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Sonntag 16. Juni 2019

offener Brief an Kritiker

Vor einem Jahr hat Stefan Veda (Österreich), der zusammen mit seiner Frau Vana Veda (Taiwan) seit Jahren Dokumentationsfilme herstellt über Leser der Anastasia-Buchreihe sowie deren Projekte, einen offenen Brief an Kritiker veröffentlicht. Da beide schon weit herum gekommen sind und Projekte in verschiedenen Ländern und Kontinenten kennen lernten, haben sie einen guten Überblick über die weltweite Entwicklung in diesem Bereich.

Dieser ein Jahr alte offene Brief hat meiner Einschätzung nach aktuelle Bedeutung. Deshalb gebe ich ihn hier wieder.
Das Original ist hier zu finden:
https://www.loveproductions.org/2018/06/08/offener-brief-an-alle-kritiker-der-anastasia-bzw-familienlandsitz-bewegung/

8. Juni 2018

Offener Brief an alle Kritiker der Anastasia bzw. Familienlandsitz-Bewegung

Geschätzte Kritiker und Kritikerinnen!

In den letzten Jahren gab es einige Vorwürfe in schriftlicher oder audio-visueller Form, die sich gegen die Anastasia-Buchreihe bzw. gegen die Familienlandsitz-Bewegung aussprachen und diese diffamierten! Angeregt durch diese Kritik habe ich mich entschlossen, diesen offenen Brief zu schreiben!

Als Erstes möchte ich mich bei euch bedanken, denn ihr habt zum Teil auf ein paar wichtige und kritische Schwachstellen in der Familienlandsitz-Bewegung hingewiesen. Ihr habt vielen deutlich gemacht, dass „wir“ es als Bewegung versäumt haben, klar zu formulieren, wofür wir stehen. So konnte es auch passieren, dass die Familienlandsitz-Bewegung mit umstrittenen Personen in Verbindung gebracht wurde, deren Namen ich hier nicht nennen möchte. Ich bitte diesbezüglich zu bedenken, dass es in jeder Gruppierung obskure Persönlichkeiten gibt, egal ob in der christlichen, moslemischen oder anderen religiösen, spirituellen oder idealistischen Bewegungen. Das Problem dabei ist, dass oft genau jene schwarzen Schafe in das Bewusstsein der Öffentlichkeit vordringen, weil sie sich am lautesten und von sich selbst am überzeugtesten präsentieren. Und es sind genau jene schwarzen Schafe, welche dann einen Schatten auf eine Initiative werfen können, egal wie schön bzw. lichtvoll diese auch sein mag.

An dieser Stelle muss ich kundtun, wie empört ich über jene Individuen war, welche anti-semitische oder völkische Ideologien mit den heilsamen und lichtvollen Botschaften der Anastasia Bücher vermischt haben, um daraus egozentrische und spaltende Ideologien zu kreieren! Ebenso empört war ich, als jene Einzelfälle von fahrlässigen „Experten“ bzw. Journalisten, der Familienlandsitz-Bewegung zugeschrieben wurden und es so dargestellt wurde, als würde es sich dabei um die Bewegung allgemein handeln!

Ich gehe jedoch davon aus, dass auf die Bewegung geworfener Schmutz, wie bei Lotusblüten, sukzessive abperlen wird. Alle Leser und Leserinnen, welche die Botschaft der Anastasia Bücher so verstanden haben wie wir, können mit Sicherheit nur folgenden Weg befürworten: Einen Weg, der zu Liebe und Einheit zwischen allen Menschen führt!


Die Familienlandsitz-Bewegung ist eine dezentrale Bewegung, insofern gab es keine Möglichkeit, dass sich eine zentrale Organisation von obskuren 
Personen und deren seltsamen Ideologien hätte abgrenzen können. Dezentral ist einerseits eine Stärke, war in diesem Fall vielleicht aber auch eine Schwäche. Da meine Frau und ich uns als einen Teil der Familienlandsitz-Bewegung empfinden, sahen wir es als unsere Verantwortung, eine Deklaration anzufertigen, in der wir klar dazu Stellung nehmen, wofür wir stehen. Diese Deklaration kann hier gelesen werden.

Ich lade alle Menschen ein, die sich als Teil der Familienlandsitz-Bewegung sehen, für sich oder ihre Familie ebenso eine Deklaration anzufertigen und zu veröffentlichen! Gerne darf unsere Deklaration hierfür herangezogen und den eigenen Bedürfnissen angepasst werden!

Als Zweites muss ich all jene kritisieren, welche den Anastasia-Büchern und der Familienlandsitz-Bewegung eine anti-semitische Gesinnung unterstell(t)en! Dies ist schlichtweg falsch und zeugt davon, dass man die Bücher entweder nicht oder nur auszugsweise gelesen hat, sie nicht verstanden hat, deren Inhalt verzerren möchte, oder man mit besagten schwarzen Schafen innerhalb der Bewegung in Kontakt gekommen ist und einen falschen Eindruck bekommen hat! Tatsächlich ist die Botschaft der Bücher sogar pro-jüdisch und überhaupt pro-menschlich. Selbst ohne die Bücher je gelesen zu haben, kann jeder, der logisch denken kann, sehen, dass es sich beim Vorwurf des Anti-Semitismus um eine glatte Lüge handelt! Warum? Schon allein wegen der Tatsache, dass alle 10 Bände in Israel offiziell auf Hebräisch publiziert sind und dort von begeisterten, jüdischen Lesern, gelesen werden! Sind Juden nun selbst zu Anti-Semiten geworden? Jeder, der ernsthaft glaubt, in Israel und unter Juden würden Bücher mit anti-semitischem Gedankengut Verbreitung und Begeisterung finden, sollte sich genauer informieren! (1)

Außerdem finden sich fast in jedem Buch Aussagen, die isoliert einen gänzlich anderen Eindruck vermitteln als wenn man diese im Kontext betrachtet. Unabhängig davon welches Zitat von den Kritikern missbraucht wurde, um einen anti-semitischen Vorwurf zu kreieren, möchte ich Folgendes zu bedenken geben: Wenn die Kritiker wirklich an Objektivität und Wahrheit interessiert gewesen wären, warum haben sie denn z.B. nicht auch folgendes Zitat mit eingebracht?

“Übergriffe auf Juden finden seit Jahrtausenden statt, und ich bin in meinen Berichten immer bemüht, ausschließlich historische Fakten ohne eine subjektive Bewertung zu verwenden.

Ich verfolge dabei nur ein Ziel – die Vermeidung des nächsten, in verschiedenen Ländern gleichzeitig geplanten großflächigen Übergriffs auf die Juden.

Der nächste Pogrom kann wesentlich größere Ausmaße annehmen als der letzte Übergriff auf die Juden durch das nationalsozialistische Deutschland. Doch der nächste Angriff ist vorprogrammiert. Es gibt nur eine Rettung – ein ausreichendes Maß an Verständnis der Ursachen von früheren Pogromen und die rechtzeitige Einleitung von vorbeugenden Maßnahmen.” (2)

Als Drittes möchte ich mit dem üblen Vorwurf aufräumen, dass es sich bei der Anastasia- bzw. Familienlandsitz-Bewegung um eine Sekte handeln würde! Was bedeutet das überhaupt?

Im Google Wörterbuch finden wir folgende Definition für das Wort „Sekte“:

1. eine Glaubensgemeinschaft, die im Gegensatz zu den großen Religionsgemeinschaften relativ wenig Mitglieder hat.

2. (abwertend) eine kleinere (Glaubens-)Gemeinschaft, oft mit einem hierarchischen Aufbau, deren Ansichten meist sehr radikal und abwegig sind sowie den ethischen Grundwerten der Gesellschaft widersprechen.

Weder die erste, noch die zweite (abwertende) Definition trifft auf die Anastasia bzw. Familienlandsitz-Bewegung zu! Warum?

Es gibt in der Familienlandsitz-Bewegung keine zentrale Struktur, Hierarchie oder zentrale Organisation (und somit keine Mitglieder), da es sich um eine Graswurzelbewegung handelt. Diese ist in ihrer Natur dezentral und wird von Einzelnen und Familien individuell mitgestaltet. Somit kann man aufgrund von einzelnen Personen niemals auf die Bewegung insgesamt schließen!

Genauso wenig wie man z.B. bei der veganen Bewegung aufgrund einzelner Personen auf die gesamte vegane Bewegung schließen kann, denn dies würde immer zu einer Verzerrung und falschen Darstellung führen. Selbst wenn also z.B. einzelne vegane Aktivisten extremistisches oder sektenhaftes Gedankengut verbreiten würden und deshalb die vegane Bewegung von Beobachtern als Sekte verunglimpft würde, so wäre das schlichtweg falsch und ließe all die anderen veganen Aktivisten außer Acht, die rational und bodenständig denken und handeln!

Im Übrigen hat die absolute Mehrheit der Menschen, die ich in der Familienlandsitz-Bewegung kennengelernt habe, weder radikale noch abwegige noch den ethischen Grundwerten der Gesellschaft widersprechende Einstellungen vertreten. Im Gegenteil, die meisten in der Bewegung bauen auf Vernunft, Liebe, ein gutes Miteinander, und die Stärkung und Wiederbesinnung auf allgemeine ethische Grundwerte.

Ich hoffe, ich konnte mit diesem Schreiben ein paar wichtige Wahrheiten bzw. Fakten vermitteln! Auf andere von gewissen KritikerInnen verbreitete Lügen oder Vorurteile möchte ich hier nicht näher eingehen, sie werden zum Teil in meiner Deklaration behandelt. Ich wollte mich in diesem Brief lediglich bei den KritikerInnen bedanken und andererseits ihre größten Vorwürfe bzw. Lügen entblößen! Es wäre nämlich schade gewesen, wenn Menschen wegen solch frechen Wahrheitsverzerrungen davon abgehalten worden wären, diese wundervollen und wegweisenden Bücher zu lesen.

Geschrieben von Stefan Veda

Quellen:

(1)  http://www.anastasia.org.il/

(2) Anastasia Band 7 (Die Energie des Lebens), Kapitel 4

Dienstag 11. Juni 2019

internationale Gesinnung, Toleranz und Völkerverständigung

Bei diversen Vereinen findet man diese Formulierung in der Satzung:

Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens.

Dieser Formulierung entstammt der Abgabenordnung §52 Absatz 13
siehe: https://www.gesetze-im-internet.de/ao_1977/__52.html

Beispielsweise steht diese Formulierung in der Satzung der leidlich bekannten Amadeu-Antonio-Stiftung. Dazu hatte ich schon mal hier etwas im Blog geschrieben: http://www.konstantin-kirsch.de/2017/07/ist-die-amadeu-antonio-stiftung-nationalistisch-und-voelkisch.html

Auffälligerweise erscheinen mir die Handlungen dieser Stiftung bisweilen jedoch als das genaue Gegenteil.
Vermutlich wurde die Formulierung der Abgabenordnung abgeschrieben, weil dies die Pflichtübung ist um als gemeinnützig anerkannt zu werden um dann diverse Gelder abgreifen zu können.

Seit ich die Anastasia-Bücher kenne und lese beschäftige ich mich mit Russland, mit Russen und Russland-Deutschen, verstehe manches nicht, anderes schon, trage und ertrage diese Situation („tolerieren“ heißt: „ertragen“) und übe mich seit nunmehr über zehn Jahren gedanklich und konkret um Verständigung der Menschen hier und dort.

Meiner Wahrnehmung nach sind die Anastasia-Bücher sowie die Anastasia-Buchleser der deutlichste Ausdruck von internationaler Gesinnung, von Toleranz und von Völkerverständigung.

Wer etwas anderes behauptet, kennt entweder die Bücher nicht, muss aus irgendwelchen Gründen etwas anderes als die Realität wahrnehmen (Bestätigungsfehler) oder ist fahrlässig leichtgläubig auf unseriöse Hetzkampagnen hereingefallen.

Dienstag 11. Juni 2019

fernöstliche Hektare

Es klingt unglaublich: Jeder russische Bürger kann einen Hektar Land geschenkt bekommen! Es darf auf diesem Land gebaut werden und es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten, wie dieses Land genutzt werden kann. Man kann frei wählen, welches Landstück man will, ob abseits gelegen oder innerhalb einer Siedlung. Man kann auch über ein soziales Netzwerk sich seine zukünftigen Nachbarn auswählen. Es gibt sogar 35 staatliche Förderungen verschiedener Art zusätzlich.

Seit 1. Juni 2016 gibt es dieses Programm. Seit dem wurden knapp 70.000 Hektar vergeben und es gibt schon 80 Siedlungen dieser Hektar-Landnutzer.

Was ist diesem Programm vorausgegangen?

Im Jahr 2000 erschien der Band 4 der Anastasia-Buchserie. Darin wird das Thema eines eigenen Hektars für die Familie intensiv beschrieben. Hier ein Zitat aus diesem Buch (Seite 211):

[Vladimir] So machte ich mich auf den Weg durch die Taiga und ließ meinen Gedanken freien Lauf. Eine Frage beschäftigte mich dabei besonders: Wie kommt es, dass wir – genauer gesagt die meisten von uns – zwar ein Heimatland haben, aber kein eigenes Stück Heimatboden? Wir haben in unserem Land noch nicht einmal ein Gesetz, das einem Menschen und seiner Familie das Recht verbürgt, auf Lebenszeit auch nur einen Hektar Land zu besitzen. Die Parteien versprechen alles Mögliche, doch die Frage nach Privatbesitz von Grundstücken scheinen sie in ihren Programmen alle zu vermeiden. Warum nur? Wie kann man überhaupt von einem Heimatland sprechen, wenn es sich nicht aus solchen kleinen Heimatparzellen mit Haus und Garten zusammensetzt? Es muss ein Gesetz erlassen werden, das jedem ein Stück Heimatboden gewährt – jeder Familie, die das möchte. Es ist Sache der Abgeordneten, dafür zu sorgen.
Und da die Abgeordneten nun einmal von uns allen gewählt werden, müssen wir eben Kandidaten wählen, die ein solches Gesetz unterstützen. Wie aber sollte das Gesetz lauten? Vielleicht so?
«Der Staat ist verpflichtet, jedem Ehepaar auf deren Ersuchen das Nutzungsrecht für einen Hektar Land auf Lebenszeit zu übertragen. Dieses Land kann innerhalb der Familie vererbt, darf je-doch nicht verkauft werden. Landwirtschaftliche Erzeugnisse dieses Grundstücks dürfen nicht besteuert werden.»
So weit, so gut. Und für den Fall, dass jemand das Grundstück nicht nutzt, sollte eine Ergänzungsklausel hinzugefügt werden. Etwa so: «Sollte das Land drei Jahre in Folge nicht bewirtschaftet werden, kann der Staat es beschlagnahmen.»
Und wenn jemand weiter in der Stadt wohnen und arbeiten will und das Grundstück auf dem Lande wie eine Datsche nutzen will? Nun, dagegen wäre meiner Meinung nach nichts einzuwenden; denn ich bin überzeugt davon, dass die Frauen ihre Kinder auf dem eigenen Land zur Welt zu bringen werden. Eine gegenteilige Entscheidung würden ihre Kinder ihnen sicher verübeln.
Wer soll nun ein solches Gesetz durchbringen? Etwa eine Partei? Welche denn? Ich schätze, diese Partei muss erst noch gegründet werden. Dazu bräuchte man wiederum Politiker, doch wo findet man sie? Wir müssen sie suchen, und zwar schnell! Andernfalls werden wir sterben, ohne unser Stück Heimatboden jemals gesehen zu haben. Und unsere Enkel werden sich kaum an uns erinnern. Wann winkt uns endlich die Gelegenheit, ein Grundstück unser Eigen zu nennen? Wann können wir endlich sagen: «Sei gegrüßt, meine Heimat!»?

