Fragen an Konstantin

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Green Hosting mit Ökostrom und lokal erzeugtem Solarstrom!
Sonntag 24. März 2019

Das lebensspendende CO2

Fast überall wird CO2 verteufelt und als klimaschädlich dargestellt.

Inhaltlich widerspreche ich dieser Idee auf das Schärfste!

Die Erde wird garantiert nicht an einer Überdosis CO2 „untergehen“!!!!

Allein der Gedanke, daß ein Anstieg des CO2 ein Problem für die Biosphäre sein könnte, zeugt von komplettem Unverstand gegenüber dem Leben.

Kohlenstoffdioxyd ist quasi das zentrale Spurengas des Lebens, der Resilienz.

Nur mit CO2 können Pflanzen wachsen und beim Wachstum Sauerstoff herstellen sowie hochkomplexe Moleküle, so auch Lebensmittel, die wiederum von Atmern (Tiere und Menschen) gegessen werden können zur Energieversorgung bei gleichzeitigem Verbrauch des Sauerstoffs.

Dieses ganze komplexe Ding, resiliente Biosphäre, oder auch Mutter Erde genannt, MUSS seit Jahrmillionen mit schwankenden Temperaturen UND schwankendem CO2 Gehalt zurecht kommen. Das ist ihr Alltagsgeschäft seit eh und je. Da sind ein paar Gigatonnen CO2 mehr oder weniger so was von egal, das ist reine Zeitverschwendung, sich darüber Gedanken zu machen.

 

Etwas mehr CO2 -> mehr Wachstum -> mehr CO2 Bindung -> weniger CO2 -> weniger Wachstum -> weniger CO2 Bindung -> mehr CO2

-> ad infinitum

 

Etwas mehr Wärme -> mehr Wachstum -> mehr Kühlung durch Wachstum -> Abkühlung -> weniger Wachstum -> weniger Kühlung -> mehr Wärme

-> ad infinitum

 

So was nennt man komplexe Rückkopplung (fachkundige Akademiker können es sicher mit einigen Fachwörtern mehr ausmalen, für den Laien reicht meine Darstellung sicherlich). Und komplexe Systeme KANN man nicht beherrschen! Noch nicht mal das 3-Körper-Problem kann berechnet werden. Was will man dann vorhersagen bei deutlich mehr als 3 Elementarteilchen??

 

Man kann (und ich empfehle es) beim komplexen System Mutter Erde MÖGLICHST WENIG eingreifen, denn die Wirkungen sind generell nicht vorhersehbar (man erinnere sich an Masanobu Fukuoka). Deshalb bin ich fürs Bäume pflanzen und für regionale Selbstversorgung, sowie auch für Familie und Kinder. Ich bin gegen Atomkraftwerke UND gegen Windkraftanlagen usw., also bin ich für das, was seit Jahrmillionen funktioniert hat und zur Biosphäre passt.

 

Ich wiederhole: CO2 kann systembedingt kein Problem sein, weil Rückkopplungsfunktionen vorhanden sind!

 

Anders mag es sein mit Dingen, die ganz neu erfunden wurden, wie FCKW oder Roundup oder oder.
Auch großflächiges Abholzen und Pflügen kann eine massive Wirkung auf das Klima haben.
Das ist genauso wenig natürlich wie Roundup.

 

Aber CO2 als Problem zu sehen ist so was von peinlich. Da fällt mir fast nichts mehr dazu ein.

ALLES LEBEN basiert auf Kohlenstoffchemie!

Und Greta fordert: „very big new carbon free energy solution“

Also fordert Greta eine Energielösung OHNE LEBEN!!

 

Beispiel: Arbeitspferde, die Gras fressen und Holz rücken, SIND KOHLENSTOFFBASIERT.

Die Logik ergibt folgenden Schluss: Da Greta eine „carbon free“ Zukunft fordert strebt sie nach der Zerstörung des Lebens.

Damit steht sie im Widerspruch zur Permakultur, zumindest zu der ursprünglichen Permakultur, wie ich sie vor Jahrzehnten mal kennenlernte und nach der ich mich orientiere (Fukuoka, Mollison etc.).

 

Schule schwänzen und Klimahysterie verbreiten ist kein Ausdruck von Mut.

Mein Schreiben schätze ich als weit mutiger ein, denn es ist vermutlich nicht das, was diverse Klimahysteriker in den PK-Kreisen lesen wollen.

Doch wird mein Mut belohnt, vielleicht gar mit einer weltweiten Kampagne? Oder wird der Mut bestraft?

Man kann gespannt sein.

Sonntag 24. März 2019

Was bedeutet Schulpflicht? Anton Hofreiter kann nicht antworten.

Es gibt noch Journalisten, die deutlich und klar ihre Frage wiederholen, wenn ein Schwall an Worthülsen sie ablenken sollen. Im Interview mit dem Deutschlandradio kann Anton Hofreiter nicht antworten auf die simple Frage „Was bedeutet Schulpflicht?“ Zu meiner Schulzeit hätte so ein Geschwafel die Note 5 bekommen: „Thema verfehlt“. Leider habe ich (bis auf wenige Ausnahmen) den Eindruck, daß so ein Thema-ablenk-Verhalten bei Bundespolitikern geradezu normal geworden ist. Schön, daß nun immerhin ein Journalist sich dieses respektlose Verhalten nicht mehr bieten läßt. Das gibt Hoffnung. Zuerst bei den Medien und mittelfristig vielleicht auch in der Politik.

Hier das Interview als mp3:

Und hier als Film (mit Standbild):

Freitag 22. März 2019

Greta Thunberg: #PopcornLong!

Zu der Geschichte rund um Greta Thunberg und ihre Aktivitäten passt eine Formulierung perfekt:

#PopcornLong!

Was bedeutet „#PopcornLong“?

Wo wird am meisten Popcorn angeboten?
Im Kino.

Also dort, wo Filme gezeigt werden.

Was ist Gretas Vater von Beruf?

Schauspieler

Es wird also eine Schau gespielt.

Was hat es mit der „Goldenen Kamera“ auf sich, die Auszeichnung, die Greta bekommen hat?

