Konstantin Kirsch

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Green Hosting mit Ökostrom und lokal erzeugtem Solarstrom!
Freitag 17. März 2017

Verursachen Vegetarier mehr Blutvergießen als Fleischesser?

Heute habe ich einen sehr interessanten Artikel gelesen, der mit einer provokanten Überschrift startet:

Verursachen Vegetarier mehr Blutvergießen als Fleischesser?

Statt selber viel inhaltliches dazu zu schreiben, gebe ich nur den Link an, dann kann jeder den ausführlichen Artikel selber lesen sowie die Vielzahl an Kommentaren:

http://www.urgeschmack.de/verursachen-vegetarier-mehr-blutvergiessen-als-fleischesser/

Ich finde diese Frage sehr interessant weil es konkret auch darum geht wie denn eine sinnvolle und gesunde Ernährung möglich ist. Dies ist eins der zentralen Themen in der Permakultur. Im übrigen gehört in der Permakultur seit jeher auch die Tierhaltung dazu.

Da bei der verlinkten Seite die Kommentarfunktion geschlossen ist, können hier bei Bedarf Kommentare gepostet werden.

Mittwoch 15. März 2017

endlich gutes LED-Licht!

Seit über 30 Jahren beobachte ich Forschungen zu Alternativen der Glühbirne. Damals kamen die ersten „Kompaktleuchtstofflampen“ auf den Markt. Sofort war klar erkennbar, dass diese Erfindung aus hochgiftigem Quecksilber hergestellt wurde, flackerndes und krankmachendes Lichtspektrum abgab und so viel Strom gar nicht einsparte.

Seit 2009 wurden dann Leuchtmittel mit geringer Effizienz schrittweise verboten. Es ist natürlich völlig schwachsinnig ausgerechnet beim Thema Haushaltsbelchtung mit dem Stromsparen beginnen zu wollen. Solange noch Kunstdünger und Aluminium hergestellt wird und Eisenbahnen sowie Autos mit Strom fahren, Elektroheizungen und Elektroherde üblich sind ist der Tausch von Glühbirnen neben einem Bewusstseins-Feigenblatt nichts weiter als Umsatzsteigerung für die Industrie: Es werden neue Produkte verkauft, neue Werbe-Plakate gedruckt, es werden durch das schlechte Licht mehr Menschen krank, was wiederum mehr Umsatz macht, es wird der (falsche) Glaube genährt, dass die Technik immer sinnvolle Lösungen parat hält usw.

In unserem Leitbild schreiben wir zum Thema Licht:

Moderne Gesetze bieten keine Besserung und wirken wie verzweifelter, kurzsichtiger Aktionismus. Betrachten wir beispielsweise das Glühbirnenverbot:
Wird ein klar denkender Mensch freiwillig hochgiftigen Quecksilbersondermüll in seine Wohnung bringen? Wer ist glücklich mit LED-Flackerlicht? Beide von der Technokratie angebotenen „Lösungen“ haben ein mangelhaftes Licht-spektrum, das im Lauf der Zeit das Augenlicht degenerieren lässt! Die Stromersparnis gleicht den Schaden nicht aus.
Quelle: www.gesundheitlicheaufklaerung.de/energiesparlampen

Der geringe Stromverbrauch von LED Leuchtmitteln ist schon beeindruckend. Insbesondere ist es interessant, sofern man keinen Strom aus dem öffentlichen Netz beziehen, wenn man also autark sein will. Einen Elektroherd kann man ersetzen mit einem Gasherd. Das ist sogar für die Lebensmittel und die Gesundheit besser.
Statt mit Strom kann man mit Gas oder noch besser mit Holz heizen. Man kann sogar beim Wäsche waschen viel Strom sparen.
Den Bedarf nach Licht mit Gas zu ersetzen geht praktikabel jedoch nur wenn man einzelne Zimmer über längere Zeiten beleuchten will (z.B.: TRUMA Gasleuchte). Für Treppenhäuser, in denen man mal eben, Licht an/aus schalten will, taugt das nicht. Ausserdem produzieren diese Gasleuchten viel Wärme, was im Winter angenehm, im Sommer jedoch unpassend ist.
Daher ist für autarkes Leben der Weg mit Strom Licht zu machen durchaus passend.

