Konstantin Kirsch

Archiv

Green Hosting mit Ökostrom und lokal erzeugtem Solarstrom!
Freitag 26. Mai 2017

Kosten von Öko-Bauweisen

In meinem Blogbeitrag von Earthships ging ich schon mal auf die Kosten pro Quadratmeter ein. Jetzt will ich weitere Bauweisen in den Kostenvergleich nehmen:

4000 Euro/m² und mehr für baubiologische Passiv-„Energiesparhäuser“ (mündliche Aussage einer Bauplanerin)
2700 Euro/m²   Thoma-Holz100 (zuzüglich Baunebenkosten, Erschließung etc.)
2400 Euro/m²   Earthship (Tempelhof / noch nicht ganz fertig / ohne zukünftige Entsorgungskosten)
2200 Euro/m²   Plusenergiehäuser (ohne zukünftige Entsorgungskosten)
2000 Euro/m²   Holzwabe (Tempelhof / ohne eigene Heizung)
1500 Euro/m²   Strohballenhaus (zuzüglich Fenster, Türen, Sanitär und Heizung, Elektro…)

Das müsste doch noch günstiger gehen. Nun, es gibt noch Bauwägen. In den letzten Jahren deutlich im Preis gestiegen, aber immer noch relativ günstig:

1400 Euro/m²   Bauwagen ausgebaut (mit Dämmung, ohne Ofen)
350 Euro/m²   Bauwagen Rohbau (ohne Dämmung, ohne Heizung)

Sicher ist der Komfort nicht zu vergleichen mit den oben genannten Edel-Öko-Häusern. Doch Mobilität hat auch seinen Wert. Und wenn es sogar noch günstiger geht, erst recht:

200 Euro/m²    moderne Jurte (zuzüglich Baunebenkosten, Erschließung, Heizung)

So, und wer glaubt, es geht nicht günstiger, der staune bitte schön:

50 Euro/m²   Earthbag Building
10 Euro/m²   Earthbag Building

Und wenn einem das auch noch zu teuer ist, dann hilft suchen und sammeln und sich die wenigen Baustoffe, die man wirklich für ein Earthbag-Haus braucht, kostenlos bis günstig besorgen oder eintauschen. Ich behaupte, es ist möglich, für 2 bis 5 Euro/m² ein schönes Earthbag-Haus zu bauen, wenngleich ich selber eher tendiere 1000 Euro zu nutzen für ein 20m² Häuschen als monatelang Zeit zu verwenden, um alles Benötigte zu sammeln. Ab einem gewissen Punkt lohnt sich das Sparen nicht mehr und es wird zur krampfhaften ideologischen Zeitverschwendung. Wo mag das Optimum sein? Das mag jeder für sich selber finden. Ich denke, bis nach ganz weit oben, bis zu 100 Euro/m² ist ganz viel Luft, ganz viel Raum für Edel-Earthbag-Häuser.

Und wenn es dann noch möglich wäre, ein Ganz-Jahres-Dauer-Gemütlichkeitsklima wie im Earthship zu erzeugen, oder noch besser, dann würde das doch mal richtig interessant sein, oder?

Seit grob zehn Jahren beschäftige ich mich mit der Earthbag-Bauweise, teil theoretisch, teils praktisch.
Seit dem Besuch im Projekt Tempelhof und der Erkenntnis, dass Earthships zu mir ganz und gar nicht passen, gären in mir ziemlich stark Visionen neuer Bauweisen, die Earthbag Building kombinieren mit anderen Bau-Modulen. Dabei sollen die physikalischen Naturkräfte geschickt genutzt werden für ein angenehm temperiertes Raumklima. Und ganz wichtig: Die Bauweise muss herausragend niedrigpreisig sein.

Angedacht ist für den Sommer ein Workshop zum Thema, so dass die Teilnehmer die Grundzüge in Theorie und Praxis lernen und den Herbst/Winter nutzen können, um eigene Projekte zu planen und Baustoffe zu sammeln, sowie Werkzeuge vorzubereiten. Dann kann im Frühling 2018 mit den eigenen Bauten begonnen werden.

Freitag 26. Mai 2017

Earthships in Köln und Tempelhof

Seit Jahren wird in der Öko-Architektur-Szene immer wieder von „Earthships“ geredet und geschrieben. Manch einer meinte schon, dass so ein Haus passend in einem Waldgarten sei, oder auf einem Familienlandsitz.

Für all jene, die von dieser Bauweise noch nichts gehört haben: Vom Anspruch her, bzw. von der ursprünglichen Idee her, handelt es sich bei einem Earthship um ein Haus, das autark funktioniert und zu großen Teilen aus kostenlosem Abfall besteht. Es werden Altreifen, Altglas und Getränkedosen verbaut. Die Sonneneintrahlung des Sommers wird in Form von Wärme in großer Masse gespeichert und temperiert so das Gebäude das ganze Jahr über. Eine zusätzliche Heizung braucht ein Earthship nicht. Regenwasser wird aufgefangen, gespeichert und zu Trinkwasser gereinigt. Abwasser wird für die Bewässerung von Pflanzen genutzt. Im Gewächshaus wachsen auch Lebensmittel.

Da die laufenden Kosten eines Hauses (z.B. für Heizung und Wasser) sowie die Kosten für Baustoffe recht hoch sind, klingt das Konzept des Earthships sehr verlockend.

Es gibt auch einen Wikipedia Eintrag dazu: https://de.wikipedia.org/wiki/Earthship

Am 2. Mai 2015 war ich in Köln. Dort war auf dem Gelände der Holweide-Gesamtschule ein erster Prototyp für ein Earthship gestartet. Ich wurde damals zu dem Projekt eingeladen, genau zu dem Zeitpunkt, als der Bau stagnierte. Mündlich erfuhr ich, dass es irgendwelche Probleme mit dem Bauamt gegeben hätte. Nun, denn ich hatte so die Gelegenheit den Rohbau eines Earthships kennen zu lernen:

IMG_7845

Es waren viele Altreifen verbaut und diese noch mit Beton vergossen. Eine Kuppel im nördlichen Bereich war mit Stahlmatten und Beton geformt. Palettenweise Styropor und viele Getränkedosen kamen zum Einsatz. Warum ausgerechnet Altreifen in Earthships verbaut werden, hat sich mir nicht erschlossen. Es ist zwar ein nettes Wortspiel zu sagen, man hätte ein „abgefahrenes“ Haus, aber trotzdem würde ich keine Altreifen im Wohnraum haben wollen.

Auch die für Earthships typische „Sonnenfalle“, die Ausrichtung nach Süden, zum „Einfangen“ der Sonne, ist meines Erachtens absurd. Genau dann, wenn die Sonne tief im Süden steht, ist es Winter und dann hat die Sonne fast keine Strahlungsleistung. Im Sommer, wenn die Sonne richtig viel Leistung bringt, steht sie nicht tief im Süden, sondern mehr „oben“. Diese Einstrahlung von oben für den Winter zu speichern wäre interessant, aber nicht die Ausrichtung auf die schwache Wintersonne (verständnisloses Kopfschütteln).

Ich freute mich trotzdem über die Möglichkeit, mit den Machern des Earthships zu reden und zeigte ihnen Bilder was ich mit lebenden Bäumen für Räume wachsen lasse (www.naturbauten.org). Passend für die Gesamtschule „Holweide“ in Köln wäre natürlich, passend zum Namen, ein lebendes Baumwerk aus Weide.

Seitdem war ich nicht mehr in Köln und habe anderweitig auch nicht erfahren, wie es mit dem Rohbau weiterging.
Auch im Internet habe ich nichts gefunden, wie es dem Projekt jetzt geht. Siehe:
http://earthship-deutschland.de/erstes-earthship-landet-in-deutschland/

 

Zwei Jahre später, am 1. Mai 2017, besuchte ich das Earthship im Projekt Tempelhof in der Nähe von Crailsheim. Stolz wird dort berichtet, dass sie das erste „genehmigte“ Earthship in Deutschland geschaffen hätten.

