Fragen an Konstantin

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Green Hosting mit Ökostrom und lokal erzeugtem Solarstrom!
Mittwoch 4. April 2018

empfohlene deutsche Permakultur-Bücher

Wer sich für Permakultur interessiert steht mittlerweile vor einer sehr großen Anzahl an Büchern.
Amazon bietet für den Suchbegriff „Permakultur“ unglaubliche 184 Angebote!

Im Lauf der letzten Jahrzehnte habe ich sehr viele Bücher zum Thema gelesen und mit Kollegen darüber gesprochen, welche Titel denn für Einsteiger taugen.

Problematisch ist beispielsweise, dass „Permakultur“ ein Modewort wurde und dabei an Qualität eingebüßt hat. Viele Schriften reduzieren die Permakultur beispielsweise nur auf den Garten. Bei manchen Büchern habe ich den Eindruck, man hätte sie auch einfach als Biogartenbuch oder Mischkulturen-Buch bezeichnen können. Dann gibt es diverse Bücher, die ursprünglich von Australien kommen und bei der Übersetzung nur teilweise auf unsere Region angepasst wurden. Dann wiederum gibt es Schriften, die über alle Maßen politisch korrekt sein wollen, laufend nur von Klimawandel und bösem CO2 handeln, sich abmühen gendergerechte Wortwahl zu haben und dabei derartige inhaltliche Fehler eingebaut haben, dass es einen Kenner der Materie graust.

Gestern nachmittag hatte ich eine Begegnung mit einem Studenten des ökologischen Landbaus aus Witzenhausen. Er interessiert sich sehr für Permakultur und fragte, welche Bücher ich denn empfehlen könnte.

Hier kommt die Liste, inkl Beschreibung und Bestellmöglichkeit in unserem Shop:

Permakultur kurz und bündig

Dieses Buch bietet eine Kurz-Einführung in das Permakulturkonzept erstrangig für die gemäßigte Klimazone. Es erklärt, was Permakultur ist und bringt Beispiele, wie sie in den verschiedenen Situationen sowohl auf dem Land als auch in der Stadt umgesetzt werden kann.

von Patrick Whitefield
OLV-Verlag
69 Seiten, 14 SW-Skizzen
Format 14,8 x 21,0 cm, Softcover
ISBN 978-3-922201-15-1
Preis: 9,50 Euro
https://www.waldgartendorf.de/shop/artikel/permakultur-kurz-und-buendig/

 

Permakultur praktisch

Was ist Permakultur? Permakultur ist eine Art zu leben. Sie zeigt uns, wie wir unsere Ressourcen optimal nutzen können. Graham Bell zeigt, wie man ökologisch leben kann, ohne aus der Gesellschaft auszusteigen und ohne den Lebensstandard zu verringern. Ökologisch zu leben bedeutet nicht automatisch Verzicht. Vielmehr geht es darum, den Wert der Natur wieder schätzen zu lernen und neue Definitionen für Reichtum und Vermögen zu finden.

von Graham Bell
240 Seiten, 14,0 cm × 21,5 cm
ISBN: 978-3-89566-197-6
Preis: 16 Euro
https://www.waldgartendorf.de/shop/artikel/permakultur-praktisch/

 

Permakultur Design Schritt für Schritt

Bist du begeistert von Permakultur, aber weißt noch nicht, wie du sie für dich in die Praxis umsetzen kannst?
Dann ist dieses Buch genau richtig für dich!

Von Aranya
OLV-Verlag
288 Seiten mit zahlreichen vierfarbigen Abbildungen, Zeichnungen, Flussdiagrammen und Tabellen
Softcover. Format 14,8 x 21,0 cm
ISBN 978-3-922201-97-7
Preis 19,95 Euro
https://www.waldgartendorf.de/shop/artikel/permakultur-design-schritt-fuer-schritt/

 

Ewiger Wald

Ein wunderbares Buch für Wanderer und andere Naturfreunde, aber auch die „Bibel“ für den biologisch orientierten Forstmann

Autor: Raoul Heinrich Francé
OLV-Verlag
184 Seiten
Preis: 16,95 Euro
https://www.waldgartendorf.de/shop/artikel/ewiger-wald/

 

Humusphäre

Die von vielen Freunden eines alternativen Land- und Gartenbaus lange erwartete Neuauflage 2017 des „Pommeresche“. Der Autor hat seinen Stoff gründlich überarbeitete und teilweise erweitert. Schon die erste Auflage sorgte für geballten Diskussionsstoff. Autor und Verlag werden nicht müde, ihrem Lesepublkum eine ganz andere Sicht auf das Leben rund um Boden und Kulturpflanze anzubieten. Prädikat: sehr empfehlenswert!

von Herwig Pommeresche
OLV-Verlag, 2.  gründlich überarbeiitete und erweiterte Neuauflage 2017
224 Seiten plus 16 Seiten Kunstdrucktafeln mit 70 Farbfotos
Format 14,8 x 21,0 cm. Hardcover
ISBN 978-3-922201-50-2
Preis: 28 Euro
https://www.waldgartendorf.de/shop/artikel/humusphaere/

 

Das große Handbuch Waldgarten

Es ist eine völlig neue Art zu gärtnern. In einem „essbaren“ Waldgarten besteht die Baumschicht aus Obst- und Nußbäumen, die Strauchschicht aus Beeren- und Nußsträuchern, die Krautschicht aus (möglichst) mehrjährigen Gemüse- und Kräuterarten usw.

Von Patrick Whitefield.
OLV-Verlag
4. durchgesehene Auflage 2016. 192 Seiten. Farbfotos auf Kunstdrucktafeln.
30 SW-Fotos. 50 Skizzen.
Format 14,8 x 21,0 cm. Softcover.
ISBN 978-3-922201-25-0
Preis: 19,95 Euro
https://www.waldgartendorf.de/shop/artikel/das-grosse-handbuch-waldgarten/

 

Alle Bücher auch im Überblick im Shop:
https://www.waldgartendorf.de/shop/permakultur-buecher/

Sonntag 1. April 2018

Aktuelle Stellungnahme vom Vorstand des Permakultur e.V.

Der Vorstand hat erkannt, dass es sinnvoll ist, mit Menschen, die besondere Positionen vertreten, in Kontakt zu treten und das Gespräch zu suchen.
Deshalb hat der/die/das Vorstand**I**nnen des Permakultur e.V. mich am vergangenen Freitag besucht.

Aus vielen längeren Gesprächen haben sich klare Erkenntnisse und Entschlüsse ergeben:

Der Permakultur e.V. distanziert sich vom Osterei!
Es ist eindeutig ein rein weibliches Symbol, weil nur weibliche Eier (nie männliche) dargestellt und verkauft werden. Damit ist das Osterei eindeutig der Ausdruck ausgrenzender sexistischer Haltung, die mit der Ethik der Permakultur nicht vereinbar ist.