Da die Kompaktleuchtstofflampen hochgiftig sind, stellen sie keine Option das. Was bleibt? LEDs

Die am Markt verfügbaren LEDs haben jedoch fast alle schwere Mängel:
Entweder flackern sie oder das Licht ist für die Augen nicht gut.

Es gibt gelegentlich auch technische Neuerungen, die sinnvoll sein können:
Endlich hat sich eine LED-Neuentwicklung am Markt etabliert, die gutes Licht bietet!!

Pure-Z-RETRO-LEDs mit gesundem Lichtspektrum und ohne Flackern!

Diese Leuchtmittel wurden von Baubiologen entwickelt!
Informationen dazu: www.bio-licht.org
Als Lieferant empfehle ich: www.gradehand.eu

Die Stromersparnis beträgt grob 90%, während das Licht genau so wie das einer Glühbirne aussieht.
Ich habe das Lichtspektrum mit einen Handspektrometer getestet. Andere LEDs haben grausame Linien, die Pure-Z jedoch ist genauso wie eine Glühbirne, oder Tageslicht gegen Abend, also mit etwas mehr Rotanteil. Da ich sehr empfindlich auf das Flackern von LEDs reagiere, kann ich bestätigen, dass bei den Pure-Z tatsächlich kein Flackern erkennbar ist!

Hier ein paar Bilder der Pure-Z-LEDs:

pure-z-retro-led-1

pure-z-retro-led-2

pure-z-retro-led-3

Es gibt auch andere Bauformen der Pure-Z-LEDs:

pure-z-retro-led-4

Samstag 11. März 2017

Seminar wedische Architektur

Ob wir lebende Häuser pflanzen (Naturbauten), von einem Landsitz träumen oder ein Permakulturprojekt entwerfen, praktisch jeder Mensch lebt in einem  Haus, sehnt sich nach einem Haus, plant oder baut gerade an einem Haus.

Bei jedem Haus entsteht eine gegenseitige Wechselwirkung
Mensch <-> Haus.

Menschen formen einerseits mit Gedanken und Schaffenskraft ein Haus.
Das Haus wiederum formt mit Standort, Baustoffen und Struktur den Menschen.

Bei der zweiten Wirkung vom Haus zum Menschen wurde oft der Schwerpunkt der Betrachtung auf die grob wahrnehmbaren Effekte gelegt:

– Schützt das Haus vor Regen und Wind?
– Gibt die Heizung angenehme Wärme?
– Passt die Schrankwand ins Wohnzimmer?
– Kann man all sein Zeug unterbringen?
– Gefällt das Aussehen, die Farbe von Putz und Dach?
– Wie ist die Aussicht aus den Fenstern?
– Ist die Heizkostenrechnung bezahlbar?
– etc. etc.

Es gibt jedoch weit darüber hinaus gehende Effekte mit denen Häuser auf Menschen wirken:

+ Gesundheit oder Krankheit
+ Glück oder Frust
+ Gelassenheit oder Stress
+ Entspannung oder Anspannung
+ Erfolg oder Misserfolg
+ wacher Geist oder fortschreitende Demenz
+ etc. etc.

Diese Effekte von Haus auf Mensch sind oberflächlich nicht so leicht erkennbar und wurden von Planern oft nicht berücksichtigt.

Nur, was bringt ein regendichtes, schönes, warmes Haus, wenn man darin krank, frustriert und dumm wird? Nun, der dauernde Gang zum Arzt, hoher Konsum zur Kompensation von Frust ist alles umsatzförderlich, aber macht uns das als Mensch glücklich?

Aus dem fernen Osten kommen Impulse, die uns hier weiterhelfen! Neben dem etwas bekannt gewordenen „Feng Shui“ aus China, gibt es auch altes Wissen aus Indien, die vedischen Schriften.

In der alten Kultur der Weden war das Wissen um die Wechselwirkungen Haus <-> Mensch wohl bekannt. Diese Fachrichtung kam unter den Begriffen Vastu oder Vasati auch nach Europa, ist aber immer noch relativ unbekannt.

Da ich mich schon seit über zehn Jahren mit Vastu beschäftige, ist es mir ein Anliegen, dass noch mehr Menschen von den nützlichen Vastu-Erkenntnissen erfahren.

