Fragen an Konstantin

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Mittwoch 7. November 2018

Benzin ist knapp

Es ist gerade einmal ein paar Tage her, da hat der ungewöhnliche Journalist die Frage gestellt, wovor sich die Seminarteilnehmer des Postkollaps-Seminares fürchten würden, und nun gibt es folgende Meldung in den Medien:

„Plötzlich kein Sprit mehr“

Was ist passiert? Seit ca. einem 3/4 Jahr kam sehr wenig Regen. Hier ist der Überblick der Messdaten aus Eisenach:
https://www.wetterkontor.de/de/wetter/deutschland/monatswerte-station.asp?id=10540

Mit Ausnahme vom September gab es von Februar bis einschließlich Oktober drastisch zu wenig Regen!
Die Zahlen beziehen sich auf den Vergleich zum 30-jährigen Durchschnitt!
Und von Februar bis Oktober sind im Durchschnitt nur 38% des üblichen Niederschlages!!

Durch den geringen Regen hat der Rhein Niedrigwasser – die Schiffe können nicht wie üblich fahren – es kann nicht so viel Treibstoff über den Schiffsweg transportiert werden – und es ist im September im bayerischen Vohburg an der Donau eine Raffinerie explodiert.

Und als Ergebnis ist die Spritversorgung so knapp, dass sogar die Reserven nicht viel bringen.
Zitat: „Die Freigabe von Kraftstoff aus der deutschen Erdölreserve habe zu keiner durchgreifenden Verbesserung der Lage geführt.“

Lieber Herr Journalist: Es geht nicht darum sich vor dem Zusammenbruch der Versorgung zu „fürchten“!
Die Nicht-Versorgung mit Benzin, Strom etc. ist genau genommen der natürliche Normalzustand.
Dass in den letzten Jahren die Versorgung mit Benzin, Strom etc. häufig oder fast durchgehend funktioniert hatte, kann nur als unnatürliche Ausnahme angesehen werden.

*****

Nachtrag:

Entwicklung der Dürre 2018 / Trockenheit im Boden / Helmholtz, Zentrum für Umweltforschung:
https://www.ufz.de/index.php?de=44429

Mittwoch 7. November 2018

Reise zum Mars – Zitate

Vor ein paar Tagen schrieb ich schon mal über die Reise zum Mars:
http://www.konstantin-kirsch.de/2018/10/reise-zum-mars.html

In der dritten Folge sowie in der gestern veröffentlichten vierten Folge fand ich einige Zitate, die bedenkenswert sind bezüglich unseres Lebens auf Mutter Erde:

Folge 3
https://www.welt.de/mediathek/dokumentation/space/mars/sendung181566880/MARS-Druckabfall.html

Minute 9
Das Hauptproblem ist der Mangel an Ressourcen.
Wir wissen noch nicht, wie wir dort an diese gelangen.
Auf dem Mars müssen unsere Grundbedürfnisse erfüllt werden.
Und das sind: Essen, Wasser, Unterkunft und Strahlungsschutz.

[…]

Die technischen Herausforderungen für eine dauerhafte Besiedelung des Mars, gehen uns nicht aus.
Das wichtigste sind die Grundbedürfnisse.

Minute 23:50
Der Mars ist noch immer der Todesplanet, der Friedhof für viele Raumschiffe

Minute 37
Der Mars ist eine Chance, Menschen friedlich zu vereinen, und unserer Spezies ein Ziel zu geben.
Er ist etwas Gutes, was die Menschen anstreben können.

######################################

Folge 4
https://www.welt.de/mediathek/dokumentation/space/mars/sendung181652760/MARS-Energie.html

Minute 24:50
Es kommt darauf an, von welcher Art dauerhafter Anwesenheit auf dem Mars wir sprechen. So wie auf der Antarktis, wo das langfristige Ziel die Wissenschaft ist, oder wollen wir, daß dort Menschen leben und eine Heimat haben. Es gibt viele Gründe zum Mars zu reisen. Für mich sind das alles Gründe zum Erforschen. Wenn man bleiben will, muss man Nahrung anbauen, oder eine ständige Versorgungskette sicherstellen.

Bei unserer ersten Reise zum Mars werden wir abhängiger von der Erde sein als irgendwo sonst. […] Wenn ein Versorgungsschiff nicht landet, wie es sollte, was passiert dann?

Minute 26:00
Für eine Marskolonie ist es notwendig sich schnell selbst versorgen zu können. In der ganzen Weltgeschichte ging es darum unfruchtbares Land in nutzbares zu verwandeln, das lebensfreundlich ist. Solange bis der Mars terraformiert ist, muss Landwirtschaft in Gewächshäusern stattfinden. Und dafür werden Pflanzen benötigt, die so produktiv wie möglich sind.

Minute 30:10
Ohne Landwirtschaft keine Zivilisation – und ohne Pflanzen. […] Ohne Pflanzen sind wir nichts.

Minute 34:00
Beim Versuch eine beständige Gemeinschaft aufzubauen, sind komplette Forschungsgruppen gestorben oder hatten sehr große Todesraten.

Minute 39:50
Respekt für Leben und Interesse an Leben sind ein menschlicher Grundwert.

Minute 40:40
Die Erde ist ein großer Organismus und wir Menschen sind die Organe der Erde und die Erde bildet Knospen. Wir forschen aus dem Trieb zu erkunden, den Bedarf an Ressourcen, den Drang ins Unbekannte. So ist der Mensch.

 

Für mich ist offenkundig: Wer zum Mars flüchtet, während er auf der Erde ungelöste Probleme hat, nimmt die Probleme mit.
In anderen Worten: Lasst es uns zuerst anstreben auf der Erde ein schönes glückliches Leben aufzubauen, bevor wir nach den Sternen greifen!

Freitag 2. November 2018

Anastasia-Bücher und Juden

Beim gestrigen Interview kam es gegen Ende des Gespräches zu einem brisanten Thema: Juden
Der Autor der Anastasia-Bücher hat das Thema Juden nicht übergangen, nicht ignoriert, sondern hat dazu einige Seiten geschrieben.

Mehrere Meinungsmacher haben in den vergangenen Jahren aus den Anastasia-Büchern Textpassagen als angebliche Beweise genommen und in Film und Text versucht den Anastasia-Büchern ein Image des Antisemitismus aufzudrücken.
Vermutlich konnten sie diese Zitate nur finden, weil ich den Anastasia-Index geschrieben hatte. Damit kann man nämlich schnell die Stellen finden, in denen es um Juden geht.

Seit dem gab es zu diesem Thema einige Turbulenzen.

Das spezielle ist: Mit dem von mir geschriebenen Index kann man 23.000 Suchbegriffe nachschlagen und nicht nur nach dem Begriff „Juden“ suchen.

Das führt jetzt zum Thema Bestätigungsfehler (Confirmation Bias).
Dies ist ist in der Kognitionspsychologie die Neigung, Informationen so auszuwählen, zu ermitteln und zu interpretieren, dass diese die eigenen Erwartungen erfüllen. (Zitat aus Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Best%C3%A4tigungsfehler)

Wenn man beispielsweise die Anastasia-Bücher kennengelernt hat über ein aus dem Zusammenhang herausgerissenes Zitat zum Thema Juden kann das leicht dazu führen, daß ein Vorurteil über die gesamte Buchserie entstanden ist. Alle weiteren Textpassagen werden dann tendenziell wegen dem Bestätigungsfehler so wahrgenommen, daß es den eigenen Erwartungen, dem eigenen Vorurteil entspricht.

Um das Thema Anastasia und Juden genauer zu betrachten muss grundsätzlich unterschieden werden in:

Koinzidenz (zeitgleiche Ereignisse)
Korrelation (ähnliche Entwicklung im Zeitverlauf)
Kausalität (Ursache – Wirkung – Beziehung)

Eine Koinzidenz kann ein Indiz sein für eine Korrelation, muss es aber nicht sein.
Eine Korrelation kann ein Indiz sein für eine Kausalität, muss es aber nicht sein.

Annahme 1: Es gibt Leser der Anastasia-Bücher
Annahme 2: Es gibt Menschen mit antisemitischen Gedanken
Wenn jetzt 1 und 2 zeitgleich zu beobachten ist, dann ist dies eine Koinzidenz, ein zeitgleiches Ereignis.

Annahme 3: Im Lauf von X Jahren hat sich die Leserzahl der Anastasia-Bücher verdoppelt
Annahme 4: Im Lauf von X Jahren hat sich die Anzahl von Menschen mit antisemitischen Gedanken verdoppelt
Wenn jetzt 3 und 4 im Zeitverlauf zusammentrifft, dann ist das eine Korrelation

Annahme 5: Jeder, der die Anastasia-Bücher liest bekommt antisemitische Gedanken
Frage: Wäre das eine Korrelation oder schon eine Kausalität?
Wie könnte man dass eine oder das andere beweisen?

Man könnte eine Korrelation über Statistik beweisen, vorausgesetzt man beachtet alle möglichen Confoundervariablen.
Dazu gibt es eine schöne Darstellung zum Thema Fußgröße und Einkommen:
https://www.crashkurs-statistik.de/korrelation-und-kausalitaet/

Wie könnte man eine Kausalität beweisen?
Das ist schwierig.
Man kann jedoch versuchen eine vermutete Kausalität zu widerlegen:

Da wäre die Frage: Gibt es einen einzigen Anastasia-Leser, der vorher kein Antisemit war und durch das Lesen in seinen Ansichten blieb wo er ist? Meiner Beobachtung nach: Ja.

Wenn ich die Frage anders stelle: Gibt es Anastasia-Leser, die durch die Lektüre ihre Ansicht bezüglich Antisemitismus geändert haben?
Mir nicht bekannt. Ich kenne keinen einzigen Leser, der durch die Lektüre zu einem Antisemiten wurde.

Daher ist für mich die oben genannte Annahme 5 widerlegt.

Soweit zu simplen mathematischen Überlegungen.

Die Buchzitate, im Kontext betrachtet, lassen die eigentliche Botschaft erkennen: Es geht um die Lösung der Konflikte und Aufarbeitung der Anfeindungen, denen Juden seit langen Zeiten ausgesetzt waren (Band 8.1: 138). Ein grundsätzlicher Lösungsansatz lautet: Gemeinsames oder nachbarschaftliches Gärtnern kann zum Verständnis von Menschen unterschiedlicher regionaler und religiöser Herkunft beitragen.

Der Autor der Anastasia veröffentlicht an einer Stelle den Grund warum er über Juden schreibt:

Übergriffe auf Juden finden seit Jahrtausenden statt, und ich bin in meinen Berichten immer bemüht, ausschließlich historische Fakten ohne eine subjektive Bewertung zu verwenden.
Ich verfolge dabei nur ein Ziel – die Vermeidung des nächsten, in verschiedenen Ländern gleichzeitig geplanten großflächigen Übergriffs auf die Juden.
Der nächste Pogrom kann wesentlich größere Ausmaße annehmen als der letzte Übergriff auf die Juden durch das nationalsozialistische Deutschland. Doch der nächste Angriff ist vorprogrammiert. Es gibt nur eine Rettung – ein ausreichendes Maß an Verständnis der Ursachen von früheren Pogromen und die rechtzeitige Einleitung von vorbeugenden Maßnahmen.

Zitat aus: Band 7, Seite 103

Ich wiederhole den zentralen Satz von Wladimir Megre, der auch im auf Papier gedruckten Buch in Fettdruck steht:

Ich verfolge dabei nur ein Ziel – die Vermeidung des nächsten, in verschiedenen Ländern gleichzeitig geplanten großflächigen Übergriffs auf die Juden.

