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Green Hosting mit Ökostrom und lokal erzeugtem Solarstrom!
Samstag 20. Juli 2019

Danisch und das Klima – 277 Gründe

Der Informatiker Hadmut Danisch (http://danisch.de) hat einen Film veröffentlicht in dem er 277 Gründe nennt,
warum ihm die CO2-Debatte so am Arsch vorbeigeht…

(Ursprünglich wollte er nur 250 Gründe aufführen, aber es wurden immer mehr…)

Der Film dauert etwas mehr als zwei Stunden. Sehr viele der genannten Gründe finde ich zutreffend. Nur sehr vereinzelt stimme ich ihm nicht zu. Beispielsweise sieht er Atomkraftwerke als positiv während sie tatsächlich das Klima aufheizen. Auch sieht er ein Problem mit der sogenannten Überbevölkerung und nennt als Grund 269: „Weil ich das Einsterben der Menschheit für den einzig effektiven Umweltschutz halte.“ Von so einem Gedanken stehe ich in großer Distanz. Für mich ist nicht die Menge der Menschen ein Problem sondern nur die Art und Weise wie die Menschen leben. Wenn beispielsweise der Großteil der Menschheit auf Familienlandsitzen glücklich und gesund leben würde, dann könnten weit mehr als 10 Milliarden Menschen auf dieser Erde leben und es gäbe noch viel Platz für unberührte Natur.

Gleichzeitig wertschätze ich Herrn Danisch sehr, daß er seine Sicht der Lage so umfassend darlegt. Hunderte an Argumenten für den Umgang mit Klimapanikern, Klimagläubigen und Klimahysterikern kann man aus diesem Film entnehmen:

Persönlich vermute ich, daß Herr Danisch sich noch nicht mit Debitismus (Schuldgeldwirtschaftsweise) beschäftigt hat. In seinem Blog gibt es auch kein Ergebnis, wenn man nach diesem Begriff sucht. Bei ganz vielen (allen?) politischen Entscheidungen geht es ums Geld. Konkret um Schulden, Kreditwürdigkeit und das Finden von Nachschuldnern. So ist das bei den Flüchtlingen und auch beim Klima. Herr Danisch erkennt zwar, daß laufend neue Aktionen gebracht werden, bei denen er zahlen soll (Steuern, Abgaben etc.), er erkennt jedoch nicht, warum dies so ist.

Wenn man sich mit Debitismus beschäftigt hat, dann ist dies völlig klar. So muß es laufen um das System am Laufen zu halten. Sicher kippt das Ganze eines Tages und dann ist nicht nur das große Heulen da, sondern viele nutzbare Strukturen sind kaputt gemacht worden. Es kann aber gar nicht anders laufen, sofern man das vorhandene Schuldgeldsystem beibehält.

Samstag 20. Juli 2019

Pseudo-Ökostrom-2

In der Mitte von Bayern liegt die Ortschaft Irsching. Dort stehen mehrere Gaskraftwerke.
Zur Einstimmung der Lage ein Kurzfilm:

Hier ist der Wikipedia-Eintrag zu diesen Kraftwerken: https://de.wikipedia.org/wiki/Kraftwerk_Irsching

Technisch gesehen ist es logisch, daß man Reservekraftwerke vorhalten muss um mit Wind-Solar-Flatterstrom umgehen zu können. Nur muss man (sofern man ehrlich rechnen will), den Aufwand dafür auch mit berücksichtigen, wenn man beispielsweise berechnet, wie viel Energie zur Herstellung einer Windkraftanlage nötig ist und wie viel Energie im Lauf der Haltbarkeitsdauer produziert wird.

Hier noch ein Presseartikel zum Thema:

https://www.bayerische-staatszeitung.de/staatszeitung/wirtschaft/detailansicht-wirtschaft/artikel/der-irrsinn-von-irsching.html

Samstag 20. Juli 2019

Pseudo-Ökostrom-1

„Wo Ökostrom draufsteht, ist oft kein Ökostrom drin. Zumindest nicht, wenn man mal genauer hinschaut. …“

So steht es auf der Webseite des Windkraftanbieters Westfalenwind. Das klingt erstaunlich, oder? Kämpfen jetzt die Anbieter von Ökostrom darum wer mehr „öko“ ist als der andere?

