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Montag 1. Juni 2020

hoher Boden schräg für Dadant Beute

Im Gespräch mit meinem Freund Bernhard Heuvel haben wir gefachsimpelt welche Art an Flugloch, bzw. Boden einer Bienenbeute günstig oder gar optimal ist. Er selbst, als Erwerbsimker mit mehreren hundert Bienenvölkern, ist mit seinen Bienen immer mal wieder am wandern. Dabei ist die Gefahr durch Überhitzung bei Aufregung groß. Deshalb hat er offene Gitterböden. Ich mag lieber geschlossene Böden, was auch günstig ist, weil dann die Bienen das Klima des Hohlraumes besser regulieren können. Mich störte schon lange das Sichern gegen Mäuse im Herbst.

Interessant sind die Beobachtungen des Bienenforschers T.D. Seeley, Text von Bernhard Heuvel:

In der Natur besiedeln die Bienen vor allem Baumhöhlen, die von einem Pilz ausgeformt wurden, der den Baum anfällt. Die oft zitierten Spechthöhlen sind überhaupt nicht geeignet, wegen eines zu geringen Volumens, wegen der zu großen Öffnung, die auch noch im oberen Drittel des Nestes liegt.

Der Pilz frißt sich von einem abgestorbenen Ast aus über den Astknoten in den Baum – das ergibt die typischen „Augenlöcher“, also mehr oder weniger kreisrunde Löcher im Auge eines Astknotens. Der Pilz steigt dann im Stamm des Baumes mit dem Saftstrom des Baumes nach oben – weswegen das Flugloch auch meistens im unteren Drittel des Stammes liegt.

Augenfällig ist, daß es nur einen Eingang gibt. In der heutigen Architektur wird vor allem quergelüftet, es gibt meist eine Zuluft und eine Abluft­öffnung. Der Bien aber kommt mit einer Öffnung aus – so wie wir Menschen unsere eigenen Lungen auch nur über einen Mund mit frischer Luft füllen und CO2 und Atemfeuchte abführen.
[…]
Und so ist es auch beim Bien. Die Wandstärke des hohlen Baumstammes beträgt nach den Untersuchungen von Professor Seeley meist 10 cm – so lang ist auch der Tunnel, der das Flugloch bildet. Auf dieser Strecke begegnen sich kalte und warme Luft und tauschen die Wärme.
Dabei bewegt sich die kalte Luft, weil sie schwerer ist, am Boden des Tunnels in Richtung Hohlraum – dort fällt sie zunächst einmal nach unten in den Absatz. In einen Raum eintretende Luftströme schmiegen sich zunächst einmal an der Wand entlang (Der sogenannte Coandă­Effekt). Die kalte  Luft fällt nach unten in den hohen Boden, den der Grund der Baumhöhle bildet. Von dort wird sie nach oben mitgerissen, wenn die warme Luft aus dem Flugloch strömt, dabei erwärmt sie sich langsam, steigt in die Wabengassen, erreicht die Spitze der Baumhöhle – wo der Honig ist, der durch und durch erwärmt ist und steigt langsam wieder ab, um schließlich aus dem Flugloch zu entweichen.

Dieses Schwerkraftsystem ist mehr oder weniger selbstregulierend. Das Flugloch drosselt den Lüftungsstrom. Drosselt es zu stark, strömt weniger kalte Luft nach, das Innere der Baumhöhle erwärmt sich stärker, es kommt zu einem vermehrten Auftrieb und damit wieder zu einem erhöhten Tausch der Luft. Der Bien atmet!

Ich habe das bei isolierten und eingepackten Bienenbeuten mit nur einem Flugloch im Winter erlebt: Es gab einen warmen Ausatemstoß, darauf folgte kalte, nach innen strö­mende Luft. […]

Wichtig ist, daß die Abmessungen der Drosselung mehr oder weniger die Temperatur innen stark beeinflußt und eine entscheidende Rolle bei der „Atmung“ des Biens spielt.

Das ganze System funktioniert natürlich nur, weil die Baumhöhle stark isoliert ist, wobei es nicht die Wandstärke aus 10 cm soliden Holz entscheidend ist, sondern, daß der Baum meist noch lebendig und damit Saft führend ist! Der lebende Baum hat eine gewisse Eigenwärme und Frostschutzreaktion. […]

Der Tunnel hat noch eine andere Funktion: er fungiert wie eine Art Windfang.

Übertragung auf den Bienenstock:
Wie lassen sich nun diese Erkenntnisse auf den Bienenstock übertragen? Eine Wandstärke von 10 cm – zumal Saft führend – lassen sich nicht realisieren. […]

Zitat aus: http://www.immenfreunde.de/docs/Stockluft.pdf

Hier ein Diagramm einer idealisierten Baumhöhle mit Bienennest:

Bildquelle: https://slideplayer.com/slide/3460675/12/images/35/Diagram+of+a+Natural+Honey+Bee+Nest.jpg

Gut sichtbar ist die Position des Fluglochs: deutlich höher als der Boden der Höhle. Bei ca. 10 cm Länge des Flugloches entspricht die Tiefe der Kaltluftsenke ca. 10-12 cm (also der Abstand Unterkante Flugloch bis tiefste Stelle am Boden der Höhle).

Bernhard kam auf die Idee eines Hochbodens mit Windfang und leicht geneigtem Anflugbrett. Bienen landen gerne auf leicht geneigten Flächen und können sogar an Überhängen landen. Hier ist eine (englische) Webseite auf der es um das Landeverhalten der Honigbiene geht:
https://jeb.biologists.org/content/213/2/262

Bernhard hat Böden mit schrägen Anflugbrettern gebaut für vier Dadantbeuten, die gemeinsam auf einer Palette stehen.
Hier ein Film dazu:

Bei einem stationären Stand würde Bernhard keinen Gitterboden wählen. Das Lüften kann damit nicht von den Bienen gesteuert werden. Ein Gitterboden ist quasi eine Dauer-Zwangslüftung.

Der im Video vorgestellte Boden funktioniert, jedoch würde er das schräge Brett eher noch deutlich schräger montieren.

Derzeit käufliche Beutenböden haben fast immer eine sogenannte Varroaschublade oder einen Varroaschieber.
Damit kann man nach einer Behandlung gegen die Milben gut zählen wieviele Milben herunter gefallen sind.
Nun, sicher kann man das machen. Aber man kann nur die Milben zählen, die nicht mehr auf den Bienen sitzen. Und man sieht nicht die Milben, die in der Brut sitzen. Eine nur gelegentliche Kontrolle ist wenige aussagekräftig. Man müsste eigentlich täglich zählen wieviele Milben herunter gefallen sind und auch das ist nur ein Teil der Wahrheit. Und insgesamt erscheint es besser die Gesundheit zu stärken, gleich zu Beginn, als die Beobachtung einer Krankheit zu verbessern.