Ich konnte zwei kompetente Referenten für ein Wochenendseminar zum Thema wedische Architektur gewinnen!

Dieses findet statt von 24.-26. März 2017
bei uns im WaldGärtnerHaus, Schulstraße 1 in Bauhaus, Nord-Ost-Hessen

Alle Details zur dieser und anderen Veranstaltung hier:
http://www.waldgartendorf.de/seminare-veranstaltungen.html

Sonntag 5. März 2017

1. Woman Within Training in Deutschland

Im November 2014 erlebte ich ganz besondere 48 Stunden, eine Männerinitiation. Seit dem habe ich bei einigen Gesprächen erfahren, dass auch großer Bedarf auf Seiten der Frauen besteht. Im englischen Sprachraum gibt es das schon länger. Es heißt: „Woman Within“.

17.-19. November 2017 wird nun das 1. deutsche Woman Within Training für Frauen stattfinden!

Hier gibt es weitere Informationen:
https://www.facebook.com/WomanWithinGermany/http://events.eventzilla.net/e/woman-within-wochenende-2138854071

Freitag 3. März 2017

Handyfreier Garten

Mit der Erfindung der Funktelefone (Handy) entstand in mir der Wunsch, dass unser Garten am Triesch frei bleibt von diesen technischen Dingern. Für die jüngeren Leser: Ja, es gab eine Zeit VOR den Handys. Und wir lebten damals nicht in der Steinzeit – und wir hatten Freunde auch ohne „soziale Netzwerke im Web“. Es gab auch ein Leben VOR dem Internet…

Die lebenden Häuser, ich nenne sie Naturbauten, stammen aus einer Weltsicht jenseits der Technokratie. Lebende Bäume waren schon Jahrtausende da und sie werden auch noch da sein in den kommenden Zeiten, wo sich keiner mehr an Handys erinnern kann.

Möglicherweise liegt es an fortgeschrittener digitaler Demenz, dass Besucher die Schilder an den Eingangstüren nicht mehr lesen können. Auf jeden Fall ist mir in den letzten Jahren vermehrt aufgefallen, dass Besucher doch immer wieder Handys mit in den Garten genommen hatten. Ich will weder eingeschaltete noch ausgeschaltete Handys im Garten.
Ganz simpel: gar keine!!!

Seit heute prangen an den zwei Türen deutlich sichtbare Schilder mit aufgeschraubten Handys. Das sollte jetzt auch derjenige verstehen, der Kleingedrucktes nicht lesen kann. Und wer es psychisch nicht erträgt, dass ich mit Freude zwei Handys durchbohrt und an Holzpfosten geschraubt habe, der kann draussen bleiben…

handyfreier_garten1

handyfreier_garten2

In unserem WaldGarten darf Mensch mit Herz und Seele fühlen und wahr-nehmen!
Handys sind dafür weder nötig, noch dienlich, noch nützlich.

Wer uns besuchen will (ohne Handy!), findet hier die Möglichkeiten:
http://www.naturbauten.org/fuehrungen.html

Freitag 3. März 2017

ROSCH-Kraftwerk verbraucht Beryllium Magnete??

Vor grob drei Jahren tauchte eine unglaubliche Geschichte auf: Es soll angeblich ein Auftriebskraftwerk erfunden worden sein, das einfach so Energie produziert. Man müsste nur gaaanz viel zahlen, dann bekäme man so ein Wunderding…

Nun, ist natürlich nichts daraus geworden. Wie auch? Kann ja gar nicht gehen.

Was jedoch passiert ist: Ein Österreicher, Wolfgang Süß, hat sich der Geschichte angenommen und munter über die Sache berichtet und ausgeführt, dass es sich seiner Ansicht nach um Betrug handelt: http://gaia.ws1.eu

Mittlerweile gibt es ein Gerichtsverfahren, weil die Firma Rosch sein Verhalten als rufschädigend sieht. Nun, ich sehe es als rufschädigend für eine Firma an, Zeug zu behaupten, was nicht gehen kann…

In seiner Chronik schreibt Wolfgang Süß viele Details. Der aktuelle Beitrag hat mich echt zum schallenden Lachen gebracht: http://gaia.ws1.eu/chronik-122.php

