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Samstag 26. Juni 2010
Der Ende April angelegte Teich hat eine starke Algenbildung gezeigt. Jetzt habe ich ein Experiment gestartet mit einem geringfügig anderen Dichtungsaufbau. Zuerst kam eine Lage Kalkschotter, darauf die Leindotter-Presskuchen-Paste und als Abschluß eine Schicht Lehmschlämme. Auf diese Weise könnte es sein, daß wenig der Leindotter-Nährstoffe ins Wasser kommen und Algenbildung reduziert stattfindet. Freitag 25. Juni 2010
Der Ende April angelegte Teich hat heute eine Bepflanzung mit breitblättrigem Rohrkolben (Typha latifolia) erhalten. Diese Pflanze ist mehrfach nutzbar. Als leckeres Gemüse (roh und gekocht) nutzt man das Mark der Stengel und die frischen Rhizom-Sprossen. Aus den getrockneten Blättern können vielerlei Gegenstände geflochten werden. In der Datenbank für zukunftsweisende Pflanzen (www.pfaf.org) findet sich ein umfassender Text (englisch):
Samstag 19. Juni 2010
Seit September 2008 beschäftige ich mich mit Quadrat Fuß Beeten (engl.: aquare Foot Garden). Eine Nachbarin hat diese Anregung aufgenommen und erfolgreich in die Tat umgesetzt. Hier ein Foto: Montag 14. Juni 2010
Für unsere Ölmühle beziehen wir Leinsamen und Leindottersamen vom Biolandbetrieb Tannenhof in Bebra-Imshausen. Der Sohn des Landwirts ist seit längerer Zeit in Norwegen und lernt dort den Umgang mit Pferden in der Landwirtschaft. Heute kam eine email aus Norwegen in der Johannes ankündigt, daß er in ein paar Jahren den elterlichen Betrieb übernehmen will und dann alles auf Pferdebetrieb umstellen will. Dann haben wir nicht nur regionale Bio-Rohstoffe für die Ölmühle, sondern auch noch wahrhaft biologischen Anbau! Hier sein Reisebericht: http://die-alternative-zeitschrift.de/jk/norwegen/04-Norwegen-Deutschland+die_Welt.pdf Samstag 12. Juni 2010
Wieder einmal war Anke Conrad zu Besuch und begeisterte mit ihren Klängen die Hörer und die Pflanzenhäuser! Eingeladen hatte der Naturheilverein aus Bad Hersfeld. Es war zwar etwas regnerisch, aber das Blätterdach des Lindenhauses hat lange Zeit gut geschützt.
Wenige Meter neben drann, im Buchenhaus, hat Ingrid einen Stand aufgebaut. Sie bot Erfrischungsgetränke und frisch gepresste Öle unserer Ölmühle.
Freitag 11. Juni 2010
Der Ende April angelegte Teich ist weiterhin dicht. Leindotterpresskuchen als Dichtstoff hat also die Kurzzeit-Prüfung schon mal bestanden. Allerdings kam erwartungsgemäß so viel Nährstoff ins Wasser. Die Algen wachsen üppig und produzieren eine intensiv-grüne Färbung, es sieht schon fast künstlich aus. Mitten im Garten ein grell grünes Gemälde, ein Kunstwerk:
Unterhalb der Algen wird das Wasser schon ganz klar. Mal sehen wie sich das Biotop weiter entwickelt. Freitag 11. Juni 2010
Heute kommt überraschend ein langjähriger Freund zu Besuch: Claudius Kern, der bekannte Jurtenbauer aus Österreich!
Freitag 4. Juni 2010
Gestern war ich im Kino und betrachtete den Film Die 4. Revolution, Freie Energie füralle. Nun habe ich eine Zeit lang gegrübelt ob ich überhaupt etwas zu diesem Film schreibe. Selten habe ich mich bei einem Kinofilm so gelangweilt. Teilweise habe ich mich auch geärgert. Es ist eine Schande, daß immer noch die CO2 - Lüge und der Klimaschwindel benutzt wird um Propaganda zu machen. Wer Augen hat zu sehen und ein Gehirn zum Denken der wird erkennen, daß der Film keine nachhaltige Lösung darstellt sondern nur eine neue Hai-Tech-Lösung anbieten will an denen wieder die Massen leiden und nur wenige verdienen. Beispiel: Es wird gezeigt wie in einem “armen” Land per Solartechnik elektrisches Licht montiert wird. und gleich darauf wird gezeigt, daß die Handwerker jetzt Nachtschichten einlegen, … weil sie Licht haben! Na toll. Der Film ist eine einzige Lobpreisung für Strom für jeden. Aber von Elektrosmog wird nichts gesprochen. Von der Herstellung der Solarzellen und der Umweltprobleme der giftigen Bleiakkus auch nicht… Und die Hebamme ist echt peinlich wenn sie erklärt, daß sie eine Taschenlampe zwischen Kopf und Schulter klemmt damit sie etwas sehen kann… und jetzt ist sie so glücklich über das elektrische Licht… Natürlich kann man sagen wir nutzen die Technik, dann haben alle anderen Menschen auch das Recht dies zu nutzen. Man kann aber auch ganz anders denken: 2 Milliarden Menschen leben ohne Strom. Dann könnten wir dies auch wieder lernen. Die echte “freie Energie” gibt es seit Urzeiten und nennt sich Sonne in Kombination mit Pflanzen. Da gibt es auch den einzigen Pluspunkt des Films: Es wird kurz angesprochen daß der Regenwald erhalten bleben soll und man Bäume pflanzen soll. Eine echt nachhaltige Zukunft gibt es nur mit natürlichen Lebenwesen und nicht mit Hai-Tech (Tippfehler ist Absicht). Mag sein, daß die sogenannte 4. Revolution weiter gebaut wird und wir auch darunter leiden werden, auch wenn von dem zukünftigen Leid der Solar- und Windkraftanlagen in dem Film nicht gesprochen wurde. Ich arbeite dann wohl schon an der 5. Revolution… Wo bei es mir eher eine Pro-Volution geht denn “Re” heißt Rückentwicklung. Der Film wird von mir bewertet mit: Untauglich weil ablenkend vom wahren natürlichen Leben. Alles in allem: Wer die Vision des Filmes zuende denkt kommt zum Horror auf Erden. Brauchen wir dies wirklich? Mittwoch 2. Juni 2010
Heute war das Fernsehen zu Besuch und hat aktuelle Bilder der Naturbauten aufgenommen. Allerdings darf ich (noch) nicht verraten wann und wo die Bilder vorraussichtlich gesendet werden. Es wird eine Überraschung auf die wir noch ein paar Monate warten müssen… Vor dem Lindenhaus:
Der Kameramann mitten im Gebüsch. Sein Kommentar: Das ist ja fast wie im Dschungel-Camp…
Blick auf das Eschenhaus:
Dienstag 1. Juni 2010
Heute hielt ich einen umfassenden Vortrag. Es gibt um Naturbauten, Minuto, Ölmühle und Anastasia. So viel Stoff, und das in nur 2 1/2 Stunden. Das verkraften wohl nur Rohköstler… Die Ernährung spielt bekanntermaßen eine große Rolle im Leben. Sie hat einen Einfluß auf Gesundheit und geistige Klarheit. Jedoch ist Rohkost Ernährung in unserer Region derzeit nicht so weit verbreitet. Im Besonderen haben Familien mit Kindern Schwierigkeiten. Daher finde ich die Angebote von Sonja Watt sehr begrüßenswert: |
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