Aus all den Überlegungen ist nun folgende Konstruktion entstanden:

Die Seitenbretter fehlen noch:

Unten im 45° Winkel ist ein 3-Kantholz eingeklebt um eine Kältebrücke zu verhindern:

Der Eingang ist ein Schlitz von 7 mm Tiefe und 150 mm Breite. Er ist nur im waagerechten Brett herausgesägt. Dies schafft man durch eine Tischkreissäge bei der das Sägeblatt exakt 7 mm herausschaut und man die 45° Schräge auf dem Sägetisch langsam! hin und her bewegt bis der Flugschlitz fertig ist.

Das 45° schräg montierte Brett ist komplett plan.

In der Montagereihenfolge wird zuerst das waagerechte Brett mit dem Flugschlitz an das schräge Brett geleimt (wasserfest!) und verschraubt. Dann wird das schräge Brett an den Boden geleimt / geschraubt, dann die Rückwand und dann die Seitenwände:

Blick von außen in den Windfang mit Schlitz am oberen Ende:

Die Bretter sind aus 3-Schicht-Fichtenholz, 19 mm stark mit folgenden Maßen:

Bodenbrett: 45,4 x 46,2 cm (eine Kante 45° abgeschrägt)
hinteres Brett: 12 x 46,2 cm
Schräge: 17 x 46,2 cm (eine Kante 45° abgeschrägt)
flaches Brett: 12 x 46,2 cm (eine Kante 45° abgeschrägt plus Aussparung auf der Schräge mit 7 mm  x 15 cm)
2 Seitenbretter: 12 x 50 cm

So sieht das dann im praktischen Einsatz aus:

Ein Bienenschwarm läuft in die Beute ein. Die Hauptmasse der Bienen ist schnell im „Windfang“. Der komplette Einzug durch den schmalen Schlitz dauert etwas:

Auffälliges Verhalten: Anfliegende Bienen landen meist auf der Schräge im Windfang. Die ausfliegenden Bienen laufen überkopf vom Schlitz bis nach vorne zur Kante und starten dann den Flug:

Die aufgesetzte Brutraumzarge ist im Maß ‚Dadant nach Beer‘ der Firma Bienen-Ruck und hat ein Außenmaß von 51,5 x 51,5 cm. Der Boden ist etwas kleiner und hat 50 x 50 cm. Beides wird noch lackiert. Genau gesagt wird ein baugleicher Boden und eine weitere Brutraumzarge lackiert. Nach dem Aushärten der Farbe wird das Bienenvolk dann umgesetzt wobei der Standort gleich bleibt. Die nicht lackierte Version ist nur im Einsatz weil unerwartet ein Schwarm auftauchte, der umgehend eine Wohnung brauchte. Idealerweise baut man Bienenwohnungen im Winter und ist dann im Frühjahr fertig vorbereitet. Der schräge Windfang ist mit einem großen Anflugbrett erweitert wobei die im Bild sichtbare Konstruktion aus mehrerern Brettern mir nicht so gut gefällt wegen den doch eher großen Abständen zwischen den einzelnen Brettern. Ich habe jetzt ein größeres Sperrholzbrett im Einsatz (das bis auf den Boden geht).

Wichtig ist, daß zwischen dem waagerechten Brett und der Unterseite der Rähmchen der beespace eingehalten wird (8 mm +/- 2 mm). Bei der Brutraumzarge von Bienen-Ruck ist dies gegeben. Diese Zarge wird derart auf den Boden gestellt, das die Rähmchen 90° gedreht zum Flugschlitz stehen (sogenannter Kaltbau). Somit können die Bienen von dem Schlitz direkt auf alle zentralen Waben des Brutnestes klettern. Sofern im Winter einige Bienen sterben und von den Waben herunter fallen (sogenannter Totenfall) stellt dies kein Problem dar, weil der hohen Boden viel Platz bietet bevor der Flugschlitz verstopft sein könnte. Wenn das Flugloch bodeneben (also ohne hohen Boden) angelegt kann Totenfall den Ausgang verstopfen. Dabei kann das Volk sterben (siehe auch hier Absatz 6 und 7).

Freitag 29. Mai 2020

Imkerschleier als funktionale Mund- und Nasenbedeckung

Seit knapp über einem Monat wurde die Maskenpflicht verkündet und seither tragen sehr viele Menschen OP-Masken, Handwerker-Staubschutzmasken, selbstgenähte Stoffmasken und anderes vor ihrem Gesicht. In Geschäften sehe ich es praktisch bei jedem (bis auf Mitarbeiter die hinter Plexiglaswänden arbeiten). Ich sah auch schon öfters Menschen, die mit solchen Masken Auto gefahren sind oder einfach nur spazieren gegangen sind.

Nun, ich habe gleich zu Beginn der Geschichte einen Blogeintrag geschrieben zur großen Maskerade:
http://www.konstantin-kirsch.de/2020/04/die-grosse-maskerade.html

Manch ein Blog-Leser mag sich gefragt haben, was ich selbst denn tun werde, wenn ich einkaufen gehe.

Nun, ich war in diesen Wochen unzählige Male in Geschäften (zumeist in Baumärkten..) und NIE trug ich eine OP-Maske oder ähnliches. Gleich zu Beginn habe ich die Verordnung gesucht und studiert und im Nachtrag vom 27.4. bei obigem Link zur Maskerade findet sich schon der Gedanke einen Imkerschleier zu tragen. Ich trug nun die ganzen Wochen über immer meinen Imkerschleier beim Betreten von Geschäften.

Interessanterweise hat sich vor zehn Tagen etwas in der hessischen Verordnung geändert. Genauer gesagt wurde ein Satz ergänzt.

Es können auch Gesichtsvisiere verwendet werden.

Hier findet sich die aktuelle hessische FAQ zum Thema:
https://soziales.hessen.de/gesundheit/infektionsschutz/corona-hessen/maskenpflicht-faq

Mit dem Begriff „Gesichtsvisiere“ dürften solche Artikel gemeint sein:

Bildquelle: https://www.ruhrsource.com/wp-content/uploads/2020/04/Ebene-6_web_mid-560×560.jpg

weitere Varianten: https://www.google.de/search?q=visier&source=lnms&tbm=isch

Interessant ist eine andere Variation, in der das Visier nicht oberhalb der Augen befestigt ist, sondern unterhalb des Mundes:


Anbieter: https://www.highlight-media-maskenshop.de/p/mund-nasenbedeckung

Im übrigen hat auch ein Forstschutzhelm ein „Visier“:

Ich wollte jedoch nicht extra Geld ausgeben, weder hochpreisig einmal für einen edlen Forstschutzhelm und erst recht nicht fortlaufend … ein 10er-Set OP-Masken sah ich unlängst für knappe 10 Euro. Und solch eine OP-Maske taugt gerade mal für 30 Minuten. Da liegen die Kosten für Masken schon bei 2 Euro die Stunde!

