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Dienstag 7. April 2020

Übersterblichkeit und Unterbelichtetheit

Laufend kamen die letzen Tage Emails bei mir rein, in denen Links enthalten sind, meist Links zu Videos, mit dem Hinweis, ganz so schlimm kann der CoVid Virus gar nicht sein – wenn es ihn denn überhaupt gibt – oder gar: „Ansteckung“ gäbe es eh nicht, weil alles nur von der Psyche und von Schocks abhängen würde aber doch nicht von Mikroben etc…

Meiner Erinnerung nach habe ich noch nie ein solches Durcheinander an Meldungen und Ansichten zu einem Thema kennengelernt, noch dazu über solch eine längere Zeitspanne von Wochen.

Das ganz besondere „Argument“, das derzeit vielfach gezogen wurde, ist die Behauptung, daß es gar keine Übersterblichkeit durch den Virus gäbe. Dann wird in den Berichten häufig verwiesen auf eine Statistikseite www.euromomo.eu

Weil dies so häufig auftaucht, und womöglich mehrere Menschen geneigt sein könnten diesen Darstellungen und Deutungen zu Statistischen Erhebungen Glauben zu schenken, schrieb Frank McCormack für das CoVid Handbuch ein neues Kapitel. Noch bevor die neue Version veröffentlicht wird darf ich hier im Blog schon mal das Kapitel veröffentlichen:

Frage 4: Aber es ist doch noch gar keine Übersterblichkeit gegenüber Grippejahren nachweisbar?

Dieses Argument ist entweder heillos blöde und einem ebensolchen Hirn entsprungen oder ob seiner mörderischen volksverdummenden Absicht eklig. Ich würde mich nicht wundern, wenn einige Ärzte, die, unter Bruch ihres hippokratischen Eides, diesen Unsinn nicht müde werden zu replizieren, darüber bald ihre Approbation verlören. ‚Warum, was haben die denn Schlimmes getan?‘
Schlimmes! Stell‘ Dir vor, ein Arzt sagt „Gehen Sie ruhig da vorne an die Klippe – wenn das Herunterstürzen von dort tödlich wäre, hätten wir das schon längst in der Übersterblichkeit bemerkt.“ – nicht wahr, Dir schwant schon etwas?
Also: man weiss, dass dieses neue SARS­2-Virus viel häufiger zu tödlichen Komplikationen führt, als eine ‚normale‘ Grippe. Man weiss das aus Krankenhäusern, die gehäuft solche Patienten behandeln ­und häufig in den Tod begleiten­ mussten, ebenso, wie man es aufgrund klinischer Studien mittlerweile nachweisen kann, und das im Prinzip schon anhand des Patientengutes aus Wuhan/Hubei in China spätestens seit Dezember 2019. Wer das infrage stellt, und auch das tun einige, die behaupten, diese Menschen seien nur an der Angst vor dem Virus verstorben, und Angst schwäche das Immunsystem und, bla, bla, [erfinde noch ein paar Zahlen hinzu, lasse ein paar andere weg, und, siehe da: es gibt gar kein Virus, nur Angst], der kann nichts Gutes im Schilde führen. Oder er behauptet das aus Dummheit. Bodenloser.
Aber bleiben wir bei denen, die immerhin geneigt sind, das Krankheitsgeschehen an sich zuzugestehen, die aber beharrlich anhand von Todesfallstatistiken wie denen von EuroMoMo versuchen, die jetzige Corona-Pandemie ‚schönzurechnen‘.
Das Hauptargument, und es zeigt, dass diese Menschen einfach komplett ahnungslos sind, wie Sterblichkeitsdaten erfasst und aggregiert werden, das Argument geht so: wenn jede Grippewelle der letzten Jahrzehnte seit meinetwegen 1918 mal keine, mal erhebliche Übersterblichkeiten erzeugt hat, ‚dann müsste, bei der ganzen Aufregung um SARS 2, schon längst etwas ‚zu sehen‘ sein. Es ist aber nichts ‚zu sehen‘ und daher, wunder‘, wunder, kopfkratz, Staunen, ‚da muss doch alles Propaganda sein, und warum sehe nur ich das, Wunderknabe, der ich bin, und gestandene Aktuare https://de.wikipedia.org/wiki/Aktuar_(Versicherungswirtschaft) , Biostatistiker und Epidemiologen vermögen nicht, auch dieselben Zahlen zu vergleichen und zu meinen Schlüssen zu kommen?‘
Tja, das liegt daran, dass es eben nicht dieselben Zahlen sind. Excess Mortality,  Übersterblichkeit https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cbersterblichkeit ist eine ex post, im nachhinein, retrospektiv, errechnete und z.T. auch ‚fiktive‘ Zahl (nein, nein, nicht schon wieder Matrix, Verschwörung und Reptiloide, Herrgott, ‚fiktiv‘ heisst einfach, dass man dazu einige Annahmen machen muss, um eine Ursache, die man nicht direkt beobachten kann, aus anderen, direkter beobachtbaren, herauszurechnen; lies‘ einfach weiter …)
Die derzeit beobachtbaren aktuellen Todesfallzahlen aller Sterbefälle können mit dieser im nachhinein errechneten Übersterblichkeit nicht im entferntesten verglichen werden, noch kann man gar prospektive Sterbefallziffern, also in die Zukunft extrapolierte, wie die ‚Coronatoten nächste Woche‘ (2.1) damit auch nur annähernd vergleichen.
Tja … warum?
Weil man alle (alle!!!) Faktoren, die für die Berechnung im nachhinein notwendig sind, jetzt noch nicht kennt. Alle nicht. Nur ein geradezu mit Händen greifbares Beispiel: der (teutsche) ADAC rechnet mit leeren Strassen an Ostern 2020 https://www.spiegel.de/auto/ostern-2020-adac-erwartet-erstmals-seit-jahren-keine-staus-a-349e935d-eddf-4b11-854d-d9a4ebc556f0 und seit Jahrzehnten (!) fällt erstmals der grosse Stau an Ostern https://presse.adac.de/meldungen/adac-ev/verkehr/staualarm-am-osterwochenende.html auf den Autobahnen aus. ‚Wegen‘ Corona, natürlich; nicht, weil die Eier oder das Benzin ausgegangen wären.
Aber heute, Stand heute (Dienstag, 07. April 2020) wissen wir noch gar nicht, wieviele Autofahrer doch noch ­legal oder verbotenermassen­ sich auf Autobahnen begeben werden, wieviele davon Elektroautos fahren und auf halber Strecke liegenbleiben, nur sind diesmal keine Dieselfahrer da, die sie abschleppen könnten, usw. usf.
Aber auch nach den Osterferien wissen wir das nicht, die Elektroautos sind zu wenige, als dass man sie zahlenmässig erfassen könnte. Was man aber in ca. einem halben Jahr endlich, mühsam und unter weiteren Annahmen, berechnen kann, ist, wieviele dieser Osterurlauber in ihren Teslas verkohlt sind, wieviele in ihren Dieselfahrzeugen vergeblich versucht haben, sich mit ihren Abgasen umzubringen und wieviele Benzinfahrer es dagegen geschafft haben, weil der Kohlenmonoxidgehalt in ihren Abgasen genügend hoch war. Diese verhinderten Diesel-Selbstmörder sterben dagegen erst Jahre später an inhaliertem Feinstaub und irgendein Pathologe muss dann, in vielleicht zehn, zwanzig Jahren, entscheiden, ob derjenige an dem Dieselfeinstaub (von Ostern 2020), an Blödheit oder an Folgen des Zigarettenrauchens verstarb. Seine Todesursache mag zwar Ostern 2020 gesetzt worden sein, verstorben ist er an dieser ‚heutigen‘ (!) Ursache aber erst, sagen wir, 2031.
So, und da wären wir beim Knackpunkt: Wenn jetzt an Ostern 2020 weniger Menschen an Verkehrsunfällen sterben, als 2019 und, wenn wieder alles ‚rund läuft‘ (da bin ich skeptisch, da waren die westlichen Politiker viel zu gut vorbereitet) in, sagen wir, 2025, gleichzeitig aber mehr an einer Grippe (lassen wir CoViD 19 mal aussen vor), wie würdest Du das denn wissen, wieviele ‚an Grippe‘ gestorben wären?
Erstmal gar nicht.
Das geht eben erst im nachhinein.
Wenn wir den Winter 2017/2018, in dem die ‚tödlichste Grippe-Pandemie der letzten 30 Jahre https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/106375/Grippewelle-war-toedlichste-in-30-Jahren ‘ stattfand, mit dem Winter 2019/2020 vergleichen, stellen wir,
in Europa zumindest, fest, dass ersterer Winter sehr kalt war, der gerade zuende gehende (2020) eher überwiegend mild. Das bedeutet schon mal mehrerlei: in kälteren Wintern gibt es mehr Tote durch erfrieren, mehr ältere Menschen stürzen bei Schnee und Eis und versterben danach, es gibt mehr Auffahrunfälle, mit z.T. tödlichen Folgen, mehr Skiunfälle, auch z.T. mit tödlichen Folgen, weniger Tote durch Salmonellen-Vergiftungen, die vor allem bei den Grillparties im Sommer ansteigen, weniger tödliche Badeunfälle, weil niemand im Baggersee schwimmt usw. Kurzum: je allein schon nach Wetterlage ändern sich sowohl die Häufigkeiten der Todesfälle, wie auch die Todesursachen und ­arten.
Wenn jemand wegen einer grippeinduzierten Niesattacke die ‚Gewalt über sein Fahrzeug verliert‘ und dabei tödlich verunglückt – ist das ein Grippetoter oder ein Unfalltoter? Na ja, vielleicht halbe-halbe? Was aber, wenn er unbeschadet überlebt, ihm aber eine fünfköpfige Familie ausweicht, den Abhang hinunterstürzt und alle sterben? Grippetote? Ich denke, die wenigsten würden soweit gehen, obwohl im weiteren Sinne die Grippeinfektion des Unfallverursachers zum Absturz und fünf Toten führte. Kurz und gut: um die echte Übersterblichkeit aufgrund z.B. einer Grippewelle im nachhinein zu berechnen, bedarf es zuerst der Feststellung, des ‚was-wäre-wenn‘-Szenarios: „Wieviele Menschen wären in diesem Winter gestorben, wenn es keine solche Grippewelle gegeben hätte?“. Das kann man aber nicht ‚einfach‘ beantworten, indem man den vorherigen Winter herannimmt als Vergleich, denn der war nicht nur milder, er war ‚länger‘ oder ‚kürzer‘, die Feiertage lagen an anderen Wochentagen (mehr oder weniger unfallträchtiger Verkehr), die Preise für Truthähne waren höher oder niedriger (mehr oder weniger Fettlebern und Embolien), die Preise für Pauschalreisen waren höher oder niedriger, die Arbeitslosigkeit war höher oder niedriger (bei Arbeitsüberhang wurde Urlaub gestrichen = weniger Ski­, dafür mehr Arbeitsunfälle usw.).
Also: um eine nachträgliche Übersterblichkeit zu berechnen, muss man erst einmal alle Variablen gegenüber dem ‚durchschnittlichen‘ (fiktiven) Zeitraum, hier: Winter, ‚normieren‘, man muss also z.B. ein hypothetisches ‚Durchschnittsweihnachtsfest‘ ermitteln usw.
Es geht aber noch viel weiter: die sog. Alterspyramide https://service.destatis.de/bevoelkerungspyramide/index.html ändert sich ja jedes Jahr. Wenn z.B. die 1900 geborenen eine Lebenserwartung von, sagen wir, 75 Jahren hatten, dann leben davon 2020 kaum noch welche. wenn in den sechziger Jahren viele Menschen viele Kinder bekamen (meistens die Frauen), dann leben davon jetzt noch viele. Diese haben aber eine andere, evtl. längere, Lebenserwartung als die 1900 geborenen. aber auch 2019 geborene Kleinkinder versterben aktuell, sei es an angeborenem Herzfehler oder Vergiftungen oder Unfällen, obwohl sie doch, Moment mal, wie war das doch, ach ja: über achtzig Jahre alt werden müssten. Jede dieser Alterskohorten stirbt aber tendenziell auch an anderen Todesursachen, heute mehr an Herzkranzgefässleiden und Depressionen, früher eher an Altersschwäche oder Krieg und dessen Folgen. Grippe-Erreger treffen aber ihrerseits Menschen mit Diabetes II anders, als Herzkranke usw. Und deren Zusammensetzung wird 2015 eine andere gewesen sein, als 2020 und 2025, so dass, selbst wenn derselbe Grippeerreger in jedem der drei Jahre wiedergekommen wäre, und auch noch die Wintertemperaturen gleich geblieben wären und sämtliche Feiertage an denselben Wochentagen stattgefunden hätten, selbst dann wäre die ‚Normsterblichkeit‘ eine andere gewesen und die hätte man erst mühsam, jeweils frühestens im darauffolgenden Sommer, ermitteln können. Und: wer jetzt an Grippe stirbt, kann weder noch gleichzeitig an Herzinfarkt noch an Corona-SARS­2 sterben. Und wer jetzt an Herzinfarkt stirbt, ist dem Corona-Tod noch eben so ‚von der Schippe‘ gesprungen. Um also im nachhinein die SARS­2-Toten berechnen zu können, muss man erstmal abwarten, ob es diesen Winter nicht eine zufällige Übersterblichkeit an Herzkranken gegeben hat und die dann abziehen bei der für SARS-Tod ‚zur Verfügung stehenden‘ Kohorte. D.h., je mehr Menschen jetzt an anderen Ursachen sterben, desto höher ist die Gefährlichkeit von SARS! Capito? Nein? Also nochmal: wenn von 10.000 Menschen 100 an SARS sterben, beträgt dessen Sterblichkeit 1%, richtig? Wenn jetzt aber in dem Jahr 5.000 der 10.000 an Herzinfarkt (warum auch immer) sterben und 100 an SARS, dann sterben von den verbleibenden 5.000 ZWEI PROZENT an SARS, das SARS­2-Virus ist also doppelt so gefährlich. Doppelt? Nein, eher noch mehr. Denn … die Überlebenden sind ja, da die Herzkranken alle schon gestorben sind, überdurchschnittlich gesund! Man darf mit Fug und recht annehmen, hätten die 5.000 Herzinfarkte stattdessen weitergelebt, dass die Sterblichkeit durch SARS bei den gesamt 10.000 sogar 3% oder 300 hätte betragen können, da die Herzkranken noch anfälliger als die andere Hälfte waren und daher vermehrt an SARS gestorben wären!
So geht Versicherungsmathematik und Biostatistik. War das jetzt so schwer?
Für einige offenbar schon …
D.h. der ‚normierte‘ Winter 2015 hatte andere Altersstrukturen und ‚übliche‘ Todesursachen zu berücksichtigen, als der normierte Winter 2020 usw. und all das kann man erst ex post überhaupt ermitteln.
Diese Berechnungen sind daher nur im Verlauf von Monaten im nachhinein möglich, da hier hunderte Korrekturfaktoren erhoben und gewichtet werden müssen.
Und darum ist die Idee, man könne an den jetzigen niedrigen Todeszahlen in Wales (Grossbritannien) ablesen, dass ‚an Corona‘ sogar weniger Menschen stürben, als sonst an meinetwegen Grippe, intellektuell sowas von dürftig, dass mir Zweifel kommen https://de.wikipedia.org/wiki/Gert_Postel , so jemand habe den Notendurchschnitt für die Zulassung zum Medizinstudium schaffen können. Vielleicht sind es aber auch nach verliehener Opprobation https://www.google.com/search?newwindow=1&q=Opprobrium+deutsch einsetzende neurodegenerative Erkrankungen, jedenfalls zum Arztberuf taugt so jemand nicht (mehr).