In dem Text gibt es einen Link zu einem Brief von der Firma Rosch:
http://gaia.ws1.eu/files/doc/beryllium-magnete-dohmen.pdf
Ich zitiere:

„Innerhalb der von Ihnen angefragten Bilanzgrenze, verbrauchen wir eine maßgebliche Anzahl an Beryllium Magneten. Der Verbrauch ist signifikant. Der Austausch, resp. Ersatz, erfolgt in gleichmäßigen Intervallen. Zu Menge und Häufigkeit, wollen wir keine genaueren Angaben machen. Ohne den Einsatz, dieses Verbrauchsstoffes, ist ein Betrieb des Kraftwerks nicht möglich.“

Zuerst fällt eine grausame Kommasetzung auf. Es fiel mir recht schwer das Zitat korrekt abzutippen.
Dann fällt auf, dass ein Stoff genannt wird: „Beryllium Magnete“.
Nun, die gibt es aber nicht… denn Beryllium ist ein spezieller Stoff, der in keiner Weise magnetisch ist und auch nicht magnetisch gemacht werden kann.
Und dann fällt auf, dass dieser Stoff als „Verbrauchsstoff“ genannt wird, ohne den sogar das Kraftwerk nicht betreibbar sei.

Hm. Vor Jahren priesen die Leute von Rosch an, dass einfach so aus der Maschine Energie heraus käme. Und jetzt plötzlich braucht es doch einen Verbrauchsstoff?? Nun, ein Kohlekraftwerk braucht auch einen Verbrauchsstoff, allerdings einen, den es auch gibt…

Ist ein Betrug erst dann ein Betrug, wenn er gerichtlich festgestellt ist? Mag sein. Ich erspare es mir die Leute von Rosch und dem Verein GAIA (die „Vertriebsadresse) zu beleidigen. Ich kenne die Leute eh nicht aus Begegnung. Was ich jedoch gelesen habe wirkt auf mich wie Betrug und physikalischer Schwachsinn. Hier noch der Link zu GAIA, von dessen Inhalt ich mich absichtlich und ausdrücklich distanziere: https://gaia-energy.org/es-ist-soweit-mach-dich-energieautark/

Im übrigen lässt GAIA wohl kein Fettnäpfchen aus, wenn es darum geht, physikalische Unmöglichkeiten als „Hoffnung“ zu bewerben.
Beispiel Keshe: https://gaia-energy.org/keshe-foundation/
Und der neueste Schrei aus Absurdistan: https://gaia-energy.org/tag/innovatehno/

Wobei doch längst klar ist, dass diese „freie Energie“ nicht frei ist, sondern maximal nur eine Droge, wenn sie denn überhaupt funktionieren würde:
http://www.konstantin-kirsch.de/2012/12/raumenergie.html

Was für eine Entwicklung hätte die Menschheit gemacht wenn in die Richtung geforscht werden würde, die wirklich mit Mutter Erde (auch Gaia genannt) in Harmonie stehen? Der echte Harmonieweg nennt sich: Gärtnern!

Donnerstag 23. Februar 2017

Pilze am Eschenhaus

Als ich vor 25 Jahren mich dazu entschied aus Eschen ein großes lebendes Haus zu pflanzen galten Eschen als robust und gesund. Viele Jahre später tauchte bei vielen Eschen dass Eschentriebsterben auf. Dann machte verstärkte Trockenheit dem Eschenhaus schwer zu schaffen.

Jetzt sind Pilze aufgetaucht, die zwar essbar sind, aber doch ein Zeichen sein dürften, dass es dem Eschenhaus gar nicht gut geht. Ich könnte darüber hinweg gehen und nur schöne, optimistische Visionen verbreiten. Doch die Wahrheit ist mir wichtiger. Ich mache Forschung und die ist neben Erfolgen auch immer mal wieder begleitet von Fehlschlägen und Misserfolgen. Und doch sind dies immer auch Erfolge, gelebte Erfahrungen. Denn wenn man nichts probiert, erreicht man keine neuen Ufer.

Hier ein paar aktuelle Bilder:

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An grob 30 Stellen des Eschenhauses wachsen diese Pilze.