Der Imkerschleier

So ein Teil habe ich eh, ich trage diese Schutzkleidung beim Kontrollieren meiner Bienenvölker. Gut, es gibt Profi-Imker, die arbeiten ohne Schleier oder haben erst gar keinen und lassen sich halt stechen. So weit bin ich noch nicht. Andererseits auch praktisch: Ich habe schon länger einen Imkerschleier.

Diesen Schleier trug ich die vergangenen Wochen immer beim Einkaufen und werde damit wohl noch so lange in Geschäften zu sehen sein, wie die Maskenpflicht andauert:

Anbieter: https://www.imkereibedarf-bienenweber.de/epages/imkereibedarf.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/imkereibedarf/Products/10000

So ein Schleier kostet gerade mal 13,80 Euro (plus Versand) und ist bei sorgsamem Umgang eine Anschaffung fürs Leben.

Imkerschleier gibt es übrigens auch für Kinder:

Anbieter: https://www.imkereibedarf-bienenweber.de/epages/imkereibedarf.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/imkereibedarf/Products/10601

Für mich gibt es diese Pluspunkte beim Imkerschleier:

  • Der Imkerschleier erfüllt die Anforderung der Verordnung
  • Der Imkerschleier reduziert die Ansteckungsgefahr für mich und andere
  • Der Imkerschleier erschwert die Berührung der Gesichtshaut
  • Der Imkerschleier ermöglicht es ungezwungen zu atmen
  • Der Imkerschleier ist gut zu tragen bei heißem Wetter
  • Der Imkerschleier ist eine einmalige Anschaffung
  • Der Imkerschleier muss nicht desinfiziert werden (weil er trocken bleibt)
  • Der Imkerschleier ermöglicht Schwerhörigen die Lippen abzulesen
  • Der Imkerschleier macht Werbung für die Honigbiene

In den vergangenen Wochen hatte ich einzelne Gespräche dazu. In einer Apotheke wurde ich wüst angefahren, das das keine Schutzmaske sei und sie mich nicht bedienen dürften. Ich hatte die Verordnung ausgedruckt und wollte die faktische Lage darlegen, aber im deutlich zu spürenden geistig und emotionalen Gegenwind von 5 Mitarbeitern, die mich mit ihren Blicken am liebsten hochkant rausgeschmissen hätten habe ich ganz simpel den oberen Teil meines T-shirts über die Nase gezogen und gefragt: „Und dürfen Sie mich jetzt bedienen??“
Ich wollte eh nur eine Kleinigkeit auf die ich grundsätzlich auch hätte verzichten können. Nach diversen Besuchen in Geschäften, in denen der Schleier schweigend akzeptiert wurde, war ich schon überrascht über die heftige Reaktion in der Apotheke. Als mir die zwei gewünschten Artikel auf den Tresen gelegt wurden, gab es ein Päckchen Papiertaschentücher gratis dazu. Diese Packung habe ich umgehend zurück geschoben und gesagt: „Das brauche ich nicht, ich bin gesund“

In einer Backwarenabteilung eines Supermarktes sagte die Verkäuferin im freundlich aber bestimmten Ton: „Das geht aber nicht, das ist keine Schutzmaske“. Ich fragte zurück: „Haben Sie die Verordnung gelesen?“ Sie: „oh, nein“. Ich: „Ich schon, und das genügt den Anforderungen der Verordnung“. Und schon wurde ich bedient.

Sehr deutlich wurde es vor ca. 2 Wochen plötzlich bei einem Besuch eines Baumarktes, in dem ich schon locker zehn Mal mit dem Imkerschleier einkaufen war. Nie hatte es jemanden gestört. Doch dieses Mal kamen mehrere Verkäufer zu mir und wollten mir eine OP-Maske anbieten, die ich zu tragen hätte, weil der Imkerhut nicht gehen würde. Ich fragte zurück wer das denn entschieden hätte und in wenigen Minuten stand der Chef vor mir. Er hatte interessanterweise einen Schal oder eine Sturmhaube (genau konnte ich es nicht erkennen) und keine OP-Maske um. Auch er forderte mich auf und so zog ich einen vorbereiteten Zettel aus der Tasche auf dem ich die Verordnung gedruckt hatte. So merkte der Inhaber, daß ich mich durchaus mit dem Thema beschäftigt habe. Er erklärte mir, daß wenn jemand vom Ordungsamt oder Gesundheitsamt plötzlich da wäre und nur einen Kunden sieht ohne zulässige Maske, dann muss er 5000 Euro privat zahlen! Das er darauf keine Lust hat verstehe ich sehr. Er kopierte meinen Zettel, nahm meine Kontaktdaten auf und versprach mir, daß ich eine Nachricht bekomme, ob das denn mit dem Imkerschleier geht. Dann lies er mich weiter einkaufen (mit Schleier, ohne OP-Maske). Seither habe ich nichts mehr von dort gehört und ich war weitere Male dort im Haus und konnte einkaufen ohne angesprochen zu werden.

Vorgestern gab es dann den Höhepunkt der Ereignisse zum Thema: Ich war in einem Supermarkt gerade beim Bezahlen des Einkaufes und ein Bekannter von mir kam in den Laden. Er sah mich, war überrascht und sagte laut: „Das ist aber nicht erlaubt!“ Noch bevor ich etwas sagen konnte, antwortete der Kassierer: „Doch das ist erlaubt, das haben wir schriftlich“

Mein Bekannter war erstaunt, ich zeigte ihm noch meinen vorbereiteten Zettel und fragte den Verkäufer, was sie denn da für ein Schriftstück hätten. Er sagte: Nun, es steht geschrieben, daß es eine Mund- und Nasenbedeckung sein muss, bedeckt mit egal was. Und das ist bei Ihrem Imkerschleier ja gegeben.

*****

Nun habe ich meinen Zettel überarbeitet und stelle ihn als Datei hier in die Öffentlichkeit:
http://www.konstantin-kirsch.de/wp-content/uploads/2020/05/imkerschleier-als-mund-nasen-bedeckung.pdf

Mittwoch 27. Mai 2020

Nancy Holten channelt Anastasia

Nancy Holten ist im Wald und möchte sprechen über inneren Frieden … plötzlich ändert sich alles: Sie bekommt Kontakt zu Anastasia aus der Taiga und beginnt sie zu channeln.

Wichtige Anmerkung: Nancy spricht davon, daß Anastasia ein Kind hat, während in den Büchern steht, das Anastasia mit Vladimir zwei Kinder bekommen hat. Die Geschichte um das zweite Kind beginnt jedoch erst in Band 8.1.

In der Videobeschreibung hat Nancy folgenden Text geschrieben:

Während des Channelings hatte ich auch 2 Kinder im Kopf. Aber habe es nicht gesagt, da ich im Verstand nur von einer gelesen hatte. Das ist schade und zeigt, wieviel ich noch lernen darf.