Möglicherweise kommt morgen die neue Version des Handbuches:

Das Corona-Virus SARS-CoV-2 und die Atemwegserkrankung CoVid-19: Bedeutung, Auswirkungen, Vorsorgemöglichkeiten, Verhalten und Zukunftsaussichten

https://www.waldgartendorf.de/FrankMcCormack_CoronaVirus_SARS-CoV-2_Bedeutung-Verhalten-Vorsorge.pdf
(Aktuell knapp 10Mb)
Hier findet sich die jeweils aktuelle Version: https://www.waldgartendorf.de/wegweiser/

Dienstag 31. März 2020

Die Werte ändern sich: Hausuntericht, Hausgeburt und Selbstversorgung

Ist schon interessant wie ein ach so kleiner Virus die ganze Welt verändern kann – und zwar innerhalb von Wochen!

Das Hamsterrad steht still wenn der Virus es so will.

So konnten jetzt auch fest gefahrene Glaubensmuster und Wertvorstellungen sich schlagartig ändern:

Statt Schulpflicht, vorab ein praktisch unbesiegbarer Felsen in der BRD, gilt plötzlich Schulverbot. Die Kinder müssen daheim bleiben und dort lernen. Das nennt sich gelebte Bildungspflicht statt Schulpflicht. Im übrigen besteht in den meisten europäischen Ländern Bildungspflicht, das heißt die Vermittlung von Wissen ist für das Kind nicht an den Besuch einer Schule gebunden.

Statt Geburt im Kreissaal, vorab eine völlige Selbstverständlichkeit in der BRD, gibt es nun massives Interesse an Hausgeburten. Ist ja auch logisch: Wieso sollten Schwangere sich und ihr Neugeborenes gefährden durch eine Geburt im Krankenhaus, inklusive der schmerzlichen Situation, daß oft die Väter nicht mehr in den Kreissaal dürfen. Im übrigen ist eine Hausgeburt oft mit weniger Komplikationen versehen als eine Geburt im Krankenhaus. Ach ja, Hebammen, die eine Hausgeburt begleiten, sind selten und oft ausgebucht, die Versicherungskosten für Hausgeburtbegleitung sind extrem hoch (ca. 10.000 Euro pro Jahr – welche Hebamme kann sich das leisten?) – aber es braucht gar keine Hebamme für eine Geburt. Das geht auch ohne. Es nennt sich: Alleingeburt

Statt Einkauf im Supermarkt, vorab die beste Methode in der BRD um nicht als rechtsextremer Prepper verdächtigt zu werden, ist nun jeder froh, der einen eigenen Garten bestellen kann und jene, die es noch nicht haben, sehnen sich oft danach und streben in vielen Fällen zumindest mit Selbstversorgung anzufangen. Im übrigen ist es auch eine Freude, selber etwas ernten zu können, was darüber hinaus auch frischer und daher gesünder ist als gekauftes.

Hinweis:
Dies soll nicht zu einer neuen Ideologie führen. Statt ‚entweder-oder‘ kann auch ein ’sowohl-als-auch‘ gelten:
1. Es ist für Kinder und Jugendliche durchaus auch wertvoll sich mit Gleichaltrigen zu treffen, gemeinsam etwas zu unternehmen und auch gemeinsam etwas zu lernen.
2. Es gibt auch Situationen in denen eine Geburt im Krankenhaus sinnvoll ist. Eine Hebamme kann vorab helfen zu erkennen ob eine Komplikation vorliegt oder ein Risiko besteht.
3. Alles selber herstellen zu wollen wäre eine absurde und praktisch unmögliche Anstrengung. Märkte für den Austausch von Gütern werden also immer von Wert sein.

Montag 30. März 2020

Stellt Euch vor bei der letzten Wahl …

Stellt Euch vor, bei der letzten Wahl (Land oder Bund, egal) wäre eine Partei damit aufgetreten, dass wir unbedingt Schutzmaskenvorräte, Desinfektionsmittellager und ein ausgefeiltes Gesetz zum Vorgehen bei Pandemien brauchen.

Hättet Ihr sie gewählt?

Oder hättet Ihr sie als Prepper, Aluhutträger und so weiter verspottet, ausgelacht, zum Gespött gemacht?

Ihr hättet sie wohl kaum gewählt. Ihr habt Euch lieber Leute gewählt, die inhaltlich gar nichts sagen, aber den Political Correctness-Scheiß runterbeten. Gleichberechtigung. Gender Pay Gap. Gegen Rechts. Und all den Standard-Geschwätz-Mist.

Also beschwert Euch nicht über die Situation. Ihr habt sie in Eurer luxusinduzierten Dekadenz und in Eurem Gutmenschentum selbst so gewählt, selbst so gewollt. Macht Euch lieber mal Gedanken darüber, dass die Welt nicht so ist, wie man sie gerne hätte, wir nicht im Paradies leben, und der ganze poststrukturalistische Schwachsinn, dass alles nur Sprechakt und soziales Konstrukt ist, einfach nur die Sorte Verarsche, die Ihr selbst am liebsten hört.

Gefunden und zitiert von hier (im Nachtrag am Ende der Seite):
https://www.danisch.de/blog/2020/03/30/corona-recht/

*****

Ach, übrigens auch interessant: Der Hanau-Mörder war laut Bundeskriminalamt KEIN Rechtsextremer! Und wie war das noch – ganz kurz vor der Wahl in Hamburg? Alle Massenmedien in voller Lautstärke „gegen Rechts“, „gegen AfD“ mit dem Hanau-Mörder hoch und runter – und nach der Wahl? Nächstes Thema – nichts mehr von Hanau. Dieser angebliche „Haltungsjournalismus“ wird nun von Herrn Danisch als „Mordjournalismus“ bezeichnet. Und auch das wurde vom Volk demokratisch gewählt. Geliefert wie bestellt…

Siehe dazu auch hier: https://www.danisch.de/blog/2020/03/29/die-mordpresse-und-ihre-fake-tobias-von-hanau/

Sonntag 29. März 2020

Film „Offener Brief“von Prof. Sucharit Bhakdi ausgewertet von Frank McCormack

Aktuell hat Herr Bhakdi wieder einen Film zum Thema Corona veröffentlicht:

https://www.youtube.com/watch?v=LsExPrHCHbw

Frank McCormack, der Autor des Corona-Handbuches hat spontan eine kurze Ausarbeitung dazu geschrieben:

Das Gefährliche am Herrn Bakhdi, der so auftritt, dass ich ihm abnehme, dass er authentisch ist (immerhin riskiert er einiges in seiner Position und gewänne nichts), ist, dass er so unaufgeregt-logisch-nüchtern klingt.