Wie muss ein Gehirn konfiguriert sein, wenn man einem Autor, der so etwas schreibt, und seinen Büchern, Antisemitismus zuordnet???
Ich kann nur vermuten, daß entweder die Bücher nicht bekannt sind oder mehrere kognitive Verzerrungen gleichzeitig zusammenkommen, vielleicht noch kombiniert mit digitaler Demenz:
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_kognitiven_Verzerrungen
https://de.wikipedia.org/wiki/Digitale_Demenz

Mittlerweile gibt es die Anastasia-Bücher in hebräischer Übersetzung, herausgegeben in Israel!
Es gibt in Israel Leserclubs der Bücher und Planungen für Familienlandsitze.

Dazu noch ein Zitat, diesmal aus Band 8.1, Seite 138:

In Israel gibt es einen Klub, der aus Lesern der Bücher über die Sibirierin Anastasia besteht. Die Israelis verfassen in russischer Sprache und in Iwrith Lieder über die Helden der Buchserie Die klingenden Zedern Russlands. Ich bekomme allmählich den Eindruck, dass an der Spitze der Bewegung zur Verwirklichung von Anastasias Ideen Juden stehen werden, die andere Völker in diesem Bemühen anführen.

Was ich beobachte, seit der Vorwurf des angeblichen Antisemitismus in den Anastasia-Büchern aufgetaucht ist:
NIE habe ich von nur einem einzigen Juden gehört, der sich beschwert hat!
Ich habe NUR Meinungen gehört, von nicht direkt Betroffenen, also nur Kommentare von, ich sag mal, „Gesinnungswächtern“.

Wo sind die Juden, die sich durch die Anastasia-Bücher bedroht, entehrt, herabgewertet, diskriminiert oder ausgegrenzt fühlen?

Somit fordere ich betroffene Juden auf,
sich bei mir zu melden!

Ich bin auch bereit zu diesem Thema einen ausführlichen Gesprächskreis zu veranstalten, in dem alle Seiten dieses Themas zu Wort kommen können. Allerdings muss es dazu vom Thema betroffene Juden geben. Und dies glaube ich nicht! Die hätten sich vermutlich schon gemeldet. Ich bitte um Widerlegung meiner Annahme!

*********

Ergänzung: Diesen Aufruf habe ich am 3.11.2018 per email-Rundbrief an 1922 Adressen gesendet. Mal sehen ob sich betroffene Juden bei mir melden.

*********

Ergänzung 2:

Die Anastasia-Bücher streben den Frieden an zwischen Juden und Nicht-Juden, siehe Zitat oben. Und diejenigen, die gegen die Anastasia-Bücher zu Felde ziehen, sind womöglich die wahren Antisemiten, die wahren Kriegstreiber, oder?
~~~~~~~~~~~~~~~~~
Noch etwas zu dem Journalisten: Er arbeitet für die Zeitung „die ZEIT“ und will gerne noch Befürworter der Buchreihe interviewen, insbesondere würde er gerne mit Menschen sprechen, die schon auf ihrem Landsitz leben. Gerne kann ich bei Interesse den Kontakt zu ihm vermitteln.
~~~~~~~~~~~~~~~~~
Im übrigen geht der Kampf der Amadeu-Antonio-Stiftung gegen die Anastasia-Bücher in die nächste Runde: Am 11. Dezember gibt es in Witzenhausen in der großen Aula der Uni für ökologische Landwirtschaft eine Veranstaltung mit dem Thema:
„Die Söhne und Töchter der Taiga – Zur völkischen Esoterik der Anastasia-Bewegung – Heimat, Volk und Scholle – Rechts(d)ruck im ländlichen Raum“
Als Referent ist geladen: Marius Hellwig (auch bekannt über den Hetzfilm „Gefährliche Allianz“ vom Sommer 2017 des bayrischen Rundfunks)
Er arbeitet als Referent für völkischen Rechtsextremismus im ländlichen Raum bei der Fachstelle Gender, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Rechtsextremismus der Amadeu Antonio Stiftung.
Ich bekam die Info zu dieser Veranstaltung per email:
„Hallo Konstantin, in Witzenhausen gibt es einen Vortrag bei dem die Anastasia Bewegung, Demeter und Waldorf als rechtsextrem dargestellt wird. Vielleicht wäre es gut wenn dort mit ein paar Leuten präsent wären und klarstellen das dem nicht so ist?“
Mein Antwort:
danke für die Info zu dem Vortrag. Jedoch sehe ich keinen Sinn darin dort dabei zu sein. Ich würde auch Euch nicht empfehlen dort irgendeine Art an Protest oder Klarstellung zu versuchen.
Mein Weg ist: Veranstaltung ignorieren und Fokus richten auf das, was man wirklich will.
Und ich will lieber diejenigen unterstützen, die aufs Land wollen, als jene zu überzeugen, die gar kein Interesse haben auf dem Land leben zu wollen.
Donnerstag 1. November 2018

Ein außergewöhnlicher Journalist

Heute hatte ich Besuch von einem Journalisten. Ich empfinde ihn als außergewöhnlich. Schon oft hatte ich den Eindruck, das Journalisten arbeiten nach dem Motto: „schnell, schnell, schnell“. Dieses Mal war es anders. Die Anbahnung bis zum Interview war gekennzeichnet von längeren emails und heute nahm dieser Journalist sich über 2 Stunden für ein ausführliches Gespräch. Ich bekam auch die Genehmigung den Emailwechsel zu veröffentlichen, der zum Interview geführt hatte.

24.10.2018 17:10
Sehr geehrter Herr Kirsch,

mein Name ist Paul Hildebrandt, ich bin Journalist und arbeite gerade für die Zeit. Bei Recherchen zu alternativen Lernmethoden bin ich auf die Anastasía-Reihe gestoßen – und in dem Zusammenhang auch auf Ihren Namen. Ehrlich gesagt, verstehe ich dieses Phänomen nicht. Warum interessieren sich so viele Menschen für eine Roman-Reihe aus Russland? Woher kommt diese Furcht vor der Zukunft? Wieso gibt es diesen starken Wunsch autark zu leben? Wie beantwortet ein Roman all diese Fragen? Das würde ich gerne besser verstehen.
Wie Sie auf Ihrem Blog schreiben, haben Sie keine guten Erfahrungen mit Journalisten gemacht. Das tut mir Leid. Ich habe verstanden, dass Sie kein Rassist oder Antisemit sind, sondern, dass es Ihnen mit diesen Büchern um etwas anderes geht.
Um es kurz zu machen: Ich würde gerne an Ihrem Seminarwochenende am 02.-04. November für ein paar Stunden dazu stoßen, um mit Ihnen über Anastasía zu sprechen – und, damit verbunden, besser zu verstehen, was Ihre Seminarteilnehmer bewegt. Wovor fürchten sie sich? Welche Antworten kann ein „zurück aufs Land“ bieten?
Ich halte es für fair mit „offenen Karten“ zu spielen. Deshalb melde ich mich nicht einfach verdeckt bei Ihnen an, sondern möchte gerne als Journalist zu Ihnen kommen. Meine Idee ist: Ich begleite Ihr Seminar für ein paar Stunden am Sonntagnachmittag und danach führe ich ein Interview mit Ihnen.
Wir können natürlich auch erst einmal am Telefon darüber sprechen. Rufen Sie mich gerne an oder schreiben Sie mir.

Ich freue mich von Ihnen zu hören.

Mit freundlichen Grüßen

Paul-J. Hildebrandt

24.10.2018 23:39
Sehr geehrter Herr Hildebrandt,

danke für Ihre Anfrage und Ihre Entscheidung „mit offenen Karten zu spielen“.
Allerdings wünsche ich keine Seminarteilnahme für nur ein paar Stunden.
Entweder nehmen Sie am gesamten Seminar teil, so wie jeder andere Teilnehmer auch, inklusive Mitgliedschaft in unserem Verein und Bezahlung der ausgewiesenen Kosten, oder Sie nehmen nicht teil.
Auch von einem anschließenden Interview nehme ich Abstand. Während einem Seminar will ich mich auf das Seminar konzentrieren und nach Abschluss dessen mich entspannen. Da wäre es unpassend entweder in der angestrebten Entspannungsphase ein Interview zu geben (ohne mit Präsenz bei der Sache zu sein), oder während dem Seminar nicht mehr ganz da zu sein, weil ich innerlich mich schon auf das kommende Interview einstimmen und vorbereiten würde.

Passender gehe ich jetzt kurz auf Ihr Schreiben ein:

> Ehrlich gesagt, verstehe ich dieses Phänomen nicht.
Ich verstehe es auch nicht. Es ist da und ich beobachte es mit Staunen.

> Warum interessieren sich so viele Menschen für eine Roman-Reihe aus Russland?
Meinen Sie, die Anastasia-Bücher seien eine Roman-Reihe?
Kann es sein, daß Sie diese Bücher noch nicht gelesen haben?
Was wäre, wenn es eine Tatsachenbeschreibung ist, die nur von Wikipedia etc. als „Roman“ bezeichnet wird?

> Woher kommt diese Furcht vor der Zukunft?
Welche Furcht?
In den Anastasia-Büchern geht es um den Aufbau einer schönen, blühenden Zukunft, sowie um glückliche Menschen. Wer sollte davor Furcht haben?

> Wieso gibt es diesen starken Wunsch autark zu leben?
Wieso gibt es den starken Wunsch zu atmen?

> Wie beantwortet ein Roman all diese Fragen?
Was ist, wenn es kein Roman ist?

> Das würde ich gerne besser verstehen.
Ich auch. Deshalb lese ich diese Bücher immer wieder und gehe ins Gespräch mit anderen Lesern.

> Wovor fürchten sie sich [die Seminarteilnehmer]?
Keine Ahnung, ob sich einer der Seminarteilnehmer vor irgendwas fürchtet.
Wie kommen Sie auf diese Frage?

> Welche Antworten kann ein „zurück aufs Land“ bieten?
Es kommt auf die Fragestellung an. Könnte es sein, daß die Natur alle wichtigen Fragen beantworten kann?

Soweit einmal für heute abend. Gerne können Sie mir weitere Fragen stellen.

Viele Grüße
Konstantin Kirsch

25.10.2018 10:19
Sehr geehrter Herr Kirsch,

vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Ich kann nachvollziehen, dass Ihnen ein Interview nach dem Seminar zu anstrengend wird. Leider schaffe ich es nicht, das ganze Wochenende an Ihrem Seminar teilzunehmen.

Herr Kirsch, wann könnte ich Sie denn heute oder morgen am besten telefonisch erreichen? Ich glaube das funktioniert besser, als sich E-Mails hin und her zu schreiben.

Mit freundlichen Grüßen aus Berlin
Paul-Jonas Hildebrandt

25.10.2018 11:36
Sehr geehrter Herr Hildebrandt,

mag sein, daß ein Telefonat günstiger ist, als laufendes Getippe. Bei gesprochener Sprache hört man auch besser sie Stimmung des Mitmenschen.
Allerdings ist es so, daß ich erst ab Montag wieder genügend Zeit für ein Telefonat hätte.
Ich hoffe, daß Ihnen das auch passt.
Viele Grüße
Konstantin Kirsch

25.10.2018 14:39
Sehr geehrter Herr Kirsch,

natürlich, es eilt nicht. Dann also am Montag. Um wie viel Uhr passt es Ihnen? Ich freue mich auf unser Gespräch.

Mit freundlichen Grüßen
Paul-Jonas Hildebrandt

26.10.2018 04:54
Sehr geehrter Herr Hildebrandt,

eine Uhrzeit für Montag kann ich aktuell noch nicht nennen. Ich bin viel beschäftigt, jedoch mit wenigen festen Terminen.
Vieles ist wetterabhängig und wird ganz kurzfristig entschieden.

Vorab noch ein paar Fragen:

In der Auftakt eMail schrieben Sie:
>Bei Recherchen zu alternativen Lernmethoden…

Was ist Ihre Absicht? Wollen Sie etwas lernen? Wollen Sie etwas schreiben über Lernmethoden?