Es ergab sich für mich die Möglichkeit am Tag der offenen Tür dem Projekt einen Besuch abzustatten. Es war richtig voll, besser übervoll. Massen an Menschen wollten das Projekt und das Earthship sehen. Für die nächste Führung in das Earthship musste ich mich etwas gedulden. So nutze ich die Zeit, die umliegenden Hütten und Bauwägen wahrzunehmen. An einer Hütte erstaune ich sehr: Es war die „Forschungshütte Temperierung“:

IMG_0116
Mit dem Thema Temperierung habe auch ich mich schon länger beschäftigt. Siehe auch:
http://www.konstantin-kirsch.de/2016/12/temperierung-statt-luftheizung.html

Dass im Projekt Tempelhof dieses Thema intensiv bearbeitet wird, sogar mit einer eigenen Forschungshütte, hat mich sehr erfreut!

Beim Rundgang ging es dann zu der sogenannten „Holzwabe“. Das ist ein kleinen Holzhaus mit 30 Quadratmetern Fläche, Grasdach und Dachfenster. Es wird geheizt – sorry – temperiert durch ein eigenes Nahwärmenetz der Gemeinschaft. In der Heizzentrale stehen zwei große Pelletbrenner sowie ein Ölbrenner (wurde mir so erzählt, gesehen habe ich dies nicht). Bei Stromausfall, wenn keine Pumpen mehr laufen wird es in der Hütte also kalt. Die Holzwabe hat auch keinen Wasser- oder Abwasseranschluss. Eine Mini-Küche wird nur mit Kanister betrieben. Das Gesamtkonzept sie so aus: Ca. 25 Menschen leben in ihren individuellen kleinen Rückzugsräumen (Bauwagen, Holzwabe, Jurte etc.) und nutzen gemeinsam ein großes Earthship als Versorgungszentrale. Dort ist dann das gemeinsame Wohnzimmer, Toiletten, Badezimmer und Großküche.

Soweit so schön. Doch dann kam der Schreck: Bei der Erklärung zur Holzwabe hörte ich, dass dieser Raum mit 30 m² sage und schreibe 60.000 Euro gekostet hätte. Und das, wie gesagt, ohne eigenen Ofen, ohne Wasser und Abwasser.

Ich hatte nicht lange Zeit diesen Schreck zu verdauen, denn es wurde Zeit zur Führung durch das Earthship:

IMG_0117(rechts hinten im Bild sieht man die Holzwabe mit hellem Holz, gleich hinter dem alten Bauwagen)

In der Erklärungsrede zum Earthship wurde uns berichtet, dass ca. 1000 Altreifen verbaut wurden!
Es hatte mit den obligatorisch zu verbauenden Getränkedosen ein Problem gegeben: Hierzulande sind die ja im Recyclingkreislauf und daher nicht wirklich störender Abfall. Statt im Ausland nach Abfalldosen zu suchen, bekam das Projekt einige tausend Dosen „Fehlproduktion“ von einer Herstellerfirma geschenkt (nicht nachmachbare Situation).

Der Innenraum umfasst ca. 160 m². Es wurde viel Schaumglasschotter verbaut (viel ökologischer als Styropor) und viel Beton (weil das die Statiker vorgeschrieben haben). Dann wurde nachgefragt, wie viel das Earthship denn gekostet hätte. Wieder bekam ich einen Schreck: Sage und schreibe 380.000 Euro! Und sie haben noch nicht mal eine Solarwarmwassertechnik. Dafür sammeln sie noch Spenden…

Die Holzwabe empfand ich mit 2000 Euro pro Quadratmeter schon recht teuer. Das Earthship liegt mit knapp 2400 Euro noch deutlich darüber! Das ist kein „Haus aus Müll“, wie es oft bezeichnet wird, und es ist kein „Paradies für Selbstversorger“.
Es ist vielleicht ein Bau „mit“ Müll aber nicht „aus“ Müll. Dazu ist es viel zu teuer.

Das Earthship erscheint vielmehr wie ein Vorzeige-Schmuckstück für Neureiche.

Zurück zum geistigen Ursprung vom Erfinder:

„Stellt euch ein Haus vor, dass sich selbst heizt, sein eigenes Wasser liefert, sein eigenes Essen produziert. Stellt euch vor, es braucht keine teure Technologie, recycled seinen eigenen Abfall, hat seine eigene Energiequelle. Und jetzt stellt euch noch vor, es kann überall und von jedem gebaut werden, aus den Dingen, die unsere Gesellschaft wegwirft.“ (Mike Reynolds)

Dazu noch die drei Ziele von Mike Reynolds:

  1. Das Haus sollte nachhaltig sein und nur Materialien verwenden, die entweder überall auf der Welt im Überfluss vorkommen oder durch das Haus selbst recycled werden.
  2. Es sollte komplett durch natürliche Energiequellen versorgt werden und komplett autark sein.
  3. Jeder Mensch sollte sich ein solches Haus ohne viel Geld und besondere Vorkenntnisse selbst bauen können.

Insbesondere der dritte Punkt: „ohne viel Geld“ ist nun wirklich nicht zu erkennen.

Auch auf dieser Seite findet man die Kosten deutlich dargestellt: http://earthship-deutschland.de/faq/
50.000 Dollar für 50m² bei hoher Eigenleistung und 300.000 Dollar für 120m² bei geringer Eigenleistung.

Bei der Erklärung zum Earthship im Projekt Tempelhof wurde auch erklärt, dass ca. 25.000 Euro im Preis enthalten seien, die für Verpflegung der freiwilligen Bauhelfer ausgegeben wurde. Es sei während des Baus viel Musik gelaufen, viel Rave (und diverse Musikstile, deren Begriff ich nicht kenne). Wenn ich mir nun vorstelle, dass die Gedanken (sowie die Musik) während der Bauphase in das Bauwerk einfliessen…

Nun gut, es wurde erklärt, dass bei weiteren Bauten einige Kosten gespart werden könnten, … nun ja mag sein. Aber ob dann noch Bauhelfer in Scharen kommen, die nur mit Verpflegung abgespeist werden können? Vielleicht eher nicht und dann wird es womöglich noch teurer als 380.000 Euro…

Auf jeden Fall konnten wir dann in das Earthship hinein:

IMG_0118

IMG_0119

IMG_0120

IMG_0121

IMG_0123

Ich bitte um Verständnis, dass das Bild etwas unscharf ist. Ich wollte die Runde nicht mit dem Blitzlicht stören. Trotzdem erkennt man sehr gut die vielen dicken (neuen) Baumstämme, die für das Dach eingebaut wurden. Gezählt habe ich sie nicht, aber ich schätze mindestens 20 große Bäume wurden für das Haus gefällt.
Oben rechts im Bild sieht man die eingebauten Getränkedosen, die beim Verputzen ausgespart blieben. Es wundert etwas, dass keine Altreifen sichtbar gelassen wurden…

Das Projekt hat eine Baugenehmigung bekommen über den Paragraphen 56 der Landesbauordnung:

Ferner sind Abweichungen[…] zuzulassen […]
4. zur praktischen Erprobung neuer Bau- und Wohnformen im Wohnungsbau

Zitat aus: https://dejure.org/gesetze/LBO/56.html

Unwillkürlich kam mir der Gedanke: Na klar, dem Schattenfürsten ist es „genehm“, wenn sich Menschen verschulden um ihr Haus zu bauen, daher gibt er (bzw. seine Vertreter) auch eine Genehmigung für so ein Vorhaben…

Einschub in eigener Sache: Vor kurzem sagte mir jemand, ich sei so gehässig. Nun, das empfinde ich gänzlich anders. Ich empfinde mich eher als „bissig“ in Kombination mit „liebevoll“. Ich liebe den lebenden Planeten, die Pflanzen, die Tiere und auch die Menschen derart, dass ich schwachsinnige und zerstörerische Tendenzen anprangere, gerne auch knurrend oder bissig. Ich empfinde jedoch keinen Hass, sondern eher trauriges Mitgefühl über sinnlose Mühen von Leuten, die in geistigen und materiellen Sackgassen noch mal richtig Tempo geben wollen.