Hinweis: Eine noch so genaue Übersetzung kann sich bezüglich der im Geist entstehenden Bilder vom Original sehr unterscheiden. Insbesondere bei Doppeldeutigkeit eines Wortes ist eine exakte Übersetzung oft unmöglich. Auch sind Begriffe wie ‚Heimat‘, ‚Familie‘, ‚Volk‘, ‚Ahnen‘, ‚Nation‘ in Russland gebräuchlich und in Deutschland vorbelastet oder mit anderen Assoziationen verknüpft.

Auf jeden Fall wurde durch dieses Buch, vor knapp 20 Jahren, die Idee bekannt gemacht, daß es Landstücke in der Größe von einem Hetar Land geben solle für die, die das wollen. In den späteren Bänden der Anastasia-Buchreihe wird dieses Thema wiederholt aufgegriffen. Als Beispiel zitiere ich aus dem im Jahr 2010 erschienenen Band 10, Seite 162f.:

Ohne den Familien ein ausreichendes Stück Land zum Besiedeln im Umland der Städte zur Verfügung zu stellen, wird es anstatt Produzenten nur noch mehr Konsumenten geben. Dann werden wir hierzulande natürlich auch mehr Probleme mit der Lebensmittelversorgung und der ökologischen und sozialen Lage haben. Ich halte es für notwendig, die Regierung und den Präsidenten der Russischen Föderation eindringlich zu bitten, die Arbeit in dieser Richtung zu beschleunigen und ein Gesetz für Familienlandsitze einzubringen und zu verabschieden.
Ich wende mich an den Präsidenten und den Kongress der Vereinigten Staaten, an die UNO und an alle Staatsoberhäupter, die am Wohl des in ihrem Land lebenden Volkes interessiert sind, mit folgendem Vorschlag: Bitte begutachten und akzeptieren Sie die Idee der Errichtung von Familienlandsitzen als das wirksamste Projekt für einen Ausweg der Länder aus der drohenden globalen Wirtschaftskrise sowie zur Verhinderung der heranrückenden ökologischen Katastrophe und einer möglichen Lebensmittelkrise.
Ein bedeutender Teil der Völker Russlands sieht das Projekt «Familienlandsitz» als eine nationale Idee. Möge diese Idee auch international Fuß fassen, und mögen unsere Länder darin konkurrieren, eine schöne Zukunft zu manifestieren!

Nur sechs Jahre später ist das Gesetz in Russland in Kraft, bei dem jeder russischer Bürger ein Hektar Land geschenkt bekommen kann!

Was ist mit den anderen Staaten? Es steht eindeutig geschrieben, daß diese Idee international Fuß fassen möge!

Schon länger hörte ich davon, das es dieses Gesetz in Russland geben würde. Doch ganz viele Menschen wollten es nicht glauben, als sie davon hörten. Nun gibt es einen offiziellen Werbefilm vom Ministerium der Russischen Föderation für die Entwicklung des Fernen Ostens für dieses Programm. Bei Youtube gibt es auch eine Version mit deutschen Untertiteln:

 

Dies ist die russische Webseite des Ministeriums:
https://xn--80aaggvgieoeoa2bo7l.xn--p1ai/

und dies ist die deutschsprachige Google-Übersetzung:
https://translate.google.de/translate?hl=de&sl=ru&u=https://xn--80aaggvgieoeoa2bo7l.xn--p1ai/

 

PS:
Dieser Beitrag dient der Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens.

Dienstag 11. Juni 2019

Plastik im Garten

Vor etwas über 25 Jahren startete ich mein Experimentier- und Forschungsprojekt für lebende Häuser und Permakultur am Triesch (Osthessen). Nachdem ich ein Jahr lang den ehemaligen Rapsacker beobachtete, formten sich die ersten Ideen, welche Gestalt dieser Stückchen Erde annehmen könnte. Um die Ideen vor Ort zu markieren wollte ich deutlich sichtbare Schnüre spannen, beispielsweise als Markierung der Wege, des Obstbaumbereiches und so weiter. So nahm ich damals dünne Äste und Holzleisten mit ca. 50 bis 80 cm Länge und schlug sie alle paar Meter senkrecht in den festen Boden ein. Am oberen Ende wollte ich die Markierungsschnur befestigen. Nun war die Entscheidung, welche Schnur genommen werden sollte. Ich fand im Fachhandel für Landwirte Garn zum Pressen von Strohballen. Daber gab es zwei Ausführungen: Sisal und Plastik. Selbstverständlich war mir Sisal spontan viel sympatischer. Jedoch stank dieses Garn derart heftig nach Chemie, es war wohl getränkt mit einem Mittel, daß es nicht verrotten sollte, so spürte ich eine instinktive Sperre gegen das (mit Gift getränkte?) Sisalgarn und entschied mich für die Plastikvariante. Dieses Garn war blau und ich konnte es gut sehen. Mein Gedanke war, daß es so gut zu sehen ist, daß ich es auf jeden Fall wiederfinde sobald ich es nicht mehr benötige und dann kann ich es dem Recycling zuführen oder über den Müll entsorgen.

Es kam jedoch so, daß diverse Kräuter und Stauden schnell dieses blaue Garn überragten, der Schnee im Herbst die Pflanzen mit den Schnüren herunter drückte und „Gras drüber wuchs“, im wahrsten Sinne des Wortes. Ich sammelte relativ zeitnah vieles der Schnüre wieder ein, jedoch waren manche Teile nicht mehr zu finden. Es war erstaunlich, wie schnell mehrere Zentimeter Erde über den Schnüren lag, die Wurzeln von Stauden und Gehölzen den Boden durchwurzelten und beim Versuch die Schnüre herauszuziehen sind sie öfters abgerissen.

So finde ich auch heutzutage, über 25 Jahre nach der Anwendung der blauen Schnüre, immer noch einzelne Stücke. Mal beim Umpflanzen eines Jungbaumes, mal beim Beikrauthacken usw.

Vor ein paar Tagen fand ich in einer Hecke eine Überraschung: Ein leeres Vogelnest, zum Großteil aus blauen Fasern!

Sofort habe ich an die Anastasia-Bücher gedacht, in denen an mehreren Stellen geschrieben steht, daß die Tiere den Menschen dienen. Die Geschichten handeln vom Nahrung bringen, Bäume umpflanzen sowie dem holen von Wasser. An anderer Stelle steht, daß es sehr wichtig sei, den Dreck wegzuräumen, den man selbst verursacht hat. Nun, ich selber habe diese blauen Schnüre in diesen Garten gebracht und es ist meine Verantwortung sie wieder zu entfernen. So freue ich mich sehr, daß nun auch Tiere dabei helfen, die letzten Fasern zu finden und zusammen zu tragen. Und wenn diese Fasern dann erst noch genutzt werden für ein warmes Nest, ist mir das auch recht.

Donnerstag 6. Juni 2019

Atomstrom schadet dem Klima!

Nun wird immer sichtbarer, was ich seit Jahren kommen sehe:
Das Interesse der Menschheit an Klimaschutz wird gelenkt in Richtung Förderung der Atomkraftwerke.

Im Januar 2009, also vor über zehn Jahren, schrieb ich hier im Blog:

„Ich bin mal gespannt ob die Atomlobby es weiterhin schafft bei diesen kalten Temperaturen ihre Atomkraftwerke zu bewerben mit der Angstmacherei der Klimaerwärmung.“

Vor drei Monaten, im März 2019, schrieb ich etwas ausführlicher dazu:

„Seit Jahren ist meine Prognose, daß der ganze Hype um „regenerative Energien“ inklusive Waldabholzungen für Vogelschreddern, nur gemacht wird um in ein paar Jahren sagen zu können:„Schaut her, wir haben es versucht so gut wir konnten, und es hat doch nichts gebracht, also müssen wir wieder zur Atomkraft zurückkehren“

Und nun finden sich beispielsweise folgende Artikel:

4.6.2019 Frankfurter Rundschau
https://www.fr.de/wirtschaft/atom-hilft-laengere-laufzeit-akw-klimaziele-erreichen-12344266.html

Atom statt Kohle – hilft eine längere Laufzeit für AKW, die Klimaziele zu erreichen?

5.6.2019 BILD
https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/merkel-kuendigt-kurswechsel-an-kein-pillepalle-mehr-in-der-klimapolitik-62419470.bild.html

„Wir haben relativ umweltfreundliche Gaskraftwerke und auch die Rückkehr zur Atomkraft muss eine Option sein.“

5.6.2019 Focus
https://www.focus.de/politik/ausland/europawahl/erfolg-in-deutschland-zerreissprobe-in-europa-fuer-ihre-klimaversprechen-stehen-europas-gruene-vor-pikanten-entscheidungen-auch-zu-atomkraft_id_10794257.html

„Um das Thema Kernenergie und Klimawandel kommen die Grünen nicht herum“, sagt Vereinsvorsitzender Rainer Klute. „Denn es bleibt ja der unabweisbare Fakt, dass Kernenergie maximale Strommengen bei minimalen CO2-Emissionen liefert.“ […]
„Ich weiß nicht, wie die Grünen ihrer klimabesorgten jungen Wählerschaft den Widerspruch erklären wollen, zum einen gegen Kernkraft zu sein, zum anderen das wirksamste Mittel zur Reduzierung der CO2-Emissionen von vornherein auszuschließen“, stichelt Klute.

6.6.2019 BILD
https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/atomstrom-politik-und-wirtschaft-zweifeln-am-atom-ausstieg-62435982.bild.html

„Kommt Atomstrom zurück, um das Klima zu retten?“

Vermutlich wird es in den kommenden Tagen und Wochen noch weit mehr solcher Artikel geben.
Begründet wird alles mit dem Thema „CO2“, als ob dies der einzige Faktor sei, der das Klima beeinflusst.

Man könnte extreme Mengen Kohlenstoff im Boden binden, wenn man auf allen Anbauflächen den Humusgehalt nur um 1% anhebt. Das ginge durch weniger Umpflügen (Bodenwenden zerstört Humus), mehr Yeomans-Pflügen (Ritzen statt Wenden), kein Kunstdünger, keine Biozide und vieles mehr. Der Ansatz Kunstdünger weg zu lassen ist besonders interessant, weil dessen Herstellung sehr viel Strom braucht.

Es wäre also sehr viel sehr leicht machbar um CO2 in den Lebenskreislauf des Bodens einzubinden (wenn man denn am CO2 ansetzen will).

Zu behaupten, das Atomkraftwerke CO2 neutral sind ist jedoch grundlegend falsch. Diese Anlagen müssen erst einmal gebaut werden und später wieder entsorgt werden. Auch der Betrieb eines AKW produziert CO2, und wenn es nur die Fahrzeuge der Mitarbeiter sind.

Jedoch wirkt ein AKW grundsätzlich auf das Klima ein: Es verändert die Ionisierung der Atmosphäre durch Freisetzung radioaktiver Gase, beispielsweise Krypton 85:

„Krypton erhöht die natürliche, strahlenbedingte Ionisation der Luft über den Weltmeeren. Dadurch verändern sich die elektrischen Verhältnisse der Erdatmosphäre, was eine wesentliche Bedrohung des Wettergeschehens und Klimas darstellt.“ (Roland Kollert, BUND)

Meines Erachtens der wichtigste und gleichzeitig so gut wie nie in den Medien mitgeteilte Fakt:
AKW heizen den Planeten auf durch Freisetzung von Wärme!

Es klingt banal, aber es kann nicht anders sein. Atomkraftwerke setzen Wärme frei, quasi aus dem Nichts. Sie vernichten ein wenig Materie. Es fehlt die zugehörige Kühlung bei der Entstehung des Brennstoffs (z.B. Wald kühlt bei der Herstellung von Brennholz).

Im Blogeintrag vom 20. März habe ich dazu schon ausführlicher geschrieben.

Atomkraft ist also kein Klimaretter sondern ein Klimakiller. Das war es schon immer und wird es systembedingt auch immer sein.

Der meines Erachtens einzige nachhaltige Klimaschutz gelingt nur mit Pflanzen, insbesondere mit Bäumen. Damit kann man ganz praktisch ein Paradies auf Erden entstehen lassen.

Sonntag 26. Mai 2019

Satire zur EU-Wahl

Achtung: Dieser Film ist nur geeignet für Menschen mit Humor:

Freitag 24. Mai 2019

Erwin Thoma: Häuser wie der Baum, Städte wie der Wald

Ein besonderer Vortrag von Erwin Thoma!

Zur Einstimmung zitiere ich aus den ersten Minuten:

Min 4:00 bis 5:40
Immerhin bewegen die Wälder der Erde mehr Masse mit dem Wirtschaftszweig der Menschheit mit dem die Menschen am meisten bewegen: die Bauwirtschaft.
Es gibt keinen Wirtschaftszweig auf Erde, der mehr Material herumschaufelt, bewegt, aufbaut, rückbaut, hin und her, wie die Bauwirtschaft und die Wälder, die bilden noch mehr Masse und führen es wieder zurück.
[…]
Da gibt es einen großen Unterschied: Der Mensch, wie die Bäume bewegen sehr viel auf der Welt, aber die Bauwirtschaft ist der Wirtschaftszweig der Menschheit, der am allermeisten Energie verbraucht, von allem, was wir auf der Welt treiben. In Deutschland verbraucht die Herstellung der Baustoffe, das Verarbeiten, das Bauen der Häuser, das Erhalten und Betreiben mehr als die Hälfte des gesamten Energieverbrauchs dieses Landes und das ist in allen Industrienationen so. Und die selbe Bauwirtschaft verursacht weltweit in den Untersuchungen zum Weltmüllaufkommen der Menschheit mehr als die Hälfte des gesamten Abfalls auf Erden.

Der Wald, der noch mehr Material bewegt, verbraucht gar keine Energie, der nutzt nur das erneuerbare, bissl, was die Sonne auf jedes Baum scheint und kennt das Wort Abfall nicht. Der hat Kreislaufwirtschaft, der hat ein geschlossenes System.

 

Sehr interessant auch diese Zitate:

Min 1:20:00
Ich wurde auch heftig angegriffen von Seiten der chemischen Industrie – das war nicht so ohne! Die gesagt haben: Das ist ein Esoteriker! Der ist nicht ernst zu nehmen […] Die haben auch eine Fernsehsendung veranstaltet und der öffentliche Rundfunk hat mitgemacht und geschrieben, das das ein Blödsinn ist wenn einer die Bäume nicht vergiften will.

Min 1:22:50
Das war für uns eine extrem schwierige Zeit. Wir haben uns bemüht, Bäume so zu verarbeiten, das dies gesund bleibt.

Min 1:23:30
Wir sind die ersten Jahre nur angefeindet worden – auf der einen Seite. Auf der anderen Seite haben wir aber Kunden gefunden, die uns immer wieder Aufträge gegeben haben und leben haben lassen. Diesen Kunden der ersten Generation bin ich ganz besonders dankbar.

Das passt genau zur aktuellen Situation mit den Anastasia-Büchern und deren Lesern, die schon mehrfach angefeindet wurden auch unter Mitwirkung von Fernsehsendungen und öffentlichem Rundfunk. So bin auch ich besonders dankbar für alle bisherigen und aktuellen Kunden in unseren Shop: https://www.waldgartendorf.de/shop/

Min 1:49:40
Eine Energiewende ohne Baukulturwende geht nicht!
Es gibt, bei den ganzen Umweltproblematiken, die wir behandeln, es gibt kein einziges Thema, bei der wir nicht die Lösung in der Schublade haben. Aber es gibt so unglaubliche Machtinteressen, die die Lösungen verhindern, die gibt’s schon, das muß man sagen. Nur trotzdem, es hat sich noch immer das durchgesetzt, was das Leben fördert. […] Das ist die größte Kraft. Ich bin total, vollkommen zuversichtlich!

