Fragen an Konstantin

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Freitag 20. Juli 2018

Atommüll-Endlager in jedem Garten!

In Frankreich, im Dorf Bure, tobt der Kampf um ein geplantes Endlager für Atommüll. Ein paar Jahrzehnte Nutzung der Atomkraft und 100.000 Jahre Lagerung des Mülls, womöglich unter bezahlter Überwachung? Wenn man Lohn und Lohnnebenkosten von 100.000 Jahren Überwachung einrechnet in die Wirtschaftlichkeitsberechnung von AKWs, dann ist das mit Sicherheit der teuerste Strom aller Zeiten…

Nun denn, die Menschheit hat nun mal die Büchse der Pandora geöffnet und ringt seither daran, sie wieder zu verschließen. Dummerweise ist sie dabei süchtig und abhängig geworden von jede Menge elektrisch betriebenem Firlefanz.

Interessant ist in dem Zusammenhang, dass eine an dem Endlagerprojekt beteiligte französische Firma Ingérop angeblich firmeninterne Daten nicht sicher verwahren konnte. Diese wurden angeblich ausspioniert durch Phishing mails, angeblich veröffentlicht und es gab eine Razzia mit gewaltsamen Türöffnungen im Rechenzentrum. Betroffen ist der Wissenschaftsladen in Dortmund. Ich habe keine Ahnung, was wirklich vorgefallen ist, deshalb habe ich mehrfach das Wort „angeblich“ geschrieben. Jedoch ist einiges auf der Webseite des Wissenschaftsladens zu lesen:
https://www.wissenschaftsladen-dortmund.de/2018/07/11/bure-ist-ueberall-jetzt-auch-in-dortmund/#more-852

Was tun mit dem Müll, der schon da ist und mit dem, der noch kommen wird? Große zentral organisierte Strukturen, wie Staaten, tendieren anscheinend auch zu zentralen Lösungsansätzen. Dummerweise ist jedoch bekannt, dass gerade die Konzentration von Atommüll erst so richtig Probleme verursacht. Im stärksten Fall der Konzentration ergibt sich sogar eine Atombombe!

Dezentralität wäre ein Ansatz. Doch wer wagt dies auszusprechen? Bisher ist mir nur bekannt, das dies in den Anastasia-Büchern beschrieben ist:

Band 6, Seite 67

„Welche Erfindung brauchen die Menschen am allermeisten, Papa?“
„Welche? Ja, viele. Die Energiekrise, zum Beispiel, beginnt in vielen Regionen. Die Elektroenergie reicht nicht aus. Atomkraftwerke will man nicht bauen: Sie sind gefährlich, weil sie explodieren. Aber ohne sie kommt man nicht aus.“
„Atomare Energie? Deren Strahlung Menschen und Pflanzen tötet?“
„Weißt du von der Strahlung?“
„Ja, sie ist doch überall. Das ist Energie. Sie ist gut. Sie ist notwendig. Nur darf sie nicht in großen Mengen an einem Ort gesammelt werden. Mein Großvater hat mich gelehrt, die Strahlung zu lenken. Nur darf man davon nicht erzählen, da einige Menschen die gute Strahlung in Waffen verwandeln, um andere zu töten.“
„Ja, sag lieber nichts. Es sieht so aus, als ob du tatsächlich etwas erfinden kannst und für dein Mädchen viel Geld erarbeiten kannst.“
„Wahrscheinlich schaffe ich das. Aber Geld macht den Menschen nicht glücklich.“
„Was macht deiner Meinung nach einen Menschen glücklich?“
„Der Raum, den er selbst schafft.“

