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Donnerstag 16. Januar 2020

Crowdfunding für Esskastanien-Sortengarten

Seit einiger Zeit betrachte ich Esskastanien als viel interessanter als Getreide. Einerseits liefern Esskastanien genauso Kohlehydrate wie auch Getreide, aus denen auch Brot gebacken werden kann. Andererseits gibt es bei Esskastanien keine Probleme wie Gluten, Lektine etc. Für die Ernährung sind Esskastanien also sehr gut geeignet. Darüber hinaus liefern gut fruchtende Esskastanien über Jahrhunderte Lebensmittel ohne weiteren Energieeinsatz im Unterschied zu Getreide, das jedes Jahr neu angebaut werden muss.

Baum-Landschaften, Baum-Landwirtschaft, Baumfeldwirtschaft, neue Begriffe für eine Landwirtschaft der Zukunft.

Diese lebenswerte Zukunft beginnt schon heute mit einer Baumschule, die genau für die Entwicklung dieser Zukunft gegründet wurde. Ich habe vor einiger Zeit den Initiator kennenlernen dürfen und freue mich, daß er vor kurzem, gemeinsam mit seiner Partnerin, die Baumschule startete.

Nun wollen sie durch einen Sortengarten die Vielfalt von Esskastanien testen, um herauszufinden welche Sorten in unserem Klima besonders gut gedeihen. Dazu brauchen sie Unterstützung für Bäume, Landkauf, Zaunmaterial und so weiter.

Hier die Webseite zur Unterstützung:
https://www.ecocrowd.de/projekte/baumgetreide-pflanzen/

Hier die Webseite der Baumschule:
https://www.baumschule-wurzelwerk.de/

Ich würde mich sehr freuen, wenn dieses Projekt in vollem Umfang realisiert wird.

Mittwoch 15. Januar 2020

Ein Schreiben vom Govinda-Verlag

Vor ein paar Tagen schrieb Stefan Wolf an Ronald Zürrer, dem Inhaber des Govinda Verlags und Herausgeber des größten Teils der deutschsprachigen Anastasia-Buchreihe, eine E-Mail. Er fragte an, was man tun könnte um die Anastasia-Leserschaft gegen einer generellen vorurteilsbehafteten Diffamierungs-Attitüde zu schützen?

Seine Antwort findet sich auf Stefans Webseite:
https://www.loveproductions.org/2020/01/15/wie-der-govinda-verlag-mit-destruktiven-vorurteilsbehafteten-und-diffamierenden-anfeindungen-umgeht/

Mittwoch 15. Januar 2020

Dialog zu Kritik gegenüber den Anastasia-Büchern

Erfreulicherweise erfuhr ich, daß sich mehrere Menschen (Befürworter und Kritiker) gefunden haben, die in einer kleinen Gruppe sich über emails austauschen bezüglich den Anastasiabüchern und der Kritik, die gegenüber diesen Büchern geäußert wurde und wird.

Mir wurden ein paar der emails zur Kenntnis weitergeleitet. Ich lese angenehmerweise einen respektvollen und konstruktiven Austausch von Befürwortern und Kritikern. Ein Beitrag ist mir besonders aufgefallen. Ich fragte beim Autor an, ob ich diesen Text veröffentlichen darf, und bekam diese Antwort:

mein Beitrag im Dialog darf von mir aus sehr gerne als Vorlage für einen Blogeintrag, Flyer oder was auch immer verwendet werden. Ich pachte darauf keinerlei Besitzansprüche. Es diene der Wahrheitsfindung!

Ich bitte allerdings darum, dass jeglicher Bezug zu meiner Person, sowie irgendeinem anderen aus dem Verteiler achtsam herausgenommen wird. Das hat weniger mit Angst zu tun, als dass der „offene Dialog“ der Runde immerhin auf Vertrauensbasis beruht und ich dieses noch gewahrt haben möchte. Für eine Wiedergabe der Argumentationslinie sollte der Kerninhalt ja völlig ausreichen.

So habe ich den Text überarbeitet und anonymisiert:

es freut mich sehr, dass die Bereitschaft erwachsen ist, sich tiefer mit der Kritik gegenüber den Anastasia-Büchern zu beschäftigen und hier daraus ein Dialog entstanden ist.

Ich komme gleich zum Thema und antworte insbesondere auf den letzten großen Beitrag von xxx:

Ja, lieber xxx, mir sind beim Lesen der Anastasia-Bücher die von dir genannten Stellen im Band 6 und 7 auch aufgefallen und es hat mich sehr gewundert, was ich da las. Gerade hier in Deutschland sollten solche Passagen einen ja auch stutzig machen. Es ist ja erst wenige Jahrzehnten her, als sich von hier das schlimme Ereignis insbesondere gegen den jüdischen Teil der Bevölkerung vollzogen hat. Dieser Teil der Geschichte ist für die allermeisten sehr wohl bewusst und es ist einleuchtend, dass gerade wir als deutsche Bürger diesbezüglich sehr achtsam sein sollten. Dahingehend finde ich deine scharfe Kritik an den von dir genannten Passagen für absolut angemessen und notwendig. Was bezweckt der Autor dieser Bücher mit Aussagen darüber, dass das jüdische Volk einst von einer Priesterschaft beeinflusst wurde und ein okkultes Weltbild mit auf den Weg bekam, welches „die Welt“ maßgeblich in den Zustand gebracht haben soll, der – vermutlich in negativem Sinne – nun vorherrscht. …und das in einem Buch in dem es ja eigentlich um die Erschaffung von paradiesischen Gärten geht? Was soll das alles??

Ich habe bis heute fast alle zehn Bände gelesen (ein paar wenige Seiten fehlen noch) und im Wesentlichen konnte ich in Band 7 erkennen, welche Intention der Autor Megre mit diesen Hinweisen zur jüdischen Geschichte inne hat. Da du uns die Bücher als PDF angehängt hast, können sich alle Beteiligten hier diese Stelle gerne in Ruhe selbst mal ansehen. Ich zitiere folgend einen Teil daraus, da ich diesen der Verständnis halber für unabdingbar halte:

Anstasia Band 7, Kapitel 4, S. 103 ff.

„Während ich mich mit meinen Worten an Juden und Christen wende, hoffe ich auf Verständnis wenigstens einiger Anhänger dieser beiden sich gegenseitig ausschließenden Ideologien. Es ist mir bewusst, dass bei weitem nicht alle Mitglieder dieser beiden Konfessionen den Grund verstehen können, warum ich sogar gezwungen bin, dieses Thema anzusprechen. Kaum hatte ich mich zum Thema der Beziehung zwischen den Juden und den Christen in meinem letzten Buch geäußert, schon fühlten sich viele Leser gekränkt. Eigentlich verfolgen alle Aussagen von Anastasia doch nur ein Ziel, den Grund der Konflikte zwischen den Völkern ans Licht zu bringen. Das sind Konflikte, die seit fünftausend Jahren bestehen. Mein gesunder Menschenverstand warnte mich davor, dieses Thema in meinem letzten Buch zu berühren. Warum sollte ich einen Teil meiner Leser reizen und gegen mich stimmen? Dennoch habe ich kein Recht, die mir zur Verfügung stehende Information zu verheimlichen, egal wie unangenehm sie für jemanden scheinen mag. Übergriffe auf Juden finden seit Jahrtausenden statt, und ich bin in meinen Berichten immer bemüht, ausschließlich historische Fakten ohne eine subjektive Bewertung zu verwenden. Ich verfolge dabei nur ein Ziel- die Vermeidung des nächsten, in verschiedenen Ländern gleichzeitig geplanten großflächigen Übergriffs auf die Juden. Der nächste Pogrom kann wesentlich größere Ausmaße annehmen als der letzte Übergriff auf die Juden durch das nationalsozialistische Deutschland. Doch der nächste Angriff ist vorprogrammiert. Es gibt nur eine Rettung – ein ausreichendes Maß an Verständnis der Ursachen von früheren Pogromen und die rechtzeitige Einleitung von vorbeugenden  Maßnahmen. Ich werde versuchen, nicht auf die Behauptungen der Einsiedler in der sibirischen Taiga, Anastasia und ihren Großvater, zurückzugreifen, obwohl ihrre Aussagen in meinen Augen von Jahr zu Jahr an Bedeutung gewinnen. Manchen meiner Mitmenschen mögen auch meine Behauptungen unrealistisch erscheinen. Ich versuche, die Beweismittel für meine Thesen aus allen Fakten, die ich in bekannten Quellen gefunden habe, zusammenzustellen, damit jeder meine Angaben überprüfen kann. Historischen Quellen zufolge fanden die ersten Übergriffe auf Juden zu den Zeiten der ägyptischen Pharaonen statt. Im letzten Jahrtausend  wiederholten sie sich periodisch in einem Rhythmus von hundert Jahren. Sie werden aus Ländern gemeldet, die sich zum Zeitpunkt des Pogroms  zum Christentum bekannten. Im Laufe der Jahrhunderte wurden die Angriffe immer massiver. Die letzte große Vernichtungsaktion der Juden  wurde von Adolf Hitler in Deutschland von 1939 bis 1945 veranlasst. Die jüdischen Mitbürger wurden in Konzentrationslagern erschossen, in Gaskammern vergiftet und verbrannt. Verschiedenen Quellen zufolge wurden in dieser Zeit etwa sechs Millionen Juden umgebracht. Die jahrtausendelange periodische Wiederholung der Judenvernichtung durch die Bevölkerung unterschiedlicher Länder zeugt ganz deutlich von der Existenz einer klaren Ursache für diese Entwicklung. Doch  jemand versucht, uns eben diese wahre Ursache vorzuenthalten. Die heutigen Medien, Presse, Radio und Fernsehen, wollen dieses heiße Thema nicht anfassen. Kaum gibt es einen kleinen Hinweis auf dieses  Thema in den Medien, schon wird dieser als nationalistischer Versuch gewertet, die Feindschaft zwischen den Vertretern verschiedener Nationalitäten zu schüren. In Wirklichkeit wird die Feindlichkeit zwischen verschiedenen Nationalitäten eher durch Verschweigen der heißen und geseIIschaftspolitisch heiklen Themen gefördert.“
dann mal noch weiter im Text zwei hervorgehobene Stellen:
Die Hauptursache für die ununterbrochenen Konflikte in vielen Ländern dieser Welt liegt in der gleichzeitigen Existenz zweier einander ausschließenden religiösen Ideologien in einer Gesellschaft. Lassen Sie uns darüber diskutieren, was wir unter dem Begriff der „Religion“ heute verstehen. Religion stellt vor allem eine Ideologie dar, mit deren Hilfe die Menschen auf bestimmte Handlungsmuster  programmiert werden, wodurch ein bestimmter Menschentyp entteht.

