Konstantin Kirsch

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Freitag 28. August 2015

Training / Fitness / Altern / …

Der User CrisisMaven hat im GelbenForum sehr umfassende Beiträge geschrieben zum Thema:
Training / Fitness / Altern / Osteoporose / Blutdruck / Muskelschwund / Demenz / Diabetes …

Ich empfehle allen Menschen diese Beiträge zu lesen UND den eigenen Körper zu trainieren, denn körperliche Fitness ist in der kommenden Zeit vermutlich sehr sehr wichtig:

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=354675
(am unteren Ende des Textes sind die Links der weiteren Beiträge)

Dazu gibt es eine große Menge an Kommentaren, die in einem eigenen Thread gebündelt sind:

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=354720
(weitere Links am Textende / manche Kommentare wurden von CrisisMaven auch kommentiert)

Samstag 22. August 2015

Idee: was Flüchtlinge tun könnten: Earthbag Häuser bauen

heute bekam ich eine Idee bezüglich der Flüchtlinge und was diese tun könnten:

Laufend kommen mehr und mehr Flüchtlinge.
Zitat aus der Webseite der Tagesschau:
„Am Anfang hat das sehr gut geklappt. Die Flüchtlinge waren gerade in Deutschland angekommen, sie haben Betten vorgefunden, sie waren erschöpft. […] Nach vier Wochen wird das schwieriger. Die Frage ist, wie können wir die Menschen beschäftigen. Viele junge Männer voller Energie sind dabei. Wir versuchen, sie dort in die täglichen Aufgaben wie Saubermachen einzubinden. Aber es ist klar: Dort gibt es Lagerkoller und Konfliktsituationen.“

Neben dem Bedarf der Beschäftigung geht der Raum für die Unterbringung weitere Flüchtlinge zur Neige.

Das Problem könnte die Lösung sein: Wenn die „jungen Männer voller Energie“ die Räume für die nächsten Flüchtlinge bauen würden sind beide Herausforderungen gelöst.

Bisher war für kreative Hausbauprojekte immer das Anti-Argument:
„Deutsches Baurecht… da geht so was nicht…“

In der akuten Notlage mag vieles möglich werden was bisher nicht ging. Ausserdem drängt der kommende Winter.

Konkret denke ich an die Bauweise: Earthbag Building. Materialpreis fast null. Nötig sind viele kräftige Hände, und genau das ist bei den Flüchtlingsmassen vorhanden!

Siehe:
http://earthbagbuilding.com/
https://earthbagplans.wordpress.com/
http://calearth.org/
http://www.alternativebuilder.com/earthbag-building.html
http://www.quickenloans.com/blog/earthbag-home-build
und viele Links mehr…

Die Mengen an Säcken sind billig zu bekommen und stellen sicher keinen Mangel dar. Erdaushub / Sand ist in allen Mengen verfügbar, Stacheldraht (liegt zwischen den Sackschichten, damit diese nicht rutschen) ist sicher auch zu bekommen. Und als Regenschutz für den ersten Winter taugt eine feste Plastikplane oder auch eine Schicht Papierzement.

Da diese Bauweise praktisch unkaputtbar ist (Erde brennt nicht) ist sie meines Erachtens aktuell viel passender für die Flüchtlinge als Strohballenhäuser, die auch recht schnell zu bauen wären.

Zentral wichtig ist Wissen um Kuppelform und Statik.

Gibt es hierzulande genügend Menschen mit Erfahrung in dieser Bauweise, die wiederum andere Menschen ausbilden könnten um an genügend Stellen diese Bauweise umzusetzen?

Lesen hier Menschen mit, die die passenden Kontakte in die Politik haben?

Wichtig wäre auch ein guter Siedlungsplan von den zu bauenden Häusern. Egal ob die Flüchtlinge wieder in Ihre Heimat zurückkehren werden oder nicht, die Earthbag-Häuser würden stehen bleiben. Da gehört eine Multifunktionale Siedlungsplanung her.

Da ich schon Earthbag Wände gebaut habe ist bei mir ein wenig Erfahrung vorhanden. Bei uns könnte ein Erfahrungsaustausch – Krisenplanungstreffen stattfinden. Hat jemand Lust so was zu organisieren?

#######

Nachtrag 24. August

Hallo,

aus der Idee mit den EarthBag Häusern wird wohl nichts werden.