Diese Auftaktmail wirkt etwas durcheinander. Erst geht es um Lernmethoden, dann um Anastasia, dann um das von uns angebotene Seminar, dann um die Teilnehmer.

Ich weiß, daß es konkretes, zielgerichtetes Recherchieren gibt sowie breit gefächerte Neugier an Neuem.
Ihre Mail wirkt eher nach zweiterem. Können Sie mir darlegen, was Sie interessiert?
Ist Ihre Frage auch oder nur privater Natur?
Oder haben sie einen Auftrag zur Recherche?
Wenn ja, wer ist Ihr Auftraggeber?

Wenn Sie mit mir ein Interview machen, würden Sie dann daraus etwas veröffentlichen wollen?
Würde ich vorab einsehen können, was genau veröffentlicht wird mit Vetorecht?

Ich bitte um Verständnis, das mir dies wichtig ist! Es gab leider schon mehrfach Journalisten, die freundlich und interessiert taten und doch eine vorgefasste Meinung hatten und bei der Veröffentlichung jegliche Neutralität fallen ließen und die vorgefasste Meinung durch verzerrende Ausschnitte des Interviews untermauern wollten.

Und dann noch die Frage:
Sie wollen etwas von mir (Antworten auf Fragen, Aufmerksamkeit, Zeit), was bekomme ich zum Ausgleich dafür?

Wenn Ihr Anliegen privater Natur ist (zB Sie selbst auf einem Landsitz leben wollen), dann ist das etwas anderes.
Wenn Ihr Anliegen jedoch beruflicher Natur ist (Sie mit einem Artikel Geld verdienen werden), dann wäre es nicht fair, wenn nur Sie etwas verdienen und ich für meine Zeit und meinen Beitrag leer ausgehen würde.

Was mich diesbezüglich seit Jahren schwer wundert: Noch nie hat ein Journalist mir einen Ausgleich von sich heraus angeboten.
Die haben immer gemeint, jeder wolle ihnen alle Infos einfach so geben. Woher kommt diese Haltung bei Journalisten?

Sicher können Sie sagen: Es würde mir doch gefallen, wenn die Anastasia-Bücher über die Zeitung „Zeit“ bekannter werden.
Ja, es wäre nett (vorausgesetzt es wäre neutral uns respektvoll geschrieben), aber brauchen tue ich es nicht.

Wenn ich jedoch Lebenszeit und Herzblut reinstecke (wie auch jetzt schon mit diesem Schreiben), und dann käme später ein Artikel in die Öffentlichkeit, der voll ist mit Verdrehungen, Verleumdung, Hass und Hetze, dann würde mir das nicht gefallen. Da ich dies schon so oft erlebt habe, und keinen Bedarf auf Wiederholung spüre, wünsche ich ein Angebot Ihrerseits, das auf diese Situation angemessen eingeht.

Ich will kein Mitleid und will nicht in der Opferrolle gesehen werden. Ich beschreibe, was passierte und will Ihnen damit helfen, besser zu verstehen, wie es mir geht.

Ich bitte diese email vor dem angedachten Interview schriftlich zu beantworten.

Viele Grüße
Konstantin Kirsch

26.10.2018 10:41
Sehr geehrter Herr Kirsch,

vielen Dank für Ihre Mail.

Vielleicht ist es wichtig, einige Dinge klarzustellen, damit Sie verstehen, warum ich Ihnen schreibe:

1. Journalismus bedeutet: Wir bilden gesellschaftlich relevante Themen und machen sie für alle Menschen zugänglich

2. Wie bereits geschrieben ist mein Auftraggeber die Wochenzeitung „Die ZEIT“ (www.zeit.de)

3. Den Kult um die Anastasía-Bücher halte ich für relevant, weil er anscheinend viele Menschen bewegt – aber von Sektenforschern als sehr kritisch angesehen wird, unter anderem zum Beispiel wegen den explizit antisemitischen Stellen in den Büchern, der Offenheit für Rassisten und Rechtsextreme, die sich positiv darauf beziehen und auch bei Veranstaltungen wie den „Anastasía-Festspielen“ auftreten.

4. Sie Herr Kirsch treten immer wieder an die Öffentlichkeit, um für die Anastasia-Bücher zu werben. Sie schreiben Texte darüber, haben ein Buch zu dem Thema veröffentlicht und geben Interviews. Im Bericht von Infosekta werden Sie namentlich erwähnt. (http://www.infosekta.ch/media/pdf/Anastasia-Bewegung_10112016_.pdf) Das bedeutet für mich, Sie sind ein relevanter Teil dieser Szene.

5. Unser Berufsethos nennt sich „journalistische Sorgfaltspflicht“. Das bedeutet: Ich lasse beide Seiten einer Kontroverse zu Wort kommen. Das heißt, ich spreche nicht nur mit Kritikern, sondern biete auch dem Gegenüber das Gespräch an. Ich versuche beide Seiten zu verstehen und gehe eben nicht mit einer fertigen Position in meine Recherche.
Außerdem gebe ich mich meinen Gesprächspartnern als Journalist zu erkennen. Ich setze mich also nicht verdeckt in Ihr Seminar und suche mir die Zitate heraus, die ich haben möchte, sondern ich biete Ihnen das Gespräch an.

6. Anstatt also einfach aufzuschreiben, was von Ihnen im Netz steht und das kritisch einzuordnen, möchte ich Sie treffen. Ich möchte ernsthaft verstehen, warum Sie diese Bücher so bewegen, was Ihre Kritik an der Gesellschaft und an der Moderne ist, und wie Ihre Antworten darauf aussehen. Es ist leicht, diesen Text von Berlin aus zu schreiben – aber ich möchte dieses Phänomen ernsthaft nachvollziehen und Ihnen die Chance geben, Ihre Position zu vertreten.

7. Das heißt auch: Sie bekommen von mir dafür nichts. Wenn Sie sich nicht mit mir treffen wollen, dann zwinge ich Sie nicht. Ich brauche keine Informationen von Ihnen, ich möchte Sie als Person kennen lernen, damit ich am Ende nicht einen Artikel schreibe, in dem nur eine Seite zu Wort kommt. Genau wie Sie opfere auch ich meine Zeit, um Ihnen diese lange Mail zu schreiben – und auch bei einem Treffen verliere ich natürlich Zeit, die ich für andere Recherche gebrauchen könnte.
Ich mache das, weil ich nicht an eine Wahrheit glaube, sondern überzeugt davon bin, dass Menschen bestimmte Wahrnehmungen haben, die eine Berechtigung besitzen. Das möchte ich abbilden.

Ich hoffe, das hilft Ihnen, mein Anliegen nachzuvollziehen.

Ende der Woche bin ich in Südniedersachsen. Wenn Sie es sich doch anders überlegen biete ich Ihnen an, am Donnerstag, Freitagvormittag oder eben am Sonntagnachmittag bei Ihnen vorbeizukommen und wir unterhalten uns von Angesicht zu Angesicht.

Wenn Sie noch Fragen haben, rufen Sie mich gerne an. Ich bin heute bis 18 Uhr und am Montag wieder ab 10 Uhr in meinem Büro zu erreichen.

Mit freundlichen Grüßen aus Berlin
Paul-Jonas Hildebrandt

27.10.2018 12:05
Sehr geehrter Herr Hildebrandt,

danke für Ihr Schreiben, das einerseits deutlich entgegenkommender und ausgewogener formuliert ist, als ich es bei vielen Ihrer Kollegen bisher erlebt hatte. Andererseits wirft es deutlich die Frage auf bezüglich Ihrer Vorurteile.

Ich zitiere aus Ihrer eMail:
> … und gehe eben nicht mit einer fertigen Position in meine Recherche.

Gleichzeitig lese ich in Ihrer eMail:
> … den explizit antisemitischen Stellen in den Büchern
> … Offenheit für Rassisten und Rechtsextreme, die sich positiv darauf beziehen und auch
> bei Veranstaltungen wie den „Anastasía-Festspielen“ auftreten.

Ich weiß ja nicht, ob Sie andere Anastasia-Bücher gelesen haben als ich. Seit nunmehr 10 Jahren studiere ich die mir zur Verfügung stehenden Anastasia-Bücher und konnte bisher darin keine antisemitischen Stellen finden.

Desweiteren weiß ich nicht, wen Sie als „Rassisten“ oder „Rechtsextreme“ kennen, die sich auf diese Bücher angeblich positiv beziehen und die angeblich auf Anastasia-Festspielen aufgetreten seien.

Ich weiß im übrigen auch nicht, wer fachlich korrekt und wissenschaftlich fundiert, als „Sektenforscher“ bezeichnet werden darf.

Beispielsweise habe ich diese Kriterienliste zum Thema Sekten gefunden:

– die autoritäre wie verehrte Führung, die Kritik nicht zulässt;
– der nahezu komplette gesellschaftliche Rückzug;
– die Reduktion der sozialen Kontakte auf andere Gruppenmitglieder;
– rigorose Gruppenregeln und ein Elitebewusstsein der Gruppe mit Abwertung der Außenwelt
– sowie der unfreiwillige Verlust von Autonomie.

Ist das eine brauchbare Checkliste? Gefunden habe ich diese Liste hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Brahma_Kumaris#Die_.E2.80.9ESekte.E2.80.9C_Brahma_Kumaris.3F
Dort gibt es Verweise, die z.B. zu dieser Seite führt:
http://www.relinfo.ch/sekten/definition.html

Zitat daraus:
1) Eine Führungspersönlichkeit, deren Aussagen nicht hinterfragbar sind und der allfällige Verehrung zukommt.
2) Regulationen für viele Bereiche des Lebens.
3) Ein (institutionalisierter oder informeller) Kontrollmechanismus zur Ueberwachung des Verhaltens der einzelnen Mitglieder.
4) Ein Elitebewusstsein der Organisation.
5) Eine Innen-Aussen-Spaltung mit Abwertung der Aussenwelt, eine systematische Abwertung des bisherigen Lebens.
6) Endogamie, d.h. ein Verbot oder die Ächtung von Liebesbeziehungen zu Aussenstehenden.
7) Hohe zeitliche Inanspruchnahme der Mitglieder.
8) Z. T. auch weitgehende Indienstnahme der finanziellen Ressourcen der Mitglieder u.a.m.
Zur schnellen Prüfung der Sektenhaftigkeit von Gemeinschaften haben sich folgende drei Merkmale bewährt, die gemeinsam gegeben sein müssen, um bei einer Gemeinschaft hohe Sektenhaftigkeit erwarten zu lassen:
1) eine Führung, die von den Mitgliedern nie kritisiert wird
2) Regulationen für alle Bereiche des Lebens
3) Kontrolle der Beachtung dieser Regeln entweder formell oder informell.

Vielleicht gibt es noch weitere Listen, mit denen man „Sekten“ erkennen kann. Nur was soll das alles mit den Anastasia-Büchern zu tun haben?????
Meiner Wahrnehmung nach gibt es NICHT EINEN PUNKT in all diesen oben genannten Listen, die auf das Phänomen der Anastasia-Bücher und deren Leser zutrifft. Damit kann es sich nicht um eine Sekte handeln!

Soll ich all die genannten Punkt einzeln angehen und Ihnen erklären warum diese Punkte nicht passen?
Könnte ich machen. Aber ich weiß nicht, ob Sie dies interessiert.

Auf der Seite
http://www.relinfo.ch/sekten/definition.html
findet sich auch dieses Zitat:
>Klar wird auch, dass sich einzelne sektenhafte Züge in jeglicher Gemeinschaft finden können:
>In einer Clique Jugendlicher gibt vielleicht einer den Ton an, ohne dass andere ihm zu widersprechen wagen.

