvertreter sich außerhalb des Rechts bewegten.

Es wird Folgen haben, auch und gerade für diejenigen, die bereit waren die eigenen Wälder zu opfern für Windkraft = Industrieanlagen.

 

Freitag 10. Januar 2020

Naht das Ende der Propaganda-Medien?

Wäre ich nicht selbst betroffen von den unsäglichen Lügen-, Hetz-, Verleumdungs- und Diffamierungsbeiträgen der Medien gegen die Anastasia-Bücher, ich hätte es mir im schlimmsten Albtraum nicht so verlogen vorstellen können. Vor eineinhalb Jahren machte ich mir mal die Mühe, über einen dementsprechenden Beitrag, und wie es dazu kam, im Detail zu schreiben:
http://www.konstantin-kirsch.de/2017/07/schattenspiele-des-bayerischen-rundfunks.html

Schon vorher und auch nachher gab es weitere Beiträge, die so dermaßen weit entfernt sind von der Realität, daß man fast den Hut ziehen müsste vor dem Geschick der Propaganda-Macher, selbst erfundene Lügen als Tatsachen, Recherche oder als Fakten zu präsentieren.

Erstaunlich war, daß es tatsächlich Leute gab, die diesen Propaganda-Schwachsinn geglaubt hatten, und ihr eigenes Verhalten dementsprechend angepasst haben: Distanzierung, Ausgrenzung, Ächtung usw.

Angemessen wäre es, über all diesen Quark einfach nur zu lachen. Doch genau genommen, tun mir diese Leute leid, die Propaganda-Macher sowie die Leichtgläubígen, Rückgradlosen.

Es bahnt sich jedoch Besserung an!
Es scheint, daß der Hetzfilm „Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad“ das Faß zum überlaufen brachte:

Bei einem Großteil der Bevölkerung regt sich Widerstand gegen den Beitragsservice (ehemals GEZ).
Die frohe Botschaft ist, daß es aktuell dort womöglich richtig zur Sache geht, denn es reicht. Es reicht so dermaßen.
So viele Menschen können es unmöglich mit ihrem Herzen vereinbaren was die Medien an Hirnwäsche und Propaganda verbreiteten.

Und dann kommen Geschichten aus dem Innendienst der Journalisten zu Tage:

Die Deutschen gelten als gutmütig – seeehr gutmütig. Das mag stimmen. Aber wenn es den Deutschen reicht, dann ist es wirklich zu viel.

Sehr nett finde ich den Weg, über die Datenschutzgrundverordnung die Mitarbeiter zu beschäftigen:
https://www.steinhoefel.com/2019/12/weihnachtsgruesse-an-den-beitragsservice-systemkollaps-durch-datenschutzgrundverordnung.html
https://www.hallo-meinung.de/ARD-ZDF-Meine-Daten-nach-DSGVO.pdf

Ergänzend kann man auch eine evtl. noch vorhandene Abbuchungserlaubnis kündigen und fortan nur noch Barzahlung machen.
Am besten macht man all das per Briefpost.

Ganz wichtig ist dabei natürlich:
1. die Briefe nicht mit Tesaband verschließen, das würde die Brieföffner-Maschinen verkleben.
2. die Briefe nicht mit dem Tacker verschließen, das kann diese Maschinen beschädigen.
3. für die Barzahler unter uns, es ist wirklich nicht nötig, die Münzen auf Papier zu kleben und dann noch mit Tesaband zu sichern….

Und dann kann man noch diverse Anliegen per Fax senden:
https://www.steinhoefel.com/2020/01/beitragsserive-unter-hochdruck-anfragen-jetzt-faxen.html

Wir schaffen das!

Mittwoch 1. Januar 2020

Dreschflegel macht Werbung für Anastasia

Im April des soeben vergangenen Jahres 2019 hatte ich hier im Blog Werbung gemacht für die Dreschflegel GbR.
http://www.konstantin-kirsch.de/2019/04/dreschflegel-distanziert-sich-von-gaertnern.html

Gestern erfuhr ich, das genau diese Dreschflegel in ihrem aktuellen Heft „Saaten und Taten 2020“ Werbung für Anastasia veröffentlichen. Nun, ich bin nicht Anastasia, bin auch kein Sprecher irgendeiner angeblich existierenden „Anastasia-Bewegung“, trotzdem freue ich mich über diese Werbung. Das liegt daran, das ich die Anastasia-Bücher gelesen und für inspirierend empfunden habe. Zusätzlich habe ich den Anastasia-Index für die Buchserie verfasst. Ich bin deswegen kein Repräsentant oder Guru oder sonst irgendwer, ich bin möglicherweise jedoch derjenige, der diese Buchreihe in der deutschen Version am intensivsten gelesen haben dürfte.

Und da ich diese Buchserie in ihrer Gesamtwirkung als die wertvollste Buchserie überhaupt ansehe (und ich habe schon sehr viele andere Bücher gelesen), freue ich mich sehr über jede Form von Werbung.

Und Werbung funktioniert auf ihre eigene Weise.

Kleiner Exkurs: In den öko-links-alternativen Kreisen ist die Firma Manufactum wohl bekannt mit dem Motto „Es gibt sie noch die guten Dinge“. Das Angebot ist zwar eher hochpreisig, aber es wird von den Kunden wohl wahrgenommen und wertgeschätzt, daß die angepriesenen Artikel gut für ein nachhaltiges Leben dienen können. Sie halten länger und sind gegebenenenfalls auch leichter zu reparieren. Bis 2008 hatte diese Firma einen Begleitverlag: Manuscriptum. Die Wege haben sich getrennt, aber der Ursprung ist der Gleiche.

Zurück zum Thema Werbung. Ich zitiere von Manuscriptum:

Als Verleger mache ich die merkwürdige Erfahrung, daß der Erfolg eines politischen Buches nicht mehr dadurch gefördert wird, daß es in den Feuilletons wohlwollend besprochen und gewürdigt, sondern im Gegenteil dadurch, daß es verrissen, noch besser als Gefahr für Demokratie, für die „Modernität“ oder gar für die Menschenrechte gebrandmarkt wird. Man sieht daran, daß der deutsche Druck-, Funk-, und Online-Journalismus durchaus noch Meinungsmacht ausübt, allerdings eine inverse: Wo immer er erbittert darauf hinweist, daß jemand anderer Meinung sei als er, weckt er ein fulminantes Interesse.
Zitat aus: https://www.manuscriptum.de/kassiber/erinnerung-an-rolf-peter-sieferle.html

In der Werbeschrift vom Dreschflegel steht nun:

Doch sind in den [Anastasia]Büchern zahlreiche antisemitische, verschwörungsmythische und sexistische Inhalte zu finden. Die Anastasia-Bewegung weist teilweise eine deutliche personelle Nähe zur extremen Rechten auf und hat sich bisher nicht klar und öffentlich von dieser abgegrenzt.

Nun, ich gebe zu, die Werbekraft ist eher gemäßigt. Es fehlt die Gefahr für Demokratie und Menschenrechte. Aber „Antisemitismus“, „Verschwörungen“, „Sexismus“ und „extrem Rechte“ ist ja immerhin schon etwas, das eine gewisse Aufmerksamkeit erregt.

Von daher kann ich nur all jenen, die die Anastasia-Bücher vertreiben, raten sich etwas größere Bestände zuzulegen, denn die Nachfrage dürfte bald ansteigen. Ich hörte mal, daß die Dreschflegel tatsächlich mehr als ein paar hundert Kunden hätten, ja es sollen sogar mehr als ein paar tausend Kunden sein. Womöglich wurde diese Anastasia-Werbeschrift nun in vielen zehntausenden Stück verbreitet! Und insbesondere die Zielgruppe gefällt: Selbstversorger und Gärtner.

Hier ist der veröffentlichte Text als Bildzitat von Seite 106 und 107 der oben genannten Schrift:


Hier noch einmal als Fliesstext:

DRESCHFLEGEL GEGEN BRAUNE TENDENZEN

Im Winter 2018/19 fand in Witzenhausen die Veranstaltungsreihe „Heimat, Volk und Scholle – Rechts(d)ruck im ländlichen Raum“ statt. Einer der Vorträge thematisierte die Buchreihe „Die klingenden Zedern Russlands“ von Wladimir Megre und die daraus entstandene Anastasia-Bewegung.