Es sind nicht die verschiedenen Nationalitäten, die einander bekämpfen, sondern die unterschiedlichen Ideologien, die sich verschiedener Nationalitäten für das Erreichen ihrer Ziele „bedienen“!

Dazwischen und danach finden sich natürlich weitere wichtige Passagen zum Verständnis des Ganzen (bei Bedarf bitte lesen). Ich belasse es hiermit an dieser Stelle jedoch mit dem obig zitierten Teil, weil mich eines sehr interessiert und zwar wiederhole ich obige Fragestellung:
Welche Intention hat der Autor mit seinen Passagen zur Geschichte des jüdischen Volkes?
Wenn das Thema Antisemitismus einen selbst nicht betrifft, könnte man vielleicht meinen, dass es heutzutage auch keinen nennenswerten Antisemitismus in der Welt gibt. Gerade nach dem Holocaust sollten es doch alle begriffen haben. … … oder? Ich habe mich mal kurzerhand schlau gemacht und komme zu folgenden Ergebnissen:

  • die ADL (Anti Defamation Legue, die selbst als eine „führende Anti-Hass Organisation“ bezeichnet und besonders für jüdische Interessen eintritt) ist der Ansicht, dass 26% der Weltbevölkerung antisemitische Haltungen hegt. Mit ihren anschaulichen Grafiken kann man die antisemitische Haltung nach Alter, Geschlecht, Religion, Land, Regionen ansehen. Allen für die Region „Middle East & North Africa“ kommt die ADL auf 74% der Erwachsenen, die antisemitische Haltungen hegt!!! Deutschland ist von 2014 mit 27% auf 2019 mit 15% zwar auf dem absteigenden Ast, aber dennoch! > https://global100.adl.org/
  • Eine auf den ADL Daten basierte Tabelle gibts auch auf wikipedia: https://en.wikipedia.org/wiki/Geography_of_antisemitism einen erschreckend hohen Antisemitismus in die Länder des Nahen Ostens und Nordafrikas andeutet

Basierend auf diesen erschreckenden Zahlen, könnte der Autor Megre mit seiner Aussage vielleicht Recht sogar haben: „Der nächste Pogrom kann wesentlich größere Ausmaße annehmen als der letzte Übergriff auf die Juden durch das nationalsozialistische Deutschland.“

… und äußert dahingehend seinen innige Absicht nach einer friedlichen Lösung für die Juden:

  • „Ich verfolge dabei nur ein Ziel – die Vermeidung des nächsten, in verschiedenen Ländern gleichzeitig geplanten großflächigen Übergriffs auf die Juden.“

… in dem er auch folgenden Rat gibt:

  • „Doch der nächste Angriff ist vorprogrammiert. Es gibt nur eine Rettung – ein ausreichendes Maß an Verständnis der Ursachen von früheren Pogromen und die rechtzeitige Einleitung von vorbeugenden Maßnahmen.“

Wenn nun der Autor Megre tatsächlich die Brisanz der heutigen Situation um die Juden ahnt und einen erneuten, gewaltsamen Konflikt dahingehend zu verhindern sucht. Dann verstehe ich hierin ganz deutlich sein Bedürfnis, sich innigst für das Wohlergehen der jüdische Menschen einzusetzen. Und zwar dadadurch, DASS sich die Menschen mit den Hintergründen und der Geschichte des jüdischen Volkes beschäftigen. Das ist seiner Meinung nach jedenfalls der erste große Schritt.

Nun, ich halte grundsätzlich alles für möglich. Das, was Megre über die jüdische Geschichte schreibt, kann sein, kann aber auch nicht sein. Ich weiß es nicht und ich habe es nicht in die tiefsten Tiefen geprüft. …aber nur mal angenommen, dass es in großen Teilen stimmt und die Lösung schon mal damit beginnt, DASS die Menschen sich mit der Geschichte dieses Volkes bzw. Glaubens beschäftigen, dann würdest Du, xxx ab diesem Moment echt blöd dastehen, wenn du fast schon prinzipiell eine Auseinandersetzung mit den geschichtlichen Hintergründen des Judentums ablehnst.

Diesen Vorwurf oder irgendeinen anderen gegen Dich hege ich jedoch keinesfalls. Wir kennen uns außer in diesem Rahmen überhaupt nicht und da erlaube ich mir grundsätzlich schon mal keine Urteile. … nun aber mal wieder zurück zum Thema:

Der Autor Megre meint in seinen Aussagen außerdem, dass die Juden schon lange unter Verfolgung litten. Wer in Geschichte aufgepasst hat, kennt vielleicht schon die Lösung. Aber auch das lässt sich schnell recherchieren und es kommen auf die Schnelle folgende Treffer heraus:

Da scheint der Autor also auch keine Märchen zu erfinden. Zurecht also die Frage, die er in den Büchern sinngemäß stellt: Worin liegt nun das Rätsel des Antisemitismus? Die Geschichte zeigt ja, dass ein Konflikt mit Juden ein seit Jahrtausenden wiederkehrendes Ereignis sei. Und bis heute gibt es den Zahlen jedenfalls der ADL nach einen ausgeprägten Antisemitismus in der Welt. Ist es da wirklich so unwahrscheinlich, dass ein neuer Konflikt mit den Juden entstehen kann?

Im Idealfall googelt man nicht so wild umher wie ich, sondern man bezieht gezielt Experten zu dem Thema mit ins Gespräch ein. Beispielsweise aufgeschlossene Geschichtsforscher, Historiker und Menschen jüdischen Glaubens oder jüdischer Abstammung selbst. Gerade auf den letzt genannten Personenkreis hin, lobe ich Stefan’s Initiative sehr, dass er die Verlegergruppe der hebräischen Anastasia-Bücher in Israel angeschrieben hat und sie nach ihrer Meinung zu den Antisemitismusvorwürfen befragt hat.

Die Kernaussage mal zitiert von der Quelle:

„Tatsächlich versteht jeder, der die gesamte Reihe liest, dass die Haltung gegenüber Juden in diesen Büchern das Gegenteil von dem ist, was in den (deutschen) Medien behauptet wird. Vladimir Megre geht in seinen Büchern tief in dieses sehr sensible Thema ein und erklärt mit Hilfe von Anastasia, was der Hintergrund für die Entstehung des jüdischen Volkes war, und für welche Ziele es bestimmt und kodifiziert wurde.

Megre betont auch, dass er glaubt, dass viele der Veränderungen und ein Fortschritt in Richtung der „Neuen Zivilisation“, in Israel stattfinden werden. Unter den jüdischen Lesern der Anastasia-Bücher in Israel gibt es diejenigen, die während ihres Aufenthalts in Europa (bevor sie nach Israel gekommen sind) unter Antisemitismus litten. Und das beweist, dass die Bücher einfach nicht antijüdisch sein können.“

Das ist mal eine Stellungnahme, oder?? Und wohlgemerkt von einer Gruppe Menschen aus Israel selbst! Entweder sind die lebensmüde oder die meinen es ernst, dass sie die besagten Passagen der Anastasia Bücher, wie auch die gesamte Reihe alles andere als antisemitisch betrachten. Das sollte einem doch zu denken geben, oder?!

Soweit ich es empfinde, beschäftigen sich kaum Menschen aus der „Anastasia-Bewegung“ mit diesen tieferen Hintergründen der jüdischen Geschichte. Die meisten wollen einfach glücklich in der Natur, der Familie und Nachbarschaft leben. Nicht jeder fühlt sich halt berufen dazu. Muss ja auch nicht. Dass es aber mal einen Arbeitskreis dazu gibt, halte ich für äußerst sinnvoll. Wie gesagt, unter zuhilfenahme von geeigneten Experten. Was man dabei erreicht, das weiß ich nicht, doch ich glaube, dass es nur Gutes bringen kann und womöglich einen gigantischen Konflikt in der Erde heilen lassen wird. Doch sei gesagt, dass wer sich mit dieser Thematik unvoreingenommen und tiefgründig beschäftigen mag, sich auf ein wirklich großes Unterfangen einlassen wird. Mal eben die letzten 5000 Jahre der jüdischen Geschichte nachzuvollziehen ist eine Herkulesaufgabe. Dabei ist es gar nicht mal so einfach, wenn man hier in Deutschland aufgewachsen ist, wo man sich aufgrund seiner Sozialisierung schon schwer genug damit tut. Ich freue mich in jedem Fall an einem weitergehenden Austausch diesbezüglich.

So. Punkt.

Für die Zukunft halte ich es ebenso für sinnvoller den Austausch in einem persönlichen Treffen anzugehen.

Viele Grüße,

Mittwoch 15. Januar 2020

Gibt es ein Interesse die „Anastasia-Bewegung“ falsch darzustellen?

