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Sonntag 16. Februar 2020

Vorsicht beim Verwirklichen großartiger Ideen

Seit Jahrzehnten beschäftige ich mich mit dem Entwickeln von zukunftsfähigen Visionen und deren Verwirklichung. Der Auftakt dazu ist auf der einen Seite gar nicht so schwer, man gehe in sich, meditiere, spüre, träume, und bringt das Gefundene an die Oberfläche. Doch auf der anderen Seite, im Feld der Materie, im Handeln der Realisierung, hat man einiges an Herausforderungen zu meistern.

An erster Stelle steht die Geduld und das Durchhaltevermögen. Materie zu formen, also etwas zu verwirklichen, dauert bei weitem länger als eine neue Idee zu haben. In anderen Worten: Gedanken haben eine hohe Geschwindigkeit und Materie ist Gedanke mit abgebremster Bewegungsgeschwindigkeit. Wo man einerseits danach streben möge, immer schneller zu denken anstatt „auf der Leitung zu stehen“, so muss man die Gedankengeschwindigkeit absichtlich ausbremsen, sofern man in die Realisierung auf die Ebene der Materie übergeht.

Desweiteren ist zu beachten, daß man selber eine Idee als großartig, beeindruckend, erhaben, freudvoll empfinden kann, andere Menschen hingegen diese Idee womöglich gänzlich anders empfinden. Man fühlt sich eventuell als hätte man endlich die Lösung eines Problemes erkannt, nach langer Zeit endlich einen Ausweg aus einer Zwickmühle gefunden – und die Mitmenschen? Sie haben vielleicht noch nicht einmal das Problem als solches erkannt und zeigen deshalb auch kein Interesse an der gefundenen Lösung – sondern bekämpfen es gar.

In sich drin, in Herz und Hirn, kann man alle möglichen Gefühle und Ideen haben ohne das es Mitmenschen mitbekommen müssen. Sobald man jedoch den ersten Schritt in die Verwirklichung geht, indem man seine Empfindungen und Gedanken in Wort und Bild mitteilt, mündlich oder schriftlich, dann beginnt die konkrete Interaktion mit den Mitmenschen.

Die Vielfalt der Erfahrungen und der Sehnsüchte der Menschen kann dabei eine farbenfrohe Gesellschaft mit allerlei Ausdrucksmöglichkeiten bilden. Hilfreich hierfür ist Respekt des Einzelnen, daß andere Menschen anders sind und sein dürfen. Störend ist hierfür die Vorstellung, daß andere Menschen die gleichen Vorstellungen haben sollen, die man selber in sich trägt.

An dieser Stelle kann man an ein Zitat denken, das irrtümlich Voltaire zugeschrieben wurde, wobei es von seiner Biografin Evelyn Beatrice Hall stammt:

„Ich hasse, was du sagst, aber ich würde mein Leben dafür geben, dass du es sagen darfst.“

Siehe dazu auch hier: http://falschzitate.blogspot.com/2017/05/ich-hasse-was-du-sagst-aber-ich-wurde.html

Voltaire hat sich anderes geäußert, beispielsweise so:

„Das Recht zu sagen und zu drucken, was wir denken, ist das Recht eines jeden freien Menschen, das man nicht leugnen kann, ohne die abscheulichste Tyrannei auszuüben.“

So mag es also sein, daß jeder das Recht hat, die eigenen Gedanken zu äußern. Dazu gehört, daß man auch tolerieren muss die Gedanken anderer zu Gehör zu bekommen, denn jene haben auch das Recht ihre Gedanken zu äußern.

Der nächste Schritt auf dem Weg der Verwirklichung großer Ideen ist es Mitmenschen zu finden, die gleiche Gedanken tragen, oder Mitmenschen für die eigenen Ideen zu begeistern. Je innovativer die eigenen Ideen sind umso mehr fällt der erste Weg weg und es geht nunmehr nur um das Begeistern anderer. Hierbei ist Respekt von aller größter Wichtigkeit. Man kann die eigenen Ideen in den schönsten Farben ausmalen, der Mitmensch hat jedoch die Freiheit an gänzlich anderen Ideen Interesse zu haben. Überzeugen wollen, Druck ausüben, nötigen, hat wenig Aussicht auf langfristigen Erfolg.

Konkretes Beispiel: Seit Jahren kenne und wertschätze ich die Anastasia-Bücher in denen beispielsweise die Vision beschrieben steht, daß es günstig für Körper und Geist der Menschen ist, wenn Familien ihren Landsitz haben auf / für / von dem sie leben können.

Beim Begegnen mit anderen Lesern dieser Buchreihe kam es einerseits zu freudigem Austausch mit anderen Gärtnern andererseits lernte ich auch vereinzelt Menschen kennen, die ihre Mitmenschen mit Wortgewalt überzeugen wollten. Jene strebten in Richtung Parteipolitik um allen Menschen das Leben auf einem Hektar aufzuzwingen. Solches Engagement taugt natürlich nichts, weil das im Menschen inneliegende Sehnen nach Freiheit und Selbstbestimmung sich nicht zwingen lassen wird ‚gesund und glücklich‘ zu sein. Jene Menschen täten gut daran einfach sich mehr auf sich selbst zu besinnen und zu Gärtnern. Doch auch dazu werde ich jene nicht zwingen. Das dürfen sie selbst erkennen oder auch nicht. Mein Gedanke ist einfach, das ich glaube, es wäre gut für sie.

Man halte also Abstand von Überzeugungstätern und finde vielmehr Menschen, die aus innerer Überzeugung ihr eigenes Leben in die Hand genommen haben. Dann kann man gemeinsam ko-kreativ größere Visionen angehen.

Ab einer gewissen Größenordnung kommt man unweigerlich in die Aufmerksamkeit der Politik. Dabei geht es oft darum anderen Menschen etwas vorzuschreiben oder zu verbieten. Hier findet man also wieder Überzeugungstäter sowie Egomanen und Narzisten. Ein schwieriges Feld, das ich persönlich eher meide. Ich habe zwar diverse Gedanken und Ansichten zur Politik, äußere diese teilweise auch, aber irgendeinen Posten anzustreben um Macht über andere Menschen auszuüben, liegt mir fern.

Zu diesem Thema habe ich ein Zitat entdeckt von Marqués de Vargas Llosa, peruanischer Schriftsteller (bis 2011: Jorge Mario Pedro Vargas Llosa). In den 1980er Jahren engagierte sich Vargas Llosa aktiv in der peruanischen Politik und wurde Vorsitzender einer neuen liberalen Partei. 1990 bewarb er sich als Kandidat eines Wahlbündnisses um das Amt des peruanischen Staatspräsidenten und galt lange als Favorit, verlor dann aber die Stichwahl gegen Alberto Fujimori. Er bezeichnete sich im Jahr 2001 als „liberalen Demokraten“.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Mario_Vargas_Llosa

Nun das Zitat von Vargas Llosa über Politik und zur Verwirklichung von Ideen:

Was haben Sie in Ihren Jahren als Politiker über sich gelernt?