Durch zwei Fachleute wurde der Pilz eindeutig bestimmt als: Gemeiner Samtfußrübling, oder auch Winterrübling genannt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeiner_Samtfu%C3%9Fr%C3%BCbling

Dieser Pilz ist essbar und sehr schmackhaft (roh und erhitzt) und er gilt auch als Heilpilz!
Dazu kann man hier einiges nachlesen:
http://www.passion-pilze-sammeln.com/vitalpilz_samtfussruebling.html
http://www.passion-pilze-sammeln.com/tinktur_vom_samtfussruebling.html

Allerdings wächst dieser Pilz nur an totem oder absterbenden Holz:

Da der Winterrübling als Folgezersetzer gesundes Holz so gut wie nie angreift, bildet er – im Gegensatz zum auch Lebendholz zerstörenden Hallimasch – kein Gefahrenpotential für die Forstwirtschaft. Im Baum ruft er, und das auch fast nur stellenweise, die Weißfäule hervor. Er zersetzt sowohl das dem Holz seine Struktur gebende Lignin als auch die Zellulose. (Zitat von www.passion-pilze-sammeln.com)

Es kann also sein, dass das Eschenhaus auf dem Weg ist, zu Humus zu werden.

Aus diesem aktuellen Anlass machen wir am Sonntag den 12. März eine Zukunftwerkstatt zum Eschenhaus, dem größten aller Naturbauten in unserem Projekt. Es ist fraglich wie es mit diesem Bau(m)werk weiter geht. Deshalb sind zu dieser Zukunftswerkstatt all jene eingeladen, die das Eschenhaus genau unter die Lupe nehmen, alle Erfahrungen sowie Erkenntnisse schöpfen wollen. Gemeinsam wollen wir über die Möglichkeiten beraten, wie es mit diesem besonderen Baumhaus weitergehen kann.
Mehr Details dazu: www.waldgartendorf.de/seminare-veranstaltungen.html#eschenhaus

Donnerstag 23. Februar 2017

die andere Art der Energiegewinnung

Wärme kommt vom Heizkörper, Benzin aus dem Zapfhahn, Strom aus der Steckdose und das Essen aus dem Kühlschrank…

Ja, wenn das so einfach wäre, dann könnten wir Menschen in unbewusster Trägheit verharren und bräuchten uns keine Gedanken machen, wie denn die Dinge, die wir nutzen, dort hin kommen wo wir sie nutzen.

Das mit dem Essen selber wachsen lassen ist für viele schon lange ein Thema:
Selbst für jene, die keine eigene Gartenfläche haben, gibt es Wege, beispielsweise das Guerilla Gärtnern:
https://de.wikipedia.org/wiki/Guerilla_Gardening
http://www.attensaat.de/blog/2013/07/07/guerilla-gardening-10-tipps-fur-angehende-guerilla-gartner/
http://www.guerrillagardening.org/
http://gartenpiraten.net/

Die Wärmequelle passt als Thema gleich dazu, denn der direkteste Weg an Wärme zu gelangen, ist Essen plus Bewegung.
Dabei meine ich, sich selbst zu bewegen, und nicht sich bewegen zu lassen. Der folgende Film zeigt eine kreative Lösung für Fortbewegung, aber nun eben keine Lösung für den Wärmebedarf des Menschen:

Auch wenn ich beim Betrachten dieses Filmes lachen musste, so ist die Nutzung von Pferdekraft doch eine ernstzunehmende Sache! Die Kraft, die Pferde aus simplen Gras freisetzen können, ist immens!!

Mit so einer Pferde-Tretmühle kann man beispielsweise Brennholz spalten und auch eine Säge betreiben:
https://www.youtube.com/watch?v=QmID7-_qXto
https://www.youtube.com/watch?v=-QrqdndXx7A
Man kann auch locker einen Stromgenerator betreiben.

Das gespaltene und passend gesägte Brennholz kann dann in einem guten Ofen die gewünschte Wärme schenken. Brennholz ist ja genau genommen, gespeicherte Sonnenenergie. Und so können wir im Winter uns an der Sonne aus dem Ofen erfreuen, die in der grauen Jahreszeit leicht als vermisst empfunden wird.

