Fragen an Konstantin

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Freitag 2. August 2019

Honigernte mit der Einraumbeute

Diesen Frühling lernte ich die Einraumbeute vom Mellifera e.V. kennen.
https://www.mellifera.de/blog/mellifera-einraumbeute/

Ende März kaufte ich zwei Bienenvölker mit dem Rähmchenmaß Deutsch-Normal. Mit einen selbstgebauten Adapter konnte ich diese Waben oben auf die Einraumbeute aufsetzen. Die Bienen bauen dann nach unten in die Einraumbeute.

Hier ein Bild direkt nach dem Neubezug. Viele Bienen sind außen herumgeflogen und müssen sich erst mal neu sortieren mit dem neuen Standort, der neuen Beute und dem Flogloch:

Innenansicht am 7. Mai. Viele Bienen hängen schon unter den Bruträhmchen der Einraumbeute. Das sieht nach Schwarmstimmung aus!

15. Mai: Ein Schwarm mit der alten Königin ist geflogen, aber nicht weit gekommen. Er liegt im Gras, direkt neben dran:

Ich stülpe eine Schwarmfangkiste drüber und lasse die Bienen darin hochlaufen. Dann kamen sie eine Nacht in den Keller.

Am Folgetag ließ ich sie in eine Einraumbeute-Ablegerkiste weil ich gerade keine neue Einraumbeute übrig hatte.
Darin konnten sie erstmal starten. Einmal habe ich eine kleine Menge Zuckerwasser gegeben, aber der Scharm war stark (2,1 kg) und die Trachtlage war sehr gut, so konnten die Bienen ohne meine weitere Unterstützung gut loslegen.

Am 26. Mai hatten sie schon auf 7 Waben sehr starke Bautätigkeiten.

Am 15. Juni konnte ich sie schließlich in eine neue Einraumbeute (ERB) umhängen, die ich allerdings deutlich umgebaut hatte. (bessere Dämmung, dickere Aussenwand, dampfdurchlässiger Dachaufbau)

Anfang Juli habe ich die alte Königin sowie eine Brutwabe und zwei Honigwaben entnommen zur Ablegerbildung.
Eine Woche später habe ich in der ERB eine neue junge Königin zugesetzt.

Heute habe ich das Volk durchgesehen, drei fast volle Honigwaben entnommen, nicht ausgebaute Rähmchen entfernt und mit einem Trennschied das Volk eingeengt als Wintervorbereitung. Nun hat es 11 Rähmchen mit ca. 15 kg Honig zum Überwintern. Zufüttern muss ich nicht, dann Vorrat haben sie damit ausreichend.

Eine ERB-Honigwaben, wenn sie komplett ausgebaut wäre, könnte 3,5 kg Honig enthalten.
Meine Waben sind nicht ganz ausgebaut, kommen nur je auf knapp 3 kg.
Die drei Honigwaben sind zusammen mit ca. 8,5 kg Honig gefüllt:

Im Bild auch gut erkennbar der selbstgebaute Wabentransportkasten.

In einer Woche, beim Bienenseminar, werden wir den Honig aus den Waben holen, abfüllen, Met herstellen und vieles mehr:
https://www.waldgartendorf.de/seminare-veranstaltungen/

Mittwoch 31. Juli 2019

Verputz der Earthbag-Mauer

Ende 2017 baute ich mit mehreren Freunden eine Stützwand in Earthbag-Bauweise:
http://www.konstantin-kirsch.de/2017/11/earthbag-stuetzmauer-rohbau-fertig.html

Ich hatte etwas Zementschlämme über die Säcke gestrichen und die Säcke abgedeckt um das Material vor UV-Strahlen zu schützen.

Als ich die Säcke nach ca. einem halben Jahr wieder aufdeckte, war viel von der Zementschlämme abgeplatzt, vielleicht durch den Frost im Winter. Die Haftung auf den Plastiksäcken ist auch nicht sehr gut:

 

Im Sommer 2018 kam der Vorputz inkl. Armierungsgewebe drauf:

 

 

 

 

So sah die Mauer aus als der Vorputz fertig war:

Nun durfte sie den ganzen Winter frei bewittert werden, sich eventuell noch mal setzen, Risse bekommen, Spannung abbauen usw.

In der vergangenen Woche, Juli 2019, habe ich dann den Oberputz drüber gezogen. Dafür nahm ich eine Mischung aus Weißzement und rotem Sand. Das ergab eine Farbe, die leicht ins Terra-Cotta geht. Leider wurde sie etwas fleckig. An den Zusatzstützen habe ich ein paar Mosaikfliesen als Dekoration mit eingefügt.