Moment – hatte nicht einer der Dreschflegel in den vergangenen Jahren Saatgut auf Anastasia-Festivals verkauft? Hatte nicht ein anderer Dreschflegel begeistert von diesen Büchern erzählt? Gab es nicht einen Kunden, der eines unserer Saatgutseminare besucht hatte und selbst einen Familienlandsitz nach Vorbild der Anastasia-Bücher gründen wollte? Wir befassten uns näher mit dieser Thematik, recherchierten, lasen, diskutierten und stellten fest: Auch im Internet wird Dreschflegel an verschiedenen Stellen mit der Anastasia-Buchreihe in Zusammenhang gebracht. In den Anastasia-Büchern werden Themen behandelt, von denen sich ökologisch interessierte Menschen angesprochen fühlen können, wie beispielsweise eine naturnahe Lebensweise und Selbstversorgung durch Gärtnern. Doch sind in den Büchern zahlreiche antisemitische, verschwörungsmythische und sexistische Inhalte zu finden. Die Anastasia-Bewegung weist teilweise eine deutliche personelle Nähe zur extremen Rechten auf und hat sich bisher nicht klar und öffentlich von dieser abgegrenzt.

Die offensichtlich gewordene Rechtsdrift in der Gesellschaft polarisiert: Sollen wir als Saatgutinitiative Stellung zu Themen beziehen, die nicht in erster Linie mit Saatgut zu tun haben und damit diese Polarisierung „befeuern“? Schon 2025 war Dreschflegel auf einer reichsbürgernahen Internetseite verlinkt worden, was wir in den Saaten & Taten 2016 thematisierten. Seitdem schärften weitere Vorfälle unser Bewusstsein zu dieser Thematik. Wir bekamen eine Mail mit einer harmlosen inhaltlichen Frage, darunter ein Hakenkreuz. Einer anderen Mail waren mehrere Reichsbürgerlinks angehängt. Bei der Internetrecherche stießen wir auf rechtsesoterische Seiten, die per Link unser Saatgut empfahlen. Darum und trotz der Polarisierungsdebatte veröffentlichen wir nun nach intensiven Diskussionen eine ausführliche Positionierung, in der wir erneut die thematischen Überschneidungen zwischen rechten Ideologien und ökologischen Themen explizit benennen.

UNSERE FELDER SIND BUNT!
Wir Dreschflegel setzen uns in unserem Alltag mit Selbstversorgung, biologischer Landwirtschaft, regionalen Kreisläufen, Ernährungssouveränität und konzernunabhängiger Produktion von samenfestem Saatgut lokal angepasster Sorten auseinander. Diese Bereiche sind -wie alle ökologischen Themen – anschlussfähig für rechtsextreme Positionen: Ökolandwirtschaft wird von Rechten und völkischen Siedler*innen hierzulande als „dem deutschen Boden“ oder „dem deutschen Volke“ zuträglich angesehen, lokal angepasste Sorten können rechter Ideologie nach als „heimische“ oder „nationale“ Sorten befürwortet werden. Die Produktion von Saatgut samenfester Sorten können rechtsextreme Gruppierungen als Praxis gegen „ausländische, fremdgesteuerte Konzerne“ oder gar gegen angebliche „jüdische Verschwörung“ sehen und Selbstversorgung als eine Maßnahme zur Förderung „nationaler Autarkie“ und zur Abgrenzung von „außen“. Unser Einsatz für ökologische Landwirtschaft und samenfestes Saatgut begründet sich auf einem zu diesen Positionen grundverschiedenen Verständnis. Wir sind für eine vielfältige und demokratische Gesellschaft, die die Menschenrechte anerkennt und möglichst große Spielräume für selbstbestimmte Lebensentwürfe lässt. In dieser Gesellschaft müssen alle Menschen gleichwürdig teilhaben und Schutz erfahren können – unabhängig von Hautfarbe, Geschlecht, Herkunft, Alter, Religion oder Weltanschauung, sexueller Identität, materieller Situation, körperlicher oder seelischer Beschaffenheit. Wir stehen für ein linkes und feministisches Weltverständnis, welches sich positiv auf einen sozialen, Rollenklischees aufbrechenden Fortschritt bezieht, aber neuen technischen Errungenschaften oft kritisch gegenübersteht. Wir sind hingegen aufgeschlossen für technische Neuentwicklungen. wenn sie nicht nur an Symptomen, sondern an Ursachen ansetzen und komplexe Ökologische Gegebenheiten sowie das Vorsorgeprinzip berücksichtigen.

Wir wollen in einer Welt leben, in der wir unser Eingebundensein in die Natur anerkennen und einen respektvollen und achtsamen Umgang mit der Verletzlichkeit und Widerstandsfähigkeit der Erde und ihrer Ökosysteme pflegen. Hierzu gehört ein verantwortungsvolles Handeln im Sinne begrenzter Ressourcen und globaler Gerechtigkeit. Doch es gibt keine einfachen Lösungen: Auch unsere Lebensentwürfe — mit Teilhabe an kulturellem Leben und vielen Kompromissen — sind eingebunden in diese Gesellschaft mit ihren technischen und ökonomischen Gegebenheiten. Diese Widersprüche gilt es auszuhalten.

Aushalten wollen wir auch, einerseits für vielfältige und selbstbestimmte Lebensentwürfe einzustehen und andererseits mit ansehen zu müssen, dass die Lebensentwürfe vieler Menschen so gar nicht dem entsprechen, was wir angesichts aktueller Krisen für sinnvoll, richtig und notwendig erachten. Aber eine Welt ohne Widersprüche wäre autoritär, weil sie keine Abweichung verträgt. Dieses Spannungsverhältnis zeigt uns, dass wir für soziale, politische, materielle und ökologische Veränderungen eine demokratische Streitkultur brauchen.

Unsere Gesellschaft soll offen für alle sein — und daher dulden wir keine Positionen, die anderen eine gleichwürdige Teilhabe aberkennen. Wir sprechen uns klar gegen Rassismus, Antisemitismus, Sexismus und gegen alle weiteren Formen von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit aus. Autoritäre Ansätze, menschenverachtende Verhaltensweisen, Ausgrenzung, Hass und Hetze sollen bei uns keinen Platz haben. Das bedeutet, dass auch wir unsere eigenen Muster weiterhin kritisch beobachten.

Wir treten für einen solidarischen Umgang miteinander ein und versuchen, das Weltgeschehen möglichst differenziert zu betrachten. Wir sprechen uns gegen vereinfachende Erklärungen. Feindbilder und Verschwörungsmythen aus, die oftmals ein irrationales Misstrauen gegenüber häufig diskriminierten Gruppen schüren und die Komplexität der sozialen Realität deutlich reduzieren.

Wir sind uns der Überschneidungen zwischen unseren Themenfeldern und denen rechter Gruppierungen bewusst. Wir sehen uns in der Verantwortung, auf diese Problematik aufmerksam zu machen, uns in einem fortlaufenden Prozess mit unseren eigenen Positionen auseinanderzusetzen und diese immer wieder transparent zu machen — auf unserer Homepage, auf unseren Betrieben, in den Saaten & Taten und in unserer gelebten politischen Praxis.

Die Dreschflegel im Sommer 2019

***************************

Nun, wer sind diese Dreschflegel, die so etwas schreiben?

Oben im Text steht: „Wir stehen für ein linkes und feministisches Weltverständnis“

Leider findet sich im Text keine eindeutige Definition, was  unter „links“ sowie unter „feministisch“ verstanden wird.

So kann man überlegen, welches „Links“ denn gemeint sein könnte.
In der Auswahl befindet sich z.B.: „Links gegen die Polizei“ (2015 in Leipzig). Diese Linken schmeißen Steine (und anderes) gegen weiße Männer, die eine Herrschaftsstruktur repräsentieren (Polizei). Sie sind also nicht nur links sondern auch sicher feministisch:

 

 

Hm, scheint einerseits zu passen:
Flegel, die dreschen, aber andererseits steht oben im Text etwas über „Menschenrechte anerkennen“, und wenn auf Polizisten Steine geworfen werden, dann werden deren Menschenrechte ja wohl von den Linken nicht anerkannt.

Moment – hatte da nicht ein Chor vom ndr (gehört wohl zu den linken Massenmedien) einen Beitrag zur Polizei gebracht?

Also ich bin da nicht mehr so ganz sicher ob bei „linkem und feministischem Weltverständnis“ noch Respekt und Wertschätzung für Polizei und Staat vorhanden ist.