Damit ist klar, daß überall „sektenhaftes“ gefunden werden kann, wenn man denn will!
Das nenne ich Bestätigungsfehler (engl: Confirmation Bias)

Ich werte es als schwere Beleidigung Ihrerseits, wenn Sie behaupten, daß die Anastasia-Leser eine Sekte wären!

Wenn irgendjemand daher kommt, sich „Sektenforscher“ nennt und Behauptungen zusammenkonstruiert, um vor den Anastasia-Bücher zu warnen, dann hat derjenige entweder keinerlei Ahnung von den Anastasia-Büchern oder von dem, was eine Sekte ausmacht.

Es ist meiner Ansicht nach eher das Gegenteil wahr: Es gibt Menschen, die bisher in sektenartigen Strukturen unterwegs, bzw. geistig gefangen waren, und durch die Lektüre der Anastasia-Bücher den Weg in den Garten finden, den Weg in die Natur und aus den bisherigen Sekten-Strukturen sich lösen können.

Da Sie sich jedoch auf Meinungen von angeblichen „Sektenforschern“ bezogen haben, sowie wertend, bzw. abwertend über angebliche Rassisten und angebliche Rechtsextreme geschrieben haben, lese ich in Ihrer Wortwahl heraus, daß Sie eben doch schon eine fertige Position innehaben wenngleich Sie in der gleichen eMail geschrieben haben:
> gehe eben nicht mit einer fertigen Position in meine Recherche.

Ihr Schreiben ist damit widersprüchlich in sich!

Es mag Menschen geben, die als „Rassist“ oder als „Rechtsextrem“ bezeichnet und damit diffamiert wurden. Aber wer definiert die objektiven Kriterien für eine solche Entscheidung? Sollte es Checklisten geben, stellt sich sofort die Frage, wer denn diese Checklisten erstellt hat, nach welchen Kriterien, mit welcher Finanzierung und welcher Absicht!

Soll ich das Thema „Rechts“ jetzt auch noch genauer auseinander nehmen?
Kann es sein, daß die als „Rechts“ bezeichneten Menschen diesen Titel nur bekommen haben durch extrem „Linke“, die ein Feindbild brauchen nach dem Motto: „Ist der Feind benannt, hat der Tag Struktur.“?

Ich habe sicherlich schon hunderte Menschen kennengelernt, die die Anastasia-Bücher gelesen haben.
Nicht ein einziger wäre darunter, der, wenn er einem Juden oder einem dunkelhäutigen Afrikaner gegenüberstehen würde, sagen würde: „Ich hasse Dich, ich bin gegen Dich, etc.“
Keiner würde diesen Menschen angreifen oder verletzen. Wieso auch?
Egal ob Jude oder Afrikaner, es sind doch alles Menschen des Planeten Erde.
Meiner Ansicht nach ist die Menschheit eine Einheit. Da gibt es kein „besser“ oder „schlechter“.

Ich wertschätze sehr, daß Sie zum Ausdruck bringen, mich von Angesicht zu Angesicht kennenlernen zu wollen.
Das ist weit günstiger, wenn man über einen Menschen schreiben will, als wenn man nur von ihm liest.
Gleichwohl kann ich noch nicht erkennen, daß Sie wirklich neutral und ohne Vorurteil an die Recherche herangehen.

Gerne lasse ich mich von Gegenteil überzeugen.

Mit freundlichen Grüßen
Konstantin Kirsch

29.10.2018 11:53
Sehr geehrter Herr Kirsch,

vielen Dank für Ihre ausführliche Antwort.

Ich versuche Ihnen mein Vorgehen noch einmal transparent zu machen:

Um mich dem Thema „Anastasía“ zu nähern, versuche ich möglichst mit beiden Seiten zu sprechen: Mit Menschen, die die Buch-Reihe kritisch sehen als auch mit solche, die darin etwas Inspirierendes finden.
Das bedeutet nicht, dass ich mich mit einer Seite gemein mache oder Positionen, wie die Frage nach einer Sekte übernehme, sondern, dass ich beide Seiten versuche nachzuvollziehen.
Wenn Sie nun das Gefühl haben, Sie werden von den Kritikern missverstanden – dann könnten Sie mir das in einem persönlichen Gespräch erläutern.

Bisher war es leider tatsächlich deutlich einfacher mit Kritikern ins Gespräch zu kommen als mit den Lesern der Anastasia-Reihe.

In der Sache zum Thema Antisemitismus beziehe ich mich beispielsweise auf Band 6, Seite 170 ff. Dort beschreibt Megre das „jüdische Volk“ als „verloren“, als „Soldaten von Hohepriestern“, er schreibt über die „Schuld, die das jüdische Volk vor den Menschen“ habe, von den Juden, die „Einfluss auf die Regierung nehmen können“.
Auch darüber können wir gerne noch einmal persönlich sprechen. Ich bin gerne bereit, Ihre Sicht auf diese Stellen zu hören.

Außer Ihnen beziehen sich eben auch noch Menschen wie xxxxxxxxx, yyyyyyyyy und zzzzzzzzz auf Anastasía. Letzterer trat auch bei den Anastasía-Festspielen 2017 auf. Die sprechen von der arischen Rasse, von der Unterdrückung des deutschen Volkes, etc.. Teilweise sind sie bei Veranstaltungen der NPD aufgetreten.

Noch einmal: Das heißt nicht, dass ich Sie damit konkret in Verbindung bringe, sondern, dass sich ein Außensteher durchaus kritische Fragen zu der Szene der Anastasia-Lesern stellen kann.
Und es bedeutet eben auch, dass ich Ihnen die Chance geben will, Ihre Sicht auf diese Bücher darzulegen und zu erklären, was Sie positives daraus ziehen können.

Es gehört zu meiner Arbeit, dass ich beiden Seiten einer Kontroverse die Möglichkeit gebe, ihre Meinungen zu äußern. Und da ich verstehe, dass Sie Angst haben, falsch dargestellt zu werden, versuche ich Ihnen mein Vorgehen transparent zu machen und Ihnen zu erklären, warum ich Ihnen schreibe und was mein Anliegen ist.

Bisher fällt es mir tatsächlich sehr schwer, die Begeisterung der Anastasia-Leser nachzuvollziehen. Ich kann nicht wirklich verstehen, warum diese Buch-Reihe Menschen dazu bringt aufs Land und in kleine Selbstversorger-Strukturen zu ziehen. Ich verstehe nicht, wieso so viele Menschen Wladimir Megre diese Geschichte glauben. Abgesehen von den Kontroversen, würde ich wirklich gerne verstehen, was das Besondere an diesen Büchern ist.

Wie gesagt, lassen Sie uns gerne erst einmal telefonieren.

Mit freundlichen Grüßen
Paul-Jonas Hildebrandt

29.10.2018 17:51
Sehr geehrter Herr Hildebrand,

danke für Ihr Schreiben, das ich allerdings schriftlich kommentieren muss, bevor wir zu einem Gesprächstermin kommen können.

In Ihrem Schreiben finde ich einige Begriffe, die ich grundsätzlich hinterfrage.
Zu Ihrer journalistischen Sorgfaltspflicht gehört sicherlich auch die richtige Wahl der passenden Worte.

Das Wort „Szene“:

Ihr Schreiben vom 26.10.:
„Das bedeutet für mich, Sie sind ein relevanter Teil dieser Szene.“

Ihr Schreiben von heute, 29.10.:
„… dass sich ein Außensteher durchaus kritische Fragen zu der Szene der Anastasia-Lesern stellen kann.“

So wie ich Ihre Schreiben verstehe, gehen Sie davon aus, daß es eine „Szene“ der Anastasia-Leser geben würde.
Bei Wikipedia gibt es eine ganze Reihe an möglichen Bedeutungen dieses Wortes:

Skene (Theater), einen Teil der antiken griechischen Theateranlage
Szene (Theater), einen Teil eines Theaterstücks
Szene (Film), den Abschnitt eines Films
Szene (Computergrafik), eine Zusammenstellung von virtuellen Objekten und deren Parametern
Szene (Volkskunde), ein soziales Milieu
The Scene (Subkultur), eine Computer-Subkultur
Szene (Fernsehsendung), deutsche Musiksendung in den 1970er Jahren
Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Szene

Vermutlich meinen Sie den Punkt: „Szene (Volkskunde), ein soziales Milieu“
wobei es fraglich ist, ob der Begriff „Volkskunde“ überhaupt noch benutzt werden darf, weil er das Wort „Volk“ beinhaltet.

Über den entsprechenden Link
https://de.wikipedia.org/wiki/Szene_(Volkskunde)
findet man zu folgenden Teststellen:
„Eine Szene ist ein soziales Netzwerk in Form eines freizeitlichen Sozialisationsraumes, das durch gemeinsame Interessen, Überzeugungen, Vorlieben oder Geschmäcker von Menschen verdichtet ist.“

Nach meiner Beobachtung gibt es bei Menschen, die zu den Anastasia-Lesern gezählt werden, also z.B. Menschen, die auf einem Anastasia-Fest teilnahmen, keine gemeinsamen Interessen, Überzeugungen, Vorlieben oder Geschmäcker. Es gibt dabei sogar viele Menschen, die die Bücher nicht gelesen haben. Es gibt Fleischesser und Veganer, es gibt Heterosexuelle und Homosexuelle, es gibt Großstadtbewohner und Kleingärtner, es gibt Linke und Rechte, es gibt Prüde und Nackte, es gibt Intolerante und Tolerante, und und und. Was sollte man noch alles aufzählen?

Es gibt meiner Beobachtung nach nichts, was allen gemeinsam ist, außer das Interesse (Ich schreibe jetzt absichtlich „Interesse“ und nicht „die Lektüre“, denn viele haben die Bücher nicht gelesen oder nur minimal) an den Anastasia-Büchern und vielleicht noch das Sehnen nach einem besseren Leben, das ist aber nichts exklusives, denn dieses Thema „besseres Leben“ hat ja praktisch jeder Mensch, egal wo .

Kann man ein soziales Netzwerk als „Szene“ beschreiben, nur weil die Menschen Interesse an einer Buchserie haben? Wobei diese Menschen noch viele andere und unterschiedlichste Bücher auch lesen?

Ich finde den Begriff „Szene“ fachlich falsch.

Ist es überhaupt ein „soziales Netzwerk“?? Ich meine eher, daß jeder einzelne Mensch ein eigenes soziales Netzwerk hat. Und bei meinem sozialen Netzwerk gibt es tatsächlich auch ein paar Menschen, die die Anastasia-Bücher zumindest teilweise gelesen haben. Meine Nachbarn in meiner Straße kennen die Anastasia-Bücher beispielsweise nicht. Die Mitbewohner des Dorfes, mit denen ich gestern als Wahlhelfer gemeinsam im Wahllokal saß, auch nicht. Meine Feuerwehrkameraden in der freiwilligen Feuerwehr auch nicht. Mein Automechaniker nicht, die Bedienung an der Post, die ich mehrfach die Woche treffe, auch nicht. Und so weiter und so weiter. Auch per email und Telefon habe ich mit sehr vielen Menschen Kontakt, die die Anastasia-Bücher nie gelesen haben. Warum auch?

Nächstes Wort:

„Kontroverse“

Zitat aus Ihrer email von heute, 29.10.:
„Es gehört zu meiner Arbeit, dass ich beiden Seiten einer Kontroverse die Möglichkeit gebe …“

Gehen Sie davon aus, es gäbe eine „Kontroverse“? Wie kommen Sie darauf?
Und wenn ja, wieso hat diese Kontroverse genau zwei Seiten? Wieso nicht drei oder vier oder noch mehr??

