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Dienstag 24. Januar 2012

Berichte aus Italien und Griechenland, erste Lektion: raus aus der Stadt

Im Gelben Forum erscheinen immer mehr Berichte aus Griechenland und Italien.
Als kleinen Eindruck was dort aktuell passiert zitiere ich aus dem Forum:

Italien steht still

Guten Tag an Alle,

ich möchte aus @Barbaras Nachrichtenüberblick (grazie mille) den Link herauspicken und ein wenig aus dem Alltag berichten.

http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2012/01/36760/

Als in Sizilien die Proteste losgingen, haben wir beide Autos vollgetankt, die Kanister gefüllt und ich war im Supermarkt einen Großeinkauf machen.
Meine bessere Hälfte lächelte - und gestern waren an den wenigen, offenen Tankstellen Schlangen - kilometerlang.
Wir sind in Apulien, auch hier sind seit gestern morgen die Autobahnzufahrten aus dem Norden gesperrt.
Die Transportunternehmen stehen am Ende für die Leiden der Italiener generell.

Alleine in 2011 wurde erhöht:
Autoversicherungen um 40% (z.B ein Fiat mit 55 PS kostet ca. 800 - 1000 € jährlich nur normale Kaskoversicherung)
Benzin und Diesel 30% + zusätzliche 11/14 Cent im Dezember dank Monti
Steuern kosten für besagten kleinen Fiat 430 € jährlich
Lebensmittel stiegen 2011 um ca. 20%
Autobahngebühren stiegen um 15%

usw..

In Taranto (südlichster Süden) geben bereits die Fischer ihre Lizenzen bei der Hafenmeisterei zurück. Durch zusätzliche Steuern und die hohen Dieselkosten schaffen sie es nicht einmal mehr, mit dem mageren Fang ihre Familien zu ernähren. Sie streiken nicht, sie verweigern sich.
“Fischt doch selber!” ist ihr Spruch, sie gehen angeln und aufs Feld, melden ihre Kutter ab und sagen, dass sie keine Einahmen haben, also auch keine Kosten - und eben jetzt von der Hand in den Mund leben - wie sie es eh schon tun. Nur, dass sie die Politik nicht mehr mit durchfüttern.

Besonders schlimm ist die Globalisierung auch für die Fischer zu spüren, denn TK-Fisch aus Tailand und China (aus den Schlammtümpeln) kommt mit großen Schiffen an, kostet die Hälfte und wird gekauft. Weil auch die Bevölkerung es nicht mehr schafft, sich mit dem teureren, frischen Fisch zu versorgen.
Selbst wer gern würde, es ist nicht mehr machbar, aus Solidarität mehr auszugeben.

Was hier im Süden noch klappt, ist die Versorgung mit Gemüse und Obst an der Haustür. D.h., dass die Bauern vor ihrem Haus einen kleinen Stand haben, an dem man sich auch ohne Benzin mit dem Rad versorgen kann.
Bei uns gab es gestern noch alles im Supermarkt, das wird heute anders aussehen, denn seit gestern morgen wurde nichts mehr geliefert. Aber wir sahen im Vorbeifahren Leute mit vollen Wagen noch bis in den späten Abend hinein. Brot wird es ab heute keines mehr geben in den Märkten, das wurde schon gestern berichtet. Denn hier gibt es jeden Morgen frisches Brot von den Bäckern aus dem Umkreis. Und die haben seit 2 Tagen keine Lieferungen mehr erhalten (Mehl etc.).

Das Verständnis für die Blockaden ist groß, denn alle leiden.
Die einhellige Meinung: “Die da oben machen was sie wollen und wir werden ausgequetscht.”

Bisher war es wirklich zu ruhig, das wunderte alle. Doch man sieht - es muss nur einer anfangen, dann schließen sich andere an.
Da der Italiener an sich heißblütig ist, kann solch ein Streik schnell ausarten.
Wer sich mit seinem LKW nicht anschließen wollte, musste gestern mit zerstochenen Reifen rechnen.