Min 1:53:00
Die Natur hilft immer, aber Du musst Dich trauen!

Min 2:02:00
Die Zeit ist zu knapp. Es geht nicht darum, daß wir, so wie wir es gewohnt waren, immer zwei Welten schaffen, nach dem Motto: Teile und herrsche! Es geht nicht, daß wir sagen: Dort ist die Naturheilkunde und dort die Schulmedizin. Es geht nicht, daß wir sagen: Da sind die verrückten Biobauern und dort ist die konventionelle Landwirtschaft, die leider nicht kann, wie das ganze Artensterben auslösen. Es geht nicht, daß wir sagen: Da sind die nachhaltigen Unternehmer, die braven, und dort sind die Bösen. Das ist vorbei! Das ist vorbei! Erfolgreich ist der, der so brüderlich agiert, wie es der Wald macht. Das können Sie mir glauben. Sonst niemand.

Min 2:03:50
Wenn einer sagt, wir haben Energieknappheit – diese Aussage ist an Dummheit nicht zu überbieten!
Wir haben ein echtes Problem, mit der Schöpfung umzugehen.
Wir haben ein echtes Problem, mit Monopolen, die geschaffen werden und Abhängigkeiten, die geschaffen werden.

Min 2:04:40
Mir kann keiner erzählen, daß wir Energiemangel haben. Wir haben Verteilungsthemen. Das haben wir. Weil es immer Leute gibt, die wollen einen Schalter, den sie so oder so legen können, und dann sind die anderen, die kleinen in meiner Hand. Das Thema haben wir. Und deshalb ist das Bestreben, das man unabhängig wird, beim Hausbau unabhängig und energieautark, unabhängig von Rohstoffausräubereien und solchen Sachen, daß man es regional mit Holz macht, das vor der Haustür wächst. Das ich unabhängig werde, weil mir beim Blackout keiner die Heizung ausschalten kann. Daß ich unabhängig werde, weil ich lerne, mich selbst gesund zu erhalten – bis ins hohe Alter. Das ich unabhängig werde, weil ich sage: Wenns ein Fleisch gibt, dann schmeckts mir, wenn gut ist, wenn ich weiß, daß das Tier nicht gequält ist und sonst kann ich locker monatelang ohne dem auskommen und komme mit den Nüssen und den Früchten aus, mit dem, was ich dort anpflanze. Diese Unabhängigkeit das ist die traumhafteste Grundlage um in die Fülle zu gehen. Das ist der größte Friedensdienst, den wir der Welt leisten können. Das ist der Weg, den wir gehen müssen.

Min 2:06:30
Das wichtigste ist, daß wir die Angst verlieren. Die Angst ist immer so ein Mittel, das alles blockiert. Das ist das wichtigste, daß man das versteht. Da wird uns tatsächlich erzählt, wir sind zu viel Menschen auf der Welt. Da gibt es Leute, die erzählen es allen Ernstes. Jetzt haben wir schon 8 Milliarden und wenns so weitergeht, haben wir nichts mehr zum beißen und so weiter. Oder sind wir 7 Milliarden? Wenn ich sage, der durchschnittliche Mensch wiegt 70 kg, vielleicht bei uns ein bißchen mehr, in Asien ein bißchen weniger […]. Dann gibt es derzeit ungefähr an Lebendgewicht aller Menschen 500 Millionen Tonnen. 7 Milliarden mal 70 kg sind 500 Millionen Tonnen, die da herumkrabbeln. Das sind angeblich zu viele.
Biologen haben ausgerechnet, wie viel die Termiten und Ameisen wiegen, die herumkrabbeln. Das Reich der Insekten entzieht sich ja uns – das unterschätzt man immer. Das sind sechs bis sieben Mal so viele! Haben Sie schon mal gehört, daß einer gesagt hat, die Termiten und die Ameisen, die Mistviecher, die fressen alles zusammen, da bleibt für uns nichts über?
Natürlich nicht! Die Erde trägt das leicht! Und an diesem plakativen Beispiel will ich noch eins sagen: In einem Punkt sind uns die Ameisen überlegen und sind sie weiser als wir: Die machen keine Wegwerfwirtschaft. Die machen Kreislaufwirtschaft.

Webseite von Erwin Thoma: https://www.thoma.at/holz100/

Passend dazu meine Webseite über gepflanzte, lebende Häuser aus wachsenden Bäumen: www.naturbauten.org

Donnerstag 9. Mai 2019

ein paar Gedanken zum Klima

Solange zu einem Thema eine Vielfalt an Meinungen, Ansichten, Hypothesen, Theorien existieren UND darüber freien Herzens gesprochen werden darf empfinde ich den Austausch zwischen Menschen meist als angenehm und bereichernd.

Sofern jedoch irgendeine Ansicht zu einem beliebigen Thema vorgeschrieben wird fühlt es sich in mir an, als ob eine Warnlampe aufleuchtet.

Seit einiger Zeit ist dies beim Thema Klima, bzw. Klimawandel und CO2 der Fall. Deshalb schreibe ich gerne ergänzende oder auch kontroverse Texte zu diesem Thema um den Geist offen zu halten für viele Möglichkeiten. Gelegentlich bekomme ich dabei auch Gegenwind. So erhielt ich vor ein paar Wochen eine respektvolle Zuschrift aus der ich ein wenig zitiere:

[Text eines Lesers:]
… mich ärgert einfach die Ignoranz der Naturwissenschaften, durch die Deine Beiträge zum Klimawandel gekennzeichnet sind. […] Aber es ist doch letztlich alles physikalisch erklärbar was zum Klimawandel führt, was ihn verstärkt, was ihn bremsen kann. Alles reine Physik, letztlich also Mathematik. […] Bitte erkläre mir, wieso die Physik in dieser Hinsicht falsch liegen muss und ich zweifle nicht weiter an Deiner Urteilskraft bezüglich des Klimawandels.

Meine Antwort auf diese Bitte ist etwas länger ausgefallen. Als Beitrag zur allgemeinen Beschäftigung mit dem Thema Klimawandel veröffentliche ich sie hier:

 

[Text von Konstantin:]
Thema: triviale versus nicht-triviale Maschine (Heinz von Foerster).

Wie ist es mit dem Planeten Erde, bzw. der Atmosphäre oder dem Wetter?

Ist es angemessen diese Strukturen als triviale Maschinen zu sehen? Also als Systeme, bei denen eindeutig bekannt ist welcher Output herauskommt, je nach dem welcher Input gegeben wird?
Oder sind diese Systeme eher als nicht-triviale Maschinen beschreibbar, bei denen NICHT bekannt ist, welcher Output herauskommt, je nach Input.

Bei der Unterscheidung von:

einfachen Systemen
komplizierten Systemen
komplexen Systemen

ist meinem Kenntnisstand nach klar, das komplexe System sich gerade dadurch kennzeichnen, daß der Eingabe-Ausgabe-Zusammenhang nicht bekannt sind. Deshalb kann man als nicht-triviale-Maschinen bezeichnen.

Einfache Systeme können im allgemeinen von Laien verstanden und beherrscht werden.
Komplizierte Systeme können im allgemeinen von Fachleuten verstanden und beherrscht werden.
Komplexe Systeme, und sei es nur ein Hund, oder nur eine Fliege, können niemals vollständig beherrscht werden.

Man kann komplexe Systeme sicher beeinflussen. Man kann Impulse geben und beobachten, daß sich am Ausgabewert etwas ändert.
Dies kann sogar in hunderten Fällen gleich sein. Doch man kann nie sicher sein, daß bei einer weiteren Wiederholung des Impulses sich das Ausgabeergebnis wiederholt.

So komme ich zur Unterscheidung:

Koinzidenz (zeitgleiche Ereignisse)
Korrelation (ähnliche Entwicklung im Zeitverlauf)
Kausalität (Ursache – Wirkung – Beziehung)

Eine Koinzidenz kann ein Indiz sein für eine Korrelation, muss es aber nicht sein.
Eine Korrelation kann ein Indiz sein für eine Kausalität, muss es aber nicht sein.

Um wissenschaftlich eine Kausalität zu beweisen muss man einiges anstellen.
Mindestens muss man das Experiment mehrfach wiederholen bei gleichen Umgebungsparametern.
Und in Bezug zur Biospäre müsste man dass Experiment auch in angemessener Größenordnung bauen. Um alle Wirkfaktoren, wie z.B. Weltmeere und Wolkenbildung, Wärmeabstrahlung in den Weltraum etc. korrekt im Modell zu haben, müsste man grob gesagt ein Modell in Originalgröße haben. Und das mehrfach. Wir bräuchten mehrere Planeten parallel, alle in exakt gleicher Situation, gleichem Verhalten der nicht-trivialen-Bewohner usw. Dann könnte man Vergleichsstudien machen, was passiert, wenn man z.B. CO2 reduziert. Und selbst wenn 100 Modellplaneten alle die selbe Wirkung zeigen würden z.B. auf eine entstandene Durchschnittstemperatur nach 200 Jahren, dann weiß nicht, ob dies:

1. Zufall ist
2. beim 101. Versuch gleich wäre
3. bei einem der Modellplaneten nach 201 Jahren extrem in die eine oder andere Richtung extrem von den anderen abweicht.

Es ist schlicht und einfach gesagt komplett unmöglich vorherzusagen, was passiert, sofern man steuernd eingreift.
Sofern man zerstörend eingreift, z.B. man einen Hund einschläfert, kann man vorhersagen, daß er sterben wird.
Aber nicht mal da kann man vorhersagen wie genau er sich krümmt, ob die übliche Dosis reicht, wie lange der Todeskampf dauert etc.

Noch nicht mal das 3-Körper-Problem kann berechnet werden. Was will man dann vorhersagen bei deutlich mehr als 3 Elementarteilchen??

Das Dilemma des ‚Nicht-wissen-könnens‘ hat für mich der Masanobu Fukuoka am treffendsten ausgeführt.
Außerdem hat er vorgelebt wie ein Leben sein kann, wenn man so wenig wie möglich eingreift in das Wunder der Schöpfung.
Er hat eine Mischung von höchster Intelligenz, messerscharfer Beobachtungsgabe und Demut erreicht.

Eine 100%ige Kausalität kann man bei komplexen Systemen daher maximal vermuten, jedoch praktisch nie beweisen.
Wenn man dies jedoch nicht kann, welchen Sinn haben dann staatliche oder gar internationale krampfhafte Versuche steuernd in etwas eingreifen zu wollen, was man gar nicht verstehen und nie und nimmer beherrschen kann? Systembedingt MUSS diese Politik scheitern – früher oder später.
Es kann auch – vorrübergehend – gut gehen. Aber das ist dann Zufall.

Zurück zum Startthema, dem CO2.

Über diverse Untersuchungen gibt es Einschätzungen, wie die CO2 Konzentration der Luft sich im Lauf sehr langer vergangener Zeiträume geändert haben dürfte. Diesbezüglich fand ich sogar auch sehr unterschiedliche Angaben. Aber egal: Es ist jedoch ziemlich offensichtlich, daß die CO2 Konzentration nie über längere Zeiträume statisch gleich war (sie ändert sich ja auch von Tag zur Nacht, zumindest in Bodennähe).
Darüber hinaus ist bekannt, daß CO2 in den resilienten Wirkkreislauf der Photosynthese <-> Atmung gehört.

Humorvoller Einschub. Ich habe schon echt krasse emails bekommen. Über eine davon habe ich 2015 in einem Blogartikel geschrieben.
Da meinte jemand beweisen zu wollen, daß Pflanzen kein CO2 aufnehmen sondern abgeben. Schau mal hier:
http://www.konstantin-kirsch.de/2015/09/planet-erde-photosynthese-und-liebe.html

Immer wieder spreche ich mit Menschen über Photosynthese und bin echt erstaunt, wie wenige nur einen Hauch an Ahnung haben, wie das hier auf dem Planeten läuft.

Auch die aktuelle Konzentration des CO2 wissen die wenigsten. Und wenn man fragt: Welche CO2 Konzentration hätten sie denn gerne, gibt es auch keine Antwort. Ganz verrückt war mal, daß ich in einem Film jemanden sah, der verglich das CO2 mit dem Gift Zyankali weil er damit ausdrücken wollte, daß selbst geringste Spuren schädlich sein können. Nun, die optimale Menge Zyankali im Essen beträgt meines Wissens null. Aber die optimale Menge an CO2 in der Luft kann nicht null sein, denn dann würde der Photosynthese <-> Atmungskreislauf gestoppt sein.

Nett ist es auch, wenn man Klimahysteriker fragt, wie dass denn mit dem Treibhauseffekt so funktionieren würde.
Dann kommen Erklärungen wie: „das böse CO2 steigt auf in die Atmosphäre und wenn dann die Wärmestrahlung der Erde in den Weltraum will, wird sie vom CO2 reflektiert (wie Glaushaus) und so erhitzt sich die Luft…“

Hm. nettes Bild.
Dann frage ich zurück: Wie ist es wenn nachts keine Wolken am Himmel sind im Unterschied zu komplett bewölkter Lage?
Schnell wird jedem klar, daß die Wolken einen extrem hohen Bettdecken-Effekt haben, also die Wärme auf der Erdoberfläche halten.
Von Fachliteratur ist mir bekannt, daß die Wirkung des Wasserdampfes in der Atmosphäre im Vergleich zum CO2 auf den Wärmehaushalt ca. 1000 zu 1 sein dürfte.

Dann kommt eine Frage, die selbst gestandene Klimawissenschaftler irritieren kann. Ich habe damit sogar schon mal einen kritischen Klimaforscher überrascht, der in privatem vertraulichem Kreis über Lug und Trug beim IPCC sprach. Man könnte ihn „Klimaleugner“ nennen, was natürlich ein schwachsinniges Wort ist. Auf jeden Fall stellte ich nach seinen Ausführungen die simple Frage:

Wie schwer ist CO2?

Umgehend wurde sein Gesicht bleich. Er kennt sich ja als Hauptberufler im Bereich Klima und Wetter gut aus mit der Chemie der Dinge und so hatte er blitzschnell die Atomgewichte addiert und mit Stickstoff/Sauerstoff, bzw. der Dichte der Luft verglichen und es ist klar, daß CO2 deutlich schwerer als Luft ist.
Das ist auch logisch, denn am Boden wird es gebraucht von den Pflanzen.

Über brownsche Molekularbewegung sowie Windwirbel (und neuerdings unterstützt durch Vogel und Insektenschreddern) verteilt sich das CO2 selbstverständlich auch in höhere Schichten, jedoch tendiert es grundsätzlich in Richtung Boden.

Wir haben hier also nun einen hochkomplexen Planeten.
Garantiert unbeherrschbar.
nicht-triviale-Maschine

Wir können erkennen, daß es Schwankungen an allen möglichen Parametern gibt und gab.
Teilweise auch heftige Schwankungen.

Das vorhandene System Planet Erde, selbst wenn wir nicht erkennen können wie es dies genau macht, es ist resilient. Es reguliert sich immer wieder in eine Homöostase.
Wenngleich wir Menschen wahnsinnige Zerstörungen angerichtet haben und weiter dabei bleiben (zB Pflügen), aber auch durch Meteoriteneinschläge schon viel kaputt ging: Das Leben hat sich wieder eingependelt.

Ich gehe davon aus, daß sehr viele Wissenschaftler tief in sich frustriert und genervt sind über die Unmöglichkeit dieses Wunder des Lebens komplett zu verstehen. So versuchen sie alles mögliche zu untersuchen, zu töten und zu sezieren (Ausbildung: Frosch/Fischt etc.), wobei doch genau mit dem Töten die selbstregulierenden resilienten Wechselwirkungen beendet sind und eben nicht mehr untersucht und verstanden werden können.