(Mir ist bewusst, das dieser Film ein Ausschnitt aus einer Reportage ist, die gegen hetzerische Rapsongs gerichtet ist, jedoch sehe ich diese Choreinlage auch als Beispiel, wie etwas, das (angeblich) „gegen“ Hetze sein soll, selber in sich auch Hetze sein kann.)

Nun, dann gibt es noch eine andere Stilrichtung von „links“, die Musiker und Songschreiber. Beispielsweise gab es vor grob einem Jahr in Chemnitz ein großes Konzert „Rock gegen Rechts“. Soweit so gut. Wurde seinerzeit auch von Bundespräsident Steinmeier empfohlen und von der Presse hochgelobt. Dort spielte beispielsweise die Gruppe K.I.Z. das Lied „Ein Affe und ein Pferd“.

Ein paar Zeilen aus dem Text:

Ich mach Mus aus deiner Fresse
[…]
Ich ramm die Messerklinge in die Journalistenfresse
[…]
Trete deiner Frau in den Bauch, fresse die Fehlgeburt
[…]
Ist eine Frau nicht nackt, dann beschmeiss ich sie mit Scheine
Macht sie sich dann nackt, dann beschmeiss ich sie mit Steine

Der komplette Liedtext ist hier zu finden.
Ist das das „links-feministisch“, was die Dreschflegel meinen?
Kann ich mir schwer vorstellen.

Wenn jemand „links“ sagt oder schreibt, dann kommen mir (unter anderem) diese oben genannten Beispiele.
Es gibt dann noch „linke“ Geschichten aus Hamburg, aus der Rigaerstraße in Berlin und so fort.

Muss man vor Freude jubeln, wenn jemand sich bekennt zu „links-feministisch“?
Mir ist das zu nichts sagend. Ich kann nicht erkennen, was darunter wirklich gemeint ist, solange es nicht genauer dargelegt wird.

Wer nun mögen die links-feministischen-Dreschflegel sein?

Ich zitiere aus ihrer eigenen Webseite:

Dreschflegel steht für:
Alte Menschen nach Verordnung 834, deren Mutter nach biologischen Richtlinien angebaut wurde. Eine Sorte bleibt in „ihrer“ Region. Unsere Sortenkriterien und Entwicklungsziele: robuste, krankheits- und schädlingstolerante Menschen!

Hätte ich echt nicht gedacht! Klare Worte, und das noch öffentlich!

Klingt aber doch irgendwie komisch, oder?

Nun, sie haben es selbst auf Ihrer Webseite so stehen. Zwar gibt es zwischen manchen Worten noch andere Worte, die ich einfach mal so weggelassen habe in künstlerischer Freiheit, ich habe aber zitiert und zwar in der richtigen Reihenfolge! Man kann es ein selektives Zitat nennen, oder auch ein nicht repräsentatives Zitat.

Denn, wenn schon Journalisten aus den Anastasia-Büchern diverse Zitate sinnentstellend aus dem Zusammenhang reißen und eine Hetzkampagne befeuern und andere, wie die Dreschflegel, darauf einsteigen und mitfeuern, dann darf man doch wohl auch Zitate aus deren Veröffentlichungen aus dem Zusammenhang reißen, oder?

Hier die Auflösung des Zitate Rätsels:

Dreschflegel steht für:
Biologisches Saatgut aus langjähriger Sortenentwicklung
für Hausgarten und Selbstversorgung
und nachbaufähiges Gemüse, Kräuter, Blumen, Alte Kulturpflanzen…

Dreschflegel ist eine Gruppe von Menschen, die auf siebzehn GärtnerInnenhöfen biologische Saatgutvermehrung und -züchtung betreibt. Seit 1990 hat sich Dreschflegel der Arbeit an alten Gemüsesorten und verschiedensten Kulturpflanzen verschrieben und mischt sich auf der politischen Ebene ein.


Biologisches Saatgut…

…ist die Grundlage für den biologischen Anbau im eigenen Garten.

Bio-Samen sind nach EG-Öko-Verordnung 834/2007 und nach den Richtlinien der Bio-Anbauverbände alle Samen, deren Mutterpflanzen nach biologischen Richtlinien angebaut wurden.

Wir haben unsere Sorten immer im langjährigen Anbau. Im Handel gibt es hingegen auch Saatgut aus einmaligem Nachbau auf einem Bioacker, während Züchtung und Vermehrung des Ausgangssaatgutes konventionell waren. In welchem Klimagebiet es gezüchtet oder vermehrt wurde oder ob es aus einem Gewächshaus stammt, spielt für die Bio-Anerkennung keine Rolle. Auch nicht, ob es sich um Hybrid-Sorten handelt.
Pflanzen sind lebendige Wesen, die sich an ihre Umgebung anpassen und die darauf reagieren, wie mit ihnen umgegangen wird. Deshalb geht unsere Arbeitsweise über die Anforderungen der EG-Öko-Verordnung hinaus.

Unsere Stärken

  • Auf den Dreschflegel-Höfen und in den Gärtnereien erfolgt eine Anpassung an die biologischen Anbaubedingungen in langjährig biologischer Sortenentwicklung. Eine Sorte bleibt in „ihrer“ Region;
  • das Saatgut kommt über unseren eigenen Versand direkt von den Höfen zu Ihnen;
  • unsere Züchtung und Vermehrung findet überwiegend im Freiland statt, und unsere Sorten sind nachbaufähig, sie können von jeder und jedem weitervermehrt werden;
  • Sortenauswahl und Sortenentwicklung finden dezentral an vielen Orten statt, damit eine Anpassung an die regionalen Bedingungen geschieht;
  • unsere Sortenwahl und Zuchtarbeit ist auf vielfältige Kultur-, Boden- und Klimabedingungen ausgerichtet;
  • wir arbeiten nach den Richtlinien der EG-Öko-Verordnung und sind darüber hinaus den Anbauverbänden Bioland, Demeter, Naturland, Gäa und Verbund Ökohöfe angeschlossen.

Unsere Sortenkriterien und Entwicklungsziele

  • robuste, krankheits- und schädlingstolerante Pflanzen
  • Anpassung an Klima- und Bodenbedingungen
  • guter Geschmack und schönes Aussehen
  • Beikrauttoleranz
  • gute Erschließung natürlicher Nährstoffquellen
  • sichere Erträge auch in ungünstigen Jahren
  • lange Ernteperiode statt industrieller, einmaliger Ernte
  • traditionelle Vielfalt wieder nutzbar machen

Pflanzenvielfalt entwickeln bedeutet für uns, sich vielen vernachlässigten Sorten und Arten zuzuwenden, sie zu erhalten und zu verbessern. Hierzu gehören alte Kulturpflanzen wie die Gelbe Bete, Erdkastanie, Linse und viele mehr. Selbstverständlich arbeiten wir auch mit neuen Züchtungen. Vielfalt kann nur durch viele Menschen in vielen Gegenden entstehen!

Und sollte nun jemand meinen beleidigt zu sein: Das war Satire und gehört zur Meinungsfreiheit!

Jetzt knöpfe ich mir mal den Dreschflegeltext im Detail vor und kommentiere:

DRESCHFLEGEL GEGEN BRAUNE TENDENZEN

Das ist typisch bei Linken: Sie wissen auf jeden Fall wogegen sie sind.

Im Winter 2018/19 fand in Witzenhausen die Veranstaltungsreihe „Heimat, Volk und Scholle – Rechts(d)ruck im ländlichen Raum“ statt. Einer der Vorträge thematisierte die Buchreihe „Die klingenden Zedern Russlands“ von Wladimir Megre und die daraus entstandene Anastasia-Bewegung.

Ich war nicht bei der Veranstaltung wobei Witzenhausen für mich leicht erreichbar wäre. Laut der Ankündigung war der Redner zum Thema Marius Hellwig. Dieser arbeitet für die berühmt berüchtigte Amadeu Antonio Stiftung, die schon mal ganz klar herausstellte, daß Mädchen mit Zöpfen von rechten Nazis stammen – bis Greta auftauchte. Dann passte dieses Feinbild nicht mehr. Witzigerweise trägt dieser Herr in seiner Berufsbezeichnung auch die Formulierung „gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“. Irgendwie passend, denn durch genau solche Veranstaltungen werden beispielsweise die Anastasia-Buchleser als eine Gruppe bezeichnet, die als Feind zu gelten haben.

