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Montag 17. September 2018

interessante Reaktionen auf den letzten Rundbrief

Ab und an versende ich Rundbriefe. Dazu kann man sich auf dieser Seite anmelden:
https://www.waldgartendorf.de/newsletter/

Vor 5 Tagen sendete ich einen Rundbrief, in dem ich das Jungbrunnen-Seminar bewarb. Dieser Rundbrief führte zu interessanten Reaktionen. Daraufhin habe ich heute früh einen weiteren Rundbrief geschrieben, den ich jetzt auch im Blog veröffentliche:
14 Menschen haben kommentarlos den Bezug des Rundbriefes gekündigt. So viele Abmeldungen hatte ich noch nie als Reaktion auf einen Rundbrief! Das ist zwar keine große Anzahl in Relation zu grob 2500 Empfängern, aber trotzdem war es auffallend.
Dann kam noch eine eMail, in der Unmut mitgeteilt wurde:
„Lieber Herr Kirsch,
Ich hoffe sie haben der Anastasia auch eine Einladung geschickt. Ich
hätte von Ihnen nicht erwartet so einen Scharlatan einzuladen. Haben
sie sich schon mal die Bedingungen und den Preis angeschaut. Das ist
was für Millionäre. Ich bin enttäuscht und bestelle den
Newsletter ab.“
[8 Tippfehler korrigiert für bessere Lesbarkeit]
Selbstverständlich habe ich sofort den Wunsch des Absenders
respektiert und seine Adresse aus dem Verteiler entfernt. Zusätzlich
habe ich eine eMail als Antwort geschrieben:
Sehr geehrter Herr xxxx,
danke für die Rückmeldung.
Selbstverständlich handle ich so gut ich kann im Sinne von
Anastasia. Ich weiß auch nicht wie Sie von dem Preis knapp über
1000 Euro gleich auf „Millionäre“ kommen. Zwischen eintausend
und einer Million ist immerhin noch der Faktor 1000.
Ich kenne den Trainer seit vielen Jahren und kann versichern, daß
er kein Scharlatan ist. Außerdem ist er sehr angetan von der Vision
der Familienlandsitze.
Nur lasse ich Ihnen gerne Ihr Vorurteil.
Es ist schon erstaunlich, daß es Menschen gibt, die mehr als
1000 Euro monatlich für ihr Haus/ ihre Wohnung an Miete oder an
Abzahlungsrate zahlen, oder auch welche, die mehr als 1000 Euro
für den Kauf eines Autos ausgeben. Es sind innere Wertemuster und
Prioritäten.
Ist ok, jeder wie er mag.
Wir können eh nicht alle Menschen gleichzeitig beim Seminar dabei
haben.
Viele Grüße
Darauf habe ich dann keine Antwort mehr erhalten. Mit ein paar Tagen Abstand nehme ich dies nun als Anlass genauer auf das Thema „Training und Verjüngung“ einzugehen.
Dabei will ich diese drei Themen zunächst getrennt betrachten:
Naturbauten (lebende Häuser)
Permakultur (dauerhafte Landwirtschaftskultur)
Waldgartendorf (Familienlandsitze)
Naturbauten
Die Vision der Naturbauten basiert auf der Möglichkeit lebende Bäume für Bauzwecke zu nutzen. In meinem Forschungsgelände am Triesch experimentiere ich seit 25 Jahren und kann schon sehr beeindruckende Beispiele zeigen, was mit Bäumen möglich ist. Bei den Führungen erzähle ich für gewöhnlich, dass Bäume eigenständig das Dickenwachstum ihrer Äste und des Stammes entsprechend der statischen Belastung regulieren. Konkret heißt das, dort wo mechanische Belastung stattfindet (z.B. der Stamm wird vom Wind hin und her gebogen), wird der Jahresring beim Wachstum dicker werden. Diesbezüglich hat Prof. Dr. Claus Mattheck sehr viele Forschungen gemacht und darüber auch Bücher veröffentlicht:
In der Uni Stuttgart, im Institut Grundlagen moderner Architektur und Entwerfen (IGMA), wurde der Forschungsbereich Baubotanik entwickelt. Die Anwendung von Bäumen als Baustoff wird dort auch bezeichnet als „trainierbare Tragwerke“. Dazu gibt es auch ein Fachbuch:
Zum Thema „trainierbare Tragwerke“ gab es schon eine Konferenz über die auch die Sueddeutsche berichtet hat:
Während meinen Gartenführungen erkläre ich die Ähnlichkeit und den Unterschied dieser Trainierbarkeit bei Baum und Mensch: Der Baum kann nur durch verstärktes Dickenwachstum regulieren. Er kann sich nicht dünner wachsen lassen. Der Mensch kann beides: Bei Belastung werden Knochen und Muskeln stärker, bei Nichtbelastung werden sie schwächer. In anderen Worten sind wir dauernd dabei uns aufzulösen UND gleichzeitig das zu erhalten und aufzubauen, was wir nutzen und belasten. Unsere Erscheinungsform ist quasi das Flußgleichgewicht zwischen Aufbau und Auflösung. Diese Fähigkeit uns aufzubauen UND uns aufzulösen bewirkt, daß wir sehr stabile Körper haben, bei relativ geringem Gewicht und dadurch mobile Lebewesen sind. Bäume sind stationär und können daher ihr Gewicht laufend vergrößern. Wir Menschen als mobile Lebewesen, sowie auch die Tiere, müssen uns jedoch laufend optimieren in Bezug auf ein möglichst geringes Gewicht bei gleichzeitig kräftigen Muskeln und Knochen für die Tätigkeiten, die wir tun.
Wenn wir im Lauf des Lebens Stück für Stück immer mehr weniger Tun, immer mehr Handlungen durch Maschinen ersetzen (z.B. statt Laufen Fahrrad fahren, statt Fahrrad Auto fahren; statt auf Bäumen herum zu klettern und durch den Wald zu hüpfen nur noch am Schreibtisch vor einem Computer sitzen; als Rentner im ‚Ruhestand‘ – welch ein Wort! – die Beine hoch legen und nichts mehr tun – es uns ‚gut‘ gehen lassen …), dann verschiebt sich das Flußgleichgewicht in Richtung Muskelabbau und Knochenschwund, also Abbau der Tragfähigkeit und Leistungsfähigkeit, weil es ‚eh nicht gebraucht wird‘.
Nicht jeder Untätige magert dabei ab, denn oft werden schwindende Muskeln mit Fett ersetzt, so daß es auf den ersten Eindruck nicht unbedingt eine Gewichtsabnahme gibt, während jedoch Muskeln und Knochen schon geschwächt sind. Wer dann noch mit Gleichaltrigen jammern will über die Alterserscheinungen, trainiert zumindest noch sein Mundwerk – immerhin etwas.
Sofern wir jedoch von Bäumen lernen wollen, dann können wir durch laufendes Training unseres Körpers diesen fit und kräftig erhalten. Und wenn man genau weiß wie, können sich Krankheitssymptome und Alterungserscheinungen sogar zurück entwickeln. Man muß als Mensch dazu allerdings etwas verstanden haben und dementsprechend handeln, was Tieren nicht so liegt: Man muss regelmäßig ein ganz klein wenig mehr trainieren, als man für den aktuellen Bedarf braucht.
Damit kommen wir zum 2. Thema:
Permakultur
Dauerhafte Landwirtschaft ist die bewusste Gestaltung und Erhaltung landwirtschaftlich produktiver Ökosysteme, die die Mannigfaltigkeit, Stabilität und Widerstandsfähigkeit natürlicher Ökosysteme aufweisen. Permakultur ist die harmonische Verflechtung von Landschaft und Menschen, die Nahrung, Energie, Behausung und andere materielle und immaterielle Bedürfnisse für die Menschen bereit stellt. Ohne dauerhafte Landwirtschaft ist eine stabile soziale Ordnung nicht möglich.
Permakultur-Gestaltung ist ein System des Zusammenfügens gedanklicher, materieller und planerischer Bestandteile zu einem Muster, das zum Wohle des Lebens in allen seinen Formen funktioniert.
Die der Permakultur zu Grunde liegende Denkweise beruht auf dem Wirken mit der Natur anstatt gegen sie; auf lang andauernder, überlegter Beobachtung anstatt langwieriger unüberlegter Arbeit, auf ganzheitlicher Betrachtung der Systemfunktionen, anstatt nur einen einzelnen Ertrag zu fordern; und darauf, dass Systeme ihre eigene Entfaltung ausdrücken.
(obige Zeilen zur Permakultur sind abgeschrieben von der Buchrückseite des Handbuches der Permakultur Gestaltung von Bill Mollison)
Wenn aktuell von den Medien verkündet wird, daß immer mehr Menschen ernährt werden von immer weniger Landwirten – wegen der modernen Technik, dann ist das eine Falschaussage. Denn die „Technik“ ist nicht einfach so da, die wird nicht vom Weihnachtsmann oder dem Osterhasen mal eben so vorbei gebracht! Jeglicher Traktor, jeglicher Mähdrescher UND die Treib- und Schmierstoffe, müssen erst einmal hergestellt werden. Dazu arbeiten Menschen in Bergwerken (für die Erze), am Hochofen (Metallherstellung), am Fließband (Maschinenwerk), auf Ölbohrplattformen, kämpfen im Krieg ums Öl, machen finanzielle Schulden für die folgenden Generationen, und vieles mehr.
Auch wenn ich keine offizielle Statistik dazu habe, ist meine persönliche Schätzung, daß aktuell weit mehr Menschen indirekt für die Landwirtschaft arbeiten, als früher direkt aktiv waren. Interessanterweise jedoch war die frühere Handarbeit auf dem Feld ein Training für den Körper (sofern man sich richtig bewegt hat und nicht z.B. durch falsches Bücken die Bandscheiben ruiniert hat). Das Malochen am Fließband oder in anderen Bereichen der Industrie ist demgegenüber selten lebensverlängernd UND glücklich. Das Kunstlicht im Büro kann die Augen schädigen, die Bürostühle, teils sehr teuer, können maximal das Leiden lindern oder hinauszögern, die Krankenkassenbeiträge sind jetzt schon sehr groß und müssen steigen, wenn immer mehr Menschen immer kränker werden.
Der Weg zu einer permanenten Kultur geht über den Garten, über die Pflanzen und Mutter Erde. Soweit ist das wohl jedem schnell klar zu machen. Es geht aber NUR bei weniger Technik und mehr körperlichem Einsatz.
Da gibt es den netten Spruch:
‚Alle wollen zurück zur Natur, aber doch bitte nicht zu Fuß‘
Doch wer hat heutzutage noch die Muskeln und die Knochen für körperliche Arbeit auf dem Feld und im Wald?