Damit die Mauer eine gleichmäßige Farbe bekommt werde ich sie wohl noch mal an einem Stück mit einer Zementschlämme anstreichen. Davor soll die jetzt aufgebrachte Schicht jedoch erst ein mal aushärten.

 

Dienstag 30. Juli 2019

Enteignet die taz!

Es gibt zu wenige Bäume, auch, weil es zu viele Zeitungen gibt. Denkt selber statt taz zu lesen! Denn deren einstiger Sinn hat sich längst erledigt. (Ironie off.)

Man könnte meinen, die taz hat sich einen Aprilscherz geleistet. Denn sie veröffentlichte einen Artikel mit grotesker Forderung als Überschrift:

Zitat aus der taz:

Enteignet die Kleingärtner!

Es wird zu wenig gebaut, auch, weil es zu wenig freie Flächen gibt. Baut Wohnungen auf Kleingärten! Denn deren einstiger Sinn hat sich längst erledigt.

https://taz.de/Fehlender-Wohnraum-in-Grossstaedten/!5609116/

Inhaltlich wird im Artikel mehrfach in dieselbe Kerbe geschlagen:

Zitat aus der taz:

Heute hat sich diese Form von Kleinsteigentum erledigt. Der Schrebergarten ist verstaubte Bundesrepu­blik, ist Spießertum und Egoismus. Ist Abschottung gegen Fremde, Angst vor Veränderung und überhaupt auch oft rechts, bedenkt man die zahlreichen verwitterten Deutschlandflaggen, die über fast jeder Gartenkolonie wehen. Wer Natur und Erholung in der Stadt will, soll in den Park gehen. Wer ein kleines Idyll abseits vom Stadttrubel sucht, soll aufs Land ziehen. Wer frisches Obst und Gemüse will, soll zum Biosupermarkt gehen.

Nun gelten also schon Kleingärtner als rechts. Nachdem alle Anastasia-Buchleser als rechts diffamiert wurden eigentlich die logische Konsequenz, denn in den Anastasia-Büchern werden die Kleingärtner gelobt. Oder geht die Sippenhaft andersrum: Weil in den Anastasia-Büchern die rechten Kleingärtner gelobt werden, müssen diese Bücher rechts sein?

Nachdem jedoch die Naturfreunde schon die Naturgesetze als rechts diffamiert haben, gilt Gott und jeder, der an Gott glaubt, eh als rechts. Und da die Anastasia-Bücher helfen können wieder zu Gott und zur Schöpfung zu finden, müssen diese Bücher und deren Leser offensichtlich rechts sein.

Im Übrigen hetzt auch das „Zeit-Magazin“ gegen die Kleingärtner. Schon im Januar kam ein entsprechender Artikel mit dem Titel:

Zitat aus der ‚Zeit‘:

Reißt die Hütten ab!

https://www.zeit.de/zeit-magazin/leben/2019-01/kleingaerten-schrebergaerten-wohnungsmarkt

Wen wunderts, daß nach dieser Vorlage ein paar Monate später von der ‚Zeit‘ die Anastasia-Bücher in die rechte Ecke diffamiert wurden. Ist ja logisch, weil jedes Buch rechts ist, wenn darin Kleingärten und Umgang mit lebenden Pflanzen als gut beschrieben wird.

Laufend wird von der linken Presse über einen angeblichen Rechtsruck der Gesellschaft geschrieben.
Ich kann das nicht erkennen. Was ich sehe, nennt sich: Links-Flucht.

Ein geistig gesunder Mensch kann sich meiner Einschätzung nach nicht wohl fühlen bei dem, was derzeit durch „Linke“ geredet und getan wird: Alles was nicht Linksextrem ist, gilt als „rääächts“. Jeder, der versucht in sich zentriert, in seiner Mitte zu sein, derjenige, der versucht die Gegensätze des Daseins in sich in harmonischen Ausgleich zu bekommen, wird von Linken diskriminiert als „räächts“. Dadurch wird eine Spaltung der Gesellschaft verursacht oder zumindest gefördert. Diese wird dann von den Linken wiederum den „Räächten“ zugeschrieben. Die Spaltung geht weiter und weiter und schließlich sind die Linken ausgegrenzte Außenseiter, weil sie selbst alles andere ausgegrenzt haben. Die anfänglich vielleicht sinnvoll gewesene Distanzierung zum Rechtsextremismus weicht immer mehr einem Bedarf, sich von Linksextremismus zu distanzieren.