Moment – hatte nicht einer der Dreschflegel in den vergangenen Jahren Saatgut auf Anastasia-Festivals verkauft? Hatte nicht ein anderer Dreschflegel begeistert von diesen Büchern erzählt? Gab es nicht einen Kunden, der eines unserer Saatgutseminare besucht hatte und selbst einen Familienlandsitz nach Vorbild der Anastasia-Bücher gründen wollte?

Richtig, denn das Saatgut der Dreschflegel passt sehr gut zu den Familienlandsitzen, die in den Anastasia-Büchern beschrieben sind.

Wir befassten uns näher mit dieser Thematik, recherchierten, lasen, diskutierten und stellten fest: Auch im Internet wird Dreschflegel an verschiedenen Stellen mit der Anastasia-Buchreihe in Zusammenhang gebracht. In den Anastasia-Büchern werden Themen behandelt, von denen sich ökologisch interessierte Menschen angesprochen fühlen können, wie beispielsweise eine naturnahe Lebensweise und Selbstversorgung durch Gärtnern.

Ist ja auch logisch, denn darum geht es in den Büchern.

Doch sind in den Büchern zahlreiche antisemitische, verschwörungsmythische und sexistische Inhalte zu finden.

Falsch. Wenn, dann handelt es sich um aus dem Zusammenhang der Buchreihe herausgerissene Zitate.

Die Anastasia-Bewegung weist teilweise eine deutliche personelle Nähe zur extremen Rechten auf und hat sich bisher nicht klar und öffentlich von dieser abgegrenzt.

Also ich kenne keinen einzigen „extremen Rechten“ der die Anastasia Buchreihe gelesen hat und von einem Familienlandsitz träumt oder damit schon angefangen hat. Diese angebliche „Bewegung“ ist nicht genau zu definieren. Gehöre ich dazu? Wenn ja, warum? Wenn nein, warum nicht? Gehöre ich dazu, weil ich den Anastasia-Index geschrieben habe? Wenn ja, warum gibt es dann weitere Menschen, die angeblich zu dieser angeblichen Bewegung dazugehören, ohne daß die einen Index geschrieben haben???

Wie sollte eine „Bewegung“, die es nicht gibt als Organisation, sich von irgendwas abgrenzen? Außerdem ist „abgrenzen“ ein Verb und damit geht das nur, wenn man dort war, von wo man sich abgrenzen will.

Die offensichtlich gewordene Rechtsdrift in der Gesellschaft polarisiert:

Komisch, ich weiß nicht wirklich, was diese Links-Feministen meinen mit „Rechtsdrift“. Ich habe meine Ansichten zur Welt und Ökologie seit über 30 Jahren genau gleich. Damals galt ich als Linker, nun gibt es Leute, die behaupten ich sei ein Rechter. Wenn etwas abgedriftet ist, dann ist es der Referenzrahmen. Wenn alle nach links rennen, dann wirkt derjenige, der einfach stehenbleibt als „rechts“. Hinzu kommt, das das, was in letzter Zeit von „Linken“ gemacht wurde ganz simpel zu einer Links-Flucht geführt hat und doch nicht zu einem Rechtsruck oder einem Rechtsdrift.

Sollen wir als Saatgutinitiative Stellung zu Themen beziehen, die nicht in erster Linie mit Saatgut zu tun haben und damit diese Polarisierung „befeuern“? Schon 2025 war Dreschflegel auf einer reichsbürgernahen Internetseite verlinkt worden, was wir in den Saaten & Taten 2016 thematisierten. Seitdem schärften weitere Vorfälle unser Bewusstsein zu dieser Thematik.

Sicher kann eine politische Stellungnahme passend und angemessen sein, je nach Situation.

Wir bekamen eine Mail mit einer harmlosen inhaltlichen Frage, darunter ein Hakenkreuz. Einer anderen Mail waren mehrere Reichsbürgerlinks angehängt.

Wer macht denn sowas? Ist mir unverständlich.

Bei der Internetrecherche stießen wir auf rechtsesoterische Seiten, die per Link unser Saatgut empfahlen.

Meinen die da womöglich meine Seite (siehe)? Dann haben sie in keiner Weise verstanden, was mich bewegt. Mich interessiert der Weg der Liebe, ein freier Geist und die Kraft des Herzens.

Darum und trotz der Polarisierungsdebatte veröffentlichen wir nun nach intensiven Diskussionen eine ausführliche Positionierung, in der wir erneut die thematischen Überschneidungen zwischen rechten Ideologien und ökologischen Themen explizit benennen.

Na, dann mal genau gelesen, was jetzt kommt:

UNSERE FELDER SIND BUNT!

Was? Haben die von der IG Farben (oder sonstwem) verseuchte Felder? Also, wenn mein Boden eine andere Farbe hätte als braun oder gar bunt wäre, ich würde mir ernsthafte Sorgen machen. Das was auf einem Feld wächst ist für gewöhnlich bunt, aber der Boden, das Feld, ist braun.

Wir Dreschflegel setzen uns in unserem Alltag mit Selbstversorgung, biologischer Landwirtschaft, regionalen Kreisläufen, Ernährungssouveränität und konzernunabhängiger Produktion von samenfestem Saatgut lokal angepasster Sorten auseinander. Diese Bereiche sind -wie alle ökologischen Themen – anschlussfähig für rechtsextreme Positionen:

Unter „extrem“ geht es wohl nicht, oder? Könnte man vielleicht auch sagen, daß all dass genannte anschlussfähig ist für den gesunden Menschenverstand? Oder ist der auch schon wieder „rechts“ oder gar „extrem“?

Ökolandwirtschaft wird von Rechten

Klare Definition fehlt. Also nur Schlagwort, nichtssagende Worthülse.

und völkischen Siedler*innen

Klare Definition fehlt. Also nur Schlagwort, nichtssagende Worthülse.
Zusätzlich zeigt das Gendersternchen sowie die Endung „innen“, die Schreib-un-art von Feminist*Innen
Meinen die tatsächlich nur Siedlerinnen oder auch Siedler? Und wozu das nicht aussprechbare Sternchen? Noch nicht verstanden, daß die Schrift der Sprache FOLGT und nicht andersrum? Wer hat zuerst „Sternchen“ gesprochen, bevor dieses Symbol in geschriebene Worte eingefügt wurde? Und wenn es als Platzhalter gelten soll, was soll man da denn einfügen? Siedlerblablainnen? Wieso geht das Wort nach dem Sternchen überhaupt weiter? Und was soll das „innen“? Soll das womöglich die weibliche Endung bedeuten? Werden denn nur den weiblichen Wesen Gefühle (= Zugang nach Innen) zugestanden? Welche krankhaft sexistische Weltsicht sich hier offenbart, das geht ja gar nicht!

hierzulande als „dem deutschen Boden“ oder „dem deutschen Volke“ zuträglich angesehen, lokal angepasste Sorten können rechter Ideologie nach als „heimische“ oder „nationale“ Sorten befürwortet werden. Die Produktion von Saatgut samenfester Sorten können rechtsextreme Gruppierungen als Praxis gegen „ausländische, fremdgesteuerte Konzerne“ oder gar gegen angebliche „jüdische Verschwörung“ sehen und Selbstversorgung als eine Maßnahme zur Förderung „nationaler Autarkie“ und zur Abgrenzung von „außen“.

Interessant, wie man das alles sehen kann, auf das meiste davon wäre ich nicht gekommen.

Unser Einsatz für ökologische Landwirtschaft und samenfestes Saatgut begründet sich auf einem zu diesen Positionen grundverschiedenen Verständnis.

WAAAS???

Ok, da muss ich erst einmal durchatmen: Ihr habt also diese Positionen:
+ Dreschflegel ist gegen deutschen Boden
+ Dreschflegel ist gegen deutsches Volk
+ Dreschflegel ist gegen heimische und nationale Sorten
+ Dreschflegel ist für ausländische fremdgesteuerte Konzerne
+ Dreschflegel ist für eine jüdische Verschwörung
+ Dreschflegel ist gegen nationale Autarkie

Erstaunlich, erstaunlich.

Wir sind für eine vielfältige und demokratische Gesellschaft,

ok, aber gegen die Anastasia-Bücher seid ihr trotzdem. Also doch nichts mit Vielfalt und Demokratie, oder?

die die Menschenrechte anerkennt

gelten Anastasia-Leser auch als Menschen mit Menschenrechten?

und möglichst große Spielräume für selbstbestimmte Lebensentwürfe lässt.

Und wenn da jemand einfach glücklich leben will auf einem Hektar Land, noch dazu mit Familie, dann gilt das nicht als „selbstbestimmt“, oder?