Traurigerweise haben sehr viele Menschen die innere Vorstellung, daß körperliche Arbeit unwürdig ist oder den Körper schneller altern läßt. Nun, wenn man es falsch macht, kann das schon passieren. Wenn man es richtig macht, kann der Körper sich jedoch gesunden und regenerieren. Im ganz kleinen dürfte es jeder kennen:

Man hat eine kleine Wunde, vielleicht einen Kratzer und das Blut tritt aus.
Es schmerzt (man reduziert die Bewegung damit Heilung geschehen kann).
Der Blutfluß stoppt (erste sichtbare Heilungsreaktion).
Es entsteht eine Entzündung (die Reparatur ist in vollem Gange).
Es heilt aus: Entzündung geht zurück.
Alles ist wieder ok, Schmerz ist wieder weg.
Welch ein Wunder! Unsere Körper können sich selbst reparieren!! Wie gänzlich anders ist dies doch im Vergleich mit toten Maschinen. Und unser Körper kann noch viel mehr, wenn er denn richtig trainiert wird!
Kommen wir zum dritten Punkt:
Waldgartendorf – Familienlandsitze
Bezüglich dem Altern und einem vergleichsweise jungen Erscheinen zitiere ich aus Band 1, Seite 21 der Anastasia-Bücher:
Ich fragte: «Wie lange haben Sie denn an Ihrem Zedernstück
poliert?»
«Dreiundneunzig Jahre», antwortete der Alte.
«Und wie alt sind Sie?»
«Hundertneunzehn.»
Damals glaubte ich ihm nicht, denn er sah aus wie ein Fünfundsiebzigjähriger.
Dazu stelle ich die Frage in den Raum: Wie hat ein 75-jähriger auszusehen?
Was haben wir für Vorstellungen und innere Bilder über das Altern?
Und die noch viel anstrengendere Frage: Altern wir, WEIL wir diese Vorstellungen haben?
Ich will jetzt nicht zu sehr auf das Thema „biblisches Alter“ eingehen (Methusalem 969 Jahre, Adam 930 Jahre usw), jedoch ist klar, daß selbst 120 Jahre bei voller Gesundheit und Leistungsfähigkeit etwas ist, was in der aktuellen Industriegesellschaft praktisch niemand erreicht – zumindest bisher.
Und wenn man an den Aufbau eines Landsitzes denkt und die Schwierigkeiten erlebt, an Land zu kommen, ein Haus bauen zu dürfen, ja sogar gelegentlich ‚Genehmigungen‘ eingeholt werden nur um Bäume zu pflanzen – dann ist sofort klar, daß der Aufbau von Familienlandsitzsiedlungen noch diverse Jahrzehnte brauchen kann. Gleichzeitig steht in den Anastasia-Büchern, daß unsere Generation dieses Ziel erreichen wird:
*********
Die erste klare Vorstellung von der Zukunft unseres Landes verdanke ich nicht irgendwelchen wissenschaftlichen Analytikern oder Politikern, sondern der Taiga-Einsiedlerin Anastasia. Und sie hat mir nicht einfach irgendeine schöne Zukunftsvision verheißen, nein, sie hat mir mit handfesten Argumenten bewiesen, dass das Glück unseres Landes zum Greifen nahe ist – schon für unsere jetzige Generation.
(Zitat aus Band 5, Seite 7)
*********
Nur, wie kann das zusammenpassen?
Aus meiner Sicht ganz einfach, wenn wir den Weg gehen unseren Körper zu gesunden und, so weit es geht, verjüngen.
So komme ich jetzt noch mal auf das Jungbrunnen-Seminar zu sprechen:
Das allererste Jungbrunnen-Seminar vor zehn Tagen war ein voller Erfolg. Nicht nur war es binnen der ersten fünf Tage nach Versand des Newsletters Ende Juli bereits überbucht und alle Teilnehmer konnten zum Frühbucherrabatt teilnehmen, es wurde von den Teilnehmern auch als didaktisch gelungen und inhaltlich als Augenöffner wahrgenommen.
Ich zitiere aus einigen schriftlichen Rückmeldungen an den Trainer und Referenten:
– „Das Seminar war gut – um nicht zu sagen – exzellent. … Du brennst für dieses Thema.“
– „Du bringst unwahrscheinlich viel vernetztes und tiefes Wissen. Du hörst sehr aufmerksam zu und kannst fast alle Fragen beantworten. Du kannst auch unglaublich viel geben. Was mir gut gefallen hat, ist, dass Du auch mal gesagt hast, dass Du etwas nicht weißt. … Du hast so viel Arbeit reingesteckt! … Du siehst unglaublich jugendlich aus vom Körper her und Deine Augen strahlen. … die Gruppe sollte sich in 3 Jahren treffen oder zu einem anderen Seminar.“
– „Es hat mir außerordenlich gut getan. … Ich bin vollkommen begeistert von den Übungen. Es geht von Tag zu Tag besser. Es ist so, als würde sich mein Körper errinnern an meine Sportzeit in Kindheit und Jugend. … Und stell Dir vor, beim [Vor-]Lesen bemerkte ich, dass meine Stimme viel kräftiger war, als vor drei Wochen. Unglaublich.“
– „Das waren sehr praxisorientierte Tage, sowohl mit den durchgeführten Übungen als auch mit Deinem praktischen Wissen, was man von den sogenannten Experten … nie hört. … Hier hat sich wieder gezeigt, und das hast Du sehr gut zum Ausdruck gebracht, daß Körper, Geist und Seele immer als EINS zu sehen sind. …
Nochmals vielen Dank für die belebenden 2 ½ Tage mit meinem Prädikat: SEHR EMPFEHLENSWERT!“
– „Vielen, vielen Dank für das umfassende Vermitteln deines Wissens und mache bitte weiter so! … Außerdem danke ich dir VIELMALS für den Tipp mit dem D-Ribose-Pulver. Nach 3 Tagen Einnahme begann es bei meiner Mutter zu wirken. Sie bekommt nun viel besser Luft und der tolle Nebeneffekt ist eine langsam beginnende spontane Darmentleerung. Und das nach mehr als 60 Jahren Abführtee!!!
Vielen, vielen Dank!!!“