Möglicherweise hat Nancy nicht die ganze Serie gelesen weil sie gleich beim Lesen von Band 1 gespürt hat um was es in der Essenz geht.
Ich finde ja so erstaunlich, daß mir (und anderen) schon mehrfach passiert ist, daß beim wiederholten Lesen der Buchserie die Aufmerksamkeit auf andere Textabschnitte fällt. Das geht soweit, daß ich  gelegentlich gar meinte, das dieser oder jener Absatz bisher in den Büchern nicht drin stand…

Dieser Kontakt, mit der Aussage, daß Anastasia echt ist und lebt, bestätigt die Aussage eines langjährigen Freundes, der oft in Russland ist und dort an einem Kraftplatz die Anastasia gesehen hat. Er hat auch mehrere Menschen getroffen, die sie kennen. Sie tut jedoch sicher gut daran, ihren Wohnort für sich zu behalten damit keine Journalisten auftauchen um zu sehen ob sie ‚echt‘ ist. Sie hat auch vermutlich besseres zu tun als sich mit diesen Leuten zu beschäftigen.

Hier sind im übrigen Interviews über die Anastasia-Bücher zu sehen und zu hören:

https://www.waldgartendorf.de/anastasia/

Die gesamte Dauer ist mehr als 10 Stunden. Es ist also wirklich möglich sich einen Eindruck von der Buchserie zu machen, bevor man die Bücher kauft:
https://www.waldgartendorf.de/shop/artikel/anastasia-buchserie-band-1-bis-10-index-zedernholz-zedernuesse/

 

Mittwoch 27. Mai 2020

neue Baumschule für Agroforst und Waldgärten

Heute bekam ich über zwei separate Rundmails eine Nachricht über eine neue Baumschule. Da mir das Angebot sehr gefällt mache ich gerne Werbung für dieses Unternehmen und kopiere den Großteil des Textes hier rein:

Wahrscheinlich haben manche von euch es bereits gesehen, aber wir wollten es nochmal in die Runde geben.

Janine Raabe, und ich Paul Müller, beschäftigen uns seit einigen Jahren mit Permakultur, Waldgärten, diversen Agroforstsystemen und der regenerativen Landwirtschaft allgemein.

Mit unserer Beratungsfirma The Forest Farmers (www.theforestfarmers.eu) beraten und begleiten wir Landwirte und Flächenbesitzer auf dem Weg zum essbaren, regenerativen (Agrar)ökosystem.

Seit einiger Zeit beliefern wir schon unsere eigenen Projekte mit hochwertigen Pflanzen und den benötigten Materialien.

Dieses Jahr haben wir entschieden unser umfangreiches Sortiment welches wir über die Jahre aufgebaut haben, auch anderen Projekten, Planern, Landwirten und Gartenbesitzern zur Verfügung zu stellen.

Daraus ist ackerbaum entstanden, mit der Vision viele Bäume auf den Acker, in den Garten und in die Stadt zurückzubringen. Unsere Vermehrungsbaumschule & Gärtnerei befindet sich momentan im Aufbau, zusammen mit unserem landwirtschaftlichen Betrieb in der Pfalz.

Pflanzen die wir (noch) nicht selber vermehren, beziehen wir von langjährigen Partnerbaumschulen und Gärtnereien aus Deutschland und den angrenzenden Ländern. Qualität ist uns dabei sehr wichtig.

Schaut euch gerne unsere website www.ackerbaum.de an, dort gibt es einen guten Eindruck unseres Sortiments. Zukünftig auch mit Webshop Funktion, bis dahin nehmen wir Bestellungen per email entgegen.

Neben Pflanzen gibt es bei uns Profi Werkzeuge, Umsetzungsmaterialien, Pilzsporen und lebende Pilzbrut, Sämereien und mehr. Ebenso PVC freie und hochwertige Bewässerungstechnik der Firma Rehau.

Aktuell haben wir einiges an Topfpflanzen (Beerenobst, Ölweiden, Indianerbanane, Honigbeere, Kiwibeere u.v.m) vorrätig, ebenso wie z.B acht tolle Sorten Artischocken und Kardone, 10 Sorten der vielversprechenden Oca Knolle und auch eine breite Auswahl an mehrjährigem Gemüse wie Taglilien, Hosta, Baum- und Seekohl…

Ab Juni gibt es bei uns auf Anfrage eine PDF Sortimentsliste für den Sommer. Ebenfalls findet man alle jetzt lieferbaren Pflanzen auf der Website.

[…]

Herzlichen Gruss aus der Nordpfalz!

Paul Müller, Janine Raabe

 

Samstag 23. Mai 2020

Webinar Aufbauende Landwirtschaft, Thema Wasser

In wenigen Wochen startet ein sehr interessantes und sehr wichtiges Webinar!

Zitat von der Webseite: https://www.webinar-aufbauende-landwirtschaft.de/

Die zunehmende Trockenheit zwingt uns dazu, landwirtschaftliche Methoden neu zu überdenken und alles zu tun, um Wasser in unseren Böden und der Vegetation zu speichern, und das gesamte System resilienter zu machen. Wie kann das gehen? Unsere Redner geben wertvolle Einblicke und Impulse aus eigener Erfahrung.

Bei der 3. Webinar-Reihe „Aufbauende Landwirtschaft“ teilen in 5 Webinaren à 90 Minuten 5 Praktiker (und Forschende) ihre Erfahrungen mit den Webinar-Teilnehmenden. Durch die Interaktionsmöglichkeit bekommen diese wiederum direkt ihre Fragen vom Praktiker beantwortet.

Die Webinar-Reihe beginnt am 18.06.2020, danach im wechselnden Rhythmus, immer donnerstags um 20 Uhr. Die Teilnahmegebühr beträgt nur 29,99 € für alle 5 Veranstaltungen dieser Reihe. Wer später dazu kommt, erhält automatisch Zugriff zu allen vorherigen Webinaren.

Samstag 23. Mai 2020

Pflanzen gegen die Angst

Gestern erhielt ich die neuste Ausgabe des Gartenbriefes der Baumschule Lubera.
https://www.lubera.com/de/about/gartenbrief.html

Da mir der Text lesenswert und passend zur aktuellen Lage erscheint, zitiere ich einen Teil daraus:

Angst.

Angst kann sehr wohl ein guter Lehrmeister sein – kurzfristig. Du weichst dem Hindernis, der Gefahr aus, du agierst und reagierst, du denkst in Szenarien und wählst laufend das Beste. Du lebst. Ein bisschen Angst gehört zum Leben.

Angst als Dauerzustand

Aber Angst als Dauerzustand? Irgendwie habe ich den Eindruck, dass wir atemlos von Angst zu Angst getrieben werden und uns auch treiben lassen. Die Welt und die Weltmeere ersaufen im Plastik. Dem Klima geht die Luft aus. Und nun lesen wir jeden Abend die neusten Corona Nachrichten, als wäre es die Heilige Schrift. Damit Sie mich richtig verstehen: An all diesen Mega-Ängsten ist was dran – aber wir kommen gar nicht dazu, sie einzuordnen, wir werden von ihnen regelrecht aufgefressen.