Dass ich als Politiker völlig untauglich bin. Vom Schreibtisch eines Schriftstellers aus wirkt Politik nicht allzu schwierig, aber wie man das Romanschreiben lernen muss, muss man Politik lernen. Ich fühlte mich als Laiendarsteller in einem Medientheater und musste begreifen, dass das Fernsehen das wichtigste Instrument in einem Wahlkampf ist. Sie können die hehrsten Ideen haben, aber sobald es an ihre Verwirklichung geht, sind Sie in Intrigen, Verschwörungen, Paranoia, Verrat und Abgründe an Schmutz und Niedertracht versponnen. Wenn ich eins über den Morbus der Politik gelernt habe, dann dies: Der Kampf um die Macht lockt die Bestie in uns hervor. Was den Berufspolitiker wirklich erregt und antreibt, ist das maßlose Verlangen nach Macht. Wer diese Obsession nicht hat, wird der kleinlichen und trivialen Praxis der Politik angeekelt den Rücken zukehren.
Zitat aus: https://www.welt.de/print/wams/kultur/article117158024/Wir-Schriftsteller-sind-Hysteriker.html

So wie hier beschrieben fühle ich mich durch diverse Journalisten und deren Beiträge über die Anastasia-Bücher. Möglicherweise hat das weniger mit dem einzelnen Journalisten zu tun sondern, wie im Zitat beschrieben, mit dem grundsätzlichen Muster des Sehnens nach Macht, an Intrigen, Niedertracht etc. Ein spezieller Satz ist dieser: „Der Kampf um die Macht lockt die Bestie in uns hervor.“ Die innere Bestie gibt es also schon vorher, sie wird nur hervorgelockt. Ist Politik daher eine Art Selbsterkenntnistherapie?

Ich rate eher dazu in Selbsterfahrungskursen die innere Bestie zu finden anstatt dafür in die Politik zu gehen. Die Suche nach innerem Dämon (und innerem Held) mag sehr erkenntnisreich sein und helfen in der inneren Zentrierung sich zu finden und zu verankern.

Von daher: Innere Arbeit an sich selbst ist sehr gut, vielleicht sogar die wichtigste Tätigkeit auf dem Weg, die eigenen Ideen zu verwirklichen. Man kann dadurch zu einem Vorbild werden, zu jemandem, dem andere Menschen nachstreben. Dies geschieht dann freiwillig und in aller Freiheit, beim einzelnen mehr, beim anderen weniger.

Man sagt auch, das Außen ist ein Spiegel des Inneren.
Wenn man also im Außen eine edle Idee verwirklichen will, dann lasse man diese zuerst im eigenen Inneren reifen und entstehen und bei jeglichem äußeren Schritt der Materialisierung halte man immer wieder inne und spüre in sich hinein. Je besser Innen und Außen zusammen passen um so attraktiver wird das Geschaffene.

Samstag 15. Februar 2020

ein konsequenter Gedanke

Es ist schon erstaunlich, welche Folgewirkungen die Wahl des Ministerpräsidenten in Thüringen hatte. Von Überraschung, über Entsetzen, Beleidigung bis hin zu Nötigung, Rücktritten, Entschuldigungen ist alles vertreten. Doch was passiert, wenn man die geäußerten Gedanken und Werte (‚keine Unterstützung durch die AfD‘) einmal weiter denkt, mal konsequent zu Ende denkt?

Passend zu der Frage fand ich heute per Zufall dieses Zitat:

Ich finde, der deutsche Staat sollte so viel Haltung zeigen, dass er von AfD-Mitgliedern und -Wählern weder Steuern noch Rundfunkbeiträge mehr annimmt.
Quelle: https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/1302-15-februar-2020

Das wäre doch mal eine Vision: Man geht im Supermarkt einkaufen und an der Kasse hört man: „Sind Sie AfD Mitglied oder AfD Wähler? Denn dann bekommen Sie alle Produkte zum Netto Preis, denn von Ihnen will die BRD keine Mehrwertsteuer. Und übrigens müssen auch wir und unsere Lieferanten dann keine Einkommenssteuer zahlen auf die von Ihnen gekauften Produkte und unser Stromlieferant verlangt auch dann für Ihren Anteil keine EEG Abgabe. Alles zusammen zahlen sie nur 50%. Ist Ihnen das recht? Sie müssen nur hier und jetzt bestätigen, das sie AfD Mitglied sind, AfD schon mal gewählt haben, oder erwägen, daß Sie AfD wählen werden.“

Im nu wären doch 90% AfD Wähler, oder nicht?

Das klingt alles absurd. Aber es ist doch so, das gerade Unternehmer (die bekanntermaßen eher konservativ also „rechts“ eingestellt sind) Steuern zahlen im Gegensatz zu denen, die von Fördermitteln finanziert sind (die eher „linke“ Einstellung).

Wie können demnach „Linke“ es verkraften, von Geldern zu leben, die „Rechte“ erwirtschaftet haben? Das wäre doch ziemlich vergleichbar mit Stimmen von „Rechten“, die bei einer Wahl einem „Linken“ gegeben wurden.

Oder haben „Linke“ über so was noch gar nicht nachgedacht, weil sie glauben, das Geld kommt aus der Steckdose?

Sonntag 2. Februar 2020

Heute ist ein Palindrom-Tag

Ein Palindrom ist ein Wort, das rückwärts wie vorwärts die gleiche Buchstabenreihenfolge hat.

Beispiele:

Otto
Kajak
Marktkram
Rentner
Regallager

Es gibt auch Palindrom-Sätze. Eine kleine Auswahl:

Eine güldne, gute Tugend: Lüge nie!
Die Liebe fleht: Helfe bei Leid!
Vitaler Nebel mit Sinn ist im Leben relativ.

Das heutige Datum ist ein Zahlen-Palindrom:

02.02.2020

Das letzte Palindrom-Datum mit ausschließlich der Zahl 2 war am: 20.02.2002

Das letzte Palindrom-Datum mit ausschließlich der Zahl 1 war am 11.11.1111, also schon ganz schön lange her.
Grob ein Jahr vorher gab es den: 01.11.1110

Hier eine Liste von Palindrom-Daten:

  • 11.02.2011
  • 21.02.2012
  • 02.02.2020
  • 12.02.2021
  • 22.02.2022
  • 03.02.2030
  • 13.02.2031
  • 23.02.2032
  • 04.02.2040
  • 14.02.2041
  • 24.02.2042
  • 05.02.2050
  • 15.02.2051
  • 25.02.2052
  • 06.02.2060
  • 16.02.2061
  • 26.02.2062
  • 07.02.2070
  • 17.02.2071
  • 27.02.2072
  • 08.02.2080
  • 18.02.2081
  • 28.02.2082
  • 09.02.2090
  • 19.02.2091
  • 29.02.2092
  • 01.12.2110
  • 11.12.2111
  • 21.12.2112
  • 31.12.2113
  • 02.12.2120
  • 12.12.2121
  • 22.12.2122
  • 03.12.2130
  • 13.12.2131
  • 23.12.2132
  • 04.12.2140
  • 14.12.2141
  • 24.12.2142
  • 05.12.2150
  • 15.12.2151
  • 25.12.2152
  • 06.12.2160
  • 16.12.2161
  • 26.12.2162
  • 07.12.2170
  • 17.12.2171
  • 27.12.2172
  • 08.12.2180
  • 18.12.2181
  • 28.12.2182
  • 09.12.2190
  • 19.12.2191
  • 29.12.2192
  • 30.03.3003
Freitag 31. Januar 2020

GEO Reportage ‚Die Zedernuss, Königin der Taiga‘

Am 9. Februar um 19:30 wird eine GEO-Reportage zur Zedernuss gesendet bei ARTE

Der Film ist allerdings schon ab dem 2. Februar online zu sehen.

Hier die Seite zum Film inkl. Trailer:

https://www.arte.tv/de/videos/086117-019-F/geo-reportage/

***

Zedernüsse gibt es hier:
https://www.waldgartendorf.de/shop/zedernprodukte/

 

Mittwoch 22. Januar 2020

Netzwerk Impfentscheid

Seit einigen Wochen bekomme ich viele Anfragen bezüglich der geplanten, angedrohten, angeblich beschlossenen Zwangsimpfung gegen Masern.

Diese sogenannte „Impfpflicht“ passt sicher all jenen sehr gut in den Kram, die Menschen bevormunden wollen und eine Diktatur anstreben. Gleichzeitig gibt es immer mehr Menschen, die über ihr Leben selber entscheiden wollen.