Der einzige, der sich bei mir gemeldet hat, dass er Erfahrungen mit der Bauweise EarthBag hat, ist Erwin Zachl aus Österreich. (siehe unten Kopie seiner privaten mail an mich).
Erwin und ich, dass sind zu wenig Erfahrene mit der Bauweise.

Keiner hat sich gemeldet wegen Interesse etwas zu organisieren.

Keiner hat sich gemeldet mit passenden Kontakten in die Politik.
(der einzige Kommentar hierzu: „wendet Euch an Till Schweiger…“)

Ich bekam emails, dass im Osten massig Wohnungen und Häuser leer stehen. Es mangelt demnach nicht an Obdach, dass die Earthbaghäuser bieten würden.

Etwas unpassend fand ich die Idee ob ich diesbezüglich schon mal an Crowdfunding gedacht hätte…
Sorry.
Hier haben wir es mit Millionen / Milliarden an Euros zu tun, die durch Landesregierungen ausgegeben werden um Massen an Menschen notdürftig unter zu bekommen. Da würden gute Ideen, Planer und Macher, die die Not lindern können, eher gut bezahlt werden, als dass diese selber Geld zusammenlegen müssen.

Einige emails erreichten mich mit begeisterten Worten, ja mit Angeboten mitzubauen…

Neben dem Zuspruch bekam ich allerdings auch recht anderslautende, ablehnende emails.
zB:
> Die „Flüchtlinge“, welche illegale, zum Großteil bezahlte Einwanderer sind,
> haben kein Interesse daran, sich hier zu integrieren oder irgendwie
> „mitzuarbeiten“.“

> die Überschwemmungen mit den Fremdlingen tut uns nicht gut

> ich finde deine Idee und deine Kreativität hervorragend. Vermutlich wirst du
> damit aber auf erheblichen Widerstand stoßen, da das (noch bevorstehende)
> Flüchtlingsproblem von langer Hand geplant worden ist. Du weißt, was ich
> meine, unterstelle ich an dieser Stelle mal, so daß ich mir die Ausführungen
> dazu ersparen kann. Dennoch sind solche Initiativen sehr wohl ein machbarer
> Weg, die Situation zu entschärfen.

über eine Weiterleitung habe ich den folgenden Text bekommen von einer Frau, die aktuell in Dresden in einem Zeltlager für Flüchtlinge arbeitet. Dieser Text ist sehr interessant, denn er widerspricht sich selbst. Meine Erklärung folgt nach dem Zitat:

> die Idee ist zwar sehr gut aber leider so mit ziemlicher Sicherheit nicht
> machbar. Das Problem liegt vor allem darin, dass die momentanen Gesetze
> dafür sorgen, dass sich die geflüchteten Menschen sich strafbar machen
> würden, wenn sie wie in dem Vorschlag arbeiten würden. Flüchtlinge, die
> noch keine Entscheidung vom BAMF bekommen haben bezüglich ihres
> Asylverfahrens (also noch mittendrinstecken) dürfen nicht arbeiten. Und für
> die, die schon eine Aufenthaltsgenehmigung haben, bei denen gilt für die
> ersten 15 Monate eine Vorrangprüfung bei der geprüft werden muss, ob ein
> Deutscher diese Arbeit machen könnte, oder ein EU-Bürger oder ein Bürger
> aus einem sogenannten sicheren Drittstaat. Falls sich aus diesen
> Menschengruppen niemand findet, dann könnten die Flüchtlinge arbeiten.

Einerseits wird geschrieben, von „momentanen Gesetzen“ nach denen sich die Flüchtlinge strafbar machen würden wenn sie arbeiten. Andererseits  wird geschrieben, dass Flüchtlinge in einem Asylverfahren drin stecken können und dann folgt noch der Begriff „sicherer Drittstaat“.

Schlagen wir mal nach: https://de.wikipedia.org/wiki/Sicherer_Drittstaat Zitat: „Personen, die über sichere Drittstaaten eingereist sind, können sich nach Art. 16a Abs. 2 Satz 1 Grundgesetz in Verbindung mit § 26a Abs. 1 AsylVfG in der Regel nicht auf das Asylrecht nach Art. 16a Grundgesetz berufen, da nach dem Willen des Gesetzgebers schon in dem sicheren Drittstaat die Möglichkeit bestand, Asyl zu beantragen, womit keine Notwendigkeit einer Asylbeantragung in Deutschland mehr gegeben sei.“

Wer von den Flüchtlingen kommt aktuell über den Luftweg? Abgesehen vom Seeweg an die Nord- und Ostseeküste ist das der einzige Weg als Flüchtling nach D zu kommen ohne über einen sicheren Drittstaat zu gelangen.