Ich finde Ihre Unterscheidung beispielsweise in diesen Worten:
„Um mich dem Thema „Anastasía“ zu nähern, versuche ich möglichst mit beiden Seiten zu sprechen: Mit Menschen, die die Buch-Reihe kritisch sehen als auch mit solche, die darin etwas Inspirierendes finden.“

Was ist mit jenen Menschen, denen die Bücher egal sind?
Was ist mit jenen Menschen, die darin etwas inspirierendes finden UND die Bücher kritisch finden?

Ist die Idee von „beiden Seiten“ nicht nur eine Erfindung?
Vielleicht eine Erfindung der Journalisten früherer Beiträge?
Vielleicht eine reduzierte Wahrnehmung jener Menschen, die nur digital (ja/nein) denken können (siehe auch Buch: Digitale Demenz von Herrn Spitzer) und nicht mehr analog (viele Zwischennuancen) spüren können?
Wo ist in der Idee eine „Kontroverse“ die Offenheit für die vierte Dimension (Zeit), also für diejenigen, die zB zuerst kritisch zu den Büchern standen und dann etwas inspirierendes darin fanden?
Oder diejenigen, die etwas inspirierendes darin fanden, dann waren die Bücher ihnen egal, dann waren sie kritisch, dann fanden sie eine neue Inspiration usw. usw.?

Ich betrachte den Versuch das multidimensionale Sein eines Phänomens zu reduzieren auf eine „Kontroverse“ mit zwei Seiten völlig unzulässig und eine schwere Verletzung von journalistischer Sorgfaltspflicht. Dies ist jetzt kein Vorwurf gegen Sie, sondern eine Beschreibung dessen, wie frühere angebliche Journalisten mit dem Phänomen umgegangen sind.

Daher wundert es mich nicht, daß sie heute schrieben:
„Bisher war es leider tatsächlich deutlich einfacher mit Kritikern ins Gespräch zu kommen als mit den Lesern der Anastasia-Reihe.“

Wieso sollte ein Mensch, der beispielsweise in seinem Herzen Freude spürt nach der Lektüre der Anastasia-Bücher, mit einem Vertreter eines Berufes sprechen, wenn andere Vertreter dieses Berufes früher schon mal, bildlich gesprochen, das Herz des Lesers als Fußabtreter missbraucht hatten?

Mir ist ein Mensch persönlich bekannt, der überzeugt davon ist, daß er wegen den Anastasia-Büchern noch am Leben ist! Er hatte vor der Lektüre schon mit dem Leben abgeschlossen. Er sah keinen Sinn mehr im Leben und wollte ein Ende setzen. Durch die Anastasia-Bücher hat er eine neue Perspektive gefunden für ein glückliches Leben auf dem Planeten Mutter Erde. Und ich garantiere Ihnen, dieses Überleben dieses Menschen lag NICHT an irgendeinem Zitat bezüglich Juden.

Ich sehe es mittlerweile als fahrlässige unterlassene Hilfeleistung an, wenn Journalisten schlecht über die Anastasia-Bücher herziehen. Da kann man vielleicht nur noch Jesus zitieren: „Vater vergib Ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“

Zum soeben angesprochenen Wort „Juden“: Wissen Sie, das sie Anastasia-Bücher in hebräisch herausgegeben werden und zwar in Israel? Wissen Sie, daß es dort Lesertreffen gibt? Wissen Sie, daß es in Israel schon Bestrebungen gibt, Familienlandsitze zu errichten? Und es geht dabei nicht um Russen, die in Israel leben, die könnten die russischen Originale lesen.

Sie haben in Ihrem Schreiben drei Namen genannt:
xxxxxxxxx, yyyyyyyyy und zzzzzzzzz

Wissen Sie wirklich, was diese Menschen wirklich bewegt? Ich nicht.

Könnte es sein, daß es „Rechtsextreme“ sind? Ich weiß nicht. So wurde es mehrfach in der Presse dargestellt.
Ich habe zwei dieser drei Menschen kurz privat sprechen dürfen. Meiner Wahrnehmung nach sind sie nicht rechtsextrem.
In öffentlichen Mitteilungen tauchten schon mal Begriffe auf, die zumindest provokant eingestuft werden können.
Im privaten Gespräch redeten wir vornehmlich über Gartenbau.
Die politischen Ansichten interessieren mich nicht.

Könnte es sein, daß diese Menschen bestellte und bezahlte Provokanten sind?
https://de.wikipedia.org/wiki/Agent_Provocateur

Ich weiß nicht

Könnte es sein, daß diese Menschen Therapeuten sind und mit Schocktherapie heilende Impulse setzen, während sie umfassende Gesundung anstreben? (Ein Arzt zückt auch mal ein scharfes Messer (Skalpell) um eine Eiterbeule zu öffnen, aber deswegen ist der Arzt kein böswilliger Messerstecher)

Ich weiß nicht

Könnte es sein, daß diese Menschen Konflikte mit Ihrem eigenen Vater hatten und jetzt am „Vater Staat“ ihre ungelösten Themen ausagieren, bis sie eines Tagen durch Selbsthilfetherapie diese Aktionen nicht mehr brauchen?

Ich weiß nicht

Könnte es sein, daß diese Menschen Tester sind, die die Leser testen, ob sie immun sind gegen die Verführung von „Führern“?

Ich weiß nicht

Könnte es sein, daß diese Menschen noch ganz andere Gründe haben, warum sie so agieren?

Da bin ich mir sicher!

Außerdem:
Ist es relevant, wenn drei Menschen, was auch immer sie erzählen über „deutsches Volk“ oder ähnliches , sich auf eine Buchreihe beziehen?
Wer könnte es ihnen verbieten?

Außerdem:
Was sagt es aus, wenn einer dieser Menschen auf „Anastasía-Festspielen“ auftritt?

Was sollte das auch aussagen?
Sind denn die angeblichen „Anastasía-Festspiele“ etwas offizielles von einer Anastasia-Firma, einem Anastasia-Verband oder so?

Es gibt ja noch nicht mal einen einzigen Verlag, der als Zentrale taugen würde, denn die Buchreihe wird von zwei Verlagen heraus gegeben. Noch dazu sind diese Verlage aus zwei Ländern und darüber hinaus aus einem EU-Land und einem Nicht-EU-Land (D+CH). (Da zieht ja noch nicht mal der Vorwurf des „nationalen“…)

Es gibt keinen Verein, in dem man eintreten müsste, um zu einer angeblichen Anastasia-Szene dazugehören zu dürfen.

Es gibt nur einzelne Menschen, die sich kennen oder auch nicht, die sich mögen, oder auch nicht, die etwas gemeinsam machen, oder auch nicht und das zusätzlich in der vierten Dimension (Zeit) auch noch laufend anders.

Auch Sie Herr Hildebrandt, könnten Anastasia-Festspiele organisieren und dazu einladen!
Warum auch nicht?
Da gibt es kein Copyright drauf!
Das macht man einfach – oder auch nicht.

Und Sie könnten auf Ihr Anastasia-Fest jeden Redner einladen, den Sie persönlich auf der Bühne haben wollen.
Egal ob Trump oder Merkel oder Erdogan oder sonstwen. Das ist Ihr Festival!
Ob dann Menschen daran teilnehmen wird man sehen. Bei den letzten PRIVAT von EINZELNEN organisierten Anastasia-Festen waren grob 500 Menschen dabei. Was ist das schon bei über 70.000 Lesern? Das ist ja noch nicht mal 1 Prozent!

Und ich garantiere Ihnen, die 500 Teilnehmer sind nicht dort gewesen, weil sie eine politische Meinungsäußerungs eines Redners gut heißen. Ich gehe davon aus, daß die meisten Menschen teilgenommen haben um andere Menschen zu treffen und kennenzulernen in Kombination aus Neugier, was denn so läuft.

Von daher ist es sachlich völlig irrelevant, was ein einzelner Redner dort zum Vortrage gebracht hat.

Es gibt einzelne Menschen, die Vereine gegründet haben in Bezug zu den Anastasia-Büchern, so auch ich. Aber diese Vereine sind eigenständig und haben untereinander keine Verpflichtungen oder Abhängigkeiten. Jede kleine Gruppe von Menschen kann und darf Vereine gründen, das ist nun wirklich nichts besonderes.

Das ganze Anastasia-Phänomen sehe ich als etwas anarchistisches, amorphes, individuelles.
Ich hatte mehrfach erlebt, daß einzelne Menschen gerne eine hierarchische Struktur etablieren wollten (etwas, das eine typisch „rechte“ Methode ist – jemand hat das Sagen – Führerprinzip etc) aber nie hat dieses Bestreben bei Anastasia-Lesern funktioniert. Es ist und bleibt wohl ein Phänomen – AUSSER Journalisten machen aus dem Phänomen eine „Bewegung“, eine „Szene“ und drücken noch weiter den Stempel „rechtsextrem“ drauf. Dann werden die gutmütigen, freiheitlichen, liebevollen Menschen mehr und mehr diffamiert, Kunden springen ab, Vorträge werden abgesagt, etc. etc. und immer mehr „Rechte“ tauchen auf … usw usw.
Ich will das jetzt nicht zu weit ausmalen, aber tatsächlich wurde ich schon von einer Uni ausgeladen 1 Tag vor Vortragstermin wegen Stress durch dis Antifa. Und ich sollte noch nicht mal über Anastasia reden, ich sollte über Permakultur reden. Aber nein, laut Antifa gelte ich wohl als ganz „böse“!
Mir habt eine Kundin schon ihre Bestellung eines Biomeiler-Buches storniert, als sie herausfand, daß unser Verein auch Anastasia-Bücher anbietet.
Eine Farbberaterin für unser Anliegen Raumsanierung hat abgesagt, nachdem sie herausfand, daß mein Name auf einer „Sektenliste“ stehe.

Das hat nichts mit Angst zu tun, wie Sie es nennen:
„Und da ich verstehe, dass Sie Angst haben, falsch dargestellt zu werden…“

Nein, das ist keine Angst, das ist gelebte Erfahrung!

Haben Sie eigentlich schon meinen Text gefunden und gelesen, den ich geschrieben habe zu all den Vorwürfen?
http://www.konstantin-kirsch.de/von-russland-in-die-welt

Mit freundlichen Grüßen
Konstantin Kirsch

30.10.2018 11:41
Sehr geehrter Herr Kirsch,

nun schreiben wir uns ja doch lange E-Mails hin und her. Denken Sie nicht, dass ein Telefonat in der Sache dienlicher wäre?

Ich habe Ihre Blog-Einträge gelesen und verstehe, dass Sie das Gefühl haben, in der Öffentlichkeit falsch dargestellt zu werden. Es geht mir nicht darum, Sie als Rechten abzustempeln.

Zum Begriff: „Szene“ dient nur als Hilfe, um ein Phänomen besser beschreiben zu können und ist sicher im Wortsinne nicht perfekt, da haben Sie Recht. Dass dahinter unterschiedliche Menschen mit verschiedenen Interessen stehen, die sich natürlich auch noch in diversen anderen „Szenen“ bewegen – darauf können wir uns einigen.

Deshalb ist es mir auch ein ernstes Anliegen, mit verschiedenen Akteuren in dieser Thematik zu sprechen, um ein möglichst breites Bild zu bekommen. Umso mehr Menschen mit mir sprechen, umso ausgewogener kann auch mein Text werden.

Dass ich Sie nicht für einen Antisemiten oder Rassisten halte – das habe ich Ihnen in meiner ersten E-Mail bereits geschrieben. Ja, es gibt durchaus Menschen, die Megres Bücher für problematisch halten. Ich halte es für legitim auch Menschen zu Wort kommen zu lassen, die einen anderen Blick darauf haben.

