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Dienstag 7. Dezember 2021

Anastasia: die Sprache des Schöpfers

Die Sprache der Menschen besteht aus Wörtern, die oft vielfältige Bedeutungen haben und missverständlich sind. Der Schöpfer aber spricht eine klare und deutliche Sprache, die Sprache der Liebe und der Geduld. Er spricht durch Seine unvergänglichen, wunderbaren Taten, durch Seine Schöpfung: durch die Pracht der aufgehenden Sonne, durch den sanften Mondschein, den matten Nebel und das Tröpfchen Morgentau, in dem sich das gesamte Firmament spiegelt. Es gibt zahllose Beispiele in der Natur, schau dich nur um! Sie sind für jeden ersichtlich, auch für dich.

Zitat aus: Band 3, Seite 124

Montag 6. Dezember 2021

Anastasia: Raum der Liebe schaffen

Anastasia: «Ich habe hier eine Aufgabe: einen Menschen aufzuziehen, meinen Sohn. Und das geht am besten hier, wo ein Raum der Liebe vorbereitet wurde. Diesen Raum haben meine Urahnen und meine Eltern geschaffen; er ist zwar noch klein, aber gerade durch ihn bin ich mit allen Wesen im Kosmos verbunden. Jeder sollte einen solchen Raum der Liebe um sich herum schaffen und ihn seinen Kindern schenken. Ohne das zu tun, sollte man erst gar nicht daran denken, Kinder in die Welt zu setzen. Wenn jeder das tut, dann wird die Erde zu einem strahlenden Punkt der Liebe in der Weite des Kosmos. Das ist Sein Wille, und darin besteht auch die Bestimmung des Menschen. Und nur der Mensch kann das tun.»

Zitat aus: Band 3, Seite 55

Sonntag 5. Dezember 2021

Gott mehr gehorchen als den Menschen

Eine aktuelle Predigt des Pastors Jonathan Anselm aus der Gemeinde Dalaas im Vorarlberg:

Gott mehr gehorchen als den Menschen – Ziviler Ungehorsam

Die Gemeinde nennt sich „Die Gemeinde Gottes“ und war mir bis heute unbekannt.
Die Rede kommt spürbar von Herzen und berührt das Herz:

Link zum Video:
https://dai.ly/x8607jy

Kontakt:
https://diegemeindegottes.com/kontakt/

YouTube (dort wurden schon einige Videos gelöscht)
https://www.youtube.com/c/DieGemeindeGottesVorarlberg

Telegram:
https://t.me/DieGemeindeGottes

Facebook:
https://www.facebook.com/diegemeindegottesvorarlberg/

Auf der Webseite der Gemeinde gibt es auch einen Artikel zum Thema „3 Gründe warum ich mich nicht gegen Covid impfen lassen werde“
https://diegemeindegottes.com/artikel/3-grunde-warum-ich-mich-nicht-gegen-covid-impfen-lassen-werde/

Sonntag 5. Dezember 2021

Anastasia: die Energie der Liebe steuern?

Boris: «Kann der Mensch die Energie der Liebe steuern?»
Anastasia: «Bisher kaum.»
«Wissen Sie denn, wie das geht?»
«Nein, wenn ich es wüsste, würde mich Wladimir schon lieben.»

Zitat aus: Band 3, Seite 51

Samstag 4. Dezember 2021

Anastasia: Unsterblichkeit des Menschen

Angesichts aufrichtiger Liebe weicht der Tod, wenn die Liebe nur stark genug ist. Die Unsterblichkeit des Menschen liegt in der Liebe und auch in der Fähigkeit, das Feuer der Liebe in anderen zu entfachen.

Kriterien menschlicher Wissenschaft gelten immer nur eine gewisse Zeit lang. Es gibt auch Wahrheiten, die immer währen.

Zitat aus: Band 3, Seite 29

Freitag 3. Dezember 2021

Anastasia: Menschen berühren mit Liebe die Erde

Und Millionen von Menschenhänden berührten die Erde mit Liebe. Gerade mit den Händen, nicht mit Maschinen, berührten die Menschen auf ihren kleinen Grundstücken in Liebe die Erde. Und die Erde spürte jede einzelne Hand und sammelte so Kräfte, um noch eine Zeitlang weiter durchzuhalten.

Zitat aus: Band 2, Seite 65

Donnerstag 2. Dezember 2021

Metamorphose der Welt

Mittlerweile durchläuft die gesamte Welt eine so große und so schnelle Veränderung, daß die Begriffe ‚Wandel‘ und ‚Übergang‘ dafür zu schwach erscheinen.