Der Permakultur e.V. distanziert sich vom Osterhasen!
Auch wenn mehrere Kaufhäuser nur noch ‚Traditionshasen‘ verkaufen, und sie somit zumindest die Absicht nach korrekter Sprachwahl zeigen, so geht es dem Permakultur e.V. nicht weit genug: Erstens müsste es ‚Traditionshas**I**nnen‘ heißen und und zweitens ist der Hase ein Symbol der Fruchtbarkeit (Rammler**I**nnen) und damit ist allein der Begriff ‚Hase‘ schon als sexistisch einzustufen.
Die Verpackung von ‚Osterhas**I**nnen ist zumeist aus Aluminium und daher ökologisch nicht zu akzeptieren. Nach der Persönlichkeits-Ent-Wicklung (äh – dem Auspacken) des ‚Osterhas**I**nen‘ kommt zumeist ein Schoko-Hohlkörper zum Vorschein. Schokolade ist jedoch eindeutig ein Relikt von kolonialistischer Ausbeutung und deshalb sind ‚Osterhas**I**nen‘ weder vom Symbol, noch von der Verpackung, noch von der Produktentstehungsgeschichte mit der Ethik der Permakultur vereinbar.

Der Permakultur e.V. distanziert sich von Ostern!
Der Begriff ‚Ostern‘ kann verwechselt werden mit dem Begriff ‚Ostara‘. Die Ostara war eine von 1905 bis 1917 von dem österreichischen Ariosophen Jörg Lanz von Liebenfels publizierte und zum größten Teil selbst verfasste Schriftenreihe, die von einem hochgradigen Rassismus geprägt war.
Damit ist die Verwendung des Begriffs ‚Ostern‘ eindeutig rassistisch und deshalb mit der Ethik der Permakultur nicht vereinbar.

Der Permakultur e.V. distanziert sich vom Christentum!
Angeblich sagte Jesus, er sei der König der Juden. Also sei er nicht der König von allen und somit diskriminiere er alle, die keine Juden seien. Und diskriminierende sowie ausgrenzende Haltungen sind mit der Ethik der Permakultur nicht vereinbar.

Der Permakultur e.V. distanziert sich von Selbstversorgung!
Der Wunsch, sich von internationalem Handel unabhängig zu machen oder den eigenen Körper gesund zu halten, ist nur nach alter, rassistischer Nazi-Ideologie verständlich. Man hat Supermärkte zu integrieren statt zu separieren. Es braucht keine Feindbilder wie Monsanto oder Gentechnik um für zukunftsfähigen Wandel aktiv zu werden. Für diesen Wandel ist beispielsweise körperliche und geistige Krankheit besonders wertvoll, weil man so mithilft Arbeitsplätze in Pharmakonzernen zu sichern (Care for the people). Alles in allem ist Selbstversorgung mit der Ethik der Permakultur nicht vereinbar.

Der Permakultur e.V. distanziert sich von deutscher Sprache!
‚Deutsch‘ ist bekanntermaßen die Sprache der Ausbeuter und Rassisten und komplett in jeglicher Anwendung politisch nicht korrekt. Auch Deutschizismen, wie die Nutzung des Wortes ‚Kindergarten‘ im englischen Sprachraum sind zu bekämpfen! Der Vorstand konnte sich noch nicht einigen, welche Sprache in Zukunft genutzt werden solle. Englisch ist über den zugehörigen und zu verachtenden Konsumismus nicht passend. Die finale Entscheidung wurde vertagt, weil sich keine Entscheidung zwischen den Favoriten Chinesisch und Esperanto finden ließ.

Der Permakultur e.V. distanziert sich umfassend von ‚*rechts*‘:
Rechtsstaat
Rechtsbeistand
Rechtsmittel
Rechtshilfe
Rechtsgeschäft
Rechtsfähigkeit
Rechtsweg
Rechtspflege
Rechtsnachfolge
Rechtsprechung
Rechtsanwalt
rechtliches Gehör
Rechtsschutzversicherung
Rechte und Pflichten
Rechtschreibung
Rechtshändigkeit
Rechtfertigungen
waagerecht
senkrecht
Rechteck
lotrecht
rechter Winkel
rechte Maustaste
Nutzungsrechte
Markenrechte
Urheberrechte
Baurecht
Aufenthaltbestimmungsrecht
Selbstbestimmungrecht
Gastrecht
Berechtigungen
artgerecht
aufrecht
zurechtkommen
Asylrecht
Streikrecht
Datenschutzrecht
Frauenrechtlerinnen
Frauenwahlrecht
Stimmrecht
Erziehungsberechtigung
fachgerecht
formgerecht
mundgerecht
kindgerecht
Rechtskurve
Sprechtaste
Bertolt Brecht
Albrecht Dürer
Utrecht
Herbrechtigen
Trechtingshausen

und insbesondere distanziert sich der Permakultur e.V. von:
Menschenrechten
rechtschaffend sein
Gerechtigkeit
Gleichberechtigung
und Völkerrecht (völkisch geht gaaar nicht!!)

Und da ein Verein eine RECHTSform darstellt, distanziert sich der Verein selbstverständlich auch von sich selbst, denn er hat keine DaseinsbeRECHTigung mehr, denn ‚*Recht*‘ ist mit der Ethik von Permakultur nicht vereinbar.

Viele Grüße
Konstantin

*************
Zum Verständnis: Dieser Artikel ist komplett ein 1. April-Scherz und wurde heute mittag von mir an eine Permakultur-Email-Liste mit angeblich ca. 500 Teilnehmern gesendet. Auch wenn es ein 1. April-Scherz ist, so ist dieser Text entstanden aus ernstem Hintergrund:
Diverse Aktivist*I*nnen haben sich im Permakultur Institut e.V. im Lauf der Zeit derart eingenistet eingebracht, dass man den Eindruck bekommen kann, dass es in diesem Verein aktuell mehr um Feminismus und GenderGaga, mehr um angeblich politisch-korrekte-Sprache, mehr um Hetze, Spaltung, Ausgrenzung, Menschenverachtung und Distanzierung von diesem und jenem, mehr um Stigmatisierung, Diffamierung, Abgrenzung von angeblich Rechten etc. geht, als um das was Permakultur mal angestrebt hatte: Nachhaltige Landwirtschaft.
Wer thematisch tiefer einsteigen will geht auf die Webseite www.permakultur.de, dann auf „Neuigkeiten“ und dann unter „ökologische Rechte“ sowie „Anastasia“. Viele krasse Beleidigungen und Verleumdungen geschahen jedoch über die email-Liste und stehen nicht auf der Webseite. Als Einstieg taugen die oben genannten Texte.

Es gibt einzelne menschliche Perlen sowie einzelne kompetente Permakultur-Fachleute innerhalb bzw. im Umfeld dieses Permakultur Vereins. Diese sind von meiner Kritik selbstverständlich ausgenommen!

Freitag 30. März 2018

Datenskandal bei facebook? Ist das ein Witz, Heuchelei oder Vorbereitung auf mehr?

Es ist seit Jahren bekannt, das facebook Daten sammelt und weitergibt. Das macht auch praktisch jedes Handy, insbesondere die Anwendung WhatsApp. Das gleiche gilt auch für die Datensammler Amazon Echo Dot Alexa. Nur dadurch sind diese Firmen, Produkte und Geschäftsmodelle doch erst möglich! Wer das nicht schon die ganze Zeit wusste, war blind und taub gleichzeitig oder musste sich vorsätzlich dumm stellen.

Wieso dann aktuell diese Aufregung?
Dirk Müller, bekannt über sein Buch C(R)ashkurs, hat aktuell einen Film veröffentlicht, in dem er darstellt, auf was diese aktuelle facebook-Stimmungsmache hinauslaufen soll: Privatisierung der Daten und Reisebeschränkungen für diejenigen, die nicht „freiwillig“ alle eigene Daten offenlegen.