In dieser Gesellschaft müssen alle Menschen gleichwürdig teilhaben und Schutz erfahren können – unabhängig von Hautfarbe, Geschlecht, Herkunft, Alter, Religion oder Weltanschauung, sexueller Identität, materieller Situation, körperlicher oder seelischer Beschaffenheit.

Nette Liste. Ich wiederhole: Gelten Anastasia-Leser auch als Menschen, die gleichwürdig teilhaben dürfen und Schutz erfahren dürfen? A propo, Schutz von wem eigentlich? Etwa vom Staat, von der Polizei? Aber Staat und Polizei ist doch von Linken nicht gewünscht (siehe oben).

Wir stehen für ein linkes und feministisches Weltverständnis,

ist hier „link“ zu verstehen mit jemanden „linken“, also verarschen?

welches sich positiv auf einen sozialen, Rollenklischees aufbrechenden Fortschritt bezieht, aber neuen technischen Errungenschaften oft kritisch gegenübersteht.

Ich weiß ja echt nicht, was ihr meint mit „Rollenklischee aufbrechen“. Aus was für Verhältnissen kommt ihr nur, wenn solche Bedürfnisse zu Tage treten.

Wir sind hingegen aufgeschlossen für technische Neuentwicklungen. wenn sie nicht nur an Symptomen, sondern an Ursachen ansetzen und komplexe Ökologische Gegebenheiten sowie das Vorsorgeprinzip berücksichtigen.

Netter Blabla-Spruch, wie von Soziologen. Verstehen, was wirklich gemeint ist, kann ich da nichts.

Wir wollen in einer Welt leben, in der wir unser Eingebundensein in die Natur anerkennen und einen respektvollen und achtsamen Umgang mit der Verletzlichkeit und Widerstandsfähigkeit der Erde und ihrer Ökosysteme pflegen.

Achtung, das ist rechtsextremes Gedankengut!!!
Siehe http://www.konstantin-kirsch.de/2018/11/gilt-mittlerweile-gott-als-rechtsextrem.html

Hierzu gehört ein verantwortungsvolles Handeln im Sinne begrenzter Ressourcen und globaler Gerechtigkeit.

Noch mehr bla-Sprech: „globale Gerechtigkeit“. Was soll das denn sein? Einerseits gegen Polizei Steine werfen und andererseits für Gerechtigkeit sein? Doppelte Maßstäbe würde ich mal sagen, oder nur typische Worthülsen.

„Verantwortung“ stammt von der Situation, vor einem Richter Antwort geben zu müssen (= Herrschaftssystem=rechts).
„Gerechtigkeit“ braucht einen Rechtsrahmen, einen Rechtsstaat (=Herrschaftssystem=rechts).

Doch es gibt keine einfachen Lösungen: Auch unsere Lebensentwürfe — mit Teilhabe an kulturellem Leben und vielen Kompromissen — sind eingebunden in diese Gesellschaft mit ihren technischen und ökonomischen Gegebenheiten. Diese Widersprüche gilt es auszuhalten.

„Aushalten“ mag der Auftakt sein. In Wirklichkeit geht es um die Liebe. Man darf lernen, die vermeintlichen Widersprüche in sich selbst zu finden und dort mit sich und allen Aspekten liebevoll in Frieden zu kommen. Wer jedoch als Postulat, als Glaubensbekenntnis, verkündet, es gibt keine einfachen Lösungen, der hat sie auch nicht. Der Weg der Liebe ist nicht leicht, aber er ist einfach.

Aushalten wollen wir auch, einerseits für vielfältige und selbstbestimmte Lebensentwürfe einzustehen und andererseits mit ansehen zu müssen, dass die Lebensentwürfe vieler Menschen so gar nicht dem entsprechen, was wir angesichts aktueller Krisen für sinnvoll, richtig und notwendig erachten.

Ja, so ist das eben mit der angepriesenen Vielfalt!

Aber eine Welt ohne Widersprüche wäre autoritär, weil sie keine Abweichung verträgt.

Es gibt auch die Möglichkeit von autoritären Widersprüchen. Und ihr vertragt ja auch keine Abweichungen, wenn beispielsweise jemand die Anastasia-Bücher liest und dann auch noch gut findet und auf einem Hektar leben will…

Dieses Spannungsverhältnis zeigt uns, dass wir für soziale, politische, materielle und ökologische Veränderungen eine demokratische Streitkultur brauchen.

Netter Versuch das so wichtige und politisch korrekte Wort „demokratisch“ mit in die Stellungnahme einzuflechten, während es genau hier meiner Ansicht nach fehlt am Platz ist. In einer Streitkultur braucht es Respekt, Wertschätzung, Verständnis, das Zuhören, Liebe und alles mögliche mehr. Aber Demokratie??? Das ist was für politische Entscheidungen, wenn sich nicht eh ein Konsens findet. Aber beim Streiten? Soll bei einem Streit etwa demokratisch abgestimmt werden, daß 49% ihre Position nicht sagen dürfen, weil die 51% sie nicht hören wollen??

Unsere Gesellschaft soll offen für alle sein

ach ja, auch offen für Anastasia-Leser?

— und daher dulden wir keine Positionen, die anderen eine gleichwürdige Teilhabe aberkennen.

Ach ja, also duldet ihr Euch selbst nicht, oder was? Ihr aberkennt doch gerade die Anastasia-Leser, und darüberhinaus auch Rechte, Rechtsextreme, Sexisten, Rassisten und so weiter. An „gleichwürdige Teilhabe“ denkt ihr doch wohl echt nicht, oder?

Wir sprechen uns klar gegen Rassismus, Antisemitismus, Sexismus und gegen alle weiteren Formen von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit aus.

Hallo, das was ihr hier macht ist eine Form von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit!

Autoritäre Ansätze, menschenverachtende Verhaltensweisen, Ausgrenzung, Hass und Hetze sollen bei uns keinen Platz haben.

Ach was? All das macht ihr doch selbst gegen: Anastasia-Leser, gegen Rechte, gegen Rechtsextreme, gegen usw.
Und die Feuerwehrzufahrt zu Euren Gebäuden habt ihr sicherlich auch zugestellt, oder? Meiner Erfahrung nach ist die Feuerwehr nämlich hierarchisch und mit autoritärem Führungsstil laut Dienstvorschrift mit Befehl und Gehorsam gekennzeichnet. Oder ist es nach Eurem Wunsch, daß bei einem Großbrand im Saatgutlager die Feuerwehrkamerad**Innen erstmal bei Marx nachlesen was der zu Feuer sagt, Tarotkarten legen, prüfen was die Sternenkonstellation sagt, einen Redekreis machen mit Konsensfindung, berechnen, ob die Frauen/Herren/Divers/Hautfarben-Quote stimmt und kurz vor dem „Wasser-marsch“ noch mal das Wesen des Wassers befragen ob es sich der Hitze des Feuers aussetzen will?

Das bedeutet, dass auch wir unsere eigenen Muster weiterhin kritisch beobachten.

Na endlich mal etwas, aus dem ich Hoffnung auf Besserung schöpfen kann.

Wir treten für einen solidarischen Umgang miteinander ein und versuchen, das Weltgeschehen möglichst differenziert zu betrachten.

„miteinander“ zwischen anderen Dreschflegels oder mit anderen Meschen generell – wobei wir wieder bei der Frage wären, gelten Anastasia-Leser bei Euch als Menschen???

Wir sprechen uns gegen vereinfachende Erklärungen, Feindbilder und Verschwörungsmythen aus, die oftmals ein irrationales Misstrauen gegenüber häufig diskriminierten Gruppen schüren und die Komplexität der sozialen Realität deutlich reduzieren.

Ihr „sprecht“ euch dagegen aus, aber warum handelt ihr dann genau gegensätzlich in dem ihr vereinfachte Ausgrenzung von Anastasia-Lesern betreibt, sogenannte „Rechte“ als Gruppe diskriminiert usw.

Wir sind uns der Überschneidungen zwischen unseren Themenfeldern und denen rechter Gruppierungen bewusst.

In einem Universum, in dem alles mit allem verbunden und verwoben ist, kann so etwas nicht verwundern.

Wir sehen uns in der Verantwortung, auf diese Problematik aufmerksam zu machen, uns in einem fortlaufenden Prozess mit unseren eigenen Positionen auseinanderzusetzen und diese immer wieder transparent zu machen — auf unserer Homepage, auf unseren Betrieben, in den Saaten & Taten und in unserer gelebten politischen Praxis.