Die Taxis sind ein Thema für sich.
Die Kommunen vergeben Lizenzen, die Taxifahrer halten diese, auch wenn sie aufhören. Die Lizenzen werden nicht zurückgegeben, sondern zu horrenden Preisen verkauft. Zwischen 80.000 bis 200.000 € für eine Taxilizenz zahlten die Fahrer. Meist mit einem Bankkredit.
Das wurde toleriert von den Kommunen und so bildete sich ein heute als “Schwarz!” beschimpfter Markt, an dem vor allem die Banken sehr gut verdienen.

Nun sollen die Lizenzen ausgeweitet werden und damit verfällt der Wert, was die Fahrer, welche mit hohem Kredit im Rücken fahren, in Probleme stürzt. Darum wird gestreikt - man verlangt vom Staat einen Ausgleich.

In dem Falle ist die Bevölkerung nicht einverstanden, denn sie sagen sich, dass dieser Kreislauf aus Krediten und Lizenzen der Taxifahrern unter Kollegen so entstanden ist. Es ist zwar eine Schweinerei der Kommunen, die Lizenzen nicht wieder einzuziehen und diesen Schwarzmarkt zuzulassen, aber das geht außer den Taxifahrern eben keinen was an.
Darum sind sie recht alleine mit ihrem Protest, aber mit den LKW´s zusammen steht nun das Land still.

Bei allem darf man nicht vergessen, dass es in Italien nichts gibt was mit deutschen Sozialleistungen vergleichbar wäre.
Kein H4, kein Kindergeld, kein Wohngeld…

Willkommen im Club. Ihr seid Griechenland ein Jahr hinterher - Kleine Vorausschau für Euch, Bestandsaufnahme hier

willkommen im Club, kann ich da nur zynisch sagen. Ihr seid uns hier in GR ein Jahr hinterher. Darf ich Dir ein wenig was zu Eurer Zukunft (und unserer Gegenwart) schreiben?

Das Thema Großeinkäufe erledigt sich bald. Nicht, weil es nicht nötig wäre. Hier sieht es mittlerweile so aus, dass Du als “Großeinkäufer” schon schräg an der Supermarktkasse angeguckt wirst. Einfach, weil Du es Dir leisten kannst, so viel auf einmal zu bezahlen.

Hier schieben die Leute nur noch drei, vier Artikel aufs Band, meinst das Nötigste. Getankt wird nur noch für zehn, zwanzig (oder manchmal auch nur fünf) Euro. An den Schulen gibt es keine Bücher mehr. Die Krankenhäuser sind auf Lambarene-Niveau angekommen. Wer behandelt werde möchte, bringt Medikamente und Verbandsmaterial lieber gleich mit (in einigen Fällen sogar Pflicht). Wer Untersuchungen wie eine MRT haben möchte, muss das Röntgenkontrastmittel vorher in der Apotheke selbst besorgen (viel Spaß dabei, die Apotheken werden wegen Zahlungsrückständen derzeit selbst mit Aspirin kaum noch beliefert) und vor allem auch selbst bezahlen.

Bei Unfällen mit Verletzten kommt der Notfallwagen ca. nach einer Stunde. Gerade neulich hier im Ort so geschehen. Wären dort nicht zufällig ausgebildete Ersthelfer incl. privatem PKW vor Ort gewesen, das Opfer wäre gestorben.

Es gibt zunehmend Berichte, dass in den Krankenhäusern Menschen sterben, weil Personal fehlt. Wenn zwei lebensbedrohlich Erkrankte oder Menschen mit schwersten Verletzungen in die Ambulanz kommen, können nicht beide gleichzeitig behandelt werden.

Auf der Ausfallstraße von Thessaloniki funktioniert nur noch jede zweite Ampel. Die anderen sind entweder schwarz oder blinken nur noch so vor sich hin. Keiner mehr da, der repariert, kein Material.