Bei diesem Einpendeln des Daseins läuft das z.B. bei der Photosynthese so ab:

Etwas mehr CO2 -> mehr Wachstum -> mehr CO2 Bindung -> weniger CO2 -> weniger Wachstum -> weniger CO2 Bindung -> mehr CO2
-> ad infinitum

Oder bei der Wärme:
Etwas mehr Wärme -> mehr Wachstum -> mehr Kühlung durch Wachstum -> Abkühlung -> weniger Wachstum -> weniger Kühlung -> mehr Wärme
-> ad infinitum

Wobei diese Wirkungskreisläufe genau genommen eine (evtl. unzulässige) Vereinfachung des Daseins darstellen.
Es ist jedoch eindeutig, daß resiliente Rückkopplung läuft und daß CO2 seit den Urzeiten vorhanden ist und in den Wechselwirkungen beteiligt ist.

Man kann (und ich empfehle es) beim komplexen System Mutter Erde MÖGLICHST WENIG eingreifen, denn die Wirkungen sind generell nicht vorhersehbar (man erinnere sich an Masanobu Fukuoka). Deshalb bin ich fürs Bäume pflanzen und für regionale Selbstversorgung, sowie auch für Familie und Kinder. Ich bin gegen Atomkraftwerke UND gegen Windkraftanlagen usw., also bin ich für das, was seit Jahrmillionen funktioniert hat und zur Biosphäre passt.

Ich wiederhole: CO2 kann systembedingt kein Problem sein, weil Rückkopplungsfunktionen vorhanden sind!

Anders mag es sein mit Dingen, die ganz neu erfunden wurden, wie FCKW oder Roundup oder oder.
Auch großflächiges Abholzen und Pflügen kann eine massive Wirkung auf das Klima haben.
Das ist genauso wenig natürlich wie Roundup.

ALLES LEBEN basiert auf Kohlenstoffchemie!
Wenn man wirkungsvoll etwas unternehmen wollte gegen zu heftige Wetterstörungen (die zu überdurchschnittlichem Klimawandel führen), dann müsste man all das, was noch keine Jahrtausende bewährt ist, rückbauen und entfernen, also Kohlekraftwerke, Autos, Herbizide etc, aber auch Windkraftanlagen und PV-Anlagen, Atomkraftwerke sowieso usw.

Aber eben nicht CO2!! Denn für dieses Molekül gibt es Rückkopplungsfunktionen seit Äonen!
Der Ansatzpunkt CO2 ist systembedingt falsch! Da rückzukoppeln kann die Natur besser seit eh und je.

Und genau dieses Leben hat die Eigenschaft der Resilienz. Und genau das ist das zentrale Thema der Permakultur.
Wir können nicht wissen, WIE das Leben das genau macht. Wir können jedoch möglichst wenig stören.
Wir können z.B. weniger Erdöl verbrennen, weniger Auto fahren (damit weniger Gummiabrieb und damit weniger Gletscherschmelze).
http://www.konstantin-kirsch.de/2017/02/gletscher-schmelzen-wegen-dunkler-substanz.html
Ach im übrigen: Die angeblich so umweltfreundlichen E-Autos haben einen weit höheren Drehmoment als Verbrenner und daher höheren Gummiabrieb, daher also mehr Gletscherschmelze. Und im Benzinpreis wird sehr viel Steuer eingenommen und z.B. für die Rentenzahlungen genutzt. Wie soll das weiter gehen, wenn kein Benzin mehr gekauft wird? Geht dann der Preis der kWh auf 1 oder 2 Euro hoch?

Sorry, ich bin abgewichen vom Thema – und doch hängt das alles zusammen.

Es geht ja mit dem Thema CO2 auch weiter ins Soziale: Wenn die Menschen Bock haben auf Öko-Faschismus, wegen dem Klimaschutz, dann landen sie eben in genau dem, was sie wünschten oder zumindest schweigend zustimmten, der Diktatur. Und dann ist die Wahrscheinlichkeit ultragross, daß diese Macht entweder wieder missbraucht wird oder das Ganze umkippt ins Gegenteil und dann wird Umweltzerstörung zum Ziel.

Der Massenmörder in Christchurch hat in seinem Pamphlet im übrigen über sich selbst geschrieben, daß er ein Öko-Faschist sei!
Soll das die permakulturelle Zukunft sein? Massenmord an Klimaleugnern?
Das ist leider der Weg, der von einigen angestrebt ist. Es gab ja schon mal in Österreich einen Professor, der von Todesstrafe für Klimaleugner sprach.

Das andere Absurditum ist der Versuch CO2 in alte unterirdische Gaskavernen zu verpressen. Wenn da was undicht wird strömt das Gas aus und bildet eine Schicht auf dem Boden (es ist ja schwerer als Luft). Und bei mehreren Prozent (statt 0,04%) ersticken alle atmenden Lebewesen.
Im übrigen ein Konflikt im Ökodorf Sieben Linden. Die haben meines Wissens nach mit dem Thema Klima auch EU Förderungen bekommen und nun will die Industrie in der direkten Nähe CO2 verpressen…

Der ähnliche Schwachsinn ist mit dem Windstrom: Als ich vor 30 Jahren hoffte auf Windstrom statt Atomkraft, sah ich eine Zukunft mehr in Sinne von „Einfälle statt Abfälle“, also Selbstbau und regionale Selbstversorgung, aber doch keine Windparts in der Nordsee und 70 Meter breite Schneiden der Zerstörung von der Küste bis nach Bayern um „Öko“strom in den Süden zu bekommen.

Im übrigen verwende ich auch Holzkohle um den Boden zu verbessern, damit die Pflanzen besser wachsen, dadurch die Resilienz besser wird und damit das Klima, bzw. die Selbstregulationsfaktoren für Klimastabilisierung, zuverlässig funktionieren. Seit jeher interessiert es mich das Klima, also die Schwankungen des Wetters zu stabilisieren. Genau deshalb mache ich ja auch Permakultur. Nur weigere ich mich diese Handlung zu Begründen auf dem CO2 weil von dort meiner Überzeugung nach keine Gefahr ausgehen kann. Und da ich intensivste Verflechtungen erkenne zwischen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, sehe ich die Tendenz von Ökofaschismus, Ökodiktatur, Meinungs- und Gedankenkontrolle, die mir in keiner Weise gefallen.

Und leider sehe ich diese Tendenzen auch im Permakulturverein, bzw. auf der email-Liste des Permakulturvereins
Deshalb schreibe ich dort gelegentlich kontrovers.
Ganz im Sinne von: „Freiheit nutzt sich ab, wenn sie nicht genutzt wird“.

Viele Grüße
Konstantin

Ein paar Tage später ergänzte ich noch etwas:

Hallo xxxxx,

danke für die Rückmeldung.

Ich mag noch etwas an meinem Text präzisieren.
Der bisherige Text enthielt diese Zeile:

„Komplexe Systeme, und sei es nur ein Hund, oder nur eine Fliege, können niemals vollständig beherrscht werden.“

Diese Aussage ist mathematisch wohl nicht ganz korrekt. Sofern derjenige, der das komplexe System beherrschen will mehr Schaltzustände zur Verfügung hat als das zu beherrschende System an Schaltzuständen hat, dann ist zumindest mathematisch gesehen ein Beherrschen möglich.
Man kann auch komplexe System durchaus lenken (z.B. Wasser durch einen Trichter laufen lassen), während man sie nicht vollständig beherrschen kann. Es ist beispielsweise auch offensichtlich, daß es einfacher ist Tiere zu lenken bzw. zu beherrschen als beispielsweise Kleinkinder oder gar Erwachsene. Durch unsere Art der Datenverarbeitung, durch unser Denken, durch Bewusstsein, durch Ideen und Vorstellungen sowie diverse Wertemuster haben wir bei weitem mehr Schaltzustände und Möglichkeiten als Tiere. Deswegen ist es auch im Rahmen von Tierhaltung üblich die Tiere in gewünschten Korridoren zu halten, wenngleich man als Tierhalter nahezu machtlos ist, wenn ein Tier schwer erkrankt und stirbt.

Im Rahmen der Permakultur wird meines Wissens nach angestrebt die Korridore der Selbstverwirklichung und der Selbstregulation der im jeweiligen Projekt vorhandener oder eingeführter Lebewesen (Pflanzen, Tiere und Menschen) möglichst weit zu halten damit, wenn überhaupt, nur selten und minimal regulierend eingegriffen werden sollte (Erhöhung des EROI durch Reduzierung des Input mit dem angestrebten Ergebnis der Abbremsung der Entropie). Im weiteren Sinne erscheint die Permakultur als Versuch das unbeherrschbare komplexe Leben zu lenken und zu steuern mit minimalem Aufwand. Das dazu zwangsweise nötige kybernetische Bewusstsein um die ins unendliche gehende Anzahl an Wechselwirkungen (n! wobei „n“ die Anzahl der Elemente im System sind – und wenn man jeden Grashalm als ein Element betrachten sollte ist nicht nur „n“ schon praktisch unendlich sondern n! noch um ein vielfaches unendlicher) doch einigermaßen steuern zu können braucht neben allen möglichen überlieferten Erfahrungen aus der Vergangenheit einiges an Zeit zur Entwicklung und Raum für laufende Optimierung.

Viele Grüße
Konstantin

 

Gestern hat der Informatiker Hadmut Danisch einen Beitrag geschrieben zum Thema Korrelation und Kausalität:
http://www.danisch.de/blog/2019/05/08/korrelation-und-kausalitaet-5/

Darin verweist er auf einen umfassenden Text zum Thema Klima, bzw. Zusammenhang von CO2 und Temperatur. Ich kann nun die Glaubwürdigkeit dieses Artikels nicht abschließend beurteilen, er wirkt jedoch seriös:
https://www.mdpi.com/2225-1154/5/4/76/htm

Der Abstrakt dieses englischen Textes übersetzt mit Google:

Um die Auswirkungen des Menschen auf Klima und Biodiversität zu beurteilen, muss die Beziehung zwischen der Konzentration von Kohlendioxid (CO2) in der Erdatmosphäre und der globalen Temperatur (T) verstanden werden. Hier untersuche ich diese Beziehung empirisch anhand von kürzlich erstellten Datenbanken mit stabilen Isotopen-Proxies aus dem Phanerozoikum (~ 540 bis 0 Jahre vor dem heutigen Tag) und durch komplementäre Modellierung mit dem atmosphärischen Absorptions- / Durchlässigkeitscode MODTRAN. Die atmosphärische CO2-Konzentration ist in den letzten 425 Millionen Jahren schwach, aber negativ mit linear verlaufenden T-Proxys korreliert. Von 68 Korrelationskoeffizienten (zur Hälfte nicht parametrisch) zwischen CO2- und T-Proxys, die alle bekannten großen phanerozoischen Klimaübergänge umfassen, sind 77,9% nicht erkennbar (p> 0,05) und 60,0% der erkennbaren Korrelationen sind negativ. Ein geringfügiger Strahlungsantrieb (ΔRFCO2), die Änderung des Antriebs an der Spitze der Troposphäre, die mit einer Zunahme der atmosphärischen CO2-Konzentration einhergeht, wurde mit MODTRAN berechnet. Die Korrelation zwischen ΔRFCO2 und linear gedehntem T über dem Phanerozoikum ist positiv und erkennbar, aber nur 2,6% der Varianz von T ist auf die Varianz von ΔRFCO2 zurückzuführen. Von 68 Korrelationskoeffizienten (halbparametrisch) zwischen ΔRFCO2 und T-Proxys, die alle bekannten großen phanerozoischen Klimaübergänge umfassen, sind 75,0% nicht erkennbar und 41,2% der erkennbaren Korrelationen sind negativ. Spektralanalyse, Autokorrelation und Kreuzkorrelation zeigen, dass Proxys für T, atmosphärische CO2-Konzentration und ΔRFCO2 über das Phanerozoikum oszillieren und die Zyklen von CO2 und ΔRFCO2 antiphasisch sind. Ein bedeutender CO2-Zyklus von 15 Millionen Jahren fällt eng mit den festgestellten Massensterben der Vergangenheit zusammen, was auf einen dringenden Forschungsbedarf in Bezug auf die Beziehung zwischen CO2, dem Aussterben der Biodiversität und der damit verbundenen CO2-Politik hinweist. Diese Studie zeigt, dass Änderungen der atmosphärischen CO2-Konzentration im alten Klima keine Temperaturänderung verursacht haben.

Über den Autor Jackson Davis habe ich folgendes gefunden: „Seine Geschichte verdient es, erzählt und bekannt zu werden. Er ist Professor an der UC Santa Cruz und 1981 Gründer des Environmental Studies Institute (ESI). Als angesehener Umweltschützer ist er auch ein Wissenschaftler. Als sich herausstellte, dass die CO₂-Hypothese nicht trägt, drehte er sich um 180 °, was ihn wahrscheinlich viel gekostet hat.“

Über eine Internetsuche fand ich eine weitere Seite, die auf den oben angegebenen Artikel verlinkt:
https://greatclimatedebate.com/how-to-counter-climate-change-alarmists/

Hier der Link zur Übersetzung:
https://translate.google.de/translate?hl=de&sl=en&u=https://greatclimatedebate.com/how-to-counter-climate-change-alarmists/

Ein paar wenige Zitate daraus:

Man könnte fragen, warum Klimaalarmisten versuchen, das Leben auf der Erde zu schädigen. […] CO 2 ist pflanzliche Nahrung. CO 2 ist das Grundbausteinmolekül für alles Leben auf diesem Planeten. Die gegenwärtige Konzentration von ~ 400 ppm in der Luft liegt nicht weit über der Menge, die notwendig ist, um die Pflanzen am Leben zu erhalten.

Das klingt klingt wirklich krass: Klimaalarmisten sollen dass Leben schädigen? Nun, vielleicht ist es tatsächlich so.

Allerdings haben sich schon so viele Firmen, Parteien, Institutionen und einzelne Menschen darauf eingeschossen, daß CO2 der böse Feind sei, daß ein Infragestellen dieses künstlich geschaffenen Feindbildes der Aufgabe des „Ichs“, des Selbstwertes gleich kommen kann. Es erscheint ja tatsächlich wie ein Krieg, der gegen das CO2 geführt wird. Den ausgemachten Feind nun als Freund (weil Pflanzennahrung) sehen zu wollen kann sich anfühlen wie Hochverrat.

Mit fachlicher, mathematischer, wissenschaftlicher Argumentation wird wenig zu machen sein.

Meine Empfehlung für Frieden und Liebe lautet daher:

Selber Gärtnern.
Einfach mit der göttlichen Schöpfung zusammen arbeiten.

Freitag 19. April 2019

Zitate aus Anastasia-Büchern

Im gestrigen Blogeintrag hatte ich einige Zitate aus der Anastasia-Buchreihe angegeben. Nun bekam ich einige Rückmeldungen, daß dies eine schöne Zusammenstellung wäre. Ich dachte mir, es wäre vielleicht geschickt, diese Liste bei sich zu führen. Und sollte einmal ein Mitmensch oder ein Journalist das Gespräch auf das Thema „Anastasia“ lenken und einem womöglich irgendwas unterstellen, dann antwortet man nur, in dem man Zitate vorliest. Jedes eigene Wort kann einem im Munde herum gedreht werden. Deshalb lieber die Bücher selbst sprechen lassen.

So habe ich die Zitate zusammengestellt auf 6 Seiten A4. Dies kann man auf 3 Blatt Papier ausdrucken (Vorder- und Rückseite) und z.B. gefaltet in der Hosentasche oder einer Jacke bei sich führen:

zitate-aus-anastasia-buechern.pdf

 

PS:
Dieser Beitrag dient der Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens.