Meine Anregung: Schaut mal in die eigene Ahnenreihe (auch wenn es die Familie ist (welch böses Wort für Linke Leute)), war da womöglich ein Nazi-Opa dabei, gar noch weißhäutig… und anstatt mit diesem Vorfahr in sich selbst Frieden zu schließen, muss man sich im Außen abgrenzen vom „bösen Rechten“?

Oder vielleicht doch den Kampf im Außen beenden und den inneren Weg gehen?
Man kann es auch Therapie nennen, oder Heilung, oder Genesung.

Ich sehe Euer Bemühen um Frieden in Euren eigenen Herzen.
Möge die Liebe Euren inneren und äußeren Weg begleiten.

*********

Für diejenigen, die selber lesen wollen:

Hier gibt es die Anastasia-Bücher: https://www.waldgartendorf.de/shop/anastasia/

 

Montag 23. Dezember 2019

‚Chemotherapie heilt Krebs und die Erde ist eine Scheibe‘

Seit Jahren kenne ich das Buch von Lothar Hirneise. Nun wurde mir ein neues 2-stündiges Interview empfohlen. Dieses empfinde ich als sehenswert und bette es deshalb hier in meinen Blog ein. Es geht um Krebs; was Krebs nicht ist und was es sein kann; was getan wird und lieber nicht getan werden sollte – und es geht auch darum, was man tun kann. Beispielsweise sagt Herr Hirneise, das „glücklich sein“ eine der besten Therapien ist.

Ich empfinde dieses Gespräch auch als passend zum heutigen Tage, es ist draußen noch dunkel, die längste Nacht ist gerade vorüber, die Wintersonnenwende, nun werden die Tage wieder länger. So geht es in diesem Gespräch durchaus um einige sehr schattige Aspekte unserer Gesellschaft, zeigt jedoch auch lichtvolle Auswege:

Donnerstag 19. Dezember 2019

Wer profitiert vom ‚Klimawandel‘?

Seit Monaten bemühen sich alternative Medien aufzuklären wer alles hinter Greta Thunberg steckt und wer davon profitiert. Es ist einfach nicht glaubhaft, das die globale Welle an Aktionen nur auf ein Mädchen zurück geht, daß die Schule boykottiert.

Es ist beispielsweise längt bewiesen, daß die Idee eines ‚Klima-Schulstreiks‘ weit älter ist:
http://www.konstantin-kirsch.de/2019/04/idee-fuer-klima-schulstreik-stammt-aus-dem-jahr-2015.html

Bereits im Februar berichtete die taz über diverse finanzielle Hintergründe von Greta:
https://taz.de/Greta-Thunberg-kommerziell-ausgenutzt/!5571776/

Auffallend ist nun allerdings, daß weitere Massenmedien begonnen haben kritisch über Greta zu schreiben und klären über diverse Hintergründe auf. Ich zitiere als Beispiel aus einer Webseite von ntv:
https://www.n-tv.de/politik/politik_person_der_woche/Greta-Thunberg-eine-Halbwahrheit-zu-viel-article21462768.html

Es soll wie ein zufälliges Privatfoto aus der Bahn aussehen, doch es ist hochprofessionelle Foto-PR.

… in Wahrheit handelt es sich um eine inszenierte Show von Medienprofis.

Greta wird vom schwedischen PR-Großinvestor Ingmar Rentzhog und dessen Medienteam damals perfekt ins rechte Bild gesetzt. Gut ausgeleuchtete Fotos und emotional durchdachte Videos – PR-professionell gleich in englischer Sprache – lässt Rentzhogs Agentur von Facebook bis Instagram viral verbreiten. Der Zeitung „Svenska Dagbladet“, sagt Rentzhog hernach, er sei der Entdecker Gretas, um für einen grünen Facebook-Konzern („We don’t have time“-Aktiengesellschaft) Millionen einzusammeln: …

Und dann kommt plötzlich ein Vortrag eines Dr. Shiva in die Öffentlichkeit, in dem er über die Geschäfte der Klima-Hintermänner berichtet:

Geht es also wirklich um das Klima oder doch nur ums Geschäft, um den Kapitalismus?
Müssen sich da nicht alle Kinder, die auf Friday for Future-Demos waren, komplett verarscht und missbraucht fühlen?

Ich weiß, ich könnte finanziell ganz gut fahren, wenn ich voll mitmachen würde bei diesem Klima-Theater. Ich könnte stinkreich werden mit meinen Baumhaus / Naturbauten-Projekten, wenn ich dafür beispielsweise Klimazertifikate verkaufen würde, wenn ich Klima-Fördermittel nachfragen würde und vieles mehr. Doch habe ich das Bedürfnis mich jeden Morgen im Spiegel ansehen zu können. Deshalb mache ich bei diesem Schmuh, dieser Geldumverteilungsmasche nicht mit und erlaube mir kritische Anmerkungen und Fragen.

Dienstag 10. Dezember 2019

Schon mal was von SF6 gehört?

Seit langem ist das Problem mit SF6 bekannt, aber erst so langsam rückt das Thema in die Öffentlichkeit.
SF6 ist die Abkürzung für Schwefelhexafluorid, also der chemischen Verbindung von einem Atom Schwefel mit sechs Atomen Fluor. Kommt dieses Gas in die Atmosphäre hat es eine Wirkung auf das Klima, die ca. 23.000 mal stärker ist als die Wirkung von CO2. Interessanterweise habe ich aber noch keine Demo gesehen in der gegen SF6 demonstriert wurde.

SF6 wird als Isoliergas verwendet in elektrischen Schaltanlagen. Und da wegen „dem Klimawandel“ diverse Interessengruppen immer mehr auf Strom als Energiemedium setzen (z.B. e-Mobilität), deshalb wird mehr und mehr SF6 in den mötigen Schaltanlagen verbaut. Es mag Alternativen geben, wie trockenes Vakuum, aber üblich ist SF6 immer noch. Von daher ist die Frage, ob es überhaupt „Ökostrom“ geben kann, wenn man großtechnische Anlagen betreiben will. Und sollte demnächst SF6 in Deutschland verboten werden, dann gibt es das noch in anderen Ländern, z.B. China, und das, was schon freigesetzt wurde, bleibt mal locker etwas über 3000 Jahre in der Luft…

„Während sich Kohlendioxid nach einigen Jahrzehnten wieder abbaut, bleibt SF6 über eine Lebensdauer von 3200 Jahren in der Atmosphäre erhalten und reichert sich dort an. […] Die SF6-Emissionen dürften wegen des Bedarfs der dezentralisierten Energieerzeugung in Solar- und Windfarmen weiter ansteigen.“ Im Schnitt dürften dabei 15 Prozent des verwendeten Isoliergases durch Lecks oder unsachgemäße Wartung oder Entsorgung in die Atmosphäre gelangen.“ (Zitat aus WELT)

Angeblich machen Isoliergase wie SF6 derzeit nur 1% der Klimawirkung aus, weil CO2 in weit größeren Mengen freigesetzt wird. Nur, die Freisetzung von CO2 durch Verbrennen von Öl und Kohle ist zumindest theoretisch möglich (mit Ausnahme von brennenden Kohleflözen, die zB in China weit verbreitet sind).

Rein theoretisch, wenn alle CO2 Freisetzung durch Verbrennung von Öl und Kohl gestoppt wäre, dann würde das durch bisherige Verbrennen freigesetzte CO2 relativ schnell abgebaut werden. Das Leben ist kohlenstoffbasiert und Pflanzen leben von der Aufnahme von CO2.

SF6 bleibt aber in der Atmosphäre über tausende Jahre. Verursacht es, langfristig gesehen, vielleicht 99% an Klimaveränderung?

Wie sieht die derzeitige Entwicklung der Konzentration in der Atmosphäre aus?

Auf Hawaii wir seit Jahrzehnten gemessen (Angaben in Parts per Trillion):

Links zum Thema:

https://de.wikipedia.org/wiki/Schwefelhexafluorid

https://www.welt.de/wirtschaft/article204172242/Energiewende-Der-Klimakiller-aus-dem-Umspannwerk.html

Unter dem Welt-Beitrag finden sich Kommentare. Bei einem musste ich herzhaft Lachen, deshalb zitiere ich diesen Text hier:

Kann es sein, dass die Erde die “ Truemann Slapstick Live Show “ für Aliens ist.
Anders kann ich mir das alles hier nicht mehr erklären.
Und Deutschland ist der beliebteste Kanal. (Autor: Punxsutawney P.)