Bei den Erklärungen habe ich endlich verstanden, mit welchem Grund Altreifen verbaut werden: Man könne die Erdfüllung mit einem Vorschlaghammer so intensiv verdichten, dass die Speicherfähigkeit ansteigen würde. Man könnte 300 Liter so stark komprimieren, dass nur noch 100 Liter verdichtete Erde übrig bleiben. Wichtig ist dabei die Stahlkarkasse in den Reifen. Weil die so stark ist, könne man so stark verdichten.
Hm, ich glaub das nicht. Faktor 3 zu 1? Nee, niemals. Ausserdem kann man auch Earthbags füllen und verdichten und hat dabei extrem weniger Arbeit als beim Füllen von Reifen. Es macht auch praktisch keine Arbeit, und fast keine Mehrkosten, die Gesamtspeichermasse aus Erde um einen Meter nach Norden zu vergrößern. Wärmetechnisch wäre der Effekt wohl ähnlich, wenn nicht besser. Reifen haben ja auch den Effekt der Wärmedämmung (Gummi ist ein schlechter Wärmeleiter). Das bedeutet, dass eine Wärmespeicherwand mit Altreifen die Wärme schlechter aufnimmt und abgibt als wenn keine Reifen in der Wand verbaut wären. Diesen Effekt zu kompensieren durch besonders heftige Komprimierung des Füllmaterials? Wirkt nicht sinnvoll. Der einzige Grund für Altreifen wäre eine gewisse Erdbebenstabilität, doch die gibt es auch bei Earthbag-Bauweise. Ausserdem wirkt der Rest vom Earthship, mit den vielen schweren Dachbalken und dem Gewächshaus, nicht wirklich erdbebensicher.

Aber der Verbau von Altreifen ist sicher stark medienwirksam. Das wirkt auf mich ähnlich plump wie „Sex sells“. Und was ist bezüglich TCO (Total Cost of Ownership)? Beispielsweise die Frage: Was kostet in 100 Jahren, oder später, beim Abriss, die Entsorgung der Altreifen eines Earthships? Was für eine Kostenlast vererbt man den Enkeln?

Ist Earthship womöglich die teuerste Bauweise aller Zeiten? (Und Earthbag die günstigste?)

Wie oben schon erwähnt, ist das Earthship in Tempelhof so gebaut, dass die tiefstehende Wintersüdsonne tief ins Gebäude scheinen würde, wenn sie denn im Winter scheinen würde – und wenn da nicht ein Hügel mit einem Wald darauf im Süden liegen würde…

Ich empfinde es im übrigen als sehr gewagt, in dem Anbaugewächshaus Pflanzen in direktem Erdkontakt wachsen zu lassen und nicht nur in Kübeln. Aus der Erde können viele Pilzsporen in die Raumluft kommen. Die Erde in Kübeln kann man leicht austauschen, das Erdreich von eingepflanzten Bäumen kann man praktisch nicht austauschen.

Die einstrahlende Sonne erwärmt unweigerlich die Raumluft, die wiederum dann die Wärme an die hinten liegenden Speicherwände abgeben kann – dabei kann jedoch auch ein Tauwasserproblem entstehen und die weiter oben genannte Temperierung wird gerade nicht angewendet, weil die Wärmeübertragung über die Erwärmung der Raumluft geschieht.

Dann erkundigte ich mich über die Kühlung im Sommer, wenn es denn mal zu heiß sein sollte.

Diesbezüglich gibt es Luftkanäle, die Frischluft aus dem Norden durch den Erdspeicher führt. Innen im Raum sind verzierte Holzdeckel, einer ist auch beim letzten Bild unten rechts zu sehen. Dann habe ich die Lufteinlassöffnungen im Aussenbereich aufgesucht und bekam den nächsten Schreck:

IMG_0124

IMG_0125

Wenn im Sommer die Sonne im Nord-Osten aufgeht, dann eine sehr hohe Bahn zieht, mittags fast senkrecht von oben scheint und dann im Nord-Westen untergeht, scheint sie fast den ganzen Tag auf die im Freien verbauten Altreifen, die dann bekanntermaßen stinken, wie eben Altreifen in der Sonne stinken. Und genau dort wird im Sommer „Frischluft“ angesaugt, um das Haus zu kühlen und zu belüften.

Mich konnten beide Projekt nicht überzeugen, besser gesagt: In mir ist die Überzeugung gereift, dass die aktuellen „Earthships“ nicht zu meinen Werten passen, wenngleich einige der ursprünglichen Ansätze mir sehr gefallen.

Meine Überzeugung ist: Wir brauchen Quadratmeterpreise für Wohnraum in Höhe von 50 bis 100 anstatt 2000 Euro und mehr.

Freitag 26. Mai 2017

Wem nützt diese CO2-Hetze?

CO2-Hetze kann man in praktisch allen Massenmedien und insbesondere auch in ökologischen und politisch linken Publikationen finden. Darüber hinaus taucht die CO2-Hetze in Werbung aller Art auf.

Ein krasses Beispiels habe ich mal fotographiert, wobei ich einen Teil des Bildes geschwärzt habe um keine Werbung zu machen:

buy-buy-co2-tasche2

Offensichtlich handelt es sich um eine Investmentfirma, die die Tasche mit dem Spruch „Bye Bye CO2“ hat bedrucken lassen.
Meine obige Frage,  Wem nützt die CO2-Hetze?,  ist also leicht beantwortet: Investmentfirmen!

Es geht um’s Geld und nicht um das Leben. Ist ja auch logisch, denn CO2 ist das Gas, aus dem das Leben gemacht wird. Seit Jahrmillionen bewährt und ALLE, auch jene, die finanziell von der CO2 Hetze profitieren, brauchen CO2 in der Luft sonst hätten auch jene nichts zu essen und nichts zu trinken.

Zur Erklärung für alle, die noch nicht verstanden haben, warum CO2 zwingend nötig ist, damit wir was zu Essen und zu Trinken haben: Pflanzen brauchen CO2 zu Leben und nur, wenn Pflanzen leben, entstehen Lebensmittel und nur dann wächst Wald, der mit Wurzeln und Mikroben das Regenwasser im Boden hält und reinigt, damit sauberes Wasser aus den Quellen kommt.

Gelegentlich taucht in den Weiten des Internets auch mal ein Artikel auf, der den Irrsinn der CO2-Hetze darstellt und beschreibt was los ist, beispielsweise dieser:
https://www.raum-und-zeit.com/r-z-online/bibliothek/oekologie/co2-bluff/

Ich zitiere daraus:

Wir haben also einen sich selbst verstärkenden Prozess mit allen üblen Konsequenzen wie Diffamierung und Verleumdung von aufrichtigen Forschern, die die Treibhaus-Doktrin hinterfragen. Wer es wagt, wird aus der Wissenschaftlergemeinde „exkommuniziert“, günstigenfalls belächelt und auf das Querulantengleis abgeschoben. „Klimaschutz“ gehört schon fast so zur political correctness wie eine ablehnende Haltung Rassismus gegenüber. Wer in der Klimafrage anderer Meinung ist, wird schnell stigmatisiert.