Das ist nur ein Auszug. Ich selbst und ein weiteres Vorstandsmitglied haben das Seminar ebenfalls vollständig absolviert und üben nun nach der Methode. Ich kann daher die vorgenannten Teilnehmer-Aussagen nur bestätigen.
Ich kenne den Entwickler der Methode seit sieben Jahren und weiß daher aus eigener Anschauung, wie jugendlich er aussieht, wie geschmeidig er ist, welche Kräfte er hat und über welches Wissen und Fähigkeiten er verfügt – als knapp 64-Jähriger.
Er hat allein in dieses Seminar-Format hunderte Stunden gesteckt. Wenn er mit den Einnahmen des nun zweiten Seminars auf einen Stundensatz von umgerechnet fünf Euro kommt, wäre das schon viel. Rechnet man die tausende Stunden, die er sich seit Jahrzehnten praktisch und theoretisch-wissenschaftlich mit Gerontologie, Epigenetik, Neurologie und Sportwissenschaft sowie Alterungs- und Verjüngungsprozessen allgemein auseinandergesetzt hat, so ‚verdient‘ er bisher umgerechnet ein paar Cent pro Stunde jedes Seminars. In seinem angestammten Beruf als Unternehmensberater sind dagegen vierstellige Tagessätze üblich. Das ist also ein von unserem gemeinsamen Idealismus getragenes Projekt.
Besonders betroffen macht mich, dass diejenigen, die hier von ‚überteuert‘ redeten, vermutlich, bei 15% Krankenkassenbeiträgen vom Bruttoeinkommen, allein nur an ihre Krankenkasse (welch‘ wahres Wort!) ein Mehrfaches des Seminarpreises in nur einem Jahr zahlen – und davon, Hand auf’s Herz, noch keinen Deut gesünder geworden sind, oder?
Während der Referent seinen Gesundheitszustand, der ausschliesslich auf seiner Methode beruht, mit knapp 64 Jahren am Reck und allen sonstigen Übungen, die oft 25-jährige nicht beherrschen, für jedermann sichtbar (weil in Badehose) unter Beweis stellt. (Die Badehose übrigens, damit die Teilnehmer begreifen, welche Muskeln sie einsetzen und trainieren müssen, das muss man am lebenden Modell gesehen haben; auch deswegen wird es kein frei verkäufliches Handbuch zur Methode geben – es ergibt einfach keinen Sinn, so, wie auch niemand wirklich aus einem Buch eine Sprache lernt, ohne sie vor Ort zu sprechen.)
Nun, wer sich vom Newsletter abgemeldet hat, kann natürlich auch die Zeugnisse der bisherigen oder gar künftigen Teilnehmer auch nicht mehr zur Kenntnis nehmen. Aber allen, die uns bis hierher die Treue gehalten haben, möchte ich nochmal an’s Herz legen: die Ansprüche des Autors in seiner Werbung sind absolut gerechtfertigt und wissenschaftlich belegbar, zumal er noch dazu mit seinem eigenen Körper dafür einsteht. Das versteht man aber nur, wenn man das Seminar auch selbst besucht, so wie wir vom Vorstand es getan und mit eigenen Augen gesehen und mit unseren eigenen Ohren gehört, an unseren eigenen Körper gespürt, und in seiner umfangreichen Dokumentation wissenschaftlich nachvollziehbar gelesen haben.
Vielleicht versteht Ihr, wenn der Trainer sagt: „Ich verstehe eines nicht: ein moderner Bürostuhl kostet heute mehr als mein Seminar und verursacht Rückenschmerzen und Muskelatrophie, während ich den Teilnehmern zeige, wie man den Hexenschuss selbst heilt und künftig ganz ohne Stuhllehne völlig beschwerdefrei gerade sitzt – und das bis zu seinem hoffentlichen späten Tode, gesund und produktiv.“
Wer es nicht glaubt, was Bürostühle kosten können, kann mal bei ebay nachschauen:
Heute, Montag abend, endet die Frühbucherphase.
Hier nochmal der Link zur Seminarbeschreibung:
Auf alle Fälle wünsche ich jedem Leser dieser Zeilen ein gesundes, glückliches und langes Leben
Viele Grüße
Konstantin
Mittwoch 12. September 2018

‚Jungbrunnen‘-Seminar im Oktober

Vom 4. bis 7. Oktober 2018 bietet der Projekt Waldgartendorf e.V. ein ganz besonderes Seminar!

Seminar ‚Jungbrunnen‘ – ewige Jugend durch geeignete,
wissenschaftlich abgesicherte, Körper- und Geistesübungen.

Referent/Trainer: Frank McCormack

Seminarbeschreibung mit Bildern:
www.waldgartendorf.de/waldgartendorf_jungbrunnen_seminar_20181004.pdf

Als Schöpferwesen lieben es Menschen, sich ihren eigenen Lebensraum zu schaffen. Insbesondere gilt dies für Hausbau und Gartengestaltung. Die Industriegesellschaft erfindet hierfür immer mehr Angebote an Werkzeugen, Maschinen bis hin zu Robotern, um uns „die Arbeit zu erleichtern“.

Technische Möglichkeiten können den Verstand sehr leicht beeindrucken. Doch wir selbst, als Menschen mit Körper, Herz und Seele, bleiben dabei schnell auf der Strecke. Langfristig interessanter ist es doch, sich in der eigenen Haut pudelwohl zu fühlen, rundum körperlich fit und gesund zu sein!

Nur mit passender körperlicher(!) Betätigung bleiben wir vital.

Wir konnten den Referenten für dieses besondere Seminar gewinnen, nachdem wir uns von seinem für sein Alter wahrhaft aussergewöhnlichen Gesundheitszustand persönlich überzeugen konnten.

Seine Methode erachten wir für ‚gelebte Permakultur am eigenen Körper‘ und damit passend für ein erfülltes Leben in und mit der Natur.

Seminarbeschreibung mit Bildern:
www.waldgartendorf.de/waldgartendorf_jungbrunnen_seminar_20181004.pdf

Freitag 31. August 2018

Durchgehend Sommerzeit? Ich dachte, ich lese nicht richtig!