Selbstverständlich stehe ich Impfungen sehr ablehnend gegenüber. Seit Jahrzehnten beschäftige ich mich mit dem Ausleiten und Ausheilen von Impfschäden. Und nun soll das Zerstören der Gesundheit Pflicht werden? Gibt es immer noch nicht genügend kranke Menschen???

Impfungen können über mehrere Generationen verheerende Wirkungen haben. Alle Folgeschäden sind unmöglich vorher zu erkennen oder auszuschließen. Es ist ein Zeugnis von Unwissenheit über Naturgesetze und Medizin wenn man meint, man könne mit „einem Piks“ einen Menschen vor einer Krankheit schützen. Menschen sind keine mechanischen Roboter und keine sogenannten „trivialen Maschinen“. Alleine schon systemtheoretisch und kybernetisch ist es unmöglich genau vorherzusagen was passiert, wenn in ein komplexes Geschehen (z.B. Mensch) eingegriffen wird. Das Leben ist aufgebaut sich selbst zu erhalten und sich selbst zu stabilisieren. Man kann dies fördern durch ein natürliches Umfeld, durch natürliches Leben, durch die Reduzierung von Störungen aber nicht durch pharmazeutische Eingriffe.

Impfungen als Zwang vorzuschreiben, und das noch für Kinder, ist für mich ein Ding der absoluten Unmöglichkeit.

Man bedenke nur dieses Zitat aus dem deutschen Ärzteblatt (2002, Heft 38):

Der Wettbewerb zwingt zur Erschließung neuer Märkte. Das Ziel muss die Umwandlung aller Gesunden in Kranke sein, also in Menschen, die sich möglichst lebenslang sowohl chemisch-physikalisch als auch psychisch für von Experten therapeutisch, rehabilitativ und präventiv manipulierungsbedürftig halten, um „gesund leben“ zu können. Das gelingt im Bereich der körperlichen Erkrankungen schon recht gut, im Bereich der psychischen Störungen aber noch besser, zumal es keinen Mangel an Theorien gibt, nach denen fast alle Menschen nicht gesund sind.

Man kann im übrigen diesen Irrsinn auch gegen die Impfpflicht wenden: Nur gesunde Menschen dürfen geimpft werden, wenn aber alle Gesunden in Kranke umgewandelt wurden, darf niemand mehr geimpft werden… Und außerdem: Kann man sicher sein, das man gesund ist, es kann doch sein, daß eine Krankheit schon angefangen hat, nur ist das Symptom noch nicht sichtbar, wenn also in einer Stunde die Krankheit ausbricht, dann ist sie doch jetzt schon da, also darf man doch jetzt nicht impfen…

Ich gehe davon aus, das das Thema Impfpflicht das politische Fass in Deutschland komplett zum überlaufen bringt. Die Deutschen mögen ein Volk sein, daß vieles mit sich machen lässt. Doch irgendwann ist genug und dann dreht sich der Wind. Ich würde kein Politiker sein wollen dessen Name in der namentlichen Abstimmung für den Impfzwang gestimmt hat (Liste bei Abgeordnetenwatch einzusehen). Sobald Impffolgeschäden nachgewiesen werden und die Haftung auf die Entscheider fällt wird es teuer.

Wie ich erwartete regt sich heftiger Widerstand im Lande.

Und sicher werden alle Impf-Pflicht-Kritiker von den Zwangsgeld finanzierten Propagandamedien diffamiert werden als „Nazi“, „rechts“, als „Verschwörungstheoretiker“ und vieles mehr. Die dummen Journalisten haben allerdings wohl noch nicht begriffen, daß sie mit so einem geistigen Müll nur ihren eigenen Job zerstören, weil die Menschen nicht so blöd sind ihnen diesen Schrott abzukaufen. Aber vielleicht liegt die Unfähigkeit von manchen Journalisten daran, das diese selbst einen Impfschaden haben?

 

Hier zitiere ich den Rundbrief vom Netzwerk Impfentscheid:
https://impfentscheid.info/home-2/drohender-impfzwang-in-deutschland/

(Anmerkung: Im original sieht der Rundbrief etwas schöner aus, ich konnte das Design nicht komplett kopieren)

„Impfpflicht!“ – Nein Danke
Januar 2020
nun ist sie quasi da,
die „Impfpflicht“…

 

 
                                               

Liebe Leser!

Am 14.11.2019 hat der Bundestag in namentlicher Abstimmung das so genannte „Masernschutzgesetz“ in Deutschland verabschiedet.

Demnach muss für Kinder in Kitas, Schulen und der Kindertagespflege künftig ein Impfschutz nachgewiesen werden.
Mitarbeiter von Gemeinschaftseinrichtungen, medizinisches Personal, Pflegepersonal sowie Heilpraktiker müssen einen vollständigen Impfschutz vorlegen.

Kinder ohne Masernimpfung können vom Besuch einer Kindertagesstätte ausgeschlossen werden. Gegen Eltern, die ihre in Gemeinschaftseinrichtungen betreuten Kinder nicht impfen lassen, kann ein Bußgeld in Höhe von bis zu 2.500 Euro verhängt werden. Künftig sollen auch verstärkt freiwillige Reihenimpfungen in Schulen ermöglicht werden. Auch Betriebsärzte sollen sich an Schutzimpfungen beteiligen.

…am 1.3.2020 soll sie in Kraft treten!!!
#########
„Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht!“
Die Regierung hat damit eindeutig eine rote Linie überschritten, die viele Menschen schockiert, ängstigt, wütend und ratlos macht. Und genau das führt dazu, dass viele Gleichgesinnte enger zusammengeschweißt werden und ganz wunderbare neue Kontakte entstehen.Wenn man die Entwicklung dieses Gesetzes im letzten Jahr verfolgt hat, mit all den Ungereimtheiten, Verdrehung von Tatsachen, Lügen, Fehlinformationen etc., dann trifft das Bertolt Brecht Zitat ins Schwarze!
Wir freuen uns, jetzt doch für den 21.3.2020, eine Großdemonstration in München anzukündigen, bei der wir den sehr prominenten Pharmakritiker und Rechtsanwalt Robert F. Kennedy jr. begrüßen dürfen und auch Vera Sharav, eine Holocaust-Überlebende, Pharmakritikerin und Vorsitzende der „Alliance for Human Research Protection“ (AHRP).Ausserdem kommen Corvelva aus Italien, VaccinatieRaad aus den Niederlanden und weitere internationale Gäste z.B. aus Ungarn, Frankreich, Polen etc.
 

„Robert F. Kennedy Jr. ist ein Rechtsanwalt, Umweltaktivist und Autor. Er ist der Neffe des 35. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, John F. Kennedy. Zu seinen jüngsten gerichtlichen Erfolgen gehört der Sieg über die US-Gesundheitsbehörde DHHS, die mit der Überprüfung der Impfstoffsicherheit in regelmäßigen Abständen beauftragt war. Er konnte beweisen, dass keine solchen Prüfungen in den letzten Jahrzehnten stattgefunden haben.

Auch gewann er ein historisches 290-Millionen-Dollar-Verfahren gegen den Agrarriesen Monsanto. Er ist Vorsitzender seiner Organisation CHD (Children’s Health Defense), die im Moment massive Verfahren gegen die vier größten Impfstoffhersteller vorbereitet, und er spricht auf Konferenzen und Protesten für die medizinische Freiheit in ganz Amerika.“

 

Vera Sharav, Holocaust-Überlebende und Pharma-Kritikerin aus den USA, setzt sich mit ihrer Organisation „Alliance for Human Research Protection“ aktiv für den Schutz von Menschen vor medizinischer Willkür und gegen Menschenversuche ein.Die Pläne zum Impfzwanggesetz in Deutschland verstoßen gegen die Beschlüsse des Nürnberger Codex von 1947.