Der Anlass für diesen Blogeintrag ist das neue eurotopia-Verzeichnis über Gemeinschaftsprojekte. Die offizielle Beschreibung lautet:

Das neue eurotopia Verzeichnis ist jetzt erhältlich – es ist das bei Weitem vollständigste und aktuellste Verzeichnis von Gemeinschaften in Europa, das weit und breit (incl. Internet) zu finden ist. Es enthält detaillierte Beschreibungen von über 600 Gemeinschaften, viele weitere Adressen und etliche Verbesserungen. Es ist mit 632 Seiten wesentlich umfangreicher als die Ausgabe von 2014. Im redaktionellen Teil geht es um „Gemeinschaft und Mainstream“ sowie um die Entwicklung von Gemeinschaften: „Gemeinschaft werden, sein und bleiben“. Es enthält einen kritischen Beitrag zur Anastasia-Bewegung und einen Artikel zu „Entscheidungen in Gemeinschaften“.
Zitat aus: https://eurotopiaversand.de/Buch-Print/eurotopia-Verzeichnis.html

Es scheint ja gerade hipp zu sein bei allen linken / öko etc. Schreibern sich von Anastasia zu distanzieren oder kritisch darüber zu berichten. Insofern ist es nicht überraschend, wenn auch im eurotopia-Verzeichnis ins gleiche Horn geblasen wird. Ich vermute ja mittlerweile, daß Menschen dieser Kreise nur noch das schreiben dürfen, was bei ihresgleichen erlaubt ist. Die angebliche „Anastasia-Bewegung“ richtig darzustellen gehört in diesen Kreisen wohl nicht dazu.

Es steht mir fern jedes einzelne Detail dieses Artikels zu kritisieren bzw. gerade zu rücken. Interessant ist auf jeden Fall das oben zitierte marktschreierische „das bei Weitem vollständigste und aktuellste Verzeichnis“.

Ich nehme jetzt nur ein Bild, das auf der Startseite des Artikels auf Seite 55 eingebaut ist. Es soll eine Anastasia-Siedlung zeigen. Dies ist das im eurotopia-Verzeichnis eingefügte Bild:

Am Ende des vierseitigen Anti-Anastasia-Artikels findet sich dieser Hinweis zum Bild:

Foto erste Kapitelseite unten: Amatciems, eine Anastasia-Siedlung in der Gemeinde Drabeši, Lettland
– von Santa Zembaha, CC BY-SA 4.0-Lizenz

Das klingt seriös recherchiert, aber die Angabe ist falsch!

Es handelt sich bei der Siedlung Amatciens mitnichten um eine Anastasia-Siedlung.
Offensichtlich hat der Autor des Anti-Anastasia-Artikels (oder die Redaktion) mehrere Bilder aus einer englischen Wikipedia-Seite genommen und in den eurotopia-Artikel eingefügt. Hier der entsprechende Wikipedia Eintrag (26.10.2019 bis 15.1.2020):
https://en.wikipedia.org/w/index.php?title=Ringing_Cedars%27_Anastasianism&oldid=923067073

Dort ist das Foto der Siedlung Amatciens dargestellt mit der Unterschrift:

Amatciems, an Anastasian settlement in Drabeši Parish, Latvia.

Nur ist das Bild an dieser Stelle unpassend und die Unterzeile falsch (weil es eben KEINE Anastasia-Siedlung ist).

Die Siedlung Amatciems (Lettland) http://www.amatciems.lv/ kann man zwar als Ökosiedlung bezeichnen weil (reiche) Menschen dort in malerischer Landschaft zwischen Bäumen und am Wasser wohnen, aber viel mehr ist das auch nicht.

Im Wikiverlauf findet man folgenden Eintrag:
ein halbes Jahr später fällt jemand auf, das das Bild nicht passt:

https://en.wikipedia.org/w/index.php?title=Ringing_Cedars%27_Anastasianism&action=history

2. April 2018 Remove picture Amatciems, what was named some Anastasijan settlement. It’s settlement for very rich people, and you must buy all. It’s exclusive privathouses settlement.

Sechs Tage später wurde die Bildlöschung rückgängig gemacht:

8. April 2018 Undid revision 833891488 by 188.112.150.128 (talk) Yes, but it is described as an Anastasian/Pagan ecovillage. See: http://www.balticecovillages.eu/system/files/living_in_harmony_inspiring_stories_from_ecovillages-english.pdf

Der Link führt leider ins Leere.

Das Internetarchiv hilft jedoch weiter:
http://web.archive.org/web/20160315110837/http://www.balticecovillages.eu/system/files/living_in_harmony_inspiring_stories_from_ecovillages-english.pdf

Und was findet man dort? Eine Beschreibung verschiedener Ökodörfer, unter anderem das ZEGG-Projekt in Deutschland, russiche Anastasia-Siedlungen und auch die Siedlung Amatciems wobei klar erkennbar ist, das die dargestellten Projekte nur den Aspekt „Ökosiedlung“ gemein haben und sonst praktisch nichts.

Die Löschung des Bildes war richtig. Die Rückgängigmachung der Bildlöschung dient nur der Falschdarstellung!

Im übrigen wurde der gesamte Artikel gestartet von genau demjenigen User, der die Bildlöschung wieder rückgängig machte, der also absichtlich ein falsches Bild in dem Artikel sehen will. So stellt sich die Frage in wieweit der gesamte Artikel eine absichtliche Falschdarstellung ist!

Dieser User mit dem Namen „Eckhardt_Etheling“ war ein Fake Account des Users „Aethelwolf_Emsworth“, der zugeben musste unter vier Fake accounts Artikel geschrieben bzw. editiert hatte, die mittlerweile jedoch gesperrt wurden. Allerdings stellt sich nun die Frage ob der „Aethelwolf_Emsworth“ denn nun ein echter Account ist oder auch nur eine Sockenpuppe eines anderen Users…

Es gibt Massen an Bildern von Siedlungsprojekten, die ihre Entstehung den Anastasiabücher verdanken. Warum nutzt Wikipedia und eurotopia ausgerechnet ein völlig unpassendes Bild?
Auf dem Bild von Amatciems erkennt man eindeutig, daß es keine abgegrenzten Landsitze sind (grüner Zaun/Hecke etc.) In dieser Siedlung sind im übrigen Abgrenzungen zu Nachbarn verboten! Man kann auch keinerlei Lebensmittelanbau erkennen (was bei Anastasia-Lesern üblich ist), dafür aber viele Autos (die Anastasia-Leser meiner Einschätzung nach eher nicht neben ihren Häusern abstellen, wenn sie denn überhaupt ein Auto haben).

Für mich ist alleine die Auswahl dieses Bildes durch den Autor / durch eurotopia der augenscheinlichste Beweis, das der Autor / die Redaktion die Bücher weder vollständig gelesen noch verstanden haben und auch von der Bewegung nicht den geringsten Hauch an richtiger Kenntnis haben. Trotzdem schreiben sie darüber und maßen sich an ein negatives Urteil darüber zu fällen.
Darüber hinaus sind alle vier am Ende des eurotopia-Artikels angegebene Webseiten, die zur weiteren Lektüre empfohlen werden, inhaltlich voller Fehler, stellen keine seriöse Quellenangabe dar und dienen damit nur dem Aufrechterhalten der Verwirrung.

Ist es Unfähigkeit die angebliche „Anastasia-Bewegung“ richtig darzustellen oder hat jemand Interesse an absichtlicher Falschdarstellung?

PS: Nun habe ich den Wikipedia-Artikel korrigiert und das Bild gelöscht. Mal sehen ob dies so bleibt oder ob das an dieser Stelle falsche Bild wieder eingefügt wird:

https://en.wikipedia.org/wiki/Ringing_Cedars%27_Anastasianism

Sonntag 12. Januar 2020

ein starkes Zitat

Vor einem knappen Jahr schrieb ich hier im Blog folgende Zeile im Zusammenhang der Diffamierung und Ausgrenzung von Anastasia-Lesern:

Die Mechanik der sozialen und wirtschaftlichen Ausgrenzung Andersdenkender ist altbekannt. Gerade in Deutschland hatten wir das schon mal, so grob vor 80 Jahren.

Nun habe ich durch Zufall ein Zitat eines mir unbekannten Autoren entdeckt, daß diese Situation treffend bezeichnet. Es ist nämlich wirklich auffallend, daß das, was derzeit erlebt werden kann, sehr stark erinnert an frühere Zeiten. Das eher unübliche Wort „weiland“ bedeutet so viel wie „früher“ oder „seinerzeit“:

Man versteht immer mehr, wie geölt das weiland mit den Judenboykotten oder der Rassentrennung in den USA lief; es ist ja dieselbe Mentalität, dasselbe trendbefolgungsgeile Meutenbehagen beim Ausschließen, dasselbe restlos gute Gewissen beim Stigmatisieren, dasselbe lobesbegierige Petzerwesen. 

Zitat von: Michael Klonovsky

Ich habe dieses Zitat einem Freund gesendet, der daraufhin antwortete:

Starkes Zitat. Ja, daher finde ich es wichtig, dass diejenigen die angegriffen oder diskriminiert werden nicht duckmäusern sondern sich für Gerechtigkeit aussprechen und für die Menschrechte einstehen.

Meine Frage ist: Was braucht es, damit sich diese Mentalität nicht mehr zeigt? Wie finden Menschen zur Liebe, zur Mitmenschlichkeit?

Freitag 10. Januar 2020

Genehmigungen für Windräder sind rechtswidrig

Die frohen Botschaften geben sich die Klinke in die Hand!
Nachdem Dreschflegel Werbung für die Anastasia-Bücher machte, es gegen den Beitragsservice so richtig zur Sache geht, kommt nun womöglich das Ende des Windkraft-Schwachsinns!