„Die GOLDENE KAMERA zeichnet jährlich herausragende Stars & Formate aus und blickt täglich hinter die Kulissen des Showbusiness.“

Es geht bei Greta um: SHOWBUSINESS

Also Film, also Kino – ganz großes KINO!

Dafür steht das Wort: „Popcorn“.

Das Wort „long“ bezieht sich auf die Börse. Dort gibt es „long“ und „short“.
„Long“ steht für Kurse, die laufen, die steigen, dort „wo die Post abgeht“.
„Short“ steht für fallende Kurse, für das, was absteigt.

„#PopcornLong“ bedeutet:

Mach es Dir gemütlich im Sessel und genieße die neue Sau, die durchs Dorf gejagt wird. Der Film wird etwas länger dauern, denn ist ist ganz großes Kino. Betrachte es als Unterhaltungsfilm, denn mehr ist es nicht: Etwas, was Dich unten halten will – mit KEINER realen Substanz dahinter – nur Fassade, weil Film, weil Kino. Und  wenn Du weißt wie, und wenn Dir danach ist, dann investiere in Aktien (oder ähnliches), die Dir einen Teil des Profites dieses Showbusiness zukommen lassen. Nimm die Menschen, wie sie sind, und wenn sie mehr Schein als Sein wünschen, dann ist das halt so. Biete ihnen dann das, was sie wollen, dann bekommst Du auch einen Teil von dem, was Du willst. Die Zeit kann eines Tages kommen, in der reale Werte und reale Produkte gefragt sind. Doch so weit ist es noch nicht. – Denn nun ist SHOWTIME!! Popcorn-Zeit!! Juhu!!! Darauf kannst Du setzen, darauf kannst Du wetten. Deshalb: PopcornLong!!

Soweit meine Erklärung dazu.

Den Begriff „#PopcornLong“ habe ich aus dem GelbenForum. Dort steht z.B.

„Long“ gehen heißt im Börsenjargon, in eine Anlage zu investieren, weil man mit langfristig steigenden Kursen rechnet, also z.B. Aktien oder Optionen zu kaufen. „Short“ gehen heißt dagegen, zu devestieren, also Aktien zu verkaufen oder Leerverkäufe zu tätigen.

„PopcornLong“ heißt also physisches Popcorn, Popcornoptionen oder Aktien von popcornproduzierenden Unternehmen zu kaufen, weil spannende Zeiten erwartet werden (wo die Zuschauer mit Popcorn vor dem Fernseher sitzen). Das ist durchaus zynisch gemeint.

fefe spricht auch gern von der „strategischen Popcornreserve“, die es aufzufüllen gilt, in Analogie zur strategischen Erdölreserve.

Zitat von User Naclador 4.1.2017: http://www.dasgelbeforum.net/mix_entry.php?id=425338#p425469

Der Börseneinschub „long“ sollte selbsterklärend sein, die Aussage von #PopcornLong andererseits vielschichtig.
Im Endeffekt geht ein #PopcornLong einem „I told you so/Ich hab’s dir/euch doch gesagt“ voraus. Es geht um Situationen, die, ohne rosa Brille betrachtet, eindeutig, man möchte fast alternativlos sagen, scheinen. Gewisse Mitmenschen meinen aber das besser einschätzen zu können und vertreten, entgegen jeglicher Logik, ihre Meinung wort- und lautstark, meistens mit jenen Mitteln, die sie selbst am allerschlimmsten finden und verbieten würden. Als Nazi diffamiert zu werden für Aussagen, die selbst Angela Merkel vor einer Dekade noch in Mund nahm, ist so ein Beispiel. Nach ewigen, nichts bringenden Diskussionen und Streitereien, die mich persönlich an die psychische Belastungsgrenze gebracht haben, musste eine Lösung her.

Zurücklehnen und die Show genießen, denn „Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“ Lass die Menschen sich selbst, ihre Handlungen und Gedanken, ad absurdum führen.

An sich müsste der Begriff noch weiter ausgeführt werden, aber ich hab gerade ehrlich gesagt keine Lust.

> genüssliches Beobachten des Weltgeschehens ohne jedoch betroffen zu sein?

Prinzipiell ja, angewandt wird der Begriff und die Geisteshaltung jedoch erst durch zuvor bestehende extreme Betroffenheit.
Er dient als Ventil, um loslassen zu können und die Dinge ihren Lauf nehmen zu lassen…und trotzdem fröhlich zu sein.

Zitat von User Broesler 5.1.2017: http://www.dasgelbeforum.net/mix_entry.php?id=425338#p425590

Mittwoch 20. März 2019

Greta ist für Atomstrom

Schon lange sehe ich es kommen: Der Einsatz für den „Klimaschutz“ wird umgelenkt in Richtung Förderung der Atomkraft!

In München gab es z.B. am 21.10.2018 eine Demo FÜR ATOMKRAFT, weil FÜR Klimaschutz!

http://nuclear-pride.eu/de/start/

Es gibt auch eine Begründung:

„Deutschland hat 580 Milliarden US-Dollar für Wind- und Solarkraft ausgegeben, ohne seine CO2-Emissionen seit 2009 zu verringern“, stellte Shellenberger jüngst im „Forbes“-Magazin fest. „Hätte Deutschland diese 580 Milliarden stattdessen in Atomkraft investiert, hätte das alle fossilen Kraftstoffe im Energie- und Verkehrssektor ersetzen können.

Zitat aus:
https://www.welt.de/wirtschaft/article182415300/Nuclear-Pride-Warum-Demonstranten-fuer-neue-Atomkraftwerke-protestieren.html

Seit Jahren ist meine Prognose, daß der ganze Hype um „regenerative Energien“ inklusive Waldabholzungen für Vogelschreddern, nur gemacht wird um in ein paar Jahren sagen zu können: „Schaut her, wir haben es versucht so gut wir konnten, und es hat doch nichts gebracht, also müssen wir wieder zur Atomkraft zurückkehren“

Weiteres Zitat aus oben genanntem Link:

Bei seinem „Mittleren Szenario“, das wenig Einschränkungen in Mobilität, Fleischkonsum und Lebensstandard vorsieht, erwartet der IPCC sogar eine Verdopplung der weltweiten Atomstromproduktion, schon bis 2030. Bis 2050 müsste sich die Nutzung der Kernenergie den Berechnungen zufolge weltweit sogar verfünffachen, um die Klimaerwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen.