Dennoch liegt er gefährlich falsch, abgesehen davon, dass er grundsätzlich den Eindruck erweckt, alles, was er sagt, hätten andere noch gar nicht bedacht (alle doof ausser dem Quoten-Inder …):

Ungefähre Zeitstempel:

02:30: NEIN; diese Unterscheidung mag in der Infektiologie gelten, nicht aber in der EPIDEMIOLOGIE. Wenn man, wie eben bei SARS-2, WEISS, dass es hochinfektiös ist und GERADE DIE, die KEINE Symptome aufweisen, zur Verbreitung am meisten beitragen dürften, muss man die symptomlose Infektionsrate erst recht kennen. Dann tut er so, dass nur 5% der SYMPTOMATISCHEN infizierten dann Betten beanspruchten. NEIN: die Befürchtung ist ja, dass 5% ALLER Infizierten Betten brauchen werden, und wenn z.B. das Verhältnis symptomlos zu symptomatisch 1:4 bis 1:5 ist, dann heisst das, dass ungefähr ZWANZIG Prozent der SYMPTOMATISCHEN Betten benötigen, davon ein Viertel Intensivbetten und meist Beatmung. Ob nun 20% der Symptomatischen oder 5% ALLER spielt doch für die Belastungsrechnung gar keine Rolle. Da ich kaum glauben kann, dass ein Infektiologe so blind sein kann, frage ich mich, in wessen Auftrag er argumentiert.

03:30: Ja das Virus ist WEIT, WEIT ‘gefährlicher’. Ja, die Chinesen haben es bereits bewiesen – was soll der Bluff, es gebe keinen??? Ja, diese 10.000er-Studien gibt es. Wir sollten erstmal 10.000 Auffahrunfälle bauen, um den Sinn von Bremsen zu beweisen? Es sterben MEHR als bei Grippe. Die französische Studie sollte man mal hinterfragen; die frazösische Chloroquin-Studie ist ja ebenso eine Luftnummer; beim Wettrennen um das HI-Virus haben Franzosen auch mit gezinkten Karten gespielt. Das liegt am System der Ecoles Nationals). Die BELEGUNG der Intensivstationen bei Grippe u.a. KENNT MAN bereits – noch nie waren Beatmer so häufig bei UNTER 50.000 CoViD-Kranken als bei 10 bis 30 (!) Mio. Grippe-Kranken jedes Jahr. Da LÜGT ER!!!

07:00: Die nachträgliche Excess Mortality OHNE Testung (Grippe) und die bereits jetzt sichtbare hohe Sterberate bei nur 50.000 Infizierten sprechen doch Bände! Die NACHGEWIESENEN grippetoten betragen nur ein paar dutzend bis hundert jedes Jahr – d.h. CoVid hat dies schon lang überrundet.

08:20: Das kann man nicht, und nie, mit PCR-Tests ermitteln, nur IM NACHHINEIN mit Antikörper-Tests, die gerade erst validiert werden und später eine wichtige Rolle spielen werden, um zu bestimmen, wer wieder ungefährdet und ungefährDEND vor die Tür gehen oder als Arzt arbeiten darf.

Ja, dennoch, diese Stichprobe gibt es laufen, eben weil symptomlos und symptomatische Patienten getestet sowie Verstorbene CT-untersucht, PCR-getestet und/oder obduziert werden. Die Daten sind vorhanden, er muss schon beide Auge zudrücken um das nicht verstehen zu wollen.

Das ist doch ein Witz: wie soll man da denn überhaupt bewältigen, wo Tübingen ein Hotspot ist, Meck-Pom aber vielleicht nicht?

09:40: Nein, das muss man nicht – beim Auffahrunfall wird auch nicht ‘weitergedacht’ und gesagt: Es war nicht der Aufprall, es war der Diabetes?!?! Es geht AUSSCHLIESSLICH darum, dass diese Verstorbenen mit AN SICHERHEIT GRENZENDER WAHRSCHEINLICHKEIT NICHT (zu diesem Zeitpunkt) je im Krankenhaus gelandet wären, hätten sie nicht Corana-SARS gehabt. Die Diabetiker und Herzkranken werden doch sonst nie beatmet (i.d.R.) – WARUM AUSGERECHNET JETZT???

10:50: NEIN, die Luft in der Schweiz ist SEHR gut, besser als anderswo, die Todesraten sind ähnlich (im Tessin) wie in Norditalien mit angeblich schlechter Luft. Und WARUM starben die früher nie daran? Zumal die Luft jetzt durch Stillstand besser ist, als sogar in Wuhan!

12:20: Szenarien in IT UND ES sind in D ebenso möglich – wir sehen und wieder in zehn Tagen, ‘Professor’.

‘Ob Einschränkungen in demokratischem Staat’ … JA KLAR – die Regierung ist ja von denen gewählt, die nun diese Einschränkungen ‘erleiden’. Was ist daran, bitte undemokratisch? Nicht dass ich von ‘der’ Regierung viel hielte – aber auch Hitler hätte keine andere Wahl gehabt, und Anarchisten auch nicht.

Gruss

Frank

Hier gibt es das wissenschaftliche Handbuch zu CoVid-19 von Frank McCormack zum kostenlosen Download:

Das Corona-Virus SARS-CoV-2 und die Atemwegserkrankung CoVid-19: Bedeutung, Auswirkungen, Vorsorgemöglichkeiten, Verhalten und Zukunftsaussichten
https://waldgartendorf.de/wegweiser

Sonntag 29. März 2020

Film Corona 11 von Bodo Schiffmann ausgewertet von Frank McCormack

Bei Youtube tobt wohl eine Art Krieg wegen einer Videolöschung. Ein Herr Schiffmann von der Schwindelambulanz Sinsheim hatte am Freitag abend einen Film hochgeladen in dem er sehr emotional Stimmung macht gegen die Entscheidungen der Politik zur Eindämmung des Corona-Virus.

Ich bekam über diverse Wege die Empfehlung diesen Film anzusehen, der allerdings schon am folgenden Morgen von Youtube gelöscht war wegen Verstoß gegen die Richtlinien. Nun laden diverse Leute diesen Film hoch (um sich gegen Zensur zu wehren) und es wird wieder gelöscht.

Ich finde es verständlich wenn Menschen keine Freude an Zensur haben, wenn das zensierte Teil jedoch keinen Wert beinhaltet sondern vielmehr gemeingefährlich ist, dann sieht es anders aus.

Ich verlinke jetzt nicht zu dem Film „Corona 11“ vom Schwindelmann sondern veröffentliche eine spontan geschriebene Auswertung des Filmes von Frank McCormack, dem Autor des Corona-Handbuches:

ungefähre Zeitstempel:

02:30: FALSCH – viel zu früh, jetzt schon die IM NACHHINEIN über EXCESS Mortality errechneten Sterblichkeitsraten von Grippe und SARS-2 zu vergleichen. Das eine ist eine Wachstumskurve, jedes Jahr wieder, mit einem Virus von nur einem Zehntel der Mortalität (Letalität kann man erst im Nachhinein errechnen – epidemiologisches Glossar in einer der folgenden Versionen, das hat erst Sinn, wenn bestimmte virologische und infektiologische Grundlagen gelegt sind, woran ich arbeite).

03:00 – Ist ja klar, erst im Anstieg der Exponentialkurve – was soll der schwachsinnige Vergleich?

04:20: Wenn Menschen mit über 80 sterben, sind sie älter geworden, als die normale Lebenserwartung. Siehe JB-Handbuch zu Lebensspanne. Der Mann ist der Kategorie VOLLIDIOT zuzurechnen – die NULLJÄHRIGEN wären älter als erwartbar geworden, 80-jährige werden ‘im Schnitt 85 alt, 90-jährige im Schnitt 93 usw. (Zahlen nicht ‘massstabsgerecht’, habe nicht genau nachgeschaut, es geht ums Prinzip). NULL AHNUNG VON NICHTS. Approbationsverlust und Sicherheitsverwahrung drohen …

04:35: Natürlich liegen die in Wales ‘unter der normalen Sterberate’ – dort gibt es ja so gut wie kein CoViD – noch.

04:50: Das New England Journal ist zwar gut – aber, petitio principii, renommierter wäre z.B. Lancet …

05:50: Co-Autor Fauci ist GENAU DER, der Trump zum Umdenken bewogen hat und den dortigen drakonischen Massnahmen. Ja, hier geht es um die FOLGEN für den EINZELNEN – Anders als SARS-1 oder MERS sterben weniger, derzeit aber geht man nicht von 0,1 sondern 0,5% aus. Das Problem: der Artikel war zwar am 26.03. erschienen, ist aber vermutlich WESENTLICH FRÜHER eingereicht worden. Aber egal: es geht darum, dass SARS-2 wesentlich INFEKTIÖSER ist. Es gibt mehrere Parameter, die man berücksichtigen muss, in dem Zitat geht es um die individuelle Letalität, NICHT um die Herden-Sterblichkeit, die eben aufgrund der zehnmal (?) so hohen Infektionsität auch, ohne Kontaktverbote, auch ZEHNMAL höher ausfällt, als bei Grippe. Da man dann keine Beatmungskapazitäten mehr hat, die, anders als bei Grippen, hier gebracht werden, dort kaum, GENAU DARUM haben wir dann plötzlich 5, 10 und noch mehr Prozent Sterblichkeit UNVERSORGTER Patienten, ES SEI DENN, wie verlangsamen, siehe mein Buch, diese Ausbreitung DRASTISCH. Leute wie dieser Vollidiot haben ggf. zehntausende Menschen allein in Deutschland auf dem Gewissen, etwas, das auch sechsstellig werden KÖNNTE.

06:50: GENAU DAS passiert, WEIL SCHIFFMANN so etwas sagt!!!!!!!!!!

07:40: Das Virus ist ungefährlich … ach nee? Deshalb Intubation erforderlich!!!

08:50: NEIN, bei Grippe lief ‘Oma’ NICHT BLAU AN! Die können ‘die Oma’ nicht mehr besuchen, NUR DANN, wenn sie positiv auf SARS-2 getestet wurde. Wenn sie Grippe hat, wird sie NICHT isoliert.

Der Mann ist ein hassgetriebener Arzt, der Werbung für seine wahrscheinlich insolvente Praxis machen möchte. WIDERLICH.

BSE ist auch nicht passiert! Das kostet wahrscheinlich die Arztzulassung …

In einer zweiten Mail schreibt mit Frank McCormack:

DERSELBE Dr. Fauci, wie er, ganz zu Anfang, erklärt, dass er während sechs (!) Präsidentschaften, gefragt, was er für den schlimmsten Infektionsalptraum hielte, geantwortet hat (verkürzt): ‚So etwas, wie das jetzige SARS-2, d.h. Erkrankung der oberen Atemwege, direkt von Mensch zu Mensch übertragbar, hochinfektiös und … anfänglich noch symptomlos, wenn bereits ansteckend … Ebola ist zwar schlimm, aber nur von  ERKENNBAR KRANKEN übertragbar‘ usw. (siehe auch mein ‚Superkeim‘-Szenario).