Meines Erachtens passt viel besser der Begriff ‚vollkommene Metamorphose‘!

Dazu zitiere ich:

Zum Ablauf der vollkommenen Metamorphose ist zu sagen, dass es sich bei dem aus der Larve entstehenden Lebewesen in der Regel um ein vollkommen neues Lebewesen handelt. Die ursprüngliche Larve wird durch die eigenen Verdauungssäfte zunächst nahezu vollständig aufgelöst und stirbt so. Diese teilweise Selbstverdauung wird Histolyse genannt. Nur einige Ansammlungen von speziellen, Histioblasten genannten Zellen, die während des Larvenstadiums keine Funktion erfüllten, bleiben von diesem Vorgang verschont und bilden die Anlagen für die neu entstehenden Organe. Wie viel ursprüngliches Gewebe erhalten bleibt, ist von Art zu Art unterschiedlich, aber bei den Schmetterlingen sind es beispielsweise nur wenige Prozent.
Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Metamorphose_(Zoologie)

Womit wir zu einem passenden Spruch kommen:

Gerade als die Raupe dachte, die Welt wäre zu Ende,
wurde sie ein Schmetterling!

Im Internet fand ich den Hinweis auf ein Buch mit dem Titel „Die Metamorphose der Welt“ des 2015 verstorbenen Soziologen Ulrich Beck. Hier einige Zitate daraus:

In diesem Sinne bedeutet Metamorphose schlicht, dass das gestern Undenkbare heute nicht nur möglich, sondern längst Realität geworden ist. S. 12.

Das Wort „Metamorphose“ impliziert eine weitaus radikalere Veränderung: Die ewigen Gewissheiten moderner Gesellschaften brechen weg, und etwas ganz und gar Neues tritt auf den Plan. S. 15.

Das Wort „Metamorphose“ bezeichnet eine tiefgehende Veränderung oder Umwandlung der Form. Daher lässt sich eine Metamorphose als umfassende Verwandlung definieren, aus der ein vollständig anderer Typus, eine andere Realität, eine andere Art des In-der-Welt-Seins, der Weltsicht und des politischen Handelns hervorgehen. S. 19.

Wir alle wissen, dass sich die Raupe in einen Schmetterling verwandeln wird. Aber weiß es die Raupe auch? Das ist die Frage die man den Katastrophikern stellen muss. Sie gleichen Raupen, die, eingepuppt im Weltbild ihrer Raupenexistenz, keine Idee von Metamorphose haben. Sie vermögen nicht zu unterscheiden zwischen Zerfall und Anders-Werden. Sie sehen die Welt und ihre Werte untergehen, wo nicht die Welt, sonder ihr Weltbild untergeht. Die Welt geht nicht unter, wie die Katastrophiker glauben, und auch die Rettung der Welt steht nicht bevor, wie es die Fortschrittsoptimisten beschwören – vielmehr metamorphosiert die Welt auf überraschende, aber nachvollziehbare Weise, indem sich der Bezugshorizont und die Koordinaten des Handelns verwandeln, die die Vertreter beider Positionen stillschweigend als konstant und unveränderbar voraussetzten. S. 31.

Vollkommen durcheinander sind wir, weil das, was gestern noch undenkbar war, aufgrund der Metamorphose der Welt heute eine reale Möglichkeit ist: Und wenn wir diese Metamorphose wirklich verstehen wollen, müssen wir den Blick nicht nur auf zerfallende gesellschaftliche und politische Realitäten, sondern auch auf die Neuanfänger richten. Auf das, was gerade entsteht, auf die Strukturen und Normen von morgen. S. 31f.

Wandel bewegt sich stets innerhalb der bestehen Ordnung. Die Metamorphose zerstört diese Grundlagen und setzt die bestehenden Institutionen zugleich unter einen enormen Druck, beispiellos neue Praktiken zu erfinden, um handlungsfähig zu bleiben. Diesem Druck lässt sich, wie gesagt, mit herkömmlichen Konzepten und Instrumenten nicht standhalten. S. 48.

Wie lebt und überlebt man in einer permanenten Metamorphose, von der niemand sagen kann, worauf sie hinausläuft, einer Metamorphose, die Peripherie und Zentrum betrifft, Arm und Reich, Muslime, Christen und Agnostiker gleichermaßen, einer Metamorphose, die nicht auf ein Versagen, eine Krise oder auf Armut zurückzuführen ist, sondern die gerade mit den Erfolgen der Modernisierung voranschreitet und an Tempo gewinnt, einer Metamorphose, die durch Nichthandeln nicht gebremst, sondern im Gegenteil noch beschleunigt wird? S. 241.