Der Müll stapelt sich nunmehr chronisch (hat nichts mehr mit den Streiks des letzten Sommers zu tun) meterhoch in den Straßen. Die Müllabfuhr hat kein Geld mehr für Sprit, kaputte Fahrzeuge werden nicht repariert.

Die Menschen frieren. Der Winter ist ungewöhnlich kalt, Geld für Öl gibt es nicht, für Holz nur eingeschränkt.

Das Schlimmste ist die Hoffnungslosigkeit und die Depression der Menschen. Das Land ist wie eingefroren. Geld gibt es nicht mehr, der gesamte “Geldkreislauf” ist zum Stillstand gekommen. Keiner zahlt niemandem mehr was. Das bisschen Wirtschaft, was noch irgendwie funktionierte, stirbt gerade. Ein Freund berichtete mir vom Neujahrsempfang der Deutsch-Griechischen Handelskammer in Thessaloniki. Zitat “acht von zehn Anwesenden würden sich am liebsten sofort am eigenen Schlips aufhängen.”

Banken überweisen eigenmächtig selbst angewiesene Summen für Lieferungen, Leistungen oder Gehälter nicht mehr oder nur extrem verzögert.

Ein super Modell, das die Troika da fährt. Und weil es bei uns so prima funktioniert, wollen die das jetzt auch in IT durchziehen. Freut Euch drauf.

Viele Grüße

Die erste Lektion heisst eindeutig: Raus aus der Stadt

vielleicht, neben der ganzen Tristesse, von der ich berichte, mal ein wenig was Praktisches. Für alle, die (wie ich auch) sicher sind, dass GR eben nur als erstes dran ist.

Klare Lektion: Raus aus der Stadt. Ich lebe hier in einem absolut ländlichen Übergangsbereich von der Großstadt Thessaloniki hin zu einem fruchtbaren, bäuerlichen Landstrich.

Je weiter Du nach draußen kommst, umso entspannter wird die Lage. Natürlich ist überall das Geld knapp, logisch. Aber: Es zeigt sich, dass vieles, was wir im Gelben so oft theoretisch besprochen haben, wirklich wird. Auf dem Dorf ist die Lebensmittelversorgung gesichert (die Bauern verkaufen vom Pickup runter), wir haben auch jetzt überall ein hervorragendes Angebot an Wintergemüsen (zappelt teilweise noch… zu Preisen, die irgendwie noch angemessen bzw. bezahlbar sind.

Die Dorfstruktur trägt. Viele helfen sich nach wie vor gegenseitig sehr, wo und wie es immer nur geht. Und die Dorfgemeinde fängt sich auch an, gegen die Staatsmacht zu wehren. So mehren sich die Berichte (ausschliesslich aus kleineren Dörfern), dass dort Mitarbeiter der staatlichen Stromgesellschaft DEI schlichtweg vertrieben wurden, wenn sie Dorfmitgliedern den Strom abstellen wollen, beispielsweise, weil ja die neue Immo-Sondersteuer mit der Stromrechnung eingetrieben wird und Nicht-Zahler mit dem Blackout bedroht werden.

Auf dem Dorf greift das nicht. Der einzige, der da was greift (eher: ergreift) ist der Strom-Mann. Nämlich die Flucht.

Viele Grüße

Was sagt man dazu? Wird dies auch in Deutschland so weit  kommen? Wenn ja, wie sieht es dann ich Griechenland und Italien aus? Was kann man als Vorbereitung machen? Kann man von hier aus den Menschen in Griechenland und Italien helfen? Mein kleiner Beitrag für bessere Umstände ist der Minuto, doch den gibt es noch nicht in griechisch oder italienisch. Gibt es weitere Ideen?