Interessanterweise braucht die Menschheit weit mehr Wärme als Strom und doch wird „Energie“ häufig mit Strom gleichgesetzt, was schon fast in die Kategorie von Fake-News gehört. Es ist mehr als absurd noch mehr sinnfreie Windräder und Solarparks zu bauen um noch mehr Flatter-Strom zu gewinnen während die Wärme unberücksichtigt bleibt. Und wer meint, dass Elektroautos eine große Zukunft hätten, der könnte mal anfangen sich mit einfacher Physik zu beschäftigen und beispielsweise mal das Rechnen anfangen wieviel Strom nötig ist um den Innenraum des (ungedämmten) Fahrzeugs gemütlich warm zu machen. Da reduziert sich die Reichweite selbst eines Tesla so sehr, da könnte man besser gleich laufen – was wiederum den Körper wärmen würde…

Ein Elektrofahrzeug, bei dem man als Fahrer, oder Beifahrer, die Wärme selber erzeugt, ist das Twike:
https://de.wikipedia.org/wiki/Twike
Da kann man treten und Strom nutzen für die Beschleunigung. Vor Jahren machte ich mal ein Testfahrt mit einem Twike. Ist schon beeindruckend so ein Teil. Allerdings hat mich auch der Kaufpreis mehr als beeindruckt, besser gesagt abgeschreckt (30-50.000 Euro). Auch die laufenden Kosten sind recht hoch. Die angegebenen 8ct/km reichen nur für den Strom. Die Akkus verbrauchen sich auch und schlagen mit 8 bis 15ct/km zu Buche.

Zurück zur Wärme und zum Strom:
Interessant finde ich Nano-Blockheizkraftwerke (bis 2,5kW) oder Micro-BHKW (2,5 bis 20kW). Dabei entsteht nutzbarer Strom und nutzbare Wärme gleichzeitig. Ein Marktüberblick führt allerdings zu einer traurigen Erkenntnis:
https://www.bhkw-infothek.de/bhkw-anbieter-und-hersteller/nano-bhkw-ubersicht/
Alle angebotenen Geräte sind teuer und brauchen Brennstoff der zugekauft werden muss: meist Erdgas, selten Erdöl und gelegentlich Pellets. Nichts was man selber ernten und herstellen kann. Es entstehen also neue Abhängigkeiten.

Was bleibt wären robust gebaute Motoren, wie der Petter oder der Lister, wobei der Lister-Motor auch mit Pflanzenöl, Altöl, Frittenfett etc. läuft. Hauptsache Brennwert und flüssig…
http://www.energietechnik-owl.de/information/blockheizkraftwerke/lister-motor

Wenn man nun denkt, man nimmt Rapssaat, eine Ölmühle, stellt fleissig Öl her um den Motor zu betreiben und dann schließt man einen Generator an, … nun das geht, aber der Strom wird teurer als der aus der Steckdose (sollten die Preise so bleiben wie sie aktuell sind, was aber wohl nicht so sein wird). Alleine die Rapssaat für einen Liter Rapsöl kostet grob das dreifache als ein Liter Heizöl, ganz zu schweigen vom Aufwand daraus noch Öl zu machen. Am günstigsten ist aufbereitetes, gebrauchtes Pflanzenöl. Das gibt es bei ebay für 70ct den Liter, ist aber immer noch viel teurer als Heizöl.

Eigentlich wäre Holz die viel bessere Alternative um Feuer zu machen um ein BHKW zu betreiben. Doch um damit Strom zu gewinnen müsste man in Richtung Stirling oder Dampfmaschine denken. Sehr interessante Experimente in diese Richtung macht Herr Kufner. Er bietet auch ein selbst geschriebenes Buch: „Das holzbeheizte Mini-Dampfkraftwerk im Einfamilienhaus“ http://www.kufner-stirling.de/

Was auch gehen kann wäre Holzgas herzustellen und damit einen Lister oder Petter Motor zu betreiben, wobei eine kleine Menge Heizöl/Diesel noch mit eingemischt werden muss.

