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Donnerstag 15. September 2022

Anastasia: das Gesetz des Schöpfers

Anastasia; «Wladimir, die Leute, die dir die Audiokassette mit dem Vortrag geschickt haben, sind zu dem richtigen Schluss gekommen: Es gibt tatsächlich Kräfte, die in der Lage sind, in den Lauf der Dinge bestimmte Ereignisse oder – wie in deinem Fall – ganze Ketten von Ereignissen einzuflechten, die zur Realisierung eines geplantes Ziels notwendig sind. Reinen Zufall gibt es nicht, das haben schon viele erkannt. Es mag unglaublich klingen, aber was für uns wie ein Zufall aussieht, ist sogar in den meisten Fällen das Ergebnis einer bewussten Programmierung. Solche Programmierung geschieht ständig und betrifft jeden einzelnen Menschen. Auch das, was dir in Zypern widerfahren ist, ist natürlich keine Ausnahme. Sag mal, Wladimir, möchtest du nicht wissen, wo sich jener Programmierer befindet, dem du all die Zufälle zu verdanken hast?»
Wladimir: «Was spielt das schon für eine Rolle, wo er sich befindet?» […]
«Wladimir, dieser Programmierer wohnt in dir, es sind deine Wünsche.»
«Wie bitte?»
«Allein die Wünsche und Bestrebungen des Menschen können den Lauf der Dinge programmieren – entweder in diese oder in jene Richtung. Das ist das Gesetz des Schöpfers. Nichts und niemand kann dieses Gesetz außer Kraft setzen, auch nicht irgendwelche kosmischen Mächte. Denn es ist der Mensch, der über alle kosmischen Energien waltet!»
[…]
«Wieso aber gehen dann nicht alle Wünsche in Erfüllung? Viele wünschen sich doch vergeblich etwas.»
«Dabei hängt vieles von der Art des Wunsches ab, von seinem Zweck – ob er zum Lichten oder zum Dunklen strebt. Und auch von der Stärke des Wunsches. Je lichter und intensiver die Ausrichtung des Wunsches, desto mehr lichte Kräfte werden sich zu seiner Erfüllung vereinen.»

Zitat aus: Band 5, Seite 219

Mittwoch 14. September 2022

Anastasia: vertraue Deinen eigenen Gefühlen

Wladimir: «Ich kann nicht begreifen, woher Anastasia so viel weiß.» […]
Anastasias Großvater: «Sie erhält ihre Informationen auf der Gefühlsebene. Wenn es nötig ist, bekommt sie davon so viel, wie sie will. Die Antworten auf alle Fragen sind im Kosmos enthalten, wir müssen sie nur empfangen und verstehen.»
«Und wie macht man das?» […]
«In jedem Menschen ist alles Wissen seit dem Zeitpunkt seiner Schöpfung enthalten. […] Vertraue deinen eigenen Gefühlen in allem, was du siehst, und auch in dem, was du nicht siehst.»
«Ich glaube, ich kann Ihnen nicht ganz folgen.»
«Ich spreche von den Informationen, die du mit deinem Verstand zu ergründen suchtest. Das ist nämlich keine Sache des Verstands. All das, was meine Enkelin weiß, kannst du mit dem Verstand nicht erfassen. Sonst verlierst du den Bezug zur Realität.»

Zitat aus: Band 4, Seite 213

Dienstag 13. September 2022

Anastasia: Des Menschen Blick kann andere liebkosen

Anastasia: «Wladimir, dieses Licht gibt es auch jetzt noch – hast du es denn nie bemerkt? Es liegt im geheimnisvollen Blick des Menschen, der unerklärliche Kraft ausstrahlt und von allen irdischen Geschöpfen wahrgenommen wird: vom kleinen Grashalm, vom wilden Raubtier und vom Stein mit seinem behäbigen Geist. Des Menschen Blick kann andere liebkosen. […] In jenen Urzeiten waren die Blicke des Menschen viel mächtiger, als sie es heute sind. Der Schöpfer hat es so eingerichtet, dass alle Lebewesen sich danach sehnen, von den lichtvollen Blicken Seines Menschensohnes erwärmt zu werden.»

Zitat aus: Band 4, Seite 22

Montag 12. September 2022

Anastasia: vollständige Informationen des Schöpfers

Jeder Keimling auf Erden, alle Blumen, jeder Weidensame und jeder Zedernkern sind vom Schöpfer vollständig mit Informationen ausgestattet. Wie konntest du nur auf den Gedanken kommen, dass der Schöpfer Seiner höchsten Kreatur etwas vorenthielte?

Zitat aus: Band 3, Seite 202

Sonntag 11. September 2022

Anastasia: Auf das Bewusstsein kommt es an!

Auf das Bewusstsein kommt es an! Auf das beiderseitige Streben nach dem Schöpferischen und auch auf Aufrichtigkeit und reine Absichten.