Sonntag 8. Dezember 2019

Bibel, Matthäus 9:11

Matthäus 9:11 und 9:12 ist eine Bibelstelle, die sehr gut zur aktuellen gesellschaftlichen Situation passt. Man könnte beim Betrachten der Ereignisse meinen, die Bibel sei unbekannt. Zumindest gibt es diverse Zeitgenossen, die sich als „links = gut“ einstufen und entweder von dieser Bibelstelle noch nichts gehört haben, oder diese verachten oder gar die Bibel an sich verachten.

Diese Zeitgenossen stellen Forderungen an andere Menschen, daß sie sich „von rechts distanzieren“ sollen.

Mit gezielter Hetzkampagne, ausgehend auf der emotionalen Notlage eines einzelnen Menschen, wurden die Anastasia-Bücher und deren Leser verleumdet und absichtlich falsch als „rechtsextrem“ dargestellt. Da es derzeit ‚hip‘ ist sich gegen rechts zu positionieren oder auch finanziell sehr lukrativ gegen rechts zu kämpfen, wurde diese Aktion des Einzelnen kopiert und weiter getragen und hat diverse Kreise gezogen. Copy-Paste / Kopieren-Einfügen – so schnell werden Stories geschrieben und verbreitet. Zeit für echte Recherche nimmt sich fast keiner und auch das Fernsehen hat munter mitgemacht in der Verbreitung falscher Inhalte.

Das führte dazu, daß in diversen Situationen Menschen, ganze Projekte, Vereine, Gemeinschaften und Firmen sich genötigt fühlten „sich von Anastasia distanzieren“ zu müssen. Als Beispiele seien genannt: Permakultur Institut Verein, Zeitschrift Oya, Dreschflegel, Gemeinschaft Sulzbrunn, Eurotopia.

Im übrigen war ich mit all diesen genannten Beispielen eng verbunden, teilweise aus Überzeugung, teilweise durch aktive Mitarbeit oder gar als Berater in der Planungsphase vor der Entstehung des Projektes.

Mich wunderte immer wieder diese Bereitschaft mitzumachen, wenn irgendwer meint, man solle sich „abgrenzen“. Für mich ist das Spaltung, Trennung und damit genau das Gegenteil von Liebe.

Nun ist mir die oben genannte Bibelstelle aufgefallen: Matthäus 9:11 und :12

Lutherbibel:
11 Als das die Pharisäer sahen, sprachen sie zu seinen Jüngern: Warum isst euer Meister mit den Zöllnern und Sündern? 12 Als das Jesus hörte, sprach er: Nicht die Starken bedürfen des Arztes, sondern die Kranken.

Hoffnung für alle Bibel:
11 Als die Pharisäer das sahen, fragten sie seine Jünger: »Weshalb gibt sich euer Lehrer mit solchen Sündern und Betrügern ab?« 12 Jesus hörte das und antwortete: »Die Gesunden brauchen keinen Arzt, sondern die Kranken!

Es ist eine zutiefst christliche Tradition, selbst Links- oder Rechtsradikale („radikal“ bedeutet übrigens „zur Wurzel einer Sache gehen“) und Links- oder Rechtsextreme nicht von vornherein auszuschließen, sondern sie als gleichwertige Menschen anzusehen.

Da ich mich mit der christlichen Tradition verbunden fühle, strebte ich schon immer danach Menschen zuerst als Menschen wahrzunehmen und interessierte mich, was diesen Gegenüber im Herzen bewegt. Ich habe also keine Berührungsängste zu linken, rechten, radikalen oder extremen Menschen. Sicher achte ich so gut ich kann auf mein Wohlbefinden, lasse mir nichts einreden, aber vorauseilend jemanden auszugrenzen, mich von jemandem zu distanzieren, passt nicht zu mir. Für mich ist das Ausgrenzen und Distanzieren ein Kennzeichen des Antichristen, und die oben genannten Beispiele sehe ich als Personen, die entsprechend gefallen sind oder sich von der Energie des Antichristen haben anstecken lassen. Umso mehr brauchen diese gefallenen Wesen einen ‚Arzt‘, wie Jesus es sagte, der sie wieder auf den Weg des Lichtes und der Liebe bringen kann. Vorausgesetzt natürlich, sie wollen es.

Die Bibel gibt es nun schon grob 2000 Jahre und immer noch scheint die darin liegende Weisheit eine große Herausforderung für viele Meschen zu sein.

Freitag 6. Dezember 2019

Video: Autarkes Leben in Russland

Film von der Öko-Siedlung „Kowtscheg“ in der Moskauer Provinz:

PS:
Dieser Beitrag dient der Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens.

Dienstag 3. Dezember 2019

AfD setzt auf das tote Pferd Kernkraft

Zwar habe ich mich noch nie intensiv mit der AfD und ihrem Programm beschäftigt, aber mitbekommen hatte ich schon, daß sie eher für als gegen Atomkraftwerke sein würden. In ihrem Grundsatzprogramm findet sich diese Formulierung:

Kernenergie: Alternativen erforschen – bis zur Umsetzung Laufzeitverlängerung

Die überhasteten Ausstiegsbeschlüsse aus der Kernkraft von 2002 und 2011 waren sachlich nicht begründet und wirtschaftlich schädlich. Solange die Stromversorgung nicht ausreichend gesichert ist, setzt sich die AfD dafür ein, eine Laufzeitverlängerung der noch in Betrieb befindlichen Kernkraftwerke übergangsweise zu gestatten. Wir wollen die Forschung zur Kernenergie sowie Reaktor- und Kraftwerkstechnik wieder erlauben. Dabei sind selbstverständlich die nötigen Sicherheitsstandards einzuhalten. Die Nutzung der Kernenergie ist jedoch kein Selbstzweck und ihre zukünftige Ersetzung denkbar. Deshalb sind alle übrigen Energieformen weiter mit Nachdruck zu erforschen.

In den vergangenen Tagen hatte die AfD einen Bundesparteitag inklusive einem Antrag für eine Resolution zur Kernkraft.

Nach knapp 20 Minuten war abgestimmt für diese Formulierung:

Resolution zur Nutzung der Kernkraft
In Zeiten einer ständig wachsenden Weltbevölkerung und eines deutlich steigenden Energiebedarfs muss Deutschland zu einer rationalen Energiepolitik zurückkehren.
Aufgrund einer verfehlten Energie- und Klimapolitik erlebt Deutschland den Beginn eines wirtschaftlichen Niederganges und steht an der Schwelle zu schwerwiegenden Versorgungskrisen. Kostengünstige und bedarfsgerechte Energie hingegen ist Grundlage für Wohlstand, Umweltschutz und Erhalt unser Industriearbeitsplätze.
Die Alternative für Deutschland sieht die weitere Erforschung und die zivile Nutzung der Kernenergie als elementaren Baustein für die Energieversorgung der Zukunft unseres Landes an.

Screenshot:

Die Kritik an der Energie- und Klimapolitik kann ich sehr gut verstehen. Die Lösung in Kernkraft finden zu wollen empfinde ich mindestens als fahrlässig, besser gesagt mutwillig dumm. Durch diesen Beschluss wird meines Erachtens die AfD komplett unwählbar. Das ist keine „Alternative“ für Deutschland.

Sicher sind die Grünen als Partei im Lauf der Jahre noch viel weniger wählbar geworden. Statt sich für die Natur einzusetzen verdanken wir den Grünen die Zerstörung der Wälder für Vogel- und Insektenschreddern (und vieles andere gruselige mehr). Ich bin überzeugt, daß es Millionen Wähler gibt, die es satt haben, was aus den Grünen geworden ist. Nur werden deren Wähler nicht zur AfD gehen, wenn dort das atomare Feuer lodert.

Kernkraftwerke, egal wie „sicher“ sicher sie sind, produzieren Klimawandel!

Denn nur eins ist sicher:
Kernkraftwerke geben Energie ab. Dazu werden sie ja auch gebaut. Oder etwa nicht?
Und dann?

Dann erwärmt sich der Planet.

Für ein neutrales Flussgleichgewicht braucht es die zugehörige Kühle in exakt gleichen Maß. Bei Holz als Brennstoff ist dies gegeben.
Während des Wachstums wird Sonnenenergie aufgenommen, es wird gekühlt (im Sommer im Wald ist es kühler als in unbewachsenem Gelände), beim Verbrennen wird die vorher aus der Umgebung gezogene Energie wieder frei.
=> Nullsummenspiel = neutral fürs Wettergeschehen / Klima / egal wie man es nennt.