Was bleibt? Ach ja, man kann den Strom auch selber machen: http://www.oekotrainer.de/ oder den Wind arbeiten zu lassen:
http://www.konstantin-kirsch.de/2007/08/das-baum-kraftwerk.html

Nur, was ist mit dem grundsätzlichen Herangehen an die Frage? Sich drehende Generatoren gehören in das Muster des Drehstroms, des Herstellen von Wechselstrom. Sicher kann man auch Gleichstromgeneratoren herstellen, aber das zugrunde liegende Muster ist eine drehende Welle, bewegliche Mechanik. Mit diesem Dreh-Muster kann man Energie gewinnen mit der man wiederum drehende Motoren, Maschinen antreiben kann. Wenn man jedoch Gleichstrom will, den man leicht in Akkus speichern kann, dann wäre es weise erst gar keine drehenden Teile zu haben. So wie Solarzellen auch direkt Gleichstrom herstellen. Diese Solarzellen wiederum haben mehrere Nachteile: Sie leisten nur bei Sonne, kosten saumäßig viel, sind eines Tages Sondermüll und sind nicht kompostierbar.

Es gibt noch eine weitere, recht unbekannte Weise Strom zu gewinnen. Darin sehe ich eine große Zukunft, es muss allerdings noch viel geforscht werden und sicher auch der Strom Konsum gesenkt werden:

Strom aus dem Komposthaufen!
Die „Microbial fuel cell“ stellt Strom mit Hilfe von Mikroben her.

Dazu ein paar Links zum selber weiter stöbern:
http://www.lvz.de/Leipzig/Lokales/Leipziger-Projekt-Vom-Oeko-Klo-zum-Mini-Kraftwerk
http://www.bild.de/regional/leipzig/bill-gates/schenkt-leipziger-forscher-plumpsklo-42979944.bild.html
http://www.bio-bz.de/index.php/de/
http://www.is-met.org/

Ein Ansprechpartner für diese Forschung ist in Deutschland Prof. Uwe Schröder:
https://www.tu-braunschweig.de/oekochemie/akschroeder/uweschroeder

Im übrigen kann die oben genannte Pferdekraft aus Gras auch nur mit Hilfe von Mikroben (im Darm der Pferde) funktionieren. Alles höhere Leben, auch wir Menschen, funktionieren NUR in Kooperation mit den klitzekleinen Wesen, die überall um uns und in uns sind! Wenn wir die Entziehungskur von der Elekro-Konsum-Sucht meistern, dann können wir womöglich eines Tages mit unserem Kompostklo den dann nur noch sehr geringen Strombedarf selber decken. Und ich meine nicht den Bedarf um „ein Handy“ zu laden wie es im BILD-Text steht. Nein. Ein Handy braucht Mensch nicht. Viel eher ist das Aufladen eines Akkus einer Stirnlampe wertvoll wenn man draussen im Grünen auf seinem Landsitz oder im lebenden Haus wohnen will.

Montag 20. Februar 2017

Zitate von Medien, ARD und GEZ

Die letzten Wochen bekam ich laufend Anfragen, wie man denn am besten mit dem Beitragsservice (ehemals GEZ) umgehen kann. Viele Menschen stecken in Briefwechseln, Gerichtsverfahren, und/oder bekamen schon Androhungen von Zwangsvollstreckungen, Haftandrohungen und vieles grausliche mehr.

Da GEZ / Beitragsservice nicht mein Spezielgebiet ist halte ich mich öffentlich zurück hier eine Empfehlung zu geben. Meine Ansicht ist ganz simpel: Ich betrachte einen Großteil der Sendungen als vorsätzliche Geistverletzung. Dies ist meine subjektive Meinung ohne dies begründen oder beweisen zu wollen, denn um das zu können müsste ich mir den Medienschrott antun, und das mache ich nun wirklich nicht.

Für alle, die sich mit dem Thema Medien und Beitragsservice herumschlagen, empfehle ich eine aktuell laufende Geschichte eines Informatikers, der nebenbei noch einen Blog betreibt. Diesbezüglich bekam er eine Abmahnung und Aufforderung zur Unterlassung wegen Zitaten.

Der Beitrag hat, ich zitiere, einen krassen Titel: „Die ARD als krimineller Zensur-Vollstrecker“

Das bemerkenswerte an dieser Formulierung ist, dass sie eigentlich sofort als Beleidigung und Entehrung der Firma ARD gewertet werden könnte – wenn denn die ARD eine Firma wäre, bzw. wenn es klar wäre, dass „ARD“ eine juristische Person wäre. Ist es aber wohl gar nicht. Zumindest bin ich aus dem Beitrag des Bloggers ganz schön verwirrt heraus gekommen, ich dachte nämlich die ARD gibt es tatsächlich. Aber jetzt bin ich mir da gar nicht mehr so sicher:

http://www.danisch.de/blog/2017/02/19/die-ard-als-krimineller-zensur-vollstrecker/

Hinweis: Ich kann den Inhalt des Links nicht einschätzen ob das dort geschriebene juristisch stimmt oder der Wahrheit entspricht. Ich betrachte es als Anregung für das eigene Denken und verlinke nur aus Hirn-Trainingsgründen. Möge jeder selber für sich finden, was denn der Wahrheit entspricht.