Und das interessante dabei ist: Es gibt anscheinend sehr viel „Ökostrom“, der nur „Öko“ genannt werden darf, weil Öko-Herunftszertifikate dafür gekauft wurden, wenngleich es rein gar nichts mit der Herkunft eben dieses Stroms zu tun hat.

Ein weiteres Zitat aus der Webseite von Westfalenwind:

Stromversorger kaufen ihren Strom an der Börse ein, dabei handelt es sich im Regelfall um den bundesdeutschen Mix aus Kohle-, Atom- und Erneuerbarem Strom. Um seinen Kunden diesen Strom dann aber als 
100 % Ökostrom verkaufen zu dürfen und so teilweise deutlich höhere Preise zu erzielen, muss der Versorger sogenannte Herkunftsnachweise vorlegen. Die sind spottbillig am Markt zu haben, zum Beispiel aus Norwegen.

Hier der Link zur Seite: https://www.westfalenwind.de/strom-kaufen/unsere-stromqualitaet/

Es ist erstaunlich. Auf mich wirkt es so, als ob das Sehnen der Menschen nach gesunder Natur mißbraucht wird für kommerzielle Zwecke.

Gleichwohl werde ich auf keinen Fall Strom von einem Windstromanbieter kaufen wollen, weil Windkraftwerke Insekten, Wald und sogar das Klima schädigen, weil sie oft bei der Herstellung tonnenweise radioaktiven Müll produzieren und eines Tages Sondermüll sind.

Also nichts mit „öko“, selbst wenn es kein Etikettenschwindel ist.

*****

Vor Jahren hatte ich den Stromanbieter Polarstern GmbH gewählt, weil sie Strom aus reiner Wasserkraft anbieten. Doch auch diesbezüglich bin ich kritisch. Siehe diesen Blogeintrag: http://www.konstantin-kirsch.de/2015/01/brief-an-oekostromanbieter.html

Vor wenigen Tagen habe ich bei Polarstern gekündigt. Mehr dazu in einem späteren Post

 

Samstag 20. Juli 2019

Das Wort „Schulstreik“ ist falsch

Die Schüler, die im Namen des Klimaschutzes, nicht zur Schule gehen, nennen es „Schulstreik“.

Doch was bedeut das Wort „Streik“?

Es bedeutet: „Verweigerung der Arbeitsleistung“

Nur, was machen Schüler? Sie sind doch keine Leistungsträger sondern Konsumenten des Bildungsangebotes. Sicherlich ist auch das Lernen verwoben mit Taten, genauso wie das Konsumieren von Nahrung mit der „Arbeit“ des Kauens verbunden ist…

Was die „streikenden“ Schüler eigentlich machen ist das Verweigern des Konsums. Dafür gibt es einen anderen Begriff: Boykott.

Genau genommen handelt es sich also um Schulboykott und nicht um Schulstreik. Wenn jedoch schon beim allerersten Auftakt so einer „Bewegung“ wie Friday for Future das falsche Wort benutzt wurde (skolstrejk för klimatet), kann dann etwas wahres und sinnvolles überhaupt entstehen? (Der Fisch beginnt vom Kopf an zu stinken..)

*****

Heute früh habe ich eine Webseite entdeckt, die einige Hintergründe zu Friday for Future offenlegt:

https://medium.com/narrenfeuer/wenn-verschw%C3%B6rungstheorien-wahr-werden-fridays-for-future-teil-1-7a2e27787561
https://medium.com/narrenfeuer/wenn-verschw%C3%B6rungstheorien-wahr-werden-greta-und-die-fridays-for-future-teil-2-9e8a364d73d8

Sowie noch weitere Beiträge zum Thema, zu finden per Suchfunktion:

https://medium.com/narrenfeuer/search?q=friday

Donnerstag 18. Juli 2019

Klimawandel in der Vergangenheit

Das folgende Diagramm zeigt die klimatischen Veränderungen innerhalb der vergangenen 545 Millionen Jahre. Eingezeichnet sind auch die Eiszeiten. Das „heute“ findet sich ganz rechts bei „0“ (innerhalb einer Eiszeit). Im diesem großen Bild betrachtet ist es tatsächlich so: „Das letzte Eiszeitalter begann vor 2,6 Millionen Jahren und hält bis heute an.“ (Zitat aus wikipedia)

Bildquelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Phanerozoic_Climate_Change.png

 

Nun, 545 Millionen Jahre ist nun wirklich sehr viel. Hier ein Diagramm der letzten 5 Millionen Jahre:

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Five_Myr_Climate_Change_(de).svg

Wobei auch 5 Millionen Jahre ganz schon viel sind.