Vor kurzem gab es eine europaweite Umfrage zum Thema „Umstellung Winterzeit auf Sommerzeit und zurück“. Ich war noch nie ein Freund dieser Umstellung. Einerseits hat es an den Tagen der Umstellung öfters zu Verwirrung geführt, andererseits strebe ich eh danach, mehr mit der Sonne zu leben, als nach der Uhr. Und da die Sonne keine Umstellung macht, hatte mich das Thema nie so stark bewegt.

Damit ich meinen Beitrag gebe zur Abschaffung dieser Umstellung habe ich bei der EU-Umfrage mitgemacht, allerdings hatte ich es unterlassen per Blogeintrag oder Rundmailing auf diese Umfrage hinzuweisen. Soo wichtig war mir das nun auch wieder nicht.

Jetzt schreibe ich doch etwas dazu, denn was gerade passiert, verwundert mich schon arg: Einerseits soll der deutlich ausgedrückte Wille zur Abschaffung der Umstellung der Zeit realisiert werden. Andererseits las ich heute, daß geplant sei, die Zeit auf dauerhafte Sommerzeit umzustellen.

Nun, bei der Umfrage gab es neben der grundsätzlichen Frage ob man die wiederkehrende Zeitumstellung abschaffen will auch die Frage, wenn ja, welche Zeit hätte man denn dann gerne: dauerhaft Sommerzeit oder dauerhaft Winterzeit?

Als ich schon diese Frage bei der Umfrage las, dachte ich, ich lese nicht richtig! Welch eine Frage! Die Sommerzeit wurde als die Abweichung zur Normalzeit eingeführt (mit diversen Gründen, zB Strom sparen, was nicht wirklich eintrat). Doch die sogenannte Winterzeit war und ist die sogenannte „Normalzeit“. Sicher ist diese Zeit nicht die wahre Ortszeit, denn die wandert laufend von Ost nach West.

Früher war um 12 Uhr mittag die Sonne an ihrem höchsten Stand. Anders gesagt: Bei Sonnenhöchststand war 12 Uhr!

Wegen der Erdrotation sieht es so aus, als ob die Sonne von Ost nach West wandert und so scheint sie einige Kilometer westlich auch deutlich später an ihrem höchsten Stand. Bei den Kirchen im Osten läuteten die Kirchenglocken folglich früher als bei den Kirchen im Westen. Wann genau die Zeitzone mit der amtlichen Zeit eingeführt wurden weiß ich nicht. Ich vermute, daß es auch mit der Entwicklung der Eisenbahnen zu tun hatte, denn die Fahrpläne mussten alle zusammen passen und wenn bei jedem Bahnhof eine andere Uhrzeit wäre, gäbe es viel zu leicht Verwirrung bis hin zu Unfällen.

Bei der vergangenen EU-Umfrage hatte ich bei der Frage, was man denn dauerhaft wolle, gespürt, daß ich intuitiv „Sommerzeit“ anklicken wollte, denn es fühlte sich an nach „ja ich will Sommer, Sonne, Wärme, Draußensein usw.“

Im Gegensatz dazu klingt Winterzeit nach „Regen, Schnee, Matsch, Dunkel, Kälte, grau“…
(Nur würde sich an diesen Phänomenen nichts ändern, nur wenn man an der Uhr dreht.)

Es hat mich gefreut in der Onlineausgabe der Zeit einen kritischen Artikel zu finden, aus dem ich zitiere:

Eine ganzjährige Sommerzeit ist aus wissenschaftlicher Sicht also gar nicht so fantastisch, […]. Je länger der Zeitraum zwischen dem Weckerklingeln und dem Sonnenaufgang, desto schwerer hat es der Körper mit der Anpassung (Current Biology: Roenneberg et al., 2007). Medizinerinnen und Mediziner würden also zwar für ein Ende des Uhrzeitwechsels plädieren, dann aber zugunsten einer durchgehenden Mitteleuropäischen Zeit (MEZ), also der Normalzeit, die viele einfach Winterzeit nennen. Die erwies sich als am verträglichsten (Psychological Science: Barnes & Drake, 2015).

Zitat aus: https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2018-08/sommerzeit-zeitumstellung-abschaffen-eu-kommission-europa-kommentar

Die Einstellung „dauerhafte Sommerzeit“ wäre meiner Ansicht nach gleichzusetzen mit einer Änderung der gesamten Zeitzone. Ob das den abstimmenden Menschen bewusst war? Ich finde es ja grundsätzlich gut, wenn Menschen gefragt werden und dann auch der abgefragte Willen wertgeschätzt wird. Wenn jedoch eine absurde oder manipulierend formulierte Frage gestellt wird, dann finde ich, sollte ganz besonders vorsichtig mit der abgegebenen Antwort umgegangen werden.

Mein Wunsch ist: Nach der nächsten Umstellung zur Winterzeit keine weitere Zeitumstellung sondern beibehalten der Normalzeit (= aktuell ‚Winterzeit‘ genannt).

Wer mehr zum Thema lesen will, findet hier noch einen Blogeintrag über eine von mir im Garten aufgebaute Sonnenuhr :
http://www.konstantin-kirsch.de/2009/06/wahre-ortszeit.html

Dienstag 28. August 2018

Wladimir Megre auf der Buchmesse in Frankfurt

Waldmir Megre, der Autor der Anastasia-Bücher, hält am 14. Oktober 2018 auf Frankfurter Buchmesse einen Vortrag.

Thema: „New Lifestyle Paradigm“

Hallo 5.1 A 128 von 15:30 bis 16:30
Danach gibt er Autogramme am Messestand seiner Firma ‚Ringing Cedars‘ Hallo 5.0 E115

Link zum Eintrag des Vortrages

Link zum Eintrag des Messestandes

Link zur Ankündigung auf der russischen Seite von Herrn Megre: https://vmegre.com/en/events/39404

Zuerst las ich die Ankündigung zu dem Vortrag von Jana Iger. Dort heißt es ergänzend:

Ich werde mit Wladimir separat ein Interview führen. Dieses wird dann auf Youtube erscheinen. Solltet ihr Fragen an Wladimir haben, sendet diese bitte an meine Email-Adresse info@jana-iger.de und ich werde sie ihn stellen.

 

Montag 27. August 2018

Der fragwürdige Verein GAIA

Seit Jahren beobachte ich mit Kopfschütteln das Treiben eines Vereines in Österreich. Der Name „GAIA“ ist mir grundsätzlich sympathisch, denn er ist eine alte Bezeichnung von Mutter Erde.

Der Begriff GAIA des besagten Vereins ist jedoch eine Abkürzung einer langen Bezeichnung: „Gesellschaft für autarke Energie, technische Innovationen und Altruismus“ Webseite: https://gaia-energy.org (Früher in Althofen, jetzt in Wien)

All diese Begriffe (Autarkie, …) kann ich durchaus noch als interessant und wertvoll empfinden, was ich jedoch von diesem Verein all die Jahre wahrgenommen habe, lässt mich grausen: Der Verein ist aufgefallen, in dem er intensivst Werbung für das absurde „Auftriebskraftwerk / AuKW“ der Firma Rosch gemacht hat.

Dies sollte ein Gerät sein, dass mehr Energie produziert, als hinein gesteckt wird. Absurdistan lässt grüßen!

Angeblich hatte GAIA hunderte an Vorbestellern organisiert. Wer weiß, wieviel Geld dabei auf ewig verschwunden ist, denn das angebliche „Auftriebskraftwerk“ kann simpel als Betrug bezeichnet werden. Das war übrigens von Anfang an für jeden leicht erkennbar, der einigermaßen noch den Bezug zur physikalischen Realität bewahrt hatte.