Montag 23. Januar 2012

GODO eine neue Gang-Art

Seit einigen Jahren beschäftige ich mich mit GODO. Dazu habe ich schon zweimal im Blog geschrieben (16.10.07 und 18.10.07). Seit kurzem gibt es einen neuen Film mit dem GODO-Entdecker Dr. Hans-Peter Greb:

www.alpenparlament.tv/playlist/510-godo-eine-neue-gang-art

Im Film werden Schuhe gezeigt mit denen GODO besser geht als mit üblichen Schuhen. Diese barfuß-leguano-Schuhe können über diese Webseite bezogen werden: www.leguano.eu

Derzeit gibt es die Leguano Schuhe leider nur bis zur Größe 46/47.
Dies ist für meine Füße deutlich zu klein. Nach Auskunft der Firma Leguano braucht es über 1000 Anfragen,bevor sie auch größere Barfuß-Schuhe herstellen werden. Daher bitte ich jeden Interessenten an größeren Leguanos sich bei der Firma zu melden.

Mittwoch 4. Januar 2012

Die unglaublichsten Orte Hessens

Morgen, den 5. Januar 2012, sind die lebenden Häuser im Fernsehen.
Die Sendung des HR heißt: “Die unglaublichsten Orte Hessens”. Es
werden 10 Orte in Hessen vorgestellt. Die Sendung beginnt 21:40 und
dauert 45 Minuten. Wann das “Baumdorf” an die Reihe kommt kann ich
nicht sagen.

http://programm.ard.de/Programm/Sender?sendung=281087240787671
Wiederholung am 7.1. um 3:30
http://programm.ard.de/Programm/Sender?sendung=281087269307597

Sonntag 1. Januar 2012

Es war einmal eine Solaranlage

Die Anlage stand neben einem kleinen gemütlichen Haus. Sie erntete seit über 100 Jahren die Energie der Sonne und speicherte die gewonnene Energie in einem Akku ohne Selbstentladung! Der Akku wurde dabei immer größer und schwerer, denn die gespeicherte Energie wurde in Materie verwandelt! Jedes Jahr wurden sämtliche Solarzellen dieser Großanlage komplett erneuert um den Wirkungsgrad optimal zu halten. Die einzelnen Solarzellen hatten bemerkenswerte Eigenschaften: Sie konnten sich selbsttätig der Sonne nachdrehen und konnten auch in Halbschatten sehr gut Energie gewinnen. Nach einem Hagelschaden wurden alle Löcher in den Solarzellen selbsttätig repariert. Jeden Herbst, nach Ende der Haupterntezeit, wurden alle gebrauchten Solarzellen genutzt um das Fundament der Solaranlage zu verstärken. Diese Anlage war seit über 100 Jahren komplett wartungsfrei und brauchte nie einen Techniker.

Bis eines Tages…

das Haus verkauft wurde inklusive Solaranlage. Die Zugezogenen kannten weder Haus noch Garten noch Solaranlage. Sie kamen aus der Fremde, aus der großen Stadt. Sie müssen wohl blind im Herzen gewesen sein. Als erste Aktion wurde die große Solaranlage umgesägt. Der stattliche Eichenbaum, weit über 100 Jahre alt wurde zerlegt. Mit ihm fielen viele weitere große Solaranlagen (Buchen) am Rande des Grundstücks. Endlich war das Haus nicht mehr im Schatten der großen Solaranlagen und es konnte eine technische (=tote)  Solaranlage auf das Dach montiert werden. Das gemütliche Haus wurde komplett umgebaut und viel Gift eingebaut (Styropor). So wurde das ehemalige Holzhaus zu einer bewohnbaren Sondermülldeponie.

Dieses Verhalten ist beileibe kein Einzelfall. Es gilt als “normal”. Es wird sogar mit Fördermitteln unterstützt. Möge diese Geschichte als Beispiel dienen zu erkennen was wirklich Wahrheit ist:

Das Leben umzusägen und mit toter Technik zu ersetzen ist und bleibt Irrsinn, Schwachsinn, Antivernunft.

Gestern, am letzten Tag des Jahres, entstand plötzlich ein Feuer in dem ehemals gemütlichen Holzhaus. Schnell rückte die Feuerwehr aus in die Waldstraße 1 des Örtchens Bauhaus. Doch schon stand das kleine Haus in hellen Flammen. Eine riesige Wolke giftiger süßlicher Gase (Styrol) stieg gen Himmel weil der Sondermüll (Styroper) schwelte.