Wer kein Flugticket vorlegen kann, … kann gleich umdrehen…

siehe auch:
§ 26a AsylVfG
Ein Ausländer, der aus einem Drittstaat im Sinne des Artikels 16a Abs. 2 Satz 1 des Grundgesetzes (sicherer Drittstaat) eingereist ist, kann sich nicht auf Artikel 16a Abs. 1 des Grundgesetzes berufen. Er wird nicht als Asylberechtigter anerkannt.

§ 16a GG
(1) Politisch Verfolgte genießen Asylrecht.
(2) Auf Absatz 1 kann sich nicht berufen, wer aus einem Mitgliedstaat der Europäischen Gemeinschaften oder aus einem anderen Drittstaat einreist,…

siehe auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Asylkompromiss

juristisch gesehen lautet es wie folgt:
Die Einreise aus einem sicheren Drittstaat ist ein ABSOLUTES Verfahrenshindernis!

Nach meiner Einschätzung kommen 99,99% der Flüchtlinge über sichere Drittstaaten. Wer über sichere Drittstaaten nach D einreis KANN somit in der BRD kein Asyl beantragen bzw kann unmöglich Aysl bekommen!!!!!!

Das hat nichts mit meiner Meinung oder Ansicht oder Wertung zu tun.
Das ist die EINDEUTIGE klare Aussage der „momentanen Gesetze“!

Ausser die „momentanen Gesetze“ werden rigoros ignoriert, missachtet und übergangen. Wenn aber die „momentanen Gesetze“ übergangen werden, dann kann auch jeder Häuser bauen wie ihm beliebt oder? Wenn Politiker ein Interesse daran hätten sich an Gesetze zu halten, dann hätten wir aktuell keine Massen an Flüchtlingen. Und wenn sie behaupten, „Menschenrechte“ hätten Vorrang, ja dann hätten sie auch früher diesbezüglich schreien können und hätten jegliche Kriege stoppen müssen und auch jeglich Kriegswaffenproduktion in Deutschland stoppen müssen usw…

Ich bin der Überzeugung, dass Permakulturgestalter ganz schnell, ganz effektiv bei vielen Problemen helfen könnten, wenn, ja wenn denn eine Problemlösung gewünscht wäre.

Bei Betrachtung der aktuellen Situation, kombiniert mit meinem Lösungsvorschlag komme ich zu zwei ernüchternden Ergebnissen:

1.) In der PK Szene gibt es nicht genügend Erfahrung in der Earthbag Bauweise sowie nicht genügend Menschen, die etwas entsprechendes organisieren wollen bzw können um die Idee umzusetzen.

2.) Das Flüchtlingsproblem wurde absichtlich produziert und zwar am Entstehungsort und auch hier bei uns. Wegen der Absichtlichkeit sind echt nachhaltige Lösungen (aktuell) nicht gewünscht.

Was bleibt?
Ich mache mir weiter Ideen wie man denn helfen könnte wenn denn Hilfe gewollt wäre.
Ich probiere weiter alles mögliche aus, um Erfahrung zu sammeln. Ich freu mich über die Freundschaft mit Erwin (dessen email gleich folgt). Und ich lege die Idee mit den Selbstbau-Earthbag-Häusern auf Eis. Wenn dann eines Tages mal echter Bedarf an Notunterkünften besteht, dann zieh ich die Idee wieder aus der Schublade.

Bin ich deswegen frustriert?
Nicht wirklich, denn die Realität ist wie sie ist. Hatte allerdings gedacht, dass mehr Erfahrung bzgl. Earthbag Bauen vorhanden ist.

Viele Grüße
Konstantin

PS: Soeben bekomme ich eine email, dass die Übersetzung meines Naturbauten Buches ins englische angedacht wird. Wie sagt man: Schuster bleib bei Deinen Leisten… Ich kümmer mich nun lieber um Bäume anstatt um Erdbauten.