Link zum Dokument, das im Film angesprochen wird:
http://www3.weforum.org/docs/WEF_The_Known_Traveller_Digital_Identity_Concept.pdf

Ich bin nicht bei facebook, nutze weder Handy, Smartphone, Tablet etc.
Darf ich demnächst nicht mehr reisen oder anderweitig am gesellschaftlichen Leben teilhaben? Kann sein. Es wird an vielen Stellen schon vorausgesetzt, dass man ein Handy hat. Ist doch absurd. Gelte ich bald als ‚behindert‘, weil ich kein Handy habe? Gelten dann Antidiskriminierungsgesetze für alle Nicht-Handy-Menschen, so wie für diejenigen, die keine Hand haben?

Sollte man sich darüber aufregen? Nein. Ist doch alles Pillepalle. Diese geistigen Auswüchse von geisteskranken möchtegern-Weltherrschern sind noch nicht mal ein Wimpernzucken im Vergleich zur Fähigkeit eines Grashalmes, der durch eine Asphaltstrasse durchbricht.

Dürfte alles zum großen Plan der göttlichen Schöpfung passen: Erst müssen die Schlafschafe komplett abhängig gemacht werden von Technik, so dass sie bei Stromausfall (oder ähnlichem) plötzlich aufwachen und die Schönheit der Natur erkennen.

Als Schutz vor Depressionen und als Ausblick auf die wirklich schönen kommenden Zeiten empfehle ich die Anastasia-Bücher:
https://www.waldgartendorf.de/shop/anastasia/

„Es wird schön werden auf Erden“

 

Mittwoch 28. März 2018

Innerer Frieden bei äußerer Kriegshetze am Beispiel Skripal

Anfang März gab es (laut Medien) einen Giftgasanschlag in Salisbury. Von Anfang an wurde Russland beschuldigt. Dann kam die Ausweisung von Diplomaten dazu und mittlerweile wird gewarnt vor einer Eskalation.

Es wurden schon Kriege wegen geringeren Vorfällen gestartet.

Will aktuell jemand Krieg anzetteln?
Was ist wirklich passiert?

Praktisch alles, was wir von dem Vorfall wissen, kommt zu uns über Massenmedien. Deren Glaubwürdigkeit hat allerdings schwer nachgelassen.

Spätestens seit der Widerstand gegen den Zwangs-Beitragsservice (ehemals GEZ genannt) zum Volkssport wurde, hat sich die Stimmung geändert. Die Auflagen der Printmedien fallen angeblich fast senkrecht ins Bodenlose.

In Ähnlichkeit zum Spruch: „Stell Dir vor, es ist Krieg, und keiner geht hin“ schreibt der Informatiker Hadmut Danisch:
„Stell Dir vor, es ist Zeitung, und keiner will sie haben…“
http://www.danisch.de/blog/2018/03/08/stell-dir-vor-es-ist-zeitung-und-keiner-will-sie-haben/

Derjenige Mensch, der wirklich interessiert ist, an dem was passiert, wird sich nie von nur einer Quelle informieren. Und sobald man mehrere Massenmedien wahrnimmt, wird wohl jedem offensichtlich, dass sie praktisch identische Nachrichten bringen.

Um sich eine eigene Ansicht, eine eigene Einschätzung der Lage zu machen, ist es zwingend nötig, möglichst gegensätzliche Meinungen zu betrachten. Dank dem Internet fällt dies aktuell recht leicht.

Ich nenne daher hier ein paar Webseiten mit Ansichen, die eher nicht den Mainstreammedien entsprechen.
Vorab eine Klarstellung: Ich nehme keine der verlinkten Ansichten an, keine Position, beschuldige niemanden. Ich identifiziere mich auch nicht mit irgendeinem Inhalt einer der genannten Webseiten. Als Mini-Zusammenfassung stelle ich einen Kurztext vor die Links, die subjektiv verfasst sind und nicht unbedingt der exakten Aussage des Inhalts des verlinkten Textes/Filmes entsprechen:

Konfrontation zwischen Russland und Großbritannien ohne endgültige Beweise
https://www.heise.de/tp/features/Konfrontation-zwischen-Russland-und-Grossbritannien-ohne-endgueltige-Beweise-3997818.html

Intensivmediziner der Klinik in Salisbury namens Stephen Davies: Keiner seiner Patienten – inklusive der beiden Skripals, die in Salisbury liegen, zeigen Symptome einer Nervengasvergiftung!
https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Konfrontation-zwischen-Russland-und-Grossbritannien-ohne-endgueltige-Beweise/Die-Times-hat-am-16-3-2018/posting-32053481/show/

Giftbefehl von Theresa May, um Russland zu beschuldigen?
https://dieunbestechlichen.com/2018/03/fall-skripal-giftbefehl-von-theresa-may/
http://smopo.ch/giftbefehl-von-theresa-may/

ZDFInfo von 2016: Doku über die Giftgas-Fabrik und Forschungsstelle Porton Down (nur wenige Kilometer neben Salisbury gelegen)
https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/toedliche-wissenschaft-chemische-und-biologische-waffen-100.html
(Film nur noch bis 2.5.2018 in der Mediathek zu sehen)

ACHTUNG: Der obige Film vom Massenmedieum ZDF braucht (mindestens) einen ergänzenden Hinweis:
Der Sarin-Einsatz in Damaskus war wohl durch die vom Westen unterstützten Terroristen geschehen
http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2013/05/un-die-terroristen-haben-in-syrien.html

Skripal-Nervengift in USA entwickelt
https://de.sputniknews.com/politik/20180325320058055-skripal-nervengift-entwickelt-usa/

Der Westen hat es auf einen Konflikt mit Russland abgesehen und die westlichen Bürger sollen darauf eingestimmt werden.
https://de.sputniknews.com/politik/20180327320082911-skripal-fall-eskalation/

Wie geht man nun um mit den teils widersprüchlichen Nachrichten?
Der Westen stehe (angeblich) vereint gegen Russland:
http://www.fr.de/politik/fall-skripal-westen-geeint-gegen-russland-a-14683
Lässt man sich mitreißen mit der Hetze gegen Russland?

Oder schlagen die Gefühle ins Gegenteil und man verfällt in Empörung und Wut gegen Regierungen und Medien in England, Deutschland etc.?

In beiden Fällen hätten die Täter vermutlich ihr Ziel erreicht: Angst und Schrecken zu verbreiten.
Denn das wohl Schlimmste für böse Menschen ist es, wenn die Mitmenschen friedlich und gelassen bleiben.

Innerer Frieden klingt banal, ist aber nicht immer so leicht zu erhalten. Man darf in sich selbst diejenigen Aspekte kennenlernen und wertschätzen, die zu Aggression und Krieg bereit wären. Das sind ganz tief verankerte Überlebensmuster aus archaischen Zeiten. Doch die Zukunft kann friedlich und schön werden, wenn wir bereit sind für innere Arbeit an uns selbst. Ich denke da z.B. an das hawaiische Vergebungsritual Ho’oponopono:

https://www.alohahuna.de/hooponopono/
https://www.alohahuna.de/hooponopono-und-die-vier-saetze/

1. Es tut mir leid
2. Bitte verzeih mir
3. Ich liebe dich
4. Danke

Es gibt darüber hinaus sehr viele weitere Wege den inneren Frieden zu bewahren oder wieder zu erlangen. Man kann gute Bücher lesen, die das Herz berühren, z.B. die Anastasia-Bücher, oder man kann ganz schlicht im Wald spazieren gehen oder gärtnern.

