Fragen an Konstantin

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Green Hosting mit Ökostrom und lokal erzeugtem Solarstrom!
Donnerstag 31. Mai 2018

Solardachziegel

Habe heute mit Erstaunen mitbekommen, dass es eine ganz neuartige Art gibt, Solarstrom auf dem Dach zu ernten: Dachziegel mit eingebauten Solarzellen! Das heißt, keine Halterungen für Alumontagestangen auf dem Dach, keine großen Module mit besonderen Montagetechniken, keine Sturmgefahr für die großen Module sondern einfach einzelne Dachziegel ersetzen mit den PV-Dachziegeln, Kabel anschließen und fertig. Natürlich muss die Ziegelform passen, und da diese Entwicklung relativ neu ist, hat man bisher noch eine eher kleine Auswahl an Ziegelformen. Aktuell ist diese Bauweise wohl am passendsten für Neubauten oder Dachneudeckungen. Auch für Denkmalschutzgebäude erscheinen diese PV-Dachziegel interessant.

Hier ein Link zum Anbieter: http://www.autarq.com/solardachziegel/

Donnerstag 31. Mai 2018

Aktualisierung bei der Deagel-Liste

Ende April wurde die Deagel-Liste aktualisiert.

Auffällig ist für Deutschland der weitere Abstieg der Bevölkerungszahl und für USA knapp eine Verdoppelung der bisherigen Prognose. Woher diese Einschätzung kommt wird nicht mitgeteilt. Liegt das womöglich an Präsident Trump?

Die aktualisierten Diagramme habe ich an den Blogeintrag vom letzten Jahr angehängt:
http://www.konstantin-kirsch.de/2017/08/was-taugen-die-prognosen-der-deagel-liste.html#aktualisierung

Dienstag 29. Mai 2018

Filmpremiere Mutterhof

So voll war mein Kino noch nie … sagt Monika Schubert von der FilmBurg in Marktoberdorf.

Nächster Termin: 14. Juni 2018, Corona KinoPlex Kaufbeuren

Montag 28. Mai 2018

Werden Landwirte durch Schaden klug?

Gestern gab es in der Gemeinde Nentershausen Hagel und Starkregen. Eigentlich nichts ungewöhnliches. Hagel und Starkregen kommt gelegentlich vor, das ist keine Neuerfindung von Petrus. Solch ein Ereignis wird dann „Unwetter“ genannt, wobei es einfach zu den natürlichen Möglichkeiten des Wetters zählt.

Als Feuerwehrmann war ich über 4 Stunden im Einsatz. Mehrere Keller waren voll Schlamm gelaufen.

Hier ein Bericht von Osthessen-News, insbesondere die ersten 3 Sekunden sind wichtig. Man sieht, wie ein Schlammfluss aus einer Hausstüre strömt und man sieht den Maisacker, aus dem die Katastrophe seinen Lauf nahm:
https://osthessen-news.de/n11590109/schwere-gewitter-hagel-starkregen-nach-hitze-unwettereinsatze-in-der-region.html

In dem zugehörigen Text steht: Als Hauptursache für diese schlammige Flut, die durch das Haus lief, machte Bürgermeister Ralf Hilmes noch kurz nach dem Unwetter einen Maisacker oberhalb der Wohnhäuser aus, denn da konnte man genau den Weg, den die Schlammflut genommen hatte, sehen.“

Während dem Einsatz war ich zur Erkundung der Lage von dem betroffenen Haus den Hang nach oben gelaufen, immer dem fließenden Schlammstrom entlang, ich sollte sehen, ob es eine Möglichkeit gäbe, die Wassermassen zu stoppen oder umzulenken. Allerdings gab es das nicht. Ungefähr 5 Hektar Ackerfläche liegen wie ein Trichter so, dass der Wasserabfluss über eine Wiese und ein kleines Wäldchen genau auf die Häuserzeile führt. Bei Starkregen müssen die Wassermassen genau so fließen, wie sie fließen. Das ist simple Physik, Naturgesetz. Das hat nichts mit Klimawandel oder so zu tun. So wie die Landschaft gestaltet ist (z.B. keine Hecken, keine Wasserhaltemulden) und wie die Landwirtschaft betrieben wird (großflächiger Maisacker mit Pflanzreihen hangabwärts) MUSS es zur Katastrophe kommen UND es wird zu weiteren Katastrophen kommen.