 

 

Start der Demonstration ist die Auftaktkundgebung um 11.30 Uhr am Odeonsplatz.
Die Abschlusskundgebung findet ca. 14.30 Uhr auf dem Marienplatz statt.
Ende der Demonstration ist gegen 17.30 Uhr.
!! Erheben wir unsere Stimmen FÜR unsere gesundheitliche Selbstbestimmung und den freien Impfentscheid!!! Lasst uns zusammen und gemeinsam aufstehen FÜR unsere Freiheitsrechte!!! Denn wo ein Risiko ist, muss uns auch eine Wahl bleiben!Um diese Veranstaltung mit unseren prominenten Gästen finanzieren zu können, benötigen wir dringendst finanzielle Mittel!!! Jeder Euro hilft uns sehr, dieses Projekt in kürzester Zeit von nur wenigen Wochen auf die Beine zu stellen!Spenden bitte auf das folgende Konto:

Netzwerk Impfentscheid Deutschland
IBAN DE64 6509 1040 0106 7580 04
Verwendungszweck: Demo München

Flyer zum herunterladen und selbst drucken findet Ihr hier:


freie-impfentscheidung.blogspot.com/

Weitere Demonstrationen:
 

Sand ins Getriebe!!! Netzfund (Vorschlag einer Mutter)

Geh mit zum Kinderarzt und frage als besorgte Mutter nach, wie das jetzt mit dem neuen Gesetz ist. Du bist nicht dagegen, nur von den Nebenwirkungen wo du gehört hast, das gibt dir Bedenken. Ob er da nicht einen Beipackzettel für dich hätte? Hat er nicht, aber zufällig hat dein Mann dir einen eingepackt…. so jetzt fragst du da halt mal die Nebenwirkungen ab, was heißt sehr selten???

Also könnte mein Kind eine Meningitis bekommen? Und was bedeutet MRC5??? Wenn er es nicht weiß, dann tu so als ob du des schnell googelst. Was??? 👀 Zellen von abgetriebenen Föten?!! Also Herr Doktor wir sind streng katholisch, das kann ich nicht einfach so ohne meinen Mann entscheiden. Es tut mir leid, da müssen wir morgen zu zweit kommen.

Beim nächsten Termin (am besten gleich am Tag drauf) ist dein Mann dabei und ihr lasst euch vom Arzt beraten, fragt ihm Löcher in den Bauch bis er euch raus schmeißt….
Google nach: „33 Fragen an deinen Impfarzt“ für weitere Ideen.
Er verdient nur, wenn er impft…

Die Ärzte sind überfordert, wenn wir das alle machen.
Dann gehen wir zum Amtsarzt und erzählen ihm, dass wir beim Kinderarzt rausgeflogen sind. Er ist doch Amtsarzt und kann uns sicherlich weiterhelfen. Wir sind doch fürsorgliche Eltern und wollen nur das Beste für unsere Kinder. Wie das jetzt ist? Und die Nebenwirkungen?

Und diese Inhaltsstoffe? Also wie sicher ist das ganze jetzt? Wer übernimmt die Haftung, wenn was passiert? Der Arzt hat doch offensichtlich keine Ahnung. Gibt es da keine Doppelblindstudie????

Die vom Amt sind noch mehr überfordert und werden sich an die Regierung wenden und berichten, dass es unmöglich ist dieses Gesetz so umzusetzen. Sie können so nicht mehr arbeiten…

Wenn ein Termin ausgemacht wird, dann hat dein Kind am Tag zuvor über 40 Grad Fieber gehabt, da kann man unmöglich impfen. Außerdem bestehen weitere Impfrisiken (siehe impfdilemma.de)
Wenn er darauf trotzdem besteht, dann soll er dafür unterschreiben, dass er bei einem Impfschaden haftet.

Viele Eltern nehmen es in Kauf, dass sie ein Bußgeld bezahlen.
Ich hoffe, dass bis dahin die Verfassungsklage durch ist und es gar nicht so weit kommt.

Auf vielen Stammtischen werden jetzt alternative Betreuungsmöglichkeiten für die Kleinen gesucht, gegründet und vermittelt.

Die Schüler trifft das Bußgeld ab 1.8.2020 spätestens 1.8.2021.
Gleiches gilt für Arbeitnehmer, da wird dann wahrscheinlich die Kündigung kommen.
Aber auch hier sollte man standhaft bleiben, (z.B. sich gerichtlich zur Wehr setzen), denn Mitarbeiter in den sozialen Berufen werden eh schon händeringend gesucht. Hier gibt es auch viele Impfkritische Menschen. Was ist, wenn die alle fehlen???

Wir sind hier so viele!!! Wenn wir zusammenhalten, für unsere Rechte einstehen, dann können wir die Welt verändern.

Wir müssen daran glauben. Oder anders gesagt, wenn ich etwas wirklich wollte, dann habe ich es auch immer geschafft.

Weitere Möglichkeiten um aktiv zu werden!Geht auf einen Stammtisch in eurer Nähe!!!! Da bekommt ihr gute Infos, wie Ihr Euch gegen die Folgen des Gesetzes wehren könnt. Ihr seht die vielen Gleichgesinnten, das gibt Mut und Kraft.
www.impfkritik.de/stammtische
Macht mit bei den Aktion von Hans Tolzin auf seiner Internetseite,TAUSEND GESICHTER FÜR EINE FREIE IMPFENTSCHEIDUNG
Menschen die sich eindeutig gegen jeden Impfzwang aussprechen.Der neue Verein: „Initiative freie Impfentscheidung“
kämpft für das Recht auf unabhängige Informationen im Impfbereich und auf eine freie Impfentscheidung. Dafür geht er sogar vor das Bundesverfassungsgericht bzw. begleiten Betroffene dorthin. 

 
„WIR SAGEN „NEIN ZUR IMPFPFLICHT“

Wir geben nicht auf, zusammen schaffen wir das!

Herzliche Grüße

 

 Netzwerk Impfentscheid Deutschland –  Postfach 47 05 36, 12314 Berlin

*****

Und zum Abschluss noch etwas schwarzer Humor, oder doch Ernst?

Zitat aus: http://www.dasgelbeforum.net/mix_entry.php?id=499540#p499540

Lukratives Geschäftsmodell für @Impffreunde – 101 Mio Schadensersatz wegen Impfschaden (Maserimpfung)

Das Urteil:
http://www.mctlaw.com/vaccine-cases/vaccine-case-results/16-119V-MeaslesMumpsRubella(MMR)-Encephalopathy.pdf

Die Kanzlei:
https://www.mctlaw.com/101-million-dollar-vaccine-injury-mmr/

Geniales Geschäftsmodell für alle @Impffreunde-Eltern.

Einfach ein Kind mehr zeugen und das ordentlich impfen lassen. Die Gesundheit des Kindes perfekt mit Gutachter dokumentieren (z.B mehrfach PET vom Gehirn machen) und dann einen guten Rechtsanwalt einsetzen.

Selbst wenn der Impfschaden kaum spürbar ist, also nur ein wenig Neurodermits oder Allergien oder ein paar IQ-Punkte weniger, lassen sich da leicht ein paar Millionen rausholen. Habt ihr gewusst, daß sich die Anlage von Alzheimer heute schon bei Jugendlichen im Gehirn nachweisen lassen? Und das bei fast allen (geimpften) Jugendlichen.

Impfschäden lassen sich nämlich wunderbar nachweisen, wenn man vorab daran denkt, alles schön zu dokumentieren. Kostet natürlich ein bißchen Geld, aber was sind Z.B.: 10.000 Euro in Relation zu vielen Millionen?

Besser als Börse oder ein eigenes Startup.

Einfach mal durchdenken.

Von dem Gewinn kann man die Strafen für Nichtimpfung der Geschwister bezahlen und sie alle nach Havard schicken.

Alles Gute

M.

PS: Die MMR Impfung wird ja in Deutschland von Spahn zwangsweise eingeführt. Dann könnt ihr den Spahn und die Bundesregierung simultan verklagen. Gibt es doppelt Geld.