Schiffman blickt es entweder nicht, weil er, wie viele klinisch-praktische Ärzte NIE, weder im [Studium = auswendiglernen] noch in der [Praxis = keine Zeit für Wissenschaft], = lediglich Studium der Leitlinien und Beipackzettel, nie gelernt hat, Fachartikel zu lesen (die lesen ja einfachst aufbereitete Lehrbücher im Studium, nicht, oder kaum, Fachartikel, schon gar nie in Englisch, das sie nicht beherrschen), oder er macht das in böser Absicht, und ich habe das Gefühl, um seine Praxis zu bewerben.

Hier gibt es das wissenschaftliche Handbuch zu Covid19 von Frank McCormack zum kostenlosen Download:

Das Corona-Virus SARS-CoV-2 und die Atemwegserkrankung CoVid-19: Bedeutung, Auswirkungen, Vorsorgemöglichkeiten, Verhalten und Zukunftsaussichten
https://waldgartendorf.de/wegweiser

Sonntag 29. März 2020

Der Minuto: selbstgemachtes Zahlungsmittel

Die Weltfinanzkrise 2007/2008 hatte ihren Höhepunkt mit dem Zusammenbruch der Großbank Lehman Brothers im Herbst 2008. Dies führte in mir zur verstärkten gedanklichen Beschäftigung mit dem Thema Geld. Wenige Monate später, im Februar 2009, träumte ich von selbst geschöpftem Zahlungsmittel. Kurz darauf stellte eine kleine Gruppe die ersten Minutos her.

Eine weltweite Erfolgsgeschichte begann ihren Lauf.

Hier ist eine Zusammenfassung der Minuto-Entstehungsgeschichte nachzulesen:
http://minutocash.org/extras/minuto-entstehung.pdf

Mittlerweile sind mehr als 10 Jahre vergangen.
Immer wieder erreichen mich Geschichten von Menschen, die mit Selbstherstellung von Minuto-Gutscheinen ihr Leben bereichert und den Austausch untereinander verbessert haben.

Im Lauf des vergangenen Jahrzehnts wurde mehrfach versucht den Minuto zu kopieren und zu verfälschen. Insbesondere wollten immer wieder ein paar moderne Zeitgenossen den Minuto umstellen auf elektronische Versionen, auf Bitcoin- oder Clowd-Dienste. Doch all dies funktioniert nicht und ist auch nicht sinnvoll. Es passt schlichtweg nicht zu der genialen Idee der Selbstermächtigung. Der Minuto widerstand all jenen Versuchen ihn zu verzerren und wird auch in Zukunft solchen Ansinnen widerstehen, denn er ist der Ausdruck einer gänzlich anderen geistigen Ausrichtung des einzelnen Menschen: Anstatt von einer externen Zentrale (z.B: Kirche oder Zentralbank) mit Glauben oder Kredit versorgt zu werden, erschafft der einzelne Mensch selber den Glauben an sich und damit den Kredit.

Das Wort Kredit ist übrigens abgeleitet von lateinisch credere „glauben, vertrauen“. Und so fängt die Unabhängigkeit vom Zentralbankgeld an mit dem Aufbau von Selbst-Vertrauen.

Jetzt, Ende März 2020, wandelt sich die ganze Welt intensiv in Zusammenhang mit dem sogenannten Corona-Virus. Weltweit gibt es Ausgangssperren und geschlossene Grenzen. Das Reisen hat rapide abgenommen, teilweise ist es unmöglich geworden.

Die direkte Folge von all dem ist, daß man mehr wahrnimmt wer und was bei den Nachbarn und in der eigenen Region gebraucht und angeboten wird und was nicht.

Zusätzlich wird praktisch jeder Mensch auf sich selbst zurück geworfen: Man muß sich mit sich selbst beschäftigen, sich in den Spiegel schauen, wie man sagt.

Vielleicht ist es nicht schön, was man erkennt:
Wahrheit ist nicht immer schön.
Schönheit ist nicht immer wahr.

Mit der Selbsterkenntnis kann der Weg zum Selbstverstrauen wachsen. Darauf kann dann die Kraft entstehen selber an sich und die eigene Leistungsbereitschaft zu glauben (=Kredit). Und dann kann man selber Zahlungsmittel = Minuto herstellen.

Gleichzeitig wird derzeit immer mehr von Bargeldzahlung abgeraten. Es wird mit dem Virus und der Möglichkeit der Infektionsübertragung begründet. Manche Menschen sehen darin den Versuch der Herrscher, das Bargeld ganz abschaffen zu wollen.

Wie dem auch sei. Ich sehe jetzt den passenden Zeitpunkt, das der Minuto weit bekannter wird als bisher und in naher Zukunft weit mehr genutzt wird als bisher. Vielleicht wird der Minuto eines Tages das alleinige „Bargeld“ sein?

Gut, zu Hause alleine mit sich, quasi in Quarantäne, kann man auch mit dem Minuto noch nicht viel anfangen. Aber in der Zurückgezogenheit hat man Zeit die Minuto-Filme anzusehen:

http://minutocash.org/

Man hat Zeit den Minuto-Text zu lesen (im übrigen habe ich aktuell ein paar Korrekturen im Text vorgenommen):

http://minutocash.org/minuto-text.pdf

Und dann kann man beginnen die Minutos selber herzustellen: Ausdrucken, ausschneiden, ausfüllen, stempeln und unterschreiben geht auch alleine. Und wer keinen Stempel hat kann ihn online bestellen z.B. hier:
https://www.stempel-fabrik.de/

Dann braucht man noch Bürgen. Ok, dazu muss man raus aus der eigenen Wohnung und in soziale Begegnungen gehen. Das wird auch eines Tages wieder in vollem Umfang erlaubt sein. Aktuell ist die Zeit der Vorbereitung. Ach ja, ein ganz wichtiger Punkt ist noch zu erwähnen. Vielleicht sollte man den auch klären bevor man den Stempel herstellen lässt: Was ist der eigene Beitrag, den man geben will und kann, den man anbietet für andere Menschen? Es mag die bisherige Berufstätigkeit sein, vielleicht aber auch etwas anderes?

Dabei mögen zwei Fragen helfen:
Was bringt mein Herz zum Singen?
Was haben andere Menschen davon, das es mich gibt?

Freitag 13. März 2020

Energie folgt der Aufmerksamkeit – versus – Bestätigungsfehler

Gestern erreichte mich eine Email einer langjährigen Freundin. Auf einen Teil des Textes antworte ich nun in der Öffentlichkeit, weil es viele Menschen interessieren dürfte. Dies hat sie mir geschrieben:

***

„Danke auch für die ausführliche Beschreibung der Ausführungen seitens Frank McCormack.
Ich bin verunsichert über Deine Haltung in dieser Pandemie Angelegenheit, weil ich deine Sichtweise hinsichtlich anderer Zustände so interpretiere:
Hinwendung der Aufmerksamkeit auf besorgniserregende Zustände verstärken jene.: Energie folgt Aufmerksamkeit.
Habe ich etwas falsch verstanden?“

***

Mit der ersten Zeile meint sie die Datei zum Corona-Virus SARS-CoV-2 und die Atemwegserkrankung CoVid-19, die wir auf unserer Waldgartendorfseite veröffentlichen. Diese Datei ist nunmehr in der 5. Version und hat aktuell 119 Seiten:
https://www.waldgartendorf.de/wegweiser/

Die in dieser Datei stehenden Texte, geschrieben von Frank McCormack, sowie auch die von ihm bei uns angebotenen Jungbrunnen-Seminare
https://www.waldgartendorf.de/jungbrunnen/
unterscheiden sich durchaus von meinem Schreibstil und meiner Art Seminare zu halten. Dies ist nicht verwunderlich, wir sind ja verschiedene Menschen mit unterschiedlicher Biographie und Erfahrung. Gleichwohl sind wir befreundet, können uns gut ergänzen und gemeinsam an Projekten arbeiten.

Nun zu meiner Haltung in dieser Pandemie Angelegenheit:

An erster Stelle finde ich es erstaunlich, diese Virus-Geschichte, und wie Menschen damit umgehen, zu beobachten. Wie ich im letzten Rundbrief vor 10 Tagen schon schrieb, werden mir die unterschiedlichsten Meinungen angetragen.

Sehr häufig kamen zu mir Mitteilungen wie: Viren gibt es nicht, alles ist nur Panikmache, da steckt etwas anderes dahinter, nur wer Angst hat kann krank werden, mit dem richtigen Glauben bleibt man gesund, nachdem zuerst Panik und Angst da war kann mir nun nichts mehr passieren, usw.

Dies hat sich die letzten Tage fortgesetzt. Fast jede Mitteilung zum Thema ist für mich ein Paradebeispiel für den Bestätigungsfehler. Mit diesem Begriff (engl. confirmation bias) bezeichnet man die Neigung, Informationen so auszuwählen, zu ermitteln und zu interpretieren, dass diese die eigenen Erwartungen erfüllen (bestätigen).

Witzigerweise neigen Menschen dazu, sich angegriffen oder beleidigt zu fühlen, wenn man ihnen mitteilt, das ihre Sicht wohl auf dem Bestätigungsfehler beruht. Diese Reaktion ist unnötig, denn der Bestätigungsfehler ist bei jedem und überall anzutreffen. Selbstverständlich habe ich auch diese Neigung, „Informationen so auszuwählen, zu ermitteln und zu interpretieren, dass diese die eigenen Erwartungen erfüllen.“ Mich kann niemand beleidigen, daß ich doch dem Bestätigungsfehler verfallen sei, weil ich weiß, daß dies bei jedem, also auch mir, immer so ist.

Die Frage ist, was der einzelne ERWARTET. Mit der Ausrichtung, die eigene Erwartung ändern zu können, kann man den Bestätigungsfehler ungefährlich machen. Wer nichts erwartet, wer alles was kommt annehmen kann, wer in der bedingungslosen Hingabe ans Sein, also in der Liebe ist, hat keinen Bestätigungsfehler. Aber Achtung: diese bedingungslose Liebe ist nicht nur rosa. Sich die Welt schön zu reden ist oft eine Wahrnehmungsverzerrung weil man es nicht erträgt das ganze Sein in allen Aspekten anzunehmen. Andererseits kann dass „die Welt schön reden“ meiner Ansicht nach der Auftakt sein den Bestätigungsfehler absichtlich als Werkzeug für die Zukunftsgestaltung zu nutzen. Wenn man eine schöne Zukunft ERWARTET, dann findet man auch die dafür passenden Informationen usw.

Womit wir beim Thema wären:
„Energie folgt der Aufmerksamkeit“

Lege ich meine Aufmerksamkeit auf besorgniserregende Zustände, dann verstärke ich sie?

Nun, es kommt darauf an. Man verstärkt zuerst die eigenen Sorgen. Und dann kommt es wieder darauf an, was man erwartet. Wenn ich beispielsweise ERWARTE, daß ich flink, elegant und treffsicher einer Bedrohung ausweichen oder sie meistern kann, dann ist die Aufmerksamkeit auf das Problem hilfreich für den erfolgreichen Umgang damit. Wenn ich jedoch erwarte, das ein Problem mich zu Grunde richtet, dann fördert die Aufmerksamkeit auf die Sorgen den eigenen Untergang.