Nachtrag: Interessant finde ich auch diese Prophezeiung von Baba Wanga, welches ich soeben fand:
„Alles wird wie Eis verschmelzen, nur Eines wird unangetastet bleiben – der Ruhm von Wladimir, Russlands Ruhm“
Zu vieles wurde geopfert. Niemand kann Russland aufhalten, soll Wanga weiter gesagt haben. Russland werde Herrscher der Welt werden.
https://de.sputniknews.com/politik/20180319319987878-russland-putin-wanga-prophezeiung-unruhe-medien/

Nachtrag 2: Mir wurden noch interessante Links zugetragen:
https://www.zerohedge.com/news/2018-03-22/salisbury-skripal-and-novichok-locals-view
https://www.zerohedge.com/news/2018-03-25/30-questions-journalists-should-be-asking-about-skripal-case
https://www.theblogcat.de/uebersetzungen/30-fragen/
http://thesaker.is/a-curious-incident-part-iv/
https://de.sputniknews.com/politik/20180328320089790-skripal-botschaft-160-laender-schuldbeweise/
http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2018/03/der-vergiftete-spion-wollte-nach.html

Wusste brit. TV-Team schon 1 Woche vorher von der Giftgas-Attacke in Salisbury?
http://www.dasgelbeforum.net/mix_entry.php?id=458632
http://www.barth-engelbart.de/?p=202599

Nachtrag 3: Kann es sein, dass die Aktion Skripal hauptsächlich zur Stimmungmache dienen soll für umfassende Straßenbaumaßnahmen?
http://www.faz.net/aktuell/politik/eu-kommission-will-fuer-panzer-das-verkehrsnetz-verbessern-15516937.html

Russland kündigt für heute, Donnerstag 29.3.2018 eine Überraschung an, ein historisches Geschenk.
Mal sehen ob das heiße Luft ist oder womöglich der Gegenbeweis, das nämlich die Aktion Skripal eine FalseFlagAktion war. Das wäre allerdings eher kein ‚historisches Geschenk‘. Was bringen sie dann?
https://deutsch.rt.com/europa/67464-skripal-affaere-britisches-dokument-geleakt-moskau-ueberraschung/

Nachtrag 4:
Russland fordert Antworten auf Fragen: Im Rahmen der Skripal-Gift-Affäre gibt es von Russland drei Fragenkomplexe. Ein alter Fragenkomplex, bestehend aus 27 Fragen, der an die Briten gerichtet ist, ein neuer Fragenkomplex aus 14 Fragen, auch an die Briten, sowie ein Fragenkomplex aus 10 Fragen der an Frankreich gerichtet ist.
https://www.contra-magazin.com/2018/04/gift-ausweitung-russlands-fragen-an-briten-und-franzosen/

Nachtrag 5:
Hat London die Aktion selbst gemacht um den Brexit zu stoppen?
https://de.sputniknews.com/kommentare/20180402320156553-skripal-affaere-kommentar/

Mittwoch 21. März 2018

misslungener Fortschritt am Beispiel Nasendusche

Öfters schon fühlte ich mich in meinem Leben als Pionier und Einzelgänger. In den letzten Wochen allerdings nutzte ich die Gelegenheit an einem kollektiven Erleben mitzumachen: Grippe

Selbstverständlich ging ich nicht zum (äußeren) Arzt, sondern gab dem inneren Heiler, dem Selbstheilungsprozess (Dr. von selbst), die Ruhe und den Raum für den Reparaturvorgang.

Apotheke und Drogerie nutzte ich allerdings schon, denn dort gibt es gute Tees und Kräuter. Manches hätte ich auch im vergangenen Jahr selbst sammeln können, habe es aber versäumt. So bin ich dankbar, dass andere Menschen gesammelt und getrocknet haben und ich es so auch bekommen konnte.

Zur Pflege der Nase und Nebenhöhlen nutze ich seit vielen Jahren eine Nasendusche. Dabei wird körperwarmes Wasser mit einer auf die Schleimhäute abgestimmten Menge an Salz gemischt. Dann lässt man diese Flüssigkeit durch das eine Nasenloch einlaufen und durch das andere auslaufen. Oben auf der Nasendusche ist ein Loch, dass man mit dem Zeigefinger schließt um den Wasserfluss zu stoppen. So kann man eine Unterbrechung des Spülvorgangs machen um beispielsweise von einem zum anderen Nasenloch zu wechseln. Manchmal löst sich während der Spülung der bis dato festsitzende Schleim, manchmal löst sich auch noch nach Stunden einiges.

Da die bisherige Nasendusche schon viele Jahre alt war, dachte ich, es wäre mal an der Zeit für eine Neuanschaffung. Gedacht, getan und gestaunt: Das Design wurde verändert – die neue Form ist nicht mehr so eckig sondern geschwungen – egal, war der erste Gedanke, wird schon gehen.

Nun denn: Das neue Ding taugt nichts im Vergleich zur früheren Konstruktion. Also wird das alte Ding nicht entsorgt sondern gehütet und beschützt!

Schon mehrfach bekam ich Vorwürfe philosophischer Art, dass ich mit meinem Bestreben, wieder mit der Natur leben zu wollen, „rückschrittlich“ sei, es wurde sogar der Begriff „Retrotopie“ in den Raum geworfen (Sehnen nach vergangenen Zeiten). Es ging bis hin zu einem Demeterbauern, der meinte, dass die Vorstellung vom Leben auf Familienlandsitzen ein Rückschritt und kein Fortschritt sei.

So beobachte ich bei vielen Menschen die Vorstellung, dass „Fortschritt“ immer gut sei. Dummerweise ist dem nicht immer so.
„Fortschritt“ und Neuerung nur zur Bedienung dieser Vorstellung von „Fortschritt ist gut“,  auch wenn die Funktionalität dabei leidet, ist ein DOGMA und kein Nutzen für die Menschheit.

Mit unserem Verstand könnten wir nüchtern und klar wahrnehmen was taugt und was nicht. Und dabei kann es sein, dass eine Neuerung besser ist als Altes. Es kann aber auch genau andersrum sein und das Bisherige war besser als das Neue.

Als Beispiel für so einen Fall vergleiche ich die Nasendusche der Firma EMS/EMSER von früher und heute:

Das Volumen ist mit 250ml identisch. Die Anwendung ist (theoretisch) auch identisch. Zuerst wird die Nasendusche geöffnet:

Dabei ist offensichtlich, dass zum Einfüllen bei der alten Version viel mehr Platz ist als bei der neuen geschwungenen Form. Es ist sogar so, dass man bei Wasserhähnen, die etwas breiter sind, eine Brause oder einen Verwirbler beinhalten, für die neue Version einen Trichter braucht um in das kleine Loch Wasser zu bekommen. Bei der alten Version ist die Befüllung mit jeder Art an Wasserhahn, sogar mit der Duschbrause, kinderleicht.