Ich empfinde all dieses linke preudogerechte und preudosoziale Herumgetue als Ausdruck von geistiger Krankheit. Ist ja auch logisch. Mit artgerechtem Lebensraum für Körper und Geist des Menschen hat eine Stadt so gut wie nichts gemein. Die Frage ist nur: Wie können die Kranken wieder gesund werden? Gärtnern wäre ein Weg, beispielsweise in Kleingärten. Wenn die Kranken jedoch die Medizin als bitter, ungenießbar und  „rääächts“ wahrnehmen und deshalb sich der Genesung widersetzen, dann tut mir das leid, ich respektiere jedoch auch solch eine Entscheidung. Aber vielleicht ist all dies nötig. Das Pressesterben hat eh schon lange begonnen und wird munter weitergehen solange Artikel wie oben genannt geschrieben werden. Ich prognostiziere auch das Sterben der Städte. Es sind und bleiben dysfunktionale Strukturen, die nur über Ausbeutung der Umgebung künstlich am Leben erhalten werden können. Städte brauchen Unmengen an Energie. Wird sie knapp, ist es vorbei mit den Städten.

Ich zitiere aus dem Buch ‚Das Leben im Boden. Das Edaphon‘ von R. H. Francé, OLV Verlag:

Aus der Subura des alten Roms, und aus dem Kurfürstendamm des neuen Berlin wird eins Tages doch wieder ein unschuldiges stilles Stück Land, auf dem Rosen blühen und keusch, würzig der Atem der Erde geht als sei es dort nie anders gewesen …

*****

31.7.2019 Nachtrag: Soeben wurde mir dieser Film empfohlen:

 

 

Montag 29. Juli 2019

je komplexer eine Gesellschaft, um so gefährlicher wird der Analphabeth

Vor kurzem hörte ich diesen Spruch über die Gefährdung der komplexen Gesellschaft. Und in der Tat, unsere Gesellschaft wird immer komplexer. Gleichzeitig gibt es immer mehr digitale Demenz sowie Kommunikationsprobleme menschlicher sowie technischer Art. Oft wird durch einen einfachen Tastendruck oder einen Klick etwas ausgelöst, dessen (evtl. falschen) Folgen schneller eintreten, als man es mitbekommen kann.

Zwei aktuelle Beispiele:

Ich bestellte bei einer Onlinedruckerei ein Buch. Dazu musste ich ein PDF für den Buchinhalt senden sowie einen PDF für den Umschlag.
Dabei wählte ich die Zusatzoption „Qualitätskontrolle (von Experten empf.)“ für 12 Euro zusätzlich.

Alles lief reibungslos und wenige Tage später kam die Lieferung. Auf den ersten Blick alles wunderbar, nur als ich das Buch aufschlug verschlug es mir fast die Sprache: Es wurde ein fremder Inhalt in meinen Umschlag gedruckt! Dann hat womöglich jetzt jemand anderes meinen Inhalt mit seinem Umschlag?? Oder ist womöglich eine ganze Serie falsch gedruckt worden???

So kann es gehen, wenn man der Technik und der Automatisierung zu sehr vertraut.

Ich schrieb eine email an die Druckerei in html und Farbe (zumeist schreibe ich Klartext ohne html)

Unbefugte Offenbarung privater Daten!!!!!
Richtiger Buchumschlag – fremder Inhalt!!!!!

Und erklärte den Sachverhalt.
Daraufhin kam eine Antwort:

vielen Dank für Ihre Rückmeldung zu oben genanntem Auftrag. Entschuldigen Sie, dass Sie die Ware nicht in der gewohnten Qualität erhalten haben. Wir gehen der Sache sofort nach.
Damit wir Ihr Anliegen schnellstmöglich bearbeiten können, bitten wir Sie, Ihre Reklamation über das Online-Reklamationsformular einzureichen.

und so weiter, inkl. der Aufforderung, daß ich 10% der erhaltenen Ware fotografieren solle und ihnen das Bild senden soll… eine Aussage, die natürlich nicht passt, wenn man gerade mal ein einziges Exemplar bestellt hatte…

So habe ich ein Bild des teils aufgeklappten Buches gemacht, so daß man Inhalt und Umschlag gleichzeitig sehen kann, und das Reklamationsformular ausgefüllt und angesendet.