Band 8.1, Seite 17

„Versteh doch, Papa, Opa hat mir gesagt, dass allein die Aufbewahrungsorte für Atommüll eine große Gefahr bedeuten. Nach der Wahrscheinlichkeitstheorie können sie in ihrer Umgebung großen Schaden für Land und Leute anrichten ­ sogar auf dem ganzen Planeten.“
„Gut, aber was hat das mit dir zu tun?“
„Wenn die Menschen denken, das Problem sei gelöst, die Gefahr aber noch immer besteht, dann haben sie sich geirrt.“
“Na und?”
“Opa hat gesagt, ich soll die richtige Lösung finden.”
“Und? Hast du sie gefunden?”
“Ja, Papa, gerade eben.”
Es war schon seltsam. Hier stand mein Sohn vor mir, gerade mal neun Jahre alt, und sprach in ruhigem, überzeugtem Ton über die sichere Aufbewahrung von nuklearem Abfall. Dabei hatte er noch nicht einmal eine Schule besucht, ganz zu schweigen davon, dass er eine Ausbildung in Kernphysik absolviert hätte. Ohne eine tatsächliche Lösung zu diesem Problem von ihm zu erwarten, sondern einfach um das Gespräch weiterzuführen, fragte ich ihn:
“Und was ist dir konkret zu diesem unlösbaren Problem eingefallen?”
“Es gibt mehrere Möglichkeiten, aber die effektivste Lösung ist die der Dezentralisierung.”
“Wie bitte? Dezentralisierung wovon?”
“Von den Abfällen, Papa.”
“Wie meinst du das?”
“Ich habe erkannt, dass diese Strahlung in kleiner Dosis überhaupt nicht gefährlich ist, Papa. In geringer Menge ist sie in allem enthalten: in uns selbst, in den Pflanzen, im Wasser, in den Wolken. Wenn sie aber an einer Stelle in hoher Konzentration auftritt, dann besteht eine echte Gefahr. In den Atommülllagern, von denen mir Opa erzählte, wird zu viel radioaktives Material an einem Ort aufbewahrt.”
“Nun, das ist allgemein bekannt. Deshalb wird ja der Atommüll in eigens dafür errichteten Lagern aufbewahrt, die sorgfältig vor Terroristen geschützt werden. Jedes dieser Lager wird von speziell ausgebildetem Personal überwacht, um die Einhaltung der Aufbewahrungsvorschriften zu gewährleisten.”
“Das schon, Papa, aber es ist trotzdem gefährlich. Nicht nur gefährlich, Katastrophen sind sogar unvermeidlich. Und der Grund dafür ist, dass irgendjemandem eine schlechte Lösung eingefallen ist, die dann den Menschen aufgezwungen wurde.”
„Mein Sohn, mit diesem Problem haben sich wissenschaftliche Institute beschäftigt, an denen große Gelehrte arbeiten. Du kennst diese Leute nicht und hast auch von dem Wissensgebiet selbst keine Ahnung. Also kannst du dir auch kein Urteil über die Lösung des Problems erlauben. Das alles ist Sache der modernen Wissenschaft.“
„Aber was kommt dabei heraus, Papa? Es sind doch gerade die Schlussfolgerungen der modernen Wissenschaft, die für die Menschheit eine so große Gefahr darstellen. Ich gehe freilich nicht zur Schule und kenne mich auch nicht in den Wissensgebieten aus, von denen du sprichst, aber …“
Er schwieg und senkte den Kopf.
„Aber was? Wieso sprichst du nicht weiter?“
„Ich will nicht zu einer solchen Schule gehen und auch nicht die Art von Wissenschaft erlernen, die du meinst.“
„Warum nicht?“
„Weil solche Wissenschaft zu Katastrophen führt.“
“Aber andere Arten von Wissenschaft gibt es doch nicht!”
“Doch. Mama sagt immer: ‘Man muss die Realität allein mit seiner eigenen Seele begreifen.’ Ich weiß, dass sie damit Recht hat, und will mich danach richten. Deshalb lerne ich lieber für mich selbst. Ich weiß noch nicht, wie ich das besser ausdrücken kann.”
“Erstaunlich, wie sehr er auf seinen Überzeugungen beharrt!”, dachte ich und fragte: “Wie groß ist denn deiner Meinung nach die Wahrscheinlichkeit, dass eine solche Katastrophe eintritt?”
“Hundert Prozent.”
“Bist du dir da sicher?”
“Die Wahrscheinlichkeitstheorie und die Tatsache, dass viele zu passiv sind gegen unheilvolles Denken sagen mir, dass die Katastrophe kommen muss. Den Bau der großen Atommülllager kann man mit dem Bau großer Bomben vergleichen.”
“Dann wirkt dein Denken wohl dem destruktiven Denken entgegen?”
“Ja, ich habe meine Gedanken in den Kosmos entsandt, und sie werden sich durchsetzen.”
“Und was haben deine Gedanken konkret zur sicheren Aufbewahrung des Atommülls beigetragen?”
“Ich denke, all der Atommüll, der in den großen Lagern in hoher Konzentration gespeichert wird, muss aufgeteilt werden.”
“Aufgeteilt – meinst du in Tausende und Millionen kleiner Teilchen?”
“Ja, Papa.”
“Wie einfach! Aber die wesentliche Frage bleibt – wo sollen all diese Teilchen gelagert werden?”
“Auf den Familienlandsitzen, Papa.”
Zuerst konnte ich kaum glauben, was ich da soeben gehört hatte, und wusste nichts zu entgegnen. Dann schrie ich fast zurück: “Du phantasierst! Der Fieberwahn muss dich gepackt haben, Wolodja!”
Nachdem ich mich etwas gefasst hatte, fügte ich hinzu: “Natürlich lässt sich eine globale Katastrophe vermeiden, indem man die nuklearen Abfälle auf verschiedene Lager aufteilt. Dafür werden aber Millionen von Familien, die auf ihren Landsitzen leben, in Lebensgefahr gebracht. Und alle Leute wollen doch in einer ökologisch reinen Umgebung wohnen.”
“Ja, das stimmt, Papa. Nur gibt es auf der ganzen Welt fast keine solchen ökologisch reinen Orte mehr.”
“Und wie wäre es mit der Taiga hier?”
“Die Gegend hier ist verhältnismäßig rein, aber auch nicht ideal. Ideale Gegenden gibt es nicht mehr. Die Wolken bringen aus allen Himmelsrichtungen sauren Regen mit. Die Gräser, Bäume und Büsche kommen bisher noch einigermaßen mit der Verschmutzung zurecht, aber die unreinen Orte dieser Welt werden mit jedem Tag größer und noch unreiner. Deshalb ist es jetzt wichtig, nicht vor dem Schmutz davonzulaufen, sondern etwas gegen ihn zu unternehmen. Mama sagt: ‘Wir selber müssen reine Orte schaffen.’
Aus der großen Menge möglicher Varianten hat mein Geist die einzig praktische Lösung herausgesucht. Meine Idee ist, den Müll nicht zentral zu lagern, sondern in kleinen Portionen auf den Familienlandsitzen zu verteilen. Diese kleinen Partikel müssen gezähmt werden, damit sie fürs Leben Nutzen bringen. Für das Leben auf Erden erscheint mir diese Lösung jedenfalls noch am sichersten.”
“Und wo dort? In der Vorratskammer? Im Safe? Oder vielleicht eingekapselt im Keller? Hat deine grandiose Idee eine Antwort darauf?”
“Die Kapseln müssen unter der Erde vergraben werden, in mindestens neun Metern Tiefe.”
Dieser Vorschlag meines Sohnes erschien mir zunächst schier unglaublich. Doch je länger ich darüber nachdachte, desto mehr neigte ich dazu, ein Körnchen Rationalität darin zu entdecken. Zumindest könnte man durch eine solche Aufbewahrung von nuklearem Abfall auf jeden Fall eine Megakatastrophe verhindern.

Konkrete Rechnung: Das Atommüll-Endlager in Bure soll laut Wikipedia gebaut werden für 130.000 m³ mittel- sowie 8.000 m³ hochradioaktiven Abfall. Bei 7 Menschen pro Familienlandsitz kämen wir für Frankreich auf ca. 10 Millionen Landsitze mit je 1 Hektar Fläche. Insgesamt wären das ca. 1/6 der Landfläche von Frankreich – 5/6 wären dann menschenleer. Wenn wir Das Atommüll-Lagervolumen pro Familienlandsitz berechnen kommen wir auf 13 Liter mittel- und 0,8 Liter hochradioaktiven Abfall. Dies wäre, allein vom Volumen her, sehr leicht mit Hilfe einer Bohrung auf neun Meter Tiefe oder mehr zu versenken.

Sicher müssten viele Details vorab geklärt werden, aber dass muss ja auch bei Planungen zu zentralen Anlagen geschehen.

Ganz besonders interessant ist in diesem Zusammenhang Aussagen von Walter Russel, dass radioaktives Material, sicher verwahrt im Untergrund, förderlich sei für die Entstehung von Wasser und Humus!

Zitat aus: https://www.zeitenschrift.com/artikel/kern-energie-der-fluch-der-atomspaltung

Durch die Energie, die sie abstrahlen, wandeln sie die Gesteine zu Wasser und Humus um. So sagt Russell denn auch, Wasser und Humus, der Nährstoff allen Lebens, sei nichts anderes als zerfallenes Gestein. Radioaktive Metalle erzeugen also durch ihr Sterben neues Leben. Auch das ist ein Naturgesetz: Jeder lebende Körper, der stirbt und zur Erde zurückkehrt, erfüllt diese mit neuem Leben.

Wäre es demnach womöglich das Beste für ein stabiles Klima und für den Humusgehalt des Bodens, wenn unter jedem 1-Hektar-Familienlandsitz ein Mini-Endlager von Atommüll eingerichtet wird?