Daher noch ein Diagramm der letzten 400.000 Jahre:

Quelle: https://bildungsserver.hamburg.de/eis-und-schnee-nav/2118252/kryosphaere-aenderung/

Und zum Abschluß der Diagrammserie eine Darstellung der Temperaturverläufe über die letzten 12.000 Jahre (Holozän):

Hinweis wegen den vielen farbigen Linien: „Das Hauptbild zeigt acht Messreihen lokaler Temperaturänderungen im Verlauf des Holozäns (mit einer Zeitskala von mehreren Jahrtausenden) und (als dicke dunkle Linie) ihren Mittelwert (bis zu einem Zeitpunkt vor 12000 Jahren).“

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Holocene_Temperature_Variations_German.png

Zusammenfassung: Klimawandel gab es schon immer und zwar in sehr großem Umfang. Selbstverständlich ist es von Wert sorgsam mit Natur und Umwelt umzugehen, jedoch ist es offensichtlich absurd eine Klimaveränderung begrenzen zu wollen auf 1,5° oder auf 2° oder auf irgend etwas anderes. Auch ist „Kampf gegen den Klimawandel“ ein Spruch der Anlass gegeben könnte den Verkünder auf seinen Geisteszustand zu überprüfen.

*****

Aktuell ist übrigens endlich mal ein Zeitungsartikel erschienen, den man lesen kann ohne Würgreiz, weil er nicht wie sonst üblich nur der Klimareligion huldigt:

https://www.welt.de/debatte/kommentare/article196991791/Fridays-for-Future-Wahrheit-basiert-noch-immer-auf-Tatsachen.html

 

Montag 15. Juli 2019

Windkraft? Offener Brief von Waldbesitzern an Waldbesitzer

Seit Wochen bekomme ich emails mit der Bitte für die Rettung des Reinhardswaldes (Nordhessen) Werbung zu machen.

Gerne mache ich dies. Hier ist die Webseite der Bürgerinitiative:
https://rettet-den-reinhardswald.de/

Es gibt weitere Webseiten, die sich mit dem Thema beschäftigen, beispielsweise diese:
https://www.journalistenwatch.com/2019/07/12/abholzung-reinhardswald-willen/
Wichtiger Hinweis: Ich stehe in Distanz zu Gewalt und Aufrufen zur Gewalt. Die Kommentare auf dieser Seite sind teilweise sehr drastisch. Deshalb stehe ich zu einigen dieser Kommentare in Distanz und empfinde es gleichwohl als wichtig, wahrzunehmen, wie sehr die Zerstörung des Waldes durch Windkraft die Bevölkerung empört und spaltet.

Der Windwahn und die Bedrohung der Wälder ist jedoch lange nicht beschränkt auf den Reinhardswald. Praktisch jeder Wald ist aktuell bedroht vor Zerstörung und zum Industriegebiet umgewandelt zu werden.

So steht auch in meiner Nachbarschaft einer der größten Wälder Hessens im Fadenkreuz der Lebensvernichter*. Unser Landkreis hat wegen dem vielen Wald einerseits den Namen „Waldhessen“, andererseits wurden hier knapp doppelt so viele Windkraft-Vorrangflächen ausgewiesen als im schon voll gestellten Schleswig-Holstein.

Hier geht es zur Bürgerinitiative zur Rettung des Waldes in meiner Nachbarschaft:
https://richelsdorfergebirge.de/

Auf dieser Seite gibt es einen sehr lesenswerten offenen Brief von Waldbesitzern an Waldbesitzer:
https://richelsdorfergebirge.de/wp-content/uploads/2018/08/Brief-Waldbesitzer-an-Waldbesitzer.pdf

  * manche meiner Worte mögen drastisch klinken. Nun Schönheit ist nicht immer wahr und Wahrheit ist nicht immer schön. Und ich mag nun mal Wahrheit sprechen und schreiben, egal ob sie aktuell als ’schön‘ empfunden wird oder nicht. Windkraftanlagen sind nun mal Lebensvernichter an Wald, Vögeln, Fledermäusen, Insekten, Menschen und und und. Es wird nur Flatterstrom produziert, der eher der Stromversorgung schadet als nützt. Und all das basiert auf dem Umsatzmotor ‚Energiewende‘, der wiederum basiert auf der als Lüge entlarvten Geschichte eines menschengemachten Klimawandels.