Übrig geblieben ist die tote technische Solaranlage auf einem Dachrest der Ruine. Vermutlich wird sie nicht mehr funktionieren weil innen im Haus alles verbrannt ist. Zum Glück war niemand im Haus und niemand wurde verletzt. Niemand? Natürlich wurden Massen an Lebewesen verletzt und getötet. Was macht eine Giftwolke? Sie zieht weiter und verdünnt sich, und dann? Dann gibt es weit verbreitet geringe Schäden. Ein paar Allergien hier, ein paar Asthmafälle dort, … natürlich ohne Zusammenhang… Die dummen ignoranten Menschen rechnen auch nicht die gestorbenen Insekten und andere kleine Klabbler. Doch sie alle sind unsere Geschwister.

Wann versteht die Menschheit dass der technische Weg, der Weg des eigenen Untergangs ist?

In nur 3 Jahren ist ein über Jahrhunderte gewachsener natürlicher Raum zu einem Haufen toten giftigen Mülls geworden. Der Baumstumpf des ehemaligen Hausbaumes ist im Bild gut zu erkennen:

img_4027

Seit ich sah wie der Haus- und Hofbaum vor ein paar Jahren umgesägt wurde denke ich an ein Zitat aus dem Anastasia Buch Band 3, Seite 184 sobald ich an diesen Platz denke:

Es ist nicht nötig, in den Wald zu ziehen. Was soll der Wald von solchen Umsiedlern halten? Er wird eine lange Zeit sorgfältig ihr Tun beobachten, bevor er sie akzeptiert. Denn dort, wo sie vorher lebten, war früher auch einmal Wald gewesen, der zur Freude des Schöpfers wuchs. Doch was haben die Menschen aus diesem Waldparadies gemacht?

Darüber hinaus sollte man ernsthaft in Frage stellen ob die Vorstellung Land “besitzen” zu können, als “Eigentum” sehen zu können auch als Irrsinn, Schwachsinn und Antivernunft angesehen werden sollte. Nur weil der eigene Name auf irgendeinem Papier steht kann und darf man nicht das Recht haben die Lebensgrundlagen des Planeten zu zerstören.

Bin ich froh, dass es die Anastasia Bücher gibt, in denen ein lebendes Leitbild vermittelt wird mit dem die Menschheit aus dem Zeitalter der Dunkelheit herausfindet.

Montag 19. Dezember 2011

Lebendes Shampoo

Heute erlebe ich etwas ganz besonderes: Lebendes Shampoo mit aktiven Mikroorganismen die beim Reinigen von Haar und Kopfhaut mitwirken. Die Intensiv Wäsche dauert eine Stunde. Es ist ein ganz besonders angenehmes Gefühl auf dem Kopf. Auch noch Stunden später fühlt sich die Kopfhaut sehr gut an. Mir fehlen etwas die passenden Worte zur Beschreibung des Erlebnisses. Wer Interesse verspürt mag selber diese Reinigung an sich ausprobieren. Adressen findet man über die Webseite des Herstellers: www.hair-resource.de

Wir Menschen beschäftigen uns häufig mit äußerlichen »Werten«. Unser äußeres Erscheinungsbild und unsere Ausstrahlung erachten wir als Schmuck, nehmen optische Retuschen daran vor und werben mühsam um die Akzeptanz unserer Mitmenschen und unserer Umgebung.

Der Schaden, den wir dabei anrichten ist den meisten Menschen weder bekannt noch bewusst. Selbst wenn wir glauben im ganz Äußerlichen eine Pflege wahrzunehmen findet auf anderen Ebenen Zerstörung statt. Wir verlieren die Verbindung zu allem Lebendigen, vernachlässigen unsere Sinne, löschen Nervenbahnen aus, können nicht mehr richtig fühlen und das Haar kann seine Funktion nicht mehr erfüllen.