Freitag 20. Juli 2018

Plant Paradox von Dr. Gundry in deutscher Übersetzung

Mit deutlicher Verzögerung habe ich mitbekommen, dass das von mir wertgeschätzte Buch „Plant Paradox“ von Dr. Steven Gundry seit ein paar Monaten in deutscher Übersetzung vorliegt. Diese Verzögerung liegt vermutlich an dem Titel, dewr nun gar nichts mit dem Original zu tun hat und die Aussagen des Buches in keiner Weise wiederspiegelt.

Anstatt „Das Pflanzen-Paradox“, lautet der Titel nun: „Böses Gemüse

Wie kommt der BELTZ-Verlag auf so einen unpassenden und de fakto FALSCHEN Titel??? Ist mir völlig unverständlich.

Ich zitiere aus dem deutschen Buch Seite 10:

Das LFE-Programm [LFE=lektinfreie Ernährung] basiert auf einer Fülle verschiedener Gemüse, einer begrenzten Anzahl hochwertiger Proteinlieferanten, einigen Obstarten (ausschließlich während der jeweiligen Reifezeit), Nüssen und bestimmten Milchprodukten und Ölsorten.

Gleich an erster Stelle steht Gemüse auf der empfohlenen Liste von Gundry! Der Autor empfiehlt sogar Gemüse als Ernährungsbasis!

Außerdem können Pflanzen nicht böse sein. Rein philosophisch ist das unmöglich. Oder ist ein Knollenblätterpilz „böse“? Nein! der Knollenblätterpilz ist einfach wie er ist. Er gehört zum großen Sein der Schöpfung dazu genau so wie er ist. Er taugt nicht als Nahrung, weil er Eigenschaften hat, die mindestens krank machen, zumeist jedoch tödlich wirken. Trotzdem ist er nicht böse! Viele Giftpflanzen können außerdem als Heilpflanzen dienen.

Das Buch habe ich trotzdem bestellt, um zu sehen, ob inhaltlich auch schwerste Übersetzungsfehler enthalten sind.

Kam die Entscheidung des Verlages nur deswegen zustande, weil sie einen reißerischen Titel suchten? Auffallen um jeden Preis? Warum nicht gleich halbnackte Frauen auf das Tittenbild – äh Titelbild? Soll ja angeblich auch eine Methode sein um aufzufallen! Oder hat der Verlag weise gehandelt, weil durch diesen peinlichen und falschen Titel, die Chance besteht, dass die fachliche Heftigkeit des Inhaltes verkannt wird und das Buch etwas länger frei verkäuflich bleibt, bevor es durch Pharma und Co verboten wird?

Hier noch der Link zu meinem ausführlichen Artikel über die Ernährungsweise „Gundry-Style“:
http://www.konstantin-kirsch.de/gundry-style

Mittwoch 18. Juli 2018

Klimawandel durch Windkraftanlagen?

Aktuell erleben wir hier in Nordosthessen eine heftige Dürre. Seit 6 Monaten regnete es deutlich weniger als im 30 jährigen Mittel!

Hier ein Screenshot von dieser Seite (Eisenach liegt relativ nah zu uns):
https://www.wetterkontor.de/de/wetter/deutschland/monatswerte-station.asp?id=10540

Bezüglich den seit April überdurchschnittlich höheren Temperaturen ist unklar, was zuerst eintraf: Weil es wärmer war, regnete es weniger? Oder weil es weniger regnete, war es wärmer?

Auch in vergangenen Jahren gab es mehrfach längere auffällige Trockenperioden (z.B. 2015+2016, kann man auf der verlinkten Seite selbst nachsehen).

In der Überlegung, was denn dazu geführt haben könnte, ist hilftreich zu bedenken, was sich denn in den letzten Jahren grundlegend geändert hat. Und ein Punkt ist dabei deutlichst sichtbar: Tausende an Windkraftanlagen wurden aufgebaut. Was machen diese Geräte? Sie bremsen den Wind ab und wandeln die entnommene Energie in Strom um (technisch bedingte Verlustwärme lasse ich mal aussen vor). Auf jeden Fall stellt eine Windkraftanlage einen Strömungswiderstand für den Wind dar. Es muss so sein, sonst könnte man keine Energie aus dem Wind herausholen.

Was passiert bei einer Flüssigkeit, die entlang einer rauen Kontaktoberfläche strömt? Die Strömung ist auf Abstand von der Oberfläche. So ergeht es auch dem Wind: Je mehr Windkraftanlagen stehen, um so mehr werden die strömenden Winde in höhere Bereiche gedrängt. Im erdnahen Bereich senkt sich die Windgeschwindigkeit.

Jetzt zum Regen: Wie entsteht Regen?

Regen entsteht, wenn Wasser verdunstet (z.B. über dem Meer), die entstandenen Wolken über das Land ziehen und an einen Berg stoßen. Dort muss die Wolke aufsteigen, kommt in kühlere Höhen, der Wasserdampf kondensiert und es regnet.

Wenn jetzt jedoch die Wolken gar nicht mehr in kühlere Höhen aufsteigen, weil sie durch die Reibung der Windkraftanlagen eh schon weiter oben sind, kühlen sie nicht mehr ab und es regnet nicht.
Ergänzend ist die Frage, was die Durchwirblung der Luftschichten durch die drehenden Rotoren bewirkt.

Im Lauf der letzten Jahre wurden die Windkraftanlagen immer größer:

Bildquelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:EnerconSizes_de.svg

Mittlerweile stehen angeblich schon ca. 30.000 Windkraftanlagen in Deutschland. Es erscheint unlogisch, dass dies keinerlei Einfluss auf das Wetter haben sollte.

Die ältesten Windräder sind schon älter als 20 Jahre und damit eigentlich schrottreif. Gelegentlich brennen oder zerbrechen diese Anlagen auch. siehe:
https://www.welt.de/wirtschaft/article176699938/Windkraft-TUEV-sieht-in-den-Anlagen-tickende-Zeitbomben.html

Was sind schon 20 Jahre? Nichts, wenn man es mit einem Baum vergleicht, der Jahrhunderte oder auch Jahrtausende lang Sonnenlicht umwandeln kann in Sinnvolles, beispielsweise auch in Essbares. Menschen haben noch nie Strom zum Leben gebraucht! Jahrmillionen lang ging es ohne. Außerdem produzieren Bäume Samen aus denen neue Solarkraftwerke= Bäume wachsen. Alles voll bio und kompostierbar, nichts an Sondermüll, wie bei den Windkraftanlagen.

Mal sehen, wie lange die Menschheit braucht, um den technischen Schwachsinn als das zu erkennen, was es ist: dumm, nutzlos und sinnlos.

Sonntag 8. Juli 2018

Begegnung mit dem Enkel von Bill Mollison

Bill Mossion gilt als Vater der Permakultur und hat viele Bücher über Permakultur geschrieben.
Derzeit ist Stuart Muir Wilson, der Enkel von Bill Mollison, in Deutschland.