Interessant ist, dass die jeweils letzte Angst fast zu verschwinden scheint, wenn eine neue Mega-Angst auftaucht. Wer spricht noch vom Plastik? Wer jetzt zu einer Klimademonstration aufruft, setzt sich vor allem den Vorwurf aus, die Abstandsregeln und die Versammlungsverbote nicht einzuhalten. Ganz offensichtlich und auch verständlicherweise sind wir unfähig, mehrere Mega-Ängste gleichzeitig zu leben. Angst erfasst uns Menschen leider allzu schnell ganz und ausschliesslich. Angst macht Angst… macht mehr Angst. Wir verlernen, zu relativieren und einzuschätzen. Zwischen Angst und Panik ist nur ein kurzer Weg.

Die Angst vor den Pflanzen

Zur grassierenden Angstkultur gehören aber auch kleinere Ängste. Sie stehen sozusagen in Reserve und können jederzeit aufgeblasen und aufgeladen werden. Meine regelmässigen Leser haben es sicher schon erwartet, jetzt komme ich zur Angst…. vor den Pflanzen. Invasive ausländische und fremde Neophyten verdrängen die guten und gewohnten einheimischen Pflanzen, fressen sie fast schon auf, sie schreien um Hilfe, ihnen muss jetzt geholfen werden. Ein Vaterlandsverräter und eine Ignorantin, die da nicht mitmachen! Dieses sekundäre Angstthema – die Angst vor den Pflanzen – taucht regelmässig zur Sauregurkenzeit in den Medien auf, wohl damit uns die Angst auch in der Ferienzeit nicht ausgehen möge.

Die Fortsetzung dieses viel zu langen Editorials lesen Sie unten als ersten Artikel. Ich entschuldige mich natürlich in aller Form für die Länge und das Feuer. Und ich weiss, dass nicht alle Leser mit mir einverstanden sein werden. Das ist ja auch schon die halbe Miete, das fast erreichte Ziel: Dass wir nicht einverstanden sind! […]

Und noch eine kleine Unterbrecherwerbung, bevor es unten mit dem Angstartikel weitergeht: Das beste und naheliegendste Gegenmittel gegen die Angst haben wir noch unterschlagen: Pflanzen Sie – um Gottes willen – Pflanzen! Und ja, es darf auch Sommerflieder sein (aber das kommt dann weiter unten im Artikel…)

Gärtnern Sie weiter!

Herzliche Grüsse

Markus Kobelt

Mehr zum Thema hier:
https://www.lubera.com/de/gartenbuch/macht-sommerflieder-angst-p2154
und hier:
https://www.lubera.com/de/gartenbuch/die-angst-im-garten-p1

Und hier ist die Webseite zur Baumschule Lubera:
https://www.lubera.com/de/

Samstag 16. Mai 2020

Eine Predigt zum Thema Coronawahnsinn

Heute wurde ich auf eine besondere Predigt aufmerksam gemacht. Der Film hat den Titel:

Wie gehen wir als Christen mit dem Coronawahnsinn um?
Sprecher: Jakob Tscharntke

Ich habe jetzt nicht alle angesprochenen Details fachlich geprüft und leider werden während der Predigt Bilder und Diagramme gezeigt, die im Youtube-Film nicht gezeigt werden. Trotzdem finde ich die Predigt hörenswert:

*****

Hinweis: Nachdem Youtube diese Predigt sowie mehrere ReUploads löschte, habe ich herumgesucht und eine andere Plattform gefunden auf der das Video auch zu sehen ist: https://www.brighteon.com/
Dieser Anbieter steht für freie Rede. Nach meiner Beobachtung ist er bisher eher unbekannt, aber vielleicht eine passende Alternative zu Youtube.
Interessent ist auf jeden Fall, das Brighteon das Verhalten der User nicht aufzeichnet und userangepasste Werbung zeigt (wie Youtube es macht). Es gibt nur Werbung, die an den Inhalt des Filmes angepasst wird und unter dem Film angezeigt wird. Beim Vergrößern auf Bildschirmgröße ist bei mir die Werbung jedoch nicht zu sehen.

Samstag 16. Mai 2020

Madagaskar tritt aus der WHO aus

Das ist ja mal eine Überraschung: Laut Internetnachrichten hat der Präsident von Madagaskar entschieden, das sein Land aus der WHO austritt UND er hat den gleichen Schritt allen afrikanischen Staaten empfohlen. Na, wenn das Schule macht in Afrika, dann ändert sich was grundlegendes in der Welt. Madagaskar ist ein Inselstaat im Osten Afrikas mit knapp doppelter Landfläche wie Deutschland.

Zum Thema Corona haben sie angeblich einen Kräutertrunk, der helfen soll. Eine Zutat soll laut den Artikeln „Artemisia“ sei. Zu dieser Pflanzengattung gehören allerdings hunderte Arten. Ich vermute, daß die Pflanzenart „Artemisia annua“ genutzt wird. Diese Pflanze ist seit langem bekannt als Mittel gegen Malaria. Ich habe diese Pflanze schon vor Jahren selber angebaut und daraus einen Extrakt hergestellt. Der Trunk ist sehr bitter. Schon mehrfach hatte ich diesen Trunk genutzt als ich in den vergangenen Jahren mal einen Anflug von Schnupfen oder Grippe hatte. Mein Eindruck war, es hat gut getan.

Hier der englische Artikel mit dem WHO-Austritt:
http://www.celesylvupdates.com/news/the-president-of-madagascar-andry-rajoelina-has-called-on-all-african-nations-to-quit-the-world-health-organization-who/

Hier die Übersetzung:
https://www.metropolnews.info/mp461035/der-praesident-von-madagaskar-andry-rajoelina-hat-alle-afrikanischen-nationen-aufgefordert-aus-der-who-auszutreten

Samstag 16. Mai 2020

was hat Corona mit Anastasia zu tun?

Auf den ersten Blick mag diese Frage etwas seltsam anmuten. Jedoch ist mir in den vergangenen Wochen einiges an Zusammenhängen aufgefallen zwischen der Corona-Geschichte und den Anastasia-Büchern aus Russland:

Seit Corona machen sich mehr Menschen Gedanken über den Sinn des Lebens.
Seit Corona stellen sich mehr Menschen die Frage nach dem Glück im Leben.
Seit Corona lauschen mehr Menschen auf die Stimme ihres Herzens.
Seit Corona überlegen mehr Menschen wo und wie sie eigentlich leben wollen.
Seit Corona machen sich mehr Menschen Gedanken über die Art und Weise der Wirtschaft.
Seit Corona bevorzugen mehr Menschen regional herstellte Produkte.
Seit Corona haben mehr Menschen Interesse an einem Stück Garten.
Seit Corona beschäftigen sich mehr Menschen mit Vorratshaltung.
Seit Corona interessieren sich mehr Menschen für Selbstversorgung.
Seit Corona ist mehr Menschen bewusst, daß es nicht alles jederzeit zu kaufen gibt.
Seit Corona ist dass Thema Familie wieder von größerer Bedeutung.
Seit Corona sprechen mehr Menschen mit ihren direkten Nachbarn.
Seit Corona werden mehr Menschen kreativ.
Seit Corona gibt es mehr Hausunterricht.
Seit Corona gibt es mehr Hausgeburten.
Seit Corona beschäftigen sich mehr Menschen mit dem, was „systemrelevant“ ist.
Seit Corona stellen sich mehr Menschen die Frage, in was für einem System wir eigentlich leben.
Seit Corona werden mehr Menschen vorhandene Abhängigkeiten bewusst.
Seit Corona wird der Charakter eines Menschen deutlich sichtbar.
usw.