Die derzeitige Situation ist für mich offensichtlich so:

Jeder KLIMA-AKTIVIST fördert die ATOMINDUSTRIE!!

Hinter „Klimaschutz“ steckt nichts, aber auch rein gar nichts „permakulturelles“ dahinter!

Ganz verrückt ist übrigens die Begründung, warum Atomkraftwerke die Klimaerwärmung begrenzen würden!
Da geht es nur um das Thema CO2, weil diese Dinger ANGEBLICH kein CO2 abgeben würden.
Es ist diesbezüglich nun unerheblich ob CO2 am Klima beteiligt ist oder nicht. Faktisch ist es nun mal so, daß AKWs erst mal gebaut werden müssen (Betonherstellung etc. braucht sehr viel Energie = CO2 Freisetzung) und der Atommüll muss Jahrtausende bewacht werden (braucht auch Energie) usw.

Doch das aller krasseste an Dummheit ist, daß ich die Mitteilung in den Medien nie gefunden habe, daß ausgerechnet die Atomkraftwerke dass Klima aufheizen!

Dieses Faktum ist jedoch leicht zu erklären:
Zuerst muss verstanden werden: Der Planet Erde bekommt viel Energie durch Sonneneinstrahlung UND er strahlt viel Energie ab in den kalten Weltraum. Über lange Zeiträume hat sich ein Gleichgewicht eingestellt. Holz, Öl, Gas und Kohle haben im Entstehungsvorgang die Umgebung gekühlt und es wird bei der Verbrennung nur die seinerzeit gespeicherte Energie wieder freigesetzt. Ganz langfristig gesehen ist es im Rahmen dessen was der Planet kennt.

Bei ATOMKRAFTwerken ist das NICHT der Fall! Dort wird Materie vernichtet und Energie freigesetzt, die effektiv das Gleichgewicht des Planeten in Richtung Erwärmung verschiebt!!

Man muss gar nicht mal über Gefahren von einem GAU und Atommüll debattieren. Alleine der aufheizende Einfluss auf das Klima ist Grund
genug, AKWs nicht zu betreiben. Aber das alles wird eben NICHT beachtet von allen CO2 Feinden, den so besonders rührigen „KLIMA-AKTIVISTEN“

Früher machte ich mir sorgen um Peak-Oil, dem Rückgang des Öls. Mittlerweile sorge ich mich viel mehr um Peak-Brain, dem Rückgang der Hirnleistung. Sicher kann meine Ansicht verstanden werden als Beleidigung für jeden Klima-Aktivisten.

(Dann haben sie vielleicht nicht kapiert warum ihr Einsatz nichts taugt, also Beweis für Peak Brain?)

Ich verstehe jede Aktion eines „Klima-Aktivisten“, zwar als gut gemeint, jedoch langfristig als Beleidigung gegen den Planeten.

 

Am 14.3. 2019 wurde Greta Thunberg aufgefordert sich für Atomkraftwerke, als „wirksamste Waffe gegen den Klimawandel“ zu positionieren:

Greta, go nuclear!
https://nuklearia.de/2019/03/14/greta-go-nuclear/

Drei Tage später, am 17.3.2019, kommt Gretas Stellungsnahme auf Facebook:
PRO ATOM!!

„Nuclear power can be a small part of a very big new carbon free energy solution, especially in countries and areas that lack the possibility of a full scale renewable energy supply“

Übersetzung:
Atomkraft kann ein kleiner Teil einer sehr großen neuen Lösung für kohlenstofffreie Energie sein, insbesondere in Ländern und Gebieten, in denen die Möglichkeit einer vollständigen Versorgung mit erneuerbaren Energien fehlt.

https://www.facebook.com/gretathunbergsweden/posts/793441724356983

Vereinzelt berichten auch diverse Seiten darüber:
https://www.blick.ch/news/ausland/klima-ikone-ueberrascht-greta-thunberg-setzt-auf-atomenergie-id15226465.html
https://www.journalistenwatch.com/2019/03/20/klima-greta-atomkraft/

Kritisch bezüglich dem Link von nuklearia setzt sich diese Seite auseinander:
https://kraz.ac/die-atom-mafia-luegt-sich-in-die-klimabewegung-3948

Im übrigen gab es einen Tag nach der Aufforderung „Greta, go nuclear!“, also am 15.3.2019, im Bundestag eine aktuelle Stunde zum Thema:
„Klimastreiks der „Fridays for Future“-Bewegung“.

Eine interessante Rede daraus:
https://youtu.be/BcE8oWkLEmk
Hinweis: Die Auswahl des Films erfolgte unabhängig von einer Parteizugehörigkeit des Redners.

Zur Erinnerung:
Am 21.12.2018 las ich per email von einem an Permakultur interessierten Menschen, daß Greta Thunberg doch mutig sei, das auszusprechen, was wenige wagen. Bis dato war mir Greta Thunberg nicht weiters aufgefallen.

Mittlerweile sind gerade mal drei Monate vergangen und Greta ist weltweit bekannt geworden.

Mein Kommentar dazu:
Noch nie habe ich Greta als „mutig“ empfunden.

Mutig ist es heutzutage, die Massenmedien zu kritisierten.
Mutig ist es heutzutage, ohne Handy zu leben.
Mutig ist es heutzutage, die deutsche Rechtschreibung einzuhalten (z.B. ohne Gendersternchen und sonstigem).
Mutig ist es heutzutage, logisch zu denken und darüber zu reden.
Mutig ist es heutzutage, das Wort „Volk“ zu benutzen, selbst wenn es nur um ein „Bienenvolk“ geht oder wenn man „Volkswagen“ fährt.

Aber Greta?

Im übrigen steht auf dem oben verlinkten Facebook-Post von Greta, daß am 15. März 1,5 Millionen Schüler streikten an 2083 Plätzen in 125 Ländern auf allen Kontinenten.