Mittlerweile sind die Infos zum AuKW nicht mehr auf der Seite vom Verein GAIA zu finden. Das Internetarchiv hilft jedoch gelöschte Seiten anzuzeigen. Hier eine Liste der Artikel zum Thema:
http://web.archive.org/web/20160417204446/http://gaia-energy.org/tag/aukw

Ein Österreicher hat sich dankenswerterweise intensiv darum bemüht, diesen Betrug öffentlich zu machen:
Wolfgang Süß (Künstlername: Böser Wolf).
Auf seiner Webseite kann man alle möglichen Geschichten rund um den Betrug GAIA, Rosch und AuKW nachlesen:
https://gaia.ws1.eu

Im übrigen habe ich letztes Jahr mit einer Spende in Höhe von 50 Euro sowie der Verein Projekt Waldgartendorf e.V. mit einem Investment in Höhe von 200 Euro dem „Bösen Wolf“ geholfen, bei seinem Rechtstreit gegen den Betrug. Nachzulesen hier:
https://gaia.ws1.eu/chronik-130.php

Hier habe ich in meinem Blog schon mal zum AuKW geschrieben:
http://www.konstantin-kirsch.de/2017/03/rosch-kraftwerk-verbraucht-beryllium-magnete.html

Seit Herbst 2015 hat GAIA sich nicht mehr öffentlich zum AuKW geäußert (wäre vielleicht zu peinlich geworden?).
Direkt danach ging es mit der nächsten Peinlichkeit (Betrug?) weiter: Werbung für die Keshe-Foundation:
http://web.archive.org/web/20160413094656/http://gaia-energy.org/keshe-foundation

Daß ich von Keshe nichts halte, habe ich hier schon mal im Blog geschrieben:
http://www.konstantin-kirsch.de/2015/11/besuch-bei-einem-keshe-bastler.html

Und was ist das Neueste von GAIA??

Sie machen plötzlich Werbung für Familienlandsitze, sammeln Spenden, und wollen dann Landsitze verschenken …
https://www.dnwo.org/familienlandsitz-for-free/

Und sie nennen auch noch meinen Namen und verlinken auf die Interviews, die ich über die Anastasia-Bücher gemacht habe.

Ich hab gedacht, mit bleibt die Spucke weg!

Ist das jetzt der neue Trend, den sie nicht verpassen wollen? (schnell aufs Trittbrett springen…)
Oder sind sie endlich zur Vernunft gekommen, und sie wollen wirklich was für die Erde tun?

Ich kann mich des Gedankens nicht erwehren, dass sie nur Spenden sammeln wollen, um das finanzielle Disaster aus der AuKW-Geschichte zu reparieren. Daß durch GAIA wirklich mal Land gekauft wird und Landsitzsiedlungen entstehen, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen!

In diesem Forum habe ich auch sehr kritische Stimmen dazu gelesen:
https://www.allmystery.de/themen/gw113123-2591#id22226811

Meine klare Aussage: Größte Vorsicht mit diesem fragwürdigen GAIA-Verein!

Grundsätzlich mag ich viel lieber Projekte und Initiativen loben und anerkennen. Doch in diesem Fall kann ich nur warnen. Ich mag nicht ausschließen, daß die Initiatoren von GAIA all ihr früheres Engagement als Fehler erkannt haben, bereuen und sich nun besonnen haben, das das Leben als Gärtner die Zukunft ist. Mag sein. Doch um glaubwürdig zu werden, sollten sie dies auch öffentlich kund geben.

Um meine Glaubwürdigkeit zu erhalten gebe ich hiermit kund, daß ich mit diesem fragwürdigen Verein GAIA nichts zu tun hatte, zu tun habe und nichts zu tun haben will!

Samstag 11. August 2018

Rainbow-Worldpeace-Gathering auf der Rhön

Ab heute findet einen Monat lang auf der hohen Geba eine Versammlung der Regenbogenfamilie statt. Thema ist der Weltfrieden. Passend dazu wurde ein Platz gefunden in der Nähe der alten West-Ost-Grenze.

Hier ein Beitrag (mit Video von 2015) vom Rhönkanal:
https://rhoenkanal.de/2018/08/rainbow-family-wieder-zu-gast-in-der-rhoen/

Was ist Rainbow?

Die Regenbogenfamilie heißt dich herzlich willkommen

Jedes Jahr hält unsere weitverzweigte Familie weltweit an vielen Plätzen Treffen der Stämme ab, ein völlig freies, unkommerzielles Teilen unseres Lebens und unserer Herzen in der Kathedrale der Natur.
Hier gibt es keine autoritären Hierarchien. Wir haben eine Stammesanarchie, in der wir für einander Sorge tragen, weil wir spüren, dass wir eine Einheit sind. Das Treffen funktioniert, weil jeder von uns die Verantwortung dafür übernimmt, das zu tun, was getan werden muss, und weil wir unser Wissen und Herz teilen.
Teil dieser Verantwortung ist die Übereinkunft:
Zu versprechen, sanft und bewusst mit unserer Mutter Erde umzugehen, uns selbst und alle lebenden Wesen zu respektieren und für einander Sorge zu tragen. Im Umgang miteinander gewaltfrei zu handeln, direkt mit offenen Herzen aufeinander zuzugehen.
Diese Leitfäden können sich als Sammlung unserer gelebten Weisheit ständig erweitern, zum Nutzen für uns alle. (Zitatquelle: www.rainbowinfo.de)

Gestern war ich vor Ort, habe einen Rucksack voll Lebensmittel zum Platz gebracht, beim Tragen von Tipistangen geholfen und habe ein paar Bilder vom Platz und von der Vorbereitung gemacht. Während einer Rainbow-Versammlung sind technische Geräte eher unerwünscht. Deshalb habe ich auch darauf geachtet, dass ich aus größerer Entfernung photographiert habe um niemanden zu stören.

Auf dem 2 km Fußweg vom Parkplatz zum Gelände fand ich diesen Hinweispfeil um den passenden Feldweg zu finden:
(Eine Rainbow Versammlung ist nicht kommerziell und wird nicht mit großen Plakaten beworben. Man muss schon genauer hinschauen um zu so einem Treffen zu finden)

 

Ein Blick über das Gelände (ca. 2 Quadratkilometer groß) mit weiter Aussicht über die Rhön, in der Bildmitte die Küche, rechts im Bild der Platz für das zentrale Feuer:

 

Hier die Küche in Großaufnahme. Der Sturm am Vortage hatte die Planen weggefegt. Nun wird die Küche wieder aufgebaut. Gekocht wird auf Holzfeuer:

*********

Ergänzung vom 25.8.:

Gestern abend fuhr ich zum Rainbow, übernachtete im Zelt und kam heute mittag wieder zurück. Der kalte Wind war nur ein Teil, warum ich mich unwohl fühlte und wieder abfuhr. Abends wurde ich gleich als erstes von einer Zeltnachbarin mit einem Joint begrüßt und auch sonst habe ich sehr viele gesehen, wie sie Haschisch konsumierten. Ich finde das ekelhaft. Ursprünglich galt bei Rainbow-Versammlungen die zentrale Regel: Keine Drogen! Genau deshalb fühlte ich mich vor vielen Jahren zu solchen Treffen hingezogen. Ich habe noch nie gekifft und sehe auch keinen Anlass warum ich dies irgendwann mal tun sollte. Bewusstseinsveränderung geht auch mit Singen, Tanzen und Atmen sehr gut. Da braucht man keine Drogen! Ich empfinde Drogen sogar überwiegend als schwer schädlich für eine Bewusstseinsentwicklung. Es mag sein, dass unter Anleitung mit erfahrenen Schamanen im Rahmen eines Rituals auch Drogen ein Hilfswerkzeug für Therapie sein können, aber auf keinen Fall bei Konsum auf einem Festival!