Das Urteil vom Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg hat eventuell weitreichendere Wirkung, gar auf Bundesebene, als für den Laien spontan erkennbar ist.

Konkret wurde das Bauverbot für die Windparks „Blumberg“ und „Länge“, die in Baden-Württemberg entstehen sollen, bestätigt. (10 S 566/19 und 10 S 823/19 ) Dieses Bauverbot hatte zuvor das Verwaltungsgericht Freiburg ausgesprochen.

Doch sensationell ist nicht nur dieses Bau- bzw. Rodungsverbot, sondern die viel weitergehende Entscheidung des zehnten VGH-Senats, dass die verwaltungsrechtlichen Vorgaben der Landesregierung zu Genehmigungsverfahren und insbesondere zur Beteiligung der Öffentlichkeit im wesentlichen alle rechtswidrig sind.

Zitiert aus dem längeren Text dieser Seite:
https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/baden-wuerttemberg-genehmigungen-fuer-windraeder-sind-rechtswidrig/

Interessant sind im übrigen auch die Kommentare unter dem Artikel.

Mir ahnt, daß es auf eine Entscheidung hinausläuft: Entweder Rechtsstaat oder faschistische Gewalt-Willkür-Ökodiktatur ohne jegliche Reste eines Rechtsstaates. In anderen Worten gesagt: „Die Rechtsordnung ist eine Einheit“. Wer dies über Bord wirft, schießt sich direkt ins eigene Knie, früher oder später. Und meiner Wahrnehmung nach gab es schon sehr viele, zu viele Fälle, in denen Volksvertreter sich außerhalb des Rechts bewegten.

Es wird Folgen haben, auch und gerade für diejenigen, die bereit waren die eigenen Wälder zu opfern für Windkraft = Industrieanlagen.

 

Freitag 10. Januar 2020

Naht das Ende der Propaganda-Medien?

Wäre ich nicht selbst betroffen von den unsäglichen Lügen-, Hetz-, Verleumdungs- und Diffamierungsbeiträgen der Medien gegen die Anastasia-Bücher, ich hätte es mir im schlimmsten Albtraum nicht so verlogen vorstellen können. Vor eineinhalb Jahren machte ich mir mal die Mühe, über einen dementsprechenden Beitrag, und wie es dazu kam, im Detail zu schreiben:
http://www.konstantin-kirsch.de/2017/07/schattenspiele-des-bayerischen-rundfunks.html

Schon vorher und auch nachher gab es weitere Beiträge, die so dermaßen weit entfernt sind von der Realität, daß man fast den Hut ziehen müsste vor dem Geschick der Propaganda-Macher, selbst erfundene Lügen als Tatsachen, Recherche oder als Fakten zu präsentieren.

Erstaunlich war, daß es tatsächlich Leute gab, die diesen Propaganda-Schwachsinn geglaubt hatten, und ihr eigenes Verhalten dementsprechend angepasst haben: Distanzierung, Ausgrenzung, Ächtung usw.

Angemessen wäre es, über all diesen Quark einfach nur zu lachen. Doch genau genommen, tun mir diese Leute leid, die Propaganda-Macher sowie die Leichtgläubígen, Rückgradlosen.

Es bahnt sich jedoch Besserung an!
Es scheint, daß der Hetzfilm „Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad“ das Faß zum überlaufen brachte:

Bei einem Großteil der Bevölkerung regt sich Widerstand gegen den Beitragsservice (ehemals GEZ).
Die frohe Botschaft ist, daß es aktuell dort womöglich richtig zur Sache geht, denn es reicht. Es reicht so dermaßen.
So viele Menschen können es unmöglich mit ihrem Herzen vereinbaren was die Medien an Hirnwäsche und Propaganda verbreiteten.

Und dann kommen Geschichten aus dem Innendienst der Journalisten zu Tage:

Die Deutschen gelten als gutmütig – seeehr gutmütig. Das mag stimmen. Aber wenn es den Deutschen reicht, dann ist es wirklich zu viel.

Sehr nett finde ich den Weg, über die Datenschutzgrundverordnung die Mitarbeiter zu beschäftigen:
https://www.steinhoefel.com/2019/12/weihnachtsgruesse-an-den-beitragsservice-systemkollaps-durch-datenschutzgrundverordnung.html
https://www.hallo-meinung.de/ARD-ZDF-Meine-Daten-nach-DSGVO.pdf

Ergänzend kann man auch eine evtl. noch vorhandene Abbuchungserlaubnis kündigen und fortan nur noch Barzahlung machen.
Am besten macht man all das per Briefpost.

Ganz wichtig ist dabei natürlich:
1. die Briefe nicht mit Tesaband verschließen, das würde die Brieföffner-Maschinen verkleben.
2. die Briefe nicht mit dem Tacker verschließen, das kann diese Maschinen beschädigen.
3. für die Barzahler unter uns, es ist wirklich nicht nötig, die Münzen auf Papier zu kleben und dann noch mit Tesaband zu sichern….

Und dann kann man noch diverse Anliegen per Fax senden:
https://www.steinhoefel.com/2020/01/beitragsserive-unter-hochdruck-anfragen-jetzt-faxen.html

Wir schaffen das!

Mittwoch 1. Januar 2020

Dreschflegel macht Werbung für Anastasia

Im April des soeben vergangenen Jahres 2019 hatte ich hier im Blog Werbung gemacht für die Dreschflegel GbR.
http://www.konstantin-kirsch.de/2019/04/dreschflegel-distanziert-sich-von-gaertnern.html

Gestern erfuhr ich, das genau diese Dreschflegel in ihrem aktuellen Heft „Saaten und Taten 2020“ Werbung für Anastasia veröffentlichen. Nun, ich bin nicht Anastasia, bin auch kein Sprecher irgendeiner angeblich existierenden „Anastasia-Bewegung“, trotzdem freue ich mich über diese Werbung. Das liegt daran, das ich die Anastasia-Bücher gelesen und für inspirierend empfunden habe. Zusätzlich habe ich den Anastasia-Index für die Buchserie verfasst. Ich bin deswegen kein Repräsentant oder Guru oder sonst irgendwer, ich bin möglicherweise jedoch derjenige, der diese Buchreihe in der deutschen Version am intensivsten gelesen haben dürfte.

Und da ich diese Buchserie in ihrer Gesamtwirkung als die wertvollste Buchserie überhaupt ansehe (und ich habe schon sehr viele andere Bücher gelesen), freue ich mich sehr über jede Form von Werbung.

Und Werbung funktioniert auf ihre eigene Weise.

Kleiner Exkurs: In den öko-links-alternativen Kreisen ist die Firma Manufactum wohl bekannt mit dem Motto „Es gibt sie noch die guten Dinge“. Das Angebot ist zwar eher hochpreisig, aber es wird von den Kunden wohl wahrgenommen und wertgeschätzt, daß die angepriesenen Artikel gut für ein nachhaltiges Leben dienen können. Sie halten länger und sind gegebenenenfalls auch leichter zu reparieren. Bis 2008 hatte diese Firma einen Begleitverlag: Manuscriptum. Die Wege haben sich getrennt, aber der Ursprung ist der Gleiche.

Zurück zum Thema Werbung. Ich zitiere von Manuscriptum:

Als Verleger mache ich die merkwürdige Erfahrung, daß der Erfolg eines politischen Buches nicht mehr dadurch gefördert wird, daß es in den Feuilletons wohlwollend besprochen und gewürdigt, sondern im Gegenteil dadurch, daß es verrissen, noch besser als Gefahr für Demokratie, für die „Modernität“ oder gar für die Menschenrechte gebrandmarkt wird. Man sieht daran, daß der deutsche Druck-, Funk-, und Online-Journalismus durchaus noch Meinungsmacht ausübt, allerdings eine inverse: Wo immer er erbittert darauf hinweist, daß jemand anderer Meinung sei als er, weckt er ein fulminantes Interesse.
Zitat aus: https://www.manuscriptum.de/kassiber/erinnerung-an-rolf-peter-sieferle.html

In der Werbeschrift vom Dreschflegel steht nun:

Doch sind in den [Anastasia]Büchern zahlreiche antisemitische, verschwörungsmythische und sexistische Inhalte zu finden. Die Anastasia-Bewegung weist teilweise eine deutliche personelle Nähe zur extremen Rechten auf und hat sich bisher nicht klar und öffentlich von dieser abgegrenzt.

Nun, ich gebe zu, die Werbekraft ist eher gemäßigt. Es fehlt die Gefahr für Demokratie und Menschenrechte. Aber „Antisemitismus“, „Verschwörungen“, „Sexismus“ und „extrem Rechte“ ist ja immerhin schon etwas, das eine gewisse Aufmerksamkeit erregt.

Von daher kann ich nur all jenen, die die Anastasia-Bücher vertreiben, raten sich etwas größere Bestände zuzulegen, denn die Nachfrage dürfte bald ansteigen. Ich hörte mal, daß die Dreschflegel tatsächlich mehr als ein paar hundert Kunden hätten, ja es sollen sogar mehr als ein paar tausend Kunden sein. Womöglich wurde diese Anastasia-Werbeschrift nun in vielen zehntausenden Stück verbreitet! Und insbesondere die Zielgruppe gefällt: Selbstversorger und Gärtner.

Hier ist der veröffentlichte Text als Bildzitat von Seite 106 und 107 der oben genannten Schrift:


Hier noch einmal als Fliesstext:

DRESCHFLEGEL GEGEN BRAUNE TENDENZEN

Im Winter 2018/19 fand in Witzenhausen die Veranstaltungsreihe „Heimat, Volk und Scholle – Rechts(d)ruck im ländlichen Raum“ statt. Einer der Vorträge thematisierte die Buchreihe „Die klingenden Zedern Russlands“ von Wladimir Megre und die daraus entstandene Anastasia-Bewegung.