Ich bin sicher, daß man der Pandemie alleine durch spirituelles Bewusstsein begegnen kann und dabei gesund und munter bleibt. Dies sehe ich als genau so reale Möglichkeit, wie Menschen, die sich nur durch die Berührung eines Türgriffs infizieren und innerhalb weniger Stunden sterben. Beides hat meines Erachtens nur bedingt etwas mit Bestimmung oder naturgegebener Konstitution zu tun. Man kann durch falsches Leben (ohne Bewegung, geschwächte Geisteskraft, schädliches Essen etc.) sich selbst chronisch krank und schwach machen, so daß man durch kleinsten Gegenwind umfällt. Man kann jedoch auch Körper, Geist und Seele trainieren bis dahin, daß man physisch, mental und emotional derart fit ist, das man Widrigkeiten entweder gar nicht begegnet (der sogenannte Zufall wird zum Freund) oder wenn doch, man sie locker bewältigt.

Die erfolgreiche alleinige Anwendung von spiritueller Ausrichtung beim Umgang mit der Pandemie traue ich allerdings nur jenen zu, die mindestens zehn Jahre lang meditiert sowie Herzzentrierung und Intuition trainiert haben. Und der Körper muss trainiert sein, denn ein gesunder Geist mag besonders gerne in einem gesunden Körper wohnen.

Ähnlich sehe ich es mit dem Immunsystem des Körpers: Ad hoc, von heut auf morgen, entsteht kein kampferprobtes Immunsystem, das mit allem souverän umgehen kann. Das braucht Jahre, wenn nicht gar Jahrzehnte.

In der aktuellen Lage der Pandemie sehe ich es als wertvoll an nicht in Hochmut zu verfallen und zu meinen, mir könne eh nichts passieren. Deshalb rate ich allen sich mit den empfohlenen Hygienemaßnahmen zu beschäftigen und diese zu leben. So schwer ist das nun wirklich nicht, sich häufig die Hände zu waschen und wenn, dann erst nach dem Hände waschen, ins Gesicht zu greifen.

Das mit dem „ins Gesicht fassen“ ist übrigens weit häufiger als viele ahnen. Selbst bei jenen, die uns erzählen, man solle nicht mit den Fingern ins Gesicht fassen, wird vorgelebt, daß sie es selbst tun, von dem sie uns abraten:

Filmdauer 1:22 Minuten: Officials keep warning the public not to touch their faces – and then do just that.

Darüber hinaus empfehle ich die genau Lektüre des Wegweiser Textes zur Pandemie:
https://www.waldgartendorf.de/wegweiser/

Und selbst, wenn man für sich meint, vieles davon schon zu wissen oder nicht zu brauchen, mögen diese Informationen wichtig bis lebensrettend sein für jene, die erst beginnen sich mit Selbstverantwortung in Sachen Gesundheit zu beschäftigen.

Zum Thema Selbstverantwortung:
Immer mehr wird klar, daß die sogenannte Regierung, oder präziser gesagt, die Vertreter der BRD-Regierung entweder nichts verstehen wollen, nichts verstehen können oder das sie gar absichtlich den Deutschen schaden wollen.

Aktuelles Beispiel von gestern Abend: Stellungnahme zum Coronavirus von Angela Merkel und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder.
https://youtu.be/nSE6CMOoHw8?t=434
Zitat Herr Söder: „Durch Corona ist die Welt eine andere. Und die Auswirkungen sind wohl viel tiefgreifender als wir es noch vor ein zwei Wochen überhaupt hätten ahnen können.“

Soll man bei so einer Aussage lachen oder weinen? Es ist doch viel mehr der Ausdruck der Unfähigkeit für ein politisches Amt. Wer schwere und zerstörerische Auswirkungen einer Virus Pandemie nicht für möglich hält, ja nicht einmal „ahnen“ kann, der hat doch keinen verantwortlichen Posten verdient!

Seit knapp zwei Wochen schon findet sich in meinem Blog ein Text über mögliche Auswirkungen. ICH habe geahnt was kommt. Aber ein Ministerpräsident nicht? Jemand, der aus einer viel höheren Position eine viel größere Übersicht haben sollte, behauptet im Ernst, es nicht hat ahnen zu können?

Seit dem 25 JANUAR beschäftige ich mich mit dem Coronavirus. Ich hatte innerhalb weniger Tage mit mehreren Menschen fachlichen Austausch und ahnte spätestens Ende JANUAR, was auf uns zukommen kann. Ich wußte allerdings damals noch nicht wie langsam, inkompetent und falsch die hiesige Regierung entscheidet.

Umgehend nahm ich Ende Januar mit Frank McCormack Kontakt auf und fragte ihn, wie er die Lage und die Entwicklung einschätzt. Am 29. Januar schrieb er mir:

„So ähnlich sehe ich das auch:
https://www.welt.de/debatte/kommentare/article205421265/Coronavirus-in-Deutschland-Warum-die-Apokalypse-nicht-kommen-wird.html
Allerdings gibt es eine Ungewissheit: die lange Inkubationszeit, d.h. die Phase, da das Virus vom Überträger gestreut wird, aber dieser noch keine Symptome zeigt, so dass weder er, seine Kontaktpersonen noch etwa Medizinpersonal gewarnt sind.
Ein solcher Fall in einem Kegelclub kann natürlich weit mehr Schaden anrichten, als in anderen Fällen. Nehmen wir an, es ist der Ausbilder von 100 Schiedsrichtern, die ihrerseits dann wieder zeitnah in ihren Heimatvereinen trainieren und agieren … plus Fussballstadion mit lauter Fans ‚auf Tuchfühlung‘ und schon haben wir eine Explosion der Fallzahlen. Noch besser eine Ausbildung von Notärzten, deren Ausbilder schon unerkannt erkrankt ist, und die eigentlich … die Epidemie bändigen helfen sollten.
Genau diesem Umstand wird man nur durch möglichst übervorsichtige und radikale und weitgreifende Quarantäne gerecht, was aber im diktatorischen Rotchina derzeit wohl praktiziert wird, siehe Klinikplätze für 100.000 Patienten quasi über Nacht.“

Wie wir heute wissen war die damalige Einschätzung der WELT („Das neue Coronavirus ist bei weitem nicht so gefährlich wie Sars, das vor knapp 17 Jahren 800 Menschen tötete.“) viel zu milde, denn mittlerweile sind nach offiziellen Angaben schon über 4000 Menschen gestorben. siehe: https://de.statista.com/themen/6018/corona/

Nur drei Tage später, am 1. Februar, hatte sich Frank McCormack weit intensiver mit der Lage beschäftigt. Er schrieb mir seinerzeit folgende Einschätzung:

„Auch die Idee, dass China die Zahlen schönt, ist zwar denkbar, aber … die statistischen Kurven der Ausbreitungen in anderen Ländern, mit zugegeben noch weniger Infizierten, ähneln den chinesischen WHO-Meldungen, was dafür spricht, dass China zumindest nicht die Virulenz schönredet, auch wenn meinetwegen dort schon doppelt soviele als zugegeben krank sein mögen – diese Kurven scheinen zu zeigen, dass das Virus wegen der symptomlosen ersten 14 Tage i.d.R., jetzt, da man gewarnt ist, nach zwei Wochen diagnostiziert wird, meist jedenfalls richtig. Das heisst für mich, dass man in zwei mal zwei Wochen, also Ende Februar, wohl ziemlich genau weiss, wie virulent es wirklich ist und wo man aufpassen muss.“

Und was geschah GENAU Ende Februar? Dir Fallzahlen von Corona-Infizierten gingen schlagartig in die Höhe. Es war nun klar, daß dieser Virus sehr virulent ist. Die zeitliche Einschätzung von Frank McCormack war zu 100% zutreffend!

Bildquelle, abgerufen am 13.3.2020:
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1101414/umfrage/fallzahl-des-coronavirus-in-deutschland-frankreich-spanien/

Zwischenzeitlich hatte Frank McCormack in fast übermenschlicher Leistung eine fachliche Abhandlung zum Thema gestartet (Version 1 von Anfang März hatte damals schon über 50 Seiten). Ich habe umgehend am 2. März die Unterseite /wegweiser/ auf unserer Webseite eingerichtet um dieses Handbuch kostenlos der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen:
https://waldgartendorf.de/wegweiser

Das heißt im Zusammenhang betrachtet: Als Herr Söder und Frau Merkel noch nicht einmal ahnten, was kommt, waren wir schon fertig mit der Veröffentlichung eines Handbuches, in der zu finden ist, was jeder Mensch tun kann!

Herr Söder sprach gestern im übrigen einen weiteren Text, den ich ungeheuerlich finde:
https://youtu.be/nSE6CMOoHw8?t=559

„Es darf auf keinen Fall dazu führen, daß wir wie in Italien und anderswo in die Situation kommen, daß in den Krankenhäusern Entscheidungen getroffen werden muss, welcher Patient in welchem Alter behandelt wird. Dies ist nicht vereinbar mit unserer humanitären Auffassung einer modernen und nachhaltigen Gesundheitspolitik.“

Hat Herr Söder eigentlich gemerkt, daß er mit dieser Formulierung den Italienern (und anderen) unterstellt, daß jene verzweifelten Ärzte, die im kriegsähnlichem Katastrophenzustand ihr Bestes geben, eine inhumane Auffassung hätten??

Das Verhalten unrettbare Patienten nicht zu behandeln und sterben zu lassen nennt sich Triage. Das wird auch hierzulande kommen, wenn der Deutsche Schlafmichel sich weiterhin treudumm zu spät und zu schwach an die Empfehlungen der Regierung hält.

Ach ja, in dem Handbuch von Frank McCormack findet sich schon in der ersten Ausgabe vom 1. März eine Abhandlung zur Triage:

„Wenn es ganz schlimm kommt, und potentiell steht dem nichts im Wege, so greift man zur selben Strategie, wie im Lazarettbetrieb im Krieg oder bei Grosskatastrophen wie Explosionen usw.: der Triage. Dabei werden Menschen in drei Gruppen geteilt: diejenigen, die sowieso sterben, überlässt man ihrem Schicksal, evtl. auch dem Feind, evtl. drückt man ihnen noch Medikamente zur Selbsttötung in die Hand, bevor man sich der zweiten Gruppe widmet, denen, bei denen noch Hoffnung besteht. Die dritte Gruppe, das sind, im Krieg, die Leichtverwundeten, die im Zweifel für sich selbst sorgen und ggf. sogar weiterkämpfen können, die werden auch nicht versorgt, denn das können sie noch halbwegs selbst. Das ist die Triage. Und sie funktioniert. Würden sich die Lazarette ab dem Moment, da deren Ressourcen nicht mehr hinreichen, den schwersten und hoffnungslosen Fällen widmen, würden die andern beiden Gruppen irgendwann entweder auch zu hoffnungslosen Fällen, oder der Feind jedenfalls erränge die Oberhand. Das Szenario habe ich nicht erfunden, das steht so in jedem Fachbuch zu dieser Materie.“

Die Anwendung der Triage ist also fachliche Praxis und angewandte Humanität. Wenn nun ein Ministerpräsident dieses in Katastrophen wichtige Verhalten herabwertet und als inhuman darstellt, dann ist für mich noch offensichtlicher, das er entweder keinen gesunden Verstand besitzt oder die Sachlage als derart ausweglos und schlimm erkannt ist, so daß er absichtlich lügt nur um Panik zu verhindern.