Gefunden habe ich die Zitate auf dieser Webseite:
https://www.saurugg.net/2017/blog/gesellschaft/die-metamorphose-der-welt

Man beachte, daß dieses Buch vor 2015 geschrieben wurde. Der Autor erlebte also die aktuellen (2020/2021) weltweiten Ereignisse nicht mit. Er hatte aber wohl die damaligen Zeichen zumindest teilweise richtig gedeutet und konnte ahnen, daß eine alles umfassende Metamorphose begonnen hatte, die mittlerweile  immer deutlicher erkennbar wird.

Was bedeutet dies nun konkret, welche gesellschaftlichen und politischen Realitäten zerfallen derzeit?

Die folgenden Punkte nenne ich ohne Wertung ob mir persönlich der Zerfall gefällt oder nicht. Ich sehe einfach, daß dort der Zerfall begonnen hat. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit:

  • Glaubwürdigkeit der Regierung
  • Glaubwürdigkeit von Politikern
  • Glaubwürdigkeit von Presse, Funk und Fernsehen
  • Rechtsstaat
  • Finanzsystem
  • Religionen
  • Bildungswesen
  • Industrie, Produktion und Lieferketten
  • Lebensmittelversorgung
  • Wasser- und Abwasserversorgung
  • Energieversorgung
  • Mittelstand
  • Einzelhandel
  • Gesundheitswesen
  • Handwerk
  • Kunst
  • Vereine
  • Familien und Freundschaften
  • Sprache
  • Vertrauen
  • Menschenrechte
  • gesunder Menschenverstand
  • Intelligenz (insbesondere: digitale Demenz)
  • Bodenfruchtbarkeit

Man könnte die Liste fast unendlich fortsetzen. Es fällt genau genommen weit schwerer etwas zu finden, das unverändert festen Bestand hat oder sogar stabiler geworden ist. Alles, wirklich alles, steht auf den Prüfstand.

Wie wird es weitergehen?

Wird alles nur verfallen, oder entsteht etwas Neues?

Beim Vergleich mit der Metamorphose bei Schmetterlingen kann man das veraltete Aufteilen in ‚rechts‘ und ‚links‘ gut beschreiben:

Die sogenannten ‚Rechten‘ wollen das Alte behalten, festhalten, konservieren. Im Sinnbild wollen sie die Raupe daran hindern sich zu verpuppen. Sie wollen die gute alte Zeit zurück. Sie wollen die begonnene Auflösung innerhalb der Puppe stoppen und rückgängig machen. Doch dann entsteht kein Schmetterling.

Die sogenannten ‚Linken‘ wollen den Schmetterling ‚jetzt‘ haben, doch wenn sie das Alte zerstören (die Raupe zertreten), oder wenn sie die Puppe öffnen oder den noch nicht fertigen Schmetterling aus der Puppe herauszerren, entsteht auch kein lebender Schmetterling.

Eine Metamorphose kann man weder stoppen noch beschleunigen.

Weder ‚rechts‘ noch ‚links‘ hilft weiter bei der Metamorphose. Der wirkende Ansatz läuft komplett anders als über veraltete politische Dualität.

Ein Schmetterling entsteht nicht einfach so aus dem Brei der selbst verdauten Organe der Raupe. Das Leben folgt einem Bauplan, einem Bild, einer geistigen Idee. Das bedeutet: Gerade in dem Moment, in dem das Alte verfällt, entsteht die neue Struktur aus dem wirksamen Impuls des Geistigen. Bei Tieren, wie beispielsweise einem Schmetterling, ist dieser Bauplan, dieses geistige Bild fest vorgegeben.

Bei der Metamorphose der menschlichen Gesellschaft sieht es an dieser Stelle anders aus: Dem Menschen ist der freie Wille gegeben. Wir dürfen und müssen entscheiden. Wir Menschen können in Bildern denken. Mit den Bildern, die wir in uns tragen, formen wir die Welt von Morgen.

Insbesondere in den Zeiten des Verfalls des Alten entsteht ein Ringen um die geistigen Ideen, dessen was kommen soll. Je größer und umfassender die Metamorphose ist, desto größere Bilder können sich manifestieren. Man kann sich einfangen lassen von Bildern der Angst. Oder man trägt bewusst eine schöne Zukunft im Geist und nährt diese Ausrichtung mit dem Herzen.