 

Freitag 12. Juli 2019

das war wohl nichts mit dem menschengemachten Klimawandel

Sicherlich ist es beeindruckend, welchen Einfluss die Menschheit auf den Planeten Erde schon ausgeübt hat: Beispielsweise Abholzung von Regenwald, Plastik im Meer, Zerstörung von Humus und Insekten und vieles mehr. Ja, der Einfluss geht auch weit über den Planeten hinaus, man denke nur an Weltraumschrott…

Bei all dem ist es menschlich und begrüßenswert, wenn man ein Umdenken wünscht sowie geändertes Verhalten. Nur wurden schon all zu oft edle menschliche Bestrebungen benutzt und missbraucht für politische Absichten. Beim aktuellen Thema „Klimawandel“ hat sich meiner Beobachtung nach die Propaganda schon längt von der Wahrheit, von den Fakten und von der Wissenschaft abgelöst. Es wirkt schon gelegentlich wie Meinungsdiktatur oder Meinungsfaschismus.

Schon mehrfach habe ich hier auf meinem Blog Gedanken zum Thema geäußert, immer mit dem Bestreben, das Menschen weiterhin wachsam bleiben und selber denken. Beispielsweise hier:
http://www.konstantin-kirsch.de/2019/05/ein-paar-gedanken-zum-klima.html

Interessant ist es, wenn neue wissenschaftliche Beobachtungen und Erkenntnisse veröffentlicht werden.

Ganz frisch kam dieser Text in die Öffentlichkeit:

NO EXPERIMENTAL EVIDENCE FOR THE SIGNIFICANT ANTHROPOGENIC CLIMATE CHANGE

mit dem Ergebnis: „….we have practically no anthropogenic climate change. The low clouds control mainly the global temperature.“

Link zum Artikel: https://arxiv.org/pdf/1907.00165.pdf

Über die angesprochenen „low clouds“ gibt es einen weiteren interessanten Text. Diese Wolken haben einen engen Zusammenhang mit kosmischer Strahlung:

Winter monsoons became stronger during geomagnetic reversal

Dieser Text endet mit einem Zitat von Professor Hyodo. „This study provides an opportunity to rethink the impact of clouds on climate. When galactic cosmic rays increase, so do low clouds, and when cosmic rays decrease clouds do as well, so climate warming may be caused by an opposite-umbrella effect. The umbrella effect caused by galactic cosmic rays is important when thinking about current global warming as well as the warm period of the medieval era.“

Link zum Artikel: https://www.sciencedaily.com/releases/2019/07/190703121407.htm

*****

Ob diese Aussagen stimmen? Vermutlich. Die Quellenangabe ist seriös. Auf jeden Fall gilt, das komplexe Systeme nun mal komplex sind. Und was das bedeutet kann man erfahren, wenn man den Mut hat, sich mit Kybernetikern zu beschäftigen.

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Nachtrag 14.7.2019
Es gibt eine weitere Mitteilung zum Thema:

https://ecology.news/2019-07-12-climate-change-hoax-collapses-new-science-cloud-cover.html

Sowie einen Twitter-Eintrag von heute, 14.7.2019 mit einem sehr deutlichen Zitat:

Climate change is a fraudulent and dangerous cult, which has paralysed and bewitched the ruling elites, and is driven by unscrupulous and sinister interests including the power-hungry socialist mob at the UN.

 

Übersetzung:

Der Klimawandel ist ein betrügerischer und gefährlicher Kult, der die herrschenden Eliten betäubt und verhext hat und von skrupellosen und finsteren Interessengruppen angetrieben wird, einschließlich der machtgierigen sozialistischen Meute bei den Vereinten Nationen.