Bei dem Workshop lernte ich Stuart kennen. Er sprach dabei auch über die weltweite Permakulturbewegung. Er kommt ja viel rum und kennt so auch die Vielfalt der Menschen, die sich mit Permakultur beschäftigen.

Zum einen empfahl er wiederholt, dass wir uns immer wieder auf die Gemeinsamkeiten konzentrieren mögen und nicht so sehr auf die Unterschiede. Er kam allerdings auch auf Unterschiede zu sprechen.

So sprach er von einem grundlegenden Unterschied zwischen der Permakultur in sogenannten Entwicklungsländern und der Permakultur in den Industrieländern (wie z.B. in Deutschland).

In den Entwicklungsländern würde Permakultur ein Weg zum Überleben sein. In meinen Worten erkläre ich diese Aussage: Die Menschen bauen ihr Essen an, versorgen ihre Tiere, ernten Feuerholz und kommen wegen Anwendung der Permakultur über die Runden.

In den Industrieländern ist Permakultur ein Lifestyle, also Hobby, Freizeitbeschäftigung.

Seine Aussage hat mich überrascht. Nie wäre ich auf die Idee gekommen, dass es diesen Unterschied gibt.

Ich habe mal gegoogelt zum Begriff „Liefstyle“, den Stuart nutzte, und dies bei wikipedia gefunden:

„Lebensstil erscheint hier als eine Bezeichnung für spezifisch wiedererkennbare Kombinationen von Freizeitpräferenzen (z. B. welche Musik man hört), aber auch beruflich oder familiär für einen Stil, der die soziale Distanz zwischen den jeweiligen diesen Stil Pflegenden verringert (bzw. das Vertrauen auf die Reaktionen der anderen erhöht) oder gegenüber anderen vergrößert (die sogenannten „unsichtbaren Schranken“ errichtet). Das bezieht sich auf Merkmale wie Wohnstil, Kleidung, Sprachgestus oder Aufenthaltsorte. Ein Beispiel eines ausgeprägten Lebensstils war z. B. der Dandy. Heute wird neben der Schwarzen Szene z. B. der LOHAS (Lifestyle of Health and Sustainability) als neuer Lebensstiltyp angeführt.
Mit dem Lebensstil sind Attribute verbunden, die einen Menschen von anderen abgrenzen oder mit anderen verbinden. So kann ein Lebensstil Teil einer Kulturbewegung sein, sogar Ausdruck eines politischen Protests.“

Zitat Ende (https://de.wikipedia.org/wiki/Lebensstil)

Was mich so dermaßen berührt, ist der Umstand, dass ich dadurch vielleicht erkannt habe, warum ich seit Jahren immer wieder schwere Missverständnisse und Streit mit anderen Menschen erlebte, die sich auch mit Permakultur beschäftigen. Ich habe mich laufend gefragt, was denn los ist. Wieso denn laufend Differenzen entstanden, bei doch dem selben Thema.

Es ist jedoch so, dass ich Permakultur NIE als Lifestyle oder Freizeitpräferenz gesehen habe, sondern als Weg des Überlebens, als Hauptbetätigung um dadurch selbst überleben und leben zu können und auch um der Mitwelt und Nachwelt ein Überleben und sinnvolles Leben zu ermöglichen.

Ich würde also wohl mit meiner inneren Einstellung besser bei den ‚Permies‘ in Entwicklungsländern aufgehoben sein.
😉

Ich bleibe jedoch hier, denn ich sehe Deutschland als ein schwer rückständiges Entwicklungsland. Es ist so viel auf High-Tech-Abhängigkeiten aufgebaut, wenn da nur mal zwei Wochen lang der Strom ausfällt, ist es hier in weiten Teilen zappenduster…
(mit Ausnahme von ganz wenigen Stellen, z.B. autarken Permakultur-Höfen).

Es ist auf jeden Fall nun für mich verständlich, warum Permakultur-Lifestyler sich beschäftigen mit Abgrenzung von „Rechts“ oder Abgrenzung von diesem oder jenem, weil es eben, siehe Wikipedia-Zitat, genau und zentral darum geht, sich abzugrenzen von anderen Freizeitbeschäftigungen.

Ich will es überhaupt nicht bewerten. Permakultur als Lifestyle kann ja machen, wer das will.
Und laut Stuart ist das in den Industrieländern wohl normal.

Mich hatte jedoch nie interessiert zu einer Gruppe zu gehören mit gleichem Lebensstil als Freizeitbeschäftigung, mit Interesse sich von irgendwas abzugrenzen. Ich wollte und will mit Menschen zusammenarbeiten, die mit Permakultur leben und überleben wollen. Ich wollte und will wissen, auf wen ich mich im Fall der großen Krise verlassen kann.

Bei all dem, was derzeit schon passiert und was auf uns alle hier in naher Zukunft zukommen dürfte (Humusverlust, Insektensterben, Wasserknappheit, Umweltgifte, Stromausfall, Kollaps des Bankensystems, Zerfall der staatlichen Ordnung, etc.) wage ich zu behaupten, dass Hobby und Freizeitgestaltung nicht ausreicht.

Sonntag 1. Juli 2018

Debatte zum Thema Telegonie

Heute überraschte mich ein Mitarbeiter der Bayerischen Rundfunks. Ich erwartete Besucher für die Gartenführung. Schon eine halbe Stunde vor dem Beginn der Führung waren Menschen am Parkplatz. Ich ging hin um sie zu begrüßen und wunderte mich stark, als ich in eine laufende TV-Kamera blickte. Es hatte zwar vor ein paar Tagen eine Anfrage per eMail gegeben, bezüglich grundlegendem Interesse an einem Interview, aber bei einem Anruf meinerseits erreichte ich niemanden bei der angegebenen Telefonnummer. Auf jeden Fall gab es keine Vereinbarung hier und heute ein Interview zu geben.

Ich hörte, dass der Bayerische Rundfunk für die Sendung „Kontrovers“ einen Beitrag zum Thema Anastasia senden will (möglicherweise im August). Der Bayerische Rundfunk hat sich letztes Jahr eher nicht so rühmlich verhalten, in dem er eine sehr tendenziöse, wenn nicht gar hetzerische Sendung ausstrahlte, in der Anastasia und alles mögliche andere in einen rechten Sumpf geschoben wurde.

Nun denn, ich mag ja gerne das Sein so annehmen wie es ist und das beste daraus machen. So gab ich spontan ein Kurzinterview. Der Fragesteller wirkte sehr nervös. Ich kannte die Fragen nicht vorab, es war also alles komplett eine Überraschung, wenn nicht gar eine Art Überfall.