All dies sind Aspekte, die auch beim Lesen der Anastasia-Bücher auftauchen.

Passend ist auch, daß die Anastasia-Bücher sich weltweit ausgebreitet haben (wie Corona) und wer von den Inhalten der Büchern „infiziert“ wurde, für den ist nichts mehr wie vorher.

Auch haben die Massenmedien versucht gegen die Anastasia-Bücher zu kämpfen, aber diese Bücher breiten sich trotzdem weiter aus.

Es gibt aber noch mehr Auffälligkeiten: Im Oktober vor zwei Jahren besuchte der Autor der Anastasia-Bücher, Vladimir Megre, die Buchmesse in Frankfurt. In seinem Vortrag sprach er davon, daß Anastasia ihm vor vier Monaten (also Juni 2018) gesagt hatte, daß es in zwei Jahren keine Kriege mehr geben würde (also ab Juni 2020). Er sagte in seiner Rede, daß schon in eineinhalb Jahren es deutlich in diese Richtung geht.

Nun, Oktober 2018 plus eineinhalb Jahre ist April 2020, genau mitten im Corona Geschehen.

Als ich dem Vortrag lauschte, besser gesagt der Übersetzung, wunderte ich mich über diese Prophezeiung. Ich hörte auch sofort von Anwesenden, das die Übersetzerin einen Flüchtigkeitsfehler gemacht hatte, denn sie sprach von eineinhalb Monaten, während Herr Megre von eineinhalb Jahren sprach. Aber unabhängig davon hatte ich Schwierigkeiten mir vorzustellen, wie das denn laufen könnte, daß es keine Kriege mehr geben solle.

Wer die russische Sprache versteht, kann gerne mal die ersten 2 Minuten des Vortrages anhören und als Kommentar schreiben, was genau Herr Megre gesagt hatte bezüglich „keine Kriege mehr“:

Ich nahm mir seinerzeit vor die laufenden Geschehnisse zu beobachten und dann, eben nach eineinhalb bis zwei Jahren zu sehen, ob die Menschheit in eine Richtung geht, in der es keine Kriege mehr gibt.

Nun, genau das sehe ich aktuell: Die Corona-Geschichte betrifft alle Länder. Ich habe Kontakt zu Menschen in vielen Ländern, beispielsweise ist eine Freundin in Nepal, ein Freund in Kanada und mit meinem Schwager in Ghana habe ich schon telefoniert. Es mag regionale kleine Unterschiede geben was erlaubt ist und was eingeschränkt ist.

Ich bin jetzt geopolitisch nicht so bewandert um über aktuelle Kriegsgeschehen genau Auskunft zu geben. Jedoch spüre ich, daß mit der Corona-Geschichte die Zeit der Kriege vorbei sein wird. Ich sehe die Corona-Geschichte eher als den letzten Krieg, besser gesagt der letzte Weltkrieg. Mir erscheint es als ein Krieg um Information und Deutungshoheit.

Interessanterweise ist ein Virus mehr reine Information als ein Lebewesen. Die Formulierung „Krieg um Information“ ist daher von mir absichtlich gewählt.

Alleine der Kampf um den Begriff „Wissenschaft“ ist schon gigantisch. Da wurden in den Medien bei allem möglichen laufend das Attribut „wissenschaftlich“ verkündet obwohl es jedem Wissenschaftler klar war, das es sich nur um reine Propaganda handelte. Dann gab es in den vergangenen Jahren das Mädchen Greta, die bei all ihren Aktionen den Spruch „Unite behind science“ wiederholte, während sie wohl in keiner Weise versteht, was Wissenschaft eigentlich ist, denn es geht bei ihren Aktionen nur um Medienkampagnen, im weiteren Sinne nur um psychologische Manipulation der Massen. Die im Entstehen befindliche wissenschaftliche Ausarbeitung zum Thema Corona hingegen wurde bisher in den Massenmedien nicht behandelt. Vermutlich hängt es daran, daß Journalisten echte Wissenschaft nicht erkennen können, weil sie davon nichts verstehen (man erkennt nicht, was man nicht kennt, bzw. Dunning-Kruger-Effekt: Der Inkompetente erkennt nicht, daß er inkompetent ist).

Interessant ist für mich auch der Begriff „Corona“ = Krone. Es mag ja sein, daß der Begriff ganz simpel von der Form des Virus abgeleitet wurde. Für mich ist in dem Zusammenhang auffällig, das es den Begriff „Krone der Schöpfung“ gibt, womit die Menschheit gemeint ist. Und tatsächlich sehe ich die Menschheit als ‚Krone der Schöpfung‘, also als diejenigen, die die geistige und physische Macht, bzw. Machtoption haben. Die Fragen sind nur: Nutzen wir die Macht oder sind wir ohn-mächtig? Und zweitens: Nutzen wir die Macht für Zerstörung (Spaltung, Trennung, Vereinzelung) oder nutzen wir die Macht für gemeinsames Erschaffen (Entwicklung, Aufblühen, Liebe)?

Dienstag 12. Mai 2020

Corona: Alles nur ein globaler Fehlalarm?

Vor drei Tagen, am 9. Mai erschien auf der Webseite Tichys Einblick ein Artikel über ein Schreiben aus dem Bundesministerium des Inneren. In diesem Schreiben wird das Corona Geschehen als globaler Fehlalarm bezeichnet. Noch am selben Tag folgt ein zweiter Teil zum Thema. Am 10. Mai folgte Teil 3 zum Thema und heute am 12. Mai folgte Teil 4. Weitere Teile sind angekündigt.

Gerne lese ich die originalen Texte und nicht nur die Kommentare von Journalisten.
Nach einiger Webrecherche fand ich zwei Versionen des Schreibens:

Kurzfassung mit 93 Seiten:
https://www.ichbinanderermeinung.de/Dokument93.pdf

Langfassung des Auswertungsberichtes (187 Seiten):
https://hallo-meinung.de/Innenministerium_Bericht2_geschwaerzt.pdf
Unterschied, den ich sehen konnte zur Kurzfassung:
In der Langfassung ist die erste Seite neu: ein Anschreiben und es hat ab Seite 94 sehr viel mehr Anlagen.