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Dann gibt es noch einen alten ARD-Beitrag über den Panikmache-Klimaschwindel (wahrscheinlich aus dem Jahre 2007):

Und hier noch ein Film von ARTE vom Jahr 2010:

Mittwoch 10. Juli 2019

neues zur Jungbrunnen-Methode

Von einem Teilnehmer des Seminars im Juni bekamen wir diese Rückmeldung:

„Du hattest um ehrliches, direktes bzw.  schonungsloses Feedback gebeten.
Als ‚Suchender‘ habe bisher so einige Seminare, Workshops oder Kongresse mitgemacht, zu allen möglichen Themen, hauptsächlich waren es inhaltlich spirituelle, gesundheitliche oder grenzwissenschaftliche Themen.
Da ich Konstantins Blog regelmäßig besuche, vernahm ich von Anfang an, dass so ein Seminar angeboten wird. Ehrlicherweise schreckte mich der hohe Preis dafür ab, das Hirn schaltete sofort auf die bekannten Denkmuster, ‚hier will einer so richtig Geld machen, also Finger weg‘.
Nun, nach Ablauf des JB-Seminares kann ich sagen: Ich habe mich zu 100% komplett getäuscht oder vom Kopf täuschen lassen, das Denkmuster ist mir inzwischen sehr unangenehm.
Dein Seminar war einzigartig, bewusstseinserweiternd, sehr anspruchsvoll und ausserordentlich interessant bis wegweisend. Unglaublich, wieviel Input Du in den 5 Tagen vermittelt hast, jede Sekunde war spannend. Mir schien, das hätte noch weitere Tage so weitergehen können.
Du bist der interessanteste Mensch, welchen ich bisher kennenlernen durfte, Deine Methode wirkt so durchdacht, dass es wohl weltweit nichts Vergleichbares gibt.
Der ‚Arschtritt‘, den Du durch Dein Seminar den Teilnehmern verpasst hast, kam für mich genau zur richtigen Zeit, ich bin mehr als froh, dabeigewesen zu sein und ja, ich freue mich wirklich, nun Werkzeuge an die Hand bekommen zu haben, welche das weitere Leben gänzlich in andere, unbekannte Bahnen lenken wird.

Frank, ich bin fasziniert!
Ich danke Dir von ganzem Herzen für diese erhellenden Tage!
Mach unbedingt weiter so!“

 

Vor ein paar Tagen habe ich einen Gastbeitrag geschrieben auf der Seite www.seniorenbedarf.info:
https://www.seniorenbedarf.info/was-kommt-nach-der-rente

Nun hat auch der Seminarleiter Frank McCormack dort einen Artikel veröffentlicht:
https://www.seniorenbedarf.info/osteoporose-und-sturzgefahr-sind-kein-schicksal

 

In der Seminarbeschreibung finden sich viele weitere Erfahrungsberichte:
https://www.waldgartendorf.de/waldgartendorf_jungbrunnen_seminar.pdf

Hier sind unsere Seminartermine zu finden:
https://www.waldgartendorf.de/seminare-veranstaltungen/

Montag 8. Juli 2019

neues vom BeeNature-Project

Seit Jahren beschäftige ich mich mit artgerechter Bienenhaltung. In diesem Zusammenhang tauchte vor längerer Zeit schon der Bücherskorpion auf, ein Tier, daß in Scheunen und Dachböden leben kann und auch in von Bienen bewohnten Baumhöhlen gefunden wurde. Das besondere ist, daß diese Miniskorpione Varroamilben fressen können. Die Forschung in diesem Bereich ist insbesondere von Torben Schiffer geleistet worden. Er hat nachgewiesen, daß moderne Bienenbeuten eine viel zu hohe Luftfeuchte haben und dadurch leicht zu Schimmelbildung neigen, was wiederum die Gesundheit der Bienen beeinträchtigt.

Ein Vorschlag von Torben Schiffer zur Verbesserung der Situation ist der Klimadeckel oder D-Deckel. Damit reduziert sich die im Bienenstock vorhandene Luftfeuchte.