Am Samstag, 22. August 2015, 09:53:05 geschrieben von Erwin:
> Hallo Konstantin
>
> Da bin ich dabei. Auch ich habe einiges an
> Erfahrung mit dieser faszinierenden
> Bauweise. Zumindest hab ich ein paar Erdställe und
> -Keller auf diese Weise gebaut.
> Statik ist eher das kleinere (ev. auch größere)
> Problem,
> da sich Statiker aus A/D/CH mit solchen
> „Kinkerlitzchen) nicht abgeben (wollen) …
> … derzeit. Wenn man aber junge Statiker
> ermutigen könnte …
>
>   Wie gesagt – ich bin dabei, wenn es zu
> „Lern-Workshops“ kommt.
> Wäre ja auch eine Sache für A.
>
> Organisieren würde ich nicht machen – aber
> unterrichten und mitgestalten/
> mitplanen/mitbauen – jaaa!
>
> LGErwin

 

#######

Nachtrag 25. August

Ich betrachte das knappe Zeitfenster des zu Ende gehenden Sommers.

Im Lehmbau sagt man: Nur in den Monaten ohne „r“.
Das heißt ab Ende August kein Lehmbau mehr damit die Feuchte noch vor dem Winter raus kann.
EarthBag Häuser enthalten sehr viel Feuchte.

Man müsste jetzt noch, innerhalb einer Woche, EarthBag Häuser aufbauen damit sie bis zum Winter zuverlässig austrocknen können.

Einige Flüchtlinge haben jetzt schon „Lagerkoller“. Das heißt, sie bräuchten JETZT schon Anleitung für sinnvolles kreatives Tun.

Wie sollen Hundertausende Flüchtlinge in Zelten über den Winter kommen?
Aua.

Ich sehe wie die knappe Zeit verrinnt, um die von mir aufgebrachte Idee noch dieses Jahr umzusetzen.

Ich fürchte, dass es projektplanerisch sowie bautechnisch zwar nächsten Frühling passend wäre tausende Earthbaghäuser zu bauen:

Bis dahin hätte man genügend Erfahrung.
Man hätte genügend Menschen ausgebildet.
Man hätte alle nötigen Unterstützungen der Politik.
Man hätte alle Finanzierungen geklärt
usw.
usw.

Nur sozial und emotional halten die Menschen es bis zum nächsten Frühling vermutlicherweise nicht in den Lagern aus.

Ich bin befreundet mit einen Permakulturkollegen am Niederrhein, der nebenberuflich im Katastrophenschutz aktiv ist.

Von ihm hörte ich die Aussage, dass es im Katastrophenfall nur ein einziges Ding gibt, was zählt: Vorbereitung.

Und bezüglich den Flüchtlingen und dem permakulturen Umgang damit ist mein ernüchtertes Fazit: Wir sind nicht gut genug auf so eine große Herausforderung vorbereitet.

Es geht mir nicht darum 1 Earthbag Haus zu erstellen und dies medienwirksam „Pk hat eine Lösung“ zu publizieren. Meine Frage an die Runde war ob wir schon die Stärke haben 10.000 Earthbags Projekte GLEICHZEITIG anzuleiten bzw. in kürzester Zeit die dafür nötige Struktur aufzubauen.

Es ginge auch was auch OHNE Earthbags:

Man könnte auch mit Regiogeld extrem viel erreichen: Wenn Flüchtlinge niemals Euros bekommen können sondern nur Regiogeld, dann können sie dies nur hier wieder ausgeben. Es würde sortieren: Der echte Flüchtling würde sich freuen weil er mit Regiogeld hier überleben kann. Der falsche Flüchtling (also der, der hier nur Geld machen will um es nach hause zu senden) würde mit Regiogeld nichts anfangen können.

Ich ergänze meine Aussage der letzten Aktualisierung:
Ich bin der Überzeugung, dass Permakulturgestalter ganz schnell, ganz effektiv bei vielen Problemen helfen könnten, wenn, ja wenn denn eine Problemlösung gewünscht wäre UND wenn wir besser vorbereitet wären.

Viele Grüße
Konstantin

PS: Ich bekam noch eine private email mit folgendem Hinweis:
Jeder Flüchtlingshelfer sollte sich fragen ob er sich nicht strafbar macht bei der Beihilfe zur Umgehung von geltenden Asyl-Gesetzen und der Mittäterschaft in kriminellen Vereinigungen.