Jetzt schon gilt Greta als „Frau des Jahres“ in Schweden, ist für den Nobelpreis vorgeschlagen, und bekommt die „goldene Kamera“ in Berlin.

Krass, was?
Und dann soll es noch Leute geben, die glauben, dass dies alles die Leistung des Mädchens sei.
Und noch dazu angeblich basierend auf „Nicht-„Leistung, genau gesagt: Schulstreik.

Schon lange warne ich vor PeakBrain, aber, daß es so schnell geht, ahnte selbst ich nicht.

In den Permakultur-Kreisen gab es ja schon lange viele Klima-Aktivisten (die auf meine Bedenken bisher nicht hören wollten).
Wie geht es Euch nun mit dieser Greta-Geschichte?
Könnt ihr da locker mitziehen?
Oder wird es Euch langsam unheimlich?

Konstantin

 

****************
Nachtrag:

Ich bekam schriftliche Rückmeldung, daß das Zitat von Greta aus dem Zusammenhang gerissen sei.

Darauf antwortete ich:

seit wann interessiert es, ob Zitate aus dem Zusammenhang gerissen sind?
Beispielsweise wird bei den Diffamierungen gegen Anastasia-Bücher und deren Leser auch munter „aus dem Zusammenhang gerissen“ nur um die Leser antisemitisch, rassistisch etc. darzustellen.

meine Antwort bezüglich Gretas Aussage:
Die Ausrede, daß Greta geschrieben hat, „Personally I am against nuclear power,…“ entschuldigt nicht, daß der Text so weiter geht: „but according to the IPCC, it can be a small part of a very big new carbon free energy solution, …“ (weiter siehe oben).

Greta hätte auch schreiben können: Ich bin gegen Atomstrom und widerspreche daher der Meinung des IPCC. Das tut sie aber gerade nicht. Der Text ist ganz präzise so geschrieben, daß es auf mich wirkt wie ein Testballon: Gibt es Widerstand, dann deutet ihr Pressesprecher darauf, daß sie doch geschrieben habe, sie sei dagegen. Gibt es keinen Widerstand, dann kann Gretas Pressesprecher locker auf den IPCC verweisen (angebliche Fachleute) und sie in Schutz nehmen, daß sie als Schulmädchen ja nur ihre ganz persönliche Meinung geäußert hatte, aber eben gar keine Fachkenntnis haben kann.

***

Auf meinen Kommentar, wer sich denn dafür interessieren würde, ob Zitate aus dem Zusammenhang gerissen seien, kam dieser Text (gekürztes Zitat):

es interessiert weil es anzeigt, inwieweit jemand Interesse am
Gesamtzusammenhang und am Gegenüber hat, wenn er die Absicht seines
Gesprächspartners „nachhaltig“ erfassen möchte. Dazu gehört, dass man
dessen Äusserungen nicht verfälscht.
Ist ein antiquiertes Konzept, nennt sich intellektuelle Redlichkeit.

Darauf meine Antwort:

mich interessiert es seit je, Zitate im Zusammenhang zu verstehen UND sie möglichst so zu verwenden, daß die eigentlichen Aussagen nicht verfälscht werden.

Deshalb habe ich das Zitat nicht verfremdend aus dem Zusammenhang gerissen.

Im übrigen trage ich auch die Vermutung, daß Greta ihre Texte nicht schreibt, sondern ihr zugeflüstert wird, oder gleich alles von anderen fertig geschrieben und nur unter ihrem Namen veröffentlicht wird.

Ich sehe intellektuelle Redlichkeit jedoch in keiner Weise antiquiert, sondern zwingend nötig für nachhaltige, permakulturelle Zukunft!

Auf jeden Fall haben folgende Personen dargelegt, daß ihnen intellektuelle Redlichkeit fremd ist:

Andrea Vetter, Anja Humburg und Lara Mallien
Beweis: https://oya-online.de/article/read/2777-anastasia_die_macht_eines_phantoms.html

Judit Bartel, Joel Campe, Birte Friebel und Clara Hencke
Beweis: https://permakultur.de/neuigkeit/anastasia-und-familienlandsitzbewegung/

Ich bin zu 100% sicher, daß es neben mir niemanden gibt, der auch nur annähernd so gut wie ich die Permakultur kennt und praktiziert (seit nunmehr 33 Jahren!) UND gleichzeitig die Anastasia-Bücher und deren Leser kennt (seit nunmehr 13 Jahren. Und ich habe den Anastasia-Index geschrieben). Darüber hinaus bin ich seit Jahrzehnten nicht anonym unterwegs sondern bekannt mit Wohnort und Kontaktdaten und bin seit jeher bekanntermaßen offen für Interviews.

Wäre auch nur ein Funken Interesse gewesen, über die Anastasia-Bücher und deren Leser in intellektueller Redlichkeit zu schreiben, dann hätten die genannten Personen ZUERST mit mir Kontakt aufgenommen UND den von ihnen erstellten Textentwurf bei mir vor Veröffentlichung noch mal durchsehen lassen.

Dies geschah nicht.

Es ist sogar noch viel schlimmer:

Eine Journalistin der Oya (eine von den drei genannten) hatte mich beim Anastasia-Festival interviewt UND es kam davon nichts, rein gar nichts in dem Artikel!

Zweitens: Beim PKI-Artikel habe ich nach der Veröffentlichung längere Abhandlungen geschrieben um die gröbsten Fehler, Diskriminierungen und Beleidigungen zu bereinigen, aber es wurde nur minimal darauf eingegangen.

Ergo: KEIN INTERESSE am Gesamtzusammenhang und am Gegenüber!

*****

Erklärung zum Nachtrag: Ich hatte meinen Text zuerst auf einer Email-Liste für Permakultur geschrieben und dort Antworten erhalten.

Sonntag 10. März 2019

Die weibliche Nachsilbe *-innen* ist diskriminierend!