Donnerstag 16. Januar 2020

Crowdfunding für Esskastanien-Sortengarten

Seit einiger Zeit betrachte ich Esskastanien als viel interessanter als Getreide. Einerseits liefern Esskastanien genauso Kohlehydrate wie auch Getreide, aus denen auch Brot gebacken werden kann. Andererseits gibt es bei Esskastanien keine Probleme wie Gluten, Lektine etc. Für die Ernährung sind Esskastanien also sehr gut geeignet. Darüber hinaus liefern gut fruchtende Esskastanien über Jahrhunderte Lebensmittel ohne weiteren Energieeinsatz im Unterschied zu Getreide, das jedes Jahr neu angebaut werden muss.

Baum-Landschaften, Baum-Landwirtschaft, Baumfeldwirtschaft, neue Begriffe für eine Landwirtschaft der Zukunft.

Diese lebenswerte Zukunft beginnt schon heute mit einer Baumschule, die genau für die Entwicklung dieser Zukunft gegründet wurde. Ich habe vor einiger Zeit den Initiator kennenlernen dürfen und freue mich, daß er vor kurzem, gemeinsam mit seiner Partnerin, die Baumschule startete.

Nun wollen sie durch einen Sortengarten die Vielfalt von Esskastanien testen, um herauszufinden welche Sorten in unserem Klima besonders gut gedeihen. Dazu brauchen sie Unterstützung für Bäume, Landkauf, Zaunmaterial und so weiter.

Hier die Webseite zur Unterstützung:
https://www.ecocrowd.de/projekte/baumgetreide-pflanzen/

Hier die Webseite der Baumschule:
https://www.baumschule-wurzelwerk.de/

Ich würde mich sehr freuen, wenn dieses Projekt in vollem Umfang realisiert wird.

Mittwoch 15. Januar 2020

Ein Schreiben vom Govinda-Verlag

Vor ein paar Tagen schrieb Stefan Wolf an Ronald Zürrer, dem Inhaber des Govinda Verlags und Herausgeber des größten Teils der deutschsprachigen Anastasia-Buchreihe, eine E-Mail. Er fragte an, was man tun könnte um die Anastasia-Leserschaft gegen einer generellen vorurteilsbehafteten Diffamierungs-Attitüde zu schützen?

Seine Antwort findet sich auf Stefans Webseite:
https://www.loveproductions.org/2020/01/15/wie-der-govinda-verlag-mit-destruktiven-vorurteilsbehafteten-und-diffamierenden-anfeindungen-umgeht/

Mittwoch 15. Januar 2020

Dialog zu Kritik gegenüber den Anastasia-Büchern

Erfreulicherweise erfuhr ich, daß sich mehrere Menschen (Befürworter und Kritiker) gefunden haben, die in einer kleinen Gruppe sich über emails austauschen bezüglich den Anastasiabüchern und der Kritik, die gegenüber diesen Büchern geäußert wurde und wird.

Mir wurden ein paar der emails zur Kenntnis weitergeleitet. Ich lese angenehmerweise einen respektvollen und konstruktiven Austausch von Befürwortern und Kritikern. Ein Beitrag ist mir besonders aufgefallen. Ich fragte beim Autor an, ob ich diesen Text veröffentlichen darf, und bekam diese Antwort:

mein Beitrag im Dialog darf von mir aus sehr gerne als Vorlage für einen Blogeintrag, Flyer oder was auch immer verwendet werden. Ich pachte darauf keinerlei Besitzansprüche. Es diene der Wahrheitsfindung!

Ich bitte allerdings darum, dass jeglicher Bezug zu meiner Person, sowie irgendeinem anderen aus dem Verteiler achtsam herausgenommen wird. Das hat weniger mit Angst zu tun, als dass der „offene Dialog“ der Runde immerhin auf Vertrauensbasis beruht und ich dieses noch gewahrt haben möchte. Für eine Wiedergabe der Argumentationslinie sollte der Kerninhalt ja völlig ausreichen.

So habe ich den Text überarbeitet und anonymisiert:

es freut mich sehr, dass die Bereitschaft erwachsen ist, sich tiefer mit der Kritik gegenüber den Anastasia-Büchern zu beschäftigen und hier daraus ein Dialog entstanden ist.

Ich komme gleich zum Thema und antworte insbesondere auf den letzten großen Beitrag von xxx:

Ja, lieber xxx, mir sind beim Lesen der Anastasia-Bücher die von dir genannten Stellen im Band 6 und 7 auch aufgefallen und es hat mich sehr gewundert, was ich da las. Gerade hier in Deutschland sollten solche Passagen einen ja auch stutzig machen. Es ist ja erst wenige Jahrzehnten her, als sich von hier das schlimme Ereignis insbesondere gegen den jüdischen Teil der Bevölkerung vollzogen hat. Dieser Teil der Geschichte ist für die allermeisten sehr wohl bewusst und es ist einleuchtend, dass gerade wir als deutsche Bürger diesbezüglich sehr achtsam sein sollten. Dahingehend finde ich deine scharfe Kritik an den von dir genannten Passagen für absolut angemessen und notwendig. Was bezweckt der Autor dieser Bücher mit Aussagen darüber, dass das jüdische Volk einst von einer Priesterschaft beeinflusst wurde und ein okkultes Weltbild mit auf den Weg bekam, welches „die Welt“ maßgeblich in den Zustand gebracht haben soll, der – vermutlich in negativem Sinne – nun vorherrscht. …und das in einem Buch in dem es ja eigentlich um die Erschaffung von paradiesischen Gärten geht? Was soll das alles??

Ich habe bis heute fast alle zehn Bände gelesen (ein paar wenige Seiten fehlen noch) und im Wesentlichen konnte ich in Band 7 erkennen, welche Intention der Autor Megre mit diesen Hinweisen zur jüdischen Geschichte inne hat. Da du uns die Bücher gesendet hast, können sich alle Beteiligten hier diese Stelle gerne in Ruhe selbst mal ansehen. Ich zitiere folgend einen Teil daraus, da ich diesen der Verständnis halber für unabdingbar halte:

Anstasia Band 7, Kapitel 4, S. 103 ff.