Es gab mal eine Zeit in Deutschland, da war es „politisch korrekt“, dass man gegen Juden sein musste. Aktuell „muss“ man gegen CO2 sein. Und was passiert in Deutschland? (Fast) alle machen mit oder dulden zumindest die Hetze und die Diffamierung. Haben wir denn nichts gelernt? Haben wir noch vor Peak-Oil den Zustand von Peak-Brain erreicht?

Was ist wenn einer zum CO2-Holocaust aufruft (wie zB. auf der Tasche aufgedruckt)? Dann wird dieser Spruch sogar noch stolz umhergetragen.

Ein kleiner Trost bleibt: Die geschwärzte Webadresse ist nicht mehr aufrufbar. Womöglich hat das Leben auf seine Weise geantwortet und den CO2-Hasser finanziell ruiniert.

Mittwoch 24. Mai 2017

Unterstützung für den bösen Wolf

Im März berichtete ich schon mal von Wolfgang Süß aus Österreich, der sehr standhaft sich gegen das Märchen vom Auftriebskraftwerk einsetzt. Er nennt sich selbst humorvoll „böser Wolf“.

Meiner Ansicht nach handelt es sich bei einem angeblichen „Auftriebskraftwerk“ um ein naturwidriges Unterfangen, was nicht funktionieren kann.

Mittlerweile haben wohl schon viele Menschen jeweils mehr als 10.000 Euro in den Sand gesetzt und keins der erhofften Geräte bekommen. Da wird auch nichts kommen. Seit Jahren schreibe ich über den Schwachsinn der Sehnsucht nach „freier Energie“.

Was mich echt wundert: Wieso suchen diese Leute die Lösung am falschen Fleck?
Da wird uns ein wunderbarer blauer Planet geschenkt mit Land und Wasser, Luft und Licht, mit Sonne, Pflanzen, Tieren und Menschen, mit Liebe und Herz. Und dann ist man trotz all dem unzufrieden und will „ENERGIE“!! Suchtkrank geworden?
Oder blind?

Hallo!! Hier ist alles was Menschen brauchen, als freies Geschenk von unserem Schöpfer!
Wer „freie Energiegeräte“ haben will ist in meinen Augen jemand, der Gotteslästerung betreibt.

Der Österreicher Wolfgang Süß beschreibt seine Absicht mit diesen Worten:

Ich möchte, dass ihr darüber nachdenkt, warum diese Welt so ist wie sie ist. Ich möchte, dass ihr eurer „Kindheit“ entwachst.

Zitat von: http://gaia.ws1.eu/wette.php

Ende Juli 2016 hat ROSCH den mutigen Wolfgang Süß wegen „übler Nachrede“ angeklagt Jetzt braucht er Geld für seinen Anwalt. Man kann ihn unterstützen:

Soeben habe ich zwei Überweisungen gemacht. Eine Leihgabe (sogenannte Investition) in Höhe von 200 Euro über den Verein Projekt Waldgartendorf e.V. und eine Spende (= Geschenk) in Höhe von 50 Euro mit meinem Namen. Ich hoffe, dass viele meinem Beispiel folgen und Wolfgang Süß lang genug seinen Anwalt bezahlen kann bis er das Verfahren gewinnt.

Dienstag 23. Mai 2017

Prof. Ralf Otterpohls Buch „Das Neue Dorf“ im Crowdfunding

Gestern startete ein Crowdfunding für ein neues Buch.

Hier das offizielle Anschreiben:

Dörfer können eine reelle Blaupause für das vielbeschworene »gute Leben« sein. Wie neu gegründete Dörfer uns eine selbstbestimmte Existenz ermöglichen; wie Bio-Gärtnereien und Minifarmen nahegelegene Städte versorgen; wie Permakultur gesunde Ernährung und gesundes Klima gewährleistet; wie Kinder in und mit der Natur aufwachsen können – all das zeigt Ralf Otterpohl in seinem Buch »Das Neue Dorf«.
Der Autor entwirft eine kreative Synthese der Vorteile von Stadt und Land, die in der Tradition von Transition Town und Ökodorf steht und Alternativen zum anonymen Leben in den Großstädten und der lohnabhängigen Arbeit aufzeigt. Das Buch stellt nicht nur verschiedenste Siedlungs- und Bewirtschaftungsprojekte in Deutschland und aller Welt vor, es bietet auch zahlreiche praktische Tipps, von der Standortsuche über Finanzierung, Planung und Infrastruktur bis hin zu Produktionsformen für die konkrete Umsetzung der »Dorfidee«.
Mit der Crowdfunding-Kampagne zum Buch auf www.oekom-crowd.de möchte der oekom verlag dazu beitragen, die Idee des Neuen Dorfes zu verbreiten und viele Initiativen für neue Projekte nachhaltiger Siedlungen und Permakulturen befördern.

Unterstützer haben die Möglichkeit, das Buch vorzubestellen, signierte Exemplare zu erhalten oder an Workshops und Exkursionen teilzunehmen.

Das Crowdfunding startet am Montag, den 22. Mai unter:
www.oekom-crowd.de/projekte/das-neue-dorf

(Ende des Anschreibens)

Seit Jahren bin ich mit dem Autor befreundet und begleite daher schon über einen längeren Zeitraum die Entstehung dieses Buches.

Es gibt im übrigen einen TED-Vortrag von Ralf:
https://youtu.be/_M0J2u9BrbU

Wie ist es mit den Lesern meines Blogs:

Seid Ihr auch schon auf dem Weg ins neue Dorf?
Habt Ihr Lust auf neues Landleben?
Wäre es eine Überlegung diejenigen zu unterstützen, die Auswege aus dem gesellschaftlichen Dilemma gehen?

Samstag 13. Mai 2017

DHL Gogreen oder NO-green?

Wenn Menschen über die Webseite unseres Vereins etwas bestellen (www.waldgartendorf.de) senden wir die gewünschten Produkte zu den Menschen. Früher gab es Pferdekutschen und mit einem Blashorn wurde aufmerksam gemacht, dass die Post kommt, oder mitgenommen werden kann.

Diese Methode der Postzustellung konnte man wahrheitsgemäß als „grün“ bezeichnen, denn Pferde fressen grünes Gras und die Weideflächen, sowie die Flächen auf denen Heu gemacht wird, machen „grüne Landschaft“. Gräser sind biologische „Solarzellen“, sie verwandeln Sonnenlicht in Nahrung.

Als Überbleibsel dieser Kulturepoche trägt die Post noch das Symbol des Blashorns, bzw. des Posthorns:

Posthorn-Darstellung der Deutschen Bundespost von 1950 bis 1979:

Posthorn mit stilisierten Blitzen der DBP seit 1979 sowie kurzzeitig auch der DPAG:

Posthorn der Deutschen Post AG:

Die Bilder sowie Bildunterschriften stammen von der Webseite: https://de.wikipedia.org/wiki/Posthorn

Ob aktuell noch Pferde bei der Postzustellung eingesetzt werden? Vermutlich eher weniger in den sogenannt „entwickelten“ Ländern. Vielleicht noch in den sogenannten „Entwicklungsländern“, denen die technikverliebten „Entwickelten“ noch die Nutzung von Lebewesen austreiben wollen. Interessanterweise gibt es bei den Techniknarren an ihren Automobilen noch ein Wortrelikt aus den Zeiten als Pferde auf den Straßen liefen: Der Kotflügel.