Zitat aus: Band 1, Seite 72

Samstag 10. September 2022

Anastasia: Bedeutung der Bibel

Wer die Bibel liest, muss darüber nachsinnen und sich viele Fragen selbst beantworten können. Erst dann wird die Bedeutung offenbar. Betrachtet man die Bibel von vornherein als eine dogmatische Schrift, dann reicht es aus, einige Gebote zu lesen und zu behalten. Aber jedes Dogma, das man in sich aufnimmt, ohne seine Bedeutung zu verinnerlichen, behindert die schöpferischen Fähigkeiten des Menschen.

Zitat aus: Band 2, Seite 51

Freitag 9. September 2022

minimale Gruppengröße für autarkes Leben

Seit Jahrzehnten beschäftige ich mich mit den Themen Autarkie und Selbstversorgung. Ganz kurz formuliert kann man dies bezeichnen als: „Versorgung aus eigenen Ressourcen“. Etwas ausführlicher bezeichnet: „Autarkie ist die wirtschaftliche Unabhängigkeit eines Privathaushalts, einer Region oder eines Staates durch die vollständige oder teilweise Selbstversorgung mit Gütern und Dienstleistungen.“

Dieses Thema interessiert immer mehr Menschen, insbesondere sobald die Abhängigkeit von Lieferanten als nicht zufriedenstellend empfunden wird. Dies wird gefördert durch hohe Preise bei den Lieferanten (aktuell z.B.: Benzin, Diesel, Gas), durch mangelnde Qualität des Angebotes (z.B.: Gifte in Lebensmitteln) oder durch die Sorge, daß die Lieferung ausbleibt (z.B.: Strom-Blackout).

Die Anastasia-Bücher, in denen beschrieben ist, daß eine Familie einen Hektar Land brauche, um davon leben zu können, begünstigen die Sehnsucht nach autarkem Leben. Auch die Bücher mit dem Thema Permakultur fördern die Vorstellung von autarkem Leben.

Öfters bekomme ich Anfragen an Menschen, die gerne autark leben wollen – am besten in einer Selbstversorger-Gemeinschaft.

So sehr ich das Bestreben der Menschen wertschätze, so unrealistisch sind oft die Ansichten. Öfters wird mit ‚Selbstversorgung‘ nur die Nahrung gemeint. Sicher ist die Versorgung mit qualitativen, regionalen und frischen Lebensmitteln sehr wertvoll. Menschen brauchen jedoch weit weit weit weit weit mehr als nur etwas zu essen.

Wenn sich Einzelne oder kleine Grüppchen von ‚Aussteigern‘ irgendwo in die Pampa zurück ziehen um autark leben zu wollen entstehen quasi automatisch physische Schwierigkeiten und im geistigen Bereich extreme Ansichten.

Als Autarkie wird nämlich nicht nur verstanden, alles herstellen zu können was man braucht, sondern auch, mit dem zufrieden zu sein, was man herstellen kann. Wenn die Gruppengröße jedoch klein ist, dann kann man nur wenig herstellen, und muß extrem bescheiden leben. Eine Gruppe von ideologisch fest verankerten Erwachsenen kann dies eine Zeit lang umsetzen. Spätestens jedoch, wenn Nachwuchs gedeiht, ändert sich die Lage. Denn Kinder wollen die Welt auch kennenlernen und selber herausfinden, was ihnen gefällt.

Es ist mehr als üblich, das die Nachfahren von Öko-Landkommunen und anderen Aussteigerprojekten das nicht weiterführen was die Eltern aufgebaut haben. Damit ist offensichtlich, daß kleine Autarkie-Projekte nicht nachhaltig sind und es nicht einmal sein können.

Daher ist es auch verständlich, wenn in der Presse (Frankfurter Rundschau vor ein paar Tagen) gewarnt wird vor „Aussteiger-Projekten mit abgeschotteten sozialen Räumen, die Radikalisierungsprozesse befördern können.“ (Dies trifft meiner Ansicht nach mehr auf Ghettos in Städten zu als auf Land-Projekte) Allerdings kann ich bei Journalisten leider nicht erkennen, daß sie neutral und sachlich von sogenannten ‚Aussteigern‘ berichten wollen, es womöglich gar nicht können. Deshalb machen sie eher Stimmungsmache gegen das was ihnen fremd ist.

Wie groß muss nun eine Gruppe sein, die autark leben will OHNE ins Extreme, Ideologische, Radikale abzudriften?

Meine Antwort mag überraschen:
Ich schätze die minimale Gruppengröße auf 1 Million Menschen!

Sicher ist es anzustreben, daß der einzelne Mensch, die einzelne Familie, ein Dorf, bei einem Zusammenbruch der üblichen Versorgung einige Wochen oder Monate ‚durchkommt‘. Doch das reine Überleben sollte nicht die alleinige langfristige Ausrichtung sein.

Wenn man nur bedenkt, daß es zum Bau einer simplen Hütte viele Bretter und Schrauben braucht dann kann man schnell erkennen, daß es für den Einzelnen fast unmöglich ist Bretter und Schrauben einfach so im Garten herzustellen (oder gar zu ernten). Ein Sägewerk, das Bretter herstellen kann, braucht wiederum weitere Zulieferer, beispielsweise Sägebänder und Strom. Auch sind Waldarbeiter nötig, die die Baumstämme liefern. Die wiederum benutzen Motorsägen und Rückewerkzeuge, die wiederum brauchen… (Ja, man kann auch mit der Axt Bäume fällen, doch auch eine Axt wächst nicht als Frucht an einem Baum…).