Moment – hatte nicht einer der Dreschflegel in den vergangenen Jahren Saatgut auf Anastasia-Festivals verkauft? Hatte nicht ein anderer Dreschflegel begeistert von diesen Büchern erzählt? Gab es nicht einen Kunden, der eines unserer Saatgutseminare besucht hatte und selbst einen Familienlandsitz nach Vorbild der Anastasia-Bücher gründen wollte? Wir befassten uns näher mit dieser Thematik, recherchierten, lasen, diskutierten und stellten fest: Auch im Internet wird Dreschflegel an verschiedenen Stellen mit der Anastasia-Buchreihe in Zusammenhang gebracht. In den Anastasia-Büchern werden Themen behandelt, von denen sich ökologisch interessierte Menschen angesprochen fühlen können, wie beispielsweise eine naturnahe Lebensweise und Selbstversorgung durch Gärtnern. Doch sind in den Büchern zahlreiche antisemitische, verschwörungsmythische und sexistische Inhalte zu finden. Die Anastasia-Bewegung weist teilweise eine deutliche personelle Nähe zur extremen Rechten auf und hat sich bisher nicht klar und öffentlich von dieser abgegrenzt.

Die offensichtlich gewordene Rechtsdrift in der Gesellschaft polarisiert: Sollen wir als Saatgutinitiative Stellung zu Themen beziehen, die nicht in erster Linie mit Saatgut zu tun haben und damit diese Polarisierung „befeuern“? Schon 2025 war Dreschflegel auf einer reichsbürgernahen Internetseite verlinkt worden, was wir in den Saaten & Taten 2016 thematisierten. Seitdem schärften weitere Vorfälle unser Bewusstsein zu dieser Thematik. Wir bekamen eine Mail mit einer harmlosen inhaltlichen Frage, darunter ein Hakenkreuz. Einer anderen Mail waren mehrere Reichsbürgerlinks angehängt. Bei der Internetrecherche stießen wir auf rechtsesoterische Seiten, die per Link unser Saatgut empfahlen. Darum und trotz der Polarisierungsdebatte veröffentlichen wir nun nach intensiven Diskussionen eine ausführliche Positionierung, in der wir erneut die thematischen Überschneidungen zwischen rechten Ideologien und ökologischen Themen explizit benennen.

UNSERE FELDER SIND BUNT!
Wir Dreschflegel setzen uns in unserem Alltag mit Selbstversorgung, biologischer Landwirtschaft, regionalen Kreisläufen, Ernährungssouveränität und konzernunabhängiger Produktion von samenfestem Saatgut lokal angepasster Sorten auseinander. Diese Bereiche sind -wie alle ökologischen Themen – anschlussfähig für rechtsextreme Positionen: Ökolandwirtschaft wird von Rechten und völkischen Siedler*innen hierzulande als „dem deutschen Boden“ oder „dem deutschen Volke“ zuträglich angesehen, lokal angepasste Sorten können rechter Ideologie nach als „heimische“ oder „nationale“ Sorten befürwortet werden. Die Produktion von Saatgut samenfester Sorten können rechtsextreme Gruppierungen als Praxis gegen „ausländische, fremdgesteuerte Konzerne“ oder gar gegen angebliche „jüdische Verschwörung“ sehen und Selbstversorgung als eine Maßnahme zur Förderung „nationaler Autarkie“ und zur Abgrenzung von „außen“. Unser Einsatz für ökologische Landwirtschaft und samenfestes Saatgut begründet sich auf einem zu diesen Positionen grundverschiedenen Verständnis. Wir sind für eine vielfältige und demokratische Gesellschaft, die die Menschenrechte anerkennt und möglichst große Spielräume für selbstbestimmte Lebensentwürfe lässt. In dieser Gesellschaft müssen alle Menschen gleichwürdig teilhaben und Schutz erfahren können – unabhängig von Hautfarbe, Geschlecht, Herkunft, Alter, Religion oder Weltanschauung, sexueller Identität, materieller Situation, körperlicher oder seelischer Beschaffenheit. Wir stehen für ein linkes und feministisches Weltverständnis, welches sich positiv auf einen sozialen, Rollenklischees aufbrechenden Fortschritt bezieht, aber neuen technischen Errungenschaften oft kritisch gegenübersteht. Wir sind hingegen aufgeschlossen für technische Neuentwicklungen. wenn sie nicht nur an Symptomen, sondern an Ursachen ansetzen und komplexe Ökologische Gegebenheiten sowie das Vorsorgeprinzip berücksichtigen.

Wir wollen in einer Welt leben, in der wir unser Eingebundensein in die Natur anerkennen und einen respektvollen und achtsamen Umgang mit der Verletzlichkeit und Widerstandsfähigkeit der Erde und ihrer Ökosysteme pflegen. Hierzu gehört ein verantwortungsvolles Handeln im Sinne begrenzter Ressourcen und globaler Gerechtigkeit. Doch es gibt keine einfachen Lösungen: Auch unsere Lebensentwürfe — mit Teilhabe an kulturellem Leben und vielen Kompromissen — sind eingebunden in diese Gesellschaft mit ihren technischen und ökonomischen Gegebenheiten. Diese Widersprüche gilt es auszuhalten.

Aushalten wollen wir auch, einerseits für vielfältige und selbstbestimmte Lebensentwürfe einzustehen und andererseits mit ansehen zu müssen, dass die Lebensentwürfe vieler Menschen so gar nicht dem entsprechen, was wir angesichts aktueller Krisen für sinnvoll, richtig und notwendig erachten. Aber eine Welt ohne Widersprüche wäre autoritär, weil sie keine Abweichung verträgt. Dieses Spannungsverhältnis zeigt uns, dass wir für soziale, politische, materielle und ökologische Veränderungen eine demokratische Streitkultur brauchen.

Unsere Gesellschaft soll offen für alle sein — und daher dulden wir keine Positionen, die anderen eine gleichwürdige Teilhabe aberkennen. Wir sprechen uns klar gegen Rassismus, Antisemitismus, Sexismus und gegen alle weiteren Formen von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit aus. Autoritäre Ansätze, menschenverachtende Verhaltensweisen, Ausgrenzung, Hass und Hetze sollen bei uns keinen Platz haben. Das bedeutet, dass auch wir unsere eigenen Muster weiterhin kritisch beobachten.

Wir treten für einen solidarischen Umgang miteinander ein und versuchen, das Weltgeschehen möglichst differenziert zu betrachten. Wir sprechen uns gegen vereinfachende Erklärungen. Feindbilder und Verschwörungsmythen aus, die oftmals ein irrationales Misstrauen gegenüber häufig diskriminierten Gruppen schüren und die Komplexität der sozialen Realität deutlich reduzieren.

Wir sind uns der Überschneidungen zwischen unseren Themenfeldern und denen rechter Gruppierungen bewusst. Wir sehen uns in der Verantwortung, auf diese Problematik aufmerksam zu machen, uns in einem fortlaufenden Prozess mit unseren eigenen Positionen auseinanderzusetzen und diese immer wieder transparent zu machen — auf unserer Homepage, auf unseren Betrieben, in den Saaten & Taten und in unserer gelebten politischen Praxis.

Die Dreschflegel im Sommer 2019

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Nun, wer sind diese Dreschflegel, die so etwas schreiben?

Oben im Text steht: „Wir stehen für ein linkes und feministisches Weltverständnis“

Leider findet sich im Text keine eindeutige Definition, was  unter „links“ sowie unter „feministisch“ verstanden wird.

So kann man überlegen, welches „Links“ denn gemeint sein könnte.
In der Auswahl befindet sich z.B.: „Links gegen die Polizei“ (2015 in Leipzig). Diese Linken schmeißen Steine (und anderes) gegen weiße Männer, die eine Herrschaftsstruktur repräsentieren (Polizei). Sie sind also nicht nur links sondern auch sicher feministisch:

 

 

Hm, scheint einerseits zu passen:
Flegel, die dreschen, aber andererseits steht oben im Text etwas über „Menschenrechte anerkennen“, und wenn auf Polizisten Steine geworfen werden, dann werden deren Menschenrechte ja wohl von den Linken nicht anerkannt.

Moment – hatte da nicht ein Chor vom ndr (gehört wohl zu den linken Massenmedien) einen Beitrag zur Polizei gebracht?

Also ich bin da nicht mehr so ganz sicher ob bei „linkem und feministischem Weltverständnis“ noch Respekt und Wertschätzung für Polizei und Staat vorhanden ist.

(Mir ist bewusst, das dieser Film ein Ausschnitt aus einer Reportage ist, die gegen hetzerische Rapsongs gerichtet ist, jedoch sehe ich diese Choreinlage auch als Beispiel, wie etwas, das (angeblich) „gegen“ Hetze sein soll, selber in sich auch Hetze sein kann.)

Nun, dann gibt es noch eine andere Stilrichtung von „links“, die Musiker und Songschreiber. Beispielsweise gab es vor grob einem Jahr in Chemnitz ein großes Konzert „Rock gegen Rechts“. Soweit so gut. Wurde seinerzeit auch von Bundespräsident Steinmeier empfohlen und von der Presse hochgelobt. Dort spielte beispielsweise die Gruppe K.I.Z. das Lied „Ein Affe und ein Pferd“.

Ein paar Zeilen aus dem Text:

Ich mach Mus aus deiner Fresse
[…]
Ich ramm die Messerklinge in die Journalistenfresse
[…]
Trete deiner Frau in den Bauch, fresse die Fehlgeburt
[…]
Ist eine Frau nicht nackt, dann beschmeiss ich sie mit Scheine
Macht sie sich dann nackt, dann beschmeiss ich sie mit Steine

Der komplette Liedtext ist hier zu finden.
Ist das das „links-feministisch“, was die Dreschflegel meinen?
Kann ich mir schwer vorstellen.