Zitat aus https://de.wikipedia.org/wiki/Kotfl%C3%BCgel

Der Begriff Kotflügel selbst entstand in einer Zeit, in der noch Kutschen das Straßenbild beherrschten. Die damals meist offenen und von Pferden gezogenen Wagen wurden mit Abdeckungen über den Rädern ausgestattet, die durch ihre geschwungene Form entfernt an die Flügel von Vögeln erinnerten. Kot hieß ursprünglich „Dreck, Schmutz“, wie heute noch in Österreich, stand aber auch für Pferdedung und Fäkalien, die damals oft noch über die offene Straße entsorgt wurden. Der Sinn dieser Abdeckungen bestand darin, dass die Räder der Kutschen den Straßenkot nicht direkt auf das Fahrzeug oder sogar in den Innenraum der Kutsche schleudern und so die Insassen beschmutzen konnten.

Im Jahr 2002 wurde die DHL Worldwide Express und mit ihr die DHL Aviation von der Deutschen Post AG übernommen.
(Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/DHL)

Seit dem werden die Pakete von DHL transportiert und nicht mehr von der „Post“, selbst wenn es im Volksmund immer noch heißt, man „bringt die Pakete zu Post“,  oder „der Postbote bringt ein Paket“.

Seit einigen Jahren betreibt DHL eine Kampagne mit dem Begriff „GOGREEN“.

Auf der Webseite der Kampagne (www.dhl.de/gogreen) findet man als erstes ein großes Foto auf dem ein DHL-Auto abgebildet ist auf einer Straße neben einer Reihe von Vogelschreddern – äh „Windkraftanlagen“. Ansonsten NUR grüne Natur. Kein einziger Postversender oder Empfänger ist zu sehen und auch nicht irgendwas, was den Strom verwenden könnte, der aus den Vogelschreddern herauskommt. Ach ja und von den radioaktiv verstrahlten Bergbauflächen in denen die Rohstoffe für die Neodynmagnete gewonnen werden (die in die „Windkraftanlagen“ eingebaut werden) ist auch nichts zu sehen. Siehe dazu auch meine Blogbeiträge:
http://www.konstantin-kirsch.de/2015/12/offene-fragen-zur-energiewende.html
http://www.konstantin-kirsch.de/2017/02/deutschlands-energiewende-eine-sich-anbahnende-katastrophe.html

Auf dem DHL GoGreen Startbild steht der Spruch:
„KLIMASCHUTZ MIT DHL Umweltfreundlich versenden und empfangen mit DHL“

Klingt ja schon mal nett, wer wollte nicht „umweltfreundlich“ handeln?

Als nächstes folgt dieser Text:

Als weltweit agierendes Logistikunternehmen übernehmen wir bereits seit vielen Jahren Verantwortung für den Klimaschutz – mit dem klimaneutralen Versand. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, die CO2-Effizienz von Deutsche Post DHL Group bis zum Jahr 2025 um 50 % zu verbessern. Unsere Mission ist, bis 2050 alle logistikbezogenen Emissionen auf Null zu reduzieren. Aus diesem Grund wurden konzernweite Umweltschutzprogramme entwickelt.

Zu dieser Wortwahl ist zu sagen, dass das Wort „Verantwortung“ bedeutet im Falle einer Klage vor einem Richter auf dessen Fragen zu antworten. Das müssen sie sowieso, denn als offizielle (und nicht im Untergrund arbeitende) Firma sind sie jederzeit anklagbar und müssen sich „verantworten“.

Der Begriff „klimaneutraler Versand“ ist meines Erachtens falsch, bzw. grenzt an vorsätzliche Schönfärberei, oder gar Betrug.
Kann irgendetwas „klimaneutral“ sein? Kann irgendetwas in irgendeiner Form neutral sein? Es ist sprichwörtlich längst bekannt, dass ein umfallender Sack Reis oder ein Schmetterling einen Wirbelsturm auslösen kann, weil alles mit allem verbunden ist. Und gerade das postulierte Thema „Klima“ ist derart komplex, dass auch hundertausende Wissenschaftler niemals, auch nicht nach tausend Jahren alle Wechselwirkungen davon verstehen können. Vielleicht verstehen sie eines Tages 90%, dann 99,9%, dann 99,99% und dann merken sie irgendwann, dass der Aufwand zu Erforschung der nächsten Kommastelle zu 99,999% ungefähr dem Aufwand entspricht, der früher nötig war um von 80% zu 90% zu kommen. Ganz simpel gesagt: 100% Verständnis fürs Klima ist unmöglich. Und damit ist auch ein „klimaNEUTRALES Versenden“ unmöglich!

Danach kommt die nicht eindeutig verständliche Formulierung: „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, die CO2-Effizienz von Deutsche Post DHL Group bis zum Jahr 2025 um 50 % zu verbessern.“
Was könnten die damit meinen? Wollen sie 50% effizienter CO2 freisetzen weil CO2 eins der wichtigsten Düngegase für Bäume ist? Wollen sie 50% weniger CO2 freisetzen weil CO2 als giftig / schädlich eingestuft wurde? Wenn man ganz genau liest wird es noch absurder: Es steht dort nicht: … die CO2 Freisetzungseffizienz der Maschinennutzung, die unter dem Namen Deutsche Post DHL Group vorgenommen wird…

Nein, es steht dort: „die CO2-Effizienz von Deutsche Post DHL Group “
Hm. Was ist denn „Deutsche Post DHL Group“?

Es ist eine Firma. Und „Firma“ bedeutet:

Eine Firma ist der Name, unter dem ein Kaufmann seine Geschäfte betreibt, seine Unterschrift leistet und unter dem er klagen und verklagt werden kann.

Zitat von: https://de.wikipedia.org/wiki/Firma

Kann ein NAME eine CO2 Effizienz haben???

Dann kommt als nächstes dieser komische Satz:

Unsere Mission ist, bis 2050 alle logistikbezogenen Emissionen auf Null zu reduzieren.

Nun, schauen wir mal was „Emission“ bedeutet (https://de.wikipedia.org/wiki/Emission_%28Umwelt%29)

Emission (von Lateinisch emittere „herausschicken, -senden“), im Deutschen Austrag oder Ausstoß, bedeutet allgemein Aussendung von Störfaktoren in die Umwelt. […] Ob eine Quelle als „Emittent“ und ein Stoff- oder Energiefluss als „Emission“ bezeichnet wird, hängt primär davon ab, ob der Vorgang umweltrechtlich relevant ist, und nicht davon, ob der Vorgang „unnatürlich“ ist.

Also ganz logisch: wenn es NUR um die umweltRECHTLICHE Relevanz geht, dann reicht es, wenn DHL es bis zum Jahr 2050 geschafft haben sollte alle Umweltgesetze abzuschaffen. (Achtung: das war jetzt Humor)

Wer noch klar denken kann, weiß, dass es UNMÖGLICH ist „alle logistikbezogenen Emissionen auf Null zu reduzieren“. Dieser Satz ist also auch falsch, Lüge, Schönfärberei oder gar Betrug, oder?

Sie können vielleicht mathematisch meinen, dass sie alle Emissionen „ausgleichen“ wollen, allen Schaden „neutralisieren“ wollen. Aber das ist was anderes als „auf Null zu reduzieren“. Sie müssten dann schreiben: „auf Null auszugleichen“.

Weiter unten auf der Seite wird dann etwas ehrlicher geschrieben: „Mit dem klimaneutralen Versand von DHL werden diese Emissionen neutralisiert“

Dummerweise steht direkt davor dieser Satz: „Bei jedem Transport wird CO2 ausgestoßen“.
Dieser Satz ist insofern dumm, weil er eine allumfassende Behauptung darstellt. Es steht dort nicht: „Bei jedem DHL-Transport,…“ sondern es steht dort: „bei jedem Transport“. Als ob die Macher von DHL JEDEN Transport kennen würden und nach CO2 Kriterien geprüft hätten. Ach ja und dann kommt noch, wie zu erwarten die alte Kamelle, dass CO2 ja schlimm sei.