Heute vormittag bin ich viele Stunden über den Platz gelaufen, habe die Menschen (mehr als 500) wahrgenommen und war auch im Gemeinschaftstipi eine Zeit lang. Fast alle Menschen wirkten auf mich verschlossen bzw. geistig abwesend. Nur eine verschwindend geringe Anzahl wirkte auf mich wie lichtvolle Seelen. Sehr schade.

Mit einer Familie, die seit einer Woche da war und heute ihre Sachen packte, kam ich ins Gespräch. Gerade mit Kindern seien die Tage eine sehr große Herausforderung gewesen. Insbesondere, weil alle möglichen zentral wichtigen Regeln von vielen nicht eingehalten werden würden, z.B. dass im Wald nicht gezeltet werden darf! Nur direkt am Waldrand würde dass Zelten erlaubt sein, auch offenes Feuer sei nur und ausschließlich an der zentralen Feuerstelle und in der Küche erlaubt. Trotzdem würden viele kleine private Feuer gemacht und ein privates Tipi sei vor ein paar Tagen sogar abgefackelt. Die Frau meinte, es läuft womöglich alles darauf hinaus, dass dieser Platz nie wieder für ein Rainbow zur Verfügung stehen würde.

Schade, schade. Liegt der Verfall der Rainbow-Werte an dem Konsum von Drogen, oder an digitaler Demenz, oder an einem generellen Verfall von Werten? Oder liegt es daran, dass die Versammlung keinen Eintritt kostet? Kommen deshalb überwiegend Drogensüchtige und jene, die mit der Gesellschaft nicht zurecht kommen?

Wie könnte so eine Versammlung besser laufen? Muss es kostenpflichtig sein? Müsste eine große Gruppe an Hütern der Regeln, an Ordnern, auf dem Platz sein, die im Fall der Fälle auch durchgreifen können, zB „Rainbow-Polizei“? Ist doch absurd und traurig, dass gerade jene, von denen  ich den Eindruck habe, dass sie nichts mit Polizei zu tun haben wollen, sich genau so unordentlich verhalten, dass ich denke, man müsste Ordnungshüter (=Polizei) vor Ort einführen…

Ausserdem wurde bei mir mehrfach vermutet, dass ich ein lokaler Förster sei und kein Teilnehmer vom Rainbow. Und dies nur, weil ich meine grüne Baumkletter-Kleidung anhatte und keinen bunten Indien-Fummel. Ausserdem habe ich kurze Haare und keine Dreadlocks. Gibt es bei der bunten Vielfalt des Regenbogens schon eine Kleiderordnung, bzw. vorgeschriebene Haare- und Kleider-Unordnung, um dazuzugehören?

Das Ganze erinnert mich an den Begriff „Lifestyle“, über den ich in diesem Blog-Beitrag geschrieben hatte:
http://www.konstantin-kirsch.de/2018/07/begegnung-mit-dem-enkel-von-bill-mollison.html
Es geht um Freizeitpräferenzen und Attribute wie Kleidung etc., mit denen man sich zugehörig füht oder abgrenzt. Vom eigentlichen Inhalt des Ganzen bleibt nur wenig übrig.

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Ergänzung 2 vom 30.08.2018

Nachdem ich nun einige Kommentare zu der Versammlung erhalten habe, sowie einige private emails, ist es für mich klar, dass ich bei meiner Reise zum Rainbow „Pech mit dem Moment“ hatte. Es war zu dem Zeitpunkt meines Besuches gerade ein Kälteeinbruch gewesen, der wohl nicht nur mich stark herausgefordert hatte. Dazu waren wohl viele Neulinge am Platz. Neben der physischen Wettersituation im Außen gibt es auch immer die eigenen inneren Geschichten, die mit dazu beitragen, was man wahrnimmt bis hin, zu welchen „Zufällen“ man Resonanz hat und so ergibt es auch bei Rainbowversammlungen sehr unterschiedliches, was der einzelne Mensch erleben kann. Ich empfehle daher, alle Kommentare zu diesem Blogbeitrag zu lesen um auch einen Ansatz der Vielfalt der einzelnen Erlebnisse zu bekommen.

Freitag 27. Juli 2018

Das besondere Seminar: ‚Jungbrunnen‘ – ewige Jugend

Vom 7. bis 9. September 2018 bietet der Projekt Waldgartendorf e.V. ein ganz besonderes Seminar!

Seminar ‚Jungbrunnen‘ – ewige Jugend durch geeignete,
wissenschaftlich abgesicherte, Körper- und Geistesübungen.

Referent/Trainer: Frank McCormack

Seminarbeschreibung mit Bildern:
www.waldgartendorf.de/waldgartendorf_jungbrunnen_seminar_20180907.pdf

Als Schöpferwesen lieben es Menschen, sich ihren eigenen Lebensraum zu schaffen. Insbesondere gilt dies für Hausbau und Gartengestaltung. Die Industriegesellschaft erfindet hierfür immer mehr Angebote an Werkzeugen, Maschinen bis hin zu Robotern um uns „die Arbeit zu erleichtern“.

Technische Möglichkeiten können den Verstand sehr leicht beeindrucken. Doch wir selbst, als Menschen mit Körper, Herz und Seele, bleiben dabei schnell auf der Strecke. Nur mit passender Betätigung bleiben wir vital.

Langfristig besonders interessant ist es doch, sich in der eigenen Haut pudelwohl zu fühlen, rundum körperlich fit und gesund zu sein!

Wir konnten den Referenten für dieses einmalige Seminar gewinnen, nachdem wir uns von seinem für sein Alter wahrhaft aussergewöhnlichen Gesundheitszustand persönlich überzeugen konnten.

Seine Methode erachten wir für ‚gelebte Permakultur am eigenen Körper‘ und damit passend für ein erfülltes Leben in und mit der Natur.

Seminarbeschreibung mit Bildern:
www.waldgartendorf.de/waldgartendorf_jungbrunnen_seminar_20180907.pdf

Mittwoch 25. Juli 2018

Zedernöl, Honig und Blütenstaub

Im Anastasia-Band 7 gibt es auf Seite 182 eine interessante Textstelle:

„Folgende Nahrungsquellen versorgen dich mit vielen dir noch fehlenden Elementen: Nimm jeden Morgen zehn Gramm Zedernöl, zwanzig Gramm Honig und fünf Gramm Blütenstaub ein. Und wiederhole diese Prozedur am Abend, drei Stunden vor dem Einschlafen.“

Ich empfehle den Blütenpollen und den Honig vorab zu mischen und mehrere Tage stehen zu lassen. Dadurch wird der Pollen weich und besser verdaulich. Diese Mischung kann auf Vorrat hergestellt werden, denn sie ist längere Zeit haltbar (sofern kein Wasser und keine Luftfeuchte dran kommt).

Da Blütenpollen im Unterschied zu Honig eher schwierig zu besorgen ist, haben wir uns entschieden nun auch Blütenpollen mit im Waldgartenshop anzubieten:

https://www.waldgartendorf.de/shop/artikel/bluetenpollen/

Zedernöl gibt es auch online:
https://www.waldgartendorf.de/shop/artikel/zedernuss-oel-100ml-original/

Freitag 20. Juli 2018

Atommüll-Endlager in jedem Garten!

In Frankreich, im Dorf Bure, tobt der Kampf um ein geplantes Endlager für Atommüll. Ein paar Jahrzehnte Nutzung der Atomkraft und 100.000 Jahre Lagerung des Mülls, womöglich unter bezahlter Überwachung? Wenn man Lohn und Lohnnebenkosten von 100.000 Jahren Überwachung einrechnet in die Wirtschaftlichkeitsberechnung von AKWs, dann ist das mit Sicherheit der teuerste Strom aller Zeiten…

Nun denn, die Menschheit hat nun mal die Büchse der Pandora geöffnet und ringt seither daran, sie wieder zu verschließen. Dummerweise ist sie dabei süchtig und abhängig geworden von jede Menge elektrisch betriebenem Firlefanz.