Donnerstag 20. August 2015

Naturbauten-Newsletter

In unregelmäßigen Abständen sende ich Infobriefe / Newsletter zu Themen wie Naturbauten / Permakultur / Anastasia Familienlandsitze / Minuto usw. Heute habe ich einen Naturbauten Infobrief geschrieben, den ich hier im Blog veröffentliche. Vielleicht finden sich so weitere Interessenten, die sich für den Bezug der Newsletter anmelden wollen:

http://www.naturbauten.org/Newsletter_Anmeldung.html

Infobrief „Naturbauten“

Hallo xxx xxx,

es gibt Neuigkeiten zum Thema Naturbauten / lebende Häuser:

Der amerikanische Architekt Mitchell Joachim hat einen TED Vortrag gehalten in dem er in aller Kürze seine Idee des Fab Tree Hab vorstellt und dies noch ergänzt mit der Vision des gewachsenen „Meat-house“, einem lebenden Organismus bei dem „Muskeln“ Tür und Fenster öffnen und schließen!

Webseite des Fab Tree Hab:
http://www.archinode.com/fab-tree-hab.html

TED-Kurzvortrag:
http://www.ted.com/talks/mitchell_joachim_don_t_build_your_home_grow_it.html

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Ein dazu passendes Bild ist im Internet aufgetaucht:
http://www.telegraph.co.uk/news/picturegalleries/picturesoftheday/11324996/Pictures-of-the-day-5-January-2015.html?frame=3154091
Kurzfassung des selben Link:
http://tinyurl.com/nekah7m
Der Bildtitel lautet:
The knotted branches of a ‚Spider’s Web‘ tree (or a strangler fig) in a park in Nanning, Guangxi, China

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In der folgenden Nachricht geht es um Gavin Munro, einen Designer, der Stühle wachsen lässt:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Moebelherstellung-Hier-wachsen-Stuehle-2730264.html
Kurzfassung des Link:
http://tinyurl.com/pyk5rd3

Die Idee ist für unsereins nicht wirklich so spektakulär wie es in dem Artikel lautet. Gleichzeitig freue ich mich über jeden Baumgestalter der diese Kunst übt und für andere Menschen Werte schafft. Bemerkenswert ist die standardisierte Schablone für die Stuhlproduktion. Mehr zu Gavin Munro: http://fullgrown.co.uk/

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Über einen Freund wurde ich auf eine mehrsprachige Webseite aufmerksam in der es über Tanzlinden geht. Es ist vermutlich die umfassendste Webseite zum Thema:
http://www.tilleuls-a-danser.eu/

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Die letzten Monate war ich häufig zu Besuch im TV Studio zur Herstellung der Interviews zur Anastasia Buchserie.
siehe: http://www.waldgartendorf.de/anastasia.html

Dabei ist die Geschäftsführerin des Senders SalveTV, Judith Noll, auf mich aufmerksam geworden. So hat sie mich eingeladen für ein Interview mit ihr für die Sendereihe „Deutschlands Unternehmer“. In diesem Interview kann man etwas mehr über mich und meine Biographie erfahren.
http://www.konstantin-kirsch.de/2015/07/deutschlands-unternehmer-konstantin-kirsch.html
Kurzfassung des Links:
http://tinyurl.com/pfvcx6o

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Im Oktober bieten wir ein ganz besonderes Seminar. Diese Veranstaltung ist interessant für alle, die ihre Visionen verwirklichen wollen und sich dabei schützen wollen vor Unsinnigem der alten Welt. Wir gehen dabei sehr in die Tiefe, bieten Einblicke hinter die Vorhänge, geben Anregungen über den geschickten Umgang mit „Amts“-Briefen und wie man sich vor GEZ/Beitragsservice (und ähnlichem) schützen kann. Als zentrales Thema beleuchten wir den Unterschied Mensch – Person (Sind wir eine Person oder haben wir eine Person?). Wir beschäftigen uns mit Worten, deren Bedeutungen, Klang und Schrift und wie die Sprache genutzt werden kann für den Weg in Richtung individueller Freiheit. Wir bieten einen Rahmen in dem Menschen sich finden können, die vernetzt oder gemeinsam Träume realisieren:
http://www.konstantin-kirsch.de/seminar-mensch-person

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Seit 3 Jahren erprobe ich die Anlage von Naturbauten zur sofortigen Nutzung. Dabei zeichnen sich erste Erfolge ab. Ein Projekt nenne ich die lebende Remise (Unterstand z.B. für Kutschen). Es handelt sich um dicke, frisch gepflanzte lebende Weidenstämme, die ein Blechdach tragen. Bei Beachten der richigen Baumart und weitere kritischer Punkte kann so innerhalb eines Jahres ein stabiles Tragwerk entstehen, dass lebt, wächst und ein regendichtes Blechdach trägt.