Ich zitiere mal ein paar Zeilen aus dem Schreiben:

Die Feststellung einer besonderen Gefahrenlage setzt nicht zwingend voraus, dass ein Schaden bereits
eingetreten ist. Im Falle einer vermuteten Pandemie wird eine Abschätzung möglicher Schäden
vorgenommen, die ohne Schutzmaßnahmen voraussichtlich eintreten würden. […]

Schutzmaßnahmen können nicht beliebig präventiv eingesetzt werden, weil auch sie das Potential in sich
tragen, außergewöhnliche Schäden zu erzeugen. Es gibt in einer Pandemie also immer mindestens zwei
Gefahren, die das Krisenmanagement im Blick haben muss: gesundheitliche Schäden durch einen
Krankheitserreger, Kollateralschäden durch Nebenwirkungen der Schutzmaßnahmen oder (als Spezialfall)
einen Fehlalarm. […]

Ein immer in Kauf zu nehmender Kollateralschaden hat dann das beste Aufwand-Nutzen-Verhältnis, wenn
er nicht größer ist, als zur Erreichung eines Schutzziels mindestens erforderlich ist.
Er hat dann das maximal schlechteste Aufwand-Nutzen-Verhältnis, wenn sich die ursprüngliche Warnung
vor einem unbekannten Virus am Ende als übertrieben oder im Extremfall sogar als Fehlalarm herausstellt,
denn dann besteht der Gesamtschaden der Pandemie ausschließlich aus dem völlig zweckfreien
Kollateralschaden. […]

Einen regelkonformen Totalschaden für unser Land zu vermeiden ist
vielleicht möglich, derzeit erscheint das jedoch nur mittels kreativer Informationsstrategie derer möglich,
die in der Lage wären, einen praktikablen Ausweg zu ermitteln und zu organisieren.
Eigentlich müsste jetzt eine neue Krise festgestellt und ein Krisenmanagement eingerichtet werden, um
die Gefahren eines verautomatisierten und dadurch außer Kontrolle geratenen Pandemie-
Krisenmanagements zu bekämpfen. Das wäre sachgerecht. […]

Grundsätzlich könnten auch die großen elektronischen Massenmedien und die überregionalen
Leitmedien ein Korrektiv bilden. Dass dies faktisch nicht geschieht, muss zwei Überlegungen
provozieren: Die Rahmenbedingungen für Medien sind suboptimal, sie erschweren offenkundig
faktisch die ursprünglich beabsichtigte Meinungsvielfalt in unserem Lande. Die dabei eingetretene
relative Einheitlichkeit orientiert sich nicht etwa an oppositionellen Meinungen und Richtungen
(das könnte theoretisch indirekt einen leicht systemdestabilisierenden Effekt haben) sondern an
etablierten Politikrichtungen, insbesondere an den Intentionen von Regierungen (damit würden
bestehende Regierungen indirekt stabilisiert und gegenüber einer Opposition abgeschirmt, auch in
dem Fall, dass sich ein konkretes Regierungshandeln z.B. aufgrund eines sachlichen Irrtums gegen
die existenziellen Interessen des Landes richtet). Die Leitmedien und vor allem die öffentlich
Rechtlichen scheinen sich offenbar überwiegend als Überträger der als gemeinsam angesehenen
Grundpositionierungen der dominierenden politischen Richtung auf die Bevölkerung zu sehen. […]

Insofern finde ich beim schnellen Überfliegen des Textes einiges, dem ich zustimmen kann. Auch ich kritisiere den Umgang mit der Corona-Herausforderung durch die Regierung. Ich betrachtete schon im Verlauf des Januars 2020 die Entwicklung in Wuhan und bestellte am 17.1. über ebay eine kleine Anzahl FFP3 Masken, die damals nur 1,64 Euro das Stück kosteten und kurz danach auch eintrafen. Als Handwerker kann ich solche Masken eh irgendwann gebrauchen, dachte ich, und wenn die Regierung die Grenzen nicht sofort dicht macht, werde ich sie womöglich auch gegen Viren brauchen.

Garantiert haben Mitarbeiter der Regierung, zumindest der Geheimdienst, weit früher von der anrollenden gesundheitlichen Gefahrenlage gewusst als ich. Und es wäre seinerzeit ein leichtes gewesen, vorsichtshalber den Notstand auszurufen, die Grenzen zu schließen (Land, Wasser und Luft) und alle Einreisenden unter strickte und überwachte 2 Wochen Quarantäne zu setzen. Das gesamte Land hätte praktisch nichts gemerkt. Die gesamte Wirtschaft wäre am Laufen geblieben, alle Großveranstaltungen von Konzerten bis zu Fussballspielen und Oktoberfest wären gelaufen wie sonst auch. Die um 2 Wochen verzögerte Einreise von gesunden Menschen wäre den wenigsten aufgefallen und die Therapie von erkrankten Einreisewilligen hätte das Gesundheitssystem sicher verkraftet.

Sehr interessant ist in diesem Zusammenhang auch die Ausarbeitung von Frank McCormack „Mein persönlicher Pandemieplan“, Punkt 5.1.2 im kostenlos herunter zu ladenden Handbuch zu CoVid-19: https://waldgartendorf.de/wegweiser

Ich zitiere:

Was ich also gemacht hätte: ich hätte die Lage erklärt, dass also eine Infektion in den nächsten zwei Jahren ziemlich unausweichlich ist. Das kapiert jeder. Dass, wenn die Ausbreitungsgeschwindigkeit nicht gebremst wird, mit hunderttausenden Toten deshalb zu rechnen sei, weil man auf dem Höhepunkt nur noch für weniger Menschen Intensiv-pflege bereitstellen und diese beatmen können werde, als nötig, dass zudem bei den dann erforderlichen Zwangsmassnahmen wirtschaftliche Schäden drohten, die nur mit den Nachwirkungen eines Krieges vergleichbar seien, und dass zudem die eigenen Eltern und Grosseltern nur sicher gerettet werden könnten, wenn jeder Jüngere und Gesunde bereits immun sei, bevor es sie erwischen könnte. Jeder versteht das!

Dann hätte ich nach Freiwilligen gesucht. Wo findet man die? Zuallerst beim Militär, den Geheimdiensten, den Polizeikräften und der Feuerwehr; zu deren Beruf gehört es ohnehin, sich im Dienst für ein höheres Gut aufzuopfern. Danach wäre aber kein Halten mehr, es wären viel mehr Freiwillige zusammengekommen […]

[Die Freiwilligen hätte man unter kontrollierten Bedingungen infiziert (nicht mit Impfstoff geimpft). Die meisten wären danach immun geworden. Wenige wären krank geworden und umgehend optimal behandelt worden. Nach der Genesung wären auch jene immun geworden. – ausführliche Beschreibung bitte im verlinkten Handbuch nachlesen!]