Was mich tatsächlich sehr interessiert ist, was Anastasía für Sie bedeutet. Wie haben Sie dieses Buch entdeckt? Was hat das mit Ihrem Leben gemacht? Was haben diese Botschaften, was andere Botschaften nicht haben?
Und mich interessiert außerdem: Warum, glauben Sie, sollten wir wieder mehr aufs Land ziehen? Als Selbstversorger leben? Warum denken Sie, wäre das wichtig für die Gesellschaft? Und: Kann das überhaupt funktionieren?

Sie schreiben: „Mir ist ein Mensch persönlich bekannt, der überzeugt davon ist, daß er wegen den Anastasia-Büchern noch am Leben ist!“
Das finde ich spannend, darüber würde ich gerne mit Ihnen reden. Vielleicht haben Sie ja noch mehr dieser Geschichten erlebt. Das ist doch sehr interessant.

 

Herr Kirsch, wir können auch gerne noch einmal über jeden einzelnen Punkt Ihrer Mail diskutieren, dann aber bitte zumindest am Telefon oder gar bei einer Tasse Kaffee.
Lieber wäre mir allerdings, wir würden über die positiven Aspekte sprechen, die Sie in den Büchern sehen und die Sie inspiriert haben.

Noch einmal: Ich möchte Sie nicht in die Pfanne hauen. Ich beschäftige mich mit einem Phänomen und ich sehe es als Aufgabe an, das von möglichst unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten. Das ist mein Job. Diese Perspektiven bekomme ich allerdings nur, wenn die Menschen mit mir reden. Tun sie das nicht – ja, dann wird so ein Text einseitiger werden, als er es müsste. Ich glaube jedoch, dass Sie dazu einiges zu sagen haben – deshalb würde ich mich gerne mit Ihnen treffen und in Ruhe unterhalten – und Ihnen die Möglichkeit geben, mir Ihre Perspektive mitzuteilen. Ich verspreche Ihnen: Ich werde Ihre Aussagen nicht verdrehen oder bewusst falsch wiedergeben. Das sollte zwar Voraussetzung sein, aber vielleicht ist es wichtig, das noch einmal zu betonen.

Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung,

mit besten Grüßen
Paul-Jonas Hildebrandt

30.10.2018 15:39
Sehr geehrter Herr Hildebrandt,

danke für Ihre Antwort.

In einer früheren Mail las ich, daß Sie Ende dieser Woche in Südniedersachsen seien.
Ein Besuch für ein Interview wäre Ihnen von daher passend am Donnerstag, Freitag Vormittag oder Sonntag Nachmittag.
Von meiner Seite aus wäre mir der Donnerstag wohl am passendsten, gerne auch am Nachmittag.

Im Internet fand ich über Sie die Angabe, daß Sie auf einer Journalistenschule sind, bzw. als „Journalistenschüler“ bezeichnet werden:
https://www.evangelische-journalistenschule.de/ausbildung/portrait/paul-jonas-hildebrandt
https://www.freischreiber.de/profiles/paul-jonas-hildebrandt/

Nun weiß ich nicht, ob diese Einträge noch aktuell sind. Gegebenenfalls haben Sie ja das Thema Anastasia als Abschlußarbeit der Ausbildung gewählt. Meine Einschätzung ist, daß dieses Thema eine besondere Herausforderung darstellt, wenn Sie als Journalist darüber korrekt, neutral, umfassend und ausgewogen berichten wollen.

Ihr bisheriges Auftreten gibt mir jedoch Hoffnung, daß Sie dies tatsächlich erreichen können. Ihre Ausdauer, meine doch etwas längeren Schreiben zu lesen und auch in Ihren Antworten inhaltlich ausführlich auf meine Schreiben einzugehen ist für mich bisher bei Begegnung mit Journalisten noch nicht vorgekommen.

Gleichzeitig las ich mit Freude auf einer der oben verlinkten Webseiten, daß Sie Ethnologie studiert haben!

Mit Ethnologen hatte ich bisher nur sehr gute Erfahrungen. Vor Jahren wurde eine alternative Gemeinschaft, in der ich lebte, sogar von einem Feldforscher eines Institutes für Ethnologie untersucht und später darüber eine Magisterarbeit geschrieben.
Dabei hatte ich mehrfach mit dem Feldforscher gesprochen und es war ihm ein erkennbares Anliegen unser Sein wahrzunehmen ohne sich derart einzumischen, daß die Beobachtungsergebnisse zu sehr verfälscht sind. Er hatte sich damals ziemlich viel Zeit genommen, über Monate, so konnte Vertrauen entstehen und er war schließlich keine Störung mehr, sondern vorübergehend tauchte er gewissermaßen ein in unsere Gemeinschaft und konnte so „von innen heraus“ wahrnehmen und Aufzeichnungen machen.

Bezüglich dem angedachten Interview habe ich eine Idee:
Sie können mich interviewen (z.B. kommenden Donnerstag Nachmittag), ich darf das Interview aufzeichnen (Audio) um später vergleichen zu können, welche Antworten ich auf welche Fragen gab und was später veröffentlicht wurde und ich darf unseren Emailwechsel veröffentlichen als Dokumentation zur Anbahnung des Interviews (allerdings würde ich gerne die genannten Namen „xxxxxxxxx, yyyyyyyyy und zzzzzzzzz“ anonymisieren, um für diese Menschen auf meinem Blog keine Werbung zu machen).

Was halten Sie von dieser Idee?

Mit freundlichen Grüßen
Konstantin Kirsch

30.10.2018 17:22
Sehr geehrter Herr Kirsch,

vielen Dank für Ihre Mail und Ihr Vertrauen. Gerne komme ich am Donnerstag bei Ihnen vorbei. Ich kann noch nicht genau absehen, wann ich es schaffe. Vermutlich könnte ich zwischen zwei und drei Uhr am Nachmittag bei Ihnen sein. Wäre das in Ordnung?
Und: Stimmt die Adresse?

Schulstraße 1
36214 Nentershausen-Bauhaus
Deutschland

Von mir aus können Sie unser Gespräch aufzeichnen. Bezüglich des Mail-Verlaufes: Wenn das für Sie Voraussetzung für ein Gespräch ist, dann wäre auch das für mich auch in Ordnung.

Herr Kirsch, ich freue mich auf unser Gespräch.

Mit freundlichen Grüßen
Paul-Jonas Hildebrandt

30.10.2018 20:29
Sehr geehrter Her Hildebrandt,

danke für Ihre Antwort und die Bestätigung, daß ich das Interview aufzeichnen und den mailverlauf veröffentlichen darf.

Der Termin, Donnerstag 14-15 Uhr Anreise Ihrerseits, passt.
Die Adresse ist korrekt. Bitte beachten Sie bei der Eingabe in ein Navigationsgerät, daß Sie die Postleitzahl eingeben und nicht den Ortsnamen „Nentershausen“. Davon gibt es nämlich zwei, und das andere liegt weit weg in der Nähe von Montabaur.

Desweiteren gibt es eine Straßenbaustelle nördlich von Nentershausen. Die Umgehung ist ausgeschildert, Sie sollten mit 5-10 Minuten extra kalkulieren.

Der Ortsteil Bauhaus liegt ca. 5 km südlich der Gemeinde Nentershausen.
Bauhaus ist ziemlich klein. Sobald Sie in die Schulstraße einbiegen, fahren Sie bitte nach ca. 20 Metern gleich wieder links auf den großen freien Platz, selbst wenn das Navi Sie noch 50 Meter gerade aus schicken will. Auf diesem Platz können Sie gut parken. Das hohe dunkelbraune Holzblockhaus fällt Ihnen sicher sofort ins Auge. Die Bauweise ist ungewöhnlich. Zum Eingang gehen Sie die Treppe neben dem Haus nach oben.

Noch eine Frage zum Ablauf des Interviews:
Haben Sie eine Liste an Fragen vorbereitet, die ich eventuell vorab einsehen könnte um mich darauf vorzubereiten oder denken Sie an einen eher spontan ablaufenden Gedanken- und Erfahrungsaustausch?

Mit freundlichen Grüßen
Konstantin Kirsch

31.10.2018 15:59
Sehr geehrter Herr Kirsch,

vielen Dank, das werde ich sicher finden.

Zum Interview: Ich habe Ihnen ja schon geschrieben, was mich interessiert. Ich stelle keine Fragen, auf die man sich vorbereiten müsste. Ich denke, am besten sollten wir einfach schauen, wie sich das Gespräch entwickelt.

Bis morgen!
Paul-Jonas Hildebrandt

31.10.2018 16:03
ok, bis morgen,
Gute Fahrt!
KK

Jetzt werden wir sehen, was dieser Journalist für einen Text verfasst. Ich würde es begrüßen, wenn endlich mal ein Artikel erscheint, der die Situation korrekt, angemessen und ausgewogen darstellt.

Dienstag 30. Oktober 2018

Interview mit dem Autor der Anastasia Bücher

Im Rahmen der Buchmesse Frankfurt wurde Vladimir Megre interviewt. Jana Iger übersetzt:

Die Anastasia-Bücher gibt es hier: https://www.waldgartendorf.de/shop/anastasia/
Die Zedernholzanhänger hier: https://www.waldgartendorf.de/shop/artikel/zedernholzanhaenger/

Dienstag 30. Oktober 2018

Anastasia und Fleischkonsum

Per email bekam ich eine Anfrage:

Hallo Konstantin,

ich habe eine Idee für deinen nächsten Blogeintrag und gleichzeitig interessiert es mich ebenfalls und sicherlich viele andere auch.
[…] ich kein Fleisch esse seit ca. 6 Jahren.
Ich denke immer, dass ich mehr Kraft usw. hätte, wenn ich wieder Fleisch essen würde […]

Bis jetzt hat mich noch nichts so sehr davon überzeugt wieder mit Fleisch essen anzufangen, deshalb würde ich gerne mal wissen, was Anastasia darüber weiß.

Die Buddhisten essen Fleisch, die Moslems auch, bei den Christen kenne ich Quellen, wo man Fleisch nicht essen sollte und dann wieder doch…

Klar muss das jeder für sich selbst entscheiden, es würde mir und vielen anderen auch aber bei der Entscheidung vielleicht helfen, wenn man mal Anastasias Sicht darauf kennt.

Vielen Dank!

 

Meine Antwort darauf:

Hallo,

danke für diese Frage. Ich selbst esse seit einigen Monaten Fleisch. Zwar in geringen Mengen und von bestmöglicher Qualität, aber ich spüre, daß ich es brauche.

In Band 1, Seite 94, steht folgendes:

„Sieh mal, deine Fragen, was, wann und wie man essen sollte, kann niemand so gut beantworten wie der Organismus des einzelnen Menschen. […] Ein Mensch sollte in dem Moment Nahrung zu sich nehmen, wenn es ihm sein Körper empfiehlt; einen anderen Ratgeber darf es nicht geben. […] Etwas Ähnliches gilt für deine Frage, was man essen soll: nämlich das, was man gerade zur Hand hat. Der Organismus wählt selbst das Richtige.“

Anastasia selbst empfiehlt dem Wladimir etwas zu Essen zu sich zu nehmen, als er bei einem Schaschlikstand Hunger bekommt. Sie empfiehlt ihm also Fleisch zu essen:

Band 2, Seite 148

„Als ich an den zahlreichen Imbissstuben und Schaschlickständen vorbeiging, verlockten mich all die köstlichen Düfte, und ich kämpfte mit dem Wunsch, diese Leckereien zu probieren. Ich hatte zwar Geld in meiner Tasche, wollte aber sparsam damit umgehen. Da geschah etwas Unglaubliches: Ich hörte leise, aber deutlich die Stimme Anastasias.
«Kauf dir etwas zu essen, Wladimir. Kauf dir, was immer du willst. Du brauchst jetzt am Essen nicht so zu sparen.» Ich ging noch ein paar Schritte an den geöffneten Imbissstuben vorbei, da hörte ich wieder die gleiche Stimme: «Warum bleibst du nicht? Bitte iss etwas!»“

Ich sehe keinerlei Grund Fleisch und tierische Produkte nicht zu essen, wenn man begeisterter Leser der Anastasia Bücher ist.
Es gibt auch keinen Grund Fleisch und tierische Produkte zu essen, wenn man es nicht mag.