Ich hatte zuerst überlegt als Titel für den Blogbeitrag zu schreiben: „Katastrophe by Design“

Mit Permakultur-Design und Permakultur-Landwirtschaft hätte es diese Katastrophe nicht gegeben.

Die Zerstörungslandwirtschaft hingegen produziert Schaden:

  • Humusabbau
  • Oberbodenverlust
  • weggespülte Pflanzen
  • Wasserverlust (stark verminderter Neuaufbau von Grundwasser)
  • Ernteverlust durch Dürre (Boden hält kein Wasser)
  • Schlamm auf Wegen
  • Schlamm im Straßengraben
  • Schlamm in Häusern, Kellern, Garagen
  • zerstörte Häuser
  • zerstörte Inneneinrichtungen
  • zerstörte Hoffnungen
  • Hochwasserschäden flussabwärts
  • Kosten für Feuerwehr und Rettungsdienste
  • höhere Versicherungskosten
  • höhere Versicherungsbeiträge
  • höhere Staatskosten
  • höhere Steuerlast
  • höhere Staatsverschuldung
  • und vieles mehr

Erosion im Maisacker:

Schlamm auf dem Weg:

Überblick (nur die untersten Pflanzreihen laufen quer zum Hang, die große Fläche rechts ist hangabwärts ausgerichtet):

Spur der Schlammlawine über die Wiese runter ins Tal zu den Häusern:

 

Und ALLE Zerstörung hätte vermieden werden können mit sachgerechter Anwendung von Permakulturwissen!

Es wäre interessant zu erfahren ob der verursachende Landwirt für all die Schäden aufkommen muss!
Verursacherhaftung?

Oder wird der Landwirt keine Haftung zu tragen haben, weil die Landwirtschaft ja ach so wichtig ist, … ?

Nein, Zerstörungslandwirtschaft ist nicht wichtig, sie trägt keinen Beitrag für die Nahrungsversorgung der Menschheit, sie zerstört vielmehr die Lebensgrundlage und damit die Zukunft.

Ich könnte den Landwirt und die Gemeinde beraten, so dass diese Art an Katastrophen nie wieder geschehen werden, selbst wenn noch stärkere „Unwetter“ eintreten. Allerdings müsste ich dazu gehört und meine Empfehlungen müssten auch umgesetzt werden. Mal sehen ob langsam Interesse an Permakultur wächst oder ob weiterhin Beratungsresistenz die Oberhand behält.

Man könnte, wenn man wollte, sogar noch mehr! Man könnte, die Landschaft in paradisische Gärten verwandeln. Man könnte den Hang so formen, behandeln, bepflanzen und bewirtschaften, dass im Lauf der Zeit mehrere Trinwasserquellen den Häusern zur Verfügung stehen. Aber wen interessiert das schon, wenn doch das Wasser aus dem Leitungswasserhahn kommt und die plastikverschweißte Nahrung aus dem Supermarkt?

Es wäre alles ziemlich leicht zu regeln, und ich weiß, dass mir schon mehrfach besserwisserisches Verhalten vorgeworfen wurde, wenn ich so was behaupte. Nun, vielleicht weiß ich einiges besser. Was ich allerdings nicht weiß ist, wie man anderen Menschen erfolgreich nahebringen kann, sich so zu verhalten, dass Katastrophen sich nicht wiederholen. Ist schon genügend Leid erfahren worden, dass man endlich aus dem Schaden klug wird?

Hier ein Bild von 1994. Als eine der ersten Aktionen auf der Fläche, auf der jetzt das Waldgartendorf am Triesch gedeiht, habe ich Rinnen (Swales) gezogen. Dies sind auch heute noch vorhanden. NOCH NIE hatte ich auf dem Gelände schwere Schäden bei Hagel oder Starkregen, und das Gelände hat eine ganz schön starke Neigung (auf dem Bild nicht gut erkennbar):

Diese Rinnen stoppen Starkregen und geben dem Wasser Zeit zu versickern. Mittlerweile kenne ich noch weit bessere Verfahren (z.B. Keyline-Design und Yeomans-Pflüge). Mal sehen, wie lange es dauert, bis eine sinnvolle und sachgerechte Art an Landschaftsgestaltung und Landwirtschaft durchsetzt.