Direkt danach erschien eine Mitteilung auf der Webseite:

Ihre Reklamation wurde uns zugestellt. Wir kümmern uns um eine schnellst mögliche und faire Regulierung Ihres Anliegens
Was zeichnet die beste Druckerei aus? Ist es die Größe? Die Technik? Der modernste Maschinenpark? Unserer Ansicht nach sind die wichtigsten Erfolgskriterien die Druckqualität, das Know-how, die Arbeitsweise und Erfahrung der Mitarbeiter. Überzeugen Sie sich selbst.

Jetzt bin ich mal gespannt wann reagiert wird und wie.
Daten zu veruntreuen ist eher ein Verstoß gegen den Datenschutz als nur eine Beschwerde wegen „Druckqualität“.

*****

Ein anderer aktueller Fall: Vor ein paar Tagen bestellte ich 2 to Sand (für den Endputz der Earthbag-Mauer). Ich war dafür extra 8 km gefahren um bei dem Anbieter den gewünschten Sand auszuwählen und nach den Preisen zu fragen. Der Sand kostet grob 30 Euro pro Tonne, die Lieferkosten würden knapp über 40 Euro betragen.
Geliefert wurden dann allerdings 6,1 Tonnen und auf der Rechnung stehen 85 Euro (netto) für die Frachtkosten (16 km Gesamtweg! = über 5 Euro pro Kilometer!). Ich nahm das Telefon und reklamierte mündlich. Nun warte ich was passiert.

*****

Der erste Fall: alles hoch technisiert, voll automatisiert, webbasiert, modern, high-tech und es geht daneben.
Der zweite Fall: reales Material, handwerklich, reale menschliche Begegnung, mündlicher Auftrag und es geht daneben.

Wie geht man mit der immer komplexer werdenden Welt am besten um?
Alles selber machen geht schlecht. Auf jeden Fall scheint es angemessen, immer einzukalkulieren, daß etwas nicht auf Anhieb funktioniert und es zu Verzögerungen kommen kann.

 

 

Montag 29. Juli 2019

Deutscher Fachverband für Agroforstwirtschaft

Anfang April bekam ich eine Einladung zur Gründung des Deutschen Fachverbandes für Agroforstwirtschaft. Ich zitiere aus der damaligen Einladung:

Agroforstwirtschaft, also der kombinierte Anbau von Gehölzen und landwirtschaftlichen Kulturen auf einer Bewirtschaftungsfläche, hat viele Vorteile für den gesamten Agrarsektor. So kann die Einbindung von Bäumen in die pflanzenbauliche Planung erheblich die Bodenerosion vermindern, den Stoffaustrag in das Grundwasser sowie in Oberflächengewässer reduzieren, die Biologische Vielfalt durch die Förderung der Strukturvielfalt in der Agrarlandschaft erhöhen und Landschaften visuell aufwerten. Auch bezüglich des Klimaschutzes (Verminderung der Treibhausgasemission je Flächeneinheit, langfristige Kohlenstoffspeicherung im Holz, usw.) sind Agroforstsysteme als vielversprechende Landnutzungsalternative anzusehen. Ferner besitzt die Agroforstwirtschaft ein großes Potential bezüglich einer verbesserten Klimaanpassung der Landwirtschaft, die sich in einer erhöhten Ertragsstabilität äußert. Mit Blick auf die Freilandhaltung von Tieren kann die agroforstliche Flächennutzung ebenso positive Akzente bezüglich des Tierwohls setzen. Auch betriebswirtschaftlich sind Agroforstsysteme auf vielen Standorten lohnenswert (höhere Biomasseproduktion je Flächeneinheit, größere Produktpalette, usw.). Allerdings fehlen derzeit häufig noch entsprechende (vor allem regionale) Absatzmärkte. Zudem rufen in der Praxis u.a. die vergleichsweise hohe Erstinvestition für Agroforstflächen sowie fehlende Erfahrungen und nicht zufriedenstellende agrar(förder)rechtliche Rahmenbedingungen häufig Skepsis und Ablehnung hervor. Vielerorts sind die Vorteile der agroforstlichen Nutzung auch gar nicht bekannt, denn die Agroforstwirtschaft besitzt derzeit in Deutschland keine schlagkräftige Lobby. Dies soll sich mit der Gründung des DeFAF nun ändern.