Bei Atomkraft / Kernkraft / Fusionsreaktor und bei angeblichen FreieEnergieMaschinen (ich glaube nicht, daß die je funktionieren) kommt nur Energie = Wärme heraus ohne zugehörige Kühlung
=> Das Flussgleichgewicht Einstrahlung auf die Erde (Polarkonstante) und Abstrahlung in den Weltraum verschiebt sich in Richtung Erwärmung.

Außerdem ist der Zug Kernkraftwerk längst abgefahren. Da wird keines mehr gebaut werden hierzulande. Und auch in anderen Ländern ist dass Thema fast tot. Alles daran wird laufend teurer, die Umweltzerstörung durch Uranabbau ist immens, die Kosten überragen alles nur denkbare, keiner trägt wirklich Verantwortung und Haftung usw.

Kopfschüttelnde Grüße in Richtung AFD, daß sie so eine schwachsinnige Entscheidung gefällt haben.

Hier die Abstimmung, Zeitpunkt 4:36:30 bis 4:53:13

Der Antrag für die Resolution wurde im übrigen maßgeblich initiiert von Dr. Christian Blex:
https://www.afd-archiv-bodenseekreis.de/2019/12/03/afd-bundesparteitag-erforschung-und-zivile-nutzung-der-kernenergie/

Montag 2. Dezember 2019

Anastasia: Brief aus Israel

Seit vielen Jahren werden die Anastasia Bücher auch in Israel herausgegeben in hebräischer Übersetzung. Darauf habe ich schon mehrfach hingewiesen:
http://www.konstantin-kirsch.de/?s=anastasia+israel

In der Vergangenheit hatten mehrere Schreiberlinge versucht den Büchern antisemitischen Inhalt anzudichten. Es gab auch einige Leichtgläubige, die den Anschuldigungen ungeprüft Glauben schenkten, anstatt sich mit der Wahrheit zu beschäftigen.

Nun hat Stefan Veda aus Österreich mal Kontakt aufgenommen beim Verlag in Israel.

Am 1.11.2019 schrieb er:

Sehr geehrter Herausgeber der hebräischen Version der Anastasia-Bücher von Vladimir Megre,

Ich bin Stefan aus Österreich, ein Anastasia-Leser. Im deutschsprachigen Raum wurden die Anastasia-Bücher von einigen Medien verleumdet und als antisemitisch bezeichnet. Wir wissen, dass dies nicht wahr ist, aber wie können wir es der Öffentlichkeit am besten beweisen? Eine Idee ist es, zu zeigen, dass die Bücher in Israel veröffentlicht werden, sie also nicht antisemitisch sein können. Ich schreibe gerade einen Artikel darüber, den ich auf meiner Website loveproductions.org veröffentlichen werde.

Könnten Sie mir bitte folgendes sagen. Seit wann werden die Anastasia-Bücher ins Hebräische übersetzt? Können Sie mir bitte auch sagen, ob Sie jemals auf antisemitische Teile in den Büchern gestoßen sind?

Ich wünsche mir aufrichtig, dass Sie mir bald antworten können.

Mit freundlichen Grüßen,

Stefan

Gestern am 1.12.2019 kam die Antwort (übersetzt von Stefan):

Hallo lieber Stefan!

Zunächst einmal vielen Dank für Deinen Wunsch, die Frage der Haltung gegenüber den Juden in den Büchern von Anastasia zu klären. Die Bücher wurden vor etwa zehn Jahren ins Hebräische übersetzt und erschienen zu Beginn informell im Internet. Vor etwa zwei Jahren wurde eine gedruckte Ausgabe veröffentlicht und ein Vertriebsvertrag mit dem Autor unterzeichnet.

Die Bücher werden in Israel über das Internet verteilt und auf Wunsch manuell gedruckt. Wir bewerben sie nicht in den Medien und in den Buchhandlungen und die Informationen über sie gehen durch Mund-zu-Mund Werbung, so dass nur diejenigen, die sie wirklich lesen wollen, den darin enthaltenen Informationen ausgesetzt sind.

Tatsächlich versteht jeder, der die gesamte Reihe liest, dass die Haltung gegenüber Juden in diesen Büchern das Gegenteil von dem ist, was in den (deutschen) Medien behauptet wird. Vladimir Megre geht in seinen Büchern tief in dieses sehr sensible Thema ein und erklärt mit Hilfe von Anastasia, was der Hintergrund für die Entstehung des jüdischen Volkes war, und für welche Ziele es bestimmt und kodifiziert wurde.

Megre betont auch, dass er glaubt, dass viele der Veränderungen und ein Fortschritt in Richtung der „Neuen Zivilisation“, in Israel stattfinden werden. Unter den jüdischen Lesern der Anastasia-Bücher in Israel gibt es diejenigen, die während ihres Aufenthalts in Europa (bevor sie nach Israel gekommen sind) unter Antisemitismus litten. Und das beweist, dass die Bücher einfach nicht antijüdisch sein können. *

Wir hoffen, dass unsere Antwort Dir eine gute Grundlage für Gespräche über das Thema gegeben hat.

Mit unseren besten Grüßen,

Rani Kasher (der Herausgeber), Idit Beery (die Buchredakteurin), Jewgeniy Prunchak (der Übersetzer)

*Anmerkung des Übersetzers: Diese oben erwähnten Menschen sind jüdische Leser der Anastasia-Buchreihe und konnten offensichtlich keinen Antisemitismus in den Büchern wahrnehmen. Man kann davon ausgehen, dass gerade jene Menschen die unter Antisemitismus litten, besonders feinfühlig gegenüber antisemitischen Inhalten sind. Daher wird das hier auch als Beweis angegeben, dass die Bücher sicher nicht antisemitisch sein können.

Auf der Seite von Stefan findet man die Originaltexte als Screenshot:
https://www.loveproductions.org/2019/12/02/was-der-verlag-der-anastasia-b%C3%BCcher-in-israel-zum-antisemitismus-vorwurf-sagt/

***

Werden nun die „Kämpfer gegen Antisemitismus“ aufhören gegen die Anastasia-Bücher zu hetzen?
Werden sie gar rechtschaffene Menschen werden und ihre Verleumdungstexte aus dem Internet nehmen?
Werden sie sich gar entschuldigen oder noch besser, um Entschuldigung bitten?
Werden sie womöglich ihr Bestes geben um den angerichteten Schaden zu beheben?

Spontan würde ich sagen: wohl kaum. Wer sich in der Lüge eingenistet hat und vom organisierten Verbreiten von Angst und Schrecken wirtschaftlich lebt, wird die eigene Schuld und Schande womöglich gar nicht erkennen können (siehe dazu auch Bestätigungsfehler).

Andererseits gebe ich die Hoffnung nicht auf, daß auch in jedem Journalisten ein Mensch mit Herz und Seele steckt. Das Sehnen nach der Wahrheit liegt im Menschen verborgen. Liebe kann nur auf Wahrheit gedeihen. Viele Menschen können die Massenmedien nicht mehr lieben weil sie die Lüge erkennen. Deshalb wurden Abos gekündigt und Umsätze sind eingebrochen. All dies hat Wirkung. Stück für Stück ändert sich die Stimmung. Von daher braucht es vielleicht noch etwas Zeit bis die Wahrheit auch in den Massenmedien geschrieben wird.

Meiner Vermutung nach werden wir an einem einzigen Kriterium erkennen können, daß Massenmedien beginnen sich zu trauen Wahrheit zu veröffentlichen: Korrekte Berichterstattung über 9/11. Erst wenn öffentlich ausführlichst dargelegt wird, wer, warum und wie die drei Hochhäuser gesprengt wurden, und wenn die daraus entstandenen Folgen (inkl. Kriegen) gestoppt und geheilt sind, kann man Vertrauen wieder entstehen lassen – auch wenn es schwer fällt nach all den Lügen und der Propaganda der Vergangenheit.

Und wenn jemand einwenden mag, dass in Massenmedien doch durchaus auch mal etwas Wahres drin stehen würde, dem sei gesagt: „Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht und wenn er auch die Wahrheit spricht.“ Und bei den Massenmedien ist „einmal gelogen“ wohl so ziemlich die heftigste Untertreibung, die denkbar ist.