Dienstag 22. Mai 2018

Datenschutz Absurdistan

Seit Jahrzehnten gibt es eine auffallende Tendenz bei der Verwendung von Daten:

Man wurde daran gewöhnt, dass man immer und überall komplett überwacht und ausspioniert werden kann und auch wird.

Beispiele gefällig?

  • Bei Benutzung von Facebook, WhatsUp  oder ähnlichem ist bekannt, dass alle im Gerät gespeicherten privaten Adressen irgendwo in die weiten Welten der elektronischen Wolken kopiert werden.
  • Mobile Telefone übermitteln laufend den eigenen Standort und natürlich auch die eigene Identität, damit können Handybenutzer jederzeit lokalisiert werden. Das wurde sogar auch als wertvoll beworben, beispielsweise, damit die eigenen Kinder im Fall von Entführungen wieder gefunden werden können (habe gerade keine Muse nach dem entsprechenden Link su suchen).
  • Über den Autobahnen wurden Kamerabrücken montiert, die angeblich nur LKWs kontrollieren und dies angeblich auch nur für Autobahnmaut. Aber wissen wir wirklich, ob das nur dafür genutzt wird?
  • In Banken, an Tankstellen, in Supermärkten, Bahnhöfen, in Regionalbahnen, auf öffentlichen Plätzen, eigentlich schon fast überall, wurden Überwachungskameras aufgestellt, die laufend Aufzeichnungen machen können
  • Wenn man reisen will, ja wenn man als Person nur „exisitieren“ will braucht man Ausweise, Pässe etc. Um die zu bekommen muss man viele Daten angeben und sogar Fotos vom Gesicht und manchmal gar Fingerabdrücke. Dies wird alles elektronisch verarbeitet und weiter verbreitet sowie in Gesichtserkennungssoftware verarbeitet. Schon vor 30 Jahren las ich in einem Fachbuch, dass es möglich sei von Fotos von Demonstrationen, die Gesichter, zu identifizieren und die Adressliste der zugehörigen Personen auszudrucken.
  • Immer wieder sah ich Laptops, bei denen die eingebaute Kamera überklebt war, weil bekannt ist, dass diese Kamera auch fremdgesteuert werden kann und so das Büro, der Lebensraum etc. ausspioniert werden kann.
  • Einwohnermeldeämter geben Daten weiter an private Firmen (GEZ/Beitragsservice).
  • Bei Benutzung von EC-Karten und Payback-/Vorteils-/Firmen-Karten kann das Einkaufsverhalten derart gespeichert und ausgewertet dass, dass Persönlichkeitsprofile erstellt werden können, da kann es einen grausen, ausser man hat keinerlei Bedürfnis an Privatleben.
  • Per Satellit, Flugzeug, Hubschrauber und Drohnen gibt es Luftraumbilder, Überwachung von oben.
  • Neuere Kreditkarten haben einen NFC-Funkchip eingebaut und ermöglichen einerseits das berührungslose Bezahlen (Karte an der Kasse nur zeigen), aber sie ermöglichen auch den kontaktlosen Diebstahl durch Fernauslesung:

Man könnte Beispiele ohne Ende auflisten, Bücher schreiben und Listen von Büchern dieser Art aufstellen.
Jede Menge Daten, die man als privat empfindet, sind mit entsprechendem Aufwand auszuspionieren.

Sehr deutlich macht dies ein Film aus Belgien erkennbar: In der Fußgängerzone steht ein Zelt eines Wahrsagers, Gedankenlesers, der seeehr viel weiß von den Menschen, die in seine Jurte kommen. Bitte bis zum Ende anschauen!!!

All dies ist bekannt, seit Jahren wurde es immer krasser. Über die Fakten hinaus gibt es noch Gerüchte ohne Ende, die stimmen können oder auch nicht, beispielsweise, dass alle eMails von Geheimdiensten gespeichert und automatisch gelesen und ausgewertet werden, dass alle Telefonate mitgeschnitten und ausgewertet werden, dass alle PCs ausspioniert werden und so weiter (Bundestrojaner etc.).