Man beachte in diesem Zusammenhang das Schreiben vom Arzt Dr. Daniele Macchini aus dem Krankenhaus im italienischen Bergamo:

„Ich verstehe die Notwendigkeit, keine Panik zu erzeugen. Aber wenn die Tragweite dessen, was passiert, die Menschen nicht erreicht und ich immer noch spüre, dass sich Menschen einen Dreck um die Empfehlungen scheren und sich beschweren, weil sie nicht ins Fitnessstudio oder Fußballspiele gehen können, dann erschaudere ich. […]
Ich selbst beobachtete mit einigem Erstaunen, wie das gesamte Krankenhaus in der vergangenen Woche neu organisiert wurde – als unser gegenwärtiger Feind noch als Gespenst im Raum stand und noch gar nicht da war: Die Stationen wurden langsam buchstäblich „geleert“. Die nicht so dringenden Aktivitäten wurden unterbrochen, die Intensivstation nach und nach freigemacht, um so viele Betten wie möglich zu schaffen. Es entstand eine Stille und surreale Leere in den Korridoren des Krankenhauses. Es war, als ob wir auf einen Krieg warteten, der noch nicht begonnen hatte und von dem viele (einschließlich mir) nicht so sicher waren, dass er jemals mit einer solchen Grausamkeit kommen würde. […]
Nun, die Situation ist jetzt, gelinde gesagt, dramatisch. Es fallen mir keine anderen Worte ein. Der Krieg ist ausgebrochen und die Kämpfe halten Tag und Nacht ununterbrochen an. […]
Einer nach dem anderen tauchen die armen Unglücklichen in der Notaufnahme auf. Sie haben aber nicht die Beschwerden bei deiner normalen Grippe. Wir müssen aufhören, zu sagen, es sei wie eine schlimme Grippe. In meinen zwei Jahren hier habe ich gelernt, dass Menschen aus Bergamo nicht grundlos in die Notaufnahme kommen. Sie haben sich auch diesmal richtig verhalten, haben alle Hinweise befolgt: eine Woche oder zehn Tage zu Hause mit Fieber, ohne rauszugehen und eine Infektion zu riskieren. Aber jetzt können sie es nicht mehr ertragen. Sie atmen nicht genug, sie brauchen Sauerstoff.
Es gibt nur wenige Therapiemöglichkeiten für dieses Virus. Der Krankheitsverlauf hängt hauptsächlich von unserem Körper ab. Wir Ärzte können die Patienten nur unterstützen. Seien wir ehrlich: Man hofft vor allem darauf, dass die Körper das Virus von alleine bekämpfen. […]
Und während es in den sozialen Medien immer noch Menschen gibt, die sich rühmen, keine Angst zu haben, die die Hinweise ignorieren und protestieren, weil ihre normalen Lebensgewohnheiten „vorübergehend“ außer Kraft gesetzt sind, findet die epidemiologische Katastrophe statt.
Es gibt jetzt keine Chirurgen, Urologen und Orthopäden mehr: wir sind nur noch Ärzte, die plötzlich Teil eines einzigen Teams werden, um diesem Tsunami, der uns überwältigt hat, zu begegnen. Die Fälle multiplizieren sich, wir kommen auf eine Rate von 15-20 Aufnahmen pro Tag, alle aus dem gleichen Grund. Die Ergebnisse der Abstriche kommen nun nacheinander: positiv, positiv, positiv. Plötzlich bricht die Notaufnahme zusammen. Es werden Notfallregelungen erlassen: In der Notaufnahme wird Hilfe benötigt. Eine schnelle Besprechung, um zu erfahren, wie die Software der Notaufnahme funktioniert, und ein paar Minuten später sind sie bereits unten, neben den Kriegern an der Kriegsfront. Auf dem PC-Bildschirm steht immer der gleiche Grund für die Aufnahme: Fieber und Atembeschwerden, Fieber und Husten, Atemstillstand, usw… Die Untersuchungen, die Radiologie immer mit demselben Satz: Beidseitige Lungenentzündung. Einige müssen bereits intubiert und in die Notfallstation geschickt werden. Für andere ist es einfach zu spät… […]
Aufgrund des Mangels an bestimmten Geräten sind ich und viele andere Kollegen trotz aller Schutzmöglichkeiten, die wir haben, gefährdet. Einige meiner Kollegen haben sich bereits infiziert und einige ihrer Familien kämpfen bereits mit dem Tod.
Sagen Sie Ihren Familienmitgliedern, die älter sind oder andere Krankheiten haben, dass sie zu Hause bleiben sollen. Bringen Sie ihnen bitte ihre Einkäufe. […]

Der komplette Text (verfasst am 6. März) ist hier zu lesen:
https://www.n-tv.de/panorama/Dr-Daniele-Macchini-im-Wortlaut-article21633361.html

Wer immer noch nicht glauben kann, daß wir es wirklich mit einer umfassenden und realen Herausforderung zu tun haben, möge dieser Text helfen den Ernst der Lage zu erkennen:
https://www.politplatschquatsch.com/2020/03/spa-beiseite-wie-corona-zum-handeln.html

Dieser Text ist eine Übersetzung basierend auf diesem englischen Text:
https://medium.com/@tomaspueyo/coronavirus-act-today-or-people-will-die-f4d3d9cd99ca

 

Während ich diesen Rundbrief schreibe kommt soeben per email ein Link von einem Video, in dem ein Redner sagt, die Mikrobe ist nichts, der gesunde Körper ist alles (mit Bezug zu Louis Pasteur). „Wenn ihr also einen gesunden Körper habt, werdet ihr nicht krank.“ sagt der Redner. Und dann redet er über die Lügen der Medien und der Gefährlichkeit von 5G.

Nun, ich gebe diesen Link absichtlich nicht weiter, weil ich diesen Redner für einen üblen Demagogen halte. Das Zitat von Pasteur mag stimmen, doch wer hat schon immer einen „gesunden“ Körper? Und dann stellt sich die Frage, wie denn die Kranken krank wurden, die hatten doch auch irgendwann einen gesunden Körper, oder etwa nicht?
Die Lügen der Medien sind sicher ein großes Problem und die Funkwellen von Handytelefonen sehe ich auch als eher gesundheitsschädlich. Aber die Lügen dieses Redners sind auch gefährlich, denn sie sind verpackt in Pseudowissenschaft. Deswegen gehe ich weiter nicht auf diesen Redner ein.

Mikroben haben viele wertvolle Funktionen. Unter anderem helfen sie dabei schwache und kranke Lebewesen in den Humuskreislauf zurück zu holen. Dabei ist es egal ob man diese Mikroben nun „Virus“ nennt oder nicht. Hier habe ich dazu schon einmal geschrieben:
http://www.konstantin-kirsch.de/2020/03/es-ist-irrelevant-ob-viren-existieren-oder-nicht.html

Sollte man selbst also nicht, oder noch nicht in den Humuskreislauf zurück wollen, dann hat man die Möglichkeit den eigenen Körper zu kräftigen. Und genau dafür bieten wir das Jungbrunnen-Seminar an:
https://www.waldgartendorf.de/jungbrunnen
Und da wir bei diesen Seminaren logischerweise auch Menschen dabei haben, die noch nicht top fit sind, werden wir bei akuter Pandemie, wie derzeit, selbstverständlich auch besondere Hygienemaßnahmen einhalten.

Ich sehe die gesamte Welt an einem Scheideweg:

Die alte Welt wird derzeit ausgebremst und gestoppt. Nach einer Pause wird sich dann alles wieder in Bewegung setzen. In welche Richtung es dann geht, wird sich zeigen und es wird durch alle mitbestimmt, die sich einbringen.

Ob nun die Menschheit in eine 5. Dimension aufsteigt, ob alles Papier- und Girogeld ungültig wird und ein Goldstandard kommt, ob eine NWO-neue Weltordnung entsteht, ob ein Eurasischer Riesenstaat geformt wird, ob derzeitige Republiken wie USA und BRD in einzelne Staaten zerfallen und wieder Kaiser und Könige ausgerufen werden, oder ob die Menschheit in märchenhaften paradiesischen Gärten lebt (was meine Ausrichtung ist) werden die Menschen erleben die körperlich und geistig fit genug sind für die aktuellen Turbulenzen.

Deshalb noch einmal die Empfehlung für das von uns angebotene Jungbrunnen-Seminar:
https://www.waldgartendorf.de/jungbrunnen
Je nach dem wie es mit der Pandemie weiter geht ist dies vielleicht auch das beste finanzielle Investment, die in der derzeitigen Lage gemacht werden kann: Investieren in die eigene Gesundheit und damit ins eigene Überleben.

Und bitte lest das Handbuch von Frank:
https://waldgartendorf.de/wegweiser

Soweit meine etwas ausführliche Antwort auf die Frage nach meiner Haltung zur Pandemie.

Dienstag 3. März 2020

Es ist irrelevant ob Viren existieren oder nicht

Ich bekam Rückmeldungen bezüglich der Virus-Geschichte mit Behauptungen wie „Viren gibt es nicht“ und auch ein „Immunsystem gibt es nicht“. In allen Fällen wurde verwiesen auf Herrn Hamer und die von ihm angeblich entdeckten „biologischen Naturgesetze“.

In einer Zuschrift wurde folgendes behauptet:
– es gibt kein Immunsystem, es sei eine Erfindung der Pharmaindustrie
– es gibt natürliche Selbstheilungskräfte, die uns schützen
– für alle Krankheiten seien die Ursachen bei Hamer beschrieben

Leicht erkennbar sind alle drei Behauptungen widerlegbar:
+ Selbstverständlich gibt es ein Immunsystem schon lange bevor es die Pharmaindustrie gibt. Der Begriff wurde sicher vor tausenden von Jahren noch nicht benutzt, die körpereigenen Abwehrsysteme in höheren Lebewesen waren da aber schon längst vorhanden.
Siehe dazu auch hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Immunsystem
(Und für alle Kritiker an Wikipedia: Ja ich stehe dieser Webseite sehr kritisch gegenüber sofern es um politische Themen geht. Da ist Wikipedia eine Propaganda-Müllhalde. Bei sachlichen Themen kann man dort jedoch sehr viele brauchbare Infos bekommen.)
+ sicher gibt es natürliche Selbstheilungskräfte, man kann sie auch „Immunsystem“ nennen (siehe oben), aber sie schützen uns nicht generell. Es kann auch mal daneben gehen, denn die Selbstheilungskräfte oder das Immunsystem können auch überfordert sein oder in überschießenden Reaktionen das System zum kollabieren bringen. Siehe hierzu: https://de.wikipedia.org/wiki/Anaphylaxie
+ wie soll Herr Hamer „alle“ Krankheiten beschrieben haben, wenn doch laufend neue Krankheiten auftauchen?