Wir fühlen uns nicht mehr wohl und suchen die Ursachen wieder in Äußerlichkeiten.

Wir spüren unsere Isolation. Nun versuchen wir durch Glaubenssysteme, Materialismus, alternative Konzepte, besondere Therapien, und komplizierte Rituale einander näherzukommen und Erkenntnis zu erlangen. Das mag uns nicht recht gelingen, also suchen wir nach neuen Glaubensrichtungen, Konzepten, Therapien und Ritualen, die die alten ersetzen könnten.

Wir suchen am falschen Ort und mit den falschen Mitteln. Wir bleiben oberflächliche, geschwätzige Wesen, die sich nicht weiterentwickeln können und versuchen diesen Mangel dadurch zu beseitigen, dass wir den Verstand mit immer noch mehr Daten und Informationen füttern. Doch es macht uns nicht glücklicher.

Wahre Weiterentwicklung erfahren wir nicht über der Verstand, sondern wir erleben sie in der Welt, indem wir uns mit unseren Gefühlen verbinden. Unser Dasein soll nicht nur auf der Ebene der Pflege, Gesundheit, Schönheit, Glauben, Ritual stattfinden, sondern soll unser ICH über die Haare mit dem ganzen Universum in Verbindung bringen. Die ganzheitliche Behandlung zeigt uns unser wahres ureigenes Wesen.

Lassen Sie uns gemeinsam kreativ sein, um all ihre Gefühle uneingeschränkt zu entfalten. Lassen Sie los und

»Werden Sie, der Sie sind«.

Zitat von: www.pillilini.com/Pillilini_Silvio_Welt/Education.html

Dienstag 13. Dezember 2011

Interview zum Minuto ist online

im Oktober war ich eingeladen zur Transition Town Konferenz in
Bielefeld um einen Vortrag zum Minuto zu halten. Dort traf ich Michael
Bonke, der einen Selbstbau Solarkocher vorstellte. Nach meinen Vortrag
sprach er mich an und bat um ein Interview zum Minuto für seinen
Sunpod-podcast.

Seite heute ist das Interview online zu hören. Es dauert ca. 36
Minuten.
www.sunpod.de/2011/12/050_sunpod_interview-konstantin-kirsch-und-der-minuto/

Auf der Startseite www.minuto-zeitgutscheine.de ist der Link zum
Interview auch eingefügt. Ich sehe darin eine Ergänzung zum
ausführlichen Video.

Ein mir wichtiges Anliegen: Im Interview erwähne ich eine Idee wie man
die regionalen Kontakte besser verknüpfen kann. Wer sich mit
Programmierung von Social-Software auskennt und dem Minuto Projekt
diesbezüglich helfen will möge sich bitte bei mir melden.

Dienstag 13. Dezember 2011

Die BRD hat keine Finanz Hoheit mehr

Es gibt viele Infos zur Änderung der Geld-Welt. Ein besonderes Zitat ist dieses hier:

“Um in wichtigen Fragen mit einer Stimme zu sprechen, haben die EU-Mitglieder ihre Hoheitsrechte, beispielsweise in der Finanz- und Wirtschaftspolitik, auf die europäische Ebene übertragen.”

In anderen Worten: Alle EU-Mitglieder sind keine souveränen Staaten, die EU soll alles zentral steuern. Aktuell funktioniert der Link zur Seite des “Bundesministeriums” nicht (Proxy Error) von dem ich das Zitat entnommen habe. Daher ist der Cache-Link zu Google aussagekräftiger.

Montag 12. Dezember 2011

Bienen Siebenstern

Heute hat uns Volker von Schintling-Horny besucht. Er imkert im Siebenstern, einer geometrischen Anordnung von mehreren Bienenvölkern. Dies finde ich sehr interessant weil eine positive Wirkung auf die Bienengesundheit beobachtet wurde. Herr Schintling-Horny hat darüber ein ausführliches PDF Dokument zusammengestellt.

Sonntag 11. Dezember 2011

Wir sind wütend!