Aktuell werden ja Unterschriften gegen den „Gender-Unfug“ gesammelt. Auf der anderen Seite gibt es viele FeministInnen und Mitläufer_*innen, die laufend Gendersternchen an allen möglichen und unmöglichen Stellen Wörter reinbasteln um eine angeblich weibliche Form herzustellen, beispielsweise:

Bürger*innenmeister*innen

Ein Fachbegriff in diesem Zusammenhang lautet: Movierung
Damit wird die Ableitung neuer Wörter bezeichnet, wodurch das Geschlecht spezifiziert wird.
siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Movierung

Dabei wird beispielsweise die Nachsilbe (Suffix) -in an das neutrale oder männliche Wort angehängt:

  • König → Königin
  • Schauspieler → Schauspielerin
  • Bürger → Bürgerin

Geht man von der Einzahl  in die Mehrzahl wird aus der Silbe -in die Silbe -innen:

  • Königin → Königinnen
  • Schauspielerin → Schauspielerinnen
  • Bürgerin → Bürgerinnen

Die Silbe -in ist sichtbar die Verkleinerung oder auch die Abkürzung der Silbe -innen.

Mit den Nachsilben -in und -innen wird die weibliche Form eines Wortes geformt. Im Sinne von angeblicher „Gleichberechtigung“ wurde in der Vergangenheit von mancherlei Interessengruppen laufend darauf bestanden, daß die weibliche Form auch geschrieben und gesprochen gehört. Für den Basisimpuls „Forderung nach Gleichberechtigung“ kann man ja noch Verständnis entwickeln, wobei dazu zwei Glaubensmuster gehören: Einerseits, daß keine Gleichberechtigung da ist und andererseits, daß Gleichberechtigung überhaupt möglich ist. Dies soll allerdings jetzt nicht das Thema sein.

Bei all den Debatten um -in und um -innen fand ich bislang nie Gedankengänge, WARUM denn -in und -innen die weibliche Form bezeichnen! Hat sich denn da noch nie jemand Gedanken dazu gemacht?

Ich sehe es so:

Das Wort „Innen“ bezeichnet das Innen im Gegensatz zum Außen.

Sollte sich die grundlegende Bedeutung ändern, nur weil das Wort zu einer Silbe, zu einem Wortteil wird?

Schlecht vorstellbar.

Wieso ist dann das Wort „Innen“ verknüpft mit der weiblichen Form?
Dann müsste ja das Wort „Außen“ verknüpft sein mit der männlichen Form!

Hm, da kommt einem sofort das archaische Bild in den Sinn:
Die Männerwelt ist auf der Jagd (Außen) und die Weiblichkeit ist zuhause am Herd und bei den Kindern (Innen).

Das Wort „Innen“ bedeutet auch die Innenseite des Menschen, also das Herz, die Gefühle, das Gespür, die Intuition usw. – allesamt Aspekte, die früher der Weiblichkeit zugeordnet wurden!

„Männer“ sind doch „hart“, fühlen keinen Schmerz, ziehen in den Kampf, wollen Helden sein, wollen sich mit Arbeit bestätigen usw.
Hm, das klingt heftig nach „Außen“… zumindest in den archaischen Bildern…

Wenn schon, dann wären die weiblichen und männlichen Formen so:

  • Königinnen – Königaußen
  • Schauspielerinnen – Schauspieleraußen
  • Bürgerinnen – Bürgeraußen

Aber sollen jetzt alle Männer mit solchen Begriffen angesprochen werden, wie:
„Hallo Herr Meier, sie sind also der neue Maureraußen. Haben Sie auch die Baugenehmigung vom Bürgeraußenmeisteraußen dabei?“

 

Allerdings ist es eine schwere Diskriminierung, wenn man behaupten würde, daß Männer nur im Außen agieren und kein Herz hätten, keine Gefühle, kein Gespür, keine Intuition, kein „Innen“!

Das wäre genauso diskriminierend, wie wenn man behaupten würde, daß weibliche Menschen nicht Außen arbeiten dürfen, nur im Innendienst sein dürfen und Haushaltsarbeit machen müssen!!

Ergebnis: Die Nutzung der Nachsilben -in oder -innen ist diskriminierend und sexistisch!

 

Sonntag 10. März 2019

Grüße aus der Steiermark

Vor ein paar Tagen bekam ich diese email, die ich mit Genehmigung des Autors hier veröffentlichen darf:

Lieber Konstantin,
Ich hab die ersten drei Bücher über Anastasia gelesen.
Und da sind schon einige wundersame Dinge passiert.
Es hat sich bereits eine telepathische Verbindung mit Anastasia eingestellt.
Und beim Lesen eines Buches war plötzlich eine Träne auf der Buchseite.
Aber nicht von mir!
Da dürfte sich etwas aus dem »Nichts« manifestiert haben.
Es scheint eine Ankündigung gewesen zu sein.
Es fließen viele Freudentränen beim Lesen.
Sehr reinigend.
Ich hab ein 1,7 ha Stück Wald, der jetzt von mir zu einem Erlebniswald umgestaltet wird.
Ich bin mit Anastasia verbunden und lass mich auf die Führung der Intuitionen ein.
Es wird ein spannendes Jahr, dem viele weitere folgen werden.
Ich fühle, wir werden uns mal begegnen.
Ganz liebe Grüße aus dem Steirischen Vulkanland, Albert Nama’Ba’Ronis

 

Samstag 9. März 2019

Insektensterben durch Ökostrom-Windparks!

Schon länger weiß ich um den Unsinn großer Windkraftanlagen und habe auch schon öfters hier im Blog kritisch zur Windkraft geschrieben:

http://www.konstantin-kirsch.de/2015/12/offene-fragen-zur-energiewende.html
http://www.konstantin-kirsch.de/2017/05/vier-gebote-der-klimawandel-religion.html
http://www.konstantin-kirsch.de/2018/02/windkraftanlagen-sind-sondermuell.html
http://www.konstantin-kirsch.de/2018/07/klimawandel-durch-windkraftanlagen.html
http://www.konstantin-kirsch.de/2019/03/wetteraenderung-durch-windkraftanlagen.html

Jetzt kommt die aktuelle Meldung, die einigen „Ökos“ gar nicht schmecken dürfte:

Windparks töten Massen an Fluginsekten!