Nun, Herr Hamer mit seiner „germanischen Medizin“ oder „germanischen neuen Medizin“ ist ein sehr umstrittener Mensch. Ich habe mich schon vor weit über zehn Jahren mit seinen Thesen und Anschauungen beschäftigt und diverse Widersprüche gefunden.
Eines gefällt mir sehr gut: Der Begriff SBS (sinnvolles biologisches Sonderprogramm)
Mit dieser Formulierung wird meiner Ansicht nach ausgedrückt, daß es sich bei Krankheit um eine von Gott gegebene Regulation handelt, um ein Sonderprogramm der Biologie mit Sinn. Selbstverständlich kann der Kranke auch an diesem Sonderprogramm sterben. Gleichwohl kann über diesen Begriff ein anderes philosophisches Verständnis von Krankheit erkannt werden: Krankheit gehört nicht generell bekämpft. Krankheit gehört zuerst einmal verstanden!

Es geht darum das Sein mit allen Wechselwirkungen zu verstehen, zu erkennen. Es geht um Bewusstseinsentwicklung.

Traurigerweise ist gerade im Zusammenhang mit Herrn Hamer die Bewusstseinsentwicklung oft behindert weil viele Anhänger sich in eine Art sektenähnliche Anhängerschaft manövrieren und alles kritiklos annehmen und weiter verbreiten, nur wenn eine Aussage gegen die Schulmedizin gerichtet ist. Ein Herr Pilhar beispielsweise verkündet gerne es gäbe keine Viren. Mir wurde dazu auch ein Film empfohlen, den ich jedoch nicht verlinke weil ich für ihn keine Werbung machen will.

Ich suchte und fand eine Webseite, die einerseits über die „biologischen Naturgesetze“ berichtet und andererseits sich deutlich distanziert von Heilversprechen und Scharlatanen. Darüber hinaus distanziert sich diese Seite auch von der Weltanschauung von Herrn Hamer. Eventuell ist dies daher die neutralste Webseite zum Thema: http://www.5bn.de/

Ich zitiere:

Distanzierung von Heilversprechen:
Sämtliche Personen und Systeme, die im Zuge der 5 biologischen Naturgesetze Heilung oder Gesundheit versprechen, hält der Betreiber dieser Seite für Scharlatane und möchte keinenfalls mit diesen in Verbindung gebracht werden. Wir grenzen uns deutlich ab von Seminarleitern wie Helmut Pilhar oder Andreas Baumeister, vor denen wir auch aktiv warnen, da sie unserer Meinung nach sehr viele unwahre Dinge vermitteln.

Abgrenzung von der “Germanischen Neuen Medizin”, “Germanischen Heilkunde”:
Wir lehnen strikt die Weltanschauung und therapeutischen Modelle von Dr. Hamer ab.
Diese Webseite stellt alle Zusammenhänge streng nach den 5 biologischen Naturgesetzen dar. Es gibt jedoch eine Vielzahl von fachlichen und weltanschaulichen Unterschieden zu den Aussagen von Dr. Hamer.

Dr. Hamer fomuliert unzweideutig, dass seine Entdeckung und seine weltanschaulichen Ansichten zusammengehören. Wir distanzieren uns weiträumig von seiner Weltanschauung.

Interessant finde ich auch diese Unterseite in der es um die wissenschaftliche Überprüfung der Thesen geht:
http://www.5bn.de/ueberpruefbarkeit/

Die Überprüfbarkeit, die Wiederholbarkeit ist jedoch von zentraler Bedeutung, wenn es um Heilung und Gesundung geht.

Man sagt auch: „Wer heilt hat Recht.“
Wobei das auch wieder so ein dummer Spruch ist, weil es irrelevant ist „Recht“ zu haben. Insbesondere in einem gesellschaftlichen Umfeld von politisch korrektem Kampf gegen Rechts kann man überdenken, ob man wirklich „Recht“ haben will…

Genauso ist es irrelevant ob es Viren gibt oder nicht. Wenn Menschen krank werden und sterben, ist irgendetwas los. Ob man das nun Virus nennt oder anders ist so was von egal, da könnte man die Wände hochlaufen vor Entsetzen. Man diskutiert doch auch nicht über die Lackierung einer untergehenden Titanic! Selbstverständlich ist die Vorstellung von Viren nur ein Hilfsmittel um das Sein in Worte zu fassen und in Bildersprache zu verstehen.

Noch ein paar Gedanken zu der politisch absurden Lage: Da kommen Linke daher und behaupten es gäbe weit mehr als nur männlich und weiblich. Bei facebook hat man angeblich die Auswahlmöglichkeit von 60 Geschlechtern (so schreibt die FAZ). Und dann fordern die Linken eine Quotenregelung, daß 50% der Führungspositionen in Staatsunternehmen von Frauen besetzt sein sollen (so schreibt die FAZ). Hm, wenn aber „weiblich“ nur eine von 60 Varianten darstellt, dann müssen alle 59 anderen Geschlechter sich die verbliebenen 50% der Führungspositionen teilen? Und das nennt sich dann linke Gerechtigkeit?

Die Antivernunft hat ja mittlerweile krasse Stilblüten entwickelt. Anstatt sich auf Krisen vorzubereiten, und beispielsweise Atemschutzmasken in wirklich ausreichender Zahl zu bevorraten, damit Ärzte und Krankenhäuser immer ausreichend versorgt sind, haben die „Verantwortlichen“ sich die letzten Jahre um angeblich wichtiges gekümmert inklusive Umbenennung von Straßen wegen Bezug zur Kollonialzeit (Link) und weil angeblich zu wenige Frauennamen bei Straßennamen vorhanden seien (Link).

Diese geistigen Auswüchse kann ich mittlerweile nur noch als Gagaismus sehen. Es ist eine Art Jammern auf hohem Niveau oder auch funktionaler Analphabetismus. In anderen Worten: Die „Verantwortlichen“ haben alle Prioritäten verloren, auf die es im Leben ankommt.

Herr Danisch hat aktuell schön beschrieben, wie diese Leute jetzt wohl mit dem Coronavirus umzugehen denken:

Aber keine Sorge, die Bundesregierung schickt eine schnelle Eingreiftruppe Geisteswissenschaftler, die das alles poststrukturalistisch-postmodern wegdiskutieren. Der Diskurs macht die Realität, und sie müssen eigentlich nur jedem verbieten, vom Virus zu sprechen und ihn damit als krankmachende gesellschaftliche Konstruktion laufend zu reproduzieren.

Dann muss man eigentlich nur noch jeden Arzt als Nazi beschimpfen, der nationalsozialistische Idealvorstellungen vom Gesunden weiterführt, die Gleichstellung Kranker und Gesunder in Artikel 3 Grundgesetz aufnehmen und jedem die Wahl lassen, ob er als krank oder gesund angesprochen werden möchte. Krankheit ist auch nur ein gesellschaftliches Konstrukt zur Ausgrenzung infizierter Minderheiten, das es zu überwinden gilt.

Dann setzt man noch in jeder Behörde und Universität Anti-Virus-Beauftragte ein, schreibt eine Infiziertenquote für Vorstände, Aufsichtsräte und Professuren vor, setzt 300 Professuren für das Bejammern der Benachteiligung Kranker ein und definiert den Mundschutz als eine Art Naziabzeichen zur Ausgrenzung und Stigmatisierung von Minderheiten.

Schulbücher und Pippi Langstrumpf werden umgeschrieben. Pippis Vater hatte das Corona-Virus.

Alle Berufsbezeichnungen, Anreden und so weiter werden künftig mit einem zusätzlichen +-Zeichen versehen um deutlich zu machen, dass auch Infizierte stets mitgemeint sind. Die ARD zeigt wöchentliche Hust-Shows, um Infizierte sichtbar zu machen.

Man wird 4392 Dissertationen darüber schreiben, dass Viren nur durch Sprechakte von denselben bösen Biologen und Medizinern erfunden wurden, die auch schon Geschlecht erfunden haben und herausfinden, dass Erdbeben, Hochwasser und Gummistiefel Infizierte besonders benachteiligen. Anschließend wird man im Bundeshaushalt Gelder freimachen, um den Kampf gegen Gesund aufzunehmen und es SPD-Sympathisanten geben, die die AntiMed gegründet haben und die Autos von Chefärzten anzünden. Es wird Gefangenenbefreiungen aus Quarantänen geben.

Die Tagesschau beklagt wöchentlich, dass Infizierte geringer bezahlt werden.

Ursula von der Leyen wird auf einen höheren EU-Posten hochbefördert.

Zitat von: https://www.danisch.de/blog/2020/03/02/der-landrat-spricht-von-ernster-situation/

Derweil breitet sich in Wuhan ein neues Begrüßungsritual aus: statt Händeschütteln, werden die Füße an einander geklopft (Wuhan-Shake). Dumm nur, daß die „Verantwortlichen“ auf einem Kongress zum Coronavirus es noch anders „hand“haben:

 

Auf die „Verantwortlichen“ ist wohl kein Verlass. Von denen ist man eher verlassen.

Also, was tun? Die Verantwortung selber annehmen!

Die wichtige Frage ist hierbei: Wie ist das größere Bild? Um was geht es eigentlich? Was können wir aus der Lage mit dem Coronavirus lernen und wie gehen wir damit am sinnvollsten um?

Im Anastasia-Band 4 habe ich auf den Seiten 128/129 ein interessantes Zitat entdeckt:

«Wladimir, du hast mich doch nach anderen Planeten gefragt, und das habe ich wie eine Bitte an mich aufgefasst, sie dir zu zeigen. Ich möchte dir diesen Wunsch erfüllen, aber ohne deinen Körper Gefahren auszusetzen.»
«Das hast du schon richtig verstanden, Anastasia. Dann gibt es also tatsächlich Leben auf anderen Planeten? Das würde mich natürlich wahnsinnig interessieren.»
«Welchen Planeten würdest du denn gern besuchen?»
«Gibt es viele bewohnte Planeten?»
«Eine ganze Menge, aber keiner von ihnen ist so interessant wie die Erde.»
«Was für Lebensformen gibt es denn auf anderen Planeten? Und wie ist das Leben dort entstanden?»
«Nachdem das Werk Gottes, die Erde, entstanden war, entbrannte in vielen astralen Energiewesen der Wunsch, jene wunderbare Schöpfung zu imitieren. Sie wollten eigene Welten erschaffen und verwandten dazu Planeten, die ihnen dafür passend erschienen. So erschufen sie ihre Welten, aber niemandem gelang es, die Harmonie des irdischen Lebens auch nur annähernd zu erreichen. Zum Beispiel gibt es einen Planeten, der von Ameisen beherrscht wird. Sie ernähren sich von anderen Lebewesen, und da es dort sehr viele Ameisen gibt, sterben die anderen Arten allmählich aus … bis die Ameisen sich gegenseitig auffressen und auch der Vernichtung anheimfallen. Das Astralwesen, das diesen Planeten bevölkern will, versucht es immer wieder von Neuem, aber es wird nicht besser. Niemand hat es geschafft, eine Harmonie unter allen Lebewesen zu erreichen. Dann gibt es Planeten, wo Astralwesen versucht haben – sie versuchen es immer noch –, Pflanzen zu erschaffen, die denen auf der Erde ähnlich sind. Das ist ihnen auch gelungen. Auf jenen Planeten wachsen Bäume, Gräser und Büsche, aber sobald sie ausgewachsen sind, sterben sie einfach. Ihnen fehlte die Fähigkeit der Fortpflanzung. Keines der kosmischen Wesen ist diesem großen Geheimnis der irdischen Schöpfung auf die Spur gekommen – auch der Mensch nicht. Er hat zwar viele Maschinen geschaffen, aber auch sie können sich nicht von selbst vermehren. Außerdem gehen sie kaputt, werden alt und erfordern ständige Wartung. Ein Großteil der Erdbevölkerung ist zu Sklaven dieser Maschinen geworden. Allein Gottes Geschöpfe sind in der Lage, sich zu vermehren und in Harmonie mit all den anderen Arten zu leben.»