Auf keine Fall würde ich eine Handlungsempfehlung aus den Büchern lesen wollen, das wäre der Start eine Sekte aufbauen zu wollen.

Also: Spür rein, nach was Dein Körper sich sehnt.

Viele Grüße
Konstantin

Mittwoch 24. Oktober 2018

Reise zum Mars

Aktuell gibt es auf der Webseite www.welt.de eine Blockbuster-Serie mit dem Titel: „Mars“.
Diese Filmserie ist aber eigentlich kein echter Blockbuster, in den man komplett eintauchen kann, denn in dem Film ist eine TV-Doku eingebettet.

Hier gibt es eine ausführliche Beschreibung zu der Filmserie:
https://www.dwdl.de/meinungen/69260/welt_trifft_mars_eine_dokuserie_wie_ein_blockbuster/

Hier der Link zur Seite, auf der die Filme zu sehen sind:
https://www.welt.de/mediathek/dokumentation/space/mars/

Es soll auch im Free-TV zu sehen sein (Dienstags 20:05), da ich aber keinen Fernseher habe, verweise ich vorrangig auf Webseiten.

Die erste Folge ist ab heute noch 7 Tage in der Mediathek zu sehen:
https://www.welt.de/mediathek/dokumentation/space/mars/sendung181411754/MARS-Novo-Mundo.html

Die zweite Folge noch 9 Tage:
https://www.welt.de/mediathek/dokumentation/space/mars/sendung181489956/MARS-Rennen-gegen-die-Zeit.html

Es ist ein Science-Fiktion mit dem Thema, daß 2033 die Menschheit eine Reise zum Mars unternehmen würde.
Interessanterweise springt der Film laufend zwischen 2033 und 2016 hin und her und es wird viel über SpaceX berichtet und Elon Musk kommt oft zu Wort. Der Zeitsprung wird jedes Mal angegeben und es wirkt so, als ob die aktuelle Arbeit von SpaceX die Vorbereitung sei für eine angestrebte Reise zum Mars im Jahr 2033.

Man kann beim Betrachten des Filmes relativ leicht die üblichen Aspekte eines Kinofilmes wie „Unterhaltung“, „Spannung“, „Aktion“ herausfiltern und sich auf die eigentlichen Aussagen des Filmes konzentrieren.

Es geht darum, daß die Menschheit schon immer Sehnsucht hatte auf Neues, auf das Erreichen neuer Regionen, auf Ausbreitung auf neues Territorium. Es wird so dargestellt, daß die Reise zum Mars der Auftakt sei zur Besiedelung des Weltraums, und dies sei die größte Aufgabe der Menschheit.

Die weit verbreitete Annahme ist, daß die Menschheit die Lebensgrundlagen auf dem Heimatplaneten Erde ruiniert und deshalb neuen Lebensraum finden muss. Ich zitiere aus der oben verlinkten Filmbeschreibung: „Viele Forscher sind sich sicher, dass wir mit unserem Verhalten dafür sorgen, dass unsere Erde auf lange Sicht nicht mehr das zu bieten haben wird, was sie bei unser schnell steigenden Bevölkerung zu bieten haben muss.  Der Mars biete sich zur Kolonisierung an, weil es dort Sonnenlicht und eine Atmosphäre gebe, heißt es.“

Ist diese Ansicht richtig oder falsch?

Wieso sollte die Menschheit auf einem anderen Planeten besser mit dem dortigen Lebensraum umgehen als hier? Ist die Idee der Kolonisierung nicht einfach nur das Eingeständnis der eigenen Unfähigkeit mit Mutter Erde angemessen umzugehen?

Ich finde es interessant, daß durch diese Art an Film einerseits eine Begeisterung für Technik geweckt werden will und gleichzeitig eine Hoffnungslosigkeit für den Planeten Erde vermittelt wird. Für mich ist das ein Ausdruck von Lieblosigkeit gegenüber der eigenen Mutter, gegenüber der Weiblichkeit als Ganzes.

Biologisch gesehen ist die Reise zum Mars und das dortige Leben für Menschen aussichtslos. Wenn, dann müsste dort ZUERST eine sich selbst stabilisierende Biosphäre mit Urwäldern entstanden sein, die sich über Jahrtausende eingependelt hat. Menschen in Raumanzügen und Raumkapseln sind IMMER abhängig von externer Energie- und Materialversorgung.

Selbst hier auf der Erde ist praktisch alles abhängig vom Holz der Wälder! Man muss nur mal beim Bau einer Autobahnbrücke zuschauen oder beim Bau eines Hauses aus Beton: Praktisch überall wo Beton im Einsatz ist wird Holz als Schalung genommen.

Man betrachte beispielsweise das Computerspiel „Die Siedler“
https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Siedler

Die ersten Gebäude, die man von den Siedlern errichten lassen sollte, sind diejenigen, die die Baurohstoffe Steine und Holzbretter produzieren. Holzbretter werden in einem Sägewerk aus Baumstämmen gewonnen, die ein Holzfäller zuvor gefällt hat (Förster können allerdings auch wieder neue Bäume wachsen lassen).

Ohne Holz läuft gar nichts!

Anderes Beispiel: Das britische Imperium wurde aufgebaut über Kriegsschiffe AUS HOLZ. Praktisch die gesamte Insel wurde dafür abgeholzt.

Das andere Dilemma der Raumfahrt ist die fehlende Schwerkraft. Dadurch entsteht Muskelschwund und Knochenabbau. Im oben angegebenen Blockbuster hat dieses Thema in den ersten zwei Folgen keinen großen Raum eingenommen. Auch im Internet findet man dazu nicht viel. Hier ein Artikel von vor zwei Jahren:
https://www.n-tv.de/wissen/Mars-koennte-neue-Menschen-hervorbringen-article16224451.html

Zitat daraus: „So wurde als sichtbarstes Zeichen ein Schwund von Muskeln und Knochen festgestellt. Dies macht sich vor allem bei auf die Erde zurückkehrenden Raumfahrern bemerkbar. Sie haben anfangs Schwierigkeiten, sich an die Erd-Gravitation zu gewöhnen, sich aufrecht zu halten und zu gehen. Nach und nach regenerieren sich ihre Muskeln und Knochen aber vollständig.“

Hier ein Filmausschnitt bezüglich dem Muskelschwund von Scott Kelly nach 340 Tagen im All:

Nur mit Hilfe von trainierten Erdlingen konnte der Astronaut aus der Landekapsel heraus geholt werden, so schwach war er!

Hier zwei weitere Links zu den Erlebnissen von Scott Kelly:
https://www.stern.de/panorama/wissen/kosmos/nasa-astronaut-scott-kelly-kehrt-nach-340-tagen-auf-die-erde-zurueck-6727670.html
https://www.stern.de/panorama/wissen/kosmos/astronau-scott-kelly–wie-sich-der-koerper-waehrend-eines-weltraumaufenthaltes-veraendert-7674128.html

Was gänzlich verwundert ist, daß simple Ergebnisse dieser Raumfahrtforschung, wie „Nach und nach regenerieren sich ihre Muskeln und Knochen aber vollständig“ noch keinen Eingang ins Allgemeinbewusstsein gefunden haben. Wieso sonst gibt es Menschen mit Altersschwäche, Osteoporose und Muskelschwund (Sarkopenie)?

Mensch müsste nur richtig trainieren, und schon bauen sich Muskeln und Knochen wieder auf! Für das „Gewusst-Wie“ bieten wir übrigens die Jungbrunnen-Seminare an.

Die Sehnsucht der Reise zu fernen Planeten, sowie die Besiedelung des Alls, findet sich übrigens auch als große Vision in den Anastasia-Büchern.

Band 10, Seite 25:

Die innere spirituelle Welt des Menschen wird sich ändern; neues Wissen und neue Fähigkeiten werden sich ihm erschließen. Der Mensch kann auf anderen Planeten schöne Welten erschaffen, ähnlich dem Planeten Erde. Die gegenwärtige technokratische Art der Erschließung des Kosmos und anderer Planeten hält sie für blind und schädlich sowohl für den Planeten Erde als auch für die auf ihm lebenden Menschen. Die vernünftige Art, zu anderen Planeten zu reisen, sei die Psychoteleportation. Doch um die dafür erforderlichen Fähigkeiten zu erlangen, müssten die Menschen zuerst ihre Fähigkeiten bei der harmonischen Gestaltung unseres Planeten Erde zeigen, indem sie ihre Spiritualität nicht nur mit Worten, sondern auch in ihrer Lebensweise äußern.

Band 10, Seite 129, das Kapitel „Die drei Wörter des kosmischen Gesetzes“:

«Anastasia, kennst du eigentlich die von dem Dunkelhaarigen erwähnten drei Wörter des Kosmischen Gesetzes, die die Bestimmung des individuellen Menschen und der gesamten Menschheit definieren?»
«Ja, Wladimir, ich kenne diese drei Wörter, mit denen die der Menschheit bevorstehende Aufgabe beschrieben wird.»
«Könntest du sie mir wohl verraten?»
«Das kann ich.»
«Dann tu es bitte.»
Anastasia stand auf, und begann zu sprechen, bemüht, jeden Buchstaben deutlich zu artikulieren.
«Vervollkommnung des Lebensraumes.»*
«Und das ist alles?», fragte ich enttäuscht.
«Ja, das ist alles.»
«Ehrlich gesagt hatte ich mir da irgendwelche außergewöhnlichen, magischen Wörter vorgestellt.»
«Das sind in der Tat außergewöhnliche, magische Wörter aus dem Kosmischen Gesetz. Es sind die wichtigsten Wörter aller göttlichen Programme. Mit ihrer Hilfe lässt sich die Nützlichkeit bzw. Nutzlosigkeit sowohl des individuellen Menschen als auch der Menschheit im Allgemeinen für das Universum feststellen. Mit ihrer Hilfe lässt sich die Nützlichkeit bzw. Nutzlosigkeit der vom Menschen erdachten irdischen Gesetze feststellen.
Den Lebensraum zu vervollkommnen bedeutet, sich selbst zu vervollkommnen.
Alles Wahre im Universum und auf der Erde ist ein holistischer Lebensraum, in dem alles miteinander in Verbindung steht, wobei der Mensch den Mittelpunkt bildet.
Den Lebensraum zu vervollkommnen bedeutet, Kinder zur Welt zu bringen und aufzuziehen, die vollkommener sind als man selbst.
Jede Generation sollte vollkommener sein als die vorhergehende.
Jede Generation sollte der kommenden Generation einen vollkommeneren Lebensraum bieten.
Indem der Mensch den Lebensraum vervollkommnet, vervollkommnet er auch gleichzeitig seine eigenen Gedanken. Ein vollkommener Lebensraum beschleunigt und veredelt des Menschen Gedanken.
Indem der Mensch seinen Lebensraum vervollkommnet, erkennt er die Unsterblichkeit.
Indem der Mensch seinen Lebensraum vervollkommnet, verwandelt er die Erde in den vollkommensten Planeten des Universums.
Die Vervollkommnung der Erde unterstützt und befähigt den Menschen, auch andere Planeten des Universums zu vervollkommnen.
Die Vervollkommnung des Universums unterstützt und befähigt den Menschen, neue Welten zu erschaffen.
‹Wo ist die Grenze des Universums? Was werde ich tun, wenn ich sie erreiche, wenn ich alles mit mir ausfülle und ich all meine Gedanken verwirklicht habe?›, fragte der ursprüngliche Mensch Gott. Und Gott antwortete Seinem Sohn: ‹Mein Sohn, das Universum selbst hat sich aus Gedanken entfaltet. Aus den Gedanken ist zunächst ein Traum hervorgegangen, der in der Form der materiellen Manifestation teilweise sichtbar ist. Wenn du an das Ende von allem stößt, wird dein Geist das Tor zu einem neuen Anfang und einer Fortsetzung aufstoßen. Gleichsam aus dem Nichts wird eine neue Verkörperung deiner selbst stattfinden, die dein Trachten, deine Seele und deinen Traum reflektiert. Mein Sohn, du bist unendlich, denn du existierst in deinen eigenen Traumschöpfungen ewig fort.›»
Anastasia verstummte. Betroffen von der ungewöhnlichen Intonation und dem Sinn ihrer Rede, starrte ich sie einfach weiter an.
Und mit voller Klarheit wurde mir plötzlich bewusst: Sie ist nicht einfach eine Einsiedlerin, die in der sibirischen Taiga lebt. Sie ist nicht einfach eine ungewöhnlich schöne Frau.
Anastasia ist ein Mensch aus einer anderen Dimension, einer Dimension, in der der menschliche Verstand triumphiert. Sie fühlt und sieht diese Dimension des Verstandes. Sie ist ihrer würdig. Der Dimension, in der der vollkommene, glückliche Schöpfermensch die Erde zum schönsten Planeten im ganzen Universum macht.
Und vor Entzücken über seine irdischen Schöpfungen werden alle Planeten des Universums ihn anrufen, auch an sie zu denken – und sei es auch nur eine leichte Berührung mit der Hand auf ihrer Oberfläche oder ein gnädiges Lächeln für ihre Zukunft. Und wie unerträglich muss es für Anastasia sein, unsere gegenwärtige irdische Orgie mit anzusehen!
Aber sie hat zwei Kinder geboren, ohne sich durch das Risiko abschrecken zu lassen, dass die Kinder der heutzutage herrschenden Antivernunft anheimfallen. Folglich ist sie überzeugt, dass sich entweder alles von selbst ändern wird oder dass sie es selbst ändern wird.
«Anastasia, ist es für dich mit deiner Weltanschauung nicht schmerzhaft, die heutige Realität zu sehen?»
«Sehr schmerzhaft, Wladimir», flüsterte Anastasia.
«Wie kannst du diesen Schmerz ertragen?»
«Indem ich Bilder von einer wunderschönen Zukunft erschaffe, sie in Liebe betrachte und mich für sie begeistere. Die von solcher Betrachtung hervorgerufene Freude besiegt den Schmerz. Außerdem hat diese Betrachtung noch einen weiteren Nutzen: So wie du dir die Zukunft vorstellst, so wird sie auch werden.»