Quelle:
Deutsches Zentrum für Luft. und Raumfahrt
Fluginsekten – Studie zu Wechselwirkungen von Fluginsekten und Windparks
https://www.dlr.de/tt/desktopdefault.aspx/tabid-2885/4422_read-53289/

„Fluginsekten nutzen zur Migration nämlich starken Wind in bis zu 2.000 m Höhe. […]  Dabei zeigt sich, dass ausgewachsene, flugfähige Insekten kurz vor der Eiablage in großen Schwärmen hohe, schnelle Luftströmungen aufsuchen, um sich vom Wind zu entfernten Brutplätzen tragen zu lassen. Die Jahrmillionen alten Pfade, die sie dabei nutzen, werden seit etwa 30 Jahren zunehmend von den Rotoren großer Windkraftanlagen gesäumt, deren Rotorblätter mit Blattspitzengeschwindigkeiten von mehreren hundert Stundenkilometern die Luft durchschneiden. Eine Modellanalyse beziffert die heute in Deutschland potenziell gefährdeten Insektenmengen mit etwa 24.000 t pro Jahr, und die beim Durchqueren der Rotoren entstehenden Verluste mit mindestens 1.200 t pro Jahr bzw. etwa 5-6 Mrd. Insekten pro Tag während der warmen Saison. […] Als Folge davon tritt teilweise massiver Insektenschlag an Rotorblättern auf, der die Leistung von Windkraftanlagen um bis zu 50 % gegenüber ihrem erwarteten Wert verringern kann „

Quelle: https://www.dlr.de/tt/Portaldata/41/Resources/dokumente/st/et_1810_10_3_Trieb_BCDR_51-55_ohne.pdf

Der Leistungsrückgang durch Verschmutzung ist längst bekannt. Dies führte zur Etablierung einer Reinigungsindustrie für Rotorblätter beispielsweise mit dem Helikopter:

Zitat:

„Nach 20 Jahren Erfahrung in der Reinigung von Isolatoren an Hochspannungsleitungen mit Hubschraubern hat HeliTechnics ein effektives, wirtschaftliches und sicheres Verfahren zur Reinigung von Rotorblättern entwickelt. […] Reinigung von Blättern nach Verschmutzung durch Insekten […] Die Leistung der Windturbine ist durch diese Verschmutzung geringer, verursacht werden Verluste in der Stromerzeugung zwischen 5% und 25%“

Quelle (es gibt viele weitere Firmen, diese wurde per Zufallsfund ausgewählt):
https://www.sparesinmotion.com/de/leistungen/rotorblattservice-reparatur/rotorblattreinigung-aus-der-luft-mit-hubschrauber

Die Klima-„Medizin“ Windstrom hat also deutliche Nebenwirkungen.

Sollen wir uns nun freuen über Monsanto, Neonicotinoide und sonstige Insektenvernichter – weil dies hilft, daß nach Ausrottung der Insekten, der Windstrom effizienter produziert werden kann?

Oder sind die Insekten vielleicht doch wichtig und erhaltenswert für ein nachhaltiges Ökosystem?
Dann müssten aber alle Windkraftanlagen still stehen oder noch besser abgebaut werden!
Ein paar Hinweisschilder „Windpark bitte umfliegen“ taugen nichts. So was interessiert keine Insekten (und auch keine Raubvögel).

Die „Luft“ und der „Wind“ sind mehr als tote, technische Gase in Bewegung. Es ist ein Lebensraum, ein Biotop!

Kann man Gärtner, als Freund der Permakultur, als Freund von Wald und Bienen, noch für Windkraft sein?

Ab wann stoppt z.B. die GLS Bank die Werbung und die Kreditvergabe für Windparks?
Ab wann verlieren „Ökostrom“-anbieter ihre Zertifizierung als „Öko“, solange sie Windstrom mit anbieten??

Freitag 8. März 2019

Der Witz des (Frauen-)Tages: Greta Thunberg wird ‚Frau des Jahres‘ in Schweden!

Bei dieser Nachricht hat es mich vor Lachen fast vom Stuhl gehauen: Greta, die gerade mal 16 jährige Klimahysterikerin wird als „Frau“ bezeichnet und noch dazu als „Frau des Jahres“. Na, wenn das kein Zeichen von gesellschaftlicher Infantilisierung ist (Absenkung des allgemeinen mentalen Niveaus auf eine kindliche Entwicklungs­stufe).

Ich kann ja nicht einschätzen was in schwedischen Schulen Freitags auf dem Lehrplan steht. Vielleicht steht dort einiges, was es nicht wert ist zu lernen (z.B. 9/11 – Geschichtsfälschung / Frühsexualisierung / CO2-Treibhauseffekt usw.). Möglicherweise gibt es aber im schwedischen Lehrplan auch noch Naturwissenschaften wie Mathe, Chemie und Physik. Und wenn sie dort genau aufpassen würde, selber denken würde und verstehen lernt, wie die Natur funktioniert, dann würde sie vermutlich anders über das Thema Klima denken und erst recht nicht für CO2-Reduktion aktiv werden. Aber vielleicht hat sie ausgerechnet die Naturwissenschaften boykottiert, denn ohne Fachwissen, ohne kritischen Geist und ohne Alles-immer-wieder-in-Frage-stellen (gehört zur echten Wissenschaft dazu) lebt es sich leichter…

Was ich viel auffälliger finde: Da wird ein minderjähriges Kind als „Frau“ bezeichnet!
Was ist das wieder für eine Sprachvergewaltigung?

Das Wort „Frau“ bedeutet NICHT: „weiblicher Mensch“ sondern: „Herrin, Herrscherin“.
Das Wort stammt vom althochdeutschen „frouwâ“ (mittelhochdeutsch: frouwe) mit der Bedeutung: Herrin

Das Wort „Frau“ ist Ausdruck eines Herrschaftssystems und steht gerade NICHT für Gleichberechtigung.
Und wenn dann noch die Sprache vermurkst wird mit dem angeblichen Wortpaar: „Mann und Frau“, dann ist klar, daß dies vielleicht üblich, aber der Ausdruck der Diskriminierung, der Erniedrigung des Männlichen ist. Wer das nicht sofort versteht, möge sich mal das umgedrehte Wortpaar vorstellen: „Herr und Weib“. Das gäb umgehend einen Aufstand. Aber warum eigentlich – es wäre doch gerecht!