Will man nach dem Einfüllen des warmen Wassers das Salz hinzugeben, wird es regelrecht kniffelig, denn das kleine Tütchen mit dem Spülsalz ist breiter als das Einfüllloch! Wer top gesund ist, und geübt in feinmotorischen Bewegungen, kann zielen, treffen und diese Aufgabe meistern. Doch, wenn jemand vergrippt ist, mit Schnupfen, Husten, Schüttelfrost, verstopfter Nase, Kopfschmerz und geschwollenen Augen, dann sieht die Lösung dieser Herausforderung gänzlich anders aus. Ok, im Sinne der Kapitalismus – laufend bestrebt sinnlosen Umsatz zu machen, ist auch verschüttetes Nasenspülsalz ein Umsatzbringer und genauso wie frisch hergestellter Müll ein Wert für das Kapitalsystem, aber eben nicht für Menschen.

Hat man endlich das Salz im Wasser verschließt man die Dusche und schüttelt: Das Salz muss sich auflösen. Danach bewegt man das blaue Röhrchen (Rüssel) von der Waagerechte in die Schräge während man oben das Luftloch mit dem Zeigefinger verschlossen hält. Sobald man an die Nase angesetzt hat (Rüssel in den Rüssel stecken) lässt man das Loch los und die Sole fließt in die Nase.

Nur ist bei der neuen Version das blaue Röhrchen gar nicht mehr weit nach oben zu drehen! Früher erreichte es einen Drehwinkel von 45°. Die neue Version liegt nur bei 30°. Das bedeutet, um mit der neuen Nasendusche im gleichen Winkel sich zu pflegen, muss man das Gerät um 15° vom Kopf entfernt geneigt halten. Damit entfällt die früher vorhandene Möglichkeit die Nasendusche an den Kopf anzulehnen, was sehr entspannend war für die Zeit, in der die Sole durch die Nase läuft.

Hat man dann die 250ml Sole durch die Nase bekommen, ist es Zeit die Nasendusche zu spülen. Hm. Wieder dieses saudumme kleine Loch, in das man das Spülwasser fast nicht und eine Spülbürste ganz und gar nicht hineinbekommt! Und dann darf man nach dem Spülen die Nasendusche zum Trocknen abstellen. Nur wie?

Bei der alten Version ging es ganz einfach: Das Loch ist so groß, dass man die Nasendusche und den Verschlussdeckel einfach umgedreht auf einem Abtropfgestell abstellen konnte. Die neue Version kippt immer um und der kleine Schraubdeckel fällt leicht zwischen die Stäbe des Gitters, kann dabei wieder dreckig werden und muss neu gespült werden. Die neue Nasendusche müsste wegen dem kleinen Loch exakt senkrecht gestellt werden, damit das restliche Wasser heraustropfen kann. Aber das geht nicht. Man müsste eine spezielle Halterung konstruieren, oder extra kaufen?? Da die neue Dusche umkippt und das Restwasser nicht rauslaufen kann, muss man statt 2 Stunden eher 2 Tage warten bis das Wasser komplett verdunstet ist um die Nasendusche trocken wegzupacken.

Zum Verstauen kann man bei beiden Versionen den blauen Rüssel nach unten wegklappen.

Der Verschlussdeckel der alten Version kann einfach in den Behälter gesteckt werden. Der kleine Schraubdeckel der neuen Version hat das Zeug irgendwo im Schrank verloren zu gehen und auf nimmerwiedersehen zu verschwinden. Womöglich auch eine Absicht des Kapitalismus mit laufendem Umsatzzwang zum ach so wichtigen Wirtschaftswachstum?

Mir geht’s ja nicht nur um Kapitalismuskritik. Ich sehe aber keinen anderen Grund warum eine so solide funktionelle Gerätschaft wie die bisherige Nasendusche verhunzt wurde in ein „fortschrittliches“ Design, was in der Funktion von A bis Z nur als Schrott einzustufen ist.

Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die neue Version in der Herstellung günstiger ist. Ich sehe keinen einzigen sachlichen Grund, warum der Hersteller diese dysfunktionale Veränderung vorgenommen hat.

Hat jemand meiner Blogleser vielleicht noch eine alte Version dieser Nasendusche? Ich würde auch Interesse an einer gebrauchten Ausführung haben. Von guten bewährten Dingen habe ich gerne einen kleinen Vorrat. Insbesondere wenn ich beobachte, dass der Fortschritt Neuigkeiten erwirkt, die nur als Neuschrott bezeichnet werden können.

Mittwoch 21. Februar 2018

Im Gedenken an Rudolf Doernach

Rudolf Doernach 1975

Rudolf war für mich der ganz besondere Mensch, ein Pionier ohne Gleichen. Durch ihn kam der Impuls, die Permakultur von Australien nach Europa zu holen. Rudolf war Schüler, Assistent und Projektpartner von Buckminster Fuller.

In meiner Zivildienstzeit lernte ich 1986 Bücher von Rudolf Doernach kennen. Der fachkundige und kritisch-humorvolle Schreibstil hatte es mir sofort angetan. In seinem „Handbuch für bessere Zeiten“ fand ich die Vision von lebenden Häusern. Dies begeisterte mich!

Ich nahm Kontakt zu ihm auf und bekam eine Einladung zur 1. Mai Wanderung 1988. Während der Wanderung stellte er mir immer wieder unterschiedlichste Fragen. Beispielsweise ob ich schon mal Regenwürmer gegessen hätte. Ich zeige meinen Ekel. Dann fragte er, ob ich schon mal Rundfleisch gegessen hätte, was ich bejahte. Daraufhin schüttelte er lautstark den Kopf und meinte, dass ich schon ein ganz komisches Wertemuster hätte…

Rudolf Doernach (links) neben meinem Vater. Fotografiert von mir am 1. Mai 1988 im Rahmen einer gemeinsamen Wanderung.

In den Anfängen meines Architekturstudium hatte ich ein besonderes Telefonat mit ihm. Ich weiß es noch, als ob es gestern gewesen wäre. Ich wollte von ihm wissen, wie man denn lebende Häuser bauen könnte – und er brüllte mich an: „Selbstversorgung fängt mit selber ausprobieren an; Ich verbiete Dir meine Fehler nachzumachen; Ich bin doch nicht Dein Vater!“ und er knallte den Hörer auf die Gabel!

Das war krass. Und doch war genau dieser barsche Tonfall der entscheidende Impuls für mich. Ich war so empört, dass ich beschloss: Dem zeig ich’s! Ich schaff es auch ohne seine Tipps. Jetzt erst recht…

Einige Zeit später gab ich meinen ersten Vortrag über lebende Architektur in Fürth und wollte in dem Zusammenhang beim Bund Naturschutz die erste Weidenlaube pflanzen. Für diese Aktion telefonierte ich wieder mit Rudolf und sagte, was ich vorhabe und ob ich von ihm Weidenruten beziehen könnte. Dieses zweite Gespräch war freundlich, kooperativ, kreativ. Ich fuhr zu ihm nach Wildberg in den Schwarzwald und holte die Weiden.