Das hätte man anfänglich mit 1.000, dann schnell 10.000, dann 14 Tage später mit 100.000 machen können, bevorzugt gemischt aus den genannten Gruppen, also auch Krankenpfleger, Ärzte usw. […]

So, bereits vor bis zu zwei Monaten hätten viele Ärzte und Hilfskräfte zur Verfügung gestanden, die gar keine Masken (deswegen) mehr bräuchten, es wäre also auch zu keinen oder geringeren Engpässen bei der Schutzausrüstung gekommen, usw.
Stück für Stück hätte man in rasender Geschwindigkeit Erfahrung gesammelt, welches die unschädliche Virenlast wäre, die bei Gesunden zu keinen überschiessenden Symp-tomen (Zytokinsturm etwa) führte, gleichzeitig aber zu einer Vollimmunität geführt hätte (nochmal: ein Restrisiko besteht immer und muss durch Entschädigung -grosszügige Entschädigung- von der Gemeinschaft getragen werden – aber diese Menschen zählen doch ohnehin zu den Risikogruppen, die aufgrund ihres Berufes irgendwann infiziert worden wären – und zwar ungeplant und zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt!).
Das hätte man Schritt für Schritt auf soviele Menschen ausgeweitet, wie sich freiwillig zur Verfügung gestellt hätten. Das wären erstaunlich viele gewesen. […]

Das wäre wie beim Ersten Weltkrieg, wo sie Freiwillige abweisen mussten, die untauglich waren, aber dennoch mittun wollten! Genauso wird es auch hier ‚Untaug-liche‘ geben, die es vor sich selbst zu schützen gälte. Aber Millionen Geeignete wären übrig geblieben, jetzt bereits immun (Anfang März 2020) und nicht mehr gefährdet. Sie könnten alte Menschen zuhause versorgen helfen usw., denn letztere müsste man sicher noch längere Zeit vor der Ausbreitung schützen. Aber das öffentliche und Wirtschaftsleben hätten nahezu unbeeinträchtigt weitergehen können. […]

Vollständigen Pandemieplan von Frank McCormack bitte hier lesen: https://waldgartendorf.de/wegweiser

Doch so wurde nicht gehandelt. Die Frage ist warum? Beziehungsweise: Warum wurde durch die Regierung ERST Mitte März, also 7 Wochen!! nach meiner individuellen Entscheidung sowie nach der Erstveröffentlichung des Handbuches von Frank McCormack konsequent durchgegriffen und dann noch auf eine Art und Weise, die die Wirtschaft und das öffentliche Leben nahezu ausschaltete?

Sind in der Regierung nur inkompetente Laien, war das gar ein absichtlich böswilliges Verhalten zum Schaden der Bevölkerung oder waren es gänzlich andere Gründe?

Ganz abstrus wird es nun, in dem das Bundesminsterium des Inneren nach dem bekannt werden des „Fehlalarm-Textes“ versucht das Schreiben als die private Meinung eines Einzelnen darzustellen. Selbstverständlich wird eine private Meinung immer in knapp 200 Seiten kund getan (Satire).

Und jetzt wird es noch skurriler, indem gestern ein Schreiben auftauchte von den externen Experten, die angeblich dem Mitarbeiter des BMI beratend zur Seite standen:
https://impfen-nein-danke.de/u/pm-der-externen-experten-des-bmi-corona-papiers.pdf

Prof. Dr. Sucharit Bhakdi, Universitätsprofessor für Medizinische Mikrobiologie (im Ruhestand) Universität Mainz

Dr. med. Gunter Frank, Arzt für Allgemeinmedizin, Mitglied der ständigen Leitlinienkommission der Deutschen Gesellschaft für Familienmedizin und Allgemeinmedizin (DEGAM), Heidelberg

Prof. Dr. phil. Dr. rer. pol. Dipl.-Soz. Dr. Gunnar Heinsohn, Emeritus der Sozialwissenschaften der Universität Bremen

Prof. Dr. Stefan W. Hockertz, tpi consult GmbH, ehem. Direktor des Instituts für Experimentelle Pharmakologie und Toxikologie am Universitätskrankenhaus Eppendorf

Prof. Dr. Karina Reiß, Department of Dermatology and Allergology University Hospital SchleswigHolstein

Prof. Dr. Peter Schirmacher, Professor der Pathologie, Heidelberg, Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen, Stellv. Curriculumsdirektor der Medizinischen Universität Wien Abteilung für Allgemeinmedizin und Familienmedizin, Vorsitzender des Deutschen Netzwerks Evidenzbasierte Medizin (DNEbM)

Dr. med. Til Uebel, Niedergelassener Hausarzt, Facharzt für Allgemeinmedizin, Diabetologie, Notfallmedizin, Lehrarzt des Institutes für Allgemeinmedizin der Universität Würzburg, akademische Lehrpraxis der Universität Heidelberg

Prof. Dr. Dr. phil. Harald Walach, Prof. Med. Universität Poznan, Abt. Pädiatrische Gastroenterologie, Gastprof. Universität Witten-Herdecke, Abt. Psychologie

Zum einen passt das ganz und gar nicht zu „private Meinung eines Einzelnen“, denn mir erscheint es nicht glaubhaft, daß ein einzelner für die Zusammenstellung seiner Privatmeinung derart viele Akademiker zur Mitarbeit einlädt.

Sehr verwunderlich ist allerdings genau diese Liste. Warum wurden ausgerechnet diese Akademiker zu einer Stellungnahme eingeladen? Es wirkt nicht wirklich wie eine ausgewogene Zusammenstellung von Fachleuten. Und wieso wurde das Schreiben über ‚Tichys Einblick‘ geleakt (eine auch nicht wirklich neutrale Seite)? Dadurch werden sich nämlich leicht diejenigen bestätigt fühlen, die z.B. bisher schon alle Aussagen von Herrn Bhakdi kritiklos glaubten (Bestätigungsfehler).

Ich habe die knapp 200 Seiten noch nicht komplett gelesen, ich habe auch eigentlich etwas anderes zu tun.
Mein Bauchgefühl sagt mir: Mit diesem Leak stimmt etwas nicht. Ich nehme da ein ganz besonderes „Gschmäckle“ wahr. Dafür habe ich (noch) keine Beweise, aber es riecht für mich nach strategischer Absicht ähnlich einem Falseflag-Angriff. Eventuell ist es eine Falle. Beispielsweise könnten so leichtgläubige Regierungsgegner (die allerdings sonst nie der Regierung trauen), jetzt diesem „Fehlalarm-Schreiben“ glauben und fortan alle eigenen Schutzmaßnahmen einstellen, wie Abstand, Hygiene, Schutzmaske etc. und sich dadurch womöglich infizieren, erkranken und sterben.

Mein Rat:
Ruhe bewahren. Keine Panik.
Abwarten, Tee trinken, Natur genießen und ins eigene Herz spüren.

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Nachtrag 1: Interview mit Dr. med. Gunter Frank: https://youtu.be/YYCbXBQwhtE

Nachtrag 2: Mittlerweile habe ich eine andere Version der Langfassung gefunden mit 192 Seiten.