Die passenden sprachlichen Wortpaare lauten:

Gentleman und Lady
Sir und Dame
Herr und Frau   (siehe auch: Freiherr/Freifrau – Gutsherr/Gutsfrau – Hausherr/Hausfrau)
Mann und Weib

Man schreibt bei der Briefanrede beispielsweise richtig: „Sehr geehrter Herr …, sehr geehrte Frau…“

Man könnte die Thunfisch-Gräte – äh Grete auch nicht wirklich als „Weib des Jahres“ bezeichnen. Dazu sollte sie zumindest volljährig sein. Passend wäre vielleicht: „Mädchen des Jahres“

Oder soll mit der Wahl des Begriffes „Frau“ uns ins Unterbewusstsein eingepflanzt werden, daß diese kleine fremdgesteuerte Klimahysterikerin nun unsere neue Herrin, Herrscherin sein soll, sein wird, ja dies schon ist?

Ihr Polit-Programm ist kurz und knapp:

Bildung und CO2 ist schlecht – Panik ist gut

Wenn sie doch zumindest die Bücher „per Anhalter durch die Galaxis“ gelesen hätte, dann wüsste sie, daß der große galaktische Reiseführer die Aufschrift trägt:

KEINE PANIK

Dazu passend ein Zitat aus dem GelbenForum:

Wenn in der Natur Dinge aus dem Gleichgewicht (Hysterese) geraten, z.B. durch epidemisch auftretenden Schwachsinn, dann renkt die natürliche Selektion das schnell wieder ein. Diese Gesetzmäßigkeiten sind beim Menschen nicht aufgehoben … mach dir also keine Sorgen, das Problem wird in nicht allzuferner Zukunft gelöst.

 

Donnerstag 7. März 2019

Stopp Gendersprache jetzt!

Fast nie beteilige ich mich im Internet an irgendwelchen Petitionen oder „Unterschriften“. Jetzt habe ich aber etwas entdeckt, wo ich sofort mitgemacht habe: Ein Aufruf die absurde Gendersprache  zu stoppen!

Hier ein paar Infos dazu:
https://juergenfritz.com/2019/03/05/nein-zur-gendersprache/

und hier gehts zur Beteiligung:
https://stop-gendersprache-jetzt.de/mitzeichnen/

*****  Update *****

Direkt nach dem Veröffentlichen meines Beitrags lese ich einen sehr schönen Artikel von Hadmut Danisch zum Thema:
http://www.danisch.de/blog/2019/03/07/stop-gendersprache-jetzt/

Hier der Link zu einer weiteren Aktion (öfters versuchen, die Seite ist wegen Massenandrang oft nicht erreichbar):
https://vds-ev.de/gegenwartsdeutsch/gendersprache/gendersprache-unterschriften/schluss-mit-dem-gender-unfug/

***** Nachtrag *****

https://www.z-v-l.org/nachrichten-leser/sprachdiktaten-widerstehen.html

Mittwoch 6. März 2019

Elektromobilität anno 1900 bis 1980

Derzeit gelten elektrische Autos als „umweltfreundlich“, als „zukunftsweisend“, als „grün“, als „modern“ und so weiter.
Insbesondere sollen sie einen Beitrag zum „Klimaschutz“ geben.

Nun, wer mit nüchternem Blick auf die Werbung für diese Antriebsart schaut, findet selten Angaben woher denn der Strom kommen soll, mit dem diese Autos fahren sollen. Und noch viel seltener wird betrachtet, wie viel Energie verloren geht bei der Stromherstellung, beim Stromtransport, bei der Stromspeicherung usw.. Und praktisch NIE wird darauf eingegangen, wie viel Energie und wie viele Rohstoffe nötig sind zur Herstellung dieser Autos, zur Herstellung der Akkus, der Kraftwerke, der Stromleitungen und so weiter.

Dankenswerterweise hat unlängst der Mitteldeutsche Rundfunk einen Beitrag gesendet, der in der Mediathek abrufbar ist:

„Elekromobilität anno 1980“
https://www.mdr.de/mediathek/mdr-videos/c/video-276286.html

Der Film dauert nur 6:30 Minuten und beinhaltet viele alte Aufnahmen.

Denn Elektromobilität ist so ziemlich eine der ältesten Antriebe der Autotechnik! Es ist also in keiner Weise „neu“ oder „zukunftsweisend“. Elekrtomobilität ist eine veraltete Idee, etwas, das sich von Anfang an nicht so bewährt hat, als dass es eine Massenanwendung geworden wäre.

Im Film wird darüber berichtet, daß in der DDR ein Elektromobil zugelassen wurde zur Benutzung auf öffentlichen Straßen, jedoch wurde die weitere Entwicklung verboten!

Den Hinweis auf diesen Film fand ich in einem Beitrag im gelben Forum, aus dem ich nun etwas ausführlicher zitiere. Einen Satz in dem Zitat markiere ich fett, denn er benennt die Situation sehr prägnant!

Zitatquelle: http://www.dasgelbeforum.net/mix_entry.php?id=482524#p482620
Username des Autors: solstitium

Warum E-Mobilität in der DDR vorausschauend verboten wurde

Im davon fortführenden mdr Beitrag wird beiläufig gezeigt, dass Elektromobilität nicht nur ein alter schier uralter Hut, quasi Zylinder ist, wo auch bei allergrößter Anstrengung (wie derzeit) kein Kaninchen mehr herauszuzaubern ist.

https://www.mdr.de/mediathek/mdr-videos/c/video-276286.html

Und in der Beiläufigkeit versteckt sich noch ein Satz der, wenn man sich traut, darauf einzulassen, es in sich hat:

Die DDR hat die weiterführende Entwicklung von akkubetriebenen (Elektro-) PKW VERBOTEN!

Eine Begründung des Verbotes zu finden, wird sich der eine oder Andere leicht tun, indem er es auf die damals vorherrschende Dummheit zurückführt, die schlussendlich ja auch zum für uns alle erkennbaren Untergang der DDR geführt hat.