Samstag 10. Dezember 2011

Blutgruppen Ernährung

Es gibt verschiedene Blutgruppen. Haben diese eine Bedeutung für eine gesunde Ernährung?

Obwohl ich aus einem wissenschaftlichen Elternhaus komme interessieren mich vorrangig Erfahrungsberichte und Beobachtungen und Studien über die Wirkung einzelner Moleküle erst ein mal weniger. An erster Stelle stehen für mich eigene Erfahrungen und eigene Beobachtungen. Im konkreten Fall habe ich vor Jahren zum ersten Mal von der Blutgruppenernährung gehört und gestern zu wiederholten Male. Und wenn ich etwas mehrfach empfohlen bekomme prüfe ich es für gewöhnlich. Im Internet habe ich diese Seiten entdeckt:

www.geschichteinchronologie.ch/DrDAdamo-index.html

www.4blutgruppen.de
www.dadamo.com

Da ich aktuell so wie so am denken war wie die Ernährung zu optimieren, inkl. Anbauplan fürs kommende Jahr, Lagerung, Verarbeitung, etc. kam dieser Hinweis gerade recht. Meine erste Prüfung der Ernährungsempfehlung war: Passt es einigermaßen zu meinem Bauchgefühl, also zu dem wie ich bisher schon herausgefunden habe was mir gut bekommt. Und ich staune, es passt zu locker 75%. Weitere Prüfung war ob die empfohlene Auswahl an Nahrungsmitteln mich ekelt oder gefährden kann. Und hierbei fand ich nur die Empfehlung “Weinbergschnecken seinen gut bei meiner Blutgruppe A”. Aber es ist kein Muss. Wenn man mir empfehlen würde täglich Fleisch zu essen, was zB angeblich zu Blutgruppe O passt, dann würde ich es nicht machen selbst wenn jemand behauptet das dies zu mir passen würde (egal ob wegen Blutgruppe, Haarfarbe, oder Schuhgröße). Aber zu Blutgruppe A passt ein überwiegend vegetarischer Lebensstil den ich seit Jahren habe.

Also war und bin ich bereit zum Experiment.

Sollte ich keinerlei Unterschied merken in meinem Empfinden hake ich die Sache ab und kümmere mich nicht um ob und wieso da was wirkt oder nicht. Sollte ich jedoch deutliche Veränderungen meines Befindens wahrnehmen werde ich tiefer einsteigen und wissen wollen “warum” es wirkt und “wie” die Funktionsweisen im Körper ablaufen.

Interessant finde ich im übrigen die Frage wieso es überhaupt unterschiedliche Blutgruppen gibt und durch was diese entstanden sein könnten.

Beispielsweise finde ich hier ein Zitat:

http://de.wikipedia.org/wiki/Rhesusfaktor#Rhesus-Negativ-Verbreitung

“Die Verbreitung von Personen mit Rhesus-negativem Blut spielt eine bedeutsame Rolle bei der Ermittlung der genetischen Distanz von Völkern. Große Unterschiede zwischen Nationen bei der Häufigkeit von Rhesus-negativem Blut deuten auf große genetische Distanz und lassen gemäß den Untersuchungen von Cavalli-Sforza und anderen auf eine frühe Verzweigung der Völker schließen. Die Untersuchungen ergänzen Erkenntnisse, die sich aus der Studie über die Laktoseintoleranz ergeben.”

Es kann doch sein, dass räumlich weit auseinander liegende Völker im Lauf der Zeit unterschiedliche Blutgruppen entwickelt haben. Nahe liegt hierbei die Vermutung, dass dies durch klimatische Unterschiede und durch Unterschiede in der Ernährung herbeigeführt sein könnte (bioregionale Ernährung). Sollte dies so sein, dann ist auch der Rückschluss denkbar, dass Menschen mit gewissen Blutgruppen eine dazu passende Ernährung besser vertragen und womöglich bei, zur Blutgruppe gehörendem Klima und in entsprechender Region sich besser fühlen.

Der Test hat begonnen, die Beobachtung läuft.