Um Schrauben herzustellen braucht es Metallgewinnung und Verarbeitung – und im längeren Zeithorizont auch Ausbildungsstätten sowie Ausbilder für Metallurgie (Verfahren zur Gewinnung und Verarbeitung von Metallen).

usw. usw. usw.

Selbst in einem „Selbstversorgerdorf“ mit 300 Menschen ist eine komplette und dauerhafte Selbstversorgung alleine schon mit Brettern und Schrauben nicht möglich. Das ist insofern nicht schlimm – außer man hat sich mit extremen ideologischen Gedanken so ein Ziel vorgenommen.

Was wirklich sinnvoll ist, kann man leicht beschreiben:

1.) Die Güter, die viel Gewicht auf die Waage bringen und noch dazu häufig gebraucht werden, beispielsweise Wasser und Grundnahrungsmittel, sollten möglichst kurze Wege zurück legen weil der Transport gewichtiger Güter viel Aufwand erfordert.

2.) Bei den häufig gebrauchten Gütern ist eine nah gelegene Selbstversorgung im Bereich von 80% vorteilhaft. So eine Quote hält den gesamten Transportaufwand gering und erlaubt gleichzeitig eine große Vielfalt im Angebot.

3.) Als Gruppengröße für eine 99%ige Autarkie möge man sich auf eine  Region mit 1 Million Menschen ausrichten. Das bedeutet, man versucht nicht alles selber zu machen (was eh nicht geht), sondern man strebt danach ein wertvolles Mitglied der 1-Million-Mitmenschen-Region zu sein in der man lebt, ein Angebot für die 1-Million-Mitmenschen der Region zu bieten und mit dem zufrieden zu sein, was man in der 1-Million-Mitmenschen-Region bekommen kann.

***

Wer sich tiefer mit Gruppengrößen und insbesondere auch mit Architektur und Siedlungsplanung beschäftigen will, kann dieses Buch lesen:
„Eine Muster-Sprache“ von Hermann Czech, Christopher Alexander, Löcker Verlag (zuerst erschienen 1977)
Darin wird beispielsweise auf Seite 11 im Kapitel ‚Unabhängige Regionen‘ von 2 bis 10 Millionen Menschen geschrieben und empfohlen diese Größe nicht zu überschreiben damit die Menschen noch einen direkten Bezug zur Verwaltung und Regierung haben können.

Freitag 9. September 2022

Anastasia: eine der Todsünden ist der Stolz

Anastasia: «Sieh mal, Wladimir, alles Schlechte, was einem Menschen zustößt, zieht er sich selbst zu, wenn er die Regeln des geistigen Daseins verletzt und sich von der Natur loslöst. Die dunklen Kräfte versuchen ihn mit den vergänglichen Reizen eurer technokratischen Welt zu verlocken und so seine Gedanken von den einfachen Wahrheiten und den Geboten abzulenken, wie sie bereits in der Bibel niedergelegt wurden. Meistens gelingt ihnen das auch.»

Eine der Todsünden ist der Stolz. Die meisten Menschen neigen zu dieser Sünde. […] Die dunklen Kräfte, die den lichten Kräften entgegengesetzt sind, sind immer daran interessiert, diese Sünde unter den Menschen zu fördern. Eines ihrer wichtigsten Hilfsmittel dabei ist das Geld. Sie haben das Geld erfunden. Das Geld ist eine Art Hochspannungszone. Auf diese Erfindung sind die dunklen Kräfte stolz. Sie halten sich sogar für stärker als die lichten Kräfte, weil sie das Geld erfunden haben. Mithilfe des Geldes wollen sie den Menschen von seiner wahren Bestimmung ablenken. Diese Konfrontation dauert schon Jahrtausende an, und in ihrem Mittelpunkt steht der Mensch.

Zitat aus: Band 1, Seite 141

Donnerstag 8. September 2022

Anastasia: Angst vor der eigenen Schattenseite

Menschen, die sich als besonders spirituell ausgeben, haben eine Schattenseite, vor der sie sich fürchten, und deshalb haben sie den Drang, sich selbst und anderen ihre Spiritualität zu beweisen, indem sie ständig darüber sprechen. Wahrscheinlich haben sie Angst davor, dass ihre dunkle Seite sonst entdeckt wird.

Zitat aus: Band 2, Seite 200

Mittwoch 7. September 2022

Anastasia: geistiges Leben und Wissen aus den Urquellen

Anastasia wird all dies tun, um zu beweisen, dass geistiges Leben und Wissen aus den Urquellen wichtiger sind als technokratischer Fortschritt. Von Russland wird sich die neue Zeit des Erwachens über die ganze Welt ausbreiten.

[…]

Es gibt hier massenweise so genannte spirituelle Menschen, die zwar über geistige Dinge reden, aber praktisch nichts tun wollen.

Zitate aus: Band 2, Seite 186