Mein Eindruck war, dass alleine durch die Art der Fragen schon eine Stimmung aufgebaut wurde. Beispielsweise wurde ich gefragt, ob ich in den Anastasia-Büchern rassistische Aspekte gefunden hätte. Nun, ich kenne diese Bücher ja recht gut, habe immerhin den Anastasia-Index geschrieben. Und es ist so, dass ich keinerlei rassistische Textepassagen darin finden kann, sondern eher das Gegenteil.

Es wurde nachgefragt bezüglich der Telegonie und das sei doch rassistisch. Ich war entsetzt über diese Frage und versuchte so ruhig wir möglich zu antworten. Hier im Blog schreibe ich nun dazu etwas ausführlicher zum Thema Telegonie.

Es hat sich nämlich Ende Mai ergeben, dass in einer Permakultur-Email-Liste dieser Vorwurf auch schon mal gemacht wurde.

R. schrieb:

Muss ich jetzt wieder die ganzen Beispiele anführen, wo bei Anastasia die kruden Rassentheorien aufgestellt werden, von wegen, dass ein Kind die Gene eines früheren Partners der Mutter bekommt?
Was eine rassistische Erklärung im 3. Reich dafür war, dass eine Frau, die mal mit einem Juden geschlafen hat nie wieder ein arisches Kind bekommen konnte.

Darauf ich:

Hallo R.,

bitte belege diese Aussage:

Was eine rassistische Erklärung im 3. Reich dafür war, dass eine Frau, die mal mit einem Juden geschlafen hat nie wieder ein arisches Kind bekommen konnte.

Viele Grüße
Konstantin

Antwort von R.:

Nein

Folgeantwort von R. 40 Minuten später:

Bin gerade über zwei Stichworte gestolpert, mit denen Du das selbst recherchieren kannst:
Telegonie und Imprägnationstheorie.

Meine Antwort:

Hallo R.,

Hättest Du geschrieben: „Ich habe mal gehört, dass …“
oder: „Ich glaube, dass…“
wäre es mir ziemlich egal.

Wenn Du jedoch ein Postulat verbreitest, das noch dazu eine Buchserie und deren Leser beleidigt und herabwürdigt UND es nicht begründen willst, sondern vielmehr mir noch die Arbeit aufhalsen willst, selber zu DEINEM Vorwurf zu recherchieren, dann wird es echt grotesk.

Ich behaupte, Du bist einem Gerücht bzw. Vorurteil verfallen und gibst es ungeprüft weiter.

Da ich nicht weiß, auf welche Weise Du an Informationen kommst, die Du dann glaubst, fange ich mal mit ein paar Axiomen an, bei denen wir uns hoffentlich einig sind:

Axiom 1:
Dies war Dein Satz:
„Was eine rassistische Erklärung im 3. Reich dafür war, dass eine Frau, die mal mit einem Juden geschlafen hat nie wieder ein arisches Kind bekommen konnte.“
Beweis: Deine mail vom 30.5. um 16:34

Axiom 2:
Als Drittes Reich wird seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges die Zeit des Nationalsozialismus beziehungsweise das Deutsche Reich von 1933 bis 1945 bezeichnet.
Beweis: https://de.wikipedia.org/wiki/Drittes_Reich

Axiom 3:
Der psychologische Zeitpfeil beschreibt unsere subjektive Unterscheidung zwischen vergangenen und zukünftigen Ereignissen. Wir können uns an die Vergangenheit erinnern, aber nicht an die Zukunft. Die westliche Sichtweise des Zeitpfeiles betrachtet die Zukunft vorne (also in Sichtrichtung). […]
Die Geschichte wird anhand von Dokumenten rekonstruiert. Dokumente findet man grundsätzlich nur von Vorgängen der Vergangenheit, nicht von Vorgängen der Zukunft. Wenn ein Archäologe Reste einer Stadt ausgräbt, so kann er daraus schließen, dass an besagter Stelle einst eine Stadt stand. Von einer Stadt, die an dieser Stelle in Zukunft stehen wird, kann er keine Reste ausgraben.
Beweis: https://de.wikipedia.org/wiki/Zeitpfeil

So, jetzt komme ich zu dem von Dir eingebrachten Begriff „Telegonie“:
Es wirkt für mich wie ein schlechter Witz, dass Du die Anastasia Bücher schlechtschreibst, während Du beweist, dass Du sie nicht gelesen haben kannst! Denn der Begriff „Telegonie“ steht in den Anastasia-Büchern an einigen Stellen. Es ist (siehe Axiom 3) widersprüchlich, wenn Du NACH dem Schreiben der Vorwürfe „über zwei Stichworte stolperst“, wovon Du das eine beim Lesen der Bücher hättest kennenlernen müssen.

Zum Stichwort Telegonie:
Die Vorstellung der Telegonie (Vorhergegangene Trächtigkeit hat Einfluss auf darauf folgende Trächtigkeiten) war ÜBER 2200 Jahre lang!!! ein vorhandener Gedanke.

(diese Zeitspanne könnte man fast als Permakultur bezeichnen / Ironie of)

„Die Telegonie geht als Theorie auf Aristoteles zurück und wurde bis weit ins 19. Jahrhundert als Phänomen nicht in Frage gestellt.“
Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Telegonie_(Genetik)

Gleichzeitig gibt es aktuell anerkannte Beweise bei einer Tierart, bei denen die Telegonie nachgewiesen wurde. (Australische Fruchtfliegen)

Ob sich die Ergebnisse auch auf andere Arten übertragen lassen? „Das Potenzial für Telegonie existiert in jeder Art, die sich mehrfach verpaart“, sagt Crean. „Aber bisher haben wir es nur für diese Art nachgewiesen.“
Zitat aus:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/vererbung-fruehere-sex-partner-beeinflussen-nachwuchs-a-994794.html

Zum Deinem anderen Stichwort: Imprägnationstheorie

Mitten im Ersten Weltkrieg hatte die „Imprägnationstheorie“ ihre literarische Form erhalten. 1917 erschien der Bestseller-Roman „Die Sünde wider das Blut“, verfaßt von dem oben genannten Artur Dinter, der 1920 die NSDAP mitbegründete. Der Roman vermittelt anhand der tragischen Ehegeschichte seines „arischen“ Helden ein modellhaftes Szenario: Jede deutsche Frau werde durch Kontakt mit einem jüdischen Mann für immer „jüdisch verseucht“, so daß selbst die Kinder, die sie später von einem nicht-jüdischen Manne empfängt, eigentlich Juden seien.
Zitat aus:
http://www.1000dokumente.de/index.html?c=dokument_de&dokument=0007_nue&object=context&st=&l=de

Siehe Axiom 2 und 3:
Das Jahr 1917 lag VOR 1933 und damit VOR dem Beginn des dritten Reiches!