Noch interessanter, allerdings aufwändiger, ist das Projekt eine Wurzelkuppel wachsen zu lassen. Über eine Schablone aus Holz, abgedeckt mit Folie, kommen Pflanzen und Erde. Es entsteht ein grasbewachsener Erdhügel mit oben herauswachsenen Bäumen. Entlang der Folie wachsen die Wurzeln und nach ein paar Jahrzehnten wird es möglich sein die Schablone sowie die Folie zu entfernen. Dann bleibt eine tragfähige und wasserdichte Wurzelkuppel stehen. Der erste Prototyp in dieser Bauweise wurde 2012 begonnen. Aus Anfängerfehlern wurde viel gelernt. Jetzt stehen wir kurz davor diese Bauweise so anbieten zu können, dass sich jeder ein derartiges Baum-Höhlen-Haus anpflanzen lassen kann. Damit es gleich von Anfang an gemütlich ist, kann die Holzschablone-Kuppel mit Tür und Fenster versehen sein und somit zum Verweilen und Übernachten einladen.

Für kommenden Winter suche ich Interessenten, die Interesse haben einen derartigen Prototyp bei sich entstehen zu sehen. Je nach Raumgröße und Ausstattung muss mit 10 bis 30.000 Euro gerechnet werden. Sicher geht diese Bauweise auch sehr kostengünstig in der Methode: habe genug Zeit und bastel mir alles selbst… Mich interessiert es jedoch ein schickes Wurzelkuppel-Haus „schlüsselfertig“ als Produkt anbieten zu können.

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Dieses Jahr gibt es noch zwei öffentliche Führungen durch unser Projekt:
6. Sept. und 4. Okt 2015 jeweils um 15 Uhr.
Weitere Details: http://www.naturbauten.org/fuehrungen.html

Viele Grüße
Konstantin Kirsch

Mittwoch 12. August 2015

Banner und Plakat für Seminar Mensch-Person

Wer unser Seminar Mensch-Person (16.-18. Okt. 2015) bewerben will findet hier Banner und ein Plakat:

Banner 200×300:

Banner 2 200x300

Banner 400×600:

Banner 2 400x600

Plakat: (verkleinerte Darstellung / Auf Bild rechtsklick – Ziel speichern unter):

Plakat 2

Donnerstag 30. Juli 2015

neuer Seminartermin: Mensch, Person – vereint, vernetzt: 16.-18. Oktober

Neuer Termin steht: 16.-18. Oktober 2015, im Schloss Brandenstein, 07389 Ranis (süd-östlich von Erfurt).

Das ganz besondere Seminar! Nach dem großen Erfolg im Frühling, im Süden von Bayern, gehen wir jetzt in die Mitte von Deutschland, nach Thüringen! Wir laden ein für Mitte Oktober, zu einem Seminar, das Ihr Leben verändern dürfte.

Gemeinsam von der Theorie in die Praxis

Pack ma’s: Aufbruch in die neue Zeit!
Wir machen die Erde wieder schön!

 

Extra Seite mit allen Infos zum Seminar!

http://www.konstantin-kirsch.de/seminar-mensch-person

Mittwoch 29. Juli 2015

Deutschlands Unternehmer: Konstantin Kirsch; Interview bei Salve TV

Die letzten Monate war ich häufig zu Besuch im Studio von SalveTV zur Herstellung der Interviews zur Anastasia Buchserie:
http://www.konstantin-kirsch.de/2015/06/alle-anastasia-tv-interviews-als-playliste.html

Dabei ist die Geschäftsführerin des Senders SalveTV, Judith Noll, auf mich aufmerksam geworden. So hat sie mich eingeladen für ein Interview mit ihr für die Sendereihe „Deutschlands Unternehmer“. Auf der Webseite des Senders gibt es einen Bereich in dem die Unternehmer-Interviews gezeigt werden: http://www.salve-tv.net/web/de/webtv/webtv.php?area=15

Hier sind die 27 Minuten Interview mit mir, dem „Waldgärtner“ Konstantin Kirsch:

 

Sonntag 26. Juli 2015

Welche Form hat unsere Erde?

Dieses Wochenende habe ich ein Seminar mit Alexander Wagandt besucht. Es hieß: Mensch-Person-Sklave.