Ich meine allerdings, dass diese Begründung nicht zutrifft.

Wer mit der DDR Wirtschaft geringe Berührungspunkte hatte, weiß, dass hinsichtlich vorhandener Ressourcen und deren Planung, sparsamster Einsatz von oben herab verordnet worden ist.

Der Trabbi war nicht von ungefähr nur 600 kg schwer. Sicherheit hätte hier und dort sicher mehr Gewicht erfordert, die Ressourcen erlaubten dies schlicht nicht.

Minimalismus, insbesonders im Umgang mit z.T devisenträchtigen Ressourcen, war an der Tagesordnung!

In der Regel wurde der etwaige Ressourcenverbrauch genauestens und penibel geplant.

Dabei wurde alles vorhandene (Arbeitskraft/Infrastruktur) ausgepresst und das zuweilen bis zur Unerträglichkeit, wer sich noch an die Gebäude und Straßen, die man auch heute noch finden kann, erinnert.

Die DDR war der größte Braunkohleförderer weltweit.
Die Braunkohle reflektierte einerseits den Energiehunger der Bevölkerung aber andererseits vor allem der Wirtschaft. Und diese Wirtschaft lieft vor allem für den Export, welcher seinerseits wiederum erforderlich war, um die Devisen für den Kauf der nicht im Land verfügbaren Rohstoffe einzunehmen.

Die im Film vorgestellte und zweifelsfrei funktionierende e-mobilität bekam als Prototyp nur die Straßenzulassung, mit der gleichzeitigen Verpflichtung des Entwicklers, jede weitere Entwicklung einzustellen, also nichts über den Betrieb des Prototyps, der funktional heute im Museum zu besichtigen ist, hinaus zu tun.

Die ist zunächst erst mal nicht zu verstehen, wenn man hier konkret einheimische Energiequellen (Kohle) gegen ausländische devisenbedingende Energiequellen (Öl) hätte substituieren können.

Dennoch tat man es, warum?

Weil die Ressourcen schlicht nicht mehr vorhanden waren.

Schon die ordinäre Stromproduktion machte aus der Gegend hinter den Kohlekraftwerken die luftseitig unbewohnbarsten Dörfer des Planeten.

Mölbis, hinter Espenhain, mitten im Kohlerevier unweit Leipzig, stand dafür, dass die Bewohner wegen der Lufverschmutzung nachweislich 10 Jahre früher ablebten, als der Durchschnitt.

Die friedliche Revolution 1989 kam aus Leipzig.
Leipzig drohte wegen des Strom (Kohle-)hungers bereits ohne E-Mobilität vom Süden her via Markkleeberg weggebaggert zu werden.
Die Revolution hatte also starke Energiehungerkomponenten also Unzufriedenheit der Bürger in Folge des Verlustes ihrer Heimat in Folge des exorbitanten Strombedarfes auch schon ohne Stromautos.

Die vorgelagerte Prozesskette (Umwandlungsverluste/Speicherung) macht Strom zum mit Abstand dreckigsten Energieträger.

Bis vor 10 Jahren wurde dies bei den Energieberechnungen für Gebäude mit einem Faktor ~ 2,5 „eingepreist“ weshalb es nach den temporär von der Kraftwerksbranche forcierten Nachtspeicheröfen bis in die 70er jahrelang keine „echte“ Stromheizungen für Gebäudeneubauten mehr gegeben hat, es war nachweisseitig schlicht unmöglich, so zu bauen (Ausnahme: die „Stromheizung“ Wärmepumpe).

Der Faktor 2,5 beruht auf physikalischer Grundlage, dass eben bei Wohnraum oder Trinkwarmwasserbeheizung mittels Strom, der 2,5 fache Wert an Energie aus anderen Quellen vorher zur Verfügung gestellt werden muss!

Die DDR agierte sogar offensiv gegen Elektromobilität.
So führte die Abschaffung der Straßenbahn im bis dato hinsichtlich Luftsauberkeit im Europavergleich ganz hinten rangierenden Zwickau zu einer spürbaren Luftverbesserung und das nur, weil fortan dieselbetriebene Busse statt Straßenbahnen den ÖPNV bis auf eine einzige verbliebene Reststrecke erledigten.

Wie kam das?

Mindestens eines der Kohlekraftwerk für die Stromproduktion war im Stadtgebiet!

Straßenbahnen haben gegenüber dem akkubetriebenen PKW rein technisch, aber auf die Personenzahlbeförderung gerechnet noch klarer erkennbar sehr viel höheren Wirkungsgrad!

Die Akkuspeicherverluste gibt es schlicht nicht!

Die DDR verbot also die im Film gezeigte E-Mobilität aus drei Gründen:

1. der ungleich höhere Energiebedarf der Stromfahrzeuge
2. die damit einhergehende unvorstellbare Umweltverschmutzung
3. der daraus folgenden Unmut der Bevölkerung der schon so ein Sargnagel des DDR Systems wurde

Physik bleibt Physik, egal wie man die Gesetze dazu manipuliert und anpasst.

Der gegenwärtig stromautodiskussionsbedingte Einbruch der globalen Automobilproduktion, der sich beim Hauptautomobilbauer Deutschland freilich am stärksten bemerkbar macht, und zu mindestens 200.000 vernichteten Existenzen nebst Familien Kinder und Beifang sind wir da schnell bei 5 bis 10 Mio Betroffenen, wird der Sargnagel des gegenwärtigen Systems sein.
[…]

 Tatsächlich nachhaltig praktikabel können meiner Ansicht nach jedoch E-Bikes sein. Da ist an erster Stelle das Gewicht reduziert (im Vergleich zu Autos). Es geht um andere Reichweiten und Transportmengen. Ein E-Bike kann man auch sehr leicht aus eigener Solarzelle nachladen. Meist wird eh nur bei Sonnenschein geradelt und weniger in der sonnenarmen Winterzeit. Das E-Auto wird jedoch keine Massenanwendung werden weil ganz schlicht weder die Rohstoffe noch die Strommenge dafür vorhanden oder herstellbar ist.