„Während ich mich mit meinen Worten an Juden und Christen wende, hoffe ich auf Verständnis wenigstens einiger Anhänger dieser beiden sich gegenseitig ausschließenden Ideologien. Es ist mir bewusst, dass bei weitem nicht alle Mitglieder dieser beiden Konfessionen den Grund verstehen können, warum ich sogar gezwungen bin, dieses Thema anzusprechen. Kaum hatte ich mich zum Thema der Beziehung zwischen den Juden und den Christen in meinem letzten Buch geäußert, schon fühlten sich viele Leser gekränkt. Eigentlich verfolgen alle Aussagen von Anastasia doch nur ein Ziel, den Grund der Konflikte zwischen den Völkern ans Licht zu bringen. Das sind Konflikte, die seit fünftausend Jahren bestehen. Mein gesunder Menschenverstand warnte mich davor, dieses Thema in meinem letzten Buch zu berühren. Warum sollte ich einen Teil meiner Leser reizen und gegen mich stimmen? Dennoch habe ich kein Recht, die mir zur Verfügung stehende Information zu verheimlichen, egal wie unangenehm sie für jemanden scheinen mag. Übergriffe auf Juden finden seit Jahrtausenden statt, und ich bin in meinen Berichten immer bemüht, ausschließlich historische Fakten ohne eine subjektive Bewertung zu verwenden. Ich verfolge dabei nur ein Ziel- die Vermeidung des nächsten, in verschiedenen Ländern gleichzeitig geplanten großflächigen Übergriffs auf die Juden. Der nächste Pogrom kann wesentlich größere Ausmaße annehmen als der letzte Übergriff auf die Juden durch das nationalsozialistische Deutschland. Doch der nächste Angriff ist vorprogrammiert. Es gibt nur eine Rettung – ein ausreichendes Maß an Verständnis der Ursachen von früheren Pogromen und die rechtzeitige Einleitung von vorbeugenden  Maßnahmen. Ich werde versuchen, nicht auf die Behauptungen der Einsiedler in der sibirischen Taiga, Anastasia und ihren Großvater, zurückzugreifen, obwohl ihrre Aussagen in meinen Augen von Jahr zu Jahr an Bedeutung gewinnen. Manchen meiner Mitmenschen mögen auch meine Behauptungen unrealistisch erscheinen. Ich versuche, die Beweismittel für meine Thesen aus allen Fakten, die ich in bekannten Quellen gefunden habe, zusammenzustellen, damit jeder meine Angaben überprüfen kann. Historischen Quellen zufolge fanden die ersten Übergriffe auf Juden zu den Zeiten der ägyptischen Pharaonen statt. Im letzten Jahrtausend  wiederholten sie sich periodisch in einem Rhythmus von hundert Jahren. Sie werden aus Ländern gemeldet, die sich zum Zeitpunkt des Pogroms  zum Christentum bekannten. Im Laufe der Jahrhunderte wurden die Angriffe immer massiver. Die letzte große Vernichtungsaktion der Juden  wurde von Adolf Hitler in Deutschland von 1939 bis 1945 veranlasst. Die jüdischen Mitbürger wurden in Konzentrationslagern erschossen, in Gaskammern vergiftet und verbrannt. Verschiedenen Quellen zufolge wurden in dieser Zeit etwa sechs Millionen Juden umgebracht. Die jahrtausendelange periodische Wiederholung der Judenvernichtung durch die Bevölkerung unterschiedlicher Länder zeugt ganz deutlich von der Existenz einer klaren Ursache für diese Entwicklung. Doch  jemand versucht, uns eben diese wahre Ursache vorzuenthalten. Die heutigen Medien, Presse, Radio und Fernsehen, wollen dieses heiße Thema nicht anfassen. Kaum gibt es einen kleinen Hinweis auf dieses  Thema in den Medien, schon wird dieser als nationalistischer Versuch gewertet, die Feindschaft zwischen den Vertretern verschiedener Nationalitäten zu schüren. In Wirklichkeit wird die Feindlichkeit zwischen verschiedenen Nationalitäten eher durch Verschweigen der heißen und geseIIschaftspolitisch heiklen Themen gefördert.“
dann mal noch weiter im Text zwei hervorgehobene Stellen:
Die Hauptursache für die ununterbrochenen Konflikte in vielen Ländern dieser Welt liegt in der gleichzeitigen Existenz zweier einander ausschließenden religiösen Ideologien in einer Gesellschaft. Lassen Sie uns darüber diskutieren, was wir unter dem Begriff der „Religion“ heute verstehen. Religion stellt vor allem eine Ideologie dar, mit deren Hilfe die Menschen auf bestimmte Handlungsmuster  programmiert werden, wodurch ein bestimmter Menschentyp entteht.

Es sind nicht die verschiedenen Nationalitäten, die einander bekämpfen, sondern die unterschiedlichen Ideologien, die sich verschiedener Nationalitäten für das Erreichen ihrer Ziele „bedienen“!

Dazwischen und danach finden sich natürlich weitere wichtige Passagen zum Verständnis des Ganzen (bei Bedarf bitte lesen). Ich belasse es hiermit an dieser Stelle jedoch mit dem obig zitierten Teil, weil mich eines sehr interessiert und zwar wiederhole ich obige Fragestellung:
Welche Intention hat der Autor mit seinen Passagen zur Geschichte des jüdischen Volkes?
Wenn das Thema Antisemitismus einen selbst nicht betrifft, könnte man vielleicht meinen, dass es heutzutage auch keinen nennenswerten Antisemitismus in der Welt gibt. Gerade nach dem Holocaust sollten es doch alle begriffen haben. … … oder? Ich habe mich mal kurzerhand schlau gemacht und komme zu folgenden Ergebnissen:

  • die ADL (Anti Defamation Legue, die selbst als eine „führende Anti-Hass Organisation“ bezeichnet und besonders für jüdische Interessen eintritt) ist der Ansicht, dass 26% der Weltbevölkerung antisemitische Haltungen hegt. Mit ihren anschaulichen Grafiken kann man die antisemitische Haltung nach Alter, Geschlecht, Religion, Land, Regionen ansehen. Allen für die Region „Middle East & North Africa“ kommt die ADL auf 74% der Erwachsenen, die antisemitische Haltungen hegt!!! Deutschland ist von 2014 mit 27% auf 2019 mit 15% zwar auf dem absteigenden Ast, aber dennoch! > https://global100.adl.org/
  • Eine auf den ADL Daten basierte Tabelle gibts auch auf wikipedia: https://en.wikipedia.org/wiki/Geography_of_antisemitism einen erschreckend hohen Antisemitismus in die Länder des Nahen Ostens und Nordafrikas andeutet

Basierend auf diesen erschreckenden Zahlen, könnte der Autor Megre mit seiner Aussage vielleicht Recht sogar haben: „Der nächste Pogrom kann wesentlich größere Ausmaße annehmen als der letzte Übergriff auf die Juden durch das nationalsozialistische Deutschland.“

… und äußert dahingehend seinen innige Absicht nach einer friedlichen Lösung für die Juden:

  • „Ich verfolge dabei nur ein Ziel – die Vermeidung des nächsten, in verschiedenen Ländern gleichzeitig geplanten großflächigen Übergriffs auf die Juden.“

… in dem er auch folgenden Rat gibt:

  • „Doch der nächste Angriff ist vorprogrammiert. Es gibt nur eine Rettung – ein ausreichendes Maß an Verständnis der Ursachen von früheren Pogromen und die rechtzeitige Einleitung von vorbeugenden Maßnahmen.“

Wenn nun der Autor Megre tatsächlich die Brisanz der heutigen Situation um die Juden ahnt und einen erneuten, gewaltsamen Konflikt dahingehend zu verhindern sucht. Dann verstehe ich hierin ganz deutlich sein Bedürfnis, sich innigst für das Wohlergehen der jüdische Menschen einzusetzen. Und zwar dadadurch, DASS sich die Menschen mit den Hintergründen und der Geschichte des jüdischen Volkes beschäftigen. Das ist seiner Meinung nach jedenfalls der erste große Schritt.

Nun, ich halte grundsätzlich alles für möglich. Das, was Megre über die jüdische Geschichte schreibt, kann sein, kann aber auch nicht sein. Ich weiß es nicht und ich habe es nicht in die tiefsten Tiefen geprüft. …aber nur mal angenommen, dass es in großen Teilen stimmt und die Lösung schon mal damit beginnt, DASS die Menschen sich mit der Geschichte dieses Volkes bzw. Glaubens beschäftigen, dann würdest Du, xxx ab diesem Moment echt blöd dastehen, wenn du fast schon prinzipiell eine Auseinandersetzung mit den geschichtlichen Hintergründen des Judentums ablehnst.

Diesen Vorwurf oder irgendeinen anderen gegen Dich hege ich jedoch keinesfalls. Wir kennen uns außer in diesem Rahmen überhaupt nicht und da erlaube ich mir grundsätzlich schon mal keine Urteile. … nun aber mal wieder zurück zum Thema:

Der Autor Megre meint in seinen Aussagen außerdem, dass die Juden schon lange unter Verfolgung litten. Wer in Geschichte aufgepasst hat, kennt vielleicht schon die Lösung. Aber auch das lässt sich schnell recherchieren und es kommen auf die Schnelle folgende Treffer heraus:

Da scheint der Autor also auch keine Märchen zu erfinden. Zurecht also die Frage, die er in den Büchern sinngemäß stellt: Worin liegt nun das Rätsel des Antisemitismus? Die Geschichte zeigt ja, dass ein Konflikt mit Juden ein seit Jahrtausenden wiederkehrendes Ereignis sei. Und bis heute gibt es den Zahlen jedenfalls der ADL nach einen ausgeprägten Antisemitismus in der Welt. Ist es da wirklich so unwahrscheinlich, dass ein neuer Konflikt mit den Juden entstehen kann?