1935, also IM dritten Reich, hat sich diese Ansicht grundlegend geändert:
„Das Rassengesetz ist in der Nacht vom Sonnabend zum Sonntag entstanden“ [also vom 14. zum 15. September 1935], berichtet am 26. September 1935 der Rassenexperte Dr. Vellguth aus der sächsischen Gauleitung, „und zwar wünschte dies der Führer, da die Gegensätze Streicher – Schacht doch bedenklich wurden.“ Daß die Gegensätze ein Dogma betrafen, verrät der nächste Satz: „Die sog. Imprägnationstheorie, die besonders von Dinter – Streicher vertreten wird, ist völlig unbegründet. Ein arisches Mädchen wird also durch Verkehr mit einem Juden nicht zeitlebens geschändet.“
(Bericht in: Sonderarchiv Moskau, 500, 1, 343)
Zitat aus:
http://www.1000dokumente.de/index.html?c=dokument_de&dokument=0007_nue&object=context&st=&l=de

Außerdem geht es in den Anastasia-Büchern NICHT um die „Aufstellung kruder Rassentheorien“, wie Du es schreibst, sondern beispielsweise am Thema Telegonie UM DIE AUFHEBUNG dieser Einflüsse, sollte es diese denn geben.

Die Anastasia-Bücher sollten meiner Ansicht nach genau gelesen werden oder man sollte sich kein Urteil darüber erlauben. Es geht darin grundsätzlich um das Erkennen, dass der Geist eine besondere Kraft hat, ja sogar stärker als die Materie sein kann. Außerdem wird der Leser aufgefordert, SELBST zu denken, und nicht irgendeinem Dogma hinterherzurennen. Desweiteren sind viele Geschichten Parabeln, sollen also nicht 1:1 wortwörtlich verstanden werden, sondern symbolisch.

Zur Vererbung ist mittlerweile bekannt, dass es eine rein matrilineare Vererbung der DNA der Mitochondrien gibt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Mitochondriale_DNA
Da die Mitochondrien die Kraftwerke der Zellen sind, insbesondere für Zucker- und Fettstoffwechsel, kann der Einfluss auf die körperliche Gesundheit des Kindes mehr von dem körperlichen Gesundheitszustandes der Mutter abhängen als vom Vater.

Passender zum Thema Telegonie bzw. Imprägnationstheorie ist vielmehr die Epigenetik:
„Die Epigenetik ist das Fachgebiet der Biologie, welches sich mit der Frage befasst, welche Faktoren die Aktivität eines Gens und damit die Entwicklung der Zelle zeitweilig festlegen. Sie untersucht die Änderungen der Genfunktion, die nicht auf Mutation oder Rekombination beruhen und dennoch an Tochterzellen weitergegeben werden. […] Diese Veränderungen lassen sich im Phänotyp, aber nicht im Genotyp (DNA-Sequenz) beobachten.“
https://de.wikipedia.org/wiki/Epigenetik

Und da es bei den beschriebenen Phänomen der Telegonie 2200 Jahre lang nur um den Phänotyp gegangen war und NICHT um die echten Gene, weil die DNA erst Ende des 19. Jahrhunderts entdeckt wurden, ist zu vermuten, dass 2200 Jahre lang beim Beobachten von Telegonie eigentlich nur Epigenetik beobachtet wurde.

Liebe R.,

kannst Du jetzt verstehen, warum ich behaupte, dass Dein Satz ein ungeprüftes Vorurteil oder Gerücht ist?
„Was eine rassistische Erklärung im 3. Reich dafür war, dass eine Frau, die mal mit einem Juden geschlafen hat nie wieder ein arisches Kind bekommen konnte.“

Und wenn Du weiter gegen die Anastasia-Bücher hetzt mit unhaltbaren Rassentheorien, dann beweise es bitte im Detail oder lasse Deine Hetze sein!

Viele Grüße
Konstantin

Antwort von R.:

Schön Konrad, ich sehe, Du hast Dir jetzt doch selbst die Mühe gemacht, zu recherchieren. 😉
Und stimmt, ich habe die Bücher nicht gelesen, das muss ich wirklich nicht haben.
Deswegen erlaube ich mir trotzdem eine Meinung dazu.
Aufbauend u.a. auf dem hier:
(Link zu einer Zeitschrift)
Der Artikel beruht auf einem Auszug aus Band 8, Teil 2 „Bräuche der Liebe“ von Wladimir Megres Anastasia
Ist ja nicht so, dass man von den kruden Anastasia-Thesen verschont bliebe, nur weil man die Bücher nicht liest.

Meine Antwort:

Hallo R.,

sag mal, leidest Du unter digitaler Demenz, Dyslexie oder ähnlichem??

Wen meinst Du mit Konrad? Du meinst vermutlich mich, weil ich mir die Mühe gemacht habe Deine kruden Vorurteile zu widerlegen. Den Namen „Konrad“ hatte ich nie und habe ich nicht. Du kannst Dir „Konstantin“ leicht merken, denke nur an:
Permakultur, permanent, dauerhaft, konstant, Konstantin

Dann schreibst Du, dass Du die Bücher nicht gelesen hast und ergänzt:
„das muss ich wirklich nicht haben“

Immerhin – Lob – hast Du hier mal das Wort „ich“ benutzt.
Gleichwohl ist es Dein Zugeständnis, dass Du kein Wissen sondern nur Vorurteile hast.

Irgendeine Zeitschrift zu zitieren ist uninteressant. Das sind Interpretationen und nicht die Originalliteratur.

Sicher kannst Du zu allem möglichen und unmöglichen eine Meinung haben und diese mitteilen, dann kennzeichne es bitte als Vorurteil bzw. persönliche Meinung ohne Hintergrundwissen und stelle sie nicht als Faktum und Postulat in den Raum!

Dann schreibst Du:
„Ist ja nicht so, dass man von den kruden Anastasia-Thesen verschont bliebe, nur weil man die Bücher nicht liest.“

Das ist schon wieder eine beleidigende Behauptung und zwar, dass es überhaupt Anastasia-Thesen gibt und dass diese „krude“ seien.

Außerdem ging es NICHT darum was man von Telegonie hält.

DU HAST EINEN NICHTBEWIESENEN BEZUG ZUM 3.REICH ERFUNDEN und damit versucht die Anastasia-Bücher mit der Nazikeule zu diskreditieren.
Ich weiß, dass es in Deutschland üblich ist mit der Nazikeule zu schwingen, wenn einem die Argumente ausgehen und einem irgendwas nun gar nicht passt.

Lenk jetzt nicht ab von DEINEM FEHLER, widerlege meine Beweisführung oder beweise Deine Aussage!

Soll ich Dich in Zukunft anschreiben mit:

Liebes feiges Vorurteil,

Das wäre mir zuwider, aber so wie ich Dein Verhalten wahrnehme, wäre das die einzige passende Anrede!