Interessant ist in dem Zusammenhang, dass eine an dem Endlagerprojekt beteiligte französische Firma Ingérop angeblich firmeninterne Daten nicht sicher verwahren konnte. Diese wurden angeblich ausspioniert durch Phishing mails, angeblich veröffentlicht und es gab eine Razzia mit gewaltsamen Türöffnungen im Rechenzentrum. Betroffen ist der Wissenschaftsladen in Dortmund. Ich habe keine Ahnung, was wirklich vorgefallen ist, deshalb habe ich mehrfach das Wort „angeblich“ geschrieben. Jedoch ist einiges auf der Webseite des Wissenschaftsladens zu lesen:
https://www.wissenschaftsladen-dortmund.de/2018/07/11/bure-ist-ueberall-jetzt-auch-in-dortmund/#more-852

Was tun mit dem Müll, der schon da ist und mit dem, der noch kommen wird? Große zentral organisierte Strukturen, wie Staaten, tendieren anscheinend auch zu zentralen Lösungsansätzen. Dummerweise ist jedoch bekannt, dass gerade die Konzentration von Atommüll erst so richtig Probleme verursacht. Im stärksten Fall der Konzentration ergibt sich sogar eine Atombombe!

Dezentralität wäre ein Ansatz. Doch wer wagt dies auszusprechen? Bisher ist mir nur bekannt, das dies in den Anastasia-Büchern beschrieben ist:

Band 6, Seite 67

„Welche Erfindung brauchen die Menschen am allermeisten, Papa?“
„Welche? Ja, viele. Die Energiekrise, zum Beispiel, beginnt in vielen Regionen. Die Elektroenergie reicht nicht aus. Atomkraftwerke will man nicht bauen: Sie sind gefährlich, weil sie explodieren. Aber ohne sie kommt man nicht aus.“
„Atomare Energie? Deren Strahlung Menschen und Pflanzen tötet?“
„Weißt du von der Strahlung?“
„Ja, sie ist doch überall. Das ist Energie. Sie ist gut. Sie ist notwendig. Nur darf sie nicht in großen Mengen an einem Ort gesammelt werden. Mein Großvater hat mich gelehrt, die Strahlung zu lenken. Nur darf man davon nicht erzählen, da einige Menschen die gute Strahlung in Waffen verwandeln, um andere zu töten.“
„Ja, sag lieber nichts. Es sieht so aus, als ob du tatsächlich etwas erfinden kannst und für dein Mädchen viel Geld erarbeiten kannst.“
„Wahrscheinlich schaffe ich das. Aber Geld macht den Menschen nicht glücklich.“
„Was macht deiner Meinung nach einen Menschen glücklich?“
„Der Raum, den er selbst schafft.“

Band 8.1, Seite 17

„Versteh doch, Papa, Opa hat mir gesagt, dass allein die Aufbewahrungsorte für Atommüll eine große Gefahr bedeuten. Nach der Wahrscheinlichkeitstheorie können sie in ihrer Umgebung großen Schaden für Land und Leute anrichten ­ sogar auf dem ganzen Planeten.“
„Gut, aber was hat das mit dir zu tun?“
„Wenn die Menschen denken, das Problem sei gelöst, die Gefahr aber noch immer besteht, dann haben sie sich geirrt.“
“Na und?”
“Opa hat gesagt, ich soll die richtige Lösung finden.”
“Und? Hast du sie gefunden?”
“Ja, Papa, gerade eben.”
Es war schon seltsam. Hier stand mein Sohn vor mir, gerade mal neun Jahre alt, und sprach in ruhigem, überzeugtem Ton über die sichere Aufbewahrung von nuklearem Abfall. Dabei hatte er noch nicht einmal eine Schule besucht, ganz zu schweigen davon, dass er eine Ausbildung in Kernphysik absolviert hätte. Ohne eine tatsächliche Lösung zu diesem Problem von ihm zu erwarten, sondern einfach um das Gespräch weiterzuführen, fragte ich ihn:
“Und was ist dir konkret zu diesem unlösbaren Problem eingefallen?”
“Es gibt mehrere Möglichkeiten, aber die effektivste Lösung ist die der Dezentralisierung.”
“Wie bitte? Dezentralisierung wovon?”
“Von den Abfällen, Papa.”
“Wie meinst du das?”
“Ich habe erkannt, dass diese Strahlung in kleiner Dosis überhaupt nicht gefährlich ist, Papa. In geringer Menge ist sie in allem enthalten: in uns selbst, in den Pflanzen, im Wasser, in den Wolken. Wenn sie aber an einer Stelle in hoher Konzentration auftritt, dann besteht eine echte Gefahr. In den Atommülllagern, von denen mir Opa erzählte, wird zu viel radioaktives Material an einem Ort aufbewahrt.”
“Nun, das ist allgemein bekannt. Deshalb wird ja der Atommüll in eigens dafür errichteten Lagern aufbewahrt, die sorgfältig vor Terroristen geschützt werden. Jedes dieser Lager wird von speziell ausgebildetem Personal überwacht, um die Einhaltung der Aufbewahrungsvorschriften zu gewährleisten.”
“Das schon, Papa, aber es ist trotzdem gefährlich. Nicht nur gefährlich, Katastrophen sind sogar unvermeidlich. Und der Grund dafür ist, dass irgendjemandem eine schlechte Lösung eingefallen ist, die dann den Menschen aufgezwungen wurde.”
„Mein Sohn, mit diesem Problem haben sich wissenschaftliche Institute beschäftigt, an denen große Gelehrte arbeiten. Du kennst diese Leute nicht und hast auch von dem Wissensgebiet selbst keine Ahnung. Also kannst du dir auch kein Urteil über die Lösung des Problems erlauben. Das alles ist Sache der modernen Wissenschaft.“
„Aber was kommt dabei heraus, Papa? Es sind doch gerade die Schlussfolgerungen der modernen Wissenschaft, die für die Menschheit eine so große Gefahr darstellen. Ich gehe freilich nicht zur Schule und kenne mich auch nicht in den Wissensgebieten aus, von denen du sprichst, aber …“
Er schwieg und senkte den Kopf.
„Aber was? Wieso sprichst du nicht weiter?“
„Ich will nicht zu einer solchen Schule gehen und auch nicht die Art von Wissenschaft erlernen, die du meinst.“
„Warum nicht?“
„Weil solche Wissenschaft zu Katastrophen führt.“
“Aber andere Arten von Wissenschaft gibt es doch nicht!”
“Doch. Mama sagt immer: ‘Man muss die Realität allein mit seiner eigenen Seele begreifen.’ Ich weiß, dass sie damit Recht hat, und will mich danach richten. Deshalb lerne ich lieber für mich selbst. Ich weiß noch nicht, wie ich das besser ausdrücken kann.”
“Erstaunlich, wie sehr er auf seinen Überzeugungen beharrt!”, dachte ich und fragte: “Wie groß ist denn deiner Meinung nach die Wahrscheinlichkeit, dass eine solche Katastrophe eintritt?”
“Hundert Prozent.”
“Bist du dir da sicher?”
“Die Wahrscheinlichkeitstheorie und die Tatsache, dass viele zu passiv sind gegen unheilvolles Denken sagen mir, dass die Katastrophe kommen muss. Den Bau der großen Atommülllager kann man mit dem Bau großer Bomben vergleichen.”
“Dann wirkt dein Denken wohl dem destruktiven Denken entgegen?”
“Ja, ich habe meine Gedanken in den Kosmos entsandt, und sie werden sich durchsetzen.”
“Und was haben deine Gedanken konkret zur sicheren Aufbewahrung des Atommülls beigetragen?”
“Ich denke, all der Atommüll, der in den großen Lagern in hoher Konzentration gespeichert wird, muss aufgeteilt werden.”
“Aufgeteilt – meinst du in Tausende und Millionen kleiner Teilchen?”
“Ja, Papa.”
“Wie einfach! Aber die wesentliche Frage bleibt – wo sollen all diese Teilchen gelagert werden?”
“Auf den Familienlandsitzen, Papa.”
Zuerst konnte ich kaum glauben, was ich da soeben gehört hatte, und wusste nichts zu entgegnen. Dann schrie ich fast zurück: “Du phantasierst! Der Fieberwahn muss dich gepackt haben, Wolodja!”
Nachdem ich mich etwas gefasst hatte, fügte ich hinzu: “Natürlich lässt sich eine globale Katastrophe vermeiden, indem man die nuklearen Abfälle auf verschiedene Lager aufteilt. Dafür werden aber Millionen von Familien, die auf ihren Landsitzen leben, in Lebensgefahr gebracht. Und alle Leute wollen doch in einer ökologisch reinen Umgebung wohnen.”
“Ja, das stimmt, Papa. Nur gibt es auf der ganzen Welt fast keine solchen ökologisch reinen Orte mehr.”
“Und wie wäre es mit der Taiga hier?”
“Die Gegend hier ist verhältnismäßig rein, aber auch nicht ideal. Ideale Gegenden gibt es nicht mehr. Die Wolken bringen aus allen Himmelsrichtungen sauren Regen mit. Die Gräser, Bäume und Büsche kommen bisher noch einigermaßen mit der Verschmutzung zurecht, aber die unreinen Orte dieser Welt werden mit jedem Tag größer und noch unreiner. Deshalb ist es jetzt wichtig, nicht vor dem Schmutz davonzulaufen, sondern etwas gegen ihn zu unternehmen. Mama sagt: ‘Wir selber müssen reine Orte schaffen.’
Aus der großen Menge möglicher Varianten hat mein Geist die einzig praktische Lösung herausgesucht. Meine Idee ist, den Müll nicht zentral zu lagern, sondern in kleinen Portionen auf den Familienlandsitzen zu verteilen. Diese kleinen Partikel müssen gezähmt werden, damit sie fürs Leben Nutzen bringen. Für das Leben auf Erden erscheint mir diese Lösung jedenfalls noch am sichersten.”
“Und wo dort? In der Vorratskammer? Im Safe? Oder vielleicht eingekapselt im Keller? Hat deine grandiose Idee eine Antwort darauf?”
“Die Kapseln müssen unter der Erde vergraben werden, in mindestens neun Metern Tiefe.”
Dieser Vorschlag meines Sohnes erschien mir zunächst schier unglaublich. Doch je länger ich darüber nachdachte, desto mehr neigte ich dazu, ein Körnchen Rationalität darin zu entdecken. Zumindest könnte man durch eine solche Aufbewahrung von nuklearem Abfall auf jeden Fall eine Megakatastrophe verhindern.