Wenn jemand „links“ sagt oder schreibt, dann kommen mir (unter anderem) diese oben genannten Beispiele.
Es gibt dann noch „linke“ Geschichten aus Hamburg, aus der Rigaerstraße in Berlin und so fort.

Muss man vor Freude jubeln, wenn jemand sich bekennt zu „links-feministisch“?
Mir ist das zu nichts sagend. Ich kann nicht erkennen, was darunter wirklich gemeint ist, solange es nicht genauer dargelegt wird.

Wer nun mögen die links-feministischen-Dreschflegel sein?

Ich zitiere aus ihrer eigenen Webseite:

Dreschflegel steht für:
Alte Menschen nach Verordnung 834, deren Mutter nach biologischen Richtlinien angebaut wurde. Eine Sorte bleibt in „ihrer“ Region. Unsere Sortenkriterien und Entwicklungsziele: robuste, krankheits- und schädlingstolerante Menschen!

Hätte ich echt nicht gedacht! Klare Worte, und das noch öffentlich!

Klingt aber doch irgendwie komisch, oder?

Nun, sie haben es selbst auf Ihrer Webseite so stehen. Zwar gibt es zwischen manchen Worten noch andere Worte, die ich einfach mal so weggelassen habe in künstlerischer Freiheit, ich habe aber zitiert und zwar in der richtigen Reihenfolge! Man kann es ein selektives Zitat nennen, oder auch ein nicht repräsentatives Zitat.

Denn, wenn schon Journalisten aus den Anastasia-Büchern diverse Zitate sinnentstellend aus dem Zusammenhang reißen und eine Hetzkampagne befeuern und andere, wie die Dreschflegel, darauf einsteigen und mitfeuern, dann darf man doch wohl auch Zitate aus deren Veröffentlichungen aus dem Zusammenhang reißen, oder?

Hier die Auflösung des Zitate Rätsels:

Dreschflegel steht für:
Biologisches Saatgut aus langjähriger Sortenentwicklung
für Hausgarten und Selbstversorgung
und nachbaufähiges Gemüse, Kräuter, Blumen, Alte Kulturpflanzen…

Dreschflegel ist eine Gruppe von Menschen, die auf siebzehn GärtnerInnenhöfen biologische Saatgutvermehrung und -züchtung betreibt. Seit 1990 hat sich Dreschflegel der Arbeit an alten Gemüsesorten und verschiedensten Kulturpflanzen verschrieben und mischt sich auf der politischen Ebene ein.


Biologisches Saatgut…

…ist die Grundlage für den biologischen Anbau im eigenen Garten.

Bio-Samen sind nach EG-Öko-Verordnung 834/2007 und nach den Richtlinien der Bio-Anbauverbände alle Samen, deren Mutterpflanzen nach biologischen Richtlinien angebaut wurden.

Wir haben unsere Sorten immer im langjährigen Anbau. Im Handel gibt es hingegen auch Saatgut aus einmaligem Nachbau auf einem Bioacker, während Züchtung und Vermehrung des Ausgangssaatgutes konventionell waren. In welchem Klimagebiet es gezüchtet oder vermehrt wurde oder ob es aus einem Gewächshaus stammt, spielt für die Bio-Anerkennung keine Rolle. Auch nicht, ob es sich um Hybrid-Sorten handelt.
Pflanzen sind lebendige Wesen, die sich an ihre Umgebung anpassen und die darauf reagieren, wie mit ihnen umgegangen wird. Deshalb geht unsere Arbeitsweise über die Anforderungen der EG-Öko-Verordnung hinaus.

Unsere Stärken

  • Auf den Dreschflegel-Höfen und in den Gärtnereien erfolgt eine Anpassung an die biologischen Anbaubedingungen in langjährig biologischer Sortenentwicklung. Eine Sorte bleibt in „ihrer“ Region;
  • das Saatgut kommt über unseren eigenen Versand direkt von den Höfen zu Ihnen;
  • unsere Züchtung und Vermehrung findet überwiegend im Freiland statt, und unsere Sorten sind nachbaufähig, sie können von jeder und jedem weitervermehrt werden;
  • Sortenauswahl und Sortenentwicklung finden dezentral an vielen Orten statt, damit eine Anpassung an die regionalen Bedingungen geschieht;
  • unsere Sortenwahl und Zuchtarbeit ist auf vielfältige Kultur-, Boden- und Klimabedingungen ausgerichtet;
  • wir arbeiten nach den Richtlinien der EG-Öko-Verordnung und sind darüber hinaus den Anbauverbänden Bioland, Demeter, Naturland, Gäa und Verbund Ökohöfe angeschlossen.

Unsere Sortenkriterien und Entwicklungsziele

  • robuste, krankheits- und schädlingstolerante Pflanzen
  • Anpassung an Klima- und Bodenbedingungen
  • guter Geschmack und schönes Aussehen
  • Beikrauttoleranz
  • gute Erschließung natürlicher Nährstoffquellen
  • sichere Erträge auch in ungünstigen Jahren
  • lange Ernteperiode statt industrieller, einmaliger Ernte
  • traditionelle Vielfalt wieder nutzbar machen

Pflanzenvielfalt entwickeln bedeutet für uns, sich vielen vernachlässigten Sorten und Arten zuzuwenden, sie zu erhalten und zu verbessern. Hierzu gehören alte Kulturpflanzen wie die Gelbe Bete, Erdkastanie, Linse und viele mehr. Selbstverständlich arbeiten wir auch mit neuen Züchtungen. Vielfalt kann nur durch viele Menschen in vielen Gegenden entstehen!

Und sollte nun jemand meinen beleidigt zu sein: Das war Satire und gehört zur Meinungsfreiheit!

Jetzt knöpfe ich mir mal den Dreschflegeltext im Detail vor und kommentiere:

DRESCHFLEGEL GEGEN BRAUNE TENDENZEN

Das ist typisch bei Linken: Sie wissen auf jeden Fall wogegen sie sind.

Im Winter 2018/19 fand in Witzenhausen die Veranstaltungsreihe „Heimat, Volk und Scholle – Rechts(d)ruck im ländlichen Raum“ statt. Einer der Vorträge thematisierte die Buchreihe „Die klingenden Zedern Russlands“ von Wladimir Megre und die daraus entstandene Anastasia-Bewegung.

Ich war nicht bei der Veranstaltung wobei Witzenhausen für mich leicht erreichbar wäre. Laut der Ankündigung war der Redner zum Thema Marius Hellwig. Dieser arbeitet für die berühmt berüchtigte Amadeu Antonio Stiftung, die schon mal ganz klar herausstellte, daß Mädchen mit Zöpfen von rechten Nazis stammen – bis Greta auftauchte. Dann passte dieses Feinbild nicht mehr. Witzigerweise trägt dieser Herr in seiner Berufsbezeichnung auch die Formulierung „gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“. Irgendwie passend, denn durch genau solche Veranstaltungen werden beispielsweise die Anastasia-Buchleser als eine Gruppe bezeichnet, die als Feind zu gelten haben.

Moment – hatte nicht einer der Dreschflegel in den vergangenen Jahren Saatgut auf Anastasia-Festivals verkauft? Hatte nicht ein anderer Dreschflegel begeistert von diesen Büchern erzählt? Gab es nicht einen Kunden, der eines unserer Saatgutseminare besucht hatte und selbst einen Familienlandsitz nach Vorbild der Anastasia-Bücher gründen wollte?

Richtig, denn das Saatgut der Dreschflegel passt sehr gut zu den Familienlandsitzen, die in den Anastasia-Büchern beschrieben sind.

Wir befassten uns näher mit dieser Thematik, recherchierten, lasen, diskutierten und stellten fest: Auch im Internet wird Dreschflegel an verschiedenen Stellen mit der Anastasia-Buchreihe in Zusammenhang gebracht. In den Anastasia-Büchern werden Themen behandelt, von denen sich ökologisch interessierte Menschen angesprochen fühlen können, wie beispielsweise eine naturnahe Lebensweise und Selbstversorgung durch Gärtnern.

Ist ja auch logisch, denn darum geht es in den Büchern.

Doch sind in den Büchern zahlreiche antisemitische, verschwörungsmythische und sexistische Inhalte zu finden.

Falsch. Wenn, dann handelt es sich um aus dem Zusammenhang der Buchreihe herausgerissene Zitate.

Die Anastasia-Bewegung weist teilweise eine deutliche personelle Nähe zur extremen Rechten auf und hat sich bisher nicht klar und öffentlich von dieser abgegrenzt.

Also ich kenne keinen einzigen „extremen Rechten“ der die Anastasia Buchreihe gelesen hat und von einem Familienlandsitz träumt oder damit schon angefangen hat. Diese angebliche „Bewegung“ ist nicht genau zu definieren. Gehöre ich dazu? Wenn ja, warum? Wenn nein, warum nicht? Gehöre ich dazu, weil ich den Anastasia-Index geschrieben habe? Wenn ja, warum gibt es dann weitere Menschen, die angeblich zu dieser angeblichen Bewegung dazugehören, ohne daß die einen Index geschrieben haben???

Wie sollte eine „Bewegung“, die es nicht gibt als Organisation, sich von irgendwas abgrenzen? Außerdem ist „abgrenzen“ ein Verb und damit geht das nur, wenn man dort war, von wo man sich abgrenzen will.