Ich mag keine eristische Dialektik!
Streitgespräch: gerne, aber bitte mit der Ausrichtung nach gemeinsamem Erkenntnisgewinn bei gegenseitigem Respekt.

Für die Listenschreiber, die womöglich gleich rumschreiben, „klärt Eure persönlichen Differenzen in privater mail“:

Dieser Konflikt MUSS über die Liste laufen, denn solche Diffamierungen müssen in der Runde geklärt werden, wenn sie zuvor in der Liste kundgetan waren.

Noch ein paar Fragen:

Hast Du einen Personalausweis?
Vielleicht besser schnell wegwerfen, haben die Nazis eingeführt.

Bist Du schon mal Autobahn gefahren?
Haben die Nazis zwar nicht erfunden, aber kräftig ausgebaut

Bist Du Nichtraucherin?
Hilter war Nichtraucher, also sind alle Nichtraucher Nazis

Die Schulpflicht basiert auch auf den Nazis und so vieles mehr.

Nur eben die Theorie der Telegonie nicht.
Punkt

Viele Grüße und fröhliche Vorurteile!
Konstantin

*** Ende der Zitate des eMail-Wechsels, der über die Permakultur-Liste lief ***

Nun vermute ich, dass der Journalist sich nicht wirklich für Telegonie interessiert, sondern mehr um eine Story, die er dem Sender verkaufen kann. Ich vermute, sein Job ist hart verdientes Geld. Und ich vermute, der Journalist hat keinen Landsitz, auf dem er einfach so etwas zum Essen ernten kann. Schlimme Lage. Vielleicht wäre es für den Journalisten besser, wenn er die Anastasia Bücher selber mal ganz in Ruhe lesen würde anstatt nur eine „heiße“ Story zu suchen. Ich will ihm ja nicht unterstellen, dass es ihm nur ums Geld geht. Gleichzeitig konnte ich nicht spüren, dass er wirkliches inhaltliches Interesse an den Anastasia-Büchern hatte und an einem glücklichen Leben als Gärtner. Nun denn, möge sein Weg gesegnet sein und mögen diejenigen, die die Überraschungsaufnahmen zerschneiden und zusammenbasteln, es so fügen, dass die Sendung zum Wohle aller Menschen beiträgt.

Da kommt mir gerade eine Idee: Vielleicht wäre es sehr günstig, wenn Journalisten ein bedingungsloses Grundeinkommen erhalten würden. Würde dann die Wahrscheinlichkeit steigen, dass sie gelassener leben könnten, entspannter und neutral berichten über das was läuft?

*********

Nachtrag 2.7.

Ich schreibe dem Journalisten eine email:

Sehr geehrter Herr XXX,

bei aller Wertschätzung für die Arbeit eines Journalisten, empfand ich es als schwerst unpassend, dass Sie ohne Termin aufgetaucht sind und mich mich laufender Kamera überrascht haben.

Dieses respektlose Überraschen wirft kein gutes Licht auf den Bayerischen Rundfunk sowie auf Journalismus und Massenmedien im Allgemeinen.

Ich kann mir gut vorstellen, dass im Lauf der kommenden Jahre noch weit mehr Menschen als bisher sich von Massenmedien abwenden. Diese Abwendung geschieht eh schon im großen Umfang. Wäre es möglich gewesen, dass sich die Begriffe „Lügenpresse“ oder „Lückenpresse“ verbreiten, wenn nicht VORHER schwere Unzufriedenheit der Menschen mit Massenmedien entstanden wäre?

Meiner Ansicht nach ist die Glaubwürdigkeit der Massenmedien schon überwiegend bei null angekommen, zumindest bei den Menschen, die sich eigene Gedanken machen über das Leben. Bei einigen Menschen liegt die Glaubwürdigkeit der Massenmedien sogar schon im Minus. Das heißt, diese Menschen glauben, dass generell das Gegenteil stimmt, von dem, was in den Massenmedien gesendet wird.

Soweit würde ich nicht gehen. Jedoch weiß ich nicht, welche Berichterstattung die bessere Werbung für die Anastasia-Bücher sein wird: kontra/pro oder neutral.
Vermutlich ist es langfristig sogar völlig egal, wie der Bericht sein wird oder ob gar nichts zum Thema gesendet wird.

Die Menschen, die ihrem Herzen folgen und der Liebe treu sind, werden ihre ganz eigenen Schritte gehen. Zum einen innerlich, zum anderen im Garten. Es wird schön werden auf Erden.

Ihr überraschender Auftritt hat mich im übrigen dazu veranlasst einen Blogeintrag zu schreiben:

Debatte zum Thema Telegonie

Viele Grüße
Konstantin Kirsch

Donnerstag 28. Juni 2018

Eco-Dome online Master Class

Der Permakulturlehrer Alosha Lynov aus Johannesburg, Südafrika, hat weltweit sehr viele Projekte und Kurse besucht und bietet nun sein gesammeltes Wissen. In dem englischsprachigen Onlinekurs bietet er Wissen von Earthbag-Bau, Schaumbeton, Geodome, Wasserspeicherbau, Wasserreinigung und vielem mehr.

Weitere Infos und Anmeldung: Klick auf diesen Link oder auf eins der Bilder:

 

 

Donnerstag 31. Mai 2018

Solardachziegel

Habe heute mit Erstaunen mitbekommen, dass es eine ganz neuartige Art gibt, Solarstrom auf dem Dach zu ernten: Dachziegel mit eingebauten Solarzellen! Das heißt, keine Halterungen für Alumontagestangen auf dem Dach, keine großen Module mit besonderen Montagetechniken, keine Sturmgefahr für die großen Module sondern einfach einzelne Dachziegel ersetzen mit den PV-Dachziegeln, Kabel anschließen und fertig. Natürlich muss die Ziegelform passen, und da diese Entwicklung relativ neu ist, hat man bisher noch eine eher kleine Auswahl an Ziegelformen. Aktuell ist diese Bauweise wohl am passendsten für Neubauten oder Dachneudeckungen. Auch für Denkmalschutzgebäude erscheinen diese PV-Dachziegel interessant.

Hier ein Link zum Anbieter: http://www.autarq.com/solardachziegel/

Donnerstag 31. Mai 2018

Aktualisierung bei der Deagel-Liste

Ende April wurde die Deagel-Liste aktualisiert.

Auffällig ist für Deutschland der weitere Abstieg der Bevölkerungszahl und für USA knapp eine Verdoppelung der bisherigen Prognose. Woher diese Einschätzung kommt wird nicht mitgeteilt. Liegt das womöglich an Präsident Trump?

Die aktualisierten Diagramme habe ich an den Blogeintrag vom letzten Jahr angehängt:
http://www.konstantin-kirsch.de/2017/08/was-taugen-die-prognosen-der-deagel-liste.html#aktualisierung

Dienstag 29. Mai 2018

Filmpremiere Mutterhof

So voll war mein Kino noch nie … sagt Monika Schubert von der FilmBurg in Marktoberdorf.