Donnerstag 18. April 2019

Dreschflegel distanziert sich von Gärtnern

Vorgestern mittag, 16.4.2019 um 11:47 Uhr bekam ich eine interessante Nachricht per Web-Formular der Seite www.waldgartendorf.de/kontakt/. Als Absender wurde die Dreschflegel GbR mit E-Mail Adresse, jedoch ohne Telefonnummer angegeben. Als Nachricht wurde mitgeteilt:

Sehr geehrter Herr Kirsch,
wir bitten um die Entfernung des Links „Dreschflegel“ auf Ihrer Webseite www.waldgartendorf.de. Wir möchten nicht in Verbindung gebracht werden mit der Anastasia- und Landsitzbewegung.

Mit freundlichen Grüßen
das Dreschflegelteam

Das verwunderte mich sehr. Der Link zur Firma Dreschflegel GbR befand sich nicht auf www.waldgartendorf.de sondern auf der Unterseite www.waldgartendorf.de/links/

Darüberhinaus ist es mehr als fragwürdig, inwieweit derjenige, auf den ein Link verweist sich beschweren kann, wenn eine andere Seite dieser Webadresse hilft, bekannter zu werden. Wer nicht gefunden werden will, sollte meiner Ansicht nach keinen Webauftritt machen! Außerdem haben die Links auf unserer Seite nichts damit zu tun, daß es irgendeine Art an Freundschaft mit den angegebenen Firmen geben würde. Die Firmen, auf die die Links verweisen, bieten einfach brauchbare und nützliche Dinge, die wir für ein Leben auf dem Lande als empfehlenswert finden.

Auf der Webseite der Firma Dreschflegel GbR steht beispielsweise folgendes:

Dreschflegel steht für:
Biologisches Saatgut aus langjähriger Sortenentwicklung
für Hausgarten und Selbstversorgung
und nachbaufähiges Gemüse, Kräuter, Blumen, Alte Kulturpflanzen…

Desweiteren steht dort:

Pflanzen sind lebendige Wesen, die sich an ihre Umgebung anpassen und die
darauf reagieren, wie mit ihnen umgegangen wird. Deshalb geht unsere
Arbeitsweise über die Anforderungen der EG-Öko-Verordnung hinaus.

Das klingt sehr passend für Menschen, die gesunde Lebensmittel im eigenen Garten anbauen wollen.

In der oben zitierten Nachricht wird der Begriff „Anastasia-Bewegung“ genannt. Dies ist meines Erachtens die Bezeichnung einer geistigen Ausrichtung, aus Frau mit dem Namen Anastasia einen Personenkult zu machen. In den Anastasia-Büchern steht jedoch, daß dies gar nicht gewünscht ist. Die geschriebene Empfehlung lautet: Man möge sich auf Familienlandsitze ausrichten. Dieses Wort steht in den Anastasia-Büchern und darauf ist das Wirken unseres Vereines gerichtet. Das Wort „Familienlandsitz“ steht aber nicht in der gesendeten Nachricht. Der Wortbestandteil „Familie“ fehlt beim Wort „Landsitz“. Warum wurde das Wort „Familie“ weggelassen? Es wirkt grotesk: Angeblich wolle ein Biosaatgut-Versand sich von Landsitzen distanzieren? Eine Distanzierung von Gärtnern?

Bei Nachrichten über das Webformular kann man, im Unterschied zu E-Mails, nicht sicher sein, wer die Nachricht abgesendet hat. So fragte ich nach über die angegebene E-Mail Adresse, die auch mit der Adresse auf der Webseite übereinstimmt:

16.04.2019 um 14:19 gesendet an: info@dreschflegel-saatgut.de

Sehr geehrtes Dreschflegelteam,

heute mittag habe ich eine Nachricht über unser Webformular bekommen, die vorgibt von Ihnen zu stammen.
Text siehe unten.

Ich würde gerne wissen, ob dieser Text wirklich von Ihnen stammt oder ob sich jemand einen schlechten Scherz erlaubt hat und Ihren Umsatz reduzieren will.

Viele Grüße
Konstantin Kirsch
[Nachricht des Webformulars war angehängt]

Die Antwort kam ein paar Stunden später:

 17.04.2019 um 08:49 Uhr

Sehr geehrter Herr Kirsch,

danke für die Nachfrage, die Nachricht ist wirklich von uns.

Mit freundlichen Grüßen
das Dreschflegelteam

Da habe ich noch mal nachgefragt:

17.04.2019 um 11:45 gesendet an: info@dreschflegel-saatgut.de

Sehr geehrtes Dreschflegelteam,

diese Antwort überrascht mich.
In der gestrigen Nachricht steht: „… mit der Anastasia- und Landsitzbewegung“

Wir wollen Ihr Anliegen verstehen.
Es gibt oft mehrere Bedeutungen zu einzelnen Worten.
Können Sie mir bitte schreiben, was Sie unter Ihrer Wortwahl verstehen und was unser Verein damit zu tun haben soll?

Mit freundlichen Grüßen
Konstantin Kirsch

Fast umgehend, gestern um 12:21 kam die Antwort:

Sehr geehrter Herr Kirsch,

Auf der homepage des Waldgartendorf e.V. wird Anastasia sehr ausführlich vorgestellt. Wir möchten uns distanzieren von den Inhalten dieser Bücher und der daran gekoppelten Bewegung. Die darin vermittelten Werte entsprechen nicht unseren.

Mit freundlichen Grüßen
das Dreschflegelteam

Nun, die geschriebene Wortwahl ist interessant.
Stand der Schreiber unter starkem Stress und machte Füchtigkeitsfehler oder fehlt die Fachkenntnis über das, was er schreibt?

1.) Unser Vereinsname ist falsch wiedergegeben. Der richtige Name lautet: „Projekt Waldgartendorf e.V.“.

2.) Die Frau Anastasia vorzustellen, noch dazu „sehr ausführlich“, na das würde ich gerne, denn dazu müsste sie sich mit mir treffen und dann könnte ich sie interviewen und meinen Mitmenschen vorstellen. Auf unserer Webseite werden die Anastasia-BÜCHER vorgestellt.

3.) Sie „möchten“ nicht in Verbindung gebracht werden… Sie „möchten“ sich distanzieren… Das heißt erstens: Sie tun es nicht wirklich, sie „möchten“ es nur, also unbestimmte Absichtserklärung ohne Tat. Es heißt zweitens, daß sie mit dem gemein waren, von dem sie sich distanzieren wollen, denn das Wort „distanzieren“ ist ein Verb. Es bezeichnet den Vorgang des Abstandnehmens von etwas, an dem man vorher nah dran war. Komisch, war mir noch gar nicht aufgefallen, das die Firma Dreschflegel nah an Anastasia dran war! Ich habe auf deren Webseite zumindest bisher noch keine Buchempfehlung für die Anastasiabücher gesehen.

4.) Dann steht geschrieben, daß sie sich distanzieren wollen „von den Inhalten dieser Bücher“. Das liest sich so, daß sie die Inhalte der Anastasia-Bücher vollumfänglich studiert haben und NICHTS gefunden haben, was auch nur ansatzweise zu ihnen passen könnte, denn sie schränken ja nicht ein, daß sie sich nur von einzelnen Kapiteln oder Themen oder Sätzen distanzieren wollen. Sie schränken es auch nicht ein auf die Art wie die Bücher in der Presse dargestellt wurden. Sie wollen sich also komplett von allem distanzieren, was dort drin steht. Darauf gehe ich gleich noch mal ein.

5.) Sie wollen sich distanzieren von der an die Inhalte der Bücher „gekoppelten Bewegung“. Nun, das Wort „Koppel“ heißt so viel wie „fest verbunden“ oder „gefesselt“, oder „angebunden“. Eine derartige Bewegung ist mir nicht bekannt. Ich kenne nur einzelne Menschen, die durch die Bücher inspiriert sind, also begeistert. Daß diese einzelnen Menschen nach der Lektüre auch in körperliche Bewegung geraten, daß sie z.B. in den Garten gehen und Gemüse anbauen, ist mir bekannt. Ist es das, was das Dreschflegelteam meint mit „angekoppelter Bewegung“? Und von Menschen, die den Impuls spüren zu gärtnern, und dem Impuls auch folgen und in Bewegung geraten, möchten sie sich distanzieren? Und von Menschen, die ihrer Herzensfreude gefolgt sind, und deshalb andere Gärtner eingeladen haben um gemeinsam zu feiern, möchten sie sich auch distanzieren?

6.) Sie schreiben von vermittelten Werten, die nicht zu den ihren passen. Leider ist die Formulierung nicht eindeutig, so kann ich nicht erkennen, ob damit Werte der Bücher oder Werte der angeblich angekoppelten Bewegung gemeint sind.

Nun, ich nehme das mal so hin. Man muß andere Menschen ja nicht verstehen. Sie einfach mal so zu nehmen, wie sie sind, ist mein Ausdruck von gelebter Toleranz.

Man könnte nun geneigt sein, mir Rabulistik, Haarspalterei, vorzuwerfen. Nun, mein Anliegen ist es, die Absicht des Absenders zu verstehen. Da ich keine direkte Begegnung hatte, in der das Thema angesprochen wurde, auch kein Telefonat, keinen handgeschriebenen Brief, sondern nur diese getippten Worte, ist es etwas schwierig, die emotionalen Hintergründe des Gegenübers wahrzunehmen. Daher betrachte ich die geschriebenen Worte so genau ich kann – gemäß einem meiner Mottos: Ich arbeite so genau wie möglich, ungenau wird es von alleine.

Außerdem handelt es sich beim Absender um Mitarbeiter einer Bio-Saatgut-Firma. Was das damit zu tun hat? Nun, für Saatgutvermehrung, und noch dazu bei „Bio“ ist genaues Arbeiten oberste Pflicht. Man darf da z.B. nicht schludern beim Beschriften der Saatgut-Tütchen. Und schon viel früher, z.B. beim Anbau der Pflanzen müssen teilweise sehr deutliche Mindestabstände zwischen den Pflanzen eingehalten werden, damit es keinen fremden Pollen auf den Blüten gibt. Die Vermehrung von Saatgut ist alles andere als „irgendwie“, „mach mer halt mal so“. Daher gehe ich davon aus, das EXAKT das gemeint ist, was geschrieben wurde.

Wie oben in Punkt 4.) angekündigt gehe ich jetzt auf ein paar Inhalte der Anastasia-Bücher ein.

VON DIESEN INHALTEN MÖCHTE SICH DRESCHFLEGEL DISTANZIEREN
Die in den folgenden Zitaten vermittelten Werte
entsprechen nicht denen der Dreschflegel GbR:

Anastasia Band 1, Seite 47
Wir haben uns an unsere Welt gewöhnt und nennen sie zivilisiert. Aber hat die moderne Zivilisation die Möglichkeit eines anderen Lebens vergessen – eines Lebens in Harmonie mit der Natur? Welche Höhen hätte die Menschheit wohl erreichen können, hätte sie anstatt einer künstlichen Welt eine natürliche Welt kultiviert?

Band 1, Seite 80
Menschen, die ein eigenes Stück Land bearbeiten, geht es besser, und viele von ihnen leben auch länger. Sie werden gütiger und herzlicher.

Band 1, Seite 84
Anastasia erklärte: «Jeder von euch gesäte Samen enthält eine riesige Fülle von kosmischen Informationen, weitaus mehr als irgendetwas Menschengemachtes. So weiß der Samen bis auf die Millisekunde genau, wann er zum Leben erwachen und wann er aufkeimen soll, welche Säfte er dem Boden zu entnehmen hat und wie er die Strahlung der Himmelskörper – Sonne, Mond und Sterne – nutzen kann. Auch weiß er, zu welcher Art von Pflanze er heranwachsen soll und was für Früchte er hervorzubringen hat.

Band 1, Seite 87
Die Wechselbeziehung mit den Pflanzen deines Gartens wird dich heilen und für dich sorgen.

Band 1, Seite 95
Es ist gesund, sich wenigstens einmal im Sommer drei Tage lang nur von dem zu ernähren, was im eigenen Garten wächst.

Band 1, Seite 105
Der Sinn des Lebens aber liegt in der Wahrheit, der Freude und der Liebe.

Band 1, Seite 144
Die Wechselbeziehung zwischen den Pflanzen und Menschen kann es nur auf den kleinen Gartengrundstücken geben, vorausgesetzt, die Menschen versehen die Samen mit Informationen von sich und pflegen einen bewussten Austausch mit den Pflanzen, so wie ich es dir beschrieben habe.

Band 1, Seite 178
Wenn in einem Menschen lichte Gefühle entstehen, üben sie auf jeden Fall einen heilsamen Einfluss auf alle menschlichen Organe aus. Gerade die lichten Gefühle sind das stärkste und wirksamste Mittel gegen alle Krankheiten. Mithilfe solcher lichten Gefühle hat Gott geheilt, und die Heiligen taten das Gleiche.

Band 1, Seite 195
Wie kommt es, dass praktisch alle großen Denker und Religionsstifter, nach denen sich der größte Teil der Menschheit richtet oder zumindest zu richten versucht, zunächst der Welt entsagten und ein Einsiedlerleben führten? Die meisten von ihnen zogen sich in den Wald zurück. Ist es nicht interessant, dass sie, statt eine namhafte Bildungsstätte zu besuchen, in den Wald gingen?

Band 2, Seite 30
Es gibt da ein paar hauptsächliche Ursachen für das Erkranken des Körpers: negative Gefühle und Emotionen, eine unnatürliche Ernährung – auch die Art und Zusammensetzung der Nahrung spielt dabei eine wichtige Rolle –, das Fehlen von Nah- und Fernzielen sowie falsche Vorstellungen von sich selbst und der eigenen Bestimmung. Was den physischen Krankheiten entgegenwirkt, sind positive Gefühle, viele Pflanzen und das rechte Verständnis von sich selbst und der eigenen Bestimmung. All diese Dinge können sowohl in physischer als auch in seelischer Hinsicht Enormes bewirken.

Band 2, Seite 35
Künstlich geschaffene Dinge haben keinen Einfluss auf die Liebe. Selbst wenn dir alle Güter der Welt gehörten, könntest du damit nicht die echte Liebe auch nur einer Frau gewinnen.

Band 2, Seite 39
Anastasia: «Die Pflanzen haben aber noch eine weitere, nicht minder wichtige Bestimmung. Jene Pflanzen, mit denen der Mensch einen Austausch pflegt, schaffen für ihn ein Umfeld wahrer Liebe. Ohne diese Liebe wäre das Leben auf Erden gar nicht möglich.
Viele Kleingärtner zieht es zu ihrem Garten hin, weil sie dort dieses Umfeld vorfinden.»

Band 2, Seite 40
Und wenn jemand sich um eine genügend große Vielfalt von Pflanzen kümmert und sie in Liebe berührt, können sie für ihn ein derart mächtiges Umfeld der Liebe schaffen, dass es die Seele positiv beeinflussen und den Körper heilen kann. Dazu müssen aber viele Pflanzen zusammen wirken.»

Band 2, Seite 64
Anastasia: «Sieh mal, Wladimir, die Erde ist zwar groß, aber äußerst empfindlich. Auch du bist groß im Vergleich zu einer Mücke, doch wenn sich eine Mücke auf dich setzt, spürst du sogleich ihre Berührung. Und auch die Erde spürt alles: wenn sie mit Beton und Asphalt zugepflastert wird und ihre Wälder abgeholzt oder verbrannt werden; wenn in ihrem Innern herumgegraben oder gebohrt wird oder man das Pulver, das ihr Dünger nennt, in sie hineingibt. […] Der Erde muss geholfen werden. Was ihr Kraft gibt, ist eine rücksichtsvolle, behutsame Behandlung. Die Erde ist groß, aber höchst empfindsam. Sie spürt es, wenn auch nur eine menschliche Hand sie zärtlich berührt. Oh, wie sehr sie diese Berührung spürt und darauf wartet!»