Der DeFAF möchte sich für die Anlage, Bewirtschaftung, Verbreitung und Förderung von Agroforstsystemen in Deutschland einsetzen. Er sieht in der agroforstlichen Landnutzung ein vielversprechendes und zukunftsweisendes Instrument, um in Agrarlandschaften einen wesentlichen Beitrag zum Schutz von Klima, Boden, Wasser und biologischer Vielfalt zu leisten und die Klimaresilienz der Landwirtschaft zu erhöhen. Der DeFAF ist an keine bestimmte Bewirtschaftungsweise gebunden und offen für alle an Agroforstwirtschaft interessierte Personen.

Der DeFAF wird mindestens in folgenden Arbeitsfeldern aktiv sein: Öffentlichkeitsarbeit, Bewirtschaftung und Ökonomie, Planung und Beratung, Aus- und Weiterbildung, Forschung und Entwicklung, Technik und Dienstleistungen, Recht und Verwaltung, Internationale Zusammenarbeit.

Mittlerweile ist der Deutsche Fachverband für Agroforstwirtschaft (DeFAF) gegründet und präsentiert eine schöne Webseite:

https://agroforst-info.de/

Samstag 27. Juli 2019

Infos bzgl. Impfen

Habe heute eine Webseite zum Thema Impfen gefunden, die ich hier angeben will, weil nach erstem Eindruck ein paar Interessante Dinge drin stehen:

https://hcfricke.com/2019/07/24/impfen-teil-1-von-masern-wirkverstaerkern-der-token-studie-nebenwirkungen-dr-klaus-hartmann-ehemals-impfstoff-zulasser-im-pei-und-mehr/

Donnerstag 25. Juli 2019

Bienen machen hitzefrei

Diese Tage ist es richtig warm. Das Thermometer zeigt über 30 Grad. Das ist auch für Honigbienen etwas besonderes. Innen im Stock ist es wohl warm genug, so machen einige Bienen „hitzefrei“ und sitzen aussen herum. Dies machen sie seit ein paar Tagen. Immer startet es gegen mittags und geht bis nach Mitternacht. Erst wenn es im Laufe der Nacht etwas weniger warm ist, ziehen sie sich wieder in ihre Wohnung zurück:

Aktueller Hinweis: 9.-11. August 2019 biete ich ein Bienen-Seminar

Mittwoch 24. Juli 2019

Klimawandel = Ersatzreligion

Fundsache aus dem Internet:

Das schwierigste für den Menschen ist, zu erkennen, dass er unbedeutend ist für Klimawandel, Weltgeschichte, Universum….. Wenn der Mensch nun verantwortlich ist, ist er bedeutend……; der Klimawandel ist dann sinnstiftend….. Ersatzreligion für viele, die sich vorher unbedeutend gefühlt haben….. Und schon kann eine neue Steuer erhoben werden; CO2 Steuer ersetzt Kichensteuer (Ablasshandel)

So sieht es aus. Auch früher hat man Naturkatastrophen durch die Sündhaftigkeit der Menschen erklärt. Sich einzugestehen, dass es Kräfte in diesem Universum gibt, denen wir schutzlos ausgeliefert sind, ist für viele Menschen eine zu grauenhafte Vorstellung.

In so einer Lage ist blinder Aktionismus selten hilfreich, wie beispielsweise die erstellten Windkraftanlagen. In mir wächst von Tag zu Tag die Vermutung, daß gerade die Windräder die spürbare Veränderung des Wetters verursacht haben. Passend dazu kam vor ein paar Tagen dieser Kommentar von einem User mit dem Namen „Richard“ in meinem Blog an:

Ich habe mir auch Gedanken gemacht. Die Windparks entlang der Nordsee und Ärmelkanal wirken wie ein Küstengebirge. Es staut sich die Luft (LUV-Seite) und regnet oft schon auf der Nordseee ab. Für das Hinterland (LEE-Seite) bleiben dann nur mehr Reste. Was ich aber für wesentlich bedenklicher halte: Die Windräder sind noch bis zu 100 km im Landesinneren durch die Luftverwirbelungen nachweisbar. Ergo ist dadurch anzunehmen, dass Windräder durchaus auch Einfluss auf höhere Luftschichten nehmen. Das bedeutet z.B. zurückgehende Gewitterneigung bei gleichzeitiger Zunahmen von Schwergewitterlagen, sprich kleinteilige langsamziehende Gewitterzellen (bei Flaute, damit keine beinflussende Rotorbewegung). Des anderen dürfte der Jetstram derart beeinflusst werden, dass er einen andere Resonanz annimmt und – auch wegen des verstärkten Hochdrucks über Europa mangels Regen – eine andere Zugbahn einnimmt. Er wird dauerhafter und streicht von Südwesteuropa in den Nordosten. Damit erreicht trockene Saharaluft über Spanien und Frankreich Mittel und Nordeuropa mit immer neuen Höchstwerten. Länger andauernde kühle Nordwestlagen mit tagelangem Landregen werden immer seltener und auch schwächer. Alles Dinge, die man allseits beobachten kann, aber mangels Lebenszeit der FFF-Zöglinge diesen nicht bekannt sind!