Später besuchte ich ihn nochmal mit Freunden um einen gebrauchten Bauwagen bei ihm abzuholen. Dieser Wagen war dann lange Zeit in der Stuttgarter Wagenburg „Wilder Süden“. In dem Wagen befand sich ein Rundholzregal, was der neue Wagenbesitzer nicht wollte – so habe ich es an mich genommen. Noch heute, über 25 Jahre später, steht es bei mir im Waldgarten. Aktuell gibt es dem Mammutbaumhaus ein wohnliches Gefühl.

Interessant war, dass Rudolf statt einem Wachhund mehrere Gänse hatte. Er meinte, die beschützen besser und kosten keine Hundesteuer. Am Hofeingang stand ein altes Ackergerät mit Blechsitz. Darauf ein Schild „Leerstuhl“.

Rudolf nannte sich selbst eine knorrige alte Eiche mit menschlichem Wellenmuster.

Über eMail hatten wir gelegentlich Kontakt. Rudolf sendete auch ab und an Rundbriefe. Hier die zwei letzten Schreiben, so wie sie kamen, ohne Rechtschreibkorrektur, denn Rudolf war immer kreativ aufgelegt und ich wusste nie, ob ein vermeintlicher Fehler in Absicht geschrieben war:

18.12.2009

Salud & Salve DEN fREUNDEN UND fEINDEN
,,,,, nach reichlich vielen Frankenstein´schen Suchspielen und
hoffnungsgeilen
Patenten für Weidenbauten wünsche ich den Patentanwälten wenig Gutes für
die Mitfinanzierung der vielen Kriege in denen diedummen Teutonen schon
wieder
verwickelt sind.
Zu den Doppelwand-Weidensystemen: Ich persönlich setze in Zukunft lieber
auf
Solarspeicherkleidung und ein Versorgungs/Entsorgungsystem wie ansatzweise
in „Naturwerkstatt“ und „Handbuch für bessere Zeiten“ beschrieben, das
übrigens
östlich von unserem Wohlstand-Elend zur Zeit eine Renaissance erlebt..
MIR ist um mein fröhliches Herz wohler bei der Botschaft von Anastasia,
die
nackt und barfuß durch die Taiga braust, bei den Zirbelkiefer-Eichhörnchen
zur Schule geht und sich von deren Vorratwirtschaft nährt. Gar nicht
gefällt mir,
daß sie sich von einem ruuuusischen Liebhaber in die Brust beißen läßt,
obwohl
sie ihm zuvor alle Weisheit der Wohnwälder verraten hat.
Trotzedem: Auch wenn der kleine, dicke Claasen jetzt SOLAR MILLENIUM in der
Sahara managt um dort den letzten arabischen Petrodollar abzusaugen und
unsere hiesigen Hockschulblödlinge statt Erdwärme nur Erdbeben hinkriegen

lasset uns unter der Aufsicht von Nonne Schawan fröhlich anstimmen:
Aufklärung zeugt Verwirrung – Wissenschaft mindert WiLLenschaft.
Zum Schluß noch einige Takte zur „druidischen-Germanischen-anthroposo-
fischen -biosophischen ……Medizin: Dazu würde ich sehr gerne VIEL
Positives
berichten und den vielen Borderline-Gaunern contern, aber jetzt fliegt hier
gerade Besuch ein…….also bis zum nächsten Mal…..Worte sind ohnehin
Schall und Rauch.
Bis bald
Euer Lieblinx Rudolf IV von Wildberg mit Grüßen vom Wohnwald und unseren
vielen Wildschweinchen.

14.07.2011

Für die Freunde von
Biotektur:
Encl. find summary of our
activities and outlook on
world peace.
So long
Rudolf

Ref: 5oth anniversary on Basis R&D on

global BIOPRODUCTIVITY

To UNESCO/ Nature/Science Mag. / National Geo/……..friends of Biotecture

Survival of all Life depends exclusively on

the very basic cycles of

CO² > O²

Thus, all synergetic LIVINGRY maintains

Balance of evolutionary supports.

OUR R&D partnership has sofar led to well oder 1o.ooo documents, books

professional Reports, films,Seminars to

assist the international community in

growing prototypes of bioproductive am-

biete: BIOTECTURE, based on BIOSOPHY principles of NATURECUL-

TURE.

Rising public acceptance of “green energy”provides now ever more solar

Energy for PLANT PEACE in green

EDIBLE CITIES.

World Culture Heritage has found help

from EARTH Culture LEGACY of

global BIOTECTURE R&D. Doernach 7-o11

Gestern bekam ich per Schneckenpost die Nachricht, dass Rudolf vorletztes Jahr verstorben ist. In der handgeschriebenen Karte finde ich diese Sätze: Rudolf war bis zum Schluss noch offen für Neues … In der letzten Zeit interessierte ihn das Projekt: „Essbares Haus“.

Lieber Rudolf, danke für Dein Sein! Die Vision von Permakultur und lebenden Häusern, dieser Schatz, den ich von Dir bekam, trage ich in meinem Herzen. Oft wollte ich Dich besuchen, und doch war ich viel zu selten bei Dir. Gleichzeitig fühle ich mich mit Dir auf ewig verbunden.

Montag 19. Februar 2018

Windkraftanlagen sind Sondermüll!

Nach der Nuklearkatastrophe in Fukushima vor knapp 7 Jahren gab verwandelte sich ein Großteil der deutschen Landschaft in Windkraftanlagen bzw. Vogelmordmaschinen. Es wurde sogar von den „Grünen“ genehmigt für den „Klimaschutz“ Wald zu zerstören. Dieser Wald stabilisierte bis zur Abholzung, beiläufig erwähnt, seit Jahrmillionen das Klima.

Angeblich seinen Windkraftanlagen „CO2 neutral“, also „umweltfreundlich“ und produzieren sogenannten „Ökostrom“. Und deshalb sei es alternativlos diese Alternative zu bauen um das „Klima zu retten“.

Nun, ich würde mal sagen: Wer so was glaubt, sollte zum Optiker gehen, denn er ist gnadenlos kurzsichtig.
Allerdings müsste es ein Bewusstseins-Optiker sein, und die gibt es noch nicht in jeder Fussgängerzone.

Man braucht nur den Bewusstseitshorizont ein klein wenig erweitern und man findet:

Das Fundament einer 200 m hohen und 7.000 Tonnen schweren Enercon WKA E-126 wiegt 3.500 Tonnen und besteht aus 1.400 Kubikmetern hochfestem Beton. […] Dieser Beton ist mir 180 Tonnen Stahl armiert. […] Auf dem runden Fundament steht der Turm aus konischen Stahlbeton-Segmenten, der 2.800 Tonnen auf die Waage bringt. Das auf dem Turm sitzende Maschinenhaus mit Generator wiegt 340 Tonnen, die Nabe mit den Rotorflügeln aus glasfaserverstärktem Kunststoff noch einmal 320 Tonnen. Damit der Boden das Gesamtgewicht von über 7.000 Tonnen tragen kann, muss er zuvor mithilfe von Schottergranulat, das in 30 Meter tiefe Bohrlöcher gepresst wird, verdichtet werden.
Zitat aus : http://ruhrkultour.de/teure-hinterlassenschaften-die-rueckbaukosten-von-windraedern/