Band 2, Seite 95
Für den Erfolg in einer Firma gibt es gewisse unerlässliche Voraussetzungen; dazu gehören die Verständigung der Mitarbeiter untereinander und der Glaube nicht nur an die eigenen Fähigkeiten, sondern auch an die der anderen. Denn der Glaube an die Mitmenschen vervielfältigt alle Fähigkeiten.

Band 2, Seite 129
Kugeln, die aus der Heimat abgefeuert werden, sind schlimmer als feindliche Bleikugeln.

Band 2, Seite 142
Wladimir: «Und welche Lebensweise ist charakteristisch für diejenigen, die die Wahrheit am meisten erkannt haben?»
Anastasia: «Sie sind glücklich.»

Band 2, Seite 160
Der wesentliche Unterschied zwischen dem Menschen und allen anderen Lebewesen besteht darin, dass der Mensch in der Lage ist, mit seinem geistigen Auge die Gegenwart und die Zukunft gestalterisch zu formen.

Band 2, Seite 208
Anastasia: «Das Bewusstsein der Menschen ist heutzutage durch die technokratischen Programme sehr stark in Beschlag genommen. Immer mehr ähneln sie Biorobotern.»
Wladimir: «Was ist das, ein Bioroboter?»
«Die technokratische Welt ist so angelegt, dass der Mensch alle möglichen Maschinen und gesellschaftlichen Einrichtungen erfindet, die ihm sein Leben erleichtern sollen. Diese Erleichterung ist jedoch illusorisch. Der Mensch wird selbst zum Roboter dieser technokratischen Welt. Er hat keine Zeit, über den Sinn des Daseins oder über sein eigenes Schicksal nachzudenken oder anderen Leuten zuzuhören.

Band 2, Seite 210
Doch bevor man seinen Nächsten lieben kann, muss man erst einmal etwas von ihm wissen. Man kann nicht jemanden lieben, den man gar nicht kennt.

Band 2, Seite 214
Die menschengemachten Maschinen und Geräte konnten nicht für sich selbst existieren, wie dies in der Natur der Fall ist. Nicht nur waren sie unfähig, sich zu reproduzieren, nein, sie konnten sich auch nicht von allein wiederherstellen, wie es zum Beispiel ein Baum tut, von dem ein Ast abgebrochen ist.

Band 2, Seite 220
Anastasia: «Es ist nicht schlimm, wenn man allein ist; aber es ist furchtbar, wenn man sich mitten unter Menschen einsam fühlt.»

Band 3, Seite 47
Liebe bedeutet, dem Geliebten Gutes zu wollen, ohne sich selbst zu wichtig zu nehmen.

Band 3, Seite 50
Die mächtigste Energie im Weltall ist die Energie der reinen Liebe.

Band 3, Seite 123
Von Geburt an lernt der Mensch, nicht auf sein Herz und seine Seele zu hören, sondern sich dem System unterzuordnen. Immer schön anpassen.

Band 3, Seite 124
Die Sprache der Menschen besteht aus Wörtern, die oft vielfältige Bedeutungen haben und missverständlich sind. Der Schöpfer aber spricht eine klare und deutliche Sprache, die Sprache der Liebe und der Geduld. Er spricht durch Seine unvergänglichen, wunderbaren Taten, durch Seine Schöpfung: durch die Pracht der aufgehenden Sonne, durch den sanften Mondschein, den matten Nebel und das Tröpfchen Morgentau, in dem sich das gesamte Firmament spiegelt. Es gibt zahllose Beispiele in der Natur, schau dich nur um! Sie sind für jeden ersichtlich, auch für dich.

Band 3, Seite 170
Anastasia sagte einmal zu mir: «Seinen Lebensweg wählt jeder selbst. Ein falscher Weg rächt sich schon in diesem Leben, nicht erst irgendwann danach. Aber mit jedem neuen Tag, mit jedem Sonnenaufgang bietet sich uns die Gelegenheit, unsere Wahl zu überdenken und eine andere Richtung in unserem Leben einzuschlagen. Es steht uns frei, unseren Weg selbst zu bestimmen. Denk mal in Ruhe über dein Leben nach. Du bist ein Mensch, und der Mensch ist fürs Paradies geboren.»

Band 3, Seite 175
Von alledem, was mir Anastasia über Kindeserziehung sagte, hat sich mir Folgendes am meisten eingeprägt: Kinder sind Persönlichkeiten. Wir Erwachsenen sind den Kindern natürlich körperlich überlegen, doch geistig sind wir ihnen hoffnungslos unterlegen. Sie sind viel reiner als wir und noch frei von allen Dogmen. Und bevor wir ihnen unsere moralischen Vorstellungen einhämmern, sollten wir uns einmal gründlich überlegen, was wir wirklich von der Welt verstanden und was wir einfach nur blind übernommen haben.

Band 3, Seite 183
Wer um sich herum Schmutz geschaffen hat, wird auch Schmutz an einen anderen Ort tragen. Er sollte zuerst den Ort säubern, den er verunreinigt hat; dadurch wird er selbst rein werden.

Anastasia: «Es ist nicht nötig, in den Wald zu ziehen. Was soll der Wald von solchen Umsiedlern halten? Er wird eine lange Zeit sorgfältig ihr Tun beobachten, bevor er sie akzeptiert. Denn dort, wo sie vorher lebten, war früher auch einmal Wald gewesen, der zur Freude des Schöpfers wuchs. Doch was haben die Menschen aus diesem Waldparadies gemacht?
Diese Waldumsiedler können sich bei Weitem nicht mit den Kleingärtnern messen, die aus einem Stück Ödland mit eigener Hände Arbeit einen blühenden Garten geschaffen haben. Jeder Grashalm auf ihrem Grundstück ist ihnen für dieses große Werk dankbar und ist bestrebt, dem Besitzer Liebe und kosmische Wärme zu schenken. Es sind die Kleingärtner, die wahre Gefühle gezeigt haben, indem sie eine Stätte der Finsternis und des Stresses in eine paradiesische Oase verwandelt haben.»
Wladimir: «Was soll dann aus den Städten werden? Wer wird sich um ihre Erhaltung kümmern? Sollen sie einfach verkommen?»
«Die Stadtbewohner sollen an der Neugestaltung der Städte mitarbeiten. Nur nichts überstürzen, alles kommt zu seiner Zeit. Schon jetzt geschieht Gutes in den Städten, und in Zukunft wird es nur noch besser werden!»
«Du bist mal wieder in deinem Element, Anastasia. Kleingärtner gehen für dich über alles. Dabei sprechen sie fast gar nicht über spirituelle Dinge, wie es viele religiöse oder esoterische Gruppierungen tun.»
«Was sagen schon Worte? Was wahrhaftig zählt, sind ihre heiligen Taten.»

Band 3, Seite 198
Jede Stadt kann wiederaufblühen. Doch bevor die Menschen zu solchen Taten fähig sind, müssen sie einen Wandel des Bewusstseins durchmachen. Erst dann kann sich auch das Erscheinungsbild ihrer Stadt wandeln.

Band 3, Seite 212
Möge jeder Mensch jetzt – hier und heute – glücklich sein, und nicht irgendwann in der Zukunft!

Band 4, Seite 9
Wladimir: «Und wie kommen wir an diese Wahrheit heran? Wo können wir sie aufstöbern? In den Nieren, im Herzen oder im Gehirn?»
Anastasia: «In den Gefühlen. Versuche die Wahrheit aus deinen Gefühlen heraus zu finden. Lass dich von deinem Empfinden leiten. Und befreie dich von allen Dogmen, die kleinlicher Selbstsucht erwachsen!»

Band 4, Seite 12
Anastasia: «Gottes Gedanke ist der Beginn von allem. Sein Traum verwirklicht sich in Form der Materie. Und auch dem Wirken des Menschen gehen zuerst Gedanken und Träume voran. Alle Menschen der Erde sind gleich befähigt zum Schöpfen, nur verwenden sie ihre Fähigkeiten unterschiedlich. Dem Menschen ist dabei volle Freiheit gegeben.
Jetzt sage mir, Wladimir, wovon die Kinder Gottes heute träumen – zum Beispiel du und deine Freunde. Wofür verwendet ihr eure schöpferische Energie im Traum?»
Wladimir: «Ich? Nun ja, wie alle wollte ich im Leben etwas erreichen, viel Geld verdienen und mir eine Existenz aufbauen. Ich schaffte mir ein Auto an – mehr als nur eines -, elegante Möbel und viele andere lebensnotwendige Dinge.»
«Ist das alles? Dafür hast du also deine gottgegebene Schaffenskraft des Träumens benutzt?»

Band 4, Seite 23
Die tägliche Hetze, eine oberflächliche Gesinnung, nachlassende Geistesgegenwart und die Unkenntnis des Wesentlichen trüben das menschliche Bewusstsein und blockieren den Fluss dessen, was alle vom Menschen erwarten. Doch die Wärme der Seele wohnt im Innern eines jeden. Ach würde sie sich doch in allen Menschen entfalten! Die ganze Welt könnte sich wandeln in einen Garten Eden.

Band 4, Seite 46

Anastasia: «Gott ist die Liebe.» […]
Wladimir: «Woran zeigt sich denn diese göttliche Liebe heutzutage?»
«Schau dich nur mal aufmerksamer um, wenn du in der Stadt bist. Der natürliche Grasbewuchs ist von leblosem Asphalt und riesigen Betonklötzen bedeckt, Häuser genannt; zwischen ihnen sausen Autos umher, und alles ist gehüllt in Wolken todbringender Qualmschwaden. Doch mitten in diesem steinernen Chaos kommen Gottes Schöpfungen – Gras und Blumen – hervor, sobald sie auch nur ein wenig Platz finden. Durch das Rauschen der Bäume und das Zwitschern der Vögel ruft Gott all Seinen Töchtern und Söhnen zu, sie mögen ihre Lage überdenken und ins Paradies zurückkehren.

Band 4, Seite 55
Auf der materiellen Ebene des irdischen Daseins verwirklichen sich Gedanken nicht sofort. Der Schöpfer hat die Materie mit einer gewissen Trägheit ausgestattet, um dem Menschen Zeit fürs Begreifen zu lassen.

Band 4, Seite 153
Anastasia: «Denkst du, die Heimat sei durch Grenzen bestimmt, die irgendjemand festgelegt hat?»
Wladimir: «Wodurch sonst? So ist es üblich. Jeder Staat hat seine Grenze.»
«Und wenn es diese Staatsgrenze nicht gäbe, hättest du dann keine Heimat?»

Band 4, Seite 157
Das Paradies wird das sein, was als gemeinsame Schöpfung der Menschen entsteht.

Band 4, Seite 176
Anastasia: «Ich könnte dir natürlich alles bis in die Einzelheiten erzählen, aber es ist besser, wenn jeder sich seine eigenen Gedanken macht und mit Herz und Seele dabei ist.»

Band 4, Seite 179
Anastasia: «Wer die Harmonie der Erde achtet, den wird die Erde von selbst mit reicher Ernte beschenken.»

Band 4, Seite 186
Kinder zu erziehen bedeutet, sich selbst zu erziehen.

Band 4, Seite 191
Es stünde den Alten ganz gut zu Gesichte, sich bei den Kindern zu entschuldigen. Und zwar dafür, dass sie nicht in der Lage waren, ihren Kindern eine Welt ohne Not und Elend zu bieten. Dafür, dass das Wasser und die Luft so verschmutzt sind.

Band 4, Seite 201
Am wichtigsten ist, dass die Kinder glückliche Menschen werden, und das können sie am besten vom Beispiel ihrer Eltern lernen.

Band 4, Seite 210
Emotionen und Gefühle beschleunigen die Gedanken um ein Vielfaches.

Band 5, Seite 50
Anastasia: «Herkömmliche Kräuter, die in großen Monokulturen gezüchtet werden, sind nicht in der Lage, die für den Menschen besten Stoffe aus dem Boden und der Luft zu ziehen.»

Band 5, Seite 87
Anastasia: «Und wieso ist in deinen Augen nicht auch jemand ein Künstler, der anstatt einer Leinwand einen Hektar Land bearbeitet und daraus eine solch schöne Landschaft formt wie diese hier … oder eine noch schönere? Denn um aus lebendiger Materie etwas Schönes zu erschaffen, braucht der Schaffende nicht nur künstlerische Fantasie und einen guten Geschmack, sondern auch eine Menge Wissen über die lebendige Materie. In beiden Fällen soll das geschaffene Werk positive Emotionen hervorrufen und das Auge erfreuen. Im Gegensatz zu dem Ölgemälde aber hat das lebendige Bild eine viel weiter gefasste Funktionalität. Es reinigt die Luft, bringt wohltuenden Äther hervor und ernährt den Körper des Menschen. Das lebendige Bild wechselt ständig seine Farben, und es kann unendlich vervollkommnet werden. Außerdem ist es durch unsichtbare Fäden mit dem Kosmos verbunden. Mit anderen Worten, es ist unvergleichlich bedeutungsvoller als ein Ölgemälde, und folglich ist auch der Künstler viel größer als ein gewöhnlicher Maler.»

Band 5, Seite 89
Wladimir: Auch ich kann ja diese mutierten Pflanzen überhaupt nicht ausstehen. Erst wurde dafür Werbung gemacht, dann wurde in vielen Ländern die Etikettenpflicht für Genfood eingeführt. Lebensmittelhersteller mussten auf gentechnisch veränderte Produkte hinweisen. Auch bei uns gibt es so eine Verordnung. Viele Menschen sind darauf bedacht, kein Genfood zu kaufen. Aber ganz vermeiden können sie das auch nicht, denn die naturbelassenen Lebensmittel werden allein schon durch den Preisunterschied immer mehr vom Markt verdrängt.»

Band 5, Seite 95
In den Siedlungen der Zukunft hingegen führen die Menschen ein ganz anderes Leben. Ihre Gedanken sind frei und menschlich, sie arbeiten auf ein gemeinsames Ziel hin und führen die menschliche Gesellschaft aus der Sackgasse heraus.

Band 5, Seite 125
Stellen wir uns mal einen schönen Garten vor und Bäume, die alle auf einem herrlichen Gehöft wachsen: einfach ein paradiesischer Winkel. Die Fläche des Grundstücks ist ein Hektar. Das allein ist natürlich nicht genug, um einen Wandel in der Ökologie eines ganzen Landes oder des ganzen Planeten zu bewirken. Aber stellen wir uns nur einmal eine Million solcher blühenden Paradiesgärten vor, verteilt auf den ganzen Globus. Und jeder dieser Gärten wurde natürlich individuell angelegt. Anscheinend ist das der richtige Schritt – von allgemeiner Besorgnis und Bemühung zu konkreter Handlung.

Band 5, Seite 135
Gott hat Seine eigene Sprache. Im Gegensatz zu den menschlichen Sprachen, die sehr unterschiedlich sind und in viele Zweige und Dialekte aufgeteilt werden können, gibt es nur eine göttliche Sprache, und die ist universal. Gott spricht zu uns durch das Rascheln des Laubes, den Gesang der Vögel und das Rauschen der Meereswogen. Gottes Sprache hat auch Düfte und Farben.

Band 5, Seite 136
Und nun stellen Sie sich vor, was geschieht, wenn jeder Mensch auf der Erde seinen eigenen Garten pflegt: Die ganze Erde wird sich in einen Paradiesgarten verwandeln.