Konkrete Rechnung: Das Atommüll-Endlager in Bure soll laut Wikipedia gebaut werden für 130.000 m³ mittel- sowie 8.000 m³ hochradioaktiven Abfall. Bei 7 Menschen pro Familienlandsitz kämen wir für Frankreich auf ca. 10 Millionen Landsitze mit je 1 Hektar Fläche. Insgesamt wären das ca. 1/6 der Landfläche von Frankreich – 5/6 wären dann menschenleer. Wenn wir Das Atommüll-Lagervolumen pro Familienlandsitz berechnen kommen wir auf 13 Liter mittel- und 0,8 Liter hochradioaktiven Abfall. Dies wäre, allein vom Volumen her, sehr leicht mit Hilfe einer Bohrung auf neun Meter Tiefe oder mehr zu versenken.

Sicher müssten viele Details vorab geklärt werden, aber dass muss ja auch bei Planungen zu zentralen Anlagen geschehen.

Ganz besonders interessant ist in diesem Zusammenhang Aussagen von Walter Russel, dass radioaktives Material, sicher verwahrt im Untergrund, förderlich sei für die Entstehung von Wasser und Humus!

Zitat aus: https://www.zeitenschrift.com/artikel/kern-energie-der-fluch-der-atomspaltung

Durch die Energie, die sie abstrahlen, wandeln sie die Gesteine zu Wasser und Humus um. So sagt Russell denn auch, Wasser und Humus, der Nährstoff allen Lebens, sei nichts anderes als zerfallenes Gestein. Radioaktive Metalle erzeugen also durch ihr Sterben neues Leben. Auch das ist ein Naturgesetz: Jeder lebende Körper, der stirbt und zur Erde zurückkehrt, erfüllt diese mit neuem Leben.

Wäre es demnach womöglich das Beste für ein stabiles Klima und für den Humusgehalt des Bodens, wenn unter jedem 1-Hektar-Familienlandsitz ein Mini-Endlager von Atommüll eingerichtet wird?

Freitag 20. Juli 2018

Plant Paradox von Dr. Gundry in deutscher Übersetzung

Mit deutlicher Verzögerung habe ich mitbekommen, dass das von mir wertgeschätzte Buch „Plant Paradox“ von Dr. Steven Gundry seit ein paar Monaten in deutscher Übersetzung vorliegt. Diese Verzögerung liegt vermutlich an dem Titel, dewr nun gar nichts mit dem Original zu tun hat und die Aussagen des Buches in keiner Weise wiederspiegelt.

Anstatt „Das Pflanzen-Paradox“, lautet der Titel nun: „Böses Gemüse

Wie kommt der BELTZ-Verlag auf so einen unpassenden und de fakto FALSCHEN Titel??? Ist mir völlig unverständlich.

Ich zitiere aus dem deutschen Buch Seite 10:

Das LFE-Programm [LFE=lektinfreie Ernährung] basiert auf einer Fülle verschiedener Gemüse, einer begrenzten Anzahl hochwertiger Proteinlieferanten, einigen Obstarten (ausschließlich während der jeweiligen Reifezeit), Nüssen und bestimmten Milchprodukten und Ölsorten.

Gleich an erster Stelle steht Gemüse auf der empfohlenen Liste von Gundry! Der Autor empfiehlt sogar Gemüse als Ernährungsbasis!

Außerdem können Pflanzen nicht böse sein. Rein philosophisch ist das unmöglich. Oder ist ein Knollenblätterpilz „böse“? Nein! der Knollenblätterpilz ist einfach wie er ist. Er gehört zum großen Sein der Schöpfung dazu genau so wie er ist. Er taugt nicht als Nahrung, weil er Eigenschaften hat, die mindestens krank machen, zumeist jedoch tödlich wirken. Trotzdem ist er nicht böse! Viele Giftpflanzen können außerdem als Heilpflanzen dienen.

Das Buch habe ich trotzdem bestellt, um zu sehen, ob inhaltlich auch schwerste Übersetzungsfehler enthalten sind.

Kam die Entscheidung des Verlages nur deswegen zustande, weil sie einen reißerischen Titel suchten? Auffallen um jeden Preis? Warum nicht gleich halbnackte Frauen auf das Tittenbild – äh Titelbild? Soll ja angeblich auch eine Methode sein um aufzufallen! Oder hat der Verlag weise gehandelt, weil durch diesen peinlichen und falschen Titel, die Chance besteht, dass die fachliche Heftigkeit des Inhaltes verkannt wird und das Buch etwas länger frei verkäuflich bleibt, bevor es durch Pharma und Co verboten wird?

Hier noch der Link zu meinem ausführlichen Artikel über die Ernährungsweise „Gundry-Style“:
http://www.konstantin-kirsch.de/gundry-style