Was macht der Mensch in so einer Lage? Man kann auf einzelne Sachen verzichten, zB Facebook, WhatsUp, Handy, Payback, Firmenkarten und so weiter. Man kann möglichst häufig mit Bargeld bezahlen statt mit Karte. Man kann andere Menschen warnen vor Facebook, WhatsUp usw. All dies mache ich so und trotzdem bin ich sicher, es kann jeder Geheimdienst (und nicht nur der) eine gigantische Menge an Daten über mich herausfinden. Ok, ich veröffentliche auch vieles meiner Gedanken und aus meinem Leben. Vielleicht ist ist mein Nichtteilnehmen an den Datenkraken wie Facebook und Co mein persönlicher Ausgleich zu meinen Veröffentlichungen. Auf jeden Fall ist mir klar, dass es keine vollständige Datensicherheit geben kann, wenn man nur im Geringsten mit anderen Menschen in Kontakt tritt.

Was höre ich immer wieder als Kommentar zum Thema? „Da kann man eh nichts machen“ und „ich habe doch nichts zu verbergen“. Na ja, wenn dann, wie oben im Film, die Kontodaten ausspioniert werden und über das eigene Konto etwas gekauft wird, dann würde man vielleicht doch merken, dass man einiges lieber verborgen hätte…

Und was ist die aktuelle Lage am Datenmarkt?

Die sogenannte Datenschutzgrundverordung (DSGVO) ist zum heißen Thema geworden. Praktisch täglich bekomme ich eMails von Firmen, die darum bitten sich neu für ihre Newsletter anzumelden wegen der DSGVO, reihenweise werden Blogs und soziale Netzwerke geschlossen, Firmen bangen um ihr Existenz, weil nicht 100% absehbar ist, wie man was alles schützen kann, selbst wenn man wollte. Es steht im Raum die Sorge um Abmahnungen, selbst wenn man alles richtig gemacht haben sollte, nur ist praktisch gar nicht erkennbar was denn nun „richtig“ ist, daher lieber alles abschalten und flüchten? Oder Kopf in den Sand und abwarten?

Neben dem Zeitaufwand laufend eingehende Viagra-und-co-Spam-eMails zu löschen kommen jetzt noch Werbeemails dazu mit dem Betreff „Schützen Sie sich vor Abmahnungen durch DSGVO“.

Ist das Ganze jetzt nun mehr als eine neue Sau, die durchs Dorf getrieben wird?
Soll nur von irgendwas anderem abgelenkt werden? Von was?
Schwer zu sagen. Die Zukunft wird es zeigen.

Wie geht man jetzt damit am Besten um?

Meine Empfehlung: An erster Stelle: Keine Panik.
Tief durchatmen.
Wenn Ängste auftauchen: Als erstes sich den eigenen Gefühlen zuwenden und reinspüren, woher die Bereitschaft kommt bei Drohungen das Gefühl der Angst bekommen zu können. Wurde man schon mal bedroht? Hatte man schon mal Angst? Gut, dieses Gefühl gehört zur Palette der möglichen Gefühle. Also bitte nicht verdrängen sondern das Sein, wie es ist, spüren. Taucht das Gefühl von Wut oder Hass auf? Auch gut: Einfach das Fühlen, was da ist.

Dieses Spüren von sich selbst ist bei weitem wichtiger als irgendeine Umbauarbeit an Webseiten oder Newslettern. Sicher kann man nach dem Spüren auch mal das eine oder andere an eigenen Webseiten umbauen.

Aber andersrum finde ich es gefährlich: Erst in Panik, wie ein aufgescheuchtes Huhn, irgendwo hin rennen ohne Plan und sich dann womöglich selbst vergessen? (Ich bitte die Hühnerwelt um Verständis, dass ich dieses Bild benutze, ihr verhaltet Euch einfach gelegentlich so, dass Menschen meinen könnten, ihr hättet keinen Plan).

Über den Weg des Fühlens von sich selbst kann man herausfinden inwieweit man andere Menschen verraten oder ausbeuten will, weil man beispielsweise in sich Wut hat oder sich im Mangel empfindet. Ich gehe davon aus, dass jeder Mensch im Lauf des Lebens diese Gefühle kennenlernt. Das ist weder schlecht noch gut, das gehört einfach dazu.