Und all das ist einfach so da?? Einfach so aus dem Nichts? So was wächst als Frucht am nächsten Baum? So was liegt einfach so als Mulch auf dem Boden eines jahrtausende alten Waldes und muss nur aufgehoben werden??? Natürlich nicht. So was muss erst mal in Fabriken mühsam hergestellt werden. Und was braucht es dazu? Rohstoff, Rohstoff, Rohstoff, Energie, Energie, Energie, Transport, Transport, Transport, … ach und was entsteht dabei noch: Müll, Sondermüll und Atommüll (durch Herstellung von Neodynmagneten) … Es entstehen mehr Fragen als gelöst werden…

Im Internet berichtet ein Arbeiter über gesundheitliche Probleme bei der Herstellung von Rotorblättern. “Ich habe als Leiharbeiter einige Zeit die Flügel für diese Anlagen gefertigt. Viele Arbeitnehmer leiden an Allergien. Der anfallende Müll ist Sondermüll. Wird die Anlage verschrottet, ist sie verständlicherweise ebenfalls Sondermüll. Nachdem ich mir andere Arbeit suchte, und diese auch fand, ging es mir merklich besser. Vor dem Job war ich ebenfalls glühender Anhänger der Windenergie. Nun nicht mehr!”
Zitat aus: http://ruhrkultour.de/teure-hinterlassenschaften-die-rueckbaukosten-von-windraedern/

Und während dem Betrieb werden Wildtiere getötet ohne Ende … Alleine Fledermäuse:

Eine Viertelmillion Fledermäuse sterben Schätzungen zufolge pro Jahr an Windrädern in Deutschland.
Zitat aus: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/fledermaeuse-massensterben-in-windraedern-a-1108933.html

Und wie lange dreht sich so ein Vogelmordgerät – äh „Klimarettungsgerät“???
Solange wie ein Wald, also Jahrmillionen? Äh – nein?
Aber doch sicher mindestens so lange, wie eine deutsche Eiche alt wird, so um die 1000 bis 1500 Jahre? Ah – nein?

WAAS?, nur so um die 20-25 Jahre? Und oft das noch nicht mal?????

Windkraftanlagen sind nach Angaben von Herstellern und Planungsbüros auf eine Lebensdauer von etwa 20-25 Jahren ausgelegt. “Ausgelegt” heißt aber nicht, dass sie dieses Alter auch erreichen. Nicht berücksichtigt sind zum Beispiel Faktoren, die die Lebenszeit einer Anlage von vornherein durch ihre Position im Verbundsystem eines Windparks reduzieren.
Ein Windrad, das aus der Windrichtung gesehen in der ersten Reihe eines Windparks liegt, wird selbst unter günstigen Bedingungen im Durchschnitt nur 15 Jahre alt. Die hinter der ersten Reihe liegenden Windkraftanlagen werden je nach Entfernung zur ersten Reihe im Durchschnitt zwischen 5 und 12 Jahre alt.
Zitat aus: http://ruhrkultour.de/teure-hinterlassenschaften-die-rueckbaukosten-von-windraedern/

Und dann, nach den 5 bis 25 Jahren? Dann ist so ein Monster aus tausenden Tonnen Stahl und Beton, und … einfach „weg“ und die ursprüngliche Landschaft wieder da, so ganz CO2-neutral, das Ding kann komplett kompostiert werden, wird super Humus, perfekten Waldboden, … Nein? Warum nicht? Soll doch so umweltfreundlich und „Öko“ sein…

Nun, das ganze Ding ist ein riesiger Haufen Sondermüll. Zwar kann das mit viel Aufwand, viel Maschinen, viel Dieselverbrauch wieder abmontiert werden. Es sollen sogar finanzielle Rückstellungen / Bankbürgschaften etc. nachgewiesen werden um so was bauen zu dürfen. Aber das ist Augenwischerei. Bei einem Geldsystem ohne realen stabilen Wertmaßstab, mit Inflation und Deflation, kombiniert mit einem Bankensystem, das jederzeit komplett ausfallen kann, werden doch nur Zahlen zurückgehalten und nicht die nötigen Tonnen an Diesel. Das ist alles auf der Idee gebaut, dass man nach diversen Jahren aus den Zahlen wieder Diesel (etc.) tauschen kann. Sicher ist das nicht, basiert alles nur auf Glauben und Hoffnung, das alles bleiben möge, wie es ist. Wenn es aber anders kommt, hat man es angeblich nicht wissen können. Doch hätte man, wenn man denn hätte wissen WOLLEN.

Und wenn man dann eines NAHEN Tages (was sind schon 20 Jahre im Vergleich zur Lebensdauer eines Baumes!!) doch die Zahlen in Diesel umwandeln kann und es noch Kräne gibt, die die Teile des Luftschlosses aus der Höhe auf den Boden der Realität ablassen, was dann? Der Beton kann klein gemacht werden und wird dann angeblich z.B. als Schotter für Autobahnbau benutzt. Aber gibt es dann noch Autos, die auf Autobahnen fahren? Mag sein, vielleicht aber auch nicht. Kommen wir zu den Rotoren: Kunstharzverbundmaterial mit Fasern. Ohje. Das klingt nicht so gut kompostierbar…

Angeblich sei eine der favorisierten Wege das Zerkleinern (Achtung Feinstaub!) und das Verbrennen zur Herstellung von Beton.

Nicht erwähnt wird, dass dies riesige Energiemengen erfordert und weiterhin den Einsatz von Steinkohle erfordert, denn die Wärmeenergie des verbrennenden Rotorblattes vermindert den Einsatz des fossilen Rohstoffes nur zur Hälfte. Dies ist die teuerste Art, Beton herzustellen.
Zitat aus: http://ruhrkultour.de/windkraft-abgerechnet-wird-erst-zum-schluss/

Fazit: 

In Kenntnis unserer marktwirtschaftlichen Verhaltensweisen werden wir die gesundheitlichen Risiken der Erneuerbaren Energien ignorieren, uns an den Anblick vieler abgeschalteter, vor sich hin verrottender Windmühlen in Feld, Wald und Wiese gewöhnen müssen, in der Gewissheit, dass es den Windrädern eines Tages gelingen wird, durch ein letztmaliges Aufbäumen gegen den Wind, sich selbst in seine Bestandteile zu zerlegen und gleichmäßig in die Umgebung zu verteilen. Wehe dem, der in der Nähe einer Windkraftanlage wohnt.
Zitat aus: http://ruhrkultour.de/windkraft-abgerechnet-wird-erst-zum-schluss/

PS:

Welchen Zustand im Geist muss eine Gesellschaft haben, die so was kurzfristiges, umweltschädliches „genehmigt“, in Massen produziert, aufstellen lässt und noch dazu als gut und politisch korrekt empfindet?? Ist das geistlos oder geisteskrank? Oder trifft der alte Spruch: „Von allen guten Geistern verlassen“?

Sonntag 4. Februar 2018

der Stromverbrauch des Bitcoin

Laufend bekomme ich Spam-eMails „Reiten Sie auf der Bitcoin-Welle“… Natürlich lösche ich solche mails sofort. Es wäre auch ökonomisch unklug auf einem Wellenberg einzusteigen, denn dann geht es sehr bald abwärts… Aber unabhängig von möglichen egoistischen Motiven von Werteumverteilung, Bitcoin war noch nie in meinem Interesse.

Und immer mehr bestätigt sich, dass meine Intuition richtig ist: Bitcoin ist zu einem gigantischen Stromverbraucher mutiert.