Gerade in diesen Zeiten verlangt es nicht nach schwerer körperlicher Anstrengung, wenngleich sie gut beim ‚Erden‘ hilft.
Die aktuell große Herausforderung ist es, die innere geistige Ausrichtung zu klären und zu halten und sich nicht von anderen Gedanken ablenken zu lassen.

Die Energie folgt der Aufmerksamkeit.

Es gibt diejenigen, die Bilder der Panik und Furcht in sich tragen und verbreiten.
Es gibt diejenigen, die Bilder einer Welt-Diktatur in sich tragen und verbreiten.
Es gibt diejenigen, die Bilder des Transhumanismus in sich tragen und verbreiten.

und
Es gibt diejenigen, die Bilder in sich tragen und verbreiten von einem wunderschönen Planeten Erde mit Familienlandsitzen und gesunden sowie glücklichen Menschen.

Donnerstag 2. Dezember 2021

Anastasia: Kleingärtner

Anastasia: «Ich werde auch weiterhin den Menschen helfen, die ihr Kleingärtner nennt. Ich liebe sie sehr und werde sie niemals im Stich lassen.»

Zitat aus: Band 2, Seite 62

Mittwoch 1. Dezember 2021

Verhandlungs-Tipp: Ein ‚Nein‘ des Gegenübers sich schriftlich geben lassen.

Derzeit höre ich von mehreren Seiten, daß Arbeitnehmer genötigt bzw. erpresst wurden mit dem Thema Masken, Testen und Impfen. Mit medizinisch fachlichen Argumenten ist üblicherweise nichts auszurichten. Fakten interessieren wenig, weil durch die Medien tiefe Gräben gezogen und harte Fronten errichtet wurden.

Möglicherweise führt dies dazu, daß mehr Menschen das Angestelltendasein verlassen (müssen) und Selbständige werden (wollen).
Allerdings braucht es für erfolgreiche Selbständigkeit auch die dafür passende Geisteshaltung (englisch: Mindset).

Dies kann man auch als Angestellter üben. Gut geeignet sind dafür die aktuellen Aufforderungen bzgl. Maske / Testen / Impfen.

Als Angestellter ist man für gewöhnlich geübt in Hörigkeit. Man hört, was man zu tun hat, und macht es dann.

Als Selbständiger muss man sich die Vorgaben selber geben. Doch bevor man das kann, ist es ein Zwischenschritt die Vorgaben des Vorgesetzten oder des Chefs in Frage zu stellen oder links liegen zu lassen und einfach nur das tun, was einem das eigene Herz gebietet.

Wenn dann von wem auch immer die klare Ansage kommt: „Nein, so geht das nicht. Sie müssen …“

dann hält man inne, hört zu, und bittet darum die Aussage schriftlich zu bekommen.
Jegliche Argumentation über Sinn und Unsinn von Masken, Testen, Impfen, etc. lässt man weg.
Man konzentriert sich nur und ausschließlich auf die Übernahme der Verantwortung bzw. der Haftung.

Ein Vorgesetzter sagt schnell mal „NEIN“, aber dies schriftlich zu machen verlagert die Haftung auf ihn. Sehr viele Personen scheuen jedoch die Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen. Egal ob sie es abschieben wollen auf ihre Vorgesetzten oder auf irgendwelche Paragraphen, den schwarzen Peter – äh, die Verantwortung, soll bitte jemand anderes tragen.

In all diesen Fällen ist die schriftliche Dokumentation von besonderem Wert. Mindestens sollte man selber Notizen schreiben (Gedächtnisprotokoll) und den Gegenüber auffordern, seine Aussagen schriftlich zu geben.

Ein Beispiel aus eigener Vergangenheit mag als Anschauung dienen, was hiermit möglich ist:

Während des Studiums (vor ca. 30 Jahren) lebte ich in einer Bauwagensiedlung am Rande von Stuttgart. Wir hatten einen Platz in einem Gewerbegebiet besetzt und waren dort geduldet bis zum Bau eines Gebäudes. Dann kam der Tag, an dem wir in einen anderen Vorort umzogen mit einem großen Konvoi. Wir fuhren auf einen ungenutzten Schotterparkplatz in der Nähe der Uni in Stuttgart-Vaihingen.