Im Idealfall googelt man nicht so wild umher wie ich, sondern man bezieht gezielt Experten zu dem Thema mit ins Gespräch ein. Beispielsweise aufgeschlossene Geschichtsforscher, Historiker und Menschen jüdischen Glaubens oder jüdischer Abstammung selbst. Gerade auf den letzt genannten Personenkreis hin, lobe ich Stefan’s Initiative sehr, dass er die Verlegergruppe der hebräischen Anastasia-Bücher in Israel angeschrieben hat und sie nach ihrer Meinung zu den Antisemitismusvorwürfen befragt hat.

Die Kernaussage mal zitiert von der Quelle:

„Tatsächlich versteht jeder, der die gesamte Reihe liest, dass die Haltung gegenüber Juden in diesen Büchern das Gegenteil von dem ist, was in den (deutschen) Medien behauptet wird. Vladimir Megre geht in seinen Büchern tief in dieses sehr sensible Thema ein und erklärt mit Hilfe von Anastasia, was der Hintergrund für die Entstehung des jüdischen Volkes war, und für welche Ziele es bestimmt und kodifiziert wurde.

Megre betont auch, dass er glaubt, dass viele der Veränderungen und ein Fortschritt in Richtung der „Neuen Zivilisation“, in Israel stattfinden werden. Unter den jüdischen Lesern der Anastasia-Bücher in Israel gibt es diejenigen, die während ihres Aufenthalts in Europa (bevor sie nach Israel gekommen sind) unter Antisemitismus litten. Und das beweist, dass die Bücher einfach nicht antijüdisch sein können.“

Das ist mal eine Stellungnahme, oder?? Und wohlgemerkt von einer Gruppe Menschen aus Israel selbst! Entweder sind die lebensmüde oder die meinen es ernst, dass sie die besagten Passagen der Anastasia Bücher, wie auch die gesamte Reihe alles andere als antisemitisch betrachten. Das sollte einem doch zu denken geben, oder?!

Soweit ich es empfinde, beschäftigen sich kaum Menschen aus der „Anastasia-Bewegung“ mit diesen tieferen Hintergründen der jüdischen Geschichte. Die meisten wollen einfach glücklich in der Natur, der Familie und Nachbarschaft leben. Nicht jeder fühlt sich halt berufen dazu. Muss ja auch nicht. Dass es aber mal einen Arbeitskreis dazu gibt, halte ich für äußerst sinnvoll. Wie gesagt, unter zuhilfenahme von geeigneten Experten. Was man dabei erreicht, das weiß ich nicht, doch ich glaube, dass es nur Gutes bringen kann und womöglich einen gigantischen Konflikt in der Erde heilen lassen wird. Doch sei gesagt, dass wer sich mit dieser Thematik unvoreingenommen und tiefgründig beschäftigen mag, sich auf ein wirklich großes Unterfangen einlassen wird. Mal eben die letzten 5000 Jahre der jüdischen Geschichte nachzuvollziehen ist eine Herkulesaufgabe. Dabei ist es gar nicht mal so einfach, wenn man hier in Deutschland aufgewachsen ist, wo man sich aufgrund seiner Sozialisierung schon schwer genug damit tut. Ich freue mich in jedem Fall an einem weitergehenden Austausch diesbezüglich.

So. Punkt.

Für die Zukunft halte ich es ebenso für sinnvoller den Austausch in einem persönlichen Treffen anzugehen.

Viele Grüße,

 

Nach diesem Zitat mag ich noch anmerken:
Ich habe den gesamten Verlauf des bisherigen Dialogs nicht verfolgt sondern wurde erst vor wenigen Tagen, nachdem der Dialog schon länger lief, eingeladen teilzunehmen. Ich weiß auch nicht wie lange dieser Dialog noch läuft und ob es eines Tages eine übereinstimmende Ansicht gibt oder eine gemeinsam beschlossene Stellungnahme. Für mich ist das unerheblich. Mir hat dieser oben veröffentlichte Text gefallen weil es für mich ein Ansatz ist einen Weg der Begegnung zu finden, einen Weg für Frieden statt Krieg, im Kleinen wie im Großen.
Dieser Ausschnitt ist lediglich eine Momentaufnahme und spiegelt rein die subjektive Meinung des Autors jenes Textes wider. Die Meinung anderer Teilnehmer in jener Gruppe mögen sich teilweise damit decken, mögen sich mitunter aber auch sehr stark von der hier dargelegten Ansicht abweichen. Für mich ist das Thema Juden ein brisantes Thema. Mir ist bewusst, daß man leicht in Fettnäpfchen treten oder jemanden in seinen Empfindungen verletzen kann. Dies will ich nicht. Ich betone, daß ich noch nie etwas gegen Juden hatte, aktuell nicht habe und auch keinen Anlass sehe in Zukunft etwas gegen Juden zu haben. Im Unterschied dazu habe ich schlechte Erfahrung mit Menschen, die böswillig und verächtlich versuchen die Anastasia-Bücher in eine antisemitische Ecke zu diffamieren und dies gar noch aus egoistischen selbstsüchtigen Antrieben.
Nichts desto trotz zählt für mich jeder Mensch zur Menschheitsfamilie. Ich mag bei allen möglichen Menschen mancherlei Verhaltensweisen und mancherlei geistige Ansichten nicht teilen oder befürworten. Dies stellt jedoch keine Herabwürdigung oder Entehrung des Menschen als Mensch dar sondern bezieht sich dann nur auf die geistigen Ansichten und Verhaltensweisen. Die Rückkopplung, das Feedback, der offene ehrliche Austausch unterschiedlicher Menschen ist in meiner Weltsicht wertvoll für gemeinsames Erweitern unseres getrennten und auch des gemeinsamen Bewusstseins.
Mittwoch 15. Januar 2020

Gibt es ein Interesse die „Anastasia-Bewegung“ falsch darzustellen?

Der Anlass für diesen Blogeintrag ist das neue eurotopia-Verzeichnis über Gemeinschaftsprojekte. Die offizielle Beschreibung lautet:

Das neue eurotopia Verzeichnis ist jetzt erhältlich – es ist das bei Weitem vollständigste und aktuellste Verzeichnis von Gemeinschaften in Europa, das weit und breit (incl. Internet) zu finden ist. Es enthält detaillierte Beschreibungen von über 600 Gemeinschaften, viele weitere Adressen und etliche Verbesserungen. Es ist mit 632 Seiten wesentlich umfangreicher als die Ausgabe von 2014. Im redaktionellen Teil geht es um „Gemeinschaft und Mainstream“ sowie um die Entwicklung von Gemeinschaften: „Gemeinschaft werden, sein und bleiben“. Es enthält einen kritischen Beitrag zur Anastasia-Bewegung und einen Artikel zu „Entscheidungen in Gemeinschaften“.
Zitat aus: https://eurotopiaversand.de/Buch-Print/eurotopia-Verzeichnis.html

Es scheint ja gerade hipp zu sein bei allen linken / öko etc. Schreibern sich von Anastasia zu distanzieren oder kritisch darüber zu berichten. Insofern ist es nicht überraschend, wenn auch im eurotopia-Verzeichnis ins gleiche Horn geblasen wird. Ich vermute ja mittlerweile, daß Menschen dieser Kreise nur noch das schreiben dürfen, was bei ihresgleichen erlaubt ist. Die angebliche „Anastasia-Bewegung“ richtig darzustellen gehört in diesen Kreisen wohl nicht dazu.