Band 5, Seite 233
Die Worte eines Traumes setzen eine gewaltige Energie in Bewegung. Mit seinen Träumen und seinen Gedanken kann der Mensch seine eigene Zukunft formen.

Band 6, Seite 132
Ein Schöpfer, der von der Liebe erfüllt ist, ist stärker als alle Wissenschaften, die keine Liebe in sich tragen.

Band 6, Seite 150
Jede Beere, jedes Kraut und jede Frucht hat im Jahr ihren Tag, ihre Stunde und Minute, wo sie für den menschlichen Organismus den meisten Nutzen bringt. Wenn sie wachsen, erfolgt ein Prozess, wobei mit den Planeten des Universums eine Beziehung aufgebaut wird. Wenn sie den Charakter der Erde, in der sie wächst, und der ringsum wachsenden Pflanzen berücksichtigt und den Charakter des Menschen, der sie mit einem Blick beschenkte, bewertet, legt sie fest, was er am meisten braucht. Genau an dem Tag, wenn sie bereit ist, dem Menschen zu dienen, wird sie durch die Aufnahme von dem Menschen geehrt, der die Vollendung ihm als Nahrung dienen lässt.

Band 6, Seite 156
In der göttlichen Natur verschwindet nichts einfach irgendwohin. Es ändert nur seinen Zustand und sein Aussehen.

Band 6, Seite 161
Der Gedanke eines Menschen ist Energie, die ihresgleichen im Raum sucht. Er ist imstande, herrliche Welten zu erschaffen oder Waffen, die in der Lage sind, den Planeten zu zerstören. Die ganze Materie, die wir heute sehen, wurde ausnahmslos durch den Gedanken geschaffen.
Die Natur, die Tierwelt und der Mensch selbst wurden in großer Begeisterung von einem Göttlichen Gedanken geschaffen.

Band 6, Seite 167
Über der folgenden Frage liegt ein strenges, strengstes Verbot: Geht die menschliche Zivilisation tatsächlich den Weg des Fortschritts oder degradiert die menschliche Gesellschaft mit jedem Tag mehr?

Band 6, Seite 192
Das Leblose hindert am freien Denken.

Band 6, Seite 206
Auf der ganzen Erde streben immer mehr Menschen danach, mehr Geld zu besitzen. Aber was ist das – Geld? Das ist doch relativ. Man meint, man könne für Geld alles kaufen. Was für eine Illusion! Noch niemand hat für Geld die wahre Energie der Liebe gekauft und die Gefühle einer Mutter und die Heimat und den Geschmack von Früchten, die nur für denjenigen bestimmt sind, der sie mit Verstand gezüchtet hat.

Band 6, Seite 212
Achte darauf, wie die Menschen in der Eile nicht bemerken, dass sie immer weniger Informationen erhalten. Das Verbot der Frage, des Themas, ob der Weg, den die Menschheit jetzt geht, richtig ist, wird immer strenger.
Wenn sie sich von der Hast befreiten, würden viele feststellen: Wenn die Krankheiten unter den Menschen mit jedem Jahr zunehmen, die Kriege und Katastrophen mit jedem Tag mehr werden, ist der Weg, den wir gehen, zweifelhaft.

Band 6, Seite 231
Da sie Jahrtausende in Hast verbringen, haben die Menschen nicht erkannt, dass man Böses nicht mit Bösem bekämpfen kann. Das Böse wird in so einem Kampf nur noch schlimmer. Daher kann ich auf Böses nicht mit Bösem antworten.

Band 6, Seite 242
Politologe: «… Gegen die Ideen, die in der Buchreihe ‚Klingende Zedern Russlands‘ dargelegt sind, läuft eine zielgerichtete deutliche Kampagne mit dem Ziel, ihre Verbreitung in der Gesellschaft zu verhindern …
Die Kernideen der Bücher bestehen in der Stärkung des Staates, in der Entwicklung eines nach Möglichkeit vollen Einvernehmens zwischen verschiedenen sozialen Schichten der Gesellschaft durch Wohlstand jeder einzelnen Familie. Der Wohlstand wird erreicht, indem jeder Familie, die das wünscht, mindestens ein Hektar Land zur lebenslangen Nutzung übertragen wird. Im Kontext der Bücher klingt diese Idee recht überzeugend und dominiert über die anderen. Folglich opponieren die Gegner, gleich mit welchen Argumenten, tatsächlich gerade gegen diese Idee.
Die nächste Frage der Buchreihe ‚Klingende Zedern Russlands‘, die das Göttliche Wesen des Menschen, den Ursprung seiner Seele, betrifft, kann auf viele religiöse Konfessionen abstoßend wirken. Die Hauptheldin des Buches bestätigt, dass das paradiesische Leben des Menschen auf der Erde von ihm selbst aufgebaut werden soll. Der Mensch ist ewig, von Jahrhundert zu Jahrhundert ändert er nur seinen Leib. Die ganze uns umgebende Natur ist von Gott geschaffen und ist Sein lebender Gedanke. Nur in Berührung mit der Natur kann der Mensch das Programm Gottes, das Wesen seiner Vorbestimmung auf der Erde verstehen …
Diese Konzeption, ihre Argumentation und Überzeugung müssen einfach abstoßend wirken, besonders in Kreisen religiöser Fanatiker, die das Weltende und den Übergang der einen ins Paradies über den Wolken und der anderen in die Hölle für unvermeidlich halten. Eine solche Konzeption ist für viele Menschen vorteilhaft, die unfähig sind, ihr Leben unter den Bedingungen des irdischen Seins glücklich aufzubauen.»

Band 6, Seite 246
Indem der Mensch bewusst mit der Natur umgeht, kommuniziert er mit dem Göttlichen Gedanken. Den Raum verstehen, heißt Gott verstehen.

Band 6, Seite 271
Die Welt Gottes ist nicht illusorisch, sie ist real und wunderschön. Sie hat ihre unübertroffenen Aromen, Farben, Formen und Laute. Das Tor zu dieser Welt ist immer offen, man kann immer hindurchgehen, wenn sich unser Bewusstsein von den verwirrenden Illusionen befreit.

Band 7, Seite 18
Nur das Begreifen und das Anerkennen der Gedankenenergie gestatten uns, unser Leben und das Leben unserer Nächsten glücklicher zu gestalten. Denn genau dieses glückliche Leben ist für die Menschen auf der Erde vorausbestimmt.

Band 7, Seite 27
Der Gedanke ist der Ursprung aller Dinge.

Band 7, Seite 68
Doch hast du dich schon einmal gefragt, warum die meisten Tiere in ihrer natürlichen Umgebung niemals erkranken, während Menschen sich für besonders hochentwickelte Wesen halten und es doch nicht schaffen, ihre eigenen Krankheiten zu besiegen?
Eure Wissenschaft fühlt sich berufen, alle Menschen zu heilen, und fragt, so lange sie existiert, nicht einmal nach, welche Ursachen all den Krankheiten zu Grunde liegen. Den Folgen von Erkrankungen wird jedoch besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Natürlich sind Ärzte für kranke Menschen ganz nützlich. In der modernen Welt sind aber die Ärzte selbst in einem noch höheren Maße von der Existenz kranker Menschen abhängig …

Band 7, Seite 72
Wir stehen an der Schwelle zu einer Situation, in der die Menschheit gleichzeitig in zwei verschiedenen Welten zu leben beginnt. Sie wird die Möglichkeit besitzen, sowohl ihre Errungenschaften in der technokratischen, künstlichen Welt als auch die Göttliche Urquelle des Lebens für ihre Weiterentwicklung zu nutzen. Durch den direkten Vergleich der beiden Welten und durch die Möglichkeit der direkten Beobachtung von Auswirkungen verschiedener Maßnahmen auf das eigene Wohlbefinden werden die Menschen in der Lage sein, die eigene Wahl zu treffen und eine neue Welt zu erschaffen. Sie werden ihre wunderbare Göttliche Zukunft aufbauen.

Band 7, Seite 77
Es gibt bestimmte Jahreszeiten, in denen nur ganz bestimmte Früchte reifen. Währenddessen stehen bestimmte Himmelskörper in einer bestimmten Konstellation zueinander. Und dieser Zeitpunkt stellt sich für den Menschen als der beste heraus, um eine Frucht zu pflücken.
[…]
In Mutter Natur gibt es Pflanzen, die fähig sind, die Entstehung beliebiger Erkrankungen des menschlichen Körpers zu verhindern.

Band 7, Seite 80
Was unternimmt ein Mensch, der einen eigenen Familienlandsitz besitzt, wenn er hungrig ist? Er geht ganz einfach in seinen Garten, pflückt eine frische Frucht und isst diese noch an Ort und Stelle. Und nun betrachten wir uns die Handlungen eines anderen Menschen. Dieser lebt in einer ganz gewöhnlichen Wohnung, in einer ganz gewöhnlichen Stadt eines modernen Industriestaates. Und nun will dieser ebenfalls einen Apfel essen. Er holt sich etwas Geld, geht in einen Laden und kauft sich einen Apfel, jedoch keinen ganz frischen. Er kauft sich einen Apfel von einem irgendwo gepflanzten Apfelbaum, dessen Früchte von irgendeinem Menschen gepflückt und verpackt wurden. Dann wurden diese Früchte von irgendeinem anderen Menschen mit einem Fahrzeug oder einem Flugzeug zum Bestimmungsort transportiert. Dort hat jemand bereits einen Laden gebaut und bietet seinen Kunden die gelieferten Äpfel auf Regalen verteilt an. Alle Vorgänge, vom Apfelbaum bis zum Ladenregal, werden von Spezialisten erfasst. Die Akten des Rechnungswesens werden mit immer mehr Papier gefüllt. Zölle, Steuern und andere Abgaben werden erhoben.

Band 7, Seite 123
Ein Kaiser und ein Bettler, ein Christ und ein Jude, ein Moslem und ein Shintoist, ein Russe, ein Chinese oder ein Amerikaner fanden schon immer die größte Beruhigung ihrer Seele und die Wonne ihres Daseins nur im Schoß der Göttlichen Natur.
Anastasias Philosophie basiert auf der Vereinigung der Interessen verschiedener Völker, nicht nur in der Theorie, sondern konkret in der Praxis.

Band 7, Seite 181
Das Wesen eines Menschen besteht aus einer Vielzahl verschiedener Energien. Seine Gefühle, Gedanken und Vorstellungen gehören ebenfalls zu seinem Wesen.

Band 7, Seite 212
Wenn alle Menschen, die auf der Erde leben, je ein Hektar Land bekämen, um daraus ein Stück Paradies zu machen, dann würde sich die ganze Erde schon bald in ein Paradies verwandeln.

Band 8 Teil 1, Seite 10
Einfache Worte haben manchmal eine tiefe Bedeutung.

Band 8 Teil 1, Seite 16
Egal was geschieht, man muss immer eine Lösung suchen, und wer suchet, der findet auch. Lass es nie zu, dass dein Gedankenfluss von Angst blockiert wird.

Band 8 Teil 1, Seite 23
«Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass alles dafür getan werden muss, um die Menschen, die auf dem Lande leben, von ihren wirtschaftlichen Sorgen zu entlasten. Damit sie mehr Zeit haben zum Nachdenken – zum Nachdenken über die Pläne Gottes, des Schöpfers unserer Welt.»

Band 8 Teil 1, Seite 26
Wenn im Frühling die Vögel aus der Ferne zu ihrem heimatlichen Wald zurückkehren, schenken sie den Menschen dort Freude. Diese Freudenenergie kann viele Krankheiten vertreiben. Aber diese Freudenenergie wird neunzig Mal stärker sein, wenn diese Vögel nicht einfach nur zurückkehren, sondern direkt auf dich zufliegen und dich mit freudigen Schreien oder mit begeistertem Gesang begrüßen. Diese Freude, diese Kraft wird nicht nur den Menschen zugute kommen, sondern der ganzen Umgebung.

Band 8 Teil 1, Seite 49
Anastasia: «Die Realität, Wladimir, muss jeder mit seiner eigenen Seele begreifen. Jeder Mensch auf Erden ist in der Lage, in die Vergangenheit und in die Zukunft zu schauen und sein Leben in die eigene Hand zu nehmen. Diese Fähigkeit, diese Kraft des Menschen ist sehr groß. Wer einmal gründlich darüber nachgedacht und sie erkannt hat, den kann niemand mehr von der Wahrheit abbringen. Durch diese Kraft werden die Menschen miteinander übereinkommen, und die endlosen Kriege werden ein Ende haben.»

Band 8 Teil 1, Seite 54
Dein Hund weiß, welche Kräuter er fressen muss, wenn er krank ist. Auch Katzen wissen das: Sie laufen in den Wald und finden die nötigen Kräuter. Und niemand hat ihnen ein Rezept aufgeschrieben. Die Biene versteht es, aus der Blume Nektar zu holen, Honigwaben zu bauen, Pollen zu sammeln und Nachkommen aufzuziehen. Würde man auch nur ein Glied aus der Kette des Wissens entfernen, das den Bienen gegeben ist, so würden sie aussterben. Aber die Bienen existieren noch heute. Dafür gibt es nur einen einzigen Grund: Der Schöpfer hat ihnen von allem Anfang an alles Wissen gegeben. Deshalb sind die Bienen auch nach Millionen von Jahren nicht ausgestorben und bauen ihre Waben so einzigartig wie schon zu Beginn der Schöpfung. Genauso wissen auch die Ameisen seit Urzeiten ihre Hügel zu bauen, und die Blumen öffnen in der Morgendämmerung ihre Blüten. Auch ein Obstbaum weiß genau, welche Flüssigkeiten er dem Boden zu entziehen hat, um saftige Äpfel, Kirschen oder Birnen heranzubilden. Alles Wissen wurde bereits zur Zeit der Schöpfung gegeben, auch dem Menschen.
[…]
Der große Schöpfer hat es in Seiner Weisheit so eingerichtet, dass die Kräuter, das Gemüse, die Beeren und die Früchte nicht alle auf einmal reif werden, sondern in ganz bestimmter Reihenfolge – einige Arten schon im Frühling, andere im Sommer und wieder andere im Herbst. Ihre Reifezeit kam dann, wenn die Pflanzen für den Menschen den größten Nutzen bringen konnten.

Band 8 Teil 1, Seite 55
So sollte man das Wesentliche verstehen, was bei der Ernährung zu beachten ist, Wladimir. Nicht nur die Tiere sind mit der Fähigkeit ausgestattet zu bestimmen, welche Nahrung ihrem Organismus in welcher Menge und zu welcher Zeit am besten bekommt. Dieses Wissen ist auch jedem Menschen zu Eigen.

Band 8 Teil 1, Seite 90
Allerdings kann selbst der beste Boden nur dann gedeihen, wenn rechtschaffene Menschen ihn bewirtschaften.

Band 8 Teil 1, Seite 163
Es besteht ein großer Unterschied zwischen einer Beere, die wir von einem Busch pflücken und uns in den Mund stecken, und einer Beere, die wir im Laden kaufen. Der Unterschied ist nicht nur der, dass die Beere im Laden nicht mehr so schön prall und saftig aussieht, nein, sie hat schlicht und einfach keine Lebensenergie.

Band 8 Teil 1, Seite 165
Wir sollten darüber nachdenken, was wir auf dieser Erde angestellt haben. Nun, lassen Sie es mich so einfach wie möglich sagen: Jeder von uns sollte sich sein eigenes Stück Land nehmen und sich mit all seinem Verstand und mit all seiner Spiritualität ein ganz, ganz kleines, aber konkretes Paradies schaffen. Dann lassen Sie uns all diese kleinen Flecken Erde auf dem Planeten in blühende Gärten verwandeln und somit unsere Spiritualität manifestieren, so wie es Gott getan hat. Wenn Millionen von Menschen überall auf der Welt das Gleiche tun, wird die ganze Erde ein einziger blühender Garten sein, und es wird keine Kriege mehr geben, weil Millionen von Menschen von diesem großartigen Schöpfungswerk begeistert sein werden.