Nächster Termin: 14. Juni 2018, Corona KinoPlex Kaufbeuren

Montag 28. Mai 2018

Werden Landwirte durch Schaden klug?

Gestern gab es in der Gemeinde Nentershausen Hagel und Starkregen. Eigentlich nichts ungewöhnliches. Hagel und Starkregen kommt gelegentlich vor, das ist keine Neuerfindung von Petrus. Solch ein Ereignis wird dann „Unwetter“ genannt, wobei es einfach zu den natürlichen Möglichkeiten des Wetters zählt.

Als Feuerwehrmann war ich über 4 Stunden im Einsatz. Mehrere Keller waren voll Schlamm gelaufen.

Hier ein Bericht von Osthessen-News, insbesondere die ersten 3 Sekunden sind wichtig. Man sieht, wie ein Schlammfluss aus einer Hausstüre strömt und man sieht den Maisacker, aus dem die Katastrophe seinen Lauf nahm:
https://osthessen-news.de/n11590109/schwere-gewitter-hagel-starkregen-nach-hitze-unwettereinsatze-in-der-region.html

In dem zugehörigen Text steht: Als Hauptursache für diese schlammige Flut, die durch das Haus lief, machte Bürgermeister Ralf Hilmes noch kurz nach dem Unwetter einen Maisacker oberhalb der Wohnhäuser aus, denn da konnte man genau den Weg, den die Schlammflut genommen hatte, sehen.“

Während dem Einsatz war ich zur Erkundung der Lage von dem betroffenen Haus den Hang nach oben gelaufen, immer dem fließenden Schlammstrom entlang, ich sollte sehen, ob es eine Möglichkeit gäbe, die Wassermassen zu stoppen oder umzulenken. Allerdings gab es das nicht. Ungefähr 5 Hektar Ackerfläche liegen wie ein Trichter so, dass der Wasserabfluss über eine Wiese und ein kleines Wäldchen genau auf die Häuserzeile führt. Bei Starkregen müssen die Wassermassen genau so fließen, wie sie fließen. Das ist simple Physik, Naturgesetz. Das hat nichts mit Klimawandel oder so zu tun. So wie die Landschaft gestaltet ist (z.B. keine Hecken, keine Wasserhaltemulden) und wie die Landwirtschaft betrieben wird (großflächiger Maisacker mit Pflanzreihen hangabwärts) MUSS es zur Katastrophe kommen UND es wird zu weiteren Katastrophen kommen.

Ich hatte zuerst überlegt als Titel für den Blogbeitrag zu schreiben: „Katastrophe by Design“

Mit Permakultur-Design und Permakultur-Landwirtschaft hätte es diese Katastrophe nicht gegeben.

Die Zerstörungslandwirtschaft hingegen produziert Schaden:

  • Humusabbau
  • Oberbodenverlust
  • weggespülte Pflanzen
  • Wasserverlust (stark verminderter Neuaufbau von Grundwasser)
  • Ernteverlust durch Dürre (Boden hält kein Wasser)
  • Schlamm auf Wegen
  • Schlamm im Straßengraben
  • Schlamm in Häusern, Kellern, Garagen
  • zerstörte Häuser
  • zerstörte Inneneinrichtungen
  • zerstörte Hoffnungen
  • Hochwasserschäden flussabwärts
  • Kosten für Feuerwehr und Rettungsdienste
  • höhere Versicherungskosten
  • höhere Versicherungsbeiträge
  • höhere Staatskosten
  • höhere Steuerlast
  • höhere Staatsverschuldung
  • und vieles mehr

Erosion im Maisacker:

Schlamm auf dem Weg:

Überblick (nur die untersten Pflanzreihen laufen quer zum Hang, die große Fläche rechts ist hangabwärts ausgerichtet):

Spur der Schlammlawine über die Wiese runter ins Tal zu den Häusern:

 

Und ALLE Zerstörung hätte vermieden werden können mit sachgerechter Anwendung von Permakulturwissen!

Es wäre interessant zu erfahren ob der verursachende Landwirt für all die Schäden aufkommen muss!
Verursacherhaftung?

Oder wird der Landwirt keine Haftung zu tragen haben, weil die Landwirtschaft ja ach so wichtig ist, … ?

Nein, Zerstörungslandwirtschaft ist nicht wichtig, sie trägt keinen Beitrag für die Nahrungsversorgung der Menschheit, sie zerstört vielmehr die Lebensgrundlage und damit die Zukunft.

Ich könnte den Landwirt und die Gemeinde beraten, so dass diese Art an Katastrophen nie wieder geschehen werden, selbst wenn noch stärkere „Unwetter“ eintreten. Allerdings müsste ich dazu gehört und meine Empfehlungen müssten auch umgesetzt werden. Mal sehen ob langsam Interesse an Permakultur wächst oder ob weiterhin Beratungsresistenz die Oberhand behält.

Man könnte, wenn man wollte, sogar noch mehr! Man könnte, die Landschaft in paradisische Gärten verwandeln. Man könnte den Hang so formen, behandeln, bepflanzen und bewirtschaften, dass im Lauf der Zeit mehrere Trinwasserquellen den Häusern zur Verfügung stehen. Aber wen interessiert das schon, wenn doch das Wasser aus dem Leitungswasserhahn kommt und die plastikverschweißte Nahrung aus dem Supermarkt?

Es wäre alles ziemlich leicht zu regeln, und ich weiß, dass mir schon mehrfach besserwisserisches Verhalten vorgeworfen wurde, wenn ich so was behaupte. Nun, vielleicht weiß ich einiges besser. Was ich allerdings nicht weiß ist, wie man anderen Menschen erfolgreich nahebringen kann, sich so zu verhalten, dass Katastrophen sich nicht wiederholen. Ist schon genügend Leid erfahren worden, dass man endlich aus dem Schaden klug wird?

Hier ein Bild von 1994. Als eine der ersten Aktionen auf der Fläche, auf der jetzt das Waldgartendorf am Triesch gedeiht, habe ich Rinnen (Swales) gezogen. Dies sind auch heute noch vorhanden. NOCH NIE hatte ich auf dem Gelände schwere Schäden bei Hagel oder Starkregen, und das Gelände hat eine ganz schön starke Neigung (auf dem Bild nicht gut erkennbar):

Diese Rinnen stoppen Starkregen und geben dem Wasser Zeit zu versickern. Mittlerweile kenne ich noch weit bessere Verfahren (z.B. Keyline-Design und Yeomans-Pflüge). Mal sehen, wie lange es dauert, bis eine sinnvolle und sachgerechte Art an Landschaftsgestaltung und Landwirtschaft durchsetzt.