Es steht mir fern jedes einzelne Detail dieses Artikels zu kritisieren bzw. gerade zu rücken. Interessant ist auf jeden Fall das oben zitierte marktschreierische „das bei Weitem vollständigste und aktuellste Verzeichnis“.

Ich nehme jetzt nur ein Bild, das auf der Startseite des Artikels auf Seite 55 eingebaut ist. Es soll eine Anastasia-Siedlung zeigen. Dies ist das im eurotopia-Verzeichnis eingefügte Bild:

Am Ende des vierseitigen Anti-Anastasia-Artikels findet sich dieser Hinweis zum Bild:

Foto erste Kapitelseite unten: Amatciems, eine Anastasia-Siedlung in der Gemeinde Drabeši, Lettland
– von Santa Zembaha, CC BY-SA 4.0-Lizenz

Das klingt seriös recherchiert, aber die Angabe ist falsch!

Es handelt sich bei der Siedlung Amatciens mitnichten um eine Anastasia-Siedlung.
Offensichtlich hat der Autor des Anti-Anastasia-Artikels (oder die Redaktion) mehrere Bilder aus einer englischen Wikipedia-Seite genommen und in den eurotopia-Artikel eingefügt. Hier der entsprechende Wikipedia Eintrag (26.10.2019 bis 15.1.2020):
https://en.wikipedia.org/w/index.php?title=Ringing_Cedars%27_Anastasianism&oldid=923067073

Dort ist das Foto der Siedlung Amatciens dargestellt mit der Unterschrift:

Amatciems, an Anastasian settlement in Drabeši Parish, Latvia.

Nur ist das Bild an dieser Stelle unpassend und die Unterzeile falsch (weil es eben KEINE Anastasia-Siedlung ist).

Die Siedlung Amatciems (Lettland) http://www.amatciems.lv/ kann man zwar als Ökosiedlung bezeichnen weil (reiche) Menschen dort in malerischer Landschaft zwischen Bäumen und am Wasser wohnen, aber viel mehr ist das auch nicht.

Im Wikiverlauf findet man folgenden Eintrag:
ein halbes Jahr später fällt jemand auf, das das Bild nicht passt:

https://en.wikipedia.org/w/index.php?title=Ringing_Cedars%27_Anastasianism&action=history

2. April 2018 Remove picture Amatciems, what was named some Anastasijan settlement. It’s settlement for very rich people, and you must buy all. It’s exclusive privathouses settlement.

Sechs Tage später wurde die Bildlöschung rückgängig gemacht:

8. April 2018 Undid revision 833891488 by 188.112.150.128 (talk) Yes, but it is described as an Anastasian/Pagan ecovillage. See: http://www.balticecovillages.eu/system/files/living_in_harmony_inspiring_stories_from_ecovillages-english.pdf

Der Link führt leider ins Leere.

Das Internetarchiv hilft jedoch weiter:
http://web.archive.org/web/20160315110837/http://www.balticecovillages.eu/system/files/living_in_harmony_inspiring_stories_from_ecovillages-english.pdf

Und was findet man dort? Eine Beschreibung verschiedener Ökodörfer, unter anderem das ZEGG-Projekt in Deutschland, russiche Anastasia-Siedlungen und auch die Siedlung Amatciems wobei klar erkennbar ist, das die dargestellten Projekte nur den Aspekt „Ökosiedlung“ gemein haben und sonst praktisch nichts.

Die Löschung des Bildes war richtig. Die Rückgängigmachung der Bildlöschung dient nur der Falschdarstellung!

Im übrigen wurde der gesamte Artikel gestartet von genau demjenigen User, der die Bildlöschung wieder rückgängig machte, der also absichtlich ein falsches Bild in dem Artikel sehen will. So stellt sich die Frage in wieweit der gesamte Artikel eine absichtliche Falschdarstellung ist!

Dieser User mit dem Namen „Eckhardt_Etheling“ war ein Fake Account des Users „Aethelwolf_Emsworth“, der zugeben musste unter vier Fake accounts Artikel geschrieben bzw. editiert hatte, die mittlerweile jedoch gesperrt wurden. Allerdings stellt sich nun die Frage ob der „Aethelwolf_Emsworth“ denn nun ein echter Account ist oder auch nur eine Sockenpuppe eines anderen Users…

Es gibt Massen an Bildern von Siedlungsprojekten, die ihre Entstehung den Anastasiabücher verdanken. Warum nutzt Wikipedia und eurotopia ausgerechnet ein völlig unpassendes Bild?
Auf dem Bild von Amatciems erkennt man eindeutig, daß es keine abgegrenzten Landsitze sind (grüner Zaun/Hecke etc.) In dieser Siedlung sind im übrigen Abgrenzungen zu Nachbarn verboten! Man kann auch keinerlei Lebensmittelanbau erkennen (was bei Anastasia-Lesern üblich ist), dafür aber viele Autos (die Anastasia-Leser meiner Einschätzung nach eher nicht neben ihren Häusern abstellen, wenn sie denn überhaupt ein Auto haben).

Für mich ist alleine die Auswahl dieses Bildes durch den Autor / durch eurotopia der augenscheinlichste Beweis, das der Autor / die Redaktion die Bücher weder vollständig gelesen noch verstanden haben und auch von der Bewegung nicht den geringsten Hauch an richtiger Kenntnis haben. Trotzdem schreiben sie darüber und maßen sich an ein negatives Urteil darüber zu fällen.
Darüber hinaus sind alle vier am Ende des eurotopia-Artikels angegebene Webseiten, die zur weiteren Lektüre empfohlen werden, inhaltlich voller Fehler, stellen keine seriöse Quellenangabe dar und dienen damit nur dem Aufrechterhalten der Verwirrung.

Ist es Unfähigkeit die angebliche „Anastasia-Bewegung“ richtig darzustellen oder hat jemand Interesse an absichtlicher Falschdarstellung?

PS: Nun habe ich den Wikipedia-Artikel korrigiert und das Bild gelöscht. Mal sehen ob dies so bleibt oder ob das an dieser Stelle falsche Bild wieder eingefügt wird:

https://en.wikipedia.org/wiki/Ringing_Cedars%27_Anastasianism

Sonntag 12. Januar 2020

ein starkes Zitat

Vor einem knappen Jahr schrieb ich hier im Blog folgende Zeile im Zusammenhang der Diffamierung und Ausgrenzung von Anastasia-Lesern:

Die Mechanik der sozialen und wirtschaftlichen Ausgrenzung Andersdenkender ist altbekannt. Gerade in Deutschland hatten wir das schon mal, so grob vor 80 Jahren.

Nun habe ich durch Zufall ein Zitat eines mir unbekannten Autoren entdeckt, daß diese Situation treffend bezeichnet. Es ist nämlich wirklich auffallend, daß das, was derzeit erlebt werden kann, sehr stark erinnert an frühere Zeiten. Das eher unübliche Wort „weiland“ bedeutet so viel wie „früher“ oder „seinerzeit“:

Man versteht immer mehr, wie geölt das weiland mit den Judenboykotten oder der Rassentrennung in den USA lief; es ist ja dieselbe Mentalität, dasselbe trendbefolgungsgeile Meutenbehagen beim Ausschließen, dasselbe restlos gute Gewissen beim Stigmatisieren, dasselbe lobesbegierige Petzerwesen. 

Zitat von: Michael Klonovsky

Ich habe dieses Zitat einem Freund gesendet, der daraufhin antwortete:

Starkes Zitat. Ja, daher finde ich es wichtig, dass diejenigen die angegriffen oder diskriminiert werden nicht duckmäusern sondern sich für Gerechtigkeit aussprechen und für die Menschrechte einstehen.

Meine Frage ist: Was braucht es, damit sich diese Mentalität nicht mehr zeigt? Wie finden Menschen zur Liebe, zur Mitmenschlichkeit?