Die offensichtlich gewordene Rechtsdrift in der Gesellschaft polarisiert:

Komisch, ich weiß nicht wirklich, was diese Links-Feministen meinen mit „Rechtsdrift“. Ich habe meine Ansichten zur Welt und Ökologie seit über 30 Jahren genau gleich. Damals galt ich als Linker, nun gibt es Leute, die behaupten ich sei ein Rechter. Wenn etwas abgedriftet ist, dann ist es der Referenzrahmen. Wenn alle nach links rennen, dann wirkt derjenige, der einfach stehenbleibt als „rechts“. Hinzu kommt, das das, was in letzter Zeit von „Linken“ gemacht wurde ganz simpel zu einer Links-Flucht geführt hat und doch nicht zu einem Rechtsruck oder einem Rechtsdrift.

Sollen wir als Saatgutinitiative Stellung zu Themen beziehen, die nicht in erster Linie mit Saatgut zu tun haben und damit diese Polarisierung „befeuern“? Schon 2025 war Dreschflegel auf einer reichsbürgernahen Internetseite verlinkt worden, was wir in den Saaten & Taten 2016 thematisierten. Seitdem schärften weitere Vorfälle unser Bewusstsein zu dieser Thematik.

Sicher kann eine politische Stellungnahme passend und angemessen sein, je nach Situation.

Wir bekamen eine Mail mit einer harmlosen inhaltlichen Frage, darunter ein Hakenkreuz. Einer anderen Mail waren mehrere Reichsbürgerlinks angehängt.

Wer macht denn sowas? Ist mir unverständlich.

Bei der Internetrecherche stießen wir auf rechtsesoterische Seiten, die per Link unser Saatgut empfahlen.

Meinen die da womöglich meine Seite (siehe)? Dann haben sie in keiner Weise verstanden, was mich bewegt. Mich interessiert der Weg der Liebe, ein freier Geist und die Kraft des Herzens.

Darum und trotz der Polarisierungsdebatte veröffentlichen wir nun nach intensiven Diskussionen eine ausführliche Positionierung, in der wir erneut die thematischen Überschneidungen zwischen rechten Ideologien und ökologischen Themen explizit benennen.

Na, dann mal genau gelesen, was jetzt kommt:

UNSERE FELDER SIND BUNT!

Was? Haben die von der IG Farben (oder sonstwem) verseuchte Felder? Also, wenn mein Boden eine andere Farbe hätte als braun oder gar bunt wäre, ich würde mir ernsthafte Sorgen machen. Das was auf einem Feld wächst ist für gewöhnlich bunt, aber der Boden, das Feld, ist braun.

Wir Dreschflegel setzen uns in unserem Alltag mit Selbstversorgung, biologischer Landwirtschaft, regionalen Kreisläufen, Ernährungssouveränität und konzernunabhängiger Produktion von samenfestem Saatgut lokal angepasster Sorten auseinander. Diese Bereiche sind -wie alle ökologischen Themen – anschlussfähig für rechtsextreme Positionen:

Unter „extrem“ geht es wohl nicht, oder? Könnte man vielleicht auch sagen, daß all dass genannte anschlussfähig ist für den gesunden Menschenverstand? Oder ist der auch schon wieder „rechts“ oder gar „extrem“?

Ökolandwirtschaft wird von Rechten

Klare Definition fehlt. Also nur Schlagwort, nichtssagende Worthülse.

und völkischen Siedler*innen

Klare Definition fehlt. Also nur Schlagwort, nichtssagende Worthülse.
Zusätzlich zeigt das Gendersternchen sowie die Endung „innen“, die Schreib-un-art von Feminist*Innen
Meinen die tatsächlich nur Siedlerinnen oder auch Siedler? Und wozu das nicht aussprechbare Sternchen? Noch nicht verstanden, daß die Schrift der Sprache FOLGT und nicht andersrum? Wer hat zuerst „Sternchen“ gesprochen, bevor dieses Symbol in geschriebene Worte eingefügt wurde? Und wenn es als Platzhalter gelten soll, was soll man da denn einfügen? Siedlerblablainnen? Wieso geht das Wort nach dem Sternchen überhaupt weiter? Und was soll das „innen“? Soll das womöglich die weibliche Endung bedeuten? Werden denn nur den weiblichen Wesen Gefühle (= Zugang nach Innen) zugestanden? Welche krankhaft sexistische Weltsicht sich hier offenbart, das geht ja gar nicht!

hierzulande als „dem deutschen Boden“ oder „dem deutschen Volke“ zuträglich angesehen, lokal angepasste Sorten können rechter Ideologie nach als „heimische“ oder „nationale“ Sorten befürwortet werden. Die Produktion von Saatgut samenfester Sorten können rechtsextreme Gruppierungen als Praxis gegen „ausländische, fremdgesteuerte Konzerne“ oder gar gegen angebliche „jüdische Verschwörung“ sehen und Selbstversorgung als eine Maßnahme zur Förderung „nationaler Autarkie“ und zur Abgrenzung von „außen“.

Interessant, wie man das alles sehen kann, auf das meiste davon wäre ich nicht gekommen.

Unser Einsatz für ökologische Landwirtschaft und samenfestes Saatgut begründet sich auf einem zu diesen Positionen grundverschiedenen Verständnis.

WAAAS???

Ok, da muss ich erst einmal durchatmen: Ihr habt also diese Positionen:
+ Dreschflegel ist gegen deutschen Boden
+ Dreschflegel ist gegen deutsches Volk
+ Dreschflegel ist gegen heimische und nationale Sorten
+ Dreschflegel ist für ausländische fremdgesteuerte Konzerne
+ Dreschflegel ist für eine jüdische Verschwörung
+ Dreschflegel ist gegen nationale Autarkie

Erstaunlich, erstaunlich.

Wir sind für eine vielfältige und demokratische Gesellschaft,

ok, aber gegen die Anastasia-Bücher seid ihr trotzdem. Also doch nichts mit Vielfalt und Demokratie, oder?

die die Menschenrechte anerkennt

gelten Anastasia-Leser auch als Menschen mit Menschenrechten?

und möglichst große Spielräume für selbstbestimmte Lebensentwürfe lässt.

Und wenn da jemand einfach glücklich leben will auf einem Hektar Land, noch dazu mit Familie, dann gilt das nicht als „selbstbestimmt“, oder?

In dieser Gesellschaft müssen alle Menschen gleichwürdig teilhaben und Schutz erfahren können – unabhängig von Hautfarbe, Geschlecht, Herkunft, Alter, Religion oder Weltanschauung, sexueller Identität, materieller Situation, körperlicher oder seelischer Beschaffenheit.

Nette Liste. Ich wiederhole: Gelten Anastasia-Leser auch als Menschen, die gleichwürdig teilhaben dürfen und Schutz erfahren dürfen? A propo, Schutz von wem eigentlich? Etwa vom Staat, von der Polizei? Aber Staat und Polizei ist doch von Linken nicht gewünscht (siehe oben).

Wir stehen für ein linkes und feministisches Weltverständnis,

ist hier „link“ zu verstehen mit jemanden „linken“, also verarschen?

welches sich positiv auf einen sozialen, Rollenklischees aufbrechenden Fortschritt bezieht, aber neuen technischen Errungenschaften oft kritisch gegenübersteht.

Ich weiß ja echt nicht, was ihr meint mit „Rollenklischee aufbrechen“. Aus was für Verhältnissen kommt ihr nur, wenn solche Bedürfnisse zu Tage treten.

Wir sind hingegen aufgeschlossen für technische Neuentwicklungen. wenn sie nicht nur an Symptomen, sondern an Ursachen ansetzen und komplexe Ökologische Gegebenheiten sowie das Vorsorgeprinzip berücksichtigen.

Netter Blabla-Spruch, wie von Soziologen. Verstehen, was wirklich gemeint ist, kann ich da nichts.

Wir wollen in einer Welt leben, in der wir unser Eingebundensein in die Natur anerkennen und einen respektvollen und achtsamen Umgang mit der Verletzlichkeit und Widerstandsfähigkeit der Erde und ihrer Ökosysteme pflegen.

Achtung, das ist rechtsextremes Gedankengut!!!
Siehe http://www.konstantin-kirsch.de/2018/11/gilt-mittlerweile-gott-als-rechtsextrem.html

Hierzu gehört ein verantwortungsvolles Handeln im Sinne begrenzter Ressourcen und globaler Gerechtigkeit.

Noch mehr bla-Sprech: „globale Gerechtigkeit“. Was soll das denn sein? Einerseits gegen Polizei Steine werfen und andererseits für Gerechtigkeit sein? Doppelte Maßstäbe würde ich mal sagen, oder nur typische Worthülsen.

„Verantwortung“ stammt von der Situation, vor einem Richter Antwort geben zu müssen (= Herrschaftssystem=rechts).
„Gerechtigkeit“ braucht einen Rechtsrahmen, einen Rechtsstaat (=Herrschaftssystem=rechts).

Doch es gibt keine einfachen Lösungen: Auch unsere Lebensentwürfe — mit Teilhabe an kulturellem Leben und vielen Kompromissen — sind eingebunden in diese Gesellschaft mit ihren technischen und ökonomischen Gegebenheiten. Diese Widersprüche gilt es auszuhalten.

„Aushalten“ mag der Auftakt sein. In Wirklichkeit geht es um die Liebe. Man darf lernen, die vermeintlichen Widersprüche in sich selbst zu finden und dort mit sich und allen Aspekten liebevoll in Frieden zu kommen. Wer jedoch als Postulat, als Glaubensbekenntnis, verkündet, es gibt keine einfachen Lösungen, der hat sie auch nicht. Der Weg der Liebe ist nicht leicht, aber er ist einfach.