Bei all den netten Aspekten „dezentral, nichts staatlich gesteuert, …“ so ist das Bitcoin-System doch komplett abhängig von Strom. Und der Stromverbrauch wächst und wächst…

Hier eine Graphik über die Entwicklung des Stromverbrauchs des letzten Jahres:
Anstieg von 10 auf 47 Terrawattstunden!!
(Screenshot von der Webseite: https://digiconomist.net/bitcoin-energy-consumption)

Dieser Stromverbrauch ist unglaublich groß. Wenn diese Entwicklung so weitergehen würde, kommt man rechnerisch zu dem Ergebnis, dass im Jahr 2020, also in nur 2 Jahren, jeglicher Strom der Welt nur für Bitcoin gebraucht werden würde. Das ist selbstverständlich unmöglich. Daher stellt sich die Frage, was passieren wird. Wird Bitcoin verboten? Geht das überhaupt? Wird das Internet abgeschaltet, um den Bitcoin zu stoppen? Wird Strom verteuert um den Bitcoin zu stoppen? Irgendwie wird es sich regeln, da bin ich sicher.

Hier ein paar willkürlich zusammengestellte Webseiten zum Thema:
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Bundesbank-warnt-vor-Bitcoin-article20267329.html
http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2018-02/42915643-bundesbank-warnt-vor-bitcoin-003.htm
http://www.faz.net/aktuell/finanzen/digital-bezahlen/bitcoin-eine-transaktion-kostet-30-euro-strom-15282063.html
https://t3n.de/news/bitcoin-stromverbrauch-energie-872715/
http://www.zeit.de/digital/internet/2018-02/bitcoin-energieverbrauch-strom-nachhaltigkeit
http://www.fr.de/wirtschaft/bitcoin-stromfresser-bitcoin-a-1399284
http://www.businessinsider.de/bitcoin-transaktion-benoetigt-so-viel-strom-wie-ein-kuehlschrank-pro-jahr-2017-11
http://www.businessinsider.de/bitcoin-stromverbrauch-miner-2017-11
http://www.epochtimes.de/technik/der-bitcoin-koennte-2020-die-gesamte-elektrizitaet-der-welt-benoetigen-a2290378.html

Vielleicht ist es bald aus und vorbei mit dem Bitcoin und anderen Kryptowährungen. Und dann?
Die Menschheit hat vermutlich weiterhin Interesse an dezentralen Währungen.
Möglicherweise landet dann mehr Interesse beim Minuto, dem Selbstmach-Geld für den erweiterten Freundeskreis. Allerdings wird dabei die Sucht, die Gier nach Millionen, nicht bedient, wie es beim Bitcoin (noch) der Fall ist.

Donnerstag 1. Februar 2018

Mehrjähriges Gemüse

Gestern war ich in Witzenhausen bei einer Arbeitsgruppe für regenerative Landwirtschaft. Dabei kam es zu der interessanten Fragestellung, ob regenerativer Ackerbau überhaupt möglich ist. Sicher gibt es Möglichkeiten einen Acker so zu bewirtschaften, dass die Bodenbearbeitung minimiert ist (z.B. Direktsaatmaschinen), doch selbst wenn die Erosion gestoppt und der Humusverlust begrenzt wird, so ist doch wahrscheinlich, dass der Energieeinsatz immer größer ist als die Ernte, und damit kann man es schwerlich als regenerativ bezeichnen.

Dabei stellte die konkrete Frage, ob Gemüseanbau überhaupt regenerativ möglich ist, weil Gemüse überlicherweise mit einjährigen Pflanzen auf bearbeitetem Boden angebaut wird. Dabei bemerkte ich, dass das Wissen um mehrjährige, ausdauernde Gemüsepflanzen relativ gering ist.

Zu diesem Thema empfehle ich das (englische) Buch: „Perennial Vegetables“ von Martin Crawford“

In diesem Buch wird zu Beginn dargestellt, dass es verschiedenste mehrjährige Pflanzen gibt, von denen wir Gemüse ernten können.
Es gibt beispielsweise Bäume, von denen wir Blätter essen können (z.B. Linde), es gibt Büsche mit essbaren Blüten (z.B. Holunder), es gibt Stauden (z.B. Brennessel), Kräuter (z.B. Pfefferminze), Farne (z.B. Straußenfarn), Kletterpflanzen, (z.B. Yams), Wasserpflanzen (z.B. Pfeilkraut), Wurzelfrüchte (z.B. Yakon) und vieles mehr. Je nach Härtezone müssen manche Pflanzen in rauherem Klima gegebenenfalls im Herbst aus- und Frühling wieder eingegraben werden.

Der überwiegende Teil des Buches beschreibt über 100 Pflanzen im Detail mit Angaben was geerntet werden kann und wie die Zubereitung sein sollte. Einige Pflanzen sind im rohes Zustand gut zu verzehren, bei anderen muss die Nahrung zuerst gekocht werden. Für die genaue Anleitung möge man bitte in dem Buch nachlesen.

Für einen ersten Einblick, was es so alles gibt, habe ich die Pflanzennamen aus dem Buch als Liste zusammengestellt und dazu angeben: Angabe zur Winterhärte, den essbaren Teilen, sowie die Wertung von www.pfaf.org zu Nahrung und Medizin

Hier ein Foto von der Tabelle, sortiert nach Nahrungswert:

Hier die Dateien (LibreOfficeCalc):

mehrjaehrige-gemuese-sortiert-botanischer-name.ods
mehrjaehrige-gemuese-sortiert-deutscher-name.ods
mehrjaehrige-gemuese-sortiert-haertezone.ods
mehrjaehrige-gemuese-sortiert-pfaf-essen.ods
mehrjaehrige-gemuese-sortiert-pfaf-medizin.ods

Dienstag 30. Januar 2018

Waldgärten und Agroforstkampagne

Flächen mit Baumbestand, die gleichzeitig dem Anbau landwirtschaftlicher Produkte dienen, werden als Agroforstwirtschaft bezeichnet. Das klassische Modell einer Agroforstwirtschaft sind Baumreihen mit dazwischen liegendem Getreideanbau:

Eine besondere Form der Agroforstwirtschaft nennt sich „Waldgarten“. Dies ist ein Garten mit Aspekten des Waldes. Ein Waldgarten wird häufig von Hand bewirtschaftet und nicht mit großen Maschinen. Statt 2 Ebenen der Nutzung (z.B. hohe Bäume + Getreide oder hohe Bäume + Weidetiere) werden im Waldgarten mindestens 5 Ebenen angelegt z.B. (große und kleine Bäume, Büsche, Stauden, Kräuter, Wurzeln, Pilze, Kletterpflanzen und Tiere). Die Vielfalt und Komplexität ist in Waldgärten besonders groß. Deshalb eignen sich Waldgärten eher für kleinere Flächen (z.B. bis 2 Hektar) und 2-Ebenen-Agroforst-Systeme für größere Flächen (z.B. ab 2 Hektar)

Effizienz ist das Verhältnis zwischen Energi-Output und Energie-Input,
inklusive Arbeitsaufwand, Maschinen-Energie, chemische Energie.
So kalkuliert ist der Waldgarten das effizienteste Agrarsystem aller Zeiten.

Zitat aus dem Film (ab Minute 1:56):

Weitere Informationen hier:
www.agroforstkampagne.net
www.agroforst-info.de