Samstag 20. Juli 2019

Danisch und das Klima – 277 Gründe

Der Informatiker Hadmut Danisch (http://danisch.de) hat einen Film veröffentlicht in dem er 277 Gründe nennt,
warum ihm die CO2-Debatte so am Arsch vorbeigeht…

(Ursprünglich wollte er nur 250 Gründe aufführen, aber es wurden immer mehr…)

Der Film dauert etwas mehr als zwei Stunden. Sehr viele der genannten Gründe finde ich zutreffend. Nur sehr vereinzelt stimme ich ihm nicht zu. Beispielsweise sieht er Atomkraftwerke als positiv während sie tatsächlich das Klima aufheizen. Auch sieht er ein Problem mit der sogenannten Überbevölkerung und nennt als Grund 269: „Weil ich das Einsterben der Menschheit für den einzig effektiven Umweltschutz halte.“ Von so einem Gedanken stehe ich in großer Distanz. Für mich ist nicht die Menge der Menschen ein Problem sondern nur die Art und Weise wie die Menschen leben. Wenn beispielsweise der Großteil der Menschheit auf Familienlandsitzen glücklich und gesund leben würde, dann könnten weit mehr als 10 Milliarden Menschen auf dieser Erde leben und es gäbe noch viel Platz für unberührte Natur.

Gleichzeitig wertschätze ich Herrn Danisch sehr, daß er seine Sicht der Lage so umfassend darlegt. Hunderte an Argumenten für den Umgang mit Klimapanikern, Klimagläubigen und Klimahysterikern kann man aus diesem Film entnehmen:

Persönlich vermute ich, daß Herr Danisch sich noch nicht mit Debitismus (Schuldgeldwirtschaftsweise) beschäftigt hat. In seinem Blog gibt es auch kein Ergebnis, wenn man nach diesem Begriff sucht. Bei ganz vielen (allen?) politischen Entscheidungen geht es ums Geld. Konkret um Schulden, Kreditwürdigkeit und das Finden von Nachschuldnern. So ist das bei den Flüchtlingen und auch beim Klima. Herr Danisch erkennt zwar, daß laufend neue Aktionen gebracht werden, bei denen er zahlen soll (Steuern, Abgaben etc.), er erkennt jedoch nicht, warum dies so ist.

Wenn man sich mit Debitismus beschäftigt hat, dann ist dies völlig klar. So muß es laufen um das System am Laufen zu halten. Sicher kippt das Ganze eines Tages und dann ist nicht nur das große Heulen da, sondern viele nutzbare Strukturen sind kaputt gemacht worden. Es kann aber gar nicht anders laufen, sofern man das vorhandene Schuldgeldsystem beibehält.

Samstag 20. Juli 2019

Pseudo-Ökostrom-2

In der Mitte von Bayern liegt die Ortschaft Irsching. Dort stehen mehrere Gaskraftwerke.
Zur Einstimmung der Lage ein Kurzfilm:

Hier ist der Wikipedia-Eintrag zu diesen Kraftwerken: https://de.wikipedia.org/wiki/Kraftwerk_Irsching

Technisch gesehen ist es logisch, daß man Reservekraftwerke vorhalten muss um mit Wind-Solar-Flatterstrom umgehen zu können. Nur muss man (sofern man ehrlich rechnen will), den Aufwand dafür auch mit berücksichtigen, wenn man beispielsweise berechnet, wie viel Energie zur Herstellung einer Windkraftanlage nötig ist und wie viel Energie im Lauf der Haltbarkeitsdauer produziert wird.

Hier noch ein Presseartikel zum Thema:

https://www.bayerische-staatszeitung.de/staatszeitung/wirtschaft/detailansicht-wirtschaft/artikel/der-irrsinn-von-irsching.html