Aushalten wollen wir auch, einerseits für vielfältige und selbstbestimmte Lebensentwürfe einzustehen und andererseits mit ansehen zu müssen, dass die Lebensentwürfe vieler Menschen so gar nicht dem entsprechen, was wir angesichts aktueller Krisen für sinnvoll, richtig und notwendig erachten.

Ja, so ist das eben mit der angepriesenen Vielfalt!

Aber eine Welt ohne Widersprüche wäre autoritär, weil sie keine Abweichung verträgt.

Es gibt auch die Möglichkeit von autoritären Widersprüchen. Und ihr vertragt ja auch keine Abweichungen, wenn beispielsweise jemand die Anastasia-Bücher liest und dann auch noch gut findet und auf einem Hektar leben will…

Dieses Spannungsverhältnis zeigt uns, dass wir für soziale, politische, materielle und ökologische Veränderungen eine demokratische Streitkultur brauchen.

Netter Versuch das so wichtige und politisch korrekte Wort „demokratisch“ mit in die Stellungnahme einzuflechten, während es genau hier meiner Ansicht nach fehlt am Platz ist. In einer Streitkultur braucht es Respekt, Wertschätzung, Verständnis, das Zuhören, Liebe und alles mögliche mehr. Aber Demokratie??? Das ist was für politische Entscheidungen, wenn sich nicht eh ein Konsens findet. Aber beim Streiten? Soll bei einem Streit etwa demokratisch abgestimmt werden, daß 49% ihre Position nicht sagen dürfen, weil die 51% sie nicht hören wollen??

Unsere Gesellschaft soll offen für alle sein

ach ja, auch offen für Anastasia-Leser?

— und daher dulden wir keine Positionen, die anderen eine gleichwürdige Teilhabe aberkennen.

Ach ja, also duldet ihr Euch selbst nicht, oder was? Ihr aberkennt doch gerade die Anastasia-Leser, und darüberhinaus auch Rechte, Rechtsextreme, Sexisten, Rassisten und so weiter. An „gleichwürdige Teilhabe“ denkt ihr doch wohl echt nicht, oder?

Wir sprechen uns klar gegen Rassismus, Antisemitismus, Sexismus und gegen alle weiteren Formen von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit aus.

Hallo, das was ihr hier macht ist eine Form von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit!

Autoritäre Ansätze, menschenverachtende Verhaltensweisen, Ausgrenzung, Hass und Hetze sollen bei uns keinen Platz haben.

Ach was? All das macht ihr doch selbst gegen: Anastasia-Leser, gegen Rechte, gegen Rechtsextreme, gegen usw.
Und die Feuerwehrzufahrt zu Euren Gebäuden habt ihr sicherlich auch zugestellt, oder? Meiner Erfahrung nach ist die Feuerwehr nämlich hierarchisch und mit autoritärem Führungsstil laut Dienstvorschrift mit Befehl und Gehorsam gekennzeichnet. Oder ist es nach Eurem Wunsch, daß bei einem Großbrand im Saatgutlager die Feuerwehrkamerad**Innen erstmal bei Marx nachlesen was der zu Feuer sagt, Tarotkarten legen, prüfen was die Sternenkonstellation sagt, einen Redekreis machen mit Konsensfindung, berechnen, ob die Frauen/Herren/Divers/Hautfarben-Quote stimmt und kurz vor dem „Wasser-marsch“ noch mal das Wesen des Wassers befragen ob es sich der Hitze des Feuers aussetzen will?

Das bedeutet, dass auch wir unsere eigenen Muster weiterhin kritisch beobachten.

Na endlich mal etwas, aus dem ich Hoffnung auf Besserung schöpfen kann.

Wir treten für einen solidarischen Umgang miteinander ein und versuchen, das Weltgeschehen möglichst differenziert zu betrachten.

„miteinander“ zwischen anderen Dreschflegels oder mit anderen Meschen generell – wobei wir wieder bei der Frage wären, gelten Anastasia-Leser bei Euch als Menschen???

Wir sprechen uns gegen vereinfachende Erklärungen, Feindbilder und Verschwörungsmythen aus, die oftmals ein irrationales Misstrauen gegenüber häufig diskriminierten Gruppen schüren und die Komplexität der sozialen Realität deutlich reduzieren.

Ihr „sprecht“ euch dagegen aus, aber warum handelt ihr dann genau gegensätzlich in dem ihr vereinfachte Ausgrenzung von Anastasia-Lesern betreibt, sogenannte „Rechte“ als Gruppe diskriminiert usw.

Wir sind uns der Überschneidungen zwischen unseren Themenfeldern und denen rechter Gruppierungen bewusst.

In einem Universum, in dem alles mit allem verbunden und verwoben ist, kann so etwas nicht verwundern.

Wir sehen uns in der Verantwortung, auf diese Problematik aufmerksam zu machen, uns in einem fortlaufenden Prozess mit unseren eigenen Positionen auseinanderzusetzen und diese immer wieder transparent zu machen — auf unserer Homepage, auf unseren Betrieben, in den Saaten & Taten und in unserer gelebten politischen Praxis.

Meine Anregung: Schaut mal in die eigene Ahnenreihe (auch wenn es die Familie ist (welch böses Wort für Linke Leute)), war da womöglich ein Nazi-Opa dabei, gar noch weißhäutig… und anstatt mit diesem Vorfahr in sich selbst Frieden zu schließen, muss man sich im Außen abgrenzen vom „bösen Rechten“?

Oder vielleicht doch den Kampf im Außen beenden und den inneren Weg gehen?
Man kann es auch Therapie nennen, oder Heilung, oder Genesung.

Ich sehe Euer Bemühen um Frieden in Euren eigenen Herzen.
Möge die Liebe Euren inneren und äußeren Weg begleiten.

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Für diejenigen, die selber lesen wollen:

Hier gibt es die Anastasia-Bücher: https://www.waldgartendorf.de/shop/anastasia/

 

Montag 23. Dezember 2019

‚Chemotherapie heilt Krebs und die Erde ist eine Scheibe‘

Seit Jahren kenne ich das Buch von Lothar Hirneise. Nun wurde mir ein neues 2-stündiges Interview empfohlen. Dieses empfinde ich als sehenswert und bette es deshalb hier in meinen Blog ein. Es geht um Krebs; was Krebs nicht ist und was es sein kann; was getan wird und lieber nicht getan werden sollte – und es geht auch darum, was man tun kann. Beispielsweise sagt Herr Hirneise, das „glücklich sein“ eine der besten Therapien ist.

Ich empfinde dieses Gespräch auch als passend zum heutigen Tage, es ist draußen noch dunkel, die längste Nacht ist gerade vorüber, die Wintersonnenwende, nun werden die Tage wieder länger. So geht es in diesem Gespräch durchaus um einige sehr schattige Aspekte unserer Gesellschaft, zeigt jedoch auch lichtvolle Auswege:

Donnerstag 19. Dezember 2019

Wer profitiert vom ‚Klimawandel‘?

Seit Monaten bemühen sich alternative Medien aufzuklären wer alles hinter Greta Thunberg steckt und wer davon profitiert. Es ist einfach nicht glaubhaft, das die globale Welle an Aktionen nur auf ein Mädchen zurück geht, daß die Schule boykottiert.

Es ist beispielsweise längt bewiesen, daß die Idee eines ‚Klima-Schulstreiks‘ weit älter ist:
http://www.konstantin-kirsch.de/2019/04/idee-fuer-klima-schulstreik-stammt-aus-dem-jahr-2015.html

Bereits im Februar berichtete die taz über diverse finanzielle Hintergründe von Greta:
https://taz.de/Greta-Thunberg-kommerziell-ausgenutzt/!5571776/

Auffallend ist nun allerdings, daß weitere Massenmedien begonnen haben kritisch über Greta zu schreiben und klären über diverse Hintergründe auf. Ich zitiere als Beispiel aus einer Webseite von ntv:
https://www.n-tv.de/politik/politik_person_der_woche/Greta-Thunberg-eine-Halbwahrheit-zu-viel-article21462768.html

Es soll wie ein zufälliges Privatfoto aus der Bahn aussehen, doch es ist hochprofessionelle Foto-PR.

… in Wahrheit handelt es sich um eine inszenierte Show von Medienprofis.

Greta wird vom schwedischen PR-Großinvestor Ingmar Rentzhog und dessen Medienteam damals perfekt ins rechte Bild gesetzt. Gut ausgeleuchtete Fotos und emotional durchdachte Videos – PR-professionell gleich in englischer Sprache – lässt Rentzhogs Agentur von Facebook bis Instagram viral verbreiten. Der Zeitung „Svenska Dagbladet“, sagt Rentzhog hernach, er sei der Entdecker Gretas, um für einen grünen Facebook-Konzern („We don’t have time“-Aktiengesellschaft) Millionen einzusammeln: …

Und dann kommt plötzlich ein Vortrag eines Dr. Shiva in die Öffentlichkeit, in dem er über die Geschäfte der Klima-Hintermänner berichtet:

Geht es also wirklich um das Klima oder doch nur ums Geschäft, um den Kapitalismus?
Müssen sich da nicht alle Kinder, die auf Friday for Future-Demos waren, komplett verarscht und missbraucht fühlen?

Ich weiß, ich könnte finanziell ganz gut fahren, wenn ich voll mitmachen würde bei diesem Klima-Theater. Ich könnte stinkreich werden mit meinen Baumhaus / Naturbauten-Projekten, wenn ich dafür beispielsweise Klimazertifikate verkaufen würde, wenn ich Klima-Fördermittel nachfragen würde und vieles mehr. Doch habe ich das Bedürfnis mich jeden Morgen im Spiegel ansehen zu können. Deshalb mache ich bei diesem Schmuh, dieser Geldumverteilungsmasche nicht mit und erlaube mir kritische Anmerkungen und Fragen.