Sind die von DHL Pflanzenhasser? Nee, die machen nur mit im politisch korrekten CO2-Hassen-Müssen weil diese Anti-CO2 Gesinnung dazu gehört wenn man ein „umweltfreundliches“ Fassadenbild aufbasteln will.

Weiter unten auf der Webseite kommt dann noch Werbung für den Streetscooter:

Störende Abgase, die die Feinstaubbelastungen nach oben treiben, gehören mit den abgasfreien Elektrofahrzeugen der Vergangenheit an.

So was dummes aber auch. Woher bekommt der Streetscooter denn seinen Strom?? Ach und fast vergessen: Wo kommt so ein Ding eigentlich her? Einfach so aus dem Überraschungs-Ei? Nee, dass Ding wird hergestellt mit viel Energieaufwand, viel Materialaufwand, viel Flächenverbrauch…

Auf der anderen Webseite von DHL steht es schon etwas genauer:

http://www.dpdhl.com/de/verantwortung/umweltschutz.html

Punkt 2: Den Ausstoß lokaler Luftschadstoffe reduzieren, indem wir unsere eigene Zustellung (einschließlich der Abholung) zu 70 Prozent mit sauberen Zustell- und Abholkonzepten wie Fahrradzustellung oder Elektromobilität durchführen.

Sie wollen also LOKAL die Luftschadstoffe reduzieren. Hm, heißt dass, sie wollen woanders die Luftschadstoffe erhöhen??

Und überhaupt: Das CO2 von Autos ist wohl kein Problem, da ja der beste Pflanzendünger. Viel interessanter wäre die Frage nach dem Reifenabrieb, und den hat der Streetscooter doch wohl auch, oder? Siehe:

http://www.konstantin-kirsch.de/2017/02/gletscher-schmelzen-wegen-dunkler-substanz.html

Ich gehe jetzt nicht auf alle Schwachstellen oder Widersprüchlichkeiten der DHL-Texte ein. Nur ein Thema ist mir noch ein Anliegen: Als besonderes Klimaschutzprojekt bewirbt DHL eine Aktion in Südafrika.

http://www.dpdhl.com/de/verantwortung/umweltschutz/gruene_produkte_und_services/klimaschutzprojekte.html

Dort wurden angeblich sogenannte „save80“ Kocher von DHL finanziert um den dortigen Menschen zu helfen Brennholz zu sparen was dann auf der Webseite als CO2 Ersparnis dargestellt wird was natürlich völliger Schwachsinn ist. Sorry das kann man nicht anders benennen. Hierzulande wird Brennholz, bzw. Holzpellets als „umweltfreundlich weil CO2 neutral“ dargestellt (was auch falsch ist weil es noch Motorsägen, Transporte etc gibt) und in Afrika ist Holzverbrennung nicht CO2-neutral? HÄH??? Und wenn es hier und dort neutral ist, dass wäre 80% weniger von Null immer noch Null oder?

Es ist dem Holz egal ob es beim Verbrennen CO2 freisetzt oder beim Verrotten…

Und warum wurden den dortigen Menschen 10.000 Edelstahlkocher geliefert anstatt denen einfach beizubringen wie sie aus Schrott selber 90%-ige Kocher herstellen können? (im Internet massiv zu finden unter Begriffe „Holzgaskocher, Pyrolysekocher, TLUD“ Na ist doch klar: Was die Menschen selber basteln können bringt uns keinen Umsatz und kein Zertifikat…

Als nächstes könnte ja DHL auf die Idee kommen in Lesotho alle save80 Kocher wieder einzusammeln und zu verschrotten weil doch Elektrokocher noch weniger rauchen und noch weniger Brennholz brauchen… zumindest „lokal“. Und dann wird dort noch ein Holzverbrenn-Strom-produzier-Großkraftwerk gebaut um die ganzen E-Herde zu versorgen. Dann braucht es noch Stromleitungen, und Holz-Kraftwerk-ist-klimaneutral-Zertifikate und schon darf mit Klima-Ablass-Abgaben der Rest des dortigen Waldes verheizt werden um die lokal-rauchfreien-E-Herde zu heizen. Und dann als noch weitere Stufe wird mit neuen Zertifikaten das Holzkraftwerk verschrottet weil mit noch mehr Ablass-Gaben ein save-100-Atomkraftwerk errichtet wird (Achtung das war wieder schwarzer Humor!)

Ach mal ganz beiläufig: Ist gekochte Nahrung überhaupt nötig? Könnte vielleicht durch eine etwas andere Ernährung mit etwas mehr Rohkost (zB Tropenfrüchte) noch viel leichter 80% Brennholz eingespart werden?

Man kann im übrigen nicht nur die Seite der DHL durchforsten und findet CO2-Hetze, falsches und schwachsinniges. Das Dilemma ist geworden, dass jeder Frachtdienst (den ich gefunden habe) auf diesem irrwitzigen Klima-Schutz-Hype mitfährt. Leider konnte ich bisher keinen Anbieter finden der ehrlich und korrekt seine Leistung anbietet und keine Zusatzkosten für Schwachsinn zwangseintreibt (es ist je keine „Möglichkeit“ mehr wie es auf der Webseite von DHL heißt sondern das alleinige Angebot). Ausserdem hat die Post als Frachtdienst einen ganz pragmatischen Vorteil für die Nutzer: Die Filialen sind weit verbreitet, es wird auch Samstags geliefert und zum Abholen kann der Empfänger einfach zum nächsten Postamt gehen.

Da wir unsere Päckchen und Pakete auch per Post bzw. DHL versenden (mangels anderen brauchbaren Anbietern), wir aber die CO2-Hetze und Klimalüge nicht auch noch bewerben wollen werden die Päckchen- und Paketaufkleber vor der Nutzung teilweise übermalt.

So sieht ein vorfrankierter Päckchen Aufkleber aus (gekauft über www.efiliale.de), wie er geliefert wird:

dhl-nogreen-1

Nach dem Übermalen sieht es dann so aus:

dhl-nogreen-2

Im übrigen sehe ich nur einen geringfügigen Unterschied zur Situation vor 80 Jahren als mein Großvater genötigt wurde in die Schaufenster seines Ladens Hakenkreuze auszulegen weil das damals politisch korrekt bzw. gefordert war. Wer hat sich damals getraut Widerstand zu leisten? Wer hat lieber mitgemacht, weil man doch dann weniger Stress hatte und besser verdienen konnte? Mein Großvater hat sich standhaft  geweigert Hakenkreuze in sein Schaufenster zu legen. Er hat darauf bestanden dass er als Künstler das nicht macht. Damit kam er durch. Als Handwerker wäre er wegen diesem Vergehen vielleicht umgebracht worden (geschäftlich oder auch körperlich). Wo sind heute die mutigen Unternehmer, die bei dem CO2-Hetze-Klimadiktat nicht mitmachen und sich der Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit verpflichtet fühlen?

Noch ein Nachsatz für diejenigen, die nicht glauben können, dass es sich bei CO2 und Klima etwas anders verhalten könnte als allgemein durch die Medien postuliert: Man beschäftige sich mal mit dem Begriff „Bestätigungsfehler“:

https://de.wikipedia.org/wiki/Best%C3%A4tigungsfehler

Ich bin mir sicher, dass auch ich Bestätigungsfehler machte und mache. Ich bin mir jedoch bewusst, dass dies vorkommen kann und beschäftige mich deshalb gerne sehr oft mit genau gegenteiligen Weltsichten um dann erst zu eigenen Erkenntnissen zu gelangen.

Sonntag 7. Mai 2017

Vier Gebote der Klimawandel-Religion

Ist der Begriff „Klimawandel“ womöglich nur die Bezeichnung einer neuen Religion oder eines Aberglaubens?

In einem interessanten Artikel fand ich vier Gebote der Klimawandel-Gläubigen:

Das erste Gebot:
Du sollst keinen anderen Klimafaktor kennen als die menschgemachten Treibhausgase!

Das zweite Gebot:
Du sollst keinen anderen Klimawandel kennen als den katastrophalen!

Das dritte Gebot:
Du sollst nicht an der Allmacht des Klimas zweifeln!

Das vierte Gebot:
Du sollst keine andere Politik als die Risikovermeidung akzeptieren!

Zu jedem der vier Gebote bringt der Artikel nachdenkenswerte Ausführungen. Die Frage ist allerdings, inwiefern Menschen überhaupt noch denken können und denken wollen (siehe digitale Demenz).

Meiner Ansicht nach ist es angemessen, wenn Menschen sich für das Wohlergehen ihres Lebensraumes, ihres Raumschiffes Erde, einsetzen. Die Klimawandel-Geschichte wandelt sich jedoch immer mehr ins groteske. Es ist als ob die Politik in der Sackgasse nochmal Vollgas geben will… Anstatt ganz grundsätzlich über das Sein und den Sinn des Daseins zu denken, zu spüren, wahr-zu-nehmen, werden Wildvögel gehäckselt und Fledermäuse in Massen umgebracht. Und weil die Windkraftanlagen nur Flatterstrom herstellen können müssen viele andere Kraftwerke in Bereitschaft gehalten werden und produzieren bei Bedarf sehr „unsauberen“ Strom und Zusatzgeräte müssen zuviel „Ökostrom“ vernichten!!

Man könnte stundenlang und seitenweise Fakten auf den Tisch bringen. Aber das bringt nichts weil es sich wohl um einen ABERGLAUBEN handelt: „… ABER ich glaube DOCH an den KLIMAWANDEL und das PÖSE CO2.“

Ich beschreibe es gerne mit diesen Worten: Na klar wandelt sich das Klima, es kann nicht anders. Es wandelt sich, seit es den Planeten Erde gibt. Und CO2 ist das wichtigste Spurengas in der Atmosphäre! Pflanzen würden besser wachsen wenn es etwas mehr davon geben würde!

Es gibt ein Thema, das zum Verständnis der geistigen Unfähigkeit zur Erkenntnis des Daseins gehört:

„Versunkene Kosten“

Laut Wikipedia heißt es: http://de.wikipedia.org/wiki/Sunk_costs

Sunk costs (deutsch: versunkene Kosten, oft auch als irreversible Kosten bezeichnet), sind Kosten, die bereits entstanden sind und nicht (beispielsweise durch Verkauf) rückgängig gemacht werden können.

[…]

Da versunkene Kosten unabhängig davon bestehen, welche Option ein Entscheidungsträger wählt, dürfen sie bei einer rationalen Entscheidung zwischen Handlungsalternativen keine Berücksichtigung finden und stellen somit entscheidungsirrelevante Kosten dar.

Die Ansicht, dass es heißt, versunkene Kosten sind entscheidungsirrelevante Kosten, mag theoretisch stimmen, aber… stimmt das in der Praxis?

Meiner Wahrnehmung nach ist es sogar genau andersrum:
Versunkene Kosten sind das entscheidungsrelevanteste überhaupt!

Wie komme ich zu dieser Ansicht?
Jeder mag diesen Spruch kennen: „…ich habe doch schon so viel investiert …“

Jetzt gehen wir aber mal ins größere Bild, weg von der einfachen BWL und hin zur Psyche:
Wenn ein Mensch eine Ansicht vertreten hat, womöglich vor einer Gruppe von Zuhörern öffentlich geredet hat, neigt er dazu diese einmal verkündete Ansicht weiterhin zu halten auch wenn mittlerweile klar ist, dass es falsch war. Warum? Man kann Sorge haben „das Gesicht“ zu verlieren. Auch deshalb haben viele Menschen Angst überhaupt öffentlich zu reden. Man würde sich ja ‚festlegen‘.

Ein anderer Bereich: Über lange Zeiträume wurden landwirtschaftliche Strukturen aufgebaut, zentralisiert, technisiert, Transportstrecken aufgebaut, Kontrolleure ausgebildet, Lagerhäuser, Geschäfte gebaut, etc. etc. und dann kommt einer daher und erklärt: Der Humus verschwindet, das Wasser stirbt, wir müssen mit dem Irrsinn aufhören sonst ist es in wenigen Jahren ganz vorbei! … wenn jede Familie einen Hektar bewirtschaftet, dann hätten wir noch eine Chance… Was passiert? Nee: wir haben doch so schon so viel Herzblut, so viel Glauben in diese Art der Landwirtschaft gesteckt, soll alle technische Entwicklung umsonst gewesen sein?

Das gleiche beim Staat:
Über jahrtausende wurden Strukturen geschaffen zur Entmündigung, zur Beherrschung anderer Menschen. Es ging sogar soweit, dass viele die Ketten als Komfortzone wahrnahmen. Und dann kommt jemand daher und behauptet, das taugt alles nichts für die Zukunft, … Nee, da werden die „Staatsoptimierer“ wach und wollen verbessern, verbessern, denn das Ganze grundsätzlich in Frage zu stellen würde bedeuten alle bisherigen Kosten als versunken zu verbuchen. Und das tut so dermaßen weh….

Deshalb wird weitergemacht wie bisher … es werden Straßen gebaut, Kriege angezettelt, Fracking genehmigt, Stimmzettel in die Urne geworfen, dem Banker geglaubt, dem Anwalt die eigene Souveränität abgegeben und so weiter und so weiter.

Erst wenn die aktuellen Kosten (zb Krankheitskosten) höher werden als alle bisher ausgegeben Kosten der Fehlentwicklung von der Vergangenheit bis jetzt, wächst Bereitschaft zur Änderung.

Wenn also die laufenden Kosten höher werden als die versunkenen Kosten, kippt die Richtung.

Das dumme ist nur, dass bei grundlegender Änderung, also beim Infragestellen von tausenden von Jahren der Entwicklung, die versunkenen Kosten praktisch unendlich hoch sein würden.

Kann es dann überhaupt eine grundsätzliche Änderung geben?

Viele glauben: Nein
Und diese Ansicht ist verständlich!

Ich behaupte jedoch:
Ja! Eine Änderung ist möglich. Allerdings nur wenn die neue Ausrichtung als so wertvoll empfunden wird, dass alle bisherigen Kosten gerne als versunkene Kosten verbucht werden.

Daher muss eine grundlegende Zukunftsperspektive sehr groß, sehr weit ansetzen. Sie muss alle Kosten in den Schatten stellen.

Ich nenne daher meine Ausrichtung:

Die Bestimmung der Menschheit ist es ein Paradies zu schaffen auf dem Planeten Erde.

Freitag 17. März 2017

Verursachen Vegetarier mehr Blutvergießen als Fleischesser?

Heute habe ich einen sehr interessanten Artikel gelesen, der mit einer provokanten Überschrift startet:

Verursachen Vegetarier mehr Blutvergießen als Fleischesser?

Statt selber viel inhaltliches dazu zu schreiben, gebe ich nur den Link an, dann kann jeder den ausführlichen Artikel selber lesen sowie die Vielzahl an Kommentaren:

http://www.urgeschmack.de/verursachen-vegetarier-mehr-blutvergiessen-als-fleischesser/

Ich finde diese Frage sehr interessant weil es konkret auch darum geht wie denn eine sinnvolle und gesunde Ernährung möglich ist. Dies ist eins der zentralen Themen in der Permakultur. Im übrigen gehört in der Permakultur seit jeher auch die Tierhaltung dazu.

Da bei der verlinkten Seite die Kommentarfunktion geschlossen ist, können hier bei Bedarf Kommentare gepostet werden.

Mittwoch 15. März 2017

endlich gutes LED-Licht!

Seit über 30 Jahren beobachte ich Forschungen zu Alternativen der Glühbirne. Damals kamen die ersten „Kompaktleuchtstofflampen“ auf den Markt. Sofort war klar erkennbar, dass diese Erfindung aus hochgiftigem Quecksilber hergestellt wurde, flackerndes und krankmachendes Lichtspektrum abgab und so viel Strom gar nicht einsparte.

Seit 2009 wurden dann Leuchtmittel mit geringer Effizienz schrittweise verboten. Es ist natürlich völlig schwachsinnig ausgerechnet beim Thema Haushaltsbelchtung mit dem Stromsparen beginnen zu wollen. Solange noch Kunstdünger und Aluminium hergestellt wird und Eisenbahnen sowie Autos mit Strom fahren, Elektroheizungen und Elektroherde üblich sind ist der Tausch von Glühbirnen neben einem Bewusstseins-Feigenblatt nichts weiter als Umsatzsteigerung für die Industrie: Es werden neue Produkte verkauft, neue Werbe-Plakate gedruckt, es werden durch das schlechte Licht mehr Menschen krank, was wiederum mehr Umsatz macht, es wird der (falsche) Glaube genährt, dass die Technik immer sinnvolle Lösungen parat hält usw.

In unserem Leitbild schreiben wir zum Thema Licht:

Moderne Gesetze bieten keine Besserung und wirken wie verzweifelter, kurzsichtiger Aktionismus. Betrachten wir beispielsweise das Glühbirnenverbot:
Wird ein klar denkender Mensch freiwillig hochgiftigen Quecksilbersondermüll in seine Wohnung bringen? Wer ist glücklich mit LED-Flackerlicht? Beide von der Technokratie angebotenen „Lösungen“ haben ein mangelhaftes Licht-spektrum, das im Lauf der Zeit das Augenlicht degenerieren lässt! Die Stromersparnis gleicht den Schaden nicht aus.
Quelle: www.gesundheitlicheaufklaerung.de/energiesparlampen

Der geringe Stromverbrauch von LED Leuchtmitteln ist schon beeindruckend. Insbesondere ist es interessant, sofern man keinen Strom aus dem öffentlichen Netz beziehen, wenn man also autark sein will. Einen Elektroherd kann man ersetzen mit einem Gasherd. Das ist sogar für die Lebensmittel und die Gesundheit besser.
Statt mit Strom kann man mit Gas oder noch besser mit Holz heizen. Man kann sogar beim Wäsche waschen viel Strom sparen.
Den Bedarf nach Licht mit Gas zu ersetzen geht praktikabel jedoch nur wenn man einzelne Zimmer über längere Zeiten beleuchten will (z.B.: TRUMA Gasleuchte). Für Treppenhäuser, in denen man mal eben, Licht an/aus schalten will, taugt das nicht. Ausserdem produzieren diese Gasleuchten viel Wärme, was im Winter angenehm, im Sommer jedoch unpassend ist.
Daher ist für autarkes Leben der Weg mit Strom Licht zu machen durchaus passend.

Da die Kompaktleuchtstofflampen hochgiftig sind, stellen sie keine Option das. Was bleibt? LEDs

Die am Markt verfügbaren LEDs haben jedoch fast alle schwere Mängel:
Entweder flackern sie oder das Licht ist für die Augen nicht gut.

Es gibt gelegentlich auch technische Neuerungen, die sinnvoll sein können:
Endlich hat sich eine LED-Neuentwicklung am Markt etabliert, die gutes Licht bietet!!

Pure-Z-RETRO-LEDs mit gesundem Lichtspektrum und ohne Flackern!

Diese Leuchtmittel wurden von Baubiologen entwickelt!
Informationen dazu: www.bio-licht.org
Als Lieferant empfehle ich: www.gradehand.eu

Die Stromersparnis beträgt grob 90%, während das Licht genau so wie das einer Glühbirne aussieht.
Ich habe das Lichtspektrum mit einen Handspektrometer getestet. Andere LEDs haben grausame Linien, die Pure-Z jedoch ist genauso wie eine Glühbirne, oder Tageslicht gegen Abend, also mit etwas mehr Rotanteil. Da ich sehr empfindlich auf das Flackern von LEDs reagiere, kann ich bestätigen, dass bei den Pure-Z tatsächlich kein Flackern erkennbar ist!

Hier ein paar Bilder der Pure-Z-LEDs:

pure-z-retro-led-1

pure-z-retro-led-2

pure-z-retro-led-3

Es gibt auch andere Bauformen der Pure-Z-LEDs:

pure-z-retro-led-4

Samstag 11. März 2017

Seminar wedische Architektur

Ob wir lebende Häuser pflanzen (Naturbauten), von einem Landsitz träumen oder ein Permakulturprojekt entwerfen, praktisch jeder Mensch lebt in einem  Haus, sehnt sich nach einem Haus, plant oder baut gerade an einem Haus.

Bei jedem Haus entsteht eine gegenseitige Wechselwirkung
Mensch <-> Haus.

Menschen formen einerseits mit Gedanken und Schaffenskraft ein Haus.
Das Haus wiederum formt mit Standort, Baustoffen und Struktur den Menschen.

Bei der zweiten Wirkung vom Haus zum Menschen wurde oft der Schwerpunkt der Betrachtung auf die grob wahrnehmbaren Effekte gelegt:

– Schützt das Haus vor Regen und Wind?
– Gibt die Heizung angenehme Wärme?
– Passt die Schrankwand ins Wohnzimmer?
– Kann man all sein Zeug unterbringen?
– Gefällt das Aussehen, die Farbe von Putz und Dach?
– Wie ist die Aussicht aus den Fenstern?
– Ist die Heizkostenrechnung bezahlbar?
– etc. etc.

Es gibt jedoch weit darüber hinaus gehende Effekte mit denen Häuser auf Menschen wirken:

+ Gesundheit oder Krankheit
+ Glück oder Frust
+ Gelassenheit oder Stress
+ Entspannung oder Anspannung
+ Erfolg oder Misserfolg
+ wacher Geist oder fortschreitende Demenz
+ etc. etc.

Diese Effekte von Haus auf Mensch sind oberflächlich nicht so leicht erkennbar und wurden von Planern oft nicht berücksichtigt.

Nur, was bringt ein regendichtes, schönes, warmes Haus, wenn man darin krank, frustriert und dumm wird? Nun, der dauernde Gang zum Arzt, hoher Konsum zur Kompensation von Frust ist alles umsatzförderlich, aber macht uns das als Mensch glücklich?

Aus dem fernen Osten kommen Impulse, die uns hier weiterhelfen! Neben dem etwas bekannt gewordenen „Feng Shui“ aus China, gibt es auch altes Wissen aus Indien, die vedischen Schriften.

In der alten Kultur der Weden war das Wissen um die Wechselwirkungen Haus <-> Mensch wohl bekannt. Diese Fachrichtung kam unter den Begriffen Vastu oder Vasati auch nach Europa, ist aber immer noch relativ unbekannt.

Da ich mich schon seit über zehn Jahren mit Vastu beschäftige, ist es mir ein Anliegen, dass noch mehr Menschen von den nützlichen Vastu-Erkenntnissen erfahren.

Ich konnte zwei kompetente Referenten für ein Wochenendseminar zum Thema wedische Architektur gewinnen!

Dieses findet statt von 24.-26. März 2017
bei uns im WaldGärtnerHaus, Schulstraße 1 in Bauhaus, Nord-Ost-Hessen

Alle Details zur dieser und anderen Veranstaltung hier:
http://www.waldgartendorf.de/seminare-veranstaltungen.html