Mir geht es nun nicht darum, ob es stimmt, daß es andere bewohnte Planeten gibt. Das ist für mich wieder etwas irrelevantes. Für mich drückt diese Textstelle aus, daß unser Planet Erde eine einzigartige Funktion beinhaltet: Die Biosphäre stabilisiert sich nachhaltig aus sich selbst heraus. Der Fachbegriff dazu lautet Resilienz (https://de.wikipedia.org/wiki/Resilienz_(%C3%96kosystem)) und bedeutet so viel wie Abfederungsvermögen, also die Eigenschaft, nach einer Störung sich wieder in den Ursprungszustand zurück zu führen. Der dabei entstehende Zustand nennt sich Homöostase (https://de.wikipedia.org/wiki/Hom%C3%B6ostase), also ein Gleichgewichtszustand eines offenen dynamischen Systems, der durch einen internen regelnden Prozess aufrechterhalten wird.

In Betrachtung der letzten Jahrhunderte der Entwicklung auf dem Planeten Erde können wir mindestens folgende Störungen bzw. Änderungen erkennen: Die Anzahl an Menschen hat sich drastisch vermehrt, es wurde viel Wärme freigesetzt durch Verbrennung von Erdöl und in Atomkraftwerken, es wurde viel unverrottbarer Plastikmüll produziert, viele Wälder wurden gerodet, Naturverbundenheit sowie Naturwissen wurde geächtet und sehr viele Menschen sind vom Land in Großstädte gezogen.

Großstädte kann man allerdings als „Haufen von Menschen“ betrachten, als „Monokultur“. Dies wiederum sind Situationen, an denen die Natur eingreift um den Ursprungszustand wieder herzustellen. Mit entsprechenden Mengen an Desinfektionsmitteln und Antibiotika (und allgemein noch mehr Energieaufwand in Form von Erdöl)  kann man die Resilienz eine Zeit lang ausschalten und den regelnden Prozess des dynamischen Systems austricksen.

Doch eines Tages schlägt die Selbstregulation der Biosphäre gnadenlos zu und wird mit aller Naturgewalt alles tun um das System in den Ursprungszustand zurück zu versetzen. An erster Stelle sind dabei die aktiven biologischen Regulationswesen die Mikroorganismen. Und dabei ist es irrelevant ob diese selber leben (z.B. Bakterien) oder ob diese selber nicht leben und erst unter speziellen Bedingungen aktiv werden (z.B. Sporen und Viren). Und noch viel irrelevanter ist es ob man daran glaubt oder nicht.

Ob der Coronavirus nun ein Ausdruck dieser Naturgewalt ist, die jetzt das System wieder zurück setzt, kann ich noch nicht einschätzen. Es kann sein, oder auch nicht. Vielleicht ist es nun soweit, vielleicht ist es nur ein Vorgeschmack auf etwas viel größeres, das eines Tages noch kommt.

Auf jeden Fall ist es so, daß bei einer Pandemie grundsätzlich alle Menschen betroffen bzw. gefährdet sind, also auch jene, die auf dem Dorf leben und auch all jene, die glauben es gäbe keine Viren und kein Immunsystem. Von daher sehe ich es durchaus als wertvoll an, sich Gedanken zu machen was passieren kann, wie man sich vorbereiten kann, wie man sich verhalten kann und wie man anderen helfen kann.

Aus all den genannten Gründen verweise ich auf die Broschüre, die über diesen Post zu finden ist:
http://www.konstantin-kirsch.de/2020/03/coronavirus-bedeutung-auswirkungen-vorsorge.html

*****

Nachtrag zur Klarstellung:

Ich gehöre NICHT zu den Befürworten einer Reduzierung der Menschheit, noch sehe ich dies als naturgemäß zwingende Zukunft, wie obiger Text evtl. vermuten lassen könnte. Ich kann mir sogar gut vorstellen, daß die Anzahl der Menschen auf dem Planeten Erde gut 10 Milliarden betragen kann und dabei Glück und Wohlstand empfinden. Dies kann ich mir jedoch NICHT vorstellen, wenn der Großteil in Städten und Megastädten lebt.

Ich kann mir den Erhalt der Menschheit in der aktuellen Größenordnung und sogar eine Erweiterung auf 10 Milliarden NUR vorstellen, sofern der weit überwiegende Teil der Menschheit (70-90%) auf Familienlandsitzen lebt, wie sie in der Anastasia-Buchreihe beschrieben sind. Das bedeutet NICHT, daß ich kritiklos alle Inhalte dieser Bücher als Glauben annehmen würde oder diese Bücher als Dogma oder Bibel ansehe. Wer so etwas von mir glaubt kennt mich nicht oder ist selber derart verbildet, daß man meint Bücher würden nur empfohlen, wenn man in ihnen ein Dogma sieht. Es ist nun mal so, daß ich die Anastasia-Buchreihe als die aktuell wirksamste Buchreihe wahrnehme, die das Bild aufzeigt, wie die Menschheit in der aktuellen Gesamtbevölkerung überleben und langfristig glücklich leben kann.

Nach längerer Betrachtung der Kritik, die dieser Buchreihe entgegen gebracht wurde, bin ich zur Überzeugung gekommen, das diese Kritiker zutiefst menschenverachtend und vom Todestrieb besessen sind und zwar egal wie „gesund“, „links“, „öko“, „gut“, „sozial“ etc. sie sich selbst sehen wollen. Siehe dazu auch diesen Blogeintrag: http://www.konstantin-kirsch.de/2019/02/der-todestrieb-des-sozialismus.html

Montag 2. März 2020

Coronavirus – Bedeutung, Auswirkungen, Vorsorge

Frank, Referent unseres Seminars, hat eine mittlerweile 50-seitige Dokumentation und Handlungsanleitung zur Corona-Virus-Pandemie und den Möglichkeiten des Selbstschutzes (Desinfektion, Schutzmassnahmen, Dekontamination u.v.a.m.) geschrieben. Sie steht kostenlos hier

SARS-CoV-2 & CoVid-19: Bedeutung, Auswirkungen, Vorsorgemöglichkeiten, Verhalten, Zukunftsaussichten

zum Herunterladen bereit.

Es ist Version 1, es fehlen noch einige Teile, die in den nächsten Tagen und, je nach aktuellem Anlass, Wochen und Monaten, ergänzt werden, z.B.:

Virologie und Infektiologie
Epidemiologie
Notfallvorsorge
Politische und wirtschaftliche Auswirkungen
Was kann, was sollte man tun?
Ausführliches Literaturverzeichnis mit hunderten Nachweisen

Daher sollten sich alle Interessierten diesen Link hier merken:

https://www.waldgartendorf.de/wegweiser/

Hier seht Ihr beim Link zum PDF auch immer die aktuelle Versionsnummer und deren Datum, aktuell z.B.

„Version 001, Stand 2020-03-01, derzeit 51 Seiten“

Inhaltsverzeichnis
1        WAS BEHANDELT DIESE AUSARBEITUNG?     4
1.1     WOMIT MAN VIREN (UND AUCH BAKTERIEN) GARANTIERT NICHT BEKÄMPFEN KANN          8
1.2     WAS GARANTIERT GEGEN INFEKTIONSKRANKHEITEN HILFT  10
1.3     DAS VIRUS, DEIN KÖRPER UND DU …   12
1.4     UND WENN ES DOCH PASSIERT IST?    15
1.5     EINE KLEINE SOZIOLOGIE DES CORONAVIRUS SARS-COV-2    20
2        DAS CORONA-VIRUS SARS-COV-2 UND SEINE AUSWIRKUNGEN        22
2.1     HUNDERTE MILLIONEN TOTE? WAS PASSIEREN KÖNNTE …   25
3        SCHUTZMASSNAHMEN GEGEN ANSTECKUNGEN    28
3.1     SOG. ‚HURDLE TECHNOLOGIES‘    28
3.1.1  Erster  und wichtigster  Schritt: Quarantäne          30
3.1.2  Notfallversorgung der Erkrankten      31
3.1.3  Unterrichtung und Separierung der Gesunden      31
3.1.4  Haustiere und anderes   32
3.1.4.1         Erregende Zinseszinsrechnung          32
3.1.4.1.1      Kommt Zeit, kommt Rat(t) …   33
3.1.4.1.2      Ausbreitungsrechnungen          36
3.1.5  Im Zweifel: Schutzhandschuhe!         39
3.1.6  Nichts unnötig anfassen! Auch nicht Dich selbst!  39
3.1.7  Husten und Niesen, lauter sprechen, als nötig und Tröpfeninfektionen        40
3.1.8  Der Sinn von Atemschutzmasken      41
3.1.8.1         Der Nies  oder Hust-Vorgang physikalisch betrachtet     41
3.1.8.2         Aerosole oder ‚in Luft gelöste‘ Teilchen       42
3.1.8.3         Typen von Atemschutzmasken und Mindestschutz        43
3.1.8.3.1      Behelfsmässige Atemschutzmasken aus Staubschutzmasken          44
3.1.8.3.2      Staubschutzmasken bakterizid und viruzid ausrüsten    44
3.1.9  Hand  und Flächendesinfektionsmittel selbst herstellen  46
3.1.9.1.1      Handdesinfektion   46
3.1.9.1.2      Flächendesinfektion mit Alkohol u.a. 48
3.1.9.1.3      Flächendesinfektion von Räumen und deren Böden, Wänden, Oberflächen         48
3.1.10          Luftreinhaltung      49
4        WEITERE KAPITEL       51

Montag 2. März 2020

Fest der guten Früchte: 4.-6. Sept. 2020

Mich erreicht eine Einladung: Vom 4.-6, September diesen Jahres gibt es im Ostharz ein „Fest der guten Früchte“.

Ich zitiere:

Lasst mich euch auf ein neues Fest
einladen, auf dem wir uns an den
guten Früchten erfreuen. Ein Fest
mit Musik und Tanz, Kinderlachen
und Frieden unter den Menschen.
Ein Fest, auf dem Visionen und
Taten eins werden, Altes mit Neuem.

Lasst uns ein Fest feiern, obwohl
uns die Krisen auf allen Ebenen
große Sorgen machen. Denn es gibt
Sie bereits, die Pioniere eines guten
Lebens im Einklang mit Mutter
Erde. Überall auf der Welt suchen
Menschen nach Lösungen und
machen sich auf dem Weg in eine
neue Gesellschaft.

Doch diesen Weg können wir nur gemeinsam gehen, ob nun als Ökodorf,
Gemeinschaft oder Familienlandsitzsiedlung.

Einladung als PDF Datei

Hinweis: Das Verbreiten der PDF Datei ist ausdrücklich erwünscht!

Veranstalter ist Felix: felixkrauss@posteo.de