Im April hatte ich mit mehreren Freunden ein Seminar veranstaltet zum Thema Mensch-Person, vereint-vernetzt. Im Oktober wird es wieder ein vergleichbares Seminar von uns geben. Daher habe ich gedacht es wäre passend das Seminar von Alexander zu besuchen um zu wissen was er zum Thema Mensch-Person sagt:
http://sat-chit-ananda.org/mensch-person-sklave-erkennen-aufwachen-aussteigen-spezial-zusammensein-mit-alexander/

Der Freitag und der Samstag vormittag waren geprägt mit brauchbaren Informationen zum Thema. Doch dann kam es zu dem mit viel Spannung angekündigten Thema „Weltenbetrug“. Ich war sehr betroffen, als ich erkannte auf was Alexander nun langsam hinarbeitete: Er wollte uns die Vorstellung nehmen, dass die Erde eine Kugel sei und wir auf einer flachen Scheibe leben würden. Sicher ist es anzuraten alles in Frage zu stellen und selber zu überprüfen, aber der unwissenschaftliche, mit Fehlern vollgestopfte, reisserische Stil gefiel mir gar nicht.

Wiederholt wurde die azimuthal Projektion der Erde (vom Nordpol aus gesehen) , die die UNO in ihrem Logo hat, als Hinweis genommen, dass dies die Karte der flachen Erde sei. siehe:
https://en.wikipedia.org/wiki/Azimuthal_equidistant_projection

Dies ist jedoch keine Karte einer flachen Erde sondern eine PROJEKTION, also eine verzerrt dargestellte, zweidimensionale Darstellung. Eine Kugel ist eine dreidimansionale Form und eine Karte ist üblicherweise zweidimensional = flach.

Inhaltlich waren die Vorträge zum Thema „Flache Erde“ so was von fachlich falsch, bzw. mangelhaft, dass ich das Seminar vorzeitig verlassen habe. Dieses Thema hatte meiner Ansicht nach auch nichts mit dem eigentlichen Seminarthema „Mensch-Person-Sklave“ zu tun.

Es gibt fast unendliche Versionen der Projektionen, mit unterschiedlichen Verzerrungen:
http://kartenprojektionen.de/imglist.php

Interessanterweise fehlte in Alexanders Seminar sowie auf der soeben genannten Webseite der Kartenprojektionen die Karte mit der geringsten Abweichung vom Ist-Zustand des Planeten. Es ist die Dymaxion Map von Buckminster Fuller:
https://en.wikipedia.org/wiki/Dymaxion_map

Der 20 Flächner (Ikosaeder) besteht nur aus Dreiecken. Die Verzerrung zwischen Kugel und Ikosaeder ist minimal. Nur mit dieser Karte kann man einen sehr gut angenäherten Eindruck unseres Planeten in Form einer zweidimensionalen Karte erhalten:

Bildquelle: Wikipedia

Diese Karte gibt es auch als PDF um sich selber einen Bastelglobus-Ikoseder herstellen zu können:
http://www.bpb.de/system/files/dokument_pdf/Bastelglobus%20zum%20Download%20%28PDF%29.pdf
http://www.bpb.de/system/files/dokument_pdf/PDF-Version%20(farbig)_0.pdf

Oder zu kaufen (USA): http://www.odtmaps.com/detail.asp?product_id=DymaxionModel

Heute habe ich etwas im Internet herumgeschaut und bin erstaunt, dass es tatsächlich wohl einige Menschen gibt, die meinen, dass die Erde eine Scheibe sei. Mir kommt es bei all den Darstellungen vor, als ob es sich um etwas ganz anderes, und zwar um etwas psychologisches handelt. Im Sinne des Spruches: „Wer einmal lügt dem glaubt man nicht, und wenn er auch die Wahrheit spricht“. Wenn also Politiker, Wissenschaftler, Medien und z.B. die NASA schon einmal (oder mehrfach) gelogen haben (zB leicht beweisbar beim 11. September 2001), dann wird allen weiteren Mitteilungen dieser Institutionen nicht mehr geglaubt, selbst wenn es der Wahrheit entspricht. Diese Haltung ist verständlich, jedoch unpassend wenn es sich um Sachen handelt in denen eben keine Lüge verbreitet wird.

Meiner Ansicht nach hat Alexander mit den Ausführungen zu dem Thema „flache Erde“ sich ziemlich unglaubwürdig gemacht. Sollte er meine Seite lesen, dann möge er meinen Wunsch vernehmen: Alexander bleib bei Themen, wo Du gut bist.