Band 10, Seite 221: Kapitelüberschrift: „Die Erschließung von Neuland auf anderen Planeten“

usw. usw. Das Buch ist voll von diesem Thema.

Auch wenn diese Formulierungen über das weit hinaus gehen, über das übliche, tägliche All-Tags-Leben, so ist doch klar erkenntlich, daß zuerst der Heimatplanet ERDE schön, gesund und lebensfreundlich sein möge, bevor man zu den Sternen reisen sollte.

Dienstag 23. Oktober 2018

besondere Veranstaltungen am 17. November

Der 17. November 2018 scheint ein spezielles Datum zu werden: Mehrere Veranstaltungen sind für diesen Samstag angekündigt. Interessanterweise hat das von mir an diesem Wochenende angebotene Seminar „Geld verdienen auf dem Landsitz“ noch nicht genügend Anmeldungen für die Mindestteilnehmerzahl. Vielleicht werden folgende Veranstaltungen vorgezogen:

Eloas Min Barden Konzert

Eloas, der bekannte Musiker, gibt ein Konzert im Taunus!
https://eloasminbarden.de/

Ort:  Steckenroth

Datum: 17. November 2018

Einlass ist ab 18 Uhr, Konzertbeginn 19 Uhr

Details und Ticketkauf:
https://endlich-verzaubert.de/p/eintrittskarte-eloas-min-barden-konzert

 


KUKAKUKA – Kennenlernabend mit
Kumu Pa´a Kawika Foster

Hawaiianischer Heiler aus der 51.Generation kommt nach Creuzburg und Eisenach

Kawika Foster (rechts im Bild) neben seinem Lehrer Kumu Pa’a Lawrence Kalainia Kamani Aki (links im Bild)

Ich selbst habe Kawika noch nicht kennengelernt, jedoch kenne ich mehrere Menschen, die schon bei ihm waren.
So schreibt Sabrina:

Heute möchte ich Euch etwas ganz wundervolles Erzählen:
Letzten August war in Creuzburg ein ganz besonderer Mensch, sein Name ist Kumu Pa´a Kawika Foster.  Mein Wunsch ist es seit längeren die Welt zu bereisen und alte indigene Völker kennen zu lernen vor allem im Bezug auf ihre Fähigkeiten zu heilen.
Da ich es bis jetzt noch nicht aus Deutschland raus geschafft habe dachte sich das Universum wohl: „Nun gut, wenn sie nicht dort hin reist dann, bringen wir die Heiler eben zu Ihr“
Diese Begegnung hat mein Leben vollständig umgekrempelt, ich hatte das Glück 5 Tage mit dabei sein zu können.
Nach meiner Ho´ponopono Sitzung ist vieles gelöst worden und nach LomiLomi fühlte ich mich wie frisch Geboren 😄
Und ich möchte Euch auch dazu Einladen mit dabei zu sein.
Wir werden auf jeden Fall die beiden Workshops wieder mit machen und zusehen das wir keine Sekunde verpassen.
Kawika und sein Team zu erleben ist etwas ganz besonderes.
Ich danke Dir Konstantin, dass Du dies in deinen Verteiler gibst. Ich bin zutiefst überzeugt das das Wissen was Kawika aus 51. Generationen mit uns teilt fundamental für unser Fortbestehen als Mensch mit Mutter Erde ist.
Wenn ihr auch mit dabei sein wollt meldet Euch bei mir
Entweder per Mail: sabrina_deibich@hotmail.de
oder telefonisch:     06627 4829971
oder ihr meldet euch gleich bei Amrita ihre Daten stehen auf den Flyern
Den  Flyer findet man auf der Webseite von Kawika Foster:
https://www.manaokahiko.eu/events-2018/
Kennenlernabend am Sa 17. November / Burgberg 3, 99831 Creuzburg
Kumu Pa´a Kawika Foster beantwortet Fragen über seine Kultur und Traditionen,
erzählt Geschichten und von den damit verbundenen Lehren.
Offener Abend | 18.00 Uhr – ca. 22.00 Uhr | Beitrag € 20,-
Einführung: Hawaiianischer Heilungsprozess
So 18. November | 14.00 – 18.00 Uhr | Kosten: € 60,- in Creuzburg
Fr 23. November | 18.30 – 22.30 Uhr | Kosten: € 60,- in Eisenach
Workshop Fundament Ho’oponopono in Eisenach
Sa 24. November | 9.00 – 18.00 Uhr
€ 250,-
Workshop: Fundament LOMILOMI in Eisenach
So 25. November | 9.00 Uhr
€ 250,-

Anmeldung: Amrita Wulf, Burgberg 3, 99831 Creuzburg | +49 157 31572531 | aman-arda@web.de oder
Michaela Filler, Lerchenbergerstr. 45, 99817 Eisenach | +49 3691 880750 | info@gesundheitspraxis-eisenach.de

Freitag 12. Oktober 2018

Wladimir Megre in Frankfurt

Der Autor der Anastasia Bücher, Wladimir Megre, ist aktuell in Frankfurt. An diesem Wochenende kann man ihn auf der Buchmesse treffen und einen Vortrag von ihm erleben. Hier ein paar Bilder und Filme zur Einstimmung:

https://vmegre.com/en/events/39455/

https://vmegre.com/en/events/39457/

https://vmegre.com/en/events/39461/

Der Vortrag findet statt am Sonntag,

Thema: „New Lifestyle Paradigm“

Hallo 5.1 A 128 von 15:30 bis 16:30

 

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Nachtrag 15.10.

Der Vortrag gestern wurde von sehr vielen Menschen besucht. Ich schätze, es waren mehr als 250 Besucher. Andere meinten, es seien noch ein paar mehr gewesen. Auf jeden Fall waren es so viele, daß ich nicht bis zur direkten Begegnung mit Herrn Megre durchgedrungen bin. Hier ein Bild vom Vortrag:

Jana Iger hat übersetzt. Interessante Schnipsel des Vortrages:
Er hat einen weiteren Buchband im Kopf, aber noch nicht die Zeit und Ruhe gefunden, ihn zu schreiben.
Anastasia hat er vor 4 Monaten getroffen.
Seine Kinder hat er schon längere Zeit nicht getroffen, weiß aber, daß es ihnen gut geht.
Er plant eine Reise durch Europa mit mehreren, eher kurzen und kleinen Treffen. Statt große Versammlungen in Großstädten (wie die Buchmesse) sind ihm kleine Treffen in der Natur angenehmer.
Er will mit seiner Firma trotzdem jährlich auf der Buchmesse in Frankfurt präsent sein, wegen den internationalen Kontakten.

Nach dem Vortrag gab er ein paar Unterschriften in Bücher, aber die Zeit reichte lange nicht für alle, die daran Interesse hatten. Danach gab es am Messestand seiner Firma, eine Etage weiter unten, weitere Signierungen in seine Bücher, doch auch hier war der Ansturm so groß, daß lang nicht alle bis zu ihm vordringen konnten.

Hier noch Bilder / Filme auf der russischen Seite:

Samstag: https://vmegre.com/en/events/39463/
Sonntag: https://vmegre.com/en/events/39465/

Die Enkelin von Herrn Megre, Nina Megre hat mich auf englisch interviewt. Mal sehen wann die Aufzeichnung davon online geht.
Auch Jana Iger hat mich interviewt zu den Naturbauten und zum Anastasia-Index.

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Hier der Vortrag als Video:

Donnerstag 11. Oktober 2018

Gespräche mit Gott / maximales Lebensalter

Bezüglich der von uns angebotenen Jungbrunnen-Seminar gab es diverse Reaktionen (siehe Blogeintrag).

Es ging dabei auch darum, das es für viele praktisch unvorstellbar ist, weit länger als 100 Jahre alt zu werden.

Dazu passend gibt es ein Zitat aus dem Buch „Gespräche mit Gott“ von Neale Donald Walsch, Band 1, Seite 289f:

Aber das Leben, und das zu erfahren mag Dich überraschen, war eigentlich dazu gedacht, völlig anders gelebt zu werden. Und euer Körper war dazu angelegt, sehr viel länger zu halten.

Tatsächlich?

Ja

Wieviel länger?

UNENDLICH LÄNGER.

Was heißt das?

ES BEDEUTET, Mein Sohn, daß er dazu angelegt war, ewig zu währen.

Ewig?

JA. LIES DAS: >>für alle Zeiten<<

Du meinst, wir sollten an sich niemals sterben?

IHR STERBT NIE. Das Leben ist ewig. Ihr seid unsterblich. Ihr verändert lediglich die Form. An sich hättet ihr noch nicht einmal so etwas nötig. Doch ihr habt euch dazu entschieden, das zu tun, ich nicht. Ich habe euch mit Körpern versehen, die ewig halten. Glaubst Du wirklich, daß das Beste, was Gott ersinnen konnte und zuwege brachte, ein Körper war, der nach sechzig, siebzig, vielleicht achtzig Jahren auseinanderfällt? Bildest Du Dir ein, das sei die Grenze meiner Fähigkeiten?

Im Dezember werden wir das Seminar „Jungbrunnen“ noch einmal anbieten!
https://www.waldgartendorf.de/seminare-veranstaltungen/