Band 8 Teil 2, Seite 13
Denke nach und versuche Folgendes zu verstehen: Nur die Liebe kann jedem Menschen die Erfahrung der höchsten Gefühle bescheren. Kein Geld und keine Schlösser sind dazu in der Lage. Nur das Geschenk des Schöpfers an die Menschen, ein Gefühl, ein Zustand der Liebe, bringt diese Erfahrung mit sich.

Band 8 Teil 2, Seite 15
Der Alte [Anastasias Großvater] sagte, dass unsere Gesellschaft so lange von sozialen Katastrophen geplagt werden wird, bis die Menschen aufhören, ständig nur auf Ratschläge zu hören, und beginnen, selbst über das Wesentliche in ihrem Leben nachzudenken. Sonst können die Menschen nicht dauerhaft glücklich werden.

Band 8 Teil 2, Seite 22
Ich kehrte in Gedanken immer wieder zu jenem Gespräch mit Anastasias Großvater zurück. Dabei erinnerte ich mich, wie ungewöhnlich die Wortwahl des grauhaarigen Einsiedlers war, als er über die Liebe sprach: «Liebe ist, ihrer Kraft nach, die stärkste kosmische Energie. Sie ist nicht gedankenlos. Gedanken und eigene Gefühle sind ein Teil von ihr. Die Liebe ist ein lebendes, in sich vollkommenes Wesen, ein Lebewesen. Sie wurde nach dem Willen Gottes auf die Erde geschickt. Sie ist bereit, ihre großartige Energie jedem Erdbewohner zur Verfügung zu stellen, damit er in ihr das ewige Leben erlangen kann. Die Liebe besucht jeden Menschen und bemüht sich, ihm den Plan Gottes mit der Sprache der Gefühle mitzuteilen. Doch wenn der Mensch ihr nicht zuhören möchte, sieht sie sich gezwungen, wieder zu gehen. Das geschieht also nicht nach ihrem eigenen Willen, sondern nach dem Willen des Menschen.»
Liebe – welch ein rätselhaftes Gefühl! Kein Mensch, der je auf dieser Erde gelebt hat, ist an der Erfahrung der Liebe vorbeigekommen.

Band 8 Teil 2, Seite 156
Der Embryo kann auf der Gefühlsebene auch Gedanken lesen. Wenn seine Eltern in Liebe und Einvernehmen auf seine Geburt warten und oft an ihn denken, befindet sich der Embryo seit seiner Zeugung ständig im positiven Energiefeld beider Eltern und fühlt sich darin wohl.
Durch die Wahrnehmung der Gefühle seiner Mutter und seines Vaters erfährt das Kind die Umgebung außerhalb des Mutterleibes.

Band 10, Seite 63
Erschaffe kraft deiner Eingebung wunderschöne Dinge – nur so lässt sich die menschliche Liebe gewinnen.

Band 10, Seite 117
Die natürliche Welt verfügt über die Fähigkeit der Selbstreproduktion, und diese Fähigkeit macht sie ewig. Der Schöpfer, der die Ewigkeit schuf, ist auch selbst von dieser Natur. Er ist das Alpha und das Omega und erneut das Alpha.

Band 10, Seite 212
Alles kommt vom Einen – also sind wir alle Brüder. Weil das in Vergessenheit geraten ist, kämpfen die Völker gegeneinander und töten mit den ‚Feinden‘ im Grunde ihr eigen Fleisch und Blut.

Band 10, Seite 221
Biologische Methoden sind viel vollkommener als technokratische. Der technokratisch gesinnte Mensch macht sogenannte Erfindungen und Entdeckungen und ersetzt dann bereits existierende, vollkommene biologische Mechanismen durch primitive technische.

 

Wie soll ich das verstehen, daß ein Biosaatgut-Versand sich von diesen Inhalten distanzieren will?
Nun, ich verstehe es nicht.
Sicher steht weit mehr in den Büchern. Jeder kann in der zehnbändigen Buchreihe etwas finden was gefällt und etwas, was nicht gefällt. Auch mir gefallen manche Passagen nicht. Das kann sich ähnlich anfühlen wie beim Betrachten einer Rose. Was ist mit den Stacheln? Nun, die gehören dazu. Was ist beim Wetter mit der „guten Wetter“, der Sonne und dem „schlechten Wetter“ dem Regen? Als Gärtner sehne ich mir mindestens so oft den Regen wie die Sonne.

Von daher empfinde ich die Anastasiabücher als wertvollste Literatur, denn ich kann darin sehr viele wunderbare Anregungen finden. Da bin ich völlig unabhängig von Presseberichten, die ein Feindbild suchen nach dem Motto: „Ist der Feind bekannt, hat der Tag Struktur.“

Nun die Firma Dreschflegel GbR kann und will nichts anfangen mit den obigen Zitaten. Ich lasse ihnen ihren freien Willen. Vielleicht ist es gut, wenn viele Anastasia-Leser dort weiterhin bestellen und jedes Mal dazu schreiben: „Ich liebe die Anastasia-Bücher“

Mal sehen ob der Distanzierungswunsch eines Tages so weit geht, daß Dreschflegel die Bewirtschafter von Familienlandsitzen nicht mehr beliefern wird. Die Mechanik der sozialen und wirtschaftlichen Ausgrenzung Andersdenkender ist altbewährt. Gerade in Deutschland hatten wir das schon mal, so grob vor 80 Jahren.

Wer selbst nachlesen will, was alles in den Büchern steht, kann sie hier bekommen:
https://www.waldgartendorf.de/shop/anastasia/

 

PS: Den Link zu Dreschflegel habe ich auf unserer Seite ersetzt mit einem Link zu google.
Siehe hier: https://www.waldgartendorf.de/links/

*****

Nachtrag 20.04.2019

Gestern hat sich jemand neu angemeldet zu meinem Rundbrief und heute schrieb mir dieser Mensch, daß die veröffentlichten Anastasia-Zitate sehr berührend seien. So weit so schön. Im Text stand jedoch auch, auf welcher Webseite mein kompletter Beitrag steht, den ich dort gar nicht eingestellt habe! Es handelt sich um eine Webseite auf der es um „Schwindel“ geht. Ich nenne jetzt nicht die Webadresse (ich will für diese Webseite keine Werbung machen). Ich kannte diese Seite nicht, habe damit nichts zu tun und weiß auch nicht wer meinen Text dort reingestellt hat. Ich finde dort auch kein Impressum und weiß nicht wohin ich mich wenden könnte, damit der Eintrag gelöscht wird. Was ich ungeheuerlich finde ist die Tatsache, das als Überschrift etwas steht, was im Widerspruch zu meinem Text ist: „Kauft nichts mehr bei Dreschflegel!“ Das ist praktisch genau das Gegenteil dessen, was meine Aussage ist! Meine Aussage ist übrigens beim Kopieren des Textes erhalten geblieben: „Vielleicht ist es gut, wenn viele Anastasia-Leser dort weiterhin bestellen und jedes Mal dazu schreiben: „Ich liebe die Anastasia-Bücher““

Somit widerspricht sich der kopiert-geklaute Text in sich und vermittelt durch die gefälschte Überschrift in Kombination mit meiner Namensnennung direkt unter Titel und Datum („von Konstantin“) den Eindruck, als ob ich dazu auffordere, bei der Firma Dreschflegel nicht mehr zu kaufen. Dieses Verhalten wäre Spaltung und wirtschaftliche Ächtung. Der Weg in den Frieden geht genau anders herum: Man kauft bei Dreschflegel und drückt die eigene Liebe zu den Anastasia-Büchern aus, in dem man dies auf die Bestellung dazu schreibt!

Das Journalisten der Massenmedien einem die Worte im Mund herum drehen und bei Büchern Sachen behaupten, die nicht drin stehen oder aus dem Zusammenhang gerissen sind, ist längst bekannt. Diese Webseite macht aber eher den Eindruck politische „Schwindel“ aufdecken zu wollen. Bei so einem eigentlich edlen Anliegen erscheint es mir sehr unpassend, selbst zu schwindeln, bzw. fremde Artikel ungefragt zu kopieren und Aussagen zu verdrehen. Nun denn. So kommen die Anastasia-Zitate auch in andere Bevölkerungskreise und vielleicht ändern auch einzelne Leser die innere Ausrichtung: Weg vom Interesse an politischen Mißständen und hin zum Garten. Dies würde ich begrüßen.

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Nachtrag 29.4.2019

Soeben habe ich erfahren, daß diese Formulierung im obigen Beitrag falsch verstanden werden kann:

„Mal sehen ob der Distanzierungswunsch eines Tages so weit geht, daß Dreschflegel die Bewirtschafter von Familienlandsitzen nicht mehr beliefern wird. Die Mechanik der sozialen und wirtschaftlichen Ausgrenzung Andersdenkender ist altbewährt. Gerade in Deutschland hatten wir das schon mal, so grob vor 80 Jahren.“

Mein Anliegen ist aufzuzeigen, daß diejenigen, die etwas bekämpfen wollen, selbst zu dem Verhalten tendieren können, was sie ursprünglich bekämpfen wollten. Daher ist meine Aussage auf keinen Fall als Angriff gegen die Firma Dreschflegel zu verstehen, sondern als Aufruf bitte wachsam zu bleiben. Dies gilt für alle Menschen und Unternehmen und nicht nur bezüglich der Firma Dreschflegel.

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Nachtrag 8.5.2019

Schon vor drei Jahren schrieb ich hier im Blog über das Thema ‚Digitale Demenz‘:
http://www.konstantin-kirsch.de/2016/07/vortrag-zu-digitaler-demenz.html

Mittlerweile habe ich den Eindruck, daß bei immer mehr Menschen die Schwierigkeiten zugenommen haben, die virtuelle Welt von der Realität klar zu unterscheiden. Ein Beitrag zu dieser Entwicklung ist sicher auch die Beobachtung, daß Beiträge der Presse (Texte sowie Filme) teilweise extrem abweichen von der von den Menschen erlebten Realität. Wären Journalisten immer so nah an der Wahrheit wie möglich, sowie in der Wortwahl neutral und sachlich gewesen, hätte es vermutlich nie den Begriff „Lügenpresse“ gegeben, bzw. hätte ihn niemand als passend empfunden.

Wichtig zu beachten ist auch das Thema ‚Bestätigungsfehler‘ (Confirmation Bias).
Dies ist in der Kognitionspsychologie die Neigung, Informationen so auszuwählen, zu ermitteln und zu interpretieren, dass diese die eigenen Erwartungen erfüllen. (Zitat aus Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Best%C3%A4tigungsfehler)

Dazu hatte ich im November vergangenen Jahres hier im Blog schon mal geschrieben:
http://www.konstantin-kirsch.de/2018/11/anastasia-buecher-und-juden.html

Zurück zum Thema ‚Dreschflegel‘:
Vor einer Woche hat mich ein Leser darauf hingewiesen, daß das Unternehmen Dreschflegel sich durch meine Veröffentlichung diskreditiert fühlen könnte. Dazu erkläre ich: Ich hatte zu keiner Zeit eine Diskreditierung des Unternehmens Dreschflegel GbR im Sinn! Im Gegenteil: Ich liebe dieses Unternehmen seit Jahren, bin seit jeher begeistert über deren Leistung seltene Pflanzensorten zu erhalten und diese den Menschen zur Verfügung zu stellen, bin seit Jahren dort Kunde und mache seit Jahren unbezahlt Werbung für sie (schriftlich sowie mündlich). Auch dieser Blogeintrag ist selbstverständlich Werbung für das Unternehmen Dreschflegel GbR, denn in der Werbung gilt: Egal, was die Leute über Dich reden, Hauptsache sie reden über Dich. Ich gehe daher davon aus, daß meine Texte eher den Bekanntheitsgrad sowie den Umsatz des Unternehmens Dreschflegel GbR erhöhen.

Im übrigen hat sich ein mir unbekannter Mensch bei mir gemeldet, der angegeben hat, daß er nicht mehr von dem Unternehmen Dreschflegel GbR beliefert wird. Ob diese Angabe wahr ist weiß ich nicht. Und wenn es so sein sollte, weiß ich nicht, warum es so ist. Ich weiß auch nicht ob dieser Mensch ein Leser der Anastasia-Bücher ist.

Wiederholt wurde mir mitgeteilt, daß meine Zeilen bezüglich sozialer und wirtschaftlicher Ausgrenzung Andersdenkender missverstanden worden sind. Deshalb gehe ich nun etwas genauer darauf ein:

Vor ca. 80 Jahren gab es in Deutschland eine Zeit in der unbescholtene Mitglieder der Gesellschaft stigmatisiert, diffamiert, ausgegrenzt, geächtet, vertrieben und später auch in Massen ermordet wurden. Ich betrachte es als irrelevant, sich über Details von damals zu streiten, beispielsweise wie viele Menschen denn damals umgebracht wurden.

Angenehmerweise habe ich alle meine Großeltern über viele Jahre erleben dürfen. Sie haben mir auch viel von damals erzählt. Durch diese Zeitzeugen habe ich ein Empfinden bekommen, wie die Stimmung sich seinerzeit Stück für Stück langsam geändert hat, bis es zur großen Katastrophe kam. Die soziale und wirtschaftliche Ausgrenzung Andersdenkender bis hin zur Vernichtung betraf im übrigen nicht nur Juden sondern auch Zeugen Jehovas, Sinti und Roma sowie viele andere.

Passend dazu ist ein Zitat von Martin Niemöller:
„Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist. Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat. Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Gewerkschafter. Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.“

Seit einiger Zeit nun beobachte ich eine Tendenz, die wie eine Wiederholung von damals wirkt:
Unbescholtene Mitglieder der Gesellschaft werden stigmatisiert, diffamiert, geächtet, sozial und wirtschaftlich ausgegrenzt.
Daß sich diese Methode nun sogar auch ausgeweitet hat auf einfache Leser einer Buchserie ist allerdings schon erstaunlich. Es handelt sich bei Buchlesern der Anastasia-Bücher nicht um eine organisierte Religion. Es gibt keine Möglichkeit einer angeblichen ‚Anastasia-Bewegung‘ beizutreten. Es gibt kein verpflichtendes Glaubensbekenntnis oder andere Aspekte einer Sekte. Und trotzdem wird gegen diese Bücher und deren Leser ähnlich vorgegangen wie seinerzeit gegen Juden, Zeugen Jehovas, Roma und Sinti etc.

Ich kann das Unternehmen Dreschflegel GbR verstehen, wenn es Angst davor hat stigmatisiert, diffamiert oder geächtet zu werden.
Doch sehe ich es nicht als förderlich für Frieden und menschliches Miteinander, wenn sie mitmachen bei Ausgrenzung und Spaltung der Gesellschaft.

Es geht im übrigen auch hier um das Thema ‚Diskreditierung‘. Aber nicht darum, daß das Unternehmen Dreschflegel GbR diskreditiert werden würde, sondern, daß sie mitmachen bei der Diskreditierung der Anastasia-Bücher und derer Leser. Wer sich mit diesem Begriff noch nicht weitergehend beschäftigt hat kann hier etwas nachlesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Diskreditierung

Es wäre doch möglich, daß sich das Unternehmen Dreschflegel GbR distanziert von den Berichterstattungen über die angebliche ‚Anastasia-Bewegung‘ sowie von rechtsextremen und linksextremen Gedanken und darüberhinaus erklärt, daß sie alle Kunden bedient und niemanden benachteiligt oder bevorzugt wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen oder einer Behinderung (Artikel 3 GG).