Seit diesem Frühjahr hat Torben Schiffer etwas gänzlich anderes gemacht: Er bietet Baumhöhlensimulations-Bienenhäuser an.
Der sogenannte Schiffer-Tree ist einer natürlichen Baumhöhle so gut es geht nachempfunden. An erster Stelle geht es um die Bienengesundheit und nachrangig um eine mögliche Ernte. Der Schiffer-Tree hat einige Ähnlichkeiten mit der Empfehlung, die im Anastasia-Buch 1 beschrieben ist: Dicke Wände, runder Baumstamm, Massivholz.

Über die Webseite von Torben Schiffer, https://beenature-project.com/ kann man sich auf dem Laufenden halten.

Sämtliche dieser Erkenntnisse und Forschungsansätze beschäftigen mich seit Jahren. So habe ich auch schon Bienen in hohlen Baumstämmen beobachtet.

Die besondere Herausforderung sehe ich darin, die Bienen möglichst naturnah und gesund leben zu lassen und  gleichzeitig einen angemessenen Wert ernten zu können. Ein Schiffer-Tree kostet beispielsweise 690,- Euro und man kann nur minimalste Mengen an Honig ernten, wenn überhauot. Gut, man hat wenig bis keine Arbeit. Das ist sehr günstig. Ich wertschätze diese Möglichkeit sehr. Doch wird es Jahrzehnte dauern, bis man nur die Kosten der Anschaffung refinanziert hat, wenn überhaupt jemals.

Über Torben Schiffer, seine Forschung und seine Projekte, gibt es auch ein paar sehenswerte Filme:

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/mein_nachmittag/Der-Bienenforscher-aus-Hamburg,meinnachmittag20148.html

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/45_min/Unsere-Bienen-Rettung-in-Sicht,sendung890312.html

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/das/Baumhoehlen-Nachbau-gegen-Bienensterben,dasx18416.html

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Zu all diesen Themen biete ich 9.-11. August 2019 ein Seminar an:
„Bienenhaltung mit einem Lächeln“

Donnerstag 4. Juli 2019

die Fleischmöhre

Seit längerem beobachte ich immer mehr „vegane“ Nahrungsmittel, die sich als ‚Fleisch‘ ausgeben:
Vegan-Schnitzel
Vegan-Würste
Vegan-Hamburger
Vegan-Hack
und vieles mehr

Diese Entwicklung ist schon älter, jedoch hatte ich den Eindruck, daß seit kurzem immer mehr Varianten an Fleisch-Imitaten angeboten werden.

Ich fand und finde es absurd: Da wird alles nur denkliche unternommen um Gemüse und Getreide so umzubauen, das es wie Fleisch aussieht und schmeckt. Warum nur diese Anbiederung? Ich vermute, daß man mit solchem Pseudofleisch nicht wirklich vom Fleischessen weg kommt. Die gewohnte Optik, das gewohnte Aroma, lässt einen bei den alten Gewohnheiten verharren.

Als Scherz fragte ich seit ein paar Monaten gelegentlich, „wo ich denn die Fleischmöhren finden könne“.

Ich erntete jedes Mal schwere Verwunderung. Ich antwortete: „Na wenn es Vegan-Schnitzel gibt, dann muss es doch auch Fleischmöhren geben: Sieht aus wie Möhre, schmeckt wie Möhre, ist aber aus 100% Fleisch.“

… Kopfschütteln bei Gegenüber …

Nun hat mich die Realität eingeholt:

Ein US-Restaurant präsentiert die erste Karotte auf Fleischbasis!

Ich war mal wieder der Zeit etwas voraus…

Ob diese neue Erfindung auch nach Möhre schmeckt, wage ich zu bezweifeln, aber trotzdem: Nun gibt es sie, die Möhre aus Fleisch:

https://www.nzz.ch/feuilleton/falsche-karotte-us-kette-arbys-produziert-gemuese-aus-fleisch-ld.1493444

Wenn sich das verbreitet, weiß man irgendwann gar nicht mehr, was man verzehrt, wenn man auswärts Essen geht:
Wer „Fleisch“ verzehrt, ißt vielleicht vegan.
Wer „Gemüse“ verzehrt, ißt vielleicht Fleisch, oder Insektenkonzentrat, oder Algen, oder modifiziertes Erdöl???

Vielleicht sind all diese Erfindungen auch ein Beitrag, daß immer mehr Menschen ihr eigenes Essen anbauen, ernten und verarbeiten wollen. Denn nur dann weiß man noch, was auf dem Teller ist.