Über den weiteren Verlauf der Geschichte kann man in dem Blog lesen:

http://www.danisch.de

Mittwoch 15. Februar 2017

Deutschlands Energiewende – Eine sich anbahnende Katastrophe

Vor über einem Jahr schrieb ich einen Blogeintrag zum Thema: offene Fragen zur „Energiewende“

Seit dem hat sich viel getan: Noch mehr Windräder, noch mehr PV Anlagen, noch mehr Augenwischerei, noch mehr Fake News…

Jetzt wurden manche der damals offenen Fragen beantwortet, sowie noch weit mehr offene Fragen zum Thema ergänzt durch einen Vortrag von Fritz Vahrenholt:

GERMANY’S ENERGIEWENDE
A disaster in the making

Gehalten wurde der Vortrag am 17. Januar 2017 von Fritz Vahrenholt vor über 200 Zuhörern in London im House of Commons. Eingeladen hatte die Global Warming Policy Foundation.

Über diese Seite findet sich der Link zum englischen Vortragstext:
http://kaltesonne.de/deutschlands-energiewende-eine-sich-anbahnende-katastrophe/

 

Ganz neu gibt es jetzt auch eine deutsche Übersetzung
des Vortrages als PDF-Datei mit Bildern (16 Seiten):

vahrenholt2017-energiewende-deutsch.pdf

Es ist ausdrücklich gewünscht diese Datei weiter zu verbreiten!

Die Lektüre hat mich ziemlich nachdenklich gemacht. Als Ergebnis komme ich zur Einschätzung, dass innerhalb der nächsten Jahren der Strom extrem teurer werden wird und die bisher überwiegend stabile Stromversorgung zusammenbrechen wird. Sich kann man behaupten, dass mit einem Zusammenbruch des Stromnetzes endlich zerstörerische Industrien ihre Arbeit beenden. Nun ja, aber zu welchem Preis? Es werden ja nicht nur die als negativ empfundenen Industrien betroffen, sondern alles!

Als Ausweg erscheint mir nur, Wege zu finden bei der Stromversorgung komplett unabhängig zu werden. Und da meine ich jetzt nicht die absurde Kombination von Solarstrom zur Einspeisung ins Netz (Geld verdienen) und Bezug von Strom aus dem Netz (Geld ausgeben). Nein, ich meine sogenannte Inselanlagen, also komplett vom Netz getrennt funktionierende Systeme. Und auch hier meine ich keinen Solarstrom und keine Windräder. Die rechnen sich nicht wirklich, zumindest nicht langfristig. Und sie bringen nicht dann Strom, wenn man ihn braucht.

Viel interessanter sehe ich Möglichkeiten in Richtung von Mini-Blockheizkraftwerken, weil Menschen eh mehr Wärme brauchen als Strom. Als Energieträger für die Mini-BHKWs denke ich an (Bio-)Gas, Holz oder (Pflanzen-)Öl. Jedes dieser Möglichkeiten hat Pro und Kontra.

An allererster Stelle steht allerdings den Stromkonsum einzuschränken, so gut es nur geht. Licht und elektronische Geräte verbrauchen eher wenig, Geräte zur Wärmeproduktion (zB Durchlauferhitzer, Waschmaschine) eher viel.

Zwei weiterführende Links für die Bastler und Macher unter den Lesern:
http://www.kufner-stirling.de/
http://energietechnik-owl.de/information/blockheizkraftwerke/lister-motor

***

Zusatzlinks als Nachtrag zum Thema Klima:
http://www.dasgelbeforum.net/mix_entry.php?id=247716
http://www.wahrheiten.org/blog/2011/08/02/eiszeit-wer-waren-die-unterzeichner-des-gefaelschten-weltklimaberichtes/
http://www.kaltesonne.de/order/