Am Folgetag gingen acht Menschen von uns zum Einwohnermeldeamt. Wir wollten uns anmelden. Allerdings ging das nicht so leicht. Auf den Formularen gab es nur die Auswahl: Eigentumswohnung oder Mietwohnung. Beides passte nicht wirklich. Ich schlug vor beides durchzustreichen und statt dessen hinzuschreiben: „Wohneigentum“. Als Adresse gaben wir den Straßennamen Nobelstraße an sowie die Hausnummer 13, denn der Parkplatz lag genau zwischen den Nummern 11 und 15. Wir gaben die Zettel ab und die Mitarbeiterin sagte: „Sie meinen sicher die Hausnummer 15“ Wir verneinten, wir stehen auf Nummer 13, denn Nummer 15 ist das Technologieforschungszentrum des Landes Baden-Württemberg. Sie sagte: „Auf Nummer 13 steht aber doch nichts.“ Wir sagten: „Bis heute stand da nichts.“ Sie daraufhin mit kreidebleichem Gesicht: „Ihr seid das??“ (Sie hatte wohl im Radio von unserem Umzug gehört, die Wagenburg war das Thema der Stadt) und alle Mitarbeiter schauten uns an! Sie meinte: „An dieser Adresse können wir Sie nicht anmelden, diese Adresse gibt es nicht im Zentralrechner der Stadt Stuttgart!“ Wir sagten: „Das ist uns egal, wir wohnen dort, basta.“ Sie daraufhin: „Dort dürfen Sie nicht wohnen, das ist illegal!“ Einer von uns daraufhin: „Es liegt nicht in der Aufgabe Ihrer Behörde zu entscheiden ob unser Dortsein legal ist oder illegal. Es ist einfach ein Faktum, dass wir dort wohnen und wir wollen uns anmelden, genau dort wo wir wohnen.“ Sie: „Aber es geht nicht!“ Er: „Dann geben Sie uns schriftlich, dass wir hier waren um unserer Meldepflicht genüge zu tun und Sie persönlich uns abgewiesen haben!“ Sie wurde noch kreidebleicher und sagte: „Kommen Sie bitte morgen wieder.“ Und am nächsten Tag konnten wir uns anmelden, denn die Adresse war mittlerweile im Zentralrechner der Stadt Stuttgart als Meldeadresse eingerichtet! Umgehend bekamen wir einen Telefonanschluss sowie Trinkwasser und auch das Abwasser war schnell geregelt. Wir haben dann dort ungefähr ein Jahr lang gelebt, und sind später nach Tübingen umgezogen, wo es heute immer noch eine Wagenburg gibt.

Mittwoch 1. Dezember 2021

Zitate aus Herr der Ringe

Die aktuelle Entwicklung der Gesellschaft erinnert mich etwas an das Werk „Herr der Ringe“ von Tolkien.

Darin finden sich einige Zitate, die sich einprägen können. Folgende finde ich gerade sehr passend:

Frodo: Ich wünschte, ich hätte den Ring nie bekommen. Ich wünschte, all das wäre nie passiert.
Gandalf: Das tun alle, die solche Zeiten erleben, aber es liegt nicht in ihrer Macht, das zu entscheiden. Wir müssen nur entscheiden, was wir mit der Zeit anfangen wollen, die uns gegeben ist. In dieser Welt sind auch andere Kräfte am Werk, Frodo, nicht nur die Mächte des Bösen.

Sam: Das ist wie in den großen Geschichten, Herr Frodo, in denen, die wirklich wichtig waren. Voller Dunkelheit und Gefahren waren sie. Und manchmal wollte man das Ende gar nicht wissen, denn wie könnte so eine Geschichte gut ausgehen? Wie könnte die Welt wieder so wie vorher werden, wenn so viel Schlimmes passiert ist? Aber letzten Endes geht auch er vorüber, dieser Schatten. Selbst die Dunkelheit muss weichen. Ein neuer Tag wird kommen und wenn die Sonne scheint, wird sie umso heller scheinen. Das waren die Geschichten, die einem im Gedächtnis bleiben, die irgendwas zu bedeuten hatten, selbst, wenn man noch zu klein war, um sie zu verstehen. Aber ich glaube, Herr Frodo, ich versteh‘ jetzt. Ich weiß jetzt: Die Leute in diesen Geschichten hatten stets die Gelegenheit umzukehren, nur taten sie’s nicht. Sie gingen weiter, weil sie an irgendetwas geglaubt haben!
Frodo: Woran sollen wir glauben, Sam?
Sam: Es gibt etwas Gutes in dieser Welt, Herr Frodo und dafür lohnt es sich zu kämpfen.