Andererseits kann man es nie allen anderen Menschen recht machen. Wenn man das versuchen sollte, macht man es mindestens für sich selbst nicht recht. Man kann jedoch Stück für Stück durch den Regenbogen innerer Gefühle durchwandern und bei der Freude ankommen, beim Mitgefühl für sich und andere.

Das kann gehen bis hin zum Mitgefühl für arbeitslose Anwälte, die über Abmahnungen versuchen an Geld zu kommen um zu überleben. Das geht auch bin hin zum Mitgefühl für Politiker, die absurde Entscheidungen treffen, weil sie vor lauter Papierkram, Gesprächen und Entscheidungsdruck gar keine Zeit mehr haben in den Wald zu gehen um aufzutanken.

In den meisten Fällen dürften diese Anwälte und Politiker keinen Familienlandsitz haben, der sich mit Nahrung, Wasser, Frischluft, Lebensraum, Sinn und Glück versorgt. Mit diesem körperlichen, geistig, seelischen Notstand kann man tiefes Mitgefühl haben.

Zusammenfassung bezüglich der als Bedrohung gefühlten DSGVO:

Was kann im schlimmsten Fall passieren? Man kann pleite gehen? Man kann das verlieren, was man aufgebaut hatte? Man kann Achtung und Anerkennung verlieren? Man kann im Knast landen? Man kann getötet werden?

Vieles ist möglich und im Lauf von vielen Leben haben wir als Seelen schon so manches mit unseren Körpern erleben dürfen. Mal sehen, was dieses Mal passiert.

Noch ein Buchtip zum Abschluss dieses Blogbeitrages:
Safi Nidiaye: Herz öffnen statt Kopf zerbrechen

Freitag 18. Mai 2018

Fördermittel für die Tonne?

Für Dresden läuft derzeit eine Umfrage. Es soll ein Projekt gefördert werden für die „Zukunftstadt Dresden“. In der Auswahl gibt es auch ein Projekt, das ich besonders unterstützeswert empfinde: Es sollen rund um Dresden viele Selbstversorgersiedlungen entstehen, quasi ein Gartenringdorf.
In vier Tagen ist Ende der Abstimmung. Jeder kann mit abstimmen! Man muss sich allerdings auf der Webseite anmelden, damit Doppelabstimmungen ausgeschlossen sind (Achtung, das eigen Passwort muss Gross- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Zeichen haben).
Man muss nicht aus Dresden stammen um abstimmen zu dürfen!
Bis vor wenigen Tagen lag das Projekt Selbstversorgersiedlungen an der Spitze. Aktuell hat ein anderes Projekt mit dem Namen „zur Tonne“ überholt. Dabei geht es um die Idee, ein Gasthaus zu öffnen, dass Lebensmittelüberschüsse verarbeitet. Das mag ja eine nette Idee sein, doch ist das nur ein kleiner Tropfen auf dem heißen Stein, ein kleines Pflaster auf einem Symptom der grundsätzlichen kranken Agrarstruktur. Ja, dieses Projekt „zur Tonne“ braucht sogar die Wegschmeißgesellschaft, sonst haben sie nichts zum Zubereiten und das Konzept funktioniert nicht. Dies ist daher keine Lösung der Probleme sondern eher eine Festschreibung dessen. Wollen wir zukünftig zum Essen in den Garten gehen oder „in die Tonne“?
Das Projekt „Selbstversorgersiedlungen“ hingegen greift an der Wurzel der Probleme an und ist daher als viel wertvoller und nachhaltiger einzustufen.
Hier geht es zur Beschreibung des Projektes:
und hier geht es zur Abstimmung:
Ich bitte alle das Projekt „Selbstversorgersiedlungen“ mit ihrer Stimme zu unterstützen! Am besten gleich heute!
Freitag 18. Mai 2018

Gartenringdörfer und Mutterhöfe

Die Initiative von Prof. Ralf Otterpohl zieht immer größerer Kreise. Sein Buch „Das neue Dorf“ findet immer mehr Leser. Jetzt ist eine neue Webseite von ihm fertig geworden:

Netzwerk Gartenring http://gartenring.org/

Über diese Seite findet man auch einen Hinwies für die Filmvorstellung des neuen Filmes „Mutterhof“. Die Erstaufführung war gestern. Weitere 200 Kinos haben Interesse bekundet den Film zeigen zu wollen. Demnächst gibt es also weitere Termine für Filmvorführungen. Hier die Webseite vom Film „Mutterhof“:

http://mutterhof.org/

 

Montag 14. Mai 2018

Studentin der TU München zu Besuch

Heute war Lena Bonengel zu Besuch im Waldgartendorf und bestaunte die von mir angelegten Naturbauten. Sie studiert an der TU München bei Prof. Ferdinand Ludwig Landschaftsarchitektur im Master. Im Dezember schrieb ich schon mal darüber was dieser Professur vorausging:
http://www.konstantin-kirsch.de/2017/12/professur-fuer-lebende-architektur.html

Es freut mich besonders, dass jetzt die nächste Generation an Studenten sich dem Thema lebende Strukturen annehmen. Noch ein wenig Zeit dürfte verstreichen und die Ideen, Experimente sowie Forschungen werden so weit gereift sein, dass lebende Strukturen immer öfters anlegt und benutzt werden.

Samstag 12. Mai 2018

Pflanzlisten vom Zirkeldreher

Im Dezember 2017 habe ich auf das Kartenspiel PermaPlay vom Zirkeldreher hingewiesen.

Im Februar diesen Jahres habe ich über mehrjähriges Gemüse berichtet.

Nun hat der Zirkeldreher eine Webseite erstellt mit verschiedenen interessanten Pflanzlisten:
https://pflanzliste.jimdo.com

Über den Menupunkt „Pflanzliste“ kann man weitere Listen finden, zB.:

+ Nährstoffpumpen
+ Obstsorten mit hohem Proteingehalt
+ vier Pflanzen für eine Grundversorgung
+ Mischkulturliste

und:
+ mehrjähriges Gemüse

Hierbei nutzt der Zirkeldreher die von mir zusammengestellte Liste, hat sie jedoch mit farbiger Hinterlegung ergänzt:

Vorwiegend Blattnahrung (grün)
Knollen oder Samen, also irgendwo stärke oder fettreich (braun)
Blüten (weiß)
Allrounder (gelb)
Dienstag 1. Mai 2018

Anastasia TV-Interviews jetzt alle mit Untertiteln

Mehrere Jahre hat es gedauert, nun ist es geschafft:
Alle Interviews, in denen ich die Anastasia-Bücher gemeinsam mit Herbert Jungwirth im TV vorgestellt habe, sind seit heute mit Untertiteln versehen in deutsch, englisch und russisch!

Ein Freund, gelernter Übersetzer und Dolmetscher, hat die deutschen Untertitel erstellt und die englischen Übersetzungen gemacht. Zusätzlich wirkten Mithelferinnen für die Sprachen russisch und tschechisch mit. Ein ganz besonderer Dank gilt Herbert Jungwirth, für die Idee, für die Unterstützung der Umsetzung der Idee und für die nötige Geduld!

Die Untertitel für tschechisch gibt es derzeit für die Bände 1 bis 3. Weitere sollen folgen.

Die deutschen Untertitel sind einerseits die Basis für die jeweiligen Übersetzungen und andererseits sind die Interviews damit auch geeignet für gehörlose Menschen.

Hier sind die Bücher mit den jeweiligen Filmen zu finden:
https://www.waldgartendorf.de/anastasia/

Zur Aktivierung der Untertitel aktiviert man im jeweiligen Youtube-Fenster unten recht die Ansicht der Untertitel. Die gewünschte Sprache stellt man ein mit Klick auf das daneben sichtbare Sternchen.

„Gut Ding will Weile haben“ ist ein altbekannter Spruch. Dies galt für das Erstellen vom Index, für den Dreh der TV-Interviews, sowie auch für die Untertitel.
Und noch viel mehr wird dies gelten für den Aufbau von Familienlandsitzen und ganzen Siedlungen.

Von daher: Immer mit der Ruhe, keine Panik, anfangen dort wo man gerade ist und Stück für Stück die Erde wieder schön machen.

Wünsche einen frohen 1. Mai