Möglicherweise hat Alexander auch eine weitreichendere Absicht: Er könnte es als wertvoll erachten, sich mal bewusst mit dem Raumschiff (Planet Erde) zu beschäftigen auf dem man unterwegs ist. Von daher mag es brauchbar gewesen sein, dass Alexander dass von vielen unkritisch übernommene Weltbild der runden Erde versucht hat zu stören. Wer selber prüft und dann wieder zum Bild der runden Erde zurück findet ist viel bewusster als vorher. Dann hat man dieses Bild nicht nur übernommen, sondern sich selbst erarbeitet.

Sonntag 12. Juli 2015

Strohballen-Lehmbau-Workshop

Nachbarn von uns (500m Abstand) bieten Anfang August 2015 einen
Strohballenlehmbau-Hausdämmung-Workshop. Bei Interesse hier melden:
06627 9150484

Als Bilddatei die komplette handschriftliche Einladung:IMG_8091

 

Sonntag 12. Juli 2015

Hoffest auf dem Tannenhof 19.7.2015

In einer Woche gibt es ein Fest auf dem Tannenhof in Bebra-Imshausen.
Den Tannenhof gibt es schon seit 27 Jahren. Seit 25 Jahren ist es ein BIOLAND-Hof.
Jetzt hat die Umstellung auf Pferdebetrieb begonnen!

Plakat:
http://tannenhof-imshausen.de/Hoffest-Tannenhof.web.pdf

Webseite:
http://tannenhof-imshausen.de/Hoffest.php

Mit Detlev und seinem Sohn Johannes hatte ich schon viele Gespräche über Permakultur und nachhaltige Landwirtschaft. Für die Bauhaus Ölmühle, an der ich längere Zeit mitwirkte, hatten wir von diesem Hof oft Leinsamen und Leindottersamen bekommen. Johannes findet auch die Anastasia Bücher interessant wobei er mit seiner Vision eines Pferde-Bauernhofes niemals auf nur einem Hektar zurecht kommen kann. Im Zusammenhang, bzw. am Rande einer Anastasia-Siedlung (jede Familie lebt auf einen Hektar) passt ein Pferde-Bauernhof sehr gut weil mache Kulturen besser in größeren Flächen angebaut und geerntet werden können. (Siehe dazu auch http://www.waldgartendorf.de/leitbild.html und http://www.weda-elysia.de/projektmappe-13)

Vor ca. einem Jahr, am 4. Juni 2014 kamen die ersten Pferde am Tannenhof an. Wir durften damals dabei sein, allerdings sollte ich warten mit der Veröffentlichung der Bilder bis die Pferdearbeit beginnt. Jetzt ist es soweit. Hier sind zwei Bilder:

IMG_7036

IMG_7039

Acker-Pferde sind viel kräftiger als zB Islandponys. Damit die großen Vierbeiner gut arbeiten können brauchen sie auch entsprechend Nahrung. Wie ich von Johannes hörte will er in 15 Jahren den Hof soweit umgestellt haben, dass der letzte Diesel-Trecker den Hof verlässt und kein Erdöl auf dem Tannenhof mehr verbrannt wird.

Sonntag 12. Juli 2015

Newslettersystem Update Software

Für die Bekanntgabe von Neuigkeiten schreibe ich seit Jahren Infobriefe zu verschiedenen Themen.
Über drei Seiten kann man sich bei ein und demselben System anmelden.
Nach der Anmeldung kann man die Themenauswahl ergänzen:

http://www.waldgartendorf.de/newsletter.html
http://www.naturbauten.org/Newsletter_Anmeldung.html
http://www.minutocash.org/rundbrief.html

Für den Versand benutze ich das cgi Script „jsnews“ von der webseite cgicorner.ch:
http://www.cgicorner.ch/download/jsnews

Durch die Benutzung des Scripts habe ich immer wieder Ideen bekommen wie das Script verbessert werden könnte. Einige meiner Anregungen hat der Entwickler in die Software aufgenommen. Seit gestern ist eine neue Version für alle nutzbar, die auch Newsletter versenden wollen. In dieser Version ist die Funktion von „privaten Newslettern“ möglich. Diese Idee stammt von mir. Ich durfte diese Funktion als Beta-Tester schon eine Zeitlang ausprobieren um beispielsweise den Mitgliedern unseres Vereins Informationen zukommen zu lassen. Auch für Rundbriefe an Seminarteilnehmer nach Ablauf eines Seminares ist diese Funktion sehr wertvoll. Es ist offensichtlich, dass es in diesen Fällen nur sinnvoll ist